Es gibt sehr handfeste Gründe, warum der Papst nicht länger zusehen konnte, wie der Alte Ritus von altliberalen Fanatikern an den Rand der Kirche gedrängt wurde.
(kreuz.net) Im Jahr 1966 gab es in den französischen Priesterseminaren über 900 Eintritte. Im Jahr 2007
waren es weniger als 150.
Das berichtete die französische Organisation ‘Paix Liturgique’ in einer Presseaussendung
vom 28. Mai.
Gegenwärtig studieren in Frankreich 756 Seminaristen. Am Ende des Zweiten Vatikanischen
Konzils waren es mehr als 4500.
‘Paix Liturgique’ betont aber, daß heute in Frankreich eine neue Kategorie
von Seminaristen erscheint – jene der altgläubigen Priesterseminare.
In dem Land gibt es gegenwärtig
160 altgläubige Seminaristen. Sie umfassen somit bereits ein Fünftel der Gesamtzahl der Anwärter auf
das Priestertum.
Dabei ist – so ‘Paix Liturgique’ – zu bedenken, daß die Alte Messe in weniger als einer
von hundert französischen Pfarreien regelmäßig zelebriert wird:
„Damit läßt sich erkennen, welchen
»außerordentlichen« Einfluß der Alte Ritus auf die Berufungen hat.“
Inzwischen hat der Bischof von
Toulon, Mons. Dominique Marie Jean Rey (56), angeordnet, daß alle seine Seminaristen die Zelebration
des Alten Ritus lernen sollen.
Mons. Rey ist Mitglied der in Frankreich gegründeten charismatischen
Gemeinschaft ‘Emmanuel’.
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Wer glaubt denn noch? Wer glaubt denn tatsächlich noch an das Wort Gottes, die Heilige Schrift? Wer glaubt
den dogmatischen Glaubenswahrheiten? Wer lebt den Weisungen der Kirch gemäß? Wer empfängt noch regelmäßig
das Sakrament der Buße und die heilige Kommunion? Wer macht seinen Glauben noch zum Richtmaß für sein
Leben – und passt seinen Glauben nicht einfach seinem Leben an? Wir müssen realitisch sein: wenn es in
Deutschland noch eine halbe Million wirklicher Katholiken gibt, wäre das eine enorme Zahl. Ich gehe von
nicht einmal 100.000 aus. Dafür reichen die Priester vollkommen. Der große Mainstream wird in spätestens
20 Jahren – nach dem totalen Zusammenbruch der Volkskirche – endgültig vom Katholizismus abfallen und
sich Frauenpriestertum, Priesterehe, „Abendmahlsgemeinschaft“ und einem hemmunglosen Eklektizismus zuwenden.
Die wenigen Geistlichen Zellen, die es noch geben wird (etwa drei oder vier pro Bistum), können von den
traditionalistischen Priestern von FSSPX, FSSP, IBP oder Christus-König-Institut problemlos versorgt
werden. Mögen es Inseln werden, die treu zur Kirche stehen, die Liturgie und Gebet in Vollkommenheit
pflegen, sich redlich um Caritas mühen und engagiert Zeugnis geben von der Größe Gottes. Dann wird
aus dem kleinen Samen bald wieder die heilige Kirche in voller Pracht erstehen. Sorgen wir uns daher nicht
um die Wohlfahrt der Kirche. Der Heilige Geist wird uns den Weg weisen. Es wird freilich ein schmerzhafter
Weg – da muss an realistisch sein. Gebe Gott uns Kraft!
@frasim Das war irgendwo in Afrika, oder?!? Eben… Ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht: Die Tradition
hat Zukunft Widerlich, da werden uns doch tatsächlich irgendwelche ungeprüften Zahlen aus diesem heruntergekommenen
Kontinent Afrika aufgetischt! … „irgendwo in Afrika“ … da gibt es doch nur Wilde – was sollen die
denn schon glauben … die wollen doch nur an unsere Spenden von missio und Misereor ran … Komm mir
bloß nicht mit Afrika … die Tradition hat Zukunft in Deutschland – mit Null Priesterweihen in 2009 –
mit Null Priesterweihen in Berlin bei Gösche – mit gegen Null gehende Weihen bei den Petrus-Leuten …
ABER: die Tradition hat Zukunft in Deutschland …
@Gotthard Nun tun Sie doch nicht so, als ob es sich hierbei um ein deutsches Bistum und deutsche Seminaristen
handelte… Das war irgendwo in Afrika, oder?!? Eben… Ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht: Die Tradition
hat Zukunft und wird Ihre ewiggestrigen hohlen Ansichten bestens überleben!
@Abbè Liszt woher haben Sie die Zahlen? Die Zahlen habe ich vom Erzbischof dieses Bistums persönlich.
ich liege also richtig, dass Pius in diesem Jahr leer ausgeht …
@Paulaner als ob es nur auf die Priester und ihre Herrschaft ankäme. Daß Priester „herrschen“ ist mir
neu. Aber Recht haben Sie natürlich, denn es kommt auf den Glauben an. Und der hat ja dank des „neuen
Pfingsten“ ganz gewaltig Schiffbruch erlitten. Aber Gotthard argumentierte mit Zahlen von Priesteramtskandidaten.
Daher meine Nachfrage.
als ob es nur auf die Priester und ihre Herrschaft ankäme. Wie viele Deutsche werden dieses Jahr in der
FSSP zu Priestern geweiht? Wie viele Deutsche Weihekandidaten gibt es in den Seminaren der FSSPX für
das nächste Jahr?
@Gotthard die Freunde des Pius-Vereins schweigen peinlich berührt, da sie in diesem Jahr keinen Deutschen
in ihrem Verein (unerlaubt) zum Priester weihen können. Diese Zahl spricht für die Lebendigkeit und
Zukunftsfähigkeit der Tradition. Nun, die Lebendigkeit und Zukunftsfähigkeit der Tradition ist nicht
auf die FSSPX begrenzt. Wie viele Deutsche werden dieses Jahr in der FSSP zu Priestern geweiht? Wie viele
Deutsche Weihekandidaten gibt es in den Seminaren der FSSPX für das nächste Jahr? Das Bistun, wovon
Sie sprechen, ist es in Deutschland? Um welches Bistum handelt es sich und woher haben Sie die Zahlen?
peinliches Schweigen die Freunde des Pius-Vereins schweigen peinlich berührt, da sie in diesem Jahr keinen
Deutschen in ihrem Verein (unerlaubt) zum Priester weihen können. Diese Zahl spricht für die Lebendigkeit
und Zukunftsfähigkeit der Tradition. Ich kenne ein Bistum mit rund 700.000 Katholiken, in dem in der
diesjährigen Osternacht rund 10.000 Erwachsene getauft wurden (nach einer 4-jährigen Vorbereitung) und
im Juli 17 Priester und 21 Diakone geweiht werden.
stimme der vernunft: Das Christentum muß wegen der Verbrechen der Vergangenheit vom Staat ferngehalten
werden Es ist leider völlig korrekt, daß die Kirchenhierarchen damals Leute grausam folterten, und bei
lebendigem Leib verbrannten, und daß diese Zeremonien Teil des Staatskultes waren, unter Vorsitz der
höchsten Staatsautorität, nicht nur im Papststaat, sondern in allen staatskatholischen aber auch staatsprotestantischen
Staaten. Und wenn wir keine anderen Gründe hätten, hätte uns damit die christlichen Hierarchen ausreichend
Gründe geliefert, das Christentum in den Abfalleimer der Geschichte zu befördern. Wir haben allerdings
Gründe, die uns weiterhin an den katholischen Glauben glauben lassen, allerdings haben wir wegen der
totalitären Papst-, Katholiken- und Christentyranneien allgemein auch Gründe, jede Religion und jede
Diktatur von der Staatsregierung fernzuhalten, und deswegen müssen die christlich geprägten Staaten
laizistisch regiert werden, nach dem Vorbild der Französischen und der US-amerikanischen Republik, und
es darf keinerlei staatliche Geldzahlungen an Religionen geben: In den USA und in Frankreich ist das Realität,
und so müßte es überall sein, und laizistische Parteien gibt es Gott sei Dank in allen Demokratien
der Welt. zum ordentlichen Gebahren der heiligen Mutter Kirche, Leute bei lebendigem Leibe zu verbrennen.
Nein, Sie irren! Die römische Kirche – machen Sie sich kundig – kannte immer diverse Riten, von denen
der römische der bekannteste war, weil er so in der Stadt Rom zelebriert wurde. Pius V beließ bei der
Revision des Messbuches alle seit zweihundert Jahren daneben bestehenden Riten unangetastet. Die Konzilsbasteler
revidierten den römischen Ritus nicht in dem Sinne, das sie ihn reformierten, sondern Bugnini kreierte
einen neuen Ritus, daraum auch „Novus Ordo Missae“, „Neu“, das ist die entscheidende Definition. Damit
gibt es neben dem katholischen Ritus der Tradition einen angeblich neuen römischen Ritus, der nicht der
ordentliche ist, sondern häufig auch der unordentliche genannt, weil sie ihn „gestalten“ und „biegen“
können noch den tatsächlichen oder vorgeblichen Bedürfnissen der Gemeinde oder ihres Vorstehers. Das
sind die Fakten, Bruder/Schwester im Herren, alles andere ist Mythologie!
Überkommener Ritus Der alte Ritus heisst ausserordentlich, weil er heute ausserordentlich ist. Zur Zeit
von Pius V mag er der ordentliche gewesen sein, aber damals gehörte es zum beispiel auch zum ordentlichen
Gebahren der heiligen Mutter Kirche, Leute bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Das Gebahren und der Ritus
haben sich heute zum Glück leicht geändert.
Montiniritus – korrekt! Diese Bezeichnung trifft das Konstrukt, das Ratzinger als „forma ordinaria“ bezeichnet
hat am besten, denn Montini hat das übernommen, was am „grünen Tisch“ mit Hilfe protestantischer Relgionsdiener
gebastelt wurde und dem die damals befragten Bischöfe eine glatte Absage ertieiten. Es wäre besser bezeichnet
worden als „forma haeretica“.
prost Den überlieferten Ritus als „ außerordentlich „ zu bezeichnen find eich extrem geschmacklos, da
haben als Gregor der Große, Pius V. , Pius X, , Leo IX. alle den „ außerordentlichen Ritus“ zelebriert,
und der Monitinritus ist der normale, na dann Prost
Ist es der angeblichen Redaktion mal aufgefallen, dass die Kirche nicht nur aus Frankreich und Deutschland
besteht? Vielleicht liefert Ihr mal Weihe-Zahlen aus Afrika, Südamerika und Asien!!!! Ihr Ignoranten!
John-Boy entdeckt die alte Messe! Daher ist es dringend zu empfehelen, dass die RKK auch Messen im alten
Ritus an Interessierte anbietet Vielleicht sollten hierzu hinsichtlich Interesse, Anzahl und Uhrzeit Umfragen
stattfinden. Eine Übersicht über Zelebrationsorte und Gottesdienstzeiten gibt es längst! siehe >>>
hier …w.pro-missa-tridentina.de/…-gottesdienste_1.htm <<< !!!
Gott unterstützt keine Kirchen – sondern nur Menschen Der Herr hat schon lange die Kirchen im Stich gelassen!
Wohin man schaut kann man das beobachten. Die Zukunft kann man an den Seminaristen ablesen. Da kann ich
nur lachen. Genau so könnte man sagen am Zulauf der Sekten kann man die Zukunft ablesen. Ist alles Unsinn,
nur am Wort von Jesus Christus kann man die Zukunft ablesen und von diesem sind die Kirchen und Sekten
meilenweit weg davon. Sie verbreiten nur Angst und Schrecken. Mit dieser Methode haben sie in der Vergangenheit
die Menschheit verführt. Der strafende Gott, siehe Wagner und Konsorten. Was hier verbreitet wird ist
die absolute Minderheit die es auch in der Zukunft bleiben wird. Da die Mehrheit der Menschen sehr bald
drauf kommen werden auf was es ankommt. Nur die Dummen und ewig Gestrigen werden bleiben wo sie sind.
Da konnt ihr noch so große Verschwörungstheorien entwicken wie wir wollt, hier zählt nur die Verheißung
von Jesus Christus. Bitte bei Mk 10, 41-45 nachlesen. Aber ich würde euch wirklich einmal empfählen
nur die Evangelien sehr aufmerksam durchzulesen. Dann werdet ihr die ganzen Verfehlungen von den Kirchen
und Sekten erkennen und verstehen. Aber irgendwie habe ich die Hoffung für die ewig Gestrigen aufgegeben.
Fast, ja fast hätte ich schwuler Sünder vor einigen Jahren ja einmal einen Pius-Gottesdienst besucht.
Damals stand hier in der Lokalpresse ein relativ neutraler Bericht über die Einweihung einer neuen Kapelle
des Randgrüppchens. Niemand aus meiner sehr katholischen Umgebung wusste mit diesen leuten wirklich etwas
anzufangen. Eher wurde ein bisschen darüber gelächelt. „Kann doch sehr feierlich sein, so eine Messe“
war meine Meinung. Umso entsetzter war ich, als in den letzten Monaten die Weltansicht dieser Sektierer
den Leuten einmal deutlich vor Augen geführt wurde. Man muss hier nur bei hetz-net Sachen wie „babycaust“,
Schwulen-Hatz, Judenhetze etc. ansehen. Nicht ein einziges mal hat sich die Piusbruderschaft von dem wirren
geschreibsel hier distanziert und verweist auf offiziellen Pius-Seiten noch hierher. Daher ist es dringend
zu empfehelen, dass die RKK auch Messen im alten Ritus an Interessierte anbietet. Vielleicht sollten hierzu
hinsichtlich Interesse, Anzahl und Uhrzeit Umfragen stattfinden. Alles ist besser, als Menschen mit Traditionsliebe
in die Fänge einer solch obskuren Sekte zu treiben.
stimme Sie verkennen wieder die Dynamik, die vom Vorhandensein eines Angebotes ausgeht (und die beim Fehlen
eines solchen Angebotes ausbleibt). Sie rechnen mit starren quantitativen Größen, während ja schon
die bisherige Entwicklung zeigt, dass das nicht geht. Noch etwas verkennen Sie: die Entwicklung weg von
der Territorialpfarrei hin zur Personalpfarrei. D.h. wenn wegen der Einführung der Alten Messe an einem
Ort viele Leute sich Nachbarpfarreien zuwenden, so gibt es gleichzeitig Zuwachs aus den Nachbarpfarreien
für die Dienste der Alten Messe. Das Territorialprinzip wird in Großstädten immer unwichtiger. Die
Leute suchen sich die Pfarrei, die ihnen am ehesten passt.
Das Land braucht Seelsorger, nicht Alt-Messeleser. Domenico Tuttisanti: das ist eben der Unterschied zwischen
uns: Und gerade dafür sind sich die feinen Herren zu vornehm. Die andern auch aber der Nutzen durch
die rechthaberischen „Lateiner“ ist null.
Gotthard Sie begehen denselben Denkfehler wie stimme! Sie reduzieren „Altritus“ auf „Pius“. Interessant
ist eher: wie viele deutschsprachige (nicht unbedingt nur deutsche) Kandidaten werden zu Priestern geweiht
in allen Gemeinschaften, in denen der Alte Ritus (und sei es nur fakultativ) zelebriert wird.
@Tuttisanti Aber nochmal ganz im Ernst: Was soll es denn bringen, wenn plötzlich in einer ganz normalen
Pfarrei ein altritueller Pfarrer auftaucht und rückwärts lateinisch zelebriert? Da gehen die Leute dann
doch lieber in die Nachbarpfarrei oder bleiben ganz weg. Es ist doch illusorisch, zu glauben, dass dann
auf einmal alle Messbesucher und nochmal genausoviele, die heute gar nicht in die Kirche gehen, sagen
„au Klasse, endlich bekommen wir sonntags alte Messen!“ Das Ergebnis wäre, dass die Kirchen hinterher
noch leerer wären.
Paulaner das ist eben der Unterschied zwischen uns: Sie sind der Meinung: Je mehr Leute vom Glauben abfallen,
um so weniger Seelsorger braucht es. Ich bin ganz der gegenteiligen Meinung! (nebenbei: Der Artikel spricht
ein innerkirchliche Problemlage an. An wen wenden sich die Bischöfe, wenn ihnen die Priester ausgehen?
Und es ist klar: Sie müssen sich an die Altritus-Gemeinschaften wenden und dafür müssen sie irgendwann
auch entsprechendes Entgegenkommen zeigen. Interessanterweise sind es gerade die jüngeren Bischöfe in
Dtland, die das gerafft haben. Z.B. Bischof Hanke in Eichstätt.)
@Koma … wie icch Tuttisanti schon antwortete. Ich bin da tolerant, jeder soll anbeten, wen oder was
er mag und wie er mag. Ich halte lediglich die Vorstellungen der katholischen Tradis für unrealistisch,
aber gut, meinetwegen. Wenn es euch Freude macht.
@ Unvernunft Ich rede bei den Beispielen aus meiner Region natürlich nicht über „Piusmessen“ (die es
auch noch zusätzlich gibt – ich habe sie allerdings noch nie besucht) – wenn ich diese noch dazu rechne
sieht es noch ganz anders aus. Seien Sie doch mal ein wenig lockerer und akzeptieren einfach die Wirklichkeit,
als sich immer Ihre eigene Welt zurechtzulügen.
@Tuttisanti Na meinetwegen. Letztlich ist es mir auch egal, wenn die 80% der Priesterkandidaten in Frankreich,
die lieber normale Messen feiern wollen, künftig wegen der Abermillionenfachen Nachfrage nach alten Messen
künftig rückwärts lateinisch zelebrieren. Meinetwegen kann jeder nach seiner Facon selig werden, und
anbeten, wen immer er mag, auf welche Weise auch immer er es für richtig findet. Solange er den Rest
der Menschheit nicht damit belästigt.
Kraut ist oben, Rüben sind unten Domenico Tuttisanti: stimmt nicht Achtung: Paulaner! Lehnen Sie sich
mal zurück und denken Sie wirklich nach, statt gleich wieder Unsinn zu posten! Ihr Zahlenspiel habe
ich, wegen der Irrelevanz, gar nicht herkopiert: Interessierte Protest-Vereinsmitglieder versus Kirchensteuerzahler.
Mein Priesterbedarf wiederum hatte mit den Novizen gar nichts zu tun: da geht es darum, wie viel Seelsorge
braucht das Dorf, das Hochhaus, die Fabrik, der Manager, der Gemeindesekretär, die Hausfrau, die Kellnerin,
die Lehrerin, der Pubertierende usw. Ihre Einbildung von Sinn und Unsinn – hat bisher noch nichts zuwege
gebracht. Die können Sie behalten.
@Koma ist doch auch schön, dass die Piussekte keine Nachwuchssorgen hat. Vielleicht hat sie dann so in
400, 500 Jahren auch in vielen größeren Ortschaft eigene Kapellen, wie heute schon die Zeugen Jehovas
oder die Neuapostolen. Ich glaube aber nicht, dass sie jemals die katholische Kirche einholen wird, dass
haben schon viele Abspaltungen und Sekten versucht, geschafft haben es nicht einmal die evangelischen
Kirchen.
Nochmals: stimme Wenn Sie Argumente nicht zur Kenntnis nehmen und dann noch einfache Unterschiede wie
den zwischen Durchschnittszahlen und absoluten Zahlen nicht beachten, dann ist eine weitere Diskussion
überflüssig. Im übrigen präsentieren Sie auch fortwährend sachliche Fehler. 1. Wir reden hier keineswegs
nur über die Anhänger der Bruderschaft St. Pius, wie Sie in Ihren Zuschriften insinuieren. 2. Die wachsende
Präsenz von Angeboten des alten Ritus zieht auch ein wachsendes Interesse am alten Ritus nach sich, wie
sich ja allerorten zeigt. Es besteht also eine gegenseitig sich verstärkende Dynamik. Dies war das Argument,
das Sie nicht beachten! 3. Das durchschnittliche Alter bei Messen im alten Ritus legt nahe, dass gerade
auch solche Menschen dorthin finden, die nicht im alten Ritus aufgewachsen sind. Es besteht also sogar
eine kontinuierliche (und kontinuierlich wachsende) Bereitschaft unter Katholiken, den alten Ritus kennen
zu lernen und dafür auch einige anfängliche Unbequemlichkeiten und Mühen auf sich zu nehmen.
@ Unvernunft Die Dynamik ist doch völlig offensichtlich: Beispiel meiner Region „alte Messe“: – vor Jahren
völliges Verbot der überlieferten Liturgie – dann „Indult“ mit vielen Einschränkungen und Ausnahmen,
Sonntagsmesse zu ungünstiger Zeit an ungünstigem Ort – dann Hl. Messe jeden Sonn – und Feiertag – heute
Hl. Messe jeden Tag, z.T. mehrfach – steigende Gläubigenzahl Beispiel „NOM“: – Zusammenlegung von Pfarreien
– Wegfall von Vorabendmessen und auch zusätzlichen Messen am Sonntag – Reduktion der Werktagsmessen – trotz
der Messreduktion immer leerer werdende Kirchen Dass insgesamt natürlich die Besucherzahl in NOM Messen
(noch) deutlich grösser ist, ist nach 40 Jahren das Quasi – Verbotes und der Verteufelung der überlieferten
Liturgie bis zum heutigen Tag durch viele alt 68iger Modernisten doch wirklich kein Wunder. Aber wo die
Zukunft liegt sehen Sie doch an den Seminaristenzahlen, und auch die Seminaristen in den „normalen“ Seminaren
haben mittlerweile durchaus Interesse an der überlieferten Liturgie. Mir zumindest ist um die Zukunft
nicht Bange – der Herr lässt seine Kirche nicht im Stich.
@Tuttisanti Junge, welche Argumente denn. In einer Großstadt gibt es Piuskapelle und noch irgendein Institut,
das sonntags alte Messen feiert. Insgesamt kommen da wenn’s hochkommt 300 Leute zusammen, die alte Messen
feiern Im Einzugsbereich dieser alten Messen gibt es zig Pfarreien, die normale Messen feiern. Zu diesen
normalen Messen kommen 500 mal soviele Leute wie zu den alten Messen. Was nutzt also die Aussage, dass
der Altersdurchschnitt bei den alten Messen etwas niedriger ist? Das sagt bestenfalls aus, dass alte Leute
die normale Messe bevorzugen, obwohl sie ja mit der alten Messe aufgewachsen sind, seltsam, nicht wahr.
dass die kleine Handvoll junger Alt-Mess-Fans die zig-fach höhere Zahl der jungen besucher normaler Messen
in nerhalb der nächsten 500 Jahre zahlenmässig überrunden wird, ist eine völlig absurde Vorstellung
der Tradis.
@Tuttisanti Klar kenne ich den Unterschied, aber dir ist offensichtlich nicht bewusst, dass Durchschnitte
überhaupt nichts aussagen. Wenn bei dem winzigen Häuflein der Piushanseln der Altersdurchschnitt geringer
ist als bei den Katholiken, sagt das gar nichts aus, wenn die Zahl der Katholiken ein paarhundertmal größer
ist als die der Piussekte.
stimme Wie ich sehe, kennen Sie nicht einmal den Unterschied zwischen Zahlen-Durchschnitt und absoluten
Zahlen. Eine weitere Diskussion mit Ihnen ist pure Zeitverschwendung!
@Tuttisanti Wenn die Diözese Mainz 10% aktive Katholiken hat, sind das 70.000, damit ist das Verhältnis
Gläubie/Seminaristen exakt das gleiche wie bei der Pius-Sekte. Es ist ein unfrommer Wunschtraum von euch
Tradis, dass die Kirche ausstirbt.
Der HEILIGE GEIST… hat angesichts der nicht nachlassen wollenden, verheeerenden Missstände infolge
der Ungehorsams-Welle nach dem Vaticanum II… nun Zeichen gesetzt… ER wird das Begonnene auch vollenden ! www.gloriapolo.net/
Paulaner Stimmt nicht! Die schätzungsweise 600 000 Lefebvristen bringen es auf über 220 Seminaristen,
die sich auf das Priestertum vorbereiten. Die Diözese Mainz dagegen (ca. 700 000 Gläubige) kommt gerade
mal auf ca. 20 oder 25 Personen, die sich auf’s geistliche Amt vorbereiten. Über dieses Verhältnis dürfen
Sie mal meditieren! Achtung: Paulaner! Lehnen Sie sich mal zurück und denken Sie wirklich nach, statt
gleich wieder Unsinn zu posten! „An den Früchten werdet ihr sie erkennen“
@Tuttisanti Das mit dem Altersdurchscnitt ist Quatsch mit Soße, für jeden, der halbwegs rechnen kann.
Nimm mal die Messbesucher aller ordentlichen römisch-katholischen Kirchen im Einzugsbereich einer Kapelle
der Pius-Sekte oder einer Kirche mit ausserordentlicher katholischer Messe und vergleiche dann. Dann wirst
du feststellen, dass zig-mal soviele jüngere Leute die ordentlichen Messe besuchen wie die alte Messe.
Dass zusätzlich diejenigen, die mit der alten Messe aufgewachsen sind zu 95% lieber die neue Messe besuchen,
spricht auch für sich.
Der Priestermangel stimmt nicht. Es gibt nur mehr wenige Gläubige. Die Priester werden nur für die Karteileichen
gebraucht und für die Jugendgruppen und die Arbeitergruppen und die Seniorengruppen und all die Wichtigtuergruppen
aus dem „Laien“- und „Gschaftlhuber-“ Verbändebereich, der aus der Kirchensteuer finanziert wird. Der
Priestermangel wird derzeit berechnet aus den Bischofssitzen und dem Apparat von oben herab, den viel
zu vielen Vikaren und Akademien für nichts und wiedernichts.
stimme Ihre Prognose ist sehr unwahrscheinlich! Auffälligerweise ist nämlich in den Kirchen der „Altrituellen“
der Altersdurchschnitt der Gottesdienstbesucher niedriger als in den gewöhnlichen Parochien! Wie kommt
das? Offensichtlich wächst mit der Präsenz des alten Ritus auch das Interesse / die Nachfrage!
Altgläubige Der Priestermangel wird die Bischöfe bereits in wenigen Jahren dazu zwingen, bei den altrituellen
Gemeinschaften kniefällig um die Entsendung von Priestern zu bitten… naja, falls es so kommt, dann
werden auch ein Fünftel der heutigen Priester dicke ausreichen für die paar Hanseln, die sich alte Messen
angucken wollen. Der Rest der Gläubigen geht dann halt nicht mehr hin.
Im deutschsprachigen Raum gibt es genau das gleiche Bild: Der Priestermangel wird die Bischöfe bereits
in wenigen Jahren dazu zwingen, bei den altrituellen Gemeinschaften kniefällig um die Entsendung von
Priestern zu bitten. Und diese werden es sein, die den Bischöfen die Konditionen diktieren – und nicht
umgekehrt ! Siehe diesen Artikel: Die Zukunftsperspektiven der alten Messe www.kreuz.net/bookentry.926.html