Wunsch und Wirklichkeit + Alte Messe und Mosebach in Korea + Prozeßbeginn offen + Homo-Unzucht zur Diskussion gestellt + Die Kirche will keine Heiligen mehr
Wunsch und Wirklichkeit
Vatikan. Die Priesterausbildung ist eine heikle Aufgabe. Das sagte Papst Benedikt
XVI. gestern Samstag vor französischen Priestern und Seminaristen. Die Kirche müsse Seminaristen streng
erziehen. Ihnen würden einmal jene anvertraut, die Christus mit seinem Blut erkauft habe. Priesteramtskandidaten
müßten über menschliche Reife, spirituelle Gaben, apostolischen Eifer und Intelligenz verfügen.
Alte
Messe und Mosebach in Korea
Korea. Kürzlich sponserte das deutsche Goethe-Institut in Seoul eine Alte
Messe. Der Zelebrant, Pfarrer Michael Bauer, hat den Ritus eigens gelernt. Zu dem Gottesdienst erschienen
rund 200 Gläubige. Die meisten von ihnen wohnten zum ersten Mal dem Alten Ritus bei. Nach der Messe las
der deutsche Schriftsteller Martin Mosebach einen Auszug aus seinem Buch ‘Häresie der Formlosigkeit’.
Danach stand er mit einer Dolmetscherin für Fragen zur Verfügung.
Prozeßbeginn offen
Südafrika.
Der Beginn des Prozesses gegen den deutschen, in Südafrika tätigen Priester Georg Kerkhoff (51) ist
offen. Das berichtete die ‘Westdeutsche Zeitung’. Hw. Kerkhoff wird vorgeworfen, sich Kindern unsittlich
genähert zu haben. Er bestreitet die Vorwürfe. Zuletzt hieß es, daß der Prozeß Anfang Juni beginnen
werde: „Es gibt jetzt schon 14 Monate Verzug, und niemand weiß, wann die Verhandlung losgeht“ – so der
Leiter der Ermittlungen. Das Auswärtige Amt in Berlin sucht derzeit Kontakt zur deutschen Botschaft in
Südafrika.
Homo-Unzucht zur Diskussion gestellt
Deutschland. Auf der Webseite www.gelbe-blume.ch.to
entsteht gegenwärtig ein neues Diskussionsforum zur Kritik am homoperversen Lebensstil. Die Teilnehmer
des Forums bringen verschiedene Homo-Perversionen zur Sprache, die auch als solche bezeichnet werden.
Die Moderatoren erlauben auch Homo-Perversen – wie dem User „Schwul ist cool“ – mitzureden.
Die Kirche
will keine Heiligen mehr
„Nebenbei bemerkt: Jean-Marie Vianney [der Pfarrer von Ars] würde heutzutage
wegen seines »unmodernen« Auftretens und seiner »rückständigen« Ansichten vermutlich in keinem deutschen
Priesterseminar mehr aufgenommen werden. Wenn der Papst ihn dennoch (oder vielleicht: deswegen?) zum Patron
der Priester erklärt, so könnte dieses Signal Hirten und Herde nachdenklich machen.“
Aus der jüngsten
Ausgabe des Pfarrbriefs für die Pfarrgruppe Darmstadt-Ost im Bistum Mainz, die von Pfarrer Hendrick Jolie
geleitet wird.
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29 Lesermeinungen
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Häresie der Formlosigkeit… … ist entlarvender Unfug. Woran die katholische Kirche ja gerade leidet,
ist, dass sie die Form über GOtt stellt. Wer behauptet, GOtt sei es wichtig, in welche Richtung vor dem
Altar SEin Wort verkündet wird oder in welchen Körperteil SEin Leib gelegt wird, um nur zwei Beispiele
zu nennen, der ist der Häresie der Formelhaftigkeit überführt.
DJM DJM Sonntag, 7. Juni 2009 19:27, DJM: so ein quatsch; Patron der Priester wäre vom Titel her „Hohepriester“
und das ist Christus selbst. Intelligenz bedeutet nicht ergo „Klugheit“. zB. wären emotional intelligente
Priester wünschenswert und nicht bloß solche, die mind. drei Sprachen fliessend sprechen können. Die
Talente sind unterschiedlich verteilt. Sieben tut der Teufel. Dein schon wieder zur Schau gestellter,
zombiehafter proletarischer Antiintellektualismus verblendet Dich. Der saint curé war vor allem gerade
das, was Du ‘emotional intelligent’ nennst, woher sein immenser Ruf als Beichtvater. Er kam aus dem Dorf
Dardilly bei Lyon, war überhaupt kein Intellektueller, hat es nur mit Schwierigkeiten durch das Priesterseminar
geschafft und sprach wohl nicht sehr brillant Französisch, geschweige denn Latein. Meinetwegen wäre
er auch Dir als Kandidat für Patron (trad. kath. Wortschatz, den Du offensichtlich nicht kennst) aller
Priester geeignet erschienen, wenn nicht gerade dieser Besserwisser pamino sich dafür ausgesprochen hätte.
Find ich ganz toll, dass doch noch eine kleine feine Diskussion aus meiner anfänglichen Anspielung geworden… ,
tapfer k.h. Friedgen, ein Bussi… :&) :&) :&)
so ein quatsch Patron der Priester wäre vom Titel her „Hohepriester“ und das ist Christus selbst. Intelligenz
bedeutet nicht ergo „Klugheit“. zB. wären emotional intelligente Priester wünschenswert und nicht bloß
solche, die mind. drei Sprachen fliessend sprechen können. Die Talente sind unterschiedlich verteilt.
Sieben tut der Teufel.
Die Kirche will keine Heiligen mehr „Nebenbei bemerkt: Jean-Marie Vianney [der Pfarrer von Ars] würde
heutzutage wegen seines »unmodernen« Auftretens und seiner »rückständigen« Ansichten vermutlich
in keinem deutschen Priesterseminar mehr aufgenommen werden. Wenn der Papst ihn dennoch (oder vielleicht:
deswegen?) zum Patron der Priester erklärt, so könnte dieses Signal Hirten und Herde nachdenklich machen.“
Er ist schon Patron der Pfarrer. Ihn zum Patron der Priester zu machen, wäre nur noch ein kleiner Schritt.
Wunsch und Wirklichkeit Die Priester, die der Heilige Vater sich wünscht, werden im deutschen Sprachraum
wohl nur in Zaitzkofen und Wigratzbad ausgebildet. Man kann sich nur wundern, wie sich ein „papsttreu“
gerierender Herr Müller dann mit Vehemenz gegen die Weihe ebensolcher Priester auf dem Gebiet seiner
Diözese stellen kann. Er zeigt damit, daß er eben KEIN katholischer Bischof ist, der in Einheit mit
dem Hl. Vater steht.
Demonstrations-Messe „Alte Messe“ beim Goetheinstitut und anschließend Lesung von Mosebach – klingt das
nicht eher wie „Lesung von Mosebach mit zu Demonstrationszwecken vorgeschalteter Alter Messe“? Wenn Liturgie
nur zu dem Zweck gefeiert wird (oder in bestimmter Art und Weise gefeiert wird, der Zelebrant eigens dafür
„üben“ muss), ein Buch oder einen Vortrag zu illustrieren, dann läuft etwas falsch, dass muss jeden –
ob Tradi oder braver Konzils-Katholik – nachdenklich stimmen. SignSal
Vorsicht vor Gelber Blume Aus den Vertragsbedingungen: Du verpflichtest dich, keine beleidigenden, obszönen,
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weg davon!
@schwarze blume wahrscheinlich ein ableger von hetz.net mit einer internetadresse weit ab und noch nicht
mal einem impressum (s. gesetzeslage) auf der seite. wieder so ein geistiger schwachmatiker, der sich
mit seinen kranken und homophoben ansichten austoben will. dieser seite sollte man keine beachtung schenken.
irgendwann ist die gesetzeslage soweit, das sowas wie hier und wie die gelbe blume gesperrt werden können,
auch im ausland. darauf freu ich mich schon.
@resini Beim Lesen Ihrer Kommentare kommt man zu der Erkenntnis, dass Sie auch einer von denen sind, die
das Karnevalskleid des Bischofs Ackermann edel und schön gefunden haben, das hier unter dem Titel „Über
diesen Clown darf man nicht lachen“ veröffentlicht wurde. Wie sollte man über den auch lachen? Beim
Anblick dieser traurigen Gestalt könnte man eher heulen!
@wassers Beim Lesen deiner Kommentare und Beiträge bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass du ein Sedisvakantist
bist und zu dem Dorstener Clown Lingen Hermännchen in die Messe gehst. Oder bist du vielleicht selbst
dieser geistesgestörte Lingen? Hä
Navon hab gerade mal nachgeschaut auf gelbe_Blume. Ist echt godig, da bin ich mal gespannt ob sich da
noch mehr Leute finden die mit diskutieren wollen.
gelbe_blume Putziges Forum… 4 Benutzer haben ganze 23 Postings bis dato verfasst, sowas ist echt eine
Meldung wert! Anbei: In China ist ein Reissack umgekippt während 1000 km weiter ein Katholik gebetet
hat – auch ne tolle Sensationsmeldung!
Komischerweise scheinen Typen wie Sefirot ihre eigenen völlig abwegigen Wortspenden aber beachtlich und
geistreich zu finden! Wie ist denn dieses Phänomen nun zu erklären???
@Parmenas Dem hat eben jemand, als er vier Jahre alt war, ins Gehirn gesch… und vergessen abzuziehen.
Da kann man nichts machen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Leute zu Themen äußern, von denen
sie soviel Ahnung haben wie die Kuh vom Boogie-Woogie-Tanzen! Aber das ist ein typisches Merkmal unserer
Gesellschaft: Da tummeln sich, egal ob in Politik, Wirtschaft, Sport, Religion oder Kultur nur noch Viertel-
und Halbgebildete à la Maischberger und Kerner und schmieren zu jedem Thema ihren Senf.
Ulkig: Missionare unter sich! Der Zelebrant, Pfarrer Michael Bauer, hat den Ritus eigens gelernt. Zu dem
Gottesdienst erschienen rund 200 Gläubige. Die meisten von ihnen wohnten zum ersten Mal dem Alten Ritus
bei. Da wird genau die Liturgie einstudiert, die in außereuropäischen Gegenden als die „weiße“ Liturgie
verrufen ist. Und dafür gibt sich Michael Bauer her, diese zu erlernen, hat der nix besseres zu tun.
Und der Herr Mosebach wittert wohl große Absatzchancen für sein Buch in Korea… wirklich ulkig. Missionare
unter sich …wa?