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Die Trinität spiegelt sich in der Schöpfung + Petition für die Pfingstoktav + Unnötige Ehrung + Wer wird wirklich verfolgt? + Ungültige Konsekrationen – „taucht die Hostie in den Wein“
Die Trinität spiegelt sich in der Schöpfung

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach beim Angelusgebet am gestrigen Dreifaltigkeitssonntag über die Trinität. An der Vielfalt der Schöpfung könne man sehen, daß Gott nicht in Einsamkeit lebt – erklärte er: „In jeder Zelle ist der Name der Heiligen Dreifaltigkeit eingeprägt. Denn alles kommt aus der Liebe und richtet sich zur Liebe hin. Alles wird von der Liebe getragen.“

Petition für die Pfingstoktav

Großbritannien. Der britische Priester, Hw. Ray Blake, hat auf seinem Weblog ‘marymagdalen.blogspot.com’ eine Internet-Petition für die Wiedereinführung der Pfingstoktav gestartet. Für Hw. Blake ist das die erste Internet-Petition seines Lebens. Er findet, daß es viele gute – theologische, katechetische und ökumenische – Gründe für die uralte Tradition der Pfingstoktav gibt. Bislang haben knapp 200 Leute unterschrieben.

Unnötige Ehrung

Italien. Seit Sonntag erinnert eine Innschrift am Glockenturm des Markusdoms in Venedig an den eitlen Mathematiker Galileo Galileo († 1642). Der neokonservative Patriarch von Venedig, Angelo Kardinal Scola, enthüllte die Gedenkschrift gemeinsam mit dem altkommunistischen italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano. Die Inschrift besagt: „Galileo Galilei erweiterte hier am 21. August 1609 die Horizonte des Menschen.“ Damals präsentierte Galilei auf dem Turm die Leistungsfähigkeit seines neuen Teleskops.

Wer wird wirklich verfolgt?

Österreich. Weltweit werden rund 250 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. Das erklärte der ein Vertreter der Vereinigung ‘Christian Solidarity International’ bei einer kürzlichen Veranstaltung in Wien nach einem Bericht der Agentur ‘kathpress’. Der reiche Westen nehme die Entwicklung viel zu wenig wahr. 75 Prozent der weltweit wegen ihrer Religion verfolgten Menschen seien Christen.

Ungültige Konsekrationen – „taucht die Hostie in den Wein“

„Niemand muß die Kommunion unter beiderlei Gestalten empfangen, aber er kann es, wenn er es möchte: Man geht wie normal zu dem Kommunionspender, der die Hostienschale hat, bekommt eine Hostie und geht damit zu dem Kommunionspender, der den Kelch hat, taucht die Hostie in den Wein ein und kommuniziert dann. Wer aus dem Kelch trinken möchte, kommuniziert zuerst die Hostie, geht dazu einige Schritte zur Seite und dann zu dem Kommunionspender mit dem Kelch. Damit kein »Stau« entsteht, wird der Kommunionhelfer mit dem Kelch einige Schritte hinter dem Kommunionspender mit der Hostienschale stehen, so daß man hinter demjenigen zu seinem Platz zurückkehren kann (siehe Skizze auf der Rückseite). Wer keine Kelchkommunion möchte, praktiziert alles so wie bisher auch.“

Die hauptamtliche Mitarbeiterin der Pfarreiengruppe Sankt Hildegard und Sankt Michael im Bistum Mainz, Frau Andrea Schwarz, in einem Artikel über den Kommunionemmpfang auf der Pfarrhomepage.
      
15 Lesermeinungen
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#15   solafide   22:10:53 | Montag, 8. Juni 2009
Phillip:
Ja, nur kein Neid. Keine Clowns in Faschingsgewändern, sondern Pfarrer im schlichten schwarz. Keine Dumpfbackenrauchschwaden sondern GOttes frische Luft, keine halbe Kommunion, sondern ein ganzes Abendmahl in beiderlei Gestalt. Aber man kann ja entweder lutherisch werden. oder daran arbeiten, dass auch die katholische Kirche dieses Sakrament irgendwan mal rechtgläubig hinkriegt.
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#14   Phillip   21:34:48 | Montag, 8. Juni 2009
@solafide
dank jahrhundertelanger Übung in würdiger Formund ohne schwüle Spitzendeckchen schwenkende Faschingsgestalten
Aha. Sie haben offenbar in sehr eigenes Verständnis von einer würdevollen Form…
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#13   solafide   21:30:03 | Montag, 8. Juni 2009
Tja, lieber Stephanus, auch da…
… kann ich nur empfehlen: Lutherisch werden, bei uns gibts das Abendmahl in beiderlei Gestalt dank jahrhundertelanger Übung in würdiger Form und ohne schwüle Spitzendeckchen schwenkende Faschingsgestalten. Und entgegen der katholischen Lügen haben wir sogar eine Wandlung. Wir haben allerdings keine Sukzession, macht aber nix, denn der älteste katholische Sukzessionstammbaum endet zu Lebzeiten Luthers, kein Ruhmesblatt angesichts der ikonenhaften Wichtigkeit diese Themas bei den Katholen, denen Sie ja jetzt im Interesse eines echten Abendmahls befreit den Rücken kehren können. Brauchen Sie Adressen in Ihrer Nähe?
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#12   catholic   20:45:47 | Montag, 8. Juni 2009
Lieber Stephanus: Zu Ihrer eucharistischen Frage.
Matthäus 26, 26 Einsetzung der Eucharistie
Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis ; dann brach er da Brot, reichte es den Jünger und sagte: Nehmt und eßt; das ist mein Leib.
Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt ALLE daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Anmerkung: Es steht nirgendwo, dass Jesus vor dem Empfang der Heiligen Eucharistie seinen Jüngern eine Ohrenbeichte abverlangt hätte. Die Ohrenbeichte war Jesus, seinen Jüngern und der frühen Kirche unbekannt. Sie kommt erst im 4.Jht. bei Mönchen auf und wird im Mittelalter für Katholiken Pflicht ( unter Androhung von Auspeitschung päpstlich eingeführt.)
Bitte Evangelien und Kirchengeschichte studieren !
Herzliche Grüße
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#11   Stephanus   19:23:14 | Montag, 8. Juni 2009
Zu wem hat Jesus gesagt: …und trinket alle daraus?
Mir deucht, daß hier wieder mal versucht wird der Mengenlehre einen Bärendienst zu erweisen.
+++
Außerdem, bevor ich mich um Rechte schlage, sollte ich doch einmal versuchen meinen Pflichten nachzukommen.
Wie wäre es denn mal wieder mit einer reuigen Einzelbeichte, so mit ganz viel Zeit bei der Vorbereitung und dann in Demut und Reue im Beichtstuhl oder im Beichtzimmer über das Leben „nachgedacht“?
Danach könnte man ja mit Ernst einmal darüber spechen wie man eine Heilige Kommunion in beiden Gestalten mit der entsprechenden Ehrfurcht und Würde gestalten will.
Immer eingedenk, daß kein Deutscher stundenlangen Gottesdiensten beiwohnen will.
Da sind wir halt doch anders wie die Ostkirchler.
+++
Jetzt bitte nicht schreiben, es gibt doch Altargerät und Kommunionhelferinnen genug, daran sollte es nicht scheitern.
+++
Doch bei mir schon. Am vergangenen Pfingsten wurde ich Zeuge einer Konzelebration. Alle Priester und Altardiener in roten Gewändern, war das ein fleißiges Hin-und Her.
Wenn da noch eine Spülmaschine gestanden hätte, man hätte denken können man wäre bei Mac Donalds.
+++
Gott muß das erdulden, aber er wird uns eines Tages fragen: wo warst Du, als ich unter den Absätzen eurer Wichtigtuerei zertreten wurde, als mein Heiliger Leib durch eure Ehrfurchtslosigkeit und Unachtsamkeit gedemütigt und in den Staub geworfen wurde, vieltausendfach, Sonntag für Sonntag?
Schon vom Standpunkt der Ästhetik her, ist die heute praktizierte Kommunionausteilung sofort zu einzustellen!
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#10   catholic   14:03:10 | Montag, 8. Juni 2009
Lieber Hildegardfan, ich glaube, wir alle bekämen ganz große Augen, wenn
wir mit dem historischen Jeschua zu Tische liegen würden.
Ein junger Messias ( etwa 30) und sein Freudeskreis:
„Nehmt und esst, mein Leib … Nehmt und trinkt alle daraus, mein Blut …“
Und ich glaube, Jesus und sein Freundeskreis würden große Augen bekommen, wenn sie eine Messe bei uns erleben …
Beachten wir bitte das theologische, liturgische, historische Wachstum in 2000 Jahren mit Toleranz, Verständnis und Vorfreude auf das Fronleichnamsfest.
herzlich :(3 :(3 :(3
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#9   hildegardfan   13:30:19 | Montag, 8. Juni 2009
@ catholic:
Er hat NICHT gesagt: „Nehmt und TAUCHT“.
Ach was, etwas Mut zur Lücke bitte…
ab jetzt wird „blanchiert“…
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#8   catholic   13:26:14 | Montag, 8. Juni 2009
Interessant, was wir Katholiken für Probleme haben?
Es ist nicht ungültig den Leib Christi in das Blut Christi zu tauchen.
In der Orthodoxen Kirche taucht der Priester das Eucharistische Brot mit einem Löffel in den Eucharistischen Wein und gibt es den Gläubigen in den Mund.
Das geschieht aus „praktischen Gründen.“
Liturgisch richtig ist das Essen und Trinken.
Jesus hat gesagt: „Nehmt und esst …
„ … trinkt alle daraus.“
Er hat NICHT gesagt: „Nehmt und TAUCHT“.
Bitte über die Mahl-Berichte im Neuen Testament gründlich nachdenken!
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#7   sacerdos helveticus   11:03:32 | Montag, 8. Juni 2009
Ungültige Konsekration?
Auch ich finde die Überschrift „ungültige Konsekration“ für abwegig!
Das Eintauchen der Hostie in den Kelch durch den Kommunionempfänger ist zwar gemäss den liturgischen Richtlinien missbräuchlich aber verungültigt natürlich nicht die Kommunion und erst recht nicht die Konsekration.
Wahrscheinlich ist auch dies nicht gemeint, sondern man stiess daran -das ist zumindesatz meine Vermutung- dass es in dem zitierten Text heisst, der Empfänger der Kommunion könne die Hostie in den WEIN eintauchen. Besser hätte man natürlich vom „konsekrierten Wein“ oder vom „(kostbaren) Blut Christi“ gesprochen. Immerhin heisst es zuoberst im Text, es handle sich um die Kommunion unter „beiderlei Gestalten“ Das ist ja die dogmatisch korrekte Ausdrucksweise: Die Gestalten von Brot und Wein bleiben, erhalten jedoch ein neues Wesen (Substanz): Leib bzw. Blut Christi.
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#6   resini   09:47:47 | Montag, 8. Juni 2009
Los schreiben
Wo bleibt das Fachwissen von den drei Obertrollen
@Parmenas, Wassers, k. h. Friedgen
Die Kommentare von den dreien sind immer ergötzlich.
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#5   JMX   09:44:19 | Montag, 8. Juni 2009
Toll, welches Fachwissen
und welche neuen Erkenntnisse über Zellbiologie unser Herr Ratzinger hat… :-S
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#4   resini   09:11:16 | Montag, 8. Juni 2009
unnötige Erhrung
Bei Hetz.net gibt es immer noch solche Dumpfbacken, die immer noch glauben, dass die Sonne sich um die Erde dreht.
Von wegen unnötige Ehrung.
Wenn etwas wirklich unnötig ist, dann sind es die ketzerischen, häretischen und oberdämlichen Meldungen der hirnlosen Kreuz.net Redaktion.
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#3   colonius   09:08:57 | Montag, 8. Juni 2009
Ungültige Konsekrationen?
Wieso ist die Konsekration ungültig, wenn ein Kommunikant „stippt“? Es wäre höchstens die Kommunion ungültig – aber auch die kann es nicht sein, wenn die Wandlung stattgefunden hat. Lediglich der liturgische Mißbrauch des Eintauchens ist unerlaubt. Aber wer wollte behaupten, dass deshalb das Sakrament ungültig wird?
Dieser Abschnitt ist theologisch eine hanebüchene Luftnummer!
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#2   Matthäus drei+ †   08:54:32 | Montag, 8. Juni 2009
Unnötige Ehrung von Galileo Galilei
Italien. Seit Sonntag erinnert eine Innschrift am Glockenturm des Markusdoms in Venedig an den eitlen Mathematiker Galileo Galileo († 1642).
Hallo kreuz.netter! Schon gewusst? Neid ist eine Todsünde!
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#1   r.ruhrgebietler   08:21:34 | Montag, 8. Juni 2009
Welche Schöpfung??
„In jeder Zelle ist der Name der Heiligen Dreifaltigkeit eingeprägt. Denn alles kommt aus der Liebe und richtet sich zur Liebe hin. Alles wird von der Liebe getragen.“
ja, das wäre schön wenn’s so wäre – es stört nur noch DER MENSCH, DER DIE SCHÖPFUNG GOTT ZERSTÖRT HAT!
Wehe uns im Strafgericht!
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