Kennt der Bischof von Fulda das oberste Gesetz der Kirche nicht?
Warum durften die Anglikaner, die nach Aussage von Papst Leo XIII. nicht einmal ein Priestertum besitzen, vor einigen Jahren im Dom von Fulda zelebrieren? Von Pater Franz Schmidberger.
(kreuz.net, Stuttgart) Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda klagt die Priesterbruderschaft St. Pius
X. an, sie habe in seiner Bischofsstadt unrechtmäßig und unerlaubt eine Kapelle eingeweiht.
Tatsache
ist, daß der Distriktobere vor genau einem Jahr in einem Gespräch um die Zur-Verfügung-Stellung einer
Kirche in Fulda gebeten hat und eine entschiedene Absage erfuhr.
Was sollen die der Piusbruderschaft
verbundenen Gläubigen in dieser Lage anderes tun, als selber eine Kapelle einzurichten – als Notlösung
für jene Messe, für die alle Kirchen der Domstadt Fulda einst gebaut wurden.
Oberstes Gesetz der Kirche
ist auch heute noch das Heil der Seelen – „Salus animarum suprema lex“ – CIC Canon 1752.
Anscheinend
kennt Bischof Algermissen diesen Canon des Kirchenrechtes nicht.
Der Bischof behauptet, er könne der Piusbruderschaft
keine Kirche zur Verfügung stellen, weil sie keinen kirchenrechtlichen Status habe.
Warum durften dann
vor einigen Jahren die Anglikaner, die nach Aussage von Papst Leo XIII. nicht einmal ein Priestertum haben,
im Dom von Fulda zelebrieren?
Warum hat er dann vor einigen Jahren drei Patres der Servi Jesu et Mariae
aus seiner Diözese verwiesen, die einen eindeutigen kirchenrechtlichen Status besitzen?
Hier sieht man,
daß Bischof Algermissen das Kirchenrecht einseitig auslegt.
Altliberale Dialogverweigerer
Weiter behauptet
der Bischof am Mittwoch, dem 3. Juni 2009, die Piusbruderschaft sei „nicht ernsthaft an der Wiederherstellung
der Einheit mit der katholischen Kirche interessiert“.
Das Gegenteil ist der Fall: In all den Jahren
hat die Priesterbruderschaft auf die Notwendigkeit von theologischen Diskussionen hingewiesen, um die
bestehenden Schwierigkeiten und Spannungen auszuräumen.
Von seiten einiger deutscher Bischöfe jedoch
wird der Dialog mit der Bruderschaft verweigert.
Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg hat bis heute
jedes Gespräch mit dem Distriktoberen der Piusbruderschaft abgewiesen, obwohl dieser mittlerweile mehrfach
darum gebeten hat.
Schwer nachvollziehbar
Zu Recht sprechen sogar Bischöfe, die nicht zur Bruderschaft
gehören, von Dialogverweigerung, so Bischof Kurt Koch von Basel:
„Es ist schwer nachvollziehbar, daß
[…] man für Meinungsvielfalt und Dialog innerhalb der Kirche demonstriert [gemeint ist eine umstrittene
Demonstration in Luzern] und zugleich gegenüber der Piusbruderschaft jeden Dialog verweigert.“
Bischof
Algermissen steht für eine Gruppe von deutschen Bischöfen, die das Anliegen der Bruderschaft im Keim
ersticken wollen.
Noch ehe Gespräche zustande kommen, versuchen sie mit allen Mitteln, einen Ausschluß
der Bruderschaft aus der Kirche zu erreichen. Auch die Weihe der Kapelle in Fulda versuchen sie in diesem
Sinne auszuschlachten.
Sie handeln hierbei gegen den ausdrücklichen Wunsch des Papstes: Rom selbst weist
auf die Notwendigkeit der Gespräche mit der Priesterbruderschaft hin, die nach unseren jüngsten Informationen
in Kürze beginnen werden.
Bischöfliche Böswilligkeiten
Bischof Algermissen behauptet schließlich,
die Weihe sei als Provokation auf den Wallfahrtstag der Diözese gelegt.
Das widerspricht der bereits
im Vorfeld veröffentlichten Stellungnahme: die Kündigung des alten Gebäudes zum 10. Juni war der Grund
dafür, den Tag der Einweihung auf den 7. Juni zu legen.
Die Priesterbruderschaft bedarf nicht der Provokation.
Sie hat hinreichend schwerwiegende Sachgründe, um ihr Anliegen zu vertreten.
Der Bischof kennt das Kirchenrecht
nicht
Der letzte Irrtum des Bischofs ist wiederum ein kirchenrechtlicher.
Angenommen, es träfe zu,
daß sich die Piusbruderschaft außerhalb der Kirche befinde (wie von Bischof Algermissen fälschlicherweise
behauptet), dann müßte Canon 844 § 2 des geltenden Kirchenrechtes angewendet werden:
Sooft eine Notwendigkeit
es erfordert oder ein wirklicher geistlicher Nutzen dazu rät und sofern die Gefahr des Irrtums oder des
Indifferentismus vermieden wird, ist es Gläubigen, denen es physisch oder moralisch unmöglich ist, einen
katholischen Spender aufzusuchen, erlaubt, die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung
von nichtkatholischen Spendern zu empfangen, in deren Kirche die genannten Sakramente gültig gespendet
werden.
Damit würde die Behauptung des Bischofs, den Gläubigen sei eine Teilnahme an der liturgischen
Feier nicht erlaubt gewesen, eindeutig zu einer kirchenrechtlichen Falschaussage.
Nach Can. 844 §2 hätte
jeder Gläubige in Fulda an der Messe teilnehmen und aus den Händen des Priesters die Kommunion empfangen
dürfen.
Bischof Algermissen hat sich an Rom gewandt. Das wird gut sein, denn es bleibt zu hoffen, daß
die römischen Autoritäten den Bischof ermutigen werden, die überlieferte katholische Messe in seiner
Diözese zu fördern statt zu bekämpfen.
Der Verfasser ist diplomierter Mathematiker und Oberer des
deutschen Distriktes der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.
Email-Adressen der Empfänger
199 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#212 Brandenburgis 19:25:37 | Sonntag, 19. Juli 2009
Gottes letzte Warnung an den Fuldaer Teufelsbischof: Gedenke, wovon du gefallen bist, und tue Buße und
tue die ersten Werke. Wo aber nicht, werde ich dir bald kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner
Stätte, wo du nicht Buße tust.
Herzlichen Glückwunsch!! Der Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, hat am Sonntag den 40. Jahrestag
seiner Priesterweihe gefeiert. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum und Gottes reichen Segen und
die Kraft des Hl. Geistes für seinen Dienst.
#210 Bodo11 † 20:31:44 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Nicht Ge-RECHT-igkeit,sondern Gnade Gnade vor Ge-Recht-igkeit geht immer vor. Deshalb wird Papst Benedikt
genau so handeln und die Rechtsfetischisten ins Leere laufen lassen.
#209 John-Boy 15:54:52 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Die Blonde vorne leitet weltweit den „Magda-Goebbels-Gedenkclub“. Interessierte Frauen können sich um
Mitgliedschaft bewerben. Sie müssen blond oder blondiert sein. Ein Arier-Nachweis über 15 Generationen
muss vorgelegt werden. Die Dicke mit der Kunstlederjacke und den zünftigen Zöpfen will den „Bund deutscher
Mädels“ neu ins Leben rufen. Wer will sie unterstützen?
#208 Paulaner † 22:18:23 | Mittwoch, 10. Juni 2009
um Gottes Willen, ich doch nicht! „Marranenverfolger:“ Habe ich Sie was gefragt? ich kann mich nicht erinnern.
Marranenverfolger verfolgen Marranenverfolger
Nebenbei gesagt: Möchtet Ihr doch einmal darüber diskutieren, ob Adam einen Nabel gehabt hat? * Und
morgen die Prozession nicht verpennen. Pax vobiscum :(3
#205 Paulaner † 21:54:00 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Marranenverfolger verfolgen Marranenverfolger Marranenverfolger verfolgen … Marranenjäger: Das ist
kein Kriterium Ich habe auch zwei Studiengänge abgeschlossen, wurde aber nur noch verfolgt! leider hilft
das Studieren nichts dagegen, im Gegenteil, sie werden davon nur immer dümmer.
Marranenjäger, ich möchte gar nicht wissen wie oft Schneuzer in der Sonderschule sitzengeblieben ist.
Er bildet sich doch noch tatsächlich ein, er habe dort studiert. Schneuzer mit all seinen Nicks hier
auf kreuz.net, sowohl auch im wahren Leben: eine hoffnungslose Blindniete.
@Fred Die Naturgesetze hat Gott erschaffen bzw aufgestellt. Soviel dazu. Die menschlichen „Naturwissenschaften“
neigen aber gerne zu Ideologien; so z.B. die „Evolutionstheorie“ oder auch bzgl Mathematik, daß 6 Millionen
minus 3 Millionen angeblich immer noch 6 Millionen wären. Und wo bleibt nun endlich deine „allgemeingültige
Definition“ von „rechtsradikal“?
@Fred Was machen „Nazis“ gerne? „Schule“ ist immer systemabhängig. In den Schulen des 3. Reiches haben
sie auch irgendwas erzählt. Das mußte auch jeder glauben, weil es ja die „Schule“ sagt. Du entlarvst
dich somit einfach als Systemknecht, wenn du hier mit „Schule“ (vor allen Dingen der staatlichen) kommst.
@Ernst von Vielfalten Bei den Roma liegt eine jahrhunderte alte Tradition und ein undurchschaubares Tabusystem
vor, das zB vorschreibt, dass Frauen nur lange Röcke anziehen. Es hat weder etwas mit Religion im weitesten
Sinn und schon gar nichts mit Sekte zu tun. Anders bei der Pius-Sektenschaft: Hier wird völlig unbedarften
Leuten ein Gefühl von Gemeinschaft vorgegaukelt, das letztendlich noch als „katholische Kirche“ verkauft
wir. Pfui Deibel.
Ausweichmanöver! Die Schemata dex CIC sind mir gerade nicht griffbereit, aber Sie sind auf meinen Einwand
bisher nicht eingegangen. Sie haben sich darüber mokiert, dass P. Schmidberger das Axiom „salus animarum
suprema lex“ zitierte. Der Satz ist traditionelles Allgemeingut der Kanonistik und besitzt unabhängig
von seiner Stellung im CIC 1983 Geltung!
Sedanstag in Australien? Mittwoch, 10. Juni 2009 17:09, Ernst von Zwiefalten, Aussiedler: Es ist allen
Auslandsgruppen eines Volkes so, dass die Volksgruppen im Ausland viel strenger an den Gebräuchen ihrer
Heimat festhalten. So feiern Deutsche in Australien noch heute den Sedanstag […]. Ich weiß von dem
früheren S.A.-Chef in Feldafing am Starnberger See, Scharf, der 1899 im Melbourne geboren wurde und jetzt
auf dem Feldafinger Friedhof liegt, daß sein Vater, bis 1916 (ins KZ als feindlicher Ausländer) Klavierlehrer
in der Musikfakultät der dortigen Universität, vor dem 1. Weltkrieg jedes Jahr Kaisers Geburtstag und
Sedantag zusammen mit Landsleuten zu feiern pflegte. Nie aber habe ich sonst von Sedan in Verbindung mit
Australien gehört. (Der Kontext meines Gespräches mit Scharf Sohn war, daß sein Vater ganz apolitisch
und diese Feiern sowieso nur Vorwände für geselliges Zusammensein gewesen seien.)
@stimme der unvernunft Weil die Anglikaner eine respektable Kirche sind und die Lefebvristen eine rechtsradikale
Sekte. 1. Es gibt nur eine Kirche, und das ist die Kirche Christi. Sie ist identisch mit der römisch-katholischen
Kirche. 2. Was ist rechtsradikal? Inwiefern ist die Piusbruderschaft rechtsradikal?
„Unser Fürst Colloredo Hat weder Gloria noch Credo“ Mittwoch, 10. Juni 2009 02:35, Vineta: Was einem
schon zu denken gibt: Wir schreiben inzwischen das Jahr 2009, aber noch immer kann man Bischöfe erleben,
die ein Verhalten an den Tag legen wie manche Fürstbischöfe zur Zeit Mozarts: autoritär auftrumpfend
statt überzeugen wollend, arrogant statt demütig und bescheiden, schroff abweisend statt dialogbereit,
rechthaberisch statt selbstkritisch, widersprüchlich statt folgerichtig, feindselig statt versöhnungsbereit,
formalistisch statt inhaltlich, phrasendreschend statt konkret werdend und auf Details sich einlassend.
Sehr richtig! aber was an diesem fürstbischöflichen Benehmen altmodisch ist, ist gerade das Aufgeklärte
daran. Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo von Salzburg www.salzburgcoins.at/…ml/L18_colloredo.htm,
der die Mozarts mißhandelt hat, war ein eifriger Durchsetzer von Kaiser Josephs ‘W2’ (Prunkverbot, zur
Schau gestellte Kargheit, Aufhebung ‘überflüssiger’ Kloster und Orden, Fleischwölfe für Leichen usw.).
Colloredos Vorgänger, der barocke Sigismund von Schrattenbach († 1771), hatte Leopold Mozart bei vollen
Bezügen beurlaubt, um ihn es zu ermöglichen, mit Frau und den begabten Kindern den Grand Tour zu machen
sowie später mit dem Sohn Studienreisen nach Italien zu unternehmen, und wann immer dieser wieder in
Salzburg war, durfte er, bis 1772 (æt. 16), Messen in der von ihm gewünschten Länge schreiben. FürstEB
Colloredo stand eben am Anfang eines kirchlichen Prozesses, der spätestens 1815 abgebrochen und erst
mit V2 wieder richtig aufgenommen wurde.
Aussiedler Es ist allen Auslandsgruppen eines Volkes so, dass die Volksgruppen im Ausland viel strenger
an den Gebräuchen ihrer Heimat festhalten. So feiern Deutsche in Australien noch heute den Sedanstag,
die Roma haben immer noch Gebräuche aus ihrer indischen Heimat beibehalten, die Juden ihre Traditionen
aus Israel. Daran ist grundsätzlich nichts schlechtes, auch wenn es im Einzelfall schon einmal zu Konflikten
kommen kann und es auch zu Zusammenstössen mit dem Gastland kommt, bei dem die Zuwanderer letzlich nachgeben
müssen. Verstärkt wird das durch eine weitere Tatsache: Die Aussiedler haben sehr große Opfer gebracht,
damit sie ihren Glauben leben konnten. Abgeschnitten von der Gesamtkirche blieben sie bei den alten Formen
und verwechselten sie – unter dem Druck der Verfolgung – mit den Inhalten. Aus diesem Grund neigen Aussiedler
gerne zu traditionellen Glaubensformen. Das gilt übrigens für alle Religionen und ist nichts spezifisch
christliches.
Stimme der Vernunft: nicht erstaunlich dass Sie sich nicht für den alten Heini interessieren ist mir
klar und es fällt mir nicht ein es von Ihnen einzufordern, denn dazu besitzt Ihr Gehirn nicht die erforderlichen
Windungen. Etwas anderes ist es wenn jemand der sich für den Papst oder einen Bischof ausgibt es ignoriert.
Deshalb erinnere ich Sie – soweit Sie dazu aufnahmefähig sind – an die Lehre der Kirche. In einer von
Papst Pius IX gebilligten Erklärung der Deutschen Bischöfe (Denzinger 3116): „Die Ansicht endlich, als
sei der Papst „vermöge seiner Unfehlbarkeit ein vollkommen absoluter Souverän,„beruht auf einem durchaus
irrigen Begriff von dem Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit. Wie das Vatikanische Concil es mit klaren
und deutlichen Worten ausgesprochen hat und die Natur der Sache von selbst ergibt, bezieht sich diese
lediglich auf eine Eigenschaft des höchsten päpstlichen Lehramts: dieses erstreckt sich genau auf dasselbe
Gebiet wie das unfehlbare Lehramt der Kirche überhaupt und ist an den Inhalt der hl. Schrift und der
Überlieferung sowie an die bereits von dem kirchlichen Lehramt gegebenen Lehrentscheidungen gebunden.“
Wenn also der Frevler Montini und der Scheinbischof Algermissen gegen die Bestimmungen des alten Heinis
handeln beweisen sie damit ihre unkatholische Gesinnung und dürfen dementsprechend keinen Anspruch auf
Gehorsam erheben
Eine Frage hätte ich ja mal, in Fulda gibt es bekanntlich sehr viele Aussiedler. Ich sage das jetzt ohne
jede Wertung. Konnte die Pius-Sekte aus diesen Kreisen Nachwuchs rekrutieren? Den Eindruck habe ich, wenn
ich die Bilder so anschaue. Wurden diese naiven Leutchen etwa für dumm verkauft?
Exkommunizierter spielt bei Kapelleneinweihung! Es ist höchst interessant, bei den Pius Brüdern fest
zu stellen, daß sie den Einweihungsgottesdienst zur Kapellenweihe in Fulda von einem Organisten bespielen
lassen, der offiziell! seit vielen Jahren aus der Katholischen Kirche ausgetreten ist. Die Pius Brüder
bemühen sich katholisch zu sein, bejubeln, daß der Papst die Exkommunikation aufgehoben hat und scheuen
sich nicht, einen exkommunizierten zur musikalischen Begleitung einzusetzen. Was wollen sie denn eigentlich:
In der Katholischen Kirche sein oder nicht? Sie nehmen es doch sonst immer so genau. Ob Gott dieses Orgelspiel
gefallen hat? Freut er sich über exkommunizierte Orgelspieler? Herr Schmidberger regt sich auf über
nicht vorhandene Muezzine die die Glocken übertönen könnten, besorgt sich aber exkommunizierte Apostaten
zur Begleitung seiner unrechtmäßigen Weihehandlung. Sodom und Gommorrha bei den Piusbrüdern!!!
Einbalsamiert Na gut, dann halt einbalsamiert. Die alten Ägypter haben dabei ja das Hirn mit einem Haken
durch die Nase entfernt. Wobei das natürlich das Vorhandensein eines Hirns voraussetzt. Wie sich das
bei den Päpsten verhält, entzieht sich meiner Kenntnis.
Werte vox rationis, ein toter Papst wird einbalsamiert und ist somit für Würmer ungenießbar. Der Freistaat
Bayern feiert in über 4000 farbenprächtigen Fronleichnamsprozessionen den Auferstandenen Christus. Laudetur
Jesus Christus :)3 :(3
@Pryzlbyzl Na hör mal, wen interessiert denn, was der olle Leo da vor mehr als hundert Jahren geschrieben
hat? das ist doch noch uninteressanter als die Bildzeitung von vorletzter Woche! Wahrscheinlich hat Leo
auch behauptet, dass Josef Ratzinger nicht Papst ist, und, Überraschung, er hatte völlig Recht damit!
Aber heute leben wir ein Jahrhundert nachdem der gute Leo den Weg zu den Würmern beschritten hat, und,
nochmal Überraschung, die Welt hat sich weitergedreht!
„Konzilsekte“ ? Treffende Bezeichnung der -Lefebvre-Gurus und Ihres Anhangs? Über 4000 farbenprächtige
Fronleichnamsprozessionen in Bayern ! Laudetur Jesus Christus :(3
#172 Paulaner † 12:24:26 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Mit großer Freude … stelle ich mir einen BWL-Kastlmaler vor clarissa colonia: Und, wenn man schon vollmundig
meint, … der sich über die „CAN“-Struktur hermacht. Ich bin sicher, dass daran schon mehrere glatzert
geworden sind.
Care sacerdos, die Schemata des Codex sind einsehbar in den „Communicationes“ der PCI – die müßten in
jeder sortierten UB vorliegen. Darin sind meine Angaben mühlos belegbar.
Stimme der Vernunft: auf eine blöde Frage eine noch dümmere Antwort Bevor Sie Ihren Schwachsinn an den
Mann zu bringen versuchen, täten Sie gut daran päpstliche Dokumente zu studieren und zwar auch dann,
wenn Sie sie in der Folge ablehnen. Mit Recht stellt Pater Schmidberger fest, Scheinbischof habe dadurch
gegen eine päpstliche Verlautbarung verstossen, dass er den Anglikanern deren Geistliche laut Apostolicae
curae et caritatis Leo XII nicht gültig geweiht sind, erlaubt habe, im Dom aufzutreten. Leider gibt es
dazu mehrere Präzendezfälle allen voran der Auftritt des Frevlers Montini zusammen mit dem Erzbischof
von Canterbury in Sankt Paul ausser den Mauern
#169 Paulaner † 11:05:20 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Noch mehr Selbstzweck und Beweihräucherung „PiusX“ und „Konservative“ wäre „Regen in die Traufe“. Noch
weniger Interesse der Priester für uns Gläubige und vor allem: amateurhafter.
suprema lex @clarissa colonia Das Axiom „salus animarum suprema lex“ ist natürlich wesentlich älter
als der CIC 1983 und nicht zufällig in den CIC gekkommen. Zufällig ist nur, dass dieses Axiom gerade
in einen canon zur Versetzung von Amtsträgern gekommen ist, insofern dieser in der Rechtssystematik des
CIC 1983 der letzte canon ist. Oder haben Sie Belege, dass die Rede von der salus animarum als suprema
lex auch Bestandteil dieses canons geworden wäre, wenn er rechtssystematisch an anderer Stelle seinen
Platz gefunden hätte? Und selbst wenn dies der Fall sein sollte, sagt jener canon ja ganz klar, die salus
animarum sei „semper“ das oberste Gesetz der Kirche, und das heisst doch wohl nicht nur bei Versetzungsfragen.
#166 hildegardfan 09:24:45 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@ Brigitte Bussmann: Jesus und die Apostel waren keine Priester – Jesus war noch nicht einmal Christ Hölle,
Hölle, Hölle… keine Bange, dafür wird die Verbale „Klatsche“ nicht allzu lange auf sich warten lassen.
Auch wenn etwas der Richtigkeit entspricht, wird das hier auf dieser Plattform nicht als richtig angesehen!!!
Aber Sie haben absolut Recht… Ich warte jetzt mal gespannt auf die aufrechten kreuz.net User mit Ihren
jeweiligen Privatoffenbarungen…
Und, wenn man schon vollmundig meint, nobelpreisverdächtig das „oberste Gesetz der Kirche“ gefunden zu
haben, sollte man schon vollständig zitieren: Can. 1752 – „Bei Versetzungssachen sind die Vorschriften
des can. 1747 anzuwenden, unter Wahrung der kanonischen Billigkeit und das Heil der Seelen vor Augen,
das in der Kirche immer das oberste Gesetz sein muß.“ Dieser can. 1752 steht – durch rein redaktionellen
Zufall – im Codex systematisch als letzte der Rechtsvorschriften, welche das Verfahren des Amtsentzugs
bzw. der Versetzung von installierten Pfarrern regeln. Aus diesem rein redaktionellen Zufall so etwas
wie „das Schlußwort des Codex“ oder das „Gesetz der Gesetze“ machen zu wollen, zeugt von nichts anderem
als grandioser Unkenntnis der Schemata des CIC 1983, denn besagter Titel V – De ratione procedendi in
recursibus administrativis atque in parochis amovendis vel transferendis war ursprünglich an anderer
Stelle in den Codex eingeordnet und kam erst in der Endredaktion an seinen jetzigen Ort. Sollten solche
vulgärkanonistischen Einsichten dem kirchenrechtlichen Diskussionsniveau fraglicher Bruderschaft entspringen,
entsprechen die daraus resultierenden Aussichten denen eines durchschnittlichen deutschen Wintertags:
Kurz, trüb und finster!
Sehr geehrte Frau Bussmann: In erster Linie sind das doch alles Christen, die sich auf den Auferstandenen
Christus berufen, wo nicht mehr die Konfession zählt oder sogar eine bestimmte Religion, oder ob jemand
Mann oder Frau ist, denn in Chistus sind alle gleich und eins. Christus ist für alle auferstanden. Eine
schöne Steilvorlage, falls es Ihnen entgangen ist.
Bischof Algermissen Der Bischof meiner Heimatdiözese weiß eins, was viele Menschen, die auch Kreuz-net-Leser
sind, wohl nicht wissen. Jesus und die Apostel waren keine Priester – Jesus war noch nicht einmal Christ
Warum soll ein Anglikaner keinen Gottesdienst z.lB. im Dom zu Fulda halten? Warum soll kein evangelischer
Pfarrer oder Pfarrerin keinen Gottesdienst in einer katholischen Kirche halten? Warum soll ein katholischer
Priester keine Messe in einer evangelischen Kirche halten –-- das wäre für die Diaspora sogar normal.
In erster Linie sind das doch alles Christen, die sich auf den Auferstandenen Christus berufen, wo nicht
mehr die Konfession zählt oder sogar eine bestimmte Religion, oder ob jemand Mann oder Frau ist, denn
in Chistus sind alle gleich und eins. Christus ist für alle auferstanden.
Woher soll Algermissen auch? Er hat doch längst jegliche Reste des katholischen Glaubens über Bord gehen
lassen, falls er sie überhaupt noch je hatte und sich der konziliaren Räubersynode und der von ihr ausgehenden
Folgen für die Restkirche voll und ohne Einschränkung im blinden Gehorsam angeschlossen. Leider, Gott
sei es geklagt, hat auch der gegenwärtige Ersthierarch der Römischen Kirche die Haltung zu der konziliaren
Räubersynode unweideutig bestätigt. Was also soll dieser sogenannte Dialog mit offenkundig häretisch
Denkenden? Sie bekehren? Einen neuen Jesuitenorden verkörpern, um so die katholische Kirche integral
wiederherzustellen? All das sind unrealistische Wunschvorstgellungen, insofern macht auch der sogenannte
Rosenkranzkreuzzug für die Bekehrung Russlands so wenig Sinn wie der für die Aufhebung einer völlig
irrelevanten „Exkommunikation“ durch ein häretisches Rom. Hier zeigt sich leider, dass der Weg Msgr.
Lefébvres ins Wanken gerät, nämlich dem konziliaren Rom nicht zu folgen, sondern am ewigen Rom unverbrüchlich
festzuhalten. Die gegenwärtig Verantwortlichen sollten bedenken, dass Msgr. Lefébvre „exkommuniziert“
in seinen Tod ging, insofern dürfte jedem klar sein, welche Bedeutung dieser konziliare Witz für ihn
selbst hatte, nämlich gar keinen! Wie kann sich S. E. Msgr. Fellay durch diesen ihn betreffenden Akt
im Gewissen beschwert betrachten? Mir ist ein Rätsel, ich würde mich, wie Msgr. Lefébvre es auch gesehen
hat, nicht im geringsten beschwert fühlen, sondern den Härtikern ein …
@r.ruhrgebietler: dem Episkopat geht… (…)Nachtrag: Tretet allesamt aus der Zahlungsverpflichtung der
Kirchensteuer aus! Ich sage es ungern, aber in diesem Punkt stimmt es: wir sind Kirche. Das ist völliger
Unsinn! Menschen können keine Kirche sein! Unser Herr Jesus Christus ist die Kirche, wir sind („Mit“-)Glieder
am mystischen Leib Jesu. Punkt-Ende-Gelände.
dem Episkopat geht a)die Muffe wg. immer geringeren „Besucherzahlen“ => keine extra Einnahmen aus Klingelbeutel
und sonstigen Geldfallen die am Eventort stehen b) die Muffe wg. immer mehr Menschen, die einfach keinen
Bock mehr haben Kirchensteuer zu berappen für absolut Null Authentizität in der bekennenden Nachfolge
Jesu Christi. Blödes Gelaber haben wir alle zu genüge in den Firmen, in denen wir arbeiten müssen/dürfen.
Da interessieren keine schwülstigen/abgehoben Vorträge des Episkopates und den verpflichteten Angestellten
Klerikern. Nachtrag: Tretet allesamt aus der Zahlungsverpflichtung der Kirchensteuer aus! Ich sage es
ungern, aber in diesem Punkt stimmt es: wir sind Kirche.
@Vineta Ich vermute mal der Episkopat, denn der sieht sich doch zum ersten Mal in der Kirchengeschichte
einer Gruppe gegenüber, die nicht traditionswidrige Neuerungen im Sinn hat, sondern ganz im Gegenteil
dem Establishment unvorteilhafte Neuerungen, ja ein selbstzerstörerisches Abweichen von den geheiligten
Traditionen vorwirft. Und das macht die Sache für uns so spannend. Eine richtige Vermutung! :)3 Da stellt
sich dem heutigen kath. Christen die Frage: „Sind wir noch katholisch?“ – im Sinne der von der Tradition
gemeinten Katholizität, die den Wesenssinn des einmal Geoffenbarten und von der Kirche verkündeten Glaubens
festhält, die sich also auch zu den heute als anstößigen empfundenen Wahrheiten wie zur Gottheit Christi,
zur göttlichen Stiftung der Kirche, zum Papsttum und seiner Unfehlbarkeit, zur sakramentalen Ordnung
oder zu Maria bekennt, und zwar in der Weise des Festhaltens an Realitäten, nicht aber an idealistischen
Wahrheiten oder an existenzialistischen Bedeutsamkeiten.
Zum Teufel mit der erbärmlichen Juristerei In einem Antiquariat fiel mir mal ein Buch aus den sechziger
Jahren auf. Es trug den Titel: REDET UM SACHEN !Wer hat eigentlich ein Interesse daran, daß genau das
nicht geschieht, daran, daß endlos über rechtliche Rahmen- und Gesprächsbedingungen pallavert wird
und das Erörtern der wichtigen strittigen Punkte unterbleibt? Ich vermute mal der Episkopat, denn der
sieht sich doch zum ersten Mal in der Kirchengeschichte einer Gruppe gegenüber, die nicht traditionswidrige
Neuerungen im Sinn hat, sondern ganz im Gegenteil dem Establishment unvorteilhafte Neuerungen, ja ein
selbstzerstörerisches Abweichen von den geheiligten Traditionen vorwirft. Und das macht die Sache für
uns so spannend.
Werter Vineta, vielleicht, da kann ich mir kein abschließendes Urteil anmaßen, wissen die infulierten
Herren ja tatsächlich, was sie tun … Aber, wenn Sie versuchen wollen, an den Maßstäben zu „schrauben“,
haben Sie das Wesen des Rechts nicht verstanden, das verlangt, daß es für wie gegen alle nach dem gleichen
Maßstab angewendet wird; wenn Sie fordern, Gerecht und dem Recht entsprechend sei, Gleiches nicht mehr
gleich, und Ungleiches nicht ungleich zu behandeln, dann haben Sie sich längst von dem – neben der Glaubenslehre –
fundamentalsten Grundsatz der Kirche überhaupt verabschiedet. Da bringt es auch nichts mehr, daß Sie
sich in selbstgefühlter Gerechtigkeit für die Partikularinteressen Ihrer Bruderschaft einsetzen zu müssen
meinen – damit versuchen Sie nämlich nur die gleiche lobbyistische Rechtsbeugung als Rechtsanwendung
zu camouflieren, wie dies die infulierten deutschen Ortsoberhirten seit mehr als 25 Jahren betreiben.
Und: Worin wäre dies besser – oder auch nur anders?
Was Sie als jemand, der sich vom Rechtsdenken nicht lösen kann, nie fühlen werden… Für den schwächeren,
an den Rand gedrängten,verachteten, mißliebigen, unterdrückten, von täglichen Existenzsorgen und Selbstzweifeln
geplagten Part ist es immer weitaus schwieriger nicht aus der Selbstbeherrschung und Geduld herauszufallen
als für die altetablierten Mächtigen mit ihren Machtmitteln da oben, die denen da unten ständig die
Zähne zeigen. An denen da oben sind daher strengere Maßstäbe anzulegen im Umgang mit denen da unten.
Was aber nun speziell die Dialogbereitschaft angeht, so sehe ich die bei den Piusbrüdern eher als gegeben
an als beim deutschen Episkopat – kein Wunder, denn der weiß im Grund ganz genau, daß er seit VII Wesentliches
verändert hat nach dem Motto ecclesia non semper idem und nicht die Piusbrüder. PS: Halten Sie eigentlich
stolz auftrumpfendes triumphalistisches für gottgefällig?
Nun, werter vineta, ob Sie das nun wahrhaben wollen, oder nicht: Wir erleben auch Bruderschaftsobere und
-mitglieder „autoritär auftrumpfend statt überzeugen wollend, arrogant statt demütig und bescheiden,
schroff abweisend statt dialogbereit, rechthaberisch statt selbstkritisch, widersprüchlich statt folgerichtig,
feindselig statt versöhnungsbereit, formalistisch statt inhaltlich, phrasendreschend statt konkret werdend
und auf Details sich einlassend“ und rechthberisch statt rechtstreu … alles das ist nichts, worauf deutsche
Ortsordinarien ein apostolisches Privileg hätten!
#154 _zeitgeist 02:38:52 | Mittwoch, 10. Juni 2009
werte c.c. Ich kann nachvollziehen, was Sie gesagt haben. Dennoch werde ich mich nicht im Detail dazu
äußern. Diese, Ihre Aussagen stehen für mich nicht zur Diskussion.
Was einem schon zu denken gibt: Wir schreiben inzwischen das Jahr 2009, aber noch immer kann man Bischöfe
erleben, die ein Verhalten an den Tag legen wie manche Fürstbischöfe zur Zeit Mozarts: autoritär auftrumpfend
statt überzeugen wollend, arrogant statt demütig und bescheiden, schroff abweisend statt dialogbereit,
rechthaberisch statt selbstkritisch, widersprüchlich statt folgerichtig, feindselig statt versöhnungsbereit,
formalistisch statt inhaltlich, phrasendreschend statt konkret werdend und auf Details sich einlassend.
Werter zeitgeist, Iustitia ist, bei Lichte besehen, eine höchst unbequeme Geliebte, die mißbräuchliche
Einseitigkeit nicht wirklich duldet. Sie fordert nämlich, daß man sie gelten läßt in dem Maße, in
welchem man sich auf sie einläßt: Fordert man sie für sich ein, fordert sie auch die Geltung gegen
Dritte. Man kann nicht andere zur Rechtstreue verpflichten wollen, wenn man sie selbst nicht aufbringt –
und das gilt in gleichem Maße gegen die deutschen Ortsoberhirten wie gegen die Bruderschaftsoberen –
das ist wie mit dem Wald und dem Echo aus ihm. Wenn man sich nun des Rechts bedient – und das tut man
auch, wenn man „Notstands-“ oder „Gewohnheitsrecht“ für sich reklamieren will, wird man dessen Geltung
auch dort zulassen müssen, worauf kein Notstand Einfluß hat. Und: Neben der unmittelbaren Evidenz und
Geltung des Gesagten, ist auch dessen Analogie spontan einsichtig: Will man selbst und allein bestimmen,
was nun kirchliche Tradition ist (gibt es eine kirchliche Tradition des Schismas?), dann wird man dies
auch anderen zubilligen müssen; alternativ bliebe ja nur, sich der Autorität des Pontifex zu beugen,
wie schwer es auch fiele – sei es nun in der Frage der Gesetzgebung und Rechtsauslegung, oder der Bestimmung
dessen, was der kirchlichen Tradition entspricht. Aber: Unabhängig vom Pontifex oder gar gegen ihn die
alleinige Interpretationshoheit über Recht und Tradition einzufordern, ohne sie anderen gleichermaßen
zuzugestehen – das funktioniert, zumindest in der Kirche Gottes, nicht!
Veni, sancte Spiritus, riga quod est aridum Mittwoch, 10. Juni 2009 00:53, Paulaner: circulus vitiosus,
zu clarissa colonia: Die Wahrung des Glaubens, werter zeitgeist, und seine Wahrheit konkretisieren sich
gerade in der Ausübung hoheitlichen kirchlichen Verwaltungshandelns im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens
der Inhaber legitimer wie legaler Weihe- und Hirtengewalt. Betriebsblindheit als Firmenphilosophie. Weihegewalt
ist Weihegewalt; entweder hat man sie oder man hat sie nicht. Es geht hier nicht um „Darf er weihen?“,
sondern um „Kann er weihen?“ und – wenn man für solche Feinheiten die Zeit hat – „Soll er weihen?“ In
der jetzigen Situation sind nicht Legalismen gefragt, sondern common sense, ein Gewissen und die Gnade
Gottes.
#150 _zeitgeist 01:39:15 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Werte C.C., die Gleichnisse stehen in keinem Zusammenhang mit meiner Aussage. Im Fall von Lukas 18, 1-7
hätte ich erhofft, dass seine Exzellenz, Hw. Algermissen, der Bruderschaft nicht nur als Richter, sondern
als Vater entgengentreten würde, der seinen verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-32) in die Arme schließt.
Was wollten Sie mir denn nun mitteilen?
Niemals, werter zeitgeist, hätte oder habe ich behauptet, das Verwaltungshandeln oder die Rechtsprechung
der Kirche seien selbstzweckhaft. (Wiewohl ich hierfür eher auf Lc 16,1-10 und für die Rechtsprechung
eher auf Lc 18,1-5 verwiesen haben würde.)
#148 _zeitgeist 01:14:17 | Mittwoch, 10. Juni 2009
sogar der wohlbeleibte, pantheistische Geheimrat hatte eine Überzeugung Ich habe Spuren, um nicht zu
sagen Nachrichten, von einer großen Masse Lüge, die im Finstern schleicht, von der Du noch keine Ahnung
zu haben scheinst. Glaube mir, unsere moralische und politische Welt ist mit unterirdischen Gängen, Kellern
und Kloaken unterminiert, wie eine große Stadt zu sein pflegt, an deren Zusammenhang und ihrer Bewohner
der Verhältnisse wohl niemand denkt und sinnt, nur wird es dem, der davon einige Kundschaft hat, viel
begreiflicher, wenn da einmal der Erdboden einstürzt, dort einmal ein Rauch aus einer Kluft aufsteigt,
und hier wunderbare Stimmen gehört werden. Glaube mir, das Unterirdische geht so natürlich zu als das
Überirdische, und wer bei Tage und unter freiem Himmel nicht Geister bannt, ruft sie um Mitternacht in
keinem Gewölbe.“ „Die Freimaurerei macht durchaus einen statum in statu (einen Staat im Staate). Wo sie
einmal eingeführt ist, wird sie das Gouvernement zu beherrschen und unschädlich zu machen suchen. Sie
einzuführen, wo sie nicht war, ist niemals rätlich … Hier in Weimar brauchen wir sie eigentlich gar
nicht, und für Jena halte ich sie … für gefährlich.“ (Goethe an Herzog Karl August am 31.12.1807.)
#146 _zeitgeist 01:02:09 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Dies setzt voraus, werte clarissa colonia dass sich die Amts- und Würdenträger der katholischen Kirche
der geistigen Würde Ihres Amtes bewusst sind. Verwaltungshandeln darf i.d.S. nie Zweck-an-sich sein.
Matthäus 22, 15-22
#145 Paulaner † 00:53:57 | Mittwoch, 10. Juni 2009
circulus vitiosus clarissa colonia: Die Wahrung des Glaubens, werter zeitgeist, und seine Wahrheit konkretisieren
sich gerade in der Ausübung hoheitlichen kirchlichen Verwaltungshandelns im Rahmen des pflichtgemäßen
Ermessens der Inhaber legitimer wie legaler Weihe- und Hirtengewalt. Betriebsblindheit als Firmenphilosophie.
Die Wahrung des Glaubens, werter zeitgeist, und seine Wahrheit konkretisieren sich gerade in der Ausübung
hoheitlichen kirchlichen Verwaltungshandelns im Rahmen des pflichtgemäßen Ermessens der Inhaber legitimer
wie legaler Weihe- und Hirtengewalt.
de modo subjunctivo vel conjunctivo Dienstag, 9. Juni 2009 21:40_zeitgeist: Es wird ja von Seiten der
Amtskirche alles daran gesetzt, das Motu Proprio Summorum Pontificum zu desavouieren. Art. 5, § 1. In
paroeciis, ubi coetus fidelium traditioni liturgicae antecedenti adhaerentium continenter exsistit, parochus
eorum petitiones ad celebrandam sanctam Missam iuxta ritum Missalis Romani anno 1962 editi, libenter suscipiat.
libenter suscipiat. Wirklich? Nun, eher ein optativus als ein jussivus.
#142 _zeitgeist 00:32:54 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@clarissa colonia scholastische Spitzfindigkeiten (How many angels can dance on the head of a pin?) bringen
uns nicht weiter. Hier ist die Frage angemessen, inwieweit Verwaltungsermessen der Amtskirche den wahrhaften
Glauben „umarmen“ darf. Diese Frage ist eminent.
Liebe Clarissa, mich interessiert, wann der Kirchenbann gegen Martin Luther aufgehoben worden ist. Unter
welchem Papst und zu welchem Anlass? Ich habe es vergessen. Danke für Ihre Mühe.
#139 _zeitgeist 00:24:43 | Mittwoch, 10. Juni 2009
und weiter: „Es ist schade, dass Friedrich II. (von Preußen) seinen Eifer nicht so weit trieb, Großmeister
aller deutschen oder wenigstens aller preußischen Logen zu werden: Seine Macht hätte einen beträchtlichen
Zuwachs erhalten … und viele militärische Unternehmungen hätten einen ganz anderen Verlauf genommen,
wenn er sich niemals mit den Häuptern dieser Verbindung überworfen hätte.“ (Mirabeau in „Historie de
la monarchie prussien sous Frédéric le grand », 1788, Band 3)
Leo XIII., wickerl und μίαν, ἁγίαν, καθολικὴν καὶ ἀποστολικὴν ἐκκλησίαν
Es ist so. Leo XIII. hat unter dem Einfluß des Oxford Movement eine Kommission eingesetzt, um die Sache
genau zu prüfen. Die Priester von Heinrich VIII. waren noch sacerdotes in æternum secundum ordinem Melchisedech.
In der kurzen Regierungszeit des jungen Thronfolgers Eduard VI. wurde in England der Weiheritus dahingehend
geändert, daß die Opfererrolle des Priesters ausgeschlossen wurde. Von dem Zeitpunkt an gab es keine
gültigen Weihen mehr. Viel später wurde die Änderung rückgängig gemacht, aber inzwischen waren alle
gültig geweihten Priester und Bischöfe ausgestorben. Die Apostolische Sukzession war damit unwiederbringlich
abgebrochen. Die Anglikaner ließen darauf von orthodoxen Bischöfen Priester weihen. Auch diese Weihen
wurden aber von Rom für ungültig erklärt, allerdings nicht, weil der weihende Bischof keine Weihegewalt
gehabt hätte, sondern wegen eines defectus intentionis: Er hatte in solchen Fällen nicht vorgehabt,
einen katholischen Priester zu weihen.
#136 _zeitgeist 00:09:18 | Mittwoch, 10. Juni 2009
fasci Der Begriff Faschismus ist einerseits abgeleitet von lat. fasces für Rutenbündel, andererseits
vom Begriff „Fasci di combattimento“ (Mussolini gründete diese 1919 aus unterschiedlichen Gruppierungen).
wikipedia wo ist das Rutenbündel? www.freidenker.cc/…berté_ou_la_mort.jpg
Gutpfad: Gut, dass Sie immer so ex cathedra ganz neue Bibeltexte in die Welt setzen können. Toll, wie
Sie wissen, was wir alles gefragt werden und was nicht!!! Aber immerhin verwenden Sie noch „“ um wirkliche
Bibelstellen zu kennzeichnen. Welche Zeichen verwenden Sie für Zitate aus der Bagavadhgita?
Ich weiß, werter zeitgeist, was Heinrich (früher einfach Heinz) Mussinghoff sogar als Kanonist für
einen Unfug äußert und ich habe mich keineswegs gescheut, derartiges klar als Rechtsbeugung und Rechtsbruch
zu benennen, weil ein Gutteil bischöflichen Verwaltungshandelns in Deutschland (über die Verhältnisse
anderenorts bin ich nicht gleichermaßen informiert) nichts anderes darstellt. Trotzdem würde Ihnen z.B.
mein (hypothetischer) Rechtsbruch keinen Rechtsanspruch verleihen, ebenfalls das Recht brechen zu dürfen.
Nur weil Zeugen meineidige Aussagen machen, ist Zeugen noch lange kein Meineid vor Gericht erlaubt; obwohl
Menschen – manchmal sogar straffrei – Delikte begehen, gibt es keinen Rechtsanspruch darauf; und wenn
Herr Zumwinkel (vel al.) dem Fiskus Steuern hinterzogen hat, berechtigt Sie das noch lange nicht, selbiges
zu tun. Dennoch räume ich Ihnen ohne Not gerne ein, daß Rechtsbruch schneller Schule macht als Rechtstreue,
und daß der Rechtsbruch des einen den anderen leicht zu selbigem verführt. Gleichwohl geht es in diesem
und vergleichbaren Fällen um die grundsätzliche Frage, welchen Stellenwert man der Legalitätsverpflichtung
zumißt – und daran gemessen schneiden beide Seiten – die „Infulierten“ ebenso wie die „Fraternisierten“ –
doch eher erbärmlich ab.
Zur Beherzigung :(3 Du wirst nicht gefragt: Wartst Du Buddhist, warst Du Katholik, warst Du Lutheraner,
warst Du Deutscher, warst Du Russe …usw. Du wirst gefragt: „Wie hast Du gelebt? Wie hast Du geliebt.
Mit wem hast Du geteilt.“ Ich war hungrig, und Du hast mir … Ich war krank, und Du hast mich … Ich
war fremd und Du hast mich … „Alles was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir
getan.“ Jesus von Nazaret.
Kann mir jemand erklären, warum die Zahnputzkompetenzler (wie der gute Herr Lingen) Leerstühler heißen
Ihr Katholen habt so einen Vogel, es ist unfasslich…
@Paulaner Unstrittig ist, dass das VII. entstand aus einer Eingebung Paul VI., der von sich sagte, im
Traum (sic!) eine Eingebung erhalten zu haben, die Heilige Messe zu „erneuern“. Niemand wird leugnen,
dass die Beschlüsse des VII, Liturgiereformen mehr als eine Liturgiereform als Resultat hatten. Eine
Ablehnung dieser Beschlüsse zieht eine Ablehnung der päpstlichen Unfehlbarkeit nach sich und führt
die Gläubigen zu der Sedisvakanisten (Pater Lingen)?
Was manchen blüht… Dein Leben ist zum Blühen berufen. Nimm Deine Berufung an und lebe sie. Manche
sind zur Krankheit,zur Armut berufen. Was blüht für die ?
Dieter Großwildjäger Elija.huber hat heute mehrfach selbst seine Rolle durchbrochen. Eine Staatsanwaltschaft
schließt eine Seite nicht wegen eines fakes! Wie funktioniert der neue Kühlschrank? Was sollen die Verunglimpfungen
von Galatea? Da kommen bei Ihnen recht viele Gesetzesverstöße zusammen, vielleicht haben Sie ja Glück
und kommen mit dem Fake in eine Haft-Zelle…ohne Wanne;)
Die Liturgie der „Konservativen“ ist doch nicht der Stein des Anstoßes, _zeitgeist: Dann schauen Sie
mal, Zur Erinnerung, nicht nur die Bruderschaft FSSPX sondern auch -beispielhaft- das Institut St. Philipp
Neri zelebriert die sog. „Alte Messe“, das ist es ja, was am meisten ärgert. sondern einige „rechtliche“
Fragen, die der RKK an die Substanz gehen. Handkommunion, Rücken zu den Gläubigen uva. sind nur Vorwände.
Es geht um die Anerkennung des 2. Vatikanischen Konzils und um die Anerkennung der Autorität des Papstes.
Was das Konzil betrifft, hakt es besonders mit der Religionsfreiheit und mit der Judenmission. In diesen
beiden Punkten ist kein Kompromiss weit und breit in Sicht und so wird weiter um liturgische „Kleinigkeiten“
in Scheingefechten gezankt, mit denen beim Publikum Punkte geholt werden können.
Zur Meditation :(3 Wer die Liebe als seine Berufung erkannt hat, lädt andere ein. die Liebe zu entdecken,
die unsere Berufung entfaltet. sagt der Mönch
Dann schauen Sie mal, was seine Hw. Exzellenz Mussinghoff zu dem Thema äußert. Darf ich fragen, welchem
Bistum Sie angehören? Zur Erinnerung, nicht nur die Bruderschaft FSSPX sondern auch -beispielhaft- das
Institut St. Philipp Neri zelebriert die sog. „Alte Messe“, das ist es ja, was am meisten ärgert. Sobald
es auf die Tradition der kath. Krche zu sprechen kommt, engt sich der Kreis auf die Üblichen Verdächtigen
ein. (FSSPX) Solange es das Druckmittel der Kirchensteuerpfründe gibt, lässt man die Tradition am langen
Arm verhungern. Das nenne ich desavouieren. Offene Insubordination werden Sie nur in theologischen Fragen
finden, da ist es ja zeitgemäß, denn Dogma ist uncool.
Amiens, frz. Pendant zu Fulda Der Bischof behauptet, er könne der Piusbruderschaft keine Kirche zur Verfügung
stellen, weil sie keinen kirchenrechtlichen Status habe. Warum durften dann vor einigen Jahren die Anglikaner,
die nach Aussage von Papst Leo XIII. nicht einmal ein Priestertum haben, im Dom von Fulda zelebrieren?
Genau das gleiche ist im vergangenen Winter in Amiens passiert. Die Piusbruderschaft, dem ihr Mietvertrag
für die nunmehr dem Staat angehörenden früheren geräumigen Kapelle des Klosters der Schwestern vom
Guten Hirten gekündigt worden war, angeblich weil man aus ihr eine Kita machen wollte, bat den Bischof,
ihnen eine der vielen leerstehenden Kirchen der Stadt zum Gebrauch zu überlassen. Die Bitte wurde mit
genau derselben Begründung wie oben abgeschlagen, obwohl es ebenfalls in Amiens den Anglikanern erlaubt
worden war, im Dom zu zelebrieren. Die Pius-Gemeinde von Amiens hat den ganzen Winter hindurch und bei
jedem Wetter auf dem Vorplatz des Domes oder einer anderen Kirche der Innenstadt ein Sonntagshochamt zelebriert,
mit Ausnahme eines Sonntags, wo der Platz mit Glatteis bedeckt war und der Dompfarrer auf eigene Verantwortung
den Gebrauch einer Seitenkapelle des Domes erlaubte. Die Gemeinde, die ich aus der Zeit kenne, wo sie
noch in der Kapelle des früheren Klosters beheimatet war, ist absolut frei von Fanatismus und besitzt
eine gute Männerschola, eine gute Frauenschola und einen guten gemischten Chor mit einem Repertoire aus
Renaissance, Barock, Klassik, Romantik und Moderne.
Und so gibt jedes gute Lehren 12. Und so gibt jedes gute Lehren, wenn du nur suchst, wies billig ist,
das Lob des Höchsten zu vermehren, nicht aber weltgesinnet bist. Merke das eine, was ich itzt meine ist
nützlich satt: Blumen verderben, drum lerne sterben, wohl dem, der dieses wohl studieret hat.
So, Mensche, bist du auch beschaffen 10. So, Mensche, bist du auch beschaffen, dein Herz will ohne Einfalt
sein, du willst allzeit der Welt nachaffen, was sie verdammt, das nimmst du ein. Allein bedenke, wie sehr
es kränke den, der dich liebt, daß er muß sehen dich schnell vergehen, weil keinen guten Gruch dein
Leben gibt.
#113 wahrerGlaube 22:28:41 | Dienstag, 9. Juni 2009
Schmidberger tut mir leid Der deutsche Sektenführer Schmidberger kann einem Leid tun. Er scheint wirklich
schon sehr desorientiert zu sein… und scheint irgendwelche Stimmen aus der Unterwelt zu hören, sonst
würde er nicht solch eine sinnlose, geistige Diarrhoe (zu deutsch „dünnschiss“) von sich geben. Das
Schmidberger von Kirche und Theologie keine Ahnung hat, zeigt dieser verblendete Artikel. Dann greift
er zusätzlich Bischof Algermissen im Bezug auf die Gemeinschaft Diener Jesu und Mariens an. Schmidberger
hat doch keine Ahnung was da alles gelaufen ist, wie sich der damalige Obere aufgeführt hat. Kein Mensch
würde dieser Piussekte freiwillig eine Kirche zur Verfügung stellen… diese müsste man danach wieder
neu einweihen… bei den bigotten Handlungen die von den holocaustleugnenden scheinheiligen „Hampelmännern
des Satans“ durchgeführt werden. Man kann nur für die Seele des Gurus Schmidberger beten, dass wenn
er eines Tages vor dem Throne Gottes steht,(kann ich mehr lange dauern bei dieser gesundheitlicher u geistiger
Verfassung) wenigsten noch ins Fegfeuer darf und nicht in die Hölle.
#112 Großwildjäger 22:27:39 | Dienstag, 9. Juni 2009
Werte Galatea, wer sich mit Sockenpuppenfieber lächerlich macht, sollte sich lieber mal bedeckt halten.
Und was, wie und wen ich jage – dass können Sie ruhig mir überlassen…
Soweit mir bekannt, werter zeitgeist, hat der Bischof von Fulda dem motu proprio schnell und durch Beauftragung
zweier kompetenter Priester für eine regelmäßige Feier der Hl. Messe im außerordentlichen Ritus entsprochen.
Aber, wenn zu der so überaus wichtigen Gärtnereieinsegnungfeier immerhin die überwältigende Anzahl
von doch 130 Mitfeiernden aus dem ganzen Fuldaer Land zusammenströmen, kann anderenorts wohl kaum von
einem coetus fidelium continenter exsistens ausgegangen werden.
Die Tulipan zeigt ihre Farben 9. Die Tulipan zeigt ihre Farben komm, Mensch, bespiegle dich in mir; ich
habe zwar, was andre darben doch stell ich meine Art auch für: In wenig Jahren muß ich erfahren, wie
nichts besteht, wie alles Prangen so bald vergangen und wie von schöner Pracht nichts Süßes geht.
MIETLINGE Schade und traurig: * Viele Bischöfe haben mehr Angst vor den Medien als vor Gottes Gericht!
* Viele Bischöfe haben weniger Angst vor dem Teufel als vor mutigen rechtgläubigen Priestern und Laien!
* Viele Bischöfe sind eher bereit, mit Häretikern einen Dialog zu führen als mit Mitgliedern der Piusbruderschaft
(und mit Mitgliedern der Petrusbruderschaft und anderer total lehramtstreuen Gemeinschaften)! * Viele
Bischöfe wachen nicht mehr über die Glaubenslehre, sondern darüber, dass „zu katholische“ Priester
nur ja keinen größeren Einfluss bekommen. (Man kann sie ja z.B.in Altenheime oder Taubstummenheime abschieben…)
* Viele Bischöfe sagen lieber 100 mal ein klares Jein als einmal ein klares Ja oder Nein. * Viele Bischöfe
hätscheln und pflegen und vermehren die Gremien und Kommissionen, während die Schäfchen sich verlaufen
und ihre Zahl immer geringer wird. * Viele Bischöfe reden von Aufbruch, wo schon längst verheerende
Abbrucharbeiten im Gang sind. * Viele Bischöfe tolerieren alles, nur nicht die volle, ungeschminkte Wahrheit.
* Viele Bischöfe schreiben lieber schöngeistige Texte, als zwei Worte („pro multis“) korrekt in die
Landessprache zu übersetzen. (Ein großes Lob aber denen, die es getan haben, z.B. den ungarischen Bischöfen!)
* Viele Bischöfe machen lieber einen „salto mortale“, als zuzugeben, dass Hand- u.Stehkommunion Fehlentwicklungen
waren. Usw… Alle Hochachtung aber vor den treuen, mutigen, glaubensstarken Bischöfen, die es ja auch
gibt! BETEN WIR F.D.BISCHÖFE!!…
Medien-Stasi in den Kirchen Wenn der Kerner sagt im Gottesdienst der Bruderschaft seien plötzlich auffällig
viele mit kahlem Kopf gesehen worden,dann heisst das doch nur Eines: Entweder er war selber dort oder
seine Spitzel sitzen drin als Katholiken verkleidet.
Sehr geehrter Herr Großwildjäger, seiens ehrlich. Außer in die Wanne jagen Sie hier niemanden. Welche
langweiliger ist als Sr. Faustinas Barmherzigkeitsrosenkranz, falls es genehm ist, einmal ein sachliches
Argument zu schreiben.