Piusbruderschaft
Der Rand ist das Zentrum
Mit seinen grobianistischen und unüberlegten Stellungnahmen macht sich der neokonservative Bischof von Regensburg sogar erbitterte Feinde des Papstes zu Freunden.
Einsegnung der Pius-Kapelle in Fulda am letzten Sonntag.
Einsegnung der Pius-Kapelle in Fulda am letzten Sonntag.
© Piusbruderschaft.de
(kreuz.net) Es entbehrt nicht einer gewissen Situationskomik. Seitdem es die Piusbruderschaft in der öffentlichen Wahrnehmung gibt, haben sich die Altliberalen zur kirchlichen Law-and-Order-Fraktion gemausert.

Sie eilen im Stechschritt daher und verteidigen die päpstliche Autorität samt dem Kirchenrecht, das sie ausgerechnet durch die Integristen bedroht sehen, von denen sie nicht müde werden zu betonen, wie numerisch unbedeutend sie seien.

Das jüngste Beispiel ist ein Artikel des antikatholischen Journalisten Matthias Drobinski in der kirchenfeindlichen ‘Süddeutschen Zeitung’ vom 10. Juni.

Im März 2006 erhielt der Journalist von der Schweizer Herbert-Haag-Stiftung einen Liebhaberpreis für kirchliche Nostalgiker.

Die Annahme dieses Preises ist ein schlagender Beweis dafür, daß Drobinski von der eigentlich selbstverständlichen journalistischen Unabhängigkeit nichts hält.

Der Kirche droht höchste Gefahr von seiten der Lefebvristen

In seinem Artikel alarmiert Drobinski die Zeitgenossen: „Die Pius-Brüder dürfen die deutschen Bischöfe an der Nase herumführen – mit Duldung aus Rom“.

Dann schimpft er wie ein Rohrspatz gegen die Lefebvristen:

„Die kleine, radikale Gemeinschaft, die zentrale Punkte des Zweiten Vatikanischen Konzils ablehnt, lebt vom polemischen Gegensatz zur Großkirche, davon, diese als verderbt und an den Zeitgeist verkauft zu beschimpfen – und davon, dann doch Teil dieser Kirche sein zu wollen.“

Ein Grundkurs Psychologie hätte es nicht besser beschreiben können: Wer schimpft, der schimpft in erster Linie über sich selber – auch wenn er schimpfend auf einen anderen ablenkt.

Drobinskis Satz läßt sich leicht umschreiben: „Der kleine, radikale Journalist, der zentrale Punkte der kirchlichen Lehre ablehnt, lebt vom polemischen Gegensatz zur Großkirche, davon, diese als verderbt und an die Vergangenheit verkauft zu beschimpfen – und davon, dann doch Teil dieser Kirche sein zu wollen.“

Journalistische Kampfrhetorik

Weiter geht’s: Würden die Piusbruderschaft die „Kampfesrhetorik“ aufgeben, wären sie bald in der katholischen Weite verschwunden, brüllt Kampfrhetoriker Drobinski aus voller Kehle – und läßt die Frage offen:

Wo bedient sich die Priesterbruderschaft einer „Kampfrhetorik“?

Oder anders rum: Wenn man die Äußerungen der Bruderschaft als „Kampfrhetorik“ bezeichnet, welchen Namen verdienen dann die Drobinski-Ausfälle?

Der Journalist hält der Bruderschaft vor, in Fulda eine Kapelle gesegnet zu haben und Ende Juni in Zaitzkofen bei Regensburg Priester weihen zu wollen.

Sein Kommentar: „Die Bruderschaft muß den Konflikt gerade mit den verhaßten deutschen Bischöfen weitertreiben“.

Sabotage gegen die Bemühungen des Papstes

Wie läßt sich dieser journalistische Haßausbruch erklären?

Die Lefebvristen haben in den letzten Jahren in Deutschland einige Dutzend Kapellen eröffnet und deutlich über hundert Priester geweiht.

Doch bisher hat Drobinski dafür nie Werbung in der ‘Süddeutschen Zeitung’ gemacht.

Warum empört ihn jetzt, was er in der Vergangenheit mit so viel Gelassenheit über sich ergehen ließ?

Die Antwort ist klar: Drobinski möchte die Bemühungen des Heiligen Vaters um Einheit, Aussöhnung und Verständigung mit der Bruderschaft sabotieren.

Darum beschimpft er auch den Papst: „Überraschend ist aber, wie sehr Benedikt XVI. dieses Spiel mitspielt und seine deutschen Bischöfe dadurch desavouiert.“

Das sind grobschlächtige journalistische Manipulationen und gezielte Mißverständnisse aus der untersten Schublade.

Der Papst dürfte sich in der Zwischenzeit daran gewöhnt haben.

Die antikirchlichen Gewährsleute

Daß Dobrinski den von Fettnapf zu Fettnapf eilenden Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg, lobend zitiert, mag niemanden wundern.

Peinlicher ist dagegen, daß er sogar Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg auf seine Seite zieht und gegen den Papst ausspielt.

Dieser neokonservative Bischof gilt nicht zu Unrecht als jähzornig und unbeherrscht.

Er wird dringend lernen müssen, zuerst den Verstand einzuschalten, bevor ihn seine Emotionen überkommen und er mit Brachialgewalt und ohne Rücksicht auf Verluste irgendwo hinprescht.

Dagegen gibt es nur ein Mittel: zuerst denken, dann handeln. Sonst wird er sich noch mehr Freunde im Stil des Papsthassers Drobinski einsammeln.

Überraschende Wende

Am Ende nimmt der Artikel Drobinskis eine eigenartige Wende.

Plötzlich bringt er den Augsburger Domkapitular und ehemaligen Leiter der deutschsprachigen Abteilung des vatikanischen Staatssekretariates, Prälat Bertram Maier, zur Sprache.

Dessen Schwerverbrechen besteht darin, gefordert zu haben, daß Kollaborateure des umstrittenen deutschen Schwangeren-Beratungsverein ‘Donum Vitae’ in der katholischen Kirche kein Amt ausüben können. War das Gezeter gegen die Piusbruderschaft gar nur ein Vorwand?

In Wirklichkeit scheint Drobinskis Schuhe hier zu drücken:

Die Pius-Brüder dürften mit päpstlicher Duldung die deutschen Bischöfe „hohnlachend“ an der Nase herumführen – jammert er.

Doch: „Katholiken wie Alois Glück oder Wolfgang Thierse aber, die aus einer ernsthaft abgewogenen Gewissensentscheidung heraus eine Schwangerenberatung unterstützen, die der Papst ablehnt, werden an den Rand ihrer Kirche gedrängt“ – heult Drobinski wie ein Schüler im Kindergarten, der von seinen Gespielen aus dem Sandkasten geworfen wurde.

Dann kommt die „Drohung“, die den Albtraum jedes Systemjournalisten zum Ausdruck bringt:

„Sollte dies in den kommenden Wochen Realität werden, wäre klar, wo Papst Benedikt XVI. die katholische Kirche haben möchte: am Rande der Gesellschaft.“

Tatsächlich: In der Abtreibungs-Gesellschaft, die sich mit Kinderblut den Schwangerschaftsmord auf seine Fahnen geschrieben hat, kann die Kirche – wie damals in der NS-Gesellschaft – gar nicht genug am Rande stehen.
      
44 Lesermeinungen
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#47   Dr. Best   18:50:23 | Sonntag, 14. Juni 2009
Leser „Entsorgung“
Ihr Klo hat eine Druckspülung! Bitte auch gelegentlich betätigen!
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#45   solagratia †   16:19:52 | Sonntag, 14. Juni 2009
Ich wußte gar nicht…
… dass Herr Drobinski auch Bischof von Regensburg ist. Oder hat hetznet da mal wieder ein bissl geschlampt, um einer reißerischen Überschrift Willen?
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#44   Graf von Galen   23:51:59 | Samstag, 13. Juni 2009
Wider VII, Deutsche Bischöfe
„Überraschend ist aber, wie sehr Benedikt XVI. dieses Spiel mitspielt und seine deutschen Bischöfe dadurch desavouiert“
Haben etwa die Deutschen Bischöfe ein Problem damit,
den Hl. Vater zu desavouieren ?
Es gibt solche, aber die scheinen nicht in der Mehr-
heit zu sein, sonst hätte man wohl nicht den Ketzer
Zollitsch zum Vorsitzenden gewählt.
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#43   Bodo11 †   19:53:00 | Samstag, 13. Juni 2009
stimme der vernunft
Ja der GESUNDE Menschenverstand
Auf den haben sich Hitleristen und Kommunisten auch berufen.
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#42   r.ruhrgebietler   14:55:17 | Samstag, 13. Juni 2009
timpressum – weit gefehlt!
die häresien des V-II werden ja schon mikrometerweise wieder zurückgedreht! Gelobt sei Jesus Christus, daß Er Seine Kirche nicht untergehen lassen wird! Es wird wieder eine bekennende Kirche Jesu sein! Priester, dei jede Seele im Stadtbild sofort erkennt, Priester, die feuereifer Seelen für die ewige Anschauung Gottes im Himmel sammel wollen.
Unter den Vorzeichen des V-II ist das (unter Berücksichtigung der bisherigen Entwicklugn!) schlicht unmöglich!
Gelobt und gepriesen sei Jesus Christus!
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#41   Bodo11 †   11:50:28 | Samstag, 13. Juni 2009
Domenico Tuttisanti
Papst Benedikt wird den Bischöfen ihre Toleranz selbst schmecken lassen.
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#40   Domenico Tuttisanti   11:38:55 | Samstag, 13. Juni 2009
Bodo11
Ja, es ist bezeichnend wie schnell die
Evangelisten der „Vielfalt und Toleranz“
zu intoleranten Einfaltspinseln vom
Schlage eines Algermissen und Zollitsch
mutiert sind, wenn es um die katholische
Tradition und ihre Bewahrung geht.
Diesem Anliegen kann nicht einmal ein
Nischen-Dasein zugestanden werden!
Alles sehr entlarvend!
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#39   Bodo11 †   11:32:28 | Samstag, 13. Juni 2009
Die Kirche ist schön
Vielfalt in der Einheit und Einheit in der Vielfalt.
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#38   timpressum †   10:44:11 | Samstag, 13. Juni 2009
Altgläubig?
„Altgläubig“ und der „überlieferten katholischen Tradition“ folgend, müssten die Pius-Brüder eigentlich dem Bischof gehorchen!
Die machen einfach was sie wollen – naja, das wars dann wohl mit der Einheit der katholischen Kirche!
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#37   Bodo11 †   10:42:08 | Samstag, 13. Juni 2009
Sefirot
Die Frauen sind für das
Ritual nicht geeignet… Aber zum Putzen bestens!
Also ich hab auch so meine Rituale.
Aber dafür brauch ich keine Loge.
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#36   Sefirot   10:35:37 | Samstag, 13. Juni 2009
Bodo 11: Die Frauen sind für das
Ritual nicht geeignet… Aber zum Putzen bestens!
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#35   Bodo11 †   10:33:06 | Samstag, 13. Juni 2009
Sefirot
In unserer Loge
ist alles geschniegelt und gebügelt.
Aber ja doch.
Das machen sicherlich Alles eure Putze.
Warum dürfen eigentlich eure Weiber nicht mit in euren Altherrenclub ? Quatschen wohl zu viel.
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#34   Marcelus   00:45:20 | Samstag, 13. Juni 2009
Sefirot: Was du für katholisch hältst oder was nicht,
ist uns Katholiken schnuppe …
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#33   Sefirot   00:41:40 | Samstag, 13. Juni 2009
Lieber Bodo 11
…Du würdest auf einen Po fallen. In unserer Loge
ist alles geschniegelt und gebügelt.
Da macht es immer Freude, an den Logenabenden teilzunehmen.
Vor allem ist es räumlich in unserer Loge nicht so beengt, wie in dem jetzt ungültig gesegneten ollen Blumenladen in Fulda… :-D :-D :-D
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#32   Bodo11 †   22:24:20 | Freitag, 12. Juni 2009
Sefirot
Ich will niht wissen,wie es in deiner Loge aussieht.
Warscheinlich stinkts da nach Alk und Tabak.
:-)
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#31   Paulaner †   20:47:40 | Freitag, 12. Juni 2009
Ojemine, das Peterprinzip schlägt durch. Und Sie halten sich für befähigt,
r.ruhrgebietler: irgendwie kotzt es mich an, daß hier jeder popanz meint
Wenn Sie sich immer nur an sich selber messen
:-D
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#29   r.ruhrgebietler   20:43:06 | Freitag, 12. Juni 2009
fred schneuzer – wer hat denn von torte geredet,
sie krümmel sich melden.
irgendwie kotzt es mich an, daß hier jeder popanz meint er wäre päpstlicher als der papst! oder gar sein vormund. ^-^ ;-)
jetzt aber zum thema: lesen sie z.b. das buch „der rhein fließt in den tiber“. danach können wir uns gerne mal wieder unterhalten.
ihnen bis nach der lektüre einen gesegneten lebensabschnitt.
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#27   r.ruhrgebietler   20:32:00 | Freitag, 12. Juni 2009
wassers – sie haben einen baumeister vergessen
uzw. den dreh und angelpunkt des satanischen kulissenschiebens innert der periode des v-ii 8und der folgenden jahrzehnte!): karl rahner. dieser hat letztlich das elementare gedankengut zur zerstörung des überlieferten Glaubens beigesteuert!!
Ihnen einen angenehmen Abend unter dem Segen Jesu Christi!
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#26   wassers   19:07:50 | Freitag, 12. Juni 2009
Kein Wunder,
denn er verrichtet die Schmutzarbeit der Zerstörung des katholischen Glaubens á la Küng & Konsorten!
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#25   Sefirot   17:41:00 | Freitag, 12. Juni 2009
Danke für die Bilder von der Kapelle…
…sie dünkt mir ziemlich eng zu sein und erinnert stark
an den auch in Wigratzbad bevorzugten Stil… leicht
mottenkrampfig und sündensäuerlich…
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#24   Paulaner †   17:34:00 | Freitag, 12. Juni 2009
Die „Untergebenen“ eines FSSPX-Bischofs dürften weniger renitent sein,
Die FSSPX hat auch eine Verwaltung, wie jede Organisation. Vielleicht eine effizientere, das kann sein.
vermute ich und daher leichter verwaltbar.
:-)
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#23   möchtegern-kathole   16:45:28 | Freitag, 12. Juni 2009
@Paulaner
„Ein Bischof mit Verwaltungsverantwortung kann nicht mit einem Pius-X Bischof verglichen werden.“
Die FSSPX hat auch eine Verwaltung, wie jede Organisation. Vielleicht eine effizientere, das kann sein.
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#22   r.ruhrgebietler   16:05:11 | Freitag, 12. Juni 2009
Domenico Tuttisanti – Danke
für den herrlichen Link
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#21   Domenico Tuttisanti   15:24:07 | Freitag, 12. Juni 2009
Ja, die Kapelle
in Fulda ist sehr schön geworden!
Der Altar ist schlicht, aber gekrönt
von der ostkirchlichen „Deesis“ hat
das Ganze eine klare Zentrierung auf
Christus, den erhöhten und wieder-
kehrenden Richter!
>>> Hier www.piusbruderschaft.de/index.php?option=com_pho… <<<
gibt es weitere Bilder aus der Kapelle!
Die Anschrift lautet:
Kapelle
„Mutter von der Immerwährenden Hilfe“
Horaser Weg 99,
36039 Fulda
Auskünfte:
Priorat
St. Judas Thaddäus (Kleinwallstadt)
P. Christoph Stigloher,
Tel.: 06022 / 20 898 34
in Fulda Frau Grimme: 0661/72674
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#20   stimme der vernunft †   13:38:55 | Freitag, 12. Juni 2009
@Bodo
Na wenn sich nicht mal die Oberfrommen wie du daran halten, dann muss ich das auch nicht.
ich halte mich lieber an den gesunden Menschenverstand als an irgendwelche unsinnigen und frei erfundenen „Gebote Gottes“ an die sich nicht mal die Christen selber halten.
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#19   Paulaner †   13:16:40 | Freitag, 12. Juni 2009
Ein Bischof mit Verwaltungsverantwortung kann nicht mit einem Pius-X Bischof verglichen werden.
Pius-X Bischöfe sind besten-/schlimmstenfalls sowas wie Titularbischöfe.
Die Probleme mit dem Priestermangel und mit dem (Un)Gehorsam im Verwaltungsapparat der „Diözese“ möchte keiner haben.
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#18   noch ein Landorganist   13:05:03 | Freitag, 12. Juni 2009
In dem Artikel ist es teilweise schwer, Original und Kommentar auseinanderzuhalten
„Es entbehrt nicht einer gewissen Situationskomik. Seitdem es die Piusbruderschaft in der öffentlichen Wahrnehmung gibt, haben sich die Altliberalen zur kirchlichen Law-and-Order-Fraktion gemausert.“
Und genau das hat jeder Katholik an der Basis auch schon zur Kenntnis genommen und denkt sich seinen Teil über die Hirten.
Hallo ihr „Geist“-Bischöfe!!! Merkt ihr, wie bescheuert ihr seid?
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#17   gunther maria michel   11:58:42 | Freitag, 12. Juni 2009
Stimme der Vernunft,
Sie können Gott mit Sicherheit kraft Ihrer Vernunft erkennen. Voraussetzung ist aber Herzensreinheit oder wenigstens ein aufrichtiges Streben danach. Dann werden Sie auch Gottes Willen für Ihr Leben erkennen.
Überprüfen Sie ehrlich Ihren Lebenswandel und stellen Sie die Hindernisse fest, die Sie von Gott trennen.
Erkennen Sie an, dass Sie ein sündiger Mensch sind.
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#16   Bodo11 †   11:39:06 | Freitag, 12. Juni 2009
lateiniheini
Ich hab nie behauptet,daß ich immer vernünftig bin,d.h nach Gottes Gebot handle.Jeder Christ muss das gestehen und so wird in jeder hl.Messe das Schuldbekenntnis gleich am Anfang gebetet,weil alle Sünder sind,so wie sie die Kirche betreten haben.7 mal 77 am Tag brauchst du die Vergebung des Herrn,auch wenn du es nicht glaubst,selbst als Christ.
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#15   lateiniheini   11:29:43 | Freitag, 12. Juni 2009
@bodo11
Nächsten-und Feindesliebe.
Von Nächstenliebe haben Sie aber auch noch nicht allzuviel gehört, wenn ich mir so manche Ihrer Beiträge hier anschaue… :-( :'( o.O
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#14   Bodo11 †   11:28:11 | Freitag, 12. Juni 2009
stimme der vernunft
.Was Gottes Wille ist, da hab ich keine Ahnung.
Wenn einer sich als wirklich vernünftig erachtet,dann sollte er sich an Gottes Gebote halten,das nämlich ist sein Wille und diese Gebote sind auch vernünftig.
Als da wären die 12 Gebote,Nächsten-und Feindesliebe.
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#13   stimme der vernunft †   11:15:47 | Freitag, 12. Juni 2009
@Bodo
Was vernünftig ist kann ich recht gut beurteilen, wie jeder vernunftbegabte Mensch.
Was Gottes Wille ist, da hab ich keine Ahnung.
Wenn du aber sagst, Gottes Wille ist nie unvernünftig, dann folgt daraus, das vieles, was und als Gottes Wille verkauft werden soll, gar nicht sein Wille ist.
Das ist ganz logisch und vernünftig (und daher im Einklang mit Gottes Willen :-) )
Größer als Gott fühlen sich nur die, die der Menschheit unvernünftigen Quatsch als Gottes Willen verkaufen wollen.
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#12   Paulaner †   11:11:52 | Freitag, 12. Juni 2009
Verführerisch ist der neue Gott „Öffentlichkeit“ für die Priester der Trinität.
Domenico Tuttisanti: Jesus Christus zu allen Dobrinskis & Konsorten:
Bequem, meinen sie, die Priester und Bischöfe, wären Zeitungen, Fernsehen und Internet für die Verkündigung. Die Reichweite.
Statt der Mühe der Seelsorge.
>:) Doch der Meister in den Medien ist der Teufel. >:)
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#11   Bodo11 †   11:00:21 | Freitag, 12. Juni 2009
Stimme
ausserhalb von Gottes Weisheit, bei dem ganzern unvernünftigen Zeug was sie so lehrt.
Du bist natürlich größer als Gott und kannst das dementsprechend richtig beurteilen.
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#10   gunther maria michel   10:59:08 | Freitag, 12. Juni 2009
Herr Drobinski ist
in my humble opinion ein gekaufter Lakai, einer von den vielen, die gegen Honorar oder Gehalt das Meinungsgeschäft der christusfeindlichen politischen Klasse betreiben, die für die naturrechtswidrigen Gesetze in diesem Staat die Verantwortung trägt. Möglicherweise auch ein Maurer, wie solche ja gerade in den Medien viele zu finden sind.
Herr Drobinski, bekehren Sie sich zu Jesus Christus, statt im Namen der Gewissensfreiheit gegen das fünfte Gebot des Dekalogs zu schreiben und so mitschuldig zu werden am großen Morden.
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#9   stimme der vernunft †   10:50:53 | Freitag, 12. Juni 2009
@Bodo11
Es gibt keine Vernunft die ausserhalb von Gottes Weisheit existiert.
Sag bloß! Also wenn das wirklich stimmt, dann steht die Kirche zu einem großen Teil ausserhalb von Gottes Weisheit, bei dem ganzern unvernünftigen Zeug was sie so lehrt.
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#8   Franziskus777   10:48:13 | Freitag, 12. Juni 2009
Beschwörung der Zivilreligion
Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ist ein Beispiel dafür, wie sich die Alt 68er vorstellen, wie die Menschen zu ticken haben.
Drobinski ein ehem. Priesterseminarist passt gut in diesen Stall.
Der Chefredakteur selbst hat im März 2009 den Papst beschuldigt, gegen die Zivilreligion verstossen zu haben. Er meinte damit, die auf Rosseau gegründete humane Religion.
Link zu: www.sueddeutsche.de/…itik/522/457183/text/
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#7   Bodo11 †   10:47:25 | Freitag, 12. Juni 2009
…fährt der Wind darüber,ist sie dahin…
Wer das Dogma in Frage stellt, ist schon ein Freimaurer ohne Schurz,auch wenn ihm das noch nicht bewusst ist.
bloß nicht die Vernunft einschalten
Nichts, was gegen Gotte Wille gerichtet ist,ist vernünftig.Es gibt keine Vernunft die ausserhalb von Gottes Weisheit existiert.
Wir sind die Kirche
In spätestens 100 Jahren wird von dieser“wir sind Kirche“ keiner mehr leben.Dann wird es wieder eine neue Kirche geben.
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#6   stimme der vernunft †   10:44:51 | Freitag, 12. Juni 2009
@Ruhrgebietler
ALLE beten Gott an – selbst die Kleriker!
Mach Sachen! Das ist ja echt interessant! Wo genau ist denn Gott, da auf den Bildern?
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#5   r.ruhrgebietler   10:41:36 | Freitag, 12. Juni 2009
lateinheine – ganz genau
Jesus Christus war der ERFÜLLER in Person.
Also DIE Dogmatik. Warum tun sich die Menschen aller Zeiten schwer den Weg Jesu Christi zu gehen? Weil es keine „Dogmatik in der bekennenden Nachfolge Jesu Christi“ gibt. Da haben die ijm Glauben Irrenden ja mehr Mumm!!
Insoferns ist bodo11’s Beitrag in diesem Thread, Freitag, 12. Juni 2009 10:18, nur beizustimmen!
Übrigens: die Kapelle in Fulda ist ein echt schönes Gotteshaus geworden!! Und: ALLE beten Gott an – selbst die Kleriker!
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#4   Domenico Tuttisanti   10:30:03 | Freitag, 12. Juni 2009
Jesus Christus zu allen Dobrinskis & Konsorten:
Weg mit Dir Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“
Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. (Mt 16, 23 f.)
In der Abtreibungs-Gesellschaft, die sich mit Kinderblut den Schwangerschaftsmord auf seine Fahnen geschrieben hat, kann die Kirche – wie damals in der NS-Gesellschaft – gar nicht genug am Rande stehen.
Petrus wurde verheißen: „…ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst“ (Joh. 21)
Wehe dem Nachfolger Petri, der das Schwimmen im Mainstream der Treue zum Evangelium vorzieht!
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#3   lateiniheini   10:28:39 | Freitag, 12. Juni 2009
Der Abgrund…
…eigentlich hoffe ich nicht, dass es für die röm.-kath. Kirche irgendwann mal heißt:
„Die röm.-kath. Kirche in ihrem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf!“
oder
„Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund, heute sind wir einen großen Schritt weiter!“
Genauso aber scheint mir das Geschrei der Piusse. Dogmatik, Dogmatik und nachmals Dogmatik! Weiter und immer weiter, bloß nicht überlegen, bloß nicht die Vernunft einschalten…und alle „Kirchengorbis“ als Kirchenfeinde verdammen, alle die, die rufen „Wir sind die Kirche“ als Verräter und Antichristen zu verdammen…
Da kann man nur hoffen und beten, dass auch auf Dauer die Betonmauern in den Köpfen dieser armen Menschen zum Einfallen gebracht werden und sie ihre Scheuklappen irgendwann verlieren mögen!
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#2   Bodo11 †   10:18:06 | Freitag, 12. Juni 2009
Bis hierher und nicht weiter.
wo Papst Benedikt XVI. die katholische Kirche haben möchte: am Rande der Gesellschaft
Wer will schon in der Mitte dieser Drecksgesellschaft stehen,die 9 Millionen Abtreibungen vorzuweisen hat ?
Die dem Vater der Pille und einer ausgemachten Kindsmord -Befürworterin das große Bundesverdienstkreuz verliehen hat ?Deren ungehorsame Bischöfe unduldsam gegen die Bewahrer des Glaubens hetzen?Für diese Herrschaften ist es Zeit für einen deutlichen Schuss vor den Bug.Bis hierher und nicht weiter.
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#1   möchtegern-kathole   10:17:39 | Freitag, 12. Juni 2009
Will vielleicht …
… Dobrinksi die Kirche am Rande der Gesellschaft haben?
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