Piusbruderschaft
Kriterien für den Dialog mit der Piusbruderschaft festgelegt
In den nächsten Tagen wird der Papst ein Motu Proprio veröffentlichen, das die Kommission ‘Ecclesia Dei’ in die Kongregation für die Glaubenslehre eingliedert.
Bischof Bernard Fellay bei einer kürzlichen Priesterweihe in dem französischen Benediktinerkloster Bellaigue.
Bischof Bernard Fellay bei einer kürzlichen Priesterweihe in dem französischen Benediktinerkloster Bellaigue.
(kreuz.net, Vatikan) Heute Mittwoch besprachen die Kardinäle, die Mitglieder der Glaubenskongregations sind, die Kriterien für den Dialog mit der Piusbruderschaft.

Das berichtete die römische Nachrichtenagentur ‘I Media’.

Die vatikanischen Diskussionen mit der Piusbruderschaft werden von der Glaubenskongregation geführt werden.

Die Kardinäle diskutierten darum über einen Text, der „die Parameter für den doktrinellen Dialog mit der Bruderschaft klären“ soll.

Der Dialog soll mit der Notwendigkeit beginnen, „das Zweite Vatikanische Konzil und das Lehramt des Papstes“ anzuerkennen.

Die Gesprächspartner stehen noch nicht fest

Nach Angaben von ‘I Media’ wurden noch keine konkreten Vertreter für die Gespräche ernannt.

Für die Kurie könnte der Sekretär der internationalen Theologenkommission, der Schweizer Dominikaner, Pater Charles Morerod, diskutieren.

Auf Seiten der Piusbruderschaft könnte Pater Gregoire Celier verhandeln, der an einem jüngsten Buch über Papst Benedikt XVI. mitgearbeitet hat.

Die Initiative ging von der Piusbruderschaft aus

‘I Media’ bestätigte die Meldung, daß der Generalobere der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, die Glaubenskongregation am 5. Juni besucht hat.

Die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’ erfuhr aus der Kurie, daß die Initiative für den Besuch von Mons. Fellay ausging.

Die Agentur bezeichnet das Treffen als „eine Art Höflichkeitsbesuch“ bei der Glaubenskongregation anläßlich der bevorstehenden Verhandlungen.

Als eigene Kommission innerhalb der Glaubenskongregation

Der Vatikanist der Zeitung ‘Il Giornale’, Andrea Tornielli, berichtete heute, daß die vom Papst angekündigte Eingliederung der Kommission ‘Ecclesia Dei’ in die Glaubenskongregation bereits in den nächsten Tagen erfolgen könnte.

Der Papst werde die neue Struktur von ‘Ecclesia Dei’ mit einem ‘Motu Proprio’ bekanntgeben.

Der Präsident der Kommission, Dario Kardinal Castrillon Hoyos (79) steht kurz vor seiner Emeritierung und vollendet am 4. Juli sein achtzigstes Lebensjahr.

Das Amt des Präsidenten der Kommission übernimmt dann der Präfekt der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada.

Der Sekretär von ‘Ecclesia Dei’, Prälat Camille Perl, wird laut Tornielli seine Aufgabe behalten.

Das Amt des kürzlich verstorbenen Untersekretärs, Prälat Mario Marini, soll in den nächsten Wochen neu besetzt werden.
      
38 Lesermeinungen
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#41   r.ruhrgebietler   16:13:11 | Freitag, 12. Juni 2009
karljosef – Ihre Formulierung
läßt nur schlimmstes befürchten!
Jesus Christus sei mit Ihnen und Ihrer „Tradi-Pfarrei“.
Welche ist es denn?? Antwort bitte nur via email.
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#40   karljosef   15:55:59 | Freitag, 12. Juni 2009
ruhrgebietler
„Und wie steht es heute mit der Heiligenverehrung – zuförderst mit der liebenden Jungfrau und Gottesmutter Maria, dem hlg. Erzengel Gabriel, die sorgenden Namenspatronen und Schutzengeln? „
Gibt es alles in meiner Rom verbundenen Tradi-Pfarrei.
Es geht nicht um VII, sondern um die Interpretation von VII. Die muß , kann und wird geändert werden.
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#39   Pius XII   15:37:04 | Freitag, 12. Juni 2009
Lieber Ruhrgebietler!
Bitte nicht immer so übers Ziel hinaus schießen:
1) „Wassers“ schrieb vom Vat II als einer „Räubersynode“ – und das stellt ihn schlicht ausserhalb der Katholischen Kirche. Dass es sich um eine ordentliches Konzil gehandelt hat, steht ausser Frage. Nur die Verbindlichkeit seiner Lehren ist unklar – weshalb es Anlass zu Streit gibt, anstatt Klarheit zu schaffen. Das wird nun hoffentlich in den anstehenden Gesprächen bereinigt und die Tradition wieder bestätigt. Die Angriffe gegen den Generaloberen sind völlig gaga.
2) Glaubensabfall, ganz klar, den haben wir – und hätten ihn so nicht ohne das Vat II und die sich auf es beziehenden Reformen. Denn durch das Vat II konnte der Unglauben in den kirchlichen Strukturen Fuß fassen, was es in dieser Form seit Arius nicht mehr gegeben hat. Das Konzil an seinen Früchten gemessen ist eine Katastrophe.
3) Ihr Angriff auf den Intellektuellen Ratzinger ist leider missglückt. Merken Sie nicht, wie die sanfte Macht dieses Intellektuellen das Klima in Kirche und Gesellschaft verändert? Er ist sicher noch nicht hundertprozentig auf der Linie der Tradition – wird es nie werden – aber er öffnet dem wahren Katholischen Glauben doch ungeahnte Möglichkeiten. Man mag Philosophen bespötteln, aber nie ihre Wirkung unterschätzen.
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#38   r.ruhrgebietler   12:29:36 | Freitag, 12. Juni 2009
karljosef – also Glaubenszweifel!
Bei Ihnen.
Ich z.B. definiere gar nichts. Ich sehe die Früchte dessen was definiert wurde.
Uminterpretieren – darin sind fast alle Kleriker ab den Vorbereitungen des V-II Weltmeister.
Es gibt keinen interreligiösen Dialog! Das würde anderer Religionen vermuten lassen, obwohl es nur eine Religion gibt. Hingegen gibt es aber viele Glaubensrichtungen. Ich kann mich gerne auf den Passus einigen, dass es eine Glaubensfreiheit gibt. Eine Religionsfreiheit gibt es auch: Die Religion in der bekennenden und gelebten Nachfolge Jesu Christi und jeder Seele steht es frei sich anzuschließen und Ihm nachzufolgen, selbst den perfiden Juden! die Ökumene ließe sich in diesem Zusammenhang direkt mitverfrühstücken als Fluchtweg aus dem Missionierungsauftrag Jesu Christi.
Und unter diesem Gesichtspunkt können wir heute feststellen, daß es einen massiven Glaubensabfall gibt!
Und wie steht es heute mit der Heiligenverehrung – zuförderst mit der liebenden Jungfrau und Gottesmutter Maria, dem hlg. Erzengel Gabriel, die sorgenden Namenspatronen und Schutzengeln? Der gesamten Palette kann ich zur Zeit nur das Prädikat „völlige Fehlanzeige“ widmen. Haben Sie andere Erfahrungen gemacht?
Oder das Rosenkranzgebet?
Oder die Prozessionen durch die Strassen, Felder und Wiesen?
Übrigens: Abgehobenes Wortgedrechsel á la Ratzinger füllt nicht die Gotteshäuser!
Bei diesen Tatsachen von Käse zu schreiben verunglimpft doch jede Käseteke!
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#37   karljosef   07:33:59 | Freitag, 12. Juni 2009
wassers und ruhrgebietler
1) Vatikan II ist keine Räubersynode. Es wurde rechtmässig einberufen. Allerdings muss man mit einem Pastoralkonzil nicht mit allen Punkten einverstanden sein
2) Wie definieren sie Glaubensabfall genau? Worin irrt Rom? Argument bitte!!
Der interregliöse Dialog? Den kann man traditionell uminterpretieren( zur Mission) , das gleiche mit dem Ökumenismus.
Religionsfreiheit? Auch da wird man sich einingen können.
Alte Messe mit Rom verbunden? Auch davon gibt es jeden Tag mehr.
Allso wieso soll nur fern von Rom die Traditinon und die wahre Katholische Religion möglich sein?
Entschuldigien Sie , aber das ist Käse.
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#36   r.ruhrgebietler   07:09:33 | Freitag, 12. Juni 2009
wassers – Glaubensabfall
Hier gilt es hinsichtlich der Folgen zu differenzieren.
Glaubensabfall
a) es tritt nichts an die Stelle des Glaubens
b) es tritt der Irrglauben an die Stelle des Glaubens
a) führt zum Atheismus
b) führt in den Zustand, den wir als Folge des V-II täglich erleben. Die nicht mehr vorhandene Vorbildfunktion der Kleriker (ver)führt zwingend die Seele in den Irrglaube. Anfänglich sonnt sich die Seele in der „gewonnenen Freiheit“. Satan sieht jetzt seine Gelegenheit – die Verführungen der Welt. (hier müßte die Seele schon aufschreien: Der Mensch lebt nicht nur om Brot allein!) Erst schleichend, latent, dann immer massiver werdend. Der oft zitierte Teufelskreis nimmt hier seinen Lauf – im wahrsten Sinn des Wortes!
„denn jeder einzelne Gläubige ist in seinem Gewissen verpflichtet, nicht vom katholischen Glauben abzufallen!“ ich würde den letzten Halbsatz anders formulieren: „denn jeder einzelne Gläubige ist in seinem Gewissen verpflichtet, nicht vom offenen und bekennenden Glauben in der täglichen Nachfolge Jesu Christi und dem daraus enstehenden katholischen Glauben abzufallen.“
Denn das machen uns die im Glauben Irrenden doch vor: sie bauen ihre Minarette in D etc. Sie machen Wohltätigkeitsveranstaltung á la Rotarier-Club (mit großen Erfolg!)
Beten wir also für die wenigen, (noch?) treu in der bekenndenden und aufopfernden Nachfolge Jesu Christi stehenden Kleriker!
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#35   Galatea   21:25:44 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Wissen Sie,
Herr Sefirot,
nicht ich, sondern Sie sind dort angestellt, wo angeblich das Heil zu erwarten ist.
Und werden Sie bitte nicht hysterisch, wenn Ihre kleinen Freunde für kurz eine Absenz benötigen.
Es mag wohl schon ein Privileg sein, jemandem frei zustimmen zu dürfen, und Herr wassers, der spricht mir oft aus dem Herzen.
Und nicht nur mir.
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#34   Sefirot   21:17:10 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Werte Frau Galatea, Sie sind wohl
als Schutzmantelmadonna für Herrn oder Frau Wassers angestellt…?
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#33   Galatea   21:09:12 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Sehr geehrter Herr Sefirot,
Wer Wasser predigtund heimlich…
Wissen Sie nicht, dass Ihre Tour schon vor zweitausend Jahren von einem gewissen Jeshua aka Jesus durchschaut wurde?
Wissen Sie das echt nicht?
Bemerken Sie nicht, wie grauslich unmenschlich Ihre „Humanität“ sich dann erweist, wenn es genau um sie ginge?
Was predigen Sie denn?
Wer bezahlt Sie?
Aber Hauptsache, stramm gegen rechts, stramm gegen Menschen, die sowieso seit siebzig Jahren tot sind.
Das
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#32   Sefirot   20:45:51 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Wer Wasser predigt
und heimlich den Wein schluckt, gehört schon
zur besonders richtigen Kategorie…oder, Herr Wassers?
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#31   wassers   20:41:58 | Donnerstag, 11. Juni 2009
„Glaubensabfall“ vorgezeichnet!
Nach menschlichem Ermessen treffen alle Befürchtungen zu, dass es zu einem Abfall der Piusbruderschaft vom integralen katholischen Glauben unter Führung des gegenwärtigen Generaloberen kommen könnte. Die Gläubigen seien daher zur Vorsicht gewarnt, denn ein ordentliches Lehramt der Kirche existiert seit der Räubersynode nicht mehr, insofern sich die Bruderschaft St. Pius X. vom integralen katholischen Glauben entfernt, ist für jeden einzelnen Gläubigen allerhöchste Vorsicht und Wachsamkeit geboten, denn jeder einzelne Gläubige ist in seinem Gewissen verpflichtet, nicht vom katholischen Glauben abzufallen!
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#30   r.ruhrgebietler   20:41:01 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Hw. P. Schmidberger
hält z.B. eine Katechese am Freitag, 12. Juni, 19.30 Uhr, im Kornhaus in Kempten (Großer Kornhausplatz 1) und am Samstag, 13. Juni, 18.30 Uhr, im Gablonzer Haus in Neugablonz (Marktgasse 8)
aber auch das Priorat St. Bonifatius in Essen-Borbeck hat den Segen Hw. P. Schmidberger in der kommenden Zeit zu hören! Gott vergelts für seinen ruhmreichen Kampf um jede einzelnen Seele für Jesus Christus!
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#29   Galatea   20:27:41 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Liebe Shuca:
Sehr erstaunt habe ich die Konversion des Attentäters gelesen. Er wurde neulich katholisch.
Es war nicht gerade der Knüller in den Schlagzeilen, falls ich mich recht erinnere.
Sehr geehrter Herr Gotthard,
ja mei, fahrens doch hin, wenn es Sie so beunruhigt.
Im Google gibt es auch Routenplaner.
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#28   Gotthard   19:58:55 | Donnerstag, 11. Juni 2009
toller Vortrag
Herr Schmidberger hält am Wochenende zwei tolle Vorträge jeweils zum vielsagenden Thema: „Wo stehen wir?“
Vielleicht kann google.maps die Antwort geben…
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#27   r.ruhrgebietler   16:31:53 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Religion – Gewissheit
Es gibt nur ein Gewissheit – Im Herrn Jesus Christus!
Und somit gibt es nur eine Ökumene: die in Jesus Christus.
Gibt es nur eine Ökumene, dann auch nur eine Religion: die in der bekennenden und missionierenden Nachfolge Jesu Christi stehende Religion. Folge daraus ist, daß alles andere im Glauben irrend ist – auf gar keinen Fall eine Religion, höchstens eine Glaubensgemeinschaft. Und dieser Sammlung von Glaubensgemeinschaften geht nur eine zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes empor: die unam sanctam catholicam ecclesiam.
Den geneigten Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Fronleichnam-Fest!
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#26   Pius XII   11:07:57 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Jetzt geht’s los!
Diese Diskussionen dienen ja nicht nur der FSSPX, sondern letztlich der ganzen Kirche, weil durch sie endlich etwas Klarheit über die Frage, was das „Konzil“ nun eigentlich ist, herbeigeführt wird.
Bereits mit seiner Antwort auf den Brief des Papstes an die Bischöfe hat Bischof Fellay ja schon klar gemacht, dass die FSSPX anerkennt, dass das Vat II ein ökumenisches Konzil der Kirche war und dass die päpstliche Lehrautorität keineswegs 1962 endet. Damit geht es nun um die Frage Pastoralkonzil oder Superdogma – diesbezüglich habe ich bei diesem Papst keine Sorgen. Und dann die Folgefrage: Was ist ein „Pastoralkonzil“? Verpflichtet ein solches bereits aus sich heraus (wozu eigentlich?) oder gibt es nur eine allgemeine Treuepflicht aus der Kirchengemeinschaft heraus, auch ein „Pastoralkonzil“ irgendwie ernst zu nehmen? Das weiss ja keiner.
Und noch etwas: Allein, dass über das Konzil in Rom diskutiert wird, zeigt ja, dass es nicht gefestigt ist. Etwas, worüber diskutiert wird, ist eben nicht Gegenstand der Religion, weil die Religion aus Gewissheiten besteht. Damit hat die FSSPX allein durch die Aufnahme der Gespräche schon immens viel erreicht. Bischof Fellay hatte das anlässlich des Motu Proprio sehr gut formuliert: „Erst kommt die Messe, dann das Konzil“.
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#25   pamino   01:36:55 | Donnerstag, 11. Juni 2009
@ stephanus und clarissa colonia, ein teilweise gleiches und teilweise ungleiches Paar
Mittwoch, 10. Juni 2009 22:07, RT73 @Stephanus: […] Das moralische und das iuristische Recht sind zwei Paar Stiefel. Ob man wirklich „Recht“ hatte, wird man wohl erst am Tag des Gerichts erfahren. Denn auch wenn menschliche Richter und Gesetzte irren können, Gott ist letztlich unser aller Richter.
*‹iuristisch›: der erste Buchstabe ist kein Vokal und soll daher in einem deutschen Wort nicht mit ‹i› dargestellt werden, wie Eure majores wußten; cf. Ev.Matth.5.18 […] donec transeat caelum et terra, […] unus apex non praeteribit a lege, donec omnia fiant.
Also bitte ‹juristisch›.
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#24   Shuca   01:26:00 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Ja so könnte es sein
@Galatea
Ich lese ihre Beiträge mit großen Vergnügen.Was halten sie von meiner Meinung ,daß das Attentat auf Johannes Paul II vom 13. Mai 1981 nicht dem antikommunistischen Papst galt,sondern nur dem dritten Geheimnis von Fatima.Wenn die Typen von der anderen Seite es kannten , mußten sie reagieren.Das Datum ist der Beweis.Sie kannten es.Gut das ich keine Angst vor der Mutter Gottes habe.Aber einige Herrschaften in Rom sollten vorsichtig sein.
Per Mariam ad Christum.
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#23   Schalom   01:01:11 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Gute Nacht, Ihr werten frommen Frauen.
Und streuet Bumen.
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 O:) O:) :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
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#22   Shuca   00:45:32 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Ja so ist es …
@Galatea
Mein Nickname ist nur eine Laune.Aber es ist eine gute Tarnung.Ja, 1000 Jahre sind für den dreifaltigen Gott nur eine durchwachte Nacht.Und die letzten 40 Jahre sollten wir im Wort des Herrn sehen.Wenn Christus nicht unter Druck geraten würde, wäre alles umsonst.Ich suche ständig Anhaltspunkte für die Existenz Luzifers.Nur auf dieser Schiene kann man die Wahrheit finden.Wenn man ihn ignoriert, kann der Zusammenhang zwischen Christus und dieser Welt nicht erkannt werden.Wenn unser Papst zur Bewahrung der Schöpfung aufruft,dann hat er Angst vor dieser Zeit, und das Himmel und Erde keine Chance haben.Und er ist bei uns alle Tage bis zum Ende dieser Welt.Warum soll ich was bewahren was nicht zu retten ist.Himmel und Erde werden vergehen und diese 40 Jahre sind nur ein Prüfstein für jeden Katholiken die sich nicht irre machen lassen.
Per Mariam ad Christum
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#21   Galatea   00:20:03 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Das denke ich auch, Frau shuca,
die Kirche ist nicht an die Zeit gebunden. Was sind vierzig Jahre. Nichts.
Der Papst weiß das auch.
Sehr geehrter Herr RT73:
Dass die 2000jährige Tradition der Kirche in den letzten 40 Jahren mit Füßen getreten worden ist, ist zweifellos ein beispielloser Skandal
Mit Füßen getreten wäre ja noch menschlich, aber den Gläubigen wissentlich die Tradition vorenthalten, den Priesteramtskandidaten gegenüber die Tradition witzig verunehren, und sie alle müssen es fressen.
Das ist der beispiellose Skandal.
Es wird jede Beschäftigung mit „vorkonziliarer“ Literatur in Gänsefüsschen gesetzt, es werden tiefgläubige Menschen verlacht; es ist außerdem alles abgeschafft worden, was überhaupt möglich ist in vierzig Jahren, von der Ewigen Anbetung hin bis zur Beichte.
Stattdessen haben Buntheit und Inhaltslosigkeit Hochkonjunktur, von „meditativen Tänzen“ etc. ganz zu schweigen.
Der größte Skandal besteht m.E. darin, dass die katholische Glaubenswahrheit sich selber abgeschafft hat, indem die Kirche Inhalte bewusst verschweigt.
Und das merken sogar Atheisten. Das merkt jeder.
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#20   RT73   23:39:52 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Stephanus
Dass sich heute viele Modernisten in Bezug auf die Piusbruderschaft auf das kanonische Recht berufen, ist doch nur ein Vorwand und beruht wohl nicht auf deren Achtung vor den Gesetzen der Kirche.
Dass die 2000jährige Tradition der Kirche in den letzten 40 Jahren mit Füßen getreten worden ist, ist zweifellos ein beispielloser Skandal, aber wir müssen uns auch davor in Acht nehmen – wie Papst Benedikt sagt – „das Lehramt der Kirche im Jahr 1962 einzufrieren“. Das Ziel im momentanen Prozess ist doch, die Kontinuität der Kirche mit ihrer Tradition wiederherzustellen und ich denke, dass wir in den letzten Jahren einen großen Schritt in diese Richtung gemacht haben.
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#19   Shuca   23:35:48 | Mittwoch, 10. Juni 2009
40 Jahre gegen alle Heiligen
@Stephanus
Das war gut . 40 Jahre gegen 2000 Jahre . Die Entscheidung gegen die Derserteure wird alles übersteigen was wir uns vorstellen können.
Per Mariam ad Christum.
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#18   Schalom   23:34:10 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Lieber Stephanus, wenn sich die Fraternité nach dem Kirchenrecht ordentlich benimmt,
muss sie in keinen Garten ausweichen.
Hoffen wir für alle Betroffenen das Beste.
Laudetur Jesus Christus. :(3
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#17   Stephanus   23:19:01 | Mittwoch, 10. Juni 2009
RT73 so ist es Recht
aber:
wir müssen aufpassen!
wenn der Glaube so kompliziert wird, daß wir ihn nicht mehr leben können, dann enden wir im Unglauben!
+++
Ich halte es daher für sehr sehr ansprechend, wenn jemand wie die sogenannen Tradis sagen, sie leben und lehren das was sie von ihren Vätern gelehrt und geerbt haben.
+++
Darum habe ich an anderer Stelle geschrieben, daß es wohl nicht darauf ankommt, was man als Einzelner zu speziellen Zeitgeistfragen für eine Einstellung hat, wer kann schon alles wissen, sondern es war mir wichtig zu sagen, daß wer den Glauben lebt, das Recht auf seiner Seite hat.
Was der Glaube ist, sagt uns die Kirche und zwar nicht die 40 Jahre alte nachkonziliare Kirche, sondern die ca. 2000 Jahre alte Braut Christi.
Diesem Reichtum hat jedes Gesetz zu dienen und es richtet sich daher automatisch gegen jene die den 2000jährigen Reichtum eintauschen wollen gegen 40Jahre Mangel und Kümmernis.
Die Kirchen und Dome sind nicht dazu gemacht, daß einfältige Menschen darin um das goldene Kalb tanzen.
Die Kirchen und Dome sind gemacht zur größeren Ehre Gottes hier auf Erden.
Für mich ist es daher ein Skandal, wenn ein Bischof sich auf sein Recht beruft und gläubige Katholiken in eine Gärtnerei ausweichen müssen, wie jüngst in Fulda geschehen.
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#16   catholic   22:59:34 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Dieses Brot sollst du erheben,
welches ist und gibt das Leben,
das man heut den Christen weist.
Jenes Brot, mit dem im Saale,
Christus bei dem Abendmahle
die zwölf Jünger selbst gespeist.
Allen ein schönes Fronleichnamsfest :(3
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#15   möchtegern-kathole   22:47:03 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Die 40 Jahre …
… sind vorbei.
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#12   _zeitgeist   22:30:35 | Mittwoch, 10. Juni 2009
_zeitgeist
Eine sehr wichtige Nachricht, über die wir dann, in kaleidoskoper Verzerrung, in der FAZ, taz, der Süddeutschen und dem spiegel online auf dem Laufenden gehalten werden. Da Kreuz.net stets gut informiert ist, messe ich dieser Nachricht hohe Glaubwürdigkeit bei.
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#11   JungeFREIHEIT-Leser   22:24:51 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Endlich…
Endlich beginnt der Dialog. Die Medien glaube ja wirklich, dass sie das Recht haben dem Papst Befehle zu geben und gute Ratschläge…
Man ist es überdrüssig !
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#10   Prälat Hinter †   22:24:20 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Guter Start
Nun sollten diese ernsthaften Verhandlungen auch die Ergebnisse hervorbringen, die die Einheit wieder klären und falls nicht (was wir nicht wünschen), sollten beide Seiten die Postitionen endgültig annehmen und ihrer Wege gehen. Das wäre ein Ergebnis: klar, vielleicht schmerzhaft, doch abschliessend. Danach sollte jeder entweder in dieser neu geklärten Gemeinschaft bleiben oder seiner eigenen Wege gehen. Jedenfalls wäre ein Ende der gegenseitigen Diffamierungen auch unter negativem Ausgang der „Verhandlungen“ ein zu erhoffendes Endergebnis. Denn es steht den Christen gut an nicht gegeneinander aufzustehen oder gar zu hassen.
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#9   RT73   22:07:47 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Stephanus
Prinzipiell stimme ich Ihnen zu. Wenn alle das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe vollkommen leben würden, bräuchten wir einen Großteil unserer Rechtsvorschriften nicht (sowohl staatliche als auch kirchliche). Aber leider ist dem nicht so.
In der Kirche wird zwischen göttlichem und kirchlichem Recht unterschieden. Das göttliche Recht kann auch der Papst nicht ändern, es basiert auf der Schöpfungs- und Gnadenordnung. Das kirchliche Recht ist lediglich eine Ausdifferenzierung des göttlichen Rechts, um es auf spezielle Fälle anwenden zu können. Natürlich hat es seine Schwächen, deshalb braucht es auch hinundwieder eine Anpassung. Auch wenn der CIC in der heutigen Fassung erst 1983 herausgegeben wurde, beinhaltet er doch die ganze Entwicklung seit dem ersten Jh. und z.T. auch aus alttestamentarischer Zeit.
Wer das Heil sucht, wer Jesu Wort unverfälsch lebt und lehrt, der soll das Recht auf seiner Seite haben.
Das moralische und das iuristische Recht sind zwei Paar Stiefel. Ob man wirklich „Recht“ hatte, wird man wohl erst am Tag des Gerichts erfahren. Denn auch wenn menschliche Richter und Gesetzte irren können, Gott ist letztlich unser aller Richter.
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#8   Stephanus   21:43:47 | Mittwoch, 10. Juni 2009
RT73 so ist es Recht
aber,
warum reden wir immer vom Recht?
Muß es das Recht überhaupt geben?
Und wenn ja, warum?
Wenn es nun Recht geben muß, dann doch nur deshalb, weil der Mensch über alle geschaffene Natur herausragt und von sich aus machen kann, Macht haben darf und sie zu seinen Gunsten gebrauchen kann und darf.
Damit nun aber nicht der eine sich über den anderen erhebt,braucht es Regeln: was ist, wenn ich mit meinem Fahrzeug an einer Kreuzung stehe… und von rechts nähert sich… wir kennen das.
Wenn ich 2 Euro für 1kg Tomaten ausgebe, dann möchte ich auch 1kg Tomaten bekommen und nicht 950Gramm, ganz klar!
Und in der Kirche ist es genau so. Die Heilsmittel müssen schon für jeden erkennbar eindeutig gehandhabt werden.
Da kann nicht jeder machen was er will!
Das gilt aber auch für alle, auch für die Bischöfe und den Papst.
So gesehen ist mir das Gerede vom Recht von zweifelhafter Natur, gibt es die Canones in der heutigen Form doch erst wenige Jahrzehnte. All die Zeit vorher wurde ja auch nach Recht und Gesetz gelebt und das nicht einmal schlecht.
In der Medizin gibt es einen Satz der lautet:
Wer heilt hat recht!
Das sollten wir auch auf die Religion anwenden:
Wer das Heil sucht, wer Jesu Wort unverfälsch lebt und lehrt, der soll das Recht auf seiner Seite haben.-
So gesehen, sehe ich sehr viele Prälaten recht rechtlos!
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#7   k.h. Friedgen   21:35:58 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@Gotthard
Sie sind und bleiben ein unverbesserlicher Dummschwätzer!
Mit jedem Ihrer zahlreichen Sätze outen Sie sich als bedingungsloser Speichellecker des Herrn Zollitsch, der ja mit Hinz und Kunz, mit Atheisten, Orthodoxen, Protestanten, Liberalen, Sozialisten und Homosexuellen diskutieren kann und sich weltoffen und aufgeschlossen gibt, nur mit seinen katholischen Glaubensbrüdern von der FSSPX kann er nicht reden.
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#6   Beatus Theophilus_89   21:30:39 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Erfreulich!
Es ist doch immer wieder erfreulich, dass es auch mal wieder gute Narichten in der Causa „Aufnahme der Priestebruderschaft St. Pius X.“ gibt!
Beten wir um die rechte Einheit der Kirche.
Schworen wir ab von diesen Verlaumdungen. o^/
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#5   gunther maria michel   20:48:58 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@Gotthard,
Sie würde ich gern mal persönlich kennenlernen.
Sie lesen und schreiben hier doch im Auftrag der Bischofskonferenz oder zumindest Ihres Ordinarius, nicht?
Eine Begabung für sarkastischen Humor haben Sie ja.
Aber Ihr bedingungsloses Anhängen an der deutschen Bischofskonferenz, egal was die so macht, und Ihre Gegnerschaft gegen die Traditionalisten, an denen Sie kein gutes Haar lassen, hat etwas Unfreies, um nicht zu sagen Hündisches, Kadavermäßiges.
Nichts für ungut.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#4   RT73   20:48:21 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht,
dass das Motu Proprio noch vor den Priesterweihen veröffentlicht wird. Angenommen – und davon ist meiner Ansicht nach auszugehen – es enthält keine Bestimmungen bzgl. der anstehenden Priesterweihen, hat die FSSPX wenigstens eine rechtliche Argumentationsgrundlage. Die Aussage des Hw Herrn Regens aus Zaitzkofen in den vergangenen Wochen stand rechtlich auf sehr wackligem Boden.
Interessant wird auch der Punkt über das Zweite Vaticanum; wenn die Aussage „das Zweite Vatikanische Konzil und das Lehramt des Papstes“ anerkennen in dieser Form fällt, bedeutet das lediglich die Anerkennung des V2 als legitimes ökumenisches Konzil und beinhaltet noch keine Aussage über dessen Inhalte im Einzelnen. Und das dürfte die meisten Mitglieder der FSSPX wohl keine allzugroße Überwindung kosten.
Man darf gespannt sein…
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#2   Philister †   20:31:00 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Für die Piussekte könnte auch unser allseits geliebter Elijaahuhuuu verhandeln!
www.kreuz.net/bookentry.4636.html
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#1   Gotthard   20:15:03 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Torpedo
jetzt weiß der Pius-Verein, wo der Verhandlungshammer hängt – in Rom
Die unerlaubten Priesterweihen in Zaitzkofen werden das Klima ganz positiv beeinflussen …
Alle Krokodilstränen dieses Vereins, die deutschen Bischöfe verweigerten den Dialog und würden damit den Papst torpedieren, sind damit hinfällig. Gespräche finden mit Rom statt … und Pius torpediert mit den beabsichtigten Weihen – und damit der offensichtlichen Revolution – dieses Gespräche.
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