Autorität muß vernünftig sein + Unglück in der Grabeskirche + Erzbischof Zollitsch leugnete gleich mehrere Konzilien + Renovierungen im Vatikan + Ein Stück Brot?
Autorität muß vernünftig sein
Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz
über das Verhältnis von Autorität und Vernunft. Eine Autorität, die nicht von der Vernunft bestätigt
werden könne, sei keine wahrhafte Autorität – erklärte der Papst. Vielmehr gehe die Autorität aus
der Vernunft hervor. Beide – wahre Autorität und die Vernunft – stammten aber letztlich von der göttlichen
Weisheit.
Unglück in der Grabeskirche
Heiliges Land. Am Dienstag ist ein armenischer Mönch (34) in
der Jerusalemer Grabeskirche tödlich verunglückt. Das berichtet die Nachrichtenagentur ‘KNA’. Der Mönch
wurde am Fuß einer Leiter tot aufgefunden. Die israelische Polizei hat ein Verbrechen ausgeschlossen.
Erzbischof Zollitsch leugnete gleich mehrere Konzilien
Deutschland. Am Dienstag abend organisierte der
altgläubige ‘Initiativkreis’ von Freiburg eine Podiumsdiskussion mit dem Freiburger Moraltheologen Eberhard
Schockenhoff, dem emeritierten Philosophieprofessor Walter Hoeres und dem Dogmatiker der Piusbruderschaft,
Pater Matthias Gaudron. Letzterer stellte fest, daß die sogenannte Öffnung der Kirche zur Welt einen
Rückgang der Katholiken in Deutschland bewirkt hat. Ferner bekräftigte Pater Gaudron die Kritik der
Piusbruderschaft am Zweiten Vatikanum. Dokumente wie ‘Dignitatis humanae’ über die Religionsfreiheit
besäßen nicht den höchsten lehramtlichen Stellenwert. Man dürfe sie kritisch in Frage stellen. Schockenhoff
widersprach dem Pater. Wer Kernaussagen „des Konzils“ leugne, könne nicht von sich behaupten, zur katholischen
Kirche zu gehören.
Renovierungen im Vatikan
Vatikan. In den nächsten vier Jahren werden die Kolonnaden
von Lorenzo Bernini († 1680) auf dem Petersplatz renoviert. Das berichtete die vatikanische Tageszeitung
‘Osservatore Romano’. Die letzte große Renovierung im Vatikan galt der Fassade des Petersdom. Sie wurde
für das Jubiläumsjahr 2000 von einer deutschen Firma ausgeführt. An den Kolonnaden wird eine italienische
Firma arbeiten. Eine Herausforderung wird die nicht immer herausragende Qualität des verwendeten porösen
Kalksteins sein.
Ein Stück Brot?
„Die Fronleichnamsprozession zeigt deutlich: Als Christen sind wir
nie allein unterwegs. Christus ist in unserer Mitte, im Getriebe unserer Straßen, in den Häuserschluchten
der Städte, zwischen Feldern und Fabriken, in unserem ganz gewöhnlichen Alltag – nicht nur als unser
Wegbegleiter, sondern zugleich als Wegzehrung. […] Das alles liegt in einem unscheinbaren Stück Brot.
Wahrhaftig keine Kleinigkeit.“
Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, in einem Beitrag für
die Regionalzeitung ‘Kölner Stadtanzeiger’.
Vision der Juliana,
Gemälde in der Kirche Sankt Katherine in Lüttich
Francesco Trevisani: Das Blutwunder von Bolsena, 1704
„Die
Messe von Bolsena“ des italienischen Malers Raffael († 1520)
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35 Lesermeinungen
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#36 lateiniheini 10:18:50 | Freitag, 12. Juni 2009
@stimme der Vernunft Und an dem schlechten Sommer anno ‘79 war auch das Konzil schuld, und an der verlorenen
Weltmeisterschaft. Und dass das Bier heute mehr kostet als vor dem Konzil. Achja, und an der Steuererhöhung.
An allem ist das Konzil schuld Danke, mein Freund! Jetzt wissen wir auch endlich, warum der FC Bayern
diese Saison nicht Meister geworden ist! Die Altliberalen haben uns Klinsi geschickt, damit das nicht
klappt… dann hoffen wir doch mal, das van Gaal vom lefrevristischen Geist beseelt ist… aber halt,
solange dieser ungläubige Moslem im Team ist…!Moment…vielleicht ist ja Felix Magath ein verkappter
Pius-Priester, sonst wäre der mit Wolfsburg nie Meister geworden…und naja, vielleicht ist Angela Merkel
ja auch keine Protestantin, sondern „IM Pius“ und legt heimlich jeden Sonntag im langen grauen Rock bei
Schmidberger die Beichte ab… sonst könnte die doch unmöglich diese Umfragewerte erzielen…
@Rottenburg Ja, da kann man mal sehen, wie schlimm das Konzil war. Sein negativer Einfluss hat sogar schon
vorher gewirkt. Und an dem schlechten Sommer anno ‘79 war auch das Konzil schuld, und an der verlorenen
Weltmeisterschaft. Und dass das Bier heute mehr kostet als vor dem Konzil. Achja, und an der Steuererhöhung.
An allem ist das Konzil schuld.
VERRÄTERISCH… …ist es in diesem Zusammenhang auch, wenn in konzilskirchlichen Kultveranstaltung immer
öfters das Wort von der „Brotkommunion“ zu hören ist, das vom „Vorsteher“ gereicht wird. Brot vom Vorsteher:
Dazu brauche ich nicht mehr in die Kirche zu gehen!
#31 Mrs.Cologne 21:45:52 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Ein Stück Brot? JA! Ihr glaubt doch nicht im ernst, dem Erzbischof von Köln (dem Erzbischof von Köln!)
Häresie unterstellen zu können, oder? Diese Aussage ist ja selbst aus dem Zusammenhang gerissen nachvollziehbar!
Ja, Herr Meissner, Sie haben den Glauben an die eucharistische Präsenenz wohl schon unter der Herrschaft
des Kommunismus aufgegeben, den Rest besorgte dann der Kapitalismus, feines konzliares Früchtchen!
#29 Antipacelli † 20:19:42 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Eberhard Sockenstopf (so sein Spitzname seinerzeit in Tübingen) ist eine dogmatische Niete, so wie Matthias
Gaudron eine zeitgeschichtliche Niete ist. So gesehen hat die Podiumsdiskussion unter Nieten stattgefunden,
die sicher auch köstlich aneinander vorbeigeredet haben! Wie kann der Sockenstopf denn „Kernaussagen
des Konzils“ , von dem immer wieder betont wird, es sein kein dogmatisches, sondern ein pastorales gewesen,
(welche meint er denn?) zu einem Kriterium für die Kirchenzugehörigkeit im Sinne eines von allen Katholiken
zu glaubenden (de fide) Dogmas machen? Das ist ähnlich lächerlich, wie wenn Zollitsch behauptet, Bezweifler
des „Holocaust“ könnten nicht Mitglied der „katholischen Kirche“ sein. Bezieht man diese Aussagen allerdings
auf die Mitgliedschaft in der jüdisch-freimaurerischen Konzilssekte, könnten diese Herren allerdings
wieder Recht haben…
Schalom/Catholic/Zehnter, der Geisterdealer Zehnter ist dem Drogendealer gleich. Er meint er muß die
Gutgläubigkeit anderer Menschen ausnützen und rennt mit seinem OdChi als Oberschamane durch die schöne
Alpengegend; seinen Opfern verspricht er dann Heilung und Glückseligkeit. Daß diese Opfer dann einen
Pakt mit dem Teufel eingehen ist unserem Zehnter vollkommen wurscht; ja, je mehr Dumme er findet (und
verhext…), desto mehr freut er sich und meint noch Wunder was -er- Gutes geleistet hat. Ts,ts,ts; Zehnter
Du bist nicht besser als ein Drogendealer, welcher das Unheil über die Drogenabhängigen bringt. Denn
auch die begehn einen Pakt mit dem Dämon. Nur, daß die elenden Drogendealer schon im weltlichen bestraft
werden und doch haben sie noch die Möglichkeit zur Umkehr. Da sieht es bei Dir jedoch düsterer aus,
mon cher.
das Verhältnis von Autorität und Vernunft Eine Autorität, die nicht von der Vernunft bestätigt werden
könne, sei keine wahrhafte Autorität – erklärte der Papst. Dann Gott und insbesondere die Trinität
sind für ihn keine Autorität, denn sie sind offenbart und nicht durch menschliche Vernunft ergründet.
Der gottlose Rationalismus hat der RKK ihr Ende bereitet.
na, Alpenschamanischer Tattergreis bekommt Dir das Alpengras nicht mehr? Nur gut daß Dein Schweineschneuzchen
bald für immer schweigen wird; sollen es auch vielleicht noch ein paar Jährchen sein. der gute OdChi
braucht dann einen neuen Möchtegern-Rübezahl!
Sagte vielleicht der göttliche Meister: Nehmet hin und „tauchet“? Und er sagte: „Nehmt und trinkt ALLE
daraus.“ ALLE = EINER so ist es halt mit den Geheimnissen des Glaubens: Was dem Verstande selbst entfliehet,
sieht der feste Glaube ein. Auf jeden Fall, wenn mich der Herr Kardinal besucht, darf er nichts mit den
Händen berühren, ich werde ihm die Bissen direkt in den Mund geben, abfüttern wie ein Baby. Mund auf,
schön schlucken… Bedenke einmal die Psychologie der Mundkommunion. Priester als Ammen unmündiger Kindlein.
BevorMUNDung. Ciao
…und ein Schlückchen Wein Das alles liegt in einem unscheinbaren Stück Brot. Wahrhaftig keine Kleinigkeit.“
Zum unscheinbaren Stückchen gehört eigentlich, wie es im Zwieten Testament geschildert wird, auch ein
winziges Schlückchen Wein. Das wird den Katholiken, mit Ausnahme des jeweiligen Altardienstes, seit Jahrhunderten
vorenthalten… Wie unfair, David…!
Kardinal Meisner hat… Kardinal Meisner hat keinerlei häretische Aussage gemacht, wie man in der Predigt
hier nachlesen kann: www.kath.net/detail.php?id=23145 Tatsächlich hat die Kreuz.net-Redaktion sinnentstellend
gekürzt und ein Zitat vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. (Wer Seine Eminenz kennt, wusste das
sowieso…)
Friedgen: Und das sollen Hirten sein? Jo, allerdings Schweine-Hirten. Denen folgen auch nur die schweinigen;
die Schäflein bevorzugen und folgen intuitiv dem rechtmäßigen Hirten! :)3
@ Gotthard: Hoch sollst du das Brot erheben, welches lebt und gibt das Leben, das uns Jesu Liebe zeigt;
dieses Brot, das einst im Saale Christus selbst beim Abendmahle seinen Jüngern dargereicht. Wo sehen
Sie in diesem Text eine Häresie?
ein häretischer Text Hoch sollst du das Brot erheben, welches lebt und gibt das Leben, das uns Jesu Liebe
zeigt; dieses Brot, das einst im Saale Christus selbst beim Abendmahle seinen Jüngern dargereicht.
Parmenas – Da habe ich dann den Richtigen! Nein, vielen Dank. Auf einen Spinner von der Pius-Sekte kann
ich verzichten. Und verteidigen, so es denn sein muss, kann ich mich selbst. Im übrigen frage ich mich,
wo Sie Ihre Endgericht-Drohungen beziehen.
@Redaktion – Ein Stück Brot? Ein Stück Fleisch und Blut … ? Und das Wort, das Fleisch geworden, schafft
durch Wort aus Brot und Wein Fleisch und Blut zur Opferspeise, sieht es auch der Sinn nicht ein. Man kann
so schön aus Zusammenhängen pflücken und verdrehen ! Redaktion dat war nüscht ! Wer Kard. Meisner
kennt …
Parmenas Ich habe begründete Zweifel an Ihrem Geisteszustand. Denn wie kann ein Mensch einen solchen
Blödsinn schreiben wie Sie? Sektierern Sie nur fröhlich weiter!
#8 Alois Bischof 11:08:57 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Das Wesen des Brots ist gewandelt Also ist die hl. Hostie nicht mehr „Stück Brot“, sondern Leib, Blut,
Seele und Gottheit unseres Herrn Jesu Christi. Die Impanationsirrlehre wurde schon öfters von Neomodernisten
vertreten – und von liberalen Theologen in anderen Glaubensgemeinschaften. Meisner dürfte sich aber geirrt
haben. Immerhin sollte er keine verweltliche Terminologie anwenden. Die hl. Eucharistie ist kein Stück
Brot mehr nach der Wandlung. Die Akzidente (die Äußerlichkeit) sind nicht Wesen – deshalb ist diese
Bezeichnung falsch. Impanatio ist eine Häresie. Allerdings bezweifle ich ob Kardinal Meisner es falsch
gemeint hat. „Christus in unserer Mitte“ meint er wohl nicht rein spirituell.
Warum fällt man so über Erzbischof Zollitsch her? Bitte schön: Wer solche Falschaussagen trifft wie
„Erzbischof Zollitsch leugnete gleich mehrere Konzilien“, sollte dies auch präzise nachweisen. Das kann
aber keiner der frommen Möchtegern- und Schmalspurtheologen. Denn Zollitsch ist den Pius-Sektierern deshalb
ein Ärgernis, weil er sie mit seiner klaren Sprache demaskiert. Ich bin stolz auf meinen Erzbischof,
weil er so klar spricht und sich nicht scheut, auch Unbequemes auszudrücken. Als Theologe kann ich nirgends
bei ihm eine Leugnung von Glaubenssätzen ausmachen. Diejenigen, die ihn missverstehen, wollen dies auch
so.
Den demokratischen Wesenstest… …würden unsere Bischöfe fast komplet mit Auszeichnung bestehen und
bestimmt können sie Jesus Christus immer mehr überzeugen seine Wahrheit aufzugeben sofern sie mit demokratischen
Mitteln abgeschafft wird.
hoffnungsvolles Zeichen Man lese einmal hier (wenn man des Italienischen mächtig ist). Ich hoffe, diese
Meldung wird auch auf +net veröffentlicht und die deutschen Bischöfe nehmen es sich zu Herzen. Beten
wir für ihre Bekehrung. …w.corrispondenzaromana.it/…/liturgia-il-cardina
Äußerlich natürlich Brot! An der Aussage Seiner Eminenz, des Kölner Erzbischofs, ist nichts auszusetzen.
Äußerlich verändert sich die Gestalt nach der Wandlung nicht: der Leib des Herrn sieht nach der Wandlung
aus, wie die Hostie vor der Wandlung. Der Kardinal sagt richtig: „Christus ist in unserer Mitte“. Die
Redaktion täte gut daran, sorgfältig zu recherchieren und nicht jeden Firlefanz zu skandalisieren, nachdem
uns gestern schon eine „ungültige Konsekration“ untergeschoben werden sollte, nur weil jemand Intinktion
praktizierte. Viel ärgerlicher als die Aussagen des Kardinals ist die unsägliche Erstkommunionkatechese
unserer Tage, in der die Kinder nur etwas von einem „heiligen Brot“ erfahren. Das ist zwar ein Begriff,
der im Bezug auf das Allerheiligste auch von Kirchenvätern gebraucht wurde, aber wenn er ausschließlich
verwendet wird, ist die Gefahr von schlimmen Missverständnissen gegeben.
#1 k.h. Friedgen 09:07:19 | Donnerstag, 11. Juni 2009
Lügen und täuschen das ist das, was Mons. Zollitsch und die Mehrheit der DBK tagtäglich praktizieren.
Sie belügen die Gläubigen, sie täuschen den Papst, sie leugnen Dogmen und 2000 Jahre Kirchengeschichte.
Es ist ein unglaublicher Skandal, und niemand pfeift diese Leute zurück. Und das sollen Hirten sein?
Mir kommen sie eher wie Wölfe vor.