Kultur
Wo ist die Innovation bei einem Künstler wie Alfred Hrdlicka?
Nach dem jüngsten Eklat im Wiener Sankt Stephansdom muß die Kirche in Sachen Sakralkunst über die Bücher. Doch der Vatikan scheint die Kraft dazu nicht zu haben. Ein Briefwechsel.
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn beauftragte den Gotteslästerer Alfred Hrdlicka für den Stephansdom eine Büste der Seligen Schwester Restituta zu produzieren.
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn beauftragte den Gotteslästerer Alfred Hrdlicka für den Stephansdom eine Büste der Seligen Schwester Restituta zu produzieren.
© gloria.tv
(kreuz.net) Ende August schrieb die Wiener Filmemacherin Heidemarie Seblatnig an den Präsidenten des Päpstlichen Kulturrates, Erzbischof Gianfranco Ravasi.

Frau Seblatnig ist Lektorin an der Technischen Universität Wien im Fachgebiet Architekturwissenschaften mit besonderem Schwerpunkt auf Sakralarchitektur sowie Dynamische Simulation und Visualisierung.

Sie ist auch als Kunsttheoretikerin, Drehbuchautorin und Regisseurin tätig.

In ihrem Schreiben nahm Frau Seblatnig bezug auf ein Interview des Erzbischofs, das am vergangenen 27. Juli in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ erschien.

Darin hatte der Erzbischof erklärt, daß der Vatikan an der gegenwärtig laufenden Kunstbiennale in Venedig 2009 teilnehmen könnte.

Im Januar wurde aber bekannt, daß eine definitive vatikanische Teilnahme an der Biennale 2011 geplant ist.

Frau Seblatnig erklärte dem Erzbischof, als Kunstschaffende mit dem Schwerpunkt religiöse Kunst und Sakralarchitektur an einer aufsehenerregenden Präsentation religiöser Kunst interessiert zu sein.

Kritisch sieht sie dagegen die Aussage des Biennale-Präsidenten Paolo Baratta, wonach die Ausstellung durch die Teilnahme des Vatikan „an internationaler Attraktivität gewinnen würde“.

Diese Ansicht sei zu erwarten gewesen: „Hat doch die Biennale in den letzten Jahren sehr viel an Interesse verloren.“

Es fehlten die publikumswirksamen Provokationen und die üblichen „Sex-Künstler“ hätten ihr Pulver verschossen.

Eine Teilnahme der Kirche an der Biennale würde darum – so Frau Seblatnig – eher dazu führen, jener kirchenfeindlichen Generation von Künstlern, welche die Biennale in eine Krise führten, zu Aufmerksamkeit zu verhelfen.

Frau Seblatnig gibt Beispiele: „Wo ist die Innovation bei einem Künstler wie Alfred Hrdlicka? Er läßt weder technisch noch inhaltlich aufhorchen.“

Dabei verstehe sich die Biennale als ein „Festival der Avantgarde“.

Auch die Kirche brauche im Bereich religiöser Kunst und Sakralarchitektur eine Avantgarde – erklärt Frau Seblatnig: „Die haben wir im Moment nicht.“

Das Problem: „Junge Künstler, die ihr Studium absolviert haben, sowohl technisch hervorragend sind, als auch sehr kreativ, besitzen in der katholischen Kirche kein Betätigungsfeld.“

Es fehle bei den Künstler an religiösem Wissen und in der Kirche an Interesse.

Frau Seblatnig bittet dem Erzbischof eine Lösung an: „Rufen Sie eine Akademie oder Sommerakademie für ein Postgraduate-Studium in Rom für Absolventen der Kunstakademien ins Leben.“

Die Auswahl müsse sehr streng sein: „Nur die technisch Besten bekommen einen Studienplatz und nur solche, die sich zur Lehre der Katholischen Kirche bekennen.“

Das Programm soll sich mit der Umsetzung religiöser Themen in der zeitgenössischen Malerei, Bildhauerei sowie im Filmschaffen befassen und eine gute religiöse Ausbildung enthalten:

„Nach dieser Ausbildung treten Sie mit den erfolgreichen Absolventen des Lehrgangs bei der Biennale an die Öffentlichkeit und beweisen, daß die religiöse Kunst lebt.“

Abschließend bietet die Regisseurin den Erzbischof um ein Gespräch.

Am vergangenen 3. September kam die kurze Antwort: Der Erzbischof spricht Frau Seblatnig darin „Verständnis“ und „völlige Anteilnahme“ aus.

Das Problem sei seit einiger Zeit erkannt. Der Päpstliche Kulturrat können aber nichts tun, weil „die organisatorische Struktur fehlt, um eigenständige Ausbildungsformen zu verwalten.“

Auf die Bitte um eine Audienz geht der Erzbischof nicht ein und verabschiedet sich mit „besten Grüßen“.
      
39 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#41   Rose im Kreuz   16:49:20 | Mittwoch, 13. Januar 2010
Franziskanerinnen
Was bei dieser nackten Fratze besonders auffällt, ist das Schweigen der Hartmannschwestern. Es steht zu fürchten, dass der Erzbischof die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe damit besonders verletzt hat. Diese Brutalität ist erschütternd und stimmt traurig.
Redaktion benachrichtigen
#40   DJM †   23:20:48 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@pneumat
Sie sollten mal zur Abwechslung das Leben eines Heiligen lesen. Schadet mit Sicherheit nicht. O:) Zudem wirkt der Heilige Geist in seiner Kirche von je her, durch das Evangelium, das gepredigt wird. Geist ist die Substanz der heiligen Kirche Gottes. So wie der Geist den Körper erfüllt und von innen her belebt, ebenso wirkt auch der Corpus Christi inmitten der Gläubigen. Worin sollen denn die Leute anbeten, wenn nicht im Geist und in der Wahrheit des einen Leibes Christi? Kirche ohne Geist ist wie ein Fisch ohne Farbe; gleich ob Fisch, Pelikan oder Phönix.
Redaktion benachrichtigen
#39   pneumat   23:11:47 | Mittwoch, 17. Juni 2009
DJM: „Sehe ich nicht so“
„Die RKK ist selber völlig geistlos“.
Man kann verstehen, dass für einen Katholiken diese Worte zu hart klingen mögen. Doch das große Problem wird für de Kirche, die Christus repräsentieren und „primär“ sein möchte, dass sie sich so entwickelte, dass sie nach außen ziemlich abstoßend (für Perversen und Karrieristen anlockend) wirkt.
Christus hatte einen Geist, der Menschen stark anzog. Das hat die RKK (nach dem letzten Rechtgläubigen Benedikt von Nursia) nicht mehr. Woran liegt das? Die Lügen, Korruption, Unglauben der Geistlichen, Rationalismus, bürokratische Verkrustung, Verkennung der geistigen Zielen, zahnlose Predigte, Verfälschung der Apostolischen Überlieferung, Angst vor Machthaber, Opportunismus und Verweltlichung, um Einiges zu erwähnen, sind der Grund, warum der Hl. Geist diese Kirche verließ.
Redaktion benachrichtigen
#38   DJM †   22:29:25 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Jede Kreatur
ist auf Gott hin geschaffen. Jede Pflanze strebt nach oben. Sie ist purer Wille. Das Tier hat Geist und Wille. Der Mensch hat das Bewußtsein darüber zu herrschen. Davon gehen wir aus, wenn wir uns im Spiegel ansehen würden. :-! Wir bilden uns in der Welt ab.
Jeder Mensch ist auf Gott hin geschaffen und deswegen ein religiöses Wesen – es muß nur das richtige Objekt finden: Gott.
„Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ Matt 6,26 www.uibk.ac.at/…eraum/bibel/mt6.html
„Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.“ Matt 6,28,29 www.uibk.ac.at/…eraum/bibel/mt6.html
Redaktion benachrichtigen
#37   Denkender   22:22:26 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Die Kirche lehrt: Der Mensch ist auf Gott hin geschaffen!
So beginnt der Katechismus der Katholischen Kirche Johannes Pauls II. –
und der wichtigste Pater Ecclesiae, St. Augustinus, erklärt deswegen ja auch: „Unruhig ist unser Herz bis es Ruhe findet in Dir, Gott.“
Jeder Mensch ist auf Gott hin geschaffen und deswegen ein religiöses Wesen – es muß nur das richtige Objekt finden: Gott.
Redaktion benachrichtigen
#36   DJM †   22:18:13 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@Denkender
Religion = religio – bed. gebunden sein.
Ein Kommunist ist gebunden, an ??? Marx? Und hat Marx einen Gott?
Redaktion benachrichtigen
#35   Denkender   22:13:31 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Natürlich ist Hrdlicka tief religiös … wie jeder Mensch …
jeder Mensch ist auf das Religiöse – auf Gott – hin geschaffen, und in seinem Wesen völlig religiös, wie die Kirche lehrt.
Redaktion benachrichtigen
#34   DJM †   22:11:41 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@pneumat
Die RKK ist selber völlig geistlos. Deshalb kann sie verständlicherweise für nichts Geistiges begeistern.
Sehe ich nicht so. Es gibt Kreise in der Kirche, welche lieber sog. „Marketingleuten“ trauen, als ihren eigenen, was schon viel aussagt, über den Hausverstand und an diesem mangelte es im geistlichen Sinne, wenn man solcherlei verantwortungsvolles Trendscouting betreiben möchte.
Obwohl
Kirche ist ja keine Demokratie. Glaube ist keine Demokratie, sondern Doktrin im wahrsten Sinne des Wortes, das Mensch geworden ist. Das fruchtbare Wort, das lebensspendende Wort, das heilige Wort. Wo wäre denn da die Rede von Marketing? Lange Nacht der Kirche etc. Anstatt ehrliche Aufklärungsarbeit zu leisten, wird suboptimiert. Moral wird zum Skandal. Wie langweilig. Das hat Geist nicht nötig. Geist kostet nichts, ausser den persönlichen Einsatz und davon gehen wir aus, wenn wir den Priestern zuhören. Faber würde ich strafversetzen in eine kleine Gemeinde im Burgenland. Dann kann er nicht mehr als „modernster Pfarrer“ Wiens gelten, um solche Zugeständnisse zu machen, wie „Für mich ist Hrdlicka natürlich Christ diepresse.com/…news/402414/index.do“. Am Traurigsten empfinde ich hierbei die Aussage: „Toni Faber sieht tief Religiöses in Alfred Hrdlickas Werk.“ – Was ist Religion? Faber definiert sie neu… :-!
Redaktion benachrichtigen
#33   pneumat   03:36:14 | Mittwoch, 17. Juni 2009
sakrale Kunst
So mit einer einmaligen Action wird man kaum sakrale Kunst dauerhaft animieren können. Das ist ein langwieriger Prozess.
Für die Kunst spielt keine Rolle welcher Technik oder Materialien sie sich bedingt. Wichtig ist, in diesem Fall für die sakrale Kunst www.unifr.ch/…el1691-15.htm-Edesse, die Inspiration durch den Hl. Geist.
Es ist kein Zufall, dass die besten Ikonen der Ostkirche von Mönchen und Asketen geschrieben worden. Auch hier wie in der Theologie wird zum Kriterium die Reinheit des Herzens, die die göttlichen Energien anlockt, die das Kunstwerk beseelen.
Die RKK ist selber völlig geistlos. Deshalb kann sie verständlicherweise für nichts Geistiges begeistern.
Redaktion benachrichtigen
#32   catholic   23:18:45 | Dienstag, 16. Juni 2009
Sehr kunstbewandte Frau Galatea, meinetwegen lacht sich wer halbtot über mich.
Zudem habe ich nichts vorzugeben, außer Ihnen, trotz Ihrer Vorgebungen, möglichst freundlich zu erwidern. Es gelingt mir nicht immer.
Übrigens habe ich noch nicht gewußt, dass der von mir verunehrte Gott „Galatea“ heißt.- – – Denkens nach.
Ich verdanke dem Gott Abrahams und Jesu Christi eine wunderbare Gesundheit, eine wunderbare Familie, einen wunderbaren vielseitigen Freundeskreis und meinen Vorfahren den katholischen Glauben ( allerdings nicht die vernagelte Variante).
Ihnen wünsche ich ein lebendiges Engagement im stillen Gebet und in guten Werken aus Ihrem Glauben.
Bleiben Sie sich selbst treu :(3
PS. Es wäre schön, etwas mehr von Ihnen zu erfahren, als nur die fade Reglementierung anderer.
Alles Katholische, Liebe und Gute
Redaktion benachrichtigen
#31   Biene Maja   22:53:44 | Dienstag, 16. Juni 2009
_Zeitgeist
da haben Sie Recht! Für ist mir nichts zu schade das erste
Gebot heißt Du sollst Gott lieben aus ganzen Herzen
und mit allen was du bist er ist der einzige der Schöpfer
und wir zerstören es oft mutwillig diese schöne Welt
ich liebe die Schönheit auch im Leiden es gräbt sich ins
Gesicht ein es prägt fürs ganze Leben und ich bin eben nicht auf die Butterseite gefallen leider kann ich nicht viel aus dem Haus gehen es ist spät geworden und wünsche eine Angenehme Nachruhe und schönen Abend die Biene Maja
Redaktion benachrichtigen
#30   _zeitgeist   22:40:52 | Dienstag, 16. Juni 2009
Liebe Biene maja
ich muss auch aufpassen denn negatives denken das führt unweigerlich zu Depressionen das weis ich aus eigener Erfahrung bei uns ist jeder 5. gefährdet es gibt mehr Suizid als Verkehrstote. die Biene Maja.
Es geht soviel Schönheit auf dieser Welt. Gottes Schöpfung zeigt sich sich jeden Tag aufs Neue. Das Leid ist von Menschenhand.
LG _zeitgeist
Redaktion benachrichtigen
#29   Biene Maja   22:35:36 | Dienstag, 16. Juni 2009
_Zeitgeist
ja zum Nachdenken über das Leid ist ja gut aber man braucht heutzutage wos auf der Welt so aussieht etwas zum aufbauen etwas positives denn wer aufgehört hat zu träumen ist man seelisch tot ich muss auch aufpassen
denn negatives denken das führt unweigerlich zu Depressionen das weis ich aus eigener Erfahrung
bei uns ist jeder 5. gefährdet es gibt mehr Suizid
als Verkehrstote. die Biene Maja.
Redaktion benachrichtigen
#28   Galatea   22:25:44 | Dienstag, 16. Juni 2009
Sehr geehrter Herr catholic,
zu Ihrer Information:
Katholiken wie Sie es vorgeben zu sein, ist die Darstellung der Hl. Restituta gewidmet.
Eine Hommage an die Welt, an den sündigen Menschen, an die Sünde selbst – der Hrdlicka lacht sich halb tot über Sie, oder meinen Sie, er würde Ihnen zuliebe eine Ausnahme machen?
Machens was draus.
Redaktion benachrichtigen
#27   catholic   22:12:46 | Dienstag, 16. Juni 2009
In unseren barocken Nachbarkirchen können wir gekonnt grausam gemalte Hochaltarbilder betrachten
* Der heilige fast nackte Jüngling Laurentius (Martyrer, Diakon) auf dem Feuer-Rost, umgeben von masochistischen Folterknechten.
Ob das nicht kunstvoll grobschlächtig ist?
* Der Heilige Bartholomäus, dem mit einer Winde von heidnischen Folterknechten die Gedärme aus dem Leibe gedreht werden.
Ob das vielleicht auch dem „frommen Bedürfnis nach Crudelitas“ gedient hat.
Gott sei Dank, werden diese schön grausam gemalten
Barockbühnenbilder an den Hochfesten zugehängt. Trotzdem sie bleiben Kunstwerke des Katholizismus.
Ob die Kunstwerke, die unserem Geschmack gefällig sind, von Gott „inspiriert“ sind, bleibt dahingestellt.
Redaktion benachrichtigen
#26   caritatem   21:58:22 | Dienstag, 16. Juni 2009
Eben ! JP II hat sehr unter den Nazis gelitten
und er hat sich ebenfalls als Pole für die Morde am jüdischen Volk entschuldigt,obwohl er nicht’s damit zu tun hatte.
Ebenso entschuldigte er sich auch für das Leid,was von der kathoöischen Kirche ausging.
Redaktion benachrichtigen
#25   MartinBieger   21:54:28 | Dienstag, 16. Juni 2009
Man darf auch nicht vergessen
Das JP-II in seiner Heimat auch massiv unter der Naziherrschaft zu leiden hatte.
Redaktion benachrichtigen
#24   caritatem   21:53:13 | Dienstag, 16. Juni 2009
Ich finde es bedauerlich
Johannes Paul II so zu verleumden,Herr Sauermilch !
Denk nach bevor du schreibst…
Redaktion benachrichtigen
#23   Galatea   21:46:01 | Dienstag, 16. Juni 2009
Lieber Herr gutpfad:
Sie verwechseln hier m.E. etwas.
Bilder des Leidens und des Grauens dienen nicht der Erbauung, sondern dem Nachdenken über den Schmerz durch Gewalt.
Die Schmerzensmänner und Schmerzenfrauen in der religiösen Kunst können abgelehnt werden oder zur Einsicht führen: Respekt vor dem Leidenden, Hinwendung zum Heil für alle Menschen. –
Nämlich religiöse Kunst mit nichtreligiöser Nichtkunst – auf eine Diskussion darüber kann ich verzichten.
Dass es Ihnen reichlich egal ist, wenn eine Heilige dermaßen mit Füßen getreten wird – wen wundert es. Die Gesellschaft wird ja systematisch an Grobschlächtigkeit gewohnt.
Leidvolle Darstellungen der Märtyer dienen, korrigieren Sie mich bitte, der Möglichkeit, durch die Betrachtung des Leids dem Leiden Christi, des Erlösers, näher zu kommen und durch diese Betrachtung Gott und der Heiligkeit näher zu kommen.
Menschliches Leid nur auf den Menschen hin zentriert interpretieren, dass ist etwas ziemlich neues und freilich konsequent in der Ablehnung Gottes als Schöpfer und Weltenlenker.
Ihre Gleichsetzung dieser unterirdischen Performance-Lady mit religiöser Kunst, überhaupt mit Kunst, ist symptomatisch, denn Sie wissen ja nicht einmal, dass es einen Gott gibt, der zur Kunst inspieriert –
– und wie sollten Sie auch. Hauptsache, alles so schön bunt hier. Und man kann berichten, die Leute hätten gefeiert…bis zum Schluss.
Redaktion benachrichtigen
#22   _zeitgeist   21:37:29 | Dienstag, 16. Juni 2009
@gutpfad
Bilder des Leidens und des Grauens dienen nicht der Erbauung, sondern dem Nachdenken über den Schmerz durch Gewalt.
Nachts ist es kälter als draußen.
Redaktion benachrichtigen
#21   N.N.   21:31:13 | Dienstag, 16. Juni 2009
Herr Ackermann definiert die Kunst
Herr Ackermann weiß, die Kunst des Trierer Rocks neu zu fassen.
Einmal so …erseelsorge.bundeswehr.de/…SVVFLzZfMkdfMTRSSw!!?yw_contentURL=… und dann auch so www.kreuz.net/?popup&picture=….
Röcke machen Leute.
Redaktion benachrichtigen
#20   MartinBieger   21:31:07 | Dienstag, 16. Juni 2009
Sag mal Biomilch
Willst du es etwa deinem geliebten Föhrerr nachmachen.
Als Versager auf der ganzen Linie und nur durch seine grosse Schnauze zu etwas bringen wollen.
Redaktion benachrichtigen
#19   gutpfad   21:27:40 | Dienstag, 16. Juni 2009
Grundgedanken des Friedens
:(3
Bilder des Leidens und des Grauens dienen nicht der Erbauung, sondern dem Nachdenken über den Schmerz durch Gewalt.
Die Schmerzensmänner und Schmerzenfrauen in der religiösen Kunst können abgelehnt werden oder zur Einsicht führen: Respekt vor dem Leidenden, Hinwendung zum Heil für alle Menschen.
Redaktion benachrichtigen
#18   lateiniheini   21:23:00 | Dienstag, 16. Juni 2009
@biomilch,du widerlicher Zwerg
…wenn hier jetzt schon evangelische Christen einen Papst in Schutz nehmen müssen, vor deinen widerlichen und unmenschlichen Attacken, dann-ja dann, sagt das alles über das menschenverachtende kreuz.net-System!
Wenn eine Redaktion solche Subjekte wie dich billigend in Kauf nimmt, dann muss sie mit dem größten Widerstand rechnen, den es gibt!
Du bist nicht nur ein Judenschlächter, du würdest auch gerne alle Katholiken, die dir nicht passen, ins Feuer werfen!
Mach es doch wie damals…buddel die Leiche von Johannes Paul II. aus, setz sie auf den Papstsessel, hau sie mit dem Schwert in Stücke, exkommuniziere sie in deiner piusmäßigen und selbstgerechten Art und schmeiß die Leichtenteile anschließend in den Tiber!
Hättest du dann Seelenruhe, du elender Leichenschänder?
Redaktion benachrichtigen
#17   MartinBieger   21:21:13 | Dienstag, 16. Juni 2009
@biomilch
War nicht anders zu erwarten das du das Andenken einer mutigen Frau in den Dreck ziehst.
Aber es bleibt dabei sie hat mehr für ihre Mitmenschen getan als dieser Ex-Obdachlose und verkrachte Postkartenmaler den du anbetest.
Redaktion benachrichtigen
#16   Biene Maja   21:20:28 | Dienstag, 16. Juni 2009
Dieses Bild
dient nicht zur Erbauung dieser Rrdlinka ist entartet
das ist ja eine Fratze sage mir was Du machst dann sag ich die wer du bist das ist eine abartige Fantasie :-! :-( :'(
und das im Steffel zu Wien Faber und Co. tun da mit
so wird sie nicht ausgesehen haben oder? Beim Schönborn
wundert mich nichts mehr der ist bei mir untendurch
das ist schade ich hatte einmal Respekt aber jetzt?schade.
Redaktion benachrichtigen
#14   gutpfad   20:38:12 | Dienstag, 16. Juni 2009
Grundgedanken des Friedens
:(3
Jeder Künstler kann nur seinen eigenen Weg gehen.
Seine Arbeiten werden Zustimmende und Ablehnende finden. Auf den Beifall der Unwissenheit ist er nicht angewiesen. Auch Micchelangelo wurde sogar von den Kardinälen „zerrissen“, deren Gesichter für die „Verdammten“ herhalten mussten ( Rom, Sixtina, Jüngstes Gericht, rechts unten).
„Die grundsätzliche Toleranz zur Kunst, setzt Bildung voraus … und gegebenfalls die gekonnte Führung de eigenen Pinsels „, sagte der Meister der malenden Mönche.
Redaktion benachrichtigen
#13   MartinBieger   20:21:26 | Dienstag, 16. Juni 2009
@biomilch
Die warme Luft die du hier permanent ablässt solltest du besser mal durch deine Hose filtern lassen.
Aber immerhin wurde sie im Jahre 1998 von Papst Johannes Paul II seliggesprochen.
Redaktion benachrichtigen
#12   lateiniheini   20:17:09 | Dienstag, 16. Juni 2009
@biomilch
Also, ich finde, biogas würde irgendwie besser zu dir passen…weiß auch nicht, aber es ist mir gerade so eingefallen
Offensichtlich hast du ja vollstes Verständniss für die Hinrichtung einer Frau, die Flugblätter verteilt hat! Super…ach ja, jetzt weiß ich wieder, wieso ich auf Biogas komme…ähm,habs wieder vergessen, du weißt, Demenz nach 28 Jahren CDU… :-D :-D :-D
Naja, lass sie mal töten, foltern, quälen, mobben u.v.m. solang sie nur ja das Kreuz an der Wand hängen lassen!
Wie hat Heiner Geißler einmal gang, ganz treffend gesagt:“ Mir ist es absolut schleierhaft, wie es ein für die Abschiebung von Asylbewerbern zuständiger Beamter mit seinem Gewissen vereinbaren kann, einen Asylbewerber abzuschieben und dabei noch das Kreuz im Rücken zu haben!“
Redaktion benachrichtigen
#11   MartinBieger   20:09:07 | Dienstag, 16. Juni 2009
Ach nee Biomilch
Die einzigsten die dem Deutschen Volk damals Schaden zugefügt haben waren dein geliebter Föhrerr und Konsorten sonst niemand.
Du solltest mal zur Kenntnis nehmen das diese mutige Frau neben anderen mit Hitler und seiner Mörderbande nicht einverstanden war.
Redaktion benachrichtigen
#10   biomilch   20:05:08 | Dienstag, 16. Juni 2009
@Wahrheits Bieger
Bei den Nazis konnte man sich noch weigern, Kruzifixe abzuhängen.
Heute geht das nicht mehr, da kommt dann die örtliche Antifa vorbei und regelt das mit der Dachlatte.
Die saubere Schwester wurde vor Gericht gestellt, verurteilt und hingerichtet, weil sie defätistische Schriften verbreitet hat, die der wehrkraftzersetzung dienten.
Zum Schaden des dt. Volkes.
Gegen Regime-Kritik hatte die Regierung damals nichts.
Nur gegen Volksverhetzung.
Redaktion benachrichtigen
#9   MartinBieger   19:23:47 | Dienstag, 16. Juni 2009
@Biomilch
Jetzt wissen wir warum du so auf diese Schwester einprügelst.
Sie weigerte sich Kruzifixe aus Krankenzimmernzu entfernen und verfasste regimekritische Schriften.
Das hat natürlich deinem geliebten Föhrerr nicht gepasst
Und dir Nazi wohl auch nicht.
Redaktion benachrichtigen
#8   DJM †   19:03:06 | Dienstag, 16. Juni 2009
de facto
handelt es sich bei dem Ding des Gunstler Nitschlicka um „geistige Umweltverschmutzung“. Eine „Entweihung“ der Kapelle, die Andächtige gerne meditativ nutzen. WAS also hat dieses Gunstler Nitschlicka Ding bei unserem Herrn verloren?
Redaktion benachrichtigen
#7   matt3   18:55:53 | Dienstag, 16. Juni 2009
Wenn die Frau so eine kantige, schiache war…
wieso soll man sie dann schöner machen als sie ist? Bei uns malt der Deix auch immer die schiachen Gsichter. Aber ich bin auch gewiss kein Fan von dem Hrdlicka, oder wie der heisst.
Redaktion benachrichtigen
#5   wassers   18:27:40 | Dienstag, 16. Juni 2009
Konziliare Kunst und ihre Wurzeln!
Wo liegen diese Wurzeln möglicherweise? Sicherlich in einem pathologischen Denken, das meint, es könne sein eigenes Kranksein dadurch therapieren, in dem es die eigene Phantasie in eine Richtung lenkt, die glauben macht, das Anormale könne durch solche „Kunstwerke“ als normal angesehen werden, d. h. Kranke, die solche Dinge prodzieren, meinen, sie würden als gesund erscheinen, wenn ihre krankhaften Phantasieprodukte und ihr Kranksein durch öffentliche Anerkennung respektiert werden und damit ihre eigene Krankhaftigkeit als gesund gelten. Der Rückschluss hieraus ist, anerkennt der Kardinal W. W. diese Kunst als Kunst, dann ist auch keine Krankheit vorhanden. Das übersehene Problem ist dabei allerdings, das derjenige, der herangezogen wird, als Arzt-Alibi selbst die konziliare Syphilis hat und dementsprechend selbst krank ist, somit stellt ein Kranker einem anderen Kranken ein Gesundheitszeugnis aus und die Laien fragen sich, wer ist denn nun eigentlich krank, vielleicht sogar noch ich? Nein, solange Sie alle diesem Schwachsinn – seine Wurzeln im Konzil habend, widerstehen, sind sie nicht in Gefahr.
Redaktion benachrichtigen
#4   DJM †   18:08:52 | Dienstag, 16. Juni 2009
Hahaha
„Nach dieser Ausbildung treten Sie mit den erfolgreichen Absolventen des Lehrgangs bei der Biennale an die Öffentlichkeit und beweisen, daß die religiöse Kunst lebt.“
Kunst ist bereits vor geraumer Zeit entartet.
Redaktion benachrichtigen
#3   lux in tenebris   17:21:47 | Dienstag, 16. Juni 2009
echt schade…
…dass man menschen wie frau seblatnig und andere, die sich ernsthaft um eine renaissance religiöser kunst bemühen, derartig abspeist. schade, dass solch ein auftragswerk wie oben gezeigt, einem abgehalfterten pseudokünstler an den hals geworfen wird, wo es genügend erstklassige kunstschaffende gibt, die sich ernsthaft mit religiösen themen auseinandersetzen, aber von dieser an echter religiöser und sakraler kunst desinteressierten kirche kaum aufträge erhalten und deswegen oftmals am hungertuch nagen.
Redaktion benachrichtigen
#2   HBR   16:40:37 | Dienstag, 16. Juni 2009
matt3
Moderne Kunst ist eine Sache (manche ist gut, andere ist mist). Aber dieses Bildniss ist nur Müll. Was soll das bitte darstellen? Und was soll die Erwähnung von Kommunisten?
Redaktion benachrichtigen
#1   matt3   16:36:07 | Dienstag, 16. Juni 2009
tuts doch besser eure Ikonen abstauben…
Euch passt doch sowieso keine moderne Kunst. Da ist doch besser ihr lasst euren alten Krempel restaurieren.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
KulturDie Traditionalisten widerstehen der Macht des Papstes KulturGrobe Klötze KulturSchneckenhaus oder Kirche? KulturDie Kirche stellt sich selber ins Abseits KulturDa machte sie eine Statue des Heiligen Joseph KulturEin Einsturz wäre kein großer Verlust Br. John Paul MaryWüste Beschimpfungen OktoberfestIch will ja auch eine Freud haben und mich nicht nur ärgern KulturDer Metzger bekommt eine Filiale KulturBigotte Weltfrömmigkeit KulturDas ist doch die alte Masche KulturKunstgeschmack eines Pfaffen KulturDer Frosch zu Bozen KulturKirchenführung einmal anderes KulturInhaltsleer und staubtrocken
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net