Der Linzer Dechant mit der Grillzangen-Monstranz ist kein unbeschriebenes Blatt. Doch seine Inspiration kommt aus Wien. Ein Kommentar.
Die Eier, die man in Linz ausbrütet, wurden in Wien gelegt.
Kardinal Schönborn stand immer wieder der
Eucharistiefeier mit Dönerbroten vor.
(kreuz.net) Bis gestern waren vier altliberale österreichische Bischöfe in Rom. Sie mußten sich dort
erklären.
Gründe dafür gibt es viele. Schon seit Jahren wird das ehemals katholische Österreich von
einer Riege verantwortungsloser Prälaten in den Abgrund geritten.
Der jüngste Tiefpunkt war der Aufstand
gegen den von Papst Benedikt XVI. im Januar ernannten Linzer Weihbischof, Mons. Gerhard Wagner.
Trotz
der jüngsten römischen Gespräche: Es ist zu bezweifeln, daß der Vatikan gegen die Mißstände viel
unternehmen wird oder will.
Der jüngste Skandal ereignete sich bei einer zentralen Fronleichnamsfeier
in Linz. Dabei hielt ein örtlicher Dechant, Hw. Helmut Part, ein angeblich konsekriertes Pizza-Brot mit
einer Grillzange in den Regen.
Hw. Part gilt als altliberaler Hardliner. Beim Rufmord an dem im Januar
von Papst Benedikt XVI. ernannten Linzer Weihbischof, Mons. Gerhard Wagner, spielte er – nach internen
Angaben – eine „ganz üble Rolle“.
Der Geistliche leitet die Stadtpfarrei Urfahr. Urfahr ist ein nördlich
der Donau gelegener Stadtteil von Linz.
Der altliberale Priester agiert nicht im Geheimen.
Es besteht darin, daß in der Taufkapelle
durch die Entfernung des Kreuzes eine Wand geschaffen wurde, auf der „bildnerische Kunst“ gezeigt werden
kann.
Die Bilder sind Leihgaben zeitgenössischer junger Maler. Sie wechseln in Abständen von drei bis
vier Monaten.
Dadurch komme in die Kirche „Zeitgeschehen“ hinein. Das ermöglicht auch „thematische Gottesdienstgestaltung“ –
erklärt die Webseite: „Der Künstler ist bei der Messe anwesend und predigt nach Möglichkeit.“
Die
Pfarrei genießt über das diözesane Kunstreferat die Unterstützung des Bistums Linz.
Doch die Eier,
die man in Linz ausbrütet, werden in Wien gelegt. Der dortige Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn,
steht der Eucharistiefeier selber immer wieder mit Dönerbroten vor.
Auch in Sachen „entartete Kunst“
gibt Wien den Ton an. Erst kürzlich wurde im Stephansdom die dämonische Büste einer großbusigen Dame
enthüllt, auf der die Namen kommunistischer Polit-Verbrecher draufgekleckst sind, die von ihren Zwillingsbrüdern,
den Nationalsozialisten, hingerichtet wurden.
Der Wiener Kardinal möchte seinen Gläubigen weismachen,
daß es sich bei dem Dämon im Dom um die Selige Märtyrerin Schwester Restituta Kafka handle.
Doch die
Katholiken seiner Bischofsstadt hat der Kardinal von seinem Etikettenschwindel nicht überzeugen können.
Sie nennen die angebliche „Restituta“ einfach und der Abbildung entsprechender – Prostituta.
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Das Gesetz ist für die Kirche da, und nicht die Kirche für das Gesetz! Das haben Sie, werte Lateindozentin
clarissa colonia, bei all dem Kirchenrecht vergessen … die PBSPX, als wahre Anhänger Christi, nicht.
[klein]can. 17 CIC sieht vor, daß kirchliche Gesetze primär nach ihrer Wortbedeutung zu verstehen sind,
der 1° – In can. 816 CIC 1917 heißt es noch: „In missae celebratione sacerdos … debet panem azymum
vel fermentatum adhibere, ubicumque sacrum litet“ – „Bei der Zelebration der Messe muß der Priester ungesäuertes
oder gesäuertes Brot darbringen …, sooft er das heilige Opfer darbringt.“ Der CIC 1917 läßt es also
offen, ob die Brotsgestalt ungesäuert oder gesäuert sein muß, die der Priester darbringt. 2° – In
can. 706 CCEO heißt es: „In divina liturgia sacra dona, quae offeruntur, sunt panis mere triticeus recenter
confectus ita, ut nullum sit periculum corruptionis, …“ – „Die in der Hl. Liturgie dargebrachten Gaben
sollen aus reinem Weizenmehl bestehen und so frisch sein, daß keine Gefahr der Verderbnis besteht, …“
Der CCEO fordert also nur, daß die dargebrachte Brotsgestalt aus reinem Weizenmehl besteht und ausreichend
frisch ist. 3° – Wer wollte angesichts der interpretativen Vorgaben des can. 17 CIC und unter Berücksichtigung
der Parallelstellen zu 4° – Und, selbst wenn der Gesetzgeber hier eine einschränkende Norm intendiert
haben sollte (wofür kein Beleg vorliegt), gälte immer noch der Gundsatz: contra eum, qui legem aptior
ferre potuit, interpretatio est f
Vollmundig, ja, diese Formulierung trifft des Pudels Kern. Der Konzilsobersack redet nicht nur vollmundig,
sondern das Doppelkinn hängt derartig durch, dass man sieht, der Glaube fließt durch den Mund und weiter
in den Schlund, ist aber nur in der Vernichtung desselben aktiv!
Wie schön, dass es solche Schaumschläger gibt wie dich, Josef Preßlmayer: Den Glaubenszerstöreren
ist alles recht, was den Glauben mit seinen Geboten vernichtet. Wird der Glaube zerstört, gibt es auch
keine Gebote mehr. das erlaubt auch mir, dem einfachen Gläubigen, auf den Tisch zu hauen, wenn mir die
Galle überschäumt.
Wer stumpf ist gegenüber dem Heiligen, Erhabenem und Göttlichem, der kann auch nicht erfassen, dass
der Leib des Herrn nicht mit den Füßen getreten werden darf! Es geht hier, wie immer, um die Frage der
Bewahrung oder Zerstörung des Glaubens. Den Glaubenszerstöreren ist alles recht, was den Glauben mit
seinen Geboten vernichtet. Wird der Glaube zerstört, gibt es auch keine Gebote mehr. Da kann der Priester
den Zölibat ohne Konsequenzen brechen, der Kardinal „Beratungsscheine“ für Abtreibungen finanzieren
und ideologisch unterstützen und päpstliche Orden für Abtreibungsvorkämpferinnen verleihen. Es geht
nur mehr um den Effekt, wer präsentiert das größere Fladenbrot, wer missachtet das Gebot nach edlen
liturgischen Gefäßen spektakulärer, wer hat die bunteren Luftballons, wer verteilt die Hostien blasphemischer
unterschiedlos an alle, aber nicht mehr um den Inhalt, den Sinn der Handlung, nämlich die unblutige Erneuerung
des Kreuzesopfers. Letztlich will man die Ehrfurcht vor Gott abschaffen, weil man sich selbst auf seinen
Thron setzen will. Sünden beichten und bekennen? weg damit! Das Knie beugen vor dem Urheber aller Naturgesetze,
aller Materie und allen Lebens ? Nein, ich bin selbst Gott! Mit einem Partner leben, dem man vor Gott
Treue gelobt hat? Nein, ich will Lust , Lust und nochmals Lust, die Kinder, die dabei empfangen werden,
werfe ich zum Sondermüll, nachdem ich sie im Mutterleib zerstückeln und zerquetschen habe lassen! Im
seinem Leben und dem Kosmos einen Sinn sehen? Nein alles ein wertloses Ergebnis blinden Zufalls! Weg damit,
schaffen wir uns ab!
@Bröselmeier Darf man Gott mit der Grillzange packen? Wie kann man Gott mit einer Grillzange packen?
Die Partikelchen, staubförmig, als der zertretene Leib des Herrn? Dann noch bei knapp 30 Grad im Schatten,
ohne Deckel, da verdunstet das Blut des Herrn?
Care francisce, mein Dank für die gänzlich unverdienten Blumen … Es ist mir vollständig wurscht,
welche religiöse Überzeugung jemand für sich persönlich als exklusiv heilswirksam erachtet; und weil
jeder über kurz oder lang erfahren wird, ob er damit Recht hatte, lohnt Gezänk darüber kaum. Lediglich
dort ist Widerspruch erforderlich, wo Halbdackel ihre privatkatholischen Sondermeinungen als „die Lehre“
der Kirche ausgeben. Aber dabei ist es immer wieder spannend mitanzusehen, daß solche „Privatkatholiken“
einerseits ihre Auffassungen nicht zu belegen imstande sind, andererseits aber gegen unstreitige Belege
für die tatsächliche Lehre der Kirche völlig resistent zu sein scheinen …
Bei den Österreicherr. Liberal-Katholiken ist ein fürchterlicher Hang zum Grob-Naturalistischen zu beobachten.
Das mag zwar eine Reaktion auf den allgegenwärtigen Barock sein, führt aber geradewegs in die Verflachung
und Banalisierung des Heiligen. Heidemarie Seblatnig hat dies erkannt und hält im Rahmen ihrer Möglichkeiten
dagegen www.seblatnig.com/intro_fla.html! Hier www.youtube.com/watch?v=mLCCVGDsJ2g einige Bilder, Stimmungen
und Reflexionen zur eucharistischen Gegenwart in den Straßen von New York City!
#64 franziskus 10:08:25 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@clarissa: Wohltuend Wir können froh sein, dass wir Sie im Forum haben, wo allzuoft die Gemüter überschäumen.
Manche wollen päpstlicher sein als der Papst, sprich kirchliche Gesetzgeber. Danke, nur so weiter! :(3
Ehrfurcht? Über Kunstgeschmack lässt es sich bekanntlich wenig sinnvoll streiten. Dass hier der Leib
unseres Herrn Jesus Christus als „Dönerbrot“ verunglimpft wird ist an Geschmacklosigkeit schwer zu überbieten.
Das Fladenbrot erinnert an die Nahrung zur Zeit Jesu und sollte nicht in derart blasphemischer Weise verächtlich
gemacht werden!
Darf man Gott mit der Grillzange packen? Jesus Christus, unser Herr und Heiland ist der Sohn Gottes, der
Himmel und Erde, jedes Atom und Quant erschaffen hat. In den Naturgesetzen spiegelt sich seine unendliche
Allmacht und Weisheit. Gott Vater hat uns seinen Sohn gesandt, damit wir von unseren Sünden erlöst werden.
Jesus hat seinen Leib hingegeben als Lösegeld für unsere Sünden. Wer noch einen Rest von Ehrfurcht
hat, behandelt diesen Leib, den er uns in der Kommunion immer wieder neu schenkt, als göttliche Gabe,
wie ihn auch die Kirche seit langem in Ehrfurcht reicht, das heißt unter Zuhilfenahme der Patene, damit
kein Partikel des Leibes Christi verloren geht und vom Priester mit dem Wein, dem Blut Christi getrunken
werden kann. Wer achtlos Fladenbrot bricht, wo tausenfach der Leib des Herrn in Partikel zerbricht und
am Boden zertreten wird, wie es Schönborn in Wolfsthal bei der „Luftballon-Messe“ vorexerziert hat und
dabei noch vorschriftswidrig keine edlen Gefäße, sondern Ton-Schüsseln verwendet hat, ist auch für
weitere Missbräuche als Folge dieser Tat verantwortlich. Wer den Leib des Herrn mit der Grillzange packt
und diesen bei einer „Fronleichnamsfeier“ herumträgt, nimmt in Kauf, dass sich abertausende Partikel
des Brotes bei jedem Schritt lösen, auf den Boden fallen und der Leib des Herrn so von den Leuten zertreten
wird. Dass dieser Priester von der Lehre der Realpräsenz keine Kenntnis hat, kann nicht angenommen werden,
vielmehr besteht offenkundig die Absicht, die Lehre der Hl. Kirche zu verhöhnen!
Mi care pamine, can. 17 CIC sieht vor, daß kirchliche Gesetze primär nach ihrer Wortbedeutung zu verstehen
sind, der nach Text und Kontext zu erwägen ist; bleiben Unklarheiten bestehen, ist auf Parallelstellen
zurückzugreifen. Daher: 1° – In can. 816 CIC 1917 heißt es noch: „In missae celebratione sacerdos …
debet panem azymum vel fermentatum adhibere, ubicumque sacrum litet“ – „Bei der Zelebration der Messe
muß der Priester ungesäuertes oder gesäuertes Brot darbringen …, sooft er das heilige Opfer darbringt.“
Der CIC 1917 läßt es also offen, ob die Brotsgestalt ungesäuert oder gesäuert sein muß, die der Priester
darbringt. 2° – In can. 706 CCEO heißt es: „In divina liturgia sacra dona, quae offeruntur, sunt panis
mere triticeus recenter confectus ita, ut nullum sit periculum corruptionis, …“ – „Die in der Hl. Liturgie
dargebrachten Gaben sollen aus reinem Weizenmehl bestehen und so frisch sein, daß keine Gefahr der Verderbnis
besteht, …“ Der CCEO fordert also nur, daß die dargebrachte Brotsgestalt aus reinem Weizenmehl besteht
und ausreichend frisch ist. 3° – Wer wollte angesichts der interpretativen Vorgaben des can. 17 CIC und
unter Berücksichtigung der Parallelstellen zu der Auffassung gelangt, in can. 926 CIC liege ein coniunctivus
iussivus und kein optativus vor? 4° – Und, selbst wenn der Gesetzgeber hier eine einschränkende Norm
intendiert haben sollte (wofür kein Beleg vorliegt), gälte immer noch der Gundsatz: contra eum, qui
legem aptior ferre potuit, interpretatio est facienda…
mea culpa Mittwoch, 17. Juni 2009 22:11, Marcelus: pamino: Der Ordinarius bestimmt immer noch, wer überhaupt
in seinem Ordinariatsterritorium wirken darf … und nur jene, also sehr wenige, dürfen dann wählen,
ob sie die Ritusform ordinaria oder extraordinaria wählen … A, Marcele, natürlich hast Du recht. Ich
werde hier fat and lazy, weil nicht nur erlaubt Card. Meisner seit langen Jahren die alte Messe, sondern
inwischen die Ecclesia Dei Köln e. V. einen Vertrag mit der Erzdiözese hat, die Kirche Maria-Hilf, die
keine Pfarrkirche mehr ist, auf einige Jahre exklusiv zu benutzen; außerdem sind die beiden säkularen
und der eine reguläre Priester, die für uns früher zelebrierten, jetzt weg (resp. tot, alt und weggezogen
wegen Verkaufs seines Konvents), so daß wir (nicht in der Theorie, sondern) praktisch eine Personalpfarrei
der FSSP haben, weil auch zur kritischen Zeit eine fromme alte Lindenthaler Dame gestorben ist und ihr
großes Haus der FSSP vermacht hat. Ich hatte vergessen, welche Schwierigkeiten es andernorts noch gibt.
clarissa c.: Sie müßten wissen, daß ich an keinen sakrilegischen „Meßfeiern“ teilnehme … in Papua-Neuguinea
kann man ja an den Papstmessen im Baströckchen teilnehmen … www.traditioninaction.org/…apuaNew%20Guinea.jpg
Denkender da haben Sie Recht ich vermeide das auch @an alle heute bin ich sehr müde gehe jetzt ins Bett
habe viel Arbeit zur Zeit habe eh dem Bischof ein Mail geschrieben bin sehr erbost gewesen vieleicht hat
das Wirkung gehabt Angenehme Nachtruhe und Schönen Abend bim müde mir fallen die Augen zu.
clarissa c.: Ohne Zweifel geben Marcel und Marcelus die getreue römisch-katholische Lehre nach bestem
Wissen und Gewissen wieder, in Treue zu den unfehlbaren Lehren des Papsttums.
Nun, wenn Sie denken, daß der eine oder der andere Marcellus das oberste kirchliche Lehramt ausüben,
kann es mit Ihrem Denken wahrlich nicht allzuweit hersein …
clarissa colonia: Sie sollten wissen, daß Katholiken an sakrilegischen Veranstaltungen nicht teil- nehmen
dürfen – so lehrt es Erzbischof Marcel, und so haben wir es auch von Marcelus gehört.
pamino: Der Ordinarius bestimmt immer noch, wer überhaupt in seinem Ordinariatsterritorium wirken darf …
und nur jene, also sehr wenige, dürfen dann wählen, ob sie die Ritusform ordinaria oder extraordinaria
wählen … also z.B. darf der Ordinarius allen, die nicht zu seinem Ordinariat gehören, untersagen,
in seinem Territoritum zu wirken: Und das tut er ja auch überall: gegen die SJM, gegen die PBSP – gegen
alle Katholiken, weil die Ordinarii Katholiken hassen! Beweis ist, daß diese Häretiker ernennen!
natürlich Mittwoch, 17. Juni 2009 21:28, Denkender: Natürlich findet sich in den PBSP-Liturgien nichts,
was einem PBSPX-Traditionalisten zuwider sein könnte. Das Problem ist nur, daß PBSP nur dort wirken
darf, wo’s der Ortsordinarius erlaubt … und das ist für einen Katholiken in der heutigen Kirchenkrise
inakzeptabel! (Sei doch nicht so ‘korrigierend’ modern, sondern mach’s mir nach und schreib FSSP und FSSPX,
damit alle Welt gleich versteht, was gemeint ist.) Seit dem Motu Proprio hat der Ordinarius da nichts
mehr zu sagen. Er wird erst dann relevant, wenn man eine unter seiner Jurisdiktion stehende Kirche benutzen
wird, aber dann nur als Hausherr.
Feiglinge in Rom Trotz der jüngsten römischen Gespräche: Es ist zu bezweifeln, daß der Vatikan gegen
die Mißstände viel unternehmen wird oder will. Aber Hauptsache sich über die Priesterweihen der Bruderschaft
echauffieren und Bulletins herausgeben, das können sie in Rom, da fühlen sie sich stark. Aber hier schweigen
sie, hier dulden sie alles! Vermutlich haben sie Angst, dass beim Durchgreifen ihre Karteileichen-Christen
in Österreich und in Deutschland keine Kirchensteuer mehr zahlen. Richtige Feiglinge sitzen da im Vatikan,
die nur noch Pfusch hervorbringen.
Haben Sie, werter marcellus, das denn getan? Also, ich war nicht zugegen und kann mir kein Urteil über
die Gültigkeit der Materie erlauben; da Sie ein solches aber abgegeben haben, darf man doch wohl annehmen,
daß wneigsten Sie uns alle bei dieser „sakrilegischen“ Veranstaltung vertreten haben, um sich ein kompetentes
Urteil kraft eigenen Augenscheins bilden zu können, oder?
actio criminalis in clarissam coloniam Mittwoch, 17. Juni 2009 20:08, clarissa colonia: Werter „Professor“
(?), sollten Sie, obwohl Sie doch so alert die Position der hiesigen Latinistenfraktion vertreten, übersehen
haben, daß das in can. 926 CIC verwendete Prädikat des Hauptsatzes im Konjunktiv Präsens steht, das
als Optativ aufzufassen ist? – Oder ist es mit Ihrem Latein doch nicht so weit her, wie Sie gerne glauben
machen wollen? Ego auctoritate qua fungor et mihi inter alios a populo Rhenano septentrionali necnon Vestphalico
concessa contra Clarissam Coloniam ab alta cathedra mea sic ordior: Ein Hauptsatzverb im præs. conj.
seu subj. ist das, was es ist, d. h., sowohl optativ als auch jussiv. Der Kontext entscheidet; oder, wie
hier, nicht. Entweder weiß man das, oder man weiß es nicht. Wer es nicht weiß, ist unfähig, sich über
irgendwelche Frage der Latinität zu äußern. Wer es weiß und trotzdem so schreibt, wie oben, lügt
opportunistisch. Hier ist immerhin ein Satz mit lauter Indikativen, auf den Du Dich auch im gegenwärtigen
Kontext berufen kannst, obwohl er sich bei weitem nicht nur darauf bezieht: Es ist, gelinde gesagt, mit
Deinem Latein nicht so weit her, wie Du gerne glauben machen willst.
Werter aquae, haben Sie die Zubereitung der Materie überwacht, so daß Sie beweissicher und beeidbar
aussagen können: „Das war keine gültige eucharistische Materie! – Eine Transsubstantiation hat wegen
beweisbarem defectus materialis nicht stattgefunden?“ Wenn nicht: Tun Sie doch sich und anderen einen
Gefallen und schreiben Sie nur noch zu Fragen, die Sie wirklich beurteilen können!
Ein türkisches Fladenbrot für verdummte Konzilschristen. Wahnsinn, der Linzer Wahnsinn hat System und
Rom registriert den Wahnsinn nicht. Welch eine wahnsinnige konziliare Errungenschaft!
Natürlich findet sich in den PBSP-Liturgien nichts, was einem PBSPX-Traditionalisten zuwider sein könnte.
Das Problem ist nur, daß PBSP nur dort wirken darf, wo’s der Ortsordinarius erlaubt … und das ist für
einen Katholiken in der heutigen Kirchenkrise inakzeptabel! Nichts gegen diese, aber auch Petrus ist in
Österreich, in der Kapuzinerkirche in Wien sogar und in St. Sebastian in Salzburg. Ich habe in Jahren
bei Petrus in Köln nie etwas erlebt, was einem Pius-Anhänger zuwider wäre.
Mi care sacerdos, schamvoll und reuig muß ich bekennen, daß ich im Bereich des liturgischen Rechts keineswegs
so „sattelfest“ bin wie in anderen Rechtsbereichen. Wenn die InstGen wie die InstrGen entsprechende Materialvorschriften –
ggf. mit Ausnahmeregelungen – erlassen haben, erkenne ich das als zwingendes Argument an, stimme Ihnen
zu und widerrufe – zumindest zu Teilen – das von mir Behauptete. Im gleichen Atemzuge obliegt es mir daher,
Ihnen für Ihre ebenso freundliche wie kenntnisreiche Korrektur zu danken, zumal Ihnen als Zelebanten
weitaus umfassendere Kompetenz in der entsprechenden Rechtsmaterie zukommt als mir, die ich, als christifidelis
laica, lediglich „concelebrans mysteriorum“ bin. Mit herzlichem Dank, Iher cc.
Pius und Petrus Mittwoch, 17. Juni 2009 14:02, wickerl: falsch : Die Richtigen beim Richtigen: […] Wem
es jetzt in der Kirche Österreichs nicht mehr gefällt kann nur noch zu den Lefebrevianern gehen. Nichts
gegen diese, aber auch Petrus ist in Österreich, in der Kapuzinerkirche in Wien sogar und in St. Sebastian
in Salzburg. Ich habe in Jahren bei Petrus in Köln nie etwas erlebt, was einem Pius-Anhänger zuwider
wäre.
Die Kirche lehrt die sakramentalen Gestalten sind Gott – und nicht das ist ein „Gemeinschaftsbrot“ – bei
den Pseudokatholiken ist das so, bei uns Katholiken nicht.
#38 St. Anton † 21:04:31 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@ derLeser Einverstanden, das ist ein gutes Argument gegen die Verwendung von Brot. Auf der anderen Seite
kann man auch argumentieren, daß es sich bei einer Oblate um etwas relativ artifizielles handelt – das
Brot ist hier simpler, einfacher. Sie sehen: Man kann mit der selben Absicht (das Augenmerk soll auf der
Heiligen Handlung liegen, nicht auf dem verwendeten Mittel) dennoch zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen
kommen. Ich will auch gar nicht für die Verwendung von Brot plädieren – mir war nur wichtig, darzulegen,
daß die Gewissheit, mit der hier manche argumentieren, nicht theologisch gerechtfertigt ist. Es gibt
mehrere Sichtweisen, die man fundiert begründen kann.
Nicht nur Optativ oder frommer Wunsch! @clarissa colonia Immerhin ist die eigentliche liturgische Gesetzgebung
nämlich die Institutio Generalis des Missale Romanum (editio tertia 2000) hier völlig klar! In Nr. 320
heisst es: „Panis ad Eucharistiam celebrandam debet esse mere triticeus, recenter confectus et, secundum
antiquam Ecclesiae traditionem, azymus.“ Auch die Instruktion Redemptionis Sacramentum stellt in Nr. 48
die gleichen Erfordernisse an die Materie für die Hl. Eucharistie auf:“ Panis, qui in sacrosancti eucharistici
Sacrificii celebratione adhibetur, debetesse azymus, mere triticeus et recenter confectus, ita ut nullum
sit periculum corruptionis“. Hier werden allerdings Erfordernisse an die Materie, die einmal die Ebene
der Erlaubtheit, ein andermal die der Gültigkeit (Weizenbrot als alleinige gültige Materie) betreffen,
nebeneinandergestellt. Siehe auch Nr. 173 der Instruktion Redemptionis Sacramentum: Verstoss gegen (u.a.)
Nr. 48 als „res gravis“qualifiziert! Dass natürlich auch mit gesäuertem Brot gültig konsekriert werden
kann, steht ausser Frage und im Falle der Notwendigkeit wird auch ein Zelebrant des lateinischen Ritus
gesäuertes Brot verwenden dürfen (vgl. hierzu CCEO, der hierzu eine analoge Regelung enthält, da es
ja unter den unierten Ostkirchen auch solche gibt, die ungesäuertes Brot verwenden.) Eine andere Frage
ist allerdings, ob das in Linz verwendete Brot wirklich gesäuertes Brot war. Ich weiss z.B. dass beim
„Neokatechumenat“ ähnliches Brot verwendet wird, dieses jedoch angeblich ungesäuert ist.
Werter „Professor“ (?), sollten Sie, obwohl Sie doch so alert die Position der hiesigen Latinistenfraktion
vertreten, übersehen haben, daß das in can. 926 CIC verwendete Prädikat des Hauptsatzes im Konjunktiv
Präsens steht, das als Optativ aufzufassen ist? – Oder ist es mit Ihrem Latein doch nicht so weit her,
wie Sie gerne glauben machen wollen?
St.Anton meine persönliche Sicht ist dass beide Symbole unterschiedliche Signalwirkungen haben. Wenn
in der Wandlung Christi Fleisch in ein Stück Materie kommt finde ich soll die Materie selbst eher bescheiden
in der Wirkung sein um besser zu verdeutlichen dass es nicht auf den Gegenstand ankommt, sondern auf das
was mit dem Gegenstand transsubtitatv geschehen ist. Ein Stück Brot ist ein Symbol für Materie schlechthin,
für das ungeistige, da körperlicher Treibstoff. Wie das Fleisch eben. Das Augenmerk auf das Übernatürliche
zu richten das geschieht ist bei dem fleischlichen Symbol Brot schwieriger
#34 St. Anton † 19:42:50 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@ derLeser Da bin ich völlig bei Ihnen. Dennoch glaube ich nicht, daß irgendein Theologe aufrichtigen
Herzens sagen kann: Eine Oblate ist spirituell gesehen gottgefällig als ungesäuertes Brot. Es ist eine
Glaubenssache, ja, aber es gibt hier keinen beweisbar „richtigen“ oder „falschen“ Glauben. Uns steht lediglich
die Tradition und die Argumentation der Kirchenväter und anderer Theologen zur Verfügung. Beweise dafür,
was „besser“ ist, gibt es schlicht und einfach nicht.
St.Anton Zur Zeit Jesu und nach seinem Tod war die Wahrheit seiner Gottessohnschaft und Auferstehung aber
noch ganz selbstverUrgemeinde. Die Wahrheit Christi ist von einigen Theolunken uminterpretiert wurden,
die aus Jesus dem Gottessohn der Jungfrau einen einfachen guten Menschen machen, so wie Martin Luther
King oder Ghandi. Dieser Glaubenkrieg und – genau da ist die Kluft – spegelt sich stellvertretend in der
Art der Liturgie wieder. Glaube ich nicht an die fleischliche Inkarnation aus der Jungfrau ist es egal
ob eine Hostie oder ein Döner verwendet wird. Im kleinen Zeichen und dessen Achtung offenbart sich das
ganze Ausmaß der dahinterstehenden Gesinnung, pardon, des dahinterstehenden Glaubens oder Unglaubens
#32 St. Anton † 19:30:41 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@ derLeser Ich gebe Ihnen Recht. Aber hier wird sich an Nebenthemen aufgehangen. Kein Mensch fragt: Wie
können wir als Christen bessere Taten vollbringen (was Gott möglicherweise deutlich stärker am Herzen
liegt als Backmischungen). Hier sehe ich eine Tendenz, daß die katholische Kirche sich mehr und mehr
um sich selbst dreht, als um Gottes Liebe, die Erlösung und um die göttliche Botschaft. Bitte vergessen
Sie eines nicht: Zu Jesu Zeiten gab es das gesamte Eucharistie-Thema nicht. Das ist alles nur in den Hirnen
von Theologen entstanden und vom Volksglauben absorbiert worden. Jesu selbst hat nie gelehrt, daß wir
Oblaten essen müssen. Behalten Sie das im Gedächtnis, wenn Sie urteilen, welche Glaubensinhalte zentral –
und welche peripher sind.
#30 St. Anton † 19:19:45 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Wie tief ist die Kirche eigentlich gesunken… es gibt allerlei Probleme und Herausforderungen in der
Welt, die nach kirchlicher Führung rufen, aber was ist hier das Top-Thema? Backmischung. Man denke sich
seinen Teil. Ich könnte es verstehen, wenn hier alle Kleriker und Theologen wären, die gerade nichts
besseres zu tun hätten.
Man tut nichts, ohne dass man sich was dabei denkt! Wer den Menschen das Allerheiligste zeigen will und
ihnen in der Kommunion Anteil am Leib Christi gegeb will, nimmt die bewährte Form. Wer den Menschen Brot
zeigen und ein inhaltsleeres Mahl feiern will, nimmt andere Kuriositäten! Ganz einfach! Man tut nichts,
ohne dass man sich etwas dabei denkt. (Außer man ist ein Depp!)
Entarteter Kommentar Auch in Sachen „entartete Kunst“ gibt Wien den Ton an. Erst kürzlich wurde im Stephansdom
die dämonische Büste einer großbusigen Dame enthüllt, auf der die Namen kommunistischer Polit-Verbrecher
draufgekleckst sind, die von ihren Zwillingsbrüdern, den Nationalsozialisten, hingerichtet wurden. Der
Wiener Kardinal möchte seinen Gläubigen weismachen, daß es sich bei dem Dämon im Dom um die Selige
Märtyrerin Schwester Restituta Kafka handle. Doch die Katholiken seiner Bischofsstadt hat der Kardinal
von seinem Etikettenschwindel nicht überzeugen können. Sie nennen die angebliche „Restituta“ einfach
und der Abbildung entsprechender – Prostituta. In der Sache „Entartung“ geben die +netten den Ton an.
„dämonische Büste“: Wie dumm ist doch dieser +nette Kommentar. Unglaublich dumm. „Prostituta“: Ach,
welche Katholiken nennen sie denn so? Die +netten Frommen? Der Wortschatz verrät ihre Frömmigkeit.
Werte „clarissa“(?), darf ich Sie auf can. 926 CIC hinweisen: „In eucharistica celebratione secundum antiquam
Ecclesiae latinae traditionem sacerdos adhibeat PANEM AZYMUM ubicumque litat.“ Deutlicher kann die Verwendung
gesäuerten Brotes wohl nicht verboten werden. Im übrigen empfehle ich Ihnen hiezu die Lektüre von S.th.74.4!
Nimmt man hier jetzt etwa schon Anstoß an der Form der Hostien? An der Materie kann es ja nicht liegen,
denn: 1. Die katholische Sakramentendogmatik hat die Gültigkeit der Konsekration gesäuerten Brotes (wenn
das denn solches gewesen sein sollte) nie bestritten. 2. Das katholische Sakramentenrecht hat die Konsekration
gesäuerten Brotes nie verboten. Wo also hätte ein abusus in sacrilegium finem durch den wiener Kardinal
stattgefunden?
#24 Regina 1961 16:11:44 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@Landorgenist Aber nur Du bist nicht Blöde. Sicher gibt es einen Unterschied zwischen „für alle“ und
„für viele“. Aber gibt es wirklich einen Unterschied zwischen Bro und Brot? Oder sind Hostien und Fladenbrote
nicht einfach nur Brote, erstmals? Und wenn beide konskriert sind, sind es dann nicht beide der Leib unseres
Herrn Jesus? Oder ist die Teigmischung konstituierend? Regina
Gastgeschenke für den Papst Ob Schönborn und Kumpanen dem Papst wohl auch eine Kopie der Fratze zu Ehren
der Seligen Schwester Restituta aus dem Wiener Dom und die Grillzangenmonstranz aus Linz als versöhnende
Gastgeschenke überreicht haben? Die haben alle gehofft, dass der keine Zeit hat in kreuz.net zu surfen.
Wetten… Zu Hause in der freien WG-Kommune randalieren und daheim bei Papa die Hosen voll… Genau so
läuft das !!!
Typische Blödheit der Bischöfe die Ausmerzung der boshaften Fehlübersetzung von „pro multis“ braucht
angeblich Zeit und ausführliche Katechese unter den Gläubigen! Aber die Einführung des Döners anstelle
des Allerheiligsten darf einfach so erfolgen
@Beobachterin Dieses Brot sieht aus wie ein türkisches Fladenbrot! Es ist unglaublich! Keine Angst, man
wird es noch erleben, wie eine fettig triefende Pizza Spezial emporgehoben wird, den Döner haben wir
ja nun bereits. Ich stelle mir gerade einen Priester so um die Jahrhundertwende vor, der seinen Schäfchen
dieses Ding – in der Grillzange steckend – präsentieren würde. Wie viel Zeit würde ihm bleiben, 10
Sekunden, vielleicht 15?
Fladenbrot Die meisten Diskutanten hier im Forum sind im westkirchlichen Ritus aufgewachsen, der nur ungesäuertes
Brot kennt. Das Fladenbrot der ostkirchlichen Ritenfamilie ist um Einiges älter als Döner und Co. Wenn
Kardinal Schönborn der Gemeinde den ostkirchlichen Ritus nahebringen will, ( immerhin ist er Mitglied
der Congregatio pro Ecclesiis Orientalibus) ist das grundsätzlich richtig und zu befürworten. Nur: das
Fladenbrot muss liturgisch anders behandelt werden, als das ungesäuerte Brot (Oblate, Hostie) des westlichen
Ritus. Es wird in einer Vormesse (Proskomidie) für den liturgischen Gebrauch vorbereitet. In diesem Teil
der Liturgie (hinter der Ikonostase) wird die Inkarnation liturgisch dargestellt und das Lamm für die
Opferung vorbereitet, indem der Priester Stücke aus dem Brot herausschneidet. Diese Stücke werden bei
der Opferung verwendet. Die übrigen Brote, die nicht für die Vormesse verwendet werden, werden nach
der Messe als antidoron an die Gläubigen und die Armen ungewandelt ausgegeben. Diesen Unterschied sollte
Schönborn schon kennen und vermitteln können.
#19 St. Anton † 14:45:57 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@ Bodo11 „Hauptsache, es nützt Ihnen“ gilt doch für jeden Menschen: Oder kennen Sie jemanden, der sich
selbst schadet, ohne im Dies- oder Jenseits dafür Belohnung zu erwarten? Bin gespannt… ob’s auch darüber
ein Video bei Youtube gibt…
lateiniheini Wieso dass denn? Wir haben doch ne ostdeutsche Stasi-Kanzlerin (behaupten hier zumindest
einige)… da muss man diese Lieder doch wohl beherrschen, oder? Ja, stinkende Opportunisten beherrscht
jede Leier,sei es mal angebliches Christentum,oder sei es mal die Internationale oder sogar nationale
Töne. Hauptsache es nützt ihnen.
Für den FPÖ-Strache solltest du aus vielen Gründen keine Werbung machen, Bodo11, auch wenn du politisch
minderbemittelt bist. Der Schaden, den du für kreuznet verursachst … Nunja…
#14 lateiniheini 14:28:41 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@bodo11 Du bist krank im Kopf,CDU Mann. Wieso dass denn? Wir haben doch ne ostdeutsche Stasi-Kanzlerin
(behaupten hier zumindest einige)… da muss man diese Lieder doch wohl beherrschen, oder?
Die neue Wahlwerbung der CDU !!! www.youtube.com/watch?v=pVnzYs4HYBQ Die neue Wahlwerbung der CDU: Abendland
in Christenhand …die Brüssel-BRÜDER …hihih…ich hau mich weg. 2.31: … Freimauerer Pröll versteht
Vieles nicht…
Ich kann leichter einen Buddha bei ebay kaufen als (m)einen Priester anrufen. Dafür gibt es nur unpersönliche
callcenter. Es gibt zwar die Telefonnummer des Pfarrhofs aber da meldet sich nicht der Pfarrer sondern
eine „Laienhelferin“, nicht einmal die Pfarrerköchin. In der Kirche gibt es Schlitze für Geld, für
Vereinsnachrichten aber nicht, um den Pfarrer um einem Anruf zu bitten. Jetzt ist es mir schon egal.
falsch : Die Richtigen beim Richtigen Ich würde sagen, da waren die Richtigen beim Richtigen, das Aufstandsopfer
ist zu den Aufständischen übergelaufen. Wem es jetzt in der Kirche Österreichs nicht mehr gefällt
kann nur noch zu den Lefebrevianern gehen. Sie fielen sich in die Arme, Kardinal Schönborn verabschiedete
sich aus Rom geradezu mit einer langen Nase gegenüber allen die auf ein römisches Eingreifen hofften.
Bezeichnend war auch dass Papst Benedikt das Titurlarbistum von Turi, auf das Bischof Wagner bislang ernannt
war , neu vergeben hat. Schönborn hat ja gemeint, wenn Wagner noch einmal irgendwo Bischof wird, wäre
das ja eine Desavouierung der österreichischen Bischöfe. Papst Benedikt ließ sich in allen Punkten
überzeugen. Traurig aber wahr!
#6 lateiniheini 13:42:28 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@krak auf den Trümmern neu aufbauen. Dann gibts auch eine neue Pius-Hymne: Auferstanden aus Ruinen, dem
Volk den Rücken zugewandt. Wolln wir tridentinisch dienen, Hostien nimmer auf die Hand! Oder auch Brüder,
zur Sonne zur Freiheit, in eine neue Zeit, rückwärts ins Mittelalter, Brüder nun kommt, seid bereit!
Oder auch Dreht euch um, Ihr Brüder dieser Erde, schaut dem Volk nicht ins Gesicht, dass tridentinisch
alles, alles werde, sonst setzts Hiebe beim jüngsten Gericht! Ich glaube, es soll einen Wettbewerb geben.
Der dritte Preis: Man darf kostenlos in die Pius-Bruderschaft eintreten. Der zweite Preis: Man darf aus
der Pius-Bruderschaft austreten. Der erste Preis: Man bekommt ein päpstlich beglaubigtes Schreiben, dass
man nie Mitglied der Pius-Bruderschaft war!
Modernisierung tut Not Kirche muss dort sein, wo die Menschen sind, anders erreicht man sie nicht. Klar:
Man kann sich zurückziehen, irgendwelche Kirchen besetzen oder Blumenläden zur Kapelle umbauen und dort
Alte Messen feiern: Und treue Anhänger werden folgen und begeistert sein. Nur: Die Menschen, die sich
von der Kirche abwenden, weil sie sich zu Recht für gestrig halten, werden damit endgültig vergrault.
In der Vergangenheit ist es der Kirche immer wieder und wieder geglückt, sich zu modernisieren und sich
Neuen Gegebenheiten anzupassen. Fundis vergessen das gern. Fundis vergessen, daß die Kirche mal die Amtssprache
und viele Riten, Glaubenssätze und vieles andere ausgetauscht und gewechselt hat, weil es den neuen Gegebenheiten
nicht mehr opportun schien. Hätte sich die katholische Kirche über die Welt verbreitet, wenn man die
Messe im alten Rom weiterhin auf griechisch gehalten hätte? Sicher nicht. Auch damals wird es Ewiggestrige
gegeben haben… aber die Kirche hat stets über die Traditionalisten gesiegt und sich langsam, aber stetig
verändert. Die Kirche ist immer dort stark gewesen, wo sie modern war. Der Kern des christlichen Glaubens
ist nicht das Ritual, nicht die Liturgie, nicht die Messe – diese Dinge haben mehr mit Aberglauben zu
tun als mit christlicher Botschaft. Im Kern des christlichen Glaubens geht es um die Nachfolge Jesu’,
seine Gebote und die Liebe. Immer dann, wenn die Kirche diese Botschaft aus den Augen verlor, verlor sie
zeitweilig ihre Daseinsberechtigung.
Tanz auf dem Vulkan Was wir in Österreich erleben, ist der berühmte Tanz auf dem Vulkan. Es dauert nicht
mehr lange, und das ganze explodiert mit jener illustren Gesellschaft aus Bischöfen, Kardinälen und
Dechanten. Dann kann man vielleicht auf den Trümmern neu aufbauen.
Es gibt keine Grenzen, alles ist möglich! Jaja, vielleicht kann man euch direkt nur das Mehl nehmen und
es den Leuten ins Gesicht blasen Oder wann ist der Schritt dazu getan, dass man ins Dönerbrot Zwiebel,
Fleisch und Soße gibt?
#2 lateiniheini 12:53:57 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Dönerbrot Also zum einen kann man das Ganze gut finden oder auch nicht! (Sowohl die Dönerbrot-Eucharistie,
als auch die Sache mit den Künstlern) Die Anwürfe, die hier jedoch gebraucht werden, sind absurd. Was
spricht denn gegen „thematische Gottesdienstgestaltung“! Was spricht gegen eine „Gastpredigt“? Nichts,
aber auch gar nichts! Ist genauso, wie die Pius-Messe! Wers mag soll hingehen, wers nicht mag, soll wegbleiben!
Gut ist! Und was das Dönerbrot anbelangt- wenn ein römisch-katholischer Priester tatsächlich in der
Lage ist, eine Hostie in den Leib Christi zu wandeln, dann sollte das doch auch mit einem Dönerbrot gehen
oder mit einer normalen Scheibe Toastbrot! Es ist mir nicht bekannt, dass die „Wandlungsfähigkeit“ lediglich
auf eine Hostie beschränkt ist! Oder so- wenn ich so tief glaube, den Leib Christi zu empfangen, dann
ist der Leib Christi eben auch im Dönerbrot. Wer vom Brot des Lebens spricht, darf es auch gerne wörtlich
nehmen!
Volkes Mund Na ja, wenn es Volkes Mund als Prostituta empfindet, dann ist die Botschaft entweder nicht
so angekommen, wie sie beabsichtigt war, oder sie war so beabsichtigt. Ich tendiere zu Letzterem.