Heute veröffentlichte der Vatikan eine Stellungnahme zu den bevorstehenden Weihen der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Subdiakonenweihe der Piusbruderschaft im Frühling
(kreuz.net, Vatikan) Die geplanten Priesterweihen der Piusbruderschaft müßten als unerlaubt betrachtet
werden.
Das erklärte der vatikanischen Pressesaal in einer heutigen Stellungnahme.
Die Erklärung erfolgte,
weil es in den letzten Tagen mehrere Anfragen zu den Priesterweihen gegeben habe.
Es gebe nichts anderes
zu sagen, als die Aussagen Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe vom 10. März – zitiert die Stellungnahme:
„Solange die Bruderschaft keine kanonische Stellung in der Kirche hat, solange üben auch ihre Amtsträger
keine rechtmäßigen Ämter in der Kirche aus. […]
Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt sind,
hat die Bruderschaft keinen kanonischen Status in der Kirche und solange üben ihre Amtsträger, auch
wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus.“
Die vom Pressesaal
zitierte Stelle geht auf das spezifische Probleme der Weihen gar nicht ein.
Strukturelle Änderung der
Kurie kommt bald
Ferner kündigte die Stellungnahme an, daß die Eingliederung der Kommission ‘Ecclesia
Dei’ in die Glaubenskongregation in nächster Zeit bevorstehe.
Dieser Änderung sei die Voraussetzung
für den bevorstehenden Dialog mit der Piusbruderschaft.
In den Gesprächen gehe es dann um die gewünschte
Klärung der „lehrmäßigen – und in Folge – der disziplinären Fragen, die noch offen sind.“
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Bauernfänger Die vom Pressesaal zitierte Stelle geht auf das spezifische Probleme der Weihen gar nicht
ein. wen will man denn hier wieder für dumm verkaufen? Wenn die sogenannten Amtsträger des Pius-Vereins
keine rechtmäßigen Ämter ausüben dürfen – und defakto auch nicht ausübern, solange sind die Weihen
absolut illegal! Der Vatikan muss auf die Weihen nicht speziell eingehen … ALLE Amtsanmaßungen dieser
4 Herren sind illegal… Pius ist ein Dummschwätzer-Verein … der auf Bauernfängerei aus ist.
Wenn doch die „papstgehorsamen Bischöfe“ katholische Priester weihen würden! d.h. ungehorsame Priester
und Bischöfe dürfen zwar gemäß ihrer Weihe weiter Messen feiern aber nicht mehr weiter weihen. Tun
sie aber nicht – alles Häretiker!
Die Katholische Kirche ist nicht davon abhängig, ob der eine oder andere Papst gläubig ist. Ernst von
Zwiefalten: @Denkender Luthers Schlussfolgerung war: die Organisation muss grundsätzlich geändert werden,
von top-down zu bottom-up, um die Simonie zu verhindern. Diese „bottom-up“ Schlussfolgerung halte ich
für grottenfalsch. Es reicht die Demokratie unter den Bischöfen in einem Konzil völlig aus, zusammen
mit der „Unfehlbarkeitsdoktrin“ als Verfassungsgebergrundlage. Allerdings ist der derzeitige Zustand mit
dem Ungehorsam der „Angestellten“ bei beiden „wings“ unerträglich. Da müßte eine Disziplinarebene eingeschoben
werden, die von der theologischen unabhängig ist, d.h. ungehorsame Priester und Bischöfe dürfen zwar
gemäß ihrer Weihe weiter Messen feiern aber nicht mehr weiter weihen.
Ob Papst Leo X. das wirklich geäußert hat, muß allerdings noch bewiesen werden, wenn er ausdrücklich
nicht an Christus geglaubt hätte, wäre er ein Dogmenleugner gewesen, wie das ja augenscheinlich bei
zahlreichen heutigen Hierarchen auch der Fall ist – kein Wunder, daß die auch die Sünden Leos X. begehen:
Prasserei und Knabenschändung.
E. v. Z.: Das haben Heilige, die katholisch blieben, besser als Luther gemacht … Luther ist als Dogmenleugner
und Papstgegner indiskutabel – paßt gut zu ihren Häretikern von der Byzantinismussekte.
@Denkender Ich möchte – als Anregung – Folgendes zur Diskussion stellen. Die Kirche war zu Luthers Zeiten
hochgradig korrupt und simonistisch. Das Zitat eines Papstes: „Jedermann weiß, wie viel uns diese Fabel
von Jesus eingebracht hat.“ gibt, ob echt oder nicht, gut die Sicht der einfachen Gläubigen auf das Papstum
an. Hinzu kommt, dass diese Kritik schon lange fruchtlos geäußert wurde (z.B. Walter von der Vogelweide).
Luthers Schlussfolgerung war: die Organisation muss grundsätzlich geändert werden, von top-down zu bottom-up,
um die Simonie zu verhindern.
No comment: Wer alle Dogmen der Kirche glaubt, ist zuerst den Dogmen verpflichtet – und nicht der Person
des Papstes. Zu Luthers Zeiten bestand garantiert Notstand, der Luther zu Ungehorsam verpflichtete: Aber
nicht zum Abfall von den Dogmen. Luther hätte als notfalls hierarchieungehorsamer Heiliger – wie es viele
in Krisenzeiten gab – handeln müssen – das tat er aber nicht, sondern er wurde zum Religionsneugründer
mit neuen Lutherdogmen.
clarissa c.: Das müssen Sie schon die Modernisten und Liberalen selber fragen! Nun, und wenn der Pontifex,
wie Sie schreiben, alles von Christus hat,warum unterwirft sich dann die ehrenwerte Bruderschaft nicht
seinem Universalprimat und akzeptiert – ohne objektiv abwegige Haarspaltereien – das von ihm erlassene,
bzw. durch seine Autorität geltende Kirchenrecht? Warum versucht man dann, klare und unzweideutige Aussagen
des Pontifex vorsätzlich gegen ihren offensichtlichen und bekräftigten Verbalsinn zu interpretieren?
Kardinal Arinzes Dilettieren mit der Sprache Freitag, 19. Juni 2009 10:34, clarissa colonia: Ungehorsam
gegen den Pontifex? Francis Kardinal Arinze, an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der Welt über
die Übersetzung der Worte „pro multis“ im Einsetzungsbericht der Eucharistiegebete vom 17.10.2006, Prot.
N. 467/05/L: „2. […] In der Tat würde die Formel „für alle“ zweifellos einer richtigen Interpretation
der Intention des Herrn entsprechen, die in diesem Text zum Ausdruck kommt. Es ist ein Glaubensdogma,
dass Christus für alle Menschen am Kreuz gestorben ist (Joh 11, 52; 2 Kor 5, 14-15; Titus 2, 11; 1 Joh
2, 2).“ Arinze ist ein Stümper. Der Übersetzer hat sich nicht mit dem zu beschäftigen, was die Intention
des Herrn gewesen sein mag, sondern mit dem, was der Herr gesagt hat. Wenn Arinze etwas anderes, als ein
Stümper wäre, wäre es ihm eingefallen, daß er seine ‘Intention des Herrn’ aus den Worten des Herrn
leitet, wie ein Hund, der seinen eigenen Schwanz jagt. Seine darauffolgende Totschlag-Belegung eines Dogmas
hat mit der Übersetzungsfrage gar nichts zu tun. Außerdem zersetzt seine Instruktion den päpstlichen
Auftrag, den er auszuführen angibt. Ein schönes Beispiel von Parkinsons Gesetz.
Ernst von Zwiefalten ich darf aber trotzdem – ganz wertneutral! – immer wieder schmunzeln. Sie kennen
das? Ihnen passiert etwas, eine Begegnung, ein Wink, und immer wieder verfallen Sie ins schmunzel… Es
ist absolut nicht persönlich gemeint! Und hat auch nichts mit den Themen hier zu tun! Soll nichts und
niemanden verärgern… ich find’S einfach knuffig! Vergelts Gott für den Link, dessen Lektüre ich gleich
anfangen werde. @Seefeld Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen! Das leitet sich schon aus dem
ersten der 10 Gebote ab! Nicht ohne Grund ist der Mensch erst im 2. Gebot bedacht. Aber schon im ersten
Gebot fehlt jede Seele – ganz nach ihrem Vermögen mehr oder minder stark! Nach meiner Ansicht gründet
darin auch die sog. trid. Liturgie – alles zu Gottes Ehre! Welch ein Unterschied zu den Ansichten, wie
sie in weiten Teilen des V-II vertreten werden. Und aus diesem Grund, da ich mich nunmehr etwas damit
beschäftigen konnte, finde ich Teile des V-II als schädlich in der bekennenden Nachfolge Jesu Christi.
Allen Seelen in der bekennenden Nachfolge Jesu Christi einen gesegneten Abend!
Zwiefalten und die Reformation Sehr geehrter Seefeld, Sie geben mir das Stichwort, um gleich zwei Dinge
zu beantworten. 1. Die Spaltung der Kirche wurde leider von beiden Seiten vorangetrieben. Katholische
Äbte, wie Nikolaus Buchner von Zwiefalten de.wikipedia.org/…i/Kloster_Zwiefalten, die versuchten, durch
saubere theologische Arbeit die Spaltung aufzuhalten, wurden von anderen Äbten (z.B. Weingarten) davon
abgehalten. In den „Blättern für württembergische Kirchengeschichte“ gibt es einen Artikel dazu, den
ich aber gerade nicht zur Hand habe, die Angaben kann ich gern nachreichen. 2. @r.ruhrgebietler Zu meinem
Nick: ERNST von Zwiefalten: hl. Benediktinerabt, gest. 1148 am 2. Kreuzzug, Fest: 7.11. (früher in der
Abtei Zwiefalten). – Der Überlieferung nach war E. ein Edler von Steußlingen und wurde im Jahre 1141
Abt von Zwiefalten. 1146 legte er dieses Amt nieder. 1147 nahm er im Gefolge des Bischofs Otto von Freising
am 2. Kreuzzug teil. 1148 „litt er für Christus“ den Tod. Seine Passio aus dem Ende des 12. Jh. läßt
ihn in Mekka grausam ermordet werden. In Zwiefalten althergebrachter Kult, der jedoch nicht approbiert
wurde. In der Kunst wird er dargestellt in Abtskleidung mit Haspel und Wind. Siehe: www.bautz.de/…l/e/ernst_v_zw.shtml
Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen Die Sache mit Luther ist ein typisches Beispiel dafür,
welch fatale Folgen Fehler von Bischöfen und Päpsten verursachen können. Zu jener Zeit bestand durchaus
Reformationsbedarf, und die katholische Kirche begann dann ja auch nach der Glaubensspaltung die Gegenreformation,
doch leider zu spät. Daß Luther anfangs eine Reformation der Kirche anstrebte, war ja in Ordnung. Daß
er dann aber später zum Meineidigen, Kirchen- und Papsthasser und Kirchenspalter wurde, war absolut nicht
in Ordnung. Auch in der derzeitigen Diözesankirche ist vieles nicht in Ordnung. Die Piusbrüder wollen
das Gute in der Kirche bewahren und die Diözesankirche wieder in Ordnung bringen. Von Luther unterscheiden
sie sich dadurch, daß sie keinesfalls eine Kirchenspaltung wollen und den Papst ungeachtet einiger Meinungsverschiedenheiten
ehren. Nochmals: Der heilige Paulus mußte den heiligen Petrus erst einmal von der Heidenmission überzeugen,
und der heilige Athanasios einige Zeit einem dem Arianismus nahestehenden Papst entgegenwirken. Wenn man
zwischen dem Gehorsam für Gott oder für einen Menschen entscheiden muß, ist Gott zu gehorchen. Zur
Sache mit der Falschübersetzung von „pro multis“ ist noch anzumerken, daß jene Fälscher nicht nur den
Papst mißachten, sondern -schlimmer noch- das Wort Gottes. Denn Christus sagte damals eben nicht „für
alle“, sondern „für viele“. Auch wenn ich nicht immer mit den Bischöfen von Köln und Regensburg einer
Meinung bin – sie definitiv keine „Ausgeburt der Hölle“!
Ungehorsam gegen den Pontifex? Francis Kardinal Arinze, an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen der
Welt über die Übersetzung der Worte „pro multis“ im Einsetzungsbericht der Eucharistiegebete vom 17.10.2006,
Prot. N. 467/05/L: „2. Es besteht kein Zweifel über die Gültigkeit der Feier der Heiligen Messe, wenn
in dieser Feier eine ordentlich approbierte Formel benutzt wird, die eine gleichwertige Formel zu dem
Ausdruck „für alle“ beinhaltet, wie dies die Kongregation für die Glaubenslehre bereits erklärt hatte
(cf. Sacra Congregatio pro Doctrina Fidei, Declaratio de sensu tribuendo adprobationi versionum formularum
sacramentalium, 25 Ianuarii 1974, AAS 66 [1974], 661). In der Tat würde die Formel „für alle“ zweifellos
einer richtigen Interpretation der Intention des Herrn entsprechen, die in diesem Text zum Ausdruck kommt.
Es ist ein Glaubensdogma, dass Christus für alle Menschen am Kreuz gestorben ist (Joh 11, 52; 2 Kor 5,
14-15; Titus 2, 11; 1 Joh 2, 2). […] 4. Die Bischofskonferenzen derjenigen Länder, bei denen die Formel
„für alle“ oder eine ähnliche Formel in Gebrauch war, werden daher gebeten, den Gläubigen in den nächsten
ein bis zwei Jahren eine geeignete Katechese anzubieten, damit sie auf die Einführung einer präzisen
landessprachlichen Übersetzung der Formel des pro multis (z.B. „for many“, „per molti“, „für viele“
bzw. „für die Vielen“) vorbereitet werden.“
@Seefeldt Das Szenario um das bundesdeutsche § 218 Recht ist kein Gegenargument. Gerade wer den Primat
des Papstes zum einzigen Dogma erhebt und die „Kollegialität“ der Bischöfe als Irrlehre anprangert,
der müsste doch erst recht: gehorchen. Mit „Notstand“ (des Evangeliums) hat doch wohl Martin Luther schon
(falsch) argumentiert??
@Seefeldt Man muß sich doch fragen , warum ereifern sich diese Bischöfe so stark indem sie blockieren
und nicht Hilfestellung leisten. Vermutlich weil sie eine Ausgeburt der Hölle sind!
#186 Seefeldt 22:49:41 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Gehorsam Wenn der Papst zu einem Bischof sagt: Tu dies, lass das, dann gibt es kein Ermessen, sondern
NUR Gehorsam oder: Rücktritt. Wenn das streng befolgt werden würde – gäbe es in der Bundesrepublik
kaum einen Diözesanbischof mehr, wenn überhaupt. Denn als der damalige Papst den Ausstieg aus dem deutschen
Tötungslizenzensystem (Abtreibungsscheine) verlangte, gehorchte dem nur ein einziger Bischof: der damalige
Erzbischof von Fulda, Johannes Dyba – und der ist inzwischen leider tot. Immerhin gebührt dem Kölner
Bischof Meisner das Verdienst, schließlich den Ausstieg der Kirche aus dem Tötungslizenzensystem angestoßen
zu haben. Und in welcher Diözese wird eigentlich dem Papst gemäß von dem „für viele“ vergossenen Blut
bei der Wandlung gesprochen? Ausgerechnet der Vorsitzende der Bischofskonferenz leistete sich Schlimmeres,
als er den Sühnetod Christi leugnete. Der heilige Paulus setzte gegenüber dem heiligen Petrus die Heidenmission
durch, und der heilige Athanasios bekämpfte die Irrlehre des Arianismus entgegen einem dem Arianismus
nahestehenden Papst – zwei Beispiele dafür, daß man Gott mehr gehorchen muß als den Menschen, selbst
wenn es sich bei dem Menschen um den Papst handelt. * Der Papst hat bisher noch keine Auflagen gemacht
Völlig richtig und der entscheidende Punkt. * Man muß sich doch fragen , warum ereifern sich diese Bischöfe
so stark indem sie blockieren und nicht Hilfestellung leisten. Eine ausgezeichnete Frage.
No Comment Ihr streitet Euch um’Kaisers’Bart. Die Piusbrüder sind nach der Aufhebung der Exkommunikation
nicht voll“ integriert“. Der Papst hat bisher noch keine Auflagen gemacht, diese sind doch lediglich nur
von den dt. Bischöfen bisher gemacht worden. Man muß sich doch fragen , warum ereifern sich diese Bischöfe
so stark indem sie blockieren und nicht Hilfestellung leisten.
#184 No Comment 19:40:12 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Seefeldt In welchem Umfang „genau“ irgendein Kleriker, Theoploge oder Laie den Papst „anerkennt“ ist
ziemlich wurscht. Der Ernstfall ist der Gehorsam der Bischöfe; das lehren V 1 und V 2 übereinstimmend.
Wenn der Papst zu einem Bischof sagt: Tu dies, lass das, dann gibt es kein Ermessen, sondern NUR Gehorsam
oder: Rücktritt. Das gilt insbesondere für Weihehandlungen. Zuwiderhandlungen sind mit dem Jurisdiktionsprimat
NICHT vereinbar, mag man die Doktrin auch no so quetschen.
#183 Seefeldt 16:24:52 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Der Papst wird anerkannt Die Piusbrüder erkennen den Papst und sein Amt durchaus an, sie beten ja auch
in ihren Messen für ihn, und daß sogar inständig. Zu Fronleichnam war ich in einer nachkonziliaren
Feier. Des Papstes wurde gerade einmal in einer flüchtigen Erwähnung im Hochgebet gedacht – das wars
aber auch schon. Bei dem nicht weit entfernten Piusbruder gibt es dagegen in jedem Hochamt ein inständiges,
eigenständiges Gebet für den Heiligen Vater. Das V2 ist nicht mit der Kirche identisch, sondern enthält
manchen Bruch mit der katholischen Lehre. Daher bedingt Römisch-Katholischsein keineswegs Anerkennung
des V2. Eher ist es so, daß Römisch-Katholischsein Ablehnung von Teilaussagen des V2 zwingend gebietet.
Im übrigen ist es schon irgendwie putzig, daß die V2-Fanatiker selbst nicht das V2 vollständig befolgen.
Zurück zu dem nachkonziliaren Fronleichnam: Während des Amtes und an den vier Stationen gab es jeweils
eine Ansprache. Thema aller 5 Ansprachen: das V2. Als ob es zu Fronleichnam nichts Wichtigeres gäbe!
Aber bei allem V2-Fanatismus vergaß der nachkonziliare Prediger nicht, sich für die Frauenordination
einzusetzen – wovon im V2 kein Sterbenswörtchen steht und was von allen Päpsten abgelehnt wurde. Stichwort
Papstgehorsam: Da ging es im Evangelium um die Einsetzung der Eucharistie, mit dem Wort von dem für viele
vergossenen Blut. Im Evangelium wurde das richtig wiedergegeben, aber bei der Wandlung hieß es dann wieder
„für alle“ – eine klare Mißachtung des Papstes.
#181 Paulaner † 13:34:59 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Mit eurem unflätigen Gezeter stärkt ihr die Hardliner bei den „V.2-Häretikern“, die sonst kaum Gehör
fänden und die mit euch neue Gelegenheiten erhalten, auf den Tisch zu knallen. Die leisen Stimmen werden
überhört. r.ruhrgebietler: Polterer im Auftrag Satans.
Paulaner – ist denn der Paulaner-Biergarten immer noch nicht auf?? trinken Sie dann selbiges und erfreuen
sich der Flachkultur. Glaubensfragen überlassen Sie doch eher denjenigen, die in der bekennenden Nachfolge
Jesu Christi stehen und sich dafür (wenigstens) einsetzen. Es gilt die Häresien des V-II niederzuringen.
#179 Paulaner † 11:30:55 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Und das wollt ihr von außen? Wie denn das? Es gilt die Häresien des V-II niederzuringen. r.ruhrgebietler:
Ungeschickt wie üblich in euren Kreisen, aber ungeheuer beherzt.
Ernst mit Doppelfalte – Tradis… Zwiefalten – bitte Entschuldigung, aber Zwiefalten nun gut – aber
der Name treibt immer massives Schmunzeln hervor… wenn’s denn kein Doppelkinn ist… jetzt aber wieder
zurück zum Thema: Ich bin kein Tradi. Obgleich ich in der ewig gültigen trid. Liturgie meinen Seelenfrieden
gefunden habe. Um den Ritus der braven Byzantiner habe ich mich nie gekümmert. Ich enthalte mich da nachdrücklich
jeglicher(!) Meinung! Es gilt die Häresien des V-II niederzuringen. Und der Hlg. Vater ist ja auf dem
besten Wege dies zu tun! Und das, obwohl er Mitkonstrukteur des V-II gewesen ist! Beachtlich. … Zwiefalten…
bravo… der Nick ist Stimmungsaufhellend!
@R. Ruhrgebietler Normalerweise ist wirklich nicht meine Art, in dieser Weise „herauszulangen“, aber da
ich gerade ein Gespräch mit einem Unierten des byzantinischen Ritus hatte, der immer noch sehr unter
den Katholiken und Orthodoxen seines Landes zu leiden hat, bin ich schärfer geworden, als sonst meine
Art ist. Tut mir leid. Wenn nämlich jetzt auch noch die braven Byzantiner von den Tradis beschimpft würden,
wäre das wirklich eine Katastrophe.
r.ruhrgebietler Natürlich schon vorsichtshalber, damit sie erst gar nicht frech werden. Wie sagte eine
mir bekannte Mutter früher, die nach dem Motto verfuhr, dass der eine oder andere Schlag, liebevoll appliziert,
nichts schaden kann: Und du kriegst so lange noch einen, bis dir endlich einfällt, wofür du die Schläge
bekommst. So muss es manchmal sein. Auch gegenüber den Schmutzfinken, die sich andauernd unflätigst
äußern. Jawoll!
aufrechterkatholik – *grins* … am besten schon vorsichtshalber! Jawoll! bin gespannt, ob der Hlg.
Vater in Sachen FSSPX schon bald sich in Person der Öffentlichkeit zuwendet. Das derzeitige Hauen und
Stechen ist der Institution Kirche absolut abträglich! ps. die aktuellen Thread’s sind fad und nur die
Wortdrechsler und Freunde der sinnlosen Wortfechterei werden sich äußern.
Wie eine Mutter: Unser geliebter Hl. Vater … ist mit seiner jüngsten Stellungnahme zur avisierten Priesterweihe
unserer geliebten Piusbrüder zu vergleichen mit einer Mutter, die die Kinder liebevoll ermahnt, vor dem
ebenfalls liebevoll zubereiteten Festessen doch kein Eis mehr zu naschen. Die Kinder werden es dennoch
tun, doch die Mutter wird eine Auge zukneifen, weil es im Grunde genommen doch mag, dass ihre Kinder kleine
Schlingels sind – und dennoch ein anständiges, braves Herz haben. Ein wenig wird sie den Zeigefinger
heben und mahnen: Das hättet ihr aber nicht tun dürfen, um dann weiter den letzten Schliff am Festmahl
anzulegen, dass sie all denen bereitet, die sie liebt. Manche dt. Bischöfe sollten sich daran mal ne
Scheibe abschneiden. Natürlich kann unser geliebter Hl. Vater auch ganz anders: Keine Milde gegenüber
den Wiederverheirateten, den Homohedonisten, den abgefallenen, die ihre Priesterweihe verraten haben,
den Linksliberalisten und Künigianer! Denen kommt man nur mit deftigen Watschen bei, am besten schon
vorsichtshalber! Jawoll!
@Ernst der Doppelfalte Sollte ich Sie allerdings in dieser Hinsicht missverstanden haben, bitte ich um
eine kurze Klarstellung Ihrerseits und Ihre Nachsicht und Vergebung Ihrerseits. Ich akzeptiere andere
Formen – muss ich diese gut-heissen. Aber Danke für Ihren Hinweis. @aufrechterkatholik Ich empfinde mih
nicht als fromm. Nicht einmal in einer gottgefälligen Nachfolge Jesu Christi. Aber einer muss den Job
machen und pro Jesus Christus das Banner des Herr führen – die Offiziellen sind ja gerade zum Brunch…
Heiligkeit? Es ist an Gott dies zu befinden. Ich sehe mich nicht auf dem Wege dorthin. Vielleicht habe
ich die erste Biegung dorthin erreicht… Ihr Zitat des Psamlisten ist immer wieder Seelenbalsam und für
die Segenswünsche ein herzliches vergelts Gott und Erwiederung! Ihnen eine gottbefohlenen Tag unter dem
Segen Jesu christi!
r.ruhrgebietler Haben Sie inniglichsten Dank für Ihre Antwort auf meine Einlassung. Gewiss, ein wenig
salopp fand ich Ihre Bockaussage schon, dass haben Sie ja implizit auch zugestanden. Aber nur ein wenig,
verrät sie doch auch den jugendlichen Übermut einer ungestümen Frömmigkeit. Es sei Ihnen zugestanden,
da uns gewisslich wohl Jahrzehnte trennen mögen. Doch rufe ich Ihnen auch zu: Seien Sie nicht zu sicher!
Natürlich werden Sie, wie ich Sie hier erleben, immer wieder sich in den Stand der Gnade versetzen lassen
und gestärkt durch die Sakramente unserer geliebten Mutter Kirche stetig voranschreiten auf dem Weg der
Heiligkeit. Doch nochmals:Seien Sie nicht zu sicher! Durch Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit,
alle, die danach leben, sind klug, so ruft uns der Psalmist zu. Ich für meinen Teil, obzwar ich mich
eines züchtigen, wohlfrommen Lebens befleißige, werde vermutlich nicht um das Fegefeuer herumkommen,
dieses reinigende, fegende Feuer, dass seinen Ursprung in der allgewaltigen Liebe Gottes hat, damit wir
rein werden für die himmlischen Gnadengaben. Möge Ihnen die allerreinste Jungfrau und der hl. Aloysius
beistehen. Vielleicht sind Sie ja tatsächlich schon so heiligmäßig, dass Sie die fegenden Feuer umgehen
können. Doch sollten wir uns nun wieder dem aufrechten Kampf gegen die hier schwabbernden Neumodernisten,
Hedonisten und Selbstbeflecker zuwenden. Seien wir mannhaft, jawoll!
qaufrechterkatholik – tz tz tz Ich möchte nicht in die Hölle – und auf Fegfeuer hab ich auch keinen
Bock! Nun, worauf Sie Bock haben, danach geht es nun wirklich nicht. Und wie! Sie haben das alles nicht
verstanden! Es geht auch bei der Beiht niht darum, daß Sie ein Angstbeichte sondern eine Beicht im ölligen
Vertrauen auf gottes Barmherzigkeit ablegen! Lesen Sie z.B. Lorenzio Scipolu; „Der geistliche Kampf“ um
ein weiteres Verständnis zum Gottvertrauen zu erhalten. Sondern, wieviele Sünden und damit verbunden
Sündenstrafen Sie auf sich geladen haben. Und dazu gibt es, Sie wissen es, unzählige Möglichkeiten.
Aber Sicher doch! Ich vermute, um das Fegefeuer kommen Sie – sowenig wie ich auch – nicht umhin. Dieses
sollten Sie immer bedenken. Und durch gute Werke und vor allem frommen Glauben mindern. jo… lesen Sie
doch mal etwas um die Mystik der hlg. Birgitta von Schweden und deren Gebetsleben. vielleicht geht dann
auch bei Ihnen wieder die Freude auf! Aber was Ihren Bock angeht, das ist mehr als nebensächlich, jawoll!
Aber keineswegs! Mag die Formulierung auch angemessen Salopp ob der Tragweite des Inhaltes sein, so ist
es im Kern IMMER DER FREI WILLE DES MENSCHEN, der ihn von Gott trennt oder auch nicht. Durch eine inbrünstige
und tiefe Liebesreue kann schon der Stand der Todsünde aufgehoben sein. Das ist so unendlich wichtig,
insb. wenn der Tod einem direkt ins Auge blickt und die Seele nicht mit den Sterbesakramenten der Kirche
in der Nachfolge Jesu Christi versehen werden kann! Grüß Gott!!
nein, ich lasse mich nicht so aufhalten Donnerstag, 18. Juni 2009 00:00, clarissa colonia: Nun, werter
pamino, sie können gerne aus dem Codex im Vergleich zwischen can. 1017 CIC und den cann. 41, 138, 168,
193 § 1, 270, 310, 464, 478, 508 § 1, 689 § 3, 953, 961 § 1, 1015 § 2, 1038, 1349, 1358 § 1, 1405,
1485, 1573, 1639, 1675 § 1 und 1747 verifizieren, daß der Gesetzgeber mit der Formulierung „non potest“
stets inhabilitierende Normen erlassen hat. Du bist sehr hoch auf dem falschen Baum geklettert. Komm runter!
Da jeder außer Dir weiß, daß der Bischof es sehr wohl kann, entweder hat der gelehrte Verfasser einfach
das falsche lat. Wort genommen, oder er behauptet etwas, was unwahr ist. Was der „Gesetzgeber“ hier „erlassen“
hat, ist der typische ignorante, arrogante Unsinn eines durchschnittlichen, halbgebildeten Ärmelschonerträgers.
Nun, werter Selbstdenkender (?), wo sich die Kirche auf die Tradition stützt, hilft eben nur Belegen;
aber, das ist ja gerade das Dilemma der Bruderschaftsbrüder, von denen ich schon eine ganze Rotte vor
der Büchse hatte: Wenn man die konkret auf etwas festgelegt hat, ohne, daß sie einen Ausweg sehen, dann
kommen die in ganz schwere See und mächtig ins Rudern. Und, das einzige, das ihnen dann dank ihrer einzigartigen
Ein- wie Ausbildung einfällt, um sich aus der selbstgeknüpften Schlinge zu winden, ist das Notlagenmärchen …
Wenn die wenigstens so phantasievoll wären, idiese Story ab und an zu aktualisieren (oder auch nur den
Gegebenheiten anzupassen) – aber, dafür reicht es wohl bei den höchst ehrenwerten Herren nicht …
Nun, werter Alexander, über die erweisliche Intelligenz der „Gruppierungsbeitreter“ will ich mir kein
öffentliches Urteil erlauben, aber: Die logische wie intellektuelle „Grundausstattung“ von „Sedis“, kann
kaum größer sein als die von „Piis“ (ansonsten hätte man ja sicher von der einen oder anderen schon
einmal etwas gehört haben müssen, oder?). Wie Sie also zu dem Urteile gekommen sein wollen, die Position
der einen sei logischer (sic!) als die der anderen, läßt sich wohl logisch kaum darlegen …
#165 Denkender 02:49:26 | Donnerstag, 18. Juni 2009
A. v. E.: Nur jener ist ein Häretiker, der sich nicht dem Dogma der Kirche unterwirft, und im Irrtu…
wissentlich verharrt: Und das trifft auf keinen Papst zu.
#163 Denkender 02:46:56 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Zur Dogmenleugnung gehört: die Absicht und das hartnäckige Beharren darauf: Und das trifft auf keinen
zu – weder auf Leo X., noch auf Johannes Paul II., noch auf sonst wen, den Rom als Papst zählt.
#161 Marcelus 02:43:06 | Donnerstag, 18. Juni 2009
„Sedisvakantimus“ ist falsch: Der Papst muß Katholik sein – und Katholik ist, wer getauft ist und alle
unfehlbaren Lehren der Kirche glaubt, und diese nicht leugnet: Der Sedisvakantismus kann das niemanden
auf dem Papstthron nachweisen, daß das nicht zutrifft: Darum ist der S. Humbug!
Ist doch ganz einfach die Antwort Weil der „Pontifex“ selbst Ansichten vertritt (und Handlungen tätigt),
die mit der Tradition ganz offenbar nicht vereinbar sind. Deshalb gibt es diese Bewegungen wie a) die
Piusbruderschaft und b) die Sedisvakantisten. Wobei die Haltung der Sedis wohl logischer ist. Aber wie
man das so verkennen kann, vertsehe ich nicht. Es sind ja nicht die Dümmsten, die diesen Gruppierungen
beitreten.
#159 Denkender 02:39:31 | Donnerstag, 18. Juni 2009
clarissa c.: Weil der Glaube – die Dogmen und die Überlieferung – das höchste Gut sind: Und nicht der
Gehorsam – der dem Papst regulär kraft Universaljurisdiktion zukommen würde!
Nun, und wenn der Pontifex, wie Sie schreiben, alles von Christus hat, warum unterwirft sich dann die
ehrenwerte Bruderschaft nicht seinem Universalprimat und akzeptiert – ohne objektiv abwegige Haarspaltereien –
das von ihm erlassene, bzw. durch seine Autorität geltende Kirchenrecht? Warum versucht man dann, klare
und unzweideutige Aussagen des Pontifex vorsätzlich gegen ihren offensichtlichen und bekräftigten Verbalsinn
zu interpretieren?
Soweit mir bekannt, gilt doch der logische Grundsatz: „Niemand gibt, was er nicht hat“! Wie wollen Sie
denn da – ohne in Widerspruch zur catena aurea zu geraten, etwas „verbreiten“ [Zitat], das Ihnen selbst
in derart fundamentaler Weise abgeht? Und: Wo sind die Belege, von denen Sie behauptet hatten, sie beizubringen
stelle für Sie ein Leichtes dar?
#155 Denkender 02:19:23 | Donnerstag, 18. Juni 2009
clarissa c.: Mein Ziel ist es primär, Glaubenswissen zu verbreiten, und selbst ein wenig durch Nachdenken
mehr erleuchtet zu werden, da ist langes Zitatesuchen ein wenig hinderlich – außer es ist unbedingt notwendig.
Na, werter Selbstdenker, dann fangen Sie doch mal an, Ihre Behauptungen zu belegen; nicht, daß ich den
geringsten Zweifel hätte, dies könnte Ihnen gelingen – ich bin sogar überzeugt davon, daß es Ihnen
geligen kann; doch, mit immer neuen Behauptungen, werden Sie wohl Ihrem Ziele kaum näherkommen …
#153 Denkender 02:07:38 | Donnerstag, 18. Juni 2009
clarissa c.: Ich schätze Ihr umfangreiches Zitatewissen sehr … aber die Gültigkeit von Sakramenten
unterliegt einem unveränderlichen, göttlichen Ritus, der in seinem Wesen unveränderlich ist.
Nun, werter Selbstdenkender (?), die Frage der Gültigkeit von Weihen unterliegt ausschließlich kirchenrechtlicher
Beurteilung. Diese dazu von mir dazu, auf die auctores probati gestützte Auffassung zu teilen, sind Sie
gewiß nicht verpflichtet. Sollten Sie diesbezüglich aber – abweichend von der meinerseits referierten
Rechtslage – Klärungsbedarf sehen, steht es Ihnen frei, eine entsprechende Anfrage an die PCLT (unter
dem Vorsitz von AEps. Francesco Coccopalmerio) zu richten (die PCI existiert nämlich seit dem MP PastBon
nicht mehr – sollten Sie das nicht gewußt haben, würfe dies wohl kein günstiges Licht auf Ihre sonstigen
Kenntnisse!).
#151 Denkender 01:44:58 | Donnerstag, 18. Juni 2009
clarissa c.: Die Frage der Gültigkeit von Weihen unterliegt nicht der freien Meinungsbildung, sondern
nur Fragen, wo es noch keine endgültige Lehrentscheidung gibt, wo wir ja vom Heiligen Vater eine verlangen
können.
Wissen Sie, werter Selbstdenker, Sie mögen ja für sich jede Ideologie Ihrer Wahl für zutreffend halten –
das verbieten Ihnen weder die katholische Kirche noch ihre Rechtsordnung. Jedoch sollten Sie sich vielleicht
doch davor „hüten, in Fragen, die der freien Meinungsbildung unterliegen, ihre eigene Ansicht als Lehre
der Kirche auszugeben“ (can. 227 CIC), denn darüber befinden, meine ich, ausschließlich der römische
Pontifex und seine Kurie.
#149 Denkender 00:27:04 | Donnerstag, 18. Juni 2009
clarissa c.: Sie interpretieren das Recht mit Sicherheit falsch: Warum wäre sonst Leo XIII. überhaupt
befragt worden, ob die Weihen der Anglikanizismussekte überhaupt gültig sind? Sie sind es nicht – hätten’s
aber sein können … wie etwa jene der inzwischen unierten Orientalisten, Byzantinisten und derer nicht-unierter
Ableger.
#148 Paulaner † 00:26:25 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Statt des Trotzes eine Spur von Demut – DAS wäre eine brillante Idee! Wenn die deutschen bischöflichen
Schreier wirklich christlichen Sinnes wären, würden sie den Piusbrüdern anbieten, die Weihen selbst
vorzunehmen, weil damit fast alle rechtlichen Probleme entfielen Die Bischöfe könnten gar nicht anders,
der Wind wäre ihnen aus den Segeln genommen.
Ach, und wo, werter Selbstdenker, hätte die Kirche – also Ihrer Meinung nach – diesbezüglich bereits
„unfehlbar“ darüber eine Entscheidung getroffen? – Vor allem angesichts des Umstandes, daß sie in ihrem
geltenden Recht diesbezüglich ausdrücklich anderslautende Verfügung getroffen hat. Für eine detaillierte
Belegstellenangabe wäre ich Ihnen zu Ihrer diesbezüglichen Behautung doch mehr als dankbar! Allerdings
ist wohl vernünftigerweise kaum mit solcher Angabe zu rechnen, weil Sie ja auch in der Vergangenheit
auf derartige Anfragen die Antworten stets schuldig geblieben sind. Daher erlaube ich mir abschließend
die Frage: Braucht die Piusbruderschaft eigentlich noch Feinde, obwohl sie über Freunde wie Sie verfügt?
#144 Denkender 00:15:57 | Donnerstag, 18. Juni 2009
clarissa c.: Ihre Überlegungen wären sinnvoll, wenn die Kirche diese Fragen nicht bereits unfehlbar
geklärt hätte. Es ist also sinnlos, über etwas zu diskutieren, was die Kirche bereits geklärt hat.
#143 Rottenburg 00:15:52 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Danke, Heiliger Vater! Danke, Heiliger Stuhl! „Priesterweihen der Piusbrüder sind unerlaubt“ Priesterweihen
bei den Piusbrüdern sind aus katholischer Sicht weiterhin unerlaubt. Das schreibt der vatikanische Pressesaal
an diesem Mittwoch in einem Statement. Auch wenn den vier Lefebvre-Bischöfen die Exkommunikation genommen
wurde, bedeute das keineswegs, dass die Bruderschaft eine kanonische Stellung innerhalb der katholischen
Kirche habe, so die Note weiter. Solange die Bruderschaft keinen ordentlichen Status in der katholischen
Kirche besitze, seien ihre Mitglieder nicht berechtigt, irgendeinen Dienst in der Kirche auszuüben, so
die vatikanische Stellungnahme. Der Vatikan verwies dabei auf den Brief von Papst Benedikt XVI. an die
Bischöfe vom 10. März. Darin werde die Klärung von Lehrfragen als Voraussetzung für eine kirchenrechtliche
Anerkennung der Gemeinschaft benannt. Die Umstrukturierung der vatikanischen Kommission „Ecclesia Dei“
stehe laut der Stellungnahme in nächster Zeit bevor. Diese war bisher für die Piusbruderschaft zuständig
gewesen. Erst nach der Festlegung des neuen Status dieser Kommission könne es einen Dialog mit den Verantwortlichen
der Piusbruderschaft geben. Inhalt der künftigen Gespräche sei „die gewünschte Klärung der lehrmäßigen
und nachfolgend auch der disziplinären Fragen, die völlig offen sind“, so der Vatikan. – Die Priesterbruderschaft
St. Pius X. gab kürzlich bekannt, dass sie am 27. Juni in Zaitzkofen die Priesterweihe durchführen will.
#142 catholic 00:14:01 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Ordnung muss wohl sein. Und daran sollten sich die Piusbrüder wohl halten und dem guten Papa folgen…
Soll Vati sagen was er will, wir spielen Priesterweihe. Wir sind gespannt, wie sich die Dinge wenden. –
Gute Nacht, fromme Bande !
Nun, werter pamino, sie können gerne aus dem Codex im Vergleich zwischen can. 1017 CIC und den cann.
41, 138, 168, 193 § 1, 270, 310, 464, 478, 508 § 1, 689 § 3, 953, 961 § 1, 1015 § 2, 1038, 1349,
1358 § 1, 1405, 1485, 1573, 1639, 1675 § 1 und 1747 verifizieren, daß der Gesetzgeber mit der Formulierung
„non potest“ stets inhabilitierende Normen erlassen hat. „Inhabilitierende Norm“ heißt: Wer den Tatbestand
erfüllt, ist unfähig, im Hinblick auf die Regelungsgegenstände der Normen rechtserheblich zu handeln.
Wer im Hinblick auf etwas aber nicht rechtserheblich handeln kann, setzt einen rechtlichen Nichtakt, keinen
nichtigen oder unerlaubten Rechtsakt.
Die PBSPX wartet seit ihrer Gründung darauf, daß dies der Papst endlich tut, und mit ihm alle katholischen
Papsthierarchen, die das tatsächlich sind. „Zeichen des guten Willens und der Rechtstreue“ zu setzen
Wer anders tut dies, wenn nicht die PBSPX!
Nun, werte Ackerpfütze, wann gedenkt die mikroskopische Bruderschaft denn nun, erstmalig ihrerseits,
ein „Zeichen des guten Willens und der Rechtstreue“ zu setzen? (Mit Geschwafel wie dem Ihren, helfen Sie
den Bruderschaftlern wohl nicht wirklich!)
Lest doch wirklich einmal die Papstgeschichte, was Päpste jahrhundertelang für rechtmäßig erklärten
– natürlich nicht-unfehlbar – und was diese Leute alles so verbrochen haben … dem Papst gebührt kein
„Führergehorsam“, und am wenigsten, wenn er Nerobefehle erteilt, wie „der deutsche Führer“ vor seinem
Untergang.
rem tene, verba sequentur Mittwoch, 17. Juni 2009 23:19, clarissa colonia: Mi care timpressum, [… in
gewissen Umständen,] sind die Weihen ungültig (weil der Weihespender rechtlich gehindert ist, Weihen
zu spenden – also nicht kann) Ich habe diese karikaturale Winkeljuristerei satt. Aus der Tatsache, daß
jemand am Weihen rechtlich gehindert ist, ergibt es sich nicht, daß er ungültig weiht!
@catholic, das mit der Papstgeschichte ist ja wohl ein schwaches Argument! Selbst ein Berlusconi kann
doch unseren Glauben an die Demokratie nicht erschüttern; obwohl das unseren ganzen Glauben an diese
Institution notwendig macht; oh Demokratie, wir huldigen dir. Und Berlusconi ist auch nur so ein vermaledeiter
Römer! PS: Als die Journaille vermeldete, Berlusconi empfiehlt Erdbebenopfern Einkauf bei Ikea, da war
mir sofort klar, dass er einen Werbevertrag mit Ikea abgeschlossen hat. Von nix kommt nix.
clarissa colonia: Eine Weihe, die die Vorraussetzungen erfüllt, und die Erlaubtheit ist keine davon…
ist immer gültig: Das weiß jeder Katholizismusgrundschüler, wenn er zum ersten Mal von der Byzantinismussekte –
den Pseudo-Orthodoxen – hört, und ein römischer Katholik weiß das, und sicherlich auch die höchstgelehrte
Gruppe des akademischen Opus Dei.
Gehorsam Es bringt nichts, davon zu sprechen, dass die Piusbruderschaft nun keine Priester mehr weihen
soll, um den guten Willen zur Eiheit mit Rom zu betonen, ohne auch davon zu sprechen, dass sie auch keine
Messen mehr feiern, keine Sakramente mehr spenden dürfe usw. Denn diesbezüglich ist ja auch noch nichts
kanonisch geregelt. Fakt ist, wenn sie tatsächlich nun schlagartig alles Únkanonische aufhörte, also
auch keine Messen mehr feierte, dass dies einen enormen Eindruck hinterließe und die ungehorsamen Amts-Bischöfe
bis aufs Mark beschämte. Von Pater Pio heißt es ja, dass er aufgrund Intrigen von oben aus Gehorsam
lange Zeit (ich glaube, so zehn Jahre lang) keine Messe mehr gehalten hat, dem Mess-Verbot also gefolgt
ist, obwohl es doch keinen gab, der die Messe inniger feierte als er.
Hochwürdiger Herr Denkender, in der Papstgeschichte kann ich wohl das Licht von den Schatten unterscheiden.
Auch die Höflichkeit von Ihrer Unhöflichkeit. Oder sind wir auf dieselbe Uni gegangen? noblesse oblige
Nun, werter Selbstdenker, dann irren wohl die Autoren des Codigo del derejo canonigo aus dem Opus Dei.
Im Zweifelsfalle wäre Ihre Behauptung aber immer noch unbelegt.
Die Scheuklappen sich für rechtskundig Haltender … … und die Unmenschlichkeit kommen bei dem Ekel
vom Klatsch-Klo (clariss clonia) wieder mal in aller Deutlichkeit zum Vorschein. Also nochmals: Es geht
nicht um den Vollzug irgendwelcher von Menschen gemachter Gesetze, sondern um das Weiterbestehen der von
Gott eingesetzten Kirche und des christlichen Glaubens. Ich habe in meinem Vorbeitrag drei Beispiele für
nötigen Ungehorsam genannt – aber daß ein solch herzloses Ekel wie das vom Klatsch-Klo nicht darauf
eingeht, versteht sich geradezu von selbst. Bei den Priesterweihen geht es auch um das ganz persönliche
Schicksal der Weihekandidaten, darum sie nicht arbeitslos werden zu lassen – aber auch dafür hat das
Ekel vom Klatsch-Klo kein Herz. Wenn die deutschen bischöflichen Schreier wirklich christlichen Sinnes
wären, würden sie den Piusbrüdern anbieten, die Weihen selbst vorzunehmen, weil damit fast alle rechtlichen
Probleme entfielen (es bliebe lediglich das Problem der Zugehörigkeit). Die Piusbrüder würden ein solches
Angebot wohl kaum ablehnen – vorausgesetzt natürlich, daß die Weihen im überlieferten Ritus erfolgten.
Sie hätten ja auch so gerne eine geweihte Kapelle in Fulda übernommen …
DJM: Ein HERVORRAGENDES VIDEO, 1:1 das, wofür wir das Papsttum lieben und andererseits abgrundtief verabscheuen!
Die Worte sind die Worte Christi, und überliefern authentisch im Regelfall die Worte Christi – die Hände
HUNDERTFACH blutbefleckt. www.youtube.com/watch?v=aY_qJTtMyJg Christus sagt: „Tut, was sie euch lehren,
aber ahmt ihrre Taten nicht nach!!“
@Denkender catholic: Dein Glaube an eine Papstführerkirche ist ziemlich naiv … lies einmal Papstgeschichte …
Ach weiszte, Glaube ist immer naiv. Glaube der nicht naiv ist wird als Verbitterung bezeichnet. Und das
kann wahrer Glaube nicht sein; der hat nämlich höhere Ideale.
clarissa c.: Deine Aussage ist Häresie! Sind die Bruderschaftler katholisch, sind die Weihen ungültig
Lern einmal katholische Dogmatik – von einem Katholiken, und nicht von einem Möchtegernkatholiken.
Latein ist schön, macht aber viel Arbeit Mittwoch, 17. Juni 2009 22:53, clarissa colonia: […] Bis zum
geplanten Weihetermin gilt daher: facta verbis validior. Vnd danach auch, und vor allem für Dich. P.S.:
was dieses prädikative validior betrifft, weißt Du was für ein genus, oder doch wenigstens was für
einen numerum Deine facta haben? Vnd komme mir nicht mit triste lupus stabulis, denn dann hieße es validius.
Hochwürdiger Herr Pamino, würde es dem Heiligen Geist gefallen , dann würde der Papst erlauben, dass
die Piusbrüder die Weihen durchführen könnten. Ohne den Willen es Himmlischen Vaters, fällt kein Spatz
vom Dach. Rom hat gesprochen. Deo gratias.
Micel Duu grenzenloser Sadist, alles was die Pius.Pfa’ffen Sekte will, wurse ser armen Sau eingersedt.
Da kann die Mutti, das alte fraulein, dsas nie wies zu sagen hatte nochh so stol,lz sein. Es ist eine
ungla8ublicje Schweinerei, so ein Müädche verrecken zu lassem.Pfui Deibel. Pfui Deibel
Mi care timpressum, leider kann can. 1383 CIC hier keine Anwendung finden, weil man aufgrund der engen
Strafrechtsauslegung nach can. 18 CIC wenigstens in Form einer fictio iuris annehmen muß, es handle sich
um eigene Untergebene des weihenden Bischofs. Applikabel ist aber uneingeschränkt die inhabilitierende
Norm des can. 1017 CIC, derzufolge ein Bischof innerhalb fremdem Diözesangebiet ohne die Erlaubnis des
örtlich zuständigen Diözesanbischofs kann. Daraus ergibt sich zwingend: 1° – Sind die Bruderschaftler
katholisch, sind die Weihen ungültig (weil der Weihespender rechtlich gehindert ist, Weihen zu spenden –
also nicht kann) 2° -Sind die Brüder nicht katholisch, gilt für sie can. 1017 CIC nicht; d.h. der Weihespender
spendet erlaubt und gültig, weil er duch can. 1017 CIC daran nicht rechtlich gehindert ist. Bei Vorliegen
von 1° besteht die Chance, die Brüder in die Kirche zu integrieren; 2° würde lediglich das (gerade
hier immer offenkundiger werdende) dauerhafte Schima nur bestätigen …
@Rottenburg Priesterweihen bei den Piusbrüdern sind aus katholischer Sicht weiterhin unerlaubt. Aus der
wahren katholischen Sicht sind sie nicht nur erlaubt, sondern sogar unverzichtlich zum Heil der Seelen
und zum Fortbestand der Kirche. Was du katholisch nennst, das ist nur eine Abfallsbewegung von der Tradition
und damit von der Kirche und von Christus; von vielen Päpsten verurteilt und von einigen Häresiarchen
verbreitet ist das nur abgerissener Ast vom Baume, da tummeln sich zwar im Augenblick janz viele Schleimpilze
und leben prächtig davon, aber final werden auch sie absterben, wenn die Substanz verbraucht ist, da
kommt nämlich nichts nach, weder von oben noch von sonst wo. Die Modernisten leben von der Kirche, die
aufgrund ihres Wirkens langsam verdaut wird. Wenn sie aufgebraucht ist, dann sterben auch sie.
Dem Papst – egal wem, Paul, Johannes Paul, oder Benedikt – sollte sich ins Stammbuch schreiben lassen:
Sag mir, wer dich lobt, und ich sag dir, was du falsch machst … und natürlich ist es uns Katholiken
einerlei, was ein häresiedienender Papst erlaubt, oder nicht erlaubt … ob es jetzt Paul, Johannes Paul
oder Benedikt ist … völlig egal … danke, PBSPX, danke lieber Gott!
to Mr. Catholic, with love from Cologne Mittwoch, 17. Juni 2009 22:29, catholic: Der theologisch und politisch
ultrakonservativen Piusbruderschaft sind nun vom Vatikan die Priesterweihen verboten worden. Die waren
schon verboten, weißt Du? Die Bruderschaft lehnt Teile des 2. Vaticanums ab und hat in der Römisch katholischen
Kirche keinen kirchenrechtlichen Status. Aber natürlich, selbstverständlich, immerhin. Es hat dem Heiligen
Geist gefallen, dass der Papst kein Placet für die Weihen gibt. So, hat Er’s Dir erzählt? Vnd, da er
Latein gut kann, hat er Dir erklärt, warum der Papst die Weihenden nicht wieder exkommuniziert? ich meine,
vielleicht tut dieser nicht alles, was ihm gefällt, oder es gefällt ihm nicht alles, was er tut, oder
irgendeine andere Permutation. Was sagt lodenjacke dazu? ‘Ave, Virgo! Grr – you swine!’ (Browning, ‘Fra
Lippo Lippi’)
#116 Rottenburg 23:05:46 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Danke!!! Danke, Hl. Vater! „Priesterweihen der Piusbrüder sind unerlaubt“ Priesterweihen bei den Piusbrüdern
sind aus katholischer Sicht weiterhin unerlaubt. Das schreibt der vatikanische Pressesaal an diesem Mittwoch
in einem Statement. Auch wenn den vier Lefebvre-Bischöfen die Exkommunikation genommen wurde, bedeute
das keineswegs, dass die Bruderschaft eine kanonische Stellung innerhalb der katholischen Kirche habe,
so die Note weiter. Solange die Bruderschaft keinen ordentlichen Status in der katholischen Kirche besitze,
seien ihre Mitglieder nicht berechtigt, irgendeinen Dienst in der Kirche auszuüben, so die vatikanische
Stellungnahme. Der Vatikan verwies dabei auf den Brief von Papst Benedikt XVI. an die Bischöfe vom 10.
März. Darin werde die Klärung von Lehrfragen als Voraussetzung für eine kirchenrechtliche Anerkennung
der Gemeinschaft benannt. Die Umstrukturierung der vatikanischen Kommission „Ecclesia Dei“ stehe laut
der Stellungnahme in nächster Zeit bevor. Diese war bisher für die Piusbruderschaft zuständig gewesen.
Erst nach der Festlegung des neuen Status dieser Kommission könne es einen Dialog mit den Verantwortlichen
der Piusbruderschaft geben. Inhalt der künftigen Gespräche sei „die gewünschte Klärung der lehrmäßigen
und nachfolgend auch der disziplinären Fragen, die völlig offen sind“, so der Vatikan. – Die Priesterbruderschaft
St. Pius X. gab kürzlich bekannt, dass sie am 27. Juni in Zaitzkofen die Priesterweihe durchführen will.
(r
#115 timpressum † 23:05:31 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Nochmal CIC 1383 Can. 1383 – Einem Bischof, der gegen die Vorschrift von can. 1015 einen fremden Untergebenen
ohne die rechtmäßigen Weiheentlaßschreiben geweiht hat, wird für ein Jahr verboten, eine Weihe zu
spenden. Wer aber eine Weihe so empfangen hat, ist ohne weiteres von der empfangenen Weihe suspendiert.
1. die die Weihe spendenden Herren sind gar keine Bischöfe im kirchenrechtlichen Sinn, sondern einfache
katholische Gläubige. 2. der Vergleich mit den deutschen Bischöfen hinkt auf beiden Pferdefüssen. Meinetwegen
bauen diese Bischöfe aus eurer Sicht Unsinn – das können sie aber so lange tun, wie der Papst in Rom
sie nicht suspendiert oder exkommuniziert. Fazit: Sollen sie ihren Kram durchziehen, dann hat die Kirche
ein Problem und viele Antisemiten und Soutanen-Nazis weniger! Auch was Schönes!
Nun, werte Ackerpfütze, wenn die Lage der Dinge so ist, daß sogar Sie anerkennen müssen, diese sei
„ausgesprochen problematisch“, was „allen Beteiligten … auch den Piusbrüdern“ klar sei, darf es wohl
schon Anlaß zur Verwunderung sein, Sie sich nicht klar für den Weg der Legitimität aussprechen zu hören –
obwohl Sie dem Pontifex doch immerhin zubilligen, er sei „klug und auch christlich genug (sic!)“, die
Ehrlichkeit „der Piusbrüder“ zu erkennen. Doch: Woran sollte der Pontifex das erkennen – etwa an der
beeindruckenden Eides-, Wort-, Traditions-, Vertrags- und Rechtstreue des Bewegungsgründers oder seiner
Nachfolger – wie „legitim“ diese nun auch im Einzelfall immer sein mögen?
@sofafide Ein Mensch, der sich ein Schnitzle briet bemerkte, dass ihm dies missriet. Doch, da er sich
‘s selbst gebraten, tat er, als sei es wohlgeraten. Soviel zu den piusgeweihten Popen. Ne rein rhetorische
Floskel, so kannst alles und jeden diskreditieren. Da die FSSPX’ler auf die Tradition hören ist das selber
gebraten auf sie wohl nicht so zutreffend. Eher ist es schon auf die Modernisten in der Kirche zutreffend,
die das Vatikanum 2 immer noch verteidigen, obwohl es seit Nero und Luther der größte Schaden für die
Kirche ist. Zwar haben die es auch nicht selber gebraten, aber sie habens mit der Muttermilch ihrer alma
mater eingesogen und sie sind gedanklich nie über die Tutorien ihre Hochschulen hinausgewachsen, Promotion,
Dissertation und Professur zum Trotz sind sie nur Wiederholer geblieben. Als Beispiel mag Müller genügen!
Hochwürdiger Herr Marcelus, Sie haben doch sicher nichts dagegen, dass ich nach Ihnen in der Hölle eintreffen
könnte. Im übrigen habe ich Ihnen nicht das „Du“ angeboten. Bitte achten Sie die traditionellen Anstandsregeln.
Im voraus dankend wünsche ich Sie nicht in die Hölle. Spiritus spirat, ubi vult !
@Marcelus: pßt Mittwoch, 17. Juni 2009 21:59, Marcelus: Das ist alles zutreffend und macht mich ja gerade
zum „Denkenden“! „agitator“, wahlweise „cupidus rerum novarum“. „agitator“ … „cupidus rerum novarum“ …
res novas movere ‘Revolution machen’
Wenn der Papst … ein Ende der piusbrüderlichen Messen und Weihen bei der Aufhebung der Exkommunikationserklärungen
hätte haben wollen, hätte er das sagen können – und sagen müssen. Nichts davon ist geschehen, also
ist davon auszugehen, daß der Papst Messen und Weihen der Piusbruderschaft stillschweigend duldet. Daß
die Lage rechtlich ausgesprochen problematisch ist, ist allen Beteiligten klar, auch den Piusbrüdern.
Doch der Papst ist klug und auch christlich genug, um den ehrlichen Einsatz der Piusbrüder für den Erhalt
des christlichen Glaubens und der Kirche -ja, der einen, katholischen Kirche!- zu erkennen. Schon früher
wurde seitens der Piusbruderschaft an den Unterschied zwischen verantwortungsbewußtem Gehorsam und Kadavergehorsam
erinnert. Den kommunistischen und nationalsozialistischen Schergen hätte verantwortungsbewußter Gehorsam
-und damit auch gelegentlich Ungehorsam gegenüber verbrecherischen Befehlen- jedenfalls gutgetan. Zur
Zeit des heiligen Athanasios amtierte eine Zeitlang ein dem Arianismus nahestehender Papst – notgedrungen
mußte der Heilige damals jenem Papst ungehorsam sein. In Sachen Heidenmission mußte der heilige Paulus
dem heiligen Petrus widersprechen. So muß auch heute die Piusbruderschaft Gott mehr gehorchen als den
Menschen. Ihre Weihen dienen nicht der Vollziehung der Kirchengesetze, sondern dem Fortbestehen der katholischen
Tradition. In ihren Weihen wird nicht irgendein Jurismus vollzogen, sondern göttliche Gnade weitergegeben.
Es ist doch ganz einfach, und wirklich nicht schwer zu verstehen: Sucht die Bruderschaft die Einigung
mit Rom und die kanonische Errichtung ihres Inkardinationsverbandes, werden sich ihre Oberen um einen
kanonisch rechtmäßigen Weg für die beabsichtigten Weihen bemühen. Suchen sie keinen solchen rechtmäßigen
Weg, ist konkludent zu unterstellen, daß sie keine Einigung mit Rom und keine kanonische Errichtung ihres
Inkardinationsverbandes anstreben. Bis zum geplanten Weihetermin gilt daher: facta verbis validior.
Piusmotto: Ein Mensch, der sich ein Schnitzle briet bemerkte, dass ihm dies missriet. Daoch, a er es sich
selbst gebraten, tat er, als sei es wohlgeraten. Soviel zu den piusgeweihten Popen.