Gottlose
Ab in die Hölle dieser Welt
Der Atheist jammert über angeblich erlittenes Leid. Das ist vergebliche Liebesmühe. Denn in der Welt des Gottlosen kann es keine Gerechtigkeit geben.
Die Münsteranische Webseite 'kirchensite' berichtete über die Buskampagne eines Dortmunder Pallottinerpaters.
Die Münsteranische Webseite ‘kirchensite’ berichtete über die Buskampagne eines Dortmunder Pallottinerpaters.
(kreuz.net, Dortmund) Der Dortmunder Pallottiner, Pater Siegfried Modenbach (47), hat mit anderen eine christliche Buskampagne angestoßen. Sie steht unter dem Motto: „Keine Sorge: Es gibt Gott“.

Der Geistliche leitet seit Oktober 2007 das ‘Katholische Forum’ in Dortmund. Dieses ist nach eigenen Angaben ein Ort in der Dortmunder Innenstadt, wo die Fragen und Nöte der Menschen in Gespräch, Begegnung, Gottesdienst und Meditation zur Sprache kommen.

Kürzlich veröffentlichte die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ eine Diskussion des Paters mit dem gottlosen Martin Wirth, der für eine atheistische Buskampagne aktiv ist.

Höhere Gewalt

Die Zeitung berichtet eingangs, daß der geplante Stop eines Atheisten-Busses in Dortmund zunächst ausfiel. Höhere Gewalt sorgte dafür, daß der Öldruck des Gefährts zu niedrig war.

Vor der Zeitung erklärt Atheist Wirth, daß die Gottlosen bisher angeblich „eher zurückhaltend“ gewesen seien: „Dabei stellen wir die größte weltanschauliche Gruppe mit 35 Prozent, wenn man die christlichen Kirchen getrennt betrachtet.“

Pater Modenbach kauft ihm diese Zahlen nicht ab: „Die 35 Prozent sind völlig aus der Luft gegriffen.“

Daß jemand nicht mehr in der Kirche ist, heiße nicht, daß er nicht mehr an Gott glaube.

Der Gottlose kontert: „Daß jemand in der Kirche verbleibt, ist auch kein Indiz dafür, daß er glaubt.“

Atheismus ist Kirchenhaß

Wirth gibt vor der Zeitung zu, daß es seine Kampagne im wesentlichen antikirchlich ist: „Wir wollen informieren über die Kirche als Tendenzarbeitgeber, über die Finanzierung der Bischöfe, wie Kinder in den Religionsunterricht gedrängt werden.“

Der Atheist spielt sich auch als Opfer auf: „Ich und meine Familie, wir sind regelrecht gemobbt worden“ – jammert er:

„Mein Sohn kam mal völlig aufgelöst nach Hause, als er sieben war, und sagte: Ich bin ein Tier. Ich bin ein Unmensch. Ich bin nicht katholisch. Das hatte ihm ein Mitschüler gesagt.“

Nach katholischer Lehre und dem Psalmwort ist der Gottlose kein „Unmensch“, sondern ein Narr.

Pater Modenbach steigt auf die Jammertour des Atheisten ein: „Ich sage in aller Ernsthaftigkeit, daß ich ein solches Verhalten schlimm finde.“

Aufgeklärter Atheist?

Dann gibt der Geistliche die handelsüblichen Sprüche von sich: „Ich bin schon der Meinung, daß die Aufklärung wichtig war.“

Es sei doch erstaunlich, wie religiös eng manche Menschen heute noch denken würden: „Dabei ist jeder eingeladen, mündig zu sein.“

Der Atheist nützt die Sprüche des Paters erwartungsgemäß aus: „Der Mensch ist durch die Aufklärung wacher geworden“ – behauptet er.

In Wahrheit führte die sogenannte Aufklärung in das erste totalitäre System der Menschheitsgeschichte.

Der Mensch ist sich selber der größte Feind

Dann geht der Atheist zum Angriff über: Die Religion sei ein Angriff auf die Freiheit des Menschen – behauptet er.

Die Antwort von Pater Modenbach: „Wo der Mensch sich selbst zum Letzten macht, ist es oft der Anfang vom Ende.“

Dann wird der Atheist mit der Frage konfrontiert, ob seine Buskampagne nicht auch missionarisch sei.

Kleinlaut antwortet er: „Ersetzen Sie Missionierung durch Aufklärung.“

Er glaubt, daß seine gottlose Kampagne ein „Tabubruch“ ist.
      
265 Lesermeinungen
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#266   Denkender   21:05:51 | Mittwoch, 24. Juni 2009
Matthäus drei: Es gibt hierüber meines Wissens nach keine endgültige Entscheidung durch das
unfehlbare Lehramt,
sondern nur vorläufige, und somit fehlbare Erklärungen des Lehramtes,
und grundsätzlich gilt die Lehre: Erlaubt ist, was der Staat erlaubt.
Die aktive Sterbehilfe, Gnadentod wie Sie das zu bezeichnen belieben, ist meines Wissens ausser in den Niederlanden in der gesamten EU verboten und natürlich auch vom römisch-katholischen Lehramt.
Möglich ist nur das sterben lassen durch verhungern und/oder verdursten, oder durch Medikamentenentzug (wie bei JPII).
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#265   Fundi-Scanner   23:10:35 | Sonntag, 21. Juni 2009
Noch etwas, Gretchen:
„Zeichen“ und „Begegnungen“ als Gottesbeweis sind von mir nur zitiert worden. Lesen Sie LM vom Sa, 23:53, wo er derlei Dinge als Beweis anführt. Wie gesagt, dass gläubige Menschen in so mancher Situation glauben (!), eine existenz Gottes zu spüren halte ich für gut möglich und nicht gelogen. Nur lässt sich dieser Glaube auch mit dem damit verbundenen Anspruch der „einzigen Wahrheit“ nicht anderen Menschen aufoktroyieren. Das ist halt „Ihr“ Problem: Zu glauben, es gäbe nur Ihren Weg und jeder müsse denselben gehen, um vermeintlichen göttlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Ich bin weit davon entfernt, mich solcher ideologischer Ordnung zu unterwerfen. Wenn Ratzinger von Katholizismus als spürbar „vernünftiger“ Glaubensrichtung spricht, beweist das nur seine subjektive Wahrnehmung, die er sich und seinen Anhängern wohl schuldig ist. Ich bin da glücklicherweise nur aussenstehender Beobachter und mache mir dazu meine Gedanken.
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#264   Mannheimer †   22:59:41 | Sonntag, 21. Juni 2009
leo Miles: Noch ein Versuch.
Deswegen heckten sie die Revolution aus und bedienten sich der rasenden Massenseele.
Wieso raste sie denn wohl, die „Massenseele“? Weils vorher alles so toll war oder was?
:-D
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#263   Fundi-Scanner   22:43:05 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Gretchen
Erstaunlich, wie Gläubige einserseits bemängeln, dass Nichtgläubige oder Agnostiker einen nachvollziehbaren Beweis für eine göttliche Existenz erbracht haben möchten und wie sie andereseits darauf insistieren, dass die biblischen Gebote (als Grundlage des Katechismus und rel. Lehre) unzweifelhaft göttlich inspiriert sind. Getreu dem Motto: „Wir sind von vornherein im Recht, deshalb sind Zweifel unzulässig.“ Mit dieser kindlichen Basta!-Rhetorik können Sie erwachsenen Menschen nicht beikommen. Offenbar kränkt Sie bereits der Zweifel an der Existenz Gottes, sodaß Sie sich hinter zitierten Aussagen verschanzen. Genau so, wie Sie einen Beweis
in sichtbarer/nachvollziehbarer Form im Kontext mit Gott
ablehnen, kann ich umgekehrt dessen Existenz in Abrede stellen. Stur/trotzig sein kann ich auch.
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#262   Mannheimer †   22:12:52 | Sonntag, 21. Juni 2009
Leomile
Deswegen heckten sie die Revolution aus und bedienten sich der rasenden Massenseele.
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#261   Denkender   20:27:17 | Sonntag, 21. Juni 2009
Eines wissen wir: Der Suizid ist verboten
und eine Todsünde.
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#260   Marcelus   20:19:19 | Sonntag, 21. Juni 2009
Matthäus drei: Der Patient kann nur entscheiden, ob er eine Behandlung möchte, oder nicht,
aber eine aktive Tötung wie ein Gnadentod, das kann nur ohne Willen des Patienten geschehen.
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#259   Matthäus drei+ †   20:14:00 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Marcelus
Marcelus: Nein, eben nicht
… hätte der Staat die Aufgabe gehabt, dem nicht mehr amtsfähigen Papst den Gnadentod zu gewähren, …
Die aktive Sterbehilfe, Gnadentod wie Sie das zu bezeichnen belieben, ist meines Wissens ausser in den Niederlanden in der gesamten EU verboten und natürlich auch vom römisch-katholischen Lehramt.
Möglich ist nur das sterben lassen durch verhungern und/oder verdursten, oder durch Medikamentenentzug (wie bei JPII).
So gnädig und menschlich wie Sie das gerne hätten ist weder die katholische Kirche noch die allermeisten Staaten; obschon sich, siehe die Inanspruchname der Schweizer und Holländer Hilfe zum Freitod oder gar aktive Euthanasie, das sehr viele Menschen dringend wünschen: einen möglichst schmerz- und angstfreien Tod in Würde.
Aber da sei Ratzinger vor!
also im Falle des Papststaates das amtsführende Staatsoberhaupt bei Verhinderung des Papstes.
Ganz bestimmt NICHT! Das hat, und da sei Dank an den Deutschen Bundestag abgestattet! ausschliesslich der Patient mit seinen Angehörigen oder Bevollmächtigten zu entscheiden.
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#258   Denkender   20:05:17 | Sonntag, 21. Juni 2009
Gretchen: Ich stimme Ihnen absolut zu – aber sagen Sie das manchen Männern
Welch schöneDarstellungen gibt es doch von der Jungfrau und Gottesmutter Maria mit entblößter (!) Brust. Und weder die Maler noch die Betrachter werden wohl dabei unkeusche Gedanken gehabt haben. Wer sich beispielswweise am Strand an einer nackten weiblichen Brust „aufgeilt“, sollte mal sein Verhältnis zu Frauen und zu seiner Sexualität überdenken.
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#257   Marcelus   19:55:23 | Sonntag, 21. Juni 2009
Tobit: Letztendlich besitzt der Papst die Vollmacht, unfehlbar Glaubens- und Moraldefinitionen zu
treffen, aber alles andere, was der Papst sonst erklärt, ist fehlbar.
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#256   Denkender   19:51:30 | Sonntag, 21. Juni 2009
Und die Frage bleibt ja: Woher die Welt.
Es dürfte nichts geben, auch nicht Gott, weil ein ursacheloses Sein unlogisch ist,
und nachdem es aber die Welt gibt, muß es etwas Höchstes geben.
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#255   Gretchen †   19:44:34 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Fundi-Scanner: Sie schreiben von
„Zeichen“ und „Begegnungen“, die Gott als Gottesbeweis („Lebenszeichen“) liefern möge. Damit liefern Sie ein – allerdings arg schlichtes – Beispiel dafür, wie Menschen Gott auf sehr bedenkliche Art und Weise „versuchen“. Jesu Begegnung mit dem Bösen in der Wüste führt uns dieses auch von materialistischer Weltanschauung geprägte Ansinnen des Menschen und die Erwiderung Gottes/Jesu vortrefflich vor Augen. Erlauben Sie mir, hierzu auszugsweise einen von mir (und ich bin gewiss alles andere als ein „Fundi“) sehr geschätzten Theologen zu zitieren: „Der Hochmut, der Gott zum Objekt machen und ihm unsere Laborbedingungen auferlegen will, kann Gott nicht finden. Denn er setzt bereits voraus, dass wir Gott als Gott leugnen, weil wir uns über ihn stellen. Weil wir die ganze Dimension der Liebe des inneren Hörens ablegen und nur noch das Experimentierbare, das in unsere Hand gegeben ist, als wirklich anerkennen. Wer so denkt, macht sich selbst zu Gott und erniedrigt dabei nicht nur Gott, sondern die Welt und sich selber“. (Joseph Ratzinger/Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Herder, Freiburg 2006, S. 66.)
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#254   Denkender   19:22:31 | Sonntag, 21. Juni 2009
Fundi-Scanner: Sie glauben nur das, was man Ihnen vorsetzt:
Naiver geht’s nicht!
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#253   Fundi-Scanner   19:15:16 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender: Wie kommen Sie zu der Rechnung „Übernatürlich“= „Gott“?
Und was ist denn übernatürlich? Die sinnliche Wahrnehmung
eines Menschen, der vielleicht nur Opfer seiner blühenden Phantasien ist? Das Gefühl eines Menschen, etwas für ihn Unerklärliches erlebt zu haben? Das reicht mir nicht als Erklärung für ein göttliches Einwirken auf diese Person, wobei ich den Wunsch Gläubiger, nun endlich mal ein göttliches Lebenszeichen zu erhalten, schon nachvollziehen kann. Die ganze Zeit einem rein theoretischen Wesen zuzubeten ist irgendwann unbefriedigend, also hat man „Begegnungen“ oder „Zeichen“ als vermeintlichen Beweis.
Der interpretatorische Raum, den Sie da sich/anderen „Erleuchteten“ zur Verfügung stellen, ist mehr als großzügig. Womit wir wieder bei der angesprochenen Naivität landen. Aber auch auf die haben Sie ein Grundrecht und niemand soll Sie deswegen diskriminieren.
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#252   Denkender   17:44:44 | Sonntag, 21. Juni 2009
Ich sehe das genauso: Letztinstanz ist der Staat,
also im Kriegsfall der Truppenkommandant.
Solche Fragen sind immer Grenzbereiche der Moral, und letztlich meist nicht objektiv begründbar. Gibt ein Soldat im Krieg einem Kameraden dem in dieser Situation nicht mehr zu helfen ist den „Gnadenschuss“,
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#251   Marcelus   17:38:10 | Sonntag, 21. Juni 2009
Wenn eine unheilbare schwere Behinderung diagnostiziert wird, dann soll der Staat dieser
so geliebten Mitkreatur den Gnadentod geben.
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#250   Tobit   17:36:14 | Sonntag, 21. Juni 2009
Richtig, Marcelus:
Solche Fragen sind immer Grenzbereiche der Moral, und letztlich meist nicht objektiv begründbar. Gibt ein Soldat im Krieg einem Kameraden dem in dieser Situation nicht mehr zu helfen ist den „Gnadenschuss“, wird er ja nachher auch nicht wegen Mordes angeklagt. Und gerade im Zusammenhang mit moderner medizinischer Technik, die Menschen auch lange nachdem sie eigenständig lebensfähig sind noch am „Leben“ erhalten kann, stellt sich die Frage neu. Wir sollten deswegen eher dankbar sein für das im historischen Vergleich verschwindent geringe gesundheitliche Risiko von Schwangerschaften und auch für die hohe Lebensqualität von Behinderten, welche sie für viele (natürlich nicht alle) ermöglicht.
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#249   Marcelus   17:21:29 | Sonntag, 21. Juni 2009
Nein, eben nicht
Das heisst dass die Ärzte von JPII diesem, als er in Not, ja sogar in Todesnot war, auch gegen seinen Willen hätten helfen müssen und ihn erstens nie und nimmer aus der Klinik hätten gehen lassen dürfen und ihm sogar eine Zwangstherapie hätten angedeihen lassen müssen?
Johannes Paul II. hatte das Recht, auf eine Therapie zu verzichten – bei Nichtmehralleinlebensfähigkeit hätte der Staat die Aufgabe gehabt, dem nicht mehr amtsfähigen Papst den Gnadentod zu gewähren,
also im Falle des Papststaates das amtsführende Staatsoberhaupt bei Verhinderung des Papstes.
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#248   Matthäus drei+ †   17:19:37 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Marcelus
…aber wir haben die Pflicht, jemanden in Not zu helfen.
Das heisst dass die Ärzte von JPII diesem, als er in Not, ja sogar in Todesnot war, auch gegen seinen Willen hätten helfen müssen und ihn erstens nie und nimmer aus der Klinik hätten gehen lassen dürfen und ihm sogar eine Zwangstherapie hätten angedeihen lassen müssen?
Irgendwie ist Ihr katholisches Logikgebäude akut einsturzgefährdet. Ich werde mich davon strikt fernhalten, um nicht von den Trümmern erschlagen zu werden.
Letztlich sagt die Staatsautorität, ob ein Leben noch zu retten ist, oder nicht, …
Letztendlich hätte, Ihrer geschätzten Meinung nach, sogar Berlusconi entscheiden müssen, dass der Papst therapiert werden muss?
Das ist ja noch katholischer (also noch viel unlogischer) als Ihr erstes Statement.
Ich kann allen Menschen, die über ihr Leben und Leiden und Sterben selbst bestimmen wollen, so wie es uns der angeblich heilig zu sprechende Papst Johannes Paul II. vorgelebt hat, sich NICHT auf diese römisch-katholische Lebens/Todesmoral ein zu lassen.
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#247   Marcelus   17:09:57 | Sonntag, 21. Juni 2009
Matthäus drei: Die Entscheidung, eine lebensverlängernde Therapie abzulehnen, ist durch
die kirchliche Lehre erlaubt,
aber wir haben die Pflicht, jemanden in Not zu helfen.
Letztlich sagt die Staatsautorität, ob ein Leben noch zu retten ist, oder nicht,
oder ob ein Leben aus Mitleid getötet werden muß, wie etwa bei den vielen behinderten Kindern und Erwachsenen, die wir sonst noch in Deutschland hätten.
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#246   Matthäus drei+ †   17:07:01 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Kraut @Marcelus
Kraut: ooochh, Matthäus drei unser trauriges Träumerle
Würde mich interessieren, wo ein Kardinal von Galen massiv gegen die Nazis gesprochen oder geschrieben hat. Diese (Quellenfälschungen) würde ich mit gerne zu Gemüte führen. Der Tipp gilt auch für Sie Kraut: wenn jemand von den katholischen Kirchenfürsten gegen die Nazis gewirkt hat, war das bestimmt nicht Galen, sondern Preysing. Das war als Nazigegner ein völlig anderes Kaliber als Galen; der Galen war dafür viel zu sehr von den Nazis angetan.
Marcelus: Therapieverweigerung ist passive Euthanasie, die die Kirche natürlich erlaubt.
Das ist absolut NICHT der Fall. Eluana Englaro wollte nicht so „leben“ (dahinvegetieren ist der bessere Ausdruck) wie sie gezwungen wurde zu „leben“. Gezwungen mit juristischen Tricks und Winkelzügen eines katholischen Klerus an der Seite eines italienischen Gockels (anders kann man Berlusconi nicht bezeichnen), der die Todessehnsucht eines JPII jubelnd beklatscht hat und als „Martyrium“ wagte zu verkaufen.
So lange, bis es ihr Vater nach fast zwei Jahrzehnten Martyriums es schaffte ihren Willen nicht mehr zum „Leben“ gezwungen zu werden und ihre Therapie zu beenden, durch zu setzen.
Was die Kirche SAGT und was die Kirche WILL sind fast immer zwei völlig verschiedene Dinge.
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#245   Marcelus   16:49:29 | Sonntag, 21. Juni 2009
Therapieverweigerung ist passive Euthanasie, die die Kirche natürlich erlaubt.
Und Hitlers Angriff gegen Rußland als Präventivkrieg ist eine seit jeher gültige These in der Geschichte,
was Hitlers Angriff – ohne öffentliche Beweise – nicht entschuldigt.
Ohne Beweis ist der Angriff verbrecherisch.
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#244   Denkender   16:46:22 | Sonntag, 21. Juni 2009
Marcelus: Möge Gott es dir lohnen, daß du nicht müde wirst, deinen Mitmenschen
diese wichtige Lehre Christi zu erklären!
Ewiges Vergelt’s Gott!!
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#243   Matthäus drei+ †   16:45:50 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender @Marcelus
Denkender:
Auch heute dürfen Behinderte bis kurz vor ihrer Geburt staatlich erlaubt getötet werden – warum nicht nach der Geburt?
Art. 102 Grundgesetz: Die Todesstrafe ist abgeschafft.
Allerdings steht dem der Paragraf 2266 des Katechismus der Katholischen Kirche entgegen, der die Todesstrafe ausdrücklich zulässt.
Bei der FREIWILLIGEN Euthanasie hat der Deutsche Bundestag als oberster Gesetzgeber eben erst Pflöcke eingeschlagen, die z. B. das öffentlich zur Schau gestellte Leiden und Sterben eines Johannes Paul II. ebenso sanktionieren würden, wie seine Therapieverweigerung. Niemand kann mehr, gegen seinen Willen, gezwungen werden, am Leben zu bleiben.
Insofern ist hier der Staat der Kirche gefolgt, wie es uns der angeblich heilig zu sprechende JPII vorgelebt und „vorgestorben“ hat.
Marcelus: „obwohl sein eiziger Verdienst als „Nazigegner“ seine Euthanasiepredigt vom 3.8.1942 war“
Das war ja auch schon mutig genug –
Von Mut kann da eher weniger die Rede sein. Sie sollten sich mal informieren, wie ein Kardinal Preysing den Nazis auf die Zehen gestiegen ist. DAS war mutig.
Und dass das Unternehmen Barbarossa ein „Präventivkrieg“ gewesen sein soll – :-D .
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#242   Marcelus   16:44:41 | Sonntag, 21. Juni 2009
Gegen die hl. Reinheit gibt es keine leichten Sünden, weder in Gedanken, in Worten, noch in Werken …
alles ist eine schwere Sünde!
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#241   Denkender   16:42:20 | Sonntag, 21. Juni 2009
Und römisch-katholische Kirchen dürfen Frauen, aber auch Männer, nur
ordentlich gekleidet betreten – in römisch-katholischen Kirchen ist das selbstverständlich.
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#239   aufrechterkatholik   16:42:07 | Sonntag, 21. Juni 2009
und sie dürfen außerdem
ihr Gemächt nur zur Not berührern.
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#238   Marcelus   16:40:35 | Sonntag, 21. Juni 2009
Und jene, die ehelos leben,
müssen Sport betreiben, oder sonstige körperliche Ertüchtigung betreiben, um rein zu bleiben,
wie z.B. kaltes Wasser am Morgen und am Abend.
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#237   Denkender   16:35:55 | Sonntag, 21. Juni 2009
Gretchen: Gegen die heilige Reinheit gibt es nur schwere Sünden,
wie Christus bereits in der Bergpredigt lehrt: Wer eine Frau lüstern ansieht, hat im Herzen mit ihr bereits Ehebruch begangen.
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#236   Marcelus   16:33:43 | Sonntag, 21. Juni 2009
Aber grundsätzlich ist es nicht verboten.
In vielen Kulturen der Erde laufen die Frauen so rum … www.traditioninaction.org/…NewGuineaNatives.htm
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#235   Gretchen †   16:32:10 | Sonntag, 21. Juni 2009
Dann sollen sie doch
„nachsehen“. Solange es beim „Sehen“ bleibt, ist’s doch harmlos. Es gibt doch den uralten Spruch „Appetit holen darf man sich außerhalb – aber gegessen wird zu Hause!“ :-)
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#234   Denkender   16:30:27 | Sonntag, 21. Juni 2009
Sie glauben doch nicht ernsthaft, daß Männer diesen Frauen
nicht nachsehen?
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#233   Gretchen †   16:25:18 | Sonntag, 21. Juni 2009
Na und? Welch schöne
Darstellungen gibt es doch von der Jungfrau und Gottesmutter Maria mit entblößter (!) Brust. Und weder die Maler noch die Betrachter werden wohl dabei unkeusche Gedanken gehabt haben. Wer sich beispielswweise am Strand an einer nackten weiblichen Brust „aufgeilt“, sollte mal sein Verhältnis zu Frauen und zu seiner Sexualität überdenken.
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#232   Marcelus   16:24:04 | Sonntag, 21. Juni 2009
Gretchen: Die Männer dürfen keinen Frauen unrein hinterhersehen und keine
unreine Gedanken haben.
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#231   Denkender   16:22:13 | Sonntag, 21. Juni 2009
Und das ist ja noch nicht alles!
Gretchen
Warum sollen die Mädchen,wenn sie hübsch gebaut sind, nicht in netten Oberteilen und Höschen herumlaufen? Was ist daran hurenhaft, „Denkender“?
Am Strand laufen sie mit nacktem Oberkörper rum.
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#230   Gretchen †   16:21:36 | Sonntag, 21. Juni 2009
Unkeusch
ist nicht die Kleidung, sondern das Denken irgendwelcher Lustgreise. Wer einen schönen, letztlich von Gott geschenkten, hübschen Körper hat – Mädels eben einen wohl gestalteten Busen und junge Männer evtl. einen „knackigen“ Po – , darf m. E. diese „Geschenke“ auch durch knappe Kleidung unterstreichen.
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#229   Marcelus   16:18:38 | Sonntag, 21. Juni 2009
Gretchen: Diese Kleidung sind Blickfänge –
und das ist nicht keusch, oder wollen Sie das anders behaupten?
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#228   Gretchen †   16:17:19 | Sonntag, 21. Juni 2009
Warum sollen die Mädchen,
wenn sie hübsch gebaut sind, nicht in netten Oberteilen und Höschen herumlaufen? Was ist daran hurenhaft, „Denkender“?
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#227   Marcelus   16:15:37 | Sonntag, 21. Juni 2009
Gezwungenermaßen tolerant
ich bin da tolerant …
Denn selbst in Papstmassenmessen an Weltjugendtagen laufen Mädchen in Unterwäsche rum – und deshalb lehne ich den NOM völlig ab!
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#226   Denkender   16:08:22 | Sonntag, 21. Juni 2009
Nicht das Kopftuch gehört verboten, denn dieses widerspricht nicht dem laizistisch religiös-
neutralen Staat – sondern im Gegenteil, das widerspricht der Religionsfreiheit.
Es sollte verboten werden, daß unseren Frauen BH und Slip als fertige Kleidung ausreicht!
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#225   Marcelus   16:06:20 | Sonntag, 21. Juni 2009
Paulaner: Sie haben von Kirchengeschichte null Ahnung …
Schlechter geworden ist nur die Moral der Pfaffen aber wen kümmert das schon.
Die waren nie besser …
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#224   Denkender   16:05:22 | Sonntag, 21. Juni 2009
EU-feindliche Parteien sind staatsfeindliche Parteien
und sollten als solche verboten werden.
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#223   Paulaner †   16:05:09 | Sonntag, 21. Juni 2009
Sie leben geistig immer noch in Jahrhunderten, in denen sie was verbieten konnten.
Denkender: Das Kopftuch soll verboten werden,
aber die übrigen Mädchen dürfen wie Huren rumlaufen … in BH und Unterhöschen …
:-D GOTT SEI DANK IST DIESE ZEIT VORBEI!
Es ist zwar nicht besser geworden mit der Moral aber auch nicht schlechter; jedoch viel besser mit der Freiheit. Schlechter geworden ist nur die Moral der Pfaffen aber wen kümmert das schon.
:-D
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#222   Marcelus   16:01:17 | Sonntag, 21. Juni 2009
Kraut: Und dann sind Sie gegen die türkische Einwanderung?
Die Türken sind die einzigen, die besser gekleidet sind als die nichtmohammedanischen Stammeuropäer.
Gott sei Dank haben wir sie in der EU – und hoffentlich haben wir auch bald die Türkei in der EU, mit völlig freiem Waren- und Personenverkehr, und ausdrücklich auch mit freiem Tabak- und Bücherwarenverkehr, wo die EU zur Zeit sich selbst widerspricht, aber das sind Detailfragen, die das EU-Parlament endlich lösen muß.
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#221   Kraut   15:58:10 | Sonntag, 21. Juni 2009
Freilich laufen die freiwillig so rum
weil ihnen die bescheuerten Alten nix als Unzuchtdenken mit auf den Weg gegeben haben! Und mit dreizehn die Pille verschrieben.
Super, hm?
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#220   Denkender   15:57:04 | Sonntag, 21. Juni 2009
Marcelus: Du wirst aber zugeben müssen,
daß die Christen besser handeln.
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#219   Marcelus   15:55:37 | Sonntag, 21. Juni 2009
Kraut: Die laufen doch freiwillig so rum –
Sie dürfen Sie bloß nicht lüstern ansehen, denn das ist eine schwere Sünde.
Also immer nur ins Gesicht sehen.
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#218   Denkender   15:54:17 | Sonntag, 21. Juni 2009
Marcelus wendet sich doch gegen
das Kopftuchverbot …
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#217   Kraut   15:53:13 | Sonntag, 21. Juni 2009
ich bin da tolerant …
Nö Marcelus. Lustmolch trifft die Sache eher, gell
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#216   Denkender   15:52:39 | Sonntag, 21. Juni 2009
Marcelus: Als denkender Demokrat
dulde ich auch Ihre Meinung.
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#215   Marcelus   15:50:26 | Sonntag, 21. Juni 2009
Denkender: Sollen sie …
ich bin da tolerant …
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#214   Denkender   15:49:29 | Sonntag, 21. Juni 2009
Das Kopftuch soll verboten werden,
aber die übrigen Mädchen dürfen wie Huren rumlaufen … in BH und Unterhöschen …
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#213   Kraut   15:48:14 | Sonntag, 21. Juni 2009
…qiiiik…quieeetsch…riiiik…quiietsch…was ist das?
Marcelus, das alte verrostete Fähnlein im verlogenen Wind der EU.
Müßte mal geölt werden. Oder ausgemustert.
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#212   Marcelus   15:46:48 | Sonntag, 21. Juni 2009
Dumme Antidemokraten!
Die Demokratie muß diese ausschalten, wenn sie sich nicht selbst den Lebensnerv durchtrennen will: Reichen nicht die Beispiele Deutsches Reich und Rußland, wie Antidemokraten mit Demokratien umgehen?
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#211   Denkender   15:44:57 | Sonntag, 21. Juni 2009
Viele Juden sind und waren damals Bolschewisten, Freimaurer, …
Und die Nichtjuden natürlich nicht …
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#210   Paulaner †   15:44:07 | Sonntag, 21. Juni 2009
Nein danke, das brauch ich Ihnen nicht zu „belegen“.
Matthäus3:
Viele Juden sind und waren damals Bolschewisten, Freimaurer, …
Mehr Wunschdenken als Argument; durch nichts belegt. Allerdings dürfte der folgende Satz richtig sein, aber aus anderen Wurzeln heraus, als Sie annehmen Paulaner.
:-D :-[ selbst wenn Sie mir dafür den Knackwurstkranz eines Antisemiten um den Hals hängen würden.
^-^ … nöö :-D , nicht hier in kreuz.net. >:)
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#209   Marcelus   15:43:46 | Sonntag, 21. Juni 2009
Tobit: Es gibt auch ein Selbstbestimmungsrecht der Eltern über ihre Kinder,
d.h. bei Behinderungen haben diese das Recht, vielleicht sogar die Pflicht, diesen ein Leben in dieser Welt zu ersparen.
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#208   Tobit   15:42:36 | Sonntag, 21. Juni 2009
Denkender:
Auch heute dürfen Behinderte bis kurz vor ihrer Geburt staatlich erlaubt getötet werden – warum nicht nach der Geburt?
Weil dann das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper (vgl. Menschenrechte) nicht mehr als Rechtfertigung gilt.
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#207   Marcelus   15:29:49 | Sonntag, 21. Juni 2009
Über Religion als Gesinnungsdiktatur hat die EAV ein gutes Politlied gemacht:
Mein Gott
„Gebt den Pfaffen Biowaffen!“
www.youtube.com/watch?v=EA7Xk-OJ0vE
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#206   Kraut   15:27:44 | Sonntag, 21. Juni 2009
ooochh, Matthäus drei unser trauriges Träumerle
Es genügt völlig das beredte Schweigen des Kirchenfürsten
zieht die ollen Kamellen wieder raus. Hat zwar den total beschränkten historischen Horizont, aber jault mit wenn es um sein Lieblingsthema geht!
Halt die Klappe, Matthäus drei! Mach Dich nicht lächerlicher als Du ohnehin bist.
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#205   Marcelus   15:22:51 | Sonntag, 21. Juni 2009
„obwohl sein eiziger Verdienst als „Nazigegner“ seine Euthanasiepredigt vom 3.8.1942 war“
Das war ja auch schon mutig genug –
der Krieg gegen die UdSSR dürfte ein Präventivkrieg gewesen sein, da Stalin in Deutschland einmarschieren wollte.
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#204   Denkender   15:20:12 | Sonntag, 21. Juni 2009
Im NS-Reich gab es die Tötung von behinderten Menschen auf staatliche Anordnung hin –
das muß nicht Mord sein, auch heute nicht.
Auch heute dürfen Behinderte bis kurz vor ihrer Geburt staatlich erlaubt getötet werden – warum nicht nach der Geburt?
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#203   Matthäus drei+ †   15:17:59 | Sonntag, 21. Juni 2009
Hallo Herr von Eich
Alexander von Eich: @Matthäus Drei
Aber einfach zu behaupten, von Galen wäre ein Nazi gewesen,…
Wer lesen kann und das gelesene auch versteht, ist klar im Vorteil Herr von Eich. Ich habe nicht geschrieben dass Herr von Galen Nazi war (obwohl sein eiziger Verdienst als „Nazigegner“ seine Euthanasiepredigt vom 3.8.1942 war) sondern dass er sich von Hitler nicht abgewendet hätte. Er hatte nämlich den Krieg gegen die Bolschwiken freudig begrüsst (z. B. im Hirtenbrief vom 14. Sept. 1941)
Der wollte die Juden nicht umbringen, sondern höchstens ihren „schädlichen Einfluss“… zurückdrängen. Auch kein Antsemitismus, sondern … wenn überhaupt.
Da hat einer die Juden als Volksschädlinge erkannt, war aber kein Nazi.
Das ist ungefähr so, als würde ich den schädlichen Einfluss der katholischen Kirche zurückdrängen wollen, würde aber die Bezeichnung Kirchenhasser oder Glaubensfeind und schlimmeres strikt zurückweisen. Ich bin ja kein Kirchenfeind, ich bin dann nur gegen den schädlichen Einfluss der Kirche z. B. durch pädophile Priester. Wenn ich überhaupt Kirchengegner wäre; ich will ja nur die Schädlinge in der Kirche weg haben.
Das ist ungeführ Ihre Argumentationsschiene bezüglich des Gutmenschen und agblichen Antinazi Galen.
Oder können Sie Zitate nennen, wo so ein Vernichtungswille draus hervorgeht?
Es genügt völlig das beredte Schweigen des Kirchenfürsten zum Massenmord an den Juden während er zum Mord an Behinderten deutliche Worte findet. Wer schweigt, stimmt zu sagen sie immer.
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#202   Tobit   14:58:21 | Sonntag, 21. Juni 2009
Denkender, dann sollten sie sich schnell mit der James Randi Educational Foundation…
in Verbindung setzen und die eine Million Dollar sichern, die auf den Beweis von Übernatürlichem ausgesetzt sind.
Sie würden dies nicht nur aus Eigennutz tun, sondern ein Exempel für die ganze Menschheit statuieren, damit „entblödete“ (Zitat von Kreuz.net-User) Menschen wie ich, die nicht mit der Gabe gesegnet wurden das Übernatürliche wahrzunehmen endlich erleuchtet werden. Auch würde das gottlose System der satanischen, menschenverachtenden (Pseudo-) Wissenschaften wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen, die Physik währe überholt…also nur heraus mit ihren Beweisen!
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#201   Denkender   13:28:43 | Sonntag, 21. Juni 2009
Fundi-Scanner: Du bist wirklich naiv, wenn du an nichts Übernatürliches glaubst …
es gibt genug Beweise, daß es Übernatürliches gibt …
und auch, daß hier Gott zu finden ist, und auch der Teufel.
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#200   Fundi-Scanner   13:26:20 | Sonntag, 21. Juni 2009
@LM: Sicherlich ist eine gute Portion Naivität eine gute Glaubensbasis
(…)die erfahrungen der heiligen, zahllose anerkannte wunderberichte, erscheinungen, heilungen, bestätigungen durch arme seelen, nahtoterlebnisse etc
‘Klingt wie eine Auflistung von Patientenbefunden einer Anstalt für geistig Eingeschränkte.
Merke: Schon viele Menschen haben irgendwelche „Erscheinungen“ gehabt. Ich erinnere mich an unterhaltsame Berichte beispielsweise einer Nina Hagen.
Was diese mit einer Existenz Gottes zu tun haben sollen, ist mir allerdings schleierhaft. Wahrscheinlich, weil mir solche Erscheinungen noch fehlen. Oder ich bin der Naive, weil ich diese Zeichen nicht erkennen will. Weil ich
sehr nüchtern an solche Sachen herangehe, sorry. Aber ich lass’Ihnen gerne Ihren Glauben an solche für mich kruden „Belege“. Solange solcher Firlefanz keinen Einzug in wichtige Entscheidungen jenseits kirchlicher Ereignisse
erfährt, könnt ihr meinetwegen alles sehen, was Euren Glauben bestärkt. Mich stört’s in meinem Tun nicht und umgekehrt behaupte ich, dass mein Tun auch Euren Glauben nicht beeinträchtigt. Das ist doch schon mal ‘was.
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#199   Leo Miles   10:13:20 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Tobit
Der Unterschied ist, daß das Christentum tatsächlich alles erklären kann (soweit der Schöpfer uns Einblick gewährt).
Der Atheismus, aber auch der Pantheismus, führt jede Zivilisation in den Abgrund. Von dieser „aufgeklärten Gesellschaft“ wird nichts übrig bleiben, außer die Kinder Gottes. Der Rest vernichtet sich selbst. Alleluja.
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#198   Tobit   03:52:04 | Sonntag, 21. Juni 2009
Eine totalitäre Weltanschauung will alles erklären und alles regeln.
Ach so. Das Christentum will auch alles erklären (die Fragen der metaphysica specialis) und (mithilfe göttlicher Gebote) regeln, sogar das Sexleben der Leute, das hab ich von der Aufklärung nicht gehört. Einige tun hier ja gerade so, als währe die Mehrheit der Menschen im Mittelalter besser dran gewesen, im allzu christlichen Feudalsystem. Wenn sie dahin zurückwollen bitte sehr, ich hab in meinem bescheidenen Garten noch ein Stück Land zu verpachten. :-D
Desweiteren wird öfter der Eindruck erweckt das es im Atheismus keine metaphysischen Ideen und Begriffe mehr geben würde, was vollkommener Quatsch ist. Einfach mal die Geschichte der Metaphysik anschauen, nicht einfach irgendwo im Mittelalter stehen bleiben und dann jammern das die Atheisten nichts metaphysisches mehr kennen würden.
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#197   Matthäus drei+ †   02:43:17 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Paulaner
Es folgen Argumente, denen ich durchweg folgen kann.
Viele Juden sind und waren damals Bolschewisten, Freimaurer, …
Mehr Wunschdenken als Argument; durch nichts belegt. Allerdings dürfte der folgende Satz richtig sein, aber aus anderen Wurzeln heraus, als Sie annehmen Paulaner.
… als Gruppe besonders den Nazi intellektuell überlegen und daraus…
Die Juden als soziale Gruppe waren im Schnitt der Bevölkerung (in D und A) durchaus intellektuell überlegen, weil sie sich nach der Emanzipation sehr bemüht haben „Karriere zu machen“. Mit die besten Ärzte, Anwälte und andere Freischaffende der alten k. u. k. Monarchie beispielsweise, waren unter der jüdischen Bevölkerung zu finden und das generierte, zusammen mit dem Jahrtausende alten, katholisch fundierten und natürlich nicht mit der Emanzipation der Juden verflogenen Antisemitismus Neid. Sebastian Haffner hat das in seinem Buch „Anmerkungen zu Hitler“ sehr gut beschrieben. Auch in Deutschland hat bei sehr vielen Bürgern das Gefühl vorgeherrscht, dass die „frechen Juden“ mal „eins auf die Mütze“ bekommen sollten und Adolf Hitler war denen genau der richtige für dieses Unterfangen.
Es hat die Argumente gegen die Verträge geliefert (Versaille und St.Germain). Unterlegenheit führt zu Krieg.
Dass die Unterlegenheitsgefühle und die Sehnsucht nach Rache für Versailles dazu kam, ist nicht das „Verdienst“ der Juden, sondern vor allem des „Erzfeindes“ Frankreich.
später weiter
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#196   Paulaner †   00:15:07 | Sonntag, 21. Juni 2009
Das besprechen Sie einmal ernsthaft in der Schusterinnung, bitte!
gutpfad: Ich bin sicher, dass auch ein Mensch ohne Religion zum Ziel kommen kann.
Wenn er im Alltag „den Willen Gottes“ tut.
Da muss einer jahrelang Lehrjahre, Gesellenzeit hinter sich bringen und die Meisterprüfung bestehen und dann soll es egal sein, dass jeder Hinz und Kunz die Befugnis hat, „die Wahrheit“ zu verkünden, „Messen zu lesen“, „Beichten zu hören inklusive Absolution“ und so weiter?
Also büttää!
:-D
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#195   LM.   00:09:51 | Sonntag, 21. Juni 2009
mein Gott – lieber david
sag – wie fühlst du dich ?
–>
derstandard.at/…-Fall-in-Oesterreich
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#194   Schalom   23:58:47 | Samstag, 20. Juni 2009
Lieber Fundiscanner, Was ist ein Beweis?
Vielleicht Ihre Existenz?
Eine Illusion unseres Gehirns?
Gute Nacht :(3 :(3 :(3
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#193   LM.   23:53:32 | Samstag, 20. Juni 2009
fundiscanner
neben den zahlreichen persönlichen zeugnissen der gotteserfahrung aus der schrift haben wir die erfahrungen der heiligen, zahllose anerkannte wunderberichte, erscheinungen, heilungen, bestätigungen durch arme seelen, nahtoterlebnisse etc etc etc.
alle diese dinge ergeben insgesamt ein sehr rundes bild dass Gott Realität ist
das es ihn gibt ist alleine durch logische vernunft erkennbar – durchschnittliche intelligenz vorausgesetzt
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#192   Fundi-Scanner   23:46:51 | Samstag, 20. Juni 2009
@gutpfad
…und „Gott“ sei Dank kennt niemand diesen Willen. Denn alles, was dazu existiert, sind niedergeschriebene und zitierte Behauptungen. Auch deren zigfache Wiederholung kommt keinem Beweis gleich. Egal, ob mündlich wiedergegeben oder schriftlich fixiert. Da können sich Geistliche und deren Schäfchen in den Hintern beißen- es gibt KEINEN BEWEIS.
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#191   vonHerzmanovsky-Orlando   23:43:54 | Samstag, 20. Juni 2009
@Fundi-Scanner
Und dass du keine siehst wo deine Ideologie ist, das ist auch klar. Hättest du den Überblick, würdest du ja nicht solchem Unsinn hinterherlaufen.
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#190   gutpfad   23:42:15 | Samstag, 20. Juni 2009
Ich bin sicher, dass auch ein Mensch ohne Religion zum Ziel kommen kann.
:(3
Wenn er im Alltag „den Willen Gottes“ tut.
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#189   Fundi-Scanner   23:41:36 | Samstag, 20. Juni 2009
@vonHinten-Ohne
Na, dass Sie überall Ideologien sehen, wo keine sind, ist verständlich.
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#188   vonHerzmanovsky-Orlando   23:38:38 | Samstag, 20. Juni 2009
@Fundi-Scanner
Atheismus oder Agnostizismus sind keine Ideologien
Zumindest können sie das nicht zugeben, ohne ihren Anspruch zu verlieren kein Ideologien zu sein. Und sie tuns auch nicht, eben weil sie nicht blöde und Ideologien sind.
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#187   Fundi-Scanner   23:36:04 | Samstag, 20. Juni 2009
Atheismus oder Agnostizismus sind keine Ideologien
Hier wird ja gern unterstellt, dass Nichtgläubige Opfer einer
modernistischen Meinungsdiktatur seien. Dieser konstruierte Vorwurf ist albern und kann nicht davon ablenken, dass religiöse Lehren Ideologien sind, mit all den typischen Merkmalen, die dazu gehören. Und natürlich sind Katholiken-Fundis dieser Ideologie hörig. Das Sie im Alltag vor den selbst auferlegten Gesetzen nicht bestehen, ist eine andere Sache. Sie selbst würden diese Ausrutscher als Sünden oder Schwäche bezeichnen. Ich empfinde Sie als Hinweis darauf, dass sich das Gehirn nicht zu 100% gleichschalten lässt, also als ein gutes Zeichen.
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#186   FXaver   23:02:30 | Samstag, 20. Juni 2009
Totalitarismus und Aufklärung
Eine totalitäre Weltanschauung will alles erklären und alles regeln. Wie es die verschiedenen Sozialismen wollten. Natürlich ist dies eine Frucht der Aufklärung. Allerdings gab es auch zuvor schreckliche Diktatoren. Doch diese handelten ohne totalitäre Weltanschaung.
Doch die Aufklärung trat mit dem Anspruch auf, die Welt für den Menschen angenehmer zu machen. Statt eines Paradieses im Jenseits ein besseres Leben im Diesseits. Ein Ergebnis davon war Auschwitz und Gulag. Aber auch Antibiotika und Schutzimpfungen.
Ob dieser Anspruch heute erfüllt ist oder nicht ist meiner Ansicht nach noch offen. Die Lösung oder Nicht-Lösung der ökologischen Frage in den nächsten Jahrzehnten wird wohl klären, ob die Aufklärung der Menschheit einen echten Fortschritt gebracht hat.
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#185   solagratia †   21:25:10 | Samstag, 20. Juni 2009
Ich kenne es, liebe Galatea, habe aber offenbar
einen Knoten im Hirn. Das Höhlengleichnis ist ja nun audgesprochen breit verwendbar und ich sehe hier offenbar den Wald vor Bäumen nicht, oder besser gesagt den Bezug zu entweder Dschingis Khan oder der Aufklärung oder irgend etwas, was ich übersehen habe. Sorry.
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#184   Galatea   21:16:28 | Samstag, 20. Juni 2009
Sehr geehrter Herr solagratia,
ich würde es – es dauert nicht lang – lesen.
Entschuldigen Sie, wenn mein Vorschlag missverständlich war.
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#183   solagratia †   20:41:12 | Samstag, 20. Juni 2009
Ja, liebe Galatea, das gab es,
können Sie auch noch kurz andeuten, was ich mit der Aussage anfangen soll? Was hat Platon mit Salmanasser II zu tun?
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#182   Galatea   20:30:20 | Samstag, 20. Juni 2009
Sehr gehrter Herr Sola Gratia,
da gab es einmal ein Höhlengleichnis.
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#181   vonHerzmanovsky-Orlando   20:19:25 | Samstag, 20. Juni 2009
@Paulaner
Ein Sammelsurium von fatalen Missverständnissen durch dämliche Ausbildung.
Klar da hast es du besser, so ganz ohne Ausbildung!
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#180   solagratia †   20:14:55 | Samstag, 20. Juni 2009
Ach soooo:
In Wahrheit führte die sogenannte Aufklärung in das erste totalitäre System der Menschheitsgeschichte.
Ja, alles klar, jetzt fällt es mir wieder ein, Dschingis Khan, Ramses III, Salmanasser II, Nero, die Azthekenkönige etc. etc., alles total aufgeklärte Kameraden. Deswegen waren sie ja auch totalitär.
Mann, wie kann man so einen Schwachsinn verzapfen…
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#179   Tobit   19:47:15 | Samstag, 20. Juni 2009
Herr Leo Miles: Gut, da sie ja augenscheinlich
… Rousseau nicht gelesen haben und trotzdem wissen was er schreibt, sind sie Prophet?
Die Kirchenspaltung ist von Luther gewollt. Das Thema Ablaßbrief war nur ein Aufhänger. Luther wurde auch nicht verfolgt. Es gab sogar öffentliche Diskussionen mit führenden katholischen Theologen, wobei Luther kein Haar gekrümmt wurde. Später wurde er dann von protestantischen Fürsten hofiert, weil er ihre Gier auf die Güter der Kirche rechtfertigte.
Obacht Kinder, der Experte für Geschichte spricht! Wo er seine Erkenntnisse diesmal her hat? Bücher? Forschung? Oder doch wieder selbst ausgedacht?
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#178   Alexander von Eich   18:39:06 | Samstag, 20. Juni 2009
@Matthäus Drei
Aber einfach zu behaupten, von Galen wäre ein Nazi gewesen, ist auch sehr überzeugend. :-S
Der wollte die Juden nicht umbringen, sondern höchstens ihren „schädlichen Einfluss“ -oder wie man das damals nannte-, zurückdrängen. Auch kein Antsemitismus, sondern religiös begründeter Antijudaismus, wenn überhaupt.
Oder können Sie Zitate nennen, wo so ein Vernichtungswille draus hervorgeht? Bestmmt nicht. Weil es die nicht geben wird.
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#177   Dr. Best   18:38:43 | Samstag, 20. Juni 2009
Argumente
Das beste Argument gegen Mundgeruch wäre Zähneputzen, Matthäus Drei. Aber davon halten Sie wohl nix! Sie stinken entsetzlich!
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#176   Matthäus drei+ †   18:33:01 | Samstag, 20. Juni 2009
Argumente? Ja, aber nur von Paulaner. Na denn …
Dr. Best: matthäus drei
Wenn Sie schon keine Mundhygiene kennen, halten Sie besser das Maul! Sie stinken ja gegen den Wind!
Na wenn das keine grossartigen Argumente sind – welche wären es dann? Früher die Heilige Inquisition und das Autodafé; aber heute?
Alexander von Eich: Matthäus Drei
Das glauben Sie wohl selbst nicht, das mit Galen. Das ist falsch, Sie ermangeln des Gespürs und der Urteilskraft in religiösen Fragen und begehen hierdurch krasse Fehler in der Deduktion menschlich-politspezifscher Charakterbildnisse. Sie sind da also leider ein Vollamateur.
Ist zwar auch ärmlich an Argumenten (so kurz vorm verhungern), aber wenigstens der Versuch einer Agumentation und nicht nur ad hominem. Danke Herr von Eich.
Kommen jetzt die Argumente? Mal sehen:
Paulaner: Mit Ihrem Vorurteil geschieht Ihnen recht, dass Sie in den Abgrund purzeln.
Das ist einfach mal so eine Aussage, mal sehen ob sie begründet wird.
Die Vorkriegszeit hat „rechtsextrem“ in der heutigen Diktion nicht gekannt, das war damals anders aufgestellt.
Und weil diese Richtung nicht als „rechtsextrem“ eingeordnet wurde, hat sie nicht existiert?
Ist zwar ein Argument, aber falsch. Faschismus und Antisemitismus hat es damals schon gegeben.
Die katholische Intention lässt sich an der vorkonziliaren Einstellung, die die konservativen Katholiken nicht loslassen können, einigermaßen gut erkennen: …
Es folgen sehr gute Argumente, denen ich durchweg folgen kann.
Viele Juden sind und waren damals …
Rest später
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#175   Paulaner †   16:17:56 | Samstag, 20. Juni 2009
Mit Ihrem Vorurteil geschieht Ihnen recht, dass Sie in den Abgrund purzeln.
Matthäus drei: Die rechtslastige katholische Kirche
Die Vorkriegszeit hat „rechtsextrem“ in der heutigen Diktion nicht gekannt, das war damals anders aufgestellt.
Die katholische Intention lässt sich an der vorkonziliaren Einstellung, die die konservativen Katholiken nicht loslassen können, einigermaßen gut erkennen:
Judenmission hat hohe Priorität bei der früheren Kirche und bei anderen Fundi. Das wiederum bedeutet für die Juden Vernichtung, was den Katholiken/Pfaffen nicht körperliche Vernichtung sondern im Gegenteil, Mission ist, Erhöhung, Hinführung zu Christus, noch edler geht es gar nicht. Ein Sammelsurium von fatalen Missverständnissen durch dämliche Ausbildung.
Dass Hitler das anders gemeint hat, haben sie nicht geahnt oder verdrängt, es ging um die jüdischen Seelen. Ich halte für eine Unterstellung, was einige Holocaust-Apostel vorantreiben, dass einige der Priester und Bischöfe von einem Fanal, einem Riesen-Scheiterhaufen zur Massenreinigung der Seelen geträumt und phantasiert hätten.
Viele Juden sind und waren damals Bolschewisten, Freimaurer, als Gruppe besonders den Nazi intellektuell überlegen und daraus hat sich ein feindseliges Interessengemisch ergeben, das heute schwer nachvollziehbar ist. Es hat die Argumente gegen die Verträge geliefert (Versaille und St.Germain). Unterlegenheit führt zu Krieg.
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#174   Alexander von Eich   15:51:29 | Samstag, 20. Juni 2009
Matthäus Drei
Das glauben Sie wohl selbst nicht, das mit Galen. Das ist falsch, Sie ermangeln des Gespürs und der Urteilskraft in religiösen Fragen und begehen hierdurch krasse Fehler in der Deduktion menschlich-politspezifscher Charakterbildnisse. Sie sind da also leider ein Vollamateur.
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#173   Dr. Best   15:45:07 | Samstag, 20. Juni 2009
matthäus drei
Wenn Sie schon keine Mundhygiene kennen, halten Sie besser das Maul! Sie stinken ja gegen den Wind!
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#172   Matthäus drei+ †   15:43:04 | Samstag, 20. Juni 2009
Die rechtslastige katholische Kirche
Paulaner: Prophezeiungen, die die Zukunft betreffen …
Jetzt relativiere ich einmal auf Teufelkommraus:Wenn die deutschen Bischöfe vor dem WK2 gewußt hätten, wen sie da gegen den Bolschewismus vor ihren Karren spannen …
Ihre Prophezeiung in allen Ehren und Ihr Wort in Gottes Ohr Paulaner, aber glauben Sie wirklich, dass sich ein deutscher Kardinal, der gleichzeitig ein glühender Patriot war (und Antisemit reinsten Wassers) von so einer Erkenntnis hätte abschrecken lassen?
Das Elend mit der katholischen Kirche war doch schon immer, dass sie sich dem Rechtsextremismus viel näher fühlte, als der linken Seite des politischen Spektrums. Warum ist wohl ein Faschistenliebchen wie Balaguer in einer Schnellbleiche zum Expressheiligen gemacht worden oder warum wurde Williamson et alii die Hand brüderlich entgegengestreckt (und die haben nichts besseres zu tun, als hinein zu spucken), obwohl deren rechtslastige Gesinnung wohlbekannt ist? Und glauben Sie, dass der Papst so eine brüderliche Geste auch den „linken“ Theologen der Befreiung in Südamerika entgegen strecken könnte? Never ever!
Nein, auch wenn Kardinal von Galen gewusst hätte, was da auf das deutsche Volk zukommt, er hätte sich bestimmt nicht von Hitler abgewendet. Im Gegenteil, der Hitler hat ja die „perfiden Juden“ einer Endlösung zuführen wollen.
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#171   Paulaner †   14:12:32 | Samstag, 20. Juni 2009
Vorsicht vor den Fundies, denn die haben die Bibel als Keule!
Leo Miles: @Paulaner & Mannheimer
Paulaner, deine Dummheiten kann man nur so beantworten :-]
Deine absurde Religion auf den Punkt gebracht:
Schuld sind immer die anderen, denn in der Bibel steht die Wahrheit und die Fundies können nicht anders als sich daran festkrallen. Die Katholiken sollen halt nichts ändern und hinzufügen, dann gäbe es keine Spaltungen.
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#170   Leo Miles   13:20:13 | Samstag, 20. Juni 2009
@Paulaner & Mannheimer
Paulaner, deine Dummheiten kann man nur so beantworten :-]
@Mannheimer
So waschen die Atheisten und „Befreier“ ihre dreckigen und Hände in „Unschuld“…
Schuld an der frz Revolution waren ja wohl eher der Adel udn die Kirchenfürsten, die schwelgten, fraßen und protzten auf Kosten des Volkes.
Das sagt wer? Die Freimaurer? Die staatliche Schule? Der Glaube?
Rousseau, Robespierre und Co. waren nicht arm. Sie waren sozusagen der Geldadel, der aber kaum weltliche Macht hatte. Deswegen heckten sie die Revolution aus und bedienten sich der rasenden Massenseele. So war es auch in Rußland. Es gab dort auch keine Volksbewegung. Es war ein kleiner Kreis von freimaurerischen Perverslingen, die den Staatsstreich durchzogen und dann unter der Fahne der „Menschenrechte“ mit brutalem Terror walteten.
So ist es auch wieder heute, wenn die Antichristen den von ihnen hervorgebrachten Terror mit Stasi 2.0 eindämmen wollen. Im Grunde wollen sie nur ihren Haß walten lassen und grenzenlos herrschen.
Die Kirchenspaltung ist von Luther gewollt. Das Thema Ablaßbrief war nur ein Aufhänger. Luther wurde auch nicht verfolgt. Es gab sogar öffentliche Diskussionen mit führenden katholischen Theologen, wobei Luther kein Haar gekrümmt wurde. Später wurde er dann von protestantischen Fürsten hofiert, weil er ihre Gier auf die Güter der Kirche rechtfertigte.
Und seit wann plädieren Linksextremisten eigentlich für Nationalisten wie Jan Hus oder Martin Luther? Euch Volksfeinde hätten sie was gehustet…
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#169   defendor   13:19:21 | Samstag, 20. Juni 2009
@Martin Bieger…@Huxley…
@Martin Bieger…Sie fragen…
Was spricht denn dagegen wenn die Menschen etwas Spass im Leben haben,.
Dagegen sprechen die nie vergehenden Worte der alleinigen Ewigen Wahrheit JESUS CHRISTUS !
„Spass haben“ führt eben nicht zur Freude, die niemals endet…
Zügelloses „Spass haben“ führt vielmehr zur selbstherrlichen „Sicht“ der Lebensgebote und -gesetze GOTTES…
„Spass haben“ will keinen Halt machen vor der Unterwerfung unter die Knechtschaft der Sünde durch den Menschenmörder von Anbeginn, Satan…
„Spass haben“ wird zur „Lebensphilosophie“ und tötet die Ausrichtung der Seele auf das
unvergängliche Glück, auf die heiligste Dreifaltigkeit, Gott, ab…
„Spass haben“ fördert niedere Instinkte und vertreibt oft gar die Vernunft, der es gegeben ist, GOTTES EXISTENZ erkennen zu können…
und schliesslich:
„Spass haben“ geht einher mit „alles tolerieren“, auch wenn es den Verkauf der Seele bedeutet !
Zügelloses „Spass haben“ am Vergänlichen führt auf den Weg des Verderbens !
Wer EWIGE FREUDE in der Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigen Leben…sucht,
der gehe über den schmalen, steinigen Weg durch das enge Tor…
durch die BARMHERZIGKEIT CHRISTI, des Mensch gewordenen eingeborenen Sohnes Gottes !
@Huxley…
Weder fragwürdige „Theologen“ noch verbissene Naturwissenschaftler werden jemals an Folgendem etwas ändern können:
JESUS CHRISTUS, die alleinige Ewige Wahrheit, spricht: ( Mk 13;31 )
„Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen“
www.gloriapolo.net/
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#168   Paulaner †   13:10:16 | Samstag, 20. Juni 2009
Die sachlichen Antworten sind überwältigend
Leo Miles: @Paulaner
Wie wär’s mit nem Bier
vonHerzmanovsky-Orlando: @Paulaner
wen sie da gegen den Bolschewismus vor ihren Karren spannen …
Du machst mich neugierig! Wen denn?
:-D
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#167   Alexander von Eich   13:09:22 | Samstag, 20. Juni 2009
@Huxley:
„Wenn es einen Gott gibt und dieser allmächtig ist, kann er auch eine Videokamera oder ein Leguan sein. Wer das als Lästerung sieht, spricht IHM die Allmacht ab.“
Das ist Blödsinn, denn ein Leguan ist ein Geschöpf und die Kamera auch Materie. Allmächtig und nur Materie zu sein schließt sich aus.
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#166   Leo Miles   13:04:04 | Samstag, 20. Juni 2009
@Paulaner
Wie wär’s mit nem Bier :-]
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