Der Atheist jammert über angeblich erlittenes Leid. Das ist vergebliche Liebesmühe. Denn in der Welt des Gottlosen kann es keine Gerechtigkeit geben.
Die Münsteranische Webseite ‘kirchensite’ berichtete über die Buskampagne eines Dortmunder Pallottinerpaters.
(kreuz.net, Dortmund) Der Dortmunder Pallottiner, Pater Siegfried Modenbach (47), hat mit anderen eine
christliche Buskampagne angestoßen. Sie steht unter dem Motto: „Keine Sorge: Es gibt Gott“.
Der Geistliche
leitet seit Oktober 2007 das ‘Katholische Forum’ in Dortmund. Dieses ist nach eigenen Angaben ein Ort
in der Dortmunder Innenstadt, wo die Fragen und Nöte der Menschen in Gespräch, Begegnung, Gottesdienst
und Meditation zur Sprache kommen.
Kürzlich veröffentlichte die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ eine
Diskussion des Paters mit dem gottlosen Martin Wirth, der für eine atheistische Buskampagne aktiv ist.
Höhere Gewalt
Die Zeitung berichtet eingangs, daß der geplante Stop eines Atheisten-Busses in Dortmund
zunächst ausfiel. Höhere Gewalt sorgte dafür, daß der Öldruck des Gefährts zu niedrig war.
Vor
der Zeitung erklärt Atheist Wirth, daß die Gottlosen bisher angeblich „eher zurückhaltend“ gewesen
seien: „Dabei stellen wir die größte weltanschauliche Gruppe mit 35 Prozent, wenn man die christlichen
Kirchen getrennt betrachtet.“
Pater Modenbach kauft ihm diese Zahlen nicht ab: „Die 35 Prozent sind völlig
aus der Luft gegriffen.“
Daß jemand nicht mehr in der Kirche ist, heiße nicht, daß er nicht mehr an
Gott glaube.
Der Gottlose kontert: „Daß jemand in der Kirche verbleibt, ist auch kein Indiz dafür,
daß er glaubt.“
Atheismus ist Kirchenhaß
Wirth gibt vor der Zeitung zu, daß es seine Kampagne im
wesentlichen antikirchlich ist: „Wir wollen informieren über die Kirche als Tendenzarbeitgeber, über
die Finanzierung der Bischöfe, wie Kinder in den Religionsunterricht gedrängt werden.“
Der Atheist
spielt sich auch als Opfer auf: „Ich und meine Familie, wir sind regelrecht gemobbt worden“ – jammert
er:
„Mein Sohn kam mal völlig aufgelöst nach Hause, als er sieben war, und sagte: Ich bin ein Tier.
Ich bin ein Unmensch. Ich bin nicht katholisch. Das hatte ihm ein Mitschüler gesagt.“
Nach katholischer
Lehre und dem Psalmwort ist der Gottlose kein „Unmensch“, sondern ein Narr.
Pater Modenbach steigt auf
die Jammertour des Atheisten ein: „Ich sage in aller Ernsthaftigkeit, daß ich ein solches Verhalten schlimm
finde.“
Aufgeklärter Atheist?
Dann gibt der Geistliche die handelsüblichen Sprüche von sich: „Ich
bin schon der Meinung, daß die Aufklärung wichtig war.“
Es sei doch erstaunlich, wie religiös eng
manche Menschen heute noch denken würden: „Dabei ist jeder eingeladen, mündig zu sein.“
Der Atheist
nützt die Sprüche des Paters erwartungsgemäß aus: „Der Mensch ist durch die Aufklärung wacher geworden“ –
behauptet er.
In Wahrheit führte die sogenannte Aufklärung in das erste totalitäre System der Menschheitsgeschichte.
Der Mensch ist sich selber der größte Feind
Dann geht der Atheist zum Angriff über: Die Religion
sei ein Angriff auf die Freiheit des Menschen – behauptet er.
Die Antwort von Pater Modenbach: „Wo der
Mensch sich selbst zum Letzten macht, ist es oft der Anfang vom Ende.“
Dann wird der Atheist mit der
Frage konfrontiert, ob seine Buskampagne nicht auch missionarisch sei.
Kleinlaut antwortet er: „Ersetzen
Sie Missionierung durch Aufklärung.“
Er glaubt, daß seine gottlose Kampagne ein „Tabubruch“ ist.
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Matthäus drei: Es gibt hierüber meines Wissens nach keine endgültige Entscheidung durch das unfehlbare
Lehramt, sondern nur vorläufige, und somit fehlbare Erklärungen des Lehramtes, und grundsätzlich gilt
die Lehre: Erlaubt ist, was der Staat erlaubt. Die aktive Sterbehilfe, Gnadentod wie Sie das zu bezeichnen
belieben, ist meines Wissens ausser in den Niederlanden in der gesamten EU verboten und natürlich auch
vom römisch-katholischen Lehramt. Möglich ist nur das sterben lassen durch verhungern und/oder verdursten,
oder durch Medikamentenentzug (wie bei JPII).
#265 Fundi-Scanner 23:10:35 | Sonntag, 21. Juni 2009
Noch etwas, Gretchen: „Zeichen“ und „Begegnungen“ als Gottesbeweis sind von mir nur zitiert worden. Lesen
Sie LM vom Sa, 23:53, wo er derlei Dinge als Beweis anführt. Wie gesagt, dass gläubige Menschen in so
mancher Situation glauben (!), eine existenz Gottes zu spüren halte ich für gut möglich und nicht gelogen.
Nur lässt sich dieser Glaube auch mit dem damit verbundenen Anspruch der „einzigen Wahrheit“ nicht anderen
Menschen aufoktroyieren. Das ist halt „Ihr“ Problem: Zu glauben, es gäbe nur Ihren Weg und jeder müsse
denselben gehen, um vermeintlichen göttlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Ich bin weit davon entfernt,
mich solcher ideologischer Ordnung zu unterwerfen. Wenn Ratzinger von Katholizismus als spürbar „vernünftiger“
Glaubensrichtung spricht, beweist das nur seine subjektive Wahrnehmung, die er sich und seinen Anhängern
wohl schuldig ist. Ich bin da glücklicherweise nur aussenstehender Beobachter und mache mir dazu meine
Gedanken.
#264 Mannheimer † 22:59:41 | Sonntag, 21. Juni 2009
leo Miles: Noch ein Versuch. Deswegen heckten sie die Revolution aus und bedienten sich der rasenden Massenseele.
Wieso raste sie denn wohl, die „Massenseele“? Weils vorher alles so toll war oder was?
#263 Fundi-Scanner 22:43:05 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Gretchen Erstaunlich, wie Gläubige einserseits bemängeln, dass Nichtgläubige oder Agnostiker einen
nachvollziehbaren Beweis für eine göttliche Existenz erbracht haben möchten und wie sie andereseits
darauf insistieren, dass die biblischen Gebote (als Grundlage des Katechismus und rel. Lehre) unzweifelhaft
göttlich inspiriert sind. Getreu dem Motto: „Wir sind von vornherein im Recht, deshalb sind Zweifel unzulässig.“
Mit dieser kindlichen Basta!-Rhetorik können Sie erwachsenen Menschen nicht beikommen. Offenbar kränkt
Sie bereits der Zweifel an der Existenz Gottes, sodaß Sie sich hinter zitierten Aussagen verschanzen.
Genau so, wie Sie einen Beweis in sichtbarer/nachvollziehbarer Form im Kontext mit Gott ablehnen, kann
ich umgekehrt dessen Existenz in Abrede stellen. Stur/trotzig sein kann ich auch.
Matthäus drei: Der Patient kann nur entscheiden, ob er eine Behandlung möchte, oder nicht, aber eine
aktive Tötung wie ein Gnadentod, das kann nur ohne Willen des Patienten geschehen.
@Marcelus Marcelus: Nein, eben nicht … hätte der Staat die Aufgabe gehabt, dem nicht mehr amtsfähigen
Papst den Gnadentod zu gewähren, … Die aktive Sterbehilfe, Gnadentod wie Sie das zu bezeichnen belieben,
ist meines Wissens ausser in den Niederlanden in der gesamten EU verboten und natürlich auch vom römisch-katholischen
Lehramt. Möglich ist nur das sterben lassen durch verhungern und/oder verdursten, oder durch Medikamentenentzug
(wie bei JPII). So gnädig und menschlich wie Sie das gerne hätten ist weder die katholische Kirche noch
die allermeisten Staaten; obschon sich, siehe die Inanspruchname der Schweizer und Holländer Hilfe zum
Freitod oder gar aktive Euthanasie, das sehr viele Menschen dringend wünschen: einen möglichst schmerz-
und angstfreien Tod in Würde. Aber da sei Ratzinger vor! also im Falle des Papststaates das amtsführende
Staatsoberhaupt bei Verhinderung des Papstes. Ganz bestimmt NICHT! Das hat, und da sei Dank an den Deutschen
Bundestag abgestattet! ausschliesslich der Patient mit seinen Angehörigen oder Bevollmächtigten zu entscheiden.
Gretchen: Ich stimme Ihnen absolut zu – aber sagen Sie das manchen Männern Welch schöneDarstellungen
gibt es doch von der Jungfrau und Gottesmutter Maria mit entblößter (!) Brust. Und weder die Maler noch
die Betrachter werden wohl dabei unkeusche Gedanken gehabt haben. Wer sich beispielswweise am Strand an
einer nackten weiblichen Brust „aufgeilt“, sollte mal sein Verhältnis zu Frauen und zu seiner Sexualität
überdenken.
Tobit: Letztendlich besitzt der Papst die Vollmacht, unfehlbar Glaubens- und Moraldefinitionen zu treffen,
aber alles andere, was der Papst sonst erklärt, ist fehlbar.
Und die Frage bleibt ja: Woher die Welt. Es dürfte nichts geben, auch nicht Gott, weil ein ursacheloses
Sein unlogisch ist, und nachdem es aber die Welt gibt, muß es etwas Höchstes geben.
@Fundi-Scanner: Sie schreiben von „Zeichen“ und „Begegnungen“, die Gott als Gottesbeweis („Lebenszeichen“)
liefern möge. Damit liefern Sie ein – allerdings arg schlichtes – Beispiel dafür, wie Menschen Gott
auf sehr bedenkliche Art und Weise „versuchen“. Jesu Begegnung mit dem Bösen in der Wüste führt uns
dieses auch von materialistischer Weltanschauung geprägte Ansinnen des Menschen und die Erwiderung Gottes/Jesu
vortrefflich vor Augen. Erlauben Sie mir, hierzu auszugsweise einen von mir (und ich bin gewiss alles
andere als ein „Fundi“) sehr geschätzten Theologen zu zitieren: „Der Hochmut, der Gott zum Objekt machen
und ihm unsere Laborbedingungen auferlegen will, kann Gott nicht finden. Denn er setzt bereits voraus,
dass wir Gott als Gott leugnen, weil wir uns über ihn stellen. Weil wir die ganze Dimension der Liebe
des inneren Hörens ablegen und nur noch das Experimentierbare, das in unsere Hand gegeben ist, als wirklich
anerkennen. Wer so denkt, macht sich selbst zu Gott und erniedrigt dabei nicht nur Gott, sondern die Welt
und sich selber“. (Joseph Ratzinger/Benedikt XVI., Jesus von Nazareth. Herder, Freiburg 2006, S. 66.)
#253 Fundi-Scanner 19:15:16 | Sonntag, 21. Juni 2009
@Denkender: Wie kommen Sie zu der Rechnung „Übernatürlich“= „Gott“? Und was ist denn übernatürlich?
Die sinnliche Wahrnehmung eines Menschen, der vielleicht nur Opfer seiner blühenden Phantasien ist? Das
Gefühl eines Menschen, etwas für ihn Unerklärliches erlebt zu haben? Das reicht mir nicht als Erklärung
für ein göttliches Einwirken auf diese Person, wobei ich den Wunsch Gläubiger, nun endlich mal ein
göttliches Lebenszeichen zu erhalten, schon nachvollziehen kann. Die ganze Zeit einem rein theoretischen
Wesen zuzubeten ist irgendwann unbefriedigend, also hat man „Begegnungen“ oder „Zeichen“ als vermeintlichen
Beweis. Der interpretatorische Raum, den Sie da sich/anderen „Erleuchteten“ zur Verfügung stellen, ist
mehr als großzügig. Womit wir wieder bei der angesprochenen Naivität landen. Aber auch auf die haben
Sie ein Grundrecht und niemand soll Sie deswegen diskriminieren.
Ich sehe das genauso: Letztinstanz ist der Staat, also im Kriegsfall der Truppenkommandant. Solche Fragen
sind immer Grenzbereiche der Moral, und letztlich meist nicht objektiv begründbar. Gibt ein Soldat im
Krieg einem Kameraden dem in dieser Situation nicht mehr zu helfen ist den „Gnadenschuss“,
Richtig, Marcelus: Solche Fragen sind immer Grenzbereiche der Moral, und letztlich meist nicht objektiv
begründbar. Gibt ein Soldat im Krieg einem Kameraden dem in dieser Situation nicht mehr zu helfen ist
den „Gnadenschuss“, wird er ja nachher auch nicht wegen Mordes angeklagt. Und gerade im Zusammenhang mit
moderner medizinischer Technik, die Menschen auch lange nachdem sie eigenständig lebensfähig sind noch
am „Leben“ erhalten kann, stellt sich die Frage neu. Wir sollten deswegen eher dankbar sein für das im
historischen Vergleich verschwindent geringe gesundheitliche Risiko von Schwangerschaften und auch für
die hohe Lebensqualität von Behinderten, welche sie für viele (natürlich nicht alle) ermöglicht.
Nein, eben nicht Das heisst dass die Ärzte von JPII diesem, als er in Not, ja sogar in Todesnot war,
auch gegen seinen Willen hätten helfen müssen und ihn erstens nie und nimmer aus der Klinik hätten
gehen lassen dürfen und ihm sogar eine Zwangstherapie hätten angedeihen lassen müssen? Johannes Paul
II. hatte das Recht, auf eine Therapie zu verzichten – bei Nichtmehralleinlebensfähigkeit hätte der
Staat die Aufgabe gehabt, dem nicht mehr amtsfähigen Papst den Gnadentod zu gewähren, also im Falle
des Papststaates das amtsführende Staatsoberhaupt bei Verhinderung des Papstes.
@Marcelus …aber wir haben die Pflicht, jemanden in Not zu helfen. Das heisst dass die Ärzte von JPII
diesem, als er in Not, ja sogar in Todesnot war, auch gegen seinen Willen hätten helfen müssen und ihn
erstens nie und nimmer aus der Klinik hätten gehen lassen dürfen und ihm sogar eine Zwangstherapie hätten
angedeihen lassen müssen? Irgendwie ist Ihr katholisches Logikgebäude akut einsturzgefährdet. Ich werde
mich davon strikt fernhalten, um nicht von den Trümmern erschlagen zu werden. Letztlich sagt die Staatsautorität,
ob ein Leben noch zu retten ist, oder nicht, … Letztendlich hätte, Ihrer geschätzten Meinung nach,
sogar Berlusconi entscheiden müssen, dass der Papst therapiert werden muss? Das ist ja noch katholischer
(also noch viel unlogischer) als Ihr erstes Statement. Ich kann allen Menschen, die über ihr Leben und
Leiden und Sterben selbst bestimmen wollen, so wie es uns der angeblich heilig zu sprechende Papst Johannes
Paul II. vorgelebt hat, sich NICHT auf diese römisch-katholische Lebens/Todesmoral ein zu lassen.
Matthäus drei: Die Entscheidung, eine lebensverlängernde Therapie abzulehnen, ist durch die kirchliche
Lehre erlaubt, aber wir haben die Pflicht, jemanden in Not zu helfen. Letztlich sagt die Staatsautorität,
ob ein Leben noch zu retten ist, oder nicht, oder ob ein Leben aus Mitleid getötet werden muß, wie etwa
bei den vielen behinderten Kindern und Erwachsenen, die wir sonst noch in Deutschland hätten.
@Kraut @Marcelus Kraut: ooochh, Matthäus drei unser trauriges Träumerle Würde mich interessieren, wo
ein Kardinal von Galen massiv gegen die Nazis gesprochen oder geschrieben hat. Diese (Quellenfälschungen)
würde ich mit gerne zu Gemüte führen. Der Tipp gilt auch für Sie Kraut: wenn jemand von den katholischen
Kirchenfürsten gegen die Nazis gewirkt hat, war das bestimmt nicht Galen, sondern Preysing. Das war als
Nazigegner ein völlig anderes Kaliber als Galen; der Galen war dafür viel zu sehr von den Nazis angetan.
Marcelus: Therapieverweigerung ist passive Euthanasie, die die Kirche natürlich erlaubt. Das ist absolut
NICHT der Fall. Eluana Englaro wollte nicht so „leben“ (dahinvegetieren ist der bessere Ausdruck) wie
sie gezwungen wurde zu „leben“. Gezwungen mit juristischen Tricks und Winkelzügen eines katholischen
Klerus an der Seite eines italienischen Gockels (anders kann man Berlusconi nicht bezeichnen), der die
Todessehnsucht eines JPII jubelnd beklatscht hat und als „Martyrium“ wagte zu verkaufen. So lange, bis
es ihr Vater nach fast zwei Jahrzehnten Martyriums es schaffte ihren Willen nicht mehr zum „Leben“ gezwungen
zu werden und ihre Therapie zu beenden, durch zu setzen. Was die Kirche SAGT und was die Kirche WILL sind
fast immer zwei völlig verschiedene Dinge.
Therapieverweigerung ist passive Euthanasie, die die Kirche natürlich erlaubt. Und Hitlers Angriff gegen
Rußland als Präventivkrieg ist eine seit jeher gültige These in der Geschichte, was Hitlers Angriff –
ohne öffentliche Beweise – nicht entschuldigt. Ohne Beweis ist der Angriff verbrecherisch.
@Denkender @Marcelus Denkender: Auch heute dürfen Behinderte bis kurz vor ihrer Geburt staatlich erlaubt
getötet werden – warum nicht nach der Geburt? Art. 102 Grundgesetz: Die Todesstrafe ist abgeschafft.
Allerdings steht dem der Paragraf 2266 des Katechismus der Katholischen Kirche entgegen, der die Todesstrafe
ausdrücklich zulässt. Bei der FREIWILLIGEN Euthanasie hat der Deutsche Bundestag als oberster Gesetzgeber
eben erst Pflöcke eingeschlagen, die z. B. das öffentlich zur Schau gestellte Leiden und Sterben eines
Johannes Paul II. ebenso sanktionieren würden, wie seine Therapieverweigerung. Niemand kann mehr, gegen
seinen Willen, gezwungen werden, am Leben zu bleiben. Insofern ist hier der Staat der Kirche gefolgt,
wie es uns der angeblich heilig zu sprechende JPII vorgelebt und „vorgestorben“ hat. Marcelus: „obwohl
sein eiziger Verdienst als „Nazigegner“ seine Euthanasiepredigt vom 3.8.1942 war“ Das war ja auch schon
mutig genug – Von Mut kann da eher weniger die Rede sein. Sie sollten sich mal informieren, wie ein Kardinal
Preysing den Nazis auf die Zehen gestiegen ist. DAS war mutig. Und dass das Unternehmen Barbarossa ein
„Präventivkrieg“ gewesen sein soll – .
Und römisch-katholische Kirchen dürfen Frauen, aber auch Männer, nur ordentlich gekleidet betreten –
in römisch-katholischen Kirchen ist das selbstverständlich.
Und jene, die ehelos leben, müssen Sport betreiben, oder sonstige körperliche Ertüchtigung betreiben,
um rein zu bleiben, wie z.B. kaltes Wasser am Morgen und am Abend.
Gretchen: Gegen die heilige Reinheit gibt es nur schwere Sünden, wie Christus bereits in der Bergpredigt
lehrt: Wer eine Frau lüstern ansieht, hat im Herzen mit ihr bereits Ehebruch begangen.
Dann sollen sie doch „nachsehen“. Solange es beim „Sehen“ bleibt, ist’s doch harmlos. Es gibt doch den
uralten Spruch „Appetit holen darf man sich außerhalb – aber gegessen wird zu Hause!“
Na und? Welch schöne Darstellungen gibt es doch von der Jungfrau und Gottesmutter Maria mit entblößter
(!) Brust. Und weder die Maler noch die Betrachter werden wohl dabei unkeusche Gedanken gehabt haben.
Wer sich beispielswweise am Strand an einer nackten weiblichen Brust „aufgeilt“, sollte mal sein Verhältnis
zu Frauen und zu seiner Sexualität überdenken.
Und das ist ja noch nicht alles! Gretchen Warum sollen die Mädchen,wenn sie hübsch gebaut sind, nicht
in netten Oberteilen und Höschen herumlaufen? Was ist daran hurenhaft, „Denkender“? Am Strand laufen
sie mit nacktem Oberkörper rum.
Unkeusch ist nicht die Kleidung, sondern das Denken irgendwelcher Lustgreise. Wer einen schönen, letztlich
von Gott geschenkten, hübschen Körper hat – Mädels eben einen wohl gestalteten Busen und junge Männer
evtl. einen „knackigen“ Po – , darf m. E. diese „Geschenke“ auch durch knappe Kleidung unterstreichen.
Gezwungenermaßen tolerant ich bin da tolerant … Denn selbst in Papstmassenmessen an Weltjugendtagen
laufen Mädchen in Unterwäsche rum – und deshalb lehne ich den NOM völlig ab!
Nicht das Kopftuch gehört verboten, denn dieses widerspricht nicht dem laizistisch religiös- neutralen
Staat – sondern im Gegenteil, das widerspricht der Religionsfreiheit. Es sollte verboten werden, daß
unseren Frauen BH und Slip als fertige Kleidung ausreicht!
Paulaner: Sie haben von Kirchengeschichte null Ahnung … Schlechter geworden ist nur die Moral der Pfaffen
aber wen kümmert das schon. Die waren nie besser …
Sie leben geistig immer noch in Jahrhunderten, in denen sie was verbieten konnten. Denkender: Das Kopftuch
soll verboten werden, aber die übrigen Mädchen dürfen wie Huren rumlaufen … in BH und Unterhöschen … GOTT SEI DANK IST DIESE ZEIT VORBEI! Es ist zwar nicht besser geworden mit der Moral aber auch nicht
schlechter; jedoch viel besser mit der Freiheit. Schlechter geworden ist nur die Moral der Pfaffen aber
wen kümmert das schon.
Kraut: Und dann sind Sie gegen die türkische Einwanderung? Die Türken sind die einzigen, die besser
gekleidet sind als die nichtmohammedanischen Stammeuropäer. Gott sei Dank haben wir sie in der EU – und
hoffentlich haben wir auch bald die Türkei in der EU, mit völlig freiem Waren- und Personenverkehr,
und ausdrücklich auch mit freiem Tabak- und Bücherwarenverkehr, wo die EU zur Zeit sich selbst widerspricht,
aber das sind Detailfragen, die das EU-Parlament endlich lösen muß.
Freilich laufen die freiwillig so rum weil ihnen die bescheuerten Alten nix als Unzuchtdenken mit auf
den Weg gegeben haben! Und mit dreizehn die Pille verschrieben. Super, hm?
Kraut: Die laufen doch freiwillig so rum – Sie dürfen Sie bloß nicht lüstern ansehen, denn das ist
eine schwere Sünde. Also immer nur ins Gesicht sehen.
…qiiiik…quieeetsch…riiiik…quiietsch…was ist das? Marcelus, das alte verrostete Fähnlein im
verlogenen Wind der EU. Müßte mal geölt werden. Oder ausgemustert.
Dumme Antidemokraten! Die Demokratie muß diese ausschalten, wenn sie sich nicht selbst den Lebensnerv
durchtrennen will: Reichen nicht die Beispiele Deutsches Reich und Rußland, wie Antidemokraten mit Demokratien
umgehen?
Nein danke, das brauch ich Ihnen nicht zu „belegen“. Matthäus3: Viele Juden sind und waren damals Bolschewisten,
Freimaurer, … Mehr Wunschdenken als Argument; durch nichts belegt. Allerdings dürfte der folgende Satz
richtig sein, aber aus anderen Wurzeln heraus, als Sie annehmen Paulaner. selbst wenn Sie mir dafür
den Knackwurstkranz eines Antisemiten um den Hals hängen würden. … nöö , nicht hier in kreuz.net.
Tobit: Es gibt auch ein Selbstbestimmungsrecht der Eltern über ihre Kinder, d.h. bei Behinderungen haben
diese das Recht, vielleicht sogar die Pflicht, diesen ein Leben in dieser Welt zu ersparen.
Denkender: Auch heute dürfen Behinderte bis kurz vor ihrer Geburt staatlich erlaubt getötet werden –
warum nicht nach der Geburt? Weil dann das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper (vgl. Menschenrechte)
nicht mehr als Rechtfertigung gilt.
Über Religion als Gesinnungsdiktatur hat die EAV ein gutes Politlied gemacht: Mein Gott „Gebt den Pfaffen
Biowaffen!“ www.youtube.com/watch?v=EA7Xk-OJ0vE
ooochh, Matthäus drei unser trauriges Träumerle Es genügt völlig das beredte Schweigen des Kirchenfürsten
zieht die ollen Kamellen wieder raus. Hat zwar den total beschränkten historischen Horizont, aber jault
mit wenn es um sein Lieblingsthema geht! Halt die Klappe, Matthäus drei! Mach Dich nicht lächerlicher
als Du ohnehin bist.
„obwohl sein eiziger Verdienst als „Nazigegner“ seine Euthanasiepredigt vom 3.8.1942 war“ Das war ja auch
schon mutig genug – der Krieg gegen die UdSSR dürfte ein Präventivkrieg gewesen sein, da Stalin in Deutschland
einmarschieren wollte.
Im NS-Reich gab es die Tötung von behinderten Menschen auf staatliche Anordnung hin – das muß nicht
Mord sein, auch heute nicht. Auch heute dürfen Behinderte bis kurz vor ihrer Geburt staatlich erlaubt
getötet werden – warum nicht nach der Geburt?
Hallo Herr von Eich Alexander von Eich: @Matthäus Drei Aber einfach zu behaupten, von Galen wäre ein
Nazi gewesen,… Wer lesen kann und das gelesene auch versteht, ist klar im Vorteil Herr von Eich. Ich
habe nicht geschrieben dass Herr von Galen Nazi war (obwohl sein eiziger Verdienst als „Nazigegner“ seine
Euthanasiepredigt vom 3.8.1942 war) sondern dass er sich von Hitler nicht abgewendet hätte. Er hatte
nämlich den Krieg gegen die Bolschwiken freudig begrüsst (z. B. im Hirtenbrief vom 14. Sept. 1941) Der
wollte die Juden nicht umbringen, sondern höchstens ihren „schädlichen Einfluss“… zurückdrängen.
Auch kein Antsemitismus, sondern … wenn überhaupt. Da hat einer die Juden als Volksschädlinge erkannt,
war aber kein Nazi. Das ist ungefähr so, als würde ich den schädlichen Einfluss der katholischen Kirche
zurückdrängen wollen, würde aber die Bezeichnung Kirchenhasser oder Glaubensfeind und schlimmeres strikt
zurückweisen. Ich bin ja kein Kirchenfeind, ich bin dann nur gegen den schädlichen Einfluss der Kirche
z. B. durch pädophile Priester. Wenn ich überhaupt Kirchengegner wäre; ich will ja nur die Schädlinge
in der Kirche weg haben. Das ist ungeführ Ihre Argumentationsschiene bezüglich des Gutmenschen und agblichen
Antinazi Galen. Oder können Sie Zitate nennen, wo so ein Vernichtungswille draus hervorgeht? Es genügt
völlig das beredte Schweigen des Kirchenfürsten zum Massenmord an den Juden während er zum Mord an
Behinderten deutliche Worte findet. Wer schweigt, stimmt zu sagen sie immer.
Denkender, dann sollten sie sich schnell mit der James Randi Educational Foundation… in Verbindung setzen
und die eine Million Dollar sichern, die auf den Beweis von Übernatürlichem ausgesetzt sind. Sie würden
dies nicht nur aus Eigennutz tun, sondern ein Exempel für die ganze Menschheit statuieren, damit „entblödete“
(Zitat von Kreuz.net-User) Menschen wie ich, die nicht mit der Gabe gesegnet wurden das Übernatürliche
wahrzunehmen endlich erleuchtet werden. Auch würde das gottlose System der satanischen, menschenverachtenden
(Pseudo-) Wissenschaften wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen, die Physik währe überholt…also
nur heraus mit ihren Beweisen!
Fundi-Scanner: Du bist wirklich naiv, wenn du an nichts Übernatürliches glaubst … es gibt genug Beweise,
daß es Übernatürliches gibt … und auch, daß hier Gott zu finden ist, und auch der Teufel.
#200 Fundi-Scanner 13:26:20 | Sonntag, 21. Juni 2009
@LM: Sicherlich ist eine gute Portion Naivität eine gute Glaubensbasis (…)die erfahrungen der heiligen,
zahllose anerkannte wunderberichte, erscheinungen, heilungen, bestätigungen durch arme seelen, nahtoterlebnisse
etc ‘Klingt wie eine Auflistung von Patientenbefunden einer Anstalt für geistig Eingeschränkte. Merke:
Schon viele Menschen haben irgendwelche „Erscheinungen“ gehabt. Ich erinnere mich an unterhaltsame Berichte
beispielsweise einer Nina Hagen. Was diese mit einer Existenz Gottes zu tun haben sollen, ist mir allerdings
schleierhaft. Wahrscheinlich, weil mir solche Erscheinungen noch fehlen. Oder ich bin der Naive, weil
ich diese Zeichen nicht erkennen will. Weil ich sehr nüchtern an solche Sachen herangehe, sorry. Aber
ich lass’Ihnen gerne Ihren Glauben an solche für mich kruden „Belege“. Solange solcher Firlefanz keinen
Einzug in wichtige Entscheidungen jenseits kirchlicher Ereignisse erfährt, könnt ihr meinetwegen alles
sehen, was Euren Glauben bestärkt. Mich stört’s in meinem Tun nicht und umgekehrt behaupte ich, dass
mein Tun auch Euren Glauben nicht beeinträchtigt. Das ist doch schon mal ‘was.
@Tobit Der Unterschied ist, daß das Christentum tatsächlich alles erklären kann (soweit der Schöpfer
uns Einblick gewährt). Der Atheismus, aber auch der Pantheismus, führt jede Zivilisation in den Abgrund.
Von dieser „aufgeklärten Gesellschaft“ wird nichts übrig bleiben, außer die Kinder Gottes. Der Rest
vernichtet sich selbst. Alleluja.
Eine totalitäre Weltanschauung will alles erklären und alles regeln. Ach so. Das Christentum will auch
alles erklären (die Fragen der metaphysica specialis) und (mithilfe göttlicher Gebote) regeln, sogar
das Sexleben der Leute, das hab ich von der Aufklärung nicht gehört. Einige tun hier ja gerade so, als
währe die Mehrheit der Menschen im Mittelalter besser dran gewesen, im allzu christlichen Feudalsystem.
Wenn sie dahin zurückwollen bitte sehr, ich hab in meinem bescheidenen Garten noch ein Stück Land zu
verpachten. Desweiteren wird öfter der Eindruck erweckt das es im Atheismus keine metaphysischen Ideen
und Begriffe mehr geben würde, was vollkommener Quatsch ist. Einfach mal die Geschichte der Metaphysik
anschauen, nicht einfach irgendwo im Mittelalter stehen bleiben und dann jammern das die Atheisten nichts
metaphysisches mehr kennen würden.
@Paulaner Es folgen Argumente, denen ich durchweg folgen kann. Viele Juden sind und waren damals Bolschewisten,
Freimaurer, … Mehr Wunschdenken als Argument; durch nichts belegt. Allerdings dürfte der folgende Satz
richtig sein, aber aus anderen Wurzeln heraus, als Sie annehmen Paulaner. … als Gruppe besonders den
Nazi intellektuell überlegen und daraus… Die Juden als soziale Gruppe waren im Schnitt der Bevölkerung
(in D und A) durchaus intellektuell überlegen, weil sie sich nach der Emanzipation sehr bemüht haben
„Karriere zu machen“. Mit die besten Ärzte, Anwälte und andere Freischaffende der alten k. u. k. Monarchie
beispielsweise, waren unter der jüdischen Bevölkerung zu finden und das generierte, zusammen mit dem
Jahrtausende alten, katholisch fundierten und natürlich nicht mit der Emanzipation der Juden verflogenen
Antisemitismus Neid. Sebastian Haffner hat das in seinem Buch „Anmerkungen zu Hitler“ sehr gut beschrieben.
Auch in Deutschland hat bei sehr vielen Bürgern das Gefühl vorgeherrscht, dass die „frechen Juden“ mal
„eins auf die Mütze“ bekommen sollten und Adolf Hitler war denen genau der richtige für dieses Unterfangen.
Es hat die Argumente gegen die Verträge geliefert (Versaille und St.Germain). Unterlegenheit führt zu
Krieg. Dass die Unterlegenheitsgefühle und die Sehnsucht nach Rache für Versailles dazu kam, ist nicht
das „Verdienst“ der Juden, sondern vor allem des „Erzfeindes“ Frankreich. später weiter
Das besprechen Sie einmal ernsthaft in der Schusterinnung, bitte! gutpfad: Ich bin sicher, dass auch ein
Mensch ohne Religion zum Ziel kommen kann. Wenn er im Alltag „den Willen Gottes“ tut. Da muss einer jahrelang
Lehrjahre, Gesellenzeit hinter sich bringen und die Meisterprüfung bestehen und dann soll es egal sein,
dass jeder Hinz und Kunz die Befugnis hat, „die Wahrheit“ zu verkünden, „Messen zu lesen“, „Beichten
zu hören inklusive Absolution“ und so weiter? Also büttää!
fundiscanner neben den zahlreichen persönlichen zeugnissen der gotteserfahrung aus der schrift haben
wir die erfahrungen der heiligen, zahllose anerkannte wunderberichte, erscheinungen, heilungen, bestätigungen
durch arme seelen, nahtoterlebnisse etc etc etc. alle diese dinge ergeben insgesamt ein sehr rundes bild
dass Gott Realität ist das es ihn gibt ist alleine durch logische vernunft erkennbar – durchschnittliche
intelligenz vorausgesetzt
#192 Fundi-Scanner 23:46:51 | Samstag, 20. Juni 2009
@gutpfad …und „Gott“ sei Dank kennt niemand diesen Willen. Denn alles, was dazu existiert, sind niedergeschriebene
und zitierte Behauptungen. Auch deren zigfache Wiederholung kommt keinem Beweis gleich. Egal, ob mündlich
wiedergegeben oder schriftlich fixiert. Da können sich Geistliche und deren Schäfchen in den Hintern
beißen- es gibt KEINEN BEWEIS.
@Fundi-Scanner Und dass du keine siehst wo deine Ideologie ist, das ist auch klar. Hättest du den Überblick,
würdest du ja nicht solchem Unsinn hinterherlaufen.
@Fundi-Scanner Atheismus oder Agnostizismus sind keine Ideologien Zumindest können sie das nicht zugeben,
ohne ihren Anspruch zu verlieren kein Ideologien zu sein. Und sie tuns auch nicht, eben weil sie nicht
blöde und Ideologien sind.
#187 Fundi-Scanner 23:36:04 | Samstag, 20. Juni 2009
Atheismus oder Agnostizismus sind keine Ideologien Hier wird ja gern unterstellt, dass Nichtgläubige
Opfer einer modernistischen Meinungsdiktatur seien. Dieser konstruierte Vorwurf ist albern und kann nicht
davon ablenken, dass religiöse Lehren Ideologien sind, mit all den typischen Merkmalen, die dazu gehören.
Und natürlich sind Katholiken-Fundis dieser Ideologie hörig. Das Sie im Alltag vor den selbst auferlegten
Gesetzen nicht bestehen, ist eine andere Sache. Sie selbst würden diese Ausrutscher als Sünden oder
Schwäche bezeichnen. Ich empfinde Sie als Hinweis darauf, dass sich das Gehirn nicht zu 100% gleichschalten
lässt, also als ein gutes Zeichen.
Totalitarismus und Aufklärung Eine totalitäre Weltanschauung will alles erklären und alles regeln.
Wie es die verschiedenen Sozialismen wollten. Natürlich ist dies eine Frucht der Aufklärung. Allerdings
gab es auch zuvor schreckliche Diktatoren. Doch diese handelten ohne totalitäre Weltanschaung. Doch die
Aufklärung trat mit dem Anspruch auf, die Welt für den Menschen angenehmer zu machen. Statt eines Paradieses
im Jenseits ein besseres Leben im Diesseits. Ein Ergebnis davon war Auschwitz und Gulag. Aber auch Antibiotika
und Schutzimpfungen. Ob dieser Anspruch heute erfüllt ist oder nicht ist meiner Ansicht nach noch offen.
Die Lösung oder Nicht-Lösung der ökologischen Frage in den nächsten Jahrzehnten wird wohl klären,
ob die Aufklärung der Menschheit einen echten Fortschritt gebracht hat.
#185 solagratia † 21:25:10 | Samstag, 20. Juni 2009
Ich kenne es, liebe Galatea, habe aber offenbar einen Knoten im Hirn. Das Höhlengleichnis ist ja nun
audgesprochen breit verwendbar und ich sehe hier offenbar den Wald vor Bäumen nicht, oder besser gesagt
den Bezug zu entweder Dschingis Khan oder der Aufklärung oder irgend etwas, was ich übersehen habe.
Sorry.
#180 solagratia † 20:14:55 | Samstag, 20. Juni 2009
Ach soooo: In Wahrheit führte die sogenannte Aufklärung in das erste totalitäre System der Menschheitsgeschichte.
Ja, alles klar, jetzt fällt es mir wieder ein, Dschingis Khan, Ramses III, Salmanasser II, Nero, die
Azthekenkönige etc. etc., alles total aufgeklärte Kameraden. Deswegen waren sie ja auch totalitär.
Mann, wie kann man so einen Schwachsinn verzapfen…
Herr Leo Miles: Gut, da sie ja augenscheinlich … Rousseau nicht gelesen haben und trotzdem wissen was
er schreibt, sind sie Prophet? Die Kirchenspaltung ist von Luther gewollt. Das Thema Ablaßbrief war nur
ein Aufhänger. Luther wurde auch nicht verfolgt. Es gab sogar öffentliche Diskussionen mit führenden
katholischen Theologen, wobei Luther kein Haar gekrümmt wurde. Später wurde er dann von protestantischen
Fürsten hofiert, weil er ihre Gier auf die Güter der Kirche rechtfertigte. Obacht Kinder, der Experte
für Geschichte spricht! Wo er seine Erkenntnisse diesmal her hat? Bücher? Forschung? Oder doch wieder
selbst ausgedacht?
@Matthäus Drei Aber einfach zu behaupten, von Galen wäre ein Nazi gewesen, ist auch sehr überzeugend.
Der wollte die Juden nicht umbringen, sondern höchstens ihren „schädlichen Einfluss“ -oder wie man
das damals nannte-, zurückdrängen. Auch kein Antsemitismus, sondern religiös begründeter Antijudaismus,
wenn überhaupt. Oder können Sie Zitate nennen, wo so ein Vernichtungswille draus hervorgeht? Bestmmt
nicht. Weil es die nicht geben wird.
Argumente? Ja, aber nur von Paulaner. Na denn … Dr. Best: matthäus drei Wenn Sie schon keine Mundhygiene
kennen, halten Sie besser das Maul! Sie stinken ja gegen den Wind! Na wenn das keine grossartigen Argumente
sind – welche wären es dann? Früher die Heilige Inquisition und das Autodafé; aber heute? Alexander
von Eich: Matthäus Drei Das glauben Sie wohl selbst nicht, das mit Galen. Das ist falsch, Sie ermangeln
des Gespürs und der Urteilskraft in religiösen Fragen und begehen hierdurch krasse Fehler in der Deduktion
menschlich-politspezifscher Charakterbildnisse. Sie sind da also leider ein Vollamateur. Ist zwar auch
ärmlich an Argumenten (so kurz vorm verhungern), aber wenigstens der Versuch einer Agumentation und nicht
nur ad hominem. Danke Herr von Eich. Kommen jetzt die Argumente? Mal sehen: Paulaner: Mit Ihrem Vorurteil
geschieht Ihnen recht, dass Sie in den Abgrund purzeln. Das ist einfach mal so eine Aussage, mal sehen
ob sie begründet wird. Die Vorkriegszeit hat „rechtsextrem“ in der heutigen Diktion nicht gekannt, das
war damals anders aufgestellt. Und weil diese Richtung nicht als „rechtsextrem“ eingeordnet wurde, hat
sie nicht existiert? Ist zwar ein Argument, aber falsch. Faschismus und Antisemitismus hat es damals schon
gegeben. Die katholische Intention lässt sich an der vorkonziliaren Einstellung, die die konservativen
Katholiken nicht loslassen können, einigermaßen gut erkennen: … Es folgen sehr gute Argumente, denen
ich durchweg folgen kann. Viele Juden sind und waren damals … Rest später
Mit Ihrem Vorurteil geschieht Ihnen recht, dass Sie in den Abgrund purzeln. Matthäus drei: Die rechtslastige
katholische Kirche Die Vorkriegszeit hat „rechtsextrem“ in der heutigen Diktion nicht gekannt, das war
damals anders aufgestellt. Die katholische Intention lässt sich an der vorkonziliaren Einstellung, die
die konservativen Katholiken nicht loslassen können, einigermaßen gut erkennen: Judenmission hat hohe
Priorität bei der früheren Kirche und bei anderen Fundi. Das wiederum bedeutet für die Juden Vernichtung,
was den Katholiken/Pfaffen nicht körperliche Vernichtung sondern im Gegenteil, Mission ist, Erhöhung,
Hinführung zu Christus, noch edler geht es gar nicht. Ein Sammelsurium von fatalen Missverständnissen
durch dämliche Ausbildung. Dass Hitler das anders gemeint hat, haben sie nicht geahnt oder verdrängt,
es ging um die jüdischen Seelen. Ich halte für eine Unterstellung, was einige Holocaust-Apostel vorantreiben,
dass einige der Priester und Bischöfe von einem Fanal, einem Riesen-Scheiterhaufen zur Massenreinigung
der Seelen geträumt und phantasiert hätten. Viele Juden sind und waren damals Bolschewisten, Freimaurer,
als Gruppe besonders den Nazi intellektuell überlegen und daraus hat sich ein feindseliges Interessengemisch
ergeben, das heute schwer nachvollziehbar ist. Es hat die Argumente gegen die Verträge geliefert (Versaille
und St.Germain). Unterlegenheit führt zu Krieg.
Matthäus Drei Das glauben Sie wohl selbst nicht, das mit Galen. Das ist falsch, Sie ermangeln des Gespürs
und der Urteilskraft in religiösen Fragen und begehen hierdurch krasse Fehler in der Deduktion menschlich-politspezifscher
Charakterbildnisse. Sie sind da also leider ein Vollamateur.
Die rechtslastige katholische Kirche Paulaner: Prophezeiungen, die die Zukunft betreffen … Jetzt relativiere
ich einmal auf Teufelkommraus:Wenn die deutschen Bischöfe vor dem WK2 gewußt hätten, wen sie da gegen
den Bolschewismus vor ihren Karren spannen … Ihre Prophezeiung in allen Ehren und Ihr Wort in Gottes
Ohr Paulaner, aber glauben Sie wirklich, dass sich ein deutscher Kardinal, der gleichzeitig ein glühender
Patriot war (und Antisemit reinsten Wassers) von so einer Erkenntnis hätte abschrecken lassen? Das Elend
mit der katholischen Kirche war doch schon immer, dass sie sich dem Rechtsextremismus viel näher fühlte,
als der linken Seite des politischen Spektrums. Warum ist wohl ein Faschistenliebchen wie Balaguer in
einer Schnellbleiche zum Expressheiligen gemacht worden oder warum wurde Williamson et alii die Hand brüderlich
entgegengestreckt (und die haben nichts besseres zu tun, als hinein zu spucken), obwohl deren rechtslastige
Gesinnung wohlbekannt ist? Und glauben Sie, dass der Papst so eine brüderliche Geste auch den „linken“
Theologen der Befreiung in Südamerika entgegen strecken könnte? Never ever! Nein, auch wenn Kardinal
von Galen gewusst hätte, was da auf das deutsche Volk zukommt, er hätte sich bestimmt nicht von Hitler
abgewendet. Im Gegenteil, der Hitler hat ja die „perfiden Juden“ einer Endlösung zuführen wollen.
Vorsicht vor den Fundies, denn die haben die Bibel als Keule! Leo Miles: @Paulaner & Mannheimer Paulaner,
deine Dummheiten kann man nur so beantworten Deine absurde Religion auf den Punkt gebracht: Schuld sind
immer die anderen, denn in der Bibel steht die Wahrheit und die Fundies können nicht anders als sich
daran festkrallen. Die Katholiken sollen halt nichts ändern und hinzufügen, dann gäbe es keine Spaltungen.
@Paulaner & Mannheimer Paulaner, deine Dummheiten kann man nur so beantworten @Mannheimer So waschen
die Atheisten und „Befreier“ ihre dreckigen und Hände in „Unschuld“… Schuld an der frz Revolution waren
ja wohl eher der Adel udn die Kirchenfürsten, die schwelgten, fraßen und protzten auf Kosten des Volkes.
Das sagt wer? Die Freimaurer? Die staatliche Schule? Der Glaube? Rousseau, Robespierre und Co. waren nicht
arm. Sie waren sozusagen der Geldadel, der aber kaum weltliche Macht hatte. Deswegen heckten sie die Revolution
aus und bedienten sich der rasenden Massenseele. So war es auch in Rußland. Es gab dort auch keine Volksbewegung.
Es war ein kleiner Kreis von freimaurerischen Perverslingen, die den Staatsstreich durchzogen und dann
unter der Fahne der „Menschenrechte“ mit brutalem Terror walteten. So ist es auch wieder heute, wenn die
Antichristen den von ihnen hervorgebrachten Terror mit Stasi 2.0 eindämmen wollen. Im Grunde wollen sie
nur ihren Haß walten lassen und grenzenlos herrschen. Die Kirchenspaltung ist von Luther gewollt. Das
Thema Ablaßbrief war nur ein Aufhänger. Luther wurde auch nicht verfolgt. Es gab sogar öffentliche
Diskussionen mit führenden katholischen Theologen, wobei Luther kein Haar gekrümmt wurde. Später wurde
er dann von protestantischen Fürsten hofiert, weil er ihre Gier auf die Güter der Kirche rechtfertigte.
Und seit wann plädieren Linksextremisten eigentlich für Nationalisten wie Jan Hus oder Martin Luther?
Euch Volksfeinde hätten sie was gehustet…
@Martin Bieger…@Huxley… @Martin Bieger…Sie fragen… Was spricht denn dagegen wenn die Menschen
etwas Spass im Leben haben,. Dagegen sprechen die nie vergehenden Worte der alleinigen Ewigen Wahrheit
JESUS CHRISTUS ! „Spass haben“ führt eben nicht zur Freude, die niemals endet… Zügelloses „Spass haben“
führt vielmehr zur selbstherrlichen „Sicht“ der Lebensgebote und -gesetze GOTTES… „Spass haben“ will
keinen Halt machen vor der Unterwerfung unter die Knechtschaft der Sünde durch den Menschenmörder von
Anbeginn, Satan… „Spass haben“ wird zur „Lebensphilosophie“ und tötet die Ausrichtung der Seele auf
das unvergängliche Glück, auf die heiligste Dreifaltigkeit, Gott, ab… „Spass haben“ fördert niedere
Instinkte und vertreibt oft gar die Vernunft, der es gegeben ist, GOTTES EXISTENZ erkennen zu können…
und schliesslich: „Spass haben“ geht einher mit „alles tolerieren“, auch wenn es den Verkauf der Seele
bedeutet ! Zügelloses „Spass haben“ am Vergänlichen führt auf den Weg des Verderbens ! Wer EWIGE FREUDE
in der Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigen Leben…sucht, der gehe über den schmalen, steinigen Weg
durch das enge Tor… durch die BARMHERZIGKEIT CHRISTI, des Mensch gewordenen eingeborenen Sohnes Gottes !
@Huxley… Weder fragwürdige „Theologen“ noch verbissene Naturwissenschaftler werden jemals an Folgendem
etwas ändern können: JESUS CHRISTUS, die alleinige Ewige Wahrheit, spricht: ( Mk 13;31 ) „Himmel und
Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen“ www.gloriapolo.net/
Die sachlichen Antworten sind überwältigend Leo Miles: @Paulaner Wie wär’s mit nem Bier vonHerzmanovsky-Orlando:
@Paulaner wen sie da gegen den Bolschewismus vor ihren Karren spannen … Du machst mich neugierig! Wen
denn?
@Huxley: „Wenn es einen Gott gibt und dieser allmächtig ist, kann er auch eine Videokamera oder ein Leguan
sein. Wer das als Lästerung sieht, spricht IHM die Allmacht ab.“ Das ist Blödsinn, denn ein Leguan ist
ein Geschöpf und die Kamera auch Materie. Allmächtig und nur Materie zu sein schließt sich aus.