Benedikt XVI.
„Ich weine, weil ihr nicht weint“
Benedikt XVI. stellt den Priestern das leuchtende Beispiel und die kraftvollen Worte des Heiligen Pfarrers von Ars vor Augen: „Laßt eine Pfarrei zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien anbeten.“
(kreuz.net, Vatikan) Heute veröffentlichte Papst Benedikt XVI. zum bevorstehenden Priesterjahr einen Brief an die Priester.

In dem Schreiben würdigt Benedikt XVI. die apostolische Arbeit, Rastlosigkeit und den versteckten Dienst unzähliger Priester. Viele von ihnen blieben ihrer Berufung als Freunde Christi trotz großer Schwierigkeiten treu.

Der Papst erinnert sich an seine eigene Zeit als Kaplan. Sein damaliger Pfarrer gab ihm ein Beispiel der vorbehaltlosen Hingabe an seine seelsorglichen Pflichten bis zum Tod. Er starb, als er einem Sterbenden die Wegzehrung brachte.

Gleichzeitig beklagte der Papst, daß die Kirche unter der Untreue einiger ihrer Amtsträger leide.

Die Welt sehe darin Grund zu Anstoß und Ablehnung.

In solchen Fällen benötige die Kirche nicht nur ein vollständiges Wissen um die Schwäche ihrer Amtsträger. Sie brauche auch eine freudige Erneuerung der Größe der Gabe Gottes, die sich in erleuchteten und geduldigen geistlichen Hirten zeige.

Über die Größe des Priestertums

Der Papst widmete seinen Brief besonders dem Beispiel und der Lehre des Heiligen Pfarrers von Ars.

Dieser habe über das Priestertum gesprochen, als könne er die Größe der dem Geschöpf Mensch anvertrauten Gabe nicht fassen:

„Oh wie groß ist der Priester!“ „Wenn er verstünde, was er ist, er würde sterben.“

„Gott gehorcht ihm: Er spricht einige Wörter aus und auf sein Wort hin steigt der Herr vom Himmel herab und schließt sich in der kleinen Hostie ein.“


Der Papst zitiert den Heiligen ferner aus einer Katechese an seine Gläubigen:

„Ohne das Sakrament der Weihe hätten wir den Herrn nicht.

Wer hat ihn da in den Tabernakel gesetzt? Der Priester.

Wer hat Eure Seele beim ersten Eintritt in das Leben aufgenommen? Der Priester.

Wer nährt sie, um ihr die Kraft zu geben, ihre Pilgerschaft zu vollenden? Der Priester.

Wer wird die Seele darauf vorbereiten, vor Gott zu erscheinen, indem er sie zum letzten Mal im Blut Jesu Christi wäscht? Der Priester, immer der Priester.

Und wenn diese Seele [durch die Sünde] stirbt, wer wird sie auferwecken, wer wird ihr die Ruhe und den Frieden geben? Wieder der Priester.“

„Nach Gott ist der Priester alles!“ „Erst im Himmel wird er sich selbst recht verstehen.“


Pfarrer von Ars
Jean-Marie Vianney, der Heilige Pfarrer von ArsDie Küche des Pfarrhofs in ArsEine Statue des Heiligen von 1867

„Wenn wir recht begreifen würden, was ein Priester auf Erden ist, würden wir sterben: nicht vor Schreck, sondern aus Liebe.“

„Ohne den Priester wäre das Leiden und Sterben unseres Herrn sinnlos. Der Priester führt das Werk der Erlösung auf Erden fort.

Was nützte ein Haus, das mit Gold gefüllt ist, wenn es niemanden gäbe, um die Tür zu öffnen?

Der Priester besitzt die Schlüssel zu den Schätzen des Himmels.“

„Laßt eine Pfarre zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien anbeten.“


Die Kirche als sein trautes Heim

Papst Benedikt XVI. stellte den Priestern auch das Beispiel des Heiligen Pfarrers von Ars vor Augen.

Dieser habe sich entschieden, in seiner Kirche in Ars – einer Ortschaft mit 230 Einwohnern – zu wohnen.

Der Heilige Vater zitiert den ersten Biographen des Heiligen mit einer „frommen Übertreibung“:

„Kaum war er angekommen, wählte er sich die Kirche zu seinem Wohnsitz. Er betrat sie die Kirche vor Sonnenaufgang und kam erst nach dem abendlichen Angelus wieder heraus. Dort mußte man ihn suchen, wenn man ihn brauchte.“

Gleichzeitig besuchte der Pfarrer von Ars regelmäßig die Kranken, organisierte Volksmissionen, sammelte für seine Werke der Nächstenliebe Geld und stattete seine Kirche aus.

Die Achse vom Altar zum Beichstuhl

Die persönliche Identifizierung mit dem Kreuzesopfer führte den Heiligen Pfarrer vom Altar zum Beichtstuhl – schreibt der Heilige Vater.

Die Priester sollten niemals über leere Beichtstühle resignieren:

„Zur Zeit des heiligen Pfarrers war in Frankreich die Beichte weder einfacher, noch häufiger als in unseren Tagen. Der eisige Sturm der Revolution hatte die religiöse Praxis auf lange Zeit erstickt.“

Der Pfarrer von Ars ermutigte die Büßer auf verschiedene Weisen.

Benedikt XVI. zitiert den Heiligen: „Der liebe Gott weiß alles. Noch bevor Ihr sündigt, weiß er schon, daß Ihr wieder sündigen werdet. Trotzdem vergibt er euch.

Wie groß ist die Liebe unseres Gottes, der so weit geht, freiwillig die Zukunft zu vergessen, nur damit er uns vergeben kann.“


Bei den lauen Katholiken begann der Heilige zu weinen: „Ich weine, weil ihr nicht weint.“

Einem Mitbruder verriet er sein „Rezept“: „Ich gebe den Sündern eine kleine Buße auf, und den Rest tue ich an ihrer Stelle.“

Der Kern der Lehre

Jenseits der konkreten Bußübungen, denen sich der Pfarrer von Ars unterzog, bleibt für den Papst vor allem der Kern seiner Lehre gültig:

„Die Seelen sind mit dem Blut Jesu erkauft, und der Priester kann sich nicht ihrer Rettung widmen, wenn er sich weigert, sich persönlich an dem teuren Preis ihrer Erlösung zu beteiligen.“

Der Heilige Vater erwähnte den Wunsch des Pfarrers von Ars, aus der Pfarrei zu fliehen, „um in Einsamkeit sein armes Leben zu beweinen“.

Nur der Gehorsam und seine Leidenschaft für die Seelen hätten ihn an seinem Platz gehalten.

Der Heilige erklärte: „Es gibt nicht zwei gute Arten, Gott zu dienen. Es gibt nur eine einzige – ihm so zu dienen, wie er es will.“

Benedikt XVI. ermutigt die Priester abschließend, „den neuen Frühling“ zu nutzen, den der Heilige Geist in unseren Tagen in der Kirche angeblich hervorbringe – „nicht zuletzt durch die kirchlichen Bewegungen und die neuen Gemeinschaften“.
      
52 Lesermeinungen
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#52   Regina 1961   18:58:08 | Freitag, 19. Juni 2009
Aufgepasst: Alexander Eich alias Christian Ulmen
ist wieder mal im Forum. Der Hochstapler des Jahres!!!
Regina
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#51   franziskus   17:57:08 | Freitag, 19. Juni 2009
St:Anton schaute mehr auf das ungute Beispiel der Prälaten!
„Sie sind wie Schlachtrösser, die sich weigern in den geistlichen Kampf zu ziehen!
Sie sind wie das Eselsfohlen, auf dem Jesus in Jerusalem einreitet und saugen nebenbei mit Wonne an den Zitzen der Wollust.“
Trotz dieser und ähnlicherf Worte in seinen Predigtanleitungen ist dieser gelehrte und pupuläre Heilige des 13. jahrhunderts aus Padua heilig gesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben worden.
:'( ;-) :&)
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#50   St. Anton †   13:08:57 | Freitag, 19. Juni 2009
20 Jahre ohne Priester => Bestienanbetung
Das Gute daran: Nach 20 Jahren Bestienanbetung kommt wieder was Neues, dann betet man wieder Gott an – oder Buddah?
Man weiß es nicht so genau, da die Bestien ziemlich wankelmütig sind und selten 20 Jahre in einer gottverlassenen Gegend wohnenbleiben wollen. Da kann man die Priester ganz gut verstehen, die solchen Käffern den Rücken kehren.
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#49   Prof Rempremmerding   11:17:14 | Freitag, 19. Juni 2009
Wie kann man den heiligen Pfarrer von Ars nachahmen,…
wenn man die zweitvatikanischen Ratschläge Ernst nimmt, die der heilige Vater leider in sein ansonsten erbauliches Schreiben hineingepackt hat, wonach die Priester auf die Laien hören müssen und wesentlicher Ausdruck ihrer Gemeinschaft mit dem Bischof und untereinander die Konzelebration sei.
Das erstere macht den Priester zum Hanswursten seiner Laiengremiokratur und zerstört seine Autorität, da er ständig Krieg führen muß, wenn er gewissen Oberlaien nicht pariert, die mit ihren apostatischen „Wir sind Kirche“ -Parolen antanzen,
das zweitere hat bereits jetzt die priesterliche Meßfrömmigkeit restlos zerstört.
Kann man sich einen heiligen Pfarrer von Ars mit einem aufsässigen Pfarrsowjet vorstellen, der diesen wegen seiner gemeindespalterischen und fundamentalistischen Haltung ständig beim Bischof denunziert?
Kann man sich den Heiligen von Ars in eine Pferdedecke gehüllt beim deutschen Konzelebrantengruß mit fünf anderen Mahlvorstehern an einem Luthertisch vorstellen, wie er anschließend irgendwelche Pizzabrote verteilt?
Es ist immer dasselbe: Man möchte die Wiederherstellung des Klerus mit den Mitteln der Revolution, nämlich Kollegialität, Ökumenismus, Laienregiment und N :-! M erreichen! Wie oft will man diese ehebrecherischen Versuche noch fortsetzen, um endlich einzusehen, daß nur eine Rückkehr „ad fontes“ zum Erfolg führt?
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#48   wickerl   07:00:57 | Freitag, 19. Juni 2009
Das schließt einander aus
Erinnert mich an Paul VI. der den gregorianischen Choral lobte und die Liturgiereform 1967 mit der Brechstange herbeiführte, er lobt den Pfarrer von Ars und arbeitet intensiv mit den Bischöfen Schwarz, Schönborn und Kapellari.
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#47   r.ruhrgebietler   06:19:49 | Freitag, 19. Juni 2009
HwstVaterAbt
ein Priester, der nicht den Willen hat Jesus Christus öffentlich und bekennd nachzufolgen ist des Segen Jjesu Christi nicht wert. Er wäre besser Handwerker oder sonst was geworden. Die Veranwortung vor Gott und den Menschen ist enorm! UND der Priester hat seine Weihe vor Gott abgelegt und IHM sein Versprechen gegeben für IHN Seelen zu sammeln und die Liturgie in form der Opfermesse zu zelebrieren! Priester, weißt Du um Deinen Auftrag? Oder hattest Du gar keine Berufung??
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#46   Alexander von Eich   01:08:31 | Freitag, 19. Juni 2009
Sperrt eure kleinen Töchter
und Söhne ein, „solafide“ ist auf Frischfleischtour…
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#45   Prälat Hinter †   01:06:11 | Freitag, 19. Juni 2009
Vorbild zu bussferitigem Priesterleben
Auch den gutwilligsten Priestern unserer modernen Zeit kannes nicht gelingen, den Hl. Pfr. v. Ars völligglaubwürdig nachzuahmen. Denn so“funktioniert“ die Welt – auch die kirchliche – heutzutage nicht mehr. Damalswar Jean-Marie Vianney ja aucheine herrausragende und – so wie heute immer noch – sehr anrührende und motivierende Ausnahme! – Überfordern wir also unsere sowieso oft wirklich überlasteten Pfr. und Priester bittenicht mit dem Anspruch, sie müssten sich dem Hl. Pfr. von Ars eins zu eins angleichen. Das kann keiner. Doch ein Vorbild und eine Motivation im übersetzten Sinn im Kontext heutiger Möglichkeiten, dasmuss der Hl. Pfr. von Ars unbedingt sein. Er war auch ein sehr barmherziger Priester und diese Barmherzigkeit dürfen auch gefallene undbussfertige Priester unsererTag von uns Gläubigen erwarten. Sind wir also barmherzig gegenüber unseren sündig-schwachen und bussfertigen Priestern, die uns selbst die Güte Gottes nie vorenthalten würden.Barmherzigkeit (konkret Versöhnung mit Gott und der Hl. Kirche im Buss-Sakrament) will ich nicht Opfer… DAS ist der Sinn des Jahres der Priester, alles andere ist nur Weg und Ermutigung dabei.
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#44   catholic   00:10:45 | Freitag, 19. Juni 2009
Heuchler, ahmt den Heiligen Pfarrer von Ars nach:
Schlaft auf dem Fußboden, ernährt Euch von Essenresten und fastet viermal in der Woche und meidet Eueren gefüllten Kühlschrank, schmeißt den Fernseher raus und wascht Euch eiskalt.
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#43   noch ein Landorganist   21:34:13 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Ei, wie freut sich der Pfarrer von Ars
über die „modernen“ Priester www.gloria.tv/?media=27979
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#42   DJM †   19:48:48 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Danke
für diesen Artikel.
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#41   r.ruhrgebietler   19:25:05 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Die Achse vom Altar zum Beichstuhl
Welcher V-II-Kleriker möchte dies denn tun??
Ich hatte hier einen (schon lange verstorbenen!) Pfarrer der sprach vom Beichtstuhl als Wochenendhäuschen und lachte dabei… Eine himmelschreiende Schande! Der Hlg. Pfarrer von Ars wird mit Sicherheit ob dieser Kleriker in Tränen ausbrechen! Es ist Zeit Buße zu tun für diese völlig unwürdigen Priester des V-II. Der neue Frühling wurde mit der Anerkennung der FSSP/X durch den Hlg.Vater bestätigt. Den wirklich Gläubigen Seelen wird hoffentlich noch in diesem Jahr ein weithin sichtbares Zeichen gesetzt!!!
„Wenn wir recht begreifen würden, was ein Priester auf Erden ist, würden wir sterben: nicht vor Schreck, sondern aus Liebe.“
„Ohne den Priester wäre das Leiden und Sterben unseres Herrn sinnlos. Der Priester führt das Werk der Erlösung auf Erden fort.
Was nützte ein Haus, das mit Gold gefüllt ist, wenn es niemanden gäbe, um die Tür zu öffnen?
Der Priester besitzt die Schlüssel zu den Schätzen des Himmels.“
„Laßt eine Pfarre zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien anbeten.“
Nun, das erleben wir heute! Leider! Wehe uns, wenn die Hand Gottes sich senkt!!!!
„Ich gebe den Sündern eine kleine Buße auf, und den Rest tue ich an ihrer Stelle.“ habe noch keinen Kleriker getroffen der sich so verhält!
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#40   Alois Bischof   17:51:34 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Heiliger Pfarrer von Ars!
Bitte für uns.
In diesem Kampf um das übernatürliche Lebens von über einer Milliarde von katholischen Seelen, verwirrt vom Neomodernismus!
Gott erhalte uns die römisch-katholische Tradition, die rechtgläubige Widerstandsbewegung (solange sie notwendig bleibt), und Gott erhalte uns das hl. Meßoper und die hl. Sakramente, sowie gültig – nach altehrwürdigem römischen Pontifikal – geweihte Priester und Bischöfe, damit wir die Kirchenkrise auch seelisch überleben.
Der Kampf ist nicht zwischen einer Sowjetunion und den USA, sondern der Kampf tobt mitten unter uns. Der weltliche Krieg ist lediglich Folge übernatürlicher Todsünden. Das wußte bereits der große Papst Pius XII., der bald heiliggesprochen werden sollte.
Seine Enzykliken enthalten die Lösung zur Niederkämpfung des Neomodernismus und der Neoprotestantisierung.
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#39   Romulus   17:28:42 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Großartig!
Ein großartiger Heiliger!
„Laßt eine Pfarre zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien anbeten.“
Stimmt 100%ig! Sieht man ganz gut an der Dekadenz heute.
Der Hl. Vater sollte sich bei seinen V2-Manager-Priester nicht allzu große Hoffnungen machen, wenn er ihnen mit dem Hl. Pfarrer von Ars kommt. Leider!
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#38   LM.   17:17:28 | Donnerstag, 18. Juni 2009
es handelt sich auch
hier wieder um
2 völlig unterschiedliche vorstellung
die stellvertretend symtomatisch für den unüberwindlichen graben zwischen katholischem verständnis und modernismus ist.
hier der geweihte opferpriester in sukzession der legitimiert ist die übernatürliche handlungen vorzunehmen
dort der sparvereinsobmann der ein bischen ethik predigt
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#37   Botschafter   17:10:44 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Aufopferung
Wenn wir den Hl. Pfarrer von Ars vergleichen mit denen, die heute die fett]Priesterwürdetragen, dann stellen wir grosse Unterschiedefest:
– Einige Geistliche sind zu Gurus geworden. Sie setzten ihr Wissen ein, um Leute zu fangen, zu demütigen, sich selbst zu erhöhen und die dummen „Gläubigen“ dann abzusaugen. z.B. ein „Pater“ der Amsterdamersekte, der seine „Schwestern“ offensichtlich nach Grösse und Attraktivität aussucht. u.v.a.
– Andere interessieren sich für ein Leben im Luxus. Sozialprestige, die Liebe zum Geld und eine fürstliche Tafel sind ihnen wichtig. Bei einigen kann man nicht übersehen, dass ihr Gott der Bauch ist. Sie sind dann zu täge, wenn der Krieg in ihrer Diezöse ausbricht.
– Wieder andere sind von Ehrgeiz zerfressen und streben schnell hohe Ämter an. Diese werden von unsichtbarer Hand gefördert, um dann Kompromisse mit der welt zu machen, siehe Kardinal Döpfner als arme Seele.
Dann gibt es einige Wenige, die gleichen dem Pfarrer von Ars…ich kenne welche…[fett]
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#36   Alois Bischof   17:07:26 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Kritische Anmerkung
Aus dem Brief:
Diese Aussagen, die aus dem priesterlichen Herzen eines heiligen Priesters hervorgegangen sind, mögen übertrieben erscheinen.
Anmerkung: Wieso übertrieben? Benedikt XVI. scheint im Brief 16.VI.2009 selbst in Frage zu stellen, war der heilige Pfarrer von Ars über das Priestertum sagte.
Die fromme Übertreibung des ehrfurchtsvollen Hagiographen
Schon wieder Übertreibung? Zeigt sich hier die Ratzinger’sche wahrlich übertriebene und ziemlich ungläubige „historisch-kritische Methode“ der Textanalyse? Fromm ist der Hagiographe, aber ein Übertreiber? Nicht immer und in jedem Fall. Diese Aussage Ratzingers im Brief ist unangebracht.
Mit dem Wort und den Sakramenten seines Jesus
„Seines“ Jesus? Wieso „seines“ Jesus? Versucht Benedikt XVI. das Christusbild und der Christusglaube von Hw. Pfarrer Jean-Marie Vianney zu relativieren oder durch Subjektivismus (wie sonst im Neomodernistischen Theologensystem) die universale Gültigkeit abzusprechen? Der Jesus des Pfarrers von Ars ist der Jesus-Christus der hl. römischen Mutterkirche, und somit der historische Jesus.
den neuen Frühling zu nutzen, den der Geist in unseren Tagen in der Kirche hervorbringt, nicht zuletzt durch die kirchlichen Bewegungen und die neuen Gemeinschaften.
Eine lächerliche Behauptung naiver Konzilseuphorie! Das neoprotestantische Neokatechumenat z.B. ist gerade der Gegenteil von dem was der hl. Pfarrer von Ars glaubte, wie auch die Charismatiker.
Warum wurden im Brief nur Vat.II.-Päpste zitiert?
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#35   sacerdos helveticus   16:55:25 | Donnerstag, 18. Juni 2009
zugespitzt aber rechtgläubig!
Stimme der vernunft schrieb:
Aber es geht ja noch weiter: „Ohne den Priester wäre das Leiden und Sterben unseres Herrn sinnlos.“. Was für ein häretischer, gotteslästerlicher Unsinn. Und der soll also das Vorbild für Priester sein. Na Mahlzeit.
Nun, die durchaus emphatische und zugespitzte Redeweise des heiligen Pfarrers von Ars ist doch durchaus rechtgläubig verstehbar: Nach katholischer Lehre wird doch die Frucht des Erlösungsopfers Christi (normalerweise) durch die Sakramente zuteil, hier vor allem durch die Taufe, deren (ordentlicher) Spender der Priester ist und dann durch die heilige Eucharistie und das Busssakrament, deren alleiniger Spender der Priester ist. Natürlich hätte Christus auch andere Formen der Heilsvermittlung einsetzen können, aber in der bestehenden braucht es den Priester!
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#34   kardinalsiri   16:53:53 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Lieber
Alois Bischof! Danke für Ihre Worte! Stimme Ihnen völlig zu. Auch Ihnen, liebe, Verehrte Regina1961, aus ganzem Herzen: Danke!
Für die Anderen beten wir halt weiter…
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#33   Ansgar   16:49:05 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Pflegeliger Herr Bischof!
Schämen sie sich, den Heiligen Vater der Lauheit zu zeihen! Nebenbei: Woher haben Sie die fromme Information, der Pfarrer von Ars habe den Teufel beringt, quasi in der Art moderner Ornitologen? Oder wie ist ihr Zitat: „Der hl. Pfarrer von Ars ringte in seinem Leben mit dem Teufel“ zu verstehen?
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#32   stimme der vernunft †   16:47:35 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Bischofsloisl: limbo infantium
Damit musste man zwangsläufig aufräumen, der wäre nämlich zu groß geworden.
Da über 50% aller befruchteten Eizellen sich nicht in der Gebährmutter einnisten sondern abgehen, und weil jede befruchtete Eizelle bekanntlich ein Mensch ist, bedeutet das, das in diesem Limbus mehr Menschen wären als in Himmel und Hölle zusammen.
Interessante Vorstellung.
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#31   Alois Bischof   16:39:27 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Schöne Worte
Aber wer lebt noch danach, in den neomodernistisch bestimmten höchsten Kreisen des Vatikans, zu dem auch der damalige Kardinal Ratzinger gehörte? War Joseph Ratzinger selber nicht Teil der ‘Nouvelle Théologie’, die mit der Hölle, mit der Erbsünde, mit dem Fegefeuer, mit dem limbo infantium, mit dem Himmel und mit dem apostolischen Priestertum aufgeräumt haben?
Der hl. Pfarrer von Ars ringte in seinem Leben mit dem Teufel – blieb jedoch stets ein Mann des (christlichen) Humors und der wahren Lebensfreude (nicht des „aufgeklärten“ selbstsüchtigen Hedonismus jedoch).
Der Curé d’Ars war ein Priester und Katholik der überlieferten römischen Liturgie, die zu seinen Zeiten in Frankreich eine Wiederbelebung durch eine echte, rechtgläubige Liturgische Bewegung erlebte (u.a. später Dom Guéranger). Er widersetzte sich dem kranken Laizismus, der aber von Papst Ratzinger öffentlich „unter Umständen“ gutgehießen wurde, er wollte das Christkönigtum über das Königreich Frankreich. Er litt als Jugendlicher unter dem Terror der frz. Revolution (der Mutter der Ideologien vieler unserer modernen Politiker), später unter Napoléons Säkularisierungspolitik gegenüber einer staatlich gleichgeschalteten Kirche.
Er war kein ausgebildeter Theologe. Aber stets ein unabhängiger Geist, ein größerer Lehrer als die liberalen Staatstheologen wie Johannes Ronge und Ignaz von Döllinger damals. Ein Heiliger. Der heutigen verkommenen altliberalen deutschen Amtskirche gegenüber wäre er radikal ablehnend gewese…
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#30   aufrechterkatholik   16:37:21 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Der hl. Vater von Ars…
war ein durch und durch bemitleidenswerter Priester, da er nur 230 Schäfchen sein Eigen nennen konnte. Wieviel dankbarer und froher sollten Pfarrer im geliebten Bistum Essen sein, die sich für 23.000 Seelen aufopfern dürfen! Doch wir hören keine Freunde, sondern Jammern. Keine Dankbarkeit über die Größe des anvertrauen Weinbergs, sondern dumpfes Gestöhne. Was für eine verkehrte Welt, jawoll!
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#29   Paulaner †   16:33:45 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Aachen? nein, da fahr ich nur vorbei nach BE
Colombe de la paix: Paulaner oder Gotthard?
Ich bin kein Kirchenmann, auch kein „Laie“[tm].
:-( Aber zornig.
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#28   aufrechterkatholik   16:24:36 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Regina, Königin des Stumpfsinns
Wie können Sie sich erblöden, dem Defendor solche Zeilen zu schreiben, diesem reinen, von aufrechtem Bemühen um wahre Frömmigkeit erfülltem Geist, der mit so wunderbaren Worten das Loblied auf den Priester singt!
Ehre hoch den Priesterstand,
denn Priester sind von Gott gesandt! Sie spenden dir vom Gnadenschatz,
damit du find’st im Himmel Platz.
Beherzigen Sie komische Tante das, jawoll!
Hl. Aloysius, bitte für uns und die hier herumzotenden armen Seelen.
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#27   Theologicus Haereticus   16:23:10 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Liebe Regina!
Sie liegen absolut richtig, wenn Sie diesem Defendor mal den Spiegel vorhalten. Er (ganz besonders) aber auch andere, z, B. dieser Ruhrgebietler, sabbern immer nur ihr schwülstiges, frömmelndes Zeug daher. Dies scheint für diese Typen eine Art Ersatzbefriedigung zu sein. Mit dem Evangelium, der Frohbotschaft Jesu, hat das alles nichts zu tun. Von Theologie ganz zu schweigen.
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#26   Regina 1961   16:14:24 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@defendor
Genau das ist die arrogante Haltung, die Jesus niemals akzeptiert hätte. Und er ist mit seinem Papa und seinem Heiligen Geist doch wohl der Oberbefehlshaber in unserer Kirche. Oder? Hören Sie doch endlich mit Ihrem salbadernden Gesäusel auf, ich habe das Gefühl, Sie baden Sich am liebsten in diesen Worten. Zum :-! ! Damit überzeugen Sie niemanden mehr heutzutage.
Regina
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#25   hieronymus333   16:13:21 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Die Achse vom Altar zum Beichstuhl
ist nun GOtt sei Dank der Achse vom Esstisch zum Lehnstuhl gewichen.
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#24   Konrad   16:09:20 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Viva il papa?
frech
ist
der schüttel
brav
der jolie
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#23   defendor   16:07:09 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Wer die…
…von GOTT gebene Würde des Priesteramtes in Zweifel zieht, bezichtigt die allerheiligste Dreifaltigkeit des „Irrtums“ und läuft so Gefahr in Selbstherrlichkeit zu verfallen !
Die besonderen Auserwählten CHRISTI sind Seine Priester !
Sämtliche im Eingangsartikel zitierten Aussagen des hl. Pfarrers von Ars sind in ihrer Eindringlichkeit zeitlos gültig !
Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat nicht umsonst den heiligen Petrus dreimal danach gefraft, ob er IHN liebe…um ihm dreimal aufzufordern, SEINE Lämmer / Schafe zu weiden:
–---
Joh 21,15
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes,
liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm:
Weide meine Lämmer!
Joh 21,16
Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes,
liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm:
Weide meine Schafe!
Joh 21,17
Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes,
liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm:
Weide meine Schafe!
–---
Die Hände eines geweihten Priesters sind jene „Werkzeuge“, durch die gleichsam die Gnadenfülle der Heiligen Mutter Kirche, des mystischen Leibes CHRISTI „kanalisiert“ wird und somit sichtbar wirksam wird !
www.gloriapolo.net/
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#22   JungeFREIHEIT-Leser   16:02:19 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Stimme der Vernunft
Haben Sie als Laie das Weihesakrament empfangen und besitzen auch die Wandlungskraft von Brot und Wein?
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#21   Colombe de la paix   15:45:59 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Paulaner oder Gotthard?
Bistum Aachen!
Wir stritten schon mal!
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#20   Regina 1961   15:45:53 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Stimme
Hinter dieser Haltung steht aber kein Hochmut oder gar arroganz, bei Johannes Vianney steht da eine tiefe Demut dahinter. (Für sofern ich seine Vita kanne.) Ich mag diesen Satz nicht so gerne beurteilen, denn im Kern seiner Aussage stimmt es schon. Wenn es heute keine Menschen mehr gibt, die sich ganz Gott verschreiben, dann ist Jesu Tod sinnlos gewesen. Daß dies allerdings nur Priester sein sollen, fällt mir auch schwer zu glauben. Schwieriges Thema. Kennst ja dieses Forum, gleich stürzen sich wieder die „Lieblinge“ auf einen.
Gruß Regina
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#19   Paulaner †   15:42:03 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Die Delegation an die ominösen „Laienorganisationen“ mit ihrem Fachverstand…
Colombe de la paix:
,die Seelsorge, ganz besonders werfe ich dieses unserm Bischof und seinem Stab vor!!
(ich weiß zwar nicht wo…)
Aktivisten und dergleichen.
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#18   Colombe de la paix   15:35:27 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Liebe Regina
es stimmt , die Aufgaben werden unübersichtlich, aber werden die Priester nicht auch zu träge? Viele haben ihre tatsächlichen Aufgaben vergessen
,die Seelsorge, ganz besonders werfe ich dieses unserm Bischof und seinem Stab vor!!
( Unser Pfarrer zählt nicht dazu, er arbeitet ununterbrochen)
Aus unserer Pfarre kommt bald der 4. Priester in Zeit von 50 Jahren hervor. Das ist der Erfolg einer florierenden Gemeinschaft im Glauben und der Verdienst unserer Pfarrer!
Und diese Grundlage wird gerade zerstört!!! o^/
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#17   stimme der vernunft †   15:34:14 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Regina
Stellvertreter schön und gut, aber der gute Vianney sagt, das Opfer Christi sei völlig sinnlos ohne Priester. Das ist gequirlter Unsinn.
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#16   Paulaner †   15:29:14 | Donnerstag, 18. Juni 2009
So viele Einsiedler und keiner, der sie um Rat fragen will.
kardinalsiri: Soviel Hochmut auf einem Haufen zu sehen, reizt mich nun doch zum Übergeben. Nicht einmal vor den Heiligen machen sie nun Halt mit ihrem Spott und ihrer dreisten Überheblichkeit
:-[ Es ist ein Kreuz mit der Welt, wenn sie denn auf dem Kopf steht.
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#15   Regina 1961   15:28:08 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Junge-Freiheit
Das glaube ich nicht. Wenn Sie konkrete Zahlen haben, dann bitte her damit. Meine Erfahrung ist, daß es immer mehr (Taufschein)gläubige gibt, von denen immer weniger in die Kirche gehen, aber die Zahl der Priester nimmt stark ab, und die Zahl ihrer Aufgaben wächst immer mehr.
Regina
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#14   Colombe de la paix   15:27:58 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Unser Papst
hat vollkommen Recht, mit diesen Worten!! Leider.
Man sieht ja jetzt schon den „Erfolg“ in Deutschland!
Wo ist der Glaube geblieben?
Dort , wo Kirchen schließen , stirbt der Glaube! Mit dem Sterben der Gemeinde ;stirbt auch die Gemeinschaft!
Redaktion benachrichtigen
#13   JungeFREIHEIT-Leser   15:19:41 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Regina1961
Früher gab es nur halb soviele Priester und das Glaubensleben war intensiver und die Kirchen waren überfüllt.
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#12   Regina 1961   15:18:34 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Stimme
Nee mein Lieber, das ist keine Gotteslästerung. Das ist reinste katholische Lehre. Der Priester ist der Stellvertreter Jesu am Altar während der Messe. Etwas simpel ausgedrückt, trifft aber den Kern der Sache. Für den heutigen Menschen ist das aber immer schwieriger nachzuvollziehen.
LG Regina
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#11   stimme der vernunft †   15:11:00 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Kardinalsiri
Überheblich ist hier nur der Pfarrer von Ars, der allen ernstes behauptet,nur Priester würden dem Opfer Christi einen Sinn verleihen.
Heilig hin oder her, das ist Gotteslästerung.
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#10   Regina 1961   15:08:08 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Es war einmal!
Was soll ein Priester heutzutage nicht noch alles leisten? Wie soll er Alleinseelsorger sein in Gemeinden, die immer größer und unüberschaubarer werden? Nichts gegen die Verehrung des Hl. Pfarrer von Ars. Aber heute hätte der keine hohe Lebenserwartung mehr als Priester. Wa würde es auch bringen, nur in der Kirche zu bleiben? Der Priester von Heute muß auf die Menschen zugehen, umgekehrt geht nämlich oft nicht mehr. Leider.
Regina
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#9   kardinalsiri   14:59:32 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Soviel
Hochmut auf einem Haufen zu sehen, reizt mich nun doch zum Übergeben. Nicht einmal vor den Heiligen machen sie nun Halt mit ihrem Spott und ihrer dreisten Überheblichkeit, sie, die neuen Heiden, die Anbeter ihrer eignen Weisheit! Ihr solltet euch alle schämen und in den Boden sinken. Möge Gott euch vergeben!
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#8   pneumat   14:55:51 | Donnerstag, 18. Juni 2009
das wichtigste Wort für unsere Zeit:
„Ich weine, weil ihr nicht weint.“
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#7   jolie   14:42:22 | Donnerstag, 18. Juni 2009
viva il papa!
denkt sich
der
freche
jolie
o^/
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#6   Schüttel   14:29:00 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Wieder einmal offenbart Benedikt XVI. seine
totale Weltfremdheit. „Stimme der Vernunft“ hat die Häresie der Priesteranbetung, die zu so zahlreichen Verformungen führt wie zuletzt beim Gründer der „Legionäre Christi“, klar benannt. Der Pfarrer von Ars war sicher ein großer Heiliger, aber er gehört ins Frankreich des 19. Jahrhunderts, hat mit der Realtiät der Gläubigen des 21. Jahrhunderts und der post-Holocaust-Zeit keinen normativen Zusammenhang.
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#5   wickerl   14:27:36 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Schönrederei
Der schönen Reden sind genug gehalten nun lasst uns endlich Taten sehen.
Ein guter Hirte hält nicht nur schöne Predigten sondern schützt seine Schafe auch vor den Raubtieren, diese sind aber Anfang der Woche gut gelaunt aus Rom wieder abgereist, der Pfarrrer von Ars war aus anderem Holz geschnitzt, der hätte bei der Beichte auf Schadensgutmachung bestanden
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#4   JungeFREIHEIT-Leser   14:27:29 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Lauheit und Falschheit
Der Priester, welcher in seiner Amtshandlung (Sakramentenspendung) immer zurücktritt und somit Christus real präsentiert (in persona Christi !!!) muss sich seines Standes bewusst sein.
Die heutige Misere ist eine Krise der lauen Priester!!!
siehe Pfarrer Sperrer von St. Benno München (3. Thread)
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#3   Alexander von Eich   14:25:52 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Ich hab die Lösung
Der „Pfarrer“ von Ars hatte bei seiner Weihe eine Mentalreservation aufgebaut, so dass das sie gar nicht gültig war. Deshalb konnte er diesen Satz auch sagen, denn nur Priester sterben ja, wenn sie wissen, was sie sind, bei Laien ist das was anderes.
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#2   stimme der vernunft †   14:14:48 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Pfarrer von Ars
scheint es nicht besonders mit der Logik gehabt zu haben
„Oh wie groß ist der Priester! […] Wenn er verstünde, was er ist, er würde sterben „
Das heisst, der Pfarrer von Ars hat es nicht verstanden. Sonst wäre er ja gestorben. Wie kann er aber diese Behauptung aufstellen, wenn er es gar nicht verstanden hat? Oder meinte er, dass jeder irgendwann mal sterben muss? Dann war die Aussage eine Plattitüde. Und falsch obenderin, denn wer es nicht versteht, muss ja auch sterben.
Kurz, was der Pfarrer von Ars da von sich gibt ist Blödsinn.
Aber es geht ja noch weiter: „Ohne den Priester wäre das Leiden und Sterben unseres Herrn sinnlos.“. Was für ein häretischer, gotteslästerlicher Unsinn. Und der soll also das Vorbild für Priester sein. Na Mahlzeit.
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#1   noch ein Landorganist   13:58:22 | Donnerstag, 18. Juni 2009
mindestens fünf Zeichen
„Laßt eine Pfarre zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien anbeten.“
Leider sind die meisten Pfarreien seit nunmehr 40 Jahren ohne katholische Priester, und tatsächlich sieht man sie landauf landab an Götzentischen Mahl halten zur Feier der Bestie ihres Egos. :-!
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