Benedikt XVI. stellt den Priestern das leuchtende Beispiel und die kraftvollen Worte des Heiligen Pfarrers von Ars vor Augen: „Laßt eine Pfarrei zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien anbeten.“
(kreuz.net, Vatikan) Heute veröffentlichte Papst Benedikt XVI. zum bevorstehenden Priesterjahr einen
Brief an die Priester.
In dem Schreiben würdigt Benedikt XVI. die apostolische Arbeit, Rastlosigkeit
und den versteckten Dienst unzähliger Priester. Viele von ihnen blieben ihrer Berufung als Freunde Christi
trotz großer Schwierigkeiten treu.
Der Papst erinnert sich an seine eigene Zeit als Kaplan. Sein damaliger
Pfarrer gab ihm ein Beispiel der vorbehaltlosen Hingabe
an
seine seelsorglichen Pflichten bis zum Tod. Er starb, als er einem Sterbenden die Wegzehrung brachte.
Gleichzeitig beklagte der Papst, daß die Kirche unter der Untreue einiger ihrer Amtsträger leide.
Die Welt sehe darin Grund zu Anstoß und Ablehnung.
In solchen Fällen benötige die Kirche nicht nur
ein vollständiges Wissen um die Schwäche ihrer Amtsträger. Sie brauche auch eine freudige Erneuerung
der Größe der Gabe Gottes, die sich in erleuchteten und geduldigen geistlichen Hirten zeige.
Über
die Größe des Priestertums
Der Papst widmete seinen Brief besonders dem Beispiel und der Lehre des
Heiligen Pfarrers von Ars.
Dieser habe über das Priestertum gesprochen, als könne er die Größe der
dem Geschöpf Mensch anvertrauten Gabe nicht fassen:
„Oh wie groß ist der Priester!“ „Wenn er verstünde,
was er ist, er würde sterben.“
„Gott gehorcht ihm: Er spricht einige Wörter aus und auf sein Wort hin
steigt der Herr vom Himmel herab und schließt sich in der kleinen Hostie ein.“
Der Papst zitiert den
Heiligen ferner aus einer Katechese an seine Gläubigen:
„Ohne das Sakrament der Weihe hätten wir den
Herrn nicht.
Wer hat ihn da in den Tabernakel gesetzt? Der Priester.
Wer hat Eure Seele beim ersten
Eintritt in das Leben aufgenommen? Der Priester.
Wer nährt sie, um ihr die Kraft zu geben, ihre Pilgerschaft
zu vollenden? Der Priester.
Wer wird die Seele darauf vorbereiten, vor Gott zu erscheinen, indem er sie
zum letzten Mal im Blut Jesu Christi wäscht? Der Priester, immer der Priester.
Und wenn diese Seele
[durch die Sünde] stirbt, wer wird sie auferwecken, wer wird ihr die Ruhe und den Frieden geben? Wieder
der Priester.“
„Nach Gott ist der Priester alles!“ „Erst im Himmel wird er sich selbst recht verstehen.“
„Wenn wir recht begreifen würden, was ein Priester auf Erden ist, würden wir sterben: nicht
vor Schreck, sondern aus Liebe.“
„Ohne den Priester wäre das Leiden und Sterben unseres Herrn sinnlos.
Der Priester führt das Werk der Erlösung auf Erden fort.
Was nützte ein Haus, das mit Gold gefüllt
ist, wenn es niemanden gäbe, um die Tür zu öffnen?
Der Priester besitzt die Schlüssel zu den Schätzen
des Himmels.“
„Laßt eine Pfarre zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien anbeten.“
Die Kirche als sein trautes Heim
Papst Benedikt XVI. stellte den Priestern auch das Beispiel des Heiligen
Pfarrers von Ars vor Augen.
Dieser habe sich entschieden, in seiner Kirche in Ars – einer Ortschaft mit
230 Einwohnern – zu wohnen.
Der Heilige Vater zitiert den ersten Biographen des Heiligen mit einer „frommen
Übertreibung“:
„Kaum war er angekommen, wählte er sich die Kirche zu seinem Wohnsitz. Er betrat sie
die Kirche vor Sonnenaufgang und kam erst nach dem abendlichen Angelus wieder heraus. Dort mußte man
ihn suchen, wenn man ihn brauchte.“
Gleichzeitig besuchte der Pfarrer von Ars regelmäßig die Kranken,
organisierte Volksmissionen, sammelte für seine Werke der Nächstenliebe Geld und stattete seine Kirche
aus.
Die Achse vom Altar zum Beichstuhl
Die persönliche Identifizierung mit dem Kreuzesopfer führte
den Heiligen Pfarrer vom Altar zum Beichtstuhl – schreibt der Heilige Vater.
Die Priester sollten niemals
über leere Beichtstühle resignieren:
„Zur Zeit des heiligen Pfarrers war in Frankreich die Beichte
weder einfacher, noch häufiger als in unseren Tagen. Der eisige Sturm der Revolution hatte die religiöse
Praxis auf lange Zeit erstickt.“
Der Pfarrer von Ars ermutigte die Büßer auf verschiedene Weisen.
Benedikt XVI. zitiert den Heiligen: „Der liebe Gott weiß alles. Noch bevor Ihr sündigt, weiß er schon,
daß Ihr wieder sündigen werdet. Trotzdem vergibt er euch.
Wie groß ist die Liebe unseres Gottes, der
so weit geht, freiwillig die Zukunft zu vergessen, nur damit er uns vergeben kann.“
Bei den lauen Katholiken
begann der Heilige zu weinen: „Ich weine, weil ihr nicht weint.“
Einem Mitbruder verriet er sein „Rezept“:
„Ich gebe den Sündern eine kleine Buße auf, und den Rest tue ich an ihrer Stelle.“
Der Kern der Lehre
Jenseits der konkreten Bußübungen, denen sich der Pfarrer von Ars unterzog, bleibt für den Papst vor
allem der Kern seiner Lehre gültig:
„Die Seelen sind mit dem Blut Jesu erkauft, und der Priester kann
sich nicht ihrer Rettung widmen, wenn er sich weigert, sich persönlich an dem teuren Preis ihrer Erlösung
zu beteiligen.“
Der Heilige Vater erwähnte den Wunsch des Pfarrers von Ars, aus der Pfarrei zu fliehen,
„um in Einsamkeit sein armes Leben zu beweinen“.
Nur der Gehorsam und seine Leidenschaft für die Seelen
hätten ihn an seinem Platz gehalten.
Der Heilige erklärte: „Es gibt nicht zwei gute Arten, Gott zu
dienen. Es gibt nur eine einzige – ihm so zu dienen, wie er es will.“
Benedikt XVI. ermutigt die Priester
abschließend, „den neuen Frühling“ zu nutzen, den der Heilige Geist in unseren Tagen in der Kirche angeblich
hervorbringe – „nicht zuletzt durch die kirchlichen Bewegungen und die neuen Gemeinschaften“.
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St:Anton schaute mehr auf das ungute Beispiel der Prälaten! „Sie sind wie Schlachtrösser, die sich weigern
in den geistlichen Kampf zu ziehen! Sie sind wie das Eselsfohlen, auf dem Jesus in Jerusalem einreitet
und saugen nebenbei mit Wonne an den Zitzen der Wollust.“ Trotz dieser und ähnlicherf Worte in seinen
Predigtanleitungen ist dieser gelehrte und pupuläre Heilige des 13. jahrhunderts aus Padua heilig gesprochen
und zum Kirchenlehrer erhoben worden. :&)
20 Jahre ohne Priester => Bestienanbetung Das Gute daran: Nach 20 Jahren Bestienanbetung kommt wieder
was Neues, dann betet man wieder Gott an – oder Buddah? Man weiß es nicht so genau, da die Bestien ziemlich
wankelmütig sind und selten 20 Jahre in einer gottverlassenen Gegend wohnenbleiben wollen. Da kann man
die Priester ganz gut verstehen, die solchen Käffern den Rücken kehren.
Wie kann man den heiligen Pfarrer von Ars nachahmen,… wenn man die zweitvatikanischen Ratschläge Ernst
nimmt, die der heilige Vater leider in sein ansonsten erbauliches Schreiben hineingepackt hat, wonach
die Priester auf die Laien hören müssen und wesentlicher Ausdruck ihrer Gemeinschaft mit dem Bischof
und untereinander die Konzelebration sei. Das erstere macht den Priester zum Hanswursten seiner Laiengremiokratur
und zerstört seine Autorität, da er ständig Krieg führen muß, wenn er gewissen Oberlaien nicht pariert,
die mit ihren apostatischen „Wir sind Kirche“ -Parolen antanzen, das zweitere hat bereits jetzt die priesterliche
Meßfrömmigkeit restlos zerstört. Kann man sich einen heiligen Pfarrer von Ars mit einem aufsässigen
Pfarrsowjet vorstellen, der diesen wegen seiner gemeindespalterischen und fundamentalistischen Haltung
ständig beim Bischof denunziert? Kann man sich den Heiligen von Ars in eine Pferdedecke gehüllt beim
deutschen Konzelebrantengruß mit fünf anderen Mahlvorstehern an einem Luthertisch vorstellen, wie er
anschließend irgendwelche Pizzabrote verteilt? Es ist immer dasselbe: Man möchte die Wiederherstellung
des Klerus mit den Mitteln der Revolution, nämlich Kollegialität, Ökumenismus, Laienregiment und N
M erreichen! Wie oft will man diese ehebrecherischen Versuche noch fortsetzen, um endlich einzusehen,
daß nur eine Rückkehr „ad fontes“ zum Erfolg führt?
Das schließt einander aus Erinnert mich an Paul VI. der den gregorianischen Choral lobte und die Liturgiereform
1967 mit der Brechstange herbeiführte, er lobt den Pfarrer von Ars und arbeitet intensiv mit den Bischöfen
Schwarz, Schönborn und Kapellari.
HwstVaterAbt ein Priester, der nicht den Willen hat Jesus Christus öffentlich und bekennd nachzufolgen
ist des Segen Jjesu Christi nicht wert. Er wäre besser Handwerker oder sonst was geworden. Die Veranwortung
vor Gott und den Menschen ist enorm! UND der Priester hat seine Weihe vor Gott abgelegt und IHM sein Versprechen
gegeben für IHN Seelen zu sammeln und die Liturgie in form der Opfermesse zu zelebrieren! Priester, weißt
Du um Deinen Auftrag? Oder hattest Du gar keine Berufung??
Vorbild zu bussferitigem Priesterleben Auch den gutwilligsten Priestern unserer modernen Zeit kannes nicht
gelingen, den Hl. Pfr. v. Ars völligglaubwürdig nachzuahmen. Denn so“funktioniert“ die Welt – auch die
kirchliche – heutzutage nicht mehr. Damalswar Jean-Marie Vianney ja aucheine herrausragende und – so wie
heute immer noch – sehr anrührende und motivierende Ausnahme! – Überfordern wir also unsere sowieso
oft wirklich überlasteten Pfr. und Priester bittenicht mit dem Anspruch, sie müssten sich dem Hl. Pfr.
von Ars eins zu eins angleichen. Das kann keiner. Doch ein Vorbild und eine Motivation im übersetzten
Sinn im Kontext heutiger Möglichkeiten, dasmuss der Hl. Pfr. von Ars unbedingt sein. Er war auch ein
sehr barmherziger Priester und diese Barmherzigkeit dürfen auch gefallene undbussfertige Priester unsererTag
von uns Gläubigen erwarten. Sind wir also barmherzig gegenüber unseren sündig-schwachen und bussfertigen
Priestern, die uns selbst die Güte Gottes nie vorenthalten würden.Barmherzigkeit (konkret Versöhnung
mit Gott und der Hl. Kirche im Buss-Sakrament) will ich nicht Opfer… DAS ist der Sinn des Jahres der
Priester, alles andere ist nur Weg und Ermutigung dabei.
Heuchler, ahmt den Heiligen Pfarrer von Ars nach: Schlaft auf dem Fußboden, ernährt Euch von Essenresten
und fastet viermal in der Woche und meidet Eueren gefüllten Kühlschrank, schmeißt den Fernseher raus
und wascht Euch eiskalt.
Die Achse vom Altar zum Beichstuhl Welcher V-II-Kleriker möchte dies denn tun?? Ich hatte hier einen
(schon lange verstorbenen!) Pfarrer der sprach vom Beichtstuhl als Wochenendhäuschen und lachte dabei…
Eine himmelschreiende Schande! Der Hlg. Pfarrer von Ars wird mit Sicherheit ob dieser Kleriker in Tränen
ausbrechen! Es ist Zeit Buße zu tun für diese völlig unwürdigen Priester des V-II. Der neue Frühling
wurde mit der Anerkennung der FSSP/X durch den Hlg.Vater bestätigt. Den wirklich Gläubigen Seelen wird
hoffentlich noch in diesem Jahr ein weithin sichtbares Zeichen gesetzt!!! „Wenn wir recht begreifen würden,
was ein Priester auf Erden ist, würden wir sterben: nicht vor Schreck, sondern aus Liebe.“ „Ohne den
Priester wäre das Leiden und Sterben unseres Herrn sinnlos. Der Priester führt das Werk der Erlösung
auf Erden fort. Was nützte ein Haus, das mit Gold gefüllt ist, wenn es niemanden gäbe, um die Tür
zu öffnen? Der Priester besitzt die Schlüssel zu den Schätzen des Himmels.“ „Laßt eine Pfarre zwanzig
Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien anbeten.“ Nun, das erleben wir heute! Leider! Wehe uns,
wenn die Hand Gottes sich senkt!!!! „Ich gebe den Sündern eine kleine Buße auf, und den Rest tue ich
an ihrer Stelle.“ habe noch keinen Kleriker getroffen der sich so verhält!
#40 Alois Bischof 17:51:34 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Heiliger Pfarrer von Ars! Bitte für uns. In diesem Kampf um das übernatürliche Lebens von über einer
Milliarde von katholischen Seelen, verwirrt vom Neomodernismus! Gott erhalte uns die römisch-katholische
Tradition, die rechtgläubige Widerstandsbewegung (solange sie notwendig bleibt), und Gott erhalte uns
das hl. Meßoper und die hl. Sakramente, sowie gültig – nach altehrwürdigem römischen Pontifikal –
geweihte Priester und Bischöfe, damit wir die Kirchenkrise auch seelisch überleben. Der Kampf ist nicht
zwischen einer Sowjetunion und den USA, sondern der Kampf tobt mitten unter uns. Der weltliche Krieg ist
lediglich Folge übernatürlicher Todsünden. Das wußte bereits der große Papst Pius XII., der bald
heiliggesprochen werden sollte. Seine Enzykliken enthalten die Lösung zur Niederkämpfung des Neomodernismus
und der Neoprotestantisierung.
Großartig! Ein großartiger Heiliger! „Laßt eine Pfarre zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort
die Bestien anbeten.“ Stimmt 100%ig! Sieht man ganz gut an der Dekadenz heute. Der Hl. Vater sollte sich
bei seinen V2-Manager-Priester nicht allzu große Hoffnungen machen, wenn er ihnen mit dem Hl. Pfarrer
von Ars kommt. Leider!
es handelt sich auch hier wieder um 2 völlig unterschiedliche vorstellung die stellvertretend symtomatisch
für den unüberwindlichen graben zwischen katholischem verständnis und modernismus ist. hier der geweihte
opferpriester in sukzession der legitimiert ist die übernatürliche handlungen vorzunehmen dort der sparvereinsobmann
der ein bischen ethik predigt
#37 Botschafter 17:10:44 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Aufopferung Wenn wir den Hl. Pfarrer von Ars vergleichen mit denen, die heute die fett]Priesterwürdetragen,
dann stellen wir grosse Unterschiedefest: – Einige Geistliche sind zu Gurus geworden. Sie setzten ihr
Wissen ein, um Leute zu fangen, zu demütigen, sich selbst zu erhöhen und die dummen „Gläubigen“ dann
abzusaugen. z.B. ein „Pater“ der Amsterdamersekte, der seine „Schwestern“ offensichtlich nach Grösse
und Attraktivität aussucht. u.v.a. – Andere interessieren sich für ein Leben im Luxus. Sozialprestige,
die Liebe zum Geld und eine fürstliche Tafel sind ihnen wichtig. Bei einigen kann man nicht übersehen,
dass ihr Gott der Bauch ist. Sie sind dann zu täge, wenn der Krieg in ihrer Diezöse ausbricht. – Wieder
andere sind von Ehrgeiz zerfressen und streben schnell hohe Ämter an. Diese werden von unsichtbarer Hand
gefördert, um dann Kompromisse mit der welt zu machen, siehe Kardinal Döpfner als arme Seele. Dann gibt
es einige Wenige, die gleichen dem Pfarrer von Ars…ich kenne welche…[fett]
#36 Alois Bischof 17:07:26 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Kritische Anmerkung Aus dem Brief: Diese Aussagen, die aus dem priesterlichen Herzen eines heiligen Priesters
hervorgegangen sind, mögen übertrieben erscheinen. Anmerkung: Wieso übertrieben? Benedikt XVI. scheint
im Brief 16.VI.2009 selbst in Frage zu stellen, war der heilige Pfarrer von Ars über das Priestertum
sagte. Die fromme Übertreibung des ehrfurchtsvollen Hagiographen Schon wieder Übertreibung? Zeigt sich
hier die Ratzinger’sche wahrlich übertriebene und ziemlich ungläubige „historisch-kritische Methode“
der Textanalyse? Fromm ist der Hagiographe, aber ein Übertreiber? Nicht immer und in jedem Fall. Diese
Aussage Ratzingers im Brief ist unangebracht. Mit dem Wort und den Sakramenten seines Jesus „Seines“ Jesus?
Wieso „seines“ Jesus? Versucht Benedikt XVI. das Christusbild und der Christusglaube von Hw. Pfarrer Jean-Marie
Vianney zu relativieren oder durch Subjektivismus (wie sonst im Neomodernistischen Theologensystem) die
universale Gültigkeit abzusprechen? Der Jesus des Pfarrers von Ars ist der Jesus-Christus der hl. römischen
Mutterkirche, und somit der historische Jesus. den neuen Frühling zu nutzen, den der Geist in unseren
Tagen in der Kirche hervorbringt, nicht zuletzt durch die kirchlichen Bewegungen und die neuen Gemeinschaften.
Eine lächerliche Behauptung naiver Konzilseuphorie! Das neoprotestantische Neokatechumenat z.B. ist gerade
der Gegenteil von dem was der hl. Pfarrer von Ars glaubte, wie auch die Charismatiker. Warum wurden im
Brief nur Vat.II.-Päpste zitiert?
zugespitzt aber rechtgläubig! Stimme der vernunft schrieb: Aber es geht ja noch weiter: „Ohne den Priester
wäre das Leiden und Sterben unseres Herrn sinnlos.“. Was für ein häretischer, gotteslästerlicher Unsinn.
Und der soll also das Vorbild für Priester sein. Na Mahlzeit. Nun, die durchaus emphatische und zugespitzte
Redeweise des heiligen Pfarrers von Ars ist doch durchaus rechtgläubig verstehbar: Nach katholischer
Lehre wird doch die Frucht des Erlösungsopfers Christi (normalerweise) durch die Sakramente zuteil, hier
vor allem durch die Taufe, deren (ordentlicher) Spender der Priester ist und dann durch die heilige Eucharistie
und das Busssakrament, deren alleiniger Spender der Priester ist. Natürlich hätte Christus auch andere
Formen der Heilsvermittlung einsetzen können, aber in der bestehenden braucht es den Priester!
#34 kardinalsiri 16:53:53 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Lieber Alois Bischof! Danke für Ihre Worte! Stimme Ihnen völlig zu. Auch Ihnen, liebe, Verehrte Regina1961,
aus ganzem Herzen: Danke! Für die Anderen beten wir halt weiter…
Pflegeliger Herr Bischof! Schämen sie sich, den Heiligen Vater der Lauheit zu zeihen! Nebenbei: Woher
haben Sie die fromme Information, der Pfarrer von Ars habe den Teufel beringt, quasi in der Art moderner
Ornitologen? Oder wie ist ihr Zitat: „Der hl. Pfarrer von Ars ringte in seinem Leben mit dem Teufel“ zu
verstehen?
Bischofsloisl: limbo infantium Damit musste man zwangsläufig aufräumen, der wäre nämlich zu groß
geworden. Da über 50% aller befruchteten Eizellen sich nicht in der Gebährmutter einnisten sondern abgehen,
und weil jede befruchtete Eizelle bekanntlich ein Mensch ist, bedeutet das, das in diesem Limbus mehr
Menschen wären als in Himmel und Hölle zusammen. Interessante Vorstellung.
#31 Alois Bischof 16:39:27 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Schöne Worte Aber wer lebt noch danach, in den neomodernistisch bestimmten höchsten Kreisen des Vatikans,
zu dem auch der damalige Kardinal Ratzinger gehörte? War Joseph Ratzinger selber nicht Teil der ‘Nouvelle
Théologie’, die mit der Hölle, mit der Erbsünde, mit dem Fegefeuer, mit dem limbo infantium, mit dem
Himmel und mit dem apostolischen Priestertum aufgeräumt haben? Der hl. Pfarrer von Ars ringte in seinem
Leben mit dem Teufel – blieb jedoch stets ein Mann des (christlichen) Humors und der wahren Lebensfreude
(nicht des „aufgeklärten“ selbstsüchtigen Hedonismus jedoch). Der Curé d’Ars war ein Priester und Katholik
der überlieferten römischen Liturgie, die zu seinen Zeiten in Frankreich eine Wiederbelebung durch eine
echte, rechtgläubige Liturgische Bewegung erlebte (u.a. später Dom Guéranger). Er widersetzte sich
dem kranken Laizismus, der aber von Papst Ratzinger öffentlich „unter Umständen“ gutgehießen wurde,
er wollte das Christkönigtum über das Königreich Frankreich. Er litt als Jugendlicher unter dem Terror
der frz. Revolution (der Mutter der Ideologien vieler unserer modernen Politiker), später unter Napoléons
Säkularisierungspolitik gegenüber einer staatlich gleichgeschalteten Kirche. Er war kein ausgebildeter
Theologe. Aber stets ein unabhängiger Geist, ein größerer Lehrer als die liberalen Staatstheologen
wie Johannes Ronge und Ignaz von Döllinger damals. Ein Heiliger. Der heutigen verkommenen altliberalen
deutschen Amtskirche gegenüber wäre er radikal ablehnend gewese…
Der hl. Vater von Ars… war ein durch und durch bemitleidenswerter Priester, da er nur 230 Schäfchen
sein Eigen nennen konnte. Wieviel dankbarer und froher sollten Pfarrer im geliebten Bistum Essen sein,
die sich für 23.000 Seelen aufopfern dürfen! Doch wir hören keine Freunde, sondern Jammern. Keine Dankbarkeit
über die Größe des anvertrauen Weinbergs, sondern dumpfes Gestöhne. Was für eine verkehrte Welt,
jawoll!
Regina, Königin des Stumpfsinns Wie können Sie sich erblöden, dem Defendor solche Zeilen zu schreiben,
diesem reinen, von aufrechtem Bemühen um wahre Frömmigkeit erfülltem Geist, der mit so wunderbaren
Worten das Loblied auf den Priester singt! Ehre hoch den Priesterstand, denn Priester sind von Gott gesandt!
Sie spenden dir vom Gnadenschatz, damit du find’st im Himmel Platz. Beherzigen Sie komische Tante das,
jawoll! Hl. Aloysius, bitte für uns und die hier herumzotenden armen Seelen.
Liebe Regina! Sie liegen absolut richtig, wenn Sie diesem Defendor mal den Spiegel vorhalten. Er (ganz
besonders) aber auch andere, z, B. dieser Ruhrgebietler, sabbern immer nur ihr schwülstiges, frömmelndes
Zeug daher. Dies scheint für diese Typen eine Art Ersatzbefriedigung zu sein. Mit dem Evangelium, der
Frohbotschaft Jesu, hat das alles nichts zu tun. Von Theologie ganz zu schweigen.
#26 Regina 1961 16:14:24 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@defendor Genau das ist die arrogante Haltung, die Jesus niemals akzeptiert hätte. Und er ist mit seinem
Papa und seinem Heiligen Geist doch wohl der Oberbefehlshaber in unserer Kirche. Oder? Hören Sie doch
endlich mit Ihrem salbadernden Gesäusel auf, ich habe das Gefühl, Sie baden Sich am liebsten in diesen
Worten. Zum ! Damit überzeugen Sie niemanden mehr heutzutage. Regina
Wer die… …von GOTT gebene Würde des Priesteramtes in Zweifel zieht, bezichtigt die allerheiligste
Dreifaltigkeit des „Irrtums“ und läuft so Gefahr in Selbstherrlichkeit zu verfallen ! Die besonderen
Auserwählten CHRISTI sind Seine Priester ! Sämtliche im Eingangsartikel zitierten Aussagen des hl. Pfarrers
von Ars sind in ihrer Eindringlichkeit zeitlos gültig ! Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat nicht
umsonst den heiligen Petrus dreimal danach gefraft, ob er IHN liebe…um ihm dreimal aufzufordern, SEINE
Lämmer / Schafe zu weiden: –--- Joh 21,15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon,
Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich
liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! Joh 21,16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des
Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu
ihm: Weide meine Schafe! Joh 21,17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du
mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab
ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine
Schafe! –--- Die Hände eines geweihten Priesters sind jene „Werkzeuge“, durch die gleichsam die Gnadenfülle
der Heiligen Mutter Kirche, des mystischen Leibes CHRISTI „kanalisiert“ wird und somit sichtbar wirksam
wird ! www.gloriapolo.net/
#20 Regina 1961 15:45:53 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Stimme Hinter dieser Haltung steht aber kein Hochmut oder gar arroganz, bei Johannes Vianney steht da
eine tiefe Demut dahinter. (Für sofern ich seine Vita kanne.) Ich mag diesen Satz nicht so gerne beurteilen,
denn im Kern seiner Aussage stimmt es schon. Wenn es heute keine Menschen mehr gibt, die sich ganz Gott
verschreiben, dann ist Jesu Tod sinnlos gewesen. Daß dies allerdings nur Priester sein sollen, fällt
mir auch schwer zu glauben. Schwieriges Thema. Kennst ja dieses Forum, gleich stürzen sich wieder die
„Lieblinge“ auf einen. Gruß Regina
#19 Paulaner † 15:42:03 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Die Delegation an die ominösen „Laienorganisationen“ mit ihrem Fachverstand… Colombe de la paix: ,die
Seelsorge, ganz besonders werfe ich dieses unserm Bischof und seinem Stab vor!! (ich weiß zwar nicht
wo…) Aktivisten und dergleichen.
Liebe Regina es stimmt , die Aufgaben werden unübersichtlich, aber werden die Priester nicht auch zu
träge? Viele haben ihre tatsächlichen Aufgaben vergessen ,die Seelsorge, ganz besonders werfe ich dieses
unserm Bischof und seinem Stab vor!! ( Unser Pfarrer zählt nicht dazu, er arbeitet ununterbrochen) Aus
unserer Pfarre kommt bald der 4. Priester in Zeit von 50 Jahren hervor. Das ist der Erfolg einer florierenden
Gemeinschaft im Glauben und der Verdienst unserer Pfarrer! Und diese Grundlage wird gerade zerstört!!!
o^/
#16 Paulaner † 15:29:14 | Donnerstag, 18. Juni 2009
So viele Einsiedler und keiner, der sie um Rat fragen will. kardinalsiri: Soviel Hochmut auf einem Haufen
zu sehen, reizt mich nun doch zum Übergeben. Nicht einmal vor den Heiligen machen sie nun Halt mit ihrem
Spott und ihrer dreisten Überheblichkeit Es ist ein Kreuz mit der Welt, wenn sie denn auf dem Kopf steht.
#15 Regina 1961 15:28:08 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Junge-Freiheit Das glaube ich nicht. Wenn Sie konkrete Zahlen haben, dann bitte her damit. Meine Erfahrung
ist, daß es immer mehr (Taufschein)gläubige gibt, von denen immer weniger in die Kirche gehen, aber
die Zahl der Priester nimmt stark ab, und die Zahl ihrer Aufgaben wächst immer mehr. Regina
Unser Papst hat vollkommen Recht, mit diesen Worten!! Leider. Man sieht ja jetzt schon den „Erfolg“ in
Deutschland! Wo ist der Glaube geblieben? Dort , wo Kirchen schließen , stirbt der Glaube! Mit dem Sterben
der Gemeinde ;stirbt auch die Gemeinschaft!
#12 Regina 1961 15:18:34 | Donnerstag, 18. Juni 2009
@Stimme Nee mein Lieber, das ist keine Gotteslästerung. Das ist reinste katholische Lehre. Der Priester
ist der Stellvertreter Jesu am Altar während der Messe. Etwas simpel ausgedrückt, trifft aber den Kern
der Sache. Für den heutigen Menschen ist das aber immer schwieriger nachzuvollziehen. LG Regina
@Kardinalsiri Überheblich ist hier nur der Pfarrer von Ars, der allen ernstes behauptet,nur Priester
würden dem Opfer Christi einen Sinn verleihen. Heilig hin oder her, das ist Gotteslästerung.
#10 Regina 1961 15:08:08 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Es war einmal! Was soll ein Priester heutzutage nicht noch alles leisten? Wie soll er Alleinseelsorger
sein in Gemeinden, die immer größer und unüberschaubarer werden? Nichts gegen die Verehrung des Hl.
Pfarrer von Ars. Aber heute hätte der keine hohe Lebenserwartung mehr als Priester. Wa würde es auch
bringen, nur in der Kirche zu bleiben? Der Priester von Heute muß auf die Menschen zugehen, umgekehrt
geht nämlich oft nicht mehr. Leider. Regina
#9 kardinalsiri 14:59:32 | Donnerstag, 18. Juni 2009
Soviel Hochmut auf einem Haufen zu sehen, reizt mich nun doch zum Übergeben. Nicht einmal vor den Heiligen
machen sie nun Halt mit ihrem Spott und ihrer dreisten Überheblichkeit, sie, die neuen Heiden, die Anbeter
ihrer eignen Weisheit! Ihr solltet euch alle schämen und in den Boden sinken. Möge Gott euch vergeben!
Wieder einmal offenbart Benedikt XVI. seine totale Weltfremdheit. „Stimme der Vernunft“ hat die Häresie
der Priesteranbetung, die zu so zahlreichen Verformungen führt wie zuletzt beim Gründer der „Legionäre
Christi“, klar benannt. Der Pfarrer von Ars war sicher ein großer Heiliger, aber er gehört ins Frankreich
des 19. Jahrhunderts, hat mit der Realtiät der Gläubigen des 21. Jahrhunderts und der post-Holocaust-Zeit
keinen normativen Zusammenhang.
Schönrederei Der schönen Reden sind genug gehalten nun lasst uns endlich Taten sehen. Ein guter Hirte
hält nicht nur schöne Predigten sondern schützt seine Schafe auch vor den Raubtieren, diese sind aber
Anfang der Woche gut gelaunt aus Rom wieder abgereist, der Pfarrrer von Ars war aus anderem Holz geschnitzt,
der hätte bei der Beichte auf Schadensgutmachung bestanden
Lauheit und Falschheit Der Priester, welcher in seiner Amtshandlung (Sakramentenspendung) immer zurücktritt
und somit Christus real präsentiert (in persona Christi !!!) muss sich seines Standes bewusst sein. Die
heutige Misere ist eine Krise der lauen Priester!!! siehe Pfarrer Sperrer von St. Benno München (3. Thread)
Ich hab die Lösung Der „Pfarrer“ von Ars hatte bei seiner Weihe eine Mentalreservation aufgebaut, so
dass das sie gar nicht gültig war. Deshalb konnte er diesen Satz auch sagen, denn nur Priester sterben
ja, wenn sie wissen, was sie sind, bei Laien ist das was anderes.
Pfarrer von Ars scheint es nicht besonders mit der Logik gehabt zu haben „Oh wie groß ist der Priester!
[…] Wenn er verstünde, was er ist, er würde sterben „ Das heisst, der Pfarrer von Ars hat es nicht
verstanden. Sonst wäre er ja gestorben. Wie kann er aber diese Behauptung aufstellen, wenn er es gar
nicht verstanden hat? Oder meinte er, dass jeder irgendwann mal sterben muss? Dann war die Aussage eine
Plattitüde. Und falsch obenderin, denn wer es nicht versteht, muss ja auch sterben. Kurz, was der Pfarrer
von Ars da von sich gibt ist Blödsinn. Aber es geht ja noch weiter: „Ohne den Priester wäre das Leiden
und Sterben unseres Herrn sinnlos.“. Was für ein häretischer, gotteslästerlicher Unsinn. Und der soll
also das Vorbild für Priester sein. Na Mahlzeit.
mindestens fünf Zeichen „Laßt eine Pfarre zwanzig Jahre ohne Priester und man wird dort die Bestien
anbeten.“ Leider sind die meisten Pfarreien seit nunmehr 40 Jahren ohne katholische Priester, und tatsächlich
sieht man sie landauf landab an Götzentischen Mahl halten zur Feier der Bestie ihres Egos.