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Nur eines ist notwendig + Nachfolger von Skandal-Erzbischof ernannt + Die Lieblosen von damals feiern heute die Neue Messe + Pater Pio als Sonnenkollektor + Was soll die Krawatte?
Benedikt XVI. feiert die Messe in San Giovanno Rotondo
Benedikt XVI. feiert die Messe in San Giovanno Rotondo
Nur eines ist notwendig

Italien. Am Sonntag besuchte Papst Benedikt XVI. den Wirkungsort und das Grab des Heiligen Pater Pio († 1968) in San Giovanni Rotondo in Süditalien. Der Heilige Vater betete vor den Gebeinen des Heiligen und zelebrierte vor der Kirche des Wallfahrtsortes eine Messe. In seiner Predigt warnte er vor Aktivismus und Verweltlichung: „Viele von euch, Ordensleute und Laien, sind derart in Beschlag genommen von den tausend Aufgaben des Dienstes am Pilger oder der Kranken in der Klinik, daß ihr Gefahr lauft, das wahrhaft Notwendige zu vergessen: auf Christus zu hören, um den Willen Gottes zu erfüllen.“

Nachfolger von Skandal-Erzbischof ernannt

Simbabwe. Papst Benedikt XVI. hat den indischen Steyler Missionar Pater Alex Kaliyanil (49) zum neuen Erzbischof von Bulawayo – im Südwesten von Simbabwe – ernannt. Mons. Kaliyanil folgt auf Erzbischof Pius Alick Ncube (62), der nach der Veröffentlichung von kompromittierenden Filmaufnahmen zurücktreten mußte. Der neue Erzbischof wirkt seit zwanzig Jahren in Bulawayo als Missionar.

Die Lieblosen von damals feiern heute die Neue Messe

Deutschland. Bei einem jüngsten Priestertag im Bistum Fulda hielt der neokonservative Paderborner Liturgiker Hw. Michael Kunzler, einen Vortrag. Das berichtete das Portal ‘Osthessen-News.de’. Vor 180 Priestern und Diakonen schimpfte der Liturgiker auch über die Alte Messe. Diese sei angeblich nicht feierlicher als die neugläubige Eucharistiefeier. Man habe die Messe auch früher „oftmals lieblos“ gefeiert. Hw. Kunzler gab ferner zu, daß in den Messen heute oft „protestantische Spiritualisierungstendenzen“ zum Tragen kommen.

Pater Pio als Sonnenkollektor

Italien. In der apulischen Ortschaft Rignano Garganico im Südosten Italiens soll eine sechzig Meter hohe Statue des Heiligen Pater Pio (1968) entstehen. Das Monument soll mit einem Lack überzogen werden, der Sonnenenergie in Strom umwandelt.

Was soll die Krawatte?

Ein französischer Priester: Was hätten Sie einem Mann wie mir zu sagen, einem Mann, der in dieser Zeit Priester ist und der glaubt?

Der französisch-rumänische Dramatiker Eugène Ionesco († 1994): Ich würde ihm sagen: Was haben Sie bei mir in Zivil zu suchen?

Priester: Das ist alles? Sie könnten mir sagen: Glauben Sie!

Ionesco: Ganz recht. Und seien Sie etwas Unnahbares, Unerwartetes, nicht der Welt Gehöriges. Ziehen Sie sich eine Soutane an. Was soll diese Krawatte? Sie sind wie alle Welt. Ich will jemanden vor mir haben, der außerhalb der Welt ist; in der Welt, aber zugleich außerhalb der Welt.

Aus dem Buch ‘Gegengift – Artikel, Aufsätze, Polemiken’ des rumänischen Dramatikers Eugène Ionesco von 1983. Das Zitat benützte der Augsburger Priester Georg Alois Oblinger in einem kürzlichen Artikel für die Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’.
      
24 Lesermeinungen
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#24   r.ruhrgebietler   08:31:51 | Dienstag, 23. Juni 2009
Danke!
Montag, 22. Juni 2009 23:52clarissa colonia: Priesterliche Kleidung:„Partikularnorm zu c. 284 CIC – Kirchliche Kleidung der Geistlichen:
Der Geistliche muß in der Öffentlichkeit durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein. Von dieser Bestimmung sind die ständigen Diakone mit Zivilberuf ausgenommen. Als kirchliche Kleidung gelten Oratorianerkragen oder römisches Kollar, in begründeten Ausnahmefällen dunkler Anzug mit Kreuz.“
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#23   LM.   01:05:28 | Dienstag, 23. Juni 2009
clarissa
sehns, geben tut es momental alles
drum sind wir ja in der „ist situation“ :-D
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#22   Kraut   00:57:30 | Dienstag, 23. Juni 2009
Kardinal Newman:
„Alles an einem Geistlichen ist für die Menschen, oder sollte es sein, eine Mahnung an die nächste Welt, an Tod und Gericht, an Himmel und Hölle. Schon seine Kleidung ist ein Memento. Er kleidet sich nicht wie die anderen Menschen. Sein Gehaben ist ein Memento. Seine Art zu sprechen ist ernster als die der anderen. Auch seine Pflichten sind ein Memento. Man sieht ihn in der Kirche beten, taufen, predigen; man sieht in bei der Unterweisung der Kinder; man sieht in bei den Werken der Nächstenliebe; oder man sieht ihn beim Studium. Sein Leben ist der Welt des Unsichtbaren geweiht. Sein ganzes Tun ist dazu bestimmt, die Menschen daran zu erinnern, daß die Zeit kurz, der Tod gewiß und die Ewigkeit lang ist.“
Aus einer Predigt von Kardinal Newman (Geduld und Tadel der Welt v. 29.März 1840)
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#21   Stephanus   00:52:02 | Dienstag, 23. Juni 2009
Und jetzt ????
„Viele von euch, Ordensleute und Laien, sind derart in Beschlag genommen von den tausend Aufgaben des Dienstes am Pilger oder der Kranken in der Klinik, daß ihr Gefahr lauft, das wahrhaft Notwendige zu vergessen: auf Christus zu hören, um den Willen Gottes zu erfüllen.“
Habe ich jetzt im Reliunterricht geschlafen oder sprach der Heilige Vater vielleicht ein spezifisches Problem vor Ort an?
Dann wäre die Meldung hier auf +net aber überflüssig, bzw kommt falsch rüber?
Wer hilft mir aus tiefer Not?
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#20   clarissa colonia   23:52:58 | Montag, 22. Juni 2009
Priesterliche Kleidung:
„Partikularnorm zu c. 284 CIC – Kirchliche Kleidung der Geistlichen:
Der Geistliche muß in der Öffentlichkeit durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein. Von dieser Bestimmung sind die ständigen Diakone mit Zivilberuf ausgenommen. Als kirchliche Kleidung gelten Oratorianerkragen oder römisches Kollar, in begründeten Ausnahmefällen dunkler Anzug mit Kreuz.“
(Quelle: Schmitz/Kalde, Partikularnormen der DBK, Metten 1996, 39 f.; Literatur: Theodor Maas-Ewerd, Art.: „Dunkler Anzug mit Kreuz in begründeten Ausnahmefällen“, in: Klerusblatt 76 [1996], 60)
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#19   catholic   23:48:05 | Montag, 22. Juni 2009
Windhauch
Windhauch
Windhauch
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#18   pneumat   23:43:27 | Montag, 22. Juni 2009
pseudopriesterliche Schalmonellen
„Tartuffe“ (Betrüger) ist eher der, der sein Image (Nick) ständig ändert.
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#17   catholic   23:30:37 | Montag, 22. Juni 2009
Als Jesus nach Jerusalem wallfahrtete war er gekleidet wie ein frommer Jude
Tallith , der Gebetsmantel, den alle jüdischen Männer trugen.
Deshalb wurde er und seine Begleiter abgewiesen.
Zur Soutane. Wenn ein Priester sie gerne trägt, warum nicht; wenn er nur kein Taruffe ist.
Gut Nacht
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#16   pneumat   23:20:00 | Montag, 22. Juni 2009
Christus hatte ein religiöses Äußeres
Luk 9:53 και ουκ εδεξαντο αυτον οτι το προσωπον αυτου ην πορευομενον εισ ιερουσαλημ
Und sie (Andersgläubigen, pn.) haben ihn nicht angenommen, denn sein AUSSEHEN war, als er nach Jerusalem – das Zentrum der Gottesanbetung, pn. – zöge.
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#15   noch ein Landorganist   19:52:55 | Montag, 22. Juni 2009
manche sagen ja
die Krawatte sei ein Phallussymbol (siehe „Kastration“ bei der Weiberfastnacht)
Ob’s wohl Zusammenhänge gibt, zwischen Krawattenpriestern und Priestern mit Kebse?
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#14   pamino   18:04:56 | Montag, 22. Juni 2009
ejus divinitatis consortes facti sumus, qui humanitatis nostræ factus est particeps
Montag, 22. Juni 2009 09:56, HBR: Personenkult? Ionesco: Ich will jemanden vor mir haben, der außerhalb der Welt ist; in der Welt, aber zugleich außerhalb der Welt.
Eines verstehe ich nicht ganz. Was wollen die sogenannten „Altgläubigen“ eigentlich. Wollen sie Gott, wollen sie Christus heiligen? Oder wollen sie den Priester, einen Menschen aus Fleisch und Blut anbeten?
Die Gläubigen denken nicht anders, als sie immer gedacht haben. Wir sind alle sowohl Götter, als auch Menschen, und bei einem Priester ist das Anteil am Göttlichen in gewissen gut definierten Umständen größer, als beim sonstigen Menschen. Das heißt natürlich lange nicht, daß Priester automatisch bessere Menschen sind, als Nichtpriester; es gibt z. B. für sie die sehr menschliche Versuchung, das non meis meritis zu vergessen oder es als fromme Floskel abzutun und sich in allen Umständen für göttlicher, weiser, gebildeter, klüger… oder sogar keuscher zu halten, als andere.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ein Priester besser wird, wenn er eine Soutane trägt. Warum soll sich ein Priester nicht ganz normal kleiden?
Um Mißverständnisse zu vermeiden, weil er eben mehr, als ein normaler Mensch ist.
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#13   Paulaner †   13:59:20 | Montag, 22. Juni 2009
Und wo sind die Musiker?
Schalom: Die Zukunft gehört dem Pastoralteam
?
Den ganzen Wörterkram könnt ihr euch einmurmeln. Den gibts fertig gedruckt und im Internet. Wozu haben denn die Kirchen eine Akustik, für Palaver? Für Fürbitten? Für die verstümmelten Vaterunser usw.?
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#12   Schalom   13:45:37 | Montag, 22. Juni 2009
Die Zukunft gehört dem Pastoralteam
aus Pfarrer, Diakon, Pastoralreferent/innen und Wort-Gottes- Feier- Leitern/innen.
Dann ist immer jemand für die Seelsorge da.
Ein Pfarrer mit drei bis vier Gemeinden schaft das allein nie.
Noch später wird es zu den wenig ledigen Priestern genügend verheiratete Frauen und Männer in den priesterlichen Diensten geben. Der Heilige Geist machts möglich. Aus der Not wird eine Tugend.
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#11   hildegardfan   13:32:42 | Montag, 22. Juni 2009
@ lateinheini:
Das schlimme ist, das unser Pfarrer, Priester, 3 Gemeinden betreut.
Wir wohnen zwar ländlich, aber gerade da ist die Mentalität so: Der gehört allen, dann kommt der Gedanke: Der gehört mir!
Unser Pfarrer hat für jeden ein offenes Ohr.
Aber ein kleines Beispiel:
Seine Eltern sind schon älter, und der Sonntag ist sein Familientag, da fährt er nach Hause zu den Eltern.
Dafür hat er schon das größte Unverständnis geerntet.
Das ist doch nicht normal, aber die Leute haben wirklich und allen Ernstes erwartet, das er nur für die Gemeindemitglieder da ist, und seine Eltern im besten Falle ignoriert!!
Da habe ich kein Verständnis für…
Und deshalb finde ich das richtig, das er dann sagt: Jetzt nicht!
Das ist sein gutes Recht.
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#10   Schalom   13:28:26 | Montag, 22. Juni 2009
Jesus (30) und seine Apostel sind nicht in schwarzen langen Kutten dahergekommen,
sondern haben das Gewand ihrer Zeit getragen. Sie mußten nicht klerikal eitel auffallen.
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#9   lateiniheini   13:26:20 | Montag, 22. Juni 2009
@hildegardfan
Auch ein Priester hat ein Privatleben!Hat Hobbies! Geht auch mal ins Kino oder Theater!Genauso wie wir alle!Ein Priester, der Krawatten trägt, oder in seiner Freizeit Jeans oder Turnschuhe ist für mich nicht weniger Priester! Ich erwarte ja von einem Arzt auch nicht, dass er den ganzen Tag im weißen Kittel rumläuft, oder der Anwalt in seiner Robe!
Entscheidend bei einem Priester oder Pfarrer ist doch, dass,wenn ich ihn brauche, er erreichbar und gesprächsbereit ist! Das er mir zuhört und Mut macht!Mit vielleicht einen Tipp gibt!Das man nicht vor Ehrfurcht erstarrt!Das er sich als Gleicher unter Gleichen versteht und verhält! Darauf kommt es an!
Es erscheint mir wieder mal so, dass es einigen Leuten wirklich nur noch um Äußerlichkeiten geht…vielleicht fehlt denen ja wikrlich mittlerweile jedweder Bezug zum Glauben…
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#8   hildegardfan   13:13:55 | Montag, 22. Juni 2009
Mir persönlich…
ist es relativ egal, ob unser Pfarrer Krawatte oder Kragen trägt.
Aber in einem Persönlichem Gespräch mit Ihm, klagte er einmal, das alle, sobald er den Kragen trägt, auf Ihn einstürmen, als wäre er Allgemeineigentum!!!!
Er konnte dann nichts mehr machen, die Leute haben sich quasi an Ihm „festgekrallt“!!!!!
Denn das sollten die Gläubigen auch mal bedenken:
Der ist ein Mensch, mit Krisen, Problemen und Schwächen… er gehört nicht alles und Jedem, zur freien Verfügung, jederzeit und egal wie lange.
Und deshalb kann ich das tragen der Krawatte durchaus verstehen.
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#7   noch ein Landorganist   13:09:22 | Montag, 22. Juni 2009
Es hat seinen Sinn, den die blinden Ratten natürlich nicht sehen können
Priester in Priesterkleidung fallen angenehm auf (2:50)- konfrontieren mit der Religion – machen Religion sichtbar – sie zeichnet sie als Helfer für die Menschen aus – sie führt wie automatisch auf zum Gespräch – ist eine Freude für jeden Katholiken www.gloria.tv/?media=28213
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#6   Bodo11 †   12:09:03 | Montag, 22. Juni 2009
Nicht gemein werden
in der Welt, aber zugleich außerhalb der Welt.
Wer sich nur in die Gemeinde (Welt) begibt,macht sich mit ihr gemein und wird dabei auch sehr leicht gemein.
Und diese Gemeinheit ist was nicht Positives,denn die Menge/Gemeinde ist leicht grob und das färbt dann unwillkürlich auf Einen ab.
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#5   No Comment   11:26:38 | Montag, 22. Juni 2009
@Hildegard
Zwar nicht aktuell, aber treffend, das Ionesco-Zitat. Kein Gottloser will von einem Gottesmann hören, dass sich die Gottlosigkeit rentiert.
P.S.
Bei kath.net rentiert sich die Göttlichkeit. Die leben von den Spenden so wie ein verworfener Priester des 19. Jh., der den Opferstock anbohrt, um seinen Alkoholismus zu finanzieren.
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#4   hildegardfan   11:07:08 | Montag, 22. Juni 2009
Diese rasende Aktualität…
Aus dem Buch ‘Gegengift – Artikel, Aufsätze, Polemiken’ des rumänischen Dramatikers Eugène Ionesco von 1983. Das Zitat benützte der Augsburger Priester Georg Alois Oblinger in einem kürzlichen Artikel für die Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’.
Von 1983 und dann wird es in der „Junge Freiheit“ benützt…
Fällt Euch nix besseres mehr ein?!?
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#3   Lieblingsuli   09:57:42 | Montag, 22. Juni 2009
Was sagt das Lehramt?
Für Personenkult kann der Papst ja nichts.
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#2   HBR   09:56:21 | Montag, 22. Juni 2009
Personenkult?
Ein französischer Priester: Was hätten Sie einem Mann wie mir zu sagen, einem Mann, der in dieser Zeit Priester ist und der glaubt?
Der französisch-rumänische Dramatiker Eugène Ionesco († 1994): Ich würde ihm sagen: Was haben Sie bei mir in Zivil zu suchen?
Priester: Das ist alles? Sie könnten mir sagen: Glauben Sie!
Ionesco: Ganz recht. Und seien Sie etwas Unnahbares, Unerwartetes, nicht der Welt Gehöriges. Ziehen Sie sich eine Soutane an. Was soll diese Krawatte? Sie sind wie alle Welt. Ich will jemanden vor mir haben, der außerhalb der Welt ist; in der Welt, aber zugleich außerhalb der Welt.
Eines verstehe ich nicht ganz. Was wollen die sogenannten „Altgläubigen“ eigentlich. Wollen sie Gott, wollen sie Christus heiligen? Oder wollen sie den Priester, einen Menschen aus Fleisch und Blut anbeten? :-D :-D :-D
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ein Priester besser wird, wenn er eine Soutane trägt. Warum soll sich ein Priester nicht ganz normal kleiden?
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#1   Lieblingsuli   09:54:56 | Montag, 22. Juni 2009
Padre Pio
Danke für diesen Hinweis.
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