Zweites Vatikanum
Uneingeschränkte Heuchler
Der Bischof von Basel hat selbsternannten Konzilsverteidigern kräftig auf den Zahn gefühlt: Statt anderen, zumal dem Papst, vorzuwerfen, hinter das Konzil zurückzugehen, soll jeder prüfen, wie er selber zum Konzil steht.
Zweites Vatikanisches Konzil
Zweites Vatikanisches Konzil
(kreuz.net) In den vergangenen Wochen wurde viel Halbwahres, Unwahres und Verleumderisches über Papst Benedikt XVI. verbreitet. Das erklärte Bischof Kurt Koch von Basel in einem Beitrag auf der Webseite seiner Diözese.

Als „schlimmsten Vorwurf“ bezeichnet der Bischof die Behauptung, „der Papst wolle hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurückgehen.“

Der Vorwurf unterstelle dem Inhaber des universalkirchlichen Lehramtes, die Autorität eines Konzils zu untergraben.

Wer den Papst nicht nur aus den Medien wahrnehme, „sondern auch liest, was er sagt, wird feststellen, daß er sein ganzes Lehramt am Konzil orientiert“ – kontert Mons. Koch.

Konzilswächter im Selbstwiderspruch

Der Prälat knöpft sich in diesem Zusammenhang die kirchenfeindliche „Petition für eine uneingeschränkte Anerkennung des Konzils“ vor.

Bereits der Name irritiert ihn, „weil ich niemanden – mich eingeschlossen – kenne, auf den dieses vollmundige »uneingeschränkt« zutreffen würde.“

Mons. Koch nennt einige „willkürlich ausgewählte“ Beispiele.

Er verweist darauf, daß das Konzil die Erhaltung der lateinischen Sprache im Römischen Ritus gefordert hat: „Wer von den lautstarken Konzilsverteidigern hält sich daran »uneingeschränkt«?“ – fragt er Bischof Koch.

Dem Gregorianischen Gesang hat das Konzil „den ersten Platz“ zugewiesen. Der Bischof insistiert: „In welcher Pfarrei wird dem »uneingeschränkt« nachgelebt?“

Das Zweite Vatikanum hat die staatlichen Obrigkeiten aufgefordert, freiwillig auf geschichtlich zugewachsene Rechte auf Mitwirkung bei Bischofswahlen zu verzichten: „Welcher Konzilsverteidiger setzt sich »uneingeschränkt« dafür ein?“ – legt Mons. Koch nach.

Das Konzil bezeichnet das Opfer der Eucharistie als „Vollzug des Werks unserer Erlösung“. Doch Mons. Koch kann dies nicht mit der Tatsache vereinbaren, daß der Opfergedanke in vielen Pfarreien völlig aus der liturgischen Sprache verschwunden ist.

Mons. Koch stellt fest, daß das Konzil das Bischofsamt wie keine zweite kirchliche Berufung gewichtet hat. Zugleich zeigt er einen harten Widerspruch auf:

„Wie ist damit die weitgehende Relativierung dieses Amtes in der Kirche in der Schweiz unter Berufung auf das Konzil zu verstehen?“.

Vor der eigenen Haustüre kehren

Der Bischof fügt an, daß sich diese Litanei leicht verlängern ließe: „Sie dürfte auch so zeigen, warum ich in der heutigen Auseinandersetzung um das Konzil mehr Ehrlichkeit einfordere.“

Statt anderen – zumal dem Papst – vorzuwerfen, hinter das Konzil zurückzugehen, „wäre man gut beraten, über die eigenen Bücher zu gehen und zu überprüfen, wie man selber zum Konzil steht.“

Denn nicht alles, was nach dem Konzil gesagt und getan werde, ist – so Bischof Koch – deshalb bereits „nach“, das heißt „im Sinne“, des Konzils:

„Die vergangenen Wochen haben mir gezeigt, daß ein Hauptproblem in der gegenwärtigen Situation eine fehlende und teilweise sehr einseitige Aufnahme des Konzils ist“.

Das gelte auch für Katholiken, die das Konzil „uneingeschränkt“ verteidigen.

Das Fazit des Bischofs: „Deshalb nochmals meine dringliche Einladung: Mehr Ehrlichkeit bitte!“
      
16 Lesermeinungen
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#16   Burgorus   12:05:41 | Donnerstag, 29. Juli 2010
Nun kann man sich auf das Konzil berufen, denn es hat stattgefunden.
Ersetzte man den Altar durch einen Luthertisch und beriefe man sich dabei auf eine UNO-Resolution Nr. ?? , würden die Leute sagen: Bestimmt denn jetzt die UNO, was in der kath. Kirche gemacht wird?
Nachdem nun aber das Konzil stattgefunden hat, kann man sich bei jedem Unfug auf das Konzil berufen; ob er davon abgedeckt ist, ist völlig egal; die Konzilstexte hat ja sowieso keiner gelesen.
Hätte das Konzil nicht stattgefunden, wäre es wahrscheinlich kaum anders. Man hätte halt weniger Vorwände zur Hand, um eine Ketzerei einzuführen.
Die Liturgiereform, die m.E. eine Hauptquelle des Übels ist, hätte man ohne vorausgehendes Konzil ebenso einführen können. Was da gemacht wurde, deckt sich kaum mit den Lehren des 2. Vat. Konzils, das ja, im Gegensatz zum tridentinischen Konzil, den Gebrauch der lateinischen Sprache in der Hauptsache gar vorschreibt.
Dass die katholische Kirche mit der Kirche Christi identisch wäre, stimmt nicht.
Der katholische Priester bringt sein Opfer Gott Vater dar: „Te igitur, clementissime pater, …“. Sogar die Lesung ist versus dominum. Sie soll zeigen: „Gedenke des Bundes, den du mit uns geschlossen hat.“
Es handelt sich hier um einen Bund Gott Vaters mit seiner Kirche, dem Neuen Bund, seiner zweiten Ehe; die erste Frau Israel hat er ja ausgehaut (wegen Hurerei).
Die Kirche Christi ist Kind der zweiten Ehe. Sie ist Christi Braut, noch nicht seine Frau. Der Ehebund existiert noch nicht. Erst bei seiner ersten Wiederkunkt heiratet Christus seine Braut.
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#15   Sinah   22:35:49 | Dienstag, 23. Juni 2009
Ehrlichkeit vom Konzil selbst!
Wenn sich zwei widersprechende Positionen gleichzeitig auf das Konzil berufen können, ist es nicht mehr katholische Lehre!
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#14   unitate fidei   21:36:17 | Dienstag, 23. Juni 2009
Danke, Bischof Koch!
Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die Texte des Pastoralkonzils von niemandem uneingeschränkt anerkannt werden können, weil allein schon die Widersprüche in denselben es notwendig machen, selektiv zu verfahren.
Zwei sich widersprechende Aussagen kann man nämlich nur scheinbar zugleich anerkennen, weil die Anerkennung der einen die Anerkennung der anderen aufhebt.
Diejenigen, die in der gegenwärtigen Kontroverse um die Anerkennungsproblematik über das Pastoralkonzil urteilen, unterscheiden sich darin, dass die einen – insbesondere die Priesterbruderschaft St. Pius X. – ehrlich sagen, dass sie jene Texte nicht uneingeschränkt anerkennen und die anderen, insbesondere die Bischöfe, Priester und Theologen im Rahmen der kirchlichen Offizialität, diese Tatsache leugnen. Mit Recht fordert Bischof Koch von diesen: Mehr Ehrlichkeit, bitte!
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#13   schamane40   21:22:49 | Dienstag, 23. Juni 2009
Frieden und Fairness allen kreuz-net-Usern
*
Bitte bleiben Sie höflich und sachlich, wenn Sie Kritik üben.
Jeder Mensch ist ein Kind der Schöpfers.
M O A
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#12   unitate fidei   18:37:39 | Dienstag, 23. Juni 2009
Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig!
Es gibt zwei Arten eine bloß eingeschränkte Anerkennung der Texte des Pastoralkonzils zu bekunden, nämlich mit Worten und mit Taten. Man kann Bischof Dr. Koch nur stimmen wenn er feststellt, dass an den Taten derjenigen, die lautstark eine uneingeschränkte Anerkennung der Texte des Pastoralkonzils fordern, erkennbar sei, dass sie selbst dieses nicht uneingeschränkt anerkennen. Zu diesen gehören insbesondere die Bischöfe, was die Beispiele zeigen, die Dr. Koch anführt, und er gibt freimütig zu, dass auch er jene Texte nicht uneingeschränkt anerkennt.
Wollte Rom die uneingeschränkte Anerkennung der Texte des Pastoralkonzils zur Voraussetzung für die Amtsausübung machen, dann müsste es folglich alle oder fast alle Bischöfe ihres Amtes entheben.
Was dem einen recht ist, das ist dem anderen billig! Deshalb ist es unbillig, von der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu verlangen, dass sie die Texte des Pastoralkonzils uneingeschränkt anerkennen müsse, ganz abgesehen davon, dass sie Vorbehalte nur bei den Punkten jener Texte geltend macht, bei denen sie einen Widerspruch zur überlieferten Lehre der Kirche erkennt.
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#11   eigerhar †   14:34:51 | Dienstag, 23. Juni 2009
Scheiterhaufen heute
@Paulaner
„Wenn Sie an einer wichtigen Position wären und wenn die RKK noch so mächtig wäre, wie Sie gern hätten, dann würden die Scheiterhaufen lichterloh brennen.“
Auch hier liegen Sie falsch und zwar genau aus dem Grunde, den ich unten genannt habe.
VOR dem 2.VK war die Kirche toleranter als DANACH.
VOR dem 2.VK konnte man nur verurteilt werden, wenn man einer wichtigen Glaubenslehre widersprach.
NACH dem 2.VK wird man auch dann diskriminiert, wenn man Menschenlehren (=NEUERUNGEN des 2.VK) widerspricht.
Eine NEUE Lehre kann nicht Teil des depositum fidei sein.
Man wird sogar dann diskrimiert, wenn man eine Lehre vertritt, die überhaupt keine Glaubenslehre ist (Gaskammern: Msgr. Williamson).
Eine derartige INTOLERANZ gab es vor dem 2.VK NICHT.
(Übrigens: Sie werfen mir vor beleidigend zu sein, obwohl ich das Wort „Esel“ auf keine bestimmte Person bezogen habe.
Sie hingegen nennen mich persönlich „Fundi“.
Nehmen Sie erst einmal den Balken aus Ihrem eigenen Auge.)
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#10   Paulaner †   14:01:49 | Dienstag, 23. Juni 2009
Der Klerus hat mental das V.II nicht gepackt, das ist aber nur sein Problem.
Sie sind ein Fundi,
eigerhar:
Nun hat jeder Esel in der Kirche das „Munus docendi“ das darin besteht neue Lehren zu erfinden und seinen Untergebenen vorzuschreiben.
Vor dem 2.VK bestand die Lehrgewalt des Klerus allein disziplinarisch alles zu unterbinden was der Glaubenslehre schadet und alles zu unterstützen, was der Ausbreitung der Wahrheit diente.
Die Lehrgewalt des Papstes bestand darin, die Wahrheit immer klarer herauszuformulieren.
Nach den Repräsentanten des 2.VK besteht die Aufgabe eines Konzils heute jedoch darin neue Lehren FESTZULEGEN und alle die zu diskriminieren, die dieser Willkür nicht Folge leisten.
Ihre Meinung lasse ich gerne gelten aber ich warne davor: sie ist fundamentalistisch. Allein Ihre Wortwahl, „Esel“ für die Andersdenkenden usw. ist fundamentalistisch. Wenn Sie an einer wichtigen Position wären und wenn die RKK noch so mächtig wäre, wie Sie gern hätten, dann würden die Scheiterhaufen lichterloh brennen.
:-D
Nein, ihr Kleriker dürft euch mit der „Wahrheit“ im zulässigen Rahmen herumplagen, sogar selber geistig gegenseitig auf den Scheiterhaufen stellen ;) aber wir Gläubigen dürfen darüber diskutieren, wie wir wollen.
O:)
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#9   eigerhar †   13:35:10 | Dienstag, 23. Juni 2009
Das war wohl ein Paulaner zuviel!!!
„Die Bibel ist das unveränderliche Fundament, die katholische Lehre baut darauf auf mit Kirchenlehrern“
Das halte ICH für unkatholisch und bibelfundamentalistisch, im wahrsten Sinne des Wortes!!!
Das unveränderliche Fundament der Kirche ist das lebendige depositum fidei. Der Glaube, den Jesus den Aposteln offenbart hat.
Die Bibel ist nur ein geschriebenes Dokument daraus. Wie ein Skelett, das ohne Fleisch tot ist.
VOR dem 2.VK bestand ein Dogma darin, dass die Kirche eine Lehre aus dem depositum fidei klarer herausarbeitet.
NACH dem 2.VK wurde unterschwellig die Irrlehre des Protestanten Walter Phillips in das Kirchenrecht eingeschleust.
Ganz im Sinne der antikatholischen Diskussions-Ethik ist nun Glaubenswahrheit nicht mehr etwas von Gott Gegebenes, objektiv Bestimmtes, sondern das Ergebnis einer demokratischen Abstimmung: Die Tyrannei der Mehrheit über die Minderheit.
Nun hat jeder Esel in der Kirche das „Munus docendi“ das darin besteht neue Lehren zu erfinden und seinen Untergebenen vorzuschreiben.
Vor dem 2.VK bestand die Lehrgewalt des Klerus allein disziplinarisch alles zu unterbinden was der Glaubenslehre schadet und alles zu unterstützen, was der Ausbreitung der Wahrheit diente.
Die Lehrgewalt des Papstes bestand darin, die Wahrheit immer klarer herauszuformulieren.
Nach den Repräsentanten des 2.VK besteht die Aufgabe eines Konzils heute jedoch darin neue Lehren FESTZULEGEN und alle die zu diskriminieren, die dieser Willkür nicht Folge leisten.
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#8   Bodo11 †   13:28:27 | Dienstag, 23. Juni 2009
Es liegt eine Verwechslung vor…
Der Heilige Geist war auf dem Zweiten Vatikanum abwesend.
Macht doch nichts,dafür waren die Erleuchteten dort.
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#7   Rufer48 †   13:02:00 | Dienstag, 23. Juni 2009
Gelb auf weiß und in Latein: „Odinationes presbyterorum Fraternitatis Sancti PII X illicitae sunt!!…
Ordinationes presbyterorum in Fraternitate PII X collatae ex iudicio Ecclesiae Catholicae etiam illicitae sunt. Hoc die Mercurii in exedra Sedis Apostolicae diurnariis edocendis publice nuntiatum est. Etsi illis quattuor episcopis a Marcello Lefebvre ordinatis excommunicatio remissa est, tamen Fraternitati statum canonicum in Ecclesia Catholica haudquaquam attributum esse palam factum est. Iudicat Sedes Apostolica, donec ei in Ecclesia non sit status canonicus, eius sodalibus non concedi, ut quodlibet minsterium in Ecclesia exerceant.
o^/ o^/ o^/
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
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#6   Paulaner †   13:01:55 | Dienstag, 23. Juni 2009
Diese Meldung halte ich für unkatholisch. Das ist bibelfundamentalistisch.
LEIDER VERTIPPT
eigerhar: Heuchler unter Heuchlern
Was in der Kirche NEU ist ist Menschenwerk. Die Offenbarung ist mit dem letzten Apostel abgeschlossen.
Wenn eine katholische Lehre NEU ist, ist sie für einen echten Katholiken BEDEUTUNGSLOS.
:-[ Naja, ECHTE Katholiken meinen das halt so. :-[
Die Bibel ist das unveränderliche Fundament, die katholische Lehre baut darauf auf mit Kirchenlehrern, Konzilsbeschlüssen, Enzykliken und Dogmen, kurz genannt die „WAHRHEIT“
O:)
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#5   St. Anton †   12:31:24 | Dienstag, 23. Juni 2009
Einem Aufruf zu mehr Ehrlichkeit
kann man sich nur anschließen.
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#4   Paulaner †   12:04:12 | Dienstag, 23. Juni 2009
Da kis
eigerhar: Heuchler unter Heuchlern
Was in der Kirche NEU ist ist Menschenwerk. Die Offenbarung ist mit dem letzten Apostel abgeschlossen.
Wenn eine katholische Lehre NEU ist, ist sie für einen echten Katholiken BEDEUTUNGSLOS.
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#3   wassers   12:00:27 | Dienstag, 23. Juni 2009
Wie war’s noch
mit den abgefallenen Sektierern, die wieder konziliarisiert wurden. Also, Herr Koch, halten Sie Ihren vollmundigen Mund und sorgen Sie für den Wiederaufbau der katholischen Kirche, indem Sie der Priesterbruderschaft St. Pius X beitreiten. Gibt zwar nur 300 € im Monat m. W., aber Sie arbeiten für und nicht gegen Gott und seine Kirche. Na, Konzilsgeschwister, ist das kein Angebot?
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#2   eigerhar †   11:51:44 | Dienstag, 23. Juni 2009
Heuchler unter Heuchlern
Bischof Kurt Koch ist genau so ein Heuchler.
Wenn er zum Zweiten Vatikanischen Konzil stünde würde er die neue Messe mit Entsetzen von sich weisen.
Genau das haben die Konzilsväter nämlich getan, als sie die MISSA NORMATIVA sahen, welche eine Vorstufe der neuen Messe war.
Das schlimmste ist für Msgr. Koch:
„der Papst wolle hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurückgehen.“
Damit gibt Msgr. Koch zu, dass das Zweite Vatikanum eine Veränderung zu vorher gebracht hat. Damit kann das Zweite Vatikanum nicht mehr auf dem Boden der übenatürlichen Tradition, des Depositum Fidei stehen, das unveränderlich ist.
Das 2.VK ist reine MENSCHENLEHRE.
Genau das lehrt Msgr. Lefevbre:
Der Heilige Geist war auf dem Zweiten Vatikanum abwesend.
Und die Konzilsväter haben das ebenfalls gelehrt. Sie sagten: Das Zweite Vatikanum sei ein reines Pastoralkonzil und man wolle keine NEUE LEHRE definieren. (Das leugnet Msgr. Koch, wenn er von einer NEUEN VATIKANISCHEN Lehre spricht.)
Was in der Kirche NEU ist ist Menschenwerk. Die Offenbarung ist mit dem letzten Apostel abgeschlossen.
Wenn eine katholische Lehre NEU ist, ist sie für einen echten Katholiken BEDEUTUNGSLOS.
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#1   colonius   11:48:42 | Dienstag, 23. Juni 2009
Hervorragend!
Eine hervorragende Analyse der Situation durch Bischof Koch! Mögen sich die deutschen Bischöfe diese Aussagen hinter die Ohren schreiben.
Sie wissen sehr genau, wo der Splitter im Auge der Piusbrüder ist…
>:)
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