(kreuz.net, Regensburg) Am Samstag weiht die Priesterbruderschaft St. Pius X. in Zaitzkofen im Bistum
Regensburg drei Priester.
Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg polemisiert seit Wochen gegen
diese ehrwürdigen Handlungen. Mons. Müller ist ein altliberaler Bischof neokonservativer Prägung.
Den jüngsten Ausfall leistete sich der Bischof am Donnerstag vor der Nachrichtenagentur ‘ddp’.
Mons.
Müller betrachtet die Priesterweihen als einen „Akt der Widerspenstigkeit und einer gewissen Borniertheit“.
Im Vatikan gebe es angeblich einen „klaren Kurs“ gegen die Priesterweihen. Das Weihesakrament diene der
Einheit der Kirche und rechtfertige keine „Sonderwegen oder gar Abspaltungen“.
In den 50er Jahren waren
die Kirchen voll
Die Bruderschaft konstruiere sich ihre Argumentation mit einem Notstand der Kirche an
der Realität vorbei – erklärte der Bischof offenbar im Ernst.
Mons. Müller hält den erschütternden
kirchlichen Zusammenbruch seit dem Zweiten Vatikanum für eine rein „subjektive Wahrnehmung“, weil die
Bruderschaft „in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts steckengeblieben“ sei.
Für den intellektuell offenbar
einfach gestrickten Prälaten ist alles nur „ein psychologisches Problem“.
Die Bruderschaft müsse sich
eingestehen, daß sie sich Jahrzehnte lang von der Kirche ausgeschlossen und eine falsche Richtung eingeschlagen
habe.
Mons. Müller erinnert daran, der Bruderschaft bei einem kürzlichen Gespräch seine Position erklärt
zu haben.
Diese hätte – „wenn sie es ernst meint mit der Einheit der Kirche“ – für die Priesterweihen
seine Erlaubnis einholen müssen.
In Wahrheit hat Papst Benedikt XVI. – aufgrund seines universalen Jurisdiktionsprimates –
die Lösung der Lefebvre-Frage in die eigenen Hände genommen.
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125 Lesermeinungen
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Kunstmaler: Patchworkfamilien Was bist du nur für ein Ekel! Nach deiner „Moral“ dürften Witwen und Witwer
nur mehr vereinsamen und die Kinder verhungern lassen. Nein, du bist nur doof.
#122 Kunstmaler † 14:52:29 | Samstag, 27. Juni 2009
Patchworkfamilien das ist wohl das Ziel heute. Wo Kinder nimmer wissen woher sie kommen und was aus ihnen
wird. Wo Eltern (falls man diese Rotte noch so nennen kann) von einer Beziehung in die nächste stapfen
und den Kinderseelen Schaden zufügen. Denn ein Kind ist dann Opfer dieser verhurten Bande – das Kind
muss sich dann immer wieder neu einstellen auf die wechselnden Lebenspartner der Mutter oder des Vaters.
Ganz toll, was da heute so abläuft. Manche Leute dienen halt gerne dem Antichristen und das tun diese
mit einer unglaublichen Ausdauer. Und am Ende ihres verpfuschten Lebens fragen diese Leute sich dann:
was habe ich bloß falsch gemacht? Tja – eben nur mit dem Hintern gedacht!
Kunstmaler: hat die Frau heute die Chance sich und andere zu ruinieren. Und viele nutzen leider diese
Chance auch. Wo die Moral fehlt und die Sittenlosigkeit zum Unterhaltungsprogramm gemacht wird, geht die
kleinste Zelle des Staates unter: die Familie. Sie müssen nur das kommunistische Manifest lesen.Dort
ist die Zerstörung der bürgerlichen Familie ein Hauptprogrammpunkt. Also weiss man,wo es herkommt,von
WEM solches propagiert wird und wer dafür intriegiert.
#120 Kunstmaler † 14:15:28 | Samstag, 27. Juni 2009
wie man sieht, Bodo11 hat die Frau heute die Chance sich und andere zu ruinieren. Wo die Moral fehlt und
die Sittenlosigkeit zum Unterhaltungsprogramm gemacht wird, geht die kleinste Zelle des Staates unter:
die Familie.
Kunstmaler Es gibt schon längst eine regelrechte Weiber-Internationale (FeministInnen),die sich in sämtliche
Organisationen eingeschlichen hat,die „mein Bauch gehört mir“ und ich will abtreiben,wenn es mir passt“-Fraktion.Sie
sitzen überall wie die Maden im Speck:In den Kirchen,den Parlamenten,in der Justitz.Dort führen sie
ihre Wühlarbeit im oben genannten Sinne fort,zielstrebig und ohne Unterlass,alles im Sinne von Freiheit
und Recht,so wie sie es verstehen (d. h im Sinne ihre eigenen Perversitäten) Dass aber die meisten Frauen,
wenn sie sich wie Dirnen benehmen für einen Mann dann halt auch nichts anderes sind, ist den Dummtussis
natürlich nicht klar. Von den Medien dazu verführt,hypnotisiert und nicht mehr aufgewacht.Ein Bild des
Jammers. vielleicht kann man sich ja dann noch in einer Talk-Show mit seiner Blödheit profilieren gehen.
Wo anders wirds ja dann auch kaum noch möglich sein.Das Opfer klammert sich aus Verzweiflung an seine
Verführer,um doch noch so etwas wie Bestätigung zu erhalten im Kreise gleichartiger Betrogener.
#118 Kunstmaler † 13:36:52 | Samstag, 27. Juni 2009
Bodo11 Aber am lustigsten sind dann diese Talk-Shows, wo sich die Sünder entweder gegenseitig beglückwünschen
oder leid tun. Vor allem geht es hier immer wieder um die arme Frau, welche nach x-Beziehungen immer noch
keinen Mann hat, nach dem Motto: es war ja nie der richtige Partner dabei und bla, bla…und welche dann
äußerst verächtlich auf gesittete Damen herabblicken, die verheiratet sind. Dass aber die meisten Frauen,
wenn sie sich wie Dirnen benehmen für einen Mann dann halt auch nichts anderes sind, ist den Dummtussis
natürlich nicht klar. Die moderne Frau heute: ein verhurtes Leben mit Bastarden und im Alter alleine
und ein Faltengesicht ohne Charakter und ja vielleicht kann man sich ja dann noch in einer Talk-Show mit
seiner Blödheit profilieren gehen. Und wer applaudiert? Die Weiber sich selbst!
Kunstmaler Zuerst wird die Moral und die Ethik von den Medien unterhölt,(das läuft schon seit Jahrzehnten
so)dann,wenn die Mehrheit der Bevölkerung dann durch Dauerpropaganda den Kompass verloren hat und auch
dementsprechende „Volksvertreter“ aus ihren Reihen gewählt hat,wird dieser Verlust „rechtlich“ festgezurrt
durch unrechtmässige Gesetzgebung und entsprechende Gerichtsurteile. Ein ganz perfider Plan steckt da
dahinter,da soll man sich nicht täuschen lassen:Alle treffen sich dann auf dem niedrigsten Niveau wieder,dem
kleinsten gemeinsamen Nenner und das nennt man dann euphemisch:Demokratie.
Rechtsfetischistin clarissa colonia Daß der Rechtsprechung nichts anderes übrigbleibt, als ohne Ansehung
der Person das als Recht anzuwenden, was ihr als Recht vorgegeben wird, ist wohl unstreitig. Einen Scheiss
muss sie das,wenn das sogenannte Recht in wirklichkeit Unrecht ist,wie bei der neuen Abtreibungsunrechtsgesetzgebung.So
billig kommen sie nicht davon,dennn hier liegt in Wirklichkeit Rechtsverdrehung bzw arglistige Täuschung
der Bevölkerung vor. die Moral mir Recht verwechseln Ja klar,die Moral bzw die Ethik hat gegenüber dem
jeweiligen UnRecht eine untergeordnete Rolle zu spielen,mann wie doof und verbohrt muss man eigentlich
sein um solche beschissenen Sätze abzulassen. Sie haben sich selber hier prächtig demaskiert.Aber so
ist das mit den meisten „Law und Order“ Leuten,verlogen bis zum geht nicht mehr.
#112 chico flojo 11:03:34 | Samstag, 27. Juni 2009
@Clarissa Colonia My dear goodness! Sie müssen ja ganz schön angefressen sein, wenn Sie jetzt schon
die geschlechtsspezifische Schiene fahren. Ihre Reputation, wenn Sie denn je eine gehabt hätten, ist
somit weiter im Sinken begriffen. Den Teufel werde ich tun, und über das Gesagte hinaus irgendwelche
Erklärungen über die geltende Rechtslage hinaus abgeben; da muß mann schon mehr finden als suchen!
Soll man das so verstehen, daß Sie bzgl. des katholischen Glaubens an sich unabhängig jeglicher Rechtsbesessenheit
nicht bereit sind, sich gleich welcher Art zu äußern? Oder sieht es eher so aus, daß Sie dazu gar nicht
in der Lage sind? Und daß Sie den „Teufel tun“, ist wahrhaftig nichts Neues…
Gebote ja, Recht na ja Recht und Rechtsanwendung sind das Relativste, das man sich vorstellen kann. Wir
haben Zeiten gesehen, wo man zu Recht Menschen in die Konzentrationslager führen konnte, und danach war
es anders. Wir kennen auch die Zeiten, als die Kindstötung ein Verbrechen war, und dann war es wieder
keines. Es kann also keine Rechtsvergötterung geben, auch nicht im Kirchenrecht. Das sind Nebensächlichkeiten,
Hilfskonstrukte. Nun zur Notlage; sobald die göttliche Offenbarung relativiert wird, besteht eine solche.
Will ich mich damit nicht abfinden, so nehme ich mir einfach das Recht, mit der Pflicht, einem anderen
dadurch nicht zu schaden. Wer lang fragt, geht lang irr.
#110 Hartwig Groll 10:45:26 | Samstag, 27. Juni 2009
Kein Grund zum Abweisen Wenn Bischof Müller von Regensburg, der mir an sich immer wie ein gläubiger
Hirte erschien, jetzt so massiv gegen die Piusbruderschaft wettert, muß man ihm mangelnde Einsicht und
zu kurz greifende Gerechtigkeit attestieren. Wie sonst könnte er eine Gemeinschaft abweisen, die im Gegensatz
zu seinesgleichen den katholischen Glauben konsequent verteidigt und sich nicht durch boshafte und intrigante
Angriffe seitens des nachkonziliaren, verwaschenen, ja verwüsteten „Katholizismus“ von der katholischen
Glaubensüberzeugung abbringen läßt. Ich bin Gott dankbar, daß die Piusbruderschaft unbeirrt den Weg
der überlieferten Lehre geht. Bischof Müller sollte den bischöflichen Mund halten, ehe er so ungerechte,
ja verleumderische Behauptungen gegen diejenigen aufstellt, an denen er sich ein Beispiel nehmen müßte.
Werte Herren, diejenigen, die sich hier so moralisch wortgewaltig über angebliche Fragen der Rechtsanwendung
auslassen, möchten doch gelegentlich auch über ihre eigene Verantwortung für die Gesetzgebung diskutieren …
Daß der Rechtsprechung nichts anderes übrigbleibt, als ohne Ansehung der Person das als Recht anzuwenden,
was ihr als Recht vorgegeben wird, ist wohl unstreitig. Natürlich wundert es mich nicht wirklich, daß
es hier zuhauf Menschen gibt, die Moral mir Recht verwechseln (eher hätte mich das Gegenteil gewundert).
Nur leider ist die Frage meiner persönlichen Einstellung dazu für mich kein status confessionis und
keiner der begehrlichen Herren (wer anders sollte auch begehrlich sein) ist Mitglied des wormser Reichtstags,
solches mir abzuverlangen: Den Teufel werde ich tun, und über das Gesagte www.kreuz.net/reader.2498.html
hinaus irgendwelche Erklärungen über die geltende Rechtslage hinaus abgeben; da muß mann schon mehr
finden als suchen!
Gesetz und Pflicht Das Gesetz erfüllst du und glaubst schon der Pflicht zu genügen? Was der Galgen beherrscht,
wär’ das Gebiet der Moral? Freund, der himmlische Richter wird nimmer schon darum dich krönen, Weil
dich der ird’sche nicht hing! Also erweitre den Kreis. (F. Hebbel)
Ben Sira Recht ist recht schwierig Ja. Aber darum ist es umso wichtiger es zu studieren und es nicht nur
Leuten zu überlassen,die damit nur Schindluder treiben wollen. Leider : Auch der Teufel studiert Juristerrei,denn
er will wissen,wie er es so verdrehen kann,damit es keiner merkt.Und dazu genügen oft schon kleine Änderungen
in der Wortwahl in Gesetzestexten,die dann verschiedenstlich „interpretiert“ werden können.
Recht ist recht schwierig Ein „RECHT“,das eine unumstößliche ethische Norm untergräbt (Mord) ist kein
RECHT,sondern selbst ein Verbrechen. Einen derartigen Unfug zu behaupten liegt mir auch völlig fern. –
Dafür sind hier andere zuständig .
Ben Sira ja, Mord ist Mord. Aber das ist zunächst mal eine ethsiche Beurteilung, keine rechtliche. Ein
„RECHT“,das eine unumstößliche ethische Norm untergräbt (Mord) ist kein RECHT,sondern selbst ein Verbrechen.
mord ist mord ja, Mord ist Mord. Aber das ist zunächst mal eine ethsiche Beurteilung, keine rechtliche.
In einem Staat gibt es dafür die Todesstrafe und in einem anderen nicht. Und so bei allen anderen Gesetzten.
Und die braucht man halt, damit nicht Willkür herrrscht (Selbstjustiz etc.).
@Bodo11. Clarissa hat geschrieben: Nur, wer Strafrechtstatbestände erfüllt, begeht durch sein Handeln
ein Verbrechen. Darauf haben Sie ganz richtig geantwortet: So einen Schwachsinn muss man erst mal verzapfen,natürlich
ist Abtreibung immer ein VERBRECHEN,auch wenn sie nicht extra per Gesetz strafbewehrt ist.Abtreibung sei
„rechtswidrig aber straffrei“,diese Formulierung ist so schwammig und in einer letztlich ungelösten juristischen
Grauzone,die die Menschen bewusst im Unklaren lassen will,letztlich also gar nicht Recht sprechen will.
Ich warte noch auf Clarissas Antwort auf meine Frage nach Ihrer Einstellung zum Abtreibungsmord nicht.
Ben Sira Das Problem mit dem Recht ist nämlich dieses: Heute ist dieses Recht,Morgen dieses und übermorgen
das genaue Gegenteil davon,je nach den politischen Verhältnissen. Wer da keinen verlässlicheren Kompass
hat als das gerade gegenwärtige Recht bzw das Unrecht, welches aber dann allen als „Recht“ verkauft wird,
der ist arm dran. Mord ist Mord und bleibt einer,auch wenn nicht extra strafbewehrt und wenn auch noch
aus so scheinbar edlen Motiven heraus ausgeführt wurde.
Burgorus Die Clarissa ist ne Rechtsfetischistin. Die macht wohl so ziemlich Alles,was gerade so RECHT
ist,denn letztlich geht es sie nichts an,sie schiebt da ganz beruhigt die ganze Verantwortung auf den
Gesetzgeber ab.Was macht sie ,wenn das RECHT auf Abtreibung per EU durchgedrückt wird ? Nur, wer Strafrechtstatbestände
erfüllt, begeht durch sein Handeln ein Verbrechen. So einen Schwachsinn muss man erst mal verzapfen,natürlich
ist Abtreibung immer ein VERBRECHEN,auch wenn sie nicht extra per Gesetz strafbewehrt ist.Abtreibung sei
„rechtswidrig aber straffrei“,diese Formulierung ist so schwammig und in einer letztlich ungelösten juristischen
Grauzone,die die Menschen bewusst im Unklaren lassen will,letztlich also gar nicht Recht sprechen will.
Diese „Rechtssprechung“ in der BRD ist UNRECHT und wo RECHT zu Unrecht wird wird Widerstand zur Pflicht,das
gilt auch für Juristen,Richter.Da kann keiner die Verantwortung so einfach auf den Unrechtsgesetzgeber
abschieben und so tun,als ginge es ihm nichts an.Die letzte richterliche Instanz ist nämlich nicht die
Regierung,sondern das eigene Gewissen,das sich vor Gott verantworten muss.
wassers ist der erste ensch der findet, ich fasse mich grundsätzlich kurz! Es gibt aber auch evidente
Tatsachen, die sich entsprechend prägnant formulieren lassen.
Jesus Christus bekennen! dann wird in ferner Zukunft auch eine unam sanctam catholicam entstehen. und
nicht anders. @Fragender – Sie irren. FSSPX ist die einzige Gruppierung von Priestern in der Nachfolge
Jesu Christi innert der zerstörten rkK.
katholsich evangelisch lefevbrianisch nun ja, zumindest benötigt man eine Definition, um sich wenigstens
darüber verständigen zu können, wer wohin gehört. Die Piussekte ist wohl genau so christlch wie irgend
eine evnagelische Freikirche. Damit zu tun haben möchte ich mit dem von ihnen propagierten Heilsexklusivismus
für anders Denkende bzw. anders Glaubende jedoch ebenso wenig wie offenbar Sie selbst auch.
@Ben S. … in dem Fall finde ich es völlig ausreichend, wenn mein Ansatz christlich ist… Was ist denn
schhon „katholisch“? die Piussekte sicher nicht Kreuz.net schon gar nicht bei den orthodoxen scheiden
sich die katholischen Geister… …schwierige Frage , also.
Protestanten Auch die Protestanten sind eine Kirche (bzw. eigentlich diverse Kirchen)- im Unterschied
zu der Piussekte, die sich praktisch täglich selbst exkommuniziert… (schrieb Fragender) Oh, oh, das
ist aber haarscharf an dem Verständnis des Begriffs „Kirche“ vorbei, dass der Hl Vater – auch im Gefolge
von LG – verwendet. „Katholisch“ ist Ihr Ansatz nicht so wirklich …
@Burgorus Eine gewisse Rechtsordnung braucht eine Kirche schon. Dieses lässt sich nicht durch Christus
ersetzen, das „Solus Christus“ ist ja protestantisch. Auch die Protestanten sind eine Kirche (bzw. eigentlich
diverse Kirchen)- im Unterschied zu der Piussekte, die sich praktisch täglich selbst exkommuniziert…
@Clarissa @ruhrgebietler @Clarissa: Das stimmt natürlich. Die Juristen müssen anwenden, was die Legislative
vorschreibt. Sie haben da kaum Freiheit. Mir gings nun auch gar nicht darum, die Juristen anzugreifen.
Schuld sind natürlich die Gesetze, aber die ändern sich erst, wenn unsere Staatsform komplett gestürzt
ist. Mit Petitionen an den Bundestag lässt sich da nichts machen, denn an der Spitze des Hintermänner
steht Luzifer persönlich, der die Anweisungen gibt, wie eben Christus seine Kirche leitet. Aber auf meine
konkreten Fragen nach Ihrer Einstellung zum Abtreibungsmord dürften Sie doch trotzdem antworten. @r.ruhrgebietler:CC
zitiert viel Paragraphen. Allein daraus kann man schon schließen, dass CC mit Iura zu tun hat. Eine gewisse
Rechtsordnung braucht eine Kirche schon. Dieses lässt sich nicht durch Christus ersetzen, das „Solus
Christus“ ist ja protestantisch.
woher die Erkenntnis, das CC Juristin sei Das sit doch ganz einfach : C (I) C. Sie hat der Welt immer
nur das „I“ verheimlicht! Was meinte eigentlich die verehrte Dame mit dem „Lamentieren über verschüttete
Milch“ , enn ich höflch nachfragen darf?
endlich klare Worte… … gegen die herätischen Weihesimulationen der Piushanseln! Warum muss sich dieser
schnuckelige Traditionsverein auch erdreisten, die Zeremonien der RKK zu imitieren???
Oha, werter Burgorus, verfügen Sie schon über Temperatur-Internet? Aufgabe der Rechtsprechung ist, das
allein beabsichtigte ich zu sagen, ist allein die Anwendung des geltenden Rechts in jenen Fällen, die
ihr zur Entscheidung vorgelegt werden. Wo kämn wir hin, wenn Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger
nach eigenem Gutdünken entschieden, ob sie geltendes Gesetz nun anwenden sollen? Spätestens dann, wenn
Ihre Individualrechte durch hoheitliche Rechtsbeugung beschnitten würden, gewönne dies für Sie persönliche
Relevanz. Damit trifft der Vorwurf, die Rechtsprechung ignoriere die moralische Verwerflichkeit von Abtreibungen
exakt den Falschen, denn die Rechtsprechung hat anzuwenden, was formal rechtmäßig als Gesetz erlassen
wurde. Für den Inhalt der Gedsetze ist nur der Gesetzgeber verantwortlich; zeitlich wie ewig!
Burgorus – mal ne Frage woher die Erkenntnis, das CC Juristin sei? Muss der Glauben auf Juristen gegründet
sein oder sollte er auf Jesus Christus und in Seiner Nachfolge gegründet sein? Ich ziehe letzter vor –
und plumpse immer wieder und und immer wieder heftiger auf die (seelische) Nase. Und es ist niemand da,
der für mein Seelenheil betet, opfert und sühnt. Und ist die Zeit meines ablebens gekommen, dann wird
sich niemand meiner Seele erinnern und beten, opfern, sühnen.
Werte Clarissa, jetzt werde ich selbst ratlos, was Ihre Aussagen betrifft. Die ersten drei Absätzen lassen
eine Kälte spüren, den dritten verstehe ich nicht. Wollten Sie mit „Monstrosität“ sagen, dass Sie das
geltende Recht hinsichtlich des Lebensschutzes für ebenso satanisch halten wie ich, Sie aber – im Gegensatz
zu mir – als Juristin damit leben müssen, sodass es Ihnen mehr Leiden verursacht als mir? Ich hoffe,
dass es so ist. Vielleicht verzerrt das Juristsein in Ihnen Ihre wirkliche Haltung, die sich unser einem
dann nicht mehr erkennen lässt. Sie sprechen sich ja schon gegen Abtreibung aus. Aber das tun ja auch
die, die sie wollen. Insofern war mir Ihre Einstellung immer etwas rätselhaft. Ich kann mich an Diskussionen
Ihrerseits mit „Nachtlaterne“ erinnern, wo Sie sog. Lebensschützer schwer angreifen. Ist das wirklich
so, dass Sie damit nur sagen wollen: Ihr Lamentierer, was ihr macht, bringt nichts. Beten hilft da mehr!
Was ich, werter Burgorus, wem unterordne, darüber vermögen Sie bestenfalls zu spekulieren. Aufgabe indes
der Rechtsprechung ist ausschließlich die Anwendung des geltenden Gesetzes; für die Gesetzgebung ist
die Rechtsprechung im Rahmen der Gewaltenteilung (die übrigens wenigstens strukturell auch in der Kirche
herrscht) nicht zuständig. Wenn Sie begründete Kritik an der Gesetzgebungspraxis in unserem Lande haben,
sollten Sie diese vielleicht dem richtigen Adressaten vortragen: Den gesetzgebenden Körperschaften. Und,
sollten Sie das als Kritik an der Auswahl der Themen , zu denen ich mich hier äußere, intendiert haben,
kann ich Ihnen dazu nur folgendes mit auf den Weg geben: Es gibt Dinge, die mich in ihrer Monstrosität
zutiefst rat- und sprachlos machen (aber die Unbelehrbakeit hiesiger Zuschreiber ist keines von ihnen).
Da da mir zu deren nachhaltiger Abhilfe nur rechsstaatswidrige und strafbare Mittel einfallen, ziehe ich
es vor, dazu zu schweigen und zu beten, weil wortreiches Lamentieren über verschüttete Milch an der
Realität keinen Deut zu ändern vermag.
Werte Clarissa, Sie hatten geschrieben, es seien nur Empfehlungen, was allein schon dem Wortsinn von „Instruktion“
widerspricht. Wenn Sie es sagen, dass sich ihnen zu widersetzen zu keinem Straftatbestand führt, dann
glaube ich Ihnen das mal im Sinne „direkt“. Jedoch werden Instruktionen nicht als bloße Empfehlungen
gegeben. Indirekt begeht der sich ihnen Widersetzende eben dann doch eine Straftat, deren er sich sonst
gar nicht so bewusst ist, in dem Fall durch das Wegwerfen der eucharistischen Gestalten (can. 1367). Dadurch,
dass in der Instruktion auf die Patene und Gefahr gegen Profanierung verwiesen wird, wird den Priestern
und Bischöfen das Wegwerfen zu einem bewussten Wegwerfen (jetzt, nach Lesen der Instr., wissen sie es
ja), und somit wird es noch eindeutiger ein Straftatbestand. Zu meinem verächtlichen Ausdruck „Juristerei“,
der Sie womöglich gestört hat, dass Sie mir Rechtsbeugung vorwarfen. Man verliert halt den Respekt vor
der Rechtsprechung, wenn diese nicht einmal mehr – ich gehe jetzt auf das Zivilrecht – das Ermordetwerden
ungeborener Menschen strafrechtlich schützt. Die zivile Rechtsprechung hat dann ihren Sinn verloren,
da sie keinem höheren Ziel mehr dient, sondern reiner Selbstzweck ist. Und was mich an Ihnen stört,
ist, dass Sie das einfach so hinnehmen. Sie sehen die Bilder der umgebrachten Kinder (das Leiden des auf
dem Boden zertretenen Heilands sieht man dagegen nicht) und sagen: Das Recht ist nun mal so. Sie ordnen
damit Ihr Menschsein der Rechtsprechung unter.
Mein werter Burgorus, wann hätte ich behauptet, man müsse sich an kuriale Instruktionen nicht halten?
Ich stellte nur fest, daß sie weder kirchlichen Gesetze noch Strafgesetze sind, und, Ihnen widersprechend,
daß nur die Erfüllung von Straftatbeständen zur Begehung eines Verbrechens führt. Mehr schrieb ich
nicht – aber auch nicht weniger!
clarissa schrieb ich „Schritt“ ohne mich verschrieben zu haben „Schritt“ würde als Bewegungsursache den
dann Versetzten bezeichnen, was wiederum eine überwiegende Freiwilligkeit beinhaltete. Nein, nein – dafür
hatte sich der eitle „Christusträger“ dann doch zu häuslich in Rom eingerichtet.
@Bodo Nun,die Piusbrüder sind doch noch viel,viel konservativer als der Müller. Ja, das sehe ich auch
so. Aber das ist doch kein Grund zum Hass. Ich hasse weder Bischof Müller noch die Piusbruderschaft.
Warum sollte ich auch? Ich teile weder die Ansichten der Bruderschaft noch den Stil der Amtsführung des
Bischofs. Mit beiden verbindet mich nichts – außer der Konfession (und das ist bei der Bruderschaft ja
auch noch irgendwie offen, oder?). Von mir aus kann die Bruderschaft in Zaitskofen (oder sonstwo) zum
Priester weihen wen sie will und in Fulda (oder sonstwo) Kapellen weihen, wenn ihr das Spaß macht, respektive
sie das als wichtig erachtet. Dagegen erhebe ich keinen Protest. Mich stört, dass die Bruderschaft beides
gegen den Willen der jeweiligen Ortsbischöfe tut. Selbst das würde ich tolerieren, wenn eben diese Bruderschaft
sich als autonome Gruppierung verstehen würde, die mit der gesamten kath. Kirche nichts oder nur am Rande
zu tun hat. Aber Hass empfinde ich deswegen trotzdem nicht.
Nein, Clarissa: „Erfinden von Strafrechtstatbeständen“ ich möchte nicht behaupten, dass die Bischofsweihen
der Piusbruderschaft objektiv notwendig gewesen waren, die ja zu den vermeintlichen Exkommunikationen
geführt haben. Die Petrusbruderschaft hat auch ihre Priesterweihen bekommen. Dass viele geglaubt haben,
man müsse sich nicht an das Recht halten, hat eben zur sog. Exkommunikation geführt, und ich habe dieses
Verhalten der Piusbruderschaft nie für gut gehalten. Aber der Notstand wäre auch ohne die unerlaubten
Bischofsweihen der Pisubruderschaft da. Was hätte sich sonst geändert? Die Piusbruderschaft würde ebenso
abgesondert leben wie die Petrusbruderschaft, die zwar einen kanonischen Status hat, aber von den Diözesanbischöfen
gemieden wird und somit das gewöhnliche Volk nicht erreicht. Ich behaupte nicht, man müsse sich nicht
an das Recht halten, ich sagte, es gab keine neuen Rechtsbrüche und dass ein Notstand herrscht. Sie aber
behaupten, man müsse sich nicht an Instruktionen halten. Es herrscht ein Notstand in der Kirche, weil
das Allerheiligste mit Füßen getreten wird. Die Piusbrüder können den Notstand aber kaum beheben,
da sie zu abgesondert sind, was sich ändern sollte. Mein Hobby ist nicht das „Erfinden von Strafrechtstatbeständen“.
Sie selber nennen ihn: can. 1367 das bewußte Wegwerfen konsekrierter Gestalten. Bewusst geschieht das
Wegwerfen nicht seitens der Kommunikanten, sondern seitens derer, die die Handkommunion ohne Patene eingeführt
haben, sodass die „Fragmente auf den Boden fallen“.
Soweit mir erinnerlich … schrieb ich „Schritt“ ohne mich verschrieben zu haben. Gott bewahre! Ich werde
mich doch öffentlich nicht abfällig über vormalige Angehörige der Kurie äußern, wo denken Sie hin
…
Ja, dem kühnen Recken … … wurde wohl ein Schritt in die richtige Richtung zuteil … Auch über den
Fortgang dieses Heldenepos’ darf man gewiß gespannt sein!
Geschätzte Clarissa „Grundgütig“ bin ich wahrlich nicht, höchstens etwas neugierig, wie es mit dieser
merkwürdigen Pius-Sache weitergehen mag. Jedoch ehrt dieses Kompliment SIE. Ich befürchte keine „piussektenähnliche“
Neuausrichtung der Kirche, was ich ja in meinem Beitrag einigermaßen begründet zu haben meine. Schön,
wie gut Sie sich auch an der curia Romana auskennen. Dann scheinen Sie über den vorzeitige Vertragsauflösung
des vormaligen kühnen Leiters der deutschsprachigen Abt. im Staatssekretariat und seine Wegbeförderung
zum Nuntiaturrat in Wien ja nicht besonders traurig zu sein. Ob man seine Heiligkeit sinnvollweise als
Zuckerbäcker bezeichnen soll – trotz der weißen Gewandung – weiß ich nicht, man könnte ja auch an
einen Wolf im Schafspelz denken. Aber gut, ich will hoffen, dass er sich – anders als bei der Aufhebung
der Exkommunikation – fortan in Piusbruderschaft an den CIC hält. Andersfalls?: prima sedis a nemine
iudicatur …
Mein lieber Burgorus, auch wenn Ihnen (und vielen anderen) vielleicht nicht gefällt, aber der wirkliche
kirchliche Notstand ist dadurch eingetreten, daß zu viele geglaubt haben, man müsse sich eben nicht
an das Recht halten: Verächtliche infulierte Rechtsbeuger in ihrer Arrognaz ebenso wie dreiste bruderschaftliche
Rechtsbrecher in ihrer Dauernotlagenhermeneutik. Das ist der Skandal!
@Clarissa: Auch wenn Sie Instruktionen der Gottesdienstkongregation als missachtenswert erachten, verweise
ich noch auf Absatz 158: 158. Der außerordentliche Spender der heiligen Kommunion darf die Kommunion
nur dann austeilen, wenn Priester oder Diakon fehlen, wenn der Priester durch Krankheit, wegen fortgeschrittenen
Alters oder aus einem anderen ernsten Grund verhindert ist, oder wenn die Gläubigen, die zur Kommunion
hinzutreten, so zahlreich sind, daß sich die Meßfeier allzusehr in die Länge ziehen würde.[259] Dies
muß aber so verstanden werden, daß eine gemäß den örtlichen Gewohnheiten und Bräuchen kurze Verlängerung
ein völlig unzureichender Grund ist. Es sind nur ein paar Minuten, um die sich die Messe verlängert,
wenn der Priester allein austeilt. Dennoch werden die unnötigen Laien-Kommunionhelfer auch bei jeder
Kleinigkeit, etwa bei 50 Leuten oder noch weniger eingesetzt. Auch das widerspricht der Instruktion Redemptionis
sacramentum. Im Übrigen ist der CIC, auf den Sie sich immer berufen, nicht unfehlbar. Unfehlbar sind
nur die Dogmen der Kirche. Zu denen gehören auch die von der Eucharistie. Es ist also wichtiger, der
Eucharistie die gebührende Ehrfurcht entgegenzubringen. Sobald CIC-Juristerei den heiligen Leib unseres
Gottes auf dem Boden zermalmt, ist der kirchliche Notstand gegeben.
clarissa colonia Dann bekommen die auf der MS Ecclesia eine Kabine im Unterdeck zugewiesen So häts unser
trübes Tässchen Clarissa gerne. Leider kann sie selbst nicht Päpstin werden.
Nun, werter Ben Sira, als Realistin rede ich viel lieber über das, was ist, als das was sein könnte.
Aber, Grundgütiger, befürchten Sie allen Ernstes eine „piusbruderschaftliche Neuausrichtung“ der Kirche?
Die Herren werden sich in irgendeine kanonisch vorgesehene Rechtsform schicken müssen, denn daß der
Pontifex ihnen als der große kirchliche Zuckebäcker eine eigene neue backt, halte ich für unwahrscheinlich.
Dann bekommen die auf der MS Ecclesia eine Kabine im Unterdeck zugewiesen – und das war es dann auch schon
gewesen – soweit mir die kurialen Verhältnisse bekannt sind, kommt dort niemand ohne Leutnantspatent
auf die Brücke. Um das zu erwerben und Fehlbesetzungen korrigierbar zu machen, sind die kurialen Verträge
ja auch nur auf jeweils fünf Jahre geschlossen. Wer für Führungsaufgaben nicht taugt, war dann ahlt
auch einmal an der Kurie gewesen … P.S.: Werter Burgorus, sollte „Erfinden von Strafrechtstatbeständen“
Ihr neuerdings favorisiertes Hobby sein, hätten Sie entweder noch eine Menge zu lernen, oder Sie sollten
sich ein neues suchen. Nach can. 1367 ist nur das bewußte Wegwerfen konsekrierter Gestalten mit sakrilegischem
Vorsatz strafbewehrt.
sankt niketas – teutonische Urwälder „Wir reden nur mit Euch, wenn Ihr werdet wie wir. Ansonsten seid
Ihr schlimmer als die Beulenpest und kommt eh in die Hölle.“ Ja, wehrter Sankt Niketas! Das ist ja wohl
der Grundtenor, der aus dem Statements der Bischöfe Zollitsch, Algermissen und Müller spricht, die permanent
die Gesprächsangebote der Piusbruderschaft ignoriert. Nur gut, dass man in Rom nicht in den beschränkten
Kategorien der Germanen denkt, die einfach nicht aus ihren teutonischen Urwäldern herausfinden wollen.
Nein, Clarissa, auch wer den heiligen Leib des Herrn auf dem Boden zertritt, begeht ein Verbrechen. Der
Verbrecher ist aber nicht der Laie, sondern derjenige Bischof oder Priester, der der Instruktion nicht
Folge leistet. Ich kenne den CIC nicht so gut. Aber vielleicht kennen Sie im bürgerlichen Recht Straftatbestände,
die auf ein fahrlässiges Zerquetschen des Leibes eines auf dem Boden liegenden Menschen Bezug nimmt.
Ich Ich meine ja nur für den Fall, dass das kirchliche Recht solche Verbrechen zulässt. Ich persönlich
sehe auf jeden Fall einen Notstand, wenn Laien gezwungen werden, in eine Kirche zu gehen, in der laufend
der Leib des Herrn und Erlösers Jesus Christus auf dem Boden zerquetscht wird. Bei Ihnen mag das aber
anders sein. Es gibt Menschen, die haben ein kaltes Herz, ein Herz aus Stein.
Eigene Kirche Nun, so sehr dieser Vorschlag auch von mir begrüßt wird, – zumal dann ja ein echter ökumenischer
Dialog eingerichtet werden könnte – so unrealistisch ist er: die Piomanen wollen ja gerade der „eigentliche“ ,
der „wahre“ Kern dieser RKK sein.
@ Krake Es wäre für die Piusbruderschaft vielleicht besser, sie gründet eine eigene Kirche z.B. mit
dem Namen: Altgläubig-katholische Kirche oder so ähnlich. Sehr recht. Damit wäre dann endlch anerkannt,
was Richard Williamson ja schon erklärt hat: Dass die katholische Kirche und die Piussekte zwei verschiedene
Religionen sind. Dann würde sie, wie Protestanten, Juden, Muslime, Atheisten und was da noch kreucht
und fleucht, als gleichberechtigter Gesprächspartner von der „Konzilskirche“ anerkannt und kein Bischof
würde mehr gegen die sie anrennen. Die katholische Kirche würde selbstverständlich auch mit der Piussekte
den Dialog suchen. Im Rahmen des Dialogs würde die Piussekte gemäß ihrem Glauben vorweg Bedingungen
stellen in der Art „Wir reden nur mit Euch, wenn Ihr werdet wie wir. Ansonsten seid Ihr schlimmer als
die Beulenpest und kommt eh in die Hölle.“ Die katholische Kirche würde dann den Dialog als offensichtlich
sinnlos einstellen und sich lieber um die Ökumene mit allen anderen Christen und um den Dialog mit allen
Menschen guten Willens kümmern. Der Vorteil wäre auch, dass es dann wohl eher zu Gesprächen zwischen
der „Konzilskirche“ und der „Altgläubig-katholischen Kirche“ käme Siehe oben. Allen, die morgen zu Priestern
geweiht werden – ob in Regensburg oder in Zaitzkofen, wünsche ich Gottes reichen Segen. Denen in Zaitkofen
wünsche ich einen Blick auf den Willen des Heiligen Vaters: can. 1383 wäre ein guter Anfang – auch für
den Weihespender.
St. Anton hat in seinem Beitrag ja mal eine Art religionssoziologische Situationsbeschreibung hinsichtlcht
der Pius-Brüder und dem Rest der katholiken abgegeben. Sehr beeeindruckent! B16 ist nun zwar beileibe
kein Kirchendiplomat, aber auch er wird sich davor hüten, die Mehrheit der Katholiken – nicht nur der
Laien! – mit einer allzu waghalsigen Annäherung an die Piusbruderschaft zu verprellen. Zumindest in Mitteleuropa
liegen anch der „Williamsonaffäre“ die Nerven blank, wie ja die Reaktionen von Müller, Zollitzsch und
Co, aber auch die in den ersten Monaten dieses Jahres deutlich erhöhten Kirchenaustrittszahlen zeigen.
Und insofern haben die Schreiber Recht, die äußern, dass eine „piussektenähnliche“ Neuausrichtung der
kath. Kirche diese wohl tatsächlich an den Rand des religiösen Spektrums und in die Quasi-Bedeutungslosigkeit
auf gesellschaftlicher und politischer Ebene drängen würde. -Da helfen im Übrigen auch die gelehrten
CIC-basierten Erläuterungen der geschätzten Clarissa nicht viel weiter.
Piusbruderschaft – eigene Kirche Es wäre für die Piusbruderschaft vielleicht besser, sie gründet eine
eigene Kirche z.B. mit dem Namen: Altgläubig-katholische Kirche oder so ähnlich. Dann würde sie, wie
Protestanten, Juden, Muslime, Atheisten und was da noch kreucht und fleucht, als gleichberechtigter Gesprächspartner
von der „Konzilskirche“ anerkannt und kein Bischof würde mehr gegen die sie anrennen. Der Vorteil wäre
auch, dass es dann wohl eher zu Gesprächen zwischen der „Konzilskirche“ und der „Altgläubig-katholischen
Kirche“ käme und man in Rom endlich erkennen würde, wie weit man sich seit dem V II von katholischen
Grundpositionen in Glaube, Lehre, Liturgie und Disziplin entfernt hat. Allen, die morgen zu Priestern
geweiht werden – ob in Regensburg oder in Zaitzkofen, wünsche ich Gottes reichen Segen. o^/
Auch für Sie, werter Burgorus, nochmals: „Redeptionis Sacramentum“ ist eine Instruktion der Gottesdienstkongregation.
Instruktionen geben Hinweise für die korrekte Anwendung von Gesetzen, sie sind aber nach can. 34 CIC
keine Gesetze. Gesetze sind sie deshalb nicht, weil ihnen kein legislativer Akt des Pontifex als dem Gesetzgeber
der Gesamtkirche zugrundeliegt. Diese Instruktionen sind aber weder kirchliches Gesetz, noch kanonisches
Strafrecht. Nur, wer Strafrechtstatbestände erfüllt, begeht durch sein Handeln ein Verbrechen.
Die Patene … … hat doch nur dann Sinn, wenn die Kommunion als Mundkommunion gespendet wird. – Gibt
es eigentlcih eine Vorschrift, wie verhindert werden könnte, dass ein Tropfen von dem gewandelten Messwein,
also dem Blut Christi, zu Boden tropft?
@Clarissa: Die Verletzungen der Anordnungen von Redemptionis Sacramentum Zitiere aus Redemptionis Sacramentum
www.vatican.va/…-sacramentum_ge.html: 92. Obwohl jeder Gläubige immer das Recht hat, nach seiner Wahl
die heilige Kommunion mit dem Mund zu empfangen,[178] soll in den Gebieten, wo es die Bischofskonferenz
erlaubt und der Apostolische Stuhl rekognosziert hat, auch demjenigen die heilige Hostie ausgeteilt werden,
der das Sakrament mit der Hand empfangen möchte. Man soll aber sorgfältig darauf achten, daß der Kommunikant
die Hostie sofort vor dem Spender konsumiert, damit niemand mit den eucharistischen Gestalten in der Hand
weggeht. Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die heilige Kommunion den Gläubigen nicht auf
die Hand gegeben werden.[179] Eine Gefahr der Profanierung besteht bei der Handkommunion, sowie sie praktiziert
wird, immer, allein schon deswegen, weil Partikel runterfallen, die dann zertreten werden. Konkret angesprochen
ist hier, dass der Empfänger vor dem Spender kommuniziert. Viele Leute kommunizieren aber erst im Weggehen.
93. Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen beizuhalten, um die Gefahr zu
vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden fallen.[180] In keiner Messe
nach der Liturgiereform sehe ich bei der Kommunionausteilung die Patene verwendet. Eine Klare Verletzung
der genannten Vorschrift, sodass viele Partikel („Fragmente“) „auf den Boden fallen“ und natürlich zertreten
werden. Ich suche jetzt gerade noch nach dem Verbot der Laien-Kommunionausteiler (nur die Laien meinte
ich).
Wenn so viele Verbrechen geschehen … würde mich aber interessieren, welche konkreten Strafrechtstatbestände
von wem wann verletzt werden? Und, wenn diese „Verbrechen“ so offensichtlich sind wie behauptet, wird
der konkrete Beweis ja wohl auch nicht schwerfallen …
Der Zugehörigkeitsgrad zur katholischen Kirche Nach dem KKK gibt es sowieso nur eine Kirche, die katholische.
Ihr gehören die anderen in gewissem Grade an. Die evangelischen in sehr schwachen, die orthodoxen im
stärkeren, und bei der Piusbruderschaft fehlt – da es keine Differenzen bzgl. der Dogmatik gibt (seit
dem Konzil hat die Kirche ja kein Dogma mehr geliefert) – nur ein Quäntchen. Neuerliche Rechtsbrüche
kann ich bei den Orthodoxen nicht erkennen, sie haben doch bereits zuvor schon Messen gelesen und Priester
geweiht. Oder gab es da ein Jahr mit Unterbrechung? Dasselbe gilt für die Piusbrüder. Ich sehe hier
keine neuerlichen Rechtsbrüche. Es läuft alles weiter wie bisher. Der Notstand ist mit Sicherheit vorhanden.
Eine tägliche anständige Messe (ohne Dauer-Verbrechen wie Kommunionausteiler oder Handkommunion) gibt
es doch nur an wenigen Orten, meist nur in Großstädten.
Nur mal langsam mit den jungen Pferden … Vor längerer Zeit, aber mir immer noch in lebhafter Erinnerung,
wurde hier – wüste Proteststürme entfesselnd – verschiedentlich die Meinung geäußert, die Piusbruderschaft
und/oder die Bruderschaftler seien nicht Teil der Kirche. Nun, zumindest bestehen die Bruderschaftler
aber selbst darauf, Kirchenglieder zu sein. Dann aber gibt es keine doktrinären Fragen zu klären (sonst
wären sie nämlich formal nicht[mehr] Kirchenglieder), sondern nur rechtlich-organisatorische. Wenn sie
aber Kirchenglieder sind, fragt sich der gläubige Laie, wieso ignorieren sie dann einfach die kirchliche
Rechtsordnung? Und das nicht einfach nur klandestin und unbemerkt, sondern sogar nach Ansage? Und natürlich
wird uns jetzt wieder die Notlagenarie vorgesungen, die wieder einmal als Universaldauerrechfertigungsgrund
für neuerliche Rechtsbrüche herhalten muß! Aber, wenn sie denn, die Brüder, Kirchenglieder sind und
„integriert“ werden wollen (nebenebei: müssen Katholiken eigentlich noch extra in die Kirche integriert
werden, oder sind die das nicht schon kraft empfangener Initiationssakramente?), müßte man sich doch
ernsthaft fragen, wie lange die das Notlagenspiel eigentlich noch spielen wollen? Anders gefragt: Wann
wollen die Brüder eigentlich selbst mit ebenjener Rechtstreue anfangen, die sie von anderen so alert
einfordern? Und, denique: Soweit ich das verstanden habe, hat Gerhard-Ludwig Müller nur darauf hingewiesen,
daß sich die Bruderschaftler nicht an das geltende Recht halten.
Warum, warum, warum ??? Warumfragen würden überfordern, sagen Diplomerzieher. Und das schon seit den
68ziger-Jahren. Mag sein, jedenfalls scheinen sie erreicht zu haben, daß es kaum noch Fragen gibt nach
dem Warum ! Denn gäbe es sie noch, dann gäbe es nicht diese Festplattenfüllenden unentlich langweiligen
Zuschriftenansammlungen. Warum fragt denn keiner nur ein einziges Mal, warum es die Piusbruderschaft überhaupt
gibt? Und darauf gibt es nur eine Antwort, jedenfalls für die, die sich ernsthaft mit Glaubensfragen
auseinandersetzen. Danach wird dann klar, das es mit dem Recht so eine Sache ist. Denn wie heißt es schon
vom römischen Recht her: Wer Anderer Rechte mißachtet, sie also beugt, der sei selbst gebeugt,der verliert
auch die Seinigen. Wie kommt man nun auf sowas? Man kommt darauf, weil das Recht nicht einfach so dasteht
wie die Kunstfiguren mit verbundenen Augen. Das Recht ist immer an eine Person gebunden. Und die hat schon
allein aus der Tatsache heraus, daß sie existiert ihre Rechte die niemand verletzen darf. Das garantiert
der „Bestandsschutz“! Für die heutige Kirche bedeutet das, daß dem Gläubigen der nach der kirchlichen
Tradition aus der Fülle von 2000 Jahren leben will (nicht aus 45 Jahren) alles zur Verfügung steht was
sich aus dieser Glaubensfülle ergibt. Die aktuellen Machthaber sind es die ihre Rechte verlieren,wenn
sie den Tradis das Gewohnheitsrecht aberkennen wollen. Ich gebe das weiter, was ich von meinen Vätern
empfangen habe = Gewohnheitsrecht!
Peinlichkeit kennt keine Grenzen Erzbischof Zollitsch: Pius-Brüder greifen die Demokratie an Der Mann
ist nur noch peinlich. www.welt.de/…e-Demokratie-an.html
Die Pius-Spinner und die Rettung der Kirche Die Pius-Spinner wollten sich doch nie der RKK annähern.
Sie wollen so bleiben, wie sie sind – und dafür auch noch Anerkennung erhalten, weil sie glauben, daß
sie durch den Zuwachs, den sie selbst erfahren, ein Segen für die ganze RKK sein könnten. Dabei ist
dieser Gedanke im höchsten Maße irrig. Denn der Zulauf der Piusse findet schließlich nicht an jenem
Rand statt, an dem die Kirche Gläubige verliert oder sonstige Probleme hat. Wer sich in der RKK nicht
zuhause fühlt, kann sich bei den Pius-Hanseln erst recht nicht zuhause fühlen. Die Pius-Spinner graben
am äußerst rechten Gute-alte-Zeit-Rand der RKK – von dort erhalten sie vor allem Zulauf. Der eine oder
andere Konvertierte oder Getaufte bestätigt als Ausnahme diese Regel. Würde die gesamte RKK sich wie
die Pius-Spinner gebärden, würde sie am liberalen, modernen Rand massiv Gläubige vertreiben, aber am
Rechten Rand gäbe es ja überhaupt nichts zu retten: Hier stehen die Pius-Hanseln und ein paar andere
Kleingruppen und das war’s auch schon. Klar: Wer vergisst, daß die Kirche einen Auftrag hat, dem könnte
das egal sein. Die Piusse verstehen den Zweck der Kirche nicht. Hier auf kreuz.net wird oft verschwiegen,
daß die allermeisten Laien das Vaticanum II sehr begrüßt haben. Das soll nicht heißen, daß nicht
auch mal eine Alte Messe gefeiert wird, das sind ehe Detailfragen. Von politischen Dummheiten im Kopf
mal ganz abgesehen, die kommen ohnehin nirgends an.
@sankt niketas: Gründung der Pikolischen Kirche zur Legalisierung der Weihen! Ich zitiere Sie: „ Und
der Unterschied zwischen der Piussekte und den Orthodoxen besteht darin, dass die Orthodoxen gar nicht
katholisch sein wollen, sollen als eine getrennte Kirche verstehen und gemeinsam mit der katholischen
Kirche um Einheit bemüht sind.“ Aha, das scheint mir auf ein Mittelding hinauszulaufen, katholisch darf
die Einheits-Kirche, um die sich beide Kirchen (auch die katholische Kirche soll sich nicht mehr katholisch
nennen) bemühen, nicht mehr sein; es müsste sowas wie eine kathorthoxe Kirche gegründet werden. Und
dieser Wille dazu reicht also, dass die orthodoxen Priester nicht suspendiert sind? Na, dann dürfen eben
die Piusbrüder nicht mehr sagen, dass sie die volle Integrierung in die katholische Kirche anstreben
(manche Spötter behaupten ja ohnehin, sie strebten die Integrierung der katholischen Kirche in die Pius-Kirche
an), sondern sich „um Einheit mit der katholischen Kirche bemühen“, so ein Mittelding schaffen wollen,
nennen wir es die Pikolische Kirche. Sobald sie also sagen, dass sie die Einheit in der Pikolischen Kirche
anstreben, sind die Priester nicht mehr suspendiert. Und dann lässt man sie in die Kirche unserer Väter
rein, sowie man auch die Priester reinlässt, die sich um die Einheit in der kathorthoxen Kirche bemühen.
Tridentinus – Kurzanalyse Bei einem kurzen Überfliegen Ihrer Beiträge, stelle ich fest, dass diese sich
durch eine ausgesprochene Kürze auszeichnen. Dieses widerum erlaubt gewisse Rückschlüsse, auf das,
was jemand versteht, denkt und in Worte zu kleiden weiß.
Tridentinus – Denken Sie mal! Bevor Sie posten, sollten Sie denken, über das, was Sie zum Besten geben.
Wenn Sie etwas nicht verstehen, weil für Sie nicht begreifbar, sollten Sie schweigen!
@sankt niketas: Für die Orthodoxen gilt: Auf eine illegale Priesterweihe steht nur die Suspendierung
der Priester (um die die sich ja erfahrungsgemäß einen Dreck scheren) und das einjährige Weiheverbot
für die Bischöfe (um das die sich ja erfahrungsgemäß einen Dreck scheren). Und noch was schert sie
einen Dreck: Das Katholischsein. Oder bedeutet letzteres Sich-einen-Dreck-Scheren, dass die ersten beiden
Sich-einen-Dreck-Scheren aufgehoben sind? Dann müssten also die Pius-Brüder bis zur vollen Einheit nur
sagen. Wer scheren uns einen Dreck ums Katholischsein. Und schon wären sie nicht mehr suspendiert, ihre
Weihen legal etc. Verkehrte Welt, die Sie da propagieren!
@wassers Solcher Tradi-Quatsch (zumindest überwiegend ist Ihre Äußerung nichts anderes), schadet nur
der Sache. Wahnsinnige gibt’s auch in Tradiland, das kann ich nicht bestreiten.
Herr Müller und die Psyche! Sind konziliare Bischöfe grundsätzlich krank oder in gewissen Aspekten
nur noch mit einer eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit versehen? Aus der Sicht eines nicht fachspezifisch
gebildeten Menschen stellen sich die konziliaren Bischöfe alle samt als „krank“ in dem Sinne dar, dass
sie sich nachhaltig weigern, sich dem gesunden katholischen Glauben zu unterwerfen. Sie verharren vielmehr
konsistent im Irrtum der konziliaren Theologie und Philosophie und stellen somit einen Erkrankungsfaktor
dar, der für den katholischen Glauben als solchen gefährlich ist. Das Mittel, das gegen vom Glauben
Abgefallene anzuwenden ist, ist die Exkommunikation, wobei einige von ihnen z. B. Zollitsch sich diese
bereits als Tatstrafe – Leugnung von Dogmen – zugezogen haben. Bei Herrn Müller stellt sich das Problem
ein wenig komplexer dar, denn er leidet offensichtlich unter einem Syndrom – Zaitzkofen unr die Priesterweihen –
somit stellt sich die Frage, ob er hier für seine Äußerungen überhaupt noch zurechnungsfähig ist
oder bereits im psychiatrischen Sinne erkrankt ist, so dass er für seinen Glaubensfall im doktrinären
Sinne mit „milderen Umständen“ zu rechnen hätte als seine konziliar erkrankten „Brüder und vielleicht
auch bald Schwestern im Bischofsamt“. In jedem Fall stellt sich für einen Gläubigen die Frage, kann
er vom katholischen Glauben abgefallenen „Bischöfe“ oder unter einem psychischen Syndrom stehenden „Bischöfen“
noch folgen oder muss er hier sich gegen diese stellen? Antwort: JA!
@ Tridentinus Was schon verboten ist, kann man halt nicht mehr verbieten. Auf eine illegale Priesterweihe
steht nur die Suspendierung der Priester (um die die sich ja erfahrungsgemäß einen Dreck scheren) und
das einjährige Weiheverbot für die Bischöfe (um das die sich ja erfahrungsgemäß einen Dreck scheren).
Was sollte die katholische Kirche sonst noch tun? Vielleicht Truppen einmarschieren lassen? Und der Unterschied
zwischen der Piussekte und den Orthodoxen besteht darin, dass die Orthodoxen gar nicht katholisch sein
wollen, sollen als eine getrennte Kirche verstehen und gemeinsam mit der katholischen Kirche um Einheit
bemüht sind. Die Piussekte hingegen stellt sich als die eigentliche katholische Kirche dar, der jetzt
die katholische Kirche (die ja laut dem Hohenpriester Richard Williamson eine „andere Religion“ ist als
die Pius-Religion) sich zu unterwerfen habe. Selbstverständlich muss die katholische Kirche mit ihr anders
umgehen als mit den Orthodoxen.
Und wie steht’s denn bei den Orthodoxen? G’scheit oder gar nicht. Ex. Müller: zuerst bitte Bildung! Wer
fordert von den Orthodoxen, aufzuhören, Priester zu weihen? Bei denen ist doch auch inzwischen die Exkommunikation
aufgehoben. Ach, sagte mir jemand, die wollen ja die Einheit mit Rom gar nicht. Nun gut, und wenn sie
sie wollten, würde dann jemand fordern, zuerst mit dem Messelesen aufzuhören, aufzuhören Priester zu
weihen, solange die Einheit noch nicht da ist. Vonwegen! Obwohl sie die Einheit mit Rom nicht mal wollen,
dürfen sie in jede katholische Kirche rein, um dort ihre Messe zu lesen (obwohl sie mitnichten eine kanonische
Befugnis dafür haben), während man die Pius-Brüder aussperrt. Ihr scheinheilige Natternbrut, die ihr
euch gegen die Göttliche Liturgie des heiligen Papstes Gregors des Großen sträubt. Merkt doch erst
mal, wie verlogen ihr seid. Exzellenz Müller, lernen Sie doch bitte mal die Göttliche Liturgie des Heiligen
Papstes Gregors des Großen zu zeliebrieren, sodass man Sie in den Kreis der Bischöfe mit Bildung aufnehmen
kann! Und noch was: Entweder g’scheit oder gar nicht! Wenn die Piusbrüder gehorchen sollen, dann sollen
sie auch keine Messe mehr feiern, sollen nichts tun, was nicht kanonisch geregelt ist. Dann würde man
mal den Notstand sehen, der bei uns herrscht. Ich möchte aber nicht für den dann eintretenden Notstand
verantwortlich gemacht werden. Und wer meint, die Piusbrüder dürften jetzt Messe feiern, aber keine
Priester weihen, hat ein zwiespältiges Gehirn. Zum Messefeiern braucht man nun mal Priester, und die
kriegt man ohne Weihe nicht.
Mehr Metzger als Hirte Dieser fragwürdige „Bischof“ möchte die verirrten Schäfchen in sein Schlachthaus
führen und nicht auf die Weide. Das Vertrauen in die V2-Bischöfe ist nach 45-Jahren Keulungsaktion nicht
gerade groß. Ich vermute, daß in 10-20 Jahren die letzten Reste des Glaubens- und Gehorsam in der Amtskirche
Vergangenheit sind. Der Realitätsverlust von Müller, Zollitsch und Co. ist bemerkenswert: Die meinen
allen Ernstes, daß sie die Piusbrüder in ihre Metzgerei führen können!
@Sankt Niketas Nicht nervös werden! Denn darum geht’s: Weder nach dem 3. Mai noch nach letztem Samstag
gab es Kanonische Konsequenzen, weder von den zuständigen Ortsbischöfen, noch von seiten Roms. Warum?
Weil die entscheidende Instanz – und das ist Rom – weiß, daß man nicht die irreguläre Lage einer Gruppierung
behebt, indem man weitere Sanktionen auf sie häuft, ehe die Normalisierung erfolgt ist. Und bis auf weiteres –
das weiß Rom auch – kann man nicht alle Canones so auf die FSSPX als wenn schon alles reguliert wäre.
approppos charakterschwäche habe mir mittels netcraft die mühe gemacht kreuz.net ein bisschen zu durchleuchten:
es werden im schnitt etwa 5x (fünf mal) soviele online-leser angezeigt, als tatsächlich vorhanden. plustert
sich ein bisschen auf diese site.
#35 lateiniheini 12:46:34 | Freitag, 26. Juni 2009
Bischof Müller… …zählt ja nun nicht unbedingt zu meine Vorbildern…! Aber was kreuz.net hier seit
Tagen und Wochen mit diesem Mann veranstaltet, ist einfach nur ätzend und lachhaft! Irgendwann ist dann
mal wieder Lehmann dran, oder Zollitsch… Apropos Zollitsch, der hat gestern auch ein Interview zum Thema
Piusbruderschaft gegeben, steht heute in der Zeitung! Sehr interressant übrigends! Und kreuz.net hetzt
noch nicht… Oder müssen entsprechende Zitate mindestesn 10-20 Jahre alt sein, um von kreuz.net verwendet
zu werden?
@ ruhrgebietler Komisch, warum hat der Heilige Vater dann Folgendes erklärt: Daß die Bruderschaft Pius’
X. keine kanonische Stellung in der Kirche hat, beruht nicht eigentlich auf disziplinären, sondern auf
doktrinellen Gründen. Solange die Bruderschaft keine kanonische Stellung in der Kirche hat, solange üben
auch ihre Amtsträger keine rechtmäßigen Ämter in der Kirche aus. Es ist also zu unterscheiden zwischen
der die Personen als Personen betreffenden disziplinären Ebene und der doktrinellen Ebene, bei der Amt
und Institution in Frage stehen. Um es noch einmal zu sagen: Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt
sind, hat die Bruderschaft keinen kanonischen Status in der Kirche und solange üben ihre Amtsträger,
auch wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus. (Link www.vatican.va/…ne-scomunica_ge.html)
Tja, warum wohl, lieber ruhrgebietler? Wollte er damit sagen, dass die Piussekte munter in katholischen
Diözesen illegal herumweihen darf? Wollte er das? Mit den obigen Worten des Hl. Vaters sind alle Fragen
beantwortet. Sogar für Sie.
Der gute Wille… Andernfalls könnte sich Müller persönlich einen Eindruck vo dem verschaffen, was
in Zaitzkofen passiert Zum Zeichen seines guten Willens hätte sich Bischof Müller auch anbieten können,
die Weihe selbst durchzuführen (im alten Ritus natürlich) oder in ‘seinem’ Dom stattfinden zu lassen.
und umgekehrt könnte Schmidberger doch mal bei einer Priesterweihe im Dom konzelebrieren. Würde die
Weihe der Diözesanpriester im alten Ritus stattfinden, könnte ich mir sogar vorstellen, daß P. Schmidtberger
hierzu bereit wäre. Allerdings wäre es dann keine Konzelebration. Das wären sicherlich erste konkrete
Schritte der Annäherung im Sinne des Heiligen Vaters. Wo ein Wille, da ein Weg… wo kein Wille, da Bischof
Müller.
@ Tridentinus Bischof Müller ist klug genug, sich in dieser Situation dem Verhalten Roms und der zuständigen
Ordinarien am 3. Mai bzw. am letzten Samstag anzuschließen. Also weist er darauf hin, dass die Weihen
verboten sind. Er weist darauf hin, dass die Piussekte kein Recht hat, in seiner Diözese herumzuweihen.
Er weist darauf hin, dass die Piussekte von einer Weihe ihn um Erlaubnis zu fragen hat. Er weist auf die
kanonischen Konsequenzen hin. Und als Träger des Lehramtes schließt er daraus Folgerungen für die Beurteilung
der Piussekte. Und das ist dann dümmer als Pius IX.? Stimmt. Bischöfe sollen das Maul halten, das Kirchenrecht
nicht beachten und bloß keine dogmatischen Aussagen treffen. Auch ein Konzil hat gefälligst zu schweigen,
wenn Marcel Lefebvre und Franz Schmidberger es so wollen!
FSSPX bleibt, und mit Unterstützung des Hlg. Vaters die Bewahrerin der unverkürzten Glaubenslehre und
der Hlg. trid. Liturgie. Dies ist dem Hlg. Vater bekannt. Sonst hätte er Aufgrund seines Jurisdiktionsprimates
schon längst öffentlich eine anderslautende Stellungnahme gegeben!
Das muss ich mir ja mal merken… Soso, ein „altliberaler neokonservativer Prägung“… so ist er also,
der Mons. Müller. Man lernt bei kreuz.net ja nun immer wieder die abenteuerlichsten Wortkompositionen…
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 Mathodist
sankt niketas Bischof Müller ist klug genug, sich in dieser Situation dem Verhalten Roms und der zuständigen
Ordinarien am 3. Mai bzw. am letzten Samstag anzuschließen. Er blamiert sich nur, wenn Rom bei seiner
Linie bleibt: erst theologische Klärung, dann kanonische Lösung. Sonst ist Müller vielleicht nicht
schlimmer, aber dümmer als Pius IX.
@ Tridentinus Ein Bischof, der sein Amt ausübt, ist also „schlimmer als Pius IX.“? Sollte Ihrer Meinung
nach ein Bischof, in dessen Diözese illegale Weihen stattfinden, den Mund halten? Lächerlich. Bischof
Müller macht genau den Job, zu dem ihn die Kirche verpflichtet hat.