Piusbruderschaft
Prälat mit Charakterproblemen
Der Bischof von Regensburger hat seine fast schon täglichen Entgleisungen gegen die Piusbruderschaft erneut wiederholt.
Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg
Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg
© Dr. Meierhofer, CC
(kreuz.net, Regensburg) Am Samstag weiht die Priesterbruderschaft St. Pius X. in Zaitzkofen im Bistum Regensburg drei Priester.

Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg polemisiert seit Wochen gegen diese ehrwürdigen Handlungen. Mons. Müller ist ein altliberaler Bischof neokonservativer Prägung.

Den jüngsten Ausfall leistete sich der Bischof am Donnerstag vor der Nachrichtenagentur ‘ddp’.

Mons. Müller betrachtet die Priesterweihen als einen „Akt der Widerspenstigkeit und einer gewissen Borniertheit“.

Im Vatikan gebe es angeblich einen „klaren Kurs“ gegen die Priesterweihen. Das Weihesakrament diene der Einheit der Kirche und rechtfertige keine „Sonderwegen oder gar Abspaltungen“.

In den 50er Jahren waren die Kirchen voll

Die Bruderschaft konstruiere sich ihre Argumentation mit einem Notstand der Kirche an der Realität vorbei – erklärte der Bischof offenbar im Ernst.

Mons. Müller hält den erschütternden kirchlichen Zusammenbruch seit dem Zweiten Vatikanum für eine rein „subjektive Wahrnehmung“, weil die Bruderschaft „in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts steckengeblieben“ sei.

Für den intellektuell offenbar einfach gestrickten Prälaten ist alles nur „ein psychologisches Problem“.

Die Bruderschaft müsse sich eingestehen, daß sie sich Jahrzehnte lang von der Kirche ausgeschlossen und eine falsche Richtung eingeschlagen habe.

Mons. Müller erinnert daran, der Bruderschaft bei einem kürzlichen Gespräch seine Position erklärt zu haben.

Diese hätte – „wenn sie es ernst meint mit der Einheit der Kirche“ – für die Priesterweihen seine Erlaubnis einholen müssen.

In Wahrheit hat Papst Benedikt XVI. – aufgrund seines universalen Jurisdiktionsprimates – die Lösung der Lefebvre-Frage in die eigenen Hände genommen.
      
125 Lesermeinungen
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#125   pamino   02:35:30 | Sonntag, 28. Juni 2009
Schillerndes
Freitag, 26. Juni 2009 15:41, sankt niketas: […]kreucht und fleucht
Der Dichter schrieb kreucht und fleugt, von ‹kriechen› und ‹fliegen›.
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#124   Kunstmaler †   15:15:54 | Samstag, 27. Juni 2009
Paulaner
Och – habe gar nicht gewusst, dass die ganzen Schalmpen Witwen sind. :-D
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#123   Paulaner †   15:08:33 | Samstag, 27. Juni 2009
Kunstmaler: Patchworkfamilien
Was bist du nur für ein Ekel!
Nach deiner „Moral“ dürften Witwen und Witwer nur mehr vereinsamen und die Kinder verhungern lassen.
Nein, du bist nur doof.
:-D
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#122   Kunstmaler †   14:52:29 | Samstag, 27. Juni 2009
Patchworkfamilien
das ist wohl das Ziel heute.
Wo Kinder nimmer wissen woher sie kommen und was aus ihnen wird. Wo Eltern (falls man diese Rotte noch so nennen kann) von einer Beziehung in die nächste stapfen und den Kinderseelen Schaden zufügen. Denn ein Kind ist dann Opfer dieser verhurten Bande – das Kind muss sich dann immer wieder neu einstellen auf die wechselnden Lebenspartner der Mutter oder des Vaters.
Ganz toll, was da heute so abläuft.
Manche Leute dienen halt gerne dem Antichristen und das tun diese mit einer unglaublichen Ausdauer.
Und am Ende ihres verpfuschten Lebens fragen diese Leute sich dann: was habe ich bloß falsch gemacht?
Tja – eben nur mit dem Hintern gedacht!
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#121   Bodo11 †   14:26:28 | Samstag, 27. Juni 2009
Kunstmaler:
hat die Frau heute die Chance sich und andere zu ruinieren.
Und viele nutzen leider diese Chance auch.
Wo die Moral fehlt und die Sittenlosigkeit zum Unterhaltungsprogramm gemacht wird, geht die kleinste Zelle des Staates unter: die Familie.
Sie müssen nur das kommunistische Manifest lesen.Dort ist die Zerstörung der bürgerlichen Familie ein Hauptprogrammpunkt.
Also weiss man,wo es herkommt,von WEM solches propagiert wird und wer dafür intriegiert.
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#120   Kunstmaler †   14:15:28 | Samstag, 27. Juni 2009
wie man sieht, Bodo11
hat die Frau heute die Chance sich und andere zu ruinieren.
Wo die Moral fehlt und die Sittenlosigkeit zum Unterhaltungsprogramm gemacht wird, geht die kleinste Zelle des Staates unter: die Familie.
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#119   Bodo11 †   14:03:50 | Samstag, 27. Juni 2009
Kunstmaler
Es gibt schon längst eine regelrechte Weiber-Internationale (FeministInnen),die sich in sämtliche Organisationen eingeschlichen hat,die „mein Bauch gehört mir“ und ich will abtreiben,wenn es mir passt“-Fraktion.Sie sitzen überall wie die Maden im Speck:In den Kirchen,den Parlamenten,in der Justitz.Dort führen sie ihre Wühlarbeit im oben genannten Sinne fort,zielstrebig und ohne Unterlass,alles im Sinne von Freiheit und Recht,so wie sie es verstehen (d. h im Sinne ihre eigenen Perversitäten)
Dass aber die meisten Frauen, wenn sie sich wie Dirnen benehmen für einen Mann dann halt auch nichts anderes sind, ist den Dummtussis natürlich nicht klar.
Von den Medien dazu verführt,hypnotisiert und nicht mehr aufgewacht.Ein Bild des Jammers.
vielleicht kann man sich ja dann noch in einer Talk-Show mit seiner Blödheit profilieren gehen.
Wo anders wirds ja dann auch kaum noch möglich sein.Das Opfer klammert sich aus Verzweiflung an seine Verführer,um doch noch so etwas wie Bestätigung zu erhalten im Kreise gleichartiger Betrogener.
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#118   Kunstmaler †   13:36:52 | Samstag, 27. Juni 2009
Bodo11
Aber am lustigsten sind dann diese Talk-Shows, wo sich die Sünder entweder gegenseitig beglückwünschen oder leid tun. Vor allem geht es hier immer wieder um die arme Frau, welche nach x-Beziehungen immer noch keinen Mann hat, nach dem Motto: es war ja nie der richtige Partner dabei und bla, bla…und welche dann äußerst verächtlich auf gesittete Damen herabblicken, die verheiratet sind.
Dass aber die meisten Frauen, wenn sie sich wie Dirnen benehmen für einen Mann dann halt auch nichts anderes sind, ist den Dummtussis natürlich nicht klar.
Die moderne Frau heute: ein verhurtes Leben mit Bastarden und im Alter alleine und ein Faltengesicht ohne Charakter und ja vielleicht kann man sich ja dann noch in einer Talk-Show mit seiner Blödheit profilieren gehen. Und wer applaudiert? Die Weiber sich selbst!
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#117   Bodo11 †   12:29:24 | Samstag, 27. Juni 2009
Kunstmaler
Zuerst wird die Moral und die Ethik von den Medien unterhölt,(das läuft schon seit Jahrzehnten so)dann,wenn die Mehrheit der Bevölkerung dann durch Dauerpropaganda den Kompass verloren hat und auch dementsprechende „Volksvertreter“ aus ihren Reihen gewählt hat,wird dieser Verlust „rechtlich“ festgezurrt durch unrechtmässige Gesetzgebung und entsprechende Gerichtsurteile.
Ein ganz perfider Plan steckt da dahinter,da soll man sich nicht täuschen lassen:Alle treffen sich dann auf dem niedrigsten Niveau wieder,dem kleinsten gemeinsamen Nenner und das nennt man dann euphemisch:Demokratie.
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#116   Kunstmaler †   12:02:06 | Samstag, 27. Juni 2009

Rechtsverdreher, Moralverdreher, Wahrheitsverdreher :-#
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#115   Großayatollah Sistani   11:59:49 | Samstag, 27. Juni 2009
Wenn das Recht im Widerspruch zu
einem unverbildeten Rechtsempfinden steht, dann stimmt etwas mit dem Recht nicht.
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#114   Kunstmaler †   11:46:43 | Samstag, 27. Juni 2009
Bodo 11…
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
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#113   Bodo11 †   11:44:52 | Samstag, 27. Juni 2009
Rechtsfetischistin clarissa colonia
Daß der Rechtsprechung nichts anderes übrigbleibt, als ohne Ansehung der Person das als Recht anzuwenden, was ihr als Recht vorgegeben wird, ist wohl unstreitig.
Einen Scheiss muss sie das,wenn das sogenannte Recht in wirklichkeit Unrecht ist,wie bei der neuen Abtreibungsunrechtsgesetzgebung.So billig kommen sie nicht davon,dennn hier liegt in Wirklichkeit Rechtsverdrehung bzw arglistige Täuschung der Bevölkerung vor.
die Moral mir Recht verwechseln
Ja klar,die Moral bzw die Ethik hat gegenüber dem jeweiligen UnRecht eine untergeordnete Rolle zu spielen,mann wie doof und verbohrt muss man eigentlich sein um solche beschissenen Sätze abzulassen.
Sie haben sich selber hier prächtig demaskiert.Aber so ist das mit den meisten „Law und Order“ Leuten,verlogen bis zum geht nicht mehr.
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#112   chico flojo   11:03:34 | Samstag, 27. Juni 2009
@Clarissa Colonia
My dear goodness! Sie müssen ja ganz schön angefressen sein, wenn Sie jetzt schon die geschlechtsspezifische Schiene fahren. Ihre Reputation, wenn Sie denn je eine gehabt hätten, ist somit weiter im Sinken begriffen.
Den Teufel werde ich tun, und über das Gesagte hinaus irgendwelche Erklärungen über die geltende Rechtslage hinaus abgeben; da muß mann schon mehr finden als suchen!
Soll man das so verstehen, daß Sie bzgl. des katholischen Glaubens an sich unabhängig jeglicher Rechtsbesessenheit nicht bereit sind, sich gleich welcher Art zu äußern? Oder sieht es eher so aus, daß Sie dazu gar nicht in der Lage sind? Und daß Sie den „Teufel tun“, ist wahrhaftig nichts Neues…
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#111   Merker   11:01:42 | Samstag, 27. Juni 2009
Gebote ja, Recht na ja
Recht und Rechtsanwendung sind das Relativste, das man sich vorstellen kann. Wir haben Zeiten gesehen, wo man zu Recht Menschen in die Konzentrationslager führen konnte, und danach war es anders. Wir kennen auch die Zeiten, als die Kindstötung ein Verbrechen war, und dann war es wieder keines. Es kann also keine Rechtsvergötterung geben, auch nicht im Kirchenrecht. Das sind Nebensächlichkeiten, Hilfskonstrukte.
Nun zur Notlage; sobald die göttliche Offenbarung relativiert wird, besteht eine solche. Will ich mich damit nicht abfinden, so nehme ich mir einfach das Recht, mit der Pflicht, einem anderen dadurch nicht zu schaden. Wer lang fragt, geht lang irr.
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#110   Hartwig Groll   10:45:26 | Samstag, 27. Juni 2009
Kein Grund zum Abweisen
Wenn Bischof Müller von Regensburg, der mir an sich immer wie ein gläubiger Hirte erschien, jetzt so massiv gegen die Piusbruderschaft wettert, muß man ihm mangelnde Einsicht und zu kurz greifende Gerechtigkeit attestieren. Wie sonst könnte er eine Gemeinschaft abweisen, die im Gegensatz zu seinesgleichen den katholischen Glauben konsequent verteidigt und sich nicht durch boshafte und intrigante Angriffe seitens des nachkonziliaren, verwaschenen, ja verwüsteten „Katholizismus“ von der katholischen Glaubensüberzeugung abbringen läßt.
Ich bin Gott dankbar, daß die Piusbruderschaft unbeirrt den Weg der überlieferten Lehre geht.
Bischof Müller sollte den bischöflichen Mund halten, ehe er so ungerechte, ja verleumderische Behauptungen gegen diejenigen aufstellt, an denen er sich ein Beispiel nehmen müßte.
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#109   clarissa colonia   01:59:11 | Samstag, 27. Juni 2009
Werte Herren,
diejenigen, die sich hier so moralisch wortgewaltig über angebliche Fragen der Rechtsanwendung auslassen, möchten doch gelegentlich auch über ihre eigene Verantwortung für die Gesetzgebung diskutieren …
Daß der Rechtsprechung nichts anderes übrigbleibt, als ohne Ansehung der Person das als Recht anzuwenden, was ihr als Recht vorgegeben wird, ist wohl unstreitig.
Natürlich wundert es mich nicht wirklich, daß es hier zuhauf Menschen gibt, die Moral mir Recht verwechseln (eher hätte mich das Gegenteil gewundert).
Nur leider ist die Frage meiner persönlichen Einstellung dazu für mich kein status confessionis und keiner der begehrlichen Herren (wer anders sollte auch begehrlich sein) ist Mitglied des wormser Reichtstags, solches mir abzuverlangen:
Den Teufel werde ich tun, und über das Gesagte www.kreuz.net/reader.2498.html hinaus irgendwelche Erklärungen über die geltende Rechtslage hinaus abgeben; da muß mann schon mehr finden als suchen!
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#108   ratzeputz †   00:34:45 | Samstag, 27. Juni 2009
Tritratrullala
Elijahuhuu ist wieder da!!!!!
>:)
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#107   Bodo11 †   23:19:09 | Freitag, 26. Juni 2009
Stephanus
Passt wunderbar hierher.
Danke.
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#106   Stephanus   21:49:13 | Freitag, 26. Juni 2009
Gesetz und Pflicht
Das Gesetz erfüllst du und glaubst schon der Pflicht zu genügen?
Was der Galgen beherrscht, wär’ das Gebiet der Moral?
Freund, der himmlische Richter wird nimmer schon darum dich krönen,
Weil dich der ird’sche nicht hing! Also erweitre den Kreis.
(F. Hebbel)
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#105   k.h. Friedgen   21:38:18 | Freitag, 26. Juni 2009
Borniertheit
Wenn Bischof Müller von Borniertheit redet, sollte er erst einmal an sich denken.
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#104   hieronymus333   21:09:16 | Freitag, 26. Juni 2009
Lieber Bischof Müller,
die Psychologie sagt: „Wenn man sich lange genug etwas einredet, dann glaubt man es auch!“.
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#103   Ben Sira †   21:07:53 | Freitag, 26. Juni 2009
So ist es, Bodo 11,
und dem habe ich nichts hinzuzufügen.
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#102   Bodo11 †   21:06:23 | Freitag, 26. Juni 2009
Ben Sira
Recht ist recht schwierig
Ja.
Aber darum ist es umso wichtiger es zu studieren und es nicht nur Leuten zu überlassen,die damit nur Schindluder treiben wollen.
Leider :
Auch der Teufel studiert Juristerrei,denn er will wissen,wie er es so verdrehen kann,damit es keiner merkt.Und dazu genügen oft schon kleine Änderungen in der Wortwahl in Gesetzestexten,die dann verschiedenstlich „interpretiert“ werden können.
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#101   Ben Sira †   20:55:51 | Freitag, 26. Juni 2009
Recht ist recht schwierig
Ein „RECHT“,das eine unumstößliche ethische Norm untergräbt (Mord) ist kein RECHT,sondern selbst ein Verbrechen.
Einen derartigen Unfug zu behaupten liegt mir auch völlig fern. – Dafür sind hier andere zuständig . :-]
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#100   Bodo11 †   20:49:15 | Freitag, 26. Juni 2009
Ben Sira
ja, Mord ist Mord. Aber das ist zunächst mal eine ethsiche Beurteilung, keine rechtliche.
Ein „RECHT“,das eine unumstößliche ethische Norm untergräbt (Mord) ist kein RECHT,sondern selbst ein Verbrechen.
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#99   Ben Sira †   20:42:26 | Freitag, 26. Juni 2009
mord ist mord
ja, Mord ist Mord. Aber das ist zunächst mal eine ethsiche Beurteilung, keine rechtliche. In einem Staat gibt es dafür die Todesstrafe und in einem anderen nicht. Und so bei allen anderen Gesetzten. Und die braucht man halt, damit nicht Willkür herrrscht (Selbstjustiz etc.).
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#98   Burgorus   20:40:24 | Freitag, 26. Juni 2009
@Bodo11.
Clarissa hat geschrieben: Nur, wer Strafrechtstatbestände erfüllt, begeht durch sein Handeln ein Verbrechen.
Darauf haben Sie ganz richtig geantwortet:
So einen Schwachsinn muss man erst mal verzapfen,natürlich ist Abtreibung immer ein VERBRECHEN,auch wenn sie nicht extra per Gesetz strafbewehrt ist.Abtreibung sei „rechtswidrig aber straffrei“,diese Formulierung ist so schwammig und in einer letztlich ungelösten juristischen Grauzone,die die Menschen bewusst im Unklaren lassen will,letztlich also gar nicht Recht sprechen will.
Ich warte noch auf Clarissas Antwort auf meine Frage nach Ihrer Einstellung zum Abtreibungsmord nicht.
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#97   Bodo11 †   20:38:09 | Freitag, 26. Juni 2009
Ben Sira
Das Problem mit dem Recht ist nämlich dieses:
Heute ist dieses Recht,Morgen dieses und übermorgen das genaue Gegenteil davon,je nach den politischen Verhältnissen.
Wer da keinen verlässlicheren Kompass hat als das gerade gegenwärtige Recht bzw das Unrecht, welches aber dann allen als „Recht“ verkauft wird, der ist arm dran.
Mord ist Mord und bleibt einer,auch wenn nicht extra strafbewehrt und wenn auch noch aus so scheinbar edlen Motiven heraus ausgeführt wurde.
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#96   Ben Sira †   20:17:15 | Freitag, 26. Juni 2009
korrigiere
Die Clarissa ist ne gebildete Rechtsfetischistin. :(3
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#95   Bodo11 †   20:01:14 | Freitag, 26. Juni 2009
Burgorus
Die Clarissa ist ne Rechtsfetischistin.
Die macht wohl so ziemlich Alles,was gerade so RECHT ist,denn letztlich geht es sie nichts an,sie schiebt da ganz beruhigt die ganze Verantwortung auf den Gesetzgeber ab.Was macht sie ,wenn das RECHT auf Abtreibung per EU durchgedrückt wird ?
Nur, wer Strafrechtstatbestände erfüllt, begeht durch sein Handeln ein Verbrechen.
So einen Schwachsinn muss man erst mal verzapfen,natürlich ist Abtreibung immer ein VERBRECHEN,auch wenn sie nicht extra per Gesetz strafbewehrt ist.Abtreibung sei „rechtswidrig aber straffrei“,diese Formulierung ist so schwammig und in einer letztlich ungelösten juristischen Grauzone,die die Menschen bewusst im Unklaren lassen will,letztlich also gar nicht Recht sprechen will.
Diese „Rechtssprechung“ in der BRD ist UNRECHT und wo RECHT zu Unrecht wird wird Widerstand zur Pflicht,das gilt auch für Juristen,Richter.Da kann keiner die Verantwortung so einfach auf den Unrechtsgesetzgeber abschieben und so tun,als ginge es ihm nichts an.Die letzte richterliche Instanz ist nämlich nicht die Regierung,sondern das eigene Gewissen,das sich vor Gott verantworten muss.
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#94   Tridentinus   20:00:53 | Freitag, 26. Juni 2009
wassers
ist der erste
ensch der findet, ich fasse mich grundsätzlich kurz! ;-) Es gibt aber auch evidente Tatsachen, die sich entsprechend prägnant formulieren lassen.
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#93   r.ruhrgebietler   19:43:46 | Freitag, 26. Juni 2009
Jesus Christus bekennen!
dann wird in ferner Zukunft auch eine unam sanctam catholicam entstehen. und nicht anders.
@Fragender – Sie irren. FSSPX ist die einzige Gruppierung von Priestern in der Nachfolge Jesu Christi innert der zerstörten rkK.
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#92   Ben Sira †   19:25:40 | Freitag, 26. Juni 2009
katholsich evangelisch lefevbrianisch
nun ja, zumindest benötigt man eine Definition, um sich wenigstens darüber verständigen zu können, wer wohin gehört.
Die Piussekte ist wohl genau so christlch wie irgend eine evnagelische Freikirche. Damit zu tun haben möchte ich mit dem von ihnen propagierten Heilsexklusivismus für anders Denkende bzw. anders Glaubende jedoch ebenso wenig wie offenbar Sie selbst auch.
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#91   Fragender   18:48:08 | Freitag, 26. Juni 2009
@Ben S.
… in dem Fall finde ich es völlig ausreichend, wenn mein Ansatz christlich ist…
Was ist denn schhon „katholisch“?
die Piussekte sicher nicht
Kreuz.net schon gar nicht
bei den orthodoxen scheiden sich die katholischen Geister…
…schwierige Frage , also.
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#90   Ben Sira †   18:29:00 | Freitag, 26. Juni 2009
Protestanten
Auch die Protestanten sind eine Kirche (bzw. eigentlich diverse Kirchen)- im Unterschied zu der Piussekte, die sich praktisch täglich selbst exkommuniziert… (schrieb Fragender)
Oh, oh, das ist aber haarscharf an dem Verständnis des Begriffs „Kirche“ vorbei, dass der Hl Vater – auch im Gefolge von LG – verwendet. „Katholisch“ ist Ihr Ansatz nicht so wirklich …
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#89   Fragender   18:26:00 | Freitag, 26. Juni 2009
@Burgorus
Eine gewisse Rechtsordnung braucht eine Kirche schon. Dieses lässt sich nicht durch Christus ersetzen, das „Solus Christus“ ist ja protestantisch.
Auch die Protestanten sind eine Kirche (bzw. eigentlich diverse Kirchen)- im Unterschied zu der Piussekte, die sich praktisch täglich selbst exkommuniziert…
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#88   Burgorus   18:08:43 | Freitag, 26. Juni 2009
@Clarissa @ruhrgebietler
@Clarissa: Das stimmt natürlich. Die Juristen müssen anwenden, was die Legislative vorschreibt. Sie haben da kaum Freiheit. Mir gings nun auch gar nicht darum, die Juristen anzugreifen. Schuld sind natürlich die Gesetze, aber die ändern sich erst, wenn unsere Staatsform komplett gestürzt ist. Mit Petitionen an den Bundestag lässt sich da nichts machen, denn an der Spitze des Hintermänner steht Luzifer persönlich, der die Anweisungen gibt, wie eben Christus seine Kirche leitet.
Aber auf meine konkreten Fragen nach Ihrer Einstellung zum Abtreibungsmord dürften Sie doch trotzdem antworten.
@r.ruhrgebietler:CC zitiert viel Paragraphen. Allein daraus kann man schon schließen, dass CC mit Iura zu tun hat.
Eine gewisse Rechtsordnung braucht eine Kirche schon. Dieses lässt sich nicht durch Christus ersetzen, das „Solus Christus“ ist ja protestantisch.
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#87   Ben Sira †   18:08:32 | Freitag, 26. Juni 2009
woher die Erkenntnis, das CC Juristin sei
Das sit doch ganz einfach : C (I) C. Sie hat der Welt immer nur das „I“ verheimlicht! :-)
Was meinte eigentlich die verehrte Dame mit dem „Lamentieren über verschüttete Milch“ , enn ich höflch nachfragen darf?
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#86   r.ruhrgebietler   18:05:06 | Freitag, 26. Juni 2009
Die Nachfolge
ist gesichert – danken wir Gott und Jesus Christus für diese heroische Werk der FSSPX!!
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#85   Fragender   17:59:26 | Freitag, 26. Juni 2009
endlich klare Worte…
… gegen die herätischen Weihesimulationen der Piushanseln!
Warum muss sich dieser schnuckelige Traditionsverein auch erdreisten, die Zeremonien der RKK zu imitieren???
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#84   clarissa colonia   17:47:39 | Freitag, 26. Juni 2009
Oha, werter Burgorus,
verfügen Sie schon über Temperatur-Internet?
Aufgabe der Rechtsprechung ist, das allein beabsichtigte ich zu sagen, ist allein die Anwendung des geltenden Rechts in jenen Fällen, die ihr zur Entscheidung vorgelegt werden. Wo kämn wir hin, wenn Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger nach eigenem Gutdünken entschieden, ob sie geltendes Gesetz nun anwenden sollen? Spätestens dann, wenn Ihre Individualrechte durch hoheitliche Rechtsbeugung beschnitten würden, gewönne dies für Sie persönliche Relevanz.
Damit trifft der Vorwurf, die Rechtsprechung ignoriere die moralische Verwerflichkeit von Abtreibungen exakt den Falschen, denn die Rechtsprechung hat anzuwenden, was formal rechtmäßig als Gesetz erlassen wurde.
Für den Inhalt der Gedsetze ist nur der Gesetzgeber verantwortlich; zeitlich wie ewig!
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#83   r.ruhrgebietler   17:47:03 | Freitag, 26. Juni 2009
Burgorus – mal ne Frage
woher die Erkenntnis, das CC Juristin sei?
Muss der Glauben auf Juristen gegründet sein oder sollte er auf Jesus Christus und in Seiner Nachfolge gegründet sein? Ich ziehe letzter vor – und plumpse immer wieder und und immer wieder heftiger auf die (seelische) Nase. Und es ist niemand da, der für mein Seelenheil betet, opfert und sühnt. Und ist die Zeit meines ablebens gekommen, dann wird sich niemand meiner Seele erinnern und beten, opfern, sühnen.
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#82   Burgorus   17:38:26 | Freitag, 26. Juni 2009
Werte Clarissa,
jetzt werde ich selbst ratlos, was Ihre Aussagen betrifft.
Die ersten drei Absätzen lassen eine Kälte spüren, den dritten verstehe ich nicht.
Wollten Sie mit „Monstrosität“ sagen, dass Sie das geltende Recht hinsichtlich des Lebensschutzes für ebenso satanisch halten wie ich, Sie aber – im Gegensatz zu mir – als Juristin damit leben müssen, sodass es Ihnen mehr Leiden verursacht als mir?
Ich hoffe, dass es so ist. Vielleicht verzerrt das Juristsein in Ihnen Ihre wirkliche Haltung, die sich unser einem dann nicht mehr erkennen lässt.
Sie sprechen sich ja schon gegen Abtreibung aus. Aber das tun ja auch die, die sie wollen. Insofern war mir Ihre Einstellung immer etwas rätselhaft. Ich kann mich an Diskussionen Ihrerseits mit „Nachtlaterne“ erinnern, wo Sie sog. Lebensschützer schwer angreifen.
Ist das wirklich so, dass Sie damit nur sagen wollen: Ihr Lamentierer, was ihr macht, bringt nichts. Beten hilft da mehr!
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#81   clarissa colonia   17:24:54 | Freitag, 26. Juni 2009
Was ich, werter Burgorus,
wem unterordne, darüber vermögen Sie bestenfalls zu spekulieren.
Aufgabe indes der Rechtsprechung ist ausschließlich die Anwendung des geltenden Gesetzes; für die Gesetzgebung ist die Rechtsprechung im Rahmen der Gewaltenteilung (die übrigens wenigstens strukturell auch in der Kirche herrscht) nicht zuständig.
Wenn Sie begründete Kritik an der Gesetzgebungspraxis in unserem Lande haben, sollten Sie diese vielleicht dem richtigen Adressaten vortragen: Den gesetzgebenden Körperschaften.
Und, sollten Sie das als Kritik an der Auswahl der Themen , zu denen ich mich hier äußere, intendiert haben, kann ich Ihnen dazu nur folgendes mit auf den Weg geben: Es gibt Dinge, die mich in ihrer Monstrosität zutiefst rat- und sprachlos machen (aber die Unbelehrbakeit hiesiger Zuschreiber ist keines von ihnen). Da da mir zu deren nachhaltiger Abhilfe nur rechsstaatswidrige und strafbare Mittel einfallen, ziehe ich es vor, dazu zu schweigen und zu beten, weil wortreiches Lamentieren über verschüttete Milch an der Realität keinen Deut zu ändern vermag.
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#80   Burgorus   17:09:08 | Freitag, 26. Juni 2009
Werte Clarissa,
Sie hatten geschrieben, es seien nur Empfehlungen, was allein schon dem Wortsinn von „Instruktion“ widerspricht.
Wenn Sie es sagen, dass sich ihnen zu widersetzen zu keinem Straftatbestand führt, dann glaube ich Ihnen das mal im Sinne „direkt“. Jedoch werden Instruktionen nicht als bloße Empfehlungen gegeben. Indirekt begeht der sich ihnen Widersetzende eben dann doch eine Straftat, deren er sich sonst gar nicht so bewusst ist, in dem Fall durch das Wegwerfen der eucharistischen Gestalten (can. 1367). Dadurch, dass in der Instruktion auf die Patene und Gefahr gegen Profanierung verwiesen wird, wird den Priestern und Bischöfen das Wegwerfen zu einem bewussten Wegwerfen (jetzt, nach Lesen der Instr., wissen sie es ja), und somit wird es noch eindeutiger ein Straftatbestand.
Zu meinem verächtlichen Ausdruck „Juristerei“, der Sie womöglich gestört hat, dass Sie mir Rechtsbeugung vorwarfen. Man verliert halt den Respekt vor der Rechtsprechung, wenn diese nicht einmal mehr – ich gehe jetzt auf das Zivilrecht – das Ermordetwerden ungeborener Menschen strafrechtlich schützt. Die zivile Rechtsprechung hat dann ihren Sinn verloren, da sie keinem höheren Ziel mehr dient, sondern reiner Selbstzweck ist.
Und was mich an Ihnen stört, ist, dass Sie das einfach so hinnehmen. Sie sehen die Bilder der umgebrachten Kinder (das Leiden des auf dem Boden zertretenen Heilands sieht man dagegen nicht) und sagen: Das Recht ist nun mal so. Sie ordnen damit Ihr Menschsein der Rechtsprechung unter.
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#79   clarissa colonia   16:43:53 | Freitag, 26. Juni 2009
Mein werter Burgorus,
wann hätte ich behauptet, man müsse sich an kuriale Instruktionen nicht halten?
Ich stellte nur fest, daß sie weder kirchlichen Gesetze noch Strafgesetze sind, und, Ihnen widersprechend, daß nur die Erfüllung von Straftatbeständen zur Begehung eines Verbrechens führt.
Mehr schrieb ich nicht – aber auch nicht weniger!
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#78   Ben Sira †   16:42:53 | Freitag, 26. Juni 2009
clarissa
schrieb ich „Schritt“ ohne mich verschrieben zu haben
„Schritt“ würde als Bewegungsursache den dann Versetzten bezeichnen, was wiederum eine überwiegende Freiwilligkeit beinhaltete. Nein, nein – dafür hatte sich der eitle „Christusträger“ dann doch zu häuslich in Rom eingerichtet.
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#77   freddie schenk   16:42:39 | Freitag, 26. Juni 2009
@Bodo
Nun,die Piusbrüder sind doch noch viel,viel konservativer als der Müller.
Ja, das sehe ich auch so. Aber das ist doch kein Grund zum Hass. Ich hasse weder Bischof Müller noch die Piusbruderschaft. Warum sollte ich auch? Ich teile weder die Ansichten der Bruderschaft noch den Stil der Amtsführung des Bischofs. Mit beiden verbindet mich nichts – außer der Konfession (und das ist bei der Bruderschaft ja auch noch irgendwie offen, oder?).
Von mir aus kann die Bruderschaft in Zaitskofen (oder sonstwo) zum Priester weihen wen sie will und in Fulda (oder sonstwo) Kapellen weihen, wenn ihr das Spaß macht, respektive sie das als wichtig erachtet. Dagegen erhebe ich keinen Protest. Mich stört, dass die Bruderschaft beides gegen den Willen der jeweiligen Ortsbischöfe tut. Selbst das würde ich tolerieren, wenn eben diese Bruderschaft sich als autonome Gruppierung verstehen würde, die mit der gesamten kath. Kirche nichts oder nur am Rande zu tun hat.
Aber Hass empfinde ich deswegen trotzdem nicht.
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#76   Burgorus   16:38:15 | Freitag, 26. Juni 2009
Nein, Clarissa: „Erfinden von Strafrechtstatbeständen“
ich möchte nicht behaupten, dass die Bischofsweihen der Piusbruderschaft objektiv notwendig gewesen waren, die ja zu den vermeintlichen Exkommunikationen geführt haben. Die Petrusbruderschaft hat auch ihre Priesterweihen bekommen. Dass viele geglaubt haben, man müsse sich nicht an das Recht halten, hat eben zur sog. Exkommunikation geführt, und ich habe dieses Verhalten der Piusbruderschaft nie für gut gehalten.
Aber der Notstand wäre auch ohne die unerlaubten Bischofsweihen der Pisubruderschaft da. Was hätte sich sonst geändert? Die Piusbruderschaft würde ebenso abgesondert leben wie die Petrusbruderschaft, die zwar einen kanonischen Status hat, aber von den Diözesanbischöfen gemieden wird und somit das gewöhnliche Volk nicht erreicht.
Ich behaupte nicht, man müsse sich nicht an das Recht halten, ich sagte, es gab keine neuen Rechtsbrüche und dass ein Notstand herrscht. Sie aber behaupten, man müsse sich nicht an Instruktionen halten.
Es herrscht ein Notstand in der Kirche, weil das Allerheiligste mit Füßen getreten wird. Die Piusbrüder können den Notstand aber kaum beheben, da sie zu abgesondert sind, was sich ändern sollte.
Mein Hobby ist nicht das „Erfinden von Strafrechtstatbeständen“. Sie selber nennen ihn: can. 1367 das bewußte Wegwerfen konsekrierter Gestalten. Bewusst geschieht das Wegwerfen nicht seitens der Kommunikanten, sondern seitens derer, die die Handkommunion ohne Patene eingeführt haben, sodass die „Fragmente auf den Boden fallen“.
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#75   clarissa colonia   16:37:20 | Freitag, 26. Juni 2009
Soweit mir erinnerlich …
schrieb ich „Schritt“ ohne mich verschrieben zu haben.
Gott bewahre! Ich werde mich doch öffentlich nicht abfällig über vormalige Angehörige der Kurie äußern, wo denken Sie hin …
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#74   Ben Sira †   16:34:45 | Freitag, 26. Juni 2009
colonia
ein Schritt in die richtige Richtung
Meinen Sie damit etwa das, was man vulgo einen „Tritt in den Hintern“ nennt?
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#73   clarissa colonia   16:31:50 | Freitag, 26. Juni 2009
Ja, dem kühnen Recken …
… wurde wohl ein Schritt in die richtige Richtung zuteil …
Auch über den Fortgang dieses Heldenepos’ darf man gewiß gespannt sein!
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#72   Ben Sira †   16:28:00 | Freitag, 26. Juni 2009
Geschätzte Clarissa
„Grundgütig“ bin ich wahrlich nicht, höchstens etwas neugierig, wie es mit dieser merkwürdigen Pius-Sache weitergehen mag. Jedoch ehrt dieses Kompliment SIE.
Ich befürchte keine „piussektenähnliche“ Neuausrichtung der Kirche, was ich ja in meinem Beitrag einigermaßen begründet zu haben meine.
Schön, wie gut Sie sich auch an der curia Romana auskennen. Dann scheinen Sie über den vorzeitige Vertragsauflösung des vormaligen kühnen Leiters der deutschsprachigen Abt. im Staatssekretariat und seine Wegbeförderung zum Nuntiaturrat in Wien ja nicht besonders traurig zu sein.
Ob man seine Heiligkeit sinnvollweise als Zuckerbäcker bezeichnen soll – trotz der weißen Gewandung – weiß ich nicht, man könnte ja auch an einen Wolf im Schafspelz denken. Aber gut, ich will hoffen, dass er sich – anders als bei der Aufhebung der Exkommunikation – fortan in
Piusbruderschaft an den CIC hält. Andersfalls?: prima sedis a nemine iudicatur …
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#71   clarissa colonia   16:21:47 | Freitag, 26. Juni 2009
Mein lieber Burgorus,
auch wenn Ihnen (und vielen anderen) vielleicht nicht gefällt, aber der wirkliche kirchliche Notstand ist dadurch eingetreten, daß zu viele geglaubt haben, man müsse sich eben nicht an das Recht halten:
Verächtliche infulierte Rechtsbeuger in ihrer Arrognaz ebenso wie dreiste bruderschaftliche Rechtsbrecher in ihrer Dauernotlagenhermeneutik.
Das ist der Skandal!
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#70   Burgorus   16:12:01 | Freitag, 26. Juni 2009
@Clarissa:
Auch wenn Sie Instruktionen der Gottesdienstkongregation als missachtenswert erachten, verweise ich noch auf Absatz 158:
158. Der außerordentliche Spender der heiligen Kommunion darf die Kommunion nur dann austeilen, wenn Priester oder Diakon fehlen, wenn der Priester durch Krankheit, wegen fortgeschrittenen Alters oder aus einem anderen ernsten Grund verhindert ist, oder wenn die Gläubigen, die zur Kommunion hinzutreten, so zahlreich sind, daß sich die Meßfeier allzusehr in die Länge ziehen würde.[259] Dies muß aber so verstanden werden, daß eine gemäß den örtlichen Gewohnheiten und Bräuchen kurze Verlängerung ein völlig unzureichender Grund ist.
Es sind nur ein paar Minuten, um die sich die Messe verlängert, wenn der Priester allein austeilt. Dennoch werden die unnötigen Laien-Kommunionhelfer auch bei jeder Kleinigkeit, etwa bei 50 Leuten oder noch weniger eingesetzt. Auch das widerspricht der Instruktion Redemptionis sacramentum.
Im Übrigen ist der CIC, auf den Sie sich immer berufen, nicht unfehlbar. Unfehlbar sind nur die Dogmen der Kirche. Zu denen gehören auch die von der Eucharistie.
Es ist also wichtiger, der Eucharistie die gebührende Ehrfurcht entgegenzubringen.
Sobald CIC-Juristerei den heiligen Leib unseres Gottes auf dem Boden zermalmt, ist der kirchliche Notstand gegeben.
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#69   clarissa colonia   16:08:58 | Freitag, 26. Juni 2009
Cara medusaXI,
dorthin hat sich – ich bedaure – mein Ehrgeiz noch nie verstiegen …
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#68   Bodo11 †   16:05:47 | Freitag, 26. Juni 2009
clarissa colonia
Dann bekommen die auf der MS Ecclesia eine Kabine im Unterdeck zugewiesen
So häts unser trübes Tässchen Clarissa gerne.
Leider kann sie selbst nicht Päpstin werden.
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#67   clarissa colonia   16:00:41 | Freitag, 26. Juni 2009
Nun, werter Ben Sira,
als Realistin rede ich viel lieber über das, was ist, als das was sein könnte. Aber, Grundgütiger, befürchten Sie allen Ernstes eine „piusbruderschaftliche Neuausrichtung“ der Kirche?
Die Herren werden sich in irgendeine kanonisch vorgesehene Rechtsform schicken müssen, denn daß der Pontifex ihnen als der große kirchliche Zuckebäcker eine eigene neue backt, halte ich für unwahrscheinlich.
Dann bekommen die auf der MS Ecclesia eine Kabine im Unterdeck zugewiesen – und das war es dann auch schon gewesen – soweit mir die kurialen Verhältnisse bekannt sind, kommt dort niemand ohne Leutnantspatent auf die Brücke. Um das zu erwerben und Fehlbesetzungen korrigierbar zu machen, sind die kurialen Verträge ja auch nur auf jeweils fünf Jahre geschlossen. Wer für Führungsaufgaben nicht taugt, war dann ahlt auch einmal an der Kurie gewesen …
P.S.: Werter Burgorus, sollte „Erfinden von Strafrechtstatbeständen“ Ihr neuerdings favorisiertes Hobby sein, hätten Sie entweder noch eine Menge zu lernen, oder Sie sollten sich ein neues suchen.
Nach can. 1367 ist nur das bewußte Wegwerfen konsekrierter Gestalten mit sakrilegischem Vorsatz strafbewehrt.
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#66   Krak des Chevaliers   15:46:33 | Freitag, 26. Juni 2009
sankt niketas – teutonische Urwälder
„Wir reden nur mit Euch, wenn Ihr werdet wie wir. Ansonsten seid Ihr schlimmer als die Beulenpest und kommt eh in die Hölle.“
Ja, wehrter Sankt Niketas! Das ist ja wohl der Grundtenor, der aus dem Statements der Bischöfe Zollitsch, Algermissen und Müller spricht, die permanent die Gesprächsangebote der Piusbruderschaft ignoriert. Nur gut, dass man in Rom nicht in den beschränkten Kategorien der Germanen denkt, die einfach nicht aus ihren teutonischen Urwäldern herausfinden wollen. o.O
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#65   Burgorus   15:46:28 | Freitag, 26. Juni 2009
Nein, Clarissa,
auch wer den heiligen Leib des Herrn auf dem Boden zertritt, begeht ein Verbrechen. Der Verbrecher ist aber nicht der Laie, sondern derjenige Bischof oder Priester, der der Instruktion nicht Folge leistet.
Ich kenne den CIC nicht so gut. Aber vielleicht kennen Sie im bürgerlichen Recht Straftatbestände, die auf ein fahrlässiges Zerquetschen des Leibes eines auf dem Boden liegenden Menschen Bezug nimmt. Ich
Ich meine ja nur für den Fall, dass das kirchliche Recht solche Verbrechen zulässt.
Ich persönlich sehe auf jeden Fall einen Notstand, wenn Laien gezwungen werden, in eine Kirche zu gehen, in der laufend der Leib des Herrn und Erlösers Jesus Christus auf dem Boden zerquetscht wird.
Bei Ihnen mag das aber anders sein. Es gibt Menschen, die haben ein kaltes Herz, ein Herz aus Stein.
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#64   Ben Sira †   15:45:10 | Freitag, 26. Juni 2009
Eigene Kirche
Nun, so sehr dieser Vorschlag auch von mir begrüßt wird, – zumal dann ja ein echter ökumenischer Dialog eingerichtet werden könnte :-) – so unrealistisch ist er: die Piomanen wollen ja gerade der „eigentliche“ , der „wahre“ Kern dieser RKK sein.
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#63   Bodo11 †   15:43:35 | Freitag, 26. Juni 2009
Seltsame Vorgänge
„To fight against papacy is a social necessity and constitutes the constant duty of freemasonry.“ (Masonic International Congress held in Brussels 1904, page 132 of the report)
www.stas.org/…w_Mass/bugnini.shtml
www.angelqueen.org/…/04-02_bugnini.shtml
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#62   sankt niketas   15:41:34 | Freitag, 26. Juni 2009
@ Krake
Es wäre für die Piusbruderschaft vielleicht besser, sie gründet eine eigene Kirche z.B. mit dem Namen: Altgläubig-katholische Kirche oder so ähnlich.
Sehr recht. Damit wäre dann endlch anerkannt, was Richard Williamson ja schon erklärt hat: Dass die katholische Kirche und die Piussekte zwei verschiedene Religionen sind.
Dann würde sie, wie Protestanten, Juden, Muslime, Atheisten und was da noch kreucht und fleucht, als gleichberechtigter Gesprächspartner von der „Konzilskirche“ anerkannt und kein Bischof würde mehr gegen die sie anrennen.
Die katholische Kirche würde selbstverständlich auch mit der Piussekte den Dialog suchen. Im Rahmen des Dialogs würde die Piussekte gemäß ihrem Glauben vorweg Bedingungen stellen in der Art „Wir reden nur mit Euch, wenn Ihr werdet wie wir. Ansonsten seid Ihr schlimmer als die Beulenpest und kommt eh in die Hölle.“ Die katholische Kirche würde dann den Dialog als offensichtlich sinnlos einstellen und sich lieber um die Ökumene mit allen anderen Christen und um den Dialog mit allen Menschen guten Willens kümmern.
Der Vorteil wäre auch, dass es dann wohl eher zu Gesprächen zwischen der „Konzilskirche“ und der „Altgläubig-katholischen Kirche“ käme
Siehe oben.
Allen, die morgen zu Priestern geweiht werden – ob in Regensburg oder in Zaitzkofen, wünsche ich Gottes reichen Segen.
Denen in Zaitkofen wünsche ich einen Blick auf den Willen des Heiligen Vaters: can. 1383 wäre ein guter Anfang – auch für den Weihespender.
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#61   Ben Sira †   15:41:24 | Freitag, 26. Juni 2009
St. Anton
hat in seinem Beitrag ja mal eine Art religionssoziologische Situationsbeschreibung hinsichtlcht der Pius-Brüder und dem Rest der katholiken abgegeben. Sehr beeeindruckent!
B16 ist nun zwar beileibe kein Kirchendiplomat, aber auch er wird sich davor hüten, die Mehrheit der Katholiken – nicht nur der Laien! – mit einer allzu waghalsigen Annäherung an die Piusbruderschaft zu verprellen. Zumindest in Mitteleuropa liegen anch der „Williamsonaffäre“ die Nerven blank, wie ja die Reaktionen von Müller, Zollitzsch und Co, aber auch die in den ersten Monaten dieses Jahres deutlich erhöhten Kirchenaustrittszahlen zeigen. Und insofern haben die Schreiber Recht, die äußern, dass eine „piussektenähnliche“ Neuausrichtung der kath. Kirche diese wohl tatsächlich an den Rand des religiösen Spektrums und in die Quasi-Bedeutungslosigkeit auf gesellschaftlicher und politischer Ebene drängen würde. -Da helfen im Übrigen auch die gelehrten CIC-basierten Erläuterungen der geschätzten Clarissa nicht viel weiter.
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#60   Krak des Chevaliers   15:35:17 | Freitag, 26. Juni 2009
Piusbruderschaft – eigene Kirche
Es wäre für die Piusbruderschaft vielleicht besser, sie gründet eine eigene Kirche z.B. mit dem Namen: Altgläubig-katholische Kirche oder so ähnlich. Dann würde sie, wie Protestanten, Juden, Muslime, Atheisten und was da noch kreucht und fleucht, als gleichberechtigter Gesprächspartner von der „Konzilskirche“ anerkannt und kein Bischof würde mehr gegen die sie anrennen. Der Vorteil wäre auch, dass es dann wohl eher zu Gesprächen zwischen der „Konzilskirche“ und der „Altgläubig-katholischen Kirche“ käme und man in Rom endlich erkennen würde, wie weit man sich seit dem V II von katholischen Grundpositionen in Glaube, Lehre, Liturgie und Disziplin entfernt hat. Allen, die morgen zu Priestern geweiht werden – ob in Regensburg oder in Zaitzkofen, wünsche ich Gottes reichen Segen. o^/
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#59   clarissa colonia   15:32:37 | Freitag, 26. Juni 2009
Auch für Sie, werter Burgorus, nochmals:
„Redeptionis Sacramentum“ ist eine Instruktion der Gottesdienstkongregation.
Instruktionen geben Hinweise für die korrekte Anwendung von Gesetzen, sie sind aber nach can. 34 CIC keine Gesetze.
Gesetze sind sie deshalb nicht, weil ihnen kein legislativer Akt des Pontifex als dem Gesetzgeber der Gesamtkirche zugrundeliegt.
Diese Instruktionen sind aber weder kirchliches Gesetz, noch kanonisches Strafrecht.
Nur, wer Strafrechtstatbestände erfüllt, begeht durch sein Handeln ein Verbrechen.
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#58   Ben Sira †   15:29:44 | Freitag, 26. Juni 2009
Die Patene …
… hat doch nur dann Sinn, wenn die Kommunion als Mundkommunion gespendet wird. –
Gibt es eigentlcih eine Vorschrift, wie verhindert werden könnte, dass ein Tropfen von dem gewandelten Messwein, also dem Blut Christi, zu Boden tropft?
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#57   Bodo11 †   15:29:02 | Freitag, 26. Juni 2009
Paul der Sechste
…trug das Ephod,Symbol des jüdischen Hohepriesters.
Es ist auch gleichzeitig ein freimaurerisches Symbol.
www.phoenixmasonry.org/…igh_priest_jewel.htm
www.ram-il.org/…ghPriestGarments.htm
www.kabbalah-corner.com/…ages/ephod-stone.jpg
www.ephpod.com/ (eindeutig geklaut )
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#56   Burgorus   15:25:11 | Freitag, 26. Juni 2009
@Clarissa: Die Verletzungen der Anordnungen von Redemptionis Sacramentum
Zitiere aus Redemptionis Sacramentum www.vatican.va/…-sacramentum_ge.html:
92. Obwohl jeder Gläubige immer das Recht hat, nach seiner Wahl die heilige Kommunion mit dem Mund zu empfangen,[178] soll in den Gebieten, wo es die Bischofskonferenz erlaubt und der Apostolische Stuhl rekognosziert hat, auch demjenigen die heilige Hostie ausgeteilt werden, der das Sakrament mit der Hand empfangen möchte. Man soll aber sorgfältig darauf achten, daß der Kommunikant die Hostie sofort vor dem Spender konsumiert, damit niemand mit den eucharistischen Gestalten in der Hand weggeht. Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die heilige Kommunion den Gläubigen nicht auf die Hand gegeben werden.[179]
Eine Gefahr der Profanierung besteht bei der Handkommunion, sowie sie praktiziert wird, immer, allein schon deswegen, weil Partikel runterfallen, die dann zertreten werden. Konkret angesprochen ist hier, dass der Empfänger vor dem Spender kommuniziert. Viele Leute kommunizieren aber erst im Weggehen.
93. Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen beizuhalten, um die Gefahr zu vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden fallen.[180]
In keiner Messe nach der Liturgiereform sehe ich bei der Kommunionausteilung die Patene verwendet. Eine Klare Verletzung der genannten Vorschrift, sodass viele Partikel („Fragmente“) „auf den Boden fallen“ und natürlich zertreten werden.
Ich suche jetzt gerade noch nach dem Verbot der Laien-Kommunionausteiler (nur die Laien meinte ich).
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#55   clarissa colonia   14:58:10 | Freitag, 26. Juni 2009
Wenn so viele Verbrechen geschehen …
würde mich aber interessieren, welche konkreten Strafrechtstatbestände von wem wann verletzt werden?
Und, wenn diese „Verbrechen“ so offensichtlich sind wie behauptet, wird der konkrete Beweis ja wohl auch nicht schwerfallen …
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#54   Burgorus   14:53:17 | Freitag, 26. Juni 2009
Der Zugehörigkeitsgrad zur katholischen Kirche
Nach dem KKK gibt es sowieso nur eine Kirche, die katholische. Ihr gehören die anderen in gewissem Grade an. Die evangelischen in sehr schwachen, die orthodoxen im stärkeren, und bei der Piusbruderschaft fehlt – da es keine Differenzen bzgl. der Dogmatik gibt (seit dem Konzil hat die Kirche ja kein Dogma mehr geliefert) – nur ein Quäntchen.
Neuerliche Rechtsbrüche kann ich bei den Orthodoxen nicht erkennen, sie haben doch bereits zuvor schon Messen gelesen und Priester geweiht. Oder gab es da ein Jahr mit Unterbrechung?
Dasselbe gilt für die Piusbrüder. Ich sehe hier keine neuerlichen Rechtsbrüche. Es läuft alles weiter wie bisher.
Der Notstand ist mit Sicherheit vorhanden. Eine tägliche anständige Messe (ohne Dauer-Verbrechen wie Kommunionausteiler oder Handkommunion) gibt es doch nur an wenigen Orten, meist nur in Großstädten.
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#53   clarissa colonia   14:40:29 | Freitag, 26. Juni 2009
Nur mal langsam mit den jungen Pferden …
Vor längerer Zeit, aber mir immer noch in lebhafter Erinnerung, wurde hier – wüste Proteststürme entfesselnd – verschiedentlich die Meinung geäußert, die Piusbruderschaft und/oder die Bruderschaftler seien nicht Teil der Kirche.
Nun, zumindest bestehen die Bruderschaftler aber selbst darauf, Kirchenglieder zu sein. Dann aber gibt es keine doktrinären Fragen zu klären (sonst wären sie nämlich formal nicht[mehr] Kirchenglieder), sondern nur rechtlich-organisatorische.
Wenn sie aber Kirchenglieder sind, fragt sich der gläubige Laie, wieso ignorieren sie dann einfach die kirchliche Rechtsordnung? Und das nicht einfach nur klandestin und unbemerkt, sondern sogar nach Ansage?
Und natürlich wird uns jetzt wieder die Notlagenarie vorgesungen, die wieder einmal als Universaldauerrechfertigungsgrund für neuerliche Rechtsbrüche herhalten muß!
Aber, wenn sie denn, die Brüder, Kirchenglieder sind und „integriert“ werden wollen (nebenebei: müssen Katholiken eigentlich noch extra in die Kirche integriert werden, oder sind die das nicht schon kraft empfangener Initiationssakramente?), müßte man sich doch ernsthaft fragen, wie lange die das Notlagenspiel eigentlich noch spielen wollen? Anders gefragt: Wann wollen die Brüder eigentlich selbst mit ebenjener Rechtstreue anfangen, die sie von anderen so alert einfordern?
Und, denique: Soweit ich das verstanden habe, hat Gerhard-Ludwig Müller nur darauf hingewiesen, daß sich die Bruderschaftler nicht an das geltende Recht halten.
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#52   Stephanus   13:56:17 | Freitag, 26. Juni 2009
Warum, warum, warum ???
Warumfragen würden überfordern, sagen Diplomerzieher.
Und das schon seit den 68ziger-Jahren.
Mag sein, jedenfalls scheinen sie erreicht zu haben, daß es kaum noch Fragen gibt nach dem Warum !
Denn gäbe es sie noch, dann gäbe es nicht diese Festplattenfüllenden unentlich langweiligen Zuschriftenansammlungen.
Warum fragt denn keiner nur ein einziges Mal, warum es die Piusbruderschaft überhaupt gibt?
Und darauf gibt es nur eine Antwort, jedenfalls für die, die sich ernsthaft mit Glaubensfragen auseinandersetzen.
Danach wird dann klar, das es mit dem Recht so eine Sache ist.
Denn wie heißt es schon vom römischen Recht her: Wer Anderer Rechte mißachtet, sie also beugt, der sei selbst gebeugt,der verliert auch die Seinigen.
Wie kommt man nun auf sowas?
Man kommt darauf, weil das Recht nicht einfach so dasteht wie die Kunstfiguren mit verbundenen Augen.
Das Recht ist immer an eine Person gebunden.
Und die hat schon allein aus der Tatsache heraus, daß sie existiert ihre Rechte die niemand verletzen darf.
Das garantiert der „Bestandsschutz“!
Für die heutige Kirche bedeutet das, daß dem Gläubigen der nach der kirchlichen Tradition aus der Fülle von 2000 Jahren leben will (nicht aus 45 Jahren) alles zur Verfügung steht was sich aus dieser Glaubensfülle ergibt.
Die aktuellen Machthaber sind es die ihre Rechte verlieren,wenn sie den Tradis das Gewohnheitsrecht aberkennen wollen.
Ich gebe das weiter, was ich von meinen Vätern empfangen habe = Gewohnheitsrecht!
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#51   Bodo11 †   13:52:32 | Freitag, 26. Juni 2009
Peinlichkeit kennt keine Grenzen
Erzbischof Zollitsch: Pius-Brüder greifen die Demokratie an
Der Mann ist nur noch peinlich.
www.welt.de/…e-Demokratie-an.html
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#50   St. Anton †   13:51:25 | Freitag, 26. Juni 2009
Die Pius-Spinner und die Rettung der Kirche
Die Pius-Spinner wollten sich doch nie der RKK annähern. Sie wollen so bleiben, wie sie sind – und dafür auch noch Anerkennung erhalten, weil sie glauben, daß sie durch den Zuwachs, den sie selbst erfahren, ein Segen für die ganze RKK sein könnten.
Dabei ist dieser Gedanke im höchsten Maße irrig.
Denn der Zulauf der Piusse findet schließlich nicht an jenem Rand statt, an dem die Kirche Gläubige verliert oder sonstige Probleme hat. Wer sich in der RKK nicht zuhause fühlt, kann sich bei den Pius-Hanseln erst recht nicht zuhause fühlen. Die Pius-Spinner graben am äußerst rechten Gute-alte-Zeit-Rand der RKK – von dort erhalten sie vor allem Zulauf. Der eine oder andere Konvertierte oder Getaufte bestätigt als Ausnahme diese Regel.
Würde die gesamte RKK sich wie die Pius-Spinner gebärden, würde sie am liberalen, modernen Rand massiv Gläubige vertreiben, aber am Rechten Rand gäbe es ja überhaupt nichts zu retten: Hier stehen die Pius-Hanseln und ein paar andere Kleingruppen und das war’s auch schon. Klar: Wer vergisst, daß die Kirche einen Auftrag hat, dem könnte das egal sein. Die Piusse verstehen den Zweck der Kirche nicht.
Hier auf kreuz.net wird oft verschwiegen, daß die allermeisten Laien das Vaticanum II sehr begrüßt haben. Das soll nicht heißen, daß nicht auch mal eine Alte Messe gefeiert wird, das sind ehe Detailfragen.
Von politischen Dummheiten im Kopf mal ganz abgesehen, die kommen ohnehin nirgends an.
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#49   Burgorus   13:48:06 | Freitag, 26. Juni 2009
@sankt niketas: Gründung der Pikolischen Kirche zur Legalisierung der Weihen!
Ich zitiere Sie: „
Und der Unterschied zwischen der Piussekte und den Orthodoxen besteht darin, dass die Orthodoxen gar nicht katholisch sein wollen, sollen als eine getrennte Kirche verstehen und gemeinsam mit der katholischen Kirche um Einheit bemüht sind.“
Aha, das scheint mir auf ein Mittelding hinauszulaufen, katholisch darf die Einheits-Kirche, um die sich beide Kirchen (auch die katholische Kirche soll sich nicht mehr katholisch nennen) bemühen, nicht mehr sein; es müsste sowas wie eine kathorthoxe Kirche gegründet werden. Und dieser Wille dazu reicht also, dass die orthodoxen Priester nicht suspendiert sind?
Na, dann dürfen eben die Piusbrüder nicht mehr sagen, dass sie die volle Integrierung in die katholische Kirche anstreben (manche Spötter behaupten ja ohnehin, sie strebten die Integrierung der katholischen Kirche in die Pius-Kirche an), sondern sich „um Einheit mit der katholischen Kirche bemühen“, so ein Mittelding schaffen wollen, nennen wir es die Pikolische Kirche.
Sobald sie also sagen, dass sie die Einheit in der Pikolischen Kirche anstreben, sind die Priester nicht mehr suspendiert. Und dann lässt man sie in die Kirche unserer Väter rein, sowie man auch die Priester reinlässt, die sich um die Einheit in der kathorthoxen Kirche bemühen.
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#48   wassers   13:31:55 | Freitag, 26. Juni 2009
Tridentinus – Kurzanalyse
Bei einem kurzen Überfliegen Ihrer Beiträge, stelle ich fest, dass diese sich durch eine ausgesprochene Kürze auszeichnen. Dieses widerum erlaubt gewisse Rückschlüsse, auf das, was jemand versteht, denkt und in Worte zu kleiden weiß.
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#47   Tridentinus   13:27:15 | Freitag, 26. Juni 2009
wassers
Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. Das wäre die viel treffendere Entgegnung auf Ihre Äußerung gewesen, Verzeihung.
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#46   wassers   13:23:58 | Freitag, 26. Juni 2009
Tridentinus – Denken Sie mal!
Bevor Sie posten, sollten Sie denken, über das, was Sie zum Besten geben. Wenn Sie etwas nicht verstehen, weil für Sie nicht begreifbar, sollten Sie schweigen!
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#45   Burgorus   13:20:59 | Freitag, 26. Juni 2009
@sankt niketas:
Für die Orthodoxen gilt:
Auf eine illegale Priesterweihe steht nur die Suspendierung der Priester (um die die sich ja erfahrungsgemäß einen Dreck scheren) und das einjährige Weiheverbot für die Bischöfe (um das die sich ja erfahrungsgemäß einen Dreck scheren).
Und noch was schert sie einen Dreck: Das Katholischsein. Oder bedeutet letzteres Sich-einen-Dreck-Scheren, dass die ersten beiden Sich-einen-Dreck-Scheren aufgehoben sind?
Dann müssten also die Pius-Brüder bis zur vollen Einheit nur sagen. Wer scheren uns einen Dreck ums Katholischsein.
Und schon wären sie nicht mehr suspendiert, ihre Weihen legal etc.
Verkehrte Welt, die Sie da propagieren!
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#44   Tridentinus   13:20:53 | Freitag, 26. Juni 2009
@wassers
Solcher Tradi-Quatsch (zumindest überwiegend ist Ihre Äußerung nichts anderes), schadet nur der Sache. Wahnsinnige gibt’s auch in Tradiland, das kann ich nicht bestreiten.
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#43   wassers   13:14:32 | Freitag, 26. Juni 2009
Herr Müller und die Psyche!
Sind konziliare Bischöfe grundsätzlich krank oder in gewissen Aspekten nur noch mit einer eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit versehen?
Aus der Sicht eines nicht fachspezifisch gebildeten Menschen stellen sich die konziliaren Bischöfe alle samt als „krank“ in dem Sinne dar, dass sie sich nachhaltig weigern, sich dem gesunden katholischen Glauben zu unterwerfen. Sie verharren vielmehr konsistent im Irrtum der konziliaren Theologie und Philosophie und stellen somit einen Erkrankungsfaktor dar, der für den katholischen Glauben als solchen gefährlich ist. Das Mittel, das gegen vom Glauben Abgefallene anzuwenden ist, ist die Exkommunikation, wobei einige von ihnen z. B. Zollitsch sich diese bereits als Tatstrafe – Leugnung von Dogmen – zugezogen haben.
Bei Herrn Müller stellt sich das Problem ein wenig komplexer dar, denn er leidet offensichtlich unter einem Syndrom – Zaitzkofen unr die Priesterweihen – somit stellt sich die Frage, ob er hier für seine Äußerungen überhaupt noch zurechnungsfähig ist oder bereits im psychiatrischen Sinne erkrankt ist, so dass er für seinen Glaubensfall im doktrinären Sinne mit „milderen Umständen“ zu rechnen hätte als seine konziliar erkrankten „Brüder und vielleicht auch bald Schwestern im Bischofsamt“. In jedem Fall stellt sich für einen Gläubigen die Frage, kann er vom katholischen Glauben abgefallenen „Bischöfe“ oder unter einem psychischen Syndrom stehenden „Bischöfen“ noch folgen oder muss er hier sich gegen diese stellen? Antwort: JA!
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#42   Tridentinus   13:13:41 | Freitag, 26. Juni 2009
Wenn Sie wüßten, was ich weiß,
daß Müller es beabsichtigt, würden Sie mir vermutlich zustimmen.
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#41   sankt niketas   13:09:26 | Freitag, 26. Juni 2009
@ Tridentinus
Was schon verboten ist, kann man halt nicht mehr verbieten.
Auf eine illegale Priesterweihe steht nur die Suspendierung der Priester (um die die sich ja erfahrungsgemäß einen Dreck scheren) und das einjährige Weiheverbot für die Bischöfe (um das die sich ja erfahrungsgemäß einen Dreck scheren).
Was sollte die katholische Kirche sonst noch tun? Vielleicht Truppen einmarschieren lassen?
Und der Unterschied zwischen der Piussekte und den Orthodoxen besteht darin, dass die Orthodoxen gar nicht katholisch sein wollen, sollen als eine getrennte Kirche verstehen und gemeinsam mit der katholischen Kirche um Einheit bemüht sind. Die Piussekte hingegen stellt sich als die eigentliche katholische Kirche dar, der jetzt die katholische Kirche (die ja laut dem Hohenpriester Richard Williamson eine „andere Religion“ ist als die Pius-Religion) sich zu unterwerfen habe. Selbstverständlich muss die katholische Kirche mit ihr anders umgehen als mit den Orthodoxen.
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#40   Absal †   13:09:11 | Freitag, 26. Juni 2009
Der Bischof von Regensburger ist ein Prälat mit Charakterproblen!!!!
Und was ist der Biussseggdenschrieberling???????
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#39   Burgorus   12:57:00 | Freitag, 26. Juni 2009
Und wie steht’s denn bei den Orthodoxen? G’scheit oder gar nicht. Ex. Müller: zuerst bitte Bildung!
Wer fordert von den Orthodoxen, aufzuhören, Priester zu weihen? Bei denen ist doch auch inzwischen die Exkommunikation aufgehoben.
Ach, sagte mir jemand, die wollen ja die Einheit mit Rom gar nicht. Nun gut, und wenn sie sie wollten, würde dann jemand fordern, zuerst mit dem Messelesen aufzuhören, aufzuhören Priester zu weihen, solange die Einheit noch nicht da ist.
Vonwegen! Obwohl sie die Einheit mit Rom nicht mal wollen, dürfen sie in jede katholische Kirche rein, um dort ihre Messe zu lesen (obwohl sie mitnichten eine kanonische Befugnis dafür haben), während man die Pius-Brüder aussperrt.
Ihr scheinheilige Natternbrut, die ihr euch gegen die Göttliche Liturgie des heiligen Papstes Gregors des Großen sträubt. Merkt doch erst mal, wie verlogen ihr seid.
Exzellenz Müller, lernen Sie doch bitte mal die Göttliche Liturgie des Heiligen Papstes Gregors des Großen zu zeliebrieren, sodass man Sie in den Kreis der Bischöfe mit Bildung aufnehmen kann!
Und noch was: Entweder g’scheit oder gar nicht! Wenn die Piusbrüder gehorchen sollen, dann sollen sie auch keine Messe mehr feiern, sollen nichts tun, was nicht kanonisch geregelt ist. Dann würde man mal den Notstand sehen, der bei uns herrscht. Ich möchte aber nicht für den dann eintretenden Notstand verantwortlich gemacht werden.
Und wer meint, die Piusbrüder dürften jetzt Messe feiern, aber keine Priester weihen, hat ein zwiespältiges Gehirn. Zum Messefeiern braucht man nun mal Priester, und die kriegt man ohne Weihe nicht.
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#38   Hacki   12:56:50 | Freitag, 26. Juni 2009
Mehr Metzger als Hirte
Dieser fragwürdige „Bischof“ möchte die verirrten Schäfchen in sein Schlachthaus führen und nicht auf die Weide.
Das Vertrauen in die V2-Bischöfe ist nach 45-Jahren Keulungsaktion nicht gerade groß.
Ich vermute, daß in 10-20 Jahren die letzten Reste des Glaubens- und Gehorsam in der Amtskirche Vergangenheit sind.
Der Realitätsverlust von Müller, Zollitsch und Co. ist bemerkenswert: Die meinen allen Ernstes, daß sie die Piusbrüder in ihre Metzgerei führen können!
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#37   Tridentinus   12:55:00 | Freitag, 26. Juni 2009
@Sankt Niketas
Nicht nervös werden! Denn darum geht’s: Weder nach dem 3. Mai noch nach letztem Samstag gab es Kanonische Konsequenzen, weder von den zuständigen Ortsbischöfen, noch von seiten Roms. Warum? Weil die entscheidende Instanz – und das ist Rom – weiß, daß man nicht die irreguläre Lage einer Gruppierung behebt, indem man weitere Sanktionen auf sie häuft, ehe die Normalisierung erfolgt ist. Und bis auf weiteres – das weiß Rom auch – kann man nicht alle Canones so auf die FSSPX als wenn schon alles reguliert wäre.
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#36   ixtlan †   12:54:41 | Freitag, 26. Juni 2009
approppos charakterschwäche
habe mir mittels netcraft die mühe gemacht kreuz.net ein bisschen zu durchleuchten: es werden im schnitt etwa 5x (fünf mal) soviele online-leser angezeigt, als tatsächlich vorhanden. plustert sich ein bisschen auf diese site.
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#35   lateiniheini   12:46:34 | Freitag, 26. Juni 2009
Bischof Müller…
…zählt ja nun nicht unbedingt zu meine Vorbildern…!
Aber was kreuz.net hier seit Tagen und Wochen mit diesem Mann veranstaltet, ist einfach nur ätzend und lachhaft! Irgendwann ist dann mal wieder Lehmann dran, oder Zollitsch…
Apropos Zollitsch, der hat gestern auch ein Interview zum Thema Piusbruderschaft gegeben, steht heute in der Zeitung! Sehr interressant übrigends!
Und kreuz.net hetzt noch nicht… o.O :-O
Oder müssen entsprechende Zitate mindestesn 10-20 Jahre alt sein, um von kreuz.net verwendet zu werden?
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#34   sankt niketas   12:41:38 | Freitag, 26. Juni 2009
@ ruhrgebietler
Komisch, warum hat der Heilige Vater dann Folgendes erklärt:
Daß die Bruderschaft Pius’ X. keine kanonische Stellung in der Kirche hat, beruht nicht eigentlich auf disziplinären, sondern auf doktrinellen Gründen. Solange die Bruderschaft keine kanonische Stellung in der Kirche hat, solange üben auch ihre Amtsträger keine rechtmäßigen Ämter in der Kirche aus. Es ist also zu unterscheiden zwischen der die Personen als Personen betreffenden disziplinären Ebene und der doktrinellen Ebene, bei der Amt und Institution in Frage stehen. Um es noch einmal zu sagen: Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt sind, hat die Bruderschaft keinen kanonischen Status in der Kirche und solange üben ihre Amtsträger, auch wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus. (Link www.vatican.va/…ne-scomunica_ge.html)
Tja, warum wohl, lieber ruhrgebietler? Wollte er damit sagen, dass die Piussekte munter in katholischen Diözesen illegal herumweihen darf? Wollte er das?
Mit den obigen Worten des Hl. Vaters sind alle Fragen beantwortet. Sogar für Sie.
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#33   Sash73   12:40:13 | Freitag, 26. Juni 2009
Der gute Wille…
Andernfalls könnte sich Müller persönlich einen Eindruck vo dem verschaffen, was in Zaitzkofen passiert
Zum Zeichen seines guten Willens hätte sich Bischof Müller auch anbieten können, die Weihe selbst durchzuführen (im alten Ritus natürlich) oder in ‘seinem’ Dom stattfinden zu lassen.
und umgekehrt könnte Schmidberger doch mal bei einer Priesterweihe im Dom konzelebrieren.
Würde die Weihe der Diözesanpriester im alten Ritus stattfinden, könnte ich mir sogar vorstellen, daß P. Schmidtberger hierzu bereit wäre. Allerdings wäre es dann keine Konzelebration.
Das wären sicherlich erste konkrete Schritte der Annäherung im Sinne des Heiligen Vaters.
Wo ein Wille, da ein Weg… wo kein Wille, da Bischof Müller. ;-)
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#32   r.ruhrgebietler   12:37:28 | Freitag, 26. Juni 2009
sankt niketas
lesen Sie mein Posting vom Freitag, 26. Juni 2009 12:29 in diesem Thread!
Damit ist alles hinreichend erklärt – selbst für Sie.
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#31   sankt niketas   12:33:48 | Freitag, 26. Juni 2009
@ Tridentinus
Bischof Müller ist klug genug, sich in dieser Situation dem Verhalten Roms und der zuständigen Ordinarien am 3. Mai bzw. am letzten Samstag anzuschließen.
Also weist er darauf hin, dass die Weihen verboten sind. Er weist darauf hin, dass die Piussekte kein Recht hat, in seiner Diözese herumzuweihen. Er weist darauf hin, dass die Piussekte von einer Weihe ihn um Erlaubnis zu fragen hat. Er weist auf die kanonischen Konsequenzen hin. Und als Träger des Lehramtes schließt er daraus Folgerungen für die Beurteilung der Piussekte.
Und das ist dann dümmer als Pius IX.?
Stimmt. Bischöfe sollen das Maul halten, das Kirchenrecht nicht beachten und bloß keine dogmatischen Aussagen treffen. Auch ein Konzil hat gefälligst zu schweigen, wenn Marcel Lefebvre und Franz Schmidberger es so wollen!
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#30   r.ruhrgebietler   12:29:38 | Freitag, 26. Juni 2009
FSSPX bleibt, und mit Unterstützung des Hlg. Vaters
die Bewahrerin der unverkürzten Glaubenslehre und der Hlg. trid. Liturgie. Dies ist dem Hlg. Vater bekannt. Sonst hätte er Aufgrund seines Jurisdiktionsprimates schon längst öffentlich eine anderslautende Stellungnahme gegeben!
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#29   Methodist   12:29:07 | Freitag, 26. Juni 2009
Das muss ich mir ja mal merken…
Soso, ein „altliberaler neokonservativer Prägung“… so ist er also, der Mons. Müller. Man lernt bei kreuz.net ja nun immer wieder die abenteuerlichsten Wortkompositionen… :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
Mathodist
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#28   Bodo11 †   12:26:14 | Freitag, 26. Juni 2009
Und nie sollte man den Dritten vergessen…
…der sich freut wenn Zwei sich streiten.
;-)
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#27   Tridentinus   12:25:39 | Freitag, 26. Juni 2009
sankt niketas
Bischof Müller ist klug genug, sich in dieser Situation dem Verhalten Roms und der zuständigen Ordinarien am 3. Mai bzw. am letzten Samstag anzuschließen. Er blamiert sich nur, wenn Rom bei seiner Linie bleibt: erst theologische Klärung, dann kanonische Lösung. Sonst ist Müller vielleicht nicht schlimmer, aber dümmer als Pius IX.
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#26   sankt niketas   12:19:45 | Freitag, 26. Juni 2009
@ Tridentinus
Ein Bischof, der sein Amt ausübt, ist also „schlimmer als Pius IX.“? Sollte Ihrer Meinung nach ein Bischof, in dessen Diözese illegale Weihen stattfinden, den Mund halten?
Lächerlich. Bischof Müller macht genau den Job, zu dem ihn die Kirche verpflichtet hat.
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