Orden
Wer in der Welt leben will, braucht nicht ins Kloster einzutreten
An den Orten, wo das Klosterleben in der Kirche pulsiert, geht der Trend eindeutig nicht zu Pullover und Hosen. Das sind inzwischen nur noch altliberale Späße von vorgestern.
Berufungen blühen bei den Orden, die Habit und Schleier tragen.
Berufungen blühen bei den Orden, die Habit und Schleier tragen.
© Altgläubige Wallfahrt von Paris nach Chartres, ndchretiente.free.fr
(kreuz.net) Bei den Maria Ward Schwestern im vornehmen Münchner Stadtbezirk Nymphenburg können junge Frauen das Leben im Kloster testen. Das berichtete die ‘Süddeutsche Zeitung’ am 13. Juni.

Neuhausen und Nymphenburg bilden den Stadtbezirk 9 – im Nordwesten der Münchner Innenstadt.

Gleich neben dem Nymphenburger Schloß gibt es die Wohngemeinschaft „Saint Omer“. Dort wohnen Maria Schwartz und Claudia Fackler.

Um in der Wohngemeinschaft mitwohnen zu können, müssen zwei Bedingungen gegeben sein. Die Kandidatinnen müssen weiblich sein und sich mit der Frage beschäftigen, Klosterfrau zu werden.

Die Wohngemeinschaft befindet sich auf dem Areal des Klosters der Maria Ward Schwestern in München. Saint Omer ist eine „Gemeinschaft auf Probe“.

Deren Mitglieder können in das Klosterleben der Schwestern hineinschnuppern, ohne ihr altes Leben sofort aufgeben zu müssen. Nach zwei Jahren entscheiden sie sich, ob sie ins Noviziat eintreten wollen.

Maria Schwartz promoviert gerade in Antiker Philosophie. Durch die Wohngemeinschaft kann sie ihre Klosterberufung prüfen und ihre Promotion weiterführen.

Claudia Fackler studiert Lehramt für Berufsschulen.

Die beiden besuchen täglich die Messe bei den Schwestern, nehmen an deren gemeinsamem Gebet teil und treffen sich mit den Klosterfrauen alle paar Wochen zum Abendessen.

Das Rückgrat des geistlichen Lebens der Maria Ward Schwestern ist das „Examen“ – die Gewissenserforschung nach dem Heiligen Ignatius, die dem Tag einen Rahmen gibt.

Maria Schwartz und Clauda Fackler wohnen seit einem Jahr zusammen. Claudia Facklers Eltern waren am Anfang skeptisch. Doch schon bald begannen sie, ihre Tochter zu unterstützen.

Die zwei Wohngemeinschafts-Postulantinnen werden auch mit den üblichen, kirchenfeindlichen Vorurteilen konfrontiert: Warum sie sich „ausgerechnet an eine derart von Männern dominierte Welt wie die der Kirche“ binden wollten – nennt die ‘Süddeutsche Zeitung’ ein Beispiel.

Maria Schwartz gibt dazu die oberflächliche Antwort der Altliberalen:

„Entweder du trittst aus, oder du bleibst drinnen und versuchst, die Sache von innen her zu ändern. Die Kirche ist wie ein Ozeandampfer, wenn du jetzt das Ruder drehst, dann dreht er sich auch – aber eben ganz, ganz langsam.“

Beide können sich gut vorstellen, nach Ablauf der zwei Jahre ins Kloster einzutreten: „Aber das Nicht-Eintreten auch!“ – fügt Claudia Fackler hinzu.

Die Begleiterin der Wohngemeinschaft, Schwester Hildegard, sieht die Entscheidungssituation stoisch: „Wenn eine von den Frauen jetzt den Partner fürs Leben entdeckt, dann ist es eben ihre Berufung, eine Partnerschaft einzugehen.“

Im Augenblick werden – so die ‘Süddeutsche Zeitung’ – neue Mitbewohnerinnen für die Wohngemeinschaft gesucht.

Die Vorstellung läuft über Schwester Hildegard: „Öffnet die einem die Tür, ist man erst einmal erstaunt: Weder Schleier noch Kutte. Dafür schwarzer Pulli und Hose“ – berichtete die ‘Süddeutsche Zeitung’.

Auch die anderen jungen Schwestern der Gemeinschaft verstecken sich hinter einem bürgerlich-zivilen Auftritt.

„Rock und Schleier sind bei jungen Nonnen selten geworden“, sagt Claudia Fackler.

Das gilt in der Katholischen Kirche allerdings nur für jene Schwesterngemeinschaften, die im Begriff sind auszusterben.
      
55 Lesermeinungen
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#55   Der gute Hirte †   20:47:35 | Mittwoch, 1. Juli 2009
Neuerungswütig ?
„Entweder du trittst aus, oder du bleibst drinnen und versuchst, die Sache von innen her zu ändern. Die Kirche ist wie ein Ozeandampfer, wenn du jetzt das Ruder drehst, dann dreht er sich auch – aber eben ganz, ganz langsam.“
Wäre doch interessant zu wissen, WOHIN sie die Sache ändern will ?
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#54   Kreuznetter †   19:21:28 | Sonntag, 28. Juni 2009
Die Mädels kommen
ins Kloster, wenn nichts dazwischenkommt.
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#53   Kunstmaler †   09:11:24 | Sonntag, 28. Juni 2009
Paulaner
ch bleibe bei der Annahme, dass der Xenophanes Ansatz stimmt, dass alle Religionen richtig sind, weil Gott immer der SELBE ist und nur verschiedene Priesterkasten zulässt mit verschiedenen Interpretationen.
Christus spricht: Glaubt an mich – nur durch mich kommt ihr zum Vater.
Und wer an Christus und seinen Aussagen keinen Anstoß nimmt, wird Gott schauen.
Doch es gibt hier halt viele User, die nicht einmal die Sätze von Christus verstehen und da schon durchdrehen und meinen er hätte es ja so nie gemeint und ganz anders wiedergegeben.
Es gibt nur einen Gott und der ist jener, den uns Christus durch seine Wahrheit gebracht hat.
Christus spricht: Ich bin der Anfang und das Ende.
Christus spricht: Wer mich sieht, sieht den Vater. Wer glaubt, dass ich es bin, wird nicht in seinen Sünden sterben.
Doch manche sogenannten Christen hier, die immer noch meinen, dass ja jeder Glaube Gott in sich trägt, werden diese Sätze nie begreifen und diese Blindheit seiner Wahrheit gegenüber, ist die Strafe ihres Hochmutes.
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#52   Schalom   23:12:14 | Samstag, 27. Juni 2009
Gottsuchender, herzlichen Dank.
Aus denselben Gründen bin ich auch hier.
Religion ohne Humananität zeigt sich als Aberglaube, Wahn und Raserei.
Wären unser Frömmsten hier in anderen Kulturkreisen geboren,islamistischer Bodensatz …
Öffentlicher gewaltfreier Widerstand ist notwendig :)3
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#51   Paulaner †   23:02:54 | Samstag, 27. Juni 2009
Ich bin Ihnen schon auf einen anderen Testlauf reingefallen
Gottsuchender: @ Paulaner
Ich bleibe bei der Annahme, dass der Xenophanes Ansatz stimmt, dass alle Religionen richtig sind, weil Gott immer der SELBE ist und nur verschiedene Priesterkasten zulässt mit verschiedenen Interpretationen.
Deswegen halte ich es für unsinnig, die Religion aus „Weisheitsgründen“ zu wechseln, die „Wahrheit“ ist ohnedies im großen Tohuwabohu nicht erkennbar. Ebenso aber halte ich es für unsinnig, wegen Weisheit die Religion abzuwerfen. Beim Heiraten könnte ein Spezialfall eintreten: Liebe.
Die Priester und ihre Wichtigtuerei darf man nicht überschätzen, die haben keinen höheren Zuverlässigkeitsrang als Politiker und Beamte, auch wenn sie sich noch so aufplustern. Der Großteil der Tätigkeit nutzt ihrer Kaste, wie beim Beamtenapparat.
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#50   Gottsuchender †   22:47:12 | Samstag, 27. Juni 2009
@ Paulaner
ja das stimmt, ich betreibe Testläufe und Analysen. Ich dachte bis vor wenigen Jahren wirklich für ein moralisches Verhalten wäre eine christliche Erziehung sehr hilfreich.
Je mehr ich mich aber mit dem Thema befasse umso mehr sehe ich, dass dies absolut unzutreffend ist, vielmehr denke ich heute, ist das Gegenteil zutreffend.
Und in dieser Meinung bestärkt mich +.net täglich!
Natürlich repräsentieren unsere Erzkonservativen hier nicht die Christenheit – zum Glück!
Sie brauchen mich nicht davon überzeugen, dass das Christentum viele wunderbare Menschen hat.
Dennoch ist der Glaube, ich bin Christ, deswegen bin ich etwas Besseres und kann auf andere Herabblicken und sie verachten weit verbreitet.
Und wenn ich derartiges hier lese, äussere ich mich gerne kritisch dazu. Denn ich empfinde man hat die Pflicht Einspruch gegen solche Fanatiker und Hassprediger zu erheben!
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#49   Paulaner †   22:16:45 | Samstag, 27. Juni 2009
Wie ich vermutet habe, wieder einer deiner Testläufe gewesen.
Gottsuchende: es ist ja unglaublich
Nein, du hast genau das gefunden, das du erwartet hast.
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#48   Gottsuchender †   22:11:31 | Samstag, 27. Juni 2009
es ist ja unglaublich
was hier für ein Frauenbild vorherrscht:
„Bei den über 50jährigen stimme ich zu.Die sollten eine Kittelschürze tragen und Ausgehverbot bekommen.“
„Die meisten Weiber, die ins Kloster eintreten, haben sich vorher schon durch sämtliche Betten gehurt“
und hier sprechen Katholiken über katholische Frauen die einem Orden beitreten wollen oder dies getan haben. WAHNSINN!
Religion, insbesondere der Katholizismus ist schon was ganz tolles, auf jeden Fall festigen Religionen moralisches Verhalten, hahahaha! :-D :-D :-D
Ihr seid ja ganz schön arm dran!
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#47   Samurai   21:55:25 | Samstag, 27. Juni 2009
@landorganist
Wie ein Schwein soll niemand herumlaufen, aber ich habe den Eindruck, daß so mancher User hier die Meinung vertritt, daß Priester und Ordenschristen nur dann richtige Priester und Ordenschristen sind, wenn sie eine bestimmte Kleidung tragen- bei Priestern eben Soutane.
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#46   noch ein Landorganist   21:11:19 | Samstag, 27. Juni 2009
kann man nicht trennen
laheinteini: wie hier Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wird. Egal ob die Tüll-Deckchen der Piusse, die „standesgemäße „Priesterkleidung und jetzt die Nonnentracht.
Tja, wie gesagt, alles Äußerlichkeiten! Schon mal was von inneren Werten und von Glauben gehört, der größer und stärker ist, als alle Tülldeckchen, Habits und, und, und…
wer innerlich rein ist, wird nach außen nicht wie ein Schwein herumlaufen. Wer außen verweltlicht ist, hat sich auch innerlich nicht Gott zugewandt! Folgerichtig sterben diese Beliebigkeitsversammlungen aus, weil sie nicht mehr zu bieten haben als eine WG.
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#45   Kunstmaler †   15:22:22 | Samstag, 27. Juni 2009
wissens Compassion
eines habe ich leider feststellen müssen.
Es gibt nur sehr wenig Begnadete unter den Geistlichen.
Aber Sie haben recht – es gibt sie noch die guten Hirten und Ordensleute und diese segne der Herr.
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#44   Compassion   15:14:24 | Samstag, 27. Juni 2009
@Kunstmaler,man kann doch nicht von einer
auf alle schließen. Es gibt Heilige wie Maria Magdalena.Das heißt doch nicht,daß alle heilige Frauen vorher ein solches Leben geführt haben.
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#43   Kunstmaler †   14:58:17 | Samstag, 27. Juni 2009
Compassion
Och – wissen Sie – es wollen sich heute so viele Weibileins profilieren und das tat auch eine junge Ordensschwester, die in einer Doku ausführlich über ihre Vergangenheit als Alltagsschlampe berichtet hatte.
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#42   Compassion   14:53:57 | Samstag, 27. Juni 2009
@Kunstmaler,woher wissen Sie denn
so gut über das Vorleben der Nonnen Bescheid ? Waren Sie etwa auch ein Unzuchtspartner einer späteren Nonne ?
Oder können Sie sich nicht vorstellen,daß es Frauen gibt,die unbefleckt von einem Mann in den heiligen Ordensstand treten ?
Bei den über 50jährigen stimme ich zu.Die sollten eine Kittelschürze tragen und Ausgehverbot bekommen.
Zu Hause gibt es genug zu putzen und mit den Enkelkindern kann man sich auch gut beschäftigen.
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#41   Samurai   13:50:22 | Samstag, 27. Juni 2009
@ Kunstmaler
Da stimme ich Ihnen zu, ich frage mich nur, warum manche hier bei den Ordenschristen so großen Wert auf eine bestimmte Art der Ordenskleidung legen?
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#40   Kunstmaler †   13:44:19 | Samstag, 27. Juni 2009
Klosterschüler
eine optische Provokation
ist für mich eine über 50jährige Frau, die sich wie ein Mädilein herrichtet aus den Teenagertagen mit Spangerl und Mascherl und dicker Schminke und geschmacklosen Trägerleiberl und eng anliegenden Hosen, wo sich die Fettpolster abbilden und nächtens durch Lokale zieht.
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#39   Samurai   13:40:46 | Samstag, 27. Juni 2009
Was die Kleidung der Ordenschristen betrifft, habe ich eine Frage:
Kommt es nur auf die Kleidung an oder auf die innere Überzeugung.
Mir ist ein „modernistischer“ Kapuziner,der- weil er in den Slums Kalkuttas tätig ist- keinen Habit trägt, lieber als ein Ordenschrist, der strikt Wert darauf legt, permanent Habit zu tragen, aber ausser seiner Studierstube kaum etwas von der Welt weiß.
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#38   Klosterschüler   12:25:19 | Samstag, 27. Juni 2009
Wer ins Kloster eintritt, soll aus der Welt bleiben.
Mal im Ernst. Für mich sind die muslimischen und ultrakatholischen Schleiereulen in der Öffentlichkeit eine optische Provokation. Der Grund ist der gleiche wie bei einer Frau die im Stripaufzug am Bahnsteig steht. Es handelt sich in beiden Fällen um eine zeichenhafte Anspielung auf die männliche Sexualität. Als Reaktion würde mich reizen, vor den Schleiereulen in der Öffentlichkeit mit einem Vibrator aus Beate Uhses Laden herumzuwedeln.
(Wenn Touarges sich einwickeln, tun sie das wegen des Klimas. Darum wirkt das auch nicht provozierend.)
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#37   Kunstmaler †   12:09:02 | Samstag, 27. Juni 2009
Lieber Abt
Die meisten Weiber, die ins Kloster eintreten, haben sich vorher schon durch sämtliche Betten gehurt …was erwarten Sie? Eine Jungfrau, die züchtig sich zufrieden gibt mit der Rolle der Unterwürfigen :-D Gott gegenüber.
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#36   Prälat Hinter †   12:03:49 | Samstag, 27. Juni 2009
Gerade „Nonnen“ ent-kleiden sich „ordinär“
Das kulturlose Anbiedern an den kurzatmigen Zeitgeist ist auch ein Merkmal der Fehlinterpretationen des Vat. II. Dazu gehört schon seit Jahrzehnten, bes. bei sog. „Nonnen“: zuerst den Schleier „lüften“, dann den Habit „kürzen“, schliesslich nur noch eine Art „Minirock“ mit Bluse und letztlich einfach im Laienschlabberlook „abzuhängen“. Ekelhaft und sowas von anbiederndem WERBE-STRIPPEN für den „modernen Nachwuchs“, der oftmals genau das nicht sucht! – Solche „Schwestern“ sind für mich keine Nonnen mehr, sondern de facto laisierte Markt-Weiber mit Minderwertigkeitssyndrom und keiner Ahnung, was man einer wirklich so zu bezeichnenden Ordenstradition schuldig ist. Diese „Damen“ zersetzen mit Ihrem modernen Anbiedern die Ordenslandschaft. – Hauptsache Nachwuchs ködern und alles abschaffen, was an das Heilige und Kirchliche erinnert. Pfui !!! Mögen die traditionsbewahrenden Priester und Ordensleute nur ja nie so enden, wie diese billigen Möchte-gern-Nonnen. Sie sind durch ihre Klamotten-„ordnung“ eine Beleidigung für die Kirche und sollten sich was schämen. Einfach nur billig und ordinär! – Da müsste der Vatican auch mal ein Machtwort sprechen, aber diese „Kloster-„Weiber treiben was sie wollen. Pfui, pfui, pfui !!! !!! !!!
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#35   Amanda   08:20:32 | Samstag, 27. Juni 2009
Kleiderordnung in der Kirche?
Nur mal als Denkanstoß… würde man allen Ernstes, wenn man zu einer Hochzeit eingeladen ist, im Schlabberlook erscheinen?
Eben drum ;-)
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#34   _zeitgeist   01:02:19 | Samstag, 27. Juni 2009
frisches Fleisch
für den alten Bock
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#33   Elijahu †   00:47:12 | Samstag, 27. Juni 2009
Der Pornomann aus Ainring
Er heuchelt Anstand und Moral. Niemand fällt drauf rein.
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#32   pneumat   00:14:33 | Samstag, 27. Juni 2009
moderne „Nonnen“
das Bild kam nicht durch. Noch ein Versuch: …vlw.bay.livefilestore.com/…IMxdcYVTQ/nonnen.jpg
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#31   catholic   23:50:04 | Freitag, 26. Juni 2009
Pneumat, super, was Sie für einen zu Ihnen passenden Scheiss reinziehen.
Sagt alles über Ihre Pneumatik!
Salute
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#30   Elijahu †   23:35:41 | Freitag, 26. Juni 2009
Moderne Nonnen ohne Rock
Moderne Nonnen brauchen dringend Rock:
video.google.com/videoplay?docid=70330567…
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#29   pneumat   23:33:42 | Freitag, 26. Juni 2009
Non(n)sens – von RKK zu FKK
„Rock und Schleier sind bei jungen Nonnen selten geworden“
Fortschrittlicher Westen wird hoffentlich alles verbessern. Auch das Leben der restlichen Nonnen und ihr Outfit sollen nicht so langweilig und rückständig bleiben.
Obwohl der Westen die Äußerlichkeiten äußerlich verlacht, es kommt ihm tatsächlich nur auf das Äußere an. Das Innere, der unsichtbare Geist ist für ihn inexistent. Und der geistige Analphabet bleibt darum ahnungslos, auch wenn Vaterunser einmal gehört aber es nicht gemerkt, wie beide Ebenen übereinstimmen sollen:
Dein Wille geschehe wie im Himmel (im unsichtbaren Inneren)
so auch auf Erden (im sichtbaren Äußeren).
Das göttliche Innere diktiert seinen adäquaten Ausdruck www.philos-website.de/index_g.htm?autoren/emmeri… dem Äußeren.
Zulezt für moderne „Christen“ www.spiegel.de/…68333-250720,00.html und moderne „Nonnen“ …vlw.bay.livefilestore.com/…IMxdcYVTQ/nonnen.jpg passendes Äußeres vom Urheber www.lou.per.sg/images/satan.jpg der Modernität tapestry.xeophin.net/…ads/benettonKiss.jpg:
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#28   Ben Sira †   22:43:15 | Freitag, 26. Juni 2009
@ samurai
Tut mir leid. Ich wiß nicht, welchem Ordne die Schwesern auf dem foto angehören. Möglcherweise könnte man in Richtung „Herz Jesu“ denken (vgl. Habit).
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#27   Samurai   22:14:38 | Freitag, 26. Juni 2009
Ich habe eine Frage!
Welchem Orden gehören die Schwestern auf dem Bild an- denn zu den Münchner Maria-Ward-Schwestern gehören sie nicht.
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#26   catholic   22:06:28 | Freitag, 26. Juni 2009
Schön, wie die Maria Ward Schwestern (Die Englischen) gepriesen werden.
Das Foto zeigt keine Schwestern aus Nymphenburg/ München.
Noch dazu sind die „Jesuitinnen“ sehr am 2. Vaticanum orientiert.
Pax vobiscum :(3 :(3 :(3
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#25   Ernst von Zwiefalten   22:04:37 | Freitag, 26. Juni 2009
Äusserlichkeiten
Mensch, all’s was ausser dir, das gibt dir keinen Wert;
Das Kleid macht keinen Mann, der Sattel macht kein Pferd
So dichtete im 17. Jhd der katholische Dichter Angelus Silesius und das gilt heute immernoch
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#24   DJM †   21:20:53 | Freitag, 26. Juni 2009
Berufung
„Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.“ Matt 22,14 www.uibk.ac.at/…raum/bibel/mt22.html
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#23   hieronymus333   21:14:48 | Freitag, 26. Juni 2009
Diese elenden Konservativen zerstören
noch mein ganzes Weltbild. Gepriesen sei Jesus, der Bruder, Freund und Rollpulliträger.
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#22   catholic   20:27:42 | Freitag, 26. Juni 2009
Ben Sira, zum Thema Austritte von Priestern
Bei Google einfach eintippen: Verheiratete Priester
und Du hast die Auswahl
Laudetur Jesus Sirach :)3
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#21   Bodo11 †   20:24:26 | Freitag, 26. Juni 2009
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#20   Ben Sira †   20:15:51 | Freitag, 26. Juni 2009
nuns with guns
altertümlich auch „Flintenweiber“ genannt …
Aber so viele Nonnen gibt es in meiner Region überhaupt nicht! :-)
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#19   Bodo11 †   20:12:57 | Freitag, 26. Juni 2009
nuns_with_guns
…lomat.files.wordpress.com/…ns_with_guns_big.jpg
Wehrhafte Nonnen.Wehe es schleicht sich ein Mann ein.
:-D :-D :-D :-D
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#18   Gretchen †   17:39:13 | Freitag, 26. Juni 2009
@pneumat: Nein, danke!
Ich find die hässlich. Aus der Form geratene Hintern, Brüste wie aufgeklebt, missgünstige Visagen: Da gibt’s schönere Nonnen!
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#17   clarissa colonia   17:36:02 | Freitag, 26. Juni 2009
cuculla
non facit monachum!
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#16   Denk   17:32:25 | Freitag, 26. Juni 2009
Kleiderordnung
Nur wenige würde zu einem „Candle-Light-Diner“ mit Jeans und T-Shirt kommen, genausowenig wie hier
Plastikgeschirr und Schlagermusik angebracht wäre.
Auch wenn das alles Äusserlichkeiten sind, zum einen
drückt die eigene Kleidung Wertschätzung gegenüber
dem anderen aus, auch Wertschätzung gegenüber dem besonderen augenblick. Aber die Äusserlichkeigtene verändern auch das eigene Empfinden, egal ob man das will oder nicht.
Wer weil er krank ist, den ganzen Tag zuhause im Pyjama rumrennt, der fühlt sich auch kränker und schlapper als der, der sich trotzdem gut pflegt und kleidet. Der mensch ist nunmal schwer von seinen Sinneseinflüssen geprägt, zumindest im Unterbewusstsein.
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#15   hildegardfan   15:54:21 | Freitag, 26. Juni 2009
Immerhi…
ist es doch schön, das es diese Möglichkeit der Gewissensprüfung gibt.
Und eine Kleiderordnung, na ja… solange die nicht in Bauchfreien Tops und Hosen bis kurz über die Schamgrenze tragen…
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#14   Kunstmaler †   15:27:33 | Freitag, 26. Juni 2009
Liebe clarissa
das war zufällig.
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#13   clarissa colonia   15:24:00 | Freitag, 26. Juni 2009
Warum nur, werter Kunstmaler,
gerät Ihnen obsessiv jedes Thema zu einer Darlegung Ihrer Auffassungen in VI°?
Gibt es Gründe für diese monomane Geschlechtlichkeitsfixiertheit?
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#12   pneumat   15:19:52 | Freitag, 26. Juni 2009
das Klosterleben
Am besten wenn die Nonnen so aussehen: www.kultur-online.net/…_nackte_frauen_3.jpg
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#11   Kunstmaler †   15:06:44 | Freitag, 26. Juni 2009
Kleidung
Hose und Pulli tuts auch.
Wichtig ist das Herz.
Was nützt der gut angezogene Ehemann, der seine Frau betrügt der Gottesdienst – ach ja, dem Ansehen.
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#10   Auchkatholisch   15:00:53 | Freitag, 26. Juni 2009
@lateinheini
Also wenn ich da recht lese hast Du mit der „Krawatte“ angefangen und nicht ich!
Denn noch bin ich der Meinung das die innerliche Feierlichkeit durch eine feierliche Kleidung besser nach Außen wirkt!
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#9   lateiniheini   14:54:47 | Freitag, 26. Juni 2009
@auchkatholisch
Du machst es für Ihn!
Ja eben! Mir ist nicht bekannt, dass die Bibel eine Kleidervorschrift für den Gottesdienstbesuch des frühen 21. Jahrhunderts vorschreibt!
Nenn mir diese Stelle und ich richte mich danach!
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#8   Auchkatholisch   14:50:22 | Freitag, 26. Juni 2009
@lateiniheini
Jedes dritte Wort „ich“!
Ich Ich Ich! Raff das mal!
Du machst das nicht für Dich!
Du machst es für Ihn!
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#7   lateiniheini   14:44:29 | Freitag, 26. Juni 2009
@auchkatholisch
Warum ziehe ich mich zum Sonntagsgottesdienst gut an?
Was heißt hier gut?Gut angezogen sein kann man auch ohne Krawtte und Anzug!Was spricht dagegen in Jeans und Pullover (natürlich sauber) in die Kirche zu gehen? Außerdem sind Anzug und Krawatte für mich nix Besondeeres, das hab ich fast jeden Tag an!
Übrigends, was hatte wohl Jesus damals an, als er gepredigt hatte? Ein Pius-Ornat? Und was hatten die Menschen, die ihm zugehört haben denn an? Anzug, Krawatte?
Und deswegen latscht man so in die Kirche wie es der Welt gefällt!
Eben nicht! Was anderen gefällt oder nicht gefällt ist mir relativ wurscht! Ich ziehe das an, was ich meine, das gut ist, worin ich mich wohlfühle und was mir gefällt! Was andere davon halten ist mir egal!
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#6   Auchkatholisch   14:30:28 | Freitag, 26. Juni 2009
Der Sinn dahinter
Der Kleiderortnung:
Warum ziehe ich mich zum Sonntagsgottesdienst gut an?
Warum trägt die Ordensfrau/man sein Tracht?
Weil ich den Herrn empfange! Weil ich der Tempelgottes an diesem Sonntag werde! Weil ich mich gut kleide für den Herrn! So das alle Welt sieht! o^/
Bei Ordensfrau/man ist das siecherlich noch tiefer da Sie ganz dem Herrn gehöhren wollen und das mit Ihrer Keliderordnung zeigen! o^/
Das das den 68’er ein Dorn im Auge war versteht sich von selbst! :-D Und deswegen latscht man so in die Kirche wie es der Welt gefällt! Und man benimmt sich auch gleich so!
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#5   Burgorus   14:06:12 | Freitag, 26. Juni 2009
Taj, lieber lateinheini,
den ersten Eindruck, den man von einem Menschen gewinnt, erhält man von seinem Äußeren. So ist das nun mal. Und stimmt der erste Eindruck nicht, hat man in der Regel schon verloren.
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#4   St. Anton †   14:05:25 | Freitag, 26. Juni 2009
Der Mode-Trend geht eindeutig nicht zum Pullover
An den Orten, wo das Klosterleben in der Kirche pulsiert, geht der Trend eindeutig nicht zu Pullover und Hosen.
Ja, Röcke und wallende Gewänder sind wieder in. Es wundert mich, daß man im Kloster auf solche Äußerlichkeiten wie Modetrends achtet.
Nun, ich bin dem Klosterleben gegenüber sehr kritisch eingestellt. Es ist schön, daß Menschen voll und ganz Gott dienen möchten, aber ich persönlich glaube, Gott würde von uns Gläubigen dann etwas anders erwarten.
Bereits die frühen Nachahmer des einen meiner zwei möglichen Forennamengeber, Antonius der Große nämlich, die sich, Jesus ähnlich, in die Wüste zurückzogen (und nebenbei vor der Christenverfolgung flohen), sahen sich dieser Kritik ausgesetzt: Sich zum eigenen Heil von der Welt zurückgezogen zu haben, in der sie ebenso gottgefällige Pflichten gehabt hätten, statt in acedia zu versinken.
Nun, dieser Vorwurf trifft auf viele mönchische Orden und Gemeinschaften nicht mehr zu, da sie sich Guten Taten widmen und nicht rein vergeistigt sind.
Nunja, das muss – wie so vieles – jeder Gläubige mit sich selbst ausmachen.
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#3   Bodo11 †   14:05:02 | Freitag, 26. Juni 2009
Kleidervorschriften sind an sich sinnvoll
Wenn ich im Operationssaal liege,dann will ich doch lieber die grün gekleideten Männchen und Weiblein um mich haben und nicht etwa Leute mit einem Blaumann.
Da würde mir dann doch etwas mulmig.
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#2   Denk   13:56:01 | Freitag, 26. Juni 2009
Äusserlichkeiten
Äusseres und Inneres sind miteinander verbunden,
das gilt nicht nur für die Kleidung, auch für die Liturgie.
Der Mensch empfindet nunmal zum grossen Teil über seine Sinne.
Übrigens, Äusserlichkeiten sind auch den Altliberalen
äusserst wichtig. Eine Grillzange und eine Fladenbrot als Monstranz, das ist sicherlich nicht aus der Not geboren,
weil zufällig keine Monstranz da war.
Da werden von langer Hand „Äusserlichkeiten“ geplant, ebenso werden seit dem Konzil viele millionen Euro in teure Kirchenumgestaltungen gesteckt, um die unwichtigen „Äusserlichkeiten“ zu verändern.
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#1   lateiniheini   13:35:38 | Freitag, 26. Juni 2009
Immer wieder schön…
wie hier Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wird. Egal ob die Tüll-Deckchen der Piusse, die „standesgemäße „Priesterkleidung und jetzt die Nonnentracht.
Tja, wie gesagt, alles Äußerlichkeiten! Schon mal was von inneren Werten und von Glauben gehört, der größer und stärker ist, als alle Tülldeckchen, Habits und, und, und…
Wie heißt es in einem Lied von Willibert Pauels so schön: „… en Pappnaas is jenauso joot, wie vumm Pastuur dä Hoot…“
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