Wer in der Welt leben will, braucht nicht ins Kloster einzutreten
An den Orten, wo das Klosterleben in der Kirche pulsiert, geht der Trend eindeutig nicht zu Pullover und Hosen. Das sind inzwischen nur noch altliberale Späße von vorgestern.
(kreuz.net) Bei den Maria Ward Schwestern im vornehmen Münchner Stadtbezirk Nymphenburg können junge
Frauen das Leben im Kloster testen. Das berichtete die ‘Süddeutsche Zeitung’ am 13. Juni.
Neuhausen
und Nymphenburg bilden den Stadtbezirk 9 – im Nordwesten der Münchner Innenstadt.
Gleich neben dem Nymphenburger
Schloß gibt es die Wohngemeinschaft „Saint Omer“. Dort wohnen Maria Schwartz und Claudia Fackler.
Um
in der Wohngemeinschaft mitwohnen zu können, müssen zwei Bedingungen gegeben sein. Die Kandidatinnen
müssen weiblich sein und sich mit der Frage beschäftigen, Klosterfrau zu werden.
Die Wohngemeinschaft
befindet sich auf dem Areal des Klosters der Maria Ward Schwestern in München. Saint Omer ist eine „Gemeinschaft
auf Probe“.
Deren Mitglieder können in das Klosterleben der Schwestern hineinschnuppern, ohne ihr altes
Leben sofort aufgeben zu müssen. Nach zwei Jahren entscheiden sie sich, ob sie ins Noviziat eintreten
wollen.
Maria Schwartz promoviert gerade in Antiker Philosophie. Durch die Wohngemeinschaft kann sie
ihre Klosterberufung prüfen und ihre Promotion weiterführen.
Claudia Fackler studiert Lehramt für
Berufsschulen.
Die beiden besuchen täglich die Messe bei den Schwestern, nehmen an deren gemeinsamem
Gebet teil und treffen sich mit den Klosterfrauen alle paar Wochen zum Abendessen.
Das Rückgrat des
geistlichen Lebens der Maria Ward Schwestern ist das „Examen“ – die Gewissenserforschung nach dem Heiligen
Ignatius, die dem Tag einen Rahmen gibt.
Maria Schwartz und Clauda Fackler wohnen seit einem Jahr zusammen.
Claudia Facklers Eltern waren am Anfang skeptisch. Doch schon bald begannen sie, ihre Tochter zu unterstützen.
Die zwei Wohngemeinschafts-Postulantinnen werden auch mit den üblichen, kirchenfeindlichen Vorurteilen
konfrontiert: Warum sie sich „ausgerechnet an eine derart von Männern dominierte Welt wie die der Kirche“
binden wollten – nennt die ‘Süddeutsche Zeitung’ ein Beispiel.
Maria Schwartz gibt dazu die oberflächliche
Antwort der Altliberalen:
„Entweder du trittst aus, oder du bleibst drinnen und versuchst, die Sache
von innen her zu ändern. Die Kirche ist wie ein Ozeandampfer, wenn du jetzt das Ruder drehst, dann dreht
er sich auch – aber eben ganz, ganz langsam.“
Beide können sich gut vorstellen, nach Ablauf der zwei
Jahre ins Kloster einzutreten: „Aber das Nicht-Eintreten auch!“ – fügt Claudia Fackler hinzu.
Die Begleiterin
der Wohngemeinschaft, Schwester Hildegard, sieht die Entscheidungssituation stoisch: „Wenn eine von den
Frauen jetzt den Partner fürs Leben entdeckt, dann ist es eben ihre Berufung, eine Partnerschaft einzugehen.“
Im Augenblick werden – so die ‘Süddeutsche Zeitung’ – neue Mitbewohnerinnen für die Wohngemeinschaft
gesucht.
Die Vorstellung läuft über Schwester Hildegard: „Öffnet die einem die Tür, ist man erst
einmal erstaunt: Weder Schleier noch Kutte. Dafür schwarzer Pulli und Hose“ – berichtete die ‘Süddeutsche
Zeitung’.
Auch die anderen jungen Schwestern der Gemeinschaft verstecken sich hinter einem bürgerlich-zivilen
Auftritt.
„Rock und Schleier sind bei jungen Nonnen selten geworden“, sagt Claudia Fackler.
Das gilt
in der Katholischen Kirche allerdings nur für jene Schwesterngemeinschaften, die im Begriff sind auszusterben.
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Neuerungswütig ? „Entweder du trittst aus, oder du bleibst drinnen und versuchst, die Sache von innen
her zu ändern. Die Kirche ist wie ein Ozeandampfer, wenn du jetzt das Ruder drehst, dann dreht er sich
auch – aber eben ganz, ganz langsam.“ Wäre doch interessant zu wissen, WOHIN sie die Sache ändern will
?
#53 Kunstmaler † 09:11:24 | Sonntag, 28. Juni 2009
Paulaner ch bleibe bei der Annahme, dass der Xenophanes Ansatz stimmt, dass alle Religionen richtig sind,
weil Gott immer der SELBE ist und nur verschiedene Priesterkasten zulässt mit verschiedenen Interpretationen.
Christus spricht: Glaubt an mich – nur durch mich kommt ihr zum Vater. Und wer an Christus und seinen
Aussagen keinen Anstoß nimmt, wird Gott schauen. Doch es gibt hier halt viele User, die nicht einmal
die Sätze von Christus verstehen und da schon durchdrehen und meinen er hätte es ja so nie gemeint und
ganz anders wiedergegeben. Es gibt nur einen Gott und der ist jener, den uns Christus durch seine Wahrheit
gebracht hat. Christus spricht: Ich bin der Anfang und das Ende. Christus spricht: Wer mich sieht, sieht
den Vater. Wer glaubt, dass ich es bin, wird nicht in seinen Sünden sterben. Doch manche sogenannten
Christen hier, die immer noch meinen, dass ja jeder Glaube Gott in sich trägt, werden diese Sätze nie
begreifen und diese Blindheit seiner Wahrheit gegenüber, ist die Strafe ihres Hochmutes.
Gottsuchender, herzlichen Dank. Aus denselben Gründen bin ich auch hier. Religion ohne Humananität zeigt
sich als Aberglaube, Wahn und Raserei. Wären unser Frömmsten hier in anderen Kulturkreisen geboren,islamistischer
Bodensatz … Öffentlicher gewaltfreier Widerstand ist notwendig :)3
Ich bin Ihnen schon auf einen anderen Testlauf reingefallen Gottsuchender: @ Paulaner Ich bleibe bei der
Annahme, dass der Xenophanes Ansatz stimmt, dass alle Religionen richtig sind, weil Gott immer der SELBE
ist und nur verschiedene Priesterkasten zulässt mit verschiedenen Interpretationen. Deswegen halte ich
es für unsinnig, die Religion aus „Weisheitsgründen“ zu wechseln, die „Wahrheit“ ist ohnedies im großen
Tohuwabohu nicht erkennbar. Ebenso aber halte ich es für unsinnig, wegen Weisheit die Religion abzuwerfen.
Beim Heiraten könnte ein Spezialfall eintreten: Liebe. Die Priester und ihre Wichtigtuerei darf man nicht
überschätzen, die haben keinen höheren Zuverlässigkeitsrang als Politiker und Beamte, auch wenn sie
sich noch so aufplustern. Der Großteil der Tätigkeit nutzt ihrer Kaste, wie beim Beamtenapparat.
@ Paulaner ja das stimmt, ich betreibe Testläufe und Analysen. Ich dachte bis vor wenigen Jahren wirklich
für ein moralisches Verhalten wäre eine christliche Erziehung sehr hilfreich. Je mehr ich mich aber
mit dem Thema befasse umso mehr sehe ich, dass dies absolut unzutreffend ist, vielmehr denke ich heute,
ist das Gegenteil zutreffend. Und in dieser Meinung bestärkt mich +.net täglich! Natürlich repräsentieren
unsere Erzkonservativen hier nicht die Christenheit – zum Glück! Sie brauchen mich nicht davon überzeugen,
dass das Christentum viele wunderbare Menschen hat. Dennoch ist der Glaube, ich bin Christ, deswegen bin
ich etwas Besseres und kann auf andere Herabblicken und sie verachten weit verbreitet. Und wenn ich derartiges
hier lese, äussere ich mich gerne kritisch dazu. Denn ich empfinde man hat die Pflicht Einspruch gegen
solche Fanatiker und Hassprediger zu erheben!
Wie ich vermutet habe, wieder einer deiner Testläufe gewesen. Gottsuchende: es ist ja unglaublich Nein,
du hast genau das gefunden, das du erwartet hast.
es ist ja unglaublich was hier für ein Frauenbild vorherrscht: „Bei den über 50jährigen stimme ich
zu.Die sollten eine Kittelschürze tragen und Ausgehverbot bekommen.“ „Die meisten Weiber, die ins Kloster
eintreten, haben sich vorher schon durch sämtliche Betten gehurt“ und hier sprechen Katholiken über
katholische Frauen die einem Orden beitreten wollen oder dies getan haben. WAHNSINN! Religion, insbesondere
der Katholizismus ist schon was ganz tolles, auf jeden Fall festigen Religionen moralisches Verhalten,
hahahaha! Ihr seid ja ganz schön arm dran!
@landorganist Wie ein Schwein soll niemand herumlaufen, aber ich habe den Eindruck, daß so mancher User
hier die Meinung vertritt, daß Priester und Ordenschristen nur dann richtige Priester und Ordenschristen
sind, wenn sie eine bestimmte Kleidung tragen- bei Priestern eben Soutane.
kann man nicht trennen laheinteini: wie hier Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wird. Egal ob die Tüll-Deckchen
der Piusse, die „standesgemäße „Priesterkleidung und jetzt die Nonnentracht. Tja, wie gesagt, alles
Äußerlichkeiten! Schon mal was von inneren Werten und von Glauben gehört, der größer und stärker
ist, als alle Tülldeckchen, Habits und, und, und… wer innerlich rein ist, wird nach außen nicht wie
ein Schwein herumlaufen. Wer außen verweltlicht ist, hat sich auch innerlich nicht Gott zugewandt! Folgerichtig
sterben diese Beliebigkeitsversammlungen aus, weil sie nicht mehr zu bieten haben als eine WG.
#45 Kunstmaler † 15:22:22 | Samstag, 27. Juni 2009
wissens Compassion eines habe ich leider feststellen müssen. Es gibt nur sehr wenig Begnadete unter den
Geistlichen. Aber Sie haben recht – es gibt sie noch die guten Hirten und Ordensleute und diese segne
der Herr.
@Kunstmaler,man kann doch nicht von einer auf alle schließen. Es gibt Heilige wie Maria Magdalena.Das
heißt doch nicht,daß alle heilige Frauen vorher ein solches Leben geführt haben.
#43 Kunstmaler † 14:58:17 | Samstag, 27. Juni 2009
Compassion Och – wissen Sie – es wollen sich heute so viele Weibileins profilieren und das tat auch eine
junge Ordensschwester, die in einer Doku ausführlich über ihre Vergangenheit als Alltagsschlampe berichtet
hatte.
@Kunstmaler,woher wissen Sie denn so gut über das Vorleben der Nonnen Bescheid ? Waren Sie etwa auch
ein Unzuchtspartner einer späteren Nonne ? Oder können Sie sich nicht vorstellen,daß es Frauen gibt,die
unbefleckt von einem Mann in den heiligen Ordensstand treten ? Bei den über 50jährigen stimme ich zu.Die
sollten eine Kittelschürze tragen und Ausgehverbot bekommen. Zu Hause gibt es genug zu putzen und mit
den Enkelkindern kann man sich auch gut beschäftigen.
@ Kunstmaler Da stimme ich Ihnen zu, ich frage mich nur, warum manche hier bei den Ordenschristen so großen
Wert auf eine bestimmte Art der Ordenskleidung legen?
#40 Kunstmaler † 13:44:19 | Samstag, 27. Juni 2009
Klosterschüler eine optische Provokation ist für mich eine über 50jährige Frau, die sich wie ein Mädilein
herrichtet aus den Teenagertagen mit Spangerl und Mascherl und dicker Schminke und geschmacklosen Trägerleiberl
und eng anliegenden Hosen, wo sich die Fettpolster abbilden und nächtens durch Lokale zieht.
Was die Kleidung der Ordenschristen betrifft, habe ich eine Frage: Kommt es nur auf die Kleidung an oder
auf die innere Überzeugung. Mir ist ein „modernistischer“ Kapuziner,der- weil er in den Slums Kalkuttas
tätig ist- keinen Habit trägt, lieber als ein Ordenschrist, der strikt Wert darauf legt, permanent Habit
zu tragen, aber ausser seiner Studierstube kaum etwas von der Welt weiß.
Wer ins Kloster eintritt, soll aus der Welt bleiben. Mal im Ernst. Für mich sind die muslimischen und
ultrakatholischen Schleiereulen in der Öffentlichkeit eine optische Provokation. Der Grund ist der gleiche
wie bei einer Frau die im Stripaufzug am Bahnsteig steht. Es handelt sich in beiden Fällen um eine zeichenhafte
Anspielung auf die männliche Sexualität. Als Reaktion würde mich reizen, vor den Schleiereulen in der
Öffentlichkeit mit einem Vibrator aus Beate Uhses Laden herumzuwedeln. (Wenn Touarges sich einwickeln,
tun sie das wegen des Klimas. Darum wirkt das auch nicht provozierend.)
#37 Kunstmaler † 12:09:02 | Samstag, 27. Juni 2009
Lieber Abt Die meisten Weiber, die ins Kloster eintreten, haben sich vorher schon durch sämtliche Betten
gehurt …was erwarten Sie? Eine Jungfrau, die züchtig sich zufrieden gibt mit der Rolle der Unterwürfigen
Gott gegenüber.
Gerade „Nonnen“ ent-kleiden sich „ordinär“ Das kulturlose Anbiedern an den kurzatmigen Zeitgeist ist
auch ein Merkmal der Fehlinterpretationen des Vat. II. Dazu gehört schon seit Jahrzehnten, bes. bei sog.
„Nonnen“: zuerst den Schleier „lüften“, dann den Habit „kürzen“, schliesslich nur noch eine Art „Minirock“
mit Bluse und letztlich einfach im Laienschlabberlook „abzuhängen“. Ekelhaft und sowas von anbiederndem
WERBE-STRIPPEN für den „modernen Nachwuchs“, der oftmals genau das nicht sucht! – Solche „Schwestern“
sind für mich keine Nonnen mehr, sondern de facto laisierte Markt-Weiber mit Minderwertigkeitssyndrom
und keiner Ahnung, was man einer wirklich so zu bezeichnenden Ordenstradition schuldig ist. Diese „Damen“
zersetzen mit Ihrem modernen Anbiedern die Ordenslandschaft. – Hauptsache Nachwuchs ködern und alles
abschaffen, was an das Heilige und Kirchliche erinnert. Pfui !!! Mögen die traditionsbewahrenden Priester
und Ordensleute nur ja nie so enden, wie diese billigen Möchte-gern-Nonnen. Sie sind durch ihre Klamotten-„ordnung“
eine Beleidigung für die Kirche und sollten sich was schämen. Einfach nur billig und ordinär! – Da
müsste der Vatican auch mal ein Machtwort sprechen, aber diese „Kloster-„Weiber treiben was sie wollen.
Pfui, pfui, pfui !!! !!! !!!
Kleiderordnung in der Kirche? Nur mal als Denkanstoß… würde man allen Ernstes, wenn man zu einer Hochzeit
eingeladen ist, im Schlabberlook erscheinen? Eben drum
Non(n)sens – von RKK zu FKK „Rock und Schleier sind bei jungen Nonnen selten geworden“ Fortschrittlicher
Westen wird hoffentlich alles verbessern. Auch das Leben der restlichen Nonnen und ihr Outfit sollen nicht
so langweilig und rückständig bleiben. Obwohl der Westen die Äußerlichkeiten äußerlich verlacht,
es kommt ihm tatsächlich nur auf das Äußere an. Das Innere, der unsichtbare Geist ist für ihn inexistent.
Und der geistige Analphabet bleibt darum ahnungslos, auch wenn Vaterunser einmal gehört aber es nicht
gemerkt, wie beide Ebenen übereinstimmen sollen: Dein Wille geschehe wie im Himmel (im unsichtbaren Inneren)
so auch auf Erden (im sichtbaren Äußeren). Das göttliche Innere diktiert seinen adäquaten Ausdruck
www.philos-website.de/index_g.htm?autoren/emmeri… dem Äußeren. Zulezt für moderne „Christen“ www.spiegel.de/…68333-250720,00.html
und moderne „Nonnen“ …vlw.bay.livefilestore.com/…IMxdcYVTQ/nonnen.jpg passendes Äußeres vom Urheber
www.lou.per.sg/images/satan.jpg der Modernität tapestry.xeophin.net/…ads/benettonKiss.jpg:
@ samurai Tut mir leid. Ich wiß nicht, welchem Ordne die Schwesern auf dem foto angehören. Möglcherweise
könnte man in Richtung „Herz Jesu“ denken (vgl. Habit).
Schön, wie die Maria Ward Schwestern (Die Englischen) gepriesen werden. Das Foto zeigt keine Schwestern
aus Nymphenburg/ München. Noch dazu sind die „Jesuitinnen“ sehr am 2. Vaticanum orientiert. Pax vobiscum
:(3 :(3 :(3
Äusserlichkeiten Mensch, all’s was ausser dir, das gibt dir keinen Wert; Das Kleid macht keinen Mann,
der Sattel macht kein Pferd So dichtete im 17. Jhd der katholische Dichter Angelus Silesius und das gilt
heute immernoch
Kleiderordnung Nur wenige würde zu einem „Candle-Light-Diner“ mit Jeans und T-Shirt kommen, genausowenig
wie hier Plastikgeschirr und Schlagermusik angebracht wäre. Auch wenn das alles Äusserlichkeiten sind,
zum einen drückt die eigene Kleidung Wertschätzung gegenüber dem anderen aus, auch Wertschätzung gegenüber
dem besonderen augenblick. Aber die Äusserlichkeigtene verändern auch das eigene Empfinden, egal ob
man das will oder nicht. Wer weil er krank ist, den ganzen Tag zuhause im Pyjama rumrennt, der fühlt
sich auch kränker und schlapper als der, der sich trotzdem gut pflegt und kleidet. Der mensch ist nunmal
schwer von seinen Sinneseinflüssen geprägt, zumindest im Unterbewusstsein.
#15 hildegardfan 15:54:21 | Freitag, 26. Juni 2009
Immerhi… ist es doch schön, das es diese Möglichkeit der Gewissensprüfung gibt. Und eine Kleiderordnung,
na ja… solange die nicht in Bauchfreien Tops und Hosen bis kurz über die Schamgrenze tragen…
Warum nur, werter Kunstmaler, gerät Ihnen obsessiv jedes Thema zu einer Darlegung Ihrer Auffassungen
in VI°? Gibt es Gründe für diese monomane Geschlechtlichkeitsfixiertheit?
#11 Kunstmaler † 15:06:44 | Freitag, 26. Juni 2009
Kleidung Hose und Pulli tuts auch. Wichtig ist das Herz. Was nützt der gut angezogene Ehemann, der seine
Frau betrügt der Gottesdienst – ach ja, dem Ansehen.
@lateinheini Also wenn ich da recht lese hast Du mit der „Krawatte“ angefangen und nicht ich! Denn noch
bin ich der Meinung das die innerliche Feierlichkeit durch eine feierliche Kleidung besser nach Außen
wirkt!
@auchkatholisch Du machst es für Ihn! Ja eben! Mir ist nicht bekannt, dass die Bibel eine Kleidervorschrift
für den Gottesdienstbesuch des frühen 21. Jahrhunderts vorschreibt! Nenn mir diese Stelle und ich richte
mich danach!
@auchkatholisch Warum ziehe ich mich zum Sonntagsgottesdienst gut an? Was heißt hier gut?Gut angezogen
sein kann man auch ohne Krawtte und Anzug!Was spricht dagegen in Jeans und Pullover (natürlich sauber)
in die Kirche zu gehen? Außerdem sind Anzug und Krawatte für mich nix Besondeeres, das hab ich fast
jeden Tag an! Übrigends, was hatte wohl Jesus damals an, als er gepredigt hatte? Ein Pius-Ornat? Und
was hatten die Menschen, die ihm zugehört haben denn an? Anzug, Krawatte? Und deswegen latscht man so
in die Kirche wie es der Welt gefällt! Eben nicht! Was anderen gefällt oder nicht gefällt ist mir relativ
wurscht! Ich ziehe das an, was ich meine, das gut ist, worin ich mich wohlfühle und was mir gefällt!
Was andere davon halten ist mir egal!
Der Sinn dahinter Der Kleiderortnung: Warum ziehe ich mich zum Sonntagsgottesdienst gut an? Warum trägt
die Ordensfrau/man sein Tracht? Weil ich den Herrn empfange! Weil ich der Tempelgottes an diesem Sonntag
werde! Weil ich mich gut kleide für den Herrn! So das alle Welt sieht! o^/ Bei Ordensfrau/man ist das
siecherlich noch tiefer da Sie ganz dem Herrn gehöhren wollen und das mit Ihrer Keliderordnung zeigen!
o^/ Das das den 68’er ein Dorn im Auge war versteht sich von selbst! Und deswegen latscht man so in die
Kirche wie es der Welt gefällt! Und man benimmt sich auch gleich so!
Taj, lieber lateinheini, den ersten Eindruck, den man von einem Menschen gewinnt, erhält man von seinem
Äußeren. So ist das nun mal. Und stimmt der erste Eindruck nicht, hat man in der Regel schon verloren.
Der Mode-Trend geht eindeutig nicht zum Pullover An den Orten, wo das Klosterleben in der Kirche pulsiert,
geht der Trend eindeutig nicht zu Pullover und Hosen. Ja, Röcke und wallende Gewänder sind wieder in.
Es wundert mich, daß man im Kloster auf solche Äußerlichkeiten wie Modetrends achtet. Nun, ich bin
dem Klosterleben gegenüber sehr kritisch eingestellt. Es ist schön, daß Menschen voll und ganz Gott
dienen möchten, aber ich persönlich glaube, Gott würde von uns Gläubigen dann etwas anders erwarten.
Bereits die frühen Nachahmer des einen meiner zwei möglichen Forennamengeber, Antonius der Große nämlich,
die sich, Jesus ähnlich, in die Wüste zurückzogen (und nebenbei vor der Christenverfolgung flohen),
sahen sich dieser Kritik ausgesetzt: Sich zum eigenen Heil von der Welt zurückgezogen zu haben, in der
sie ebenso gottgefällige Pflichten gehabt hätten, statt in acedia zu versinken. Nun, dieser Vorwurf
trifft auf viele mönchische Orden und Gemeinschaften nicht mehr zu, da sie sich Guten Taten widmen und
nicht rein vergeistigt sind. Nunja, das muss – wie so vieles – jeder Gläubige mit sich selbst ausmachen.
Kleidervorschriften sind an sich sinnvoll Wenn ich im Operationssaal liege,dann will ich doch lieber die
grün gekleideten Männchen und Weiblein um mich haben und nicht etwa Leute mit einem Blaumann. Da würde
mir dann doch etwas mulmig.
Äusserlichkeiten Äusseres und Inneres sind miteinander verbunden, das gilt nicht nur für die Kleidung,
auch für die Liturgie. Der Mensch empfindet nunmal zum grossen Teil über seine Sinne. Übrigens, Äusserlichkeiten
sind auch den Altliberalen äusserst wichtig. Eine Grillzange und eine Fladenbrot als Monstranz, das ist
sicherlich nicht aus der Not geboren, weil zufällig keine Monstranz da war. Da werden von langer Hand
„Äusserlichkeiten“ geplant, ebenso werden seit dem Konzil viele millionen Euro in teure Kirchenumgestaltungen
gesteckt, um die unwichtigen „Äusserlichkeiten“ zu verändern.
Immer wieder schön… wie hier Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wird. Egal ob die Tüll-Deckchen der
Piusse, die „standesgemäße „Priesterkleidung und jetzt die Nonnentracht. Tja, wie gesagt, alles Äußerlichkeiten!
Schon mal was von inneren Werten und von Glauben gehört, der größer und stärker ist, als alle Tülldeckchen,
Habits und, und, und… Wie heißt es in einem Lied von Willibert Pauels so schön: „… en Pappnaas is
jenauso joot, wie vumm Pastuur dä Hoot…“