Ecclesia-Dei
Was steht im neuen Motu Proprio?
Papst Benedikt XVI. schwimmt in Rom gegen den Strom. Und was hält man in der Ewigen Stadt von den österreichischen Bischöfen?
Papst Benedikt XVI. schwimmt in Rom gegen den Strom.
Papst Benedikt XVI. schwimmt in Rom gegen den Strom.
© letdown102, CC
(kreuz.net) Kürzlich sprach der Herausgeber des in Rom erscheinenden Magazins ‘Inside the Vatican’, Robert Moynihan, mit einem ungenannten vatikanischen „Freund“ über die bevorstehenden Änderungen bei der Kommission Ecclesia Dei, die für die Altgläubigen zuständig ist.

Am Freitag veröffentlichte Moynihan Auszüge des Gesprächs.

Der Papst will mit der Eingliederung der Kommission in die Glaubenskongregation endlich die Gespräche über das Zweite Vatikanum beginnen – zitiert Moynihan den Kurienmitarbeiter.

Dieser stellt fest, daß das Zweite Vatikanische Konzil in der Kirche ein Erdbeben provoziert hat. Klerus, Laien und der Vatikan selber seien durchgeschüttelt worden:

„45 Jahre später gibt es nur eine Gruppe, die eine gründliche Debatte über die Bedeutung der Konzilsdokumente will – die Priesterbruderschaft St. Pius X.“

Das Motu Proprio, das die Rolle von Ecclesia Dei neu regelt, ist nach Angaben des Kurienmitarbeiters bereits geschrieben und besteht aus drei Teilen:

1) einige technische Punkte über die Arbeitsweise der Kommission

2) einige Angaben über die Beziehung zur Glaubenskongregation

3) der Entwurf für das Programm der Gespräche über das Zweite Vatikanum und darüber, wie es im Rahmen der Tradition der Kirche zu interpretieren ist.

Moynihans Informationsmann erklärt, daß „einige Leute“ im Vatikan nicht wollen, daß diese Fragen neu aufgeworfen werden.

Die österreichischen Bischöfe sind Kardinal Schönborn

Mit einem anderen Informanten sprach Moynihan über den Besuch der österreichischen Bischöfe im Vatikan.

Er beantwortete die Frage, wer die österreichische Bischöfe seien, mit: „Sie sind Kardinal Schönborn.“

Der Informant erklärt auch, daß der altliberale Kardinal als Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom gerufen werden könnte.

Beobachter halten diese These aber für unwahrscheinlich.

Der Kardinal habe durch unzählige Skandale in seiner Erzdiözese bewiesen, daß er dort „den antirömischen Kräften freien Lauf läßt“ – wie der Vatikanist Sandro Magister kürzlich bemerkte.
      
33 Lesermeinungen
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#33   r.ruhrgebietler   19:35:52 | Montag, 29. Juni 2009
Schönborn
wird niemals Papst
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#32   clarissa colonia   23:15:28 | Sonntag, 28. Juni 2009
Sie fragten, werter Ben Sira,
was mir zu Urartu einfalle, nun, ich denke Gn 08,04: reguietvitque arca … super montes armeniae.
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#31   Ben Sira †   21:58:07 | Sonntag, 28. Juni 2009
Schönborn als Papst?
Also ich glaube: zwei deutschsprachige Päpste hintereinander verkraftet die Kirche dann doch nicht. Und das wissen die Kardinäle auch …
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#30   defendor   14:30:16 | Sonntag, 28. Juni 2009
Was der HEILIGE GEIST…
…begonnen hat, das wird ER auch vollenden !
Die Ausrichtung auf die
Rückbesinnung auf die lebendige heilige Tradition ist nicht mehr aufzuhalten, auch wenn gewisse Kreise immer noch versuchen, einen Keil zwischen die anstehenden Gespräche der Pius-Bruderschaft mit dem Vatican zu schieben.
Niemandem kann es entgangen sein, dass der
Heilige Vater Papst Benedikt XVI. den Ernst der Lage erkannt hat und zum
Wohle der Heiligen Mutter Kirche dem um sich greifenden modernistischen Wildwuchs Einhalt gebieten will.
Die wieder volle Mitgliedschaft der Pius-Bruder in der Heiligen Mutter Kirche ist denn auch jene Speerspitze, die die reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche – zusammen mit der Petrus-Bruderschaft – gleichsam tief in das Gebiet des Zeitgeistes tragen wird und diesem unerschrocken die Stirn bieten wird !
Sicherlich werden in absehbarer Zeit „verunstaltete Gemeinden“ einer Totalrevision unterzogen werden müssen, sprich das Laien-Diktat in die Schranken gewiesen werden müssen.
Daneben wird die triumphale „Rückkehr“ der alten Messe – besser des heiligen Messopfers der lebendigen heiligen Tradition – die abgestandene Luft der unverbindlichen „Mahl-Halte“-Veranstaltungen mit dem Sauerstoff der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche wieder beleben, aufdass das heilige Messopfer wieder das wird, was es in der lebendigen heiligen Tradition seit je her war; nämlich kein „Menschendienst“ sondern
G o t t e s-dienst !
www.gloriapolo.net/
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#29   Prälat Hinter †   12:31:22 | Sonntag, 28. Juni 2009
Graf Schönborn als Präfekt der Glaubenskongregation?
Ablehnen würde DER sicher nicht!!! Dafür ist er ein zu zielstrebiger und raffiniert agierender Karrieremensch; wie schon seine vielen erfolgreichen Ahnen vor ihm. Er ist es ja fast schon seiner Familientradition schuldig immer höher nach oben zu kraxeln. Auch das Papstamt würde der sicher letztlich dann doch annehmen, auch wenn er intern immer das Gegenteil behauptet. Das ist ein Streber hinterhältiger Proveniens. Und solche Leute braucht der Vatican auch. Oder glaubt jemand, dass da alle nur wegen Ihrer Frömmigkeit höhere Posten ergattert haben. Schönborn passt in diese Sammlung und würde sich gern selbst dort drin bewundern… Das ist ein ganz, ganz raffinierter Taktiker und wer ihm nicht passt, den lässt er lautlos aber sehr tief fallen. DAS ist der echte Graf Schönborn, wie er seiner Linie verpflichtet ist… Armes Österreich, und falls es soweit kommt: noch ärmerer Vatican !!!
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#28   wickerl   22:55:59 | Samstag, 27. Juni 2009
es wird wieder gut werden
Das mit der Glaubenskongregation ist ein alter Traum des altliberal-neokonservativen Kardinals, aber da ging schon Kardinal Levada vor, wofür ich Papst Benedikt sehr dankbar bin. Schönborn muss sich eher bis zur nächsten Papstwahl gedulden, und da ist uns verheißen dass der Stuhl Petri nicht abhanden kommt.
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#27   Schalom   22:55:29 | Samstag, 27. Juni 2009
Song von 1968
es regt sich auf die bürgerschaft
mit ihrer ganzen nervenkraft,
an bärten und an langen mähnen
der jugend und protesthyänen:
zu unsrer zeit, da gabs das nicht.
da war die ruhe bürgerpflicht.
die weil man sich empört sehr laut
bei braunem bier und sauerkraut,
nimmt man mit biederm bürgersinn
das elend dieser welt so hin.
denn dieses ist man schon gewohnt
und sich darob die nerven schont.
studenten/innen strassentheater münchen 1968
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#26   Paulaner †   22:44:45 | Samstag, 27. Juni 2009
Nein, der Geist der 68er ist die „political correctness“, die öffentliche Meinung.
O:) Sie ersetzt die Frömmigkeit.
Statt des bürgerlichen Anstandes genügt es, ein Gesetz zu formulieren, das die Bürger überwacht und einschränkt. Die Paragraphen und die Angst vor dem Staatsanwalt haben genau die selbe Wirkung wie bei euch Bibelfans die Angst vor der Hölle.
Ihr Priester werdet nicht mehr gebraucht, stattdessen gibt es Staatsanwälte, Polizisten, Psychiater, Richter, Anwälte, Wahlen, Medien.
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#25   Schalom   22:38:38 | Samstag, 27. Juni 2009
Werter Corvax, das ist IHR BILD von den 68ger
Meines: Kinder schützen, Protest gegen Krieg und Atomtod, Frösche von Straßen einsammeln, Familien gründen, Frauendiskriminierung bekämpfen, Arbeitseinsätze in der Driiten Welt, Versöhnungsarbeit in Taizé, Menschenrechte, gegen Neofaschismus, Internationale Friedensarbeit, Green Peace usw.
Und was TUN SIE wirklich Gutes ???
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#24   DerRabe   22:26:03 | Samstag, 27. Juni 2009
Der Geist der 68er…
…ist der totale Antigeist allem wirklich Guten gegenüber wobei sie natürlich stets betonen sie wollten nur das gutre: Abtreibungen, Frösche schützen, Pornos, Umweltschutz usw.
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#23   Paulaner †   22:23:23 | Samstag, 27. Juni 2009
Es ist sinnlos, unter den Demokratiebestrebungen in der Kirche eine Bosheit zu suchen.
DerRabe: Sie wollen die…Kirche von unten und lehnen folglich Gott von oben ab. Sie verwechseln sich selbst mit Gott.
Darunter besteht nur ein Irrtum, eine Fehlinformation durch die 68er verdorbenen Erzieher, -eltern, -priester, -medien.
Und natürlich die systematische Aufbaufunktion Satans.
>:)
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#22   DerRabe   22:16:01 | Samstag, 27. Juni 2009
Sie wollen die…
…Kirche von unten und lehnen folglich Gott von oben ab. Sie verwechseln sich selbst mit Gott.
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#21   unitate fidei   22:13:14 | Samstag, 27. Juni 2009
Die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10.7.2007
In diesem Dokument hat sich die Glaubenskongregation speziell zur subsistit-in-Lehre des Konzils geäußert, und zwar in Form von 5 Fragen und Antworten zu diesen. Wolfgang Schüler hat in seinem Buch „Benedikt XVI. und das Selbstverständnis der katholischen Kirche“ eine genaue Analyse dieser Erklärung durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die subsistit-in-Lehre einen Bruch mit der 2000 jährigen Lehrtradition der Kirche darstellt. Daran ändern auch gewisse Wendungen in diesem Dokument und dem beigefügten Kommentar nichts, die traditionskonform klingen.
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#20   DerRabe   22:08:20 | Samstag, 27. Juni 2009
Als Ratzinger zum …
… Papst gewählt wurde habe ich Gott wirklich gedankt und ich danke Gott immer wieder dafür. Wie hat die Meute geheult! In Radobeiträgen hörte ich Theologen gegen ihn lügen und weltliche Personen natürlich ebenso. Diese geistigen Hurensöhne wollten und wollen mit aller Macht einen Papst der Cristus gründlich geistig kastriert damit sie die Schlüsselgewalt über alles haben.
Sie wollen die Kirche „von unten“, richtig aber müssten sie sich „Kirche von hinten“ nennen, weil sie die Menschen mt ihrem Dreck pausenlos penetrieren.
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#19   Ben Sira †   22:05:34 | Samstag, 27. Juni 2009
für die Kirche
pax nobiscum! :-) :(3
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#18   für die Kirche   22:01:21 | Samstag, 27. Juni 2009
@Ben Sira: herzlichen Dank! Ich nehme auch meine früheren Angriffe
auf Sie zurück u. bitte ehrlich um Verzeihung.
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#17   Mrs.Cologne   21:47:49 | Samstag, 27. Juni 2009
„quer“ auf BR
Indem man bloß „Laienvertreter“ zu kirchlichen Themen befragt, kann man seine eigene Haltung zum Thema natürlich am besten kundtun. Aber seriöser Journalismus ist so etwas freilich nicht.
Äh… dieser Brockmann, ist das nicht der, den die Bischöfe nicht als Präsidenten des ZdK haben wollten? :-D
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#16   Ben Sira †   21:47:07 | Samstag, 27. Juni 2009
@ für die Kirche
SSPX hat auf jedem Fall Vorrang vor jedem Ökumenismus.
Dem Stimme ich zu, v. a. aufgrund folgender Überlegung: Die gesamte Angelegeneheit mit den Piusbrüdern ist sei dem 21./24. Januar dermaßen im Blickfeld der Öffentlichkeit innerhalb und aueßrhalb der (kath.) Kirche, dass hier m. e. in absehbarer zeit Klarheit auch für die Mehrheit der kath. Gläubigen hergestellt werden solte – „damit keine Verwirrung herrscht“, wie es in röm. Dokumenten so häufig heißt. Verwirrung mient ja auch Verunsicherung über den Kurs, die Identität usw.
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#15   derLeser   21:43:45 | Samstag, 27. Juni 2009
freddy
ihr Link taugt höchstens als Lehrstück für Publizistkstudenten aus China oder Nordkorea die lernen sollen wie man als Journalist mit kritischen Gruppierungen umzugehen hat.
Es wird aufgezeigt dass das Mediensystem dringend saniert werden muss da es momentan keine seriöse Berichterstattung gibt
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#14   für die Kirche   21:31:39 | Samstag, 27. Juni 2009
@Ben Sira: Sie beruhigen mich, nun meinte der Heilige Vater damit wohl bloß die Orthodoxen und
die Anglikaner?
Wenn es so ist, dann doch weg mit dem falschen Ökumenismus, sondern zuerst die Integration der SSPX, die sowieso ein Teil von uns ist, und dann der Ökumenismus mit den Tradi-Anglikanern (vor kurzem ist ein angl. Nonnenkloster in uns eingegliedert worden).
Aber meine Erfahrung mit den Orthodoxen ist: sie sind sehr hochnäsig, und sind nur gemäßig, weil sie die Hilfe von der Röm. Kirche brauchen. Wenn diese Bedürftigkeit nicht vorhanden ist, sind sie sehr bereit, gegen die Röm. Mutter Kirche Haßrede zu halten.
Daher wenn SSPX hat auf jedem Fall Vorrang vor jedem Ökumenismus.
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#13   freddie schenk   21:28:00 | Samstag, 27. Juni 2009
Die Wahrheit über die Piusbrüder
„Dann muss die Tür eben wieder zugeschlagen werden!“ www.br-online.de/…-ID1245994236999.xml
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#12   Ben Sira †   21:25:03 | Samstag, 27. Juni 2009
für die Kirche
nun wie sehen Sie dann die Auffassung, daß die anderen Kirche (z.B. protestantische) auc…
Nach kath. Verständnis sind eben die protestantischen Kirchen keine „echten Teilkirchen“, sondern kirhcliche Gemeinscahften. D. h. ihnen fehlen wesentliche Elemente, z. B. „echtes“ Priestertum. – Das wird ncoh ein sehr, sehr langer Weg, falls man in der Ökumene – auf theologishcer Ebene – weiter vorankommen will.
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#11   für die Kirche   21:19:15 | Samstag, 27. Juni 2009
@Ben Sira: nun wie sehen Sie dann die Auffassung, daß die anderen Kirche (z.B. protestantische) auc…
echte Teilkirchen sind?
Ist dies dann die alte Lehre der Kirche (ich meine z.B. bei der Gegenreformation?).
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#10   Ben Sira †   21:12:40 | Samstag, 27. Juni 2009
subsistit in
Zur Frage des „susbsistit in“ bzw. „est“ fidnet sich die Auffassung ds Hl. Vaters detailliet in de Instructio „Dominus Iesus“, deren Lektüre hier sicherlich vorausgesetzt werden darf bzw. die ich andernfalls empfehlen möchte.
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#9   für die Kirche   21:03:23 | Samstag, 27. Juni 2009
@werter unitate fidei: ich habe nur zitiert, die Aussage stammt von einem Leser von
„Focus“.
Der konziliare Ökumenismus scheint mir aber auch sehr problematisch zu sein.
Ich lehne die Verprotestantisierung der katholischen Kirche striktest ab.
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#8   unitate fidei   21:00:17 | Samstag, 27. Juni 2009
Werter „für die Kirche“
Ihre Bemerkung, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. „eben nur ein paar Sätze [des Konzils] erklärt haben will“ erweckt einen falschen Eindruck. Nehmen Sie das „subsistit in“: Wenn Rom zur 2000 jährigen Lehre der Kirche zurückkehren würde, derzufolge die katholische Kirche die Kirche Jesu Christi ist,dann würde der ganze konziliare Ökumenismus damit zu Fall gebracht. Das weiß der Papst sehr wohl, sagte er doch: „In der Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ liegt das ganze ökumenische Problem verborgen.“
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#7   Ben Sira †   20:39:48 | Samstag, 27. Juni 2009
Ave CLARISSA erudititia plena
Nach einer Art Heiligung des Schabbat komme ich erst jetzt dazu, auf Ihre Zeilen zu antworten:
Verbindlichen Dank für das trefflich gewählte Zitat. Ich fühle mich geehrt!
Was die andere Frage betrifft, so hätte ich durchaus Verständnis, falls Ihre Füße noch nie den Boden Lusitanias betreten haben.
Erkundend Gutes und Böses unter den Völkern habe bspw. ich mich unlängst in das Land Urartu begeben. Welche Zahl oder Zahlenkombination fiele Ihnen dazu spontan ein – wenn Sie mir die Frage gestatten?
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#6   pamino   20:35:02 | Samstag, 27. Juni 2009
Card. Levada sowieso wohl bald ersetzt
Der Informant erklärt auch, daß der altliberale Kardinal [Schönborn] als Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom gerufen werden könnte.
Beobachter halten diese These aber für unwahrscheinlich.
Der Kardinal habe durch unzählige Skandale in seiner Erzdiözese bewiesen, daß er dort „den antirömischen Kräften freien Lauf läßt“ – wie der Vatikanist Sandro Magister kürzlich bemerkte.
Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, daß Card. Levada als Präfekt der wichtigen Glaubenskongregation bald ersetzt wird, da er in seiner [VS-]Diözese kurz vor strafrechtlicher Verfolgung stand und unter irgendeinem Vorwand schnell nach Rom gerettet werden mußte.
Der Papst muß sich in Dogmatikern wohl auskennen. Muß es wirklich Card. Schönborn sein? Oder ex Oriente lux (nicht ganz so weit, wie Böhmen)?
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#5   eigerhar †   20:30:05 | Samstag, 27. Juni 2009
Ich habe viel Hoffnung in diesen Papst
Als SE Joseph Kard. Ratzinger zum Papst gewählt wurde habe ich mich sehr gefreut.
Er war mein Lieblingskandidat.
Ich hatte sehr viel Hoffnung.
Auch heute noch habe ich grosse Hoffnungen.
Er steht vor schwierigen Aufgaben und muss seinen Weg erst selber noch finden.
Ich wünsche ihm und der Piusbruderschaft alles Beste.
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#4   r.ruhrgebietler   20:11:55 | Samstag, 27. Juni 2009
FSSPX im ARD-Nachrichten!
Mit einem guten Beitrag – wenn auch leicht V-II tendenziös!
Gudrun Sailer (Radio Vatikan) ist natürlich wieder mal auf dem Holzweg!
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#3   derLeser   20:02:46 | Samstag, 27. Juni 2009
es ist ja bekannt
dass Hw Schönborn eine sehr sehr strenge Frau Mutter hat die teilweise auch „mitregiert“.
Persönlichkeitstheoretisch ist das sicher schwierig zu kompensieren – der Titel „Papst von Österreich „ ist demnach gut fürs Ego. Wobei er dabei genauso weisungsunabhängig sein will wie die kritisierte Piusbruderschaft
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#2   für die Kirche   20:01:20 | Samstag, 27. Juni 2009
ein Leser Kommentar aus Focus:
Skandalos (27.06.2009 16:56)
Nur noch peinlich
Was einige deutsche Bischöfe im Zusammenhang mit der Bruderschaft Pius X so von sich geben, ist nur noch peinlich. Was denken eigentlich die Dialogpartner in den protestantischen Kirchen, wenn Teile des deutschen Episkopats mit so mit Glaubensgenossen umgehen, die in die Kirche zurück wollen, den Papst, das Lehramt, die Dogmen anerkennen, nur eben ein paar Sätze des Konzils geklärt haben wollen.
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#1   r.ruhrgebietler   19:52:54 | Samstag, 27. Juni 2009
Respekt, Hlg. Vater!
„45 Jahre später gibt es nur eine Gruppe, die eine gründliche Debatte über die Bedeutung der Konzilsdokumente will – die Priesterbruderschaft St. Pius X.“
ja, die andern sitzen lieber vor’m Fernseher oder tun sonstwas – nur nicht in der bekennenden Nachfolge Jesu Christi und Sein Sühneleiden für viel öffentlich in die Welt zu tragen in Anbetung, Demut, Buße und Sühne!
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