(kreuz.net) Kürzlich sprach der Herausgeber des in Rom erscheinenden Magazins ‘Inside the Vatican’, Robert
Moynihan, mit einem ungenannten vatikanischen „Freund“ über die bevorstehenden Änderungen bei der Kommission
Ecclesia Dei, die für die Altgläubigen zuständig ist.
Am Freitag veröffentlichte Moynihan Auszüge
des Gesprächs.
Der Papst will mit der Eingliederung der Kommission in die Glaubenskongregation endlich
die Gespräche über das Zweite Vatikanum beginnen – zitiert Moynihan den Kurienmitarbeiter.
Dieser stellt
fest, daß das Zweite Vatikanische Konzil in der Kirche ein Erdbeben provoziert hat. Klerus, Laien und
der Vatikan selber seien durchgeschüttelt worden:
„45 Jahre später gibt es nur eine Gruppe, die eine
gründliche Debatte über die Bedeutung der Konzilsdokumente will – die Priesterbruderschaft St. Pius
X.“
Das Motu Proprio, das die Rolle von Ecclesia Dei neu regelt, ist nach Angaben des Kurienmitarbeiters
bereits geschrieben und besteht aus drei Teilen:
1) einige technische Punkte über die Arbeitsweise der
Kommission
2) einige Angaben über die Beziehung zur Glaubenskongregation
3) der Entwurf für das Programm
der Gespräche über das Zweite Vatikanum und darüber, wie es im Rahmen der Tradition der Kirche zu interpretieren
ist.
Moynihans Informationsmann erklärt, daß „einige Leute“ im Vatikan nicht wollen, daß diese Fragen
neu aufgeworfen werden.
Die österreichischen Bischöfe sind Kardinal Schönborn
Mit einem anderen Informanten
sprach Moynihan über den Besuch der österreichischen Bischöfe im Vatikan.
Er beantwortete die Frage,
wer die österreichische Bischöfe seien, mit: „Sie sind Kardinal Schönborn.“
Der Informant erklärt
auch, daß der altliberale Kardinal als Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom gerufen werden könnte.
Beobachter halten diese These aber für unwahrscheinlich.
Der Kardinal habe durch unzählige Skandale
in seiner Erzdiözese bewiesen, daß er dort „den antirömischen Kräften freien Lauf läßt“ – wie der
Vatikanist Sandro Magister kürzlich bemerkte.
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33 Lesermeinungen
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Schönborn als Papst? Also ich glaube: zwei deutschsprachige Päpste hintereinander verkraftet die Kirche
dann doch nicht. Und das wissen die Kardinäle auch …
Was der HEILIGE GEIST… …begonnen hat, das wird ER auch vollenden ! Die Ausrichtung auf die Rückbesinnung
auf die lebendige heilige Tradition ist nicht mehr aufzuhalten, auch wenn gewisse Kreise immer noch versuchen,
einen Keil zwischen die anstehenden Gespräche der Pius-Bruderschaft mit dem Vatican zu schieben. Niemandem
kann es entgangen sein, dass der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. den Ernst der Lage erkannt hat und
zum Wohle der Heiligen Mutter Kirche dem um sich greifenden modernistischen Wildwuchs Einhalt gebieten
will. Die wieder volle Mitgliedschaft der Pius-Bruder in der Heiligen Mutter Kirche ist denn auch jene
Speerspitze, die die reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche – zusammen mit der Petrus-Bruderschaft – gleichsam
tief in das Gebiet des Zeitgeistes tragen wird und diesem unerschrocken die Stirn bieten wird ! Sicherlich
werden in absehbarer Zeit „verunstaltete Gemeinden“ einer Totalrevision unterzogen werden müssen, sprich
das Laien-Diktat in die Schranken gewiesen werden müssen. Daneben wird die triumphale „Rückkehr“ der
alten Messe – besser des heiligen Messopfers der lebendigen heiligen Tradition – die abgestandene Luft
der unverbindlichen „Mahl-Halte“-Veranstaltungen mit dem Sauerstoff der reinen Lehre der Heiligen Mutter
Kirche wieder beleben, aufdass das heilige Messopfer wieder das wird, was es in der lebendigen heiligen
Tradition seit je her war; nämlich kein „Menschendienst“ sondern G o t t e s-dienst ! www.gloriapolo.net/
Graf Schönborn als Präfekt der Glaubenskongregation? Ablehnen würde DER sicher nicht!!! Dafür ist
er ein zu zielstrebiger und raffiniert agierender Karrieremensch; wie schon seine vielen erfolgreichen
Ahnen vor ihm. Er ist es ja fast schon seiner Familientradition schuldig immer höher nach oben zu kraxeln.
Auch das Papstamt würde der sicher letztlich dann doch annehmen, auch wenn er intern immer das Gegenteil
behauptet. Das ist ein Streber hinterhältiger Proveniens. Und solche Leute braucht der Vatican auch.
Oder glaubt jemand, dass da alle nur wegen Ihrer Frömmigkeit höhere Posten ergattert haben. Schönborn
passt in diese Sammlung und würde sich gern selbst dort drin bewundern… Das ist ein ganz, ganz raffinierter
Taktiker und wer ihm nicht passt, den lässt er lautlos aber sehr tief fallen. DAS ist der echte Graf
Schönborn, wie er seiner Linie verpflichtet ist… Armes Österreich, und falls es soweit kommt: noch
ärmerer Vatican !!!
es wird wieder gut werden Das mit der Glaubenskongregation ist ein alter Traum des altliberal-neokonservativen
Kardinals, aber da ging schon Kardinal Levada vor, wofür ich Papst Benedikt sehr dankbar bin. Schönborn
muss sich eher bis zur nächsten Papstwahl gedulden, und da ist uns verheißen dass der Stuhl Petri nicht
abhanden kommt.
Song von 1968 es regt sich auf die bürgerschaft mit ihrer ganzen nervenkraft, an bärten und an langen
mähnen der jugend und protesthyänen: zu unsrer zeit, da gabs das nicht. da war die ruhe bürgerpflicht.
die weil man sich empört sehr laut bei braunem bier und sauerkraut, nimmt man mit biederm bürgersinn
das elend dieser welt so hin. denn dieses ist man schon gewohnt und sich darob die nerven schont. studenten/innen
strassentheater münchen 1968
Nein, der Geist der 68er ist die „political correctness“, die öffentliche Meinung. Sie ersetzt die Frömmigkeit.
Statt des bürgerlichen Anstandes genügt es, ein Gesetz zu formulieren, das die Bürger überwacht und
einschränkt. Die Paragraphen und die Angst vor dem Staatsanwalt haben genau die selbe Wirkung wie bei
euch Bibelfans die Angst vor der Hölle. Ihr Priester werdet nicht mehr gebraucht, stattdessen gibt es
Staatsanwälte, Polizisten, Psychiater, Richter, Anwälte, Wahlen, Medien.
Werter Corvax, das ist IHR BILD von den 68ger Meines: Kinder schützen, Protest gegen Krieg und Atomtod,
Frösche von Straßen einsammeln, Familien gründen, Frauendiskriminierung bekämpfen, Arbeitseinsätze
in der Driiten Welt, Versöhnungsarbeit in Taizé, Menschenrechte, gegen Neofaschismus, Internationale
Friedensarbeit, Green Peace usw. Und was TUN SIE wirklich Gutes ???
Der Geist der 68er… …ist der totale Antigeist allem wirklich Guten gegenüber wobei sie natürlich
stets betonen sie wollten nur das gutre: Abtreibungen, Frösche schützen, Pornos, Umweltschutz usw.
Es ist sinnlos, unter den Demokratiebestrebungen in der Kirche eine Bosheit zu suchen. DerRabe: Sie wollen
die…Kirche von unten und lehnen folglich Gott von oben ab. Sie verwechseln sich selbst mit Gott. Darunter
besteht nur ein Irrtum, eine Fehlinformation durch die 68er verdorbenen Erzieher, -eltern, -priester,
-medien. Und natürlich die systematische Aufbaufunktion Satans.
Die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10.7.2007 In diesem Dokument hat sich die Glaubenskongregation
speziell zur subsistit-in-Lehre des Konzils geäußert, und zwar in Form von 5 Fragen und Antworten zu
diesen. Wolfgang Schüler hat in seinem Buch „Benedikt XVI. und das Selbstverständnis der katholischen
Kirche“ eine genaue Analyse dieser Erklärung durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die subsistit-in-Lehre
einen Bruch mit der 2000 jährigen Lehrtradition der Kirche darstellt. Daran ändern auch gewisse Wendungen
in diesem Dokument und dem beigefügten Kommentar nichts, die traditionskonform klingen.
Als Ratzinger zum … … Papst gewählt wurde habe ich Gott wirklich gedankt und ich danke Gott immer
wieder dafür. Wie hat die Meute geheult! In Radobeiträgen hörte ich Theologen gegen ihn lügen und
weltliche Personen natürlich ebenso. Diese geistigen Hurensöhne wollten und wollen mit aller Macht einen
Papst der Cristus gründlich geistig kastriert damit sie die Schlüsselgewalt über alles haben. Sie wollen
die Kirche „von unten“, richtig aber müssten sie sich „Kirche von hinten“ nennen, weil sie die Menschen
mt ihrem Dreck pausenlos penetrieren.
„quer“ auf BR Indem man bloß „Laienvertreter“ zu kirchlichen Themen befragt, kann man seine eigene Haltung
zum Thema natürlich am besten kundtun. Aber seriöser Journalismus ist so etwas freilich nicht. Äh…
dieser Brockmann, ist das nicht der, den die Bischöfe nicht als Präsidenten des ZdK haben wollten?
@ für die Kirche SSPX hat auf jedem Fall Vorrang vor jedem Ökumenismus. Dem Stimme ich zu, v. a. aufgrund
folgender Überlegung: Die gesamte Angelegeneheit mit den Piusbrüdern ist sei dem 21./24. Januar dermaßen
im Blickfeld der Öffentlichkeit innerhalb und aueßrhalb der (kath.) Kirche, dass hier m. e. in absehbarer
zeit Klarheit auch für die Mehrheit der kath. Gläubigen hergestellt werden solte – „damit keine Verwirrung
herrscht“, wie es in röm. Dokumenten so häufig heißt. Verwirrung mient ja auch Verunsicherung über
den Kurs, die Identität usw.
freddy ihr Link taugt höchstens als Lehrstück für Publizistkstudenten aus China oder Nordkorea die
lernen sollen wie man als Journalist mit kritischen Gruppierungen umzugehen hat. Es wird aufgezeigt dass
das Mediensystem dringend saniert werden muss da es momentan keine seriöse Berichterstattung gibt
@Ben Sira: Sie beruhigen mich, nun meinte der Heilige Vater damit wohl bloß die Orthodoxen und die Anglikaner?
Wenn es so ist, dann doch weg mit dem falschen Ökumenismus, sondern zuerst die Integration der SSPX,
die sowieso ein Teil von uns ist, und dann der Ökumenismus mit den Tradi-Anglikanern (vor kurzem ist
ein angl. Nonnenkloster in uns eingegliedert worden). Aber meine Erfahrung mit den Orthodoxen ist: sie
sind sehr hochnäsig, und sind nur gemäßig, weil sie die Hilfe von der Röm. Kirche brauchen. Wenn diese
Bedürftigkeit nicht vorhanden ist, sind sie sehr bereit, gegen die Röm. Mutter Kirche Haßrede zu halten.
Daher wenn SSPX hat auf jedem Fall Vorrang vor jedem Ökumenismus.
für die Kirche nun wie sehen Sie dann die Auffassung, daß die anderen Kirche (z.B. protestantische)
auc… Nach kath. Verständnis sind eben die protestantischen Kirchen keine „echten Teilkirchen“, sondern
kirhcliche Gemeinscahften. D. h. ihnen fehlen wesentliche Elemente, z. B. „echtes“ Priestertum. – Das
wird ncoh ein sehr, sehr langer Weg, falls man in der Ökumene – auf theologishcer Ebene – weiter vorankommen
will.
@Ben Sira: nun wie sehen Sie dann die Auffassung, daß die anderen Kirche (z.B. protestantische) auc…
echte Teilkirchen sind? Ist dies dann die alte Lehre der Kirche (ich meine z.B. bei der Gegenreformation?).
subsistit in Zur Frage des „susbsistit in“ bzw. „est“ fidnet sich die Auffassung ds Hl. Vaters detailliet
in de Instructio „Dominus Iesus“, deren Lektüre hier sicherlich vorausgesetzt werden darf bzw. die ich
andernfalls empfehlen möchte.
@werter unitate fidei: ich habe nur zitiert, die Aussage stammt von einem Leser von „Focus“. Der konziliare
Ökumenismus scheint mir aber auch sehr problematisch zu sein. Ich lehne die Verprotestantisierung der
katholischen Kirche striktest ab.
Werter „für die Kirche“ Ihre Bemerkung, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. „eben nur ein paar
Sätze [des Konzils] erklärt haben will“ erweckt einen falschen Eindruck. Nehmen Sie das „subsistit in“:
Wenn Rom zur 2000 jährigen Lehre der Kirche zurückkehren würde, derzufolge die katholische Kirche die
Kirche Jesu Christi ist,dann würde der ganze konziliare Ökumenismus damit zu Fall gebracht. Das weiß
der Papst sehr wohl, sagte er doch: „In der Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ liegt das ganze ökumenische
Problem verborgen.“
Ave CLARISSA erudititia plena Nach einer Art Heiligung des Schabbat komme ich erst jetzt dazu, auf Ihre
Zeilen zu antworten: Verbindlichen Dank für das trefflich gewählte Zitat. Ich fühle mich geehrt! Was
die andere Frage betrifft, so hätte ich durchaus Verständnis, falls Ihre Füße noch nie den Boden Lusitanias
betreten haben. Erkundend Gutes und Böses unter den Völkern habe bspw. ich mich unlängst in das Land
Urartu begeben. Welche Zahl oder Zahlenkombination fiele Ihnen dazu spontan ein – wenn Sie mir die Frage
gestatten?
Card. Levada sowieso wohl bald ersetzt Der Informant erklärt auch, daß der altliberale Kardinal [Schönborn]
als Präfekt der Glaubenskongregation nach Rom gerufen werden könnte. Beobachter halten diese These aber
für unwahrscheinlich. Der Kardinal habe durch unzählige Skandale in seiner Erzdiözese bewiesen, daß
er dort „den antirömischen Kräften freien Lauf läßt“ – wie der Vatikanist Sandro Magister kürzlich
bemerkte. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, daß Card. Levada als Präfekt der wichtigen Glaubenskongregation
bald ersetzt wird, da er in seiner [VS-]Diözese kurz vor strafrechtlicher Verfolgung stand und unter
irgendeinem Vorwand schnell nach Rom gerettet werden mußte. Der Papst muß sich in Dogmatikern wohl auskennen.
Muß es wirklich Card. Schönborn sein? Oder ex Oriente lux (nicht ganz so weit, wie Böhmen)?
Ich habe viel Hoffnung in diesen Papst Als SE Joseph Kard. Ratzinger zum Papst gewählt wurde habe ich
mich sehr gefreut. Er war mein Lieblingskandidat. Ich hatte sehr viel Hoffnung. Auch heute noch habe ich
grosse Hoffnungen. Er steht vor schwierigen Aufgaben und muss seinen Weg erst selber noch finden. Ich
wünsche ihm und der Piusbruderschaft alles Beste.
FSSPX im ARD-Nachrichten! Mit einem guten Beitrag – wenn auch leicht V-II tendenziös! Gudrun Sailer (Radio
Vatikan) ist natürlich wieder mal auf dem Holzweg!
es ist ja bekannt dass Hw Schönborn eine sehr sehr strenge Frau Mutter hat die teilweise auch „mitregiert“.
Persönlichkeitstheoretisch ist das sicher schwierig zu kompensieren – der Titel „Papst von Österreich „
ist demnach gut fürs Ego. Wobei er dabei genauso weisungsunabhängig sein will wie die kritisierte Piusbruderschaft
ein Leser Kommentar aus Focus: Skandalos (27.06.2009 16:56) Nur noch peinlich Was einige deutsche Bischöfe
im Zusammenhang mit der Bruderschaft Pius X so von sich geben, ist nur noch peinlich. Was denken eigentlich
die Dialogpartner in den protestantischen Kirchen, wenn Teile des deutschen Episkopats mit so mit Glaubensgenossen
umgehen, die in die Kirche zurück wollen, den Papst, das Lehramt, die Dogmen anerkennen, nur eben ein
paar Sätze des Konzils geklärt haben wollen.
Respekt, Hlg. Vater! „45 Jahre später gibt es nur eine Gruppe, die eine gründliche Debatte über die
Bedeutung der Konzilsdokumente will – die Priesterbruderschaft St. Pius X.“ ja, die andern sitzen lieber
vor’m Fernseher oder tun sonstwas – nur nicht in der bekennenden Nachfolge Jesu Christi und Sein Sühneleiden
für viel öffentlich in die Welt zu tragen in Anbetung, Demut, Buße und Sühne!