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Samstag, 27. Juni 2009 22:26
„Unser Bischof Müller braucht sich bei uns nicht mehr sehen lassen“
Der für seine Persönlichkeitsprobleme bekannte Regensburger Bischof hat mit Drohungen versucht, der Piusbruderschaft die gestrigen Priesterweihen zu vermiesen.
Die heutige Priesterweihe in Zaitzkofen
Die heutige Priesterweihe in Zaitzkofen
(kreuz.net) Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg hat die Malteser erpreßt, bei den Pius-Priesterweihen in Zaitzkofen nicht zu helfen.

Das berichtete der Journalist Christian Sturm für das Boulevardmagazin ‘Focus’.

Der katholische Verein ‘Malteser Hilfsdienst’ wurde 1953 vom Malteserorden und der Caritas gegründet.

Sturm erwähnt auch, daß es am Samstag in Bayern fast überall regnete. Nur in Zaitzkofen lachte die Sonne: „Vor allem bei den Patres der Piusbruderschaft.“

Die heutigen Weihen spendete Bischof Alfonso de Galaretta. Links im Bild: Regens Stefan Frey.
Die heutigen Weihen spendete Bischof Alfonso de Galaretta. Links im Bild: Regens Stefan Frey.
Gleichzeitig verfinsterte ein Tobsuchtsanfall das Gemüt des Regensburger Bischofs.

Denn ein örtlicher Mitarbeiter des Hilfsdienstes wollte während der mehrstündigen Priesterweihe bei medizinischen Notfällen zu Diensten sein.

Am Donnerstag sagte er der ‘Freiwilligen Feuerwehr’ von Zaitzkofen seine Mitarbeit zu: Zwei Sanitäter des Malteser Hilfsdienstes würden sich um die medizinische Versorgung kümmern.

Doch am Freitag abend mußte der Malteser bei seinem Freund von der Zaitzkofer Feuerwehr kurzfristig absagen:

„Wir dürfen nicht. Die Diözese hat uns geraten, nicht zu helfen, ansonsten würden uns die finanziellen Mittel für die Malteser gestrichen.“

Der Feuerwehrmann war darüber sehr verärgert: „Was sind denn das für Christen, die Hilfe, vor allem für ältere Leute, verbieten? Unser Bischof Müller braucht sich bei uns nicht mehr sehen lassen. Das ist ein Wilder.“

Schließlich halfen die zwei Malteser in Zivil gemeinsam mit zwei Ärzten.

Es versteht sich von selber, daß der Bischof gegen einen Malteser-Einsatz bei einer orthodoxen oder gar protestantischen Veranstaltung niemals interveniert hätte.

Nach Angaben von ‘Focus’ sind viele Einwohner von Zaitzkofen auf die Piusbruderschaft stolz.

Der Dorfwirt ärgert sich zum Beispiel, daß die Patres der Bruderschaft in der Pfarrkirche keine Messen lesen dürfen:

„Wir haben einen Pfarrer aus Indien, der kaum Deutsch spricht, den keiner versteht und der nur alle zwei Wochen zu uns kommt. Wir wollen unsere Piusbrüder, die sind höflich und nett und hilfsbereit.“

Nächste Woche feiern der Schützenverein ‘Lustige Brüder’ und die Feuerwehr auf dem Anwesen der Piusbruderschaft ihr Sommerfest.
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1…33 von 278 Lesermeinungen:
Samstag, 4. Juli 2009 16:25
Reformeifer2008: Regensburg
Ich bin mir sicher, dass sein femininer Leisetreter pardon Oberstleutnant pardon Regens Priller auch gerne in solch prächtigen Gewändern zelebrieren würde.
Er könnte noch mehr zeigen, wer ER ist. Nicht Christus, er selber, der Herr Regens. Ein durch und durch gerechter Mann mit dem Hang zum Einfachen. Er fährt nur kleine Autos. Sie wissen was ich meine…
Mittwoch, 1. Juli 2009 09:58
Franz Kappes: Ein starkes Stück
Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg hat die Malteser erpreßt, bei den Pius-Priesterweihen in Zaitzkofen nicht zu helfen.

Mit Kanonen auf Spatzen?
Dienstag, 30. Juni 2009 22:19
rums: @Galatea
(…)Katholizität setzt immer Qualität voraus, ganz vor allem im Denken.

Ein wunderbarer Satz.

Von dieser Einsicht aus ist man berechtigt, alle jene Formulierungen, die vom Wesen des Christentums als solchem sprechen, ohne seiner Katholizität Erwähnung zu tun, kritisch zu beurteilen.

Katholizität heißt, dass dieses Heil der ganzen Welt angeboten wird und auch einen Anspruch hat, von der ganzen Welt gehört zu werden.

Die Katholizität der Kirche zeigt sich auch darin, dass ihre Lehre und ihre Ämter weitergibt, die Sakramente von Generation zu Generation verwaltet und in all dem den immer gleichen Auftrag wahrnimmt.

Für heute Grüß Gott, rums.
Dienstag, 30. Juni 2009 22:07
Galatea: Genau das, Herr rums,
ist der casus knaxus:
Deshalb ist es auch heute nicht gerechtfertigt, bei der Wesensbestimmung des Christentums auf die Kennzeichnung des Katholischen zu verzichten.

Es ist ein Bubblegum-Argument zu verkünden, man verkündige etwas, was man, je nun, vielleicht tief drinnen glaubt, was aber in Wirklichkeit von der Wirklichkeit bereits kilometerweit überholt ist, und alles mögliche, aber sicher nicht irgendeine Wahrhaftigkeit repräsentiert – und wenn, dann muss das Kirchenrecht herhalten, worunter sich sämtliche Weltenordnungsgegner fein subsumieren lassen müssen.

Katholizität setzt immer Qualität voraus, ganz vor allem im Denken.
Dienstag, 30. Juni 2009 21:58
rums: @Galatea
(…)Das beschreibt es völlig richtig. Qualität beinhaltet sowohl Form als auch Inhalt.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die Katholizität aber ist etwas Wesentliches, etwas Qualitatives und Innerliches, das auch beim Widerspruch gegen die Empirie und gegen den Augenschein beibehalten werden muss, etwa auch dann, wenn die Kirche wieder wie eine Insel im Ozean der nichtchristlichen Welt existiert.

Deshalb ist es auch heute nicht gerechtfertigt, bei der Wesensbestimmung des Christentums auf die Kennzeichnung des Katholischen zu verzichten.
Dienstag, 30. Juni 2009 21:46
Galatea: Sehr geehrter Herr rums:
In diesem qualitativen Sinn muss die Kirche auch heute noch die Katholizität behaupten, auch wenn sie sich damit den Vorwurf einhandelt, sich von den anderen christlichen Gemeinschaften abzusondern; denn die Absonderung ist immer etwas Faktisches, etwas Akzidentelles, etwas aus der noch unvollkommenen irdischen Existenzweise der Kirche Stammendes.

Das beschreibt es völlig richtig. Qualität beinhaltet sowohl Form als auch Inhalt.

Sehr geehrte Frau clarissa colonia,

vielleicht liegt das daran, daß die orthodoxen Kirchen autokephale apostolische Kirchen eigenen Rechts sind? (Dazu bedurfte es keineswegs erst des morgenländischen Schismas von 1054.)

Man glaubt es ja nicht. Dieselben Leute, nicht Sie Frau cc., ich erlaube mir nur Sie zu zitieren, die behaupten, Gott sei nicht katholisch, lechzen nur so nach dem Kirchenrecht.

Anstelle von Ökumene, Gleichheit, Respekt heißt es plötzlich: Schisma und Exkommunikation.

Herr Gotthard: die Reporter werden nicht mehr recht gewusst haben, was sie schreiben sollen. Was Ihnen stinkt, ist, das stinknormal ist, was Sie seit Jahren hier als abartig kommentieren. Besuchens doch lieber die Homo-Threads.
Dienstag, 30. Juni 2009 21:33
Burgorus: Werte Clarissa,
Weil Sie einiges mit Fragezeichen versehen haben, kruz aus Wiki:

Am 14. September 1955 wurde er erster Erzbischof von Dakar. 1960 berief Papst Johannes XXIII. Lefebvre in die zentrale Vorbereitungskommission für das Zweite Vatikanische Konzil und verlieh ihm die Würde eines päpstlichen Thronassistenten. 1962 bewog er ihn zum Amtsverzicht in Afrika zugunsten seines einheimischen Schülers Hyacinthe Thiandoum; danach war Lefebvre für sieben Monate Bischof von Tulle (Frankreich). Im September 1962 wurde er zum Generaloberen der Spiritaner und Titularerzbischof von Arcadiopolis und von Synnada in Phrygia Salutaris gewählt… Opposition zu den postkonziliaren Entwicklungen … und gab nach und nach seine kirchlichen Ämter auf.

Wenn EB Lefebvre auch noch seine Titularbistümer Arcadiopolis und Synnada niedergelegt hat, scheint er tatsächlich keine eigenberechtigte Hirtengewalt mehr besessen zu haben. Ob er sie niedergelegt hat, halte ich für nicht sicher. Denn solche sind ja Ämter, wo es nichts zu tun gibt außer zu beten, dass das Bistum wieder in katholische Hand kommt.

Die Eingrenzung der Hirtengewalt auf das Bistum gilt doch nicht, dachte ich mir. Es kann doch etwa ein Priester auch in einer benachbarten Diözese Sünden vergeben.
Dienstag, 30. Juni 2009 21:25
Jörg Guttenberger, Köln: Ruhrgebietler: Hl. Geist und Piusbrüder
An der Führung der Piusbrüder durch denn hl. Geist hege ich erhebliche Zweifel (ohne damit eine apodiktische Aussage verbinden zu wollen): Der hl. Geist ist immer der Geist der Freiheit (Gal. 5,13: „Brüder, Ihr seid zur Freiheit berufen, nur macht aus die Freiheit keinen Anlaß für die menschliche Selbstsucht, sondern dient einander in Liebe!“ Das Festhalten am Katholizismus und die damit verbundene Ablehnung von Ökumene und Religionsfreiheit scheint mir ein sicheres Zeichen für mangelnde Verbindung zum hl. Geist zu sein.

Wenn wir uns mit dem hl. Geist einlassen, ist es mit der Ruhe vorbei, wie uns Abt Emmanuel Heufelder in einem Vortrag bei „Kloster auf Zeit“ mitgegeben hat. Eigentlich müssen wir – so Heufelder – bitten: „Komm, hl. Geist und störe mich!“

Der Sturm und die Unruhe, der wir als Kirche heute ausgesetzt sind, kann m. E. als Auforderung des hl. Geistes verstanden werden, mit seiner Hilfe mit christlichem Verangtwortungsbewußtsein und christlicher Liebe den heutigen Problemen zu begegnen. Das geht freilich nicht von heute auf morgen, wir benötigen hierzu viel innere Kraft, die kaum anders als durch Stille erwerbbar ist: „In der Stille liegt die Kraft“. Ein zu viel an Zerstreuung ist dem ganz sicher nicht förderlich.

Interessant wäre, wie die Mönche und Nonnen von Groß-St. Martin in Köln, die bekanntlich halbtags ihrem bürgerlichen Beruf nachgehen, die Probleme des Arbeitslebens bewältigen und glaubwürdige Zeugen der Liebe und Herzensgüte unseres Herrn zu sind.
Dienstag, 30. Juni 2009 21:18
r.ruhrgebietler: gottlos (aka gotthard)
sind sie auch wachgeworden? oder haben sie die medikamente abgesetzt? welche sprache meinen sie denn zu sprechen? die des Rosenkranzes? der Lauretanischen Litanei? die Litanei zum hlg. Herzen Jesu?
ach, sie kennen diese nicht? das ist aber schade.
Dienstag, 30. Juni 2009 21:14
Gotthard: Stammtisch
jetzt wird schon der Zaitzkofener Stammtisch bemüht … und der indische Priester, der kein Bayrisch spricht, gegen die Piusbrüder, die auch kein Bayrisch sprechen, ausgespielt.
Mir san echt katholisch!!!!
Dienstag, 30. Juni 2009 21:04
clarissa colonia: Eigenberechtigte Hirtengewalt, werter Burgorus,
übte Marcel Lefebvre nur als Generaloberer der Weißen Väter (?) über seinen Orden und als Diözesanbischof von Dakar (?) innerhalb der Grenzen seines Geebietes aus. Mit der Niederlegung beider Ämter erlosch auch die damit verbundene eigenberechtigte Hirtengewalt.

Weil die von ihm gegründete Priesterbruderschaft vom apostolischen Stuhl niemals als Inkardinationsverband ordentlich errichtet wurde (und daher kirchenrechtlich als solche inexistent ist), kann mit iher Leitung auch nicht die Innehabe kanonischer Hirtengewalt verbunden gewesen sein.

Formal hat Lefebvre an jenem denkwürdigen Tag im Juni 1988 nur seine Weihegewalt unerlaubt weitergegeben (wegen fehlenden päpstlichen Weiheauftrags); kirchliche Hirtengewalt, die er nicht (mehr) besaß, konnte er auch nicht weitergeben.
Dienstag, 30. Juni 2009 20:37
Burgorus: Wenn ich Sie richtig verstanden habe, werte Clarissa,
bedeutet dies, dass mit dem Bischofsein noch nicht die Inhabe des Hirtenamtes verbunden ist.

Um wieder zum Fall Piusbruderschaft zurückzugelangen, EB Lefebvre hatte als Amtsbischof einer Diözese die Hirtengewalt („eigenberechtigt“). Da er mit den vier geweihten Bischöfen sein Werk fortsetzen wollte, gehe ich aber davon aus, dass er seine Hirtengewalt an diese vier Bischöfe weiterdelegiert hat („delegierte“ Hirtengewalt). Ich gehe ebenso davon aus, dass sich diese Delegierung nicht nur auf Einzelhandlungen bezog. Er wollte ja, dass sein Werk nach seinem Tod fortbesteht.

Oder ist Ihrer Meinung nach das delegierte Hirtenamt der Pius-Bischöfe erloschen, sobald der Nachfolger von EB Lefebvre sein Amt angetreten hat. Hatte EB Lefebvre eine Berechtigung, das Hirtenamt (generelle Übertragung) auch über seinen Tod hinaus weiterzudelegieren? Das scheint mir eine entscheidende Frage zu sein.
Dienstag, 30. Juni 2009 20:23
clarissa colonia: Die Innehabe der Weihegewalt, werter Burgorus,
berechtigt nicht zur Ausübung von Hirtengewalt. Jegliche Sakramentenspendung kraft bestehender Weihegewalt erfolgt (ausgenommen allein Buße, Eucharistie und Krankensalbung bei konkreter Todesgefahr für den Empfänger) illegitim, wenn sie ohne Innehabe rechmäßig verliehener Hirtengewalt erfolgt.

Diese Hirtengewalt kann sein:

* eigenberechtigt bei Innehabe eines kirchlichen Hirtenamtes (z.B. Diözesanbischof oder Ortspfarrer)
* delegiert bei fallweiser oder genereller Übertragung durch den eigenberechtigten Inhaber an einen Delegaten (z.B. ein Priester wird vom Diözesanbischof einzelfalldelegiert, eine Kapellenweihe vorzunehmen).
* stellvertretend, wenn dem eigenberechtigten Inhaber von Rechts oder Amts wegen ein Stellvertreter beigegeben ist (z.B. Stellvertretung a jure: Diözesanbischof muß für die Ausübung seiner Rechtsprechungsgewalt einem Gerichtsvikar bestellen, der die gleichen Rechte ausübt wie er selbst; Stellvertretung ab officio: dem Pfarrer wird ein ihm gleichberechtigter vicaris parochialis begegeben).
Dienstag, 30. Juni 2009 20:09
Burgorus: @Clarissa: Hirten- und Weiheamt
Sie hatten mir doch mal den Unterschied zwischen Hirten- und Weiheamt erklärt. Die Piusbrüder haben die vollgültige Weihe, nicht aber das Hirtenamt, sodass sie Ihrer Meinung nach keine gültige Absolution erteilen können.

Jetzt würde mich noch interessieren, ob die vier Bischöfe der Piusbruderschaft auch das Hirtenamt innehaben.
Dienstag, 30. Juni 2009 19:52
Brandenburgis: @Clarissa
Daran liegt es, wie leicht zu ermittlen ist, nicht. Es ist der leichtverstänldcihe Neid auf den Träger einer authentischen Bischofs- (und Priester)weihe.
Dienstag, 30. Juni 2009 19:40
clarissa colonia: Nun, werter Burgorus,
vielleicht liegt das daran, daß die orthodoxen Kirchen autokephale apostolische Kirchen eigenen Rechts sind? (Dazu bedurfte es keineswegs erst des morgenländischen Schismas von 1054.)
Dienstag, 30. Juni 2009 19:34
Burgorus: @Brandenburgis:
Natürlich wusste ich, dass Bischof Müller Bischof Galaretta keiner Begrüßung gewürdigt hat.

Ich wollte dennoch mal in die Rolle eines normal denkenden Katholiken schlüpfen. Wäre ein russisch-orthodoxer Bischof gekommen und hätte in seiner Diözese russisch-orthodoxe Bischöfe geweiht, hätte er ihn sicher begrüßt.
Dienstag, 30. Juni 2009 18:55
dzidek0809: Der „KAMPF“ der deutschen Bischöfe ist bereits verloren!
Bin ein ganz normaller katholik. Habe noch nie im Leben eine „alte Messe“ besucht. Aber so wie ich das sehe, haben die dt. Bischöfe jetzt schon gegen die Piusbruderschaft verloren. Die Piusbruder wissen was sie wollen, und bleiben dabei. Die Bischöfe sind verzweifelt und falsch und nicht mehr katholich… also… weiter so Bischof Müller.
Dienstag, 30. Juni 2009 18:14
Brandenburgis: @Burguros
Sie scherzen! Bischof Müller ist natürlich seinem schlechten Ruf gerecht geworden und hat alle Regeln der Kollegialität und Brüderlichkeit hintan gestellt.

Ich halte es übrigens für unwahrscheinlich, daß Müller überhaupt Bischof ist. Wahrscheinlich handel es sich bei „Müller“ um einen Simulanten.
Dienstag, 30. Juni 2009 17:54
Burgorus: Wie verlief denn eigentlich die Begrüßung des Bischofs Alfonso de Galaretta seitens Bischof Müller?
Es kommt ja nicht jeden Tag ein spanischer Bischof in die Diözese des Regensburger Bischofs Müller. Wieviele Sekretäre Exzellenz Müllers waren bei der Begrüßung anwesend? Fand die Begrüßung im Festzelt statt oder hat ihn Bischof Müller in Regensburg empfangen?

Hat Exzellenz Müller Exzellenz Alfonso de Galaretta lateinisch begrüßt? Oder kann er gar spanisch? Oder kann Ex Galaretta Deutsch? War die Atmosphäre während der Begrüßung freundlich? Hatten sie sich über die bevorstehenden Gespräche zwischen Rom und der Piusbruderschaft über Lehrfragen ausgetauscht?

Könnte sich nicht jemand mal die Mühe geben, über die Begegnung der beiden Bischöfe ein wenig zu berichten!
Montag, 29. Juni 2009 23:34
pamino: pædicabo ego vos et irrumabo
Sonntag, 28. Juni 2009 23:23, Simplicius: pamino und Aristophanes – Hinweis: Ich empfehle zur Einführung: Kenneth Dover, Homosexualität in der griechischen Antike, München 1983Ich sehe, daß Ben Sira schon auf die Dich frappierende Rache der Götter gekönnt hingewiesen hat; so muß Dich der Leser von ganz Aristophanes nicht mehr auf engl. ins Gesicht schlagen.
Ich sehe jetzt, wo Du das abgeschrieben hast. Die englischen Altphilologen, die solche Bücher schreiben, sind immer alte Oxbridger Knaben, die ihre Schwulität in den public schools gelernt haben und mit Vorliebe Kontaktsports wie Rudern und Rugby treiben, wenn sie nicht vom Orchideentyp sind. Deine Abschrift setzt wohl einen kreuz.net-Rekord in petitione principii.
Ich hatte sowieso immer den Eindruck, daß es hier kaum schwule Altphilologen gibt. So muß man halt solche wichtigen Sachbücher einf- ich meine, importieren. Hoffentlich hat wenigstens ein saupreüßischer Anglist-Schwuler übersetzt und ist dafür von der Bogenhausener Freiwilligen Feüerwehr verprügelt worden.
Montag, 29. Juni 2009 23:33
Leo Miles: @Chris
Wie kann Luthers Bibelübersetzung „perfekt“ sein, wenn er selber Worte einfügt und dafür andere verschmäht?

Der damalige Papst hat ihn darauf hingewiesen. Die Antwort Luthers: „Der Dr. Luther will’s so haben.“

Das klingt doch sehr wohl nach Satan. Oder wie wär’s mit Luthers Polemik über die aufständischen Bauern: „Schlagt sie tot wie die Hunde“.
Montag, 29. Juni 2009 23:30
Marcelus: Bischof Müller soll zu seinen modernistischen Dogmenleugnern
und zum deformierten Ritus Zuflucht suchen …
wir Katholiken gehen auch ohne ein solches „Kultoberhaupt“ unseren Weg … und auch ohne „Kultoberhauptpapst“ …
Montag, 29. Juni 2009 23:29
Chris: Die katholische Kirche
Die katholische Kirche entstand mit Jesus Christus: Brechet diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich hn wieder aufbauen!
Was Luther angeht, so ist es wahr, das er von dämonischen Vorstellungen geplagt war, aber die Lutherübersetzung ist noch heute perfekter als jede andere. Das kann ein Teufel oder Dämon nicht vollbringen. Die Spaltung hat ihre Ursachen: Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele eben nicht aus dem Feegefeuer springt, gegen Kohle! Das musste ja zum Schisma führen.
Die Religion des Menschen ist der Humanismus und Freimaurerei Schwachkopf!
Montag, 29. Juni 2009 23:03
Leo Miles: @lateinheini
Die katholische Kirche entstand im 1. Jh. Sie wurde von unserem Herrn Jesus Christus selbst gegründet. Der „Weihestammbaum“ eines jeden korrekt geweihten katholischen Priesters geht bis ins 1. Jh. zurück. Das nennt man die apostolische Sukzession.

Jesus sagt: „Der ist es, der mich liebt, der meine Worte hält.“ Und weiter zu seinen Aposteln: „Lehret sie alles halten, was ich euch geboten habe.“ Und daran hält sich die Piusbruderschaft.

Paulus sagt: „Wenn einer kommt, und sei es selbst ein Engel, und predigt euch ein anderes Evangelium, der sei verflucht.“

Der Protestantismus ist eine Königin unter den Häresien. Vielleicht ist er sogar DIE Häresie schlechthin. Es ist die dann im Abendland manifestierte Religion des Menschen, die Religion des „Ich“ und „Wir“, die auch ohne Gott „funktioniert“. Aus dem Protestantismus entwickelten sich alle modernen Ideologien wie der Totalitarismus, der Kapitalismus, der Liberalismus, bis hin zum Marxismus.

Luther erschien 1500 Jahre nach Christus. Er trat aus Angst vor einer weltlichen Strafe (aufgrund eines Totschlagdeliktes) ins religiöse Leben ein. Er war enorm gequält von dämonischen Vorstellungen, Angstzuständen und Verzweiflung. Aus diesem Geisteszustand heraus schuf er sein „Evangelium“. Und einem solchen kranken Menschen folgen die Protestanten; einem verspäteten „Apostel“, der nicht berufen ist. Warum folgen sie ihm?: Weil er die Religion des Menschen etablierte, in der sich jeder seine eigene „Rechtfertigung“ zusammenbasteln kann…
Montag, 29. Juni 2009 22:56
Schalom: Neuigkeit, die Alten Messler werden siegen!
Halleluja !
Uns Bruder Elijahu wird bei den Piusbrüdern eintreten.

2015 ist seine Priesterweihe.
Montag, 29. Juni 2009 22:44
pamino: Archieṗs Colonien: und die überlieferte Liturgie
Sonntag, 28. Juni 2009 22:56, Ben Sira: […]@pamino: Ich hätte Sie jünger geschätzt.Tun viele; hat Vor- und Nachteile. : ♪♬♪♬♪♬♪
Der Kölner Kardinal gilt doch als einer der traditionellsten Bischöfe, die es in Deutschland z. Zt. gibt. Deshalb verstehe ich den Schluss Ihrer Überlegung nicht.Ich bin immer von der Liturgie ausgegangen, und –
Os, lingua, mens, sensūs, vigor
Confessionem personent
– innerhalb der Liturgie immer von Wort/Ton. Der Kardinal ist dogmatisch konservativ, was ich natürlich begrüße, aber auch gegen die traditionelle Liturgie; er hat einem Petrus-Priester bei dessen Antrittsaufwartung gesagt: „Warum will ein junger Priester wie Sie diese alte Messe lesen?“ – die er immerhin schon vor Jahren hier zugelassen hat, wenn auch einige Jahre lang unter Schweigepflicht (!). Andererseits: Das Dreikönigsfest-Pontifikalamt, das unter seinem Vorsitz von drei auswärtigen Ordinarien zelebriert wurde, sah und hörte sich in großen Teilen fast wie ein altes aus. Ich argwöhne, daß fehlende Lateinkenntnisse hier eine Rolle spielen könnten. Die monatliche (neue) Sonntagsvesper op lateinisch ist sprachlich und musikalisch ein Graus. Auch war der C. am Anfang wegen seines parachutages aus Berlin beim Domkapitel verhaßt.
Dass die groß- oder bildungsbürgerliche Elite immer über den Tellerrand schaute – auch vor 45 Jahren – ist doch beruhigend.Das verstehe ich wiederum nicht. Die Predigt ist kein Teil des vorkonz. Amtes, sondern nur ein Einschub. „It’s the Mass that matters!“
Montag, 29. Juni 2009 22:13
Marcelus: Unter dem postmontinianischen Papsttum dürfen alle in der Kirche sein und „Hierarchen“ spielen:
Modernisten (also Nichtkatholiken), Protestanten (auch Nichtkatholiken) – nur Katholiken haben hier nichts verloren.
Recht haben sie!
Montag, 29. Juni 2009 22:10
r.ruhrgebietler: Werter Jörg,
FSSPX ist geleitet und gefuehrt vom Hlg. Geist! daher darf sie sich mit recht als bewahrerin der unverkuerzten glaubenslehre fuehlen und streiterin der ewig gueltigen trid. Liturgie. die feuhrung durch den Hlg.Geist zeigt sich auch in den ueberaus notwendigen Weihen der Neupriester – was durch den Hlg. Vater klar und unmissverstaendlich toleriert wird. Der Hlg. Vater wird aber dazu noch in diesem jahr etwas verkuenden.
Ihnen und den Seelen in der bekennenden nachfolge Jesu Christi einen gesegneten abend und eine gute nachtruhe!
Montag, 29. Juni 2009 21:58
Stephanus: Das Neueste vom Wochenende
Montag, 29. Juni 2009 20:12
Guttenberger: Rums: Herzlichen Dank
für Ihre Stellungnahme, der ich mich vollinhaltlich anschließe!

Ein Ziel von VATII war es, die katholische Kirche aus der (ideologischen) Enge des Katholizimus herauszuführen in die ursprüngliche Freiheit Ihrer Katholizität!

Ich sehe, mich hier vertan zu haben. Setzen Sie bitte statt „Freiheit“ das Wort „Weite“ , denn so wollte ich mich ausdrücken:

Ein Ziel von VATII war es, die katholische Kirche aus der (ideologischen) Enge des Katholizimus herauszuführen in die ursprüngliche Weite Ihrer Katholizität!
Montag, 29. Juni 2009 20:04
Jörg Guttenberger, Köln: Ben Sira, Ruhrgebietler: Tradition
(Nachlängerem auslandaufenthalt wieder daheim; dieser Hinweis für Ben Sira) Sie schreiben richtig: Wer in der Tradition (also nicht im Traditionalismus) steht, ist frei.

Der Ökumenismus st die ideologische Ausgabe der vom Konzil geforderten Ökumene und daher abzulehnen.

Das Problem ist, die Pius-Brüder offenbar Angst vor dem hl. Geist haben und daher die Freiheit fürchten, wohingegen den das öffentliche Erscheinungsbild weitgehend mitprägenden 68er der hl. Geist sowieso egal ist.

Ben Sira: es gibt nun einmal übergeordnete Rechtsgrundsätze, an denen auch das Kirchenrecht nicht vorbeikommt.
Montag, 29. Juni 2009 19:53
rums: Jörg Guttenberger, Köln
(…)Ein Ziel von VATII war es, die katholische Kirche aus der (ideologischen) Enge des Katholizimus herauszuführen in die ursprüngliche Freiheit Ihrer Katholizität!

Aber man kann nicht fordern, dass die Kirche wegen faktischen Spaltungen auf dieses ihr Selbstverständnis qualitativer Art verzichtet oder den Anspruch preisgeben müsste, als Kirche Christi genauso für das Ganze bestimmt zu sein wie Christus selbst.

In diesem qualitativen Sinn muss die Kirche auch heute noch die Katholizität behaupten, auch wenn sie sich damit den Vorwurf einhandelt, sich von den anderen christlichen Gemeinschaften abzusondern; denn die Absonderung ist immer etwas Faktisches, etwas Akzidentelles, etwas aus der noch unvollkommenen irdischen Existenzweise der Kirche Stammendes.

Ein guter Aufweis, Danke.
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