Die ‘Süddeutsche’ ist vom Weiheritus der Alten Kirche beeindruckt
Wenn ein deutscher Erzbischof den Kern des Christentums frech leugnet, ist das für Neokonservative „sicherlich bedenklich“. Doch ein – vom Vatikan tolerierter – Verstoß gegen das Kirchenrecht ist für diese hirnlosen Paragraphenreiter die Sünde gegen den Heiligen Geist. Pressesplitter.
„Eine Verschiebung der Weihen bis zur Klärung des kirchenrechtlichen Status
der Bruderschaft hätte – bei aller gebotenen Sensibilität im Umgang mit Berufungen – keine persönliche
Katastrophe für die Beteiligten bedeutet […]. Statt die Problematik auf ihre Verursacher, nämlich
die Bruderschaft selber, zurückzuführen, stimmt man ein in die stets gesellige Dauerkritik an den deutschen
Bischöfen. Dem Ziel der gewünschten Einheit zwischen dem Papst und den Bischöfen seiner Heimat ist
das jedoch eher abträglich. Der Verweis auf sicherlich bedenkliche oder gar fehlerhafte Äußerungen
manches deutschen Kirchenfürsten entschuldigt den »Verhandlungsstil« oder eher »Nicht-Verhandlungsstil«
der Piusbruderschaft jedenfalls nicht.“
Der CDU-Jungpolitiker und Gründer der neokonservativen ‘Generation
Benedikt’, Nathanael Liminski, in einem Artikel für die neokonservative Seiten ‘kath.net’.
‘Die Welt’
schimpft wild drauflos
„Die harmlosen Appelle deutscher Bischöfe, doch bitteschön den Bogen nicht zu
überspannen, wurden von den widerspenstigen Traditionalisten eiskalt ignoriert.“
Der inoffizielle Pressesprecher
der Lehmann-Kirche, Gernot Facius, in einem Kommentar für die Tageszeitung ‘Die Welt’.
Geradezu absurd?
„Wenn die Pius-Bruderschaft sich zur Rechtfertigung der Priesterweihen auf einen Notstand beruft, der
über die Rechtsordnung hinausreicht, so ist das in keiner Weise rechtlich tragfähig. Das Notstandsargument
ist geradezu absurd. Es gibt in Deutschland und in anderen Ländern genug katholische Bischöfe, die in
Gemeinschaft mit dem Papst stehen und das Weihesakrament rechtmäßig spenden können.“
Der Münchner
Kirchenrechtler, Benediktinerpater Stephan Haering, im Interview mit Regina Einig für die katholische
Zeitung ‘Tagespost’.
Der Starrsinn der Bischöfe
„Bei der Sitzung des Diözesanrates am Freitag in Stuttgart
sagte Bischof Gebhard Fürst des Bistums Rottenburg-Stuttgart, er habe den Eindruck, daß sich »der Starrsinn
der Piusbrüder und ihrer Amtsträger« noch verfestigt habe. Er forderte die Bruderschaft auf, Provokationen
zu unterlassen […]. »Andernfalls muß ich der Piusbruderschaft alle Absichten lauterer Art absprechen«.“
Aus einem Bericht der Webseite der deutschen Bischofskonferenz ‘katholisch.de’.
Polemische ‘Tagespost’
„Die Art und Weise, wie die Piusbruderschaft in den vergangenen Wochen aufgetreten ist, hat die anstehenden
Gespräche mit Rom schwer belastet und zu Recht den Zorn der deutschen Bischöfe hervorgerufen. Provozieren
und polemisieren: Das ist nicht nur schlechter Stil. Das läßt tief blicken. Die Piusbrüder scheinen
Gefallen daran gefunden zu haben, die Kirche vor sich herzutreiben.“
Markus Reder in einem Kommentar
für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.
Eines läßt sich nicht leugnen
„Optisch macht der [alte Weihe-]
Ritus weit mehr her als jeder ökumenische Wortgottesdienst, der für die Piusbrüder nur eines von vielen
Anzeichen für die Protestantisierung der katholischen Kirche und damit ihres Niedergangs ist.“
Der Journalist
Sebastian Beck in der deutschen Tageszeitung ‘Süddeutsche’.
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87 Lesermeinungen
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#87 Lieblingsuli 08:18:25 | Freitag, 2. Oktober 2009
Polemische Tagespost? Mitnichten – ich schätze die Tagespost ob ihrer ausgewogenen und unaufgeregten
Berichterstattung. Dies ist ein wohltuender Kontrapunkt in unserem hektischen und von Egoismus penetriertem
Alltag. Was mich am meisten beunruhigt, ist die Beratungsresistenz, die auch bei einigen Kommentaren deutlich
wird.
Ius divinum sive proprium sive positivum sive naturale, werter superfluenter Zuschreiber ist genau das,
was das legitime kirchliche Lehramt als solches definiert (hat) und in die positive kirchliche Rechtsordnung
aufgenommen hat. Dabei handelt es näherhin um: Die pontifikale Primatialgewalt, die Unterscheidung zw.
Klerikern und Laien, das Recht der Gläubigen auf Sakramentenempfang, die Unauflöslichkeit der Ehe, die
Verpflichtung zum Empfang des Bußsakraments, die Gleichheit der Würde aller Gläubigen. Ein Notstand
wie von bekannter Bruderschaft behauptet bestünde nur, wenn es Gläubigen (z.B.) unmöglich wäre die
gültigen Sakramente der Kirche zu empfangen. Doch, der Empfang aller sieben Sakramente ist den Gläubigen
in er katholischen Kirche impletis implendis jederzeit möglich. Eine Notlage kraft göttlichen Rechts
läge nur dann vor, wenn in der katholischen Kirche keine gültigen Sakramente gespendet würden. Daher
meine einfache Frage an Sie (und ich erbitte eine klare Antwort mit Ja oder Nein): Sind die in der katholischen
Kirche gespendeten Sakramente Ihrer Meinung nach gültig?
nochmals zu Cod.Just.6.23.3 Mittwoch, 1. Juli 2009 00:28, clarissa colonia: Werter pamino, Wie gewünscht:
Liebe clarissa, vielen Dank für die ausführliche Begleitinformation. Leider ist Deine Übersetzung nicht
wörtlich genug, um mir in meiner Schwierigkeit vollends behliflich zu sein. Ich darf an diese erinnern:
[…] dieser kurze Text gibt mehrere grammatische Rätsel auf. Da er […] offensichtlich kein im bestmöglichen
Latein verfaßter ist, könntest Du bitte eine Übersetzung liefern und gleichzeitig die beiden von mir
fett gesetzten Stellen kommentieren? [jetzt nur noch die zweite Stelle:] Licet lex imperii sollemnibus
iuris imperatorem solverit, nihil tamen tam proprium imperii est, ut legibus vivere ‘zwar entbindet das
Gesetz über die Herrschergewalt den Kaiser von den Formvorschriften; gleichwohl ist nichts sosehr ein
Merkmal des Kaisertums, als nach Maßgabe der Gesetze zu handeln’. Also: 1. Bestimme ausführlich Akzidenz
und Syntax von vivere im obigen Kontext. 2. Erfinde eine Übersetzung, die den lexematischen Parallelismus
imperii – imperatorem – imperii behalte. (‘Herrschergewalt’ – ‘Kaiser’ – ‘Kaisertums’ gilt nicht, denn
das erste und dritte Glied sind eben wegen des Parallelismus des Originals semantisch zu restriktiv, so
daß deren Auswahl willkürlich, wenn nicht tendentiös anmutet.) Anhand dieser Information werde ich
dann selber einen Übersetzungsvorschlag machen. Nota: vivere wurde schon Deiner Selbstkorrektur unterzogen.
Eine korrupte Textstelle? Gibt es überhaupt eine textkritische Ausgabe?
An die hier, die der deutschen Sprache mächtig sind: im ersten Artikel oben: „Auf Seiten der Mächtigen“
steht folgender Satz: „Dem Ziel der gewünschten Einheit zwischen dem Papst und den Bischöfen seiner
Heimat ist das jedoch eher abträglich.“ Lese ich das so richtig, dass dieser Satz bedeutet, dass eine
Einheit zwischen dem Papst und den deutschen Bischöfen hergestellt werden muss bzw. erwünscht wäre
?? Das wäre dann wohl unfreiwilligerweise eine wahrscheinlich korrekte Aussage ! :)3
Clarissa – Recht? Unterscheiden Sie bitte einmal zwischen positivem Recht, davon faseln Sie beständig
und Göttlichem Recht oder Naturrecht, die letztlich in Übereinklang stehen müssen. Das ist nachweislich
der von Ihnen „untersuchten Rechtslage“ der Piusbruderschaft der übergesetzliche Notstand, für jurisitisch
nicht gebildete Leser, das Göttliche Recht bricht das positive Recht, hier das kanonische (kirchliche)
Recht. Damit ist die Piusbruderschaft, der es um die Seelen der Menschen geht, dieser Notstand gegeben,
denn die sogenannte katholische Hierarchie – an der Spitze Ratzinger – zerstören respektive gefährden
den Glauben und damit das Heil der Seelen. Das, Teuerste, wissen Sie auch, aber Sie hoffen, dass die weniger
auf diesem Gebiet Gebildeten auf Ihre Argumentation hereinfallen.
Nun, die für mich immer noch ungelösten resp. unentschiedenen Fragen sind: Warum hält sich die Bruderschaft
nicht an das Recht – besonders dort, wo dies nicht nur ohne Nachteil, sondern sogar zum eigenen Vorteile
tun könnte? Und, wenn sie sich schon nicht an das geltende Recht hält, wieso dann nicht wenigstens an
das „alte“? Und, wenn sie sich schon nicht der kirchlichen Ordnung derart verpflichtet fühlt, daß sie
sich auch an deren Rechtsordnung, wieso strebt sie dann „zurück“ in die Kirche?
περὶ Χάους Mittwoch, 1. Juli 2009 00:51, Ben Sira @nixnutz: Danke für den exzellenten Hinweis!
Ich hatte das nur so auf die Schnelle und aus dem Gedächtnis zitiert, ohne auf die Genauigkeit zu achten.
Sie haben natürlich Recht! Was Dein Gedächtnis geliefert hat, ist eine Parodie des Originals von In
principio erat Verbum: ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ Λόγος. Mittwoch, 1. Juli 2009 00:46, DJM @Nixnutz:
Der Kosmos und das Chaos? Der Kosmos als die Ordnung. D. A. S. – Die Armen Seelen (@Nixnutz: at cur effugiat
tuos iambos?) Altare majus, Tabernaculum immobile, oft benutztes Mythos (τὸ μῦθος -ους), ὁ
κόσμος ‘Ordnung [ohne ‘als’], Schönheit’, plus τὰ κοσμητικά und Cleopatraæ leider
nicht überlieferte Monographie Περὶ κοσμητικῶν. Mittwoch, 1. Juli 2009 00:43, Nixnutz @
Ben Sira: en arche en … ho chaos? nach meinen Wörterbüchern heißt es: to chaos, tou chaous n. Nach
meinen auch, von χαίνω ‘gähne’. Ich denke, deshalb heißt es auch im Deutschen „das Chaos“. hihi
Dieses Chaos ‘Gähnen’ ist das erste Prinzip der Schöpfung in der dem Hesiod zugeschriebenen Theogonie.
Sollte ein Vorsokratiker davon abgewichen sein, so hätte ich eigentlich einen Vermerk dazu finden sollen.
Aber auch Wörterbücher können Lücken haben. hihihi cf. Gen.1.2 [ἦν] σκότος ἐπάνω τῆς
ἀβύσσου ‘[erant] tenebrae super faciem abyssi’. ἄβυσσος ‘Vntiefe’.
Werter Pamino Bin ich denn der einzige hier, die Genauigkeit verdient? Aspekte, die zwischen zwei Diskutanden
klar sind, müssen nicht jedes Mal in aller Ausführlichkeit benannt werden. Das sit doch simpelste Hermeneutik,
die Sie zweifellos exzellent beherrschen. Ich glaube, es geht um eine comparatively soon-ending story.
Nun ja, da es sich um Hypothesen handelt, ist Ihre ebenso berechtigt wie meine. Zum Ausdruck bringen wollte
ich v. a., dass die gegenwärtig unklare Situation m. E. zum Schaden für die gesamte Kirche (die gesamte
römisch-katholische K.) ist und dieser Zustand mich – als jemandem, der dieser Kirche eng verbunden ist –
mit Sorge erfüllt. Vnd wieso ist eine alte Vngehorsamsgeschichte, die seit 1975 läuft, plötzlich zu
einem unsäglichen Ärgernis geworden? Nun, auch hier geht es, wie eben angedeutet, zunächst einmal um
eine – wie immer völlig fehl- und korrigierbare – Einschätzung meinerseits. Und nach dieser einschätzung
wird der Schaden für die Kirche je größer, desto länger die „Trennung“ dauert, weil sie sich nunmehr
ja auch verfestigt hat insofern als aus einer ursprünglchen Gruppe von Seminaristen um EB Lefevre sich
eine, wenn auch rehct kleine, Parallelstruktur – mit Kirchen, Firmungen, also auf dem Gebiet der klassichen
Pfarrseelsorge – entwicklet hat. und es dadurch immer schwerer wird, die beiden Seiten wieder zusammenzuführen.
Wie gesagt. alles nur meine Einschätzung (sentire cum ecclesia).
What The Pope Should Do Dienstag, 30. Juni 2009 23:43, Ben Sira @ werter Pamino: Die Piusbruderschaft
beugt nichts, sondern verstößt offen gegen geltendes kanonisches Recht. Der Papst tut gar nichts dagegen.
Die Formulierung war ja nicht für Sie geschrieben, ansonsten hätte ich auf größere genauigkeit geachtet. –
Bin ich denn der einzige hier, die Genauigkeit verdient? Dass die Piusbruderschft seit (mindestens) 1975
offen gegen den CIC verstößt, ist nun ncit gerade neu, aber doch genau das m. E. größte Ärgernis
in dieser unsäglichen Angelegenheit. Ärgerlich ist ebenfalls, dass man den Eindruck hat, es handele
sich um eine „never ending story“, etwa so wie beim zauberlehrling, dem alles entgleitet. – Ich glaube,
es geht um eine comparatively soon-ending story. Was sollte der Papst denn Iher Meinung nach gegen den
Ungehorsam der FSSPX tun? Nichts zusätzliches zu dem, was er schon aus anderen Gründen getan hat (Motu
proprio, Aufhebung der Exkommunikationen, fortschreitende Vorbereitung der dogmatischen Diskussionen).
Vnd wieso ist eine alte Vngehorsamsgeschichte, die seit 1975 läuft, plötzlich zu einem unsäglichen
Ärgernis geworden?
@ nixnutz Danke für den exzellenten Hinweis! Ich hatte das nur so auf die Schnelle und aus dem Gedächtnis
zitiert, ohne auf die Genauigkeit zu achten. Sie haben natürlich Recht!
@ Ben Sira: en arche en … … ho chaos? nach meinen Wörterbüchern heißt es: to chaos, tou chaous
n. Ich denke, deshalb heißt es auch im Deutschen „das Chaos“. Sollte ein Vorsokratiker davon abgewichen
sein, so hätte ich eigentlich einen Vermerk dazu finden sollen. Aber auch Wörterbücher können Lücken
haben.
Werter pamino, Wie gewünscht: „Alexander Severus an Antigonus – Zwar entbindet das Gesetz über die Herrschergewalt
den Kaiser von den Formvorschriften; gleichwohl ist nichts sosehr ein Merkmal des Kaisertums, als nach
Maßgabe der Gesetze zu handeln. Verkündet am 22. Dezember unter dem Konsulat des Lupus und des Maximus.“
Zur Frage der Sollennität schreiben Theodosius II. und Valentinian III. an den römischen Senat [Ravenna,
7. Nov. 426]: „Diejenigen Bestimmungen sollen künftig als allgemeine Gesetze von jedermann befolgt werden,
die entweder in einer Rede vor dem ehrwürdigen Senat enthalten sind [senatusconsultum] oder unter der
Bezeichnung „Edikt“ [inserto edicti vocabulo] bekanntgegeben werden, sei es, daß unsere eigene Initiative
[spontaneus motus] dazu gedrängt, sei es, daß eine Eingabe oder ein Bericht oder ein Rechtsstreit die
Gelegenheit für ein Gesetz herbeigeführt hat. Denn es genügt, daß sie als „Edikt“ gekennzeichnet und
durch amtliche Bekanntmachung … im ganzen Reich verbreitet werden … sie sollen nach dem Willen der
Kaiser auch den Ausgang ähnlicher Fälle entscheiden.“ [Paraphr.] Im Gegensatz dazu sollen Einzelfallentscheidungen,
„die wir bei Gelegenheit einer Sitzung ausgesprochen haben oder noch aussprechen werden, keine allgemeingültige
Entscheidung enthalten …“ [CodTheod 1,4,3]
@clarissa colonia wg. Cod.Just.6.23.3 Dienstag, 30. Juni 2009 20:50, clarissa colonia: Werter Ben Sira,
nachdem ich etwas in meinen Digesten geblättert habe, bin ich – unter gleichzeitiger Selbstkorrektur –
des Zitates mächtig: „Kaiser Alexander Severus an Antigonus [CodJust 6,23,3]: Licet lex imperii sollemnibus
iuris imperatorem solverit, nihil tamen tam proprium imperii est, ut legibus vivere. – Proposita XI kalendas
ianuarius[sc.-as] Lupo et Maximo consulibus.“ Liebe Clarissa, dieser kurze Text gibt mehrere grammatische
Rätsel auf. Da er a) ein juristischer und b) offensichtlich kein im bestmöglichen Latein verfaßter
ist, könntest Du bitte einer Übersetzung liefern und gleichzeitig die beiden von mir fett gesetzten
Stellen kommentieren? Ich weise vorgreifend darauf hin, daß sich das nihil tam proprium auf das Reich
bezieht und nicht, wie Du im früheren Beitrag sagtest, auf den Kaiser.
@ orlando Vielleicht sollte der Papst mit der Schweizergarde in allen Ländern einmarschieren in denen
die Priesterbruderschaft präsent ist. Vielleicht sollte er aber einfach zum unverfälschten Glauben zurückkehren,
Russland dem unbefleckten Herzen Mariens weihen und das zweite Vatikanum verwerfen. Nach meiner bescheidenen
Kenntnis – aber ich lasse mich das gern eines Besseren belehren – – wäre das dererste Auslandseinsatz
der schweizergarde – kann ein Papst ein von seinem Vorgänger approbiertes und in der Kirche rezipiertes
Konzil gar nicht „verwerfen“. – nicht Russland dem unbefleckten Herzen Mariens weihen, ohne erhebliche
Störungen im Verhöältnis zur russisch-orthodoxen Kirche zu provozieren. Aber nachdem Sie ihm diese
Vorschläge unterbreitet haben, wäre ich interessiert, seine Rekation zu erfahren! Im Voraus danke und
Schalom!
@Ben Sira Vielleicht sollte der Papst mit der Schweizergarde in allen Ländern einmarschieren in denen
die Priesterbruderschaft präsent ist. Vielleicht sollte er aber einfach zum unverfälschten Glauben zurückkehren,
Russland dem unbefleckten Herzen Mariens weihen und das zweite Vatikanum verwerfen. Das wäre ein Anfang.
In Deutschland hätten wir dann zwar eine neue Protestantensekte, aber auch wieder eine katholische Kirche.
@ werter Pamino Die Piusbruderschaft beugt nichts, sondern verstößt offen gegen geltendes kanonisches
Recht. Der Papst tut gar nichts dagegen. Die Formulierung war ja nicht für Sie geschrieben, ansonsten
hätte ich auf größere genauigkeit geachtet. – Dass die Piusbruderschft seit (mindestens) 1975 offen
gegen den CIC verstößt, ist nun ncit gerade neu, aber doch genau das m. E. größte Ärgernis in dieser
unsäglichen Angelegenheit. Ärgerlich ist ebenfalls, dass man den Eindruck hat, es handele sich um eine
„never ending story“, etwa so wie beim zauberlehrling, dem alles entgleitet. – Was sollte der Papst denn
Iher Meinung nach gegen den Ungehorsam der FSSPX tun?
Der Papst und das Kirchenrecht Dienstag, 30. Juni 2009 19:42, Ben Sira: Wenn aber ein Summus Pontifex
das Kirchenrehct beugt, dann sind „irgendwie“ alle Dämme gebrochen. Absurdum quod dicis, quia Papa toti
Ecclesiæ summus legislator, summus executor, summus judex. Der Papst kann in kirchenrechtlichen Dingen
vieles tun, nur kein Unrecht. Im vorliegenden Fall scheint er mir auch sehr vernünftig zu handeln. (Das
ist aber eine ganz andere Frage.) Die Piusbruderschaft beugt nichts, sondern verstößt offen gegen geltendes
kanonisches Recht. Der Papst tut gar nichts dagegen. Hör auf zu bellen wie ein langsam denkender deutscher
Bischof.
J. Guttenberger Danke für die Antwort! Aber da muss ich passen, weil ich die Welt nicht regelmäpig genug
lese, um über Facius’ artikel urteilen zu können. – Wenn ich Ihnen einen Tipp geben darf: Die andere
Chatter mag u. vermag ich nicht einzuschätzen, aber m. E. könnte Clarissa Colonia dafür eine geeignete
Gesprächspartnerin sein. Für die Diskussion konkreter Thesen bin ich natürlich auch gern bereit.
@ vorposter @ guttenberger Und – was wollen uns Ihre werten Äußerungen sagen? @ lux Ich wusste ja schon
immer, dass sich bei Ihnen hinter einer rauen Schale ein guter Kern verbirgt :(3 . Abre ich hatte ja auch
schon mal darum gebeten, dass Sie den Scheffel etwas anheben (vgl. Mt 5). @ gotthard solch eine Messe
ist kein Genuss und will es auch nicht sein, sondern – schon hinsichtllich des Zeitpunkts – ein OPFER!!!!!
Gernot Facius Ich bin Abonnent von „Die Welt“. Die fachlich oberflächlichen Artikel von Facius ärgern
mich regelmäßig. So schreibt es unbekümmert vom „Katholzismus“, wenn es um die r.-k. Kirche geht, als
habe es VATII nie gegeben.
bennilein „Auf Ihr Anathem pfeife ich!“ soso. dummheit und stolz wachsen bekanntlich auf einem holz. eminenz
levada werde ich mit ihren annotationen gewiß nicht behelligen, tut mir leid schalom, bester :(3
@ lux minima Auf Ihr Anathem pfeife ich! Allerdings schlage ich Ihnen vor, S. Em. Levada darauf aufmerksam
zu machen, dass seine Behörde in der Vergangenheit mit „effektiveren“ Mitteln gearbeitet hat – wenn wir
denn schon mal bei einem Restaurationskurs sind, Sie (das schreibt man in der Anrede groß) Schlauberger.
Hochgenuss „Optisch macht der [alte Weihe-] Ritus weit mehr her als jeder ökumenische Wortgottesdienst“
stimmt, dieser Ritus eignet sich viel eher als Vorlage zu einer Ausstattungsoper … ladet den Redakteur
doch einmal in die 15 Minuten Still-Messe am Seitenaltar morgens um 6 Uhr ein – optisch der reinste Hochgenuss!!!!
@ vorposter 1. Ich bin nicht Mitglied bei „Wir sind Kirche“ 2. Den Ausdruck „theologischer Dummschwätzer“
akzeptiere ich nicht. 3, Wenn hier jemand anderer Auffassung ist, so nenne er/sie bitte die eigenen Gründe.
P. S. Mrs. Cologne: JERZT verstehe ich Sie nicht.
#56 Mrs.Cologne 21:05:45 | Dienstag, 30. Juni 2009
@lux in tenebris „ben sira, was sind sie für ein theologischer dummschwätzer!“ Sind die das nicht alle
von „Wir sind Kirche“? Wären sie es nicht, würden sie doch noch heute nach einem Namen für ihren Verein
suchen.
@ vorposter @ lux Sie glauben doch wohl nicht allen Ernstes, dass ich auf Ihre unqualifizierten Ausfälle
inhaltlich reagiere! @ sr. clarissima Danke! Ich versuche jetzt mal, Ihnen eine PN zu schicken.
ben sira, was sind sie für ein theologischer dummschwätzer! „Wenn aber ein Summus Pontifex das Kirchenrehct
beugt, dann sind „irgendwie“ alle Dämme gebrochen.“ was für häresien sie verbreiten! ist ihnen entgangen,
dass nach katholischem dogma (de fide!) der papst die volle und oberste jurisdiktionsgewalt über die
gesamte kirche in sachen des glaubens und der sitten, als auch in kirchenzucht und regierung besitzt!
das heißt konkret: der papst ist der oberste gesetzgeber und ist dabei selbst an keine kirchlichen bestimmungen
und gewohnheiten gebunden. der papst ist das kirchenrecht, sie tropf, er kann es nicht beugen!
Werter Ben Sira, nachdem ich etwas in meinen Digesten geblättert habe, bin ich – unter gleichzeitiger
Selbstkorrektur – des Zitates mächtig: „Kaiser Alexander Severus an Antigonus [CodJust 6,23,3]: Licet
lex imperii sollemnibus iuris imperatorem solverit, nihil tamen tam proprium imperii est, ut legibus vivere. –
Proposita XI kalendas ianuarius Lupo et Maximo consulibus.“ (Das müßte nach den fasti consulares das
Jahr 232 n. Chr. mit den Konsuln L. Virius Lupus Iulianus und L. Marius Maximus gewesen sein.) Und, mi
fili, zu Ihrer letztgestellten Frage: Gott als den Schöpfer zu erkennen genügt das Licht der natürlichen
Vernunft; daß D.N.I.C. lebt, bin ich überzeugt; was die Kirche lehrt, halte ich für wahr, versuche
aber auch, es zu verstehen; daß sogar ich erlöst sein soll, mühe ich mich zu glauben; mich der Führung
des Geistes und Gottes wohlwollender Vorsehung vorbehaltlos anzuvertrauen, fällt mir – nicht erst neuerdings –
schwer. Könnte das ein Antwortversuch auf Ihre Frage sein?
Geschätzte Schwester Clarissima, du Sie immer so schön fragen, antworte ich ausnahmsweise – da allgemein
als unhöflich betrachtet – mal mit einer Gegenfrage: hast du noch keinen Glauben?
Mrs. Cologne tohuwawohu – um die hebräische Aussprache etwas anzudeuten. C(I)C würde aber auf Lateinsich
schreiben Bei irgend einem der Vorsokratiker – auch mein Gedächtnis ist nicht perfekt – heißt es: en
arche en ho chaos Details dazu bei J. A. Soggin
Leo Miles cura animarum prima lex Also, ich bin davon überzeugt, dass ein gut angewendetes Kirchenrecht
allen Gläubigen zugute kommt – allen Ernstes. Und ich bin ziemlich gewiss, dass Clarissa Colonia – C(I)C
– es genauso oder ähnlich sieht. Andererseits verstehe ich Ihren Einwand. Meine Oma hatte wohl nicht
einmal das Wort „Codex Iuris Canonici“ gehörö, war aber sicherlch eine sehr viel frommere Christin als …
nun ja …
Wie schön ist es doch daß echte Katholiken noch den wahren Glauben haben. Die Abgefallenen ergötzen
sich derweil am „Kirchenrecht“. Jesus sagt: „Glaube, und du wirst leben“. Der moderne „Katholik“ sagt:
„Stirb, stirb, stirb.“
Schön, mit Ihnen zu disputieren, Clarissima! Möglicherweise meinten Sie: Digesten I 3, 31: princeps
legibus solutus est Das entschuldigt aber nicht die Tatsache, dass der Herr kirchliche Legislator mit
seiner Rechtsbeugung vom 21.01.2009 innerkirchlich ein „Riesenchaos“ ausgelöst hat.
Mi care fili siracidis, in Ulpians Kommentar zum prätorischen Edikt findet sich (ich besinne mich aber
auf die konkrete Fundstelle nicht mehr – mein Gedächtnis!) der Hinweis, der Kaiser stehe zwar über dem
Gesetz; es sei aber gerade deshalb das vornehmste Charakteristikum des kaserlichen Rechtshandelns, sich
trotzdem an dieses Gesetz zu halten. Kaiser Justinian ließ dies ausdrücklich – vielleicht als Mahnung
an sich und andere? – in seinen Codex aufnehmen …
@ timpressum @ clarissa colonia @ timpressum Zu einem Ihrer Postings würde ich mich gern aus kirchenrchtlcher
m blcikwinkel äußern, sehe aber, dass dies CC inzwischen getan hat (16:54). Bitte schauen Sie sich das
einmal an. Es stimmt! Ergänzend möchte ich anmerken: Schlicht jede sakramentle handlung der Priester
jener Bruderschaft ist unerlaubt (Eucharistie, Spendung von Taufe u. Firmung). @ clarissa Ja, sich stimme
Ihnen zu: Schaden wird v. a. die Kirche nehmen. In erster Linie davfür verantwortlic sind die von Ihnen
bezeichneten. – Aber Sie haben auch recht, wenn Sie schreiben, dass der Papst sic selbst in den Rücken
fällt. Ich würde formulieren: gefallen ist. Und Sie wissen genau, warum. Nämlich weil er sich nicht
an den CIC gehalten hat. – Wenn aber ein Summus Pontifex das Kirchenrehct beugt, dann sind „irgendwie“
alle Dämme gebrochen.
@Pontikex aka Synagogenvorsteher Lassen Sie das Kirchenrecht sprechen! Ich hau mich gleich weg 1. Der
Glaube ist die höchste Tugend. An welcher Stelle kommt eigentlich „Kirchenrecht“? 2. Die Konzilskirche
verstößt gegen des bald 2000jährige Kirchenrecht. 3. Die Piusbruderschaft verstößt gegen die häretischen
und schismatischen Bestrebungen der Konzilskirche. 4. Recht so!
#37 timpressum † 19:18:12 | Dienstag, 30. Juni 2009
Schweizer Gut, die Schweizer kommen in den grauen Morgenstunden Dich holen. Hey cool – ich wusste gar
nicht, daß die ne Reise nach Rom organisiert haben für mich. Hoffentlich gibts Schweizer Schokolade
im Flieger. Und ne nette Stadtrundfahrt vor der Privataudienz beim Papst. Ich hätte da einige Fragen
bezüglich illegaler Weihen der Pioten…
Werte Clarissa, ich hoffe Sie bemerken, dass Ihre geistreichen Argumente, oder die des Papstes, der Kirchenrechtler,
etc., die Sie hier dankenswerter Weise immer wieder bekannt machen, auf steinigen Boden fallen? Die meisten
der hier schreibenden Schwestern und Brüder leiden doch unter dem Tradi-Syndrom (Hirnschmelze nach Bischof
Williamson) ich schrieb bereits an anderer Stelle darüber. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen! Schreiben
Sie weiter! Lassen Sie das Kirchenrecht sprechen! Meinen Segen haben Sie!
man muß alles tun können, was man zu mögen braucht Dienstag, 30. Juni 2009 15:05, timpressum: Mal so
relativ gesehen: Also, ich hab das richtig verstanden? Nein. Die Pius-Brüder „weihen“ in diesem Jahr
weltweit 25 Priester, die ihren Dienst in den Diözesen nicht antreten können, weil sie suspendiert sind?
Die können das schon. Die tun es auch, und das diözesane Volk kommt in die illegale Messe. Frage: Wieviele
Priester weiht die römisch-katholische Kirche in diesem Jahr, die ihren Dienst in den Diözesen antreten
können? Ich bin mir sicher, das sind mehr als 25! Kann es sein, daß du können und dürfen durcheinanderbringst?
Ihr versucht doch nur mit lautem Getöse zu überbrüllen, was andere längst verstanden haben: Die Mitglieder
der FSSPX haben kein Amt in der Kirche, deren Bestandteil sie nun wieder sind. Die Weihen sind nichterlaubt.
In Deiner degenerierten Schule hast Du von Machtanbetern und Kleinmachtmeiern gelernt, daß alle Machtspiele
korrupt sind. Hierbei wurde der Begriff wohlweislich nur schattenhaft definiert. Es ist höchste Zeit,
um Dich zu schauen und für Dich selbst zu denken. Ein Kreuzzug ist zwar kein Machtspiel um des Machtspiels
willen, aber immerhin ein Machtspiel. Das heiß, daß das, was Du in der Schule gelernt hast, FALSCH ist
(quod absit! – sed adest…). Wer zu Mutti ans Buffet darf, muss auch essen, was auf den Tisch kommt.
Du scheinst eine echte Schwierigkeit mit den Modalverben zu haben (hier müssen und sollen). Mach mal
n Punkt, Papst. Gut, die Schweizer kommen in den grauen Morgenstunden Dich holen, ge…
#33 timpressum † 17:47:04 | Dienstag, 30. Juni 2009
ruhrgebietler Die Art und Weise, wie die Piusbruderschaft in den vergangenen Wochen aufgetreten ist, ist
der erste Schritt die Irrtümer des V-II mit Unterstützung des Hlg. Vaters ganz langsam aufzuheben. Und
genau das ist der Punkt: Wenn der Papst das II. Vaticanum rückgängig macht springen ihm die Mehrheit
der Katholiken endgültig ab. Wenn er zugibt, mit der Aufhebung der Exkommunikation ohne vorangegangene
Gespräche einen Fehler gemacht zu haben, hat er sich blamiert. Wenn er die Weihen ohne Abstrafung toleriert,
hat er sich die Anarchie ins Haus geholt. Ich seh da wirklich nur noch einen Ausweg: die Piusbrüder sollen
zur Petrusbruderschaft übertreten – oder ihr eigene eine, heilige, katholische Kirche gründen. Konkurrenz
belebt ja das Geschäft…
sehr interessant! Die Art und Weise, wie die Piusbruderschaft in den vergangenen Wochen aufgetreten ist,
ist der erste Schritt die Irrtümer des V-II mit Unterstützung des Hlg. Vaters ganz langsam aufzuheben.
Klar ist, daß die ewig gestrigen V-II’ler das nicht schön finden. Sie würden sogar den Hlg. Vater ermorden
bevor Er öffentlich die Irrtümer des V-II bekennt und begradigt.
Sehr interessant … wenn irgendjemand – auf überprüfbare Fakten gestützt – der Beurteilung von Rechts-
und Sachlage jener erlauchten Bruderschaft nicht zustimmt, ist das unsachliche Hetze, Agitation und Kirchenverfolgung:
* der Pontifex erklärt, daß die bruderschaftlichen Weihegewaltinhaber kein kirchliches Amt innehaben,
das ihnen erlauben würde, im Namen der Kirche Sakramente zu spenden – dies wird sogar vom Presseamt des
apostolischen Stuhls auf Nachfrage wiederholend bekräftigt. * der Bischof von Fulda teilt mit, daß die
Bruderschaft mit ihm seit Änderung der Rechts- und Sachlage ihrer bischöflichen Mitglieder kein Gespräch
zwecks Überlassung eines locus sacer geführt, oder ihn um die kirchenrechtliche geforderte Erlaubnis
zur Kapellenweihe gebeten hat. * Der Bischof von Regensburg erläutert die Rechtslage, derzufolge Weihespendungen
in seinem Territorium zur Erlaubtheit seiner Genehmigung als Ortsordiarius bedürfen, um die er nicht
angegangen wurde. * Der Münchener Ordinarius für Kirchenrecht widerspricht mit Sachargumenten dem als
Entschuldigungsgrund vorgetragenen Notlagenargument – mithin findet sich kein einziger Kirchenrechtler,
der dieses Argument auch nur annähernd für stichhaltig erachtet. * Die Tagespost berichtet sachlich
über Ereignisse und Freys „Schierlinger Punktation“ vom 27. Juni. Nur: Es fallen alle dem Pontifex in
den Rücken (wahrscheinlich er sich sogar selbst), aber die „Urheber“ all dessen sind es natürlich nicht
gewesen! Und: Schaden wird allein die Kirche nehmen!
An die Tagespost – bitte lesen Die Tagespost machte bei der Berichterstattung im Umfeld der Weihen alles
andere als ein gutes Bild. Man sollte in dieser Redaktion bedenken, dass sehr viele Abonnenten der Bruderschaft
nahe stehen. Ja, die Zeitung selbst von den Patern gelesen wird. Also, liebe Tagespost, wir wissen, dass
Ihr papsttreu seid, aber mit Eurer ständigen Negativberichterstattung habt Ihr dem Hl. Vater einen Bärendienst
erwiesen.
timmilein – Ihrem Namen nach könnten Sie jünger sein, vielleicht gibt es für Sie Verwendung im Bett
eines schwulen konziliaren Geistlichen, z. B. dem in Uruguay, ist sogar ein „Bischof“. Man schmeißen
Sie sich da ran, sonst können Sie sich auch nach Husum Nordsee begeben, dort gibt es nur einen „Pfarrer“
im konziliaren Angebot!
Ben Sira: Spaltung „Nach meiner Überzeugung droht eher innerhalb der SSPX die Spaltung, sollte es zu
irgend einer Übreinkunft mit dem „besetzten Rom“ kommen“ Ja, das sehe ich ebenso und entsprechende Diskussionen
laufen ja auch im İnternet. Nicht zu vergessen, dass sich FSSP aus FSSPX abgespalten hat, um in der offiziellen
katholische Kirche zu verbleiben. Also alles schon mal gehabt.
falsche Brille auf? na wo liegt wohl die braune Scheiße??? In Linz hat man sie sogar herumgetragen abartige Konzilsfaschisten sehen die Kirche als Buffet wo man sich mal dies, mal das nimmt Perverse
Christusmörder!
#25 timpressum † 15:14:14 | Dienstag, 30. Juni 2009
Nochmal Buffet und Optik Und wer zu Mutti ans Buffet will, sollte tunlichst drauf achten, ihr nicht hinterrücks
den Dolch in die Wade zu bohren. Dann gibts nämlich die nächsten zehn Jahre wieder Futterentzug. Zur
„beeindruckenden Optik“: illegal auf den Pilgerweg des Gottesvolkes abgelegte braune Scheisse bleibt illegal
auf den Pilgerweg des Gottesvolkes abgelegte braune Scheisse – auch wenn sie in Goldfolie eingewickelt
ist!
die Lügen sind widerlich Alle Konzilien vor dem Zerstörungskonzil anerkennen steht also den Faschistenbischöfen
gegenüber, die überhaupt kein einziges Konzil anerkennen, nicht mal V2 zu dem sie keifen und von dem
sie sich doch selbst nur Bruchstücke raussuchen!
#23 timpressum † 15:05:53 | Dienstag, 30. Juni 2009
Mal so relativ gesehen Also, ich hab das richtig verstanden? Die Pius-Brüder „weihen“ in diesem Jahr
weltweit 25 Priester, die ihren Dienst in den Diözesen nicht antreten können, weil sie suspendiert sind?
Frage: Wieviele Priester weiht die römisch-katholische Kirche in diesem Jahr, die ihren Dienst in den
Diözesen antreten können? Ich bin mir sicher, das sind mehr als 25! Ihr versucht doch nur mit lautem
Getöse zu überbrüllen, was andere längst verstanden haben: Die Mitglieder der FSSPX haben kein Amt
in derKirche, deren Bestandteil sie nun wieder sind. Die Weihen sind nichterlaubt. Und die katholische
Kirche hat eine Splittergruppe integriert, die schismatisch handelt und denkt, weil sie sich die Konzilien
munter aussucht, an die sie glaubt (alles bis zum II. Vatikanum) oder eben auch nicht (alles nach dem
II. Vatikanum)! Wer zu Mutti ans Buffet darf, muss auch essen, was auf den Tisch kommt. Mach mal n Punkt,
Papst!
#22 lateiniheini 15:03:57 | Dienstag, 30. Juni 2009
Zufällig… Da hat ein Redakteur zufällig einen kleinen positiven Ausschnitt gefunden und schon wird
so getan, als seien alle total begeistert. So wird wiederum die Minderheit als Mehrheit verkauft! Man
versucht es zumindest! Genauso wie Piusse!Eine Minderheit, die der Mehrheit vorschreiben will, was wie,
wann und wo zu glauben ist!
Mutti ist keine Mutti, denn sie hat alle ihre Kinder abgetrieben! Zitat: „Und sie verwiesen auf die beeindruckende
Stärke der Bruderschaft: Es gibt wohl weltweit kein Bistum, das in diesem Jahr 25 Priester weihen kann;
die 27 deutschen Diözesen kamen im vergangenen Jahr auf zusammen 93 Neupriester.“ FSSPX o^/ V2-Geist-Faschisten
#20 timpressum † 14:45:41 | Dienstag, 30. Juni 2009
Festmahl II Den Vergleich mit dem Festmahl würde ich gerne mal so ausführen: Mutti hat gekocht – reich
und liebevoll! Das Buffet ist voller verschiedener Delikatessen und fertig. Und was machen die Pius-Jungs?
Kochen einfach ihr eigenes Süppchen und sagen sämtlichen Gästen: „Was Mutti gemacht hat, sieht vielleicht
gut aus, die Lebensmittel sind aber alle abgelaufen! Lieber nix essen, sonst kriegt ihr ne Lebensmittelvergiftung!“
Na, was wird Mutti nun machen?
V2-Geist-Stinkbomben versauen wie üblich die Welt Ihre Ausführungen erscheinen mir zwar etwas radikal
formuliert, aber in der Sache stimme ich Ihnen zu. Ich würde den Saftladen sofort auflösen! Notfalls
mit Weihrauchbomben! Aber zuvor kommt die Exekution der ganzen V2-Arschloch-Bischöfe per Kopfschuss!!!
Zeigt doch mal Fotos eurer Gardinen. ich wette, dass das eher bunte Laken und Tücher à la Breitenbach
sind, als Spitze mit Kreuzen und sonstigen christlichen Symbolen! Aber weil ihr das Christentum hasst,
hasst ihr auch das, worauf dessen Symbole zu sehen sind. Faschistische V2-Drecksäue haben ja eh kein
Interesse an der Realität! Zum Glück seid ihr bald alle in der Hölle!!!!!
SS-Priester mit Dolch, in Spitzenalben getarnt Dienstag, 30. Juni 2009 12:42, timpressum: Fakten: […]
Nazis in schwarzen Röcken und Tüllgardinen haben sowieso nix in der Kirche zu suchen. […] Dieser Beitrag
ist ein Bankrott-Beweis für das ‘liberale’ Schulsystem, das seinen Verfasser hervorgebracht hat. Die
Priester, Deutsche oder Barbaren, die die Nazis bekämpften, trugen fadengenau dieselben Paramente wie
ihre Amtsbrüder, die dies aus dem einen oder anderen Grund nicht taten. Die betreffende sakrale Kleiderordnung
geht überall in der Welt – dank Mgr Lefebvre ununterbrochen – weiter, wo immer die traditionelle Messe
gesungen bzw. gelesen wird. Man soll allerdings keine Spitzen tragen, wenn die liturgische Farbe schwarz
oder violett ist. In dem Fall sollen auch keine Blumen auf dem Altar stehen.
ben sira et paulanerchen benni: das ist die andere seite der medaille, zugegeben! aber, wer im konkurenzdenken
aufgeht, hat von jesum christum leider eh nix begriffen… paulanerchen: aus ihrem munde direkt ein kompliment!
danke, wirrkopf! :&) :)3
Benedikt XVI pflanzte Verbreiterung, nicht nur Tradition. lux in tenebris: tragisch jedoch, dass dadurch
das von benedikt gesäte und noch zarte pflänzchen tradition womöglich insgesamt zugrunde geht. Meingott,
wie kleingeistig.
lux: Spaltung Nach meiner Überzeugung droht eher innerhalb der SSPX die Spaltung, sollte es zu irgend
einer Übreinkunft mit dem „besetzten Rom“ komman. Was würde die FSSPX dann noch substantiell von derFSSP
unterschieden? Folge : Identitätsproblem. Ich kenne den laden ncht von innen, abe mir scheint, dass einige
Hardliner (vllt Tissier u. Abrahamowicz) dann eine „eche“ Lefevbrianer--Gruppe grüdnen würden. Die Sukzessionsmöglichkeit
wäre gegebn. Anders gesagt: DA sit wie ein Krebsgeschwür bzw. wie ein unlösbares Dilemma.
das ziel von liminski & co ist es, dem papst und seinen beratern zu suggerieren, dass eine einbindung
der piusbruderschaft die kirche notgedrungen spaltet. selbst konservative und verlässliche gruppen wie
die „generation benedikt“, so will man drohen, stünden dann nicht mehr zu ihrem namensgeber. verwerflich!
doch: wenn die fsspx weiter so handelt wie bisher, wird sie sich wundern, wie schnell sie fallen gelassen
wird, denn das ungemach drohender spaltung hat noch jeden pontifex von der unmöglichkeit beabsichtigter
entscheidungen überzeugt. das mag teile der fsspx vielleicht kalt lassen, da es ihnen ohnehin nur um
publicity in eigner sache zu gehen scheint. tragisch jedoch, dass dadurch das von benedikt gesäte und
noch zarte pflänzchen tradition womöglich insgesamt zugrunde geht.
Kirchenfeindlich Aha, diesmal ist die Süddeutsche also weder kirchenfeindlich noch antikatholisch. Bin
mal gespannt auf die nächsten Zitate, ob dann der Zusatz wieder dabei ist
Der hl. Vater ist wie eine sorgende Mutter Nach reiflicher Überlegung, nach tiefer Meditation zum hl.
Aloysius und nach einem Gespräch mit meinem strengen Beichtvater bin ich in meiner Überzeugung bestätigt
worden: Unser geliebter Hl. Vater ist wie eine Mutter.Natürlich will sie es nicht, dass die Jungs vor
dem Festmahl (in unserem Fall: Der Versöhnungsmahl zwischen ihm und den geschätzten Piusbrüdern) naschen.
Aber: Sie kennt ihre Jungs doch gut und drückt gerne mal ein Auge zu, auch wenn sie sich noch bemüht,
ein wenig streng zu wirken. Und vielleicht hat sie sogar ein wenig gelächelt und bei sich gedacht: Es
sind doch Schlingel, ts ts…) Die Jungs werden sie nicht enttäuschen. Beim Festmahl werden sie noch
genug Appetit haben, um richtig zulangen zu können! Guten Appetit, jawoll!
#10 Antipacelli † 12:52:46 | Dienstag, 30. Juni 2009
„Absichten lauterer Art“, deren Fehlen der neoprotestantische Scheinbischof Fürst der Bruderschaft unterstellt,
sind bei ihm und seinen „Bischofskollegen“, an erster Stelle Zollitsch, der nach eigenem Bekunden „keinen
Gesprächs-bedarf“ sieht (war da möglicherweise der Wunsch der Vater des Gedankens?), dagegen zweifelsohne
vorhanden!
timpressum Ihre Ausführungen erscheinen mir zwar etwas radikal formuliert, aber in der Sache stimme ich
Ihnen zu. Ich würde den Saftladen sofort auflösen! Notfalls mit Weihrauchbomben!
Piusbruderschaft HAT tatsl. provoziert !!! Diesen Eindruck habe ich leider auch: „Die Art und Weise, wie
die Piusbruderschaft in den vergangenen Wochen aufgetreten ist, hat die anstehenden Gespräche mit Rom
schwer belastet und zu Recht den Zorn der deutschen Bischöfe hervorgerufen. Provozieren und polemisieren:
Das ist nicht nur schlechter Stil. Das läßt tief blicken. Die Piusbrüder scheinen Gefallen daran gefunden
zu haben, die Kirche vor sich herzutreiben.“ Freilich auch dies stimmt: „Eines läßt sich nicht leugnen“:
„Optisch macht der [alte Weihe-] Ritus weit mehr her als jeder ökumenische Wortgottesdienst, der für
die Piusbrüder nur eines von vielen Anzeichen für die Protestantisierung der katholischen Kirche und
damit ihres Niedergangs ist.“ Und die „ruhige Hand“ Roms in all diesen Scharmützel ist wirklich bewundernswert.
Mal gespannt wie weit der Vatican sich noch vorführen lässt. Jetzt müssen – trotz aller Provokationen –
die Gespräche allerschnellstens und mit raschen konkreten Ergebnissen beginnen und beendet werden. –
Werbewirksam ist das romungeachtete Weihen der Piusbruderschaft für diese allemal – Kompliment !!!
#6 timpressum † 12:42:10 | Dienstag, 30. Juni 2009
Fakten Es bleiben – trotz einer Strohfeuer Publizität der Pius-Brüder im Sommerloch – folgende Fakten:
– die Weihen sind illegitim, die geweihten Priester und Diakone sind suspendiert – es hätte der Piusbruderschaft
überhaupt nicht geschadet, zu warten, bis ihr kanonischer Status endgültig geklärt ist. Okay, mir solls
recht sein. Nazis in schwarzen Röcken und Tüllgardinen haben sowieso nix in der Kirche zu suchen. Weder
in der katholischen, noch in der evangelischen!
Ionisierung der Atmosphäre Ein künstlicher Sturm im bundesdeutschen Glas Wasser. Da hatten sich die
BRD-Bischöfe der Konzilskirche gehofft, sie könnten die „reaktionären“ Weihbischöfe der Priesterbruderschaft
St. Pius X. und den römisch-katholischen Glauben in Deutschland endgültig im Wiederaufkeimen ersticken
und erwürgen. Was hat es gebracht? Freie Werbung und Publizität für die Priesterbruderschaft St. Pius
X. Denn auch negative Hetze und Publizität wird künftig positiv zurückfallen. Wie es bereits Henry
Ford, der Autogigante, sagte.
timpressum Auf jeden Fall kann man der römisch-katholischen Kirche jetzt die Einheit endgültig absprechen,
wenn nicht irgendwann eine eindeutige Reaktion aus dem Vatikan kommt… Kompliment für die treffende
Formulierung! Dem kann ich einfach nur aus voller Überzeugung zustimmen! Und mich macht diese „ruhige
Hand“ Roms mittlerweile auch etwas ratlos.
#3 timpressum † 11:52:16 | Dienstag, 30. Juni 2009
Unterhaltungswert Ach unterhaltsam isses doch allemale, wenn mal wieder auf Medien wie die „Tagespost“
eingedroschen wird, die hier sonst bis zum geht-nicht-mehr hofiert werden! Auf jeden Fall kann man der
römisch-katholischen Kirche jetzt die Einheit endgültig absprechen, wenn nicht irgendwann eine eindeutige
Reaktion aus dem Vatikan kommt…
Nichts Neues unter der Sonne kreuz.net wärmt wieder einmal „olle Kamellen“ auf. – Informations- und Unterhaltungswert
nähern sich asymptotisch der „0“.