Die Enzyklika kommt „sehr bald“ + Kein Vorwand für Polemiken + Es fehlt ihm der gute Wille + Paulusgrab wird später geöffnet + Er war dagegen, als die Medien dafür waren
Die Enzyklika kommt „sehr bald“
Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat seine dritte Enzyklika, die über die
Soziallehre der Kirche handelt, gestern am Fest Petrus und Paulus unterschrieben. Das verkündete er beim
gestrigen Angelusgebet. Das Lehrschreiben werde „sehr bald“ publiziert und trägt den Titel ‘Caritas in
veritate’ – ‘Die Liebe in Wahrheit’. Der Papst will darin zum „nachhaltigen Fortschritt der Menschheit“
beitragen. Diese müsse die Würde des Menschen und die tatsächlichen Bedürfnisse aller respektieren.
Kein Vorwand für Polemiken
Schweiz. Am gestrigen Fest Peter und Paul weihte der Generalobere der Piusbruderschaft,
Bischof Bernard Fellay, in Ecône in der Schweiz acht junge Männer zu Priestern. Rund 2.500 Gläubige
wohnten der altrituellen Priesterweihe bei. Anders als die deutschen Oberhirten nahmen die Schweizer Bischöfe
die Weihe nicht zum Anlaß für Polemiken.
Deutschland.
Die Gesprächsbasis zwischen dem Vatikan und der Piusbruderschaft ist nach den Priesterweihen angeblich
schwer belastet. Das wünschte sich Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg in einem Radiointerview.
Die Bruderschaft befinde sich auf „Konfrontationskurs mit der Kirche“ und sei „nicht guten Willens“. Die
Verhandlungen der Bruderschaft mit Rom stünden unter einem schlechten Stern – erhoffte sich der neokonservative
Bischof. Er bedauert, daß er keine Sanktionsmöglichkeiten gegen die Bruderschaft besitzt.
Paulusgrab
wird später geöffnet
Italien. Der Sarkophag des Apostels Paulus unter dem Hauptaltar der römischen
Basilika Sankt Paul vor den Mauern soll geöffnet werden. Das gab der Erzpriester der Basilika, Andrea
Kardinal Cordero Lanza di Montezemolo (83), am Montag, bekannt. Der Heilige Vater werde die Öffnung des
Grabes „später“ gestatten. Ein Zeitpunkt ist aber noch nicht bekannt: „Es wird eine lange und heikle
Arbeit werden“ – so der Kardinal.
Er war dagegen, als die Medien dafür waren
Deutschland. Am 30 Juni
1934 – heute vor 75 Jahren – wurde der katholische Politiker Erich Klausener von der reichsdeutschen ‘Geheimen
Staatspolizei’ ermordet. Klausener hatte am 24. Juni 1934 auf der Galopprennbahn in Hoppegarten in Brandenburg
rund 60.000 Gläubigen auf dem 32. Märkischen Katholikentag eine Rede gegen die Rassen- und Kirchenpolitik
der Nazis gehalten. Er war der erste Berliner Katholik, der von den National-Sozialisten ermordet wurde.
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18 Lesermeinungen
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Paulusgrab Ich habe es sehr wohl richtig gelesen, natürlich kann ich dies glauben oder nicht, aber der
Papst sagte sogar, dass dies die Gebeine des Apostels Paulus seien. In anderen Texten erklärt er sich
vorsichtiger, aber später wird er immer „mutiger“ und er spricht sogar von „Experten“, die aufgrund von
Untersuchungen die Echtheit des Paulusgrabes bestätigt haben. Ich weiß nicht, woher Sie Ihre Informatioinen
bezogen haben, aber die „Expertenmeinung“ über die Echtheit des Paulusgrabes kommt direkt aus dem Vatikan.
Hier ist nichts von Vorsicht mehr zu merken. Der Sarkophag durfte noch nicht einmal vollständig geöffnet
werden, und es wurde noch nicht einmal geklärt, ob die Überreste männlich oder weiblich sind.
Werte Frau Bussmann, es sei Ihnen anempfohlen, die Worte des Papstes richtig zu lesen. Er hat sich bezüglich
der Knochenfunde relativ vorsichtig geäußert und keinesfalls etwas behauptet, was der Christgläubige
nun zu glauben hat.
ruhrgebietler: Luther Warum ist der Vergleich absurd? Sie zitieren Unerscgiede zu den Piusbrüdern. Wie
kommen Sie aber zur Erkenntnis solcher Unterschiede, wenn nicht durch einen Vergleich? Was heißt vergleichen
letztlich anderes, als Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden? Sie verwechseln wohl vergleichen
und gleichsetzen! Ich habe aber nicht die Lehren der Piusbrüder mit denen Ltuhers verglichen, sondern
lediglich die Behanliung von Lehrabweichlernn durch die Kirche. Gegen Luther seolbst ist die Kirche entsprechend
ihrer damaligen Möglichkeiten sogar noch schärfer umgegangen, als heute mit den Piusbrüdern, wohingegen
die Lutheraner heute ein verständnisvolles Entgegenkommen erfahren. Hier ergibt sich die Frage, warum
nicht gleich so? Die Kirchenspaltung wäre möglicherweise vermieden worden. Heute erfahren die Piusbrüder
erfreulicherweise das erwartete verständnisvolle entgegenkommen, freilich und richtigetrweise ohne Nachgeben
in der Sache. Nur die DBK und das Zentralkommtee der deutschen Katholiken treiben mit ihrer Reserviertheit
quer und gehören damit leider zu den Quertreibern, die es auf beiden Seiten gibt. Es ist immer richtig,
in der Sache hart zu verhandelt, aber im verbindlicher und entgegenkommender Atmosphäre.
davonlaufen Brigitte Bussmann: Paulusgrab Die einen laufen sowieso davon, die andern bleiben sowieso.
Da kommt es auf die vermeintlichen Dummverkaufereien nicht an und auf die stellvertretende Schande erst
recht nicht. Jede(r) schäme sich für sich selber. :&)
Paulusgrab Es ist nur noch schade, dass Kirche in Form vom Papst immer noch die Menschen für dumm verkaufen
muss. Es kann nicht bewiesen werden, ob dieses Grab, wirklich das Grab des Paulus von Tharsus ist. Es
wäre so leicht, wenn einfach nur gesagt würde, wir können es nicht beweisen, ob das Grab von Paulus
echt ist, aber wir verehren es als sein Grab, weil es urmenschlich ist, eine Anlaufstätte oder einen
Verehrungsplatz zu haben. Wenn aber die Amtskirche behauptet, es sei echt, macht sie sich doch nur lächerlich
vor Experten, die nicht nur den Vatikan gesteuert werden und vor allem auch unglaubwürdig. Das muss wirklch
in der heutigen Zeit nicht sein, wo so viele der Kirche davonlaufen.
Mit welchem Hlg. Vater verbunden? An der Nase herumführen. r.ruhrgebietler: Werter Jörg FSSPX = Bewahrer
der unverkürzten Glaubenslehre und der Hlg. Eucharistie, treu mit dem Hlg. Vater verbunden. Den jetzigen
Papst Benedikt XVI. führt ihr an der Nase herum, den Papst Johannes XXIII. und den Papst Paul VI. bezeichnet
ihr fast als Satan und dem Johannes Paul II. seid ihr auch nicht „verbunden“.
Werter Jörg FSSPX mit luther zu vergleichen ist absurd! FSSPX = Bewahrer der unverkürzten Glaubenslehre
und der Hlg. Eucharistie, treu mit dem Hlg. Vater verbunden. luther = nicht dienen wollen, tief in Sünden
verstrickt, mit Satan im Bunde und auf Pfründesicherung aus, DER Kirchenspalter, gg. den Papst und Papstum!
PS. Lieber eine Heiligenfigur aus Gips als einen Scheinheiligen Pontifex!
@ J. Guttenberger Werter Junker Jörg, sie verwechseln hier Äpfel mit Birnen! In der Geschichte wiederholt
sich nichts, aber auch rein gar nichts! Oder wollen Sie sich mt Marcel Lefevbre vergleichen?
Pius-Brüder Warum steht die DBK den Piusbrüdern so reserviert gegenüber, wo alleine sacnliche Auseinandersetzung
angesagt ist? Hätte Luther damals dasselbe verständnisvolle Entgegenkommen erfahren, das heute seinen
Nachfolgern entgegengebracht wird, wäre es möglicherweise nicht zur Kirchenspaltung gekommen. Rom hat
aus der Geschichte gelernt, die DBK in ihrer Schwerfälligkeit offenbar nicht.
@Müller Ich gehöre nicht zu der von Ihnen angefragten Gruppe, beantworte aber gern Ihre Frage. Selbstverständlich
ist es heilsnotwendig, zur Feier der hl. Messe das Manipel zu tragen. Ebenso wie Ponifikalschühchen,
Cappa Magna, etc. etc. Auch dürfen freundlich dreinschauende Gipsheilige nicht zur gültigen Feier fehlen.
All das und noch viel mehr, welches in den Regularien und in den Zeremonialien nachzulesen ist, führt
allein zum Heil! Wenn dann noch Zeit ist, kann man dem Wort Gottes noch einen passenden Ort in der Liturgie
einräumen, aber so, dass es im Gesamtgefüge der triumphalistischen Liturgie nicht als störend empfunden
wird.
Na seht ihr, er soll doch geöffnet werden! Ich glaube übrigens nicht, daß Klauserner „der erste Katholik“
war, der Opfer des NS-Terrors wurde. Leider waren die Katholiken im ddamaligen Deustchladn unglaublich
gutgläubig gegenüber der durch und duch linken Nazipartei. Tausende Priester habe diese Gutgläuigkeit
in Dachau und anderswo blutig büßen müssen.
Gespräche mit Rom dringlichst erledigen! Nachdem nun der Damm gebrochen scheint und die Piusbruderschaft
Priester weiht ohne sich vom Vatican beeindrucken zu lassen müssen nun die nötigen Gepräche zw. der
Bruderschaft und dem Hl. Stuhl allerschnellst begonnen und eine baldige klare beiderseitige Postition
herausgearbeitet werden. Sonst droht nämlich auch der Piusbruderschaft intern die Spaltung und die dt.
Bischöfe würden sich krank lachen vor Häme !!! – Also nun ja nicht schlendern und rasch fleissig an
einer Lösung arbeiten. Beiderseitige Provokationen sind höchst unfruchtbar für eben auch beide Seiten!
Aber die Bilder … …in der Photomeile sprechen eine andere Sprache. Wenndas Wetter mitspielt ist eine
Priesterweihe in diesem Rahmen mit Sicherheit genauso würdevollwie in irgendeinem dunklen Dom. Und die
Bilder sehen schön aus. Sage es nicht gerne, aber es stimmt: Danke +.net Regina
@Manipel: Mal ne Frage: Sie ergeht vor allem an die barocken Kleiderfans: Was war noch mal der Sinn des
Manipels? Ne Art Taschentuch, oder? Ist es heilsnotwendig, dies so aufwendig zu tragen?
Priesterweihen in Ecône Priesterweihen in einem Zelt? So ein unwürdiges Schauspiel! Dort, wo üblicherweise
dem Bierkonsum gefrönt wird, verehren die Piusbrüder das Allerheiligste! Ekelhaft. Altliberal-neokonservative
Kreise unterwandern auch schon die Piusbruderschaft und feiern Erlebnismessen, bei denen nur noch das
Bier fehlt.
Müller – FSSPX Solange sich Müller und Schmidberger medial bekriegen – leider immer häufiger auf unterstem
Niveau –, wird es wohl keine Einheit in der Kirche geben. Auf Jesus oder auf Paulus (vgl. 2 Kor 5) können
dabei beide nciht berufen. Die Glaubwürdigkeit der Kirche fördert ein solches – spätpubertär anmutendes –
Verhalten gewiss nicht.
Klausener ein leuchtendes Zeugnis Erich Klausener ist sicher eines der leuchtendsten Bilder der Katholiken
in der Nazi-Zeit. Wichtig ist es dabei zu betonen, dass ALLE Medien gegen ihn waren (nicht etwa nur die
Deutschen). Die Nazis hatten zu dieser Zeit die Unterstützung aller Protestanten, nicht nur Deutschlands.
Die Geheimpolizei hat sich während der Nazi-Herrschaft gar anders verhalten als zuvor auch. Die Gestapo
ist wesentlich aus der preussischen antikatholische Geheimpolizei entstanden. Sie hat unter den Nazis
nichts anderes gemacht, als zuvor auch. Man muss sich deshalb nicht heuchlerisch über die Nazis entrüsten.
Die Welt wusste schon lange zuvor, wie die deutsche Geheimpolizei mit deutschen Katholiken umging, lange
vor dem Nazionl-Sozialismus. Die Situation der Katholiken ist unter den Nazis sicher nicht schlechter
geworden. Die antikatholische Weltöffentlichkeit hat vor den Nazis die Geheimpolizei gegen die Katholiken
unterstützt. Klausener ist wegen seines Glaubens gestorben und nicht wegen seiner Politik. Die Gefahr
des Bolschewismus und der aliierten Ideologie hat er wohl nicht richtig eingeschätzt. Er hat nur auf
gewisse unkatholische rassistische Strömungen im Nat-Soz agiert, die schon längst nicht mehr der Hauptstrom
der Politik der Nazis waren. Die Verteidigung des Deutschen Volkes durch die Nazis war gerecht.