Alte Messe
Das nächste Kloster kehrt zum Alten Ritus zurück
Der Prior der Gemeinschaft gibt sich in der Ritusfrage äußerst diplomatisch. Erst ganz am Schluß läßt er die Katze aus dem Sack.
Die Webseite der künftig altrituellen Benediktiner
Die Webseite der künftig altrituellen Benediktiner
(kreuz.net) Das neubesiedelte Benediktinerkloster von Nursia wird seine Liturgie zum zweiten Jahrestag des des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ im wesentlichen auf den Alten Ritus umstellen.

Das berichtete der Subprior des Klosters, Pater Benedict Nivakoff, am 1. Juli in einer Aussendung.

Norcia ist ein 5000-Seelen-Ort 180 Kilometer nördlich von Rom.

Zukünftig wird die Liturgie des Klosters vom Alten Ritus bestimmt sein. Das ist eine liturgische Sensation.

Denn der Gründer und Superior der vor allem von US-Amerikanern gebildeten Gemeinschaft ist der bekannte Benediktiner und Liturgiker, Pater Cassian Folsom.

Er war Professor an der altliberalen benediktinischen Ordenshochschule Sant’Anselmo in Rom. Dort leitet er auch das daran angeschlossene altliberale Päpstliche Liturgische Institut.

Im Jahr 1998 gründete er in einer Wohnung in Rom eine neue benediktinische Gemeinschaft. Diese zog im Jahr 2000 auf Einladung des Erzbischofs von Spoleto-Norcia in ein verlassenes Klostergebäude im Heimatort des Heiligen Benedikt.

Neben seiner Aktivität als Oberer ist Pater Folsom in der neuen Gemeinschaft auch als Novizenmeister tätig und unterrichtet die jungen Mönche.

Er begründet den de facto Übergang seiner Gemeinschaft zum Alten Ritus mit einem „legitimen Pluralismus“ und zitiert dazu das Liturgiedokument des Zweiten Vatikanums:

„In den Dingen, die den Glauben oder das Allgemeinwohl nicht betreffen, wünscht die Kirche nicht eine starre Einheitlichkeit der Form zur Pflicht zu machen, nicht einmal in ihrem Gottesdienst.“

Sein Kloster werde in Zukunft, beide Riten zu pflegen: „Das ist ein sehr auf das Konzil ausgerichteter liturgischer Zugang.“

Für den Benediktiner ist der Einbezug des Alten Ritus ein „authentischer Ökumenismus“.

Pater Folsom weist darauf hin, daß dieser Ritus der Riten der Ostkirche sehr verwandt ist. Darum bilde der Alte Ritus eine Brücke zwischen Ost und West.

Der Prior erklärt auch, daß es „keinen perfekten Ritus“ gebe: „Es gibt in jeder liturgischen Tradition positive und negative Aspekte.“

Der Neue Ritus betone die aktive Beteiligung der Gläubigen, die Verwendung der Nationalsprache, die dauernde Entwicklung der Liturgie durch die Zufügung neuer Heiliger und ähnlichem.

Etwas vereinfacht könne man sagen, daß die Neue Liturgie das rationale Verständnis und das Reden in Prosa betone.

Der Alte Ritus betone – so Pater Folsom – die Gesten, Symbole, die Intuition, die Stille, die ritualen Handlungen ohne Worte – „das Sprechen in Poesie, wie man auch sagen könnte.“

Nach sehr diplomatischen Formulierungen kommt Pater Folsom schließlich auf den Punkt

Sein Kloster in Nursia befinde sich in einer „einzigartigen Position“. Das pastorale Leben der Stadt werde vom lokalen Klerus gut bedient. Die Klosterkirche sei keine Pfarrei, sondern ein Heiligtum, das von Pilgern aus der ganzen Welt besucht werde.

Die Pilger würden besonders die benediktinische Liturgie suchen, die durch einen kontemplativen Stil gekennzeichnet sei:

„Der Alte Ritus ist diesem kontemplativen, sogar mystischen Stil, sehr förderlich, von dem junge Menschen so angezogen werden.“

Die Mönche würden auch die Neue Messe „im gleichen Stil“ zelebrieren. Das sei auch der Grund, warum die Menschen von weither reisen würden, um an dem Gottesdienst teilzunehmen.
      
35 Lesermeinungen
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#90   Mrs.Cologne   22:02:26 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Achtung!
Nicht auf die Verlinkungen klicken!
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#89   Samurai   14:25:23 | Montag, 6. Juli 2009
…aber es war- keine „tridentinsche“ Liturgie…,
sondern, wie kreuz.net es nennen würde, „modernistisch“!
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#88   Gotthard   00:14:06 | Montag, 6. Juli 2009
Vorbild für dt. Diözesen
vor einer Woche feierte ich eine hl. Messe mit rund 4.000 bis 5.000 jungen Leuten mit …nachmittags um 16 Uhr!
eine schwungvolle Predigt – eine schwungvolle Band und ein großer Chor unterstützten den Gemeindegesang … rhytmusbetont.
Zwei Stunden dauerte die Liturgie – eine wahrhaft Göttliche Liturgie!
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#87   Jörg Guttenberger, Köln   00:05:53 | Montag, 6. Juli 2009
Alter „Ritus“
Die Begriffe sind sachlich falsch: es gibt nur einen einzigen römischen Ritus und keine zwei. Innerhalb des römischen Ritus gibt es zwei Liturgien: die ordentliche und die außerordentliche.
Daß die außerordentliche Liturgie dem Osten nähr steht, als die ordentliche, ist ebenfalls Unsinn. Beide Liturgien können unterschiedlich gefeiert werden. Die Feier der ordentlichen Liturgie kommt den Byantinern sicher näher, wenn man z. B. die Zelebration der Möncche von Jerusalem (z. B. Groß-St. Martin in Köln) berücksichtigt.
Aber auf diese Nähe kommt es letztlich nicht an: eine römische Liturgie soll im Rahmen der römischen Tradition gefeiert werden und nicht nach dem Vorbild einer anderen Tradition. Sonst wird aus der Ökumene ein Ökumenimus, also die ideologische Ausgabe der Ökumene.
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#86   lux in tenebris   08:46:35 | Samstag, 4. Juli 2009
ach, pamino!
bei ihren wunderbaren hinweisen und detaillierten beschreibungen packt mich immer das fernweh…
wollen sie nicht mein cicerone sein? :-) :)3 :(3
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#85   pamino   01:31:31 | Samstag, 4. Juli 2009
colonius weitsichtig;
Freitag, 3. Juli 2009 19:59, colonius: Fehldarstellung: Das Kloster kehrt nicht zum Alten Ritus zurück, sondern feiert beide Formen des Römischen Ritus. Das Stundengebet ist von dieser Umstellung nicht betroffen.
Sehr richtig. Auch gibt es, und zwar colonionäher in der kleinen alten Stadt Flavigny-sur-Ozerain hoch auf einem steilen Hügel in Burgund, seit einigen Jahren wieder ein Benediktinerkloster wie vor der Revolution, nunmehr St-Joseph de Clairval, unweit vom pianischen Lacordaire-Seminar entfernt. Bei diesen Mönchen sind Stundengebet und Privatmessen alt und nur das Konventsamt – auf Bitte des Ortsbischofs – neu (allerdings lateinisch, würdig, versus Deum und nicht konzelebriert). Das sehr lange, dreiränginge Chorgestühl ist zum Stundengebet ungefähr zu 2/3 besetzt und (von Abt und Prior abgesehen) das Singen sogar im Nachtoffizium gut. Auf französisch geschieht nur die monotonierte Vorlesung im Refectorium, in den Tagen meines Besuches aus einer Biographie Pii IX.
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#84   Prälat Hinter †   01:31:11 | Samstag, 4. Juli 2009
Vorbild für dt. Diözesen !!!
Dem Beispiel dieser Benedictiner sollten sich auch Abteien und Priorate in Deutschland anschliessen. Das wäre ein Vorbild für die dt. Diözesen und die Bischofskonferenz! – Das wäre eine gute Möglichkeit neue Berufungen zu heben und zu bergen. – Da könnte auch kein Diözesanbischof was dagegen haben.
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#83   Ben Sira †   23:35:09 | Freitag, 3. Juli 2009
es jagd der groß
den wilden elch
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#82   Alexander von Eich   23:32:56 | Freitag, 3. Juli 2009
Oh Mann Leute
Der Spam-Account ist „die_gegenwart“…
:-D
Das weiß man einfach, wenn man ein bisschen aufgepasst hat.
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#81   Arkanum/kreuts.net †   23:32:20 | Freitag, 3. Juli 2009
man freue sich nicht zu früh …
kreuts.net ist für solche Attacken ausgelegt und geschützt. :(3
Bei uns ist gar nichts passiert.
Außerdem war das keine denial of service attack, sondern eine Spywareanwendung.
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#80   _zeitgeist   23:30:21 | Freitag, 3. Juli 2009
als freundlicher Mensch
wünsche ich dem Verursacher die Härte des US :(3 Gesetzes an den Hals.
Aber gut, das kreuts.net nichts damit zu schaffen hat
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#79   Ben Sira †   23:28:20 | Freitag, 3. Juli 2009
Attacke auf kreuts.net?
wäre ja geil
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#78   Elijahu †   23:27:49 | Freitag, 3. Juli 2009
Hahaha
DOS Attacke auf kreuts.net? Sehr geil. Mehr davon!
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#77   Arkanum/kreuts.net †   23:25:49 | Freitag, 3. Juli 2009
auf die Logfiles
bin ich auch gespannt.
Wir konnten die URL der Badwareseite schon ausfindig machen, aber wir wissen nicht, wer sie gespammt hat.
Insgesamt war das wohl ein Programm von eher geringer Aggressivität – Sorgen braucht sich eigentlich höchstens zu machen, wer kurz davor auf Kinderpornoseiten o.ä. war oder brisante Mails gelesen hat, alle anderen sind nach einem Kaltstart aus dem Schneider.
Aber als freundlicher Mensch warnt man lieber einmal zuviel als einmal zuwenig.
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#76   Ben Sira †   23:21:27 | Freitag, 3. Juli 2009
Perfekten Unsinn
finden Sie bei fake.net
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#75   Mrs.Cologne   23:19:43 | Freitag, 3. Juli 2009
Perfekten Unsinn
finden Sie hier www.wir-sind-kirche.de/.
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#74   Ben Sira †   23:16:23 | Freitag, 3. Juli 2009
perfekt perfekt?
Die vom hl. Papst Pius V. für alle Zeiten festgelegte Tridentinische Messe ist perfekter Unsinn.
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#73   Sinah   23:15:27 | Freitag, 3. Juli 2009
Kein Aufbruch des Glaubens
Noch einmal (vereinfacht):
Die Frage der Neuen Messe ist eine Frage des Glaubens. Die Neue Liturgie gefährdet den Glauben; deswegen ist sie abzulehnen.
Selbst wenn ein Priester die Neue Messe mit Frömmigkeit und unter Beachtung der liturgischen Vorschriften liest, enthält sie ein für den Glauben schädliches Gift, weil sie von protestantischem Geist erfüllt ist.
In der Neuen Messe wird eine Konzeption vertreten, die sich dem protestantischen Abendmahl annähert. Die wirkliche Gegenwart des Herrn, das wirkliche Opfer und seine sühnende Wirkung sowie die sakramentale Würde des konsekrierenden Priesters wird beiseite gelassen.
Daß der Wert des eucharistischen Opfers in sich völlig unabhängig ist von den Teilnehmern wird verschwiegen.
Die vom hl. Papst Pius V. für alle Zeiten festgelegte Tridentinische Messe ist perfekt.
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#72   Ben Sira †   23:15:01 | Freitag, 3. Juli 2009
neue neuigkeiten
Wir werden bald Neuigkeiten lesen
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#71   _zeitgeist   23:14:08 | Freitag, 3. Juli 2009
gut, dass die „I.G.
Arkanum-kreuts.net“ nichts mit dem DOS-Angriff zu schaffen hat.
Die Auswerung der logfiles wird nicht lange auf sich warten lassen.
Wir werden bald Neuigkeiten lesen
:(3
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#70   Arkanum/kreuts.net †   23:09:00 | Freitag, 3. Juli 2009
danke, Ben Sira, das meinte ich.
Nähere Infos www.kreuts.net/forum/index.php?topic=4174.msg…
:-@ (Hinweis, damit’s auch Brigitte Zypries www.kreuts.net/forum/index.php?topic=472.msg1… versteht: ein „Browser“ ist so ein „Programm“, mit dem man ins „Internet“ geht, und ein „Browsercache“ ist ein Ding darin, das die zuletzt aufgerufenen „Webseiten“ speichert.)
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#69   Ben Sira †   23:01:12 | Freitag, 3. Juli 2009
große vorsicht
bööööse ware
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#68   Arkanum/kreuts.net †   23:00:08 | Freitag, 3. Juli 2009
Vorsicht,
der vor kurzem gespammte Link enthält Badware! :-@
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#67   Ben Sira †   22:55:02 | Freitag, 3. Juli 2009
kuk kuk
baaaa baaaa
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#54   Alexander von Eich   22:38:12 | Freitag, 3. Juli 2009
@kuck-kuck
In Wahrheit dir Psychiatrie scheißegal. Arschloch. Du benutzt eine Wissenschaft, um andere zu diffamieren. Das ist falsch.
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#10   Belting   21:39:31 | Freitag, 3. Juli 2009
Colonius schrieb:
„Das Kloster kehrt nicht zum Alten Ritus zurück, sondern feiert beide Formen des Römischen Ritus. Das Stundengebet ist von dieser Umstellung nicht betroffen.“
Das Stundengebet wird in Norcia schon seit längerem in der alten Form gesungen.
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#9   eigerhar †   20:56:20 | Freitag, 3. Juli 2009
Es werden wieder ganz schöne Zeiten kommen
Alles das wird Segen bringen und Früchte, die viele von uns noch sehen werden.
Es werden schöne Zeiten kommen!
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#8   lux in tenebris   20:40:00 | Freitag, 3. Juli 2009
@hyazinth
„Wenn das kein Wink vom Hl. Geist ist! Der Ort, an dem der geistliche und geistige Gründer Europas geboren wurde, gebiert jetzt den ersten benediktinisch-kirchlichen Wiederaufbruch des Glaubens.“
da bin ich ganz ihrer meinung und ich denke, das ist erst der anfang der reform in diesem und anderen klöstern des heiligen benedikt!
„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch!“ :-) :)3
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#7   Domenico Tuttisanti   20:38:32 | Freitag, 3. Juli 2009
Hier ein Video
über das benediktin. Priorat
„Maria Sedes Sapientiae www.osbnorcia.org/video2008b.php
in Nursia. (Incl. Interviews in Englisch!)
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#6   chico flojo   20:10:23 | Freitag, 3. Juli 2009
@colonius
Das mit den beiden Riten steht aber auch so im Artikel:
„In den Dingen, die den Glauben oder das Allgemeinwohl nicht betreffen, wünscht die Kirche nicht eine starre Einheitlichkeit der Form zur Pflicht zu machen, nicht einmal in ihrem Gottesdienst.“
Sein Kloster werde in Zukunft, beide Riten zu pflegen: „Das ist ein sehr auf das Konzil ausgerichteter liturgischer Zugang.“
Weiter unten:
Die Mönche würden auch die Neue Messe „im gleichen Stil“ zelebrieren. Das sei auch der Grund, warum die Menschen von weither reisen würden, um an dem Gottesdienst teilzunehmen.
Für den Benediktiner ist der Einbezug des Alten Ritus ein „authentischer Ökumenismus“.
Was fehlt, ist nur der Hinweis auf das Stundengebet. Also nicht nur die Überschrift lesen. Die ist nur der Aufhänger. Unabhängig davon: Ein guter Schritt.
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#5   colonius   19:59:11 | Freitag, 3. Juli 2009
Fehldarstellung
Das Kloster kehrt nicht zum Alten Ritus zurück, sondern feiert beide Formen des Römischen Ritus. Das Stundengebet ist von dieser Umstellung nicht betroffen.
Bitte sorgfältiger recherchieren!
Trotzdem ist die Tatsache an sich natürlich erfreulich.
:-]
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#4   r.ruhrgebietler   19:44:00 | Freitag, 3. Juli 2009
wie schön!
wie schrieb der Hlg. Vater?
…Seine Pfarreimitglieder belehrte der heilige Pfarrer vor allem mit dem Zeugnis seines Lebens. Durch sein Vorbild lernten die Gläubigen zu beten und für einen Besuch beim eucharistischen Jesus gern vor dem Tabernakel zu verharren.[12] „Es ist nicht nötig, viel zu sprechen, um gut zu beten“, erklärte ihnen der Pfarrer… www.vatican.va/…-sacerdotale_ge.html
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#3   Hyazinth   19:38:21 | Freitag, 3. Juli 2009
Wenn das
Kein Wink vom Hl. Geist ist! Der Ort, an dem der geistliche und geistige Gründer Europas geboren wurde, gebiert jetzt den ersten benediktinisch-kirchlichen Wiederaufbruch des Glaubens.
Et portae inferi non praevalebunt…
Wer Ohren hat, der höre!!!
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#2   sideshowbob   18:33:28 | Freitag, 3. Juli 2009
Ach was…
Er begründet den de facto Übergang seiner Gemeinschaft zum Alten Ritus mit einem „legitimen Pluralismus“ und zitiert dazu das Liturgiedokument des Zweiten Vatikanums:
War mir völlig neu, das im Kreuz.net-Vokabular das Wort Pluralismus überhauptvorkommt. Man lernt nie aus.
Der Prior erklärt auch, daß es „keinen perfekten Ritus“ gebe: „Es gibt in jeder liturgischen Tradition positive und negative Aspekte.“
Hört, hört…
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#1   Beatus Theophilus_89   18:20:51 | Freitag, 3. Juli 2009
Dass der Geburtsort des Heiligen…
…Benedikts OSB nun von altrituellen Klerikern und Ordensbrüdern bedient wird finde ich wunderbar.
Denn die Benediktsregel war maßgebend für die Entwicklung des christlichen Abendlandes und ein Faktor für die Entstehung weiterer Gemeinschaften.
Nach dieser Umstellung wird wohl noch einige Zeit geboten sein, Änderungen zu unternehmen.
Aber das Motu Propio macht es uns vor. Das konziliarische Weizen von der unsäglichen Spreu des Modernismus zu trennen.
Der Modernisteneid den schwöre ich!
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