10:23:40 | Montag, 6. Juli 2009
Ein vatikanischer Prälat ist dem US-amerikanischen Blut- und Homo-Präsidenten, ohne viel nachzudenken, auf den Leim gekrochen.
(kreuz.net) Der ehemalige Schweizer Kurienkardinal George Cottier (87) hat US-Präsident Barrack Obama
und seine brutale Durchsetzung der Abtreibungsgewalt mit dem Denken des Heiligen Thomas von Aquin und
der frühen christlichen Staatstheorie verglichen.
Seine Verrücktheiten verkaufte der Kardinal in einem
Artikel in der jüngsten Ausgabe der katholischen Monatszeitschrift ‘30 Giorni’.
Die Zeitschrift wird
von Mitgliedern der katholischen Gemeinschaft ‘Comunione e Liberazione’ herausgegeben.
Kardinal Cottier
ist ehemaliger Theologe des päpstlichen Hofes, der die Ansprachen und Dokumente des Papstes auf deren
theologische Genauigkeit überprüft.
In seinem Beitrag analysiert der Kardinal Obamas
Mai-Rede an der
katholischen Universität Notre Dame und seiner Juni-Rede an die islamische Welt in Kairo.
Dem Polit-Demagogen
gelang es offenbar mit Leichtigkeit, den Kardinal um den Finger zu wickeln.
Wiederholt behauptet der
Prälat, daß Obamas angeblicher „Realismus“ und sein angebliches Bemühen um eine „gemeinsame Basis“
mit der christlichen Tradition und der Soziallehre der Kirche übereinstimmen würden.
Geradezu empörend
ist, was Kardinal Cottier über die Rede Obamas an der katholischen Universität Notre Dame im US-Bundesstaat
Indiana sagt. Achtzig US-Bischöfe hatten damals gegen die Einladung des Abtreibungs-Apologeten an einer
katholischen Lehranstalt protestiert.
Kardinal Cottier vergleicht diese Rede Obamas mit der Enzyklika
‘Ecclesiam Suam’ von Papst Paul VI. († 1978) und mit dem Konzilsdokument ‘Dignitatis Humanae’.
Diese
Dokumente enthielten alle einen Nachdruck auf „Dialog und gemeinsame Basis“.
Christen können nach Kardinal
Cottier mit Obamas „Art und Weise, die Suche nach Problemlösungen anzugehen, übereinstimmen.“
In seiner
Rede in Notre Dame habe Obama „positive Hinweise“ gegeben, in der Frage der Abtreibungsgewalt eine gemeinsame
Basis zu finden.
Der Kardinal betonte, daß Obama die Kinderschlachtung nicht als „absolutes Recht“ verteidige
und angeblich „die tragische Schwere“ des Problems anerkenne.
Er wolle auch die „Anzahl der Abtreibungen
so niedrig wie möglich halten“ – glaubt Kardinal Cottier.
Beobachter weisen dagegen darauf hin, daß
die bisherigen Entscheidungen der Obama-Regierung darauf angelegt sind, die Zahl der Abtreibungen in den
USA massiv zu erhöhen.
Dennoch erklärte Kardinal Cottier mit Hinaus auf die frühe christliche Geschichte,
daß Bemühungen um die Verringerung der bestehenden Anzahl von Abtreibung eine zu rechtfertigende vorübergehende
Maßnahme sein könnten.
Um die Zustimmung der Bürger zu erhalten und den gesellschaftlichen Frieden
zu bewahren, seien in der Antike „unvollkommene Gesetze“ beibehalten worden – erklärte der Kardinal.
Auch der Heilige Thomas von Aquin († 1274) habe gesagt, daß der Staat keine „zu strengen“ oder zu hochstehenden
Gesetze verabschieden sollte, weil diese von den Menschen, die nicht in der Lage wären, sie zu beachten,
nicht respektiert würden.
Die Katholische Kirche sei sich der Gefahr bewußt, die im Versuch enthalten
sei, wahrgenommene schlechte Dinge gewaltsam zu beseitigen.
Das sei das Problem der kommunistischen Regime
gewesen.
Auch die jüngste Ermordung eines Kindermörders in den USA beweise, daß auch die höchsten
Werte „ein Marschbefehl zuhanden einer entarteten Ideologie“ werden könnten.
All das würde den „demütigen
Realismus“ von Obama in ein positives Licht rücken.
Obamas Ansatz bei der Knüpfung internationaler
Beziehungen verglich der blauäugige Kardinal mit der Haltung von Johannes Paul II. († 2005), der die
Vergebung und die „Reinigung der Erinnerung“ unterstrichen habe.
Für das laufende Jahr hat die Obama-Regierung
dem US-Kriegsministerium das höchste Budet seit Ende des Zweiten Weltkrieges gewährt.
Kardinal Cottier
ließ sich auch von der Zitierung der Bergpredigt in Obamas Kairo-Rede Sand in die Augen streuen.
Das
bedeute, daß Obama die „positiven Auswirkungen und Inspiration der Bergpredigt für den öffentliche
Leben“ wahrgenommen habe – glaubt der Prälat.
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sct 13:47:42 | Dienstag, 7. Juli 2009
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sct 22:54:57 | Montag, 6. Juli 2009
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Kraut 12:33:11 | Montag, 6. Juli 2009