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Generaloberer der Petrusbruderschaft beim Papst + Sakrilegien dulden + Grund der Verlegung + Müssen sich die Altliberalen auch an das Konzil halten? + Wie eine Erklärung aus dem Kanzleramt
Generaloberer der Petrusbruderschaft beim Papst

Vatikan. Am Montag empfing Papst Benedikt XVI. den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Petrus, Pater John Berg, in Audienz. Das Treffen fand in der Päpstlichen Privatbibliothek im Apostolischen Palast statt. Nach der Begegnung begrüßte der Papst noch einige Gründungsmitglieder der Petrusbruderschaft. Benedikt XVI. bedankte sich für ihre Arbeit und gab ihnen kleine Geschenke.

Sakrilegien dulden

Schweiz. Am 23. und 24. Juni tagten im Bistum Basel die Räte der Priester, Diakone und Laienkatecheten unter der Leitung von Generalvikar Roland-Bernhard Trauffer OP. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘Kipa’ betonten die Teilnehmer bei ökumenischen Feiern die Einhaltung bestehender Richtlinien. Unter anderem wurden die Worte eines mißbräuchlichen Gemeindeleiters zitiert: „Zur heiligen Kommunion sind alle eingeladen, egal welcher Konfession sie angehören. Entscheiden Sie selbst, ob Sie Jesus Christus im Brot begegnen wollen – niemand muß.“ Die Tagungsteilnehmer einigten sich offenbar darauf, daß die Kirche nur bei schweren Skandalen wie Messelesen mit protestantischen Laien-Pfarrern, intervenieren soll.

Grund der Verlegung

Deutschland. Kürzlich wurde die Alte Messe in der Diözese Speyer von Dirmstein nach Neustadt an der Weinstraße verlegt. In Neustadt unterhält die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Priorat mit 200 Altgläubigen. Sie betrachten die Verlegung der Alten Messe als bewußte Kampfansage von Bischof Karl-Heinz Wiesemann von Speyer gegen die Lefebvristen.

Müssen sich die Altliberalen auch an das Konzil halten?

Deutschland. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. fordert die antikatholische Erzdiözese Wien auf, „sich endlich an das Konzil halten“. Die Webseite der Bruderschaft zitiert die Liturgiekonstitution 22 Paragraph 3: „Deshalb darf durchaus niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern.“ Anlaß der Kritik ist die Westernmesse, die der Wiener Dompfarrer Anton Faber vor einem rauchenden und trinkenden Publikum gehalten hat.

Wie eine Erklärung aus dem Kanzleramt

„Über weite Strecken liest sich die dritte Enzyklika zur Finanzkrise wie eine Erklärung aus dem Kanzleramt. […] Überraschend ist, daß Benedikt XVI sozusagen über seine Kernkompetenz in Ethikfragen hinausgeht und für eine ‘echte politische Weltautorität’ zur Steuerung der Globalisierung plädiert. Diese Forderung ähnelt frappierend dem Uno-Weltwirtschaftsrat samt ‘EU-Charta für nachhaltiges Wirtschaften’, den Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeschlagen hat.“

Aus einem Kommentar der Wirtschaftszeitung ‘Financial Times’ zur Sozialenzyklika ‘Caritas in veritate’.
      
23 Lesermeinungen
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#24   Lieblingsuli   10:10:45 | Montag, 31. August 2009
„Die Zeitbomben des 2. Vatikanischen Konzils“
Gibt es eigentlich mittlerweile von Seiten der nachkonziliaren Kirche eine brauchbare Replik? Ist ja immerhin schon über 20 Jahre her.
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#23   Marcelus   10:19:51 | Sonntag, 12. Juli 2009
Zu den sakrilegischen „Neuen Messen“
Anlaß der Kritik ist die Westernmesse, die der Wiener Dompfarrer Anton Faber vor einem rauchenden und trinkenden Publikum gehalten hat.
Wer unwürdig vom heiligsten Sakrament ißt und trinkt, ißt und trinkt sich das Gericht, lehrt der hl. Paulus in der Hl. Schrift.
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#22   fides et ratio   15:48:11 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Wie eine Erklärung aus dem Kanzleramt
Diesen kurzen Artikel kann man nicht ernst nehmen. Es ist höchst bedauerlich, dass die Kreuznet Redaktion mit ihrer Maßlosigkeit und in ihrer hetzerischen Dikition viele gute Ansätze selbst sabotiert. Es verwundert da nicht, wenn in katholischen Kreisen, in denen der Eindruck besteht, KREUZNET wärte das Sprachrohr der Priesterbruderschaft St. Pius inzwischen die Überzeugung wächst, die Priesterbruderschaft wolle gar keine Einheit mit dem Hl. Vater, es gehe ihr lediglich um Rechthaberei. Jedenfalls ist das der sich zwingend aufdrängende Eindruck, den man von KREUZNET haben muß – Schade!
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#21   joberens   15:37:01 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Wer selber an seine Worte glaubt, braucht sie nicht zu verstecken
Das letzte Konzil war ein großer Meinlenstein hin zu einer glaubwürdigeren und besseren kaht. Kirche. Ohne dieses würde es sicherlich heute nocht viel schlechter um unsere kaht. Kirche bestellt sein.
Das Konzil hat viele, sehr gute Ansätze geliefert nur schade, daß man nicht alles verwirklicht hat und sogar eher danach wieder rückwärts geschwommen ist.
So ist es auch vollkommen unsinnig, den Menschen wieder Dinge zumuten zu wollen, die einfach sinnlos und selbst denkenden Menschen nicht mehr glaubhaft zu vermitteln sind.
Ich denke da in erster Linie auch an die Messe nach altem Stil und in lateinischer Sprache, die von Spöttern heute doch schon als „hocus pocus Messe“ bezeichnet wird.
Ich bin der festen Überzeugung, daß Priester, die es nicht mehr wagen die Wandlungsworte verständlich in der Landessprache zu sprechen Probleme mit dem eigenen Glauben an die Eucharistie haben und es daher vorziehen und nötig haben, die Wandlungsworte in eine Art Zauberformel zu verwandeln.
Ein Priester, der noch wirlich glaubt, was er da tut, braucht das nicht. Dem, der Probleme damit hat zu glauben, was er da tut, kann eine art Zauberformel da vielleicht hilfreich da weiter helfen.
Jesus hat beim Abendmahl doch mit Sicherheit nicht latein oder eine andere unverständliche Sprache gebraucht.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#20   No Comment   13:48:47 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Blödsinn! Papst geißlert Merkel.
Dr. h.c. mult. Heini Geißler („Wenn würde Jesus heute geißeln?“), Bundesminister a.D, und auch sonst Papstfeind erster Klasse, hat im ZDF (und anderswo) die Mißbilligung des Merkeltums („Pragmatismus“) durch Rom durchaus darzustellen gewusst.
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#19   Prälat Hinter †   12:05:25 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Verwilderte Schweizer Diözese(n):
Dass die sogen. (Laien-)Gemeindeleiter in Schweizer Diözesen bereits seit langem solchen Missbrauch treiben geht auf die Rechnung der dortigen (vielfach) völlig postmodern-verwildeten Bischöfe und Generalvikare. Es ist immer wieder total erstaunlich, dass Rom hier nicht schon lange massiv eingreift. Die Schweizer dürfen alles tun; dies gilt für Priester und Laien gleichermassen; ob die dafür an Rom hohe Schmerzensgelder überweisen oder die schwarzen Kassen des Vaticans schützen? Jedenfalls ist der Schweizer Katholizismus ein völlig durchlöcherter Käse und eine Schande für jeden wirklich kath. empfindenden Gläubigen. Aber die Schweizer dürfen alles. Den Deutschen klopft man auf die Finger und die Schweizer sind von Rom geschonte Häretiker und Sacramentenschänder übelster Sorte. Dass da niemand aus Rom aufschreit – was steckt dahinter ????
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#18   Paulaner †   12:02:32 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Sobald „ihr“ unter dem Mantel Mariä seid, dürft „ihr“ mitbestimmen.
O:) Müssen sich die Altliberalen auch an das Konzil halten?
:-[ Vorher aber dürft „ihr“ nur von außen bellen.
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#17   Lieblingsuli   11:52:19 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Deja vu
Da wir uns einmal wieder im Kreise drehen, verabschiede ich mich hier erst einmal. Alles Liebe!
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#16   Antipacelli †   11:47:05 | Mittwoch, 8. Juli 2009
@HBR: Ist es denn so schwer, päpstlicher als diese Scheinpäpste und
konzilistreuer als die Konzilssekte zu sein? :-S
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#15   HBR   11:44:19 | Mittwoch, 8. Juli 2009
tztztztz
Deutschland. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. fordert die antikatholische Erzdiözese Wien auf, „sich endlich an das Konzil halten“.
Das fordert ausgerechnet eine Sekte, die nicht nur das Konzil sondern auch noch den kanonischen Gehorsam gegenüber der Kirche ablehnt
:-D :-D
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#14   Antipacelli †   11:42:59 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Überall die gleiche hinterfo…ge Taktik!
Kürzlich wurde die Alte Messe in der Diözese Speyer von Dirmstein nach Neustadt an der Weinstraße verlegt. In Neustadt unterhält die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Priorat mit 200 Altgläubigen. Sie betrachten die Verlegung der Alten Messe als bewußte Kampfansage von Bischof Karl-Heinz Wiesemann von Speyer gegen die Lefebvristen.
In katholischen Kreisen ist bekannt, dass auch die Piusbruderschaft über lange Jahre hinweg mit den selben hinterfo…gen Methoden sedisvakantistische Messzentren „bekämpft“ hat. :-[
Musterbeispiel Ulm/Donau: Die Bruderschaft ließ sich in der Nähe von Ulm nieder, als bekannt wurde, dass die in Ulm zelebrierten sedisvakantistischen Messe großen Zulauf haben! :-[
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#13   Lieblingsuli   11:39:51 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Gibt es das auch in lateinischer Sprache?
Das kommt mir bekannt vor :-D
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#12   pius.inquisitor   11:35:48 | Mittwoch, 8. Juli 2009
lieblingsuli
so viele nägel gibt es ja auch gar nicht: de geist des herrn erfüllt das all O:)
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#11   Lieblingsuli   11:33:34 | Mittwoch, 8. Juli 2009
@pius.inquisitor
Der Geist des HERRN wurde mitnichten festgenagelt. Lies mal nach o^/
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#10   pius.inquisitor   11:29:48 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Hat er doch!
Der HERR lässt sich nicht festnageln.
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#9   Lieblingsuli   11:10:48 | Mittwoch, 8. Juli 2009
@joberens
Der HERR lässt sich nicht festnageln. Das sollte doch seit zweitausend Jahren klar sein.
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#7   Lieblingsuli   10:35:29 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Kleine Geschenke
… erhalten die Freundschaft. Wo sind die Geschenke für die FSSPX?
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#6   Merker   10:29:47 | Mittwoch, 8. Juli 2009
@Gotthard
Diese „Konkurrenz“ wünsche ich mir in allen Kirchen der Welt. Das wäre ein sicheres Zeichen, daß sich die Postkatholischen bekehrt und wieder katholisch geworden wären. Keine Scheinmessen mehr, womit sie bisher das Volk verführt haben.
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#5   Tridentinus   10:26:55 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Wieso Kampfansage?
Vor der Liturgiereform nach Vaticanum II gab es in Neustadt an der Weinstraße sicher sogar mehr als zwei Möglichkeiten, die hl. Messe nach römischem Ritus mitzufeiern!
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#4   Gotthard   10:12:10 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Konkurrenz
In Neustadt unterhält die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Priorat mit 200 Altgläubigen.
jetzt fürchtet der Pius-Verein die Konkurrenz der Kirche…
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#3   John-Boy   10:10:54 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Einen Generaloberen
der Petrus-Bruderschaft zu empfangen steht im krassen Gegensatz zu salbungsvollen Worten, die als „Sozialenzyklika“ verkauft werden.
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#2   ordo62   10:02:40 | Mittwoch, 8. Juli 2009
@joberens-kondomi
die Frage ob Sie nichts wichtigeres zu tun haben als uns in diesem katholischen Forum mit ihrem neoprotestantischen, marxistischen und freimaurerischen Dünnsch… zu belästigen muss an dieser Stelle leider verneint werden.
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#1   joberens   09:29:11 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Wie eine Erklärung aus dem Kanzleramt
Die Frage ist nur, ob der Papst zur Zeit nicht wichtigeres zu tun haben könnte, als eine Enzyklika zu schreiben, von der schon nach Tagen oder sichderlich nach Wochen kaum noch Jemand sprechen wird.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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