In einem Video-Interview hat Bischof Richard Williamson die Haltung seiner Bruderschaft zum Zweiten Vatikanum erläutert: „Ansonsten leben wir in einer Illusion“.
Bischof Williamson im Interview mit der Webseite ‘truerestoration.blogspot.com’
(kreuz.net) „Die Mehrheit von uns will kein Abkommen mit dem Papst.“
Das erklärt der Pius-Bischof, Mons.
Richard Williamson, in einem Video-Interview, das auf der Webseite ‘truerestoration. blogspot.com’ zu
sehen ist.
Für Mons. Williamson gibt es keine Zweifel, daß das Zweite Vatikanum überwunden werden
muß: „Es ist wie eine vergiftete Torte. Wenn man einer Mutter eine vergiftete Torte gibt, wird sie dann
ihrem Kinde ein Stück davon verabreichen?“
Der Pius-Bischof kommt zum Schluß: „Die ganze Torte muß
weggeworfen werden“.
Wie die kirchlichen Autoritäten die sechzehn Konzilsdokumente aufgeben können,
ohne ihre Autorität zu unterminieren, sei ein „echtes Problem für die Zukunft“ – meint der Bischof:
„Das ist ein administratives Problem. Ich weiß nicht, wie sie es tun werden. Aber sie müssen es tun.“
Für Mons. Williamson war das Konzil „hinsichtlich seiner Einberufung katholisch. Denn es war der Papst,
der alle Bischöfe der Welt zusammenrief. Aber das Konzil ist weder in seinem Inhalt noch in seinem Ablauf
katholisch.“
Dessen Dokumente sind – so Mons. Williamson – auf eine „nichtkatholische“ Weise verfaßt,
weil sie „tiefe Zweideutigkeiten“ enthalten, während „das Evangelium von uns verlangt »ja, ja, nein,
nein« zu sagen.“
Die vom Vatikan verlangte Annahme des Konzils wäre für Bischof Williamson verfehlt:
„Sie wollen uns in den Mainstream zurückführen, den die Konzilskirche darstellt.“
Doch Bischof Williamson
erklärt, daß eine Hinwendung zum Konziliarismus den Glauben verraten und die katholische Tradition kompromittieren
würde:
„Ich kenne die anderen Vorgesetzten und viele Priester der Bruderschaft. Die Mehrheit will kein
falsches Abkommen mit Rom. Ich glaube nicht, daß sie es tun werden. Ich glaube nicht einmal, daß der
Generalobere das tun würde – auch wenn er es wollte.“
Bereits bei dem Protokoll, das der damalige Kardinal
Joseph Ratzinger und Erzbischof Marcel Lefebvre am 5. Mai 1988 unterschrieben, habe die Gefahr bestanden,
„daß das ein falsches Abkommen ist.“
Darum habe Erzbischof Lefebvre seine Unterschrift am Schluß zurückgezogen.
Mons. Williamson erklärt, daß die anderen drei Bischöfe der Bruderschaft „auf weiter Strecke“ mit
seinen Ansichten übereinstimmen.
Er relativiert die Aussage des Generaloberen der Bruderschaft, Bischof
Bernard Fellay, wonach „95 Prozent“ des Konzils annehmbar sei. Damit habe der Generalobere gemeint, daß
die Oberfläche vieler Dokumente in Ordnung sei, solange man nicht zu tief grabe.
Mons. Fellay habe diese
Formulierungen gebraucht, um die Konzilskirche nett zu behandeln: „Aber ich glaube nicht, daß er das
noch einmal sagen würde.“
Der Generalobere ist nach Angaben von Mons. Williamson „immer diplomatisch
und geneigt, so zu sprechen, wie es seine Gesprächspartner erwarten.“
„Er will nicht verletzen, will
eher Brücken bauen, als sie zu sprengen: Aber ich glaube, daß er sich der Grundprobleme völlig bewußt
ist und seine Haltung nicht grundsätzlich anders ist.“
Auf die Frage, ob er persönlich Gefallen daran
finde, Brücken in die Luft zu jagen, antwortet Mons. Williamson:
„Ich will keine Probleme erzeugen,
sondern alle an die Wirklichkeit erinnern. Ansonsten leben wir in einer Illusion.
Manchmal sage ich Dinge,
die problematisch sind – aber sie sind wahr.“
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272 Lesermeinungen
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#275 Paulaner † 23:51:07 | Mittwoch, 22. Juli 2009
Wenn Sie die Wahrheit nicht mit Vielfalt und Normalverteilung vereinbaren können, dann ist es GANZ unmöglich.
Altmann: An der eigentlichen Situation hat sich bis heute nichts geändert! Man will die Wahrheit nicht
mehr definieren. Deshalb ist es uns nahezu unmöglich, mit diesen Leuten zu diskutieren. Sie und Ihre
Lehre sind nur mehr eine Gruppe unter der Glockenkurve, dargestellt als Mantel Mariä.
@Gotthard Marcel wollte nicht mehr – und hat auch nicht mehr! Das geht zumindest nicht logisch aus deinen
Ausführungen hervor. „Man will die Wahrheit nicht mehr definieren. Deshalb ist es uns nahezu unmöglich,
mit diesen Leuten zu diskutieren.“, das heißt doch nicht, dass Lefebvre nicht mit ihnen diskutieren wollte,
das heißt auch nicht, dass die nicht diskutieren wollten, das heißt schlicht und einfach, dass die intellektuell
nicht in der Lage waren zu diskutieren. Wie du beispielsweise mit Nazis oder Kommunisten nicht diskutieren
kannst. Ob die Modernisten sich nun verweigerten, indem sie die Diskussion ablehnten, oder ob sie aus
Befangenheit in ihrer Ideologie nicht mehr zum Gespräch in der Lage waren, das macht aber erst mal überhaupt
keinen Unterschied. Seitens Lefebvres war die Bereitschaft zum Gespräch vorhanden, das Gespräch war
aber aufgrund der ideologischen Befangenheit der Modernisten nicht möglich. Waren halt Irrlehrer, die
von ihrer Irrlehre nicht lassen konnten. Wie die Königskinder: Sie konnten zusammen nicht kommen, das
Wasser war viel zu tief.
vonHerzmanovsky-Orlando nimm bitte zur Kenntnis, dass der Satz ein Zitat von Marcel war! Erzbischof Lefebvre
am 27.10.1985: Man will die Wahrheit nicht mehr definieren. Deshalb ist es uns nahezu unmöglich, mit
diesen Leuten zu diskutieren. Marcel wollte nicht mehr – und hat auch nicht mehr!
@Gotthard Marcel der Diskurs-Verweigerer – aber seine heutigen Nachfolger wollen dringend diskutieren…
Nee, nee, nee, datt is doch Blödgequatsche! Montini war der Diskursverweigerer, dann Woytila.
@altmann Man will die Wahrheit nicht mehr definieren. Deshalb ist es uns nahezu unmöglich, mit diesen
Leuten zu diskutieren. Marcel der Diskurs-Verweigerer – aber seine heutigen Nachfolger wollen dringend
diskutieren…
@Schalom Lateinischer Trachtenverein sucht Mitglieder Bedingungen: Hass auf alles andere. NEIN DANKE !
Dann schon lieber Hass auf die Lefebvristen, gelle, da heult man wenigstens mit den Wölfen.
An der eigentlichen Situation hat sich bis heute nichts geändert! Erzbischof Lefebvre am 27.10.1985:
www.kreuz.net/bookentry.4917.html Was auf dem Konzil begonnen wurde, geht weiter. Es gibt keine Wiederherstellung
mehr, es gibt keine Rückkehr zum Früheren. Es ist eine echte Revolution, eine Revolution, die im Inneren
der Kirche stattfindet, eine antikatholische, eine antichristliche. Das alles ist nicht mehr katholisch.
– Denn die, welche den Liberalismus in der Kirche eingeführt haben, sind dieselben, die gegenwärtig
die Macht in Rom innehaben, der Papst und alle, die sind wie er, wie Kardinal Ratzinger und alle Kardinäle,
die Rom gegenwärtig besetzt halten. Alle sind sie Liberale. – Es genügt, das Buch von Kardinal Ratzinger
zu lesen, der ausdrücklich sagt: Das Konzil ist die Kirche von heute. Die abgelaufene Vergangenheit ist
vorbei. Es kommt nicht mehr in Frage, zum Früheren zurückzukehren. Wenn Kardinal Ratzinger auch als
Traditionalist gilt und manche über seine Kritiken erschrecken, müßten sie doch bedenken, daß er mindestens
genauso liberal ist wie sie. Sie haben nichts zu fürchten, sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.
Aber da Kardinal Ratzinger jetzt die Macht in Rom hat und verpflichtet ist, immerhin irgend etwas von
Rom zu verteidigen, kann er trotz allem nicht immer zu dem zustimmen, was die Bischöfe wünschen. – Man
will die Wahrheit nicht mehr definieren. Deshalb ist es uns nahezu unmöglich, mit diesen Leuten zu diskutieren.
Erzbischof Lefebvre wirkt unverändert weiter Das Manifest von Erzbischof Lefebvre und Bischof de Castro
Mayer www.kreuz.net/bookentry.4878.html (vom 21.11.1983) wurde inzwischen über 1.900 Mal gelesen. Die
Lille-Predigt von Erzbischof Lefebvre www.kreuz.net/bookentry.4890.html (vom 29.8.1976), die Altmann freundlicherweise
veröffentlichte, wurde inzwischen über 10.500 Mal gelesen! Das ist beachtlich, denn sie steht erst ein
paar Tage im Netz. Der Econe-Vortrag von Erzbischof Lefebvre www.kreuz.net/bookentry.4917.html (vom 27.10.1985),
den Altmann heute veröffentlichte, hat es auch in sich! U.a. findet die Freimaurer-Leitungsgruppe B’nai
B’rith (reinrassig taldmud-jüdisch) eindrücklich Erwähnung. Da sieht man, daß Erzbischof Lefebvre
heute noch genau so anziehend und stark wirkt wie damals. Das ist nur natürlich, denn seine Worte sind
die der unveränderlichen Kirche und deswegen sind sie eben unvergänglich. Man muß ihn nur zu Wort kommen
lassen. Das leistet die FSSB16 leider nicht mehr, aber die Rechnung dafür bekommen sie bald. Gott schütze
den treuen Lefebvre-Nachfolger Bischof Williamson.
Pius XII, Sie haben es geschafft: Ich muß Abbitte leisten! – … weshalb ich auch nicht so munter urteile
wie Altmann es tut. [kursiv][…] Ihnen gehen maßgebliche katholische Tugenden ab, wie Klugheit, Mäßigkeit,
Humor, geistige Weite. Deshalb sind Sie outnumbered, deshalb hört niemand auf Sie, deshalb gehen Sie
mutmaßlich Ihrem ganzen Umfeld (sofern Sie eins haben und kein Einzelgänger sind) auf den Nerv und gelten
als Sektierer – deshalb und nicht, weil Sie katholisch sind. Sie missbrauchen den Glauben als Entschuldigung
für persönliche Defizite. Und weil ich diese Probleme nicht habe, aber gleichzeitig katholisch bin,
sind Sie auch so aggressiv.[kursiv] Sie haben mich tatsächlich überzeugen können: Nichts liegt Ihnen
ferner, als zu urteilen! Jetzt, nachdem Sie ausdrücklich darauf hingewiesen haben, fällt es mir natürlich
auch auf. (Und da glauben Sie, ich sei Argumenten nicht zugänglich. Wenn eines so überzeugend ist, kann
man sich ihm doch gar nicht verschließen.) Wenn man nun auch noch, Ihrem Rat folgend, aus Ihrem Beitrag
die »Linie extrahiert«, dann kann man nur zu einem Ergebnis kommen: Das ist wahre, stoische Gelassenheit,
gepaart mit christlicher Nächstenliebe. Im Falle, daß Ihnen künftig mal wieder danach ist nicht zu
urteilen, dann lassen Sie es ruhig hemmungslos raus. Und falls Ihnen zufällig einmal ein überzeugendes
Argument hinsichtlich der wesentlichen Dinge begegnen sollte (manchmal geschehen ja auch unvorhergesehene
Dinge), dann bringen Sie es der Einfachheit halber doch gleich mit.
Wie gut, dass ich katholisch bin! Bislang ging ich davon aus, dass nur Gott in die Herzen schauen kann.
Da Gott es kann, musste es „auch“ heissen. Ich kann es nicht, weshalb ich auch nicht so munter urteile
wie Altmann es tut. Mit welcher Formulierung ich hier in diesem Forum jemals auch nur ein Dogma geleugnet
haben sollte (was ja Altmanns Urteil, ich sei nicht katholisch, impliziert) bleibt mir unklar. Es gibt,
Altmann, bislang keine Dogmen wie: „Wer den FSSPX-Generaloberen nicht für einen Verräter hält, sei
ausgeschlossen“ oder „ubi Papa, ibi non Ecclesia“. „Für die Kirche“ schrieb vor einiger Zeit ganz richtig,
es sei müßig, mit Sektierern wie Ihnen und Ihresgleichen zu diskutieren. Er hatte recht. Wer nicht Ihrer
Meinung ist, der ist böse, nicht katholisch etc. Ihnen gehen maßgebliche katholische Tugenden ab, wie
Klugheit, Mäßigkeit, Humor, geistige Weite. Deshalb sind Sie outnumbered, deshalb hört niemand auf
Sie, deshalb gehen Sie mutmaßlich Ihrem ganzen Umfeld (sofern Sie eins haben und kein Einzelgänger sind)
auf den Nerv und gelten als Sektierer – deshalb und nicht, weil Sie katholisch sind. Sie missbrauchen
den Glauben als Entschuldigung für persönliche Defizite. Und weil ich diese Probleme nicht habe, aber
gleichzeitig katholisch bin, sind Sie auch so aggressiv. Denn es zerstört Ihr Weltbild, wonach der Glaube
den Misserfolg zwingend erfordert – er tut es nicht! Um es also klar zu sagen: Ich bin katholisch, bleibe
es, und lasse es mir auch von Ihnen nicht vermiesen! :)3
@ Altmann: Ihre geschätzten Beiträge dürften aus Insider-Wissen stammen. Danke! Ein(e) Gleichdenkende(r)
mehr! Wie erfreulich! 22.10 Uhr-Artikel: Kostbar! (Text ist mir fremd) Ist solch ein Wortbruch nicht betrüblich?
@ Pius XII – Offenbar kann auch Altmann in die Herzen schauen Auch? Wer denn noch? – Sie? Fest davon überzeugt
seiend, daß Sie die Grundsätze der Linguistik stringent im Auge behalten, darf man wohl fraglos davon
ausgehen, daß Sie – entsprechend Ihrer Formulierung – diese Kunst beherrschen. Und ich muß zugeben,
daß mich diese Erkenntnis für einen Moment ehrfurchtsvoll erstarren ließ. Denn hätten Sie zum Ausdruck
bringen wollen, daß ich (neben vielen anderen Dingen) auch diese Kunst beherrsche, dann wäre Ihre Formulierung
ja sicherlich gewesen: Offenbar kann Altmann auch in die Herzen schauen. Aber – ob so oder so – die Antwort
ist natürlich die gleiche, indem ich unumwunden eingestehen muß: Nein, diese Kunst beherrsche ich nicht.
Bisher war ich allerdings auch der Meinung, daß dieses ohnehin nur Gott kann. Lehrt Ihre Religion das
anders? sagenhaft, wie Sie mir so per Ferndiagnose den Glauben absprechen Wie könnte ich das reinen Gewissens
tun, wo Sie doch beständig und glaubwürdig Ihren tiefen und aufrichtigen Glauben zur neuen Religion
mit jedem Beitrag neuerlich bekräftigen. Oh nein, Sie wären der Letzte, dem ich den Glauben absprechen
könnte – selbst wenn ich wollte. Er ist halt nur nicht katholisch. Wieder einmal liefern Sie ein Beispiel
für Ihre Gabe Worte anderer zu verdrehen. Wieder einmal eröffnen Sie einen Nebenschauplatz, um von den
eigentlichen Dingen abzulenken. Wieder einmal keine Argumente. Wieder einmal ein Beweis für Ihre Taktik.
Ihr streitet über einen beinahe aufgegessenen Kuchen! Merkt ihr denn nicht, dass nur mehr wenige Brösel
von der ehemals großen „katholischen Kirche“ auf dem Teller liegen? Von dem Kuchen gibt es zwar viele
Regale voll Dokumente und selbstherrliche Pfauen, die Papierkram in dusteren Hallen herumtragen aber nichts
mehr zu essen.
@Sinah Es ist 100% sicher, daß Erzbischof nicht alle Dokumente unterzeichnet hat. Davon bin ich auch
immer ausgegangen und es hat mich ziemlich verblüfft, dass nun Gerüchte die Runde machen, er hätte
es doch getan. Das ist absurd. @Carl Er nutzt viele Mittel, um zu warnen. Würde er Fsspx-Obere noch deutlicher
kritieren, flöge er vermutlich. Noch hängt er am Werk des Erzbischofs, wird mir aus England gesagt.
Ich denke, er weiß schon wie weit er gehen kann. Und ich bin so gut wie sicher, er wäre der Letzte,
der umkippen und morgen plötzlich eine vollkommen gegenteilige Meinung vertreten würde als gestern.
@Altmann Beifall der Welt ist nicht Bestandteil des katholischen Glaubens. So ist es, doch offenbar sind
gerade unsere deutschen Würdenträger dieser Auffassung. Ich habe das Gefühl, Erzbischof Lefebvre würden
die Tränen in die Augen schießen, sähe er die heutige Situation. @Gotthard lies doch die Erklärungen
der Herren durch … Hochmut kommt vor dem Fall!!! Na Gerhard, wieder am pöbeln? Nichts zu tun in Regensburg?
Offenbar kann auch Altmann in die Herzen schauen Mann, Mann, Altmann, sagenhaft, wie Sie mir so per Ferndiagnose
den Glauben absprechen, nur weil ich es wage, die Handlungen des Generaloberen der FSSPX gut zu finden.
Wozu fehlgeleiteter Eifer doch alles fähig ist … Jedenfalls ist dankenswerterweise das Geschrei einiger
Herren hier irrelevant. Die Kommission für die Gespräche mit Rom ist ernannt, die Namen können im Amtsblatt
der FSSPX nachgelesen werden, einschließlich des Vorsitzenden, und damit kann es nun losgehen. Lux, ich
stimme Ihnen mal wieder 100%ig zu: hier wird der Gesamtkirche ein unschätzbarer Dienst erwiesen, in dem
endlich die Geltung der Tradition über die Konzilsdokumente und damit der Tod des „Geistes des Konzils“,
dieses Zerstörungsgeistes, festgestellt werden kann. Hoffen und beten wir also, dass diese Gespräche
die doktrinelle Klarheit in der Kirche wieder herstellen.
@ Sinah Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf dann nehmen Sie den Sedisvakantismusvorwurf von Pius XII nicht
ernst. Er kennt weder Sie noch Carl und was mich angeht, so tappt er im Dunkeln. Wie groß die Dummheit
ist, die hinter dieser Unterstellung steckt, wird jeder, der noch nicht infiziert ist, daran erkennen
können, daß nicht ein einziger Beitrag diese Behauptung auch nur im Ansatz untermauert. Menschen wie
er und sein Einflüsterer bedienen sich gerne solcher Totschlagbegriffe wie Sedisvakantismus, Verschwörungstheorie
und ähnlichem und wie sie sehen, scheuen diese „Katholiken“ auch nicht davor zurück, nächstenliebend
die Nazikeule zu schwingen. Diese Dinge sind seit geraumer Zeit in der FSSB16 gängige Praxis – sowohl
Priestern als auch Gläubigen gegenüber, die nicht von dem liberalen Geist der neuen Religion erfaßt
sind. Die Ursache hierfür liegt schlicht in der argumentativen Hilflosigkeit. Sie bedienen sich V.II-konform
einer schwammigen und mehrdeutigen Sprache, weil ihnen greifende Argumente fehlen. Daß sie solche nicht
haben ist nur natürlich, denn sie haben sich von der Wahrheit entfernt. Gelegentlich entbehren die Beiträge
von Pius XII auch nicht einer gewissen Komik. Zum Beispiel dann, wenn er im Brustton der Überzeugung
erklärt: Ich bleibe katholisch. Ständig um einen klugen Anstrich bemüht weiß scheinbar er aber nicht,
daß man nichts „bleiben“ kann, was man gar nicht ist. Katholisch könnte er allenfalls „werden“, was
aber eine völlige Kehrtwendung voraussetzen würde.
Nein und nochmals nein! @ lux: Den Bruch, den das Konzil verursacht hat abzulehnen, ist schlimmer als
alles andere! Es läßt sich das Konzil nicht im Licht der Tradition interpretieren, weil das Fundament
nicht stimmt. Hier zitiere ich Bischof Fellay: „…Als zweiten Punkt führte er (Papst Benedikt XVI.)
an und betonte: ‘Sie müssen das Konzil annehmen, aber natürlich das im Licht der lebendigen Tradition
ausgelegte Konzil!’ Aber das im Licht der lebendigen Tradition interpretierte Konzil ist jenes Konzil,
so wie es der jetzige Papst versteht. Natürlich stimmt das nicht mit dem überein, was wir meinen, wenn
wir vom Konzil sprechen. Der Papst verurteilt jene, die im Konzil einen Bruch sehen.“ Wenn doch unsere
Bischöfe zu ihrem Wort stünden! Es nützt rein gar nichts, wenn etwas auf dem Papier steht, wenn Rom
sich nicht zur Wahrheit bekennt und diese auch nicht einfordert, wenn die Realität weiter so aussieht,
daß geduldet wird, daß Irrtum und Wahrheit neben einander laufen (s.MP S.P.) Erzbischof Marcel Lefebvre
wollte von Rom immer die Einsicht ihrer Irrtümer.
@lux in tenebris zumal diese vollkommen ergebnisoffen sind! ein lautes Gelächter dröhnt durch den Space …
der Pius-Verein legt Rom doch die fertigen Papiere vor, die nur noch auf die Unterschrift warten … völlig
ergebnisoffen … lies doch die Erklärungen der Herren durch … Hochmut kommt vor dem Fall!!!
Sinah 1. lassen sie sich doch von bischof müller nicht provozieren. seine persönlichen ansichten, die
er in diesem interview äußert sind so unerheblich wie peinlich… 2. was der diener gottes, erzbischof
marcel lefebvre, laut ihrem zitat wollte, das genau passiert doch jetzt in den gesprächen. wenn sie so
wollen, drückt der heilige vater nichts anderes aus, indem er sagt, das konzil sei im licht der tradition
zu interpretieren und eine hermeneutik des bruches abzulehnen. glauben sie mir, die gespräche sind notwendig,
um das konzil für die ganze kirche neu einzuordnen. man wird die fragen an das konzil stellen, die erzbischof
lefebvre in ihrem zitat äußert. eigentlich ist die fsspx an ihrem großen ziel, ich bin wirklich ratlos,
weshalb sie und ihre freunde diese gespräche nicht wollen, zumal diese vollkommen ergebnisoffen sind!
Im Widerspruch! @ Brandenburgis Die Konzilspäpste stehen alle im Widerspruch zur Lehre ihrer Vorgänger!
Sie haben und werden das nicht zugeben. Deswegen sind Gespräche sinnlos. Lefebvre: „…‘Dialoge führen’:
Es ist wichtig zu klären, daß Dialoge der Glaubenslehre widersprechen.“
#254 Brandenburgis 19:54:18 | Sonntag, 19. Juli 2009
Wenn an genug flickt, dann kommt man zum gleichen Ergebnis. Zudem hat noch kein Papst die Lehren seiner
Vorgänger geleugnet, so weit ich das beurteilen und übersehen kann.
#253 Franz Kappes 19:49:33 | Sonntag, 19. Juli 2009
@Sinah Diese Fragen sind m.E. vorher auch schon gestellt worden. Aber sie können nicht oft genug wiederholt
werden, bis eine verständliche Antwort vorliegt.
Am Fundament fehlt’s! Bitte genau lesen! Pius! Weil eben ein wesentliches Fundament fehlt, wird bei jedem
Diskutieren auch und gerade über die Lehren die Wahrheit beiseite geschoben werden. Bischof Müller hat
es ja schon vorweggenommen: „Nachhilfeunterricht fällig!“ Nicht für Rom, sondern für uns! Während
Erzbischof Marcel Lefebvre ausdrücklich festlegte: „Sofern Rom uns wiedersehen will, dann werde ich (der
Schwerpunkt liegt auf „ich“) die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: ‘Sind Sie einig mit den großen
Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‘Quanta Cura Pius’ IX., Immortale
Dei’, ‘Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‘Pascendi’ Pius X., Quas Primas Pius XI., ‘Humani generis’
Pius’ XII.? Sind Sie in voller Gemeinschaft mit diesen Päpsten und ihren festen Aussagen? Akzeptieren
Sie noch den Antimodernisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres Herrn Jesus Christus über
die Gesellschaft? Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden.“ Das 1.
ist, daß Rom sich zum Glauben der Vorgänger, zur Lehre aller Zeiten bekennt. Erst dann ist m.d. Gnade
Gottes ein Übereinkommen möglich! Und was will die FSSPX? Flickarbeiten an den Konzilsdekreten! Galarreta:
„Weil wir die Tradition bewahren wollen, können wir uns nicht über das Mystische Gebäude der Kirche
hinwegsetzen und uns einem Zerstörungsunternehmen zugesellen. Das ist unmöglich.“ Die Ekklesiologie
in Rom ist eben eine andere! Bin kein Sedis! Bete jeden Tag für den Papst…
Das ist ja nicht auszuhalten! Können Sie nicht lesen? Bischof de Galaretta lehntg ein „rein praktisches
Abkommen“ ab. Das steht in dem zitierten Auszug mehrmals. Also eine rein kirchenrechtliche Übereinkunft
ohne Klärung der Lehrfragen. Was nun beginnen sind aber gerade Diskussionen über Fragen der Lehre. Insofern
sagt das Zitat von Ihnen, Sinah, nicht das Geringste zu den Verhandlungen, wie sie nun stattfinden. Es
ist doch klar und immer klar gewesen, dass vor einer Übereinkunft die doktrinellen Fragen geklärt werden
müssen. Und das soll ja nun geschehen. Es geht also genau darum, die von Bischof Fellay angesprochenen
Kritikpunkte zu klären. Sie drei Sedisvakantisten versuchen Widersprüche zu konstruieren, wo einfach
keine sind.
@ Brandenburgis:Was ist mit Bi Galarreta: Predigt v. Galarreta im Juni 2004 in Econe (kurzer Auszug…
…die derzeitige Situation in der Kirche: Es handelt sich zuallererst um eine Auflösung des wahren Glaubens,
des katholischen Glaubens… Sie verfälschen die Wahrheit… Man bietet uns [von Rom] ein Abkommen an,
wo wir bereits die zerstörerischen Wirkungen [in Campos] sehen. Für uns ist klar, daß ein rein praktisches
Übereinkommen nicht möglich ist. Rom sagt: „Diskutieren wir nicht über die Lehren der Kirche, da werden
wir uns festfahren.“ Was heißt das anderes: Die Wahrheit trennt, folglich ist es besser, sie zur Seite
zu schieben. Es fehlt ein wesentliches Fundament! Wie können wir uns unter die Autorität jener stellen,
die die Kirche zerstören und sich nicht ändern wollen? Die Tradition behalten wollen und jenen gehorchen,
die die Tradition nicht wollen? …Solange es also keine Rückkehr der höchsten Autorität der Kirche
gibt, können wir selbstverständlich kein Abkommen rein praktischer Art eingehen. Das ist nicht möglich!
Ein rein praktisches Übereinkommen setzt voraus, daß wir uns in einen Widerspruch verwickeln. Eine Trennung
zwischen dem Glauben, den man im Herzen trägt und jenem, den man auf den Lippen verkündet. Anders ausgedrückt:
eine Doppelzüngigkeit, ein sich verstellen, bei dem man öffentlich glauben macht, daß man dem zustimmt,
was sich z. Z. in der Kirche Roms vollzieht. [Ende der Zitate] Das ist Bischof Galarreta! Möge ihm GOTT
die Treue bewahren! Übrigens hat Bischof de Galarreta eine exzellente Predigt im Juni dieses Jahres in
Z. gehalten.
Weitere Worte aus der Kategorie: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern! – B. Fellay im September
2005: Die Neue Messe und das Konzil sind nur die Spitze des Eisberges, der das Schifflein der Kirche getroffen
hat. Der Geist des Konzils stammt aus dem Liberalismus und dem Protestantismus, ja letztlich aus diesem
Aufstand gegen Gott, der die Menschheits-geschichte bis ans Ende der Zeit charakterisiert. Worin soll
der Sinn für ein Abkommen sein, das gerade darin bestünde, vom Eisberg ramponiert zu werden? B. Fellay
am 13.06.2005: Was uns betrifft, ist unsere Position bezüglich des Konzils sehr einfach: Es beinhaltet
Irrtümer und Zweideutigkeiten, die anderen noch schlimmeren Irrtümern die Tore öffnet. Ein nicht katholischer
Geist hat diesen Text inspiriert, der ihn unannehmbar macht. Das ist unsere Haltung zum Konzil. Natürlich
können Sie darin Elemente finden, die wahr sind. Aber das Gesamte ist nicht annehmbar und deshalb lehnen
wir es ab, eine Deklaration über das Konzil zu unterschreiben, weil wir das Gesamte des Konzil vor Augen
haben. Durch eine solche Erklärung würden wir auf die eine oder andere Weise zulassen, dass die Leute
glauben, wir stimmten dem Konzil zu. @ruhrgebietler: Wie aus allen seinen Texten erkennt man auch bei
diesem Manifest, daß Ursache für alles was er tat die Liebe war – die Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus
und die Liebe zu den Menschen.Seine Worte waren stets klar und bedürfen keiner Interpretation. @Dani
California und Sinah: Schön, daß auch Sie sich nicht täuschen lassen, wie Ihre erfreulichen Beiträge
zeigen.
Die janusköpfigen Laien kommen bei den „Piusbrüdern“ wenig vor. Damit habe ich vorwiegend die vielen
organisierten organisierten Laien gemeint in den Pfarren und Bischofshöfen, die sich als Teil der „Organisation“
verstehen, teilweise von der Kirchensteuer finanziert werden und administrative Aufgaben erfüllen. Auch
Religionslehrer, die keine Priester sind, meine ich damit. Allerdings meine ich keine Ordensbrüder und
Schwestern damit, die ein Gelübde abgelegt haben. Viele, sehr viele von denen betreiben den Etikettenschwindel
in „Wir sind Kirche“ indem sie vortäuschen, einfache Gläubige zu sein so wie ich und sie sind in anderen
Interessenvertretungen enthalten, obwohl sie administrative Tätigkeiten in kirchlichen Organisationen
ausführen.
@ Carl: Danke für die Mühe! Gerade diese unerträgl. Widersprüche sind es, die das Vertrauen der Gläubigen
erschüttern. Bischof Bernard Fellayam 2.4.2006 in Ecône: „…Man fragt sich wirklich, warum es eine
neue Haltung braucht. Das ist äußerst schlimm. Dies zeigt sehr gut, daß der jetzige Papst die Verkörperung
des Konzils sein will, dieses Konzils, gegen das wir seit Jahren kämpfen, welches wir verurteilt u. verworfen
habenu. welches die Ursache all dieses Unheils in der heutigen Kirche ist…Wenn man dies alles betrachtet,
so ist man sehr wohl verpflichtet, sich zu fragen: Welches Übereinkommen ist dann überhaupt möglich?
Es ist sehr einfach, meine lb. Brüder. Solange Rom in einer solchen Position verharrt, ist kein Übereinkommen
möglich.“(Hier war nicht von Flickarbeiten an den Dekreten die Rede!) P. Schmidberger, 9.4.1989, Mainz:
Das Benediktinerkloster Le Barroux im Süden Frankreichs haben das Freundschaftsband mit uns zerschnitten
und eigene Wege (Annäherung an Rom) eingeschlagen. Die Bruderschaft St. Petrus hat sich ebenso von uns
getrennt. Allen diesen Leuten ist gemeinsam, den grundsätzlichen Kampf gegen den Irrtum aufgegeben zu
haben, sie haben sich vom Schlachtfeld gestohlen. „.daß er nicht glaube, daß die Oberen ein falsches
Abkommen mit Rom machen könnten.„Bitte analysieren! „Die Mehrzahl will kein falsches Abkommen mit Rom“.
Wir jedoch wollen überhaupt kein Abkommen, weil es immer ein falsches sein wird. @DaniCali: Es ist 100%
sicher, daß Erzbischof nicht alle Dokumente unterzeichnet hat.
@ Sinah, das Kleeblatt ist eher dreiblättrig. Kann es mitbestimmen? B.Williamson sagt im Video-Interview
…erestoration.blogspot.com/…-bishop-richard.html an Stelle 0:10:00h, daß er nicht glaube, daß die
Oberen ein falsches Abkommen mit Rom machen könnten, nicht einmal B.Fellay, selbst wenn der wollte. Vielsagende
Wortwahl. An Stelle 0:20:45h sagt er, daß zwischen Rom und Fsspx der Krieg zweier Religionen auf Leben
und Tod herrscht. Im Eleison-Kommentar #1 dinoscopus.blogspot.com/…07/motu-proprio.html vom 7.7.2007
warnt B.Williamson vor der gefährlichen Zweischneidigkeit des MP S.P., einen Tag vor dessen Erscheinen.
Er nutzt viele Mittel, um zu warnen. Würde er Fsspx-Obere noch deutlicher kritieren, flöge er vermutlich.
Noch hängt er am Werk des Erzbischofs, wird mir aus England gesagt. Aus Sicht der Zerstörer inner- und
außerhalb der Fsspx galt es, ihn ruhigzustellen. Man fand auch einen Weg: Obwohl der Bischof im Schweden-TV
die Wahrheit sagte, konnte er, mithilfe der Fsspx-Oberen, diskreditiert werden. Die Mehrheit der deutschen
Priester wurden gegen ihn aufgehetzt. Warten wir ab. Gegen Ende Jahr kommt dieser Löwe von England wieder
aus seiner Deckung, wenn in Kirche & Welt Veränderungen beginnen. Ich stimme Ihnen zu: das Annähern
an V2-Rom ist das Verhängnis und widerspricht dem Vermächtnis des Erzbischof. Bei der 2005er B16-Audienz
waren nur B.Fellay & P.Schmidberger. Dort wurde der Anschluß der FSSPX an die „schismatische Konzilskirche“
beschlossen. B.Tissier ist unpolitisch; evtl. wird er getäuscht? Ein Zwiedenker wie B.Fellay kann in
Lourdes „1+0=4“ sagen und danach wieder „3+1=4“. Er ist zu über 95% V2- und B16-reif.
@ Pius XII Man muss den Oberen auch dann folgen, wenn man anderer Meinung ist. Erzbischof Lefebvre am
29. 8.76 in Lille: www.kreuz.net/bookentry.4890.html „Darin besteht der größte Sieg Satans, daß er
die Kirche durch den Gehorsam zerstört. Die Kirche durch Gehorsam zerstören! […] Unser Herr hat gesagt:
„Geht und lehret alle Völker und bekehret sie.“ Aber Er hat nicht gesagt: „Diskutiert mit ihnen, nicht
um sie zu bekehren, sondern um zu versuchen, euch mit ihnen auf die gleiche Ebene zu stellen.“ Der Irrtum
und die Wahrheit sind nicht miteinander vereinbar. […] Die also die Nächstenliebe haben, […], müssen
den anderen den Reichtum geben, den sie haben, aber nicht mit ihnen verhandeln, mit ihnen auf gleicher
Ebene diskutieren. Die Wahrheit und der Irrtum stehen nicht auf der gleichen Ebene. Das hieße Gott und
den Teufel auf eine Stufe stellen, denn der Teufel ist ja der Vater der Lüge, der Vater des Irrtums.“
deshalb sind Sie so outnumbered Beifall der Welt ist nicht Bestandteil des katholischen Glaubens.Wem das
wichtig ist, der möge sich der FSSB16 anschließen. Zum Schwingen der Nazikeule: Nur zu! Wer’s braucht
…
@ Carl „Wenn in der Rom-Diskussionstruppe der Fsspx die Lefebvre-Fraktion um B. Tissier die Oberhand behält,
sind die – sinnlosen, wie B. Williamson in einem Eleison-Kommentar sagt – Diskussionen sowieso beendet…“
Es geht darum „Carl“, daß ein Annähern an Rom überhaupt nicht hätte stattfinden dürfen und bereits
das große Verhängnis ist. Und genau durch Bi Williamson diese sinnlosen Diskussionen erst gar nicht
hätten aufkommen dürfen. Sie werden doch nicht glauben, daß Erzbischof Lefebvre, wäre er noch am Leben,
nach seinen jahrelangen Feststellungen und Erfahrungen mit der Konzilskirche, so wie es die 4 Bischöfe
selbst zur Genüge erlebten, sich nach Rom begeben und zu erneuten Gesprächen und faulen Kompromissen
sich eingelassen hätte. Soll doch mal, wer Kontakt zu Bischof Tissier de Mallerais hat, ihn bewegen,
öffentlich eine Erklärung abzugeben, wie er zu seiner Aussage steht: „Wir suchen keine Versöhnung mit
Rom, solange Rom sich nicht zurück zur katholischen Tradition bekehrt!“ Und ein weiteres Zitat: „Die
sog. Konzilskirche ist nicht die katholische Kirche… Die katholische Kirche wurde besetzt…durch ein
System, das sie …völlig lähmt, eine Art von Gegenkirche innerhalb der Kirche selbst.“ Wenn er zu diesen
korrekten Aussagen noch stehen würde, gäbe es keine kniefälligen Bittgesuche um Versöhnung bei dieser
Gegenkirche. Die Gläubigen wollen keine Einigung mit dieser unseligen Gegenkirche!
@pius.punkt verkauft vergifteten Haß unter der Etikette „liebe“. Lebt gerne von Kirchensteuern, liebt
die Kirche aber nicht. Will nur das Geld sehen, wie jeder Liberale der in der Kirche angestellt ist. Liberalismus
ist für solche Leute: ich nehme Dein Geld und mache was ich will, wenn Du protestierst, zeige ich es
Dir. Menschen mit mehr Häme und Haß gibt es nicht nirgendwo, die Modernisten in der Kirche sind die
minderwertigsten Menschen, die es in der ganzen Welt gibt. Sogar Banditen sind ehrlicher.
@ paulaner aufgemerkt! sie haben geiger aka piuspunkt an seiner empfindlichsten stelle getroffen. er sieht
sich schon mühsam in der freine wirtschaft rudern bzw. stempeln gehen. nur der laienmitarbeiter einer
pastoralabteilung hat so viel zum posten wie unser geiger, gell!
paulaner- „Zwerge im Bergwerk“ Ihre Überlegungen halte ich allesamt für wenig praktikabel, wenigs sinnvoll
und wenig christlch. Auf meine Fragen sind Sie auch nicht eingegangen. Damit ist dieses Thema für mich
abgechlosssen. Bitte um Verständnis.
Wir Gläubigen sind nur mehr die „Zwerge im Bergwerk“ für den viel zu großen Apparat, der sich aus Priestern
und dem selbstorganisierenden Laienapparat zusammensetzt. pius.inquisitor: … über die janusköpfigen
Laien Wer sonst außer den Funktionsträgern = Wichtigtuern selber geht noch in die Kirche? Die brauchen
sich selber. Wir Gläubigen „brauchen“ sie an (privaten) Festtagen. Die Sonntagspflicht nehmen wir Gläubigen
eben so ernst wie das alte Fleischverbot am Freitag und wie die Priester ihre Gelübde. Es würde genügen,
die Zahl der Priester auf 1/4 zu verkleinern (alle raus, die nichts taugen) und die Laienangestellten
in die Privatwirtschaft zu entlassen, ohne sicheres Geld aus der Kirchensteuer.
Pius: Vertrauen setzt Glaubwürdigkeit voraus Die im Konklave von 1958 erfolgte Wahl des Frevlers Roncalli
durch ein Konklave in welchem die rechtgläubigen Kardinäle in der Mehrzahl waren, hat zur Abschwächung
der Autorität in der Kirche und damit auch innerhalb der Piusbruderschaft beigetragen. Auch Bischof Fellay
sollte es sich, will er den weiteren Zerfall der Piusbruderschaft aufhalten, hinter die Ohren schreiben.
Leider spricht vieles dafür, dass er es nicht wahr haben will und daher die vielen erfolgreichen Abwerbungen
Roms einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Der kausale Zusammenhang zwischen der Besetzung des Stuhles Petri
durch den Frevler Roncalli und die daran anschließende Katastrophe kann nicht geleugnet werden. Der Ursprung
nämlich der zur Katastrophe führenden Neuerungen ist nirgendwo anders zu finden als im Willen des Frevlers
Roncalli. Abbé Simoulin, ehemaliger Distriktobere der FSSPX Italiens hat es in mehreren Untersuchungen
nachgewiesen. Auch Benedikt XVI hat seinerzeit dieser skandalösen Antrittsrede Beifall gespendet. Nicht
umsonst fordert er von den Oberen der Piusbruderschaft die Anerkennung der Pontifikate der Frevler, Roncalli,
Montini und Woytila. An dieser Tatsache wird Bischof Fellay trotz seiner Schönrednerei und der von ihm
angeordneten Rosenkranzolympiade mit Buchführung nicht vorbeikommen. Vielleicht sollte er sich daran
erinnern wie sich der Erzbischof nach den gescheiterten Verhandlungen mit Rom zur Wiederaufnahme der Gespräche
geäussert hat.
Paulaner Ein Skandal sind die janusköpfigen Laien, die Funktionen in der Kurienhierarchie haben. Was
meinen Sie bitte näherhin mit „janusköpfigen“ Laien? Sollen Ihrer Meinung nach in den Generalvikatriaten/Ordinariaten
wieder nur Priester tätig sein? Und falls ja: Woher wollen Sie die denn auf einmal nehmen? Und wollen
Sie die Laien allesamt (auf einen Streich) entlassen? Schließen Sie in Ihre Kritik auch die Römische
Kurie mit ein, in der ja auch – angeblich „janusköpfige“ – Laien arbeiten?
Ein Skandal sind die janusköpfigen Laien, die Funktionen in der Kurienhierarchie haben. lux in tenebris: …
und die laien -wie in linz- auf den tischen tanzen, pius.inquisitor: Es gibt doch allerlei legitime, sinnvolle
und gute „Bündnisbildungen“ in der Kirche. Jeder Orden, jede geistliche Gemeinschaft bzw. Bewegung ist
ein beleg dafür. Falscher Vergleich. Im Orden gibt es parallele Disziplin. Gab es, jetzt spielt auch
der Satan mit. Überall wird die Verantwortung nur verschoben statt sich selber an der Nase zu packen:
Demut!
@ Paulaner So hat das das Vatikanum Zwo nicht gemeint sondern der Satan. Sie bestätigen damit meine zuvor
getroffene Aussage, wonach man vor dem Teufel gar nicht genug warnen könne. Zur Sache: Es gibt doch allerlei
legitime, sinnvolle und gute „Bündnisbildungen“ in der Kirche. Jeder Orden, jede geistliche Gemeinschaft
bzw. Bewegung ist ein beleg dafür. Letzten Endes ist auch unwichtig, welches konkrete Ziel eine solche
innerkirchliche Gruppierung verfolgt, sofern es nur legitim ist. Und sofern nicht das Ziel und die Mittel
und Maßnahmen zu seiner Erreichung dem Christsein und dem Kirchesein insgesamt zuwider¬laufen, also
kontraproduktiv sind. Das müssen sich – bei konkreten Anlässen bzw. in gewissen Abständen – alle Gruppen
fragen lassen und mehr noch sich selbst fragen. – „Kontraproduktiv“: Ein biblisches Beispiel hierfür
wären die „Parteiungen“ in der Gemeinde von Korinth (vgl. 1 Kor 1,10-17).
paulaner „Das Vatikanum Zwo würde gut funktionieren unter der Voraussetzung, dass die Hierarchie ihre
Aufgaben erfüllt und die Herren „Priester“ und „Würdenträger“ den Anweisungen „von oben“ gehorchen.“
ihre analyse ist nicht von der hand zu weisen. nur stellt sich die frage, ob das vatikanum II. oder zumindest
eine bestimte lesart nicht doch teil des von ihnen angesprochenen problems ist. das müssen die gespräche
zwischen rom und fsspx klären. vor dem konzil wäre die anmaßende fiasko-äußerung eines regionalbischofs
gegenüber einem kardinal der kurie undenkbar gewesen. wir sehen daran, wie sehr die diziplin in der kirche
gelitten hat. dass in einer „klugscheißerdemokratisierten“ kirche natürlich nichts mehr funktioniert
und die laien -wie in linz- auf den tischen tanzen, wen darf das wundern?!
Ihr Priester habt ein internes Problemchen Da ihr selber, in eurer Hierarchie (innerhalb der Kurie),
mit der Disziplin nicht zurande kommt, könnt ihr mit dem Vatikanum Zwo nichts anfangen. Das Vatikanum
Zwo würde gut funktionieren unter der Voraussetzung, dass die Hierarchie ihre Aufgaben erfüllt und die
Herren „Priester“ und „Würdenträger“ den Anweisungen „von oben“ gehorchen. Stattdessen aber spielen
sie Klugscheißerdemokratie, verbünden sich mit uns Gläubigen, um sich gegen ihre Vorgesetzten nach
dem Hebelgesetz mit ihren Machtspielchen durchzusetzen. Das konnte ich vor einigen Jahren bei Krenn in
St. Pölten beobachten. „Wir sind Kirche“ ist ein Muster dieses Missbrauchs der Vatikanum Zwo „Freiheiten“,
der Verbündung der „Laien“-Angestellten mit den Priestern gegen die Bischöfe. Und die anderen sind gleich
abgesprungen in die Levebvre-Spaltungsgruppe gegen die Bischöfe. So hat das das Vatikanum Zwo nicht gemeint
sondern der Satan.
Hört mal alle her: KNA interviewt Bischof Müller: In der Tat, das Superdogma schließt bei Meinungsäußerung
(„vermute“) aus der Kirche. Ja! Aus der KoKirche nämlich! Müller: „Die bisherige Arbeit v. „Ecclesia
Dei“ endete in einem Fiasko. Man hat übersehen, daß einer der 4 „Bischöfe“ (wohlgem. Bischöfe in Anführungsz.,
obwohl Müller genau weiß, daß die Weihen gültig sind!) deren Exkommunikation aufgehoben wurde, sich
mit seiner Leugnung völlig außerhalb der Kirche gestellt hat.“ Hier gilt auch das sinngem. Zitat „Altmann“:
Wenn es nicht so traurig wäre, bekäme man echt einen Lachanfall! Also nicht mehr die lehramtl. Dogmen,
die landauf, landab auch von oberster Spitze geleugnet werden, schließt aus der Kirche. Wer immer noch
glaubt, es mit der Rk.Kirche zu tun zu haben (Bischof Fellay!), ist nicht mehr zu helfen. Es geht noch
weiter: „Die Piusbruderschaft ist keine Kirche. Sie muß sich vor dem Lehramt rechtfertigen, nicht umgekehrt…
Am Ende müssen sich die Piusbrüder entscheiden, ob sie wirklich in die Kirche zurückkehren wollen.“
Herr Bischof, die FSSPX vertritt (neben anderen Gruppierungen) die röm.-kath. Kirche, weil ganz auf der
Seite des wahren Lehramtes. Ihre Konzilskirche muß sich vor dem wahren röm.-kath. Lehramt rechtfertigen!
Jawohl Herr Bischof! Noch nicht zu Ende: „Es geht nicht darum, Teile des V2 zurückzunehmen, damit irgendwelche
Kompromißformeln möglich werden. Es handelt sich eher um theologischen Nachhilfeunterricht.“ Gehört
Bischof Fellay? Würden sagen NachilfeU v. Hl. GEIST…
heiliger altmann „„Aber mit dem Amtsantritt von B16 hat sich hier eben etwas grundlegend geändert…“
Darauf komme ich (wegen der Zeichenbeschränkung) zu einem späteren Zeitpunkt zurück.“ darf ich sie
an dieses versprechen erinnern…
@ Altmann, Carl etc.; Sie wissen einfach nicht, was Gehorsam ist Sie sind gehorsam, solange der Vormann
das tut, was Ihnen passt. Das ist aber kein Gehorsam. Man muss den Oberen auch dann folgen, wenn man anderer
Meinung ist. Die Notstandsgrenze zieht auch nicht. Denn darauf können Sie sich nur berufen, wenn die
Haltung der Oberen unter allen in Betracht kommenden Auffassungen falsch wäre. Und dass Sie den Oberen
der FSSPX unterstellen wollen, man könne deren Haltung nach keiner in Betracht kommenden Haltung vertreten,
hoffe ich nicht. Solange man die Entscheidungen der Oberen irgendwie rechtfertigen kann, haben Sie kein
Recht, hier derartig vom Leder zu ziehen. Dass ich es hier leicht habe, weil ich die Haltung der Oberen
nicht nur rechtfertigen kann, sondern sie sogar sehr schätze ist sicher richtig. Aber wollen Sie mir
das vorwerfen? Wenn ich anderer Meinung wäre, wäre ich doch loyal. Und damit wir uns richtig verstehen:
was immer bei den Gesprächen in Rom herauskommt, meine Konsequenz steht fest; ich bleibe katholisch.
Dazu gehören aber auch eine Weite im Denken, es gehören Mäßigkeit und Klugheit dazu, ein Sinn für
die Realität, Achtung der Autoritäten und Humor – alles, was Ihnen, wenn man Ihre eifernden Beiträge
als Beurteilungsgrundlage nimmt, abgeht. Und deshalb hört auch keiner auf Sie, deshalb sind Sie so outnumbered,
und deshalb diese Aggressionen hier im Deckmantel des Alias, den sich auch Klaus Barbie nahm.
@für die Kirche Falls Sie sich dadurch beleidigt fühlen, dann biete ich meine ehrliche Entschuldigung
an. Kein Thema, ist schon okay. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich schätze den EB sehr hoch, aber um
Gotteswillen geht es jetzt um den ganzen Katholizismus. EBEN DARUM! Man sieht doch seit Jahren und vor
allem in den letzten Monaten umso deutlicher, welche Kaliber (Zollitsch, Müller, Algermissen usw.) in
der sogenannten Konzilskirche am Ruder sitzen und alles mit Hurra an die Wand fahren. Hat man in diese
„Bischöfe“ Vertrauen? NEIN! Und hier GEHT es um den Katholizismus und nicht darum, ob der Erzbischof
automatisch Recht haben muss. Das wäre Kindergartenniveau. Oder denken Sie, Erzbischof Lefebvre würde
sich mit einem Verein identifizieren können, dessen Vorsitzender den Sühnetod Christi leugnet? Dennoch
gibt es Leute, die die Einigung nicht wollen. Daher habe ich auch gemeint, daß diese nicht mehr katholisch
sind. Aber eine Einigung mit faulen Kompromissen kann keine gesunde Einigung sein. Bekommt man kein übles
Gefühl wenn man über eine Einigung mit besagter Amtskirche nachdenkt? Ich habe ein redliches Wollwollen
zu seiner Exzellenz. Bischof Williamson ist m. E. der glaubwürdigste Bischof, den die KK zu bieten hat
und auf ihm ruht meine ganze Hoffnung, muss ich sagen. Carl, Altmann, Sinah, vielen Dank für die interessanten
Beiträge. :)3 Also ich muss sagen, beim „Schlächter von Lyon“ und der anschließenden Aufklärung hätte
es mich soeben vor Lachen fast vom Stuhl gehauen.
@ Pius XII: IV. und letzter Teil Nun noch zum absoluten Höhepunkt Ihrer Ausführungen: […] nebenbei
der selbe Alias wie von Klaus Barbie, dem „Schlächter von Lyon“, was ich schon bemerkenswert finde) […]
Und wieder typisch für Sie: Einfach mal ins Blaue unterstellen und Stimmung machen, Das Denken eines
weltoffenen „Katholiken“ kommt hier so richtig zum Tragen. Jeder der anders denkt ist ein Nazi! Damit
ist dann alles weitere auch geklärt. Daß ein Katholik sich den Namen eines Heiligen als Alias zulegt,
insbesondere bei entsprechender Thematik, auf den Gedanken kommen Sie erst gar nicht. Wie sollten Sie
auch. Der Hl. Altmann (um 1015 – 1091) war Bischof von Passau und Vorkämpfer der Gregorianischen Reform.
Er unterstützte Papst Gregor VII. bei seinen Reformen, namentlich bei der Abschaffung der Laieninvestitur
und bei der Durchsetzung des Zölibats. Im Jahre 1080 wurde er von Gregor VII. zum ständigen päpstlichen
Legaten in Deutschland bestellt. Sein Gedenktag ist in Deutschland übrigens der 08. August. Wie ich bei
anderer Gelegenheit schon einmal sagte: Pius XII, Sie haben offensichtlich keine Ahnung.
@ Pius XII: Teil III Vergleichen Sie das nur mal mit Ihren Aussagen […] All die Angriffe und Unterstellungen
gegen die FSSPX-Oberen,… Diese Oberen sind es, die die Ursache dafür gesetzt haben, daß man nicht
überall offen vertreten kann, was man möchte. Diese Oberen sind es die treue Priester ausschließen,
die nichts weiter getan haben, als auf die Gefahr aufmerksam zu machen, in die man sich zu begeben bereit
ist. Diese Oberen sind es, die Priestern wie Laien zu verstehen gegeben haben, daß man mit derartigen
Konsequenzen zu rechnen hat, wenn man sagt, was man denkt – man also bemüht ist den wahren und unverfälschten
Glauben zu verteidigen; wenn man also dem Erzbischof folgt. Nichts anderes haben diese Patres getan. Darüber
hinaus kann ich mir nicht vorstellen, daß Sie und die von Ihnen so hoch gelobten Oberen daran interessiert
sind, daß ich hier über einzelne Sanktionen berichte, die inzwischen schon eine ganze Reihe Patres erfahren
mußten, nur weil sie sich an das hielten, was der Erzbischof als seine Pflicht ansah weiterzugeben. Diese
Oberen sind nicht mehr die Oberen der vom Erzbischof gegründeten FSSPX!
Das Buch Deuteronomium, Kapitel 6,2 „Wenn du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, indem du auf alle seine
Gesetze und Gebote, auf die ich dich verpflichte, dein ganzes Leben lang achtest, du, dein Sohn und dein
Enkel, wirst du lange leben.“ Dtn 6,2 www.uibk.ac.at/…raum/bibel/dtn6.html
@ Pius XII: Teil II … (Vergelts’s Gott, lieber Carl) Ansonsten habe ich einen enormen Vorteil hier:
dass ich alles, was ich hier so schreibe, auch locker anderswo sagen könnte, ohne dass jemand überrascht
wäre oder es mir schaden würde. Ich würde sagen, daß das ein weiteres Eigentor ist. Kein Wunder das
Sie überall das sagen können, was sie hier vertreten. Es entspricht ja auch vollinhaltlich dem sogenannten
„Mainstream“ und der hochgehaltenen neuen Religion, die nicht mehr katholisch ist. Sie vertreten hier
den Liberalismus in Reinkultur und halten nicht etwa die wahre Kirche Christi hoch, sondern versuchen
gezielt – wie Ihre großen Vorbilder – durch Mehrdeutigkeiten die Menschen zu täuschen, die noch guten
Willens sind. Ich schreibe nämlich im Netz nicht anders als ich sonstwo argumentiere. Keine Kunst, wenn
man das vertritt, was Sie vertreten – und es erschließt sich mir absolut nicht, was Sie daran so stolz
macht. … bis hin zu dem geschmacklosen Ausfall gegen Bischof Tissier als „Kämmerchen-Professor“. Und
wieder eine Ihrer nachweislich unhaltbaren Unterstellungen bzw. Verdrehungen. Ich könnte ja jetzt mit
Ihrer gerne gebrauchten Wendung „Die Worte sind richtig, nur verstehen muß man sie können“ kommen, aber
das wäre billig. Und wer mitdenkt, hat Carl wohl auch richtig verstanden. Wir können diese Debatte gern
fortsetzen, dann aber unter Klarnamen, gern auch unter Einschluss eines Paters. Das könnte Ihnen so passen.
Im Gegensatz zu den Oberen falle ich nicht auf solch plumpes und durchschaubares Entgegenkommen herei…
@ Pius XII: Teil I Leider muß ich meine Antwort in mehrere Teile splitten wegen der Zeichenbeschränkung.
Die die drei oder vier hier Mitlesenden mögen es mir nachsehen, aber es scheint notwendig. Hier also
Teil I […] weil dieses Forum nahezu keine Relevanz hat; hier lesen vielleicht drei-vier Leute mit, und
die haben eh ihre Meinung. Dafür legen Sie sich aber schon arg ins Zeug. Besonders verwunderlich sind
in diesem Zusammenhang ihre krampfhaften Überzeugungsversuche, wo doch eh jeder seine Meinung hat. Und
mindestens Sie und ich wissen, daß Ihre Beweggründe ganz andere sind. Übrigens schreibe ich hier nicht
unter dem Tenor „Privatvergnügen“. Dafür ist die Sache viel zu ernst und bedrohlich. Vielmehr bin ich
als Katholik verpflichtet, auf Dinge aufmerksam zu machen, die dem Glauben schaden. Das ist es, was mir
wichtig ist. Nicht das kräftige Rühren der Werbetrommel für eine ökumenische Schule oder das aktive
Unterstützen der gottlosen Politik einer Angela Merkel (was übrigens beides mit dem katholischen Glauben
absolut unvereinbar ist), sondern einzig die unverfälschte katholische Glaubenslehre.
„Linguistisch differenzierte Texttortenkritik“ an der giftigen V2-Torte Offener Brief an Johannes Paul
II. www.kreuz.net/bookentry.4878.html von Erzbischof Lefebvre und Bischof de Castro Mayer, 21.11.1983
„Bischöfliches Manifest Heiliger Vater! […] Tausende von Mitgliedern des Klerus und Millionen Gläubige
leben in Angst und Ratlosigkeit infolge der „Selbstzerstörung der Kirche“. Die in den Dokumenten des
Zweiten Vatikanischen Konzils enthaltenen Irrtümer, die nachkonziliaren Reformen und besonders die Liturgiereform,
die durch offizielle Dokumente verbreiteten falschen Begriffe, die durch die Hierarchie begangenen Machtmißbräuche
stürzen sie in Verwirrung und Ratlosigkeit. […] Die diese Irrtümer enthaltenden“ [V2-] „Dokumente
verursachen eine Not und Ratlosigkeit[fett], die umso größer ist, als die Quelle, von der sie herkommen,
eine sehr hohe ist.“ „Differenzierte Texttortenkritik“ : – Manifest! – EB Lefebvre sagt das, was er meint,
und meint das, was er sagt. – EB Lefebvre ist kein V2-Zwiedenker, im Gegensatz zu B16, zu B.Fellay, uam.
– Die Kirche sagte immer: Ja ist Ja, Nein ist Nein. – V2-Kirche sagt Jein und Neja. – Seit 2005 paßt
sich die FSSB16 diesem Neusprech an. Analyse des Satzes: „Die in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen
Konzils enthaltenen Irrtümer.“ „Rechte Auslegung“: Die Dokumente des V2 enthalten Irrtümer. „Linke Auslegung“:
Das V2 enhält Irrtümer in seinen Dokumenten. „Pi12-/Bife-Auslegung“: V2-Gifttorte ist schimmelig, wir
„desinfizieren www.kreuz.net/article.9495.html“ den Schimmel mit B16s halbkonservativ-modernistischem
Schmalz, dann rutscht das Giftstück besser runter.
@ Carl Danke! So weit, so gut. Dennoch bleibt die Frage: Statt die Katholiken im Nachhinein zu warnen,
war es für BiWil nicht möglich, zu Beginn massiv Einspruch zu erheben im Kleeblatt? Jetzt läuft ja
alles schon! Und hat nicht BiFe in Rom das MP S.P. in die Wege geleitet? Vielmehr scheint, daß er die
wahren Pläne B16 sehr wohl durchschaute u. bewußt auf sie einging. Nicht jetzt, aber vor einem Jahr
hätte man ein klares Wort aus dem Munde Williamsons erwartet. Denkt er nun anders oder nicht? Wenn ja,
war die BiFe-Erklärung in Lourdes eine Unwahrheit. Was die Spaltung betrifft, ist sie doch bereits im
Gange. Übrigens: 10 Theologen stehen bereit – beileibe nicht alle auf Ihrer und meiner Seite. Mindestens
2 von der liberalen Sorte sind dabei und haben das Sagen. Die „Vatikan-Bekehrung“ stammt m.W. von BiFe.
Msgr. Williamson erklärt, daß die anderen drei Bischöfe ‘auf weiter Strecke’ mit seinen Ansichten übereinstimmen.
Wenn dem so wäre, würde er ja die Haltung BiFe einnehmen, d.h. u.a. (diese ist ja nicht die einzige!)
die 95 %-Theorie akzeptieren. Zumindest sagt er nicht entschieden etwas dagegen, sondern relativiert.
Dann wäre Schweigen besser – bis zu dem Zeitpunkt…Denn daß Bischof Fellay im Begriff steht, die ganze
FSSPX in ein Chaos zu führen, ist bereits erwiesen. @Altmann. Ihre Antwort an Pius XII: Meine Hochschätzung!
Ausflüchte, Ausweichen, Verdrehen, im gegeb. Fall „Suppenvergleich“ übergehen – das ist die Methode
der liberalen KonzKi, daran erkennt man ihre Glieder.
#218 für die Kirche 16:43:59 | Donnerstag, 16. Juli 2009
@Dani: Die Bezeichung „Kleingeist“ ist eher rhetorisch gemeint, aber nicht persönlich gegen Sie gerichtet.
Falls Sie sich dadurch beleidigt fühlen, dann biete ich meine ehrliche Entschuldigung an. Röntgenauge:
Nein, leider habe ich kein persönliches Gespräch mit seiner Exzellenz, aber ich habe Texte, die ich
interpretieren kann. U. vom Beruf aus bin ich dazu geschult, so glaube ich, gewisse Indizien finden zu
können. Dabei erhebe ich aber keinen absoluten Geltungsanspruch, es soll stattdessen bloß als eine Hypothese
dienen, wenn gerade nichts Besseres da ist. Ja, die unverfälschte Lehre von EB. Geht es hier um die unverfälschte
Lehre der Kirche, oder hat jede Aussage des EBs Vorrang vor den Doktores der Kirche? Verstehen Sie mich
nicht falsch, ich schätze den EB sehr hoch, aber um Gotteswillen geht es jetzt um den ganzen Katholizismus.
Nein, ich unterstelle Bf. Williamson keine Absicht zur Trennung. Dennoch gibt es Leute, die die Einigung
nicht wollen. Daher habe ich auch gemeint, daß diese nicht mehr katholisch sind. Weil ich Bf. Williamson
sehr hoch schätze, möchte ich nicht, daß er von solchen Leuten für ihren egoistischen Zweck instrumentalisiert
wird. Ich habe ein redliches Wollwollen zu seiner Exzellenz. Wenn ich mich klar ausdrücken darf. Ich
habe Sie aber nicht zu diesen Leuten gezählt, falls Sie diesen Eindruck haben, dann kommt er davon, daß
ich die Antwort pauschal an Sie und Altmann u. a. gerichtet habe.
#217 Pius XII 15:49:46 | Donnerstag, 16. Juli 2009
Dann, Altmann, klopfen Sie eben auf Ihre Schenkel Wissen Sie, Altmann, ob Sie mir nun glauben, ich sei
just for fun hier dabei, oder nicht, das ist mir egal. Jeder, der denken kann, weiss dass es so ist, ganz
einfach, weil dieses Forum nahezu keine Relevanz hat; hier lesen vielleicht drei-vier Leute mit, und die
haben eh ihre Meinung. Es gab einen Fall, da war es anders, das war Diestedde, da schrieben plötzlich
30 Leute, darunter einer, der sich selbst als „absoluten FSSPX-Insider“ bezeichnete. Wer das war ist mittlerweile
bekannt. In diesem einen Fall war es mehr als Privatvergnügen für mich, da war es Solidarität. Ansonsten
habe ich einen enormen Vorteil hier: dass ich alles, was ich hier so schreibe, auch locker anderswo sagen
könnte, ohne dass jemand überrascht wäre oder es mir schaden würde. Ich schreibe nämlich im Netz
nicht anders als ich sonstwo argumentiere. Vergleichen Sie das nur mal mit Ihren Aussagen und denen Ihres
Gesinnungsgenossen Carl in diesem Thread. All die Angriffe und Unterstellungen gegen die FSSPX-Oberen,
bis hin zu dem geschmacklosen Ausfall gegen Bischof Tissier als „Kämmerchen-Professor“. Wir können diese
Debatte gern fortsetzen, dann aber unter Klarnamen, gern auch unter Einschluss eines Paters. Es gibt kein
Recht darauf, im Internet unter Alias (nebenbei der selbe Alias wie von Klaus Barbie, dem „Schlächter
von Lyon“, was ich schon bemerkenswert finde) zu stänkern. Solange es bei Ihnen nur zur klandestinen
Meinungsäußerung reicht, sind Sie eh irrelevant, denn das real life ist nunmal real.
Pius XII So wirken Sie: ein Mensch, der Argumenten nicht zugänglich ist. Argumenten schon – wenn denn
welche kämen. Ich bin in diesem Forum just for fun. […] Das ist mein Privatvergnügen. Für Menschen,
die Sie und Ihren Hintergrund kennen, ist das allerdings ein echter Schenkelklopfer. Warum fragen Sie
das Bischof Fellay nicht selbst, wenn Sie so ein toller „Insider“ sind, wie Sie behaupten? Ich ging davon
aus, daß Sie uns an diesem Geheimnis teilhaben lassen könnten, da Sie (?) ja auch so genau erklären
konnten, was Pater Pfluger meinte, als er es nicht sagte. Darüber hinaus erbringen Sie hier wieder den
Beweis, daß Sie Worte verdrehen, wie es Ihnen gerade paßt. Ich schrieb: „Insiderwissen“ ist nichts,
was sich auf Sie beschränkt. Linguistisch bewandert wie Sie vorgeblich sind, hätte man annehmen dürfen,
daß Sie damit umzugehen in der Lage sind. Es läßt nämlich offen, ob man Informationen von einem Insider
erhält oder ob man selbst ein Insider ist. Sie tappen also nach wie vor im Dunkeln – beides ist möglich.
Niemand wird sich immer eindeutig, präzise und druckreif für die Ewigkeit ausdrücken, niemand. Ist
das so? Vielleicht aber sollten Sie auch nicht unbedingt etwas, das möglicherweise auf Sie und Ihren
theol. Einflüsterer zutreffen mag, zum Maß aller Dinge machen. Und die [Linie] hat sich bei Bischof
Fellay nicht einen Jota geändert. Wenn die Realität nicht so traurig wäre, dann hätten Sie doch tatsächlich
in einem einzigen Beitrag zwei große Lacherfolge erzielen können
#215 Pius XII 13:57:09 | Donnerstag, 16. Juli 2009
Altmann, ich versuche es weiter. Dennoch, Sie sollten über lux Worte nachdenken. So wirken Sie: ein Mensch,
der Argumenten nicht zugänglich ist. Und weiter: Ich muss hier gar niemandem etwas klar machen. Ich bin
in diesem Forum just for fun. Diesen thread lesen vielleicht vier Leute. Glauben Sie wirklich, dafür
lohnt es sich, Aufwand zu betreiben? Das ist mein Privatvergnügen. Wegen Ihrer Frage: Warum fragen Sie
das Bischof Fellay nicht selbst, wenn Sie so ein toller „Insider“ sind, wie Sie behaupten? Vermutlich
würde er Ihnen antworten, dass man unterscheiden muss zwischen 1) dem Konzil, wie es die Linken verstehen
und 2) den Einzeltexten und er hat damals eben 1) gemeint. B16 habe nun aber 1) verworfen, also rede man
nun über 2) und man dürfe das nicht verwechseln. Ich selbst finde aber schon Ihre Frage dümmlich. Denn
Sie unterlassen permanent das, was man in der Linguistik „Textsortenkritik“ nennt. Eine Interviewantwort
ist was anderes als ein bischöfliches Manifest, ein Statement in einer Podiumsdiskussion ist was anderes
als ein offizielles Dokument. Sie können doch nicht allen Ernstes jedes Interview der letzten 10 Jahre
durchforsten und dann Wortklauberei betreiben. Niemand wird sich immer eindeutig, präzise und druckreif
für die Ewigkeit ausdrücken, niemand. Es kommt immer auf die Linie an, die sie aus den Dokumenten extrahieren
müssen. Und die hat sich bei Bischof Fellay nicht einen Jota geändert. Er ist der legitime Erbe des
Erzbischofs.
lieber uli et pius XII @uli: ich meinte carl und der müßte wissen, was gemeint ist @ pius XII. sie
können sich hier den mund fusselig reden, es nützt ja doch nichts. wenn jemand wirklich aus echter besorgnis
opponiert, dann ist er auch zugänglich für argumente, noch dazu, wenn sie so einleuchtend sind wie die
ihren. jene handeln aber allem anschein nach nicht aus echter besorgnis um das werk des dieners gottes,
sondern aus ganz anderen, möglicherweise auch ganz verschiedenen motiven. eines der naheliegenderen:
es sind EZM’s [=exzellenz zollitsch’s maulwürfe]
Pius XII […] Tut man das, kommt man schnell an zwei Probleme: zum einen die Schwammigkeiten und Mehrdeutigkeiten,
zum anderen an die 5 % Texte, die eine akatholische Auslegung eher nahelegen als eine katholische. Das
ist keine Antwort auf die Frage, wie B. Fellay nach seinem „Suppenvergleich“ die „95%-Aussage“ rechtfertigen
kann, wenn er nicht inzwischen den rechten Weg verlassen hat. Interessant übrigens, wie Sie den „Suppenvergleich“
übergehen, nachdem sie Bischof Williamson den „Tortenvergleich“ als wenig hilfreich um die Ohren hauten.
Zur Erinnerung: Bischof Fellay sprach noch 2005 von einer „vergifteten Suppe“, die man deshalb nicht mehr
als Suppe bezeichnen könne, sondern Gift nennen müsse. Er sagte nicht, daß 95 % dieser Suppe genießbar
seien. Was ist von Geistlichen zu halten, die Dinge sagen, die so nicht meinen und die Sie, Pius XII (?),
dem Volk erklären müssen? Wer Mehrdeutigkeiten in solch wichtigen Punkten zuläßt, der tut dies in
der Absicht zu täuschen. Man bedient sich also der gleichen Methode wie es mit den V.II-Texten gehalten
wurde. Das wiederum paßt einmal mehr ins Bild der FSSB16. Alle scharfen Zitate des Erzbischofs, die Sie
bemühen, […] Ich bemühte keines vom Erzbischof, sondern zitierte P. Pfluger und B. Fellay. Aber mit
dem Amtsantritt von B16 hat sich hier eben etwas grundlegend geändert…Darauf komme ich (wegen der Zeichenbeschränkung)
zu einem späteren Zeitpunkt zurück.
#212 Pius XII 11:11:55 | Donnerstag, 16. Juli 2009
Altmann im Zitateladen Altmann, Sie sollten mal beim Hl. Thomas von Aquin nachlesen. Danach sind Autoritätsargumente
stets die schwächsten. Kommen wir zum Kern der Sache: Egal ob der Erzbischof, Bischof Fellay oder P.
Pfluger, egal ob B16 oder wer sonst, jeder, der sich ernsthaft mit dem Vat II auseinandersetzt muss immer
zuvor klären, wie er das Vat II versteht – entweder als eine „Ereignis“, als einen Block, als neues Pfingsten,
als Superdogma etc., also als Blankovollmacht für alles und jedes, so dass die ganze Tradition nur noch
im Lichte des Vat II gelesen werden darf. Das ist die eine Linie, die letztlich bis zum Tode JP2 die gängige
war. Oder aber man versteht das VatII als eine Textsammlung, man nimmt den Wortlaut der Dokumente, man
ordnet das VatII seinerseits in die Tradition ein. Tut man das, kommt man schnell an zwei Probleme: zum
einen die Schwammigkeiten und Mehrdeutigkeiten, zum anderen an die 5 % Texte, die eine akatholische Auslegung
eher nahelegen als eine katholische. Alle scharfen Zitate des Erzbischofs, die Sie bemühen, richten sich
immer gegen das VatII in der linken Auslegung. Immer gegen den „Block“. Und solange das die gängige Interpretation
in der Amtskirche war, konnte es kein agreement geben. Das nicht zu sehen war das Verhängnis der FSSP.
Aber mit dem Amtsantritt von B16 hat sich hier eben etwas grundlegend geändert. Der verwirft ja selbst
diese Auslegung des Konzils als Block. Nun geht es um die Texte. Und da muss die Antwort der FSSPX differenzierter
sein.
Professor Bienlein (Tintin) Die Bezeichnung Bischof Tissiers als ein „Kämmerchen-Professor“ ist nicht
„herabwürdigend“ gemeint. 1.) gingen im vorigen Beitrag die Zeichen aus, daher die Würze in der Kürze.
2.) ist allgemein bekannt, daß wahre Professoren ihre geistige Genialität fast immer mit gewissen „Schwierigkeiten
im Abwickeln des profanen Alltags“ bezahlen. Bischof Tissier liest im Gegensatz zu Bischof Williamson
nicht im Internet, was Denkern wie ihm eine Art „Fenster zur Welt“ bieten kann. Vermutlich kann ein gutgläubiger
Mann wie Bischof Tissier sich wenig bis gar nicht die Ungeheuerlichkeit eines Verrates vorstellen, wie
er durch Fsspx-Obere und -Laien seit 2005 geschieht. (Man mag es selber kaum glauben; allein die Belege
sind eindeutig und erdrückend.) Lux, herabwürdigend ist hingegen Ihr Kleinbuchstabensalat, weil er laufend
Ihre Nächsten nötigt, Ihr perverse Schreibweise zu enträtseln. Daher werde ich Sie nun wieder ignorieren:
Kleinschreiber, Kleindenker.
ach, nee! sieh an! „Vielleicht sieht er als Kämmerchen-Professor nicht die wahren Pläne B16s und der
FSSB16’ler?“ jetzt wird also auch schon exzellenz tissier von ihnen herbgewürdigt, wenn er sich untersteht,
nicht in ihr separatistisches hörnlein zu blasen. demnächst ist dann auch der stets so lyrisch gepriesene
„löwe von england“ für sie nur ein zahnloser tiger, wenn er sich für die entgiftete „torte“ entscheidet.
langsam wird es lächerlich. ehrlich!
Wir wollen die römisch-katholische Kirche, anstatt eine B16-Modernismus-Karrikatur davon! @ Altmann:
Sehr gute Zitate! Diese führen die FSSB16-„Windfahnen“ vor. Denkfähige Leser wissen es einzuordnen.
Den liberalen Pi12 hingegen beeindruckt die Wahrheit nicht. Er ist im „Neusprech“ gefangen (Orwells „1984“),
wo alles pervertiert ist. So wird er in Kirche und Welt zum geistigen Klinkenputzer, der klebrige Schokotaler
als Krügerrand verkauft. Am besten ihm nur noch in Zitaten „antworten“. @ DaniC.: Wieder sehr gute Beiträge,
danke! @ Sinah: Gut gesagt. B.Williamson hat in seinem „Blog“ dinoscopus.blogspot.com/ die Katholiken
vor dem 2007er-Motu Proprio „Summorum Pontificum“ (S.P.) gewarnt: potentiell hilfreich für Konziliaristen,
gefährlich für Katholiken. Die Fsspx müsse die Laien vor dem S.P. schützen. Hat sie nicht gemacht,
im Gegenteil Jubel angeordnet und Priester wie Laien ins B16-Messer laufen lassen. Jüngst verglich der
Bischof im „Blog“ die Gespräche zwischen Rom und Fsspx mit einer Unmöglichkeit. Er erwähnt des öfteren
die Fehlbarkeit der Fsspx. Wohl kennt er das Potential einer Spaltung. Noch übt er Zurückhaltung. Evtl.,
bis Gott die die Zeit für reif erklärt? Ende Jahr wissen wir mehr! B.Tissier äußerte über das S.P.,
daß er angenehm überrascht ist, es aber für die Fsspx keine Auswirkung ist. Warum er die Gespräche
sinnvoll findet und denkt, er könne den Vatikan bekehren, ist ein Rätsel. Vielleicht sieht er als Kämmerchen-Professor
nicht die wahren Pläne B16s und der FSSB16’ler? Offenbar versuchen diese, mit beiden Bischöfen als „Feigenblätter“
Katholiken zu halten.
@für die Kirche Nicht wie Ihr Kleingeister hier, die ihre persönliches Grollen hier los lassen. Zum
Ersten möchte ich anmerken, von Ihnen als Kleingeist betitelt zu werden ehrt mich mehr, als Sie mit Ihrer
rührenden Aussage wahrscheinlich beabsichtigten. Hierfür ein dickes vergelt’s Gott! Ja, aber er ist
nicht so unversöhnlich wie Ihr Euch vorstellt. Er sagt, was die Kirche nach seiner Meinung machen soll
und wird. Somit denkt er an die Einigung. Er ist nicht für die Trennung. Das habt Ihr aus lautem persönlichen
interessse übersehen. Schön, wie Sie mit Röntgenaugen in Leute hineinsehen können und genau zu wissen
scheinen, was diese denken und warum sie wie handeln oder etwas sagen. Klasse, diese Eigenschaft hätte
ich auch gerne, würde mir oft viel Ärger ersparen, das können Sie mir glauben. Oder beruhen diese Aussagen
eher auf persönlichen Gesprächen? Sei’s drum. Hier ein Interesse an einer Trennung anzuführen, ist
schon eine dreiste Unterstellung. Es geht doch u. a. um die Frage, wie weit sich an Rom angenähert werden
kann, ohne das Werk des Erzbischofs zu verwässern, aufzugeben oder es gar zu verraten, nennen Sie es
wie Sie wollen. Darüber nachzudenken sollte hier, unter erlauchten, hochgeistigen Denkern wie Ihnen,
doch gestattet sein? Danke!
@ Pius XII: Suppe statt Torte Sie schrieben: Es geht bei den Gesprächen in Rom aber nicht um eine Torte,
sondern um ein ökumenisches Konzil der Hl. Kirche. […] Und ich persönlich finde den Tortenvergleich
wenig hilfreich. Folgendes Zitat stammt aus der „Analyse der augenblicklichen Lage“ des Generaloberen
Bischof Fellay vom 13.06.2005, veröffentlicht im Mitteilungsblatt 12/2005: Wir streiten uns mit Rom etwa
in der folgenden Weise: „Das ist Suppe.“ „Nein, das ist keine Suppe.“ „Doch.“ „Nein.“ Um die Diskussion
zu beenden, sagt Rom: „Sie essen diese Suppe nicht, aber letztendlich müssen sie trotzdem zugeben, daß
es Suppe ist.“ Darauf antworten wir: „Wir wissen sehr wohl, daß es Suppe ist, aber es ist eine vergiftete
Suppe.“ Also kann man es nicht mehr als Suppe bezeichnen, man muß es Gift nennen. Wenn man es Suppe nennt,
so täuscht man die Menschen, weil sie glauben werden, daß man sie essen kann. Das Problem besteht nicht
darin, ob es eine Suppe ist oder nicht, sondern ob es Gift ist oder nicht, ob es uns gut tut oder nicht.
Darin liegt das Problem. Und vor diesem Hintergrund nützt es nichts, darüber zu streiten, ob es eine
Suppe ist oder keine Suppe. Sie verursacht Übel, und folglich möchte man sie nicht essen.(Zitat Ende)
Man muß sich fragen, wie man nach einer solchen Darlegung noch die „95%-Aussage“ rechtfertigen kann.
Allenfalls mit dem bereits erwähnten Motto: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“ Manches
Fähnchen dreht sich offensichtich mit dem Wind.
@ Carl Danke für Ihre klare Linie! Weiter so! Der Sieg gehört CHRISTUS und somit auch uns, weil wir
auf SEINER Seite stehen! Die Rettung wird kommen durch MARIA, unsere KÖNIGIN – das ist SEIN Wille. Sie
allein hat alle Irrtümer überwunden. Nur wird es etwas anders verlaufen als Bi Fellay sich das in den
Kopf setzt. Während Bi Fellay in seinem Ichbewußtsein seine eigenen Vorstellungen durchsetzen und bestimmen
will, wann und wie GOTT zu erhören hat, halten wir uns offen und richten uns nach dem, wann, wie und
was GOTT will. Das scheint der FSSPX inzwischen abhanden gekommen zu sein. Doch können Sie mir bitte
erklären, warum vor einem Jahr, als der beängstigende fatale Kurs endgültig bekannt war, Bi Williamson,
der tapfere Löwe, sich nicht entschieden zur Wehr gesetzt, seine Stimme erhoben und die Dinge so sagte,
wie sie sind. Und wo blieb die Stimme v. Bi Tissier? Und wer von den 3 Bischöfen, denen sie derart applaudieren,
war gegen das Motu Proprio, der Anfang vom Ende, und wer von ihnen hat auf Erzbischof Lefebvre verwiesen
bezüglich Sinnlosigkeit und Gefährlichkeit der Gespräche in Rom? Bitte schön! Nirgends was zu finden!
Alle 3 Bischöfe haben doch gewußt wo’s hingeht! Zudem hat Bi Fellay im Oktober in Lourdes bejubelt,
alle 4 Bischöfe wären sich in der Sache einig. Man vermisst die von Bischof Williamson gewohnte Festigkeit
und Unbeugsamkeit. Wir brauchen eine Gestalt mit der Strenge und Entschiedenheit eines Robert Mäder,
mit der Unveränderlichkeit eines Graf von Galen.
Pius XII, für wie dumm halten Sie und Ihr Einflüsterer uns eigentlich? Konnte sich Pater Pfluger also
tatsächlich noch an dieses Interview erinnern. Es ist lächerlich glauben machen zu wollen, daß er seinerzeit
das meinte, was Sie (?) hier aufzutischen versuchen. Noch lächerlicher ist der herangezogene Vergleich
mit dem Erzbischof. Er nämlich sagte was er meinte und vor allen Dingen meinte, was er sagte. Wäre es
so wie Sie sagen, dann hätte dieser „brillante Geistliche“ sich einer Täuschung an den Gläubigen schuldig
gemacht, denn diese hatten nicht den geringsten Anlaß davon auszugehen, daß hier etwas gemeint sein
könnte, was aber nicht gesagt wird. Und weil er es völlig anderes meinte als er sagte, schrieb er im
„Vorwort des Distriktoberen“ im Mitteilungsblatt vom Dezember 2005 (in dem auch dieses der Kipa gegebene
Interview abgedruckt wurde) Sätze wie: „Das Konzil, das vor 40 Jahren zu Ende ging, steht für die größte
Katastrophe in der Kirchengeschichte, es ist der Super-GAU, weil die Zerstörung der Kirche von innen
her erfolgt ist.“ oder sprach in besagtem Interview Sätze wie: „Es galt, die unveränderlichen Grundsätze
der Kirche den Menschen in deren geänderten Lebensumfeldern zu vermitteln. Das wäre die eigentliche
Aufgabe des Konzils gewesen. Anstatt aber aus dem überlieferten Dogma die Antworten auf die neuen Herausforderungen
zu geben, hat man die Lehre abgeändert.“ Solche Aussagen zu machen und es anders zu meinen, ohne es auch
nur andeutungsweise kundzutun, zeugt von Unaufrichtigkeit. Die allerdings paßt ins Bild der FSSB16.
Danke, Altmann! Natürlich weiss ich, wer diese absolut richtigen und weisen Worte gesagt hat. Nur verstehen
muss man sie können! 1) Aus den Texten kann kein „klarer kirchenpolitischer Kurs abgeleitet werden, weil
sie so schwammig sind“. Absolut richtig! Also auch kein Kurs gegen die klassische Theologie. Einfach keiner.
2) „Das „Ereignis muss ad acta gelegt werden.“ Noch richtiger! Denn es ist gerade die Linie der Linken,
das Konzil „als Ereignis“ zu interpretieren. Das ist eben jene Interpretation, die uns so zu schaffen
macht und die die Kirche vergiftet. Sie sehen: alle diese großen Geister unterscheiden immer sehr sauber
zwischen a) den Dokumenten als solchen, die mehrdeutig, schwammig, interpretationsoffen, belanglos, aber
(mit genz wenigen Ausnahmen) nicht offen häretisch sind und auch nicht zwingend den postkonziliaren Niedergang
und Abfall herbeiführen und b) dem Konzil, verstanden als „Superdogma“, „Block“, „Ereignis“, „Neues Pfingsten“
etc. Diese Unterscheidung zwischen Texten einerseits und Ereignis andererseits haben Sie drin. Und die
haben Sie bei Bischof Fellay, beim Erzbischof und folglich auch bei dem von Ihnen zitierten brillanten
Geistlichen. Ohne die geht es nicht. Jedenfalls war das seinerzeit ein absolut überzeugendes Interview,
das auch entsprechend beachtet wurde. Es zeigt, dass die heutige FSSPX-Führung würdige Nachfolger des
Gründers sind. Sein Kurs, der auch das Maßhalten einschließt, kein Modernismus, kein Sedisvakantismus,
der wird gehalten. Weiter so!
Pius XII, wie soll man das Ihrer Meinung nach verstehen? Sie schrieben: Dann gibt es die bloßen Dokumente.
Und die kann man, wenn man sie mit den klassischen Interpretationsmethoden liest, eben zu 95 % ohne weiteres
akzeptieren. Nun ein Zitat in Form einer Antwort auf folgende Frage: Was würden Sie am Konzil rückgängig
machen (wollen)? „Das Ereignis als solches. Die Konzilstexte selbst sind so zweideutig und schwammig,
dass aus ihnen kaum ein kirchenpolitischer Kurs abgeleitet werden kann. Das Besondere am letzten Konzil
ist das Ereignis selbst, der sogenannte „Geist des Konzils“. Und diesen Geist erkennt man an seinen Früchten,
dem völligen Zusammenbruch des Katholizismus als gesellschaftlich wahrnehmbare Kraft sowie am inneren
Zusammenbruch der Kirche. Dieser Zusammenbruch, der von den Konzilsapologeten in bemerkenswerter Realitätsverweigerung
geleugnet wird, ist aus allen soziologischen Studien und allen Statistiken unzweifelhaft zu erkennen.
Das Konzil in Zahlen ist eine Katastrophe, seine Theologie ebenfalls. 40 Jahre konziliarer Aufbruch war
ein Irrweg in die Wüste, und wir werden nur dann eine Renaissance des Katholischen erleben, wenn wir
die ganze Richtung, und damit das ganze Ereignis „Zweites Vatikanisches Konzil“ ad acta legen.“(Zitat
Ende) Um eine evenuelle Voreingenommenheit Ihrerseits auszuschließen, verzichte ich an dieser Stelle
ausnahmsweise zunächst auf die Nennung dessen, der diese Antwort gab, auch wenn ich davon ausgehen muß,
daß Sie ahnen (oder wissen) werden wer es sagte.
@PiusXII: vielleicht irre ich mich, denn ich habe ohne genaue Nachprüfung, sondern nach meinem Eindruck
die letzte Bemerkung gemacht. Allerding scheint mir jedoch, daß Stephen Heiner kein Sedi ist, denn er
verlinkt zum Rorate-Caeli, ein FSSP-nahes Blog. Auch zu Predigten von Bf. Fellay hat er auf seiner Webseite
verlinkt. Außerdem ist er nach seiner eigenen Angabe ein M.A.-Student von Business, kein freischaffender
Künstler. Vielleicht kennen Sie schon seine Webseite, aber ich verlinke nochmal: …erestoration.blogspot.com
Die Neurolinguistischen Programmierversuche des Pi12 Wie erwähnt, schreibt Erzbischof Lefebvre im Vorwort
seines Buches „Ich klage das Konzil an“ : [… Wir sind berechtigt] „zu behaupten, daß der Geist, der
auf diesem Konzil herrschte und der ihm so viele mehrdeutige und doppelsinnige und sogar ganz offenkundig
irrige Texte eingegeben hat, nicht der Heilige Geist war, sondern der Geist der modernen Welt, der liberale,
teilhardistische, modernistische Geist, der sich der Herrschaft Unseres Herrn Jesus Christus widersetzt.“
Wie üblich pickt Pi12 vom zitierten Vorwort einen Teil heraus und unterschlägt den Rest für seine Verdrehung:
„Die Texte“ [des V2] „hingegen kritisiert er“ [Erzbischof Lefebvre] „nicht als solche, sondern wegen der
Zweideutigkeiten.“ Der Erzbischof schrieb hingegen ausdrücklich: [Der Geist der Welt] hat dem Konzil
„sogar ganz offenkundig irrige Texte eingegeben“. Noch ein schönes Zitat aus dem gleichen Vorwort: „Um
die Schädlichkeit dieses Konzils richtig zu verstehen und einzuschätzen, muß man es im Licht der vorkonziliaren
päpstlichen Dokumente betrachten […]“ Die vergiftete Torte (V2) wirft man wegen dem schlechten Geschmack
(Doppeldeutigkeit), ihren offenkundig irrigen Zutaten und ihrer Schädlichkeit (Gift) ganz in den Mülleimer.
Das V2 (und mehr) auf den Müll zu werfen ist für den Herrn der Kirche, die Personifizierung der Wahrheit,
kein Problem. Sein Wille geschehe.
Konseqenz bitte! @ Carl: Danke für Ihre klare Linie! Weiter so! Der Sieg gehört CHRISTUS und somit auch
uns, weil wir auf SEINER Seite stehen! Die Rettung wird kommen durch MARIA, unsere KÖNIGIN – das ist
Sein Wille. Sie allein hat alle Irrtümer überwunden. Nur wird es etwas anders verlaufen als Bi Fellay
sich das in den Kopf setzt. Während Bi Fellay in seinem Ichbewußtsein seine eigenen Vorstellungen durchsetzen
und bestimmen will, wann und wie GOTT zu erhören hat, halten wir uns offen und richten uns nach dem,
wann, wie und was GOTT will. Das scheint der FSSPX inzwischen abhanden gekommen zu sein. Doch können
Sie mir bitte erklären, warum vor einem Jahr, als der beängstigende fatale Kurs endgültig bekannt war,
Bi Williams., der tapfere Löwe, sich nicht entschieden zur Wehr gesetzt, seine Stimme erhoben und die
Dinge so sagte, wie sie sind. Und wo blieb die Stimme v. Bi Tissier? Und wer von den 3 Bischöfen, denen
Sie derart applaudieren, war gegen das Motu Proprio, der Anfang vom Ende, und wer von ihnen hat auf Erzbischof
Lefebvre verwiesen bezüglich Sinnlosigkeit und Gefährlichkeit der Gespräche in Rom? Bitte schön! Nirgends
was zu finden! Alle 3 Bischöfe haben doch gewußt wo’s hingeht! Zudem hat Bi Fellay im Okt. in Lourdes
bejubelt, alle 4 Bischöfe wären sich in der Sache einig. Ich vermisse die von Bi Williamson immer gewohnte
Festigkeit und Unbeugsamkeit. Wir brauchen eine Gestalt mit der Strenge und Entschiedenheit eines Robert
Mäder, mit der Unveränderlichkeit eines Graf von Gale…
Sorry, Für die Kirche, aber das stimmt nicht ganz Glaubt Ihr etwa, daß Stephen Heiner dies ohne Erlaubnis
und mit Absicht gegen den General gemacht hat? Stephen Heiner ist dem Vernahmen nach Sedisvakantist. Auf
keinen Fall ist er Mitarbeiter beim Angelus-Verlag. Er ist auch nicht bei „The Remnant“ angestellt. Er
ist freischaffender Künstler. Er handelt nicht im Auftrag irgendeiner FSSPX-Instanz. Das war ein Interview
auf eigene Faust. Hier war nichts abgestimmt oder abgeklärt. Surely not.
@Altmann, @Dani: das Interview Es sind lauter kleinliche Vermutungen. Natürlich wird es auf der offiziellen
Webseite der SSPX keinen Link dazu geben, weil sonst die außenstehende Welt die Aussagen von Bf. Williamson
als die offizielle Meinung der gesamten SSPX interpretieren würde, was aber nicht der Fall ist. Zensiert
ist es aber nicht. Glaubt Ihr etwa, daß Stephen Heiner dies ohne Erlaubnis und mit Absicht gegen den
General gemacht hat? Grober Unsinn. Denn zu Osten hat man Bf. Fellay im Thomas Aquinas Seminar interviewed,
somit ist seine Forderung auch von der nordamerik. Fraktion der SSPX akzeptiert wird. Dieser Eindruck
läßt sich auch durch die Reaktion einzelner Laien u. Priester in den USA bestätigen. Es ist nämlich
eine amerikanische, demokratische Tradition, auch verschiedene Meinungen zu Wort kommen zu lassen. Stephen
Heiner ist ein treuer Anhänger von Bf. Williamson, aber er handelt hier nicht als Privatmann, sondern
im Namen von Angelus-Verlag, man läßt halt die verschiedenen Erwägungen zum Wort kommen, aber man wird
sich später doch einigen und an das Gemeinwohl der SSPX denken. Nicht wie Ihr Kleingeister hier, die
ihre persönliches Grollen hier los lassen. Außerdem sagt Bf. Williamson: es ist ein Problem, die Konzilstexte
zu beseitigen. Ja, aber er ist nicht so unversöhnlich wie Ihr Euch vorstellt. Er sagt, was die Kirche
nach seiner Meinung machen soll und wird. Somit denkt er an die Einigung. Er ist nicht für die Trennung.
Das habt Ihr aus lautem persönlichen interessse übersehen.
Zitieren ist das eine, verstehen das andere Erzbischof Lefebvre schrieb: Die Mehrdeutigkeiten und Doppelsinnigkeiten
dieses Pastoralkonzils enthielten das Gift, das sich dann mit Hilfe der Reformen und der Anwendung des
Konzils in der ganzen Kirche ausgebreitet hat. Frage: Was also enthielt das Gift? Lösung 1) das Pastoralkonzil
als solches? oder Lösung 2) Die Mehrdeutigkeiten und Doppelsinnigkeiten der Texte? Richtig! Es ist Lösung
2. Es waren die Mehrdeutigkeiten und Doppelsinnigkeiten. Frage: Was muss also getan werden, um die Kirche
zu entgiften? Antwort: Es müssen die Mehrdeutigkeiten und Doppelsinnigkeiten eliminiert werden. Frage:
Wie geht das? Antwort: In dem man alle Unklarheiten durch eine autoritative Erklärung, die katholisch
sein muss, beseitigt. Erklärung: Nicht anders kann man dieses Zitat des Erzbischofs verstehen. Was der
EB anklagt („J’accuse“ ist übrigens eine Anspielung auf das berühmte „J’accuse“ der Dreyfuß-Affäre,
deshalb dieses „starke“ Wort) ist die Interpretation des Konzils durch die Liberalen. Also „Das Konzil
als Block, das Konzil als Superdogma“. Dieses Konzil lehnt er 100 % ab. Die Texte hingegen kritisiert
er nicht als solche, sondern wegen der Zweideutigkeiten. Ergo: Man muss a) die linke Interpretation kassieren
und b) die Texte klären. Einen anderen Weg gibt es nicht. Und bitte, Carl: Das wird Ihnen jeder Dogmatiker
in der FSSPX so bestätigen. Jeder!
Carl, menschenskind… „Die Mehrdeutigkeiten und Doppelsinnigkeiten dieses Pastoralkonzils enthielten
das Gift, das sich dann mit Hilfe der Reformen und der Anwendung des Konzils in der ganzen Kirche ausgebreitet
hat. Dieses Konzil hat eine neue, reformierte Kirche hervorgebracht, die S. E. Erzbischof Benelli selbst
die „konziliare Kirche“ nennt.“ …dann muß man eben die mehrdeutigkeiten und doppelsinnigkeiten durch
eine eindeutige lesart korrigieren. und dazu (zur entgiftung) dienen die gespräche. sollte am ende das
ergebnis unbefriedigend sein, dann kann man immer noch dagegen opponieren. ich verstehe überhaupt nicht,
warum sie und ihre freunde schon jetzt das kind mit dem bade ausschütten wollen, in dem sie die gespräche
ablehnen, bevor die gespräche überhaupt begonnen haben…
Hier der Vorschlag von Bischof Sanborn zum Thema Konzilsdokumente: The documents have to be burned in
Saint Peter’s Square. That’s my solution to the council. *g* Okay, Scherz beiseite. Da auf der offiziellen
Homepage der FSSPX bis heute kein Link zum Interview führt, wird es wahrscheinlich auch keine Übersetzung
geben, schätze ich mal. Man muss fast sagen, es ist merkwürdig ruhig momentan. Ich finde es schade,
denn im Endeffekt spricht er offen und deutlich aus, wofür sich die Bruderschaft seit der Gründung einsetzt
und wofür sie immer gestanden hat. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, Bischof Williamson hat jene
Worte gewählt, die eigentlich von den Oberen hätten kommen müssen.
Die Gegenspieler Erzbischof Lefebvres in der neuen Fsspx Pi12, als Modernist können Sie die von Bischof
Williamson ins Gedächtnis gerufene Wahrheit vom „V2, der vergifteten Torte“ absolut nicht hilfreich finden,
stört es doch die Modernismus-Maulwurfsarbeit von Ihnen bzw. jener Fsspx’ler, deren Laufbursche Sie nur
sind. Bischöfe Williamson und Tissier folgen treu Erzbischof Lefebvre. Die Attacken gegen Bischof Williamson
(und Bischof Tissier) vonseiten einiger „FSSB16“-ler beweisen deren Bruch mit dem Erzbischof. Löschen
wir das Gequassel Pi12s durch Zitieren klarer katholischer Worte: Erzbischof Lefebvre: „J’accuse le Concile“,
1977 (Deutsch: „Ich klage das Konzil an“) Vorwort: „Die Mehrdeutigkeiten und Doppelsinnigkeiten dieses
Pastoralkonzils enthielten das Gift, das sich dann mit Hilfe der Reformen und der Anwendung des Konzils
in der ganzen Kirche ausgebreitet hat. Dieses Konzil hat eine neue, reformierte Kirche hervorgebracht,
die S. E. Erzbischof Benelli selbst die „konziliare Kirche“ nennt. […] Warum dieser Titel „Ich klage
das Konzil an“? Weil wir auf Grund kritischer Argumente, die sowohl von innen als auch von außen stammen,
berechtigt sind zu behaupten, daß der Geist, der auf diesem Konzil herrschte und der ihm so viele mehrdeutige
und doppelsinnige und sogar ganz offenkundig irrige Texte eingegeben hat, nicht der Heilige Geist war,
sondern der Geist der modernen Welt, der liberale, teilhardistische, modernistische Geist, der sich der
Herrschaft Unseres Herrn Jesus Christus widersetzt.“ (Fettdruck von mir)
Wortlaut des Interviews Ist denn der Wortlaut des Interviews bereits veröffentlicht?? Noch nicht. Aber
bei der brüderlichen Liebe, die man in Menzingen und Stuttgart Bischof Williamson entgegenbringt, würde
man sicher bald von dort nicht nur eine Abschrift, sondern bestimmt auch eine Übersetzung in Form eines
Sonderheftes erwarten dürfen, wenn nicht … tja, wenn nicht dieses Interview einen unüberwindbaren
Makel aufweisen würde. Dieser Makel wird es sein, der es den Verfechtern der B16-FSSPX (kurz: FSSB16)
unmöglich machen wird, das Interview zu verbreiten: Dummerweise führt Bischof Williamson nämlich in
eigenen Worten das aus, was der Erzbischof in vielen Predigten und Vorträgen sagte und wofür er sein
Leben lang kämpfte! Wovon man also annehmen sollte, daß auch für die heutigen „Entscheidungsträger“
darin einst die Gründe für den Eintritt in die Bruderschaft lagen. Aber das vertritt man schon eine
ganze Weile nicht mehr – frei nach dem adenauerschen Motto: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“
Also sollte niemand zu enttäuscht sein, wenn es eine solche Übersetzung durch die Bruderschaft dann
doch nicht geben wird, denn den Weg des Erzbischofs hat man schon lange verlassen! Warum also Menschen
unnötig auf „dumme Gedanken“ bringen? .
Logischer Fehler Es geht bei den Gesprächen in Rom aber nicht um eine Torte, sondern um ein ökumenisches
Konzil der Hl. Kirche. Vergleiche veranschaulichen einige Aspekte, aber nie alle, und sie können hinken.
Und ich persönlich finde den Tortenvergleich wenig hilfreich.
Bischof Williamson spricht vom V2 als vergiftete Torte … und von einer Torte mit „nur“ einem giftigen
Stück, wo dann die ganze Torte verworfen werden muß. Gleiches Ergebnis! Auch sagt er, daß die 16 Dokumente
des V2 zu vergiftet sind, als daß man sie nicht in den Mülleimer schmeißen könne. (14:35min) S.Heiner:
If 75% [of V2] are OK, why not accept it? If it’s mostly OK, why not accept it? B.Williamson: Because,
a famous comparison: a poisoned cake. You give a cake to a mother saying, „just a litle part of it is
poisoned. Just this part of this [cake] is poisoned“. Do you think she’s going to give any of that cake –
you can assure her, you can tell her, blue in the face, the rest of the cake is perfectly OK – do you
think she’ll give any part of that cake to her child? No. The whole thing will go straigt into the dustbin.
[…] The council must esentially be dropped. […] I said in a French interview a few years ago, it’s
like a poisoned cake, and it’s got to, the whole thing got to go to the dustbin. Then rises the question:
how does autority, how does the Church autority, ditch, or drop, 16 official documents without loosing
faith and without underminding its own autority. That’s a problem for the future. That is a problem. That
is an administry problem. It’s not a truth problem, it’s an administry problem. I don’t know how the Church
is going to do it, but God looks after his Church, so God will find a way of doing it. […] In any case,
the Church will, must and will, find a way to drop these documents. They’re too poisoned.
#185 Brandenburgis 21:25:34 | Dienstag, 14. Juli 2009
Exzellenz Williamson sprach nicht von einer „vergifteten Torte“, sondern er gebrauchte das Beispiel, daß
man einer Mutter eine Torte für ihr Kind anböte zusammen mit der Mitteilung, daß ein Stück dieser
Torte vergiftet gewesen sei. Und er wagte die Voraussage, daß in einem solchen Falle die Mutter die ganze
Torte wegwerfen würde, trotz der Versicherung, der Rest der Torte sei nicht vergiftet. Ist denn der Wortlaut
des Interviews bereits veröffentlicht??
@Altmann, @Carl: schau, schau, nicht einmal hat Bf. Williamson die theologische Schwierigkeit gelöst,
die er in einem Satz seines vorletzten Blogeintrags auch eingesteht. Und hier behaupten schon manche sie
hätten die Antwort? Wie soll man die Gültigkeit eines Konzils der Heiligen Kirche total ablehnen können?
Die Unfehlbarkeit des allgemeinen Konzils ist ein Dogma, das noch älter ist als die Unfehlbarkeit des
Papstes. Daher hat Bf. Williamson gesagt, das dies ein Problem ist. Eine Uminterpretation der als gültig
anerkannten Konzilstexte ist der einzige gangbare Weg, um die Tradition in der Kirche wieder herzustellen.
Die Gültigkeit des Konzils zu leugnen ist häretisch! Das nicht vergessen.
Der Papst und seine Sekretäre sind keine Männern der Kirche, sondern schlechte Diplomaten (Erzb. L…
Die Abstimmung über einzelne V2-Dokumente erfolgte geheim. Es gibt keine Unterschriftenliste. Auf dem
V2 wurde nicht über Dokumente abgestimmt im demokratischen Sinn. Ein paar Nein-Stimmen und eine potentielle
„Schlußunterschrift“ hatten keine Auswirkungen. Deswegen ist das Hin und Her um die Stelle B.Tissiers
nebensächlich. Nach meinem Wissen wurde B.Tissier auf seinen Irrtum hingewiesen und er soll erklärt
haben, es zu korrigieren. Wesentlich ist, was Erzbischof Lefebvre seit 1965 machte: Er kämpfte gegen
den Modernismus des V2 und gegen die resultierende V2-Religion, der der arme Papst vollständig verfallen
ist. Häufig zerlegte der Erzbischof Dokumente und Stellen des V2; so, wie sie geschrieben stehen. Zwar
griff der Erzbischof anfänglich den „Brückensatz“ des Papstes auf: „man soll das V2 im Lichte der Tradition
sehen“, aber nur, um anzufügen: Alles, was nicht der Tradition entspricht, ist zu verwerfen. 1988 kehrte
er dieser „Brücke“ den Rücken, weil sie ins Modernismus-Nichts führt. Der Erzbischof prangerte oft
die faulen Früchte des V2 an, die die Kirche zerstören. Diese Früchte sind faul, weil das V2 faul ist.
Ein guter Baum trägt keine faulen Früchte, egal in welchem „Licht“ man ihn betrachtet. Daher B.Williamsons
Bild vom „V2, der vergifteten Torte“. Er sagt folgerichtig, daß das V2 komplett in den Mülleimer gehört.
B.Tissier erklärt ebenfalls gerne, daß man mit dem V2 „Tabula Rasa“ machen muß. Das wird kommen, und
deswegen ist diese Diskussion hier überflüssig…
Pius XII auf der Flucht in die argumentative Hilflosigkeit Aber hier spielen bei Altmann auch kleinere
persönliche Animositäten herein, deshalb der Eifer
Danke, für die Kirche Sie haben absolut recht. Aber hier spielen bei Altmann auch kleinere persönliche
Animositäten herein, deshalb der Eifer Die Situation ist letztlich sonnenklar: Das Konzil als „Superdogma“
ist zu 100 % abzulehnen. Bei den Dokumenten geht es darum, eine Leseanleitung zu erhalten, die dann jede
Interpretation gegen die traditionelle Lehre verhindert. Ist das möglich und geschafft, dann gibt es
keinen Notstand mehr. Zuständig das zu beurteilen sind die statutengemäßen Autoritäten, also der Generalobere,
mit ihm der Generalrat und schlussendlich das Generalkapitel. Und niemand sonst. Es ist einfach ätzend
und unkatholisch, wenn hier selbsternannte „Hardliner“ meinen, sie müssten die klaren Spielregeln aushebeln,
nur weil die Autoritäten eben einfach anderer Meinung sind als die „Hardliner“ oder einfach etwas schlauer
(was ja nicht schwer ist). Warum kann sich nicht auch ein „Hardliner“ dem Urteil der Berufenen beugen,
egal, wie es ausfällt? Diese Sektierer sind einfach nur grauenhaft.
@Altmann: diese Haarspalterei ist zu schmunzeln. So streitet Ihr darum, ob der EB. 100 oder 97% der Dokumente
unterschrieben hat oder nicht? Um Gotteswillen sind wir im Verein Hobbyhistoriker? Oder sind wir interessiert,
unsere Heilige Mutter Kirche zu erhalten und zu Gedeihen zu bringen? Trotz aller meinen starken Sympathie
zu seiner Exzellenz Bf. Williamson kann ich seinem neuen Blogeintrag über die zwei Kirchen nicht zustimmen.
Denn es ist mir so verdächtig kalvinistisch. Ja, Ihr Hartliner der SSPX mit dieser Selbstgerechtigkeit
kommt ja den Calvinisten nahe. Denkt doch nach! Alles hat ein Maß, der gute Thomistische Katholizismus
ist auf der Aristotelischen Philosophie aufgebaut, die aber die Mesothes-Lehre enthält (nämlich Tugend
ist das richtige Maß zu halten). Zu viel Selbstgerechtigkeit schadet dem Seelenheil, mein lieber Freund.
Pius XI, außer Ihnen weicht hier eigentlich niemand aus Tatsache ist doch, dass Sie genausowenig wie
ich wissen, was genau der Erzbischof unterschrieben hat. Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich es durchaus,
denn ich las es nicht nur, sondern hörte es auch aus dem Mund des Erzbischofs mehr als einmal, wenn er
davon berichtete, was er nicht unterschrieb. Ich unterstelle dem Erzbischof keine Lüge. Der Vorwurf ist
lachhaft,… Finden Sie? Wie würden Sie es denn nennen, wenn jemand an einer direkten Aussage zweifelt?
Und nichts anderes tun Sie! … abgesehen davon müssten Sie ihn genauso gegen Bischof Tissier erheben
Nein, muß ich keineswegs. Und mit ein wenig Nachdenken (und vielleicht nachlesen) wüßten Sie auch warum.
Ich stelle mir das Verhältnis von Abstimmung und Unterschrift wie beim Urteil eines Kollegialgerichts
(z.B. OLG-Zivilsenat, 3 Richter) vor. Auch wenn es jenseits Ihres Selbstverständnisses angesiedelt sein
sollte: Was Sie sich wie vorstellen, spielt in diesem Zusamenhang nicht die geringste Rolle. (Und wenn
Sie schon mit einem Zivilsenat winken möchten, dann sollten Sie auch dem Umstand Rechnung tragen, daß
die Vorstellungskraft einer Partei keine Rolle für die Beweiserhebung spielt und keinen Einfluß auf
den Spruch zu haben vermag. Nichts anderes kann für die finale Unterschrift aller Konzilsväter angenommen
werden. Womit Sie nahtlos von einer zunächst bloßen Annahme zu einer definitiven Feststellung kommen.
Unglaublich! Schriften des EB, die ich gelesen habe: […] Reicht das? Ganz offensichtlich nicht!
Schon kurios … Altmann, Sie haben den betreffenden Auszug aus dem Interview mit Erzbischof Lefebvre
bereits an früherer Stelle gepostet, ich möchte diese beiden Sätze noch mal zur Erinnerung hier hereinstellen:
Die großen Blätter, die unter den Konzilsvätern von Hand zu Hand gingen und auf die jeder seinen Namen
setzte, hatten keinerlei Bedeutung als Votum für oder gegen etwas. Es war eine reine Anwesenheitsliste
für die Sitzung, auf der über die vier Dokumente abgestimmt wurde. Es ist mir einfach unbegreiflich,
inwiefern an dieser Aussage Zweifel aufkommen können. Erzbischof Lefebvre wird sicherlich am besten gewusst
haben, unter welches Dokument er seine Unterschrift setzte und an welcher Stelle er sie verweigerte. Man
muss sich schon sehr wundern, welche Blüten hier mittlerweile an die Oberfläche kommen. Und nein, Ich
habe die Biografie Bischofs Tissier de Mallerais nicht gelesen, mich würde jedoch der genaue Wortlaut
über die angebliche 100%-Unterzeichnung interessieren. Es wäre wissenswert, was er einerseits genau
schreibt und wieviel andererseits hineininterpretiert wird.
Altmann, Sie weichen aus! Tatsache ist doch, dass Sie genausowenig wie ich wissen, was genau der Erzbischof
unterschrieben hat. Wir sind beide auf Sekundärquellen angewiesen. Und Bischof Tissier äußert sich
nun einmal eindeutig. Aber ich werde Ihren Einwand überprüfen und nochmals nachfragen. Dann: Ich unterstelle
dem Erzbischof keine Lüge. Der Vorwurf ist lachhaft, abgesehen davon müssten Sie ihn genauso gegen Bischof
Tissier erheben. Tun Sie das? Weiter: Ich stelle mir das Verhältnis von Abstimmung und Unterschrift wie
beim Urteil eines Kollegialgerichts (z.B. OLG-Zivilsenat, 3 Richter) vor. Zunächst wird über das Urteil
abgestimmt. Auch bei einer 2:1-Entscheidung unterschreibt dann der unterlegene Richter die Urteilsausfertigung
als Zeichen der Einheit und Autorität des erkennenden Senats. Er erklärt also ungeachtet seiner inhaltlichen
Ablehnung seine Zugehörigkeit zum Spruchkörper, der diese Entscheidung erlässt. Nichts anderes kann
für die finale Unterschrift aller Konzilsväter angenommen werden. Aber auch hier gilt: Ich lasse mich
jederzeit eines besseren belehren. Bislang wurde es mir aber so erklärt. Schriften des EB, die ich gelesen
habe: „Sie haben Ihn entthront“, „Brief an die ratlosen Katholiken“, „Meine vierzig Bischofsjahre“, „Die
kurze Geschichte … „ sowie die maßgeblichen Erklärungen, etwa zur Bischofsweihe. Reicht das? Ihre
sonstigen Mutmaßungen und Unterstellungen sind schlicht abwegig und fallen auf Sie zurück.
Pius XII Wir haben zwei Dokumente: die Biographie von Bischof Tissier und den Auszug aus dem Fideliter
(ich glaube Ihnen mal, dass Sie das richtig wiedergebenen haben). Ach wissen Sie, Sie können Sich gerne
überzeugen – auf der Seite der FSSPX Deutschland nämlich. Dort finden Sie das komplette Fideliter-Interview.
www.piusbruderschaft.de/…umente/241-interview_(20-jähriges_bestehen_der_priesterbruderschaft)__1990
[…] (weshalb ich Ihnen auch diesbezüglich nicht glaube, pardon, aber da hat der Bischof einfach eine
höhere Glaubwürdigkeit). Und wie steht es für Sie mit der Glaubwürdigkeit des Erzbischofs? Eine Frage,
die Sie nach wie vor, obwohl Sie mehrfach an Sie gerichtet wurde, bisher nicht beantworteten. Es entsteht
inzwischen durchaus der Anschein, daß eine Beantwortung dieser Frage nicht in Ihr Konzept (und natürlich
auch nicht in das Konzept Ihres Einflüsterers) paßt. Wie wäre es, wenn Sie einmal die empfehlenswerten
Texte des Erzbischofs lesen würden. Aber bitte die unverfälschten und nicht die nachweislich Rom-konform
„überarbeiteten“, die den Menschen inzwischen von dem V.II-freudigen Teil der FSSPX zugemutet werden.
Das würde Ihnen eigene Sachkenntnis bringen und Sie wären dann nicht mehr auf Ihren theologischen „Ghostwriter“
angewiesen.