Piusbruderschaft
Das Motu Proprio erwähnt auch die Privatmesse
Er dürfte einer der Theologen sein, die an den Lehrgesprächen mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. teilnehmen werden.
Die Messe aller Zeiten
Die Messe aller Zeiten
© birmingham_lms_rep, CC
(kreuz.net) Hw. Nicola Bux (61) ist Professor an der Theologischen Fakultät von Apulien in Süditalien und Konsultor des Amtes für liturgische Zelebrationen des Heiligen Vaters.

Kürzlich veröffentlicht er das Buch „Die Reform von Benedikt XVI.“ Das Vorwort für die spanische Ausgabe schrieb der Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares Llovera.

Ende April unterhielt sich der italienische Weblog ‘fidesetforma.blogspot.com’ mit Hw. Bux.

Sie geben ein gutes Beispiel

Nach Hw. Bux besteht der „eigentliche Sinn“ des Bischofsamtes darin, „eins mit dem Haupt des Kollegiums, dem Heiligen Vater, zu sein.“

Ein ungehorsamer Bischof sei wie eine vom Körper abgeschnittene Gliedmaße. Er werde den Gläubigen zum Ärgernis.

Darum begrüßt Hw. Bux, daß der Präfekt der Gottesdienstkongregation und andere Prälaten die Alte Messe zelebrieren „und auf diese Weise ein gutes Beispiel geben“.

Die Tatsache, daß der Heilige Vater die Wiederaufnahme der Alten Messe vorgeschlagen und nicht aufgezwängt hat, werde positive Auswirkungen haben.

Hw. Bux hat kein Verständnis für jene Bischöfe, die sich fürchten, „zurückzukehren“: „Wollte die liturgische Reform nicht auch das Alte wieder erneuern?“ fragt er.

Ein Bischof muß beobachten

In den letzten Jahren hat man Diözesanmuseen ermutigt, die kirchlichen Schätze von früher auszustellen – stellt Hw. Bux fest. Es gebe geistliche Konzert mit Sakralmusik:

„Doch Museen und Konzerte besuchen nur die Leidenschaftlichen, während alle dagegen zur Liturgie gehen.“

Es sei sinnlos, daß Volk der Schätze zu berauben, die auch ihm zustünden und eine Elite-Kirche zu fördern.

Der Geistliche fordert Bischöfe und Priester auf, die wachsende Bewegung von Jugendlichen zu betrachten, die sich um die Alte Messe gebildet hat: „Man braucht nur das Internet zu betrachten – das sind Jugendliche, keine Nostalgiker.“

Es sei schwerwiegend, wenn ein Bischof so tut, als ob er das nicht sehen würde. Hw. Bux weist darauf hin, daß das griechische Wort für „Bischof“ vom Verb „beobachten“, „Umschau halten“ herstammt:

„Wollen wir die Alte Messe nur darum ablehnen, weil die Idee nicht von mir stammte oder nicht meiner Sensibilität entspricht?“

Latein für eine globalisierte Welt

Hw. Bux war als junger Laie und später als Priester ein Anhänger der Liturgiereform: „Das setzt sich jetzt fort, indem Neues und Altes zusammengesetzt wird und ein besserer Zusammenhang mit dem Dogma gewährleistet wird.“

Der Geistliche weist auch darauf hin, daß die „Missa sine populo“ – die vom Priester privat zelebriert wird – in der Polemik fast immer vernachlässigt wird:

„Die Alte Messe erneuert nämlich auch die Gemeinschaft des einzelnen Priester mit allen Christen in Raum und Zeit und bringt ihn in Verbindung mit der Vergangenheit, den Heiligen und den Märtyrern.“

Das ist nach Hw. Bux ein zutiefst geistlicher Aspekt: „Außerdem sollte die Universalität der lateinischen Sprache ein Stimulus in einem globalisierten Welt sein, damit die Kirche wenigstens im Ritus mit einer einzigen Sprache ausdrückt.“
      
26 Lesermeinungen
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#33   Sefirot   13:05:49 | Freitag, 17. Juli 2009
St. Anton
Und wer Jesus wirklich liebt, soll Aramäisch sprechen.
Nicht nur aramäisch sollte der Liebende sprechen…Der sollte auch Jude werden, um Jesus besser zu verstehen…! :-)
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#32   wassers   13:00:20 | Freitag, 17. Juli 2009
Aber nein, mein Teuerster,
polemisieren, das wird Ihnen überlassen, denn Sie verdrehen im Hinblick auf S. E. Williamson bewusst und m. E. absichtlich die Fakten, um diesen zu diskreditieren!
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#31   mens sana in corpore sano   08:55:24 | Freitag, 17. Juli 2009
@wassers
Wenn einem die Argumente ausgehen, fängt man an zu polemisieren. Das ist der Stil der der meisten Schreiberlinge auf dieser Seite., und auch der Ihrige.
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#30   wassers   07:49:12 | Freitag, 17. Juli 2009
Mens – Vergessen Sie nicht
Ihren Termin um 9.15 Uhr beim Psychotherapeuten, nicht dass der umsonst wartet und kein Geld bekommt. Die konziliaren Beichtväter warten gern auf die, die nicht kommen, haben sie wenigstens keine Arbeit und das Gehalt wurde über die Kirchensteuer der verdummten Konzilsmitglieder ohnehin erhoben.
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#29   mens sana in corpore sano   07:27:18 | Freitag, 17. Juli 2009
@Ruhrgebietler
Hin zu guten Ohrenbeichten und tief-reuigen Herzen!
Ja und die Ohrenbeichtenur beim Ortspfarrer, damit das Wissen auch gut genutzt werden kann. Und jährlich wird abgehakt wer da war.
Es ist ihre Form die „frohe Botschaft“ zu überbringen.
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#28   pamino   00:28:29 | Donnerstag, 16. Juli 2009
Kirchengriechisch: @St. Anton
Kirchengriechisch ist alles andere, als klassisches Attisch. Das Griechisch von St. Paul ist ziemlich klobig. St. Peter schreibt besser. S. Hieronymi Übersetzung des NT ist eine sehr treue, eigentlich ein Meisterstück der selbstlosen Übersetzungskunst.
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#27   St. Anton †   12:35:33 | Mittwoch, 15. Juli 2009
Latein
Dieses vulgäre Latein ist ein Fehler. Die Kirche muß zum Griechischen zurückkehren.
Und wer Jesus wirklich liebt, soll Aramäisch sprechen.
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#26   lateiniheini   20:25:50 | Dienstag, 14. Juli 2009
Privatmesse
Nun gut! Das gilt auch für die Ehe- die kleinste Einheit der Kirche schlechthin! Besonders da, wo Protestanten und Katholiken eine Familie bilden- eine einheit! Da kann eben auch der evangelische Part an der hl. Kommunion und der röm.-kath. Part am Hl. Abendmahl teilnehmen!
Ist doch logisch! Was bei Piussens geht, geht bei den anderen doch auch!
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#25   Pius XII   18:48:27 | Dienstag, 14. Juli 2009
@ Alois Bischof
Dies bedeutet die Ablehnung des Ökumenismus, der Assisi-Gebetskonferenzen, der Erklärung zur sog. Religionsfreiheit, die Ablehnung einer Theologie des Dispensationalismus zum Thema Judentum, und die Akzeptanz der Mission aller Völker der Welt.
Absolut d’accord!
In der Konzilskirche und in den von ihr beherrschen Pfarreien und Klöstern könnte so eine Kontrarevolution und Kontrareformation des 21. Jahrhunderts nur nach totalem Zusammenbruch und weltkriegsähnlichen Ereignissen noch stattfinden.
Sie Kleingeist! Die Hände in den Schoß legen und rufen „Wir können gar nichts machen, lieber Gott, tue Du es!“ ist alles, nur nicht katholisch.
In Fatima sagte die Gottesmutter voraus.
Nein, das tat sie nicht, das ist Ihre Interpretation.
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#24   r.ruhrgebietler   18:37:11 | Dienstag, 14. Juli 2009
HBR – Klarheit des Hlg. Vater
Weg mit den Häresien und Irrtümern der V-II-Zeitepoche und des V-II.
Hin zu Opferpriestern, die sich selbst und die Gemeinde aufopfern vor Gott, dem Allerhöchsten!
Hin zu guten Ohrenbeichten und tief-reuigen Herzen!
Hin zu Seitenaltären und Heiligstatuen in den Kirchen um die geplagten Seelen zur inneren Anschauung im Gebet und Rosenkranz zu führen!
Hin zu Tabernakeln, vor denen die Hlg. Eucharistie ehrfurchtsvoll zelebriert und verwahrt wird – Der Mittelpunkt des Glaubens eines jeden Katholiken!
Weg mit den sakrilegischen Mahltischen. (Alois Bischof) Ablehnung des Ökumenismus, der Assisi-Gebetskonferenzen, der Erklärung zur sog. Religionsfreiheit, die Ablehnung einer Theologie des Dispensationalismus zum Thema Judentum, und die Akzeptanz der Mission aller Völker der Welt!! Öffentlich bekennende Priester!
Wohlan FSSPX, der Sieg ist Jesus Christus in der ewig gültigen trid. Liturgie! Oder auch UNSER, mit Jesus Christus als Banner vorneweg!
…daß der Präfekt der Gottesdienstkongregation und andere Prälaten die Alte Messe zelebrieren „und auf diese Weise ein gutes Beispiel geben“.
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#23   Prälat Hinter †   18:32:06 | Dienstag, 14. Juli 2009
Die Privatmesse im Jahr der Priester
wieder besonders ins Bewusstsein der Priester zu rücken ist sehr löblich – auch könnten die Priester nach der Hl. Tridentinischen Ordnung dann öfter daheim zelebrieren und für den Gebrauch mit dem Volke dadurch etwas „sicherer“ zu sein. Das ist eine sehr gute Idee !!!
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#22   noch ein Landorganist   18:30:11 | Dienstag, 14. Juli 2009
Gotthardilein
Der V2-Klerus ist ja soooooo frisch und sooooooo jugendlich :-D :-D :-D :-D
Wo bleibt die Antwort, was an dir in Selbstsicht „katholisch“ ist?
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#21   Alois Bischof   18:08:05 | Dienstag, 14. Juli 2009
These – Antithese – Synthese
Viel neues ist im Artikel nicht drin.
Hw. Bux sagt also, daß er sich der Realität nicht verschließt, daß die überlieferte heilige Liturgie unserer Mutter, der apostolischen römischen Kirche, die Jugendlichen unter den Gläubigen überdurchschnittlich begeistert. Da sagte er wahres.
Aber wenn er den Neuen Ritus lobt und anerkennt, die Probleme mit diesem neuen Meßbuch von Bugnini verschweigt, und eine „Reform der Reform“ anstrebt, leugnet er selbst immer noch Teil der Wirklichkeit.
Denn der ‘Novus Ordo Missae’ von Paul VI. und Bugnini ist eine Neuschöpfung, keine Liturgie der römisch-katholischen Kirche.
Die „Traditionalisten“, die dämonisiert werden, wollen keinen Seitenaltar, sondern Restauration, Wiederherstellung, Exorzismus und neue Einweihung des Hauptaltars der weltweiten katholischen Kirche für das heilige Meßopfer (nicht für die Abendmahlfeier mit Volkstisch) und mit der Verkündigung der gesamten römisch-katholischen dogmatischen Glaubenslehre. Dies bedeutet die Ablehnung des Ökumenismus, der Assisi-Gebetskonferenzen, der Erklärung zur sog. Religionsfreiheit, die Ablehnung einer Theologie des Dispensationalismus zum Thema Judentum, und die Akzeptanz der Mission aller Völker der Welt.
In der Konzilskirche und in den von ihr beherrschen Pfarreien und Klöstern könnte so eine Kontrarevolution und Kontrareformation des 21. Jahrhunderts nur nach totalem Zusammenbruch und weltkriegsähnlichen Ereignissen noch stattfinden. In Fátima sagte es die Gottesmutter voraus.
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#20   HBR   16:49:54 | Dienstag, 14. Juli 2009
ruhrgebietler
Ja, möge der Heilige Vater Klarheit schaffen. Weg mit dem Motu Proprio, zurück zum Indult
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#19   r.ruhrgebietler   16:30:53 | Dienstag, 14. Juli 2009
gottlos – english for beginners
sollte auch ihnen helfen. was sie hier verzapfen ist grausam!
@HBR
P-VI möchte also die Gültigkeit der hlg. trid. Liturgie und PIUS V. in Frage stellen! Ist ja ‘ne dolle Leistung! (P-VI ist übrigens die gleichnamige Freimaurerloge in Italien! Zufall?? Ich glaube nicht!) Wie tief können die „Früchte des V-II“ noch fallen??? Demnächst behaupten die Gleichgesonnenen, daß Jesus Christus letztens auf der Abschiedsfeier von Michael Jachson persönlich aufgetreten ist… Sorry, aber das V-II hat spätestens mit Ihrem Beitrag vom heutigen Tag für mich aufgehört zu existieren!
Ich würde mich freuen, wenn der Hlg. Vater endlich Klarheit schaffen würde!
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#18   Gotthard   16:17:44 | Dienstag, 14. Juli 2009
Messe aller Zeiten
auf dem Bild sieht man an den schon betagten Herren das Alter dieser Messe … missa „one upon a time“
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#17   Confiteor   15:22:59 | Dienstag, 14. Juli 2009
Das muss ja eine hochheilige Messe
gewesen sein, bei der ganze 32 Kerzen brannten. Das drängt Verdacht auf, dass Piusbrüder Sonderkonditionen
bei den Wachsziehern haben.
Ist ja auch verständlich, je mehr Kerzen bei der Messe verbrannt werden desto mehr haben die Wachszieher zu tun. Das füllt die Auftragsbücher… :-D :-D :-D
In diesem Tal der Krise…
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#16   noch ein Landorganist   14:38:07 | Dienstag, 14. Juli 2009
iniser
bist wohl ziemlich alleine, dass du dich als mehrere ausgeben musst, ja solche gibt’s hier mehrere, seltsamerweise sind’s nur die fanatischen Atheisten und altliberalen Kirchenfeinde, die das nötig haben.
Ulkig, wenn fünf Hansel vorgeben, fünfzig zu sein, steht’s wohl schlecht um deren Position
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#15   Tridentinus   13:42:44 | Dienstag, 14. Juli 2009
@HBR!
Daß Sie mit ungültig ein in jedem Fall falsches Adjektiv gewählt haben, ist Ihnen wohl klar.
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#14   HBR   13:31:29 | Dienstag, 14. Juli 2009
Nun ruhrgebietler
Papst Pius V sagte so, aber Papst Paul VI hat das faktisch aufgehoben. Damit ist die Tridentina dem Grunde nach ungültig.
Wenn dem nicht so wäre, müßte man die Frage stellen, ob das Wort eines Papstes stärker gilt als jenes eines anderen!
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#13   r.ruhrgebietler   12:27:52 | Dienstag, 14. Juli 2009
HBR – sie irren!
so promulgierte PIUS V. die trid. Liturgie auf ewig gültig und unter Kirchenstrafe unabänderlich und unveränderlich! Damit ist die Hlg. trid. Liturgie DIE EWIG GÜLTIGE, UNABÄNDERLICHE UND VON JEDEM KLERIKER VERBINDLICH UND ALLEINIG ZU ZELEBRIERENDE LITURGIE!!!!
sie irren also mit ihrem Text(!!!!!!!!!!!!!!!!):
HBR: sogenannte „Messe aller Zeiten“Was ist das nur für ein dümmlicher Begriff
Papst Paul VI. hat nach der Liturgiereform gesagt:
„Unsere Anordnungen und Vorschriften sollen jetzt und in Zukunft gültig und rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer Vorgänger sowie aller übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seien.“
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#9   sankt niketas   11:16:06 | Dienstag, 14. Juli 2009
So ein Quatsch
Nach Hw. Bux besteht der „eigentliche Sinn“ des Bischofsamtes darin, „eins mit dem Haupt des Kollegiums, dem Heiligen Vater, zu sein.“
Der eigentliche Sinn des Bischofsamtes besteht darin, die Ortsgemeinde zu leiten – in der Liturgie, in der Lehre, in der Organisation. Das impliziert auch die Verbindung durch Weltkirche (nicht nur zum Papst).
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#7   pamino   10:37:05 | Dienstag, 14. Juli 2009
de missa privata dicta
Der englische Sprachgebrauch ist hier lehrreich. Es gibt Privatmessen nur in Unterscheidung zum Konventsamt, also nur im klösterlichen Sprachgebrauch. Sonst gibt es levitierte Hochämter (‘High Mass’, immer mit Diakon und Subdiakon), Tiefämter (‘Low Mass’; es gibt keine *‹silent Mass›) und die Mischform ‘Missa cantata’. Es kann beim ‘Tiefamt’ ein Publikum geben oder nicht; jede Messe ist teilweise privat und teilweise öffentlich.
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#4   HBR   10:32:56 | Dienstag, 14. Juli 2009
sogenannte „Messe aller Zeiten“
Was ist das nur für ein dümmlicher Begriff
Papst Paul VI. hat nach der Liturgiereform gesagt:
„Unsere Anordnungen und Vorschriften sollen jetzt und in Zukunft gültig und rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer Vorgänger sowie aller übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seien.“
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#3   r.ruhrgebietler   10:14:21 | Dienstag, 14. Juli 2009
na dann!
Wohlan FSSPX, der Sieg ist Jesus Christus in der ewig gültigen trid. Liturgie! Oder auch UNSER, mit Jesus Christus als Banner vorneweg!
…daß der Präfekt der Gottesdienstkongregation und andere Prälaten die Alte Messe zelebrieren „und auf diese Weise ein gutes Beispiel geben“.
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#2   pius.inquisitor   10:12:53 | Dienstag, 14. Juli 2009
Ydefix
ist das Verbot der Homosexualität oder des Ehebruchs heute noch ebenso gültig und für alle Menschen verpflichtend. Und da Gott der Herr aller Geschöpfe ist, erhebt er den Anspruch, dass diese Normen auch im öffentlichen Leben anerkannt und -wo möglich- auch von den staatlichen Autoritäten beachtet werden.
Die von Ihnen dargestellte Auffassung macht überaus deutlich, zu welche fatalen Folgerungen eine fundamentalistische Bibelauslegung führen kann.
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