(kreuz.net) Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen hat in einem Interview mit seiner Kirchenzeitung vom
14. Juni auf die Frage „Was können Sie nicht ausstehen?“ geantwortet: „Unredlichkeit“.
So hören wir
unseren Bischof gerne. Er verteidigt in dem Interview nicht nur pflichtschuldig die Zehn Gebote hier die
Nummer acht – nein, er kann auch ein Zuwiderhandeln dagegen „nicht ausstehen“.
Unredlichkeit ist ein
anderes Wort für „Unehrlichkeit“. Da horcht der Christ aus der Stadt Wassenberg im Bistum Aachen seit
eineinhalb Jahren auf.
Denn uns fällt es schwer, unseren Bischof zu verstehen.
Was ist passiert? Im
Februar 2008 erklärte Bischof Mussinghoff bei einer Visitation vor den Vertretern von Pfarrgemeinderat,
Kirchenvorstand und Stadtrat von Wassenberg, daß Fusionen im Ort nicht vorgesehen seien – unter Zwang
schon gar nicht.
Keine drei Wochen später lag seine Anordnung zur Zwangsfusion der Pfarren Wassenberg-Oberstadt
und Wassenberg-Unterstadt vor.
Gleichzeitig erklärte unser Bischof vor den Gremienvertretern, daß er
Pfarrer Heinz Portz, den Pastor von drei Wassenberger Pfarreien, nicht versetzen werde.
Diese Zusage
wurde vor einigen Wochen durch die Anordnung der Versetzung von Hw. Portz zur puren Unredlichkeit. Wie
muß man das bezeichnen?
Papst Benedikt XVI. hat bei der Ausrufung des Priesterjahres unter anderem die
Pflege wirklich väterlich-menschlicher Beziehungen zwischen dem Bischof und seinen Priestern angemahnt.
Daran scheint unserem Bischof wenig gelegen zu sein. Ich kann ihn nur bitten, sein Amt als Bischof ernst
zu nehmen und wenigstens auf die betroffenen Gemeinden zuzugehen, wenn ihm der Dienst seiner Priester
schon gleichgültig ist.
Glaubt der Bischof im Ernst, daß es uns egal ist, wenn er von vielen Menschen
mittlerweile schlicht als Lügner bezeichnet wird?
Wer Unredlichkeit nicht ausstehen kann, dem muß doch
ganz einfach an einem offenen, ehrlichen Gespräch mit allen Beteiligten gelegen sein.
Herr Bischof,
bitte, sprechen Sie mit uns! Auch wir können Unredlichkeit nicht ausstehen.
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87 Lesermeinungen
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Gesichtsstudie Wie man bei Michael Jackson erkennen konnte, was die Stunde geschlagen hat, so zeigt auch
die Gesichtsstudie dieses konziliaren Funktionärs Folgendes: gut genährt, zufrieden mit seiner „Arbeit“,
ausgeglichen = alles wird an die Wand gefahren. Mit einem Satz: Ein getreuer Diener seines Herren. Nur
wem und wofür dient er eigentlich?
@lieblingssuli: Danke für Deine Hobby-Seelsorge, ich habe keine Lust, mit irgendeinem Geistlichen über
meine private Vorliebe zu reden. Wenn ich sündige, gehe ich halt beichten. Aber solches Gespräch brauche
ich nicht. Liebe gilt nicht jedem, sondern die universale Nächstenliebe. Es gibt einen Unterschied zwischen
persönlicher Zuneigung und der Nächstenliebe, die in der universalen Würde der Person begründet ist.
Ich kann jeden Menschen achten, ja ich respektiere auch Muslime, sogar jemand, den ich nicht mag und nie
mögen kann. Aber Zuneigung habe ich nur zu ganz bestimmten Personen. Ich wiederhole, es gibt Personen,
die ich nicht liebe, denen aber als meinen Nächsten in Not doch helfen werde, und die auch im persönlichen
Umgang respektiere. Das reicht, und ist auch gut so.
#81 Cutty Sark 09:42:12 | Donnerstag, 16. Juli 2009
lieblingsuli Natürlich, grundsätzlich haben Sie recht. Aber – und ich weiß schon, dieses aber hört
sich nach nachkarten an – man hätte die Situation mit ein bisschen Menschlichkeit mit dem selben Ergebnis
nur etwas später für alle besser händeln können. Es ging mir bei der Wortmeldung nur darum, dass ein
Brief aus einer Krisensituation in der Gemeinde heraus – zumindest wird das vor Ort so empfunden – von
der Diözesanverwaltung nicht beantwortet wird. Und das finde ich einfach schade.
#78 Lieblingsuli 08:26:37 | Donnerstag, 16. Juli 2009
@für die Kirche Liebe gilt für alle Menschen – allerdings darf Liebe nicht mit Beliebigkeit verwechselt
werden. Sprich mal mit dem Seelsorger Deines Vertrauens darüber.
Beten wir für die lügenden Bischöfe und für den Nuntius in Berlin Nicht nur die Bischöfe in Deutschland
lügen – auch der Nuntius Perriset in Berlin tut es ständig, wenn es um seinen Verantwortungsbereich
geht. Ist halt bequem und die meisten schenken ihm auch noch Glauben. Das Gehalt kommt halt bei diesen
Funktionären immer schön pünktlich und darum geht es ja diesen Herren letztendlich. Ruhe haben wollen
und schöne Reisen. Hütet Euch vor den Wölfen im Schafspelz! Betet um deren baldige Bekehrung! O.F.
@pius.inquisitor Wie voll sind denn nun die Pius-Kirchen bei den Sonntagsmessen? Ich hielt das für eine
rhetorische Frage! Voll sind die und man kann nicht wirklich Andacht finden, weil so viele Kinder das
sind, die nicht immer ruhig sind!
@pius.inquisitor Sie werden sicherlich gut schlafen – bei Ihrem ruhigen Gewissen … Ach weißt du, die
Leute die sich um ihr Gewissen tatsächlich sorgen, die schlafen nie ruhig. Ruhig schlafen nur die, die
sich um nichts ein Gewissen machen. Drum ist der Modernismus auch so eine Gähnveranstaltung. Da waren
mir die wirklich bissigen Modernisten Frings, Döpfner und Ratzinger zu seiner Zeit noch lieber. Die hielten
zwar auch nichts auf ihr Gewissen, aber sie hatten wenigstens ein Programm (alles einreißen), das sie
vor dem einschlafen schützte. Ihr Alt-Modernisten seid ja doch wie Dornröschen, allerdings mit einem
Unterschied: Da kommt kein Prinz!
ruhrgebietler „ich würde niemals mehr zu einem V-II-Kleriker gehen!“ so kann man das auch nicht generalisieren.
schauen sie doch hw. buschor von k-tv, das ist doch eine feine priesterseele! :)3 :(3
Sefirot Sie könnten Sich natürlich – unter Umständen, die vermutlich nicht mehr gegeben sind – zu dem
Lager anmelden … Aber ein bisschen Sorgen machen würde ich mir dann schon …
sefirot sie sind einfach nur geschmacklos und blasphemisch. klemmen sie sich ihren geiger unter den arm
und verschwinden sie in den orkus, wo sie hergekommen sind…
@pius.inquisitior 1. Du würdest also behaupten, daß jeder, der mal eine katholische Kirche oder Gemeinde
besucht, selber sogleich katholisch ist? 2. Der „Oberpfarrer“ hier, sprich der Vorsitzende der deutschen
Bischofskonferenz leugnet z.B. das katholische Dogma, daß sich Jesus wegen unserer Sünden geopfert hat,
um uns wieder mit dem Vater zu versöhnen. 3. Somit muß ein scheinbar „katholischer Pfarrer“ noch lange
nicht katholisch sein. Es kommt eben darauf an, was er tatsächlich glaubt und nicht, welchen Titel er
vorzeigen kann.
leo miles Im Rahmen der kath. Kirche sind die Gemeindepfarrer nihct evangelisch, nicht anglikanisch, nicht
armenisch-apsotolisch …, sondern katholisch, was denn auch für unseren Pfarrer und für mich gilt. So, jetzt bin ich aber mal gespannt, was denn so als nächstes kommt …
@sefirot:Ihr fester Wille zu beleidigen ist wohlbekannt, aber aus christlicher Nächstenliebe drücke
ich hier ein Auge zu. @pius.inquisitor: daß Sie auch im Chorus der Beleidigung als Sirene mit aufspielen,
diskretiert Sie selbst.
@pius.inquisitior Ein „Gemeindepfarrer“ muß nicht zwangsläufig katholisch sein. Und wenn du ihn magst,
selbst wenn er katholisch wäre, heißt das noch lange nicht, daß du es dann auch wärst.
@pius.inqu.: wie schön für Sie, wenn ich einen guten Gemeindepfarrer hätte, würde ich auch auch gerne
da bleiben, leider zeigt er bei Predigt weniger Näschtenliebe zu seinen eigenen Brüdern in Herrn, und
die Messe ist protestantisch geworden.
Sehr wohl macht die persönliche Zuneigung viel aus. So eine Oblate schmeckt viel besser, wenn man sie
eiem ein geliebter Priester in die Hand legt, für die Kirche…! Versuchen Sie es mal
@sefirot: blödsinn, sakramente spenden ist nicht abhängig von persönlicher Zuneigung. Jeder geweihte
Priester spendet mir die Sakramente, ohne daß ich eine Zuneigung zu ihm haben muß. Priesteramt ist ein
Amt, es hat nichts mit dem Individuum zu tun.
Gemeindepfarrer Also wir haben einen phantastischen Gemeindepfarrer. Und ich würde niemals zu den FSSPX-Priestern
gehen. Nur mal so zur Ausgewogenheit.
für die Kirche ich liebe Bf. Fellay, und sehr.Ich liebe auch den Heiligen Vater, und sehr. Ich liebe
noch sehr viele anderen Menschen, und ich liebe die von Gott erschaffene Welt, und ich liebe die Katzen,
die Hunde, die Vögelchen. Wie machen Sie denn das, fahren Sie deshalb immer nach Rom und nach London…,
weil Ihnen der Gemeindepfarrer nicht schmeckt. Aber es war halt immer schon etwas teurer einen besonderen
Geschmack zu haben…deshalb Attika :&)
Offb 13,2 „Das Tier, das ich sah, glich einem Panther; seine Füße waren wie die Tatzen eines Bären
und sein Maul wie das Maul eines Löwen. Und der Drache hatte ihm seine Gewalt übergeben, seinen Thron
und seine große Macht.“ Der Panther des Dionysos. upload.wikimedia.org/…osaic_from_Pella.jpg [wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Dionysoskult] (Das Bild zeigt: Dionysos mit Thyrsosstab auf dem Panther reitend)
Die älteste St. Michael-Weihstätte Europas, der Monte Gargano, war in heidnischer Zeit eine Dionysos-Weihstätte.
Der einzige Ort, nebenbei bemerkt, den die Christenheit kennt, der nicht durch Menschenhand geweiht worden
ist, sondern von dem Heiligen Erzengel Michael persönlich. – Wie die Schriften berichten.
DJM: ich liebe Bf. Fellay, und sehr. Ich liebe auch den Heiligen Vater, und sehr. Ich liebe noch sehr
viele anderen Menschen, und ich liebe die von Gott erschaffene Welt, und ich liebe die Katzen, die Hunde,
die Vögelchen. Aber ich habe keine Gefühlsmäßige Beziehung zu den meisten Gemeindepfarrern.
@Lieblingsuli: leider schaffe ich nicht, die schlechten Kleriker zu lieben. Ich fühle mich auch nicht
verpflichtet, sie zu lieben. Sie sind mir im grunde gleichgültig, genauso wie ich denen als Laie gleichgültig
bin. Ich suche kein Gespräch mit denen, will nichts von denen. Was für anspruch sollen die auf mich
erheben? Gar keinen! Wenn ich merke, daß sie die Laien als unerwünscht betrachten, dann gehe ich halt
weg, ist doch genug Nächstenliebe davon vorhanden.
@Lieblingsuli „Der Kanzler ging hinweg, der Bischof ist geblieben.“ – Den Reim finde ich besonders bemerkenswert
in Bezug auf diesen Artikel. Eigentlich steht der Bischof an der Kanzel und nicht der „Kanzler“, welcher
das auch immer in Gottes Gnaden sei. Also, jeder der sich auf ein Podest begibt, um zu quasseln, der meint
Recht zu behalten. Doch am Ende hat der Bischof recht, wie bei dem Schneider von Ulm www.kerber-net.de/…/brecht/ulmsckom.htm.
(Ulm 1592)
@Lieblingsuli Mitnichten, Goethe zählt in die Epoche der Aufklärung unter „Dichtung und Wahrheit“. Von
Beidem also. Phantasie und Liebe… Denn Harmonie entsteht, wo alles sich zum Ganzen webt, eins in dem
Andren wirkt und lebt.
Wenn Du geliebt sein willst, dann zeige Dich auch liebenswert. Astrolog – Faust I.: „Wer Gutes will, der
sei erst gut; Wer Freude will, besänftige sein Blut; Wer Wein verlangt, der keltre reife Trauben; Wer
Wunder hofft, der stärke seinen Glauben.“
@Franz Kappes: was ist Unsinn? Wenn Du geliebt sein willst, dann zeige Dich auch liebenswert. Wenn die
Priester nichts für die Laien tun, warum möchten sie noch von uns geliebt sein? Ich habe persönlich
einige Priester sehr gerne, ich werde denen auch die Hand küssen. Aber ich sage ja, solche sind sehr
rar. Die meisten sind Durchschnittsmenschen ohne Enthusiamsus. Ich bete für die Berufung von besseren
Männern für den Priesterberuf.
@Lieblingssuli: Es gibt leider ganz wenige gute Priester in normalen Pfarreien, viele haben keine Lust,
sich mit Laien zu beschäftigen. Einen Brief an Bischöfe zu schreiben ist reine Zeitverschwendung, weil
es nichts bewirken kann. Gute Seelsorger findet man meistens in konservativen Gemeinschaften wie Opus
Dei, FSSP oder FSSPX. Es gibt tatsächlich sehr gute Gemeindepfarrer, aber die sind sehr sehr rar.
Der Herr und seine Wahrheitsliebe sind doch bekannt, aber es gibt natürlich immer wieder Hoffende, die
glauben, der konziliare Schwindelverein bestehe nicht aus Schwindelvertretern. Muss er aber zwangsläufig,
denn zum Schwindelverein gehört eben auch „schwinden“ und „schwindeln“. Hoffentlich bleiben seine „Gläubigen“
noch schwindelfrei und bewahren sich die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge, wobei man auch katholisch
und konziliar sagen kann, da Begriffe und ihre Füllungen austauschbar sind, wie auch der Herr Mu/e/a/singhof/f
oder wie immer der Herr auch heißen mag.
cutty sark Leider gibt es meines Wissens kein „vernünftiges“ Forum im Internet, wo man sich ohne „FSSPX-Überwachung“
darüber austauschen kann. – Ist das wirklich so extrem? Ich weiß es nicht, habe aber Befürchtungen
in dieser Hinsicht. – Das Zeug ist ja auch vom Postenden, anders als in studi/mein.vz, nicht löschbar –
oder doch? Wollen Sie vorschlagen, dass unter „katholisch.de“ ein solches forum geshaffen wird? – Ist
das möglich. Da kenne ich mich nicht so richtig aus. Könnte aber interessant sein. Der Vorteil wäre,
dass man dann eher Engagierte aus den Kirchengemeinden hätte, die sich in einem fairen Gespräch austauschen
können. Mal sehen. Wenn hier noch mehr Menschen ihr Interesse in dieser Richtung äußern, werde ich
das vorschlagen.
pius.inquisitor Letzten Endes möchte ich ncht, dass unsere Kirche durch „Verrücktte“ kaputt gemacht
wird. Das möchte ich – bei allem Verdruss im Augenblick // hätte ich so als gutes katholisches Kind
auch kaum geglaubt, dass Bischöfe in Zeitungen lügen – auch nicht. Leider gibt es kein „vernünftiges“
Forum im Internet, wo man sich ohne „FSSPX-Überwachung“ darüber austauschen kann. Ist das wirklich so
extrem? Wollen Sie vorschlagen, dass unter „katholisch.de“ ein solches forum geshaffen wird?[klein] Ist
das möglich. Da kenne ich mich nicht so richtig aus. Könnte aber interessant sein.
@sankt niketas, @cutty sark: Gehör bei Bischof @cutty sark: ja, wenn der Bischof Dich ok. findet, dann
kriegst Du eine nette Antwort. Wenn er aber anderer Meinung ist, dann bist Du bloß ein Störfaktor. Bischöfe
sind authoritär, weil die Hierarchie einfach authoritär aufgebaut ist. Allerdings amerikanische Bischöfe
bilden eine Ausnahme, einige davon haben sogar Blogs und sind offen für kritische Auseinandersetzungen.
@sankt niketas: Bf. Williamson ist kein Nazi, ja er ist Revisionist und sicher kein Judenfreund. Aber
Nazi ist er trotzdem nicht. Er hat nichts zu tun? Ich glaube, er hat viel zu tun. Er geht in Tate Modern
zur Van-Dyck-Ausstellung und hat sicherlich viel zu lesen. Er kann auch Klavier spielen, Beethoven oder
Mozart. Er spielt nämlich sehr gut. Außerdem kann er auch Catull lesen und übersetzen, oder Thomas
lesen. Daß er nichts zu tun hat ist schlichtwegs nicht wahr. Ein gebildeter Mensch langweilt sich nie.
Cutty Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass die Leute, wenn sie verbittert die Gemeinde verlassen,
ganz und nicht zur Tradition gehen. Was da bei Ihnen im Bistum – um es ganz ovrsichtig zu formulieren –
nach Ihrer für mich überaus glaubwürdigen Schilderung passiert, ist ein wirklicher Skandal. Die Bistumsleitung
verhält sich offfenkundig unklug und „irgendwie“ auch unchristlich. Ich kann verstehen, dass die Betroffenen
dann verbittert sind und weggehen. Das kann’s ja nicht sein. Ich kann Ihnen aber auch sagen, dass es in
anderen Bistümern einen „geschickteren“ Umgang miteinadnder gibt und dass ich – als Einzelfall, aber
immerhin – hier ausgezeichnete Erfahrungen gemacht habe. Einfach als Ergänzung, nicht um Ihnen zu widersprechen.
Also wegen des „Gesamtbildes“. Letzten Endes möchte ich ncht, dass unsere Kirche durch „Verrücktte“
kaputt gemacht wird. Leider gibt es kein „vernünftiges“ Forum im Internet, wo man sich ohne „FSSPX-Überwachung“
darüber austauschen kann. Wollen Sie vorschlagen, dass unter „katholisch.de“ ein solches forum geshaffen
wird?
Es ist Unsinn, dass der Laie in der Kirche kein Gehör findet. Ich glaube nicht, dass man das so pauschal
sagen kann. Es kommt wohl auf den Bischof, auf den Laien, auf das Thema, auf den Zeitpunkt und auf den
Druck an, unter dem die Beteiligten stehen. Bei einer Diskussion über die Abtreibungsfrage eine ernsthafte
Antwort zu bekommen, ist sicherlich schön. Bei einer Bitte über die Zukunft der Gemeinde zu reden, über
die der Bischof bereits entschieden hat und zu der er keine Presseartikel oder sonstiges wünscht, keine
Antwort zu bekommen, scheint aber auch normal.
St. Niketas gebe ich im großen und ganzen recht. Bischöfe sind auch nur Menschen mit Fehlern und Schwächen.
Sie haben eine riesige Verantwortung. Sie haben ein Recht auf Respekt, wie man ihn jedem Nebenmenschen
schuldet, aber darüberhinaus als Amtsträger in der Nachfolge der Apostel. Ich habe meinem früheren
Diözesanbischof kritisch in der Abtreibungsfrage geschrieben und von ihm eine ernsthafte persönliche
Antwort geschrieben. Es ist Unsinn, dass der Laie in der Kirche kein Gehör findet.
Gebetswachen Franz Kappes Danke pius.inquisitor sicher ist +net nicht unbedingt auf eine unvoreingenommene
Berichterstattung bedacht. Sicher wird auch gerade wenn es um Bischöfe geht, z. T. übers Ziel hinausgeschossen.
Klar. Aber wenn die Pressemitteilung über die Fusion gleichzeitig mit dem Brief an die völlig überraschten –
weil auf das Wort des Bischofs vertrauenden – Gemeinden rausgeht, da helfen auch keine Gebetswachen mehr.
Da hat die Diözese dann festgelegt und wenn sie dann einlenkt, dann kriegen die in dieser Diözese nie
wieder eine Fusion hin, weil freiwillig macht das keine Gemeinde. Um Härten zu mindern eine Verzögerung
zu erbitten, nicht zu fordern. Da mal wieder nicht einmal eine Antwort zu bekommen – tut weh, verletzt,
macht hilflos. Den Brief hatte ich nicht alleine geschrieben, sondern mit anderen Gemeindemitgliedern
und auch unter Beteiligung von KV und PGR… Wie geschrieben, wir bekamen nicht einmal eine Antwort.-
Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass die Leute, wenn sie verbittert die Gemeinde verlassen, ganz und
nicht zur Tradition gehen
#21 sankt niketas 15:29:31 | Mittwoch, 15. Juli 2009
@ für die Kirche ist der Bischof nicht ein öffentlicher Amtsträger? Was ist ein „öffentlicher Amtsträger“
(was ja impliziert, dass es auch „nichtöffentliche Amtsträger“ gibt)? Wenn ja, warum darf man keinen
offenen Brief an ihn schreiben? Natürlich darf man. Aber wenn ich – wie der Autor – ein persönliches
Gespräch wünsche, dann sollte ich das persönlich tun. Wenn ich meinen Bürgermeister etwas fragen möchte,
dann schreibe ich das ja auch ihn oder gehe in seine Sprechstunde, ehe ich es als Leserbrief an die Lokalzeitung
schicke – jedenfalls dann, wenn mir wirklich an einem persönlichen Gespräch gelegen ist. Ich meinem
Bischof einen Brief schreiben? Um Gotteswillen! Das kommt einem Selbstmord nahe. Das verstehe ich nicht.
Meine Bekannte hat […] eine sehr unpersönlich (vielleicht machinell angefertigte) Antwort bekommen,
die nichts sagend ist. Alles soll beim Alten bleiben. Laien haben den Mund zuzuhalten. Könnten Sie das
vielleicht einmal zitieren? Maschinelle bischöfliche Antworten des Inhalts „Laien haben den Mund zuzuhalten“
sind mir nicht bekannt. Aber womöglich war ja auch die Anfrage so allgemein, dass auch die Antwort nur
allgemein ausfallen konnte? Audiatur et altera pars. Im Unterschied: Bf. Williamson antwortet sogar öffentlich
auf öffentlich im Netz gestellte Frage. Ein Unterschied. Das heißt noch nichts. Wie viele Fragen beantwortet
Nazi-Williamson NICHT? Im Übrigen hat der ja momentan auch nichts zu tun außer seiner Internetseite,
nicht mal mehr in der Piussekte.
@sankt niketas: ist der Bischof nicht ein öffentlicher Amtsträger? Wenn ja, warum darf man keinen offenen
Brief an ihn schreiben? Ich meinem Bischof einen Brief schreiben? Um Gotteswillen! Das kommt einem Selbstmord
nahe. Meine Bekannte hat allerdings höflicherweise einen kleinen Vorschlag an Bischöfe geschickt, sie
hat allerdings eine sehr unpersönlich (vielleicht machinell angefertigte) Antwort bekommen, die nichts
sagend ist. Alles soll beim Alten bleiben. Laien haben den Mund zuzuhalten. Im Unterschied: Bf. Williamson
antwortet sogar öffentlich auf öffentlich im Netz gestellte Frage. Ein Unterschied.
@ cutty sark Aber es gibt dann ja auch nichts mehr zu verlieren und man wird wenigstens die Wut und die
Hilflosigkeit vielleicht etwas los. Verstehen kann ich das schon. Nun, verstehen kann ich das auch. Wenn
man alles unternommen hat usw. Nach vergleichbaren Erfahrungen kann ich noch Folgendes ergänzen: Manchmal
bewirken Demonstationen oder besser: Gebetswachen vor dem Bischofshaus kleine „Wunder“. Auch Leserbriefe
an die betreffende Kirchenzeitung oder bischöfl. Pressestelle können helfen. Wichtig scheint mir, sich
als Gruppe von Gläubigen (von Pfarreien etc) zusammenzuschließen und die eigene Postition deutlich zu
machen. Wenn auch dann nix passiert, nun ja, s. o. Aber mein Eindruck ist trotzdem, dass nun v. a. die
Redaktion von +.net erneut Unzufriedenheit in ein Bistum hineintragen oder dort verstärken will, um die
traditionalistischen Kräfte zu stärken.
St. Niketas Haben Sie schon mal Ihrem Bischof einen Brief geschrieben (ich meine wirklich einen persönlichen
mit dem einem Amtsträger, ach nein, einem Menschen geschuldeten Respekt und der nötigen Höflichkeit
und ohne diesen Brief vorab gleich ins Internet zu stellen)? Hab ich, wiederholt. Vorsichtig, freundlich,
mit der Bitte um ein Gespräch, vor dem Hintergrund, eine gleichfalls erzwungene Fusion zumindest zeitlich
etwas zu verzögern. Weil wir ja alle wissen, dass man diesen erzwungenen Fusionen – von anderen habe
ich ohnehin noch nie gehört – nicht verhindern kann. Ich muss sagen Ruhrgebietler hatte Glück. Ich /
wir haben noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung bekommen. Angekommen ist der Brief schon – war ein
Einschreiben. Außerdem, ich kann mir das schon vorstellen, wie man sich fühlt, wenn der Bischof sagt,
Fusionen hier erzwingen Nein und drei Wochen später kommt dann das offizielle Schreiben. Ebenso wie der
überraschende Pfarrerwechsel. Wenn dann auch noch auf Schreiben nicht reagiert wird, was soll man dann
denn noch tun. Ob es geschickt ist, dann auf +net zu posten, weiß ich nun auch nicht. Aber es gibt dann
ja auch nichts mehr zu verlieren und man wird wenigstens die Wut und die Hilflosigkeit vielleicht etwas
los. Verstehen kann ich das schon.
sankt niketas Danke trotzdem. ich hatte so eine Vermutung … Legen Sie aber die Liebe (zur Kirche) bitte
auch künftig auch in die Worte, die Sie hier posten. Das macht Freude! :(3
sankt niketas Lesen Sie alttestamentliche Weisheitsliteratur und Briefe des heiligen Ignatius von Loyola.
Das ist ja interessant! können Sie mit folgender unvollständiger – Reihe etwas anfangen: Vanhoye – Stock –
Abrego ?
#10 sankt niketas 14:27:53 | Mittwoch, 15. Juli 2009
@ ruhrgebietler Wenn Ihr Umgangston in Briefen auch nur halb so aggressiv, gehässig und besserwisserisch
ist wie in Ihren Postings hier, dann sollten Sie sich allerdings nicht wundern, wenn Sie nur eine Eingangsbestätigung
Ihres Schreibens bekommen, aber nicht mehr. Zu einem Gespräch gehören eben immer zwei, die das Gespräch
auch wirklich wollen – und nicht, wie der werter Vorposter es meint beurteilen zu können, jemanden „verdient
abzuwatschen“. Wenn Sie das näher interessiert: Lesen Sie alttestamentliche Weisheitsliteratur und Briefe
des heiligen Ignatius von Loyola. Da können Sie eine Menge finden, was Sie – angesichts Ihres Verhaltens
hier – gewiss noch nicht wissen.
sankt niketas – Brief an den Bischof Ich darf an dieser Stelle mich melden mit einem persönlichen Erlebnis.
Der Eingang meines Briefes (keine email) an Bischof Genn wurde mit einer email bestätigt. Das ist jetzt
mehrere Jahre her (email liegt noch vor). Das war es. Soviel zum Thema Höflichkeit des dt. Episkopat’s!
Mein persönlicher Fundus an Erfahrungen mit dem dt. Episkopat ist ein ganzes Buch wert. Zu kompromitierend
und niederschmetternd sind die belegbaren Fakten um die Krise der röm.-kath. Kirche.
@pius.inquisitor Auf jeden Fall. Wer kreuz.net länger verfolgt, weiß ja, dass man sich hier aus irgendwelchen
Gründen – vielleicht marianische Offenbarungen? Einflüsterungen durch den Hl. Marcellus schismaticus? –
immer wieder mal auf einzelne Themen und Personen einschießt, von denen man dann wenig später gar nichts
mehr hört. Es gab hier schon das – Algermissen-Bashing – Schönborn-Bashing – Müller-Bashing – Ackermann-Bashing
– Breitenbach-Bashing Und im Moment ist eben Mussinghoff dran und natürlich die ganze Diözese Linz.
@ sankt niketas Sie haben zu einem sehr großen Teil Recht und nicht zuletzt danke ich für Ihre Erinnerung
an die Höflchkeit. Ergänzen möchte ich lediglch, dass ich es auch äußerst unklug finde, wenn sich
Laien(-gruppen, -vertreter) ausgerechnet über +.net einmischen. Frage ist allerdings, ob das wirklich
so ist oder ob die Redaktion hier wieder mal nur ein deutsches Bistum bzw. einen deutschen Bischof („altliberal“
per definitionem) ins Visier nimmt. Mir scheint – wie anderen postern – vieles für die letztgenannte
Hypothese zu sprechen.
@ für die kirche Haben Sie schon mal Ihrem Bischof einen Brief geschrieben (ich meine wirklich einen
persönlichen mit dem einem Amtsträger, ach nein, einem Menschen geschuldeten Respekt und der nötigen
Höflichkeit und ohne diesen Brief vorab gleich ins Internet zu stellen)? Haben Sie schon mal Ihren Bischof
um einen Gesprächstermin gebeten? Sie würden sich wundern, wie sehr ein Gespräch mit einem Bischof
durchaus möglich, wenn man es denn will und wenn man wirklich ein Gespräch will und nicht dem Bischof
vorschreiben, was er auf Befehl von Laien zu tun und zu lassen habe. Aber so einem frechen und unverschämten
Gläubigen würde ich als Bischof auch keine Sekunde meiner Zeit schenken. Der soll erstmal lernen, was
das Apostelamt in der Kirche bedeutet, beichten gehen, sich bessern, dann kann er wiederkommen.
he he he… der m ssinghoff hat wieder zugeschlagen! symptomatisch für das gesamte V-II-episkopat. dort
sind die wahren unredlichen zu finden – sie schwelgen in D in Faulenzerei und Völlerei anstatt auf redlich
auf Seelen-Mission für Jesus Christus und Gott-Vater selber zu sein! m ssinghoff, bitte, sprechen Sie
mit unsauf +.net! Auch wir können Unredlichkeit nicht ausstehen.
@sankt niketas: Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ein so erhabener Bischof der Kritik u. Anregungen
der bloß als Störfaktor u. Leibeigener betrachtet Laien irgendmal wirklich anhören würde! Kreuz.net
ist leider der einzige Ort, wo ein Laie zu Wort kommen darf. Ja leider. Daher soll die Kirchenhierarchie
nicht immer so giftig auf kreuz.net einschlagen, sondern sich selber tüchtig reformieren.
Der Artikel kreuz.net findet bestimmt mehr Leser und dann gibt es mehr Aufmische…alle können dann über
das Skandalbistum im Westen der Republik herziehen…Das ist die Achse Aachen-Linz …!
Und warum? Herr Bischof, bitte, sprechen Sie mit uns! Auch wir können Unredlichkeit nicht ausstehen.
Und warum sagt der Artikelschreiber das nicht dem Bischof, sondern kreuz.net? Die beste Methode, um ein
Gespräch zu zerstören, besteht doch wohl darin, die Gesprächsinhalte mal eben zu publizieren, noch
ehe der Gesprächspartner dem zugestimmt hat. Also Herr „Peter Werner“ (sicher wieder mal ein von kreuz.net
erdachtes Pseudonym): Gehen Sie in sich, und wenn Sie dem Bischof etwas sagen möchten, dann sagen Sie
es ihm und sonst niemandem. Ganz einfache Regel eigentlich, aber für kreuz.net bereits eine (intellektuelle
oder moralische) Überforderung.