Der Christ und das Heil + Schwerwiegende historische Schuld + Ständig neue Konzilien + Katholiken ermordet + Albern und wenig souverän
Der Christ und das Heil
Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach beim gestrigen Angelusgebet über die Bezeichnung
„Christ“. Diese sei ein Name und ein Auftrag. Der Christ müsse sein Leben ganz auf Jesus ausrichten.
Er sei ein Mitarbeiter Christi zum Heil der Menschen.
Schwerwiegende historische Schuld
Spanien. Am
Samstag konzelebrierten sechs baskische Bischöfe in der Kathedrale von Vitoria. In seiner Predigt verdammte
Bischof Miguel Asurmendi (69) von Vitoria dabei ein angebliches Schweigen der Kirche zur Ermordung von
vierzehn Priestern durch die Truppen des katholischen spanischen Generals Francisco Franco († 1975). Die
baskische Kirche begleiche „eine schwerwiegende historische Schuld“ – behauptete Mons. Asurmendi. Im spanischen
Bürgerkrieg wurden unzählige Priester und Ordensleute von den Kommunisten – den Feinden Francos – brutal
abgeschlachtet. 498 von ihnen wurden im Herbst 2007 seliggesprochen.
Ständig neue Konzilien
Italien.
Der altiberale emeritierte Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Kardinal Martini (82), wünscht sich alle
zwanzig oder dreißig Jahre ein Konzil. Das sagte er der römischen Tageszeitung ‘La Repubblica’. Diese
regelmäßigen Konzilien sollten nur ein oder zwei Themen behandeln – so der greise Kardinal. Als erstes
möchte er ein Konzil über den völlig geklärten kirchlichen Umgang mit Ehebrechern. Zur Umsetzung des
Zweiten Vatikanums bedauerte Kardinal Martini, daß heute angeblich „mehr nach hinten als nach vorne“
geblickt werde.
Katholiken ermordet
Irak. Bei einer Serie von Sprenstoffanschlägen auf Kirchen sind
in der von den USA besetzten irakischen Hauptstadt Bagdad mindestens vier Katholiken ermordet worden.
Das berichteten zahlreiche Medien. Bei einem Anschlag auf ein Gotteshaus der katholischen Chaldäer im
Osten Bagdads starben vier Gläubige, mindestens 21 Menschen, darunter 15 Katholiken, wurden verletzt.
Auch in anderen Teilen der irakischen Hauptstadt explodierten Sprengsätze vor Kirchen, dabei gab es mindestens
elf Verletzte. Seitdem die US-Amerikaner den Irak im Jahr 2003 überfielen, leiden die einheimischen Katholiken
dort unter schwersten Verfolgungen.
Albern und wenig souverän
„Daß Politiker wie der Grüne Volker
Beck [wegen der Kritik der Piusbruderschaft an einem Stuttgarter Homo-Marsch] reflexartig nach dem Verfassungsschutz
rufen, ist albern, wenig souverän. Man muß die sittlichen Überzeugungen von Christen, die sich auf
das Naturrecht berufen und davon nicht abgehen, keineswegs teilen. Das Recht, sie auszusprechen, wird
man diesen Menschen aber nicht nehmen können, mit ihrer Art der Frömmigkeit befinden sie sich noch immer
im Schutzbereich des Grundgesetzartikels 4.“
Der Journalist Gernot Facius am 5. Juli in der deutschen
Tageszeitung ‘Welt’.
Email-Adressen der Empfänger
34 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
atropa belladonna wird in der medizin zur speichelhemmung eingesetzt. wie so oft entscheidet hier die
dosis über positive oder negative wirkung. man sollte halt nie übertreiben, nicht wahr, herr inquisitor.
ja, sehen sie, der papst streckt halt jedem seine versöhnende hand entgegen, auch und gerade den vergnatzten
expapabiles :(3
lusx in tenebris atropa belladonna (Tollkirsche) ist giftig. Danke für den Tipp. WAS Sie hinsichtlich
Groer u. Krenn richtig gestellt haben, entzieht sich meiner Kenntnis, ist mir jetzt aber auch „wurscht“.
C. M. Martini erfreut sich meiner Wertschätzung! (Wussten Sie eigentlich, dass er der erste lebende Theologe
ist, dessen Bücher der jetzige Papst öffentlich -in einer Audienz – empfohlen hat?)
piuspunkt ist es nicht arrogant zu behaupten, meine arroganz stütze sich auf keine basis? gleichzeitig
impliziert ihre aussage, man könne arrogant sein, wenn sich diese arroganz auf eine basis stützen könne.
von einer solch arroganten auffassung von arroganz distanziere ich mich ausdrücklich desweiteren lasse
ich mir von ihnen bezüglich meiner richtigstellungen zu eminenz groer und exzellenz krenn nicht speichelleckerei
vorwerfen. kümmern sie sich um ihre aussagen zu eminenz martini und nehmen sie gelegentlich selbst ein
löffelchen atropa belladonna :(3
lux in tenebris Sie lernen es wohl nicht!? so wie er Stellung bezieht für Groer und Krenn“ wie absurd!
So, warum verteidigen Sie die beiden dann? wäre ich das, müsste ich mir ja die kleriker und theologen
wählen, die sie adorieren… Da genau ist sie: Ihre Arroganz, die sich auf keinerlei Basis stützen kann.
großes erzieherisches wohlwollen, sind Sie eigentlich völlig übergeschnappt? denn ich meine, dass sie …
die geradlinigkeit der fsspx sehr bewundern Sie können meinen, was Sie wollen. Ich habe Sie nicht um
Ihre Meinung gebeten. Dass sie falsch ist, habe ich bereits betont. … wird aus ihnen wird noch ein ganz
patenter kerl. Ach du grüne Neune. Wollen Sie mir eine Gehirnnwäsche verpassen? glaub’ unsereinem! Immerhin
lassen Sie durchschimmern, aus welcher Ecke Sie kommen. Glauben schenke ich solchen Intriganten garantiert
nicht. 1.
Leute !!!!!!!!!!!! ich werde jeden Tag älter und ich habe doch nur einen einzigen Wunsch: Einen Tag auf
kreuz-net ohne Nazis und Homos! Wann werde ich das einmal erleben?
@ Elijahu: Mäßige dich doch bitte! Wir wissen, dass Volker Beck ein grüner Vollidiot ist, die Demokratie
für sich pachtet, Nießbrauch an deutscher Judikative betreibt und ein Schwuchtel ist! Aber so gleich
außer Haut fahren? Das muss ja wirklich nicht sein. Diese Menschen die die Grüne Partei darstellen
kann man, bzw. muss man ja nicht ernst nehmen. Oder willst du wenn die Atommeiler Deutschlands abgeschaltet
werden ohne Licht und Internet dasitzen? Wenn wir von den Russen das Gas und Öl, was ja Klimafeindlich
ist abkaufen? Im Ernst, diese Homophilen Leute werden sich in Zukunft ganz schön zusammenraufen müssen,
wenn sie bestehen wollen. Aber wir müssen diese nach Gottes Geboten, in Liebe, annehmen. Dahingehend
ist ja auzuschließen, dass diese Menschen in den Himmel kommen!
Verfassungsfeindlicher Homofaschist Volker Beck muss hinter Gitter Daß Politiker wie der Grüne Volker
Beck [wegen der Kritik der Piusbruderschaft an einem Stuttgarter Homo-Marsch] reflexartig nach dem Verfassungsschutz
rufen, ist albern, wenig souverän. Albern und wenig souverän? VON WEGEN! Hochgefährlich und VERFASSUNGSFEINDLICH
ist das! Nirgendwo im Grundgesetz steht, dass man die Homosünde nicht beim Namen nennen kann; aber im
Grundgesetz steht durchaus drin dass man seine FREIE MEINUNG äussern und seine Religion frei ausüben
kann! Die Homofaschisten sind Feinde unserer freiheitlichen Grundordnung, Feinde der Meinungsfreiheit
und Feinde des Rechts auf freie Religionsausübung. Wir dürfen diese Gefahr für unser Gemeinwesen nicht
länger tolerieren, diesen Verfassungsfeinden muss es endlich ans Leder gehen.
Ketelhohn – oder der blanke Hohn?? Robert _______________________________________________ees ist an der
zeit fuer sie intensiv exercitien nach dem Hlg. Ignatius von Loyola zu machen! mit einer anshliessenden
lebensbeichte, einer demuts- und reuevollen beichte sowie den empfang der Hlg. Eucharistie innert einer
guten trid. Liturgie. Gelobt sei Jesus Christus in der trid. Liturgie!
_______________________________________________ Du zeigst dich hier komplett diskursunfähig, Marcele.
Deine Art der Präsentation einer kirchlichen Unfehlbarkeitslehre läuft, ich wiederhole das, auf die
bekannte Bruchtheorie hinaus, heute meist von Modernisten auf die zweite römische Generalsynode im Vatikan
bezogen, in deinem Fall auf die erste. Hinzukommt, daß der „Bruchfaktor“ auf einem klassischen Zirkelschluß
beruht. Er definiert genau seine eigene Begründung.
Da würde ich jetzt aber auch widersprechen, dass die Kirche jetzt keine Konzilien mehr brauche. Konzilien
sind ja dazu da, Fragen zu klären, über die keine Klarheit besteht oder Streit herrscht (nicht ganz
dasselbe). Und da bietet es sich natürlich an, wenn der gesamte Episkopat darüber berät und zusammenkommt.
Außerdem würde man dann ja fast schon beaupten, die Vorsehung hätte sich quasi auf eine bestimmte Art
des Lehramtes (nur der Papst als authentischer Lehrer) festgelegt, wozu auch angesichts der nun 2000 Jahre
alten konziliaren Tradition gar kein Anlass besteht.
_______________________________________________ Du wiederkäust gerade nur Satzhülsen, ohne die Ratio
anzuwenden und die logische Schlüssigkeit deiner Aussagen zu überprüfen. Dein oben von mir zitierter
Satz bedeutet hinsichtlich der Vaticanæ synodi Iæ die Anwendung der Bruchtheorie. Soll heißen: Nachher
ist’s was anderes als nachher. Da liegen offenbar protestantische Denkstrukturen zugrunde. Gleiches gilt
von der logikfreien Behauptungsargumentation und vom Sola-dies-sola-das-Rigorismus, welchen du hier vorführst.
Die Unfehlbarkeit des Papstes in Glaubens- und Sittenfragen nach dem unfehlbaren Vaticanum I Seit der
unfehlbaren Dogmatisierung der Alleinunfehlbarkeit des Papstes benötigt die Kirche für Glaubensdefinitionen
keinerlei Konzilien mehr.
_______________________________________________ Zitat Marcelus: »Seit der unfehlbaren Dogmatisierung
der Alleinunfehlbarkeit des Papstes benötigt die Kirche für Glaubensdefinitionen keinerlei Konzilien
mehr.« Merkste nicht, Marcele, daß das ‘ne argumentative Katze ist, die sich in den Schwanz beißt,
ja: die längst schon dabei ist, sich von hinten selber aufzufressen? – Nachdem der Schwanz konsumiert
ist, langt sie beim Hinterteil an und friß ihre eigene Sch… Sit venia verbo.
Seit der unfehlbaren Dogmatisierung der Alleinunfehlbarkeit des Papstes benötigt die Kirche für Glaubensdefinitionen
keinerlei Konzilien mehr. Und der gigantische Fehlschlag des Roncalli-Montini’schen Pastoralkonzils sollte
eigentlich jedem Katholiken eine Lehre sein. Aber beim vorgeblichen Kardinal Martini kann man sich ja
fragen, ob das überhaupt ein gläubiger Katholik ist, und ob das dann auch ein Kardinal ist.
@timpressum Das menschliche Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und die Schwiegermutter tot
ist… Wenn man genau darüber nachdenkt, dann stimmt das sogar
@ landorganist Tja, ich weiß auch nicht, weshalb „Der gute Hirte“ diesesThema angeschnitten hat mit den
Worten: „Kein Wunder,dass er nicht zum Papst gewählt wurde.“
Obama for Pope Eigenartig, warum sich Nichtkatholiken überhaupt einen bestimmten Papst wünschen. Was
sind da wohl die Beweggründe Gibt’s auch Meinungen zu Oberrabbinern, Großajatollahs oder wer doch bitteschön
DalaiLama sein sollte? Wann das menschliche Leben beginnt, könnte doch eine „Expertenkommission“ von
Fall zu Fall entscheiden und wenn jemand lebensunwert, weil gesellschaftliche nicht angepasst ist, kommt
die Abtreibung im 400. nachgeburtlichen Monat.
pius.inquisitor Jdenfalls muss er jetzt sicherlich nach Vorne schauen. Bald wird er vor dem ewigen Richter
stehen und ihm klar machen,dass Leben nicht mit der Empfängnis beginnt.
Kard. Martinii In der Frage nach dem genauen Zeitpunkt des Beginns menshclhen Lebens gibt es unterschiedliche
Auffasungen. Welche Rolle Martinis Auffasung hierzu beim letzten Konklave spielte, kann niemand beurteilen.
Schade, dass er nicht Papst ist!
Carlo Maria Kardinal Martini In dem Gespräch äußerte sich Kardinal Martini auch zum Beginn des menschlichen
Lebens. Dieses nehme seinen Anfang „nicht bei der Empfängnis, sondern danach“. Kein Wunder,dass er nicht
zum Papst gewählt wurde. So einen Blödsinn kann man nicht wählen. www.kreuz.net/article.3075.html
müde Cliquen und fauler Klüngel Zur Umsetzung des Zweiten Vatikanums bedauerte Kardinal Martini, daß
heute angeblich „mehr nach hinten als nach vorne“ geblickt werde. Stimmt. Der Fixpunkt liegt vor vierzig
Jahren und seither bewegen sich die Betonköpfe immer auf den selben ausgetretenen Pfaden, die in den
Abgrund führen. Nehmen nicht die Realität war, sondern leben in einer Welt, die es nicht mehr gibt.
Aber wieso sollte es bei regelmäßigen Konzilien anders sein, als dass die Ultrauraltliberal-Tradis trotzdem
geistig vor vierzig Jahren stehengeblieben sind und die weiteren Konzilien immer unter diesem schiefhängenden
Stern stattfinden. Es müsste dann wohl der Regelfall sein, dass die früheren Konzilsteilnehmer für
das neue Konzil nicht mehr zugangsberechtigt sind. Sonst wieder nur müde Cliquen und fauler Klüngel.
Mal wieder etwas Kritik Man muß die sittlichen Überzeugungen von Christen, die sich auf das Naturrecht
berufen und davon nicht abgehen, keineswegs teilen. Die Springerpresse bemüht sich wenigstens. Was war
denn da im Irak? Bitte etwas mehr erläutern.
Martini/Konzilien Der Vorschlag des langjährigen Erzbischofs und hoch angesehenen Neutestamentlers C.
M. Martini hat einen doppelten Vorteil: einerseits wird durch die kürzeren Zeitabstände die Kirche „reaktionsschneller“
hinsichtlich einer sich in stets rascherem Tempo bewegenden Welt; zum anderen wird durch die Konzentration
auf eines oder wenige Themen das Konzil nihct überfordert bzw. mit zu hohen Erwartungen belastet. – Ich
wünsche Martinis Vorschlag eine breite Diskussion.