Ist der Papst dabei, einen sanften kirchlichen Staatsstreich zu organisieren? „Papst Benedikt XVI. führt die Forelle zum Netz. Aber sein Netz ist nicht das der Konzilsbischöfe.“
(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. benützt die angestrebte Versöhnung mit den Lefebvristen auch dazu, um
„eine gewisse“ Interpretation des Zweiten Vatikanums durchzusetzen.
Ganimara stellt fest, daß der Vatikan
und die Piusbruderschaft nicht in erster Linie miteinander verhandeln.
Die zahlreichen Wortmeldungen
von beiden Seiten seien vielmehr an deren „respektive Öffentlichkeiten“ gerichtet.
Der Generalobere
bedient seine Gemeinde
So lasse der Generalobere der Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay, vor Journalisten
immer wieder Informationen an seine Gemeinde durchsickern.
In Toronto zeigte er sich bereit, einen „provisorischen
Kompromiß“ zu akzeptieren. In den USA erklärte er, einen „vatikanischen Beobachter“ in Écône zu akzeptieren,
und sagte, daß das Zweite Vatikanum einige gute Intuitionen gehabt habe.
Ganimara meint, daß diese
Aussagen nicht nur für Rom, sondern auch für die eigenen Leute bestimmt sind – „um sie für einen Waffenstillstand
vorzubereiten“.
Der Papst verhält sich nach Angaben von Ganimara ähnlich.
In seinem Kommentar zum
Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’, in seinem Brief an den Weltepiskopat oder in dem Motu Proprio zur
Reorganisation von der vatikanischen Kommission ‘Ecclesia Dei’ wolle er den Bischöfen zeigen, daß man
das Konzil ganz anders interpretieren könne, als das die altliberale Schule bisher getan hat.
Der theologische
Wind dreht
In diesem Anliegen ebenso wie in den liturgischen Weichenstellungen ist der Papst – so der
Blog – von einem Schwarm von Theologen der Ratzinger-Ausrichtung umgeben.
Der Blog erwähnt das Buch
des ehemaligen Dogmatikers an der Lateranuniversität, Hw. Brunero Gherardini, über das Zweite Vatikanum,
das im März 2009 publiziert wurde.
In dem Buch werde die These der Konzilsminderheit aufgenommen, wonach
das Zweiten Vatikanum soviel Autorität besitzt wie ein Familienvater im Gefolge der 68er Revolution –
so Ganimara.
Als Ratzinger-Theologe erwähnt er auch den im Vatikan geachteten italienischen Dogmatiker,
Prälat Nicola Bux.
Ganimaras Beurteilung der Lage: „Man hat festgestellt, daß es keine wesentlichen
Lehrunterschiede zwischen der Piusbruderschaft und Rom gibt und daß das Zweite Vatikanum, dessen Dekrete
von Erzbischof Marcel Lefebvre unterschrieben wurden, nicht von der Tradition der Gesamtkirche getrennt
werden kann.“
Das Konzil hinter sich lassen
In einem Geist der Versöhnung müßten weitere „Randfehler“
korrigiert und ertragen werden.
„Somit ist das Konzil vielleicht in sich ein Problem – aber kein Hindernis
für die kirchliche Gemeinschaft“ – stellt Ganimara fest.
Mit den bevorstehenden Lehrgesprächen habe
der Papst die Bedingungen von Mons. Fellay akzeptiert: „Papst Benedikt führt die Forelle zum Netz – doch
sein Netz ist nicht jenes der Konzilsbischöfe.“
Ganimara sieht in dieser Entwicklung einen sanft durchgeführten
kirchlichen Staatsstreich:
„Der Papst schlägt den wichtigsten Gegnern des Konzils dessen »Anerkennung«
vor, wobei das Konzil soweit desinfiziert wird, daß es nicht mehr »das« Konzil ist – auf jeden Fall
nicht das Konzil von Paul VI. und Johannes XXIII.“
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@ Franz Kappes Auf Ihre Frage: Dieses Wort des Erzbischofs stammt aus dem Jahr 1978, Interview mit einer
führenden katholischen Zeitung der Vereinigten Staaten. Lefebvre, 9.4.1978 in Essen: „Wir führen keinen
Dialog, der den Irrtum ebenso wie die Wahrheit anerkennt.“ Ist doch einleuchtend: Die Glaubenslehre steht
fest, darüber läßt sich nicht diskutieren, nur annehmen. Das wollen sie aber nicht.
@Sinah Zu dem folgenden Zitat hätte ich gerne mal die Quelle gesehen: An diesem Punkt ist es wichtig
zu klären, daß Dialoge der katholischen Glaubenslehre widersprechen.
@ wassers: Sie haben wieder mal den Nagel auf d. Kopf getroffen! Genau so verhält es sich! Zu unser aller
Verteidigung haben wir niemand Geringeren auf unserer Seite als unseren hochverehrten Erzbischof Levebvre.
Aus seinem Mund: „…In Rom schließen sie verstockt die Augen vor den durch das Konzil verursachten Katastrophen…Und
sie wollen, daß auch wir uns dieser Richtung anschließen. Aber wenn wir auch nur einen Schritt in diesem
Sinn tun würden, würden wir in zwei, drei oder fünf Jahren die Tradition aufgeben… Wenn wir die Tradition
wahren wollen, müssen wir frei von Kompromissen bleiben.“ (8.12.1988 in Flavigny) Bei diesen Rom-Gesprächen
kann es aber nicht ohne Kompromisse gehen, das ist unmöglich. Der Ansatzpunkt ist ein völlig verschiedener;
in theologischen Fragen ist dies unerträglich! Lefebvre: „Er (der Papst) hat gesagt, daß es notwendig
sei, humanistische Ideen zu akzeptieren und zu diskutieren sowie Dialoge zu führen. An diesem Punkt ist
es wichtig zu klären, daß Dialoge der katholischen Glaubenslehre widersprechen.“
Diesen Augiasstall kann niemand desinfizieren, denn er ist vom Irrtum zerfressen und zersetzt sich selbst!
Nur Gott kann diesem schändlichen Treiben ein Ende bereiten.
brandeburgis – Danke! man kann nicht die „vergifteten“ Teile herausschnippeln oder relativieren. Das ganze
Ding muß weg! Nicht daß mir die Vorstellung besonders sympathisch wäre, doch ist es eine ästhetische
und medizinische Notwendigkeit um den Corpus Christi gesunden zu lassen. Danke! @pamino link??? fuer das
Williamson-video please email
Bischof-Williamson-Videolinks Mittwoch, 15. Juli 2009 07:41, Dani California @ […]pamino: Nicht nur
das ist merkwürdig, sondern auch, daß die Videos (inzwischen auch Part II) nicht bzw. nicht mehr dort
zu sehen sind: „While these videos are not available for download, you may purchase them from True Restoration
Press on DVD for $10.Ich konnte noch I (1. Hälfte) sehen“. Wieso? Teil 1 und 2 laufen doch einwandfrei,
also bei mir zumindest. Vielleicht trat ein kurzzeitiges Problem auf der Seite auf und Ihr konntet es
deshalb nicht öffnen. Vermutlich hast Du meinen Link benutzt (s. unten). Der geht, auch für Part II,
der frühere von Domenico Tuttisanti aber nicht mehr, auch andere, die ich versucht habe. Dominici Frage,
warum das Video nicht gleich im Artikel verlinkt würde, ist immer noch relevant.
geiger aka piuspunkt verkaufen sie immer ihre niederlagen als erfolg? sie machen sich dabei lächerlich,
geiger! bin gespannt, wann der punkt kommt, wo sie hier wieder mit dem fuß aufstampfen und schreiben
„mir reicht’s hier. das war’s endgültig!“, um dann einen tag später mit neuem nick die gleiche peinliche
vorstellung zu geben… :)3
lux in t. mal herhören! „Der Glaube kommt vom Hören“ (Röm 10,17). :)3 Ihr Unterscheidung in Sachen
„Demel“/ „Dehmel“ war ja ein toller Erfolg. Glückwunsch!!!
geiger, mal herhören! das kann ich mir schon denken, dass du und deine vorgrimler-freunde sich bei dem
wort „pastoralkonzil“ die ohren zuhalten und das theologische köpfchen in den sand stecken möchten.
fakt ist, dass das II. vatikanum sich von jeher als pastoralkonzil verstanden und definiert hat. es sollte
die dogmen der kirche „verheutigen“, mehr nicht. wenn sie mir eine konstitution oder konzilsaussage nennen
können, die als dogmatischer lehrsatz de fide ist, dann will ich sie nicht mehr geiger nennen, sondern
mühlich!
#84 Brandenburgis 17:58:48 | Mittwoch, 15. Juli 2009
BItte keine Kollektiverurteilungen, mein lieber Antipazell. Die V2-Synoder ist nur verständlich auf der
Folie des Eindringens des Modernismus in die Kirche, dem vor allem die Bischöfe nichst entgegenzustellen
hatten. Man sagte einfach, wir haben alles geprüft, bei uns gibt es keinen Modernismus und gab dem Modernismus,
namentlich in Deutschalnd breitesten Raum. Wenn man sich die dt. Kirchengeschichte des 19. und 20. Jh.
ansieht, dann stehen ienem die Haare zu Berge.
#83 Antipacelli † 17:05:38 | Mittwoch, 15. Juli 2009
@Brandenburgis: Nicht nur ein freches, sondern ein verlogenes und perfides!!! Wie ein bestimmtes Scheinvolk,
dem man diese Eigenschaften – sicher nicht ganz unbegründet – so nachsagt!!! o^/
#81 Antipacelli † 16:51:45 | Mittwoch, 15. Juli 2009
Das 2. Vatikanum soll sich als „ein reines Pastoralkonzil“ verstanden haben? Immerhin hat dieses Pastoralkonzil
auch dogmatische Erklärungen, wie z.B. die über die Kirche, Lumen gentium, abgegeben…!
r.ruhrgebietler: Tabernakel und Sakramentskapelle „Wenn das Allerheiligste nicht mehr Zentrum des Altares
und des Kirchenraumes ist, dann ist die Kirche am Ende!“ Es gab schon Sakramentskapellen in denen das
Allerheiligste aufbewahrt wurde bevor der Tabernakel auf den Altar gestellt worden ist. Und diese Zeiten
hat die Kirche gut überstanden.
Pius XIi Danke für die viele Mühe!!! Den Text kannte ich alleridngs auch schon … Tut mir leid. Also
dann warten wir es doch einfach mal ab, was die Gespräche bringen … ist vielleicht sinnvoller, als
jetz wüste Spekulationen zu vermehren. Nochmals danke!
Naja, Inquisitor, aber dann wäre selbst der Hl. Vater ein Gegner des Konzils. Denn Kardinal Ratzinger
sagte 1988 in Chile jene in konzilskritischen Kreisen gern zitierten Worte: Aber es gibt eine einengende
Haltung, die das Zweite Vatikanum isoliert und die Opposition hervorgerufen hat. Viele Ausführungen vermitteln
den Eindruck, daß nach dem Vatikanum II jetzt alles anders ist und das Frühere alles keine Gültigkeit
mehr haben kann, oder, in den meisten Fällen, diese nur noch im Lichte des Vatikanum II hat. Das Zweite
Vatikanische Konzil behandelt man nicht als Teil der lebendigen Tradition der Kirche, sondern direkt als
Ende der Tradition und so, als fange man ganz bei Null an. Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein
Dogma definiert hat und sich bewußt in einem niedrigeren Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte;
trotzdem interpretieren es viele, als wäre es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt.
„niedrigerer Rang als reines Pastoralkonzil“ ist O-Ton des Kardinals und heutigen Papstes. Und „Mater
et Magister“ klingt ähnlich. Insofern scheint mir „Pastoralkonzil“ schon ein anerkannter Begriff zu sein –
zutreffend allemal.
Pius XII Zunächst einmal vielen Dank für die ausführliche und detaillierte Antwort. Den Begriff „Pastoralkonzil“
kenne ich nur in seiner Verwendung durch – sagen wir einmal – Konzilskritiker. In der gesamten übrigen
theol. Literatur ist der Begriff nicht gebräuchlich. Deshalb kann auch die Unterscheidung nicht allgemein
anerkannt sein. Die genaue Stelle in der Eröffnungsansprache von Joh. XXIII. würde mich interessieren –
der Teext ist ja ziemlich lang … Danke im Voraus! Aus der einmaligen Verwendung dies Begriffs in einer
päpstl. Ansprache folgt nicht, dass der Begriff damit eine verbindl. Definition besitze. Im CIC taucht
er nicht auf. Also meine persönliche Meinung ist: Das ist ein „Kampfbegriff“ zur Abwertung des II. Vat.
Konzils. Sie dürfen versichert sein, dass die meisten Bischöfe und Theologen diese Unterscheidung nicht
mitmachen werden. Dies ist es auch, worauf ich Sie v. a. aufmerksam machen möchte: Der Versuch, das Konzil
in seiner Bedeutung zu minimalisieren oder wesentliche Aussagen „wegzuinterpretieren“ wird nicht zur Einheit
und zum „Frieden“ in der Kirche beitragen, sondern die „mentale“ Spaltung verschärfen. Genau das aber
will Papst Benedikt XVI. – wie schon der Titel seines jüngsten motu prorio und dann dessen Inhalt zeigt –
nicht und er kann es sinnvollerweise auch ncht wollen. M. a. W. das wird ein sehr langer und sehr steiniger
Weg. Es wird m. E. nicht so sein können, dass die FSSPX, wie Bischof Tissier dies sinngemäß ausdrückte,
sich keinen Millimeter bewegt.
Herr Inquisitor! Wo gibt es denn – außer als theologische Meinung – eine verbindlche Begriffs-Definition
von enem „Pastoralkonzil“ In der Eröffnungsansprache von P. Johannes XXIII „Mater et Magister“. und dann
eine allgemein akzeptierte Unterscheidung zwischen einem „Pastoralkonzil“ und allen anderen Konzilien?
Folgt daraus. In meinem Konzilskompendium, „Die Beschlüsse des Konzils“, Leipzig 1965 (also die ostdeutsche
Alternative zu Rahner/Vorgrimler) steht das ausdrücklich als Vorbemerkung: Man solle, ich zitiere frei,
beachten, dass das Konzil entsprechend der Eröffnungsrede von P. Johannes XXIII keine allgemein verbindlichen
Lehren verkündet habe und deshalb auch das Gewissen nicht binde. Diese Ausgabe hat selbstverständlich
Imprimatur. Der Terminus „Pastoralkonzil“ als unicum ist nach meinem Kenntnisstand allgemein anerkannt.
Was genau sich daraus ableitet, wie also die Verbindlichkeit en detail zu bewerten ist – darübr streiten
logischerweise die Theologen; je linker, umso höhere Verbindlichkeit, eigenartigerweise nicht für die
Texte an sich, sondern für das „Ereignis“. „Dogmatische Konstitution“ heisst eigentlich nur, dass sie
Fragen der Dogmatik zu Gegenstand hat, also die Ecclesiologie. Aber auch hier gilt: keine neuen Lehren,
die verbindlich wären. Nur Interpretationen des alten, die bewusst ezitabhängig sein sollten und keineswegs
das alte, auf dem es ja aufbaut, entwerten sollten. Das kam erst bei der Rezeption.
PiusXII Man kann es nur durch Interpretation einebnen. Und das lässt das Vat II als Pastoralkonzil nun
einmal ausdrücklich zu (im Gegensatz zu zu den dogmatischen Konzilien). Es ist der einzige gangbare Weg.
Dazu hätte ich eine Frage. Mir ist schon klar, dass Sie und viele andere diesen Weg zur „Entschärfung“
des II. Vat. Konzils gehen wollen. Mit „diesem Weg“ meine ich die Herabstufung des Konzils zu einem „Pastoralkonzil“.
Das ist durchaus legitim. Nur scheint mir die Prämisse problematisch: Wo gibt es denn – außer als theologische
Meinung – eine verbindlche Begriffs-Definition von enem „Pastoralkonzil“ und dann eine allgemein akzeptierte
Unterscheidung zwischen einem „Pastoralkonzil“ und allen anderen Konzilien? Mi ist auch bekannt, dass
sich die FSSPX zu diesem „Schachzug“ durch einige Aussagen der Päpst Johannes XXIII. u. Paul VI. „ermächtigt“
oder besser: berechtigt sieht (vgl. Fellay-Brief). Aber diese Unterscheidung wird sicherlich nicht von
allen Bischöfen (und Theologen) mitgetragen, sondern von der überwältigenden Mehrheit abgelehnt. Und
wie würden Sie dann legitimieren, dass das angebliche „Pastoralkonzil“ eine dogmatische Konstitution –
Lumen Gentium – „verabschiedet“ hat.
@tridentinus @tridentinus Also der 13. veröffentlicht nichts von einem Priester der nicht gültig geweiht
ist, wobei man an der Diktion sofort erkennt wer das ist der da schreibt.
Brandenburgis, das ist wirklich unakademisch! Ein Konzil als „Torte“ – und dann bauen Sie auf diesem ohnehin
verunglückten Vergleich auch noch Schlussfolgerungen auf. Also bitte! Dieser Blogeintrag ist wirklich
lesenswert ….osservatore-vaticano.org/…rticle-33117157.html. Denn er sagt doch genau das aus, worum
es geht, nämlich aus den (interpretationsoffenen) Dokumenten etwas anderes zu machen als die herrschende
altlinke Lehre behauptet: eine katholische Stellungnahme zur Welt der 1960er Jahre mit niedriger Autorität.
Damit wäre das Konzil (also Ihre Torte) zwar noch immer nicht schmackhaft, aber immerhin genießbar.
Sie würde dann noch einige Zeit Bauchgrimmen verursachen, wahrscheinlich gäbe es auch dünnen Stuhlgang.
Aber das wär’s dann auch. Wenn Sie unbedingt Konditor bleiben wollen: Die Torte enthält ein Gift. Das
Kind hungert. Der Arzt hat das Gegengift. Er spritzt es in die Torte und versichert: nun kann man sie
essen, sie sättigt, schmeckt aber sicher etwas bitter. Der Arzt ist ein absoluter Könner und vertrauenswürdig.
Was machen Sie: Die entgiftete Torte essen oder verhungern? Also! Machen wir uns doch nichts vor: Niemals
kann die Kirche ein Konzil einfach kassieren. Ich bitte Sie! Das ist ja der feuchte Traum aller Linken.
Dann kassieren die morgen das IV. Laterankonzil und übermorgen Nicäa. Man kann es nur durch Interpretation
einebnen. Und das lässt das Vat II als Pastoralkonzil nun einmal ausdrücklich zu (im Gegensatz zu zu
den dogmatischen Konzilien). Es ist der einzige gangbare Weg. Und das sollte Ihnen eigentlich klar sein.
#71 Brandenburgis 11:10:19 | Mittwoch, 15. Juli 2009
Leider hat Williamson recht, man kann nicht die „vergifteten“ Teile herausschnippeln oder relativieren.
Das ganze Ding muß weg! Nicht daß mir die Vorstellung besonders sympathisch wäre, doch ist es eine
ästhetische und medizinische Notwendigkeit um den Corpus Christi gesunden zu lassen.
„Das Konzil hinter sich lassen“ wolle er (der Papst) den Bischöfen zeigen, daß man das Konzil ganz anders
interpretieren könne Es stellt für die alte römische kasuistische Tradition kein großes Problem dar,
Schwarz in Weiß oder umgekehrt spitzfindig „theologisch“ umzuwandeln. Die Talmudisten könnten dabei
nur neidisch sein. Aber in diesem konkreten Falle wird es vielleicht zum äußeren Frieden und der Stille
dienen. Denn der ängstliche Papst ist sichtlich müde von der andauernden negativen Aufmerksamkeit zur
R-Kirche und zu seinem Amt.
Das ist es! Sehr gut! So sehe ich es auch. Schöne Zitate: In dem Buch werde die These der Konzilsminderheit
aufgenommen, wonach das Zweiten Vatikanum soviel Autorität besitzt wie ein Familienvater im Gefolge der
68er Revolution. Man hat festgestellt, daß es keine wesentlichen Lehrunterschiede zwischen der Piusbruderschaft
und Rom gibt und daß das Zweite Vatikanum, dessen Dekrete von Erzbischof Marcel Lefebvre unterschrieben
wurden, nicht von der Tradition der Gesamtkirche getrennt werden kann.
ruhrgebietler Da bleibt als Katholisch nur FSSPX und das Institut-Christus-König übrig! Genau diser
Satz, in dem Sie die FSSPX und das besagte Institut so schlicht parataktisch nebeneinander stellen, zeigt
Ihren „Kenntnisreichtum“ deutlich auf: R. M. Schmitz, Generalvikar des gen. Instituts, bezeichnet die
theologische Position der FSSPX als „Vulgärtraditionalismus“. – Als Kompliment ist das sicherlich nicht
zu verstehen.
#65 Tridentinus 09:36:49 | Mittwoch, 15. Juli 2009
@wickerl Kann man diesen anonymen Artikel irgendwo online lesen? Ich habe eine Vermutung, wer der Autor
ist. Wenn diese zutrifft, ist der Betroffene definitiv nicht gültig geweiht, worin Rom, alle irgendwie
involvierten Diözesen und die FSSPX (!) übereinstimmen (!).
unangebracht Ich sehe die Rolle von Papst Benedikt nicht so optimistisch, die neuen kirchenrechtlichen
Bestimmungen über die Zwangslaisierung gehen in eine ganz andere Richtung. Dem Altiberalismus nicht gefügige
Priester werden in Zukunft einfach (zwangs-)laiisiert, vergleiche auch den Artikel in der Julinummer des
Dreizehnten bezüglich das Priestertum unserer Tage und die dort gezogenen Schlussfolgerungen des anonymen
Autors der von sich behauptet Priester zu sein.
Niketas – Lutheraner haben nichts. Sie haben keine Bischöfe, denn Luther hat die Priester- und damit
die Bischofsweihe abgeschafft, in dem er sich auf das königliche Priestertum – II. Vaticanum entdeckte
dieses auch – berief und erklärte auf Neuhochdeutsch: „Jeder, der aus der Taufe gekrochen kommt, ist
zugleich Bischof, Papst in einer Person…“ Darum kennen Protestanten kein besonderes Priestertum. Ihre
Prediger sind Laien und nichts anderes. Sie sollten etwas gründlicher prüfen, bevor Sie posten. Sonst
kommt zuviel Unheil dabei heraus, dass die Konziliaren noch mehr verwirrt, denn sie haben es ohnehin schwer,
sich zurecht zu finden.
@pius.inquisitor, @pamino In der Tat lassen sich weder Teil I noch Teil II des Interviews auf der bekannten
Seite von truerestoration ansehen. Merkwürdig. Nicht nur das ist merkwürdig, sondern auch, daß die
Videos (inzwischen auch Part II) nicht bzw. nicht mehr dort zu sehen sind: While these videos are not
available for download, you may purchase them from True Restoration Press on DVD for $10.Ich konnte noch
I (1. Hälfte) sehen… Wieso? Teil 1 und 2 laufen doch einwandfrei, also bei mir zumindest. Vielleicht
trat ein kurzzeitiges Problem auf der Seite auf und Ihr konntet es deshalb nicht öffnen.
sankt niketas – PIUS egal ob römisch-katholisch, pius-sektiererisch, altkatholisch, anglikanisch, hochlutherisch
oder sonstwie – hat eine lückenlos dokumentierte Weihelinie bis zu den Aposteln. Meine Sie mit röm.-kath
Kirche nicht die FSSPX?? denn die von Ihnen differenzierte „egal ob römisch-katholisch“ ist doch seit
1962 komplett vom Glauben abgefallen! Da bleibt als Katholisch nur FSSPX und das Institut-Christus-König
übrig!
Interview mit Abrahamowicz Hinweis: Auf „true resooration“ gibt es jetzt ein ausführliches und aktuelles
Interview mit Florian Abrahamowicz vom 13. Juli 2009 – in Französisch und Englisch.
Weihegewalt des Priesters Dienstag, 14. Juli 2009 22:46, wassers @Lutheranerin – […] Bischof und befugt
Laien durch die Weihen in den Klerikerstand zu erheben. Für den ritum extraordinarium dictum ist die
Situation von 1962 maßgeblich, wobei man mit der ersten Tonsur zum Kleriker wird. Nun, die erste Tonsur
und die niederen Weihen können von einem einfachen Priester gültig verliehen werden. S. die dogmatischen
Standardwerke.
launisch ist die Forelle In diesem Sinn zu verstehen ist wohl auch das neueste Video von Bischof Williamson,
der offensichtlich keinen allzustrengen Maulkorb mehr tragen muß. SZ vom 14. Juli, S. 5: „27 900 Menschen –
Kinder, Frauen und Männer – soll John Demjanjuk in die Gaskammer von Sobibór getrieben haben.“ Im Rahmen
der gerichtlichen Meinungsbildung in der Frage der Schuld Demjanjuks ist es zu hoffen, daß sich der Staatsanwalt
Hans-Joachim Lutz, Sonderermittler für NS-Gewaltverbrechen, diesmal nicht auf die StPO und den Begriff
der „Offenkundigkeit“ verläßt, sondern harte Beweise vorliegt, daß es in Sobibór eine oder mehrere
Gaskammern tatsächlich gab und daß diese technisch in der Lage war/en, die 27 900 Menschen innerhalb
des betreffenden Zeitraumes zu vergasen. Mir ist dabei nur die Wahrheit wichtig, wie sie immer auch sein
mag. Die Williamson-Affäre und meine eigenen damaligen Versuche, an die Fakten zu kommen, haben mich
davon überzeugt, daß wir bei weitem nicht über genug Fakten verfügen. Solche schweren Vorwürfe müssen
in einem Rechtsstaat in jedem einzelnen Fall konkret bewiesen werden. N. B.: Samstag, 11. Juli 2009 09:37,
Domenico Tuttisanti: Merkwürdig, dass kreuz.net das Interview nicht >>>> verlinkt <<<< hat! Nicht nur
das ist merkwürdig, sondern auch, daß die Videos (inzwischen auch Part II) nicht bzw. nicht mehr dort
zu sehen sind: While these videos are not available for download, you may purchase them from True Restoration
Press on DVD for $10. Ich konnte noch I (1. Hälfte) sehen…
@pius.inquisitor nach der festen Überzeugung von r.ruhrgebietler, wassers et al. ist die gespielte Weihezeremonie
in Econe eine absolute Kopie der Weihe der Apostel in Jerusalem. Die „Weihe aller Zeiten“ gehört zum
überlieferten Gut des Glaubens.
#53 sankt niketas 23:15:02 | Dienstag, 14. Juli 2009
@ wassers Keine einzige heutige Weihelinie ist weiter als bis ins 13. Jahrhundert nachzuweisen, ca. 90%
sind sogar nur bis zu Kardinal Scipio Rebiba nachweisbar, der im 16. Jahrhundert rund um das Tridentinum
lebte. Von sämtlichen nachtridentinischen Päpsten existieren nur solche Weihelinien bis ins 16. Jahrhundert,
mit wenigen Ausnahmen (ich glaube Benedikt XV. oder Pius XI. hatte eine, die bis ins 13. Jahrhundert dokumentiert
ist). Mit anderen Worten: KEIN EINZIGER BISCHOF weltweit – egal ob römisch-katholisch, pius-sektiererisch,
altkatholisch, anglikanisch, hochlutherisch oder sonstwie – hat eine lückenlos dokumentierte Weihelinie
bis zu den Aposteln. Mann, was bist Du für ein Dummschwätzer.
@ gotthard Können Sie mir vielleicht etwas Genaueres darüber mitteilen, nach welchem Ritus Jesus Christus
die Apost4l in ihre Amter eingesetzt hat (Handauflegung, Weihegebet etc.)? Der tridentinische Ritus kann
es ja nicht gewesen sein. In welcher Sprache geschah das – Lateinisch? Wurde dabei Weihrauch verendet?
Brokatene Gewänder?
@wassers und des weiteren apostolisch, d. h. jeder Bischof muss einen lückenlosen Weihenachweis haben,
damit er in der Nachfolge der Apostel steht und nur diese Bischöfe sind Bischof und befugt Laien durch
die Weihen in den Klerikerstand zu erheben. Du verbreitest hier eine tolle Privat-Theologie, die Dir nicht
einmal der Pius-Verein unterschreiben wird. Ich bitte Dich, diesen lückenlosen Weihenachweis von Herrn
Fellay HIER nachzuweisen – lückelos bis auf Jesus Christus himself!!!!! Sollte ‘Dir das nicht gelingen,
hast Du Dich als der tollste Tradi-Dummschwätzer aller Zeiten geoutet. Also, mach Dich auf die Socken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Lutheranerin Wenn Sie tatsächlch Lutheranerin sind, lassen Sie sich durch Beschimpfungen nicht von Ihren
Meinungsäußerungen abhalten. Wenn andere keine abweichende Meinung ertragen können, so ist das deren
Problem. Zensur findet nicht statt.
Lutheranerin – Sie bekennen sich doch im Gegensatz zu den Konziliaren offen als Irrlehrerin, als jemand
der sich von der katholischen und apostolischen Kirche losgesagt hat und somit Christus selbst ablehnt,
denn Ihnen – wie sie sagen als ausgebildeter „Theologin“ – dürfte bekannt sein, dass Christus nur eine
einzige Kirche gegründet hat, die allgemein (katholisch) für alle Menschen und alle Zeiten gegründet
ist und des weiteren apostolisch, d. h. jeder Bischof muss einen lückenlosen Weihenachweis haben, damit
er in der Nachfolge der Apostel steht und nur diese Bischöfe sind Bischof und befugt Laien durch die
Weihen in den Klerikerstand zu erheben. Da Sie also dem Irrtum verfallen sind und in ihm bewusst verharren,
gefährden Sie den Glauben von nicht gefestigten Katholiken, die ohnehin durch den Konziliarismus bedrängt
werden. Aus diesem Grunde wäre es ein Akt der Anständigkeit, sich aus einem Forum, in das Sie nicht
gehören, zu entfernen.
@galatea Die deutschen Wurzeln des Herrn Erzbischof sind freilich vorhanden. Sein Vater starb im KZ Sonnenburg.
Seit wann begründet der Sterbeort eines Vorfahren nationale Wurzeln eines Nachgeborenen?
Wenn man solche Erkenntnisse liest: Mein Glaube?‘Ich glaube an Gott, den Allmächtigen, den kein Pius-Bruder
je zum Zweifeln bringen kann! Der für unsere Sünden gestorben ist! Der uns anfleht, unseren Feinden
zu vergeben! Der niemanden verachtet oder terrorisiert, der nicht im lateinischen Ritus zu ihm betet!
Der alle Wege zu ihm offenhält und nicht Mauern baut, wie Ihr! Der sein Herz öffnet- und zwar über
die Seele- damit seine Gedanken sich ausbreiten- und nicht über Darm und Blase, die den ganzen Unrat
ausscheiden, der hier auf kreuz.net verbreitet wird! – wie diese hier von latiniheini, dann weiß man
umso mehr zu schätzen, welchen Weg der Hl. Vater eingeschlagen hat. Was Sie, Herr lateiniheini beherrschen,
ist politisch korrektes Neusprech. Das muss man auch erst einmal lernen. Mehr aber auch nicht. Ihre Einlassungen
haben mit wahrhaftiger Überzeugung nicht das geringste zu tun. Falls Ihr Wissen um den katholischen Glauben
sich mit dem Ihrer Nachbarn, Verwandten und Freunden deckt, dann, finde ich, sind die Gottharts im Erklärungsnotstand.
Und nicht die Piusse. Imho, und da bin ich beruhigt, glauben Sie nicht im Entferntesten, was Sie da schreiben.
Zum Thema: Ähnlich wie in diesem Internet-Blog beschrieben, habe ich die letzten Monate auch wahrgenommen.
#46 Luteranerin † 22:11:35 | Dienstag, 14. Juli 2009
wassers Warum soll ich gerade Lehmann oder die ganzen anderen Hanseln mitnehmen? Ich werde sicher nicht
aus diesem Forum verschwinden, ich vermute mal lateiniheini auch nicht, aber natürlich kann ich nicht
für ihn sprechen. Was sollen den Lateini und ich in Afrika? Die Schwarzen zum Luthertum bekehren oder
was?
Luthersche Hexe – Bilden Sie doch die von Lateinprotestant angestrebte Fahrgemeinschaft. Fahrtziel: Raus
aus diesem Forum – Richtung Afrika oder Irak, dann lösen sich alle Probleme von selbst und nehmen Sie
Lehmann und Jaschke etc mit!
#42 Tridentinus 21:57:36 | Dienstag, 14. Juli 2009
Eine völlig sachlich formulierte und inhaltlich zutreffende Mitteilung seitens Gotthards! EIN WUNDER!
Und das am 14. Juli! Jahrestag der Bulle Pro primum tempore!
Vorkoster für Benedikt XI – Vorschlagliste! 1. Lehmann 2. Jaschke 3. Zollitsch 4. Schönborn 5. der gesamte
Rest des konziliaren „Bischofskollegiums“ – am besten alle zur gleichen Zeit und schon wäre das Problem
gelöst!
@lateinheini Ich glaube an Gott, den Allmächtigen, den kein Pius-Bruder je zum Zweifeln bringen kann!
Ist sicher auch nicht im Ansinnen eines „Pius-Bruders“. Der für unsere Sünden gestorben ist! Da ist
der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz aber anderer Meinung. Wieso bist du ihm nicht gehorsam?
Der uns anfleht, unseren Feinden zu vergeben! „Fleht“ Er uns an? Der niemanden verachtet oder terrorisiert,
der nicht im lateinischen Ritus zu ihm betet! Wer schreibt für das Gebet den lateinischen Ritus vor?
Die Frage ist doch eher, was man betet und ob man selber überhaupt christlich lebt. Die Gebete werden
definitiv ungehört bleiben, wenn eine schlecht gesinnte Person in schlechter Weise um etwas Schlechtes
bittet. Zumindest wird es dann keine positiven Früchte bringen. Das haben schon die Kirchenväter gelehrt
und das steht schon in den Apostelbriefen. Der alle Wege zu ihm offenhält und nicht Mauern baut, wie
Ihr! Alle Wege?? Jesus sagt: „Ich bin der Weg…“. Es gibt kein „alle Wege“. Sonst müßte man sich ja
nicht bekehren und christlich werden. Der sein Herz öffnet- und zwar über die Seele- damit seine Gedanken
sich ausbreiten- und nicht über Darm und Blase, die den ganzen Unrat ausscheiden, der hier auf kreuz.net
verbreitet wird! Gute Selbsterkenntnis . Du weißt ja, Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung…
@Sefirot Ich gebe einfach wieder, was das Evangelium bzgl. der bewußten Entehrung Gottes aussagt.
Wo ist denn da eine Drohung??? „Ich habe eine reine „Warnung“ verfasst – damit unser Hl. Vater die bevorstehenden
Intrigen überlebt…“ – Also müssen Sie nichts zurückweisen…bitte nicht über-reagieren… Danke.
Die Grenze habe ich eher der Schwermütigkeit und Rechthaberei zugerechnet als dem Deutschtum. pius.inquisitor: @
Paulaner Jetzt nicht blödeln! Lefebvre war Franzose! Vielleicht mit germanischen Wurzeln … Heinrich
VIII war ja auch kein Deutscher im heutigen Sinn. Das Beharren auf der Gerechtigkeit statt auf dem Weiterkommen
ist eine Sache der nördlicheren Gefilde, obwohl es doch aus den kleinasiatischen und arabischen Denkschmieden
kommen müßte. Vielleicht hat es sich im Mittelmeer gegen die Araber aus Erfahrung als Unfug ausgebürgert,
im Norden aber verstärkt. Achja, über Levebvre kann ich so gut wie nichts sagen.
Obacht Was der Abt schreibt, klingt wie eine Drohung, die ich strikt zurückweisen muss. Aber man kann
daraus ja den Hinweis darauf ableiten, dass Veränderungen in der Kirche, die eine erhebliche Kurskorrektur
mit sich bringen, behutsam angegangen werden müssen, um nicht die Einheit in der Kirche zu gefährden.
Mir scheint – man beachte den Wortlaut von „Ecclesiae Unitatem“ –, dass der Papst selbst diesen Aspekt
sehr deutlich vor Augen hat. Insofern ist das Dokument etwas Hoffnungsvolles.
Herr pius.inquisitor: Die deutschen Wurzeln des Herrn Erzbischof sind freilich vorhanden. Sein Vater starb
im KZ Sonnenburg. Dorthin kam er wegen Spionage und Fluchthilfe für jüdische Mitbürger. Das ist historisch
genau belegt. Keine Ursache.
Obacht Hl. Vater !!! Wenn Ihr das tatsl. vorhaben solltet, was da so im Artikel hier angedeutet wird,
dann denkt an den plötzlichen Heimgang des „lachenden Papstes“, 33 Tage dann hatte er ausgelacht !!! –
Wenn auch unter andern Vorzeichen, so würde ich einen Vorkoster einstellen, Euer Heiligkeit !
Italiener und Spanier haben bei Kirchenproblemen einen Orden gegründet, Deutsche ein Schisma. Das liegt
sicher an der ungeheuren Weisheit der Deutschen. äh
zur Lektüre von ruhri hier mal zu Deiner Belehrung: In romanischen Kirchen war der Aufbewahrungsort der
Hostie eine vergitterte Nische im Chorraum oder ein Wandtabernakel. Die Gotik entwickelte zuerst turmartige
Sakramentshäuser aus kunstvoller Steinmetzarbeit. Ab dem 14. Jahrhundert wurde der Tabernakel auch auf
den Altar verlegt, wo er zentriert in das Retabel eingebaut wurde. Spätestens in der Barockzeit war der
Tabernakel fast immer fest mit dem Altar verbunden. Er sollte sich in der Regel auf dem Hauptaltar befinden,
in Kirchen aber, in denen das Stundengebet gefeiert wurde (Dom-, Kollegiat- und Klosterkirchen), sollte
er sich am Altar einer Seitenkapelle befinden. Dort wurde nach dem Caeremoniale episcoporum üblicherweise
nicht zelebriert.
@ lateiniheini Seien Sie gewarnt! Bei Ihrer Konzeption wird die gesamte Piusbruderschaft arbeitslos. –
Wollen Sie das etwa in diese schweren Zeit??????
Jo mei, ihr Lutheraner, ihr schwebt in eurer Luftkirche Wenn Jesus Christus nicht mehr im Zentrum unserer
Herzen ist, dann ist Kirche am Ende!!!!!!!!! soo viele Ruf^WAusrufezeichen Ist schon recht so.
r.ruhrgebietler Wenn das Allerheiligste nicht mehr Zentrum des Altares und des Kirchenraumes ist, dann
ist die Kirche am Ende! Das könnte man auch so wie Sie sehen. Man muss es aber nicht zwangsläufig. Ich
sehe es zum Beispiel nicht so wie Sie…!
#25 lateiniheini 21:13:34 | Dienstag, 14. Juli 2009
@r.ruhrgebietler Wenn das Allerheiligste nicht mehr Zentrum des Altares und des Kirchenraumes ist, dann
ist die Kirche am Ende! Wenn Jesus Christus nicht mehr im Zentrum unserer Herzen ist, dann ist Kirche
am Ende!!!!!!!!! So und nicht anders geht das! Der Altar und der Kirchenraum ist unwichtig! Es zählt
unser Herz- und nur das! Das gilt für das Ruhrgebiet genauso, wie für alle anderen Regionen der Welt!
Leo Miles : Selbst wenn Er aus eurem Sichtkreis verschwindet, Er wird immer da sein. Ihr habt Ihn nur
entehrt. Und das wird euer Gericht sein. Zerstören könnt ihr Ihn nicht. Haben Sie jetzt eine Philippika
gehalten oder war das eine endzeitliche Strafandrohung…?
Das können sie, mit der Hölle drohen. Leo Miles: Warum willst du dich nicht daran halten? Folgst du
lieber dem „ „ und den einfachen Weg inmitten des Stroms? Grad du Theaterkaspar hast es nötig.
#21 lateiniheini 21:09:31 | Dienstag, 14. Juli 2009
Lieber Leo Miles Mein Glaube?‘Ich glaube an Gott, den Allmächtigen, den kein Pius-Bruder je zum Zweifeln
bringen kann! Der für unsere Sünden gestorben ist! Der uns anfleht, unseren Feinden zu vergeben! Der
niemanden verachtet oder terrorisiert, der nicht im lateinischen Ritus zu ihm betet! Der alle Wege zu
ihm offenhält und nicht Mauern baut, wie Ihr! Der sein Herz öffnet- und zwar über die Seele- damit
seine Gedanken sich ausbreiten- und nicht über Darm und Blase, die den ganzen Unrat ausscheiden, der
hier auf kreuz.net verbreitet wird!
@Sefirot Das Vogel-Strauß-Prinzip wird euch aber nicht retten. Selbst wenn Er aus eurem Sichtkreis verschwindet,
Er wird immer da sein. Ihr habt Ihn nur entehrt. Und das wird euer Gericht sein. Zerstören könnt ihr
Ihn nicht.
@lateinheini Dein Glaube? Ja woran glaubst du denn? Und wer oder was ist dein Gott? @Paulaner Die Bruderschaft
hat keine eigenen Kriterien. Sie hält sich einfach an jene, die die Kirche schon immer besaß. Warum
willst du dich nicht daran halten? Bist du zu schwach? Folgst du lieber dem „Fürsten der Welt“ und den
einfachen Weg inmitten des Stroms?
@r.ruhrgebietler und der Tabernakel ist auf den Seitenaltar entehrt worden Welche Entehrung!!!! Diese
„Entehrung“ hat allerdings eine 1.500 Jahre alte Tradition – was Du bei Deinem Alter natürlich nicht
wissen kannst.
#15 lateiniheini 20:55:31 | Dienstag, 14. Juli 2009
@leo miles Nicht die Bruderschaft muß reformiert werden, sondern der Vatikan. Genau das ist es! Endlich!
Das würden wir auch gerne von den anderen Pius-Hanseln hören! Vielleicht würde dann der Vatikan in
seinem Alterstarrsinn mal hellhörig und sieht die Gefahr…! Aber im übrigen--- reformiert doch was
ihr wollt, mich stört das nicht! Ich hab meinen Glauben…und je mehr ihr den „versaubeutelt“, desto
mehr steh ich dahinter! Gott sei Dank!!!!
Benedikt ist ein geschickter Stratege. Die Bruderschaft muß gut aufpassen. Nicht die Bruderschaft muß
reformiert werden, sondern der Vatikan. Das darf nicht vergessen werden.
Hi Sefirot! es mag sein, daß B-XVI etwas älter ist als ich, aber ich bin nur meiner Seele ein Träger.
Und wenn der Juppp meint mit mir an die Ruhr gehen zu wollen, dann wird er es tun. Die ist von hier nur
8 Fußminuten entfernt und herrlich idyllisch gelegen. Ein guter Platz zur Lektüre von GLAUBE IST MEHR
ALS GEHORSAM, oder DER RHEIN FLIEßT IN DEN TIBER, oder DER GEISTLICHE KAMPF. Aber in dem örtlichen (ehem.)
Kloster da findet außer weltlichem Schund nichts mehr statt. nur schnöde und entgottete V-II Events,
und der Tabernakel ist auf den Seitenaltar entehrt worden
#12 lateiniheini 20:46:20 | Dienstag, 14. Juli 2009
@sefirot Naja, das Ruhrgebiet ist ja mehrfach problematisch! Denen gehts oft dreckig… trotzdem wählen
sie SPD! Und sind alle römisch- katholisch! Sind römisch- katholisch und alle für Schalke und BVB
! Und trotzdem gute Kumpel… Aber am besten sind die evangelischen Ruhtgebietler, die CDU wählen und
Fans vom VFL Bochum sind…! :)3
niketas wie soll man solchen Worten glauben schenken, die doch im Rückblick sich je nach Sichtweise als
großer Betrug, Riesenreinfall oder tiefgemeine Lüge darstellen.
Spekulation Der gesamte Artikel lässt bereist im ersten Satz erkenne, dass es sich vollständig um eine
Spekulation handelt. Dass es diese oder jene Indizien in Richtung der These gibt, ändert daran nichts.
„Der Papst schlägt den wichtigsten Gegnern des Konzils dessen »Anerkennung« vor, wobei das Konzil soweit
desinfiziert wird, daß es nicht mehr »das« Konzil ist – auf jeden Fall nicht das Konzil von Paul VI.
und Johannes XXIII.“ Dieser Schlussatz ist interessant, insofern „Anerkennung“ in Anführungszeichen gesetzt
wird, „desinfiziert“ hingegen nicht. – Aber das führte nur zu neuen Spekulationen …
@ noch ein landorganist Die Frage könnten Sie sich selbst beantworten, wenn Sie einfach ein bisschen
Respekt vor den Trägern des Lehramtes hätten: „Humanae salutis“ heißt die Konstitution, mit der das
Konzil einberufen und auch die Zielsetzung benannt wurde. Inhaltlich dasselbe sagt auch der Beginn des
ersten Dokumentes des Konzils: Sancrosanctum Concilium, Artikel 1. Einfach lesen – dann wissen Sie, zu
welchem Zweck das Konzil einberufen wurde.
warum? Warum gab es dieses Konzil überhaupt? War es ein reiner Zeitvertreib von JXXIII auf diese Idee
zu kommen? Ganz im Gegensatz zur Zeit seither, war die Kirche damals in keiner Krisensituation. Wie sollte
man dieses Konzil anders rechtfertigen als damit: „Es läuft alles gut, na wollen wir mal sehen, ob wir
das nicht ändern können! hehehe !“
Da Konzil war sehr wohl desinfiziert, rein von der Krankheit seelenquälerischer Theologie, befreit von
inquisitorischem Triumphalismus, vor allem aber entkeimt von der Wurzel allen Übels… und das alles
nur, um ein bißchen frische Luft in die vermoderten Kirchenräume zu lassen. Mein G*tt muss da ein Mief
seit Jahrhunderten geherrscht haben…
manchmal sind weblogs wirklich nervig es ist doch ganz logisch, dass nach über vierzig jahren das konzil
und vor allem seine hermeneutik neu bewertet und eingeordnet werden muß. es kann gar nicht mehr das konzil
johannes XXIII. oder paul VI. oder johannes paul II. sein. diese veränderte rezeption als staatsstreich
zu bezeichnen halte ich für reichlich übertrieben, gleichwohl sollten die hardliner unter den piusbrüdern
angesichts der bevorstehenden lehrgespräche diese veränderten prämissen einmal zur kenntnis nehmen!
Einsicht Es ist schön, daß den Pius-Spinnern endlich Einsicht zuteil wird. Diese Entwicklung kann man
nur begrüßen. Man fragt sich jedoch: Warum nicht gleich, warum erst jetzt?
Da das Zweite Vatikanische Konzil … … keine Glaubenswahrheiten verkündet hat, sollte man es vielleicht
in Zukunft ans „Synode“ bezeichnen? (wobei die FSSPX selbstverständlich anerkennen würde, dass es diese
Synode gegeben hat)