Medien
Parade der Peinlichkeiten
Nach der kosmetischen Entfernung des Pressesprechers der Diözese Linz widmen sich heulende Altliberale ihrem Lieblingssport, dem Wehklagen über die Neokonservativen – insbesondere über das Linzer Portal ‘kath.net’.
Nur eine Peinlichkeit: Die 'Oberösterreichischen Nachrichten' illustrieren mit dem falschen Screenshot.
Nur eine Peinlichkeit: Die ‘Oberösterreichischen Nachrichten’ illustrieren mit dem falschen Screenshot.
(kreuz.net, Linz) Die Entlassung von Ferdinand Kaineder als Pressesprecher der Diözese Linz ist ein „ganz normaler Vorgang, der auch in anderen Diözesen stattfindet.“

Das konstatierte der Herausgeber des neokonservativen Linzer Portals ‘kath.net’, Roland Noé Biermeier, gestern vor der in Linz erscheinenden antikirchliche Tageszeitung ‘Oberösterreichische Nachrichten’:

„Warum möchte man einem Bischof nicht das Recht zugestehen, daß er Mitarbeiter austauscht? Dies könnte durchaus auch verkrustete Diözesanstrukturen beleben.“

Antikirchliche österreichische Medien bemühen sich gegenwärtig, die Ablösung Kaineders hochzuschaukeln und ‘kath.net’ die Schuld für die Absetzung des umstrittenen Diözesanfunktionärs zu geben.

Die Ersetzung Kaineders sei notwendig gewesen, weil dieser „offensichtlich nicht mehr das Vertrauen des Bischofs hat“ – stellt Noé fest.

Durch das Austauschen einer Person gehe die Welt nicht unter – noch breche deswegen in Linz das Paradies aus.

Entlassungen seien „immer dann eine Möglichkeit, wenn Mitarbeiter sich nicht loyal zur Firmenleitung verhalten“.

Das Blatt fragt Noé, ob er sich „von Kaineders Vorwurf der Diskriminierung betroffen“ fühle.

Das ist die erste Peinlichkeit: Denn statt „Diskriminierung“ meint die Zeitung offenbar „Diffamierung“.

Noé gesteht Kaineder zu, sich „diffamiert zu fühlen“. Doch in der Sache gehe es primär um Fakten, nicht um Gefühle.

Der ‘kath.net’-Herausgeber erwähnt die Skandal-CD, die von der Diözese Linz veröffentlicht und später vom Bischof verboten wurde: „In jeder normalen Firma wäre ein Firmensprecher schon unmittelbar nach so einem schwerwiegenden Anlaß rausgeflogen.“

Die zweite Peinlichkeit: Zur Illustration des Artikels wollte Volker Weihbold – ein unbedarfter Mitarbeiter der ‘Oberösterreichischen Nachrichten’ – ein Bild von ‘kath.net’ verwenden.

Doch er erwischte statt dessen die geparkte Webseite ‘www.kathnet.at’.

Die dritte Peinlichkeit besteht darin, daß ‘kath.net’ gestern eine ungekürzte Version des Interviews veröffentlichte – und dadurch jedem einsichtig wird, wo Noé von den ‘Oberösterreichischen Nachrichten’ zensuriert wurde.

So wurde ein längerer Passus weggeschnitten, in dem Noé Kaineders Behauptung einer „Kampage gegen seine Person“ als „Märchen aus 1001 Diözesannacht“ zurückweist.

Auch Kaineders Behauptungen, daß er Opfer eines Denunziantenwesens geworden sei, seien unwahr – stellt Noé fest:

„Ausgerechnet ein Leiter eines Kommunikationsbüros möchte Katholiken, die mit ihrem Bischof oder auch mit Rom über Vorfälle in der Diözese Linz kommunizieren, offensichtlich diffamieren und ins »fundamentalistische Eck« stellen.“

Das Recht auf Kommunikation und auf die Nutzung von Kommunikationsmitteln hätten in der Kirche auch andere Katholiken – „nicht nur Herr Kaineder.“
      
23 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#23   r.ruhrgebietler   07:21:13 | Mittwoch, 22. Juli 2009
hans küng ist ein diener satans!
mehr ist nicht zu sagen!
lesen wir in GLAUBE IST MEHR ALS GEHORSAM:
Worte des Heilands
in der Nacht zum 5. November 1971
Wohin gehen aber viele, ach so viele geweihte Diener! Sie haben das Kreuz verworfen, sie haben die Ehrfurcht des Glaubens an Meine Gegenwart im Tabernakel verloren und sie gehen den Weg fort von Meiner jungfräulichen Mutter Maria, der Mutter der Priester und der Mutter der Kirche.
Dies ist der dreifache Abfall, der dreifache Irrweg, das dreifache Unheil, das wie eine unheimliche Last auf ihr Inneres drückt. Eine Schuld, von der sie nicht loskommen. Wehe der Verhärtung ihres Herzens! Nur das Gebet von Opferseelen vermag sie von dem Weg in das ewige Verderben abzubringen, soferne nicht ihr eigener Wille der Verstocktheit anheimfällt.
Das ist die Heimsuchung Meiner Kirche, daß ihre Hirten, die noch Hirten sind, immer weniger werden. Nicht wenige von denen, die berufen waren, lassen sich irremachen von falschen Lehrern und werden schwach im Glauben, dem Glauben in der Demut, die immer und überall das Fundament im Leben der Heiligen war.
Nur betende, leidende, opfernde, kämpfende Seelen sind die Werkzeuge für das Walten und Wirken des Heiligen Geistes!
Ich segne alle, für die du in dieser Gnadenstunde zu Mir gefleht hast…
Dafür hätte küng nur Spott über statt bußfertigen Eifer Seelen zu retten
Redaktion benachrichtigen
#22   Jens Unterbauer   12:35:29 | Sonntag, 19. Juli 2009
Weltethos
Das Weltethos ist ein schöner Gedanke,genauso wie die kommunistische Völkerfreundschaft.
Schöne, hochtrabende idealistische Gedanken haben nur einen Nachteil:In der Realität lassen sie sich in ihrer gewollten Reinheit nie verwirklichen
Den Gedanken des Weltethos hat nicht Hans Küng geboren, sondern der Englische Lehrer und seine Schule.
In unzähligen Lehrschreiben und Ansprachen der Päpste wurde dieser Gedanke immer wieder hervorgehoben: die theoretische Vernunft (als Fähigkeit zu schlussfolgerndem Denken) muss alle Menschen auf der Erde, gleich welchen Glaubens sie sind, gewisse Einsichten über das Leben und Zusammenleben ins Bewußtsein bringen.
Hans Küng hat in seinen Forschungen Wege aufgezeigt, wie die praktische Vernunft (sie leitet den Willen zum Handeln) im einzelnen dazu bewegt werden kann, dieser Einsicht zu folgen.
Dafür hat er weltweit offenbar mehr Anerkennung erfahren als bei deutschsprachigen Christen.
Redaktion benachrichtigen
#21   kreuzverhör †   13:45:11 | Samstag, 18. Juli 2009
Küng muss bleiben…
…und wenn auch nur als abschreckendes Beispiel wie sehr man auf dem Weg zur Wahrheit irren kann.
Redaktion benachrichtigen
#20   Brandenburgis   13:19:33 | Samstag, 18. Juli 2009
Der Priester Hans Küng
wurde vom Satan initiert und geweiht.
Redaktion benachrichtigen
#19   a.t.m   12:54:49 | Samstag, 18. Juli 2009
Priester?
Welceh Art von Priester ist eigentlich dieser Prof. Hans KÜNG eigentlich. Katholisch sicher nicht?
Redaktion benachrichtigen
#18   Schalom   12:19:52 | Samstag, 18. Juli 2009
kreuzverhör hat einen Sinn für Folterkammern?
Die peinliche Befragung … o^/ :-! o^/
Redaktion benachrichtigen
#17   kreuzverhör †   12:07:15 | Samstag, 18. Juli 2009
Haben sie keinen sinn für ironie?
Nur gelegentlich.
:-D
Redaktion benachrichtigen
#16   lux in tenebris   11:10:03 | Samstag, 18. Juli 2009
wertes kreuzverhör
haben sie keinen sinn für ironie? :-$ :(3
Redaktion benachrichtigen
#15   kreuzverhör †   10:54:55 | Samstag, 18. Juli 2009
Jens Unterbauer
Professor Hans Küng ist katholischer Priester
Das könnte auch vom Freimaurer Küng stammen !
und nicht Mitglied einer Loge!
Jeder,der das Dogma leugnet wie der Küng,ist schon ein Maurer ohne Schurz,ein „Bruder im Geiste“ und damit nützlicher Idiot der Freimaurer.
Das Weltethos ist ein schöner Gedanke,genauso wie die kommunistische Völkerfreundschaft.
Schöne,hochtrabende idealistische Gedanken haben nur einen Nachteil:In der Realität lassen sie sich in ihrer gewollten Reinheit nie verwirklichen.
Redaktion benachrichtigen
#14   Jens Unterbauer   22:11:48 | Freitag, 17. Juli 2009
Professor Hans Küng ist katholischer Priester
Das könnte auch vom Freimaurer Küng stammen !
und nicht Mitglied einer Loge!
Professor Küng hat lediglich den „Kulturpreis der Deutschen Freimaurer“ am 18. Mai 2007 in Köln vom Großmeister der Großloge „Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland“, Jens Oberheide, in feierlichem Rahmen im Dorint-Kongress-Hotel in Köln entgegengenommen.
Die Festrede hielt aus diesem Anlass der ehemalige Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Fritz Pleitgen.
In der Festrede wurde hervorgehoben, dass Professor Küng mit seiner „Stiftung Weltethos“ das freimaurerische Bestreben teile, jeglichen Feindbildern entgegenzuwirken und für Offenheit und Toleranz einzutreten, um so gemeinsam den Weg für Frieden und Achtung der Menschenrechte zu finden.
Redaktion benachrichtigen
#13   a.t.m   19:53:44 | Freitag, 17. Juli 2009
Visitation
Vatikan wach endlich auf, o^/ es ist allerhöchste Zeit das die Linzer Diözese Visitiert wird. Die liberalen Kirchenzerstörer arbeiten mit allen Tricks, den letzten Rest der noch verblieben katholischen Gläubigen zu eliminieren.
Redaktion benachrichtigen
#12   LM.   18:50:37 | Freitag, 17. Juli 2009
josef ertl ist ein rassist
Als möglicherweise sogar „ausländerfeindlich“ wird dann der Ertl-Sager „Polen überfluten das Land“ von nicht wenigen Katholiken bewertet. So behauptet Josef Ertl: „Interessant wird sein, wie es in den Pfarren der Diözese Linz angesichts des zunehmenden Priestermangels weitergehen wird. Vermutlich holen sie noch mehr Priester aus Polen. Am Montag versandte die Diözese ein Informationsblatt über personelle Änderungen. Ein Auszug der Namen der Pfarrer: Jan Plata, Marian Sawinski, Innocent Nwafor, Moses-Valentine Chukwujekwu, Paulinus Anaedu. Nichts gegen die Brüder aus Polen, aber wo bleiben unsere eigenen Leute?“ Kleines Detail am Rande, welches von J. Ertl übersehen wurde: Von den genannten Pfarrern sind übrigens drei von fünf aus Nigeria, nämlich Innocent Nwafor, Moses-Valentine Chukwujekwu, Paulinus Anaedu.
kath.net/detail.php?id=23453
so eine rassistische gesinnung sollte doch mit der position eines chefredakteurs unvereibar sein.
…da müsste man doch was machen können…
Redaktion benachrichtigen
#11   Beatus Theophilus_89   13:10:40 | Freitag, 17. Juli 2009
Hier hat ein Balg „journalistisch“ minder begabter Menschen…
…und voll von Trotteln, die sich Kommunikationskoryphäen nennen, ausgetobt.
Bravo an die Journalisten, den ganzen Pressesprecherschmarren und den Dackeln, Hündchen und Kätzchen, die sich hier hinter das „Opfer“ stellen! :-D
Es ist doch mal wieder gut, wie man eine Parade von Peinlickeiten aufstellen kann.
Vor allem wenn diese misslungene Parade von Kirchenfeinden kommt! :-# Trotzdem, bin ich zuversichtlich. Dass ein blindes Huhn „Bischof“ auch mal ein Korn „Anstand“ findet! Und vor allem gegen diese Hetzer und Aufrührer dagegensteht.
Herr Bischof Schwarz, ich kann sie nur beglückwünschen, dass sie wenigstens nur dieses eine Mal, aber nur dieses eine Mal was richtig gemacht haben! :)3
Ob das wieder Linz auf den rechten Weg bringt ist aber eine andere Frage!
Redaktion benachrichtigen
#10   kreuzverhör †   12:41:14 | Freitag, 17. Juli 2009
Die linksradikalen Revoluzzer outen sich :
Angesichts des Kurses, den Josef Ratzinger als Papst fährt, wird seine Entscheidung, die Exkommunikation der Pius-Bruderschaft aufzuheben, immer nachvollziehbarer. Was unterscheidet die Ratzinger und seine extremistischen Fans noch von der Pius-Bruderschaft, die die mittelalterlichen Verhältnisse fortführen will ?
Das könnte auch vom Freimaurer Küng stammen !
www.youtube.com/watch?v=KB3_4tZw2Dw&…
Redaktion benachrichtigen
#9   cum te   12:26:28 | Freitag, 17. Juli 2009
@Clemens Paul
Wer im Glashaus sitzt, der soll nicht mit Steinen werfen.
:-@
Redaktion benachrichtigen
#8   Lieblingsuli   11:59:51 | Freitag, 17. Juli 2009
@Paulaner
Das Internet sollte nicht überbewertet werden. Die Filterfunktion ist auch hier unerlässlich. Diese Funktion füllten in grauer Vorzeit einmal die Redakteure aus.
Redaktion benachrichtigen
#7   Arkanum/kreuts.net †   11:57:17 | Freitag, 17. Juli 2009
kath.net legt nach
klick kath.net/detail.php?id=23453 o^/
Redaktion benachrichtigen
#6   Clemens Paul   11:51:41 | Freitag, 17. Juli 2009
@ cum te
Inwiefern peinlich?
Redaktion benachrichtigen
#5   cum te   11:29:02 | Freitag, 17. Juli 2009
Keine Arche Noé
Das Interview war schon ziemlich peinlich für kath.net und Noé. Der Stern sinkt.
Redaktion benachrichtigen
#4   Paulaner †   10:45:55 | Freitag, 17. Juli 2009
Lügen haben kurze Beine,
aber durch das Internet funktioniert die Zensur nicht mehr. Das macht den Machern ungewohnte Schwierigkeiten.
Was gerade im Iran mit Applaus bedacht wird, gilt im verkleinerten Maßstab auch in Linz.
:-D
Allerdings: jetzt gibt es bald mehr Journalisten als Leser.
:-P
Redaktion benachrichtigen
#3   Franz Kappes   10:15:05 | Freitag, 17. Juli 2009
@r.ruhrgebietler
In Amerika wohnt eben die Freiheit.
Redaktion benachrichtigen
#2   r.ruhrgebietler   10:13:24 | Freitag, 17. Juli 2009
altliberale
nicht minder kreativ ^-^
Redaktion benachrichtigen
#1   Franz Kappes   09:44:34 | Freitag, 17. Juli 2009
Neokonservative
Ihr seid wirkich kreativ.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
MedienWar Pius-Bischof Richard Williamson nur die Vorspeise? MedienEr haßt nicht nur die Piusbrüder MedienWarnung vor katholischen Webseiten MedienEin Journalist führt seinen lefebvristischen Tanzbär vor MedienKinderschändung auf Probe MedienBlindes Vertrauen MedienMel Gibson mit Kebse MedienAntikatholische Kleingeistereien MedienSpringt die mediale Verteufelungsmaschine wieder an? MedienKeine Frage von konservativ oder progressiv MedienLange lebe der „Antisemit“! MedienLag es an der Walpurgis-Nacht? MedienUnterstützung für den Märtyrer-Bischof MedienMarginal – das heißt: an vorderster Front MedienEs stinkt gewaltig
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net