Ein deutscher Kirchenrechtler versucht, gegen den Widerstand seiner Erzdiözese eine vatikanische Weisung gegen den deutschen Götzen „Kirchensteuer“ in die Tat umzusetzen. Jetzt verbuchte er einen zweiten Erfolg.
(kreuz.net, Freiburg) Am Donnerstag entschied das Verwaltungsgericht in Freiburg über die Wirksamkeit
des Kirchenaustritts von Professor Hartmut Zapp (70).
Das gab der Generalvikar der Diözese Freiburg
in einer Pressemeldung bekannt.
Der Laie Zapp war bis zum Jahr 2004 Vertreter des Lehrstuhlinhabers für
Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität
Freiburg.
Vor Monaten erklärte er medienwirksam seinen Austritt aus der Kirche als Körperschaft des
öffentlichen Rechts. Gleichzeitig beteuerte er, daß er der Kirche als Glaubensgemeinschaft weiterhin
angehören wolle.
Das heißt: Zapp will keine Kirchensteuern bezahlen, aber Mitglied der Kirche bleiben.
Das Standesamt seiner Heimatgemeinde Staufen im Breisgau – südlich von Freiburg – anerkannte den von
Zapp gewünschten Zusatz bei der Austrittserklärung.
Erzbistum Freiburg klagt
Das Erzbistum Freiburg
reichte gegen diese Entscheidung eine Klage ein.
Man könne die Kirche nicht in eine öffentlich-rechtliche
Körperschaft einerseits und eine Glaubensgemeinschaft andererseits aufspalten – lautete das Argument
des Erzbistum.
Zapps Austrittserklärung sei unwirksam. Das deutsche Kirchensteuerrecht beinhalte in
dieser Frage eine klare Regelung. Ein Kirchenmitglied könne nur aus der Kirche insgesamt austreten –
erklärte das Erzbistum.
Klage abgewiesen
Das Verwaltungsgericht Freiburg wies die Klage des Erzbistums
am 15. Juli ab.
Das Erzbistum will gegen das Urteil Berufung einlegen.
Die deutschen Bischöfe fürchten,
daß Zapps Klage das in Deutschland bestehende System der Kirchenfinanzierung in seinen Grundfesten erschüttern
könnte.
Sowieso gegen das Kirchenrecht
Die gültige Lehre der Katholischen Kirche besagt, daß man
überhaupt nicht aus der Kirche austreten kann. Es gilt der Grundsatz: semel catholicus, semper catholicus –
einmal katholisch, immer katholisch.
Der Päpstliche Rat für die Auslegung von Gesetzestexten hat erst
im März 2006 in einem Schreiben an den Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz erklärt, daß eine Kirchenaustrittserklärung,
die nur vor einer staatlichen Behörde abgegeben wurde, kirchenrechtlich nicht wirksam ist.
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32 Lesermeinungen
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den Zehnten?? ne ne St. Anton, Jesus unterstützte nie die heutige Kirchensteuer,also sowass?? Er lebte
damals im jüdischen System und hieß die damaligen Gebote die sein Vater einführte für richtig. Man
kann persönlich diesw Gebote noch als Richtlinie nehmen, musss aber nicht. Gleich gar nicht eine Zwangsabgabe
wie in D.Niemals haben die Apostel oder die 1. Jünger so etwas eingeführt.Jeder gab von „Herzen“. Erst
als später das Unkraut = (kath. + othodoxe Kirchen) die Wahrheit zuwucherte kam so etwas auf-
@ Kirchensteuer Das Kirchensteuersystem existiert nur in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz.
Wie finanziert sich die kath. Kirche in anderen Ländern? In Italien läuft es so: diejenige, die es tun
wollen, kreuzen, bei der Abgabe der Steuererklärung, ein Kästchen am oberen rechten Rand des Steuerformulars.
Damit willigen sie ein, daß der Staat .008% ihrer Steuerschuld an eine von ihnen designierte Institution
fließt. Dies kann die kath. Kirche sein, die evang. Kirche, die Valdenser, die Juden, eine humanistische
Stiftung, etc. So finanziert sich die kath. Kirche in Italien, die für das sog. acht pro Mill bei den
Italienern werben muß. Ergebnis: in Italien gibt es keine verfettete, verbürokratisierte Kirche, sondern
eine volksnahe Kirche, die von den dortigen Katholiken gemocht und gerne unterstützt wird. Die Behauptung
des Erzbistum Freiburg, daß man die Kirche nicht „in eine öffentlich-rechtliche Körperschaft einerseits
und eine Glaubensgemeinschaft andererseits aufspalten“ könne, ist ungeheuerlich, da das Erzbistum die
Gläubige, welche die Kirchensteuer entweder nicht bezahlen können oder es nicht wollen, zum Austritt
auch aus der Glaubensgemeinschaft zwingt, zur Apostasie also. Im März 2006 schrieb der „Päpstliche Rat
für die Auslegung von Gesetzestexten“ an den Vorsitzenden der US Bischofskonferenz:„Eine Kirchenaustrittserklärung,
die nur vor einer staatl. Behörde abgegeben wurde, ist kirchenrechtlich nicht wirksam und bedeutet keinen
Austritt aus der Katholischen Kirche.“ Amen…
#30 St. Anton † 05:29:20 | Mittwoch, 22. Juli 2009
Steuerberater freuen sich Hartmut Zapp macht Steuerberater glücklich! Obwohl die Kirche jahrhundertelang
vom Zehnten lebte und sogar Jesus die Kirchensteuer gutheißt (Matt. 23, 23), spart sich Zapp den Aufwand
einfach. Prima! Dabei muss man mal eines klarstellen: Dem Gericht ging es vermutlich nur um die Konfessionelle
Zugehörigkeit. Ob Zapp – kirchenrechtlich gesehen – nun Mitglieder der Kirche ist oder nicht, wird ein
weltliches Gericht wohl kaum interessieren.
Nein, Ruhrgebietler, Ihren „Schweinehirten“ interessiert nur, ob Sie zahlen oder nicht. Sind Sie Pensionär
und für den Konzilspastor springt kein Geld dabei heraus, interessieren Sie ihn null, null … Diese
neue konziliare Sekte kennt nur eines, diese Welt und das Mammon, alles weitere, d. h. auch Sie sind denen
völlig egal!
Eine gute Tat – Austritt Juckt den Konzilspastor der Besuch überhaupt? Nach meinem Umzug vor 19 Monaten
hat mein zuständiger Konzilpastor bislang keine Notiz von mir genommen oder sich gar um meine Seelenheil
gekümmert. Ich bin für den bislang unbekannt! „Dieser Austritt ist nur auf die staatliche Eintreibung
der Kirchensteuer bezogen, betrifft aber keine Loslösung vom katholischen Glauben!“ … ob den Konzilspastor
das wirklich interessiert?????
Eine gute Tat: Austritt Wollen Sie eine gute Tat für den heutigen Tag vollbringen? Dann auf zum Einwohnmeldeamt,
Formular „Kirchenaustritt“ ausgefüllt und Ihrem „Konzilspastor“ mitgeteilt: „Dieser Austritt ist nur
auf die staatliche Eintreibung der Kirchensteuer bezogen, betrifft aber keine Loslösung vom katholischen
Glauben!“
@HarroMeyer Kirchl. Institutionen werden vom Staat genauso gestützt wie alle anderen. Solange sie wie
du systemtreu sind und immer schön dem Zeitgeist huldigen.
#25 HarroMeyer † 13:52:53 | Samstag, 18. Juli 2009
Da hat der Hitler mal wieder Recht gehabt laut Picker in seinen Tischgesprächen: dass sich die Freiwilligkeit
des Glaubens auf Dauer nicht mit einer staatlichen Zwangsabgabe verträgt und zum Untergang der abhängigen
Kirche führen würde. Die evangel. Kirchen haben auch erstmal ihre Rendanteien beibehalten. Und das mit
dem Gemeinwohl ist doch nur eine Schutzbehauptung. Kirchl. Institutionen werden vom Staat genauso gestützt
wie alle anderen.
Dt. Kirchensteuersystem hat sich bewährt! Nun also einerseits soll ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen,
andererseits werden hier Gründe für die Abschaffung der dt. Kirchensteuer genannt, die wohl genau das
tun, denn ich habe ja keineswegs behauptet, dass die röm.-kath. Kirche in Dtld. alles so wahrlich kath.
tut, wie es klug und recht wäre. Dennoch hängt an diesem System einfach zu viel an sozialer Verantwortung;
allein den Menschen gegenüber, die seit langer Zeit davon „leben“: die Künstler und Restauratoren, die
Lehrer und Organisten, die vielen Beschäftigten in den Ordinariaten und caritativen Einrichtungen; Krankenhäuser,
Pflegeheime u.s.w. – Vieles davon wäre ohne Kirchensteuerzuschüsse seitens der Diözesen nicht möglich.
Wollen wir noch höhere Arbeitslosenzahlen, hinter denen immer menschl. Schicksale stehen? – Hier geht
es nich in erster Linie um Mahltisch oder Hochaltar. Es geht darum eine unsinnige weil höchst risikoreiche
Abschaffung der Kirchensteuer zu verhindern. Gerade die Armen unter uns würden darunter sehr leiden.
Was nutzt es aus reinem Protest zum Austritt aufzurufen, damit das Kirchensteuersystem kollabiert, wenn
dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr viel an Nächstenliebe nicht mehr finanziert werden kann. Auf
Ehrenamtliche allein kann man sich heute nicht mehr verlassen, da gehört ein von Kirchensteuermitteln
bezuschusstes komplexes Verwaltungssystem dazu. Dies aufs Spiel zu stellen wäre geradezu verwerflich.
Um „Denkzettel“ zu verteilen, ist so ein Boykottaufruf völlig inakzeptabel!
Bewahrung durch Mangel – Im Überfluss ist Zerstörung Wie sähen die Kirchengebäude als reine Kulturdenkmäler
aus, würde man diese aus Mangel an Kirchensteuermitteln sich selbst überlassen? Sie wären noch echte
Kulturdenkmäler und hätten nicht den Stempel des Niedergangs bekommen. Es gäbe sicherlich weniger Wahnsinnseinbauten
wie moderne Mahltischinseln und dafür mehr authentische Kirchenräumen. Tausend mal lieber eine etwas
marode katholische Kirche als einen Hochglanz-Mahltischtempel.
Wenn es jemals ein legitimes Terrorziel auf dieser Welt gegeben hat …dann sinds mit Sicherheit gewisse
Groß-und Privatbanken,die schon soviel Unglück über die Mesnchheit gebracht haben,schon zu Hitlers
Zeiten saßen die Banker in der Schweiz und haben sich genüsslich die Kriegsgewinne eingestrichen, ohne
jegliche moralische Bedenken,die Schweiz ein ruhiger Hafen für Finanz-Schwerstkriminelle und maffiaartige
Bankkartelle.Die Herrschaften halten sich auch heute noch für sakrosankt und sind genauso zynisch und
gewissenlos wie damals-der Abschaum im Nadelstreifen.Diese Leute haben schon damals Hitler und Stalin
gleichzeitig finanziert,an ihren Händen klebt das Blut von Millionen Menschen. BANKSTER-ABSCHAUM DER
MENSCHHEIT !
@VaterAbt Für mich ist klar: hinter dem Schreien nach Abschaffung der Kirchensteuer steht ein egoistisch-a-soziales
Denken! Was für dich nicht alles so klar ist… Wenn das Episkopat und die Gemeindepfarrer den katholischen
Glauben leugnen und verfälschen und auch die Sakramente nicht mehr richtig spenden, dann ist es nicht
einzusehen, warum man denen noch das Geld in den Rachen schmeißen sollte. Die Kirche hat den Auftrag,
die Sakramente zu spenden und die Menschen zum Seelenheil zu führen. Diesem Auftrag kommt sie durch den
verdorbenen (Welt-)Geist, der momentan in ihr herrscht, nicht mehr vernünftig nach. Und dagegen muß
man etwas unternehmen können. Diesen abgefallenen Kirchenfürsten gehört ein Denkzettel verpaßt. Sie
sollen direkt spüren, was es heißt, die Gläubigen zu verjagen und ihnen den Glauben auszutreiben. Bis
jetzt spüren sie noch nicht viel, eben weil sie ja Milliarden an Kirchensteuer bekommen. Das Episkopat
ist leider sehr verweltlicht. Auf geistliche Kritik hören sie nicht mehr. Aber sie werden ganz sicher
unruhig, wenn die Kasse nicht mehr so klingelt. Sind halt richtige „Weltbürger“ geworden.
Nein, Äbtchen, Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Der Staat ist eine Gemeinschaft, die vielfältigste
Aufgaben zu erfüllen hat. Sie kommt zustande durch einen „Vertrag“, man kann diese auch als Verfassung
bezeichnen. Ein Staat hat die Aufgabe, das Zusammenleben der Bürger in der Staatsgemeinschaft zu regeln.
Die Mitgliedschaft in einer in Deutschland kirchensteuerpflichtigen Gemeinschaft/Kirche beruht auf Besonderheiten
im deutschen Sprachgebiet, verursacht primär durch die Säkularisierung. In den USA z. B. werden religiöse
Gemeinschaften als das betrachtet, was sie tatsächlich sind: Zusammenschlüsse von Menschen, die sich
einer Ideologie/Weltanschauung/Glauben verpflichtet wissen. Die Höhe der jeweiligen „Beiträge“ wird
entweder festgesetzt durch die Gemeinschaft oder es gilt das Prinzip der Freiwilligkeit. Sie haben diese
Situation z. B. auch bei den orthodoxen Kirchen, die von freiwilligen Spenden respektive Mitgliedbeiträgen
sich finanzieren müssen. Der Glaube – hier widersprechen Sie im übrigen Ihrer Zentrale in Rom – hat
mit der Zahlung eines staatlichen Zwangsbeitrages nichts zu tun. Es geht hier keineswegs um Egoismus,
sondern um die Möglichkeit Organisationen finanziell zu unterstützen, die den Glauben integral bewahren
und weiter ausbreiten und nicht ihn zerstören, wie es von Seiten der sog. offiziellen „kath. Kirche“
vollzogen wird. Darum treten Sie aus diesem Laden aus, denn er ist nicht mehr katholisch und geben das
Doppelte Ihrer bisherigen Steuerzahlungen an katholische…
Wenn Kirchen- dann auch Staatssteuern abschaffen! Diese Idee ist nicht klug; letztlich geht es ja darum
eine über viele, viele Jahrhunderte (bei allen Fehlern) zum grossen Wohl der Gesellschaft wirkende Institution
lahmzulegen. Dahinter steckt Egoismus: ich selbst bestimme, was, wie und wann „Kirche ist“. Das ist absolut
schädlich für jede Gemeinschaft; analog könnte man ja auch einklagen alle Staatssteuern abzuschaffen
und der jeweilige Staatsbürger gibt dann halt nur eine freiwillige Spende (was er halt so erübrigen
möchte). Auch der Staat (aktuelle Beispiele gibt es ja in Milliardenhöhe) gibt oft Geld aus, wo sich
die Steuerzahler fragen, ob das noch zu vertreten ist. Man sollte also bitte nicht immer die Kirche mit
zu hohen moralischen Hürden überhäufen, wenn die mal zu viel Geld für dies oder das ausgeben, das
nicht so in aller Anerkennung steht. Was würde aus all den viele Betrieben und Firmen, die besonders
durch die Vergabe von kirchl. Aufträgen existieren? – Wie sähen die Kirchengebäude als reine Kulturdenkmäler
aus, würde man diese aus Mangel an Kirchensteuermitteln sich selbst überlassen? – Wovon sollen die Hauptamtlichen
in den Diözesen leben – nicht nur die Kleriker? – Zu welchen Abhängigkeiten führt das ständig auf
Geldsuche sein? (In Amerika gibt es ja schon „Coca-Cola-Kirchen“ und andere nach Ihren „Sponsoren“ werbewirksam
betitelte Kirchen . – Für mich ist klar: hinter dem Schreien nach Abschaffung der Kirchensteuer steht
ein egoistisch-a-soziales Denken! Deutsche röm.-kath.Kirche WEHRE DICH mit Krallen!
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Heggi: Ob jetzt der Peterspfennig nach Rom transferiert wird oder ob die binnenländische Kirchensteuer
geleistet wird, macht keinen großen Unterschied. Ich meinte, dass dieses Zwangssystem, wie man es in
Deutschland kennt, reformieren sollte. Die Zeit ist überreif dazu. Wie bisher kann die Finanzierung nicht
mehr weiter sichergestellt werden… Das ist doch wohl klar…darum ging es mir!
Das ist Mut! Feigheit zeichnet ja häufig Katholiken aus, dieser Katholik hat gut und richtig gehandelt
und seinen Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft erklärt. Seinem Beispiel sollten denkende Katholiken
folgen. Der Verfasser möchte hier nicht verhehlen, dass er der Konzilskirche schon 1977 den Geldhahn
abgedreht hat und so nicht mit schuldig an der allgemeinen Zerstörung durch besoldete Funktionäre der
Krake Konzilskirche ist. Handeln auch Sie als mutige Katholiken und treten Sie aus der Zwangssteuergemeinschaft
aus!
Sefirot Daß die heutige Kirchensteuer „ein Produkt der so oft beschimpften Säkularisation [ist], um
einen Ausgleich für verlorengangene Kirchengüter zu schaffen“, ist so nicht richtig. Dies trifft im
Prinzip nur auf die Dotierung von Bischöfen und Domkapiteln zu mit einigen weiteren regionalen Sonderdotierungen.
Die deutsche Kirchensteuer finanziert sich ausschließlich aus Mitteln der konfessionell gebundenen Steuerzahler.
Wer keine Steuern zahlt, zahlt auch keine Kirchensteuer. Dieses System ist marode. Denn inzwischen wird
der ganze Apparat der Bischöfe zu 90 Prozent von den 90 Prozent der Getauften unterhalten, die die Kirche
praktisch nicht mehr in Anspruch nehmen, jedenfalls nicht ihre „Dienstleistungen“. Und die Bischöfe schämen
sich nicht, dieses Geld auch anzunehmen. Pecunia non olet! Jedem traditionsgebundenen Katholiken kann
ich zudem nur empfehlen, seinen Obulus als „Peterspfennig“ direkt nach Rom zu überweisen als ihn den
Bischjöfen in Deutschland in Form der Kirchensteuer zu überlassen.
@noch ein Landorganist was soll daran blasphemisch sein? ‘Blasphemisch’ sind solche Ideen natürlich nur
für die deutsche Bischofskonferenz, weil ihnen der finanzielle Unterbau für ihren gewaltigen ‘Laien’-Verkündigungsapparat
verloren zu gehen droht. Für den Rest von uns, denen die katholische Kirche noch am Herzen liegt, sind
das natürlich höchst vernünftige Überlegungen. Möglicherweise haben sie meine in ironischer Absicht
geäußerte Bemerkung missverstanden. Und was die fetten Töpfe betrifft, selbige haben vielleicht weniger
direkt zerstört, als die Kirche zu so einer Art mittelständischen Arbeitgeber gemacht, bei dem die Angestellten
ein möglichst bequemes und ruhiges Leben suchen. Kirche sollte alles sein, nur das nicht. Ich glaube,
es gibt nichts schlimmeres als quasi verbeamtete Verkünder des Wort Gottes, die aus der Bräsigkeit ihres
Wohllebens heraus ihren Mittelstandsgemeinden ein weichgespültes Evangelium zur Beruhigung ihrer Mittelstandsprobleme
verkünden. Dazu ist die Kirche aber als Folge ihres gewaltigen Geldflusses verkommen. viele Grüße
Schließlich ist die Kirchensteuer ja nicht vom Himmel herab gefallen. Sondern sie ist ein Produkt der
so oft beschimpften Säkularisation, um einen Ausgleich für verlorengangene Kirchengüter zu schaffen.
Die Säkularisation war zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mittlerweile ist das 21. Jahrhundert angebrochen.
Es ist also schon an der Zeit, das Kirchensteuersystem zu überdenken, zu reformieren, etwas neues anstatt
zu installieren, einen anderen Modus zu finden oder eben die Sache der Errosion preiszugeben…!
bwv232 hat in seinem Interview mit Peter Seewald zum Thema Kirchensteuer übrings allerlei blasphemisches
gesagt, was soll daran blasphemisch sein? Ist wohl eher vernünftig. Die fetten Töpfe haben vor allem
eines ermöglicht: Zerstörung
Kardinal Ratzinger … … hat in seinem Interview www.kirchensteuern.de/…RatzingerSeewald.htm mit Peter
Seewald zum Thema Kirchensteuer übrings allerlei blasphemisches gesagt, unter anderem, dass er sich vorstellen
könnte, die Zwangskirchensteuer in eine freiwillige Abgabe umzuwandeln, analog dem italienischen System.
Auch der Hinweis des damaligen Kardinals, die Kirche klammere sich zu sehr an ihre weltlichen Güter,
zeigt, dass der Widerstand gegen eine materiell ‘verfette’ Kirche keineswegs gegen das Lehramt gerichtet
ist. Die Zukunft der Kirche liegt nicht in ihrem Material oder sozialem Engangment, sondern, wie sie es
schafft, das Heiligen in dieser Welt zu bewahren. Dazu ist a bisserl Kohle durchaus sinnvoll, zuviel davon
aber kontraproduktiv. Ansonsten hatte heute die +.net Redaktion wohl einen Hitzetechnischen Blackout,
einen sachlich geschriebenen Artikel zu einem interessanten Thema gibt’s hier doch seltener als Lobgesänge
über die Freuden gleichgeschlechtlicher Unkeuschheit. viele Grüße
Weiterdenken! Die Kirchensteuer in Deutschland verschleiert die reale Situation des Glaubensverlustes
der Katholiken. Will man wirklich sehen, wie es in Deutschlands Kirchen aussähe, muss man nur nach Frankreich
oder in die ehemalige DDR fahren. Die Dorfkirchen bieten ein trauriges Bild. Aber es ist das realistische
im realen Atheismus der EUdSSR.
Die Kirchensteuer hat vielen Unfug der V2-Sekte erst ermöglicht. Das Geld kommt automatisch reingeflossen
und die Krallenhände schmeißen es dann für allerlei kirchenfernen und kirchenfeindlichen Zwecke hinaus.
Im Überfluss ist die meiste Misswirtschaft. Dass die wahre Kirche auch ohne dieses Abhängigkeitsinstrument
funktioniert, zeigen sowohl FSSPX als auch z.B. das Institut Philipp Neri in Berlin, das eine Kirche nur
durch die direkte Hilfe seiner Gläubigen gekauft hat.
Ein Wunder! Die Kreut.net Redaktion hat es tatsächlich einmal geschafft einen Artikel zu verfassen der
sowohl interessant als auch fair ist. Wie war sie nur in der Lage etwas derartig revolutionäres zu versuchen?
Eine Position, die von der ihren abweicht, halbwegs gerecht im konjunktiv darzustellen ohne sie anschließend
sofort beleidigend, grenzenlos arrogant und hoffnungslos selbstzentriert abzuurteilen. Das schreit doch
nahezu nach einer Abspaltung – Entschuldigung einer „Beibehaltung des rechten Weges“ der wahrhaft Gläubigen,
nun da selbst diese Hochburg dem postmodernen Wahnsinn des Relativismus und des Differenzierens zum Opfer
gefallen ist… Gruss Väterchen Nurgle
@jena-boy Der Staat hat das nicht zu organisieren. Diese Uralt Steuer gehört abgeschaft! Die Kirche finanziert
sich durch Beiträge aller Mitglieder. Ein Teil wird durch eine beim Staat eingekaufte Dienstleistung
erhoben.
Kirchensteuer? Abschaffen! Bei einer Trennung von Kirche und Staat, müssten Religionsgemenschaften wie
Vereine angesehen werden. Diese müssen dann Gebüren erheben und sich selbst finanzieren. Und zwar alle
Religionen. Der Staat hat das nicht zu organisieren. Diese Uralt Steuer gehört abgeschaft!