In Limburg ist man gerade mit dem Versuch beschäftigt, den dortigen Oberhirten so sehr einzuschüchtern, daß er einwilligt, sich das Rückgrat herausoperieren zu lassen.
(kreuz.net) Modernistische Kreise im Bistum Limburg versuchen den Kurs des neuen Bischofs, Mons. Franz-Peter
Tebartz-van Elst, zu sabotieren.
In mehreren Wellen haben sich altliberale Kräfte auf den Bischof eingeschossen.
Die ‘Nassauische Neue Presse’ – die Limburger Regionalausgabe der ‘Frankfurter Neuen Presse’ – betätigt
sich dabei als Scharfmacherin.
Jüngstes Beispiel für eine Attacke gegen den Bischof war dessen Vorhaben,
das Statut für die Pfarrseelsorge nicht zu verlängern.
Altliberale klammern sich an überholte Modelle
Mit dieser Ausnahmeregelung hatte der Vorgängerbischof, Mons. Franz Kamphaus, seit 1995 Laien mit der
Leitung einer Pfarrei eingestellt.
Im Jahr 2003 waren insgesamt 65 Personen als Pfarrbeauftragte tätig.
Mit der Einrichtung der „Pastoralen Räume“ als quasi Großpfarreien mit einem „priesterlichen Leiter“
ist das Modell der Pfarrbeauftragten aber praktisch obsolet geworden.
Die Reduzierung der Pfarrbeauftragten
unter Bischof Kamphaus hat der neue Oberhirte fortgesetzt, so daß derzeit nur noch dreißig Pfarrbeauftragte
im Dienst stehen.
Altliberales Gejammer
Die Ankündigung des Bischofs, daß dieses Beauftragungsstatut
nicht verlängert wird und damit keine neue Pfarrbeauftragten ernannt werden, nahmen die Modernisten zum
Anlaß, dem Bischof „Unverständnis und Empörung“ entgegenzuschleudern.
Nach Angaben der ‘Nassauischen
Neuen Presse’ empörte sich der Priesterrat des Bistums, daß der Bischof seine Verantwortung und Leitungsfunktion
für das Bistum so deutlich herausgestellt hat.
Unter Bischof Kamphaus hätten die synodalen Gremien
die Vorhaben des Bischofs „prüfen und sichten“ können. Nach dem Placet der Gremien konnte der Bischof
dann die jeweilige Entscheidung verkünden.
Die altliberalen Kräfte befürchten nun, daß der neue Oberhirte
sein Bischofsamt nicht als Moderator versteht, sondern als ‘Episcopos’ – ‘Aufseher und Wächter’, der
die Kirche leitet und führt.
Deshalb zetern sie und versuchen den Bischof auf den „bewährten Kurs des
synodalen Miteinanders“ zu zwingen.
Bezirksdekan Dieter Lippert, Mitglied in der Plenarkonferenz des
Ordinariats, macht sich zum Sprecher der Synodal-Protestler, wenn er vom Bischof „die richtige Reihenfolge
fordert: Erst beraten, dann entscheiden.“
Mündige Christen in der Dauerpubertät
Nach der Kanonade
der Groß-Synodalen schießen sich die Leserbriefschreiber der „mündigen Christen“ auf den Bischof ein.
Mit „großem Entsetzen und Unverständnis“ wenden sich Sonja und Bernhard Geis aus Runkel von dem neuen
Bischof ab, der das Bistum angeblich als „Machtmensch in absolutistischer Form“ regiere.
Der Oberhirte
wolle das „Rückgrat des Volkes Gottes wegoperieren“, nämlich die „Limburger Synodalordnung mit dem Dialog
von Amt und Mandat“ – poltert ein anderer Leserbriefschreiber.
Auch die Heckenschützen von dem antikirchlichen
Verein „Wir sind Kirche“ fehlen bei dem Trommelfeuer gegen den Bischof nicht.
Eine Henny Töpfer spürt
das Ende der altliberalen Kirchenträume: „Angst breitet sich aus, Angst um die Entwicklung im Bistum.“
Pfarrer Hubertus Janssen, bekannt durch seine Attacken gegen Papst und Kirche, malt den schwärzesten
Anti-Konzilsgeist an die Wand: „Angst ist spürbar im Bistum, ein Klima der einengenden Verschwiegenheit,
die krank macht und Existenzangst hervorruft.“
Fortschritt in den Abgrund
In den Beiträgen zu diesem
Thema ist ein Hauch von Nostalgie zu spüren: Unter Bischof Kamphaus, ja, da herrschte noch „Toleranz
und Menschlichkeit“, da wehte der Geist von Mündigkeit und Mitbestimmung durchs Bistum.
Die nassauische
Regionalzeitung stimmt eine Lobeshymne auf das Pontifikat von Bischof Kamphaus an:
Mit der Einführung
des Pfarrstatuts zur „kooperativen Wahrnehmung von Leitungsverantwortung in der Seelsorge“ hätten das
Bistum Limburg zusammen mit der Diözese Aachen die „fortschrittlichsten Pastoralmethoden“ in Deutschland
eingeführt.
Limburg hätte sogar eine „Vorreiterrolle in der Weltkirche“ übernommen, insofern später
die Diözesen Innsbruck, Salzburg und Linz dem Limburger Laien-Modell zur Pfarrbeauftragung gefolgt seien.
Bei den Meldungen zum Niedergang der Kirche in den Bistümern Aachen und Linz dürfen die Limburger Katholiken
froh sein, daß der neue Bischof zumindest versucht, dem Verfall des kirchlichen Lebens gegenzusteuern.
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#73 Paulaner † 21:24:25 | Donnerstag, 23. Juli 2009
(leergefischt) Regina 1961: @Paulaner Nein, der Pool ist nicht leergefischt. Habe ich übersehen. Ich
denke nicht schwarzweiß sondern statistisch verteilt. Je leerer der pool ist, desto schwieriger ist es,
einen guten Fang zu machen. Gekippt ist der pool noch nicht aber es fehlt nicht mehr weit. Das Problem
sind allerdings die Spätfolgen! Ähnlich wie bei den Lehrern: schlechte Schüler werden nach 15 Jahren
schlechte Lehrer und dann geht es aber rapid bergab! Nicht alle zwar aber immer schneller. Die Lehrherren
klagen allerdings schon gewaltig! Und was ich bei Behörden so alles erlebe, bei Gerichten und in Schulen
meiner Kinder …
#71 guneterk01 † 21:11:18 | Donnerstag, 23. Juli 2009
fundamentalistischer dreck! mein gott, welche scheiße hier als christlich verkauft wird ist doch nur
noch zum kotzen. die katholiken sind sich selber die größten feinde. sie zerstören ihre kirche selbst
und besudeln gott, indem sie ihn als faschistenfreund darstellen. Idiotie ist eine Geisteskrankheit –
im Gegensat zu Homosexualität.
Wenn Priester Kastraten sein müssten, gäbe es wenigstens nicht das Problem mit dem Zölibat. Aber G*tt
sei Dank ist das nicht auch Vorschrift. Leute wie r.ruhrgebietler würden bestimmt heißlaufen bis nach
Rom um einen solchen Schmarren zum Dogma zu erheben… Hallo Regina 1961…geht es gut? :(3 :)3
#69 Regina 1961 10:52:59 | Mittwoch, 22. Juli 2009
@ruhrgebietler Ach ruri, mit Deinem überhöhtem Idealismus stehst Du Dir selbst im Wege. Vielleicht ist
es auch eine besondere Gnade, zu erkennen, daß es dieser von Dir beschriebenen Besonderheiten bei einem
Priester nicht bedarf. Wohlgemerkt, ich rede hier von weltlichen Priestern. Nicht von Ordensfrauen und
-männern. Regina
Priesterbild nach dem Herzen Jesu Christi Lesen wir in den Marienerscheinungen anderes? Wohl kaum! Priester
sind nur Menschen, nur Männer, die Ideale haben. Aber sie sind nicht besser oder schlechter als jeder
andere normal Sterbliche.[ Die Gottesmutter: betet für die Priester Ich zolle jedem Priester höchste
Achtung. wenn’s denn ein Priester ist! Sonst wäre es die Achtung, die ich einem jeden Menschen zolle!
Aber die zolle ich auch meinem Mitmenschen. Ein Priester darf nichts Besonderes sein, denn sonst kann
er nicht mehr dienen, bzw. das Dienen verselbständigt sich. Der Priester IST ETWAS BESONDERES! ER darf
Brot und Wein in die mystischen Gestalten von Leib und Blut Jesu Christi wandeln und in seinen geweihten
Händen halten. Und genau das hat Jesus Christus im Letzten Abendmahl eingesetzt. ABER genau darin unterscheidet
sih der Priester vom Weltmenschen. Hätte der Priester weltliche Attitüde, so wäre er kein Priester
Jesu Christi, da er der Welt anhängt, nicht ab dem Kreuzesopfer und Sühne tod Jesu Christi für viele.
Es bedarf einer besonderen Gnade dies zu verstehen. Die allermeisten Kleriker haben diese Gnade nicht –
und sie leben auch nicht in dieser Gnade.
@r.ruhrgebietler Kennen Sie (wenigstens einen!) solchen Priester? Du hast vielleicht ein verqueres Priesterbild…solche
Typen gibt es Gott sei Dank nicht – und hat es nie gegeben! Es ist einfach schade, dass Du Dich diesem
Idealbild nicht unterworfen hast – DANN hätte es wenigstens einen Priester nach Deinem Herzen gegeben.
@Paulaner Auch Sie möchte ich bitten, auf dem Teppich zu bleiben. Nein, der Pool ist nicht leergefischt.
Es gibt einige gute Priester. Die entsprechen nur nicht unbedingt diesem vorsintflutlichen Idealbild des
ruhrgebietlers. Würde sich die Kirche dann auch noch dazu entschließen, viri probati zum Priesteramt
zuzulassen, könnten alle, von Laie bis Papst aufatmen. Regina
Die Mittelmäßigkeit als Maßstab Regina 1961: Und das hat Jesus garantiert nicht gewollt. Freilich gibt
es nicht Millionen Superpriester nach dem Wunschbild des Ruhrgebietlers. Deswegen gibt es eben viel zu
viele Priester! Die Auswahl aus dem pool ist nicht sehr groß, da sind zu viele „Nieten“ rausgeholt worden.
Aber das ist auch anderswo so, bei den Wissenschaftlern, bei den Künstlern, bei den Lehrern, den Ingenieuren
usw.: das Niveau ist gesunken. Leergefischt. Und jetzt kommt bereits die übernächste Generation nach
den 70er- Jahren dran, die Mittelmäßigen fischen im pool.
@ruhrgebietler Der Priester, den Du beschreibst hat es nie, den gibt es nicht und den wird es auch nie
geben. Der landet nämlich spätestens mit35 in der Irrenanstalt oder auf dem Friehof. Wann geht das mal
in Euren Schädel: Priester sind nur Menschen, nur Männer, die Ideale haben. Aber sie sind nicht besser
oder schlechter als jeder andere normal Sterbliche. Ich zolle jedem Priester höchste Achtung. Aber die
zolle ich auch meinem Mitmenschen. Ein Priester darf nichts Besonderes sein, denn sonst kann er nicht
mehr dienen, bzw. das Dienen verselbständigt sich. Und das hat Jesus garantiert nicht gewollt. Regina
Selbst wenn die Wahrheit wäre, dass ich meine Frau betrogen habe, müßte ich das der Bank sagen? Franz
Kappes: „Falsche Richtung“? Fehler sind Fehler, die Wahrheit ist die Wahrheit. Da geht es wieder um das
Recht der Öffentlichkeit, der Medien, des Neogottes, der sich eingeschlichen hat statt der Diskretion
des Beichtgeheimnisses. Ein Schichtleiter ist seinem Abteilungsleiter „zum Bericht“ verpflichtet aber
nicht seinen Untergebenen. Erst der Abteilungsleiter hat die Autorität und dann auch die Verantwortung,
über die „Beichte“ nach unten zu entscheiden. Wir Menschen haben ein Recht auf Verschwiegenheit! Dieses
Getue um die „Wahrheit“ ist eine dümmliche Mode, die in die Privatsphäre ebenso eingreift wie der Faschismus.
Die Leute nämlich, die die Wahrheit erfahren, sind meistens nicht ehrenhaft.
Nix mit ewig und ewig gültig…, r.ruhrgebietler In der hlg. ewig gültigen trid Liturgie opfert er sich
selbst und das anwesende Volk Gott selber auf! Jetzt lehnen Sie sich ganz schön aus dem Fenster. Passen
Sie mal Acht, dass auf einen bereitgestellten Misthaufen sanft aufprallen. Die von ihren behymnete Heilige,
Ewiggültige Tridentinische Liturgie gibt es erst seit dem Konzil von Trient. Das ist gerade mal so nicht
ganz 500 Jahre her… Also nix mit ewig und ewig gültig. Und zu was und welchem Ende sollen sich G*tt
und das anwesende Volk aufopfern. Das ist bestechend schöne Irrlehre, die mit katholischer Lehre nichts,
aber schon gleich gar nichts am Hute hat
@gottlos (aka gotthard) zur Auffrischung Ihres Gedächtnisses nämlich was ein röm.-kath Priester ist
und zu tun hat: ein rk. Priester hat sich Jesus Christus bis in den Tod verschrieben und nicht dem PGR
oder der Frauengemeinschaft oder einer sonstigen charismatischen Bewegung. Seine Heimat ist der Beichtstuhl!
Seine Kleidung das Skapulier. Sein Gürtel der Rosenkranz. Seine Mutter die Jungfrau Maria! Sein Knappe
im kampfe gg. den Satan ist der hlg. Erzengel Michael! Sein Banner ist Jesus Christus im allerheiligsten
Altarsakrament und auf den Prozessionen! Er ist unermüdlich um die Seelenrettung seiner Gemeinde bemüht,
Tag und Nacht! In der hlg. ewig gültigen trid Liturgie opfert er sich selbst und das anwesende Volk Gott
selber auf! Kennen Sie (wenigstens einen!) solchen Priester?
In einer Hierarchie ist es nicht gut, Fehler in die falsche Richtung einzugestehen. Franz Kappes: Fehler
eingestehen Fehler, die die Vorgesetzten betreffen, sollten den Untergebenen nicht eingestanden werden
und umgekehrt und schon gar nicht öffentlich. Das „macht sich zwar gut“ für den Moment, kann aber Verwicklungen
ergeben.
Fehler eingestehen Fällt einem wirklich ein Zacken aus der Krone, wenn Fehler eingestanden werden? Unter
Umständen würde dies die Situation entkrampfen. Dies gilt natürlich auch für Amtspersonen.
@Gotthard Mann, Du verlangst von den Tradis die Quadratur des Kreises. Ein Priester muß bis zum Umfallen
arbeiten. Dann ist er ein Mann Gottes. Er darf nur Beten und Sakramente spenden. Sakramente spenden und
beten. Beten und… was anderes kommt ihm nicht in die Tüte. Ist schon befremdlich, diese Weltfremdheit.
Regina
@ Gotthard Wann nehmen die Tradis eigentlich mal die Realität der Welt und der Kirche wahr? Gar nicht.
Zuviel Angst vor der Gegenwart,vor komplexen Fragen und Antworten, vor gebildeten Frauen, vor Veränderungen,
vor dem Machtverlust der Kirche etc. wird sie wohl auch weiterhin daran hindern. Da verkriecht man sich
doch lieber in „Altbewährtes“, nennt die Realitätsverweigerung „Tradition“ und beschimpft alle, die
nicht mitmachen (weil sie es einfach nicht nötig haben…) als Ungläubige. So ist das Leben weit einfacher,
die welt ist nur schwarz/weiss ohne irgendwelche Graustufen (und leider auch Farben) und man muß auch
nicht so viel nachdenken (ohnehin eine „satanische Unart“) oder gar zweifeln.
@leo miles in Deinen Augen gibt es natürlich keine katholichen Laien. Es gibt bestimmt keine katholischen
Laien, denen ein Priester Aufgaben übertragen kann – denkst Du. Deine unmaßgebliche Meinung wird von
keinem Priester erfragt, der Aufgaben überträgt – immer und überall. Ein prozentual große Anzahl von
Gemeinden wird von Laien geleitet – schon immer und auch noch in ferne Zukunft. Nimm das doch einfach
mal zur Kenntnis! Nimm zur Kenntnis, dass viele Priester vielleicht ein- oder zweimal in die Gemeinden
kommen zur Sakramentenspendung – Trauung und Taufe sind dann zusammen. Wann nehmen die Tradis eigentlich
mal die Realität der Welt und der Kirche wahr?
@Gotthard Das pastorale Wohl der Christen hängt nicht an der Gemeindeleitung durch einen Priester. Sollte
das so sein, wäre das pastorale Wohl eines großen Teiles der Katholiken weltweit seit Jahrhunderten
mehr als gefährdet, da ein Großteil der Gemeinden durch Laien – Katechisten und Schwestern – geleitet
werden. Die Priester kommen nur gelegentlich vorbei zur Spendung der Sakramente. 1. Du degradierst die
Spendung der Sakramente, obwohl das das Wichtigste und Nötigste ist. 2. Wenn Laien tatsächlich katholisch
sind, kann man darauf vertrauen, daß sie auch katholisch wirken. Dann kann der Priester ihnen Aufgaben
übertragen. 3. In diesem Fall hier handelt es sich aber nicht um katholische Laien, denn sonst wären
die Früchte gut. Sie sind aber faul, weil dort ein unkatholischer Geist herrscht. 4. Wenn die Priester
diesem unkatholischen Geist nicht Einhalt gebieten und auch noch gegen den Bischof arbeiten, der da eingreifen
und korrigieren will, dann sind jene Priester schlechte Hirten. @Sefirot Was ist mit deinen Glaubens-
oder Blutsbrüdern?
Leo Miles Wer sind für dich die „derzeit Mächtigen“? Die Leutevon der kreuz.net-Redaktion zum Beispiel.
Sonst kenne ich kaum Mächtige. Könnte Frau Merkel ächtig sein…?
Peter von Andlau Da die Fülle göttlicher Macht auf den Stellvertreter Gottes auf Erden übertragen worden
ist sind Gottes Konsistorium und das Konsistorium des Papstes ein und dasselbe. (Peter von Andlau)
@leo miles Das pastorale Wohl scheint diesen Priestern auch wurscht zu sein, denn sie geben die pastorale
Leitung an Laien ab. Das pastorale Wohl der Christen hängt nicht an der Gemeindeleitung durch einen Priester.
Sollte das so sein, wäre das pastorale Wohl eines großen Teiles der Katholiken weltweit seit Jahrhunderten
mehr als gefährdet, da ein Großteil der Gemeinden durch Laien – Katechisten und Schwestern – geleitet
werden. Die Priester kommen nur gelegentlich vorbei zur Spendung der Sakramente. Leider ist die deutsche
Tradi-Brille auf das Dorf mit Kirche und Pfarrer focussiert …
@Gotthard seine Aufgabe besteht darin, den Bischof bei der Leitung der Diözese nach Maßgabe des Rechts
zu unterstützen, um das pastorale Wohl des ihm anvertrauten Teiles des Gottesvolkes so gut wie eben möglich
zu fördern. Hier wird der Bischof aber nicht von seinen Priestern, also Gehilfen, unterstützt, sondern
er wird entmachtet. Das pastorale Wohl scheint diesen Priestern auch wurscht zu sein, denn sie geben die
pastorale Leitung an Laien ab. In jedem Fall wird also gegen den Kanon verstoßen.
Priesterrat In jeder Diözese ist ein Priesterrat einzurichten, das ist ein Kreis von Priestern, der als
Repräsentant des Presbyteriums gleichsam Senat des Bischofs ist; seine Aufgabe besteht darin, den Bischof
bei der Leitung der Diözese nach Maßgabe des Rechts zu unterstützen, um das pastorale Wohl des ihm
anvertrauten Teiles des Gottesvolkes so gut wie eben möglich zu fördern. CIC 495.1
solche Aussagen schlagen dem Fass den Boden aus Durch polarisierende Entscheidungen spaltet er sein Bistum,
richtet er die Einheit zugrunde, zerstreut er, versprengt er (Kirchenaustritte!), kümmert er sich nicht
um die ganze Herde, sondern macht sich nur bei einer kleinen, lauten Minderheit Liebkind. Wenn man mit
„polarisierende Entscheidung“ ein rechtmäßiges, schlicht notwendiges bischöfliches non-placet versteht,
deren Unterlassung von Fehlverhalten gezeugt hätte, dann lässt sich jedes bischöfliches Handeln als
„absolutistischer“ Führungsstil betiteln. Und bis zum finalen Endargument ist es dann eh nicht mehr weit.
Hirten, die zerstreuen Hoffentlich hat der neue Bischof von Limburg heute bei der Lesung aus dem Propheten
Jeremia gut zugehört: „Spruch des Herrn: Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten
und zerstreuen. Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden:
Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich
euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten …“ Durch polarisierende Entscheidungen spaltet er sein
Bistum, richtet er die Einheit zugrunde, zerstreut er, versprengt er (Kirchenaustritte!), kümmert er
sich nicht um die ganze Herde, sondern macht sich nur bei einer kleinen, lauten Minderheit Liebkind. Dann
gilt für ihn wohl auch der Satz: „Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch
des Herrn.“
schweres Erbe Dem Bischof wird bestimmt ständig gegen das Knie getreten. Mons. Kamphaus hat ihm seinem
altliberalen , modernistischen Klerus hinterlassen und Misstände, von deren Umfang Mons. Tebartz-van
Elst sicher noch nicht weiß. Ich werde für meinen Bischof beten und ihn unterstützen soweit es in meiner
Macht liegt. Er verdient meine größte Hochachtung und ich hoffe, das er das Bistum weiter im Sinne Roms
regiert. Ich danke Gott , das wir einen einen konservativen Bischof für unser Bistum bekommen haben.
Leo Miles: Das müssen sich die derzeitigen Mächtigen ja irgendwo abgekuckt haben. Oder haben die das
Spiel einfach nur aus „Pippi Langstrumpf“ abgeschrieben…?
gotthard Es ist doch wohl eine selbstverständliche Übung heute, dass ein Bischof seine strukturellen
Entscheidungen vorher mit den zuständigen Gremien berät. Das ist Aufgabe des Priesterrates, der für
jedes Bistum vorgeschrieben ist. gremien ? priesterräte ? bald fussnoten der kirchengeschichte
@Gotthard Würden deine „mitbestimmenden Strukturen“ an den lebendigen Gott glauben, dann würden sie
nicht so einen Quatsch machen. Euer Credo ist doch das von Pipi Langstrumpf: „Ich mache mir die Welt,
wie sie mir gefällt“
@beluumiustum schließlich steht von Demokratie nix in der Bibel Doch lies mal das AT, die Stammesstruktur
die Struktur der ersten Gemeinden. Im Gegenteil die Monarchie wird als Gott entgegengesetzt dort wiedergegeben.
LG Fiore
Selbstverständlichkeit Unter Bischof Kamphaus hätten die synodalen Gremien die Vorhaben des Bischofs
„prüfen und sichten“ können. Nach dem Placet der Gremien konnte der Bischof dann die jeweilige Entscheidung
verkünden. Es ist doch wohl eine selbstverständliche Übung heute, dass ein Bischof seine strukturellen
Entscheidungen vorher mit den zuständigen Gremien berät. Das ist Aufgabe des Priesterrates, der für
jedes Bistum vorgeschrieben ist. Wer allerdings, wie der Pius-Verein, sogar die Kollegialität der Bischöfe
anzweifelt und als Diskussionsthema in Rom anmahnt, hat mit solchen mitbestimmenden Strukturen des Volkes
Gottes nichts am Hut.
#36 bellumiustum 20:23:15 | Samstag, 18. Juli 2009
Die ewig gestrigen… Wie schön die ewig gestrigen wieder ihrerAutoritätssehnsucht fröhnen. Vermutlich
hätten sie auch den Kaiser lieber als die Demokratie (schließlich steht von Demokratie nix in der Bibel)!
Selber denken müssen ist auch wirklich ein Übel! Vordenken lassen und nachbeten, darin liegt das Heil
(Ha Ha) der Seele! Das sah man in der deutschen Geschichte leider immer wieder und diese Saat geht auch
heute leider noch auf…
Viri probati Man sieht und spürt, das Thema „viri probati“ ist doch ganz aktuell?! Und: Altbischof Kamphaus
ist eben eine andere Persönlichkeit – als die Person, welche nun auf dem Bischofsstuhl „Platz“ genommen
hat. Verschiedene Menschen! Alle aber dienen der einen Kirche. –- Theologe Michael M. P. Wittmann, Riegel
Tja, bei Bischof Kamphaus war alles besser, die Erde eine Kugel, die Frauen konnten noch Auto fahren und
das hessische Bildungssystem das Beste der BRD. Die Kirche ist an allem Schuld und Wahrheiten aus einer
anderen Welt, live gesungen von einigen Unverbesserlichen und Ignoranten!!!
Die Restauration der Kirche … … wurde noch nie von den ewig gestrigen aufgehalten. Seit 2000 Jahren
folgt auf jeden Niedergang ein Aufblühen der Kirche – dem großen und liebevollen Gott sei Dank dafür!
@St.Anton Gläubige wollen nicht blindlings glauben, sie wollen verstehen. Und dafür gibt es kreuz.net
und die Piusbruderschaft. Sehr empfehlenswert ist auch www.traditioninaction.org/index.htm
Landorganist Haben die Jünger je darüber abgestimmt, welche Handlung Jesus Christus als nächstes vollziehen
soll? Das haben sie vermutlich nicht, aber Jesus war ein offener Typ und hat stets versucht, mit Argumenten
zu überzeugen, hat Gleichnisse bemüht und versuchte, sich und sein Handeln den Jüngern zu erklären.
Sonst gäbe es das Christentum heute nicht. Gläubige wollen nicht blindlings glauben, sie wollen verstehen.
Pfarrer und Pfarrei Wie heißt es, wenn Laienherrscher diese Stellen okkupieren? Laierei? Laierkasten?
Alte Laier? Verlaiung? Haben die Jünger je darüber abgestimmt, welche Handlung Jesus Christus als nächstes
vollziehen soll?
Das „WIR“ definiert, wie es diese Verräter-Klugscheißer gerne hätten. Treffender wäre: Unsere hinterlistige
kleine Bande. Aber das macht sich nicht so gut im Medien-Mainstream.
WER ist WIR ? www.youtube.com/watch?v=7a9Syi12RJo Die Welt ? Der Präsident ? das Volk ? Die Regierung ?
Eine Clique ? Irgendwer muss es doch wissen. Man muss nur mal eine kleine beschissene Politiker Rede nehmen
und sie nach dem Wort „WIR“ zerpflücken,wer da alles wirklich mit „WIR“ gemeint ist !
@St.Anton Wo sind denn deine Argumente? Da du keine hast, hast du wohl völlig unrecht. Aber immerhin
läßt die böse Kreuz.net Redaktion es zu, daß du hier deinen argumentationslosen Blödsinn kundtun
kannst. Also freu dich du „Demokrat“
Wo sind denn die Argumente? Was sind denn die Gründe, Argumente und Motive der jeweiligen Seiten? kreuz.net
macht den Fehler, immer nur den Streit zu dokumentieren, aber nie die inhaltlichen Streitpunkte. Vielleicht
hat der Bischof ja völlig unrecht, kann ja sein? Das hier ist keine Berichterstattung, sondern Seifenoper.
„Folge 243: Fritzi und Plitzi streiten sich und sind böse zueinander. Sie hauen sich auch und Plitzi
hat „Blödmann“ zu Fritzi gesagt.“ Warum sich Fritzi und Plitzi streiten? Ach… das ist den Drehbuchschreibern
auch nicht wirklich klar, aber: Hauptsache ist doch, daß die Fetzen fliegen!
Wie gut, dass es die altliberalen Kräfte gibt, wo sonst könnten die Uraltradinos mit ihrem ketzerischen
Dampfgezische auch hin. Es wärte völlig unbrauchbar und würde nutzlos die Umwelt verpesten. Die Altliberalen
tragen die Verdächtigungen mit stoischer Gelassenheit. Das ist gut so…! Die Attacken der Uralttradinos
prallen letztlich ab wie das Öl von der Ölhaut…
Die Armen Eine Henny Töpfer spürt das Ende der altliberalen Kirchenträume: „Angst breitet sich aus,
Angst um die Entwicklung im Bistum.“ Es ist wohl eher Freude, die sich breit macht; Freude über den himmlischen
Aufwind. Daß da eine gewisse Klientel Angst bekommt, ist absolut verständlich. Pfarrer Hubertus Janssen,
bekannt durch seine Attacken gegen Papst und Kirche, malt den schwärzesten Anti-Konzilsgeist an die Wand:
„Angst ist spürbar im Bistum, ein Klima der einengenden Verschwiegenheit, die krank macht und Existenzangst
hervorruft.“ Krank sind die Altliberalen schon länger; schwer krank. Und Verschwiegenheit ist auch nichts
Neues bei denen; vor allen Dingen waren/sind sie bzgl des katholischen Glauben sehr verschwiegen. Und
wer den Gottesdienst und die Arbeit an den Seelen lieber an Laien abgibt, will doch offensichtlich sowieso
lieber schweigen.
B.Theophilus89 „Wir sind Papst“ haben viele als freudige Grundlage für ein besseres Verständnis für
Kirche und Welt gesehen. Aber was dahintersteckt ist zweideutig! Eindeutig zweideutig. Die perfekte Lüge,jeder
sieht darin,was er sehen will. Das Wörtchen“WIR“ ist ein besonders verräterisches Wort,da oftmals nicht
klar ist,wer eigentlich konkret dahinter steht. „WIR“ ist nebulös und sehr „interpretationsfähig“. WER
IST WIR ?
Jetzt kommt mir diese Sache näher! Jetzt erschließt sich mir diese Sache schon etwas offener! O:O Vielen
Dank, dass könnte ja schon mal Schleichwerbung für „Wir sind Kirche sein“ Auf alle Fälle man sieht
zwar diese Provokationen, sind aber sehr versteckt und auch zweideutig zu verstehen. Z. B. diese Sache
mit „Wir sind Papst“ haben viele als freudige Grundlage für ein besseres Verständnis für Kirche und
Welt gesehen. Aber was dahintersteckt ist zweideutig!
B.Theophilus89 Der Glaube an die Medien,den Staat,das Recht,die Freiheit ist selbst unter Katholiken immer
noch größer als der Glaube an Kirche,Jesus und Gehorsam gegenüber dem Papst. Wer sich von denen innerlich
nicht freimacht,sich nicht weiter von diesen missbrauchen lässt,ist verloren. „Wir sind Papst“,hat eine
Zeitung geschrieben und alle Dummköpfe haben geglaubt,sie meine damit die Deutschen. In Wirklichkeit
hat diese Zeitung gemeint :Wir setzen uns selber an die Stelle des Papstes. Und wer WIR ist,können sie
sich selber ausmalen.
Man wird sie schon verstehen! @ kreuzverhör Du meinst wohl diejenigen der DDR „1“, Stasispitzel, die
hinter ihren „Volksgenossen“ mit vorgehaltener Pistole standen, bzw. die „Volksgenossen“ die dann mit
den Fähnchen winken mussten! Aber was die DDR „die Zweite“ dazu meint, bzw. dem Papst zu widersprechen
Nun ich weiß zwar immer noch nicht wohin sie wollen. Aber man wird sie schon verstehen!
Eins ist aber auch klar… …sollte die Sache mit der Bruderschaft und dem Vatikan zu einem guten Ende
kommen,werden wesentlich weniger Jubelperser am Strassenrand stehen,wenn der hl.Vater das nächste Mal
zu Besuch in die DDR 2 kommt. Dann werden dort nur noch die Harten stehen. Und nur die kommen ja bekanntlich
in den Garten. Wenn ihr nur heiss wäret oder kalt…
…höchstes Spendenaufkommen von allen österreichischen Diözesen Wenn das Geld im Kasten klingt,die
Seele wohl in den Himmel springt ? Solche Erfolgsmeldungen lieb ich.
Bravo !!! – dies ist auch meine Meinung: „Wer in der heutigen Zeit Bischof ist, wird entweder zum Märtyrer –
weil er nicht nur die Welt gegen sich hat, sondern auch einen großen Teil seiner Herde, deren Glaube
irriger und dürftiger ist als in früheren Zeiten – oder er ist ein schlechter Bischof, der die Dinge
den Bach hinunter treiben lässt.“ „…die Märtyrerbischöfe sind an ihrem Martyrium zum großen Teil
selber schuld. Selbst das einfachsten Glaubenswissen ist nicht mehr vorhanden,kein Wunder,wenn sie von
zwar gläubigen,aber dummen Schäfchen bedrängt werden,die zwar von nix ne Ahnung haben,aber grundsätzlich
alles besser wissen.“
Illegal aber straffrei,das ist nicht mal das Parkverbot. Ein Gesetz ohne Strafbewehrung wie Abtreibungsunrechtsgesetzgebung
ist ein Gummiparagraph. Legal,illegal,scheissegal… Illegal aber straffrei,das ist nicht mal das Parkverbot.
Den Deutschen empfehle ich in dieser Angelegnheit z.B: RISPERDAL® CONSTA® 25 mg/-37,5 mg/-50 mg Erhaltungsther
und Rezidivprophylaxe bei schizophrenen Psychosen.
nur noch eingeschränkt katholisch All diese bezahlten oder ehrenamtlichen Gremien-Sessel-Durchsitzer
kann man nur noch als eingeschränkt katholisch bezeichnen: In der Kirche sind sie so gut wie nie zu sehen;
die Beichte haben sie längst aufgegeben. Dafür wettern sie gegen den Heiligen Vater und versuchen, dem
Pfarrer und dem Bischof vorzuschreiben, was sie zu tun haben. Schluss mit dem Sowjetsystem in der katholischen
Kirche!
@article In Limburg ist man gerade mit dem Versuch beschäftigt, den dortigen Oberhirten so sehr einzuschüchtern,
daß er einwilligt, sich das Rückgrat herausoperieren zu lassen. Das ist doch die Standhaftigkeit der
Modernisten. Wenn man nur eine ausreichende Aufgeblasenheit hat, dann steht man auch ohne Rückgrat.
gunther maria michel: Richtig. Aber die Märtyrerbischöfe sind an ihrem Martyrium zum großen Teil selber
schuld. Selbst das einfachsten Glaubenswissen ist nicht mehr vorhanden,kein Wunder,wenn sie von zwar gläubigen,aber
dummen Schäfchen bedrängt werden,die zwar von nix ne Ahnung haben,aber grundsätzlich alles besser wissen.
Wer in der heutigen Zeit Bischof ist, wird entweder zum Märtyrer – weil er nicht nur die Welt gegen sich
hat, sondern auch einen großen Teil seiner Herde, deren Glaube irriger und dürftiger ist als in früheren
Zeiten – oder er ist ein schlechter Bischof, der die Dinge den Bach hinunter treiben lässt. (So scheint
es mir jedenfalls.)
Schalom Einer muss hier doch die Rolle des Förderers der Gerechtigkeit und der Wahrheit wahrnehmen. Sonst
gibts keine rechtmäßige Selig- bzw Heiligsprechung.
Niedergang in Linz? Von einem Niedergang des kirchlichen Lebens ind der Dözese Linz ist weit und breit
nichts zu sehen. Im Gegenteil: Blühendes Leben ind den Pfarreien, oft Dank hervorragender Laien – Pfarrassistenten.
im Verhältnis zu anderen Diözesen noch immer hoher Kirchenbesuch, höchstes Spendenaufkommen von allen
österreichischen Diözesen, hohes Mitverantwortungsgefühl der getauften und gefirmten Christen für
ihr jeweiliges Pfarrleben, usw. usw. Alle, die etwas anderes erzählen sind Quertreiber und Miesmacher,
die unsere Diözese mit allen Mitteln anschwärzen wollen.