Man kann bei der Veranstaltung darauf hoffen, daß nicht einfach jene Dinge wiederholt werden, die von allen gesagt, kritiklos hochgelobt und dann wieder vergessen werden.
(kreuz.net) Vom 6. bis 9. August findet zum vierzehnten Mal die von Altgläubigen organisierte ‘Schönenberger
Sommerakademie’ statt.
Das diesjährige Thema lautet: „Das Neue Testament – Gottes Wort als Grundlage
der kirchlichen Verkündigung“.
Ort der Tagung ist das im Jahr 1991 von der Priesterbruderschaft St.
Pius X. als Mädchenschule mit Internat gegründete Sankt-Theresien-Gymnasium in Schönenberg bei Bonn.
In der Internet-Vorstellung der Tagung wird darauf hingewiesen, daß die sogenannte Bibelkritik des 19.
Jahrhunderts das Vertrauen der Menschen in die Glaubwürdigkeit des Neuen Testaments weitgehend zerstört
hat.
Die Referate kompetenter Gelehrter sollen darum dazu beitragen, daß dieses wissenschaftlich unberechtigte
Mißtrauen beseitigt wird.
Den Eröffnungsvortrag hält der Bonner Altphilologe und Organisator der Tagung,
Heinz-Lothar Barth.
Er spricht zum Thema „Die Beziehung von Altem und Neuem Testament anhand des Sternes
von Bethlehem“.
Der Neutestamentler Ulrich Victor von der Berliner Humboldt-Universität wird die nie
bewiesene „Zweiquellen-Hypothese“ kritisieren, die behauptet, daß das Matthäus- und Lukasevangelium
auf das Markusevangelium und eine hypothetisierte Quelle Q zurückgehen.
Der Wiener Bibelwissenschaftler
Karl Jaroš (64) behandelt das Vermächtnis der Augenzeugen des Christusereignisses in den vier Evangelien
und die apostolische Interpretation des Christusereignisses.
Der Trierer Kirchengeschichtler, Hw. Michael
Fiedrowicz (51), beschäftigt sich mit der Schriftauslegung bei den Kirchenvätern.
Der evangelikale
Neutestamentler Armin Daniel Baum (44) spricht über Pseudepigraphie und literarische Fälschung im frühen
Christentum. Baum unterrichtet an der Freien Theologischen Hochschule Gießen.
Der ehemalige Mainzer
Neutestamentler Marius Reiser (55) wird über den geistlichen Sinn der Heiligen Schrift referieren.
Reiser
hat seine Professur jüngst niedergelegt, weil er die Nivellierung des Studienganges Katholische Theologie
im Rahmen des Bologna-Prozesses nicht mittragen will.
Der aus Kärnten stammende Pater Michael Weigl
wird zwei geistliche Vorträge über Gottes- und Nächstenliebe in den biblischen Texten der klassischen
römischen Liturgie halten.
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58 Lesermeinungen
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#58 Celebration 00:35:46 | Mittwoch, 22. Juli 2009
@ Brandenburgis oder gar Elijahu? wer weiß? Tja, Sie brauner Neidhammel, da kucken Sie aber, ne? Nur
weil Sie nicht haben können, was ich habe, flippen Sie hier total aus – Sie brauner Rechtsaußen-EvangelikaleChristen-Vernichtenwollender
Pöbel. Da haben Sie die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht – lesen Sie doch mal die Hl. Schrift – dann
bräuchten Sie hier nicht diesen totalen brauen Shice zu verzapfen. Gehen Sie doch zu Ihrem braunen Pöbel
und lassen sie anständige Leute in Ruhe! So was wie Sie braucht eh keiner!
Fazit dieses Threads: Hier sind die wahren katholischen Theologen versammelt – und Rahner ist ein Dämelsack!
Lassen wir die Ultras in diesem ihrem Glauben und wünschen wir ihnen viel Freude und Erbauung, wenn sie
sich demnächst bei ihrem Konventikel namens Sommerakademie gegenseitig beweihräuchern und bestätigen
und nostalgisch in vorkonziliarem Dunst schwelgen können. Es gibt schließlich auch so genannte Retro-Partys,
wo sich die TeilnehmerInnen ins Outfit aus den „Goldenen Zwanzigern“ kleiden und eine Nacht lang die Comedian
Harmonists hören, Shimmy tanzen etc. und dabei viel Freude haben. Andernorts verkleiden sich biedere
Bürger für ein Wochenende als „Römer und Germanen“ und spielen ein Stück Varusschlacht bei Met und
Speck; warum nicht – ist doch ein nettes harmloses Vergnügen. Ebenso wie die Sommerakademie.
Konzilsbrüder und -schwestern, Guten Morgen, tun Sie etwas für Ihren vielleicht noch in Ansätzen vorhandenen
katholischen Restglauben und melden sich zur Sommerakademie an. Sie werden einiges zu lernen haben, denn
die Vorstellung, was ist „katholisch“ ist, ist nach der Räubersynode ins Wanken geraten. Man sucht, was
denn nur „katholisch“ sein könnte, vielleicht die Verhältnisse in Linz? Sehr konziliar und damit ein
Vorbild, das es auszuwischen gilt!
#55 Alois Bischof 01:07:07 | Dienstag, 21. Juli 2009
Der Fanatismus der Rahner-Schüler und ihre Angriffe gegen Neo-Thomisten als „Reaktionäre“ lässt in
dieser Diskussion darauf schliessen, dass Rahner kein römisch-katholischer Theologe war, sondern eher
Begründer einer eigenen neomodernistischen Sekte – die mit eigenen Exkommunikationsmechanismen auftritt.
Übrigens ist Karl Rahner SJ wohl wirklich der letzte, der etwas von Exegese und Textkritik verstand.
Wie auch De Lubac und vor allem Urs von Balthasar und Congar hauptsächlich Schwärmer und Poeten waren,
und schlechte dazu. Keine Systematiker. Keine Analytiker, und schon gar keine empirische Wissenschaftler
im Sinne der modernen Geschichtsforschung. Gegner der römisch-katholischen Interpretation der Hl. Schrift
und der römisch-katholischen Theologie, sind natürlich wohl willkommen in Schönenberg (NRW) und können
dort – wenn sie sich angemessen benehmen – auch Fragen stellen. Oder traut man sich da nicht, wenn die
„aufgeklärten“ Progressisten einen nicht umkreisen, und wenn konservative Wissenschaftler und Kritiker
sogar antworten dürfen und keine neomodernistische Akademiediktatur vorherrscht? Das Lager der Gegner
der Kirche, der antikatholischen Kräfte in der Konzilskirche und der bundesrepublikanischen Politik,
hat wohl Angst bekommen?
Ich gebe zu, dass ich von seiner Theologie nichts verstehe, seine Weltsicht hat mich beeindruckt. LM.:
rahner betreibt immanenztheologie diese führt zum pantheismus und letztlich zum atheismus Ist die Immanenztheologie
nicht bloß ein Tot-Schlagwort? Ihr Konservativen bräuchtet euch nicht davor zu fürchten, dass die katholische
Kirche von außen verändert, missioniert wird, dass sie Teil einer pantheistischen Religion wird, wenn
ihr den anderen Menschen ihre Gottesverehrung mit ihren Priestern ohne Konkurrenzneid freiwillig zugestehen
würdet. DAS wenigstens bleibt euch schlußendlich ohnedies nicht erspart denn Gott hat euch bereits so
als Sünder bis zur Blamage geschwächt, dass ihr nicht mehr durchhalten könnt. Akzeptiert die anderen
neben der katholischen wenigstens ehrenhaft. Sonst springen tatsächlich noch die letzten Katholiken ab,
letztlich zum Atheismus.
@LM: Aus Pantheismus muss nicht zwingend Atheismus entfaltet werden! Nicht wenige Menschen sind – gewiss
über Umwege – über den Pantheismus zum Glauben an den Dreieinigen Gott gekommen!
@Grätschen Vergesen Sie’s, ich muß als historiker fast nur trockene Lektüre konsumieren. Das hat mit
Rahners demagogischen Spei-Dreck nun wirklich nicht das geringste zu tun. Ein krimineller, völlig diabolischer
Schreibtischtäter. Dagegen war Rosenberg ein Waisenknabe.
@Brandenburgis: Sie stehen ziemlich allein mit Ihrer Ansicht zu Rahners Formulierungskunst… Allerdings
habe ich Verständnis für Ihre „Rezeptionsfähigkeit“. Jemand, der an Currywurst mit Fritten oder Haxe
mit Kraut und Knödeln gewöhnt ist, verzieht erfahrungsgemäß den Mund und macht „Ihhh“, wenn ihm Austern
serviert werden. Lesen Sie doch zur Erholung von Rahner mal Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ – wie schon
der Titel dieses Bestsellers sagt: In jenem Buch geht’s nicht so „trocken“ zu wie bei Rahner!
Gretchen – Lehrer und Schüler, erkennen Sie da vielleicht ein Zusammenhang oder hängen beide beziehungslos
im luftleeren konziliaren Experimentierclub, den Sie bestaunen? Hoffentlich erwachen Sie nicht plötzlich
aus ihrem Traum und entdecken, ich bin betrogen worden, aber ich wollte das ja so, Raaaahner schreibt
sooo nett, nur nicht katholisch!
Die Rahner-Lektüre überfordert mich allerdings. Weil ich nach wenigen Worten zu kotzen anfange. Rahner
ist gesundheitsschädlich. ICh streite auch ab, daß er jemals einen sinnvollen Satz in der Lage war zu
formulieren. Gedanken-Müll eben. NIchts von katholischer Klarheit, nichts von Brillanz. grauer Müll,
Sondermüll. Dreck.
@Brandenburgis: Die Rahner-Lektüre überfordert Sie offenbar. Ich empfehle Ihnen das Büchlein: „Rahner
verstehen“ von seinem Schüler Herbert Vorgrimler. Das ist auch von Halbgebildeten relativ gut zu verdauen.
<Loriot> ACH </Loriot> Rahner ist doch gar nicht aus Bayern Manchmal ist kreuz.net richtig humorvoll.
Das habe ich hier°° schon einmal erzählt: mit dem Herrn Professor verbindet mich ein interessantes
Detail, das ich zufällig in einem Radiointerview in einem Stau gehört habe: Wenn es plötzlich keinen
Fußball mehr gäbe, er würde es monatelang nicht bemerken.
Paulaner: Rahner ist doch gar nicht aus Bayern, sondern aus Freiburg/Breisgau und war lange in Innsbruck
und in München tätig. Aber bayerisch ist er nicht…
@Paulaner Schon die Begriffe „Öffnung“, „Synthese“ und „Dialog“ beweisen, daß ich mit meiner Einschätzung
völlig richtig liege. Im übrigen war Rahner wohl aus dem Breisgau, also wohl eher „Österreicher“ als
„Bayer“.
Dem „Brandenburgis“ ist der Karl Rahner nicht geheuer ) Brandenburgis: Wie seine Ordensoberen und Bischöfe
diese vertrocknet griesgrämige Gestalt haben fördern können, das werde ich nie begreifen. Dazu zitiere
ich aus Wikipedia: <cit> Er wirkte bahnbrechend für eine Öffnung der katholischen Theologie für das
Denken des 20.Jahrhunderts</cit> <cit> versuchte er eine Synthese der theologischen Tradition mit dem
Denken der Moderne.</cit> <cit>Er kritisierte zunehmend Missstände innerhalb der katholischen Kirche,
förderte die internationale theologische Kommunikation und trieb den Dialog der Theologie mit den Naturwissenschaften
und dem Marxismus voran.</cit> Dem Brandenburger hingegen war er „wahrscheinlich“ nur zu bayrisch.
Nach Lektüre des Denzingers kann ich allerdings nicht erkennen, daß „Divino aflante Spiritu“ eine kirchenfeindliche
Methodik erlaubt. @Gotthard Ich habe allerdings Rahner gelesen, sogar Volumina seiner großartigen „Gesamtausgabe“
aus der Bibliothek heimgeschleppt um sie zu studieren. Das waren allerdings die langweiligsten und deprimierendsten
Stunden meines Lebens. Der Mann ist ein verkopfter Vielschreiber ohne jeden kirchlichen Sinn, völig in
seinen modernistisch-progressistischen Ideologemen gefangen. Wie seine Ordensoberen und Bischöfe diese
vertrocknet griesgrämige Gestalt haben fördern können, das werde ich nie begreifen. Für die Entfaltung
der kirchlichen Lehre hat er weniger geleistet als eine beliebige Putzfrau bei der Kurie.
UUPS! – ET ORBI – Der KetzerSpiegel Nr. 30 Politbarometer: Deutschland deine Schwule – gleichauf – Platz
6 = Wowereit + Westerwelle Seite:30 Fußball: Die Suspendierung eines schwulen Schiedsrichters in der
Türkei Seite:105 DER Ketzer SPIEGEL – IRAN Ausgabe 30-2009: Legal gesponserter Gratis Download hier: www.torrent-tatty.ir/index.php?board=150.0 Frei von zionistischer Werbung und Spyware.
was guckst du? Brandenburgis: alle evangelikalen Gemeinchaften schon recht bald komplett verbieten zu
lassen! ach wie troorüsch, dass man dich nicht komplett verbieten läßt. Eine Frage des Abwägens:
Kreationisten gegen Kreationisten.
@Celebration Ihre Äußerungen bestätigen mich in den Aktivitäten, alle evangelikalen Gemsinchaften
schon recht bald komplett verbieten zu lassen! Dies würde auch die braune Gefahr mindern.
Soilen der Wissenschaft stürchzen sehen macht mir Froide wassers: Ist doch schon ein Wunder, wenn Sie
eine Vorstellung hätten, was so etwas überhaupt macht: alte Texte übersetzen, hab ich mal gelernt
und damit allerlei Klugscheißer zur Weißglut bringen, die eine feste Vorprägung haben = denen die Übersetzungen
nicht in den Kram passen. Mir gefällt das deswegen besonders, weil ich ein Fan des „ES STEHT GESCHRIEBEN“-Veräppelns
bin. Überall, wo einer der einstens „geschriebenen Genauigkeit“, den Säulen der Wissenschaft, ein Schnippchen
schlägt, da jauchzet und frohlocket mein Herchzelein.
@ Brandenburgis Deutschland braucht Menschen wie mich! Ehrlich, fleißig, treu, Steuern zahlend, sozial
engagiert (ehrenamtliche Arbeit in einer JVA), politisch engagiert (gegen rechts und braun) vor allem:
Sich in der Hl. Schrift auskennend, weil täglich lesend! So jetzt enteignen Sie mal schön, nehmen mir
meine öffentlichen Rechte, verbieten unsere Gottesdienste. Anonym können Sie ja schön alles verbieten,
aber anscheinend sind Sie ein armes, bemitleidenswertes, katholisches Mitläuferwürstchen ohne eigene
Meinung. Sie geben ja nur wieder, was Ihr Stammtisch Ihnen vorblubbert. Ach ja: Trinken sie demnächst
nicht wieder so viel, denn: Steter Tropfen höhlt die Leber!
Aber Paulaner, wollen Sie hoch intelligentes Geschöpf des Herren nun auch noch beurteilen, wer Altphilologe
ist. Ist doch schon ein Wunder, wenn Sie eine Vorstellung hätten, was so etwas überhaupt macht: „Alt –
philologe“, hat bestimmt etwas mit „alten „ Briefmarken zu tun, nicht wahr oder ist er ein „Alt – gläubiger“.
Mein Gott, Weißbiertrinker, was das wohl ist, hoffentlich kein verdorbener Döner!
@ Alois Bischof Pius XII. hat die historisch-kritische Methode der „modernen Art“ und der Leugnung niemals
erlaubt. Glückwunsch! Anscheinend haben Sie die Enzyklika „Divino afflante Spiritu“ gründlich gelesen,
wenn Sie so genau wissen, was drinsteht und vor allem, was nicht drinsteht. Die Artikel im LThK der 2.
(vorkonziliaren!) und der 3. Auflage sagen etwas anderes. Im übrigen verwechseln Sie mich mit einem Kollegen.
Ich selbst war nie bei der Dt. Bischofskonf. tätig. Und der Ton Ihres Beitrags scheint mir mit „Bellen“
sehr viel genauer beschrieben als meiner.
nun, solange er nicht lehrt, keine Priester ausbildet … zeigen diesen Altphilologen als Theologen, der
er nicht ist – aber wohl sehr gerne wäre. … produziert er keine Scherben. Da ärgert er nur die Profi. Nichts als Ärger mit der Theologie.
@Gotthard Die Liste seiner Publikationen in einschlägigen Organen wie „Theologisches“ und den „Mitteilungen“
des Pius-Vereins zeigen diesen Altphilologen als Theologen, der er nicht ist – aber wohl sehr gerne wäre.
Zumindest hat er den „Theologen“ da ordentlich die Leviten gelesen wo sie sich als Altphilologen aufspielen,
was sie nicht wirklich sind! Mit dem Buch Barth, Heinz-Lothar: Die Mär vom antiken Kanon des Hippolytos
ist der Modernismus ca. zu 99% entzaubert. Der Rest ist eh nur fauler Budenzauber! Was für ‘n Mann, der
den Modernismus als Einmannveranstaltung wegpustet. Es setzt freilich voraus, dass man es zur Kenntnis
nimmt und eine wenig Verstand hat!
@nixnutz Vielleich ist Herr Barth nicht ganz ausgelastet. Ich weiß nicht, wie Herr Barth ausgelastet
ist. Aber es scheint so, als wenn nicht. Die Liste seiner Publikationen in einschlägigen Organen wie
„Theologisches“ und den „Mitteilungen“ des Pius-Vereins zeigen diesen Altphilologen als Theologen, der
er nicht ist – aber wohl sehr gerne wäre.
@ Gotthard Wieviel Studenten hat er denn da? Als vor ein paar Jahren die Ausbildung fürs Lehramt in Bonn
aufgegeben wurde, war bei den Altphilologen recht wenig los. Vielleich ist Herr Barth nicht ganz ausgelastet.
@monti Sofern ich recht informiert bin, ist Dr. Barth Dozent an der Uni Bonn. Damit dürfte die Bezeichnung
„Oberstudienrat“ falsch sein. Herr Barth ist Oberstudienrat im Hochschuldienst, und an der Uni Bonn für
Sprachkurse in Latein und Griechisch zuständing.
@Alois Bischof Es wird dich vielleicht wundern, aber mich hat ein Buch des Rudolf Bultmann ich glaube
es war „Das Urchristentum im Rahmen der antiken Religionen“ Zürich 1949 (allerdings als einer von mehreren
Anstößen) zurück zur Tradition gebracht. Das ist ein so unwissenschaftliches Dahergeeiere, wer gewohnt
ist mit wissenschaftlichen Texten umzugehen, sieht schon nach den ersten paar Dutzend Seiten, dass er
es nicht mit einem seriösen Wissenschaftler sondern mit einem Propagandisten übelster Sorte zu tun hat.
Getroffene Hunde bellen Die hier anonym hetzenden und agitierenden Theologen in hauptamtlichem Dienste
der Deutschen Bischofskonferenz fürchten sich schon, daß einige Hundert zuhörer ihrer „historisch“-„kritischen“
„Methode“ der Pseudowissenschaft bald keinen naiven Glauben mehr schenken werden, sondern bei den Tatsachen,
den schriftlichen Zeugnissen bleiben ohne Vorurteile des theologischen Liberalismus (des heutigen Neomodernismus).
Pius XII. hat die historisch-kritische Methode der „modernen Art“ und der Leugnung niemals erlaubt. Gegen
eine angepasste und neutralistierte Textkritik gibt es auch keine Einwände – jedoch sehr wohl gegen ideologisierte
Lektüre und Forschung der Heiligen Schrift. Pius XII. war kein Modernist und auch kein Modernistenförderer.
Noch Josef Kardinal Frings hat sich als „Integralist“ vorgetan im Vatikan 1953, aber schon 1964 war ihm
auf einmal die Herz Mariens-Weihe Deutschlands zu „gefährlich für die Ökumene und die Einheit mit unserer
protestantischen Brüdern“. Unglaublich. Es gab tatsächlich auch eine „amtliche“ Konversion vieler Hierarchen.
Das Problem der Autorität. Denn der Neomodernismus war unter Roncalli in die vatikanische Bürokratie
siegreich hineingeraten und dominierte schon ab 1960.
@Celebratiopon Verbieten bedeutet folgendes: Sie genießen keine öffentlichen Rechte mehr. Ihre Grundstücke
und Vermögen werden enteignet. Der öffentliche Kultus wird verboten. Und dann ist Schluß mit dieser
schäbigen Veranstaltung. Die NSDAP darf ja auch nicht öffentlich wirken. Evangelikale sind nun wirilich
das Letzte was Deutschland braucht. Gehen Sie doch nach USA oder Rußland.
@Gotthard dieser hochinteressante und für das Glaubensleben sehr relevante Vortrag ist eine Abwechslung
im Leben des Oberstudienrates für Griechisch und Latein. Sofern ich recht informiert bin, ist Dr. Barth
Dozent an der Uni Bonn. Damit dürfte die Bezeichnung „Oberstudienrat“ falsch sein. Ich lasse mich aber
gerne eines besseren belehren.
@ Brandenburgis @Celebration Evangelikale „glauben“ nicht, sie fühlen nur irgend etwas ganz veschwommen …
Schade, daß man sie nicht verbieten kann … dafür würde ich sogar allerhand Muselmanen in Kauf nehmen.
Naja, Sie wissen nicht, was Sie da schreiben. Ich gehöre z der Personengruppe, die sie verbieten lassen
wollen, also, was machen sie mit mir? Rädern? Teeren? Federn? Vierteilen? Oder haben Sie eine eigene
Idee, wie man Meinesgleichen ausrotten soll und statt dessen die friedliebenden Muselmanen sich wie die
Karnickel vermehren lassen – auf dass die letzte katholische Kirche einstmals eine Moschee wird? HÄ?
Gibts ne Antwort? Oder verschlägt es Ihnen die die Sprache?
Aber Gretchen, Sie kennen Herrn Dr. Barth leider überhaupt nicht. Er ist ein durch und durch wissenschaftlich
exakt arbeitender und denkender Philologe, der selbstverständlich auch nur das feststellen kann, was
sich wissenschaftlicher Erkenntnis erschließt. Sie, Gretchen wie viele in die Irre geleiten Konzilsler
verschließen sich der Erkenntnis, dass es die Kirche Christi – lateinisch römische Patriarchatskirche –
nicht mehr in ihrer vollen Katholizität gibt. Das gilt im übrigen für die sogenannten Unierten Ostchristen.
Hatte heute das „Vergnügen“ eine maronitische Sonntagsveranstaltung mir anzusehen: Mahltisch, Zelebration
zum Volk, Frauen als Messdienerinnen usw. Gretchen, haben Sie nun noch Fragen?
Und noch ein Hetzer: H.L.Barth. Seine in wissenschaftlichem Duktus verbrämten Anwürfe gegen den verdienten
Johannes Paul II. und gegen den wahrhaft verehrungswürdigen Karl Rahner sind ein Übel! Nun ja, bei den
Studientagen trifft Barth gewiss auf eine Schar brav applaudierender Gesinnungsgenossen. Im Rahmen einer
ernst zu nehmenden theologischen Veranstaltung müsste B. vermutlich, um eine positive Resonanz zu erhalten,
ein Grüppchen Claqueure mitbringen.
H.L. Barth Den Eröffnungsvortrag hält der Bonner Altphilologe und Organisator der Tagung, Heinz-Lothar
Barth. Er spricht zum Thema „Die Beziehung von Altem und Neuem Testament anhand des Sternes von Bethlehem“.
dieser hochinteressante und für das Glaubensleben sehr relevante Vortrag ist eine Abwechslung im Leben
des Oberstudienrates für Griechisch und Latein.
@Brandenburgis: Pius XII. war zumeist ein ernster Mensch. Aber über den „verkappten Modernisten“ hätte
er wahrscheinlich so laut gelacht, dass Pius X. in seinem Glassarkophag im Petersdom aufgewacht und rausgelaufen
wäre, um im Café St. Pietro einen Latte Macchiato zu trinken – und dann mitzulachen.
DAs spricht eher … … gegen Pius XII. der eh ein verkappter Moderinist und Modernistenförderer gewesen
ist. KIrchlich ist diese M“Methode“ jedenfalls nicht.
@ Alois Bischof Es hat zwar lange gedauert, bis die historisch-kritische Methode der Bibelauslegung in
der katholischen Kirche anerkannt wurde, aber 1943 war es endlich soweit: Pius XII. veröffentlichte die
Enzyklika „Divino aflante Spiritu“. Das war ca. 20 Jahre vor dem 2. Vatikanum.
Eine gesunde Konkurrenz… …und persönliche Initiativen als Ergänzung oder Alternative zu dem an so
manchen Orten um sich selbst kreisenden Universitätsbetrieb hat der Menschheit noch nie geschadet und
hat zudem schon oft gesundend und aufklärend auf von öffentlichem Zuschuss getragenen Betrieb zurückgewirkt,
wie die Kirchen- und Geistesgeschichte lehrt. Ich freue mich auf die später wohl in der „Kirchlichen
Umschau“ abgedruckten oder reflektierten Referate der Schönenberger Sommerakademie.
Mit welchem Nutzen? „…nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was
nicht bekannt wird.“ [Matt 10,26 www.uibk.ac.at/…raum/bibel/mt10.html] Diese Psychowissenschaftler,
ich nenne sie mal so, haben entweder Glauben oder sie haben ihn nicht. Dazu braucht es keine Pius Lehrmeister,
die dem Papst Widerstand leisten.
Archäologen und Bibelwissenschaftler wissen bereits, daß die „historisch-kritische Methode“ meistens
auf eine Ideologie- und Zeitgeistbedingte Auslegung der Zeugentexte hinausläuft, und daß diese „Methode“
genausowenig wissenschaftlich ist, wie z.B. die marxistische Soziologie (die sich auch als einzig Wissenschaftliche
ausgab zu ihrer Zeit). Archäologen und Theologen die im Kontext der damaligen und heutigen Zeit forsch(t)en,
und z.B. zwischen Gnosis und Orthodoxie zu unterscheiden wissen, glauben schon längst an der Zuverlässigkeit
der Bücher der Heiligen Schrift. Aber in der Bundesrepublik gibt es eben sich selbst als „wissenschaftlich“
bezeichnende pseudowissenschaftliche und totalitäre „Theologen“ und Bibelausleger, die eine Gegenstimme
(d.h. die Bestätigung der historischen Zuverlässigkeit) nicht ertragen wollen, und deswegen ihre Kritiker
als „Konservative“ oder „Ewiggestrige“ oder „Halbwissenschaftler“ ausgrenzen wollen. Das gleiche geschieht
in Politik und der Geschichtswissenschaft, z.B. der Fall Ernst Nolte in der Bundesrepublik. Wenn es für
die Phalluskult-Freigläubige unbequem wird, muß die heute übliche Meinungsdiktatur her. Die Schönenberger
Sommerakademie besitzt den höchsten Grad an populär-wissenschaftlichem Charakter, der eine solche Tagung
haben kann. Vor allem, weil die Zuhörer zwar Akademiker aber nicht alle Theologen und Neutestamentler
sind. Credo quidquid dixit Dei Filius; nil hoc verbo veritatis verius!
Vielleicht auch nicht Sehr geehrte Frau Gretchen, vielleicht würde der Papst aber auch abwarten, was
z. B. sein langjähriger Bekannter Fiedrowicz so zu sagen hat?
Ultras unter sich: Die Schönenberger Sommerakademie. Bei dem Scheiß, der da verhackstückt wird, würde
unser guter Benedikt XVI. – als ernst zu nehmender, brillanter Theologe meine ich – schreiend hinauslaufen!
@ Inabikari Traktate der Christengemeinschaft kenne ich nicht, wohl aber habe ich den Begriff „Christusereignis“
schon öfters in Veröffentlichungen katholischer und evangelischer Theologen gesehen. Ich glaube nicht,
daß die von Anthroposophen abgeschrieben haben. Ob sie voneinander abschreiben, weiß ich nicht.
Christusereignis? Den Begriff „Christusereignis“ kenne ich bisher nur aus Trakaten der von den Anthroposophen
gegründeten „Christengemeinschaft“. Zieht jetzt die Anthroposophie über die „Altgläubigen“ in die katholische
Theologie ein?
@Celebration Evangelikale „glauben“ nicht, sie fühlen nur irgend etwas ganz veschwommen … Schade, daß
man sie nicht verbieten kann … dafür würde ich sogar allerhand Muselmanen in Kauf nehmen.
@ Brandenburgis Sie haben Recht: Diese Veranstaltungen SIND Gotteslästerung! Kein glaubender „Evangelikale“
wird sich solchen Lästerungen auch nur sekundenlang aussetzen!
Das ist alles Schnee von vorgestern, sprich aus dem 19. Jh. Außerdem: Wie können denn „Evangelikale“
an „altgläubigen“ Veranstaltungen teilnehmen? Das grenzt an Gotteslästerung!
Theologie betreiben ohne Sinn und Verstand Der Neutestamentler Ulrich Victor von der Berliner Humboldt-Universität
wird die nie bewiesene „Zweiquellen-Hypothese“ kritisieren, die behauptet, daß das Matthäus- und Lukasevangelium
auf das Markusevangelium und eine hypothetisierte Quelle Q zurückgehen. Es ist tatsächlich SKANDALÖS
dass diese sogenannte Quellenhypothese Q überhaupt noch an den Universitäten gelehrt wird. Und das schlimmste
daran: diese Dummschwätzer massen sich an zu behaupten, ihre rein spekulative sei auch noch seriöse
Wissenschaft! Ein Koloss der auf tönernen Füssen steht. Keiner kritischen Betrachtung hält so ein Unsinn
stand. Pseudowissenschaft vom Feinsten also, mit dem Ziel, den katholischen Glauben in den Menschen zu
zerstören. Man kann angesichts der renitenten Weigerung auf Kritik einzugehen den Professoren und Bischöfen
nur unterstellen dass sie bewusst so handeln und mit boshafter Absicht.
Prof. Reiser sollte viele nachahmen!!! Denn der sog. Bologna-Prozess (Masterstudiengänge und Baccelor-Abschlüsse)
entkulturiert die Wissensvermittlung und fördert „Fachidioten“; eine halbwegs universale Grundbildung
bringen – meiner eigenen Erfahrung bin ich schuldig dies zu sagen – die wenigsten (außer-)bayerischen
Abiturienten / Maturanten noch mit. Durch die Beschränkung auf das Minimalwissen, mit dem diese sogen.
„Akademiker“ dann auf die Leute losgelassen werden geht auch in der Bildung schon an Hauptschulen immer
mehr Tiefe an kulturellem Universalwissen verloren. Viele dieser künftigen Lehrer wissen ja nicht mal
ob Karl der Grosse vor oder nach Napoleon gelebt hat . Habe ich im Kolloquiem selbst erlebt – und noch
viele, viele weitere Beispiele. – Bravo Herr Prof. Reiser – ein sehr gutes Beispiel: man sollte die Doofen
sich selbst überlassen. Nun ist die Bequemlichkeit und Geistesbegrenztheit auch noch auf die Uni gehoben
worden; dort war sie zwar immer bei gewissen Subjekten, doch jetzt ist es legal – Verblödung auf Rezept…
Nur sehr wenige begreifen, wie es mit dem dt. Bildungsniveau bald bergab gehen wird… Grauenhaft …
was wir da unsren Kindern mit den Abgängern dieser Lehrgänge antun… Was kann ein kulturell und religiös
wertfreier weil – man muss es sagen – doofer einem Kind anderes beibringen als ständig nur oberflächliches
Defizitwissen. Diese Gesellschaft wird immer oberflächlicher werden und dümmer. Aber die wahrhaft „Gerissenen“
dieser Welt werden sich das sehrwohl zu Nutze machen !!!