Kommentar
Bamberger Neutestamentler breitet seine Theologie aus
Das Niveau der theologischen Fakultäten in Deutschland fällt ins Bodenlose. Das zeigen peinliche öffentliche Stellungnahmen deutscher Amtstheologen. Ein Kommentar.
Private Webseite von Joachim Kügler
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(kreuz.net) „Jesus ist kein Mensch des Ausschlusses. Er überwindet Grenzen. In der Kraft Gottes führt er jene in die Gemeinschaft zurück, die ausgestoßen sind.“

Mit Platitüden dieser Art bediente Hw. Joachim Kügler (51) die Leser der Osterausgabe des Mitteilungsblattes des Pfarreien-Verbundes Erlanger Mitte.

Hw. Kügler unterrichtet seit Oktober 2008 Neues Testament an der Universität Bamberg.

Die im Juni 2006 stillgelegte Bamberger Katholische Fakultät wird gegenwärtig als „Institut für Katholische Theologie“ der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften weitergeführt.

Am 16. Juli hielt Hw. Kügler in Bamberg seine Antrittsvorlesung zum Thema „Von der Gottesgemahlin des Amun zur Braut Christi. Warum es sich für Frauen lohnte, nicht zu heiraten“.

Der Anlaß wurde mit afrikanischer Musik und Sekt umrahmt.

In dem Pfarrbrief-Osterbeitrag wünscht sich Hw. Kügler mit doppelter Verneinung: „Keine Exkommunikation für niemanden!“

Die Exkommunikation sei im Grunde immer „»jesusfernes« Tun“, eine Art Sündenfall der Kirche – simplifiziert der Theologe:

„Eigentlich müßten also alle glücklich sein, wenn der Papst die Traditionalisten wieder in die Kirche integriert.“

Die altliberale Jeremiade folgt erwartungsgemäß auf dem Fuß: „Daß die meisten von uns dies trotzdem nicht sind, liegt an der Einseitigkeit, mit der solche Gnade verteilt wird.“

Wie bitte? Empfindet Hw. Kügler für den vom Vatikan geduldeten und von den Deutschen Bischöfen geförderte altliberalen Endsieg in allen Institutionen der deutschen Amtskirche keine Dankbarkeit?

Wie kann er angesichts der Faktenlage auf eine ausgestossene Randgruppe neidisch sein, die ihr kleines Umfeld ohne Kirchensteuer und Förderung von oben mit eigenen Kräften aus dem Nichts aufgebaut hat?

Die altliberale Machtübernahme war in Deutschland so vernichtend, daß man zum Beispiel die Theologieprofessoren katholischen Bekenntnisses in dem Land an einer Hand abzählen kann.

In welchem Ausmaß die altliberale Machtkirche in Deutschland vom Glauben abgefallen ist, zeigt Hw. Küglers skurriles Anliegen:

„Die sieben Frauen, die sich vor einigen Jahren unerlaubt zu Priesterinnen weihen ließen und sofort exkommuniziert wurden, hoffen bis heute vergeblich auf ihre Wiederaufnahme.“

Hw. Kügler redet von einer obskuren Gruppe, die einem obskuren Glauben anhängt und sich von einem obskuren „Bischof“ an einem obskuren Ort für eine obskure Organisation in einem obskuren Ritus zu einem obskuren Amt ernennen ließen.

Spätestens jetzt ist es mit Hw. Küglers Unlust auf Exkommunikation vorbei. Die Liebe zur Priesterinnen-Weihsekte läßt seinen Zorn gegen die altgläubige Piusbruderschaft hochkochen.

Hw. Kügler beschimpft die Altgläubigen politisch korrekt als eine „Gruppe mit antisemitischem, antidemokratischem und frauenfeindlichem Hintergrund“.

Seine Schimpfereien seien mit dem Hinweis unterbrochen worden, daß der Vater von Erzbischof Marcel Lefebvre – des Gründers der Priesterbruderschaft – von Hw. Küglers NS-Volksgenossen im Konzentrationslager gefoltert und ermordet wurde.

Hw. Kügler wirft den Lefebvristen noch nach, „das Zweite Vatikanum nicht anzuerkennen.“

In Wahrheit wird sich Hw. Kügler zwischen den Konzilien der Kirche und seiner Frauenpriester-Sekte entscheiden müssen.

Seinen theologischen Walkürenritt beendet er mit einem Appell an die angegrauten Leser des Pfarrbriefes:

„Hoffen, beten und streiten wir also dafür, daß unverzüglich alle Exkommunikationen aufgehoben werden und alle Ausgestoßenen wieder ihren Platz finden im Volk Gottes!“

Dann macht er Reklame für eine Internet-Unterschriftensammlung kirchenfeindlicher Dinosaurier .
      
22 Lesermeinungen
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#26   wassers   20:58:27 | Montag, 20. Juli 2009
Nein, Zweifler,
alle vom katholischen Glauben Abgefallenen gehören in diese Kategorie. Da sie ja noch „zweifeln“, besteht Hoffnung den katholischen Glauben zu halten oder ihn zu finden.
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#25   noch ein Landorganist   19:28:14 | Montag, 20. Juli 2009
iniser
wieder eine typische, weil völlig falsche Welteinschätzung.
Du nimmst duch selbst viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeelllllllllllllllllllllllllllllllllllllll zu wichtig :-S
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#24   Paulaner †   15:25:53 | Montag, 20. Juli 2009
ach – ich nicht, ich bin nicht im Krieg :-)
Sefirot: Paulaner: Wir sind ja jetzt nicht im Krieg
aber die Piusler :-@
Der Napoleon auch, in Rußland, www.youtube.com/watch?v=u2W1Wi2U9sQ vor 200 Jahren.
Danach tanzten sie in Wien auf dem Kongreß.
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#22   Sefirot   15:13:50 | Montag, 20. Juli 2009
Paulaner: Wir sind ja jetzt nicht im Krieg
Also sind die Erkennungszeichen nicht unbedingt erforderlich. Priesterliche Vollmachten werden auch nicht auschließlich per Weihe übermittelt. Darüber
können Menschen verfügen, so sie diese haben oder
auch nicht. Kleidungsstücke machen ebensowenig den
priesterlichen Menschen oder was man darunter versteht.
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#21   Zweifler †   14:41:36 | Montag, 20. Juli 2009
der kleine Eli ist doch nur neidisch …
… auf alle die die Pristerausbildung geschafft haben während er vom Seminar geflogen ist.
Deswegen sind alle bis zum Papst hinauf Häretiker.
… auf alle die in einer glücklichen Beziehung leben während er nur seine rechte Hand hat.
Deswegen behauptet er, daß sich während seines Studiums die Frauen reihenweise an ihn herangemacht haben und er sie natürlich alle hat abblitzen lassen.
… auf alle Schwulen und Lesben die ein selbstbestimmtes Leben führen.
Deswegen will er sie ja alle umbringen.
… auf alle die es im Leben zu etwas gebracht haben, während er ein Totalversager ist.
Deswegen seine kruden Allmachtsphantasien wie zB. das *Projekt Linz*.
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#20   Paulaner †   14:37:10 | Montag, 20. Juli 2009
Im Krieg! erkennt der Soldat! den Rang und den Feind an der Uniform.
Sefirot: Es kann ja wohl nicht an der Krawatte hängen…
Ich habe nicht rausgefunden, dass es Ihnen so direkt an der Krawatte gelegen hat.
:-)
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#19   Sefirot   14:32:28 | Montag, 20. Juli 2009
Es kann ja wohl nicht an der
Krawatte hängen, am Soutanenbeffchen oder am Collarkragen. Wenn die Tradinos meinen, nur ein
Priester in Soutane und Gardinenalbe könne
gültig zelebrieren…dann sollen sie den Gestalten
hinterher laufen…
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#17   St. Anton †   14:29:04 | Montag, 20. Juli 2009
@ Elijahu
Nur weil Du, Ellie, halbwegs lesen kannst, heißt das noch lange nicht, daß Du beurteilen kannst, was ein Theologe Ratzinger auf dem Kasten hat.
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#16   Paulaner †   14:27:59 | Montag, 20. Juli 2009
Prinzip Tiefkühltruhebibel oder Weisheit?
Sefirot: Was wollen Sie eigenttlich bei einem Krawattenpriester
Innerhalb der Theologie (und der Kurie!) kann ich mir gar nicht genug Weltoffenheit wünschen! Das muss die katholische Kirche von den Bibelfundies wesentlich unterscheiden: Um Gottes Willen keine geistige Beschränktheit!
Die Naturwissenschaft kann doch nicht ernsthanft der Lehre davonlaufen, das ist ja PERVERS! Woher kommt denn die Natur? Nur weil die Verwalter der Lehre stupide Funktionäre und Rechthaber sind. Denen gehört Feuer unterm Hintern gemacht.
o.O
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#14   Elijahu †   14:15:40 | Montag, 20. Juli 2009
Ungläubige auf katholischen Professorenstühlen
Bei solchen „Koryphäen“ kommt es auf den Inhalt dessen, WAS sie lehren überhaupt nicht mehr an.
Es geht an den theologischen Fakultäten rein nur noch darum, wer die spektakulärsten geistigen Luftsprünge vollführen kann, ein bischen wie auf einer Show mit dressierten Hunden. Wer kann am gewagtesten formulieren, wer kann am nahesten an die Häresie drankommen ohne die Grenze zu überschreiten.
Als rechtgläubiger Katholik, der die reine Lehre der Kirche verkündet, wird man es an einer deutschen Fakultät NIEMALS zu etwas bringen…
Jedesmal wenn heute ein deutscher Theologe den Mund öffnet, tanzt der Teufel Tango. Dass es überhaupt soweit kommen konnte dass UNGLÄUBIGE an katholischen Fakultäten lehren dürfen zeigt, wie weit der Verfall der RKK mittlerweile vorangeschritten ist.
Die meisten Bischöfe rekrutieren sich dann ja auch noch aus den Reihen dieser Häretiker. Einer davon: der jetzige Papst, der als Professor die krassesten Häresien verbreitet hat.
Dafür ist er dann vom Herrscher dieses Weltzeitalters, dem Teufel, fürstlich belohnt werden.
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#13   Sefirot   14:10:41 | Montag, 20. Juli 2009
Was wollen Sie eigenttlich bei einem Krawattenpriester
im Gegensatz zu einem Collar- oder Soutanenpriester herausfieseln.
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#12   Alois Bischof   14:05:57 | Montag, 20. Juli 2009
Krawattenpriester
Ist dieser Mann Priester oder einfach ein Theologe (d.h. heute ein Mitglied der „aufgeklärten theologischen“ Pseudowissenschaft an dt. „theologischen“ Fakultäten). Die Krawatte sagt schon vieles. Vor allem bei relativ „jungen“ Priestern im Alter von 51 Jahren.
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#11   Elijahu †   13:11:57 | Montag, 20. Juli 2009
Relativistenschwein
Die Exkommunikation sei im Grunde immer „»jesusfernes« Tun“, eine Art Sündenfall der Kirche – simplifiziert der Theologe:
„Eigentlich müßten also alle glücklich sein, wenn der Papst die Traditionalisten wieder in die Kirche integriert.“
Soso. Wie erklärt sich der Herr Professor dann Mt 18,15-20:
„Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.“
Das müssen ihm die Apostel wohl nachträglich in den Mund gelegt haben was, denn sonst passt es ja nicht zur Privattheologie des Herrn Professors. Was nicht passt, wird passend gemacht, gell?
Wenn er gerne Privattheologie betreiben möchte, kann er gerne machen. Ausserhalb der römisch-katholischen Kirche natürlich.
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#10   noch ein Landorganist   13:07:57 | Montag, 20. Juli 2009
iniser
willst du nicht mal konstruktiv sein und sagen, was dir an diesem Beitrag nicht passt statt immer nur zu keifen und zu heulen.
Vermute mal, in deinem Hirn ist auch nicht viel anderes als Scheiße. (warum schreibst du das nicht aus?)
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#9   auchdasnoch   12:19:14 | Montag, 20. Juli 2009
UUPS! – ET ORBI – Der KetzerSpiegel Nr. 30
Politbarometer: Deutschland deine Schwule – gleichauf – Platz 6 = Wowereit + Westerwelle
Seite:30
Fußball: Die Suspendierung eines
schwulen Schiedsrichters in der Türkei Seite:105
DER Ketzer SPIEGEL – IRAN Ausgabe 30-2009:
Legal gesponserter Gratis Download hier:
www.torrent-tatty.ir/index.php?board=150.0
Frei von zionistischer Werbung und Spyware.
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#8   Franz Kappes   12:05:31 | Montag, 20. Juli 2009
Peinliche Stellungnahmen
Nobody is perfect
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#7   monti   12:03:44 | Montag, 20. Juli 2009
timpressum
Genauso wie die Piusbruderschaft in Zaitzkofen…
Wer da keinen Unterschied sieht, dem ist nicht mehr zu helfen… :-S
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#6   Paulaner †   11:42:38 | Montag, 20. Juli 2009
Wann endlich werden die Katholiken katholisch!
Der verfluchte Ehrgeiz der „Gebildeten“, sich von den anderen „Gebildeten“ abzugrenzen, diese akademische Unsitte, stammt von der missionarischen Kirche.
>:)
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#5   Sefirot   11:35:44 | Montag, 20. Juli 2009
Kannibalismus pur: G*tt sei Dank, Joachim Kügler…
Mit Platitüden dieser Art bediente Hw. Joachim Kügler (51) die Leser der Osterausgabe des Mitteilungsblattes des Pfarreien-Verbundes Erlanger Mitte.
Ein wohlfeiles Thema und gut von Ostern her für die
Saure-Gurken-Zeit bestens konserviert, wenn die Gipshand des Papstes abgehandelt ist und die CSD-Umzüge in den großen Städten stattgefunden und in Linz auch nichts mehr künstlich Aufschrei erregendes im Detail darzustellen ist…
Da muss man dem lieben G*tt dankbar sein, dass es die aufgelassene theologische Fakultät in Bamberg gibt und den Theologen Joachim Kügler, um sich mit großer Fresslust auf ihn zu stürzen und ihn genüsslich zu verbraten…! Das ist Kannibalismus pur :-!
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#4   Lorenz   11:34:48 | Montag, 20. Juli 2009
Gegenüber der FSSPX gerieren sich die deutschen Bischöfe als beinharte Verteidiger der Disziplin
Gegenüber ihren Theologen bekommen sie leicht weiche Knie. Wo ist da der Fehler im System?
S.E. Haas hat erst kürzlich festgestellt: Ein Theologe muss immer zuerst ein kniender Theologe sein. Sonst könne er sich den heiligen Geheimnissen Gottes nicht nähern, außer in Ehrfurcht und Demut.
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#3   kreuzverhör †   11:30:19 | Montag, 20. Juli 2009
Das ist unser Mann
In dem Pfarrbrief-Osterbeitrag wünscht sich Hw. Kügler mit doppelter Verneinung: „Keine Exkommunikation für niemanden!“„Gruppe mit antisemitischem, antidemokratischem und frauenfeindlichem Hintergrund“.
Wo ist das Problem ?
Eigentlich müsste ihm die Piusbruderschaft doch auf die Schultern klopfen,diesem Einfaltspinsel,das ist ihr Mann.
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#2   timpressum †   11:24:57 | Montag, 20. Juli 2009
Piusbruderschaft
Hw. Kügler redet von einer obskuren Gruppe, die einem obskuren Glauben anhängt und sich von einem obskuren „Bischof“ an einem obskuren Ort für eine obskure Organisation in einem obskuren Ritus zu einem obskuren Amt ernennen ließen.
Genauso wie die Piusbruderschaft in Zaitzkofen…
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