Kommentar
Die Kreide hat nicht gereicht
Fuldaer Franziskaner schimpft. Wenn sie mit dem katholischen Glauben konfrontiert werden, dann ist es um die altliberalen Allesversteher und Toleranzanbeter geschehen. Ein Kommentar.
Pater Hadrian Koch auch der Webseite 'Kirche beim Hessischen Rundfunk'
Pater Hadrian Koch auch der Webseite ‘Kirche beim Hessischen Rundfunk’
(kreuz.net) Die letzte Ausgabe der Franziskaner-Postille „Unterwegs mit Franziskus“ hat erneut eine traditionsfeindliche Glosse von Pater Hadrian Koch OFM publiziert.

Pater Koch ist Sympathisant und Referent des antikatholischen „Fuldaer Kreises für eine offene Kirche“.

Sein Artikel steht unter dem anzüglichen Titel „Mein(e) EX“.

Zunächst frißt der Pater viel Kreide. Es klinge „förmlich befreit und gelöst, wenn nicht gar erlöst“ – wenn man von der Ex-Freundin oder dem Ex-Freund rede – setzt der Franziskaner an.

Auch in der Kirche gebe es „Exen“ durch die Exkommunikation, „die – wie das Wort schon sagt – die Kommunikation ausschließt, und über sie hinaus natürlich auch die Kommunion.“

Doch es sei die Aufgabe der Kirche, dem Verlorenen nachzugehen. Nach Pater Koch ist die Aufhebung einer Exkommunikation in Lukas 15 die Geste des Vaters mit den mütterlichen Zügen: „Sie geschieht ohne Demütigung.“

Diese gute Absicht sei das ehrenwerte Motiv des Papstes im Umgang mit den Hirten der Piusbruderschaft und der Herde, die ihnen folgt – erzählt der Pater noch ganz lammfromm.

Doch dann zeigt er seine altliberalen Wolfszähne: „Die Geisteshaltung nicht nur des Bischofs Williamson, sondern auch manch anderer Repräsentanten und Mitglieder dieser Bruderschaft deutet jedoch nicht daraufhin, die ausgestreckte Hand zu ergreifen.“

Er legt noch eins drauf: „Kein Medium ist so mit dem Papst umgegangen, wie es jene tun, die doch die bessere katholische Kirche sein wollen.“ Beispiele gibt der Pater keine.

Dafür schimpft er aus Leibeskräften: „Liturgische Handschuhe, aparte Spitzentextilien, übereinander getragene barocke Meßgewänder, die voluminös-pittoreske »Cappa magna« – zu Deutsch: Schleppe – und der Aufzug liturgie-militärischer Ordonanzen sind weniger ein Abbild des himmlischen Jerusalem als die Demonstration menschlicher Eitelkeiten.“

Die Cappa magna wird nur von Kardinälen und Apostolischen Nuntien getragen, von denen es in der Piusbruderschaft freilich keine gibt.

Es ist ferner unklar, warum neugläubige Juttesäcke das himmlische Jerusalem besser abbilden sollten als Spitzentextilien und barocke Meßgewänder.

Das Fazit des Paters kann man nicht auf ihn selber anwenden: „Am Ende schaut die Liebe hilflos zu, ohne deshalb aufzuhören, Liebe zu sein.“

Sein Unverständnis für die Katholische Tradition kompensiert Pater Koch mit Sympathien für „treu katholische“ Ehebrecher.

Treuherzig spricht er „von den vielen »Exen«, die treu katholisch und nicht gegen den Papst, sondern nur vom Pech verfolgt sind wie zum Beispiel viele Geschiedene und Wiederverheiratete.“

Die Ehe als Glücksspiel? Die „Wiederverheiratung“ als Ergebnis des Zufalls?

Wie schnell man doch eine Ausrede zur Hand hat, wenn man nur eine Ausrede finden will.
      
55 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#56   Gretchen †   09:52:08 | Samstag, 25. Juli 2009
Recht hat er, der @catholic:
„Lebendige Kirche ist gefragt
und nicht das ranzige Geschlamp eitler Pfaffen.“ Es gab mal ein sehr schönes Propaganda-Plakat der Sowjetunion mit der Aufschrift „Lenin säubert die Welt“: Zu sehen ist eine Weltkugel, auf der Lenin mit einem harten Schmutzbesen diverse unsympathische Typen ins Nichts wegkehrt. Mit dabei: Ein so richtig typisch fetter eitler Pfaffe im Ornat. So eine richtig „ranzige Ratte“! Immer, wenn ich von der Pius-Bande höre, denke ich an das Plakat und wünsche mir so einen Kehrbesen, wie ihn Lenin schwang.
Redaktion benachrichtigen
#55   Blackspider   03:01:34 | Samstag, 25. Juli 2009
Gretchens „Marsch durch die Institutionen“
und über Leichen :-@
Keine Sorge, Gretchen Huber, Sie werden Ihre „Ernte einfahren“ :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#54   catholic   00:33:21 | Samstag, 25. Juli 2009
Recht hat der Franzikaner
Lebendige Kirche ist gefragt
und nicht das ranzige Geschlamp eitler Pfaffen.
Redaktion benachrichtigen
#53   Ökonom †   00:19:26 | Samstag, 25. Juli 2009
Danke, lieber Mitbruder!!!!!!!
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#52   Samurai   00:10:44 | Samstag, 25. Juli 2009
@ derLeser
Korrekt:Hinrichtung, denn hätte es übertragen werden können, hätten viele gesehen, wie Che von einem FBI-Agenten feige hinterrücks abgeknallt wurde.
Redaktion benachrichtigen
#51   derLeser   21:46:43 | Freitag, 24. Juli 2009
Gretchen
leider konnte man die Hinrichtung von Che Guevara nicht im Fernsehen mitverfolgen. :'(
Redaktion benachrichtigen
#50   noch ein Landorganist   20:40:52 | Freitag, 24. Juli 2009
Wer gegen die Schönheit ist, ist gegen Gott
werter Herr Pater. Woher der Hass auf 1900 Jahre Christusnachfolge? Sie sind offenbar von diesem Weg abgekommen!
Redaktion benachrichtigen
#49   Leo Miles   20:27:02 | Freitag, 24. Juli 2009
Neusprech
Die Bedeutung der Begriffe im Wandel der Zeit:
er sagt „Liebe“ – er meint Haß
er sagt „liberal“ – er meint verdorben und verkommen
er sagt „treu“ – er meint ehebrecherisch und unbeständig
er sagt „Pech“ – er meint Treu- und Vernunftlosigkeit
Heiliger Franziskus, hilf diesem armen Bruder!
Redaktion benachrichtigen
#48   Regina 1961   19:58:35 | Freitag, 24. Juli 2009
@kreuzverhör
Recht hast auch Du, Bruder, die Zeit der Brüllaffen ist vorbei. Jetzt beginnt die Ära der Schleimscheißer. Viel Erfolg! :-D
Weiter so, pater Hadrian!
Regina
Redaktion benachrichtigen
#47   Gretchen †   19:05:00 | Freitag, 24. Juli 2009
@Ihr wollt ja nur
das schöne Lied über Che hören, das mit „Jesus Christus mit der Knarre!“. Bitteschön:
www.youtube.com/watch?v=rhszn6tucjA
Redaktion benachrichtigen
#46   derLeser   19:03:24 | Freitag, 24. Juli 2009
naja Brunzi
nur „bei Kirchens“ spielt noch ein anderer Faktor mit. Einer an den du nicht glaubst.
deshalb: no chance
Redaktion benachrichtigen
#45   Gretchen †   19:01:06 | Freitag, 24. Juli 2009
@Holsatius: Machtergreifung im Stile
übler Diktatoren ist Käse! Der (wenn auch lange) Marsch durch die Institutionen, wie ihn der von mir sehr verehrte Rudi Dutschke postulierte, ist der bessere Weg. Und dazu braucht’s nicht das (elend langweilige) Machwerk „Mein Kampf“ und auch keine Stalin-Biographen, sondern, viel Besser: Die Worte des Vorsitzenden Mao, Schriften zu Ho Chi Minh, von Che Guevara z. B. das Buch „Befreiungsbewegung“ und weitere Werke aus der Hand dieses begnadeten Mannes, den übrigens Wolf Biermann als „Jesus Christus mit der Knarre“ besingt. Auch die guten alten Marx- und Engels-Schriften sind nicht zu vernachlässigen, die Schriften zur Theorie der Spontaneität von Rosa Luxemburg empfehle ich ebenso, ach: es gibt so viel Gutes an Lektüre, die Mut macht für den „Marsch durch die Institutionen“, der sich auch „bei Kirchens“ realisieren lässt…! Es gibt Leute, die behaupten, er sei längst im Gange! >:)
Redaktion benachrichtigen
#44   Holsatius   18:22:39 | Freitag, 24. Juli 2009
@ Gretchen
Wie schön daß zumindest Sie darüber wachen, daß die Bourgeoisie und generell Feinde der Arbeiter- und Bauernklasse, wie zum Beispiel diese Opium-fürs-Volk-Verbreiter der katholischen Kirche in Zukunft mal lernen werden, was es heißt zu arbeiten. Aber um das zu ermöglichen sollten Sie vorher noch eine Machtergreifung durchführen, ansonsten läßt sich Ihr Traum vom antikatholischen Arbeitslager leider nicht verwirklichen. Ein kleiner Tip: lesen Sie mal „Mein Kampf“ und ein oder zwei Stalin-Biographen, das dürfte Ihnen mit Sicherheit zur Anleitung gereichen.
Redaktion benachrichtigen
#43   kreuzverhör †   18:12:44 | Freitag, 24. Juli 2009
Gretchen
…der potentielle Kapo lässt die Katze aus dem Sack und es läuft der rotbraune Geifer:Arbeitslager,Zwangsarbeit für die Piusbrüder zusammen mit schwulen Aufsehern,die die Peitsche knallen lassen.
Damit kennt sie/er/es sich ja bestens aus.
Redaktion benachrichtigen
#42   Gretchen †   18:06:03 | Freitag, 24. Juli 2009
Das vergaß ich ganz: Herzlichen Dank
an den Franziskaner-Pater für seinen hervorragenden Beitrag!! (Wenn ich auch vermute, dass der gute Mann sich dieses Forum nicht antut…).
Redaktion benachrichtigen
#41   Placido †   17:59:21 | Freitag, 24. Juli 2009
Mit Abstand das Beste,
was bisher bei +kreuz.net zu lesen war!!!!!!!!!!!!
Danke, lieber Franziskanerpater!!!!
Redaktion benachrichtigen
#40   kreuzverhör †   17:37:00 | Freitag, 24. Juli 2009
Es ist doch immer wieder lustig zu sehen…
…wie aus Hardcore Kommunisten,Sozialisten und Freimaurern urplötzlich die Treuesten der Treuen geworden sind.
Da greift sich sogar der liebe Gott an den Kopf,weil ers nicht versteht.
Redaktion benachrichtigen
#39   Gretchen †   17:34:00 | Freitag, 24. Juli 2009
@aufrechter: Im Sumpf versinken
wird nicht das, was Sie Modernismus schimpfen, sondern die verquaste und anachronistische, bei Frömmlern natürlich sehr beliebte Ideologie der reaktionären Pius-Bande. Jene Clique sollte mal richtig arbeiten lernen – vielleicht beim Ausbau des Hochwasser-Schutzes an der Donau zwischen Passau und Regensburg (Deichbau und Beton-Arbeit). Statt dem Aspergill müssten die Brüderlein dann Hacke und Spaten in die Hand bekommen, und dann gibts den „Blaumann“ – also eine derbe Arbeitskluft, und die Spitzenröckchen und Brokatbehänge und ähnlicher Plunder wandern dahin, wo sie hingehören: In die Hadermühle, wo die Fetzen zu Fasern zermahlen werden – für die Produktion sinnvollen Textil-Materials: für wärmende Decken in Obdachlosen-Unterkünften beispielsweise. D a s wäre im Sinne Jesu!
Redaktion benachrichtigen
#38   kreuzverhör †   17:31:02 | Freitag, 24. Juli 2009
Regina 1961:
Du bist auch so eine/einer, die/der immer schon aus Prinzip dagegenbrüllt.
Die Saison für Brüllaffen ist aber abgelaufen.
Redaktion benachrichtigen
#37   Regina 1961   17:28:26 | Freitag, 24. Juli 2009
Recht hat er!!
Endlich mal ein herzerfrischender Artikel. Weiter so, Pater Hdrian!
Regina
Redaktion benachrichtigen
#36   kreuzverhör †   17:22:59 | Freitag, 24. Juli 2009
Gunsenum
diser Gott will keine Lämmer geschlachtet habne, er will ein zerknirschtes Herz.Und Goldbrokat knirscht eben nicht!
Bei dir knirscht weder ein Goldbrokat,noch das Herz.
Das einzige was bei dir knirscht sind deine Zähne:
Heulen und Zähneknirschen.
Redaktion benachrichtigen
#35   Gretchen †   17:18:28 | Freitag, 24. Juli 2009
@28.X.Wie soll das gehen? Die Komintern
ist 1943 aufgelöst worden?? Wie sollten wir („68er“) dann Schulen mit dieser Bezeichnung gebildet haben, kurz: Es gab sie nicht! Erst nachdenken (oder im Geschichtsbuch nachgucken), dann schreiben!
Redaktion benachrichtigen
#34   kreuzverhör †   17:10:50 | Freitag, 24. Juli 2009
Psychischen Defekte
Gretchen hat da einiges zu bieten.
Natursekt zum Beispiel.
Redaktion benachrichtigen
#33   Philister †   17:07:15 | Freitag, 24. Juli 2009
Nochmal!!!!
Mit diesem Artikel hat sich die +kreuz.net-Bande nicht nur selber ins Knie gef…, sondern sich ein wahres Kuckukcsei ins Nest gel… !!!!!!!!!!!!!!
Obs diesmal stehen bleiben darf????????????
Redaktion benachrichtigen
#32   kreuzverhör †   17:00:53 | Freitag, 24. Juli 2009
Judas,der Verräter
Was könnte man Schönes aus den Tüchlein der Piusbruderschaften schneidern, wieviele Arme könnte man damit kleiden
Diese Frau kommt einfach hierher mit dieser sündhaft teuren Salbe und salbt dir die Füße.
Was hätte man von dem Geld für die Salbe alles kaufen können,wieviele Arme könnte man damit speisen.
Redaktion benachrichtigen
#31   Gunsenum   16:36:10 | Freitag, 24. Juli 2009
@ansgar Selbstredend
Natürlich ist er dafür verantwortlich. Als Creator aller Schöpfung, selbstverfreilich!
Was könnte man Schönes aus den Tüchlein der Piusbruderschaften schneidern, wieviele Arme könnte man damit kleiden!Ich glaube, dass wenn der Tag kommt, an dem wir -hier jetzt metaphorisch-ans Himmelstor treten, Gott denjenigen anlächelt der dem Nackten Kleldung gab (wie der hl.Martin) und denjenigen,der ein Spitzentischtüchlein und ein Samthandschüchen zur Messfeier trug, etwas befremdlich mustern wird.
Ich finds immer komisch, wenn das „zur Ehre Gottes“-Argument fällt;diser Gott will keine Lämmer geschlachtet habne, er will ein zerknirschtes Herz.Und Goldbrokat knirscht eben nicht!
Redaktion benachrichtigen
#30   aufrechterkatholik   16:05:43 | Freitag, 24. Juli 2009
Den Finger auf die Wunde, jawoll!
„Die Geisteshaltung nicht nur des Bischofs Williamson, sondern auch manch anderer Repräsentanten und Mitglieder dieser Bruderschaft deutet jedoch nicht daraufhin, die ausgestreckte Hand zu ergreifen.“
Und genau hier liegt der enorme Denkfehler. Wer streckt denn hier die Hand wem entgegen? In Wirklichkeit sind es doch die wackeren Piusbrüder, die den verlorenen Schafen, nämlich der durch das Konzil verderbten Kirche, in der Selbstbefleckung und Homohedonismus fröhliche Urständ feiern, ihre gütige und strenge Hand entgegenstrecken, um sie aus dem Sumpf des Modernismus zu befreien hinein in die lichten Höhen einer wahrhaft vorwärtsweisenden und zukunftsträchtigen Kirche.
Ich möchte doch sagen: Erst, wenn unser Hl. Vater, so sehr er auch von mir geliebt ist, bei Bischof Willi Amson gebeichtet hat und mit ihm sein Gefolge, erst wenn sie vom dem wahrhaften Streiter mit seinem so lobenswerten eigenständigen Verstand die Gnade der Absolution empfangen haben, erst dann kommen wir voran. Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#29   28.IX-28.X   15:43:16 | Freitag, 24. Juli 2009
Ja, die modernen Priester;
sie haben doch die Kommiternschulen der 68.-er besucht.
Das traurige, sie sind sich des nicht bewußt! :-!
Redaktion benachrichtigen
#28   Weißer Ritter   15:35:47 | Freitag, 24. Juli 2009
@Gretchen
Wenn ich ihren Text so lese, dann muß ich an das Institut Christus König und Hoherpriester denken.
Dieses Institut hat seinen Sitz nicht in Zaitzkofen, sondern in Bayerisch Gmain, wie eine kurze Internetrecherche zeigt.
Wie man Google nutzt wissen sie hoffentlich?
Redaktion benachrichtigen
#27   Ansgar   15:22:43 | Freitag, 24. Juli 2009
@ Gunsenum
Jetzt ist der Herr für den Leibsgestank und die zerschlissenen Schuhe erbfeindlicher Stadtstreicher verantwortlich? Oder wollten Sie mal en passant fallenlassen, daß Sie edel und gut in Sozialassistenzen tätig sind?
Gott hat Freude am Schönen, er kleidet das elendste seiner Geschöpfe prächtiger als Salomo in all seiner Seide.
Redaktion benachrichtigen
#26   Gretchen †   15:22:15 | Freitag, 24. Juli 2009
Volle Zustimmung zu den Worten des Paters!
Die archaistische Pracht der Ornate, in welche sich die Aktivisten der Pius-Bande hüllen, ist sichtbarer Ausdruck ihrer psychischen Defekte. Wie in Kokons spinnen sich die Konventikelisten aus Zaitzkofen usw. in Spitze, Seide und Brokat, um sich auch äußerlich von der verhassten realen Welt abzuschotten. Doch im Gegensatz zur Raupe werden die Angehörigen besagter Clique nicht als „schöne Schmetterlinge“ aus ihren museumswürdigen Umhüllungen schlüpfen, sondern in ihnen – bildlich gesprochen – vertrocknen und vermodern – so wie ihre verquaste Ideologie. Jesus Christus würde, so meine ich, angesichts der in Goldlamee und Samt glänzenden Pius-Brüder in Zorn geraten wie einst angesichts der Händler; und so, wie er diese mit der Geissel aus dem Tempel jagte, so würde er wohl mit der Geissel den Mitgliedern der Pius-Sekte die Ornate von den Wänsten prügeln, bis dass die Spitzenhemdchen usw. im Ackerdreck von Zaitzkofen liegen.
Redaktion benachrichtigen
#25   stimme der vernunft †   14:35:48 | Freitag, 24. Juli 2009
@Gunsenum
Willst du den Obdachlosen denn zumuten, in Spitzennachthemdern und Brokat-Bassgeigen herumzulaufen? Da lass das lieber den Piusbrüdern und nimm den Obdachlosen nicht noch den Rest an Menschenwürde.
Redaktion benachrichtigen
#24   Gunsenum   14:16:13 | Freitag, 24. Juli 2009
@HwstVaterAbt:Gott ist also Ästhet…
„Gott ist auch ein Ästhet, sonst hätte er nicht so wunderbare Werke zum liturgischen Gebrauch durch menschliche Hände schaffen lassen.“ –-----
Wie ästhetisch und den Klöopeleien und Goldbrokatspitzen der Piusbruderschaft geneigt dieser unser Gott doch sein muss, erlebte ich kürzlich bei einer Sozialassistenz in Paris; es ist schäbig, wie obdachlose Menschen stinken Kônnen. Es ist erbärmlich, in wqs für Textilien sie rumlaufen müssen. Es ist grotesk, die zerschlissenen Schuhe zu sehen…
Christus sprach in seinen sieben Werken der Barmherzigkeit nicht von jenen Bassgeigen der Piustrachtengruppe!
Von wegen Ästhet!
Redaktion benachrichtigen
#23   kreuzverhör †   13:26:59 | Freitag, 24. Juli 2009
Egal wer es war und warum…
…es war der Türöffner für Krieg.
Ähnlich wie das Attentat von Sarajewo.
Redaktion benachrichtigen
#22   Brandenburgis   13:24:54 | Freitag, 24. Juli 2009
@Ratzeputz
Wer wird denn eine Franziskanerzeitachrift lesen?
Redaktion benachrichtigen
#20   kreuzverhör †   13:02:18 | Freitag, 24. Juli 2009
Und seine Theorien über das World Trade Center
Das World Trade Center
Das war keine Verschwörungstheorie.
Das war die Praxis.
Redaktion benachrichtigen
#19   karljosef   12:55:28 | Freitag, 24. Juli 2009
Ich bin sicher Traditionalist
aber Willamson mag ich gar nicht. Er hat einen prima UpperClass Akzent auf English, aber sonst ist er doch sehr komisch. Und seine Theorien über das World Trade Center, usw.
Dieser Mensch ist nicht Hilfreich für die Tradition.
Redaktion benachrichtigen
#18   kreuzverhör †   12:50:35 | Freitag, 24. Juli 2009
Nach allen Seiten sichern…
Es darf einfach nicht sein, daß Bischof Williamson Pfeile verschießt, während Bischof Fellay sich redlich um eine Einigung bemüht.
Vormarsch ist immer nur mit Hilfe eines Sprengkommando möglich.
Linksradikale als Sprengkommando der Gutmenschen( Freimaurer und Kryptokommunisten)haben das schon längst erkannt.
Die Wölfe beschützen die Schafe.
Redaktion benachrichtigen
#17   Weißer Ritter   12:34:10 | Freitag, 24. Juli 2009
Williamson
Die Aussage „Die Geisteshaltung nicht nur des Bischofs Williamson, sondern auch manch anderer Repräsentanten und Mitglieder dieser Bruderschaft deutet jedoch nicht daraufhin, die ausgestreckte Hand zu ergreifen.“ ist für sich alleine nicht verkehrt.
Es darf einfach nicht sein, daß Bischof Williamson Pfeile verschießt, während Bischof Fellay sich redlich um eine Einigung bemüht.
Auch so manche Äußerung im dt. Mitteilungsblatt der FSSPX ist alles andere als hilfreich.
Bischof Fellay hat offensichtlich erkannt, daß man mit und nicht gegen Rom arbeiten muß – OHNE die wesentlich Ziele zu verraten.
Wer Bischof Fellay in der jetzigen Phase angreift, schadet der FSSPX, der Tradition und der Kirche.
Andererseits muß man ganz klar sehen, daß die, die Bischof Williansom jetzt angreifen, selbst der Kirche und der Tradition, die ja ein Pfeiler der Kirche ist, schaden.
Tatsächlich schaden die Äußerungen vieler deutscher Bischöfe der Kirche wesentlich mehr! Mehr, als dieser Pater vermutlich zugeben würde.
Redaktion benachrichtigen
#16   kreuzverhör †   12:23:16 | Freitag, 24. Juli 2009
Mein Gott ist das ein Depp
…der passt zur V2 Kirche.
Wenn Hirten
sich von Hirten trennen, ist der Oberhirte gefragt.
Richtig.
Und der oberste Oberhirte wird auch über seine Schäfchen entscheiden.
Unfähige Schweinehirten sollten das aber lieber lassen.
Redaktion benachrichtigen
#15   Korbinianus †   12:13:26 | Freitag, 24. Juli 2009
Franziskus
Franziskus: der Sänger,
der einen Chor sieht,
wenn er die Stille hört.
Die Elemente wachen
in den Liedern
der Schöpfung. Erwidern
will er die Klänge, die
er empfindet,
im Wort: menschlich
gewachsenes Finden
der Freude,
die uns erreicht.
Verarmen: wer will es,
dass ihm das Hören
und Sagen vergeht?
Redaktion benachrichtigen
#14   Katakombe †   12:02:49 | Freitag, 24. Juli 2009
Danke, lieber Pater!!!
Dieses sprachliche und theologische Niveau haben die kreuz.nattern kaum verdient!!!!!!!!
Wirklich herrliche Entlarvung der Piussekte!!!!!!!!!!!!!!!!!
:)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#13   Prälat Hinter †   11:55:16 | Freitag, 24. Juli 2009
Jute statt Barock
Na klar, dass diesen Altkonziliaren VIIlern Jutegewänder mit in allen liturgischen Farben getränkte Batikstolen besser gefallen, wie wirklich aufwändige und mit hoher Kunstfertigkeit gewebte und kreiirte Paramente. Früher war für den Gottesdienst eben das Beste gerade schön genug und heute werden oft die ästhetisch schäbigsten Klamotten als „besondres zeitgemässe“ Liturgiefetzen für auch nicht billiges Geld bevorzugt. Was die wahrhaften Ästheten anspricht sind aber eher die wundervoll verzierten Paramente, wie wir sie in Wigratzbad oder bei der Piusbruderschaft in Gebrauch sehen dürfen. Gott ist auch ein Ästhet, sonst hätte er nicht so wunderbare Werke zum liturgischen Gebrauch durch menschliche Hände schaffen lassen. Wer aber dafür keine „Antenne“ hat, dem wird sie gewiss nicht durch die oftmals fast abstossenden liturgischen Klamotten der meisten VIIler entstehen können. – Welche Gesinnung sich nun hinter den jeweiligen liturg. Gewandungen „verbirgt“, das ist freilich bei VIIlern ebenso wenig klar ersichtlich, wie bei den Traditionsliebenden. Da kommt es immer auf das Maß der Liebe an, die in der Tatverkündigung des jeweiligen Liturgen zum Ausdruck kommt. Schöner sind – nicht nur meiner Meinung nach – unwiderlegbar die altehrwürdigen oder nach deren Vorbilder hergestellten Paramente. – Auch der Hl. Vater hat da einen sehr guten Geschmack, wenn man mal die Hl. Messen ansieht merkt man einen höchst deutl. Unterschied zu seinen Vorgängern; es muss also nicht immer Barock sein…
Redaktion benachrichtigen
#12   Ökonom †   11:53:08 | Freitag, 24. Juli 2009
Originalartikel Pater Hadrian Koch OFM! Lesen!!!!!!!!!
www.franziskaner.de/…a/wmf1_09_glosse.pdf
Redaktion benachrichtigen
#11   John-Boy   11:43:12 | Freitag, 24. Juli 2009
Man muss nur das
Bild im darüberstehenden „Bericht/Artikel“ ansehen und bemerkt, wie recht der fromme, gottesfürchtige und dennoch menschenfreundliche Pater hat.Diesmal mit roten Handschuhen :-! :-!
Redaktion benachrichtigen
#10   Glöckner †   11:43:04 | Freitag, 24. Juli 2009
Danke, lieber Fuldaer Franziskanerpater!!!
Der heilige Franziskus hätte dieses Piusgesocks längst dorthin gejagt, wo es hingehört!
Katholikenfeindlicher als die Piussekte kann man kaum sein!!!!!!!!!!!!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#9   ratzeputz †   11:29:43 | Freitag, 24. Juli 2009
Besser als Pater Hadrian
kann man den Sektencharakter und die Jesusferne der Piusabspalter nicht entlarven!!!!
Danke, lieber Pater!!!!!!!
Danke, liebes +kreuz.net für den Hinweis auf die Veröffentlichungen von Pater Hadrian Koch!!! Habe sie bisher nicht gekannt!
Übrigens wieder mal typisch +kreuz.net: Die Franziskanerzeitschrift heißt nicht „Unterwegs mit Franziskus“, sondern „Wege mit Franziskus“!!! Wichtig für die vielen potentiellen neuen Leser!!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#8   HBR   11:21:36 | Freitag, 24. Juli 2009
Sehr gut Pater Hadrian
Die Worte von Pater Hadrian über die Lefebvrianer-Sekte treffen den Nagel auf den Kopf. Sehr schön wird über das Wesen der selbstverliebten apostatischen Lefebvrianer aufgeklärt. Unbeabsichtigt hat +.net so gegen seine eigene Clientel gepunktet :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#7   Tridentinus   11:21:22 | Freitag, 24. Juli 2009
Dass menschliche Eitelkeiten
von der klassischen Liturgie auch (!) bedient werden können (!), kann man nicht ganz bestreiten, aber ansonsten ist es schade, wenn ein Franziskaner die klassische römische Liturgie so ablehnt, die der hl. Franz als Liturgie des Päpstlichen Hofes sich als Eigenliturgie der Minderbrüder erbeten hat. Deswegen optieren ja die FFI jetzt auch so stark dafür!
Redaktion benachrichtigen
#6   kreuzverhör †   11:14:03 | Freitag, 24. Juli 2009
Bayern spielt verrückt:„Die Grundrechte der Schüler stehen unter Vorbehalt.“
„Die Grundrechte der Schüler stehen unter Vorbehalt.“
Zu den Erziehungsrechten der Eltern urteilt das Gericht:
„Der Staat kann in der Schule grundsätzlich unabhängig von den Eltern eigene Ausbildungs- und Erziehungsziele verfolgen sowie eigene Wertvorstellungen vertreten.
Dem elterlichen Erziehungsrecht und den Grundrechten der Kinder stehe im Bereich der Schule ein eigenständiger Erziehungsauftrag des Staates gegenüber.“ Das liest der Verfassungsgerichtshof aus dem Art. 130(1) der bayerischen Verfassung, der wie folgt lautet: „Das gesamte Schul- und Bildungswesen steht unter der Aufsicht des Staates, er kann daran die Gemeinden beteiligen.“ Aus der staatlichen Aufsichtspflicht ergibt sich nach der Meinung des Verfassungsgerichtshofs also ein staatliches Erziehungsrecht.
In Bayern wird es immer doller. Ich verbitte es mir, dass auch nur eine dieser unfähigen Figuren im Schulwesen irgendwelche „Erziehungsaufgaben“ an meinen Kindern ausübt. Die schaffen es ja nicht einmal ihr Fachgebiet richtig zu vermitteln. In Bayern müssen sich das die Kinder von ihren Eltern beibringen lassen. Wessen Eltern das nicht können, der fällt ganz schnell durch das Sieb.
www.familyfair.de/…ndrechte-der-schuler/
Redaktion benachrichtigen
#5   Katakombe †   11:09:25 | Freitag, 24. Juli 2009
Danke, lieber Pater Hadrian!!!!
Besser kann man die Abartigkeiten der Piussekte nicht umschreiben!!!
Jeder Ehebbrecher gilt vor dem Herrn mehr als diese selbstgerechten Apostaten!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#4   timpressum †   10:56:48 | Freitag, 24. Juli 2009
Das Schöne…
…ist ja oft sehr subjektiv.
Und manchmal liegt in der Schlichtheit auch das Schöne. Zumal hinter dem „Schönen“ der Pius-Models ja eine sehr häßliche Einstellung steht!
Redaktion benachrichtigen
#3   kreuzverhör †   10:52:05 | Freitag, 24. Juli 2009
Bankrott der GroKo Familienpolitik:Die Saat geht auf
Das Programm (Elterngeld, riesiger Ausbau der Kita-Plätze, Mehrgenerationenhäuser, Tagesmütter usw.) brachte nicht ein Jota mehr Kinder und auch nicht mehr Mütter in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse.
Nun stellt man obendrein fest, dass es als verantwortungslos eingestuft wird, wenn Mütter ihre Kinder verlassen um in irgendwelchen drittklassigen Jobs den Monat über zu arbeiten und dafür kaum mehr Geld in die Familienkasse zu bekommen.
Die Familien sind gut beraten ihre Kinder gerade nicht in die Hände von „Tagesmüttern“ oder in schlechte staatliche Kitas zu geben in denen große Gruppenstärken und „Betreuerinnen“, die häufig nicht einmal Deutsch sprechen, an der Tagesordnung sind.
Diese Erkenntnisse machen nun die Runde, nachdem vor etwa drei Jahren die Politik mit blindem Aktionismus erneut das Volk täuschte.
Redaktion benachrichtigen
#2   Ansgar   10:41:42 | Freitag, 24. Juli 2009
Wer gegen…
… das Schöne und Erhabene revoltiert, tut dies meist, weil es ihn an seine eigene Erbärmlichkeit und Nichtswürdigkeit gemahnt.
Redaktion benachrichtigen
#1   timpressum †   10:31:19 | Freitag, 24. Juli 2009
Eitelkeiten
„Liturgische Handschuhe, aparte Spitzentextilien, übereinander getragene barocke Meßgewänder, die voluminös-pittoreske »Cappa magna« – zu Deutsch: Schleppe – und der Aufzug liturgie-militärischer Ordonanzen sind weniger ein Abbild des himmlischen Jerusalem als die Demonstration menschlicher Eitelkeiten.“
Treffer – aber leider immer noch nicht versenkt!
:-D
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
KommentarBamberger Neutestamentler breitet seine Theologie aus KommentarIn dieser Frage darf man weder Kenntnis noch Verständnis haben KommentarDeutsche Plumpheit KommentarDer letzte der Konzils-Mohikaner KommentarPech gehabt, dreckiger Deutscher KommentarDer Abt und seine leeren Stühle KommentarEs lebe die Revolution! Kommentar„Judenhaß“ – das neue Codewort der Kirchenhasser KommentarDieses Magazin freut sich über jeden Antisemiten KommentarTriumph, Triumph, Triumph KommentarBraucht er einen stärkeren Beruhigungstee? KommentarDen Schweinestall ausmisten KommentarAuf die Fürsprache des Heiligen Georg KommentarSind alle Busfahrer Volksverächter? KommentarAltliberaler Träumer von vorgestern
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net