In Deutschland ist es offenbar kein grundsätzliches Problem, primitive anti-katholische Ressentiments bei der Bevölkerung zu bedienen.
Ein Video über die Kirchenbeschimpfung am 6. Juni in Bielefeld
(kreuz.net, Bielefeld) Mitte Juni hat das Dekanat Bielefeld-Lippe „aufs schärfste“ protestiert.
Das
berichtete die Tageszeitung ‘Neue Westfälische’ Mitte Juni. Das Dekanat gehört zum Erzbistum Paderborn.
Es ging dabei um einen antikirchlichen Auftritt der homo-ideologischen und kirchenfeindlichen ‘Aids-Hilfe’.
Auch ein Mitarbeiter des städtischen Gesundheitsamts nahm daran teil.
Die Kirchenbeschimpfung fand anläßlich
des Bielefelder „Carnivals der Kulturen“ am 6. Juni statt.
Bei dem Umzug verteilte ein als Papst verkleideter
Täter aus einem Papamobil mit weiteren als Kleriker kostümierten Mittätern Kondome, Broschüren und
Gummibärchen. Die Gruppe sang auch Schlagerlieder mit obszönen Texten.
Der Oberbürgermeister von Bielefeld,
Eberhard David, hat sich für das Verhalten des städtischen Mitarbeiters entschuldigt.
Er verweist zugleich
darauf, daß es sich um eine Einzelaktion eines Mitarbeiters in dessen Freizeit gehandelt hätte, die
von der Stadt nie genehmigt worden wäre. David entschuldigt sich dennoch für das Verhalten des städtischen
Angestellten.
Durch den Auftritt „sind Menschen mit geistlicher Berufung verspottet und verunglimpft“
worden – erklärte das Dekanat:
„Sie haben damit primitive anti-katholische Ressentiments bei der Bevölkerung
bedient“ – schrieben Dechant Pfarrer Klaus Fussy und Wilfried Schacker vom Dekanatspastoralrat in dem
Protestbrief an die ‘Aids-Hilfe’ und das Gesundheitsamt.
Sie wiesen darauf hin, daß vor allem katholische
Ordensgemeinschaften sich in Afrika „ohne viel Aufhebens“ für Aids-Kranke einsetzen.
Die Verunglimpfung
aktiver Mitglieder einer Religionsgemeinschaft sei besonders verwerflich und an „Geschmacklosigkeit nicht
zu überbieten“, weil der Verein ‘Aids-Hilfe’ auch von Steuergeldern von Katholiken finanziert wird.
„Wir erwarten eine umgehende öffentliche Entschuldigung bei über 50.000 katholischen Bielefelder Bürgern“ –
schrieben die beiden.
Die ‘Aids-Hilfe’ zeigte sich uneinsichtig: Man habe zwar die Kirche „in keinster
Weise verhöhnen oder verspotten“ – wollen. Ziel sei es aber, daß die Kirche ihre Haltung zu Kondomen
ändere.
Die Kirchenhasser-Webseite ‘bielefeld-blog.de’ freute sich über die Beschimpfung: „Den Nerv
getroffen, gut so!“
Der Blog läßt sich von der auf dramatische Weise gescheiterte Aids-Bekämpfung
durch Kondome nicht eines Besseren belehren:
„Wer allen Ernstes in die Welt posaunt, dass Kondome nicht
vor Aids schützen, verdient eigentlich eine weit höhere Strafe als ein wenig Satire“ – werden die alten
Kondom-Märchen verbohrt heruntergebetet.
Den Oberbürgermeister beschimpft der Kirchenhasser-Blog als
„rückgratlose lahme Ente“.
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Papstkritiker als Dummschwätzer entlarvt: Ein Harvard-Professor und AIDS-Präventions-Forscher gibt dem
Papst recht. Eine Strategie, die bei der Prävention von AIDS allein auf das Kondom setzt und damit eine
fahrlässige Einstellung und falsche Sicherheit fördert, verschlimmert das Problem nur! Das war aber
genau die Aussage des Papstes, der niemals dem Kondom jegliche Wirksamkeit absprach, sondern lediglich
das falsche Vertrauen in eine quasi-automatische Wirkung des Gummis ohne jede tiefere Einstellungs- und
Verhaltensänderung anprangerte. Prof. Edvard Green ist Direktor des „Harvard AIDS Prevention Research
Project“ und „Senior Research Scientist an der „Harvard School of Public Health“. Green wörtlich: „Als
Wissenschaftler war ich erstaunt zu beobachten, wie nahe die Aussagen des Papstes zu den Ergebnissen der
jüngsten wissenschaftlichen Entdeckungen sind. Das Kondom verhindert AIDS nicht. Nur mit verantwortungsbewusstem
Sexualverhalten kann man die Pandemie in den Griff bekommen www.kath.net/detail.php?id=23753.“ Der Heilige
Vater habe die Wahrheit gesprochen, fügte Green hinzu.
@Matthäus drei Denken Sie, wieviele Mächtige (zum Beispiel Päpste, Kardinäle, Bischöfe und Pfarrer)
sich auf Trug stützen. Ist nicht das Trugbild der eigentliche Homunculus? Das Gehirn kontrolliert sich
selbst, das tut die Maschine nicht. Sie ist nicht mehr analog, sondern digital. Denke ich an dahinwatschelnde
Enten, fühlen sich diese eben sicher in ihrem Terrain, dem Wasser. Fisch will schwimmen, – sagt ein altes
Sprichwort und so auch die Ente. Niemand erzählt ihr etwas von Evolution. Ihre Reize bestehen auf eine
völlig andere Art.[Link www.youtube.com/watch?v=snpWBZ9OkG8] Die Weltgeschichte íst voll der theologischen
Fehlgriffe und der Glaubenspfuschereien. Glauben, Danke Matthäus drei.
Ein wahres Wort DLM! Leider auch für (jede!) Religion absolut gültig! DJM: @Matthäus drei Denken Sie,
wieviele Mächtige sich auf Trug stützen. Die Weltgeschichte íst voll der naturwissenschaftlichen Fehlgriffe
und de Naturpfuschereien. Denken Sie, wieviele Mächtige (zum Beispiel Päpste, Kardinäle, Bischöfe
und Pfarrer) sich auf Trug stützen. Die Weltgeschichte íst voll der theologischen Fehlgriffe und der
Glaubenspfuschereien.
@Matthäus drei Denken Sie, wieviele Mächtige sich auf Trug stützen. Die Weltgeschichte íst voll der
naturwissenschaftlichen Fehlgriffe und de Naturpfuschereien. Wie erklärt sich in etwa die Bilokation
im Bereich der Theologie? Hier steigt die Wissenschaft insg. zurück und findet keine logische Erklärung
und wie bereits erwähnt, finden wir wundervolle Ereignisse in allen Jahrhunderten verteilt. :(3
@Matthäus drei Cool. Diesen Satz würde ich nicht in SCIENCE oder NATURE veröffentlichen! Es könte
das letzte sein, was sie dort unterbringen, so sehr würden Sie sich wissenschaftlich diskreditieren.
Oft haben Irrtümer den Lauf der Weltgeschichte beeinflußt, siehe Amerika oder Deutschland.
@DJM: DJM: @Matthäus drei >>… eigentlich nur so lange stellt, bis jemand was besseres belegt.<< zB.
>>Die „Evolutionslehre“ hat endgültig ausgedient: die Wissenschaftler sind sich einig, die Schulbuchschreiber
noch nicht!<< Diesen Satz würde ich nicht in SCIENCE oder NATURE veröffentlichen! Es könte das letzte
sein, was sie dort unterbringen, so sehr würden Sie sich wissenschaftlich diskreditieren. Die Wissenschaftler,
die sich intensiv mit der Evolutionstheorie in allen Fachgebieten auseinander setzen sind sich einig,
dass der heutige Stand der Evolutionswissenschaft die Realität richtig beschreibt. Wie wäre es, wenn
Sie mal Ihren Blick weg von den religiös verseuchten Versuchen die Evolutionstheorie zu leugnen auf die
Seiten der Wissenschaft lenken würden? Prof. Reinhold Leinfelder www.palaeo.de/leinfelder/, Generaldirektor
des Museums für Naturkunde in Berlin erklärt auf seinen Netzseiten die Evolutionstheorie aus der Sicht
der Paläontologen in einer exzellenten Zusammenfassung des Standes der Evolutionswissenschaft 141.20.244.90/…tionismus/index.html
und Prof. Kenneth R. Miller von der Brown University …ww.onlyatheorythebook.com/ hat nicht nur die Versuche
der Intelligent Design-Anhänger über eine Fantasie namens „nicht-reduzierbare-Komplexität“ ihren Glaubensansichten
eine pseudowissenschaftliche Tünche überzumalen durch Erklärung des Typ-drei-Sekretionsapparates (das
ist die Vorstufe des Flagellums) bei Bakterien als falsch nachgewiesen, sondern auch das Buch „Finding
Darwin’s God“ geschrieben.
#276 Paulaner † 22:02:37 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Der Ablass vergibt die Sünden nicht. An den(?) Kunstmaler … Die Konstruktion habe ich zwar nie so recht
verstanden aber vermutlich war sie nur „kirchenrechtlich(tm)“ gemeint. Der Ablass „funktioniert“ erst
nach der gültigen Beichte, nach Reue und Vorsatz. So hat uns Kindern das der Herr Kooperator im Religionsunterricht
erklärt. Er soll die Wartezeit im Fegefeuer verkürzen, aber darauf würde er sich nicht verlassen: nach
seinen Informationen hilft der Ablass nicht, da helfen nur die Gebete der Lebenden. Er war schon vor-V.II-modern,
der Herr Kooperator.
#275 Kunstmaler † 21:34:02 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Gott ist nur Geist und deshalb ist diese Welt, welche körperlich ist, auch nicht die Welt Gottes. Diese
Welt ist nicht das Reich Christi. Auch wenn es noch so viele Narren glauben. Sogar Priester sind so blöd
und glauben das, weil diese nicht ablassen wollen von ihrem Leben hier. Christus spricht: Wer tot sein
will, wird leben – wer leben will, wird tot sein. Welch Ironie, dass diesen Satz viele Prieser nicht hinkriegen –
aber das ist auch die Gerechtigkeit, denn viele Priesterburscherl glauben in ihrem Größenwahn, dass
sie begnadet wären, dass diese auserwählt worden wären. Ja,ja,…man sieht eh wie auserwählt – vom
Teufel auserwählt, der dem Menschen einreden möchte, dass hier das Reich Gottes wäre. Deshalb beginnt
sich dieses Pack auch ohne mit der Wimper zu zucken hier auf Erden rumzuhren mit deren Schlampen – ja,
ja,…so auserwählt. Christus schuf diese Kirche durch Petrus, um auf das Reich Gottes vorzubereiten
und er sagte nicht, dass das Reich hier auf Erden wäre, sonst hätte Christus ja nicht gesagt: Harret
aus! Das Reich Christi ist im Jenseits, wo der Geist regiert.
@Matthäus drei :(3 Sie denken, dass die Aussage „Gott ist …“ so ist, wie „Liebe ist …“ . Da müsste
man fragen, „woraus ist Gott?“ Die Hauptantwort darauf lautet: Wo Gott ist, dort ist der Himmel. – Ein
Gleichnis also. Jesus redete viel in Gleichnissen, wie Sie wissen. Auch Goethe terminiert den Faust am
Ende mit einem Gleichnis. Die Frage ist, ob das auch wahr ist. »Nichts ist wahr, alles ist erlaubt«
sprach ich mir zu. (Nietzsche) Wobei sich die Frage um die „Wahrheit“ der von Charles Darwin begründeten
Evolutionstheorie eigentlich nur so lange stellt, bis jemand was besseres belegt. zB. web246m.dynamic-kunden.ch/maria/evolution.html
Evolutions-Hypothese Es gibt weit interessantere Errungenschaften im menschlichen Denken als dieser psychosensitive
Kram der Kreationisten. Sie wissen schon, eine Theorie die nicht falsifizierbar ist … so viel zur Gotteshypothese
mit der Lesbe. Mit dem Wort Theorie wäre ich bei Darwin sehr sehr vorsichtig. 1 = 0 ist eine Theorie;
es ist auch meine Theorie und keine so pimperlhafte Weltverschwörungsthese von Frankenstein alias Charles
Darwin. Ich lehre euch die Umkehrung der Werte.
@DJM: Es ist jedoch einfach vorstellbar. Vorstellbar schon, das ist vieles. Wie wäre es damit: Gott ist
eine Lesbe. Die Frage ist, ob das auch wahr ist. Wobei sich die Frage um die „Wahrheit“ der von Charles
Darwin begründeten Evolutionstheorie eigentlich nur so lange stellt, bis jemand was besseres belegt.
Sie wissen schon, eine Theorie die nicht falsifizierbar ist … so viel zur Gotteshypothese mit der Lesbe.
@Matthäus drei: Limbus Toller Beitrag! Was bedeutet, dass Sie es nicht wissen, sondern nur glauben können.
Das Jenseits diesseitig zu spezifizieren gleicht einer Komödie. (Dante) Es ist jedoch einfach vorstellbar.
Himmel – Hölle Fegfeuer – Limbus
@vonHerzmanovsky-Orlando: Der Limbus patrum ist Glaubensgut, … Was bedeutet, dass Sie es nicht wissen,
sondern nur glauben können. … der limbus puerorum immerhin nicht spekulativer als z.B. die Evolutionstheorie.
Würde mich interessieren, ob man diesen obskuren Limbus (egal welchen), so konkretisieren kann, wie zum
Beispiel die Darwinfinken. Oder IDA aus Messel, auch Darwinius masillae genannt. www.evolution-mensch.de/…imaten/darwinius.php
Jetzt dürfen Sie behaupten dass dies keine Belege für die von Charles Darwin begründete Evolutionstheorie
sind, aber das entscheiden nicht Sie, sondern, zum Beispiel, zur Zeit der Influenza A/H1N1 Virus, der
die Mexikogrippe verursacht. Der verhält sich nämlich genau so, wie es die angeblich nicht existente
Evolutionstheorie erklärt. Wenn Sie für dieses Verhalten allerdings eine schlüssigere und einfachere
(denken Sie an Occam’s Razor!) Theorie belegen können, dann dürfen Sie am 10. Dezember zur Totengedenkfeier
in Stockholm antreten. Ist immer lustig, wenn die, die sich mit absoluter Gewissheit auf absolute Spekulationen
verlassen, anderen, deren Theorien durch greifbare Fakten belegt sind, erklären wollen, wie falsch ihre
Erkenntnisse sind. PS: nur zur Erinnerung: die Senkung der Kinder- und Müttersterblichkeit basiert auf
Erkenntnissen, die auf Charles Darwins Entdeckungen zurückzuführen sind. Aber wer abgründige Spekulationen
für absolute Gewissheit halten will …
#270 Kunstmaler † 16:26:08 | Mittwoch, 29. Juli 2009
vonHerzmanovsky-Orlando Nein – ich packs nicht – tut mir leid, aber diese Ablaßsache ist doch für nichts.
Das Leben ist nicht einfach eine Schulstunde. Deshalb sollte man es sich nicht so einfach machen, zu glauben,
dass dem Menschen durch eine Beichte seine Sünden vergeben werden. Alles was wir in diesem Leben machen –
hat eine Wirkung auf das jenseitige Dasein. Christus spricht: Wehe dem, der den Geringsten unter euch
ein Leid zufügt, der sollte lieber mit einem Stein ersäuft werden… Die Beichte…Schwachsinn…kein
Mensch kann einem anderen Menschen die Schuld wegnehmen. Das ist typisch menschlich, zu denken, man könnte
den Kosmos überlisten und sich „rausreden“. Nix da – jeder muss sich vor Gott für sein Leben verantworten.
@Kunstmaler ja glauben denn manche Katholiken tatsächlich, dass man Sünden einfach so wegradieren kann?
Die Sünden werden vergeben in einer gültigen Beichte Ja – sicher, Gott wird sich nach dem Ablaßhandel
der Menschen halten beim Letzten Gericht…Ha, Ha, Ha Ablässe beziehen sich nur auf die Sündenstrafen.
Der Ablass kann vollkommen oder unvollkommen sein. – Ein vollkommener Ablass ist ein Erlass sämtlicher
(bisher verwirkter) zeitlicher Sündenstrafen, was im Todesfall zur sofortigen visio beatifica (Gottesschau)
führt, ohne den Zwischenzustand der Läuterung am „Reinigungsort“ (Fegefeuer) durchleiden zu müssen.
– Ein unvollkommener Ablass ist ein teilweiser Erlass zeitlicher Sündenfolgen bzw. eine Milderung des
Purgatoriums also des Fegefeuers. – Zu jedem Ablass gehören entsprechende Bußtaten, heute in der Regel
Gebete. – Nur getaufte Katholiken im Stand der Gnade, d. h. frei von schwerer Sünde, mit Gott und der
Kirche versöhnt, können einen Ablass erlangen. – weitere Voraussetzungen sind Beichte, Kommunionempfang
und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters. Um einen vollkommenen Ablass zu gewinnen, müssen sie außerdem
„frei von jeder Anhänglichkeit“ auch an lässliche Sünden sein. Diese Bedingung stellt das eigentliche
Problem dar. Wer sich Gott nicht vollends zuwendet, kann auch durch die Kirche keinen Vollablass erhalten.
Als lässliche Sünde ist all das aufzufassen, was im Leben das Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen
stört.
#268 Kunstmaler † 13:34:17 | Mittwoch, 29. Juli 2009
vonHerzmanovsky-Orlando Tja, unredlich wäre es wohl zu sagen, dass menschliches Tun ohne Auswirkungen
auf das Jenseits wäre. :)3 Ablaßhandel: ja glauben denn manche Katholiken tatsächlich, dass man Sünden
einfach so wegradieren kann? Ja – sicher, Gott wird sich nach dem Ablaßhandel der Menschen halten beim
Letzten Gericht…Ha, Ha, Ha GOTT LÄSST SICH NICHTS VORSCHREIBEN – von keinem Menschen. Wir können,
wenn wir wollen uns Christus glauben und so hoffen bei Gott zu landen, aber das wars auch schon.
@Paulaner Das heißt also: die Höllendrohung bedeutet den Zwang zur Rückkehr zur Kirche, sonst gibt
es kein Seelenheil. Die himmlische Wegelagerei schlechthin. Deutlicher geht es wohl nicht. Tja, unredlich
wäre es wohl zu sagen, dass menschliches Tun ohne Auswirkungen auf das Jenseits wäre. Und Millionen
Menschen widerstehen dem „Zwang“ zur Rückkehr zur Kirche, allzu effizient scheint die „Wegelagerei“ nicht
zu sein. Die Wegelagerei des Herrn Steinbrück mit der Polizei im Rücken ist da jedenfalls um Größenordnungen
effizienter. @Matthäus drei Und lassen Sie den Limbus endlich ganz auf dem Müllhaufen der Philosophie
landen; der ist genau so intellektuell unredlich, wie der Ablasshandel Betrug ist. Der Limbus patrum ist
Glaubensgut, der limbus puerorum immerhin nicht spekulativer als z.B. die Evolutionstheorie. Und beim
Ablaßhandel wurde wirklich etwas verkauft, nämlich ein von der Kirche gewährter Gnadenakt, durch den
zeitliche Sündenstrafen erlassen (nicht dagegen die Sünden selbst vergeben) werden, entsprechende Disposition
etc. vorausgesetzt. Ich bin zwar der Meinung, dass man so etwas nicht handeln sollte, ja dass der Gnadenakt
seine Dignität durch den Handel einbüßte, grundsätzlich ist allerdings nichts einzuwenden, Betrug
war das jedenfalls nicht. Die wirkliche Kommerzialisierung von Religion kam dann ohnehin erst mit der
Reformation, die die Fürsten als willkommenes Mittel nutzten, sich die Güter der Kirche unter den Nagel
zu reissen.
#266 Kunstmaler † 08:34:15 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Guten Morgen, DJM Vieles lässt sich durch Heilige einfach besser verstehen, meinen Sie nicht? Wird das
Heilige von sich aus Heilig? – oder wird es vielmehr „geheiligt“. Wie der Name eines Heiligen eben. Christius:
Du nennst mich gut, niemand ist hier gut, außer der Eine. Christus hat uns mit diesem Satz wohl alles
gesagt, was man als Gläubiger wissen muss. Man soll sich keine Götter machen, neben ihm. Und einen Menschen
zum Heiligen zu erheben – heißt diesen zu verherrlichen. Die Verherrlichung kommt jedoch ausschließlich
Jesus Christus zu. Und abgesehen davon, hat die Kirche schon so viele Narren und auch Mörder selig gsprochen,
dass das allein schon mehr als psychiaterreif ist. Christus: Glaubt an mich – nur durch mich, kommt ihr
zum Vater.
#264 Paulaner † 23:30:35 | Dienstag, 28. Juli 2009
Muss ich sogar Rechtschreibfehler ausbessern? vonHerzmanovsky-Orlando: @Paulaner Sag es einfach so, dass
sogar ich es verstehe! Das mit der Höllendrohung allein reicht den Kirchenmännern nicht! Nur die bußfertige
„Rückkehr zur Mutter Kirche“ gilt als heilswirksam: Kein Seelenheil außerhalb der Kirche! extra ecclesiam
nulla salus Das heißt also: die Höllendrohung bedeutet den Zwang zur Rückkehr zur Kirche, sonst gibt
es kein Seelenheil. Die himmlische Wegelagerei schlechthin. Deutlicher geht es wohl nicht.
@Herzmanovsky … seine Dummheit … Übermässiger Glauben, wie Sie (und sie) ihn hier täglich glühend
bezeugen bedingt auf der anderen Seite anscheinend ein gewisses nicht-wissen. Wenn Sie gerne mit dem Herrgott
Geschäftchen machen -Stichwort Ablass- ist das Ihr Bier, aber verkaufen Sie es denkenden Menschen nicht
als Heilmittel gegen irgendwas, was von der katholischen Hierarchie erst als „Sünde“ erfunden werden
musste, um diese dann damit wieder aus der Welt zu schaffen. Das ist, euphemistisch ausgedrückt, unredlich.
Und lassen Sie den Limbus endlich ganz auf dem Müllhaufen der Philosophie landen; der ist genau so intellektuell
unredlich, wie der Ablasshandel Betrug ist.
@Matthäus drei Wenn ich mir Ihr gekünsteltes tehologisches Geschwurbel so vor Augen halte, dann muss
ich Gott dreimal täglich auf Knien danken, dass ich mit so einem abergläubigem Mist nicht auf der Höhe
bin. Also ehrlich gesagt, da ist mir ja Sündenstolz noch lieber, als wenn einer wie du stolz auf seine
Dummheit (neutral: Uninformiertheit) ist. Fragt sich nur warum du über Dinge schreibst, die du eingestandenerweise
nicht weißt, ja nicht wissen willst!
@Herzmanovsky Daher soviel zu deinem Beitrag: Irgendwie biste nicht ganz auf der Höhe! Wenn ich mir Ihr
gekünsteltes tehologisches Geschwurbel so vor Augen halte, dann muss ich Gott dreimal täglich auf Knien
danken, dass ich mit so einem abergläubigem Mist nicht auf der Höhe bin.
#259 Paulaner † 23:03:23 | Dienstag, 28. Juli 2009
extra ecclesia nulla salus vonHerzmanovsky-Orlando: @Paulaner Ich glaube du hast reichlich naive Vorstellungen
von der Mafia. Es hat doch niemand Angst weil die mit der Hölle drohen, sondern weil er die Hölle fürchtet.
Die Drohung betrifft nicht nur das „ewige Leben“, wie deutlich muss ich denn noch werden! o^/
@Paulaner Und die Höllendrohung würde mich (wieder) an die Kirche binden, wenn ich vorher abtrünnig
geworden wäre. Wenn das nicht mafiös ist, dann was sonst? Ich glaube du hast reichlich naive Vorstellungen
von der Mafia. Es hat doch niemand Angst weil die mit der Hölle drohen, sondern weil er die Hölle fürchtet.
Das ist wie mit dem Elektrikerlehrling, der ist doch nicht so sorgfältig, wenn es um herausgeschraubte
Sicherungen geht, weil er sich vorm Meister fürchtet, sondern weil er sich vorm Tod fürchtet.
#257 Paulaner † 22:53:23 | Dienstag, 28. Juli 2009
Wenn ich mich vor der Höllendrohung der Priester fürchten würde, dann… hätte die Kirche eine Mafiastruktur
für mich. vonHerzmanovsky-Orlando: @Paulaner Pardon, ich verstehe nicht, Das mit der Höllendrohung war
das Thema, hast du den Faden verloren? Und die Höllendrohung würde mich (wieder) an die Kirche binden,
wenn ich vorher abtrünnig geworden wäre. Wenn das nicht mafiös ist, dann was sonst?
@Klosterschüler Mir scheint es ein starker Bruch zu sein, zwischen einer Religion, die nur ein diesseitiges
Schicksal kennt, das alte Judentum nämlich, und einer Religion, die dem Menschen im Jenseits seinen definitiven
Platz gibt. Den starken Bruch hat es in der Tat gegeben, allerdings 150 Jahre früher. Da sind die Pharisäer
und die Saddzuäer vom Glauben abgefallen. Die Q’mranschriften geben davon Zeugnis. Lediglich die Essener
sind dem alten Glauben und damit dem Judentum treu geblieben.
@ 22:06vonHerzmanovsky-Orlando Wer saß dann auf dem Stuhle Moses (Matthäus 23,2-3)? Die höchste Priesterhierarchie,
die Sadduzäer, oder die Frommen, die Pharisäer. Klar, Jesus hat sich gegen die Sadduzäer, für ein
Leben nach dem Tod ausgesprochen. Aber die höchsten religösen Autoritäten des Judentums vor der Zerstörung
des Tempels (70 Jahre nach) waren wohl die Sadduzäer. Das heißt, gemäß den höchsten religösen Autoritäten
glaubten die Juden zu dieser Zeit nicht an ein Jenseits. Mir scheint es ein starker Bruch zu sein, zwischen
einer Religion, die nur ein diesseitiges Schicksal kennt, das alte Judentum nämlich, und einer Religion,
die dem Menschen im Jenseits seinen definitiven Platz gibt.
@Paulaner Die Organisation ist die gleiche wie die einer weltlichen Diktatur oder einer Mafiastruktur
Pardon, ich verstehe nicht, kommt bei dir ab und zu die päpstliche Geheimpolizei vorbei oder erpresst
der Bischof von Regensburg bei dir Schutzgeld, damit er dir die Wohnung nicht zertrümmert? Bist du etwa
ein Verschwörungstheoretiker? Klar, wenn jemand die Kirche ernst nimmt, die Christus gegründet hat,
dann wird er an vielem leiden, insbesondere an seiner eigenen Unvollkommenheit, keine Frage! Aber das
mit einer Dikatur zu vergleichen, das ist schon arg daneben. Wenn es dir nicht passt kannste bei der Kirche
jederzeit gehen, in Dikaturen ist das nicht möglich. Und seelische Leiden, die gehören zum Menschsein.
Ob das nun das schöne Mädchen dir gegenüber in der U-Bahn ist, deine Frau ist längst nicht mehr so
schön, oder die tolle Verheißung der Landeslottogesellschaft, die einfachen Leutchens oder die tollen
Atheisten, die leiden doch auch ihre Leiden. Nu komm mir nicht und sage, die Lotteriegesellschaften seinen
mafiös!
#253 Paulaner † 22:30:13 | Dienstag, 28. Juli 2009
Das habe ich nicht anders erwartet… vonHerzmanovsky-Orlando: @Paulaner Tschuldigung, aber das war nun
schon arg substanzlos dahergeredet. ich erkläre es einfacher nochmal: Die Organisation ist die gleiche
wie die einer weltlichen Diktatur oder einer Mafiastruktur, sie wäre aber nicht anders, wenn die Hölle
fiktiv wäre.
@Kunstmaler Wenn Sie einen Heiligen verehren, so verherrlichen Sie Gott in seinem Werk der Liebe. Ihr
Herz sollte das doch spüren, wenn Sie die Geschichte eines Heiligen einmal ausführlich lesen würden.
Das empfehle ich Ihnen als Bußübung. Matthäus drei liest bspw. Thomas von Kempen. – Die Nachfolge Christi.
Ein ausserordentliches Werk der christlichen Geistesgeschichte des Abendlandes. Das ideale Missionsbuch,
würde ich sagen. Allerdings würde ich auch speziellen Augenmerk auch auf die Lebensgeschichte des Heiligen
Pfarrer von Ars lesen. Vieles lässt sich durch Heilige einfach besser verstehen, meinen Sie nicht? Wird
das Heilige von sich aus Heilig? – oder wird es vielmehr „geheiligt“. Wie der Name eines Heiligen eben.
#249 Paulaner † 22:06:48 | Dienstag, 28. Juli 2009
Die katholische Kirche „fischt“ immer gern im Teich der „Armen“. vonHerzmanovsky-Orlando: Soweit dieses
theologische Konstrukt richtig ist, läßt sich der limbus puerorum freilich nicht abschaffen. Die jetzige
Haltung des Lehramts erscheint unter dem Gesichtspunkt jedoch verständlich, dass es sich beim limbus
puerorum um eine theologische Spekulation handelt und nicht um geoffenbarte Glaubenswahrheit. Denn der
ist sehr groß. Das sind die ungeschickteren, die hilfsbedürftigeren Menschen, die auf „Rechtsausgleich
im Himmel“ am meisten hoffen. Einerseits ist dort mit Dieben und anderen Sündern in großer Zahl zu rechnen
(die Kirche ist das Sammelzentrum der Sünder), andererseits wären die großen Sünder eher bei den Reichen
zu finden. Aber dort trauen sich die Priester nicht hin, denn dort werden sie nicht so bewundert als „Geistliche
Herren“.
@ DJM Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher ins Himmelreich. Kleiner Hinweis, dass
es sich bei den unten angeführten Saduzzäern um die ca. 30 reichsten Familien Judäas gehandelt hat,
die sich um den Glauben nicht geschert haben. Das Priestertum, das sie verwalteten war längst eine politische
Größe ohne religiösen Inhalt geworden. Die sind als Zeugen daher kaum brauchbar, allenfalls dafür,
dass auch damals schon die Macht korrumpierte.
#247 Kunstmaler † 22:03:11 | Dienstag, 28. Juli 2009
DJM… Den Ablaßhandel können Sie vergessen – das ist absoluter Unsinn, genauso wie die depperte Heiligenverehrung.
Mensch werde wesentlich – dieser Spruch sollte auch für die Katholiken gelten. Wesentlich ist es an Christus
zu glauben, aber man braucht nicht zu glauben, mit Christus Geschäfte machen zu können.
@Kunstmaler Ehe kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher ins Himmelreich. Danke der Erinnerung
Willen. Einen Berg, sollten seine Jünger versetzen, wenn sie Glauben haben. Versetzt man einen Berg ins
Meer, wird er zur Insel. Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?
@Matthäus drei Doch doch, mit dem was Sie so leichtfertig als „Glaubenswahrheiten“ titulieren, wird seit
Anbeginn der Welt Politik gemacht. Schon mal was vom Ablasshandel gehört? Oder vom Limbus? Der war auch
so eine „Glaubenswahrheit“ die ganz schnell unter den Teppich gekehrt wurde, als sie nicht mehr zu gebrauchen
war. Ablässe gibt es nach wie vor. Den Limbus gibt es auch nach wie vor in der Theologie, den limbus
patrum sowieso, der limbus puerorum ist ein theologisches Konstrukt, er ist in dieser Form auch nicht
abschaffbar. Im Oktober 2006 hat Papst Benedikt XVI. jedoch angekündigt, die Lehre vom limbus puerorum
nicht mehr verbreiten zu wollen, am 20. April 2007 genehmigte Benedikt XVI. die Ergebnisse der Internationalen
Theologenkommission und ermöglichte damit, wie bereits angekündigt, die Abwertung der Lehre von limbus
puerorum zu einer älteren theologischen Meinung, die nicht mehr seitens des kirchlichen Lehramts unterstützt
wird. Soweit dieses theologische Konstrukt richtig ist, läßt sich der limbus puerorum freilich nicht
abschaffen. Die jetzige Haltung des Lehramts erscheint unter dem Gesichtspunkt jedoch verständlich, dass
es sich beim limbus puerorum um eine theologische Spekulation handelt und nicht um geoffenbarte Glaubenswahrheit.
Daher soviel zu deinem Beitrag: Irgendwie biste nicht ganz auf der Höhe!
#244 Kunstmaler † 21:56:53 | Dienstag, 28. Juli 2009
DJM… Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist. Sie haben wie immer gar nichts verstanden.
Damit verhöhnt Christus die Herren dieser Welt. Christus meinte damit: der Kaiser wird im Tod schon noch
seinen Lohn bekommen vom Teufel, den er gedient hat. Christus: Ehe kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr,
als ein Reicher ins Himmelreich.
#243 Paulaner † 21:53:01 | Dienstag, 28. Juli 2009
Die Frage ist nicht, ob es Erdöl gibt, selbstverständlich gibt es Erdöl. vonHerzmanovsky-Orlando: @Paulaner
Die Frage ist ob es die Hölle gibt oder nicht. Ich gehe davon aus, dass es die Hölle gibt, damit das
einmal klar ist. Die Frage liegt anderswo und das habe ich beschrieben. Hier hole ich einmal etwas aus.
Es gibt auch auf Erden WERTE wie (soziale) Gerechtigkeit, Frieden, Hunger, Wasser, Öl UNDSOWEITER …
allerlei „Gründe“, für die es sich lohnt, sich zusammenzutun, etwas zu investieren und eine Diktatur
aufzubauen. Dafür braucht man nützliche Idioten, die den Wert erkennen und zu VERTRETEN und gegen das
gemeine Volk zu organisieren bereit sind, wie ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe. Das Organisieren
machen viele Leute aus Begeisterung, viele verdienen sich dran eine goldene Nase. Die Bevölkerung aber
zieht den Kürzeren und hat bestenfalls den „Nutzen“.
@Matthäus drei Schon mal was vom Ablasshandel gehört? Ihr wollt verhandeln! So geht das natürlich nicht.
Ablaßhandel ist ein verdrehtes Wort. Heute ist es in der Kirche ebenso noch üblich, für Opfer Sündenschuld
zu tilgen. Dh. man kann alles beichten, aber die Strafen, welche dafür verdient sind, lassen sich nur
durch Sühneopfer abtragen. Weiters war es bei den Urchristen üblich den Besitz zu teilen, als eine Gemeinde.
Wann fing es an anders zu werden und warum? Die Kirche beruft insofern auf das Wort Jesu, der sagte: Gebt
dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist. Dieses Wort steht für die Institution. Die
Institution ist das Wort.
#241 Kunstmaler † 21:45:03 | Dienstag, 28. Juli 2009
Klosterschüler Was glauben Sie denn, wozu Christus für uns geboren wurde. Als Scherz oder was? Christus
wollte uns alle vor der Hölle (oder eben den Ort des seelischen Verderbens oder wie Sie diesen auch immer
nennen mögen) zu erreten. Durch Jesus kam das Gute in diese Welt. Er gab der Menschheit den Gottesbeweis.
Er versöhnte die „von Gott verlassene Menschheit“ mit sich selbst durch seinen Sohn Christus. Und deshalb
wird Christus dem Teufel bis ans Ende dieser Welt ein Dorn im Auge sein – bis ans Ende dieser Tage werden
viele Leute weder an Christus, noch an die Gesetze des Kosmos glauben – an die Gesetze des Guten und des
Bösen. Der Teufel hat nur eine Macht – und das ist die zeitvolle Realität dieser Existenz. Der Mensch
lebt nach dem Motto: was ich nicht sehe, glaube ich nicht. Und das ist des Teufels ganzer Trumpf. Des
Teufels Trumpf in dieser Welt ist die seelische Blindheit – doch wurde diese seelische Blindheit durch
das Leben Christi aufgehoben für viele Menschen. Christus: Wer glaubt, dass ich es bin, wird nicht in
seinen Sünden sterben. Das und nur das ist die Wahrheit – wer an Christi glaubt und danach lebt, wird
leben in der Zeitlosigkeit – also in der Ewigkeit. Eine Ewigkeit, die nicht mehr die zeitgepeinigte Realität
des Teufels ist, sondern die von Gott zeitlose Herrlichkeit.
@Klosterschüler @LM Klosterschüler: @ Matthäus drei Dann mach uns doch schlau. Die maßgebliche Priesterkaste,
die Sadduzäer, glaubten zur Zeit Jesu nicht an ein Leben nach dem Tod. Exakt! Keine Hölle bei den Juden.
Keine Angstreligion, wie die beiden Abklatsche des Judentums, Christentum und Islam. Weil diese beiden
eben nicht originär waren, wie das Judentum, brauchten sie einen starken Antrieb, um die Menschen zum
Glauben zu bringen; und Angst ist ein sehr starker Antrieb, vor allem wenn man an ein ganzes Bestiarium
von Hexen und Dämonen und Teufeln zur Verfügung hat. LM.: klosterschüler wer die hölle leugnet ist
selbst schon ein halber unterweltler. wie sonst könnte man sonst den menschen wahrheiten vorenthalten
wollen und sie in gefahr bringen die ewigkeit bei Gott zu verfahlen. Formulieren wir Ihre lichtvollen
Glaubensergüsse doch ein wenig um LM: wie sonst könnte man sonst den menschen SÜNDEN UNTERJUBELN wollen
und sie in gefahr bringen die ewigkeit beiM TEUFEL zu verfahlen. glaubenswahrheiten sind keine kirchenpolitischen
kalküle sondern eben wahrheiten Doch doch, mit dem was Sie so leichtfertig als „Glaubenswahrheiten“ titulieren,
wird seit Anbeginn der Welt Politik gemacht. Schon mal was vom Ablasshandel gehört? Oder vom Limbus?
Der war auch so eine „Glaubenswahrheit“ die ganz schnell unter den Teppich gekehrt wurde, als sie nicht
mehr zu gebrauchen war. Abgeschafft wie ein zerschlissener Wintermantel. So was haben „Glaubenswahrheiten“
eigentlich nicht verdient? Oder?
@Paulaner Und eure Höllendrohungen auch nicht. Die Frage ist ob es die Hölle gibt oder nicht. Wenn die
Hölle demjenigen droht, der nicht im Stande der Gnade stirbt, dann ist das eine sehr ernste Sache, die
man gar nicht wichtig genug nehmen kann. Wenn via Allerlösungslehre eh alle in den Himmel kommen, dann
ist es dumm sich überhaupt über Gott Gedanken zu machen, dann kann man Papst und Bischöfe lustige Hampelmänner
sein lassen. Der Preis wird eh an alle vergeben, ob sie durchs Ziel gekommen sind oder nicht. Und wenn
der Materialismus recht hat, nach dem es nach dem Tode eh nix gibt, dann ist eh alles egal. Jedenfalls
wäre es dann auch egal ob sich einer sein Lebtag um seine Seele abgetan hat, weil dann eh alles egal
ist. Wenn die erste Anschauung richtig ist, dann gibt es nicht eure Höllendrohungen, dann ist die Hölle
etwas, was jedem sicher ist, der sich nicht taufen läßt und Christus nachfolgt.
Mich hat überrascht, dass in der moslemischen Türkei 90% an die Hölle glauben. Das hat mich auch auf
den Gedanken gebracht, dass der Höllenglaube auch mit Aggressionen und Haßgefühlen zu tun hat. Natürlich
kommen in diese Höllen meistens die anderen. Mein Eindruck von den Mönchen, mit denen ich als Schüler
zu tun hatte, war, dass sie weniger mit der Sexualität als mit ihren Aggressionen Probleme hatten. Heutzutage
ist in der katholischen Religion, anders als im Islam oder auch im frühen Christentum, Hass und Schadenfreude
stark tabuisiert.Das macht dann die Möglichkeit einer Hölle emotional noch unerträglicher, weil deren
Existenz nur mehr eine Quelle der Angst, aber nicht mehr des Triumphes über die Sünder ist.
#237 Paulaner † 21:23:24 | Dienstag, 28. Juli 2009
Die Weltfremdheit kommt vom eklatanten Mangel an „Kundenkontakt“ LM.: ich denke wir brauchen wieder mehr
drohbotschaften und höllenwarnungen aus liebe zum menschen Außer ein paar Laienprofis hört keiner mehr
zu. Die Kirche hat alle Kunden verloren, auch ihr Piusbrüder seid ein abgehobener Klerus-Zirkel mit einem
minimalen Kundenkontakt. Die Seelsorge fürchtet ihr wie der Teufel das Weihwasser, da könnte es nämlich
passieren, dass ihr Dinge zu hören bekommt, die euch nicht ins Konzept passen: 98% der Gläubigen will
euch nicht haben. Und eure Höllendrohungen auch nicht. Da müßt ihr euch was einfallen lassen, die alten
Texte aus der Bibel sind obsolet, wir Gläubigen sind darauf taub. Eure Kollegen (die „Liberalen“) haben
diese Erfahrung bereits gemacht und auch keine Lösung gefunden. Ihr dagegen weicht der Erfahrung penetrant
aus. TUN Sie es! Sie sind am Zug.
#235 Paulaner † 21:03:46 | Dienstag, 28. Juli 2009
Nein, viele sind wirklich selber so gläubig und empathisch und wollen Seelen retten, „auf Teufel komm
raus“ sozusagen. Das ist ihre Berufung. Da gehen sie über Leichen. Sie werden von den „Oberen“ eingesetzt,
missbraucht. So funktionieren mafiose Vereinigungen, Diktaturen, sie haben alle irgendein hehres Ziel
und Idealisten, die den Boden unter den Füßen verlieren und die Menschen als Untermenschen betrachten.
Anmut: Es ist aber doch wirklich so, dass man mit „Hölle“ die Menschen gefügig machen will. Früher
hat das vielleicht besser geklappt
wenn die sünde aus angst vermieden wird ist dies zwar nicht der optimalfall (wenn sie aus liebe zum herrn
vermieden wird) jedoch immer noch besser als wenn sie gelebt wird
#233 Kunstmaler † 21:00:58 | Dienstag, 28. Juli 2009
L.M… wie dankbar wird einer nach dem tode sein wenn er aus angst vor der hölle manche sünde vermied
und sich so noch retten konnte So sehe ich das nicht – denn dann wäre dieses Leben ja ein Geschäft nach
dem Motto: ich bin nur deshalb gut, damit mir dies oder jenes nicht passiert. Die Seele hat die Pflicht
aus sich selbst heraus gut zu sein und nicht aus einer Motivation einer Belohnung heraus.
angst vor der hölle ist wichtig wie dankbar wird einer nach dem tode sein wenn er aus angst vor der hölle
manche sünde vermied und sich so noch retten konnte
#231 Kunstmaler † 20:54:34 | Dienstag, 28. Juli 2009
die Hölle – der Hades wurde aufgehoben, ab dem Moment, als Jesus ins Reich der Toten stieg und auch dort
trennte er das Gute vom Bösen. Erst ab dem Zeitpunkt des Todes von Jesus gab es das Himmelreich für
die Seele. Deshalb sandte uns Gott seinen Sohn – nicht nur um die Lebenden zu erlösen, sondern auch,
damit Jesus die Toten erlöste aus dem dunklen Dasein. Doch damit dies geschieht, musste der Sohn Gottes
als Mensch das Schattenreich betreten, damit seine Seele den Tod schaute und so die Verstorbenen zu sich
zu holen. Wir können uns glücklich schätzen in einer Zeit zu leben, wo man Christus schon kennt – somit
haben wir die Möglichkeit im Tod durch den Glauben an ihn, ins Himmelreich zu gelangen. Und deshalb ist
der Teufel voller Wut, weil Jesus ihm Seelen raubte. Denn der Teufel ist der Tod und Jesus ist das Leben.
Und erst durch ihn verlor der Teufel Macht über die Seele.
Es ist aber doch wirklich so, dass man mit „Hölle“ die Menschen gefügig machen will. Früher hat das
vielleicht besser geklappt @Klosterschüler Interessant, dass in den protestantischen Gegenden weniger
an eine Hölle geglaubt wird.
#229 Paulaner † 20:47:04 | Dienstag, 28. Juli 2009
Ist euch denn dieser „Gassenhauer“ nicht auch schon fad? Mannheimer: Matthäus drei: Auf den Punkt gebracht!
Ohne die Erpressung mit der ewigen Hölle würde kein Schwein freiwillig an so manchen dogmatischen Unfug
glauben Exakt. Man braucht eine Drohkulisse, um die Menschen gefügig zu machen. Das ist DER HORIZONT,
der EUCH plausibel vorkommt, mehr nicht, eure Sicht durch den Schlitz. Es stimmt zwar, dass die Pfaffen
nicht gerade intelligent auftreten aber die Menschen sind nicht so doof wie ihr projiziert.
klosterschüler wer die hölle leugnet ist selbst schon ein halber unterweltler. wie sonst könnte man
sonst den menschen wahrheiten vorenthalten wollen und sie in gefahr bringen die ewigkeit bei Gott zu verfahlen.
glaubenswahrheiten sind keine kirchenpolitischen kalküle sondern eben wahrheiten etwas existierenes existeriert
auch wenn man sagt es existiere nicht weil man sich da besser fühlt.
@ Matthäus drei Dann mach uns doch schlau. Die maßgebliche Priesterkaste, die Sadduzäer, glaubten zur
Zeit Jesu nicht an ein Leben nach dem Tod. Für die alten Griechen und Römer gab es nach dem Tod ein
ziemlich fades Schattendasein, nicht mehr. Der Glaube an die Hölle kann neben der Angst wohl auch den
Haß bedienen: der European Values Study glaubte im Jahr 1999 ein knappes Drittel der rund 40.000 befragten
Europäerinnen und Europäer an die Existenz einer Hölle. Am stärksten ist der Glaube an eine Hölle
in der Türkei (90 %), Nordirland (60 %), Rumänien und Polen (je 55 %) verbreitet, am wenigsten in Dänemark,
Schweden, Tschechien und den Niederlanden (etwa 10 %). In Deutschland glauben rund 15 % der Befragten
an die Existenz einer Hölle
#226 Mannheimer † 19:55:18 | Dienstag, 28. Juli 2009
Matthäus drei: Auf den Punkt gebracht! Ohne die Erpressung mit der ewigen Hölle würde kein Schwein
freiwillig an so manchen dogmatischen Unfug glauben Exakt. Man braucht eine Drohkulisse, um die Menschen
gefügig zu machen.
Völlig richtig, Anmut! Aber „Hölle“ ist ein relativer Begriff. Aber typisch, dass wieder mit Hölle
gedroht wird Wenn der Piusbruder Hölle sagt, meint er so etwas wie von Hieronymus Bosch gemaltes, schreckliches.
Wenn ein „altliberaler Konzilsgeistlicher“ Hölle sagt, dann meint er irgendwas metaphorisch verschrobenes
und beide Höllenbegriffe lassen einen echten Muslim völlig kalt, weil der wiederum seine eigene Hölle
präferiert. Dazu kommt noch, dass die Katholiken jeglicher Couleur von einer muslimischen Hölle, Dschehenna
genannt, gar keine Angst haben (Was ja bei den grossen Angstreligionen der Kern der Sache ist. Ohne die
Erpressung mit der ewigen Hölle würde kein Schwein freiwillig an so manchen dogmatischen Unfug glauben),
weil sie wissen, dass es nur die katholische Hölle gibt. Dann hätten wir bei den grossen Angstreligionen
noch einige andere Höllen im Sonderangebot, aber das alles wird eindeutig getoppt von der Hölle der
Juden. Macht Euch mal schlau!
@Lisa Wer Gottes Verbindung zwischen Mann und Frau pervers findet, der gehört in die Hölle. Und habe
ich irgendwo behaupet, dass dies perves sei? Nein, ebenso wenig wie die Verbindung zwischen Mann und Mann
oder Frau und Frau. Aber typisch, dass wieder mit Hölle gedroht wird
#223 Kunstmaler † 10:53:44 | Dienstag, 28. Juli 2009
pneumat In den Adern Aufnahme des Trägers fremder Seele ist viel schlimmer als gewöhnliches Konsum.
Sehr gut. Denn mit der Aufnahnme von Blut, wie bei einer Bluttransfusion, wird auch der Geist des Spenders
mitaufgenommen. Aber das versteht heute niemand mehr – nicht einmal Priester der RKK.
Klosterschüler: „ist Blutwurst und Steak medium zu essen, verboten oder nicht?“ Das Erste Apostelkonzil
in Jrusalem bestätigte auch für Heidenchristen das Blutverbot: Apg 15:29 euch zu enthalten von Götzenopfern
und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davor bewahret, so werdet ihr wohl tun.
Lebet wohl! 2. Ich würde daraus aber nicht ein Verbot der Bluttransfusion herleiten. Selbstverständlich
hat das Blutverbot mit Bluttransfusionen direkt zu tun. In den Adern Aufnahme des Trägers fremder Seele
ist viel schlimmer als gewöhnliches Konsum.
@ Denkender Genesis 9.12 Es geht hier darum, dass aus der Sicht des Judentums, andere Völker zwar nicht
dem Mosaischen Gesetz unterstehen, aber dem Noachischen Bund.
Confiteor, unbefangen in christlicher Lehre: Jesus hat das gesamte Mosaische Gesetz „erfüllt“, und damit
aufgehoben – im Zweifelsfall befrag das unfehlbare Lehramt der Kirche, repräsentiert durch den hl. Paulus
in der Hl. Schrift, und durch den Petrusnachfolger in Rom.
In der Bibel, besonders im Ersten Testament und hier wieder bei Verheißungen für Abraham ist vielleicht
nicht von allen Generationen die Rede aber von dessen Nachkommen. Dazu zählen aber nach den Juden auch
die Christen und die Muslime. Juden und Muslime halten sich indes an die überkommenen Speisevorschriften,
was den Verzehr von Schweinefleisch und den Blutgenuss betrifft, nicht aber die Christen, von denen auch
eine ganze Reihe von Katholiken sein sollen…! Ob die Christen deshalb nicht schwere Schuld auf sich
laden…? Jesus hat die Speisegesetze nicht aufgehoben…
@ Denkender Okay, dann an Sie die konkrete Frage, ist Blutwurst und Steak medium zu essen, verboten oder
nicht? Dieses Verbot gilt laut Genesis für alle(!) Generationen, und wäre nicht mehr aufhebbar. – Es
sei denn Gott ändert nach 2000 Jahren – im Widerspruch zu sich selbst – seine Gebote.
da habe ich bevorzugt an die Kurie gedacht Confiteor: Paulaner: Der Satz wurde wissentlich entfernt,
falls der große Mitgliederschwund eintreten sollte…! Paulaner: Gibt es denn nirgends in der Bibel einen
einzigen Satz, in dem die Blödheit bestraft wird?
Klosterschüler: Zitiere bitte den gesamten Kontext! Es wird keine allgemeine Flut mehr geben, die die
ganze Welt betrifft. Mehr hat Gott nicht versprochen – Lokalfluten sind da nicht eingeschlossen. Die gibt
es natürlich weiterhin.
@ Denkender Genesis 9.12 ‘…für alle(!) kommenden Generationen.’ Okay, es sind bis heute noch viele
Menschen in Fluten und Tsunamis ertrunken. Wollen wir es nicht zu wörtlich nehmen. Der Erfolg der Homominderheit
ist schon stupend. Aber ich sehe den Einfluß dieser Minderheit als Resultat eines partiellen Ziels solcher
Netzwerke wie der Humanistische Union de.wikipedia.org/…/Humanistische_Union Homosexualität hat halt
mehr Sex-Appeal und Unterhaltungswert als andere Programmpunkte wie Abtreibung & Euthanasie.
Da denke ich bei mir in meinem Zwerchfell, dass das mit dem Blut veraltet = OUT ist. Gibt es denn nirgends
in der Bibel einen einzigen Satz, in dem die Blödheit bestraft wird? Muss ja nicht gleich die Hölle
sein!
Klosterschüler: Du meinst wohl das Mosaische Gesetz – das gilt seit Christus nicht mehr. Der Bund mit
Noah gilt weiterhin, so wie alle Bünde Gottes gelten.
@Heini aha…sie plagt der Hitlerkomplex. Wenn man gegen öffentliches Auftreten der Homolobby ist zum
Schutz der Kinder, ist man ein Nazi. Also wer Kritik äußert bringt als nächstes Menschen um? Was für
eine schlimme Unterstellung. Wenn als nächstes der Perverse seinen Dackel heiraten will und das öffentlich
bekundet und ich dagegen bin, bin ich auch Nazi? Pro Köln ist übrigends israelfeundlich. Die Kommunisten
haben mehr Tote auf dem Gewissen als die Nationalsozialisten…Sie sind ein ein gottloser linksliberaler
Geselle. Wenn Sie Gottes Gebote ernst nehmen würden, verbreiteten Sie nicht so einen Schwachsinn.
@ pneumat Ich habe nicht verstanden, warum der Bund mit Noah im Christentum nicht mehr gilt, also z.B.
das Verbot Blutiges zu essen. Ich würde daraus aber nicht ein Verbot der Bluttransfusion herleiten. P.S.:
Weil mal einer gefragt hat: Ich besuchte Externer eine bayrische Klosterschule. Das ist schon Jahrzehnte
her. Seither beschäftige ich mich als Physiker mit den Mysterien des Lichtes, und verdiene damit meinen
Lebensunterhalt.
„Anmut“: Ach, dann würden Sie also nie eine Bluttransfusion durchführen, auch wenn sie lebenswichtig
ist? Bleibt jedem selbst überlassen, Gebote zu beobachten oder nicht.
#203 lateiniheini 20:00:56 | Montag, 27. Juli 2009
@Lisa Aber ich möchte nicht, das schon Kinder ständig mit Perversion konfrontiert werden. Richtig! Deswegen
gehören die Kinder auch nicht nach Köln, wenn die „Pro“Köln-Perversen wieder mal gegen irgendwelche
Ausländer hetzen! Der Anfang ist also gemacht…sie wollen also Homos aus dem öffentlichen Leben sperren!
Dann kann es ja nicht mehr allzu lange dauern, bis Demokraten, Christen, Juden, Frauen, Liberale und alle
Andersdenkenden dran sind! Haben sie schon mal über Insektengift nachgedacht? Das wirkt langsam, ist
qualvoll…also genau das Richtige für diese „Verbrecher“! Alle ans Kreuz nageln…habt ihr ja früher
schon mal mit einem gemacht!
@Anmut Ein Homosexueller findet einen Heterosexuellen jedenfalls nicht pervers oder widernatürlich Wer
Gottes Verbindung zwischen Mann und Frau pervers findet, der gehört in die Hölle. Eine Homo-Verbindung
ist widernatürlich und gehört aus dem öffentlichen Leben gesperrt, damit die Umwelt nicht vergiftet
wird. Was der einzelne privat zu hause macht muss jeder selbst verantworten. Aber ich möchte nicht, das
schon Kinder ständig mit Perversion konfrontiert werden. Vor allem diese abartigen Aufmärsche beim CSD
gehören verboten.
@DJM: DJM: @Matthäus drei >>Nun gut; und wer entscheidet was „heilig“ ist, oder wann jemand „heilig“
ist?<< Die Liebe, selbstverständlich, werter Matthäus drei. Fein; und wer entscheidet was Liebe ist?
Vorsicht! Da gibt es so viele Definitionen wie es Menschen gibt. Homosexuelle lieben sich ja auch und
das katholische Lehramrt denunziert diese Liebe als „Unzucht“. Das müssten diese Menschen doch spüren,
dass das „Unzucht“ sein soll (ich würde es ja auch spüren, wissen und erkennen wenn ich Unzucht durch
Ehebruch begehen würde); tun sie aber nicht, wie ich aus vielen Gesprächen mit Liebenden weiss. Also
sind wir hier wieder auf Anfang und die Menschen müssen selbst wissen, was Liebe ist und wen sie wann
lieben müssen. Endlich ein Papst, der etwas gegen Kondome sagt. Irgendwo muß man ja mal damit beginnen,
die Moral zu hinterfragen. Dass der Papst was gegen Kondome hat ist klar (aber nicht „endlich“, das haben
bisher ALLE Päpste gesagt); es geht ja schliesslich um seine Definitionshoheit von Liebe. Allerdings
ist er als ungeschlechtlicher und nichtliebender Mensch am wenigsten dazu geeignet, dies zu definieren.
Aber es geht um Macht und da muss er ran. Dafür wird der gewählt und alimentiert. Ganz interssant ist
Ihr nächster Satz, DJM: Moral muss hinterfragt werden. Das finde ich ganz grossartig, dass Sie das hier
formulieren, weil letztendlich jeder selbst für seine Person Moral hinterfragen muss und seinem eigenen
Gewissen folgen muss. Chapeau!
Zuschließen Die ‘Aids-Hilfe’ zeigte sich uneinsichtig: Am besten man schließt diesen Scheiß-Laden gleich
ganz zu. Oder kürzt die Gehälter dieser staatlich subventionierten Nichtstuer oder schickt sie gleich
aufs Arbeitsamt. Bürokratie-Abbau kommt immer gut!
@Kunstmaler – fast vergessen die sich HS wünschen ist, dass man sie in Ruhe lässt. Da stimme ich Ihnen
ebenfalls zu (und es freut mich, dass wir hier gleicher Ansicht sind) Ein Heterosexueller wird Homosexualität
eben für sich ablehnen. Deshalb muss er Homosexuelle aber nicht per se als „pervers“, „sündig“ oder
„widernatürlich“ empfinden. Ein Homosexueller findet einen Heterosexuellen jedenfalls nicht pervers oder
widernatürlich, jedenfalls habe ich davon noch nie gehört.
#197 Kunstmaler † 14:43:26 | Montag, 27. Juli 2009
das freut mich, Anmut Man kann über viele Dinge in diesem Leben eben verschiedener Meinung sein. Ob man
jetzt für oder gegen etwas ist, aber es darf nie soweit gehen, dass man Mitmenschen dadurch verfolgt.
Die RKK kann und soll sogar den Menschen auf den richtigen Weg führen, aber man darf niemanden dazu zwingen.
Christus ist uns als Geschenk von Gott gegeben worden und nicht als Zwang auferlegt. Der Mensch muss sich
selbst entscheiden: für das Dunkel oder für das Licht.
@Aufrechter Habe auch schon viele Methoden angeboten Ach, und die wären? @Kunstmaler Ob Sie glauben oder
nicht. Ich bin mit Ihnen einer Meinung. Jedenfalls in diesem Fall. Nochmal: ich will, dass alle Menschen
so leben können, wie diese wollen und nicht verfolgt werden :(3
#193 Kunstmaler † 14:20:50 | Montag, 27. Juli 2009
Bieger Nochmal: ich will, dass alle Menschen so leben können, wie diese wollen und nicht verfolgt werden
(sofern diese natürlich niemanden etwas tun). Ob ich jetzt finde, dass HS eine Sünde oder keine Sünde
ist, hat damit nichts zu tun. Menschenrecht soll Menschenreicht bleiben. Wir leben nicht in einem Gottesstaat,
aber wir dürfen unsere Meinung äußern – darauf möchte ich auch nicht verzichten, denn seine Meinung
zu äußern ist auch eine Form des Menschenrechts. Man kann theologische Meinungen haben oder eben gewisse
Aversionen (aber das habe ich gegen alle Hurer), aber das ist nur eine Meinung, eine Privatmeinung.
#191 Kunstmaler † 14:13:35 | Montag, 27. Juli 2009
die einzige Toleranz, die sich HS wünschen ist, dass man sie in Ruhe lässt. Es ist das Recht jedes
Menschen so zu leben wie er will – das nennt man Menschenrecht. Und das soll auch so bleiben. In einem
Staat, wo man Menschen jagt weil diese anders denken oder leben – auf so einen Staat verzichte ich, auch
wenn ich eben HS nicht als gottgegeben finde. Aber was ist in diesem Leben schon gottgegeben? Die ganzen
Heteroschlampen vielleicht, die ihre eigenen Kinder ruinieren?
#190 Begeisterter 14:09:09 | Montag, 27. Juli 2009
die ignoranz der perversen Doch leider lehnen sie alle schnöde, überheblich ab. Was ihre Sünde noch
vergrößert. Mögen sie alle umkehren und reuen, jawoll! lieber aufrechter, sie sprechen mir aus der
seele. ich würde jeden homoperversen anbieten, ihm zu helfen zu einer gesunden sexualität und ihn aus
dem homoperversen milieu zu retten.
Begeisterter … doch das wollen sie nicht. Verharren lieber in ihrer Sünde wie der Teufel in Hölle.
Ihr Mitleid diesen armen, bedauernswerten Geschöpfen ehrt Sie, Ihnen gebührt höchster Respekt, dass
Sie zu diesem außerordentlichen Zeichen fähig sind. Ja, ich würde den armen Geschöpfen auch so gerne
helfen. Habe auch schon viele Methoden angeboten. Doch leider lehnen sie alle schnöde, überheblich ab.
Was ihre Sünde noch vergrößert. Mögen sie alle umkehren und reuen, jawoll!