Medien
Ein weiterer Eintopfexperte läßt grüßen
Die von den Bischöfen mit hohen Summen finanzierten amtskirchlichen Medienorgane sind zum Feind übergelaufen. Das ist auf Dauer kein Zustand.
Eintopf
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© kochtopf, CC
(kreuz.net) Am 1. Juli publizierte Pater Engelbert Recktenwald von der Petrusbruderschaft auf seinem ‘Portal zur katholischen Glaubenswelt’ einen Kommentar unter dem Titel: „Wie seriös ist die ‘Katholischen Nachrichtenagentur’?“

Die katholische Kirche – gemeint ist die kirchensteuerfinanzierte Amtskirche – müsse dem ‘Portal zur katholischen Geisteswelt’ etwas entgegensetzen, zitiert der Pater den KNA-Journalisten Joachim Heinz.

Dieser meinte nicht nur das ‘Portal’, sondern allgemein die „Hardliner am konservativen Rand der katholischen Kirche“ im Internet.

Pater Recktenwalds Kommentar: „Ein weiterer Eintopfexperte läßt grüßen!“

Der Geistliche fragt: „Bin ich ein Hardliner, weil ich etwa Texte von Ratzinger, Spaemann, Scheffczyk oder Josef Pieper veröffentliche?“

Von etwa 400 Beiträgen auf seinem ‘Portal zur katholischen Geisteswelt’ hat Manipulations-Journalist Heinz „zwei“ herausgepickt – „um sein Schubladendenken zu befriedigen“ – so Pater Recktenwald.

Der erste beinhaltet „Tips zum sogenannten Homeschooling“ des evangelischen Pfarrers Uwe Buß. Der Text wurde ursprünglich von der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ veröffentlicht.

Der zweite Beitrag zeigte Heilungsmöglichkeiten für Homo-Perverse auf. Er stammte vom Salzburger Weihbischof Andreas Laun und wurde in der Zeitschrift ‘Kirche heute’ veröffentlicht.

Das Fazit von Pater Recktenwald:

„Wenn Heinz die ‘Tagespost’ und den bekenntnisfreudigen Weihbischof Laun zu den »Hardlinern am konservativen Rand der katholischen Kirche« zählt, dann wissen wir, wie recht Bernhard Müller mit seiner im ‘Vatican’-Magazin geführten Klage über die Profillosigkeit des katholischen Journalismus hatte.“
      
6 Lesermeinungen
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#6   Jörg Guttenberger, Köln   23:38:56 | Sonntag, 2. August 2009
Einen konservativen Rand
in der römisch-katholischen Kirche gibt es nicht. Die Konservativen bildemn vielmehr die Mitte der Kirche.
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#5   wassers   22:37:09 | Montag, 27. Juli 2009
Ist Pater Recktenwald nicht
seiner ursprünglichen Berufung und Weihe untreu geworden und sich der Konzilskirche angeschlossen?
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#4   troja   19:17:25 | Montag, 27. Juli 2009
proetcontra
welcher reliogionsunterricht?
kein katechismus, keine lehre von maria, kein liturgieunterricht, stattdessen tanzen, diskussionen über befreiungstheologie und sex. selbst erlebt und gehört von kindern und lehrern. hier kann man nur sagen: besser, die gläubigen eltern unterrichten selbst.
ich behaupte, daß die glaubenssubstanz in frankreich trotzdem höher ist. allein das kath. schulwesen steht weit über dem staatlichen. selbst moslems bringen hier ihre kinder unter(wenn noch plätze frei sind). und gerade die trad. kirche erlebt in frankreich eine wiedergeburt. zwar langsam aber stetig!
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#3   proetcontra   18:52:44 | Montag, 27. Juli 2009
troja weiß nicht wovon er spricht
oder ist er/sie sich im Klaren darüber, dass in der logischen Folge jede Subvention von seiten des Staates an die Kirche eingestellt werden müsste?
Ist er/sie sich im Klaren darüber, dass darunter auch der Religionsunterricht fällt?
Im besten Falle hätten wir französiche Verhältnisse!
Will er/sie das?
Das blutleere Hirn mancher Tradie-Sektierer zeigt erschreckkende Folgen!
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#2   troja   18:09:15 | Montag, 27. Juli 2009
wieder einmal die bischöfe,
die nichts auf die reihe bekommen. für alles gibt das dt. episkopat riesige summen aus. finanziert werden aber immer kritische, sprich kirchenfeindliche gruppen und institute. so auch hier. statt sich über engagierte, unabhängige zu freuen, die die kirche verteidigen, werden millionen in völlig überflüssige medien gesteckt, die kontraproduktiv sind. auch hier gilt: nehmt den bischöfen die kirchensteuer weg!
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#1   kreuzverhör †   17:27:30 | Montag, 27. Juli 2009
Jo ein Topf
aber ohne Eintopf.
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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