(kreuz.net) Diesen Sommer werden für die Diözese Memphis im US-Bundesstaat Tennessee sechs Neupriester
geweiht.
Memphis ist eine Minidiözese mit 73.000 Gläubigen.
Nach Angaben von Rocco Palmo auf seinem
Weblog ‘Whispers in the Loggia’ ist das Bistum auf dem Weg, zum König der Berufungen gekürt zu werden.
Palmo gibt Vergleichszahlen. In der Erzdiözese New York werden dieses Jahr drei Priester geweiht. Die
Erzdiözese hat 2,5 Millionen Katholiken.
In der Erzdiözese Los Angeles wurden dieses Jahr sechs Priester
geweiht. Allerdings gibt es dort 4,5 Millionen Katholiken.
„Memphis befindet sich in einer Wachstumshaltung“ –
zitiert Palmo Hw. John Geaney, einen Sprecher der Diözese.
Das Bistum hat insgesamt 25 Seminaristen,
obwohl in der Stadt Memphis nur drei bis vier Prozent der Bevölkerung katholisch sind.
Die Hauptgründe
für den Berufungsboom sind Bischof James Terry Steib (69) – ein ehemaliger Steyler-Missionar – und der
Verantwortliche für die Berufungen, Hw. Keith Stewart.
„Der Bischof legt größten Wert darauf, daß
wir Kandidaten für das Priestertum suchen und alles unternehmen, um sie gut auszubilden“ – erklärt Hw.
Geaney.
Dem Berufungsbeauftragten, Hw. Stewart, wird nachgesagt, daß er sein Amt „aggressiv“ anpackt:
„Er geht den Leuten nach“ – erklärt Hw. Geaney.
Der Erfolg von Hw. Stewart wird auf von ihm organisierte
monatliche „Berufungsabende“ zurückgeführt. Dabei werden interessierte Pfarreiangehörige eingeladen
zu beten und über ihre Berufung nachzudenken.
„Ich helfe Jesus, seinen Teil zu bekommen“ – erklärt
Hw. Stewart.
Der Geistliche hat auch Länder bereist, wo es viele Berufungen gibt. Darum ist einer der
diesjährigen Neupriester ein Pole. Zwei Diakone, die im Sommer zu Priestern geweiht werden, stammen aus
Mexiko.
Im letzten Jahr wuchs die Zahl der Seminaristen von Memphis um weitere sieben Alumnen. Das ist
eine Zunahme von 40 Prozent.
Auch in der Nachbardiözese Little Rock kann sich der Bischof nicht beklagen.
Letztes Jahr erreicht die Diözese die Zahl von dreißig Seminaristen.
Das ist der höchste Stand seit
dem Jahr 1966.
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29 Lesermeinungen
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helmut: Seminaristen Religion Das ist alles nur Methapher aber auch Mahnung gleichzeitig. Denn der Mensch
muss einst sowieso sterben: Tatsächlch alles in Gotteshänden nicht in unseren. Das AT strebte nach der
Treue dem wahren Gott und nach wahre Anbetung. So muss man das AT verstehen und nicht aus der Sicht des
modernen durch Hedonismus und „Pluralismus“ versklavten Menschen. Auch weltlicher Humanismus als Menschenanbetung
wird von Gott als fremde Pflanze verurteilt. Also, im Jenseits wird noch strenger als im AT. Denn Christus
will, dass wir ihm ganz gehören und nicht dieser verdorbenen und sterblichen Welt.
Helmuts Ängste sind zwar aufgrund dieser meist AT-lichen Texte nicht unbegründet, aber doch durch das
Gebot christl. Nächsten- und Feindesliebe durch Jesu Tat-Verkündigung authentisch relativiert worden.
Also keine Bange. Bösartige Auslegungen steuern die Menschen bei – nicht der Gott Jesu Christi.
Seminaristen Religion Die Hölle auf Erden ist das Christentum, wer mit Resten von Verstand will so etwas
verkaufen – Gott sanktioniert Sklaverei: Exod. 21:2, 4-6 und Lev. 25:44-46. Auch das NT befürwortet eindeutig
die Sklaverei: 1 Pet. 2:18, 1 Tim. 6:1, Titus 2:9, Eph. 6:5-8 u. Kol. 3:22. – Man darf seine Töchter
verkaufen: Exod. 21:7. – Gott befiehlt den Totschlag an Männern und das Versklaven von Frauen und Kindern
bei Völkern, die ferne wohnen: Deut. 20:10-15 – Ein Sklave darf langsam totgeschlagen werden: Exod. 21:20,21.
– Hexen sind zu töten: Exod. 22:18, Lev. 20:27, Deut. 18:10, Gal. 5:19,20. – Tod für das Konsultieren
von Zauberern und Zeichendeutern: Lev. 20:6. – Tod für Abgötterei und Ketzerei: Exod. 22:20, Deut. 13:1,
2, 5, 14, 15, Deut. 17:2-5, Deut. 18:20. – Man soll seine Brüder, Töchter, Söhne, seine Frau(en) und
Freunde bei religiösen Meinungsverschiedenheiten umbringen: Deut. 13:6-11. – Tod für alle Frevler und
die, die vermessen handeln: Num. 15:30, Deut 17:12, Num. 5:2,4; 12:14 und Deut 23:1-3. – Tod für den,
der eine Arbeit tut am Samstag (alle Christen?): Exod. 31:14, 15. (Taxi fahren, Feuerwehrdienst, Krankenhausdienst,
Betätigen eines Fahrstuhl, einer K
#25 Elijahu † 23:14:09 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Homo perversus dann ist der bischof einer, der wie krenn jeden perversen nimmt. dann ist das seminar voll.
und der skandal vorprogrammiert! Das Problem bei Krenn waren wohl eher die für die Ausbildung zuständigen
Priester…
#24 caritatem 21:48:38 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Da werden Berufungen eingehämmert statt sorgfältig und behutsam vorzugehen.Von Menschenfischern im Sinne
Jesu,keine Spur,wovon heute das Evangelium sprach.
Gibt es denn zuwenige Priester? Die Zahl der Priester muss sich ja immer an der Zahl der praktizierenden
Gläubigen messen – und da hat die Kirche nicht zu wenige Priester. z.B. die Warte-Schlangen vor den Beichtstühlen
halten sich sehr sehr sehr in Grenzen, auch vor Ostern.
Ich glaube, nicht allein der Zölibat schreckt junge Männer ab, den Priesterberuf zu wählen. Womöglich
ist es auch die hierarchische Struktur der Amtskirche! „Flache Hierarchien“ wie heutzutage in der freien
Wirtschaft üblich, wo der „Chef“ primus inter pares ist und die Teamfähigkeit im Vordergrund steht,
gibt es in der Kirche nicht. Übrigens: auch bei den Protestanten nicht. In den Kirchen gilt immer noch
ein striktes „Von-Oben-nach-Unten“, gilt es, einen Wust von Vorschriften und Regeln zu beachten, bis hinein
in die ganz persönliche Lebensführung. Und das möchten viele junge Menschen nicht akzeptieren. Ob die
Person des jeweiligen Bischofs so ausschlaggebend ist, wage ich zu bezweifeln, was den Zulauf zu den Seminaren
betrifft.
#18 St. Anton † 18:02:27 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@ Jens Unterbauer Nein, im Gegenteil. Viele katholische Priester sind möglichrerweise auch froh darum,
mit dem Zölibat endlich dem Kreislauf aus Lust, Impotenz und Scham entfliehen zu können. Manche ahnen
auch, daß sie nie die Frau bekommen werden, die sie sich insgeheim wünschen. Manche, die aus einem traditionellen
Elternhaus kommen, trauen sich möglicherweise auch nicht, zu ihrer Sexualität zu stehen, besonders,
wenn sie stockschwul sind und es ohnehin jeder merkt. Sie kennen solche Priester sicherlich auch. Da ist
die Berufung zum Geistlichen, wenn es mit dem Glauben und den Überzeugungen korrespondiert, eine ehrenhafte
und gute Alternative zum weltlichen Leben.
#17 Begeisterter 17:58:42 | Donnerstag, 30. Juli 2009
das stimmt so nicht Wenn eine Diözese keine Seminaristen hat, ist das in erster Linie die Schuld des
Bischofs. dann ist der bischof einer, der wie krenn jeden perversen nimmt. dann ist das seminar voll.
und der skandal vorprogrammiert!
Ist der Zölibat vielleicht auch ein Hindernis, daß nicht mehr junge Männer den Priesterberuf wählen?
In einer Privatoffenbarung in der Heiligen Stadt nächst Sankt Peter wird dies jedenfalls so hingestellt: www.uni-siegen.de/…/zoelibat_nutzen.pdf
#14 Paulaner † 17:20:08 | Donnerstag, 30. Juli 2009
DAS ist ur-afrikanisch >>--> heirate nie eine Afrikanerin! und dahinter stehen oft mächtige Familien,
die doch vor allem das GEld sehen, was ihnen dann aus dem schönen Deutschland weitergeleitet wird. Das
macht mich stinksauer!!!
St. Anton Sie sind offensichtlich überschlau oder haben nichts verstanden. Die Förderung von Berufungen
hat nichts mit „Keilen“ von Berufungen zu tun. Möglicherweise halten Sie es damit: Wer nichts tut, macht
ja auch nichts falsch. Und vielleicht sind Sie mit diesem Grundsatz bislang „erfolgreich“ durchs Leben
gegangen.
#11 St. Anton † 15:03:32 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Überredungskünste… …rächen sich, wenn man am Ende feststellt, daß die Seminaristen ihrer angeblichen
Berufung im Alltag nicht gewachsen sind. Wir lesen dann auf kreuz.net von diesen gefallenen Priestern,
deren Leben damit verpfuscht ist.
@ HwstVaterAbt: Ich kann das nachvollziehen! In meiner Gemeinde z. B. waren drei Steyler Pater aus Afrika
da, bzw. zwei Pallotiner aus Indien! Da habe ich aber den Glauben standhaft gespürt. Ich glaube das hängt
von den Ordensgemeinschaften ab. Da waren wir mit Steylern und Pallotinern gesegnet. Dieses Problem ist
aber auch ein deutsch-katholisches! Hier gibt es auch so die einen oder anderen schwarzen Schafe die das
Priesteramt ausführen! Aber sei es drum, wir werden doch weiterhin Afrika unterstützen… Die Kirche
hat aus den Fehlern gelernt und die Dummheit einfach Geld zu überweisen eingestellt. Sachspenden werden
in Deutschland gekauft, bzw. Entwicklungshelfer für die Arbeit gesucht und eingestellt. Pädagogen unterrichten
in den Schulen. Deutsche Meister helfen diesen Menschen beim Häuslebauen und Sachspenden wie Wasserpumpen
unterstützen die Lebensbildung! Das passiert mit unserem Geld, was wir in den Klimperbeutel sonntäglich
legen. Man hat daraus gelernt und geht damit um! Diese Einzefälle sind nur Randbeispiele, die dieses
Problem aufzeigen. Es gibt ohnehin auch bei uns Seminaristen die zum Priester aus purem Eigennutz Priester
werden wollen! Aber ist die Berufung denn nicht auch Eigennutz? Ich habe das selbst miterlebt, wie ein
Kaplan der die Berufung nicht gespürt hat, zum Priester geweiht worden ist. Der ist schließlich mit
einem Gemeindemitglied „durchgebrannt“ bzw. hat sich selbst suspendiert und eine Ehe gebrochen…!
Freilich muss man im Einzelfall genauer hinsehen lieber B. Theophilus89. Doch angesichts der allgem. Abzockermentalität
dieser Leute bin ich fast schon hoffnungslos, ob sich diese Menschen überhaupt noch bei uns „einfügen“
wollen. Dass auch wir schwarze Schafe haben ist unbestritten; doch sollten wir uns nicht noch welche aus
Übersee und vom Schwarzen Kontinent anlachen. Wie gesagt: lieber die Wigratzbader oder sonstige treue
kath. Priester anstellen, doch da sind unsre so weltoffen Kirchensteuer verschleudernden Bischöfe nicht
offen genug. Sehr traurig und meinen wirklichen Missmut erregend ist diese Missachtung eigener Kapzitäten. –
Ein afrikan. Kaplan erzählte mir mal, dass es schon in den afrikan. Seminaren regelrechte Seilschaften
gäbe, wenn mal einer von denen als Priester hier in Österreich oder Deutschland angestellt würde, dass
der dann „verpflichtet“ wird mindestens zwei weitere hier her zu „schleussen“ und dahinter stehen oft
mächtige Familien, die doch vor allem das GEld sehen, was ihnen dann aus dem schönen Deutschland weitergeleitet
wird. Das macht mich stinksauer!!!
@ HwstVaterAbt: Ich kann ihre Sorgen darum verstehen! Dass es viele Priester aus Indien und Afrika gibt,
die nur das Geld der Gemeinden und der oberen Dienstherren in den deutschen Bistümern sehen wollen. Dass
da sehr viel Eigennutz im Spiel ist wage ich nicht zu bezweifeln! Aber, dass diese Masse an Priestern
nicht alle der Spiritualität und der Berufung gefolgt sind, das lasse ich auch nicht aus! Dass die Gelder
in einen Sumpf verschwinden, wo man nicht mehr genau nachvollziehen kann wohin sie gelangen, bzw. ob sie
überhaupt dort ankommen das ist auch eine Frage. Sicherlich, es gibt Priesteramtsträger die sind auch
nicht ganz „katholisch“ gesinnt! Denken wir an unsere Beispiele, da sind wir auch nicht besser. Die Fälle
in Bayern, z. B. im Bistum Augsburg, München, Passau und Regensburg. Die sind auch nicht ohne… Auch
dort gibt es fälle von Amtsmissbrauch oder Nießbrauch von geistlichen Ämtern um an Gelder zu gelangen
oder um den Dienst als Deckmantel für verbotene oder gar kriminelle Energien zu verwenden. Doch man hat
Bischöfe die zu verblendet sind das zu bemerken. Das ist auch ein Chaos das das II. Vatikanuum verursacht
hat und dadurch werden viele Menschen nicht froh daraus. Streng katholisch orientierte Alumnen werden
aus den Seminaren entlassen und die weniger „katholisch“ gesinnten werden zum Priestergeweiht. Dass ihnen
die Weihe sogar in die Gedanken eingeplfanzt werden, davon wird auch berichtet! Aber, betet meine lieben
Schwestern und Brüder für wahre Berufungen und für viele Neupriester!
Natürlich unterstütze ich Ihren Argwohn, denn er ist absolut berechtigt und wenn ich in diesem Kontext
noch sagen darf: es dreht mir den Magen um zu sehen, wie Milliarden an Spenden in diese ach so unterentwickelten
Länder – gerade von der Kirche – geschwemmt werden und dort lassen die fastkanibalistischen völlig korrupten
„Politiker und Stammeshäuptlinge“ oder wie immer die Bocassas und so sich nennen ihre eigenen Landsleute
vom Kind bis zum Greis ganz bewusst und ABSICHTLICH elendlich verreckten, wenn es darum geht sich diese
Spendenmillionen aus Europa – vor allem aus Dtld. unter die gierigen Krallen zu reissen. Diese Seite Afrikas
erklärt ihnen keine Missio-Aktion – denn dann würden die das bekommen, was ich denen schon lange gebe:
keinen Cent für brutale Menschenschlächter … Dass die Armen darunter mehr leiden, wie wenn man nichts
gibt; also das ist nicht zu beweisen. Ich finde die haben die letzten 50 Jahre soviel bekommen, dass die
schon längst „blühende Landschaften“ haben müssten. Jetzt sollte schluss sein mit Lustig! Lieber lauter
Piusbruderschaftspfarrer wie diese Afro-asiatisch-indische Supervampire. Raus mit diesem falschen Gesox!
Das ist eine sehr große Gefahr Domenico Tuttisanti denn wir haben ja genau diese Situation schon mit
den vielen Indern und Afrikanern – freilich sind davon einige nicht weniger besser wie die unsrigen, doch
die Erfahrungen innerhalb der Ordinariaten mit diesen „armen Priestern“ ist höchst bedenklich: denen
geht es sehr, sehr oft nur um eines – möglichst viel Geld abkassieren!- Eine Spiritualität, wie wir
sie aufgrund von Demut und selbstloser Hilfe in konkreter Opferbereitschaft praktizieren ist diesen „Gastarbeitern“
ziemlich fremd. Es geht – ich wage zu behaupten – gut der Hälfte von denen nur darum hier möglichst
viel Geld rauszuholen; meist bitten sie dann um sozial-caritative Projekte in den Gemeinden, wo sie hier
Pfr. sind oder sie gehen die Personalchefs ziemlich unverholen um Zusatzgelder an. Die armen Nergelein
in Afrika oder die armen Fakire in Indien bekommen jedoch von diesen Geldern nur kleine Anteile zu sehen;
denn es wird oft über sehr geschickte Kanäle zunächst mal viel unter die hochgeschätzte Verwandschaft
verteilt und als Deckmantel gibt es dann mal größere oder kleinere caritative Objekte, man muss ja für
die nächste Betteltour auch Bilder haben; ob die dann vom konkret unterstützten Projekt stammen ist
sehr fraglich. Was kommen denn sonst für Massen aus Afrika und Indien: Dealer, Menschenschmuggler, Zuhälter:
alle sehr gut kath. ausgebildet. Mir wird übel, wenn ich an die armen alten Frauen denke, die von dieser
Sorte übelst abgezockt werden. Auch das ist Realität des Priestermangels in Westeuropa!!!!!!!
HwstVaterAbt Werben Sie mal als dt. Bischof aktiv um Neupriester in Mexiko! Wenn die hören, was es hier
für eine Vergütung gibt, ist das Seminar über Nacht rappelvoll!
@Klasse Priester werden das sein, die dieser Headhunter „aggressiv“ angeht und überredet, Priester zu
werden. Das sind dann die, die Mitte 30 auf einmal merken, dass sie heiraten und Familie gründen möchten.
Was ist aber der Grund für die vielen Anwärter??? Das geht ja nicht aus dem Artikel hervor… Ist es
die Ausstrahlung von Bischof und Seminarleiter(n), die tiefergesetzten akadem. Hürden, wie wir sie gerade
in den USA nicht wenig oft finden (müssen)? – Was ist der Zauber, daß hier offensichtlich viele Priester
werden wollen ???