Orden
Undurchsichtige Geschichte
Beim Prozeß gegen den Mörder der zwei Moskauer Jesuiten dürfte es schwer sein, die ganze Wahrheit ans Licht zu bringen.
Bilder der in Moskau ermordeten Jesuiten auf der Webseite des britischen Rundfunk
Bilder der in Moskau ermordeten Jesuiten auf der Webseite des britischen Rundfunk
(kreuz.net) Der Mann, der im Oktober 2008 in Moskau zwei Jesuiten ermordete, wird vor ein zwölfköpfiges Geschworenen-Gericht gestellt.

Das berichtete die in Moskau erscheinende Tageszeitung ‘Rossijskaja Gaseta’ – am 28. Juli. Die Zeitung ist auch das Amtsblatt der Russischen Föderation.

Am vergangenen Montag, dem ersten Verhandlungstag, hat der geständige Mörder, Michail Orechow (36), um eine Jury gebeten. Das russische Gesetz gewährt ihm dieses Recht.

Die Beweislast gegen Orechow ist erdrückend: Er wurde von Überwachungskameras aufgenommen. Es gibt Telephon-Aufzeichnungen. Am Tatort wurden seine Fingerabdrücke gefunden.

Die Jesuiten wohnen in Moskau an der berühmten Adresse Petrowka. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Hauptquartier der Moskauer Polizei.

Mörder Orechow stammt aus der Oblast Twer im Nordwesten der Region Zentralrußland.

In der Vergangenheit wurde er wegen Behinderung von Journalisten, Vergewaltigung und sexueller Gewalt sowie wegen Diebstahl verurteilt. Für seine Sexualdelikte erhielt er eine Gefängnisstrafe von sieben Jahren.

Zuletzt war der Verbrecher in einem Nachtclub tätig. Dort lernte er den aus Ekuador stammenden Jesuiten, Pater Victor Betancourt, kennen.

Nach Angaben des Angeklagten soll Pater Betancourt in seiner Wohnung öfters Partys veranstaltet haben, bei denen viel Alkohol konsumiert wurde.

Die russische Tageszeitung ‘Komsomolskaja Prawda’ berichtet mit Bezug auf den Angeklagten, daß in der Mordnacht ebenfalls ein solcher Umtrunk stattfand. Die Zeitung zitiert Orechow:

„Als wir uns am Abend zur Ruhe legen wollten, begann [Pater] Betancour mich anzumachen. Ich habe verstanden, daß er eine nicht-traditionelle sexuelle Orientierung besitzt“.

„Sein Verhalten provozierte in mir Aggressionen. Ich ergriff eine auf dem Boden liegende Metall-Hantel und traf ihn damit am Kopf.“

Nach Angaben der Polizei schlug Orechow insgesamt elfmal auf den Jesuiten ein und traf ihn vor allem am Kopf.

Gerichtsmediziner stellten fest, daß der Geistliche bereits nach dem ersten Schlag tot war.

Als der Hausobere, Pater Otto Messmer, zwei Tage später von einer Reise aus Deutschland zurückkehrte, befand sich Orechow immer noch in der Wohnung.

Er lauerte dem ahnungslosen Geistlichen auf und erschlug ihn ebenfalls mit der Hantel.

Danach trank er alle alkoholischen Getränke, die er im Haus fand und kehrte in seine Heimatregion zurück.

Nach Angaben von ‘Komsomolskaja Prawda’ glauben die Verwandten und Bekannten von Pater Betancourt nicht, daß dieser homosexuell war.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Paulaner †   10:53:10 | Donnerstag, 30. Juli 2009
„Sein Verhalten provozierte in mir Aggressionen.“
St. Anton: Mord an Priestern
Selbst wenn der Pater im Alkoholrausch tatsächlich zweideutige Absichten signalisiert hätte, rechtfertigt das noch lange keinen Mord.
Da ist keine Rede von zweideutig, es soll eindeutig gewesen sein.
Der Mörder „argumentiert“ ausdrücklich so:
„Sein Verhalten provozierte in mir Aggressionen.“
Was natürlich eine Finte ist aber typisch für die Homobatscher.
:-D Die unnötig vielen, aufdringlichen Beiträge der Schwulen hier in kreuznet provozieren in mir auch Aggressionen, aber deswegen ergreife ich keine Hantel, um sie zu erschlagen.
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#19   St. Anton †   10:22:07 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Mord an Priestern
Mord ist abscheulich – egal, welche Ausrede ihm zugrundeliegt. Selbst wenn der Pater im Alkoholrausch tatsächlich zweideutige Absichten signalisiert hätte, rechtfertigt das noch lange keinen Mord.
Wie hat der Mörder eigentlich den zweiten Mord rechtfertigt?
Weitere „Wahrheiten“, die ans Licht zu bringen wären, sind hier überhaupt nicht nötig. Daß ein Lebenswandel mit „Parties“ (Party zu Zweit? Naja…), Alkohol und Nachtclubs vielleicht nicht unbedingt den jesuitischen Ordensregeln entspricht, dürfte auf der Hand liegen.
Selbst wenn im ersten Mordfall vom Täter angebliche Notwehr behauptet werden würde: Der zweite Mord an Pater Messmer geschah entweder aus Haß – oder um den ersten zu kaschieren, weil Messmer den Mörder gesehen hat.
Schön, daß es eindeutige Beweise gibt. In Russland geschehen ja auch gern mal Morde an Mißliebigen, die dann eine sehr geringe Aufklärungsrate erzielen… (Auch Katholiken sind im orthodoxen Russland nicht gern gesehen, ähnlich wie kritische Journalisten z.B.)
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#18   kreuzverhör †   00:04:18 | Donnerstag, 30. Juli 2009
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#17   Biene Maja   22:39:52 | Mittwoch, 29. Juli 2009
wassers
die machen kurzen Prozess und ich auch bin müde
Angenehme Nachtruhe noch Guten Abend
die Biene Maja in der Leserzeitung werde ich zerlegt
ist mir egal
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#16   wassers   22:30:41 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Ja wirklich, die Geschichte ist undurchsichtig
Priester fröhnen dem Alkholgenuss und laden einen „Stricher“ ein, wohl nicht zum ersten Mal, um ihn durch das Trinken zu bekehren, damit er ein nicht so hohes Honorar nimmt oder konziliar wird? Mein Gott, für wie dumm hält die Konzilssekte die Menschen? Konziliare Priester/Bischöfe – wir haben doch genug Beispiele – scheeren sich doch in der Regel nicht um den Zölibat – für Blöde = keine Sexualität, sondern …, was das Zeugs hält.
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#15   r.ruhrgebietler   21:36:08 | Mittwoch, 29. Juli 2009
vielleicht mal
die russische Maffia fragen!
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#14   kreuzverhör †   17:43:49 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Alles ist vergänglich…
Die westliche „Demokratie“ ist sicherlich nicht das Ende der Geschichte.Ach die BRD wird kein 1000jähriges Reich.
.
.
.
.
…nur der Durst bleibt lebenslänglich.
:-S
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#13   pneumat   17:24:46 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Messmer
„Messmer dürfte wohl als unschuldiger ermordet worden sein“
Der Russe war sicher in einem Schockzustand und tötete den weiteren RK-Geistlichen in einem Affekt, in dem er ihn mit dem ersten automatisch identifizierte.
Nach dem Spruch: Sag mir, wer dein Freund ist etc.
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#12   IZAAC   17:05:38 | Mittwoch, 29. Juli 2009
@ Einmal Freispruch – einmal Mord
Falls Betancourt schwul war, hat er das bekommen, was er sich redlich verdient hat! Vor G’ttes Gericht würde er freikommen.
Messmer dürfte wohl als unschuldiger ermordet worden sein, wie Abel. Damit kommt niemand durch.
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#11   pneumat   16:47:52 | Mittwoch, 29. Juli 2009
klare Geschichte
Und gerade die Ausrede mit der angeblichen homosexuellen Annäherung wird ja von Mördern immer wieder gerne genutzt.
Welche denn Motivation für die Aufladung auf sich einer schweren seelischen Bürde – Mord – hatte der Angeklagte sonst?
Einem „aufgeklärten“ – also, indifferenten, amoralischen, pseudotoleranten – Westler wird schwer, sich in ein provinziales, naturbezogenes, schlichtes russisches Gemüt zu versetzen.
Auch wenn der Mann in einem dunklen Milieu verkehrte, beschränkte es sich eher auf „normale“ Sünden: Weiber, Alkohol, kleiner Diebstahl etc.
Die Homoperversion ist sogar für „fortschrittliche“ Moskau unakzeptabel und skandalös. Bei einem Mann aus konservativer Provinz kann sie zweifellos eine solche natürliche mit starkem Ekel verbundene Reaktion hervorrufen.
Eigentlich wirkte in ihm gespeicherte Göttliche natürliche Information: Der Homoperverse soll sofort getötet werden Lev 18:22;29. Nach diesem Gesetz wurde der Befehl von einem Einfältigen getreu ausgeführt.
So werden jenseits alle jetzt tätigen Perversen beurteilt werden.
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#10   kreuzverhör †   13:19:18 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Alle wollen nur missionieren
Jesuiten,Soldaten.
Die Welt wird fromm.
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#9   Franz Kappes   12:51:50 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Nicht nur Journalisten
Habe nur ich das Gefühl, dass sich die Weltöffentlichkeit nicht in dem erforderlichen Maße engagiert?
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#8   Confiteor   12:50:44 | Mittwoch, 29. Juli 2009
kreuzverhör: …und wenn Sie sich einen
schönen Abend gemacht haben, geht das auch niemand
etwas an und keinem etwas ab… :-]
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#7   kreuzverhör †   12:48:03 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Jesuiten im Nachtclub
Die waren sicher dort um zu Missionieren.
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#6   Confiteor   12:45:19 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Das ist doch typisches Verhalten von
Schwulenklatschern. Die treiben sich auf Klappen und
in anderen Treffpunkten mit schwulem Publikum rum, baggern ein Opfer an, gehen mir dem Opfer nach Hause, um es auszuräubern oder zu ermorden.
So kommt es dann zu den Meldungen: Alleinlebender Toter erst nach drei Tagen aufgefunden.
Solange Schwulenklatscher noch immer einen bestimmten moralischen Rückhalt haben und sich
gegenüber schwulen Opfern aufführen können wie die Berserker, wird das auch künftig wohl so bleiben, nicht nur in Moskau…!
Viele fürchten immer noch die Schande, die Polizei zu
alarmieren. Da sind Darkrooms gute Einrichtungen…!
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#5   kreuzverhör †   12:12:03 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Es geht voran
en.rian.ru/…90202/119930531.html
WORLD
Russia’s Patriarch Kirill receives personal message from Pope
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#4   Gunsenum   12:03:55 | Mittwoch, 29. Juli 2009
KREUZ NET – – EIN O R A K E L
Das Kreuz-Net drei Monate alte Unwichtigkeiten als brandheisse Nachricht verkauft ist nichts Neues, nun aber scheint die Redaktion die Gabe der Prophezeihung gefunden zu haben: Jesuiten Moskaus, hütet Euch vor Oktober 2009, denn wir lesen am 29/7/2009 um 12.03 Uhr hier :
Der Mann, der im Oktober 2009 in Moskau zwei Jesuiten ermordete, wird vor ein zwölfköpfiges Geschworenen-Gericht gestellt.
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#3   vonHerzmanovsky-Orlando   11:37:47 | Mittwoch, 29. Juli 2009
@F.U.
Im konkreten Fall zählt halt nicht was es so im weiten Erdenrund an Phänomenen gibt, sondern was war. Und gerade die Ausrede mit der angeblichen homosexuellen Annäherung wird ja von Mördern immer wieder gerne genutzt.
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#2   Domenico Tuttisanti   11:32:50 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Möglicherweise
will der Täter mit seinen Behauptungen einen Teil der Schuld auf das Opfer abwälzen. Das würde aber vor einem unabhängigen und fairen Gericht sicher ausssichtslos sein:
a) Wenn ihn homosexuelle „Anmache“ so massiv abstößt, wie hier behauptet, dann erscheint es merkwürdig, dass er in Nachtclubs gearbeitet hat und wegen „sexueller Delikte“ einsaß.
b) Wenn nur die angebliche Abneigung gegen einen Homosexuellen seine Taten veranlasst haben, warum hält er sich dann noch Tage nach der Tat in der Wohnung auf?
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#1   F.U.   11:28:16 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Natürlich nicht.
„Nach Angaben von ‘Komsomolskaja Prawda’ glauben die Verwandten und Bekannten von Pater Betancourt nicht, daß dieser homosexuell war.“
Es gibt weder Homosexuelle, Priester, noch welche, die eine Partnerschaft zu einer Frau pflegen. Weder Priester, die Kinder gezeugt haben noch Priester die Kindern Körperliches und Seelisches Leid zugefügt haben.
Was nicht sein darf, kann auch nicht sein.
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