Alte Messe
Bistum Eichstätt: Alles begann mit zwei, drei Gläubigen
Wenn man die Alte Messe zelebriert, ist es besonders wichtig, sich vom Feind abzugrenzen – die Priesterbruderschaft Sankt Pius X.
Die 'Neumarkter Nachrichten' zeigen den jungen Kaplan Stefan Wingen bei der Alten Messe.
Die ‘Neumarkter Nachrichten’ zeigen den jungen Kaplan Stefan Wingen bei der Alten Messe.
(kreuz.net, Neumarkt) Seit einigen Monaten feiert Kaplan Stefan Wingen (32) in der Stadtpfarrkirche St. Johannes in Neumarkt jeden Dienstag um 19.00 Uhr die Heilige Messe im Alten Ritus.

Das berichtete Franz Xaver Meyer in der Tageszeitung ‘Neumarkter Nachrichten’ am 27. Juli.

Neumarkt in der Oberpfalz ist eine Stadt mit 40.000 Einwohnern. Sie gehört kirchlich zum Bistum Eichstätt.

An einem heißen Juli-Dienstag traf der Korrespondent der Zeitung in den Kirche mehr als siebzig Gläubige. Als der Kaplan mit der Alten Messe begann, waren es zwei, drei.

Die Gläubigen können die Meßgebete auf lateinisch-deutschen Faltblättern nachlesen, die in der Kirche ausgelegt werden.

Etwas krampfhaft versucht der Artikel die Bedeutung der Alten Messe ins Nostalgische abzudrängen: „Erinnerungen werden bei den Gläubigen wach, die zum größten Teil über 50 sind, als es nur diese Meßform gab.“

Hw. Wingen erklärt vor der Zeitung „das Heil der Seelen und die geistige Vielfalt fördern“ zu wollen.

Er behauptet auch, daß die Alte Messe seit 1570 existiere. In Wahrheit geht sie auf Papst Gregor den Großen († 604) und in weiten Teilen auf noch frühere Jahrhunderte zurück.

Der Kaplan weist pflichtschuldig die journalistische Suggestiv-Behauptung von sich, daß der Alte Ritus „rückwärtsgewandt“ oder eine Rücknahme der angeblichen „Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils“ sei.

Als „Ewiggestrigen“ möchte er sich auch nicht bezeichnen lassen.

Dem Artikelschreiber fällt auf, daß „keiner der Gläubigen die Handkommunion empfängt.“

Er behauptet, daß die Liturgiereform in den 1960er und 1970er Jahren die Kommunionbänke aus den Kirchen entfernt habe. In Wahrheit handelte es sich dabei um Privatinitiativen neomodernistischer, glaubensfeindlicher Geistlicher.

Von der Piusbruderschaft distanziert sich Hw. Wingen nach Angaben der Zeitung „deutlich“: Sie dürfe „kein Monopol für die tridentinische Messe haben“.
      
45 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#45   Amanda   19:08:49 | Mittwoch, 12. August 2009
Hocus pocus?!
Berens, Sie glauben doch selbst schon längst nicht mehr an die Wandlungsworte. Seien Sie doch mal ehrlich…
Redaktion benachrichtigen
#44   adlimina   17:28:21 | Samstag, 1. August 2009
„In Wahrheit“
Der kreuz.net-Stil nimmt immer wieder in Anspruch, allein ganz für die wirkliche Wahrheit zu stehen. Im Ton schwingt mit „Ich aber sage euch …“ auf der Grundlage eines für sich behaupteten Unfehlbarkeitsdogmas mit Bischof Williamson als Papst. Die Beweise für die mit „In Wahrheit“ eingeleiteten Aussagen und deren Berechtigung bleiben die Artikel schuldig. Wieviele Keile sollen damit noch in den Kirchenstamm getrieben werden?
Redaktion benachrichtigen
#43   Leon †   18:12:06 | Freitag, 31. Juli 2009
joberens: Also irgendwie hat das Latein
schon etwas Besonderes im Gottesdienst; ich zähle mich nun wirklich nicht zu Traditionalisten, aber ich fand es bei einem Pontifikalamt auf dem Petersplatz doch irgendwie verbindend, wie alle dort z. B. das Vaterunser auf Latein sangen: Menschen aus wohl allen Erdteilen sprechen für eine gewisse Zeit dieselbe Sprache! War schon beeindruckend!
Redaktion benachrichtigen
#42   Tridentinus   16:02:13 | Freitag, 31. Juli 2009
beweisen –
vielleicht… Ein innerer Widerspruch, jobehrens! Denken, bitte!
Redaktion benachrichtigen
#41   joberens   15:28:02 | Freitag, 31. Juli 2009
Hocus pocus Gottesdienst?
Ein Priester, der noch wirklich an die die Wandlungsworte glaubt, hat auch den Mut, sie für Jedermann verständlich zu sprechen.
Priester, die sich da hinter einer Art Zauberformel verstecken, beweisen mir, daß Sie vielleicht mehr so recht glauben, was sie da tun. Wazu sonst dieser Hocus pocus.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#40   Leon †   10:11:11 | Freitag, 31. Juli 2009
@r.ruhrgebietler: Völlig missverstanden
haben Sie mich – oder ich habe die Texte, auf die ich mich bezog, absolut missverstanden. Ich hatte den Eindruck, mit „Hokuspokus-Messe“ macht hier jemand die „alte“ (tridentinische) Messe nieder und dieser jemand wollte mit der Formulierung „Hokuspocus“ auf das Latein in jener Messe anspielen! Ich hatte mich doch für d i e Menschen ausgesprochen, die in der alten Messe sich geborgen fühlen und aus dieem Grund auch meine (positiven) Erinnerungen an den Besuch der „alten“ Heiligen Messen in meiner Kindheit erinnert. Pardon!
Redaktion benachrichtigen
#39   r.ruhrgebietler   10:00:09 | Freitag, 31. Juli 2009
Leon – die sich dort geborgen fühlen
im Tingeltangel? in dem Kokuspokus-event? Sorry, aber wenn ich Jahrmarkt suche, gehe ich da hin. Wenn ich aber die ewig gültige trid. Liturgie suche und darüber hinaus mit dem Herrn im Zwiegespräch sein möchte, Anbetung, Rosenkranzgebet pflegen möchte, dann ist eine Hokuspokus-Event á la V-II doch total daneben. Wem also an der Seelenrettung der armen Sünder und an dem ewigen Leben gelegen ist (in der Anschauung Gottes! im Himmel!), der wird sich dort nicht aufhalten.
Aber jede(r)(m) wie er/sie möchte. Mir bleibt dieses Hokuspokus-Tingeltangel-Event auf ewig ein Rätsel. Vielleicht als Pfadfinder-Event brauchbar, aber als Hgl. Messe völlig unbrauchbar!
Ehre wem Ehre gebührt! Insbesondere Dem, dem alle Ehre gebührt – Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen
#38   kreuzverhör †   23:29:25 | Donnerstag, 30. Juli 2009
PRAY AWAY THE GAY
;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)
Redaktion benachrichtigen
#37   monti   23:19:22 | Donnerstag, 30. Juli 2009
ach ja, der gute alte Joberens…
Entschuldigung, ist es nicht…an Einfaltslosigkeit kaum noch zu überbieten?
Da hat der gute alte Josef unfreiwilligerweise mal die Wahrheit gesagt.
Er meinte zwar Einfalls-losigkeit. Aber geschrieben hat er Einfalts-losigkeit.
Und da muss man ihm Recht geben: Die alte Messe ist frei von jeder Einfalt, Einfältigkeit, was man von irgendwelchen Eventmessen nicht immer unbedingt sagen kann…
Redaktion benachrichtigen
#36   kreuzverhör †   23:07:02 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Mission mal anders : Peitsche nehmen,Fresse hauen
www.youtube.com/watch?v=WcdsFfZCfMQ
Redaktion benachrichtigen
#35   Leon †   22:29:12 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@joberens: Hokuspokus-Messe: ein böses
Wort, finde ich. Vielleicht hat derjenige, der es gebraucht hat, an den Ursprung des Wortes Hokuspokus gedacht, und der liegt ja tatächlich in den lateinischen Worten „hoc est corpus meus“, die, zur Wandlung gesprochen, von Gläubigen nicht richtig verstanden wurden und dann zu „Hokuspokus“ zusammengezogen wurden. So ist es überliefert. Aber eine Messe als Hokuspokus zu bezeichnen, das schmerzt doch diejenigen Menschen, die sich dort geborgen fühlen. Ich bin wirklich nicht konservativ, aber ich kann mich dunkel daran erinnern, dass früher, wenn ich mit meinem Vater in der Heiligen Messe war – noch auf Latein und im alten Ritus, irgendwie war das „ganz feierlich“; vielleicht habe ich das aber nur als Kind so beeindruckend empfunden. rein gefühlsmäßig muss ich sagen: Diese Feierlichkeit hat die Messe für mich heute nicht mehr, ich finde, es wird zuviel geredet, man hat zu wenig Zeit zu Mediation oder so. Doch finde ich es gut, dass die Texte heute auf Deutsch von allen zu verstehen sind.
Redaktion benachrichtigen
#34   Paulaner †   18:31:56 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Ich werd dich am Kälberstrick kopfüber aufhängen zum Gelächter der Leute :-)
„Papst Petrus:“
:-D du Schlawiner!
Redaktion benachrichtigen
#33   Papst Petrus   18:13:44 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Es lebe die lateinische Messe!
Denn die hat auch Jesus schon so gefeiert. Es ist nicht nachweisbar, dass Jesus auch nur ein einziges Mal eine Messe in deutscher Sprache zelebriert hat. Deswegen ist es grober Unfug, ständig wieder mit der Forderung zu kommen, im hochheiligsten Gottesdienst so eine Unsprache wie Deutsch zu sprechen!
;-)
Redaktion benachrichtigen
#32   kreuzverhör †   16:22:18 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Freimaurer Kommi NATO bombt christliches Serbien
www.youtube.com/watch?v=Bkztr16IHeM&…
Redaktion benachrichtigen
#31   karljosef   15:14:52 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Dummjens
Wenn jede Woche das Gleiche wiederholt wird, und man ein Buch mit der Übersetzung hat, kann alles verstanden werden- sogar vom Dümmsten. Nur Lesen und hören muß man können.
Redaktion benachrichtigen
#30   Domenico Tuttisanti   14:21:47 | Donnerstag, 30. Juli 2009
HwstVaterAbt zu joberens:
Es geht ja hier um vielmehr als nur die alte
Joberens geht es ohnehin nur um Stänkerei! Würde die alte Messe in Deutsch zelebriert, fände er andere Vorwände, um gegen sie zu stänkern!
Redaktion benachrichtigen
#29   Prälat Hinter †   14:16:40 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Hocus pocus contra Niedergang der religiösen Kultur
Der Begriff hocus pocus wurde aus dem verballhornten „Hoc est enim corpus meum“… aus den Wandlungsworten erdichtet. Schon damals also gab es ungebildete Gläubige, die des Lateinischen nicht mächtig waren. Es ist also eine Frage der humanistischen Bildung, auf deren Grundlage nun mal unsere ganzen Errungenschaften basieren, ob jemand den relativ einfachen Texten auf lat. folgen kann oder nicht. Nur weil heute alle vieles auf englisch nachplappern und nachträllern – freilich ohne es oft zu verstehen – sollte man das altehrwürdige Latein und eine sehr würdige alte Liturgie nicht einfach zum alten Eisen schmeißen. Es geht ja hier um vielmehr als nur die alte Liturgie in ihrer lat. Sprache, es geht um die Einfühlsamkeit in das Heilige, das sich nun mal unsrem rein rational wertenden Zeitgeist geradezu entziehen muss, um das zu bleiben was es sein muss und ist:ein Mysterium – Geheimnis des Glaubens. Das vermag zu erkennen, wer vor allem in der Hl. Tradition unserer röm.-kath. Kirche bewandert ist. Es ist freilich auch ein gutes Stück Arbeit und wer sich vor dieser Arbeit in Glaubens- und Herzensbildung drückt, der findet sich nicht mehr zurecht in dem was Halt und Geborgenheit gibt: Heimat am Herzen der Hl. Mutter Kirche. Sehr traurig, wenn solche Gedanken heutzutage kaum mehr nachvollziebar sind. So weit ist die Verfrostung schon gekommen, dass wenige nur noch wissen, was ich hier vermitteln möchte. Traurig.
Redaktion benachrichtigen
#28   Domenico Tuttisanti   14:07:32 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Joberens
Glaubt man … denn wirklich…,… für die Menschen interessanter machen zu können? :-@
Überlassen Sie das gefälligst den Leuten selber! Die Messen werden schließlich aufgrund entsprechender Nachfrage angeboten! :-)
Redaktion benachrichtigen
#27   joberens   14:04:05 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Hocus pocus Gottesdienst
Glaubt man amtskirchlich denn wirklich allen Ernstes, die Liturgie dadurch, daß man wichtige Teile der Messe für die Gottesdienstbesucher unverständlich macht, für die Menschen interessanter machen zu können? Ob das nicht eher Wunschtraum und Träumerei sein und bleiben könnte
Was soll der ganz Unsinn überhaupt? Die Gottesdienstbesucher möchten doch die Gottesdienste voll und ganz mit feiern und miterleben können. Wozu will man das nun aber mehr oder weniger verhindern?
Wird so nicht der wichtigste Teil des Gottesdienstes für die Mitfeiernden, die kein Latein versehen können, mutwillig und sinnlos unverständlich gemacht? Hat man da etwas zu verbergen? Traut man sich vielleicht selbst nicht mehr die Wandlungsworte verständlich zu sprechen? Könnte das Ganze mit Glaubensmangel der Zelebranten zu tun haben, die vielleicht selbst nicht mehr glauben, was sie da tun und es so vorziehen, für die Wandlungsworte eine Art Zauberformel zu verwenden? Kann es sein, dass die Echaristie vielleicht insgesamt an Wert verliert
Was verspricht man sich davon? Wird die Messe so nicht, wie Jemand es, sogar treffend formuliert hat, zum „Hokus pokus Gottesdienst“.
Entschuldigung, ist es nicht einfach reine Spinnerei und nicht mehr und nicht weniger und an Einfaltslosigkeit kaum noch zu überbieten?
Ob man amtskirchlich auch schon darüber nachgedacht hat, was Gott wohl von dem Ganzen halten könnte und Fragt man im Vatican überhaupt noch genug nach ihm?
Josef Berens
als einfacher, denkend. Katholi…
Redaktion benachrichtigen
#26   Confiteor   13:49:48 | Donnerstag, 30. Juli 2009
je mehr Kerzen brennen, auf dem Bild zum
Artikel sind es gleich acht, die brennen, desto heiliger
ist wohl die Messe…wa? O:) O:) O:)
Redaktion benachrichtigen
#25   stimme der vernunft †   13:41:56 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Orantenhaltung
Man muss die Priester eben in Gymnastikkurse schicken.
dann wird die Vorstellung schon gut laufen und die tridentinische Show klappt perfekt.
Auf dass die heiligen Oblaten choreografisch korrekt gesegnet werden.
Redaktion benachrichtigen
#24   sankt niketas   13:15:27 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@ Tridentinus
Wenn man etwas kritisieren wollte, so höchstens das, daß Hw. Stefan Wingen, soweit auf dem Bild ersichtlich, die Arme in der Orantenstellung für den trid. Ritus zu weit ausbreitet und die Hände außerdem nicht hoch genug hält. Die Hände müssen schulterbreit ausgebreitet und so hoch erhoben sein, daß sie gerade nicht über die Schultern hinausragen, Stefan!
Sehr richtig! Wer bei der Orantenhaltung einfach so untermenschenartig die Arme ausbreitet (Pfui Teufel!), der gehört geteert und gefedert und mit dem Stock verprügelt! Und Ps 140,2 gehört aus der Bibel gestrichen!
So weit kommt’s noch, dass hier einer einfach die Arme ausbreitet! Eine Schande ist das! Alles jenseits des 90-Grad-Winkels ist des Teufels!
Redaktion benachrichtigen
#23   r.ruhrgebietler   12:54:49 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Tridentinus – dann fassen Sie sich doch mal zuerst asn die eigene Nase! Aber ganz flott!!
Urteilen Sie nicht über das, was andere Leute wollen oder nicht!
oder habe ich da was falsches gelesen! Gehen Sie mit gutem Beispiel voran!
Redaktion benachrichtigen
#22   Prälat Hinter †   12:33:14 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Der Kaplan hat ja nix falsch gesagt
schön, dass er die Alte Hl. Liturgie anbietet und fördert. Was er über die Piusbruderschaft wegen des Monopols sagte ist nicht anstößig. Weiter so Hw. Hr. Kaplan.
Redaktion benachrichtigen
#21   Brandenburgis   12:29:38 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Völlig richtig!
diese Aussage.
Redaktion benachrichtigen
#20   Tridentinus   12:25:39 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Das Messbuch von 1570
stellt die Kodifikation des Röm. Ritus dar, die Pius V. im Auftrag des tridentinischen Konzils geleistet hat. Diese Kodifikation bleibt maßgeblich für alle Editiones Typicae bis 1962 und strenggenommen wohl auch noch bis 1965. Das ist auch der eigentliche Grund, weshalb in allen diesen Editiones typicae die Bulle Pro primum tempore vom 14. Juli 1570 abgedruckt ist. Und darauf bezog sich Wingen, ohne den vorausgehenden Entwicklungsgang zu leugnen!
Redaktion benachrichtigen
#19   vonHerzmanovsky-Orlando   12:10:09 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@Janosch
Tatsächlich irrt die Redaktion, wenn sie Hw. Wingen unterstellt, dass es DIESE Messe angeblich länger gebe.
Natürlich wird sie in einer ähnlichen Form seit den frühesten Jahrhunderten zelebriert, aber aufgrund der verschiedenen Eigenriten in Ortskirchen, wurde der gesamte Ritus 1570 festgeschrieben.
Nee da irrst du dir! Im Wesentlichen handelt es sich bei dem von Papst Pius V. veröffentlichten Missale Romanum um eine redaktionell verbesserte Neufassung des Missale curiae; dieses war das um 1220 zusammengestellte Messbuch der päpstlichen Palastkapelle, dessen Erstdruck aus dem Jahr 1474 datiert. In ihm fehlten lediglich noch die Rubricae generales und der Ritus servandus. Gestrichen wurde eine ganze Reihe von Texten – darunter einige Präfationen –, an denen berechtigte Kritik Anstoß genommen werden konnte.
Redaktion benachrichtigen
#18   Brandenburgis   12:03:08 | Donnerstag, 30. Juli 2009
ICh habe doch nur einen
Segenswunsch ausgesprochen!
Redaktion benachrichtigen
#17   Paulaner †   12:00:00 | Donnerstag, 30. Juli 2009
von dir zu schleimig gelobt!
Brandenburgis: @Paulaner
Zu unrecht? Ist er ungültig geweiht???
Redaktion benachrichtigen
#16   vonHerzmanovsky-Orlando   11:57:37 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@Tridentinus
so höchstens das, daß Hw. Stefan Wingen, soweit auf dem Bild ersichtlich, die Arme in der Orantenstellung für den trid. Ritus zu weit ausbreitet und die Hände außerdem nicht hoch genug hält.
Extrem gefährlich die Hände www.sueddeutsche.de/…chen/822/479315/text/ nicht hoch genug zu halten.
Redaktion benachrichtigen
#15   Brandenburgis   11:57:08 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@Paulaner
Zu unrecht? Ist er ungültig geweiht???
Redaktion benachrichtigen
#14   Tridentinus   11:38:32 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@Kunstmaler
Das war ja nur ein freundlicher Hinweis, keineswegs eine gestrenge Ermahnung!
@Rhurgebietler
Urteilen Sie nicht über das, was andere Leute wollen oder nicht!
Redaktion benachrichtigen
#13   r.ruhrgebietler   11:33:30 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Tridentinus – Danke!
Wenn wir uns zu Lebzeiten züchtigen wird die Züchtigung des Herrn uns erquicken.
Es ist gut und richtig.
Wichtig ist, daß die ewig gültige trid. Liturgie immer mehr Freunde und Wohltäter findet – zum Heile der Seelen und Gott zur Ehre beten ja nicht ohne Grund Volk und Priester zum Altare hin, ja ad orientem!
Gelobt sei Jesus Christus in der ewig gültigen trid. Liturgie!
dummschwätzer wie kunstsatan (aka kunstmaler) wollen erst gar nicht dienen! Wollen das Sühne- und Kreuzesleiden Jesu Christi erst gar nicht bekennen!
Redaktion benachrichtigen
#12   Kunstmaler †   11:23:43 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Tridentinus
Sind Sie doch nicht so streng!
Das ist (vielleicht) ja nur eine Momentaufnahme und somit wandern im nächsten Moment die Hände in die richtige Stgellung . :-D
Redaktion benachrichtigen
#11   Tridentinus   11:16:47 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Wenn man etwas kritisieren wollte,
so höchstens das, daß Hw. Stefan Wingen, soweit auf dem Bild ersichtlich, die Arme in der Orantenstellung für den trid. Ritus zu weit ausbreitet und die Hände außerdem nicht hoch genug hält. Die Hände müssen schulterbreit ausgebreitet und so hoch erhoben sein, daß sie gerade nicht über die Schultern hinausragen, Stefan!
Redaktion benachrichtigen
#10   Kapituliernix von Koppelschloß   11:16:06 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Piusbrüder versus Zwietrachtsäer, das ist doch die eigentliche frohe Botschaft; denn der Vatikan
hat doch seine einmalige Chance zur Aussöhnung der europäischen Katholiken nach dem zweiten Weltkrieg in den Dreck getreten. In Polen, der Tschechei und Frankreich stand nach dem 08.05.45 der Deutschenhaß ganz oben auf der katholischen Tagesordnung. Und in der BRDDR wurde der Klassenkampf sogar innerkirchlich ausgetragen. Aber einer Kirche, welche meinen (und vieler anderer) Großvater und Vater ablehnt, weil diese für Gott, Volk, Kaiser und Führer ihr Leben hingaben, der kann ich nun mal gar nichts abgewinnen. Wenn ich die Kirche betrete, dann will ich, daß alles Weltliche draußen bleibt, und dann interessiert mich der Lebensgang meines Kirchenbanknachbar überhaupt nicht. „Byzantinisches Symphonie-Modell“ nannte man das früher, und das findet man heute leider nur bei den Piusbrüdern. Es kann doch nicht sein, daß ein deutscher Katholik zur Unperson für Taten erklärt wird, welche in Polen der Tschechei, Frankreich und Jugoslawien nicht einmal Eingang in das dortige Lexikon finden! Fatalerweise hat die katholische Kirche das System des immerwährenden Klassenkampfes nach 1945 in den Mittelpunkt ihrer Handelsweise gestellt. Gut, das System ist uralt und wurde von den Jesuiten und Freimaueren wiederbelebt, aber dennoch wird es von den meisten abgelehnt. Insofern ist allzuverständlich, daß man im Geltungsbereich der russisch orthodoxen Kirche absolut keine Jesuiten mehr haben will. Dort gilt der Spruch: Nur ein Jesuit im Himmel, ist ein guter Jesuit. Man schaue neugierig nach Osten
Redaktion benachrichtigen
#9   Janosch   11:07:41 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Tridentinus
hat vollkommen Recht.
Tatsächlich irrt die Redaktion, wenn sie Hw. Wingen unterstellt, dass es DIESE Messe angeblich länger gebe.
Natürlich wird sie in einer ähnlichen Form seit den frühesten Jahrhunderten zelebriert, aber aufgrund der verschiedenen Eigenriten in Ortskirchen, wurde der gesamte Ritus 1570 festgeschrieben.
Nach der Form wird zelebriert.
Redaktion benachrichtigen
#8   Paulaner †   11:05:16 | Donnerstag, 30. Juli 2009
„der wahre Christ“ –> der Pharisäer und der Zöllner
Brandenburgis: Gott segne Kaplan Wingen! Er ist ein wahrer Christusträger!
Vielleicht kommt der arme Kaplan Wingen zu unrecht zu der Ehre, von dir zum „wahren Christusträger“ ernannt worden zu sein.
Es ist unnötig, mir zu antworten.
Redaktion benachrichtigen
#7   Kunstmaler †   11:02:19 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Tridentinus
Diese „gehört“ der ganzen (Lateinischen) Kirche.
:)3 o^/
Redaktion benachrichtigen
#6   Tridentinus   10:58:39 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Hw. Wingen
wurde von Erzbischof Lefebvre gefirmt. Wenn er sich auf das Meßbuch von 1570 bezieht, stimmt das im Sinne einer Kodifikation des Römischen Ritus auch, was das Nachynodale Apostolische Schreiben Sacramentum Caritatis in Nr. 3 ausdrücklich bestätigt. Ebenso ist es korrekt, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. kein Monopol auf die tridentinische Messe hat. Diese „gehört“ der ganzen (Lateinischen) Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#5   Brandenburgis   10:56:28 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Gott segne
Kaplan Wingen! Er ist ein wahrer Christusträger!
Redaktion benachrichtigen
#4   Pascal123   10:52:20 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Klima
Ach haben die Klimageräte aufgestellt sehr löblich damit die älteren Herrschaften bei der Hitze nicht Ohnmächtig werden. Da wird mitgedacht,toll
Redaktion benachrichtigen
#3   Janosch   10:48:03 | Donnerstag, 30. Juli 2009
zum ruhrgebiet …
… bleibt wirklich nur zu sagen, dass wir uns wohl noch gedulden müssen.
Es sei denn, man unterstützt das Apostolat der Petrusbruderschaft und besucht die Messe in Gelsenkirchen oder Recklinghausen.
Wirklich angenehmes Klima dort!
Redaktion benachrichtigen
#2   r.ruhrgebietler   10:42:40 | Donnerstag, 30. Juli 2009
nur im Ruhrgebiet ist mal wieder kein Schuss gefallen
nämlich der Startschuss, nur noch die ewig gültige trid. Liturgie zu zelebrieren! Wie lange müssen die Seelen des Ruhrgebiets noch warten???
Redaktion benachrichtigen
#1   Domenico Tuttisanti   10:29:36 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Ist doch super!
Wir grenzen uns jetzt alle von den Piusbrüdern ab und feieren die alte Messe! Frei nach dem Motto: „Sie gehört Euch nicht allein!“ – ;-) :)3
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Alte MesseAusgerechnet in Trient Alte MesseEiner von vier Seminaristen Alte MesseSolange dieser Papst regiert Alte MesseNeustadt an der Weinstraße: Neues Zentrum der katholischen Tradition Alte MesseBeeindruckende Verharmlosungen Alte MesseDas nächste Kloster kehrt zum Alten Ritus zurück Alte MesseEin polnischer Weihbischof rühmt die Alte Messe Alte MesseEiner von fünf ist außerordentlich Alte MesseEine völlige unnötige Zerstörung Alte MesseUnruhe bei den Altgläubigen Alte MesseMehrdeutige Texte – eindeutige Gregorianik Alte MesseWie sehen traditionstreue Katholiken die Kirchenkrise? Alte MesseDie Neue Messe ist sehr wortlastig Alte MesseMinistrantinnen und Handkommunion sind verboten Alte MesseDie Alte Liturgie machte die meisten Priester psychisch krank
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net