Das Problem sind nicht die zwanzig selbstfinanzierten Mini-Gemeinden der Lefebvristen. Das Problem ist die Rebellion in den offiziellen Kirchensteuer-Pfarreien. Von Lukas Mehrer.
(kreuz.net) Mitte Juni entdeckte ich in der Münchner Stadtpatronskirche Sankt Benno Propagandamaterial
von ‘Donum Vitae’.
Die Gemeinde Sankt Benno befindet sich seit Jahren im ungebremsten altliberalen Verfallsprozeß.
‘Donum Vitae’ ist eine von den deutschen Bischöfen abgelehnte Organisation. Sie versorgt schwangere
Mütter mit Beratungsscheinen, welche diese für eine straflose Ermordung ihrer Kinder durch einen Abtreiber
verwenden.
Wenige Tage später kam ich wieder in die Kirche und stellte fest, daß an den verschiedenen
Ausgängen erneut etwa dreißig ‘Donum Vitae’-Flyer hinterlegt waren.
Ich machte noch eine Entdeckung.
Der ‘Deutsche Katholische Frauenbund’ – der ‘Donum Vitae’ ideel und finanziell unterstützt – scheint
in der Gemeinde viel mitzureden.
Denn in jedem ‘Gotteslob’ der Gemeinde klebt das Bundesgebet des Frauenbundes.
In dem Gebet ist von Gott die Rede, der angeblich „uns Vater und Mutter“ ist.
Die Allerseligste Jungfrau
wird darin zu „unserer Schwester und Fürsprecherin“ herunter transformiert.
Email-Adressen der Empfänger
40 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ wassers oder „Wer beeinflusst wen?“ Sie schreiben: „Lenin beeinflusst das Denken von Marx zu stark.“
Ist „das Denken von Marx“ in Ihrem Satz Subjekt oder Objekt? Ist der Marx, den Sie meinen, Karl Marx (1818-1883),
der von Lenin (1870-1924) gewiß nicht beeinflusst hätte sein können, oder Reinhard Marx, der münchner
Erzbischof? („Mean what you say and say what you mean!“)
Lenin beeinflusst das Denken von Marx zu stark, darin ist das Problem zu suchen oder anders es gibt dort
keinen katholischen Bischof, geschweige denn Erzbischof.
@stimme der vernunft: Weder für Jesus und somit auch nicht für mich, ist Gott in ein Geschlecht zu pressen.
Vater ist er dennoch ! @Confiteor Der Geist weht wo er will… Sehr schön. Es gibt aber auch einen Geist,
der nicht dem Geist Gottes zuzuordnen sind. Das sag ich immer wieder jedem Charismatiker, wenn er esoterische
Geister meint zum Beispiel!
#35 HarroMeyer † 11:41:49 | Freitag, 31. Juli 2009
Es ist auch nicht so einfach, diesen misogünen Männerglauben mit dem neudeutschen Gutmenschentum zusammenzubringen,
da muß jeder Federn lassen, auch der Marienkult .
Wenn sich hier schon liebe Menschenkinder zusammenhocken, um darüber zu befinden, was G*tt zu sein habe:
Vater oder Mutter? Dann kann doch in deren Denke etwas nicht ganz in Ordnung sein, weil sie überhaupt
nicht daran denken, den Geist einzubeziehen, der doch wehen soll wo er will… Der Geist hat außen vor
zu bleiben. Und so sieht es dann auch aus mit der Denke…!
@Reformeifer Nur Sie haben weder Anstand noch Stil anscheinend! Die hingegen mangelt es offensichtlich
an logischem Denken. Wenn du darauf bestehst, dass Gott ein Vater und Mann sein muss, dann muss er auch
einen Penis haben.
Gott = Mutter Bedecke mich, solang ich Odem ziehe, und hülle mich in deiner Muttermühe. Erhalte mich
bei dieser Kummerzeit und nimm mich einst zu dir in Sicherheit.
Handeln Der Pfarrer ist eher ein Manager denn ein Seelsorger und er passt in die Münchner Cliquenwirtschaft
des Vorgängerbischofs. Ich hoffe, dass Hochwürdigster Herr Erzbischof Marx endlich handelt und nicht
so lange zusieht, wie schön langsam der Rest des katholischen Lebens von solchen Typen mit Füßen getreten
wird.
Das ist die Wahrheit Wir, kreuz.net geben uns als katholischer Nachrichendienst aus, werden aber von einer
anonymen Gruppe geistesgestörter fundamentalistischen Betonköpfen betrieben und sind kein kirchliches
Projekt. Unter dem Deckmäntelchen des Katholizismus wird bei uns offenes homophobes und rechtsextremes
Gedankengut vertreten. Lesermeinungen, die nicht unseren Standpunkt vertreten werden von unserer Redaktion
entfernt. Wir hetzen gezielt gegen: Juden Homosexuelle die katholische Kirche Bischöfe Andersgläubige
auch den Papst lassen wir nicht verschont. Wir sind mit das Schändlichste, was das Internet zu bieten
hat. Aber darauf sind wir verdammt stolz.
Habe heute nach von der Pius-Bruderschaft geträumt.Kein Witz. Und zwar, dass ich in einer riesigen Kirche(Gebäude)
dieser Sekte war und irgendwie nicht mehr entkommen konnte.Waren aber keine Menschen da. Noch nicht. Hatte
etwa die Größe wie St. Benno. Das Abartige dieser Sektierer schleicht sich schon negativ in mein Unterbewusstsein
ein.
Zum Lobpreis der heiligsten Gottesgebärerin gehört nun nicht bloß, dass sie „dem eingeborenen Sohne
Gottes, der mit menschlichen Gliedern geboren werden sollte, die Materie ihres Fleisches bot“ [S. Beda
Ven., I. IV in Lk 1.], um aus demselben die Opfergabe zu bereiten für das Heil der Menschen, sondern
dass sie auch das Amt übernahm, dieses Opferlamm zu hüten und zu ernähren, ja es zu seiner Zeit zum
Opferaltar hinzugeleiten. So also bestand zwischen dem Sohn und der Mutter eine ununterbrochene Gemeinschaft
im Leben und Leiden, und von beiden gilt das Wort des Propheten: „Mein Leben verging in Schmerz und meine
Jahre in Seufzern [Ps 30,11.].“ Als nun das Lebensende ihres Sohnes herankam, „stand neben dem Kreuze
Jesu sie“, seine Mutter. Und zwar war sie keineswegs wie benommen von dem Entsetzlichen, was sie schauen
musste, sondern sie empfand sogar noch Freude, „dass ihr Eingeborener für das Heil des Menschengeschlechtes
zum Opfer dargebracht wurde; allerdings litt sie so sehr mit, dass sie, wenn dies möglich gewesen wäre,
alle Marter ihres Sohnes von Herzen gern mitgelitten hätte“ [S. Bonav., I Sent., d. 48, ad litt., dub.
4.]. Durch diese Teilnahme am Leiden und Willen Christi verdiente Maria, dass auch sie mit Recht „die
Wiederherstellerin der verlorenen Menschenwelt“ wurde[Eadmeri Mon., De Excellentia Virg. Mariae, c. 9.]
und deshalb auch zur Ausspenderin aller Gnadenschätze, die Christus durch seinen Tod und sein Blut erkaufte,
berufen wurde.
#21 sankt niketas 23:42:04 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@ noch ein Landorganist Eine sehr schöne neoromanische Kirche. Sie sollte die Heimstatt einer katholischgläubigen
Kirchengemeinde sein! Hätten Sie den Artikel gelesen, wüssten Sie, dass Ihr Wunsch in Erfüllung gegangen
ist: Katholische Pfarrei St. Benno München! Echte Katholiken – sogar in Gemeinschaft mit dem Papst, ohne
suspendierte Priester und ohne holocaustleugnenden Bischof!
#16 Franziskus777 21:58:04 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Handeln Der Pfarrer ist eher ein Manager denn ein Seelsorger und er passt in die Münchner Cliquenwirtschaft
des Vorgängerbischofs. Ich hoffe, dass Hochwürdigster Herr Erzbischof Marx endlich handelt und nicht
so lange zusieht, wie schön langsam der Rest des katholischen Lebens von solchen Typen mit Füßen getreten
wird.
#15 Brandenburgis 19:49:58 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Gott hat zweifellos auch ausgeprägt mütterliche Eigenschaften: Du sammlest mich wie eine Mutterhenne,
sobald ich mich verlauf und von dir trenne; wie laufst du nach und lockst, was sich zerstreut, wie rufst
und warnest du für Sicherheit. Wie sorgest du so treulich für die Gaben, die wir an Leib und Seele nötig
haben. Den ganzen Tag bist du recht sehr bemüht, daß uns ein Segen aus dem andern blüht. Ich sehe dich
im Geist die Flügel breiten, uns zu erretten aus Gefährlichkeiten. Ich sehe dich bekümmert und betrübt,
wenn sich ein Küchlein nicht darunter gibt. Du hast nicht Schuld, wenn wir verloren gehen, nach eignen
Willen deinen Ruf verschmähen. Wer seine Seele liebet, sieht sich für und bleibet in und bei und unter
dir.
Gott „wie Vater und Mutter“ ist für mich ein schöner Gedanke! Warum bringt der Artikel diese Formulierung
mit so einem negativen Unterton? Und Maria ist doch nun mal unsere Fürsprecherin, und wenn sie uns wie
eine liebe Schwester zur Seite steht, ist das doch auch etwas Schönes; das tut ihrer Stellung in der
„Heiligenhierarchie“ doch keinen Abbruch.
#13 oleander75 18:10:18 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Nomen est omen Viele Pfarrkinderder Gemeinde St.Benno in Münchens Maxvorstadt treffen sich abends in
dem nahe gelegenen Lokal „Baal“! Nomen est omen! Viele Piusbrüder treffen sich gerne in der Traditionsgastätte
zum Goldenen Hirschen. Auch hier Nomen est omen. Oh mein Gott, seelig die Kleinkarierten
#11 Inabikari 17:53:12 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@Tuttisanti Vielleicht nimmt man im „Baal“ die Bibel besonders ernst, in der es (ich glaube: in den Psalmen)
heißt: „Götter seid ihr, Söhne des Höchsten ihr alle.“ Da ich (japanischer Buddhist) in Ihren Augen
ein Heide bin, spricht nichts gegen meinen Aufenthalt an heidnischen Kultstätten.
Inabikari Und warum steht dann auf den Toilettentüren „Göttinen“ statt „Damen“ und „Götter“ statt „Herren“ ?
Hmmmm??? Verkehren Sie etwa auch an dieser heidnischen Kultstätte?
#9 Paulaner † 17:46:16 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Hättet ihr euch nicht davongeschlichen, dann wären solche Bildungsschwächen nicht passiert! „Die Allerseligste
Jungfrau wird darin zu „unserer Schwester und Fürsprecherin“ herunter transformiert.“ Meckert nicht über
die „FALSCHE THEOLOGIE“ der jungen Leute seit 20 Jahren!
Gaststätte Baal Die Gaststätte „Baal“ hat nichts mit einer heidnischen Gottheit zu tun, wie Tuttisanti
insinuiert, sondern ist nach dem jungen Dichter Baal aus Bertolt Brechts gleichnamigem Theaterstück benannt.
Das literarische Flair der Gaststätte wird immer wieder durch Lesungen etc. belebt.
#7 Paulaner † 17:38:23 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Ist das Toleranz oder Abgebrühtheit, dass sowas „heute“ kaum mehr auffällt? Domenico Tuttisanti: Viele
Pfarrkinder der Gemeinde St.Benno in Münchens Maxvorstadt treffen sich abends in dem nahe gelegenen Lokal
„Baal“! Oder Wurschtigkeit? Oder Unkenntnis?
#5 sankt niketas 17:36:10 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Könnte ja sein… Vielleicht macht es Donum Vitae ja genauso wie die FSSPX und die „Initiativkreise“ –
die hinterlegen nämlich gerne mal Propagandamaterial, ohne auf das Hausrecht des zuständigen Pfarrers
Rücksicht zu nehmen oder auf Hinweisschilder „Auslagen nur nach Absprache mit dem Pfarrer“ oder dergleichen.
Ich kenne drei Pfarrer, die sich fast wöchentlich mit solchen Flegeleien von schlecht erzogenen Möchtegern-Katholiken
herumschlagen müssen.
Maria ist ja wohl nicht unsere Göttin … wenn schon dann Mutter der Christen oder eben Scwester der
Christen. Und wer es nicht mag soll eine völlig wesensfremde himmlische Königin anbeten…
Viele Pfarrkinder der Gemeinde St.Benno in Münchens Maxvorstadt treffen sich abends in dem nahe gelegenen
Lokal „Baal www.osteria-baal.de/index.php?navi=1_0“! Nomen est omen!