Ein US-Bischof hat Anordnungen zur Position des Tabernakels in den Kirchen getroffen. Aber an den inneren Widersprüchen des Neuen Ritus kommt auch er nicht so leicht vorbei.
Die Entscheidung fällte der Ortsbischof, Mons. John M. D’Arcy (76). Auf dem Gebiet seiner Diözese
befindet sich die umstrittene katholische Universität Notre Dame.
In einem Hirtenbrief stellt der Bischof
fest, daß der Ort des Tabernakels in den vergangenen Jahren zu einem „Gegenstand der Auseinandersetzung“
geworden ist.
Der Prälat habe die Erfahrung gemacht, daß „die Gläubigen verwirrt sind, wenn der Tabernakel
nicht sichtbar ist und keinen zentralen Platz erhält, obwohl das möglich wäre.“
Im weiteren legt der
Bischof verschiedene Anordnungen vor.
So soll sich der Tabernakel zukünftig und in der Regel in der
Sichtachse hinter dem Hauptaltar befinden.
Der Altar selber soll auf einem erhöhten offenen Platz in
der Apsis stehen. Wo ein Hochaltar mit Tabernakel existiert, soll dieser auch verwendet werden.
Diese
Vorschrift ist bei allen zukünftigen Neubau- oder Renovierungsarbeiten in der Diözese einschließlich
aller Kirchen, Oratorien und Privatkapellen zu beachten.
Ausnahmen bedürfen der Genehmigung durch den
Bischof.
Wo der Tabernakel ursprünglich zentral stand und später anderswo aufgestellt wurde, sollte
er an seinen ursprünglichen Ort zurückkehren.
Der Bischof unterstreicht, daß es keinen Widerspruch
zwischen Tabernakel und dem für die Eucharistie verwendeten Altar gibt.
In einem Kommentar weist die
Webseite ‘summorum-pontificum.de’ darauf hin, daß die Praxis der Meßfeier Richtung Kirchenbänke die
Einheit von Altar und Tabernakel verunklart:
„Solange die Praxis des »Volksaltars« – die in keinem
Konzilsdokument und in keiner anderen Norm verbindlich festgelegt ist – andauert, werden auch Maßnahmen
wie die von Bischof D’Arcy verfügten nicht die volle Wirksamkeit entfalten können.“
„Realität der
Unterweisung und allsonntäglich wiederholte körperliche Erfahrung klaffen zu weit auseinander.“
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25 Lesermeinungen
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Hoffnung für die Kirche Austritte, wohin man schaut. Die Menschen haben keine Zeit mehr, sie möchten
individuell sein. Jeder will es, weil es ein Freiheitsrecht kennzeichnet, eins zu sein. Kirche kann wachsen,
durch Glauben nicht durch Hoffnung. Sie ist die Verheissung auf das Heil, welches im Glauben an Jesus
Christus verborgen liegt, wie der Schatz in der Seele.
#25 Papst Petrus 23:02:46 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Position des Tabernakels in der Kirche: Endlich kümmert sich mal jemand um die wirklich entscheidende
Frage unserer Zeit! Da kann ich ja nur noch unbändige Hoffnung für die Kirche haben!!!! o^/
Kreuzverhör – Bei Ihnen tickt es rechts, Sie sind ein Neonazi und hier falsch, denn dieses Portal ist
katholisch. Nazis und linkes Pack, aggressive antikatholische Schwule verirren sich hierher absichtlich
immer wieder. Verpissen Sie sich!
Mein Gott, Agatha, Sie denken, da fällt einem ja der Konzilskitt aus der katholischen Brille, die noch
nicht zum Tode verurteilt worden ist, aber Agnostiker sind eben eine besondere Spezies, die Arroganz nicht
ihr eigen nennen.
wassers: Irrtum Die Anzahl jener, die in unseren Landen die Todesstrafe (bes. für Juden, Kommunisten,
Atheisten, Satanisten und Homosexuelle) befürwortet, ist proportional wachsend zu jenen, die den „Volks-Altar“
verurteilen und die Kirche als V-II. Sekte titulieren! agnosti, milde lächelnd
Mens – Warum „kacken“ Sie dumm herum? Die Position des Altares hat nun wirklich nichts mit der Todesstrafe
zu tun, um die der konziliare Bischof sich kümmern sollte. Da Ihr Geist/Denken so gesund sind, schreiben
Sie an S. E. den Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika – Anschrift finden Sie – und protestieren
gegen die Todesstrafe. Das ist der geeignete Schritt!
Leo Miles schreibt wieder Unsinn, was aber keinen verwundert: Die Todesstrafe ist grundsätzlich eine
zulässige Vergeltung. Dies sollte abernach christlichen Maßstäben getroffen werden. WOW, so ist das
also! agnosti, mitleidig lächelnd
zollitsch, mitgelesen?? Wo der Tabernakel ursprünglich zentral stand und später anderswo aufgestellt
wurde, sollte er an seinen ursprünglichen Ort zurückkehren. @confiteor – keine ahnung haben ist nicht
schlimm: einfach fresse halten! ihre geschreibsel raubt einem den nerv: gottlos, satanisch, antiklerikal,
glaubensfeindlich wie z.b. ranke-schweinmann, z llitsch, l hmann, lgermissen und die meisten V-II’ler.
sorry, aber es ist einfach schlimm mit ihnen.
@mens sana Und du scheinst das Gebot nicht zu verstehen. Der Herr sagt nämlich auch: „Entfernt das Böse
aus eurer Mitte.“ Die Todesstrafe ist grundsätzlich eine zulässige Vergeltung. Dies sollte aber nach
christlichen Maßstäben getroffen werden. Zum Thema Bekehrung: Ein Mörder hat nichts davon, wenn er
lange lebt. Ein Mörder kann nur Gottes Erbarmen erlangen, wenn er sich reuig bekehrt. Der Gang zum Schafott
kann da durchaus helfen. Dann wird er ewig leben und die zugleich hat er würdige Genugtuung geleistet.
Achso, du befürwortest die Todesstrafe, na dann! Maledica: TODESSTRAFE Die Häftlinge in den Todeszellen
warten auf ihre gerechte Strafe! Den Tod vor Augen können diese armen Sünder sich bekehren Woher hast
denn du ulkiger Vogel die Gewissheit, dass die Häftlinge einer Bekehrung bedürfen? Oder die Annahme?
Das sind Sünder! Die können gläubig sein, warum nicht? Was liegt denn in deinem Kopf für ein Schrotthaufen?
Achso, du befürwortest die Todesstrafe, na dann!
@Anmut Maledica scheint das Gebot „Du sollst nicht töten“ wohl nicht zu kennen, oder er relativiert es.
Typische Pius-Pfaffen Ideologie. Dem Delinquenten wird ja mit der Hinrichtung „ein Gefallen getan“ er
kommt in den Himmel.
Die allerheiligste GEGENWART unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS… …im Tabernakel ist keine „Nebensache“,
die marginal behandelt werden könnte ! Der Tabernakel ist der THRON unseres GEGENWÄRTIGEN HERRN und
GOTTES JESUS CHRISTUS ! SEINE Anbetung im Tabernakel bewirkt denn auch jenen Gnadenstrom, der leider bei
vielen lauen und gleichgültigen Zeitgeist-Katholiken verebbt ist ! Im Tabernakel ruft unser HERR und
GOTT JESUS CHRISTUS die Seelen an SEIN liebendes, barmherziges HERZ, um Seine in der Tiefe unauslotbare
BARMHERZIGKEIT zu verschenken. Das unsägliche „in die Ecke“ Stellen der allerheiligsten GEGENWART CHRISTI
im Tabernakel ist denn auch eine jener „Errungenschaften“ des auf Ungehorsam nach dem Vaticanum II. basierenden
modernistischen Scherbenhaufens, der durch seine Kirchenleerräumungs-Wut als „Neuerung“ die „Altar-Tische“
eingeschleppt hat, einhergehend mit der Verdrängung des HERZENS einer jeden geweihten röm. katholischen
Kirche; DEM GEGENWÄRTIGEN HERRN UND GOTT JESUS CHRISTUS IM TABERNAKEL ! Stattdessen tummeln sich in jahrmarktsgleichenden
Aufführungen Gruppierungen um den „Altar-Tisch“ und demonstrieren damit ihre Hinwendung zum Menschendienst
und nicht zum GOTTES-Dienst ! Die Seele findet ihr Heil nicht durch selbstherrlichen „schulterklopfenden“
Menschendienst sondern alleine durch demütigen, reuebereiten – die Nächstenliebe hervorbringenden –
GOTTES-Dienst durch die VERGEGENWÄRTIGUNG DES KREUZESOPFERS CHRISTI im allerheiligsten Altarsakrament
und durch die Anbetung SEINER GEGENWART im Tabernakel! www.gloriapolo.…
Warum trennen, was zusammengehört? @ mens sana *haha*: der Bischof soll ruhig erst Ordnung im eigenen
Laden, dann Ordnung anderswo schaffen @ inabikari: du bist ja ultrakonservativ, wie weit willste denn
noch zurück aber Scherz beiseite, auch die Sakramentshäuschen befanden sind in wohlgestalteter Form
im oder unmittelbar am Chorraum. Du wirst es nicht irgendwo weit weg versteckt in der 17. Seitenkapelle
links, zwei Stockwerke runter und dann dweimal um die Ecke finden. Und dass unsere Vorväter den Tabernakel
auf den Altar geholt haben, warum sollten wir etwas gegen diese Reform haben?
TODESSTRAFE @Kranker Geist Der Herr Bischof könnte sich vielleicht mal um die Häftlinge in des Todeszellen
seines Bundestaates kümmern, dann hätte er einen Akt der christlichen Nächstenliebe vollzogen Die Häftlinge
in den Todeszellen warten auf ihre gerechte Strafe! Den Tod vor Augen können diese armen Sünder sich
bekehren und haben das Glück zu wissen, daß sie in der Todesstunde noch all ihre Sünden bereuen können
und die sakramentale Lossprechung vom Gefängnispfarrer erhalten. O welch Glück, wenn sich diese verirrten
Schafe aufgrund ihres nahenden Todes dem Erlöser zuwenden. Denn im Himmelreich ist mehr Freude über
einen Sünder der umkehrt als über 99 Gerechte
Der Herr Bischof könnte sich vielleicht mal um die Häftlinge in des Todeszellen seines Bundestaates
kümmern, dann hätte er einen Akt der christlichen Nächstenliebe vollzogen, und dem direkt von Christus
stammenden, also nicht wie viele andere von Klerikern erfundenen Gebot gedient: „Was ihr dem geringsten
meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ Es gibt wohl wichtigere Fragen, als die wo der Tabernakel
steht. Wer nicht an Christus glaubt, wird das auch nicht wenn der Tabernakel in der Mitte steht, wenn
die Kommunion in den Mund gespendet wird, wenn er zur Ohrenbeichte gezwungen wird, wenn der Priester ihm
den Rücken zuwendet und der ganze sonstige Blödsinn noch kommt der hier andauernd gefordert wird.
Das wäre endlich mal eine kompetente Umsetzung des Motu Propios… …dass da unsere deutschen Bischöfe
nicht darauf gekommen sind? Letztendlich zeigt ja dieses Dekret des Papstes, dass es über dem Teich
angenommen, umgesetzt und ausgeführt wird. Doch unsere Episkopaten weigern sich und sträuben sich! Warum
schafft das diese Exzellenz, aber unsere Exzellenzien sind dafür zu blöd! Welch erstaunenswerte Gnade
(which amazing grace has recieved that bishop) hat denn diesen Bischof ereilt, dass dieser hier solch
konservative Prägung in den Vereinigten Staaten durchkämpfen will. Das ist eine begeisterte katholische
Haltung zu den wahren Werten…
Das wäre eine weitreichende Massnahme! Wo ein Hochaltar mit Tabernakel existiert, soll dieser auch verwendet
werden. Das soll wohl heissen: „verwendet“ zu seinem ursprünglichen bestimmungsgemäßen Zweck, d.h.
als Ort der Zelebration. Das würde aber bedeuten, dass in den meisten älteren Kirchen wieder die gemeinsame
Gebetsrichtung von Gemeinde und Priester eingeführt würde! Oder verstehe ich das falsch?
Tabernakel auf der Seite Rund 1500 Jahre lang befand sich der Tabernakel nicht „an einem zentralen Platz“,
sondern meist seitlich vom Hauptaltar, was zahlreiche „Sakramentshäuschen“ in gotischen Kirchen noch
bezeugen. Erst im Barock wurde es üblich, daß der Tabernakel in den Hauptaltar integriert wurde. Heißt
das, daß die Katholiken der ersten 1500 Jahre schlechte Christen waren, weil sie den Tabernakel nicht
an einem zentralen Platz hatten?