Eucharistie
Rückkehr zur Normalität
Ein US-Bischof hat Anordnungen zur Position des Tabernakels in den Kirchen getroffen. Aber an den inneren Widersprüchen des Neuen Ritus kommt auch er nicht so leicht vorbei.
Im ausgehenden letzten Jahrhundert wurde der Tabernakel an den Rand gedrängt.
Im ausgehenden letzten Jahrhundert wurde der Tabernakel an den Rand gedrängt.
© Tom Saddington, CC
(kreuz.net) Ab dem 4. August treten in der Diözese Fort Wayne-South Bend im US-Bundesstaat Indiana neue Regeln für den Tabernakel in Kraft.

Das berichtete die deutsche Webseite summorum-pontificum.de am 24. Juli.

Die Entscheidung fällte der Ortsbischof, Mons. John M. D’Arcy (76). Auf dem Gebiet seiner Diözese befindet sich die umstrittene katholische Universität Notre Dame.

In einem Hirtenbrief stellt der Bischof fest, daß der Ort des Tabernakels in den vergangenen Jahren zu einem „Gegenstand der Auseinandersetzung“ geworden ist.

Der Prälat habe die Erfahrung gemacht, daß „die Gläubigen verwirrt sind, wenn der Tabernakel nicht sichtbar ist und keinen zentralen Platz erhält, obwohl das möglich wäre.“

Im weiteren legt der Bischof verschiedene Anordnungen vor.

So soll sich der Tabernakel zukünftig und in der Regel in der Sichtachse hinter dem Hauptaltar befinden.

Der Altar selber soll auf einem erhöhten offenen Platz in der Apsis stehen. Wo ein Hochaltar mit Tabernakel existiert, soll dieser auch verwendet werden.

Diese Vorschrift ist bei allen zukünftigen Neubau- oder Renovierungsarbeiten in der Diözese einschließlich aller Kirchen, Oratorien und Privatkapellen zu beachten.

Ausnahmen bedürfen der Genehmigung durch den Bischof.

Wo der Tabernakel ursprünglich zentral stand und später anderswo aufgestellt wurde, sollte er an seinen ursprünglichen Ort zurückkehren.

Der Bischof unterstreicht, daß es keinen Widerspruch zwischen Tabernakel und dem für die Eucharistie verwendeten Altar gibt.

In einem Kommentar weist die Webseite ‘summorum-pontificum.de’ darauf hin, daß die Praxis der Meßfeier Richtung Kirchenbänke die Einheit von Altar und Tabernakel verunklart:

„Solange die Praxis des »Volksaltars« – die in keinem Konzilsdokument und in keiner anderen Norm verbindlich festgelegt ist – andauert, werden auch Maßnahmen wie die von Bischof D’Arcy verfügten nicht die volle Wirksamkeit entfalten können.“

„Realität der Unterweisung und allsonntäglich wiederholte körperliche Erfahrung klaffen zu weit auseinander.“
      
25 Lesermeinungen
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#26   DJM †   23:14:58 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Hoffnung für die Kirche
Austritte, wohin man schaut. Die Menschen haben keine Zeit mehr, sie möchten individuell sein. Jeder will es, weil es ein Freiheitsrecht kennzeichnet, eins zu sein. Kirche kann wachsen, durch Glauben nicht durch Hoffnung. Sie ist die Verheissung auf das Heil, welches im Glauben an Jesus Christus verborgen liegt, wie der Schatz in der Seele.
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#25   Papst Petrus   23:02:46 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Position des Tabernakels in der Kirche:
Endlich kümmert sich mal jemand um die wirklich entscheidende Frage unserer Zeit! Da kann ich ja nur noch unbändige Hoffnung für die Kirche haben!!!!
o^/
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#24   caritatem   22:09:15 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Gut durchgekommen ?
… ^-^
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#23   Mariahilfer   09:37:18 | Donnerstag, 30. Juli 2009
„Wo ein Hochaltar mit Tabernakel existiert,
soll dieser auch verwendet werden.“
Das wäre allerdings sensationell.
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#22   wassers   07:57:06 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Kreuzverhör – Bei Ihnen tickt
es rechts, Sie sind ein Neonazi und hier falsch, denn dieses Portal ist katholisch. Nazis und linkes Pack, aggressive antikatholische Schwule verirren sich hierher absichtlich immer wieder. Verpissen Sie sich!
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#21   kreuzverhör †   00:54:32 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Deutsche verbündet euch
mit christliche Russlanddeutsche.
…nutzt diese Chance.
Gute Ausländer ?
Das sind wir.
blog.welt.gaertner.de/…anddeutsche/20090714
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#20   Confiteor   00:30:26 | Donnerstag, 30. Juli 2009
r.ruhrgebietler: Haben Sie vielleicht zu wenig
Bier getrunken…? :-O
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#19   wassers   00:18:01 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Mein Gott, Agatha, Sie denken,
da fällt einem ja der Konzilskitt aus der katholischen Brille, die noch nicht zum Tode verurteilt worden ist, aber Agnostiker sind eben eine besondere Spezies, die Arroganz nicht ihr eigen nennen.
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#18   kreuzverhör †   00:03:19 | Donnerstag, 30. Juli 2009
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#17   agnosti †   23:37:39 | Mittwoch, 29. Juli 2009
wassers: Irrtum
Die Anzahl jener, die in unseren Landen die Todesstrafe (bes. für Juden, Kommunisten, Atheisten, Satanisten und Homosexuelle) befürwortet, ist proportional wachsend zu jenen, die den „Volks-Altar“ verurteilen und die Kirche als V-II. Sekte titulieren!
agnosti, milde lächelnd
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#16   wassers   22:25:48 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Mens – Warum „kacken“ Sie dumm herum?
Die Position des Altares hat nun wirklich nichts mit der Todesstrafe zu tun, um die der konziliare Bischof sich kümmern sollte. Da Ihr Geist/Denken so gesund sind, schreiben Sie an S. E. den Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika – Anschrift finden Sie – und protestieren gegen die Todesstrafe. Das ist der geeignete Schritt!
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#15   agnosti †   22:15:20 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Leo Miles
schreibt wieder Unsinn, was aber keinen verwundert:
Die Todesstrafe ist grundsätzlich eine zulässige Vergeltung. Dies sollte abernach christlichen Maßstäben getroffen werden.
WOW, so ist das also!
agnosti, mitleidig lächelnd
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#14   r.ruhrgebietler   21:39:43 | Mittwoch, 29. Juli 2009
zollitsch, mitgelesen??
Wo der Tabernakel ursprünglich zentral stand und später anderswo aufgestellt wurde, sollte er an seinen ursprünglichen Ort zurückkehren.
@confiteor – keine ahnung haben ist nicht schlimm: einfach fresse halten! ihre geschreibsel raubt einem den nerv: gottlos, satanisch, antiklerikal, glaubensfeindlich wie z.b. ranke-schweinmann, z :-! llitsch, l :-@ hmann, :-# lgermissen und die meisten V-II’ler. sorry, aber es ist einfach schlimm mit ihnen.
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#12   Leo Miles   20:27:41 | Mittwoch, 29. Juli 2009
@mens sana
Und du scheinst das Gebot nicht zu verstehen. Der Herr sagt nämlich auch: „Entfernt das Böse aus eurer Mitte.“
Die Todesstrafe ist grundsätzlich eine zulässige Vergeltung. Dies sollte aber nach christlichen Maßstäben getroffen werden.
Zum Thema Bekehrung: Ein Mörder hat nichts davon, wenn er lange lebt. Ein Mörder kann nur Gottes Erbarmen erlangen, wenn er sich reuig bekehrt. Der Gang zum Schafott kann da durchaus helfen. Dann wird er ewig leben und die zugleich hat er würdige Genugtuung geleistet.
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#11   Paulaner †   18:20:41 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Achso, du befürwortest die Todesstrafe, na dann!
Maledica: TODESSTRAFE
Die Häftlinge in den Todeszellen warten auf ihre gerechte Strafe!
Den Tod vor Augen können diese armen Sünder sich bekehren
Woher hast denn du ulkiger Vogel die Gewissheit, dass die Häftlinge einer Bekehrung bedürfen? Oder die Annahme? Das sind Sünder! Die können gläubig sein, warum nicht?
Was liegt denn in deinem Kopf für ein Schrotthaufen?
Achso, du befürwortest die Todesstrafe, na dann!
:-D
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#10   mens sana in corpore sano   18:00:05 | Mittwoch, 29. Juli 2009
@Anmut
Maledica scheint das Gebot „Du sollst nicht töten“ wohl nicht zu kennen, oder er relativiert es.
Typische Pius-Pfaffen Ideologie.
Dem Delinquenten wird ja mit der Hinrichtung „ein Gefallen getan“ er kommt in den Himmel.
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#9   defendor   17:58:16 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Die allerheiligste GEGENWART unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS…
…im Tabernakel ist keine „Nebensache“, die marginal behandelt werden könnte !
Der Tabernakel ist der
THRON unseres
GEGENWÄRTIGEN HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS !
SEINE Anbetung im Tabernakel bewirkt denn auch jenen Gnadenstrom, der leider bei vielen lauen und gleichgültigen Zeitgeist-Katholiken verebbt ist !
Im Tabernakel ruft unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS die Seelen an SEIN liebendes, barmherziges HERZ, um Seine in der Tiefe unauslotbare BARMHERZIGKEIT zu verschenken.
Das unsägliche „in die Ecke“ Stellen der
allerheiligsten GEGENWART CHRISTI im Tabernakel ist denn auch eine jener „Errungenschaften“ des auf Ungehorsam nach dem Vaticanum II. basierenden modernistischen Scherbenhaufens, der durch seine Kirchenleerräumungs-Wut als „Neuerung“ die „Altar-Tische“ eingeschleppt hat, einhergehend mit der Verdrängung des HERZENS einer jeden geweihten röm. katholischen Kirche;
DEM GEGENWÄRTIGEN HERRN UND GOTT JESUS CHRISTUS IM TABERNAKEL !
Stattdessen tummeln sich in jahrmarktsgleichenden Aufführungen Gruppierungen um den „Altar-Tisch“ und demonstrieren damit ihre Hinwendung zum Menschendienst und nicht zum GOTTES-Dienst !
Die Seele findet ihr Heil nicht durch selbstherrlichen „schulterklopfenden“ Menschendienst
sondern alleine durch demütigen, reuebereiten – die Nächstenliebe hervorbringenden – GOTTES-Dienst durch die
VERGEGENWÄRTIGUNG DES KREUZESOPFERS CHRISTI im allerheiligsten Altarsakrament und durch die Anbetung SEINER GEGENWART im Tabernakel!
www.gloriapolo.…
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#8   Anmut   17:55:03 | Mittwoch, 29. Juli 2009
@Maledica
Die Häftlinge in den Todeszellen warten auf ihre gerechte Strafe!
Und die schuldlos verurteilt wurden?
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#7   noch ein Landorganist   17:45:06 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Warum trennen, was zusammengehört?
@ mens sana *haha*: der Bischof soll ruhig erst Ordnung im eigenen Laden, dann Ordnung anderswo schaffen
@ inabikari: du bist ja ultrakonservativ, wie weit willste denn noch zurück :-D
aber Scherz beiseite, auch die Sakramentshäuschen befanden sind in wohlgestalteter Form im oder unmittelbar am Chorraum. Du wirst es nicht irgendwo weit weg versteckt in der 17. Seitenkapelle links, zwei Stockwerke runter und dann dweimal um die Ecke finden.
Und dass unsere Vorväter den Tabernakel auf den Altar geholt haben, warum sollten wir etwas gegen diese Reform haben?
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#6   Maledica   17:22:20 | Mittwoch, 29. Juli 2009
TODESSTRAFE
@Kranker Geist
Der Herr Bischof könnte sich vielleicht mal um die Häftlinge in des Todeszellen seines Bundestaates kümmern, dann hätte er einen Akt der christlichen Nächstenliebe vollzogen
Die Häftlinge in den Todeszellen warten auf ihre gerechte Strafe!
Den Tod vor Augen können diese armen Sünder sich bekehren und haben das Glück zu wissen, daß sie in der Todesstunde noch all ihre Sünden bereuen können und die sakramentale Lossprechung vom Gefängnispfarrer erhalten.
O welch Glück, wenn sich diese verirrten Schafe aufgrund ihres nahenden Todes dem Erlöser zuwenden.
Denn im Himmelreich ist mehr Freude über einen Sünder der umkehrt als über 99 Gerechte
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#5   mens sana in corpore sano   17:12:28 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Der Herr Bischof
könnte sich vielleicht mal um die Häftlinge in des Todeszellen seines Bundestaates kümmern, dann hätte er einen Akt der christlichen Nächstenliebe vollzogen, und dem direkt von Christus stammenden, also nicht wie viele andere von Klerikern erfundenen Gebot gedient: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“
Es gibt wohl wichtigere Fragen, als die wo der Tabernakel steht. Wer nicht an Christus glaubt, wird das auch nicht wenn der Tabernakel in der Mitte steht, wenn die Kommunion in den Mund gespendet wird, wenn er zur Ohrenbeichte gezwungen wird, wenn der Priester ihm den Rücken zuwendet und der ganze sonstige Blödsinn noch kommt der hier andauernd gefordert wird.
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#4   Beatus Theophilus_89   16:46:35 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Das wäre endlich mal eine kompetente Umsetzung des Motu Propios…
…dass da unsere deutschen Bischöfe nicht darauf gekommen sind? :-P
Letztendlich zeigt ja dieses Dekret des Papstes, dass es über dem Teich angenommen, umgesetzt und ausgeführt wird. Doch unsere Episkopaten weigern sich und sträuben sich!
Warum schafft das diese Exzellenz, aber unsere Exzellenzien sind dafür zu blöd! :-!
Welch erstaunenswerte Gnade (which amazing grace has recieved that bishop) hat denn diesen Bischof ereilt, dass dieser hier solch konservative Prägung in den Vereinigten Staaten durchkämpfen will. Das ist eine begeisterte katholische Haltung zu den wahren Werten…
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#3   Katholisch AB   16:43:38 | Mittwoch, 29. Juli 2009
@Domenico Tuttisanti
Das Wörtchen dieser bezieht sich wohl auf den Tabernakel nicht auf den Hochaltar :-|
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#2   Domenico Tuttisanti   16:37:24 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Das wäre eine weitreichende Massnahme!
Wo ein Hochaltar mit Tabernakel existiert, soll dieser auch verwendet werden.
Das soll wohl heissen: „verwendet“ zu seinem ursprünglichen bestimmungsgemäßen Zweck, d.h. als Ort der Zelebration. Das würde aber bedeuten, dass in den meisten älteren Kirchen wieder die gemeinsame Gebetsrichtung von Gemeinde und Priester eingeführt würde!
Oder verstehe ich das falsch?
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#1   Inabikari   16:28:22 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Tabernakel auf der Seite
Rund 1500 Jahre lang befand sich der Tabernakel nicht „an einem zentralen Platz“, sondern meist seitlich vom Hauptaltar, was zahlreiche „Sakramentshäuschen“ in gotischen Kirchen noch bezeugen. Erst im Barock wurde es üblich, daß der Tabernakel in den Hauptaltar integriert wurde.
Heißt das, daß die Katholiken der ersten 1500 Jahre schlechte Christen waren, weil sie den Tabernakel nicht an einem zentralen Platz hatten?
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