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Samstag, 1. August 2009 11:14
Ein folgenschwerer Satz
Die Frauen dürfen in dieser bienenfleißigen, erfolgsorientierten Welt nicht länger Schmarotzer sein. Von Eva Herman.
Geschwister
Geschwister
(kreuz.net) Im Koalitionsvertrag der derzeitigen Bundesregierung steht ein folgenschwere Satz, der als Richtschnur für die politischen Ziele gilt und das derzeitige Handeln auf allen politischen Ebenen sichtbar macht:

„Kinder dürfen künftig kein Hemmnis mehr sein für Beruf und Karriere.“

Das ist der Grund, warum alle Gesetzesänderungen, Neuvorlagen und Entscheidungen in Deutschland heute gegen die Familie, gegen Kinder und gegen die Ehe als natürlicher Partnerschaftsform entschieden werden.

Alles geht zugunsten der Erwerbstätigkeit der Frau, die den volkswirtschaftlichen Nutzen stärken und den Facharbeitermangel und die Weltkrise auffangen soll.

Deshalb braucht man die Fremdbetreuung in Kinderkrippen. Dabei wird nicht gefragt, wie es den Kleinen seelisch geht und welche enormen Risiken durch Fremdbetreuung auf sie zukommen.

In Matthäus 18, Vers 6, finden wir die Worte Christi, die eindeutiger nicht ausfallen könnten. Er spricht über die Kinder und ihr Wohlergehen:

„Wer aber einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.“

Es ist, als ob der Gottessohn auch die heutige Zeit im Blick hatte, wenn er anfügt:

„Weh der Welt der Ärgernis halben. Es muß ja Ärgernis kommen. Doch weh’ dem Menschen, durch den Ärgernis kommt.“

Ich möchte noch einmal den Satz aus dem Koalitionsvertrag unserer derzeitigen Bundesregierung dagegenhalten: „Kinder dürfen künftig für Beruf und Karriere kein Hemmnis mehr sein“.

Deswegen müssen die Frauen ran, und zwar alle. Sie sollen arbeiten gehen und ihre Beiträge selber bezahlen, ebenso ihre Steuern – um den kranken Staat zu stützen.

Sie sollen dem billionenschwer verschuldeten Staat nicht zur Last fallen, indem sie zu Hause bleiben und sich nur um ihre Kinder und den Haushalt kümmern. Auch der Gesellschaft dürfen sie nicht zur Last fallen.

Sie dürfen in dieser bienenfleißigen, erfolgsorientierten Welt keine Schmarotzer sein – oder, wie die Bundesfamilienministerin es im siebten Familienbericht 2006 formulierte, „hedonistisch in den Tag hinein leben“.

Rente gibt’s für diese Hausmuttchentätigkeit selbstverständlich auch keine.

Außerdem sind die Frauen billige Arbeitskräfte. Sie verdienen immer noch 23 Prozent weniger Geld als ihre männlichen Mitbewerber.

Und die Kinder? Deutschlands- und Europas Zukunft? Kaum jemand erkundigt sich nach ihrem Wohlergehen.

Ihre natürlichen Bedürfnisse nach Nähe, Liebe und Geborgenheit, die sie durch die von der Natur ausgesuchten Person, die Mutter, erhalten, werden bei den staatspolitisch ausgerichteten Dringlichkeiten nicht berücksichtigt.

Die zum Teil verheerenden Folgen der Trennung von Mutter und Kleinkind sind durch internationale Studien wissenschaftlich längst belegt.

Die Entwicklung für das weitere Leben von Krippenkindern nimmt einen schwierigeren Verlauf. Das Risiko für persönliche Probleme steigt. Darüber müssen wir auch nicht mehr diskutieren. Wir wissen es.

Wer also sagt, daß wir für das Berufsleben belastungsfähige, junge Menschen brauchen, muß wissen, daß wir die dafür nötigen Menschen nicht in Kinderkrippen heranziehen.

Sie stammen einzig und allein aus natürlichen, stabilen Familien, in denen Liebe, Zuwendung, auch Disziplin und Zuverlässigkeit, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl erlernt und für das ganze Leben vermittelt werden.

Vielleicht sollten wir uns dazu das Zitat des einstigen, kommunistischen Kommissar für Erziehung in der damaligen Sowjetunion, Anatoli Lunacharski († 1933), ansehen, die er vor fast hundert Jahren niederschrieb:

„Unsere Aufgabe ist die Zerstörung der Familie und die Ablösung der Frau von der Erziehung ihrer Kinder.

Wenn wir in unseren Gemeinschaftshäusern gut vorbereitete Abteilungen für Kinder organisiert haben, ergibt es sich zweifellos, daß die Eltern ihre Kinder von allein dorthin senden werden, wo sie durch medizinisch und pädagogisch qualifiziertes Personal überwacht sind.

Dadurch werden zweifellos Ausdrücke wie »meine Eltern« oder »unsere Kinder« immer weniger gebraucht werden und durch Begriffe wie die Alten, die Kinder, die Säuglinge ersetzt werden.“


Es ist hoffentlich nur ein Zufall, daß in unserer Verfassung vertraute Begriffe wie „der Mensch“ inzwischen durch „die Person“ ersetzt wurden.

Michael Gorbatschow nahm in seinem Buch „Perestroika“ zu den sowjetischen Familienmaßnahmen, die den Staat jahrzehntelang veränderten, deutlich Stellung. Er schrieb:

„Wir haben erkannt, daß viele unserer Probleme im Verhalten vieler Kinder und Jugendlicher – in unserer Moral, der Kultur und der Produktion – zum großen Teil durch die Lockerung familiärer Bindungen und die Vernachlässigung der familiären Verantwortung verursacht werden.

Dies ist ein paradoxes Ergebnis unseres ernsthaften und politisch gerechtfertigten Wunsches, die Frau dem Mann in allen Bereichen gleichzustellen.

Mit der Perestroika haben wir angefangen, auch diesen Fehler zu überwinden.

Aus diesem Grund führen wir jetzt in der Presse, in öffentlichen Organisationen, bei der Arbeit und zu Hause hitzige Debatten über die Frage, was zu tun ist, um den Frauen zu ermöglichen, zu ihrer eigentlichen weiblichen Lebensaufgabe zurückzukehren.“


Die Autorin ist ehemalige Nachrichtensprecherin des ‘Norddeutschen Rundfunks’. Der Text ist Teil eines Vortrages, den sie am 16. Mai 2009 in Frankfurt am Main hielt.

Nächstes Mal: Sie rudern alle zurück

© Bild: InspirationDC, CC
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
5. Ein folgenschwerer Satz
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1…33 von 118 Lesermeinungen:
Montag, 3. August 2009 06:50
DJM: @Paulaner
Frauen vergeuden nicht unnötig Energie für kriegerische Rangkämpfe
Seit den brustlosen Amazonen ist das so und keiner weiß, wie sie herkamen.
Montag, 3. August 2009 00:01
Paulaner: Frauen vergeuden nicht unnötig Energie für kriegerische Rangkämpfe
DJM:
In meinem beruflichen Umfeld arbeitet keine einzige Frau als Manager.
Frauen sind allgemein weniger belastbarer und wenn dann eben „nur“ als Mutter. Um die Nachkommenschaft gehts.


und sie sind daher nicht für die ganz doofen, „soldatischen“ Kämpfe auf Leben und Tod geeignet.
Montag, 3. August 2009 00:00
caritatem: @ DJM
bei aller Meinungsverschiedenheit,auch gute Nacht
Sonntag, 2. August 2009 23:58
DJM: @caritatem
heute bin ich drei Stunden lang gerudert und ich fühle mich sehr gut. Danke der Nachfrage. Quatsch dürfen Sie von mir nicht erwarten, drei Minuten vor Mitternacht. Gute N8
Sonntag, 2. August 2009 23:56
caritatem: @ DJM…
Was hat dich denn heute so entäuscht ?
Traurig ?
Ich lade dich ein,ok ?
Dann können wir uns mal ausquatschen…
Sonntag, 2. August 2009 23:52
DJM: @caritatem
Frauen sind allgemein weniger belastbarer und wenn dann eben „nur“ als Mutter. Um die Nachkommenschaft gehts.
Sonntag, 2. August 2009 23:49
caritatem: Aber in meinem
mit mir zusammen und das sau gut und erfolgreich
Sonntag, 2. August 2009 23:47
DJM: @caritatem
In meinem beruflichen Umfeld arbeitet keine einzige Frau als Manager.
Sonntag, 2. August 2009 23:45
caritatem: Da ich als Mann nicht weiß,was Frauen fühlen
verstehe ich sie liebe.Ist jedenfalls besser als Frauen zu diskriminieren,ok ?
Sonntag, 2. August 2009 23:42
DJM: @caritatem
Lüg dir weiter was vor
Frauen wissen selten, was sie wollen. Aber nicht alle.
Sonntag, 2. August 2009 23:40
caritatem: Du Manager ?


Was bist du eigentlich noch,du kleiner Dichter und INTERNETMACHER

Lüg dir weiter was vor
Sonntag, 2. August 2009 23:37
DJM: @caritatem
Ich als Mann sage,das Frauen die besseren Männer Manager sind.
Nein, sind sie nicht. Männer sind allgemein geschäftiger als Frauen. Ausnahmen gibt es immer, evolutionärer Art und Weise. Übrigends bin ich Manager und brauche mir von Ihnen darüber nicht das Maul zerreissen, wer wo und wie was besser wäre. Schönen Abend.
Sonntag, 2. August 2009 23:34
caritatem: Frauen hinter den Herd
oder was ?

Ihr lieben Frauen,wehrt euch !

Ich als Mann sage,das Frauen die besseren Männer Manager sind…
Sonntag, 2. August 2009 23:29
DJM: @Matthäus drei
Vor allem die, die die Früchte der Arbeit der anderen einkassierten. Für die Frauen blieb ja nix übrig. Die mussten „um Gotteslohn“ schuften.
Um welchen Lohn haben die Männer geschuftet? Lange noch vor den Frauen. Arbeitseinteilung anstelle von Teilung an und für sich. Es ging um Teamarbeit. Bei einer Medaillie erzänzt eine Seite die Andere. Es wäre zu einfach, Frauen darin zu bevorzugen, dass sie als Gebährerinnen im Plane Gottes vorgesehen sind zur Mutterschaft. Viele Frauen machen aus sich eine Prima Donna und das braucht ein Mann keinesfalls zu würdigen.
Sonntag, 2. August 2009 20:13
franziskus: MühlsteinJesus? Nein, danke!
Die Stelle Mt.18.6 kommt schon bei Mk 9,1 oder Lk 17,2 vor. Es ist nicht verwunderlich, dass es die Exegeten bei solchen falschen Übersetzungen mit der Auslegung und Deutung jener Stellen sehr schwer haben.
Jesus kann eben niemandem geraten haben, einen Menschen mit einem Mühlstein um den Hals zu ertränken, sondern er rief alle zur Liebe auf, wie er sie auch selbst praktiziert hat.
Man hat sich nicht gescheut, Jesus so grausame Worte in den Mund zu legen, wie z. B. auch bei den angeblichen Worten über das „Schwert“ (Mt.10,34)
Der Kirche ging es in erster Linie um Machtausübung und dann erst um Jesus und seine Botschaft und Bedeutung.
So spielt bei der Übersetzung stets die vorgefasste kirchliche „Interpretation“ die wichtigste Rolle.
Das hat ein Zitat des Exegeten JACOB KREMER deutlich gemacht.
Sonntag, 2. August 2009 17:38
Matthäus drei: @kreuzverhör @Biene Maja
kreuzverhör: Biene Maja
Der 3er will dich nur blödquatschen.
(Hallooo, Angst vor der Macht des geschriebenen Wortes?)

>>…da wusste man noch,dass man als Mensch eben doch von anderen abhängig ist,…<<

Klar, wer nicht spurte bekam Prügel. Wahlweise von den Eltern, dem Ehemann …

… denn das was man ist,das ist man v.a durch andere …

Vor allem die, die die Früchte der Arbeit der anderen einkassierten. Für die Frauen blieb ja nix übrig. Die mussten „um Gotteslohn“ schuften.

Das geht schon durch die Prägung im Elternhaus los und setzt sich durch das ganze Leben hindurch fort.

Klar, einmal Untertan, immer Untertan.

Das wenigste können wir selber bestimmen, …
Ein wenig mehr als früher aber schon und wer ist bereit das aufzugeben? Als man das von den Männern verlangte (Stichwort Gleichberechtigungsgesetz) da schrie der katholische Klerus Zeter und Mordio und beschwor den Untergang des Abendlandes per Hirtenbrief.
Was passierte? Nix, ausser dass es vor allem den Frauen und Kindern besser geht, weil nicht mehr alle so absolut abhängig sind von der Gnade der Männer.

… eben weil wir Grenzen haben,der Mensch ist abhängig von Anderen,weil er eben ein soziales Wesen ist und kein allein vor sich hinwerkelndes Atom.

Ein wahres Wort, allerdings brauchts dazu keine solitäre Machtstellung einzelner; das geht auch ganz wunderbar mit SOLIDARITÄT. Aber das ist ja so ein sozialistisches Schimpfwort, das keiner hören will, der verlorener Macht nachtrauert.
Sonntag, 2. August 2009 12:51
Paulaner: Die Pfaffen/Theologen malen sich sogar den Teufel selber
DJM: Wie hintergeht man die Erde

Ihre verwirrende OFF-TOPIC-Dialektik, DJM, ist (mir) zu oberflächlich. Da greif ich auf ein Bildchen eines Ihrer Kollegen zurück:

Baphomet: Geiß oder Widder?
Sonntag, 2. August 2009 12:33
Matthäus drei: @kreuzverhör @Biene
kreuzverhör: Biene Maja
Der 3er will dich nur blödquatschen.


Nö, ich sehe die katholische Vergangenheit mit Grossfamilie nur nicht so schwarzbraun verklärt, wie sie, sondern so wie sie war.

Früher gab es die Großfamilie, …

Nicht unbedingt. Da gab es deutlich mehr Streit, weil mehr Menschen auf engem Raum zusammenleben mussten und der wurde dann oft auch gegen Kinder und Frauen mit Prügeln ausgetragen. Sprich das „Familienoberhaupt“ ging mit Dresche für alle (teilweise sogar gegen die eigenen Eltern im Ausgedinge!) dazwischen. Was daran „besser“ sein gewesen sein soll, ausser der Macht für die Männer und die Pfarrer, frage ich mich noch heute.

Früher herrschte ein anderes Menschenbild, …

Richtig! Das Bild vom Menschen als Untertan, entweder unter die Eltern, oder unter den Ehemann oder unter die Kirche oder sonstige Potentaten. Am besten noch als Leibeigener; der hatte dann gar nix mehr zu sagen, nur zu kuschen und zu malochen bis die Schwarte krachte. Für nix und wieder nix ausser der Obrigkeit; (14. Juli 1789!).

…da wollte sich nicht jeder „selbstverwirklichen“…

Kleine Korrektur: da DURFTE sich keiner selbst verwirklichen, sondern musste das Maul halten und gehorchen. Wahlweise den Eltern, dem Lehrherren, dem Kompaniechef, dem Arbeitgeber oder dem Potentaten. Den Herrn Pfarrer nicht zu vergessen. War nicht wirklich erstrebenswert dieser Zustand; ausser natürlich für die, die das sagen hatten.
Sonntag, 2. August 2009 10:42
kreuzverhör †: Biene Maja
Der 3er will dich nur blödquatschen.

Früher gab es die Großfamilie,da war die Chance nicht allein dazustehen viel geringer,es gab mehr Zusammenhalt früher als heute.Früher herrschte ein anderes Menschenbild,da wollte sich nicht jeder „selbstverwirklichen“da wusste man noch,dass man als Mensch eben doch von anderen abhängig ist,denn das was man ist,das ist man v.a durch andere.Das geht schon durch die Prägung im Elternhaus los und setzt sich durch das ganze Leben hindurch fort.Das wenigste können wir selber bestimmen,eben weil wir Grenzen haben,der Mensch ist abhängig von Anderen,weil er eben ein soziales Wesen ist und kein allein vor sich hinwerkelndes Atom.
Sonntag, 2. August 2009 05:07
Klosterschüler: „Kinder dürfen künftig für Beruf und Karriere kein Hemmnis mehr sein“.
Auch für Männer hat der Tag nur für 24 Stunden. Ein Manager mit einem 10 Stundentag und 80 Hotelübernachtungen im Jahr, kann sich kaum um seine Familie kümmern, wenn man vom Finanziellen absieht. Einem chinesischen Wanderarbeiter geht es noch schlimmer, der sieht Frau und Kind einmal im Jahr, beim Neujahrsfest.
Ich frage mich, woher soll die Motivation kommen, eigene Kinder in die Welt zu setzen, wenn man nur mehr Zahlmeister ist, und keine Möglichkeit hat die Kinder nach den eigenen Wertmaßstäben zu erziehen, und an ihrem Leben und ihrer Zukunft teilzunehmen. Meiner Meinung nach steckt hinter den Maßnahmen, die Frauen/Männer freundlicherweise von der Kinderbetreuung zu entlasten, nur die Ideologie des Wirtschaftswachstums. Und die Merkel tönt ja die ganze Zeit, dass wir mehr ‘Wachstum’ zur Lösung ‘unserer’ Probleme brauchen. Verständlich ist diese Ideologie nur, wenn man unterstellt, dass die Politik und ihre medialen Mietmäuler einen Zeithorizont von 10 Jahren haben, und nicht von Generationen, wie das bei traditionellen Gesellschaften der Fall ist. Somit werden auch langfristige Entwicklungen, wie die Demografie oder der Zinseszinseffekt ausgeblendet. Themen, wie Klimaerwärmung, radioaktive Hinterlassenschaften und Staatsverschuldung bezüglich unserer Kinder, kommen in (irrationalen)Sonntagsreden vor, sind aber keine entscheidungsrelevante Aspekte der Politik.
Dieser Tanz um die goldenen Kälber Wirtschaftswachstum & Renditen ist in hohem Maße unchristlich, ja areligiös.
Sonntag, 2. August 2009 02:48
Matthäus drei: @Biene M.
Biene Maja: Emanzen
das kommt von der Gleichberechtigung und jetzt müssen sie fleißig arbeiten


Das hört sich ja fast so an, als wären die Mütter der Emanzen nur auf der faulen Haut gelegen und hätten nie „fleissig gearbeitet“.
Da muss ich Sie korrigieren Biene. Auch die Mütter der Emanzen haben fleissig gearbeitet. Aber sie haben, im Gegensatz zu den heutigen Emanzen, dafür keinen Schilling und keine D-Mark Lohn bekommen und keine eigene Krankenversicherung und keine eigene Rente gehabt.

Weil die heutigen Emanzen aber eigenes Geld verdienen müssen Sie auch:
… brav Steuern zahlen … Richtig Biene!

… und der Preis der dafür ist dass sie im Alter vielleicht alleine dastehen

Und das war in dem von Ihnen bevorzugten System, in dem die Frauen umsonst arbeiten musten, nicht möglich? Gab es früher einfach keine alleinstehenden Frauen? Also ich kann mich noch gut an die „vor-Emanzen-Zeit“ erinnern, die hier alle so zurück sehnen. Da gabs sehr wohl alleinstehende alte Frauen.

Ihr „gegen-Emanzen-Konzept“ schütz keineswegs vor Alterseinsamkeit, Biene.

weil fast keine Bindung entstehen kann innerhalb der Familie

Das konnte früher auch schon so sein. Eine katholische Familie bedeutet nicht automatisch starke Bindungen. Dazu brauchts schon mehr als nur Sonntags in die Kirche gehen und ja nicht unter den Augen des Pfarrers sündigen.
Sonntag, 2. August 2009 02:31
DJM: @Paulaner: Die ach so schöne Zeit der Tradition!
Seit welchem Jahrhundert ist es denn normal, dass der Mann zur Arbeit aus dem Haus geht?
Ausgezeichnete Frage! Zumal es ein Haus bzw. eine Wohnung gibt, mußte er es wohl unweigerlich tun. Aber was ist mit denen, die keine Bleibe haben? Ich meine nicht Männer, sondern Obdachlose Menschen überhaupt. Eine Mietwohnung kann sich nur der leisten, der mind. die dreifache Miete vorstreckt und mit der Sozialhilfe geht es nicht. Eine Alternative wären Gemeindewohnungen udgl., aber die Wartezeit ist selbst in Notfällen kritisch lange. So muß ein Obdachloser solange auf der Strasse betteln, bei jedem Wetter, um sich irgendwie die tägliche Miete in einem günstigen Hotel finanzieren zu können und bei den Preisen, die sich ein Obdachloser leisten kann, stehen ihm gerade mal Stundenhotels zur Auswahl. Echt derb ist das. Die Leute haben heute einfach keine Visionen mehr und das stimmt mich unheimlich traurig.

Seit wann gehen überhaupt die Kinder täglich in die Schule?
Seit Maria-Theresias Zeiten… Was die Leute da lernen, ist für die Wirtschaft gut, aber für das Seelenheil des Einzelnen unzulänglich.

Meine Mutter hat noch von der Sonntagsschule erzählt! Seit wann kann sich eine Ehefrau eine eigene Rente ansparen?
Ebenso eine sehr gute Frage, Paulaner. Wie hintergeht man die Erde?
Sonntag, 2. August 2009 00:55
Paulaner: Die Herren Priester meinen zwar, anstatt der Gläubigen denken zu müssen aber für Seelsorge,
für direkten Umgang mit uns, sie durchwegs zu vornehm.
Compassion:wenn die Frau in geordneten familiären Verhältnissen lebt,hat sie gar keine Zeit zu arbeiten.Sie wird dann eine große Kinderschar haben,die versorgt werden muß.

Buttenscheiben-Dampfplauderer!

Ihr gehört selber zu 8 Stunden schwerer, körperlicher Arbeit verdonnert. Nur damit eure Hände eine richtige Abnutzung erfahren.

Das allerding könnte euch früher geschehen alls ihr meint.
Sonntag, 2. August 2009 00:54
MartinBieger: @Elijahuhuhuhuhu
Wenn sie so einen missratenen Sohn wie dich gehabt hätten wäre das mit Sicherheit passiert.
Sonntag, 2. August 2009 00:52
Elijahu †: Ganz einfach
Dem Homo-Sohn Zyanid ins Essen mischen, da hätten se schonmal Geld sparen können.
Sonntag, 2. August 2009 00:49
MartinBieger: In meiner Familie
musste früher meine Mutter mit arbeiten gehen.Drei Kinder und ein ein Haus abzubezahlen.Was sollten sie machen.
Sonntag, 2. August 2009 00:47
Compassion: @Papst Petrus,wenn die Frau in
geordneten familiären Verhältnissen lebt,hat sie gar keine Zeit zu arbeiten.Sie wird dann eine große Kinderschar haben,die versorgt werden muß.
So nimmt sie auch nicht den Familienvätern die Arbeit weg.
Es gibt natürlich die unfruchtbare Frau.Falls sich das während der Ehe zeigen sollte,kann sie ja noch immer einen Beruf erlernen oder sich für Adoptionen entscheiden.
Frauen die unbedingt arbeiten wollen,sollen alleine bleiben oder sich für ein Kloster entscheiden.
Sonntag, 2. August 2009 00:04
Papst Petrus: Warum sollen Frauen nicht arbeiten,
wenn es die Familienverhältnisse (und Kinder) möglich machen? Warum sollen sie nicht ihren Beruf, den sie gelernt haben, ausüben?
.
Nur: Eva Herman sollte doch besser zu Hause bleiben und nichts sagen und nichts schreiben, was an die Öffentlichkeit dringen könnte. Das wäre doch traumhaft!
Samstag, 1. August 2009 23:36
Paulaner: Ach, was für hehre Wünsche!
derLeser: es ist einer Frau und Mutter unwürdig an einer Kassa zu sitzen, für Fremde zu putzen oder sonstige Primitivtätigkeiten für Fremde zu verrichten

Dann UNTERNEHMEN Sie doch was dagegen!

Schöne Wünsche ins Internet zu schreiben und von der Kanzel zu predigen, das funktioniert nicht.

Ich meine übrigens, dass Arbeit nicht schändet, deswegen halte ich Ihren Wunsch für falsch. Die Kinder sind den ganzen Tag außer Haus und die Frau will RAUS.
Samstag, 1. August 2009 23:30
kreuzverhör †: Das gemeine Volk
…ist wie es heisst:gemein.

Kinski hats auch lernen müssen,

http://www.youtube.com/watch?v=NJ4feWhLGuE

…Jesus zuerst.

Einem Religionslehrer haben „Schüler“ (proleten) sogar die Klassentüre auf den Kopf geworfen.
Samstag, 1. August 2009 23:29
derLeser: es ist einer Frau und Mutter
unwürdig an einer Kassa zu sitzen, für Fremde zu putzen oder sonstige Primitivtätigkeiten für Fremde zu verrichten.

Sie ist am Besten eingebettet im Familienband.

Das was die kinke Kulturschickeria der abgesicherten und gutsituierten Emanzen als „Befreiung und Unabhängigkeit“ verkauft ist in Wirklichkeit „Versklavung und Entwürdigung“ der weniger Privilegierten Frauen.
Samstag, 1. August 2009 23:23
Paulaner: Die ach so schöne Zeit der Tradition!
DJM: Ab hier hat die bessere Hälfte das Sagen
– Früher sagte man, zwei Ecken vom Haus hält die Frau, eines der Mann.


Seit welchem Jahrhundert ist es denn normal, dass der Mann zur Arbeit aus dem Haus geht? Seit wann gehen überhaupt die Kinder täglich in die Schule? Meine Mutter hat noch von der Sonntagsschule erzählt! Seit wann kann sich eine Ehefrau eine eigene Rente ansparen? Nicht von privilegierten, höheren Beamten sondern vom gemeinen Volk!

Deswegen verbitte ich mir dringendst allgemeingültige Ratschläge von weltfremden Bücherwürmern, die vor lauter Voreingenommenheiten um den Bauch herum nicht gehen können!
Samstag, 1. August 2009 23:22
derLeser: ich finde
Frauen sollten viele Kinder kriegen und zuhause arbeiten.

Leider macht die kleine Clique der Zeitgeistmacher das immer schlecht um Reproduktion einzudämmen
So versklaven sich viele für eine „Karriere“ die sie unglücklich macht
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