Mit Soutane, schulterlangen Haaren, Ohrring, John-Lennon-Brille und amerikanischen Kavalleriestiefel spielt ein Passauer Priester in einem Freizeitpark Klosterbruder.
Pfarrer Alfred Binder auf der Seite ‘Regiowiki’ der ‘Passauer Neue Presse’
(kreuz.net) Pfarrer Alfred Binder (41) von Johanniskirchen im Landkreis Rottal-Inn ist ein ungewöhnlicher
Seelsorger.
Das berichtete die Tageszeitung ‘Passauer Neueste Nachrichten’ am 20. April dieses Jahres.
Der Geistliche mit schulterlangen Haaren, Ohrring und John-Lennon-Brille verbringt seine Freizeit in
der Freizeit- und Westernstadt Pullman City. Dort wird das Leben im wilden Westen durch viele verschiedene
Attraktionen dargestellt.
In dem Freizeitpark treffen sich entsprechend verkleidete Freizeit-Trapper,
Hobby-Indianer, Feierabend-Cowboys und Touristen.
Pullman City ist die Hauptattraktion in Eging am See.
Der Ort ist ein 4000-Seelen-Markt und Luftkurort im niederbayerischen Landkreis Passau – 27 Kilometer
nordwestlich von der Stadt Passau.
Im Jahr 1997 besuchte Hw. Binder als Kaplan mit der Landjugend zum
ersten Mal die Westernstadt. Das entfachte in ihm seine Western-Leidenschaft, die auf die Winnetou-Filme
seiner Kindheit zurückgeht.
Pullman City wurde das Dauerziel des Geistlichen. Er hat inzwischen seinen
Zweitwohnsitz dorthin verlegt.
Die erste Hütte, die der Geistliche in Pullman City errichtete, brannte
nach einem Blitzeinschlag ab. Er zögerte mit dem Wiederaufbau. Doch seine Nachbarn drängten ihn zum
Bleiben.
So entstand in der Blockhüttensiedlung das „Kloster Sankt Bonifatius“ – benannt nach einem
Mettener Benediktinermönch, Pater Bonifaz Wimmer. Er ging als Pionier seines Ordens Mitte des 19. Jahrhunderts
nach Amerika.
Hw. Binder zelebriert in seiner Klosterkirche St. Joseph’s Church seit 2003 an Feiertagen
und in seinen Ferien auch die Heilige Messe – im Talar und mit amerikanischen Kavalleriestiefel: „Wenn
schon authentisch, dann richtig“ – zitiert ihn die Zeitung.
Nach Angabe der ‘Passauer Neuesten Nachrichten’
hat er bereits ein Dutzend Westernfans bekehrt.
Für das Personal, die Teilzeit-Bürger von Pullman City
und die Gäste sei der humorvolle Priester vor der Kirche auf der Main Street neben dem „Black Bison Saloon“
oder am Zaun vor seinem Kloster nicht mehr wegzudenken.
Nach Gesprächen mit Hw. Binder soll fast ein
Dutzend Western-Fans wieder in die Kirche zurückgekehrt sein.
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28 Lesermeinungen
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Evangelium nach Johannes 6,24-35. Als die Leute sahen, daß weder Jesus noch seine Jünger dort waren,
stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus. Als sie ihn am anderen Ufer des Sees
fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich
sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen
habt und satt geworden seid. Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise,
die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater,
mit seinem Siegel beglaubigt. Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?
Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat. Sie entgegneten
ihm: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das
Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus
sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein
Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt
der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin
das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst
haben. Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
#26 Desperatus † 21:49:11 | Sonntag, 2. August 2009
Was regt ihr Euch auf? Dieser Pfarrer hängt in seiner freien Zeit einer verklärten Vergangenheit nach
(dem wilden Westen), andere hier hängen auch einer verklärten Vergangenheit nach (der bürgerlichen
katholischen Kirche der fünfziger Jahre des zwanzigsten oder auch der Kulturkampfzeit des neunzehnten
Jahrhunderts). Wo also ist der Unterschied? Beide träumen sich in eine Vergangenheit.
Antonius und Paulus, ja Sie zwei sind ein Paar. Wann wollen Sie Ihren Bund fürs Leben vor dem „Standesbeamten“
besiegeln, denn idelogisch gleichen Sie sich wie einer dem anderen oder sind ein und dieselbe konziliare
Kreatur?
Nicht Kirche ist der Mann sondern Sekte! Wie sagte unser Papst am 28. Juni 2009, am Fest der Apostel Peter
und Paul so schön: „Der mündige Glaube lässt sich nicht von Strömungen umwerfen. Er widersteht den
jeweils gerade wehenden Winden. Er weiß, dass diese Winde nicht der Hl. Geist sind; dass der GEIST GOTTES
sich in der Gemeinschaft mit Jesus Christus ausspricht und zeigt.“ Wie wahr, wie wahr. Dieser Westerntyp
ist eine Strömung aber nicht Kirche!!!
#20 St. Anton † 19:44:20 | Sonntag, 2. August 2009
Priester dürfen keine Showmaster sein? Also, wenn ich mir die aufwendige Kostümierung mancher Priester
so anschaue… besonders die Pius-Schwestern treiben hier einigen Aufwand. Je wackeliger die Legitimation,
desto aufwendiger der Ornat… Wenn das keine Show ist, was dann?
Ach, mein Paulchen, wenn es Sie nicht gäbe, wäre kreuz.net eines hoch begabten wisschenschaftlich arbeitenden
und denkenden Schreibers konziliarer Ausrichtung beraubt.
#18 St. Anton † 19:34:45 | Sonntag, 2. August 2009
Mission Mission muss dort stattfinden, wo man Ungläubige trifft. Mir gefällt die Idee. Kenne den Priester
nicht, aber ich finde die Idee sympatisch. Abgesehen davon: Man muß auch mal anerkennen, daß er dafür
Freizeit opfert. Andere Priester legen sich auf die faule Haut, er verbindet Hobby und Mission – warum
eigentlich nicht?
Dieser Priester ist unmündig ! Wie sagte unser Papst am 28. Juni 2009, am Fest der Apostel Peter und
Paul so schön: „Der mündige Glaube lässt sich nicht von Strömungen umwerfen. Er widersteht den jeweils
gerade wehenden Winden. Er weiß, dass diese Winde nicht der Hl. Geist sind; dass der GEIST GOTTES sich
in der Gemeinschaft mit Jesus Christus ausspricht und zeigt.“ Wie wahr, wie wahr. Dieser Westerntyp ist
eine Strömung aber nicht Kirche!!!
Mit dem gleichen Outfit waren die Priester vor 500 Jahren – showmaster! B.Theophilus89: Ein Priester darf
kein Showmaster sein! Sie waren dem damaligen Zeitgeschmack gemäß bekleidet, als autoritäre Lackaffen,
um den Gläubigen Angst zu machen. Damit muss jetzt endlich Schluß sein! Ein schönes Beispiel aus der
Oper, der Großinquisitor www.youtube.com/watch?v=N0vSQt1b6-E aus Don Carlos.
Ein Priester darf kein Showmaster sein! Das was dieser Passauer da macht ist eine lächerliche Götzenkomödie.
Diese Art Gott zu preisen missfällt den Menschen und dem lieben Gott. Das ist keine würdevolle Gottespreisung!
Ein Priester sollte Authenzität haben, diese hat dieser Mensch aber nicht! Wenn da so ein Pfaffe in einer
Verkleidung herumspringt und seine Gemeinde im Stich lässt. Nur weil der seinen Westernfetisch ausleben
will. Dann sollte der zu den Baptisten nach Amerika gehen. Aber das ist für uns nichts! Cowboystiefel
und Schlaghose sollte er schleunigstens an den Nagel hängen und die Soutane achten und ehren… Dadurch
geben wir uns der Lächerlichkeit preis, wenn wir diese Showmänner beschäftigen und aus der Kirche ein
Kasperlestheater machen. Das ist ein Skandal! Solche Menschen springen zur genüge auf dem anderen Ende
des Großen Teichs rum! Diese ganzen infernalen Pseudoanbeter die aus Gottesdienst Götzentum betreiben
und sich mit den ehrenvollen, salbungshaften Lordbeeren bekränzen! Doch es gibt nur eine Kirche mit der
man das ewige Heil erlangen kann…!
Folgendes Problem Es ist nicht klar, in was für eine Kirche „Gläubige“ zurückgekehrt sein sollen. Sicherlich
nicht in die katholische Kirche, sondern vermutlich in die konziliare Gemeinschaft oder die in western-konziliare
Gemeinschaft protestantischer Provenienz oder in die Westernkirche.
Herr Paulani Ich mobbe nicht, weil ich gar nicht weiß, wie das geht. Ärgern tue ich auch nicht. Weil
ich bin nicht wie die Marianne, die jeden Sonntag ministrieren tut. Die ist nämlich so eine. Mir hat
sie mal gesagt, dass der Pippihahn des Teufels schwarz und rot wäre. Und wenn man in der Gewalt des Satans
ist, dann wird der eigene Pipiihahn auch schwarz und rot. Sie sagte, dass ich ihr zuerst beweisen müsse,
dass der Teufel keine Macht über mich hat. Dann hat sie aber über mich gelacht und allen aus der Ministrantengruppe
das erzählt. Darum hat mir meine Mama gesagt, dass ich mich nicht mobben lassen muss. Aber ich selber
mobbe auch nicht. Ihr Detlev
Sister act ist vom Teufel So hüpfen und springen keine gottgeweihten Jungfrauen herum. Das ist unwürdig!
Ich habe die Heilandmutter schon um Vergebung gebittet, als der Film im Fernsehen kam und gleich auf Thomas
Gottschal geschaltet. Ihr Detlev