Protestantismus
Der Alte ist echt sauer
Ein verbitterter Redenschreiber des ehemaligen sozialistischen Deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt hat sich seinen ganzen Papsthaß von der Leber geschrieben.
Klaus Harpprecht schrieb sich in der 'Zeit' den Papsthaß von der Leber.
Klaus Harpprecht schrieb sich in der ‘Zeit’ den Papsthaß von der Leber.
(kreuz.net) Am 20. Mai landete Klaus Harpprecht (82) in der antikirchlichen Wochenzeitung ‘Die Zeit’ eine bittere Antipapst-Tirade.

Harpprecht ist protestantischer Pfarrersohn, Journalist und ehemaliger Redenschreiber des sozialistischen Deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt.

Eingangs schlachtet er diffamierend eine Begegnung von Ruth Carter Stapleton – die „evangelistische Schwester“ des damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter – mit dem damaligen Erzbischof von München, Kardinal Joseph Ratzinger, aus.

Die Audienz sei vom geistlichen Hof mit einigem Aufwand inszeniert worden.

Frau Carter habe dem Kardinal von der charismatischen Bewegung berichtet, die auch ein Viertel der Katholischen Kirche ergriffen habe.

Die Reaktion des Kardinals sei „kühl“ gewesen. Er habe von der Problematik eines nur gefühlsbetonten, theologisch unkontrollierten Schwärmertums gesprochen.

Frau Carter habe später bemerkt, daß sie nun endlich wisse, was mit „Princes of the Church“ gemeint sei: „Der intellektuelle Hochmut des Kirchenfürsten blieb ihr nicht verborgen“ – giftelt Harpprecht.

Dann haut er auch den Protestanten eins um die Ohren und erklärt, „daß die Begegnung mit den grauen lutherischen Oberkirchenräten am Nachmittag von bleierner Langeweile war.“

Eine politische Lösung theologischer Probleme

Im weiteren beschimpft Harpprecht die Tatsache, daß die Katholische Kirche für den Empfang der Heiligen Kommunion den katholischen Glauben voraussetzt, weil ihr jede Art magischer Interpretation fernliegt.

Dem setzt Harpprecht die protestantische Gleichgültigkeit entgegen: „Den Evangelischen, die in der Austeilung von Brot und Wein einen »symbolischen« Nachvollzug des Opfers Christi erkennen, bereitet es in der Regel keine Schwierigkeit, das Abendmahl nach katholischem Ritus zu empfangen, der sich auf die leibhaftige Gegenwart des Blutes und Fleisches gründet.“

Doch Katholiken seien von der Exkommunikation bedroht, wenn sie das protestantische Abendmahl „zu sich nehmen“.

Hier demonstriere sich eine „Härte“, die man in der Erinnerung an den „gemeinsamen Opfertod“ protestantischer und katholischer Mitgliedern des Widerstands als Verrat empfinden müsse – versucht Harpprecht, ein theologisches Problem mit politischen Mitteln zu lösen.

Harpprecht bringt ein Beispiel: Bei den Serien-Exekutionen in Plötzensee hätten evangelische Prediger und katholische Priester vor der Hinrichtung „das Abendmahl austeilen“ dürfen.

Für Augenblicke der Todesgefahr hat die Kirche immer spezielle Anordnung getroffen und nie daran gedacht, diese auf die normalen Umstände der Pastoral auszuweiten.

Trotzdem rennt Harpprecht gegen diese Mauer: „Sage keiner, auch dies rechtfertige sich nur durch eine »Ausnahmesituation«.“

Es gebe kein „Abendmahl erster und zweiter Klasse“ – verdreht er den Sachverhalt.

Schuld des Papstes?

Immer mehr ersetzt er das ehrliche theologische Argument durch Beschimpfung.

Harpprecht sieht Gründe, Gespräche der protestantischen Delegationen mit Rom aufzukündigen, bis Papst und Kardinal Walter Kaspar zu einer Revision ihrer angeblich „antiökumenischen Haltung in Sachen Abendmahl“ bereit seien.

Er ärgert sich auch, daß der Vatikan beim Kölner Empfang des Papstes für protestantische Vertreter, angeblich evangelischen Pastorinnen oder Laienbischöfinnen die Teilnahme verweigert habe.

Der Pegel seines Greisenzornes steigt: Die Kirche habe sich damit abzufinden, „daß die Rom-freien Kirchen dank einer radikalen Abkehr von den misogynen paulinischen Traditionen den Frauen das Recht auf die Priesterschaft zuerkennen und es ihrerseits hinnehmen, daß sich die zölibatären Kleriker als Experten in Sachen Sexualmoral gebärden“ – setzt er zum Rundumschlag an:

„Solange sich Papst Benedikt weigert, die evangelischen Kirchen in der ganzen Bedeutung des Wortes Kirchen zu nennen, und sie zu »kirchenähnlichen Gemeinschaften« degradiert – so lange sind Verhandlungen unter gleichberechtigten Partnern nicht möglich.“

Damit unterstellt Harpprecht dem Papst die Schuld, daß sich die Protestanten von der sakramentalen Grundstruktur der Kirche verabschiedet haben.

Alle sind Kirche – außer die Lefebvristen

Anhand des Bibelwortes „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ redet Harpprecht eine „universale Kirche“ lutherischer Prägung herbei.

Erwartungsgemäß bedient sich Harpprecht auch des Vorwurfes, daß der Papst „in Wahrheit hinter das Zweite Vatikanische Konzil zurück will“.

Die Aufhebung der Exkommunikation der Piusbruderschaft ist für ihn eine Bestätigung seines Verdachtes.

Das gerade zitierte Wort von den „zwei oder drei“ läßt er somit für die Lefebvristen nicht gelten. Stat dessen donnert er:

„Die Schüler des abtrünnigen Erzbischofs Marcel Lefebvre haben ihre Ablehnung des Zweiten Vatikanum vor der Rückkehr in den römischen Schoß keineswegs widerrufen.“

Frage: Wie begründet Harpprecht angesichts seines lockeren Kirchenbildes das Konzept der Abtrünnigkeit?

Geschimpfe entlockt dem alten Mann auch die vom Papst formulierte Karfreitags-Bitte:

„Hier zeigt sich, obschon diffamierende Adjektive vermieden werden, eine seltsame Verstocktheit an, die eines Papstes deutscher Herkunft nicht gut zu Gesicht steht“ – verurteilt er erneut.

Dieses Mal bekommt er seine Wut nicht unter Kontrolle. Offen verhöhnt Harpprecht die Leiden der Kirche im Zweiten Weltkrieg, wenn er daherposaunt, daß unter Reichskanzler Adolf Hitler († 1945) ein „religiöser Antijudaismus“ in den rassistischen Antisemitismus umgeschlagen sei, der bei Katholiken, Protestanten und Orthodoxen „auf geringen Widerstand“ gestoßen sei.

Gegenfrage: Wo waren die Juden während des deutschen Kulturkampfes gegen die Katholische Kirche?

Harpprecht sinkt in seinem Haßauswurf immer tiefer: So bezeichnet er das Dogma der Unfehlbarkeit als „jene hochmütigste Dummheit, die jemals zum Dogma erhoben wurde“.

Wie ein Hohn klingt es, wenn er von „ökumenischen Errungenschaften“ spricht, die seit dem Zweiten Weltkrieg im Alltag gewachsen seien – aber offensichtlich nicht bei Haßprediger Harpprecht.
      
64 Lesermeinungen
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#65   Paulaner †   22:22:55 | Montag, 3. August 2009
Die Qualität wird nicht besser, wenn sich die Mimosen immer wieder zurückziehen.
Gerhard: Leon: Letzter Eintrag vom 2. August, 3:38
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#64   Gerhard   22:11:43 | Montag, 3. August 2009
Leon: Letzter Eintrag vom 2. August, 3:38
Leon, die Art und Weise Ihrer Meinungsäußerungen im Leserforum war vorbildlich – und hier leider gar nicht selbstverständlich! Es ist schade, aber nachvollziehbar, dass Sie sich aus diesem Forum nach kurzer Zeit wieder verabschieden.
Ich darf Sie darauf aufmerksam machen, dass sich die Deutsche Bischofskonferenz erst kürzlich (im Februar ds.Js.) deutlich von kreuz.net distanzierte: die Diskussionen, die auf kreuz.net liefen, seien „unsäglich und unerträglich“, hatte der Pressesprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, festgestellt und zugleich darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Seite nicht um ein offizielles Angebot der katholischen Kirche handele.
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#63   vonHerzmanovsky-Orlando   20:27:19 | Sonntag, 2. August 2009
@Lorenz
Das Dogma hat, wie du schön schreibst eine große positive Bedeutung für die Kirche und die Gläubigen. Es wurde 1854 verkündet, aber freilich nicht als Neunormierung, wie Viele glauben, sondern als Feststellung von etwas, was es in der Kirche von Anfang an gegeben hat. Das Dogma hat allerdings auch eine (fast noch größere) negative Bedeutung; es stellt nämlich klar, dass nicht jede Äußerung eines Papstes von überzeitlichem Wert ist, sondern es definiert Bedingungen, die vorliegen müssen, dafür dass ein Papst unfehlbar spricht, bzw. verkündet.
Das Unfehlbarkeitsdogma darf nicht als Freibrief für willkürliche Erfindungen interpretiert werden.
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#62   Lorenz   20:18:27 | Sonntag, 2. August 2009
Dogma der Unfehlbarkeit
Zu diesem Dogma muss gesagt werden, dass es eines der selbstverständlichsten und überzeugendsten Dogmen der Kirche überhaupt ist.
Man kann Gott nur danken, dass er für dessen Verkündigung gesorgt hat. Dieses Dogma ist ein Trost für jeden Gläubigen und ein Segen für die gesamte Kirche.
Es besagt nichts Geringeres, als das Gott Wege hat, zu uns in aller Klarheit zu sprechen.
Unfehlbarkeit ist eine denkerische Notwendigkeit für das Sprechen Gottes.
Eine Kirche, die Unfehlbarkeit nicht beanspruchte, wäre nicht die Kirche Gottes
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#61   Franziskus777   18:21:58 | Sonntag, 2. August 2009
Grosses Schlappmaul dieser Atheist!
Der Genosse ist wie die Mehrheit der Sozialisten/Kommunisten sowieso kein KIrchenmitglied und selbst bekennender Atheist!
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#60   kreuzverhör †   16:42:27 | Sonntag, 2. August 2009
Würden Männer schwanger, wäre Abtreibung ein Sakrament
Jo,so einen Hirnschiss möcht ich auch mal schreiben.
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#59   Paulaner †   14:59:17 | Sonntag, 2. August 2009
Können Sie auch irgendwas Sachliches beitragen, nicht nur Angeberei,
al-Muschrik: timpressum: Hyperthyreose
und Beleidigungen?
Ihre katholische Schubladendefinition müssen Sie unbedingt einmal offenlegen, Linke und Rechte, Konservative und Modernistische, (fremdwort-)Gebildete und andere …
DAS wird heiter!
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#58   Matthäus drei+ †   12:41:57 | Sonntag, 2. August 2009
Hallo kreuzverhör!
kreuzverhör: Bauernfünfer 3er
>>… dass die katholische Hierarchie so sehr gegen Abtreibungen hetzt?<<
Die katholische Hierarchie hetzt vor allem gegen Frauen, weil sie von denen keine Ahnung haben darf. Würden Männer schwanger, wäre Abtreibung ein Sakrament (Sie kennen die Quelle).
>>Was ist an der Bibel so besonders, dass …<<
Wer so einen Scheiss schreibt sollte in Bezug auf RELIGION einfach mal die blöde Fresse halten,denn mit Religion haben SIE nicht das geringste am Hut Meister.
Nanu, schreit hier einer nach Zensur? Und das auf dem „garantiert unzensierten“ (ROFL!) kreuz.net??? Dass ich mit IHRER Religion nix am Hut habe, ist richtig kreuzverhör, die ist mir deutlich zu primitiv gestrickt. Dass ich mit Religion an sich nix am Hut habe ist falsch kreuzverhör, denn dann wäre ich nicht hier. Weil Religion, in diesem Fall die römisch-katholische, nicht nur aus solchen Sündenzuweisern wie Ihnen besteht, schreibe ich hier mit.
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#57   al-Muschrik   11:54:35 | Sonntag, 2. August 2009
timpressum: Hyperthyreose
Ach timpressum, die Hypothyreose (Fremdwörter sind für Sie wohl Glückssache), ob angeboren oder erworben, ist nicht der einzige Weg in den Kretinismus.
Sie haben den absolut sicheren, in wärmender Gemeinschaftlichkeit begangenen Weg der zeitgeistgemäßen politisch korrekten Konformität gewählt.
Als Ausweg daraus, wenn Sie denn einen suchen sollten, könnte ich ich Ihnen vorschlagen, vor der Inanspruchnahme der Meinungsfreiheit Ihre Gedankenfreiheit zu gebrauchen.
Dazu allerdings müßten Sie Ihren Verstand benutzen – womöglich ein gar zu schmerzhaftes und verzweifeltes Unternehmen!
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#56   kreuzverhör †   10:56:36 | Sonntag, 2. August 2009
Bauernfünfer 3er
… dass die katholische Hierarchie so sehr gegen Abtreibungen hetzt?
…mit dem grossen Richard Dawkins zu reden
Was ist an der Bibel so besonders, dass die Kirchen für sie Absolutheit beanspruchen; das gilt nämlich auch genau so für alle anderen „heiligen Bücher“ auf Gottes schöner Erde
Wer so einen Scheiss schreibt sollte in Bezug auf RELIGION einfach mal die blöde Fresse halten,denn mit Religion haben SIE nicht das geringste am Hut Meister.
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#55   Blaubärin Schreckenfels   03:58:39 | Sonntag, 2. August 2009
Um kreuznet schließen zu lassen
, ist den Multifakes jedes Mittel recht!
Aber gegen Bücherverbrennung wettern… >:)
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#54   Leon †   03:38:09 | Sonntag, 2. August 2009
Ich sag Lebewohl und Gott befohlen,
denn die Art und Weise, in der Menschen hier miteinander umgehen, widerspricht eklatant vielen Werten, die zu den christlichen gezählt werden. Hass ist an der Tagesordnung, in vielfältiger Art und Weise – gegen Andersdenkende und Anderslebende, ja, auch gegen Juden, Frauen und manche mehr. Mit Verbalinjurien wird gefochten, Schmähungen übelster Form sind zu lesen, teilweise werden Formulierungen verwendet und Aussagen getätigt, die an der psychischen Gesundheit der Verfasser zweifeln lassen oder aber, wären sie nicht in einem anonymen Forum abgegeben, jurisdiktionsfähig wären. Die nach meiner Ansicht reaktionären und revisionistischen Einstellungen mehrerer Verfasser sollen nicht Gegenstand meiner Kritik sein, denn dabei handelt es sich um persönliche Standpunkte, und die soll jede und jeder haben, solange er/sie diese nicht in penetranter Form anderen zu oktroyieren versucht. Mir ist, das ist mein letzter Satz in diesem Forum, meine von Gott geschenkte Zeit zu wertvoll, sie hier zu verschwenden. Adieu!
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#53   Matthäus drei+ †   01:28:42 | Sonntag, 2. August 2009
@kreuzverhör @newtube
kreuzverhör: Matthäus drei
…ist der „Religion ist Opium fürs Volk“ -Vertreter.
… ,du Chaot ?… nix gelernt in der Denunziantenschule ?
In Ihrem vergifteten, blinden Zustand haben Sie eines völlig übersehen; ich habe nicht die Religion als Gift bezeichnet, sondern, nach Paracelsus, die massive Überdosis, die Sie hier alle abbekommen haben.
Die Religion kann, in therapeuischen Dosen, druchaus als Heilmittel eingesetzt werden. So wie die kreuz.netter sich das reinziehen, kann es nur noch giftig sein. Leicht zu erkennen am giftigen Stil, der hier vorherrscht: du Chaot, Denunziantenschule, Anfänger, der „Religion ist Opium fürs Volk“ -Vertreter etc. pp.
newtube: @ Paulaner
Hier von „Überdosis“ zu sprechen ist völlig
fehl am Platze.
Leider nicht, wenn man die erzreaktionären und stockkonservativen Piusbrüder betrachtet und deren „Vertretung“ auf kreuz.net.
Aber redet man dann noch von
„Religion“ und Glauben“ im echten Sinne?
Gute Frage. Antwort: NEIN! Das ist nur noch blinder Fanatismus. Was allerdings oft ein Kennzeichen tiefen Glaubens ist. Wer sich in absoluter Sicherheit des Alleinbesitzes der endgültigen Wahrheit wähnt, ist zu allem fähig. dotsub.com/…7d-ad0d-d61f734211da Egal welcher Religion er angehört.
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#52   Paulaner †   01:16:21 | Sonntag, 2. August 2009
ach so, du schwätzest theologisch,
newtube: @ Paulaner
ach so
:-D
dass ich das nicht gemerkt hann!
>:)
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#51   newtube   01:08:16 | Sonntag, 2. August 2009
@ Paulaner
Das ist natürlich keine Antwort! Ich muß gestehen, daß
ich von einem Helden des Wissens, wie Sie sich gerne
ausgeben, etwas mehr erwartet habe – zumindest einen
kleinen Ansatz von theologischer Argumentation.
Stattdessen, eine banal-psychologische Bemerkung,
die einer sorgfältigen Lektüre meines Beitrags nicht standhält. Ich gestehe, dies hinterläßt in mir einen
bitteren Geschmack – nicht des Wissens, wohlbemerkt,
noch weniger der Wahrheit, sondern des Unvermögens
eines die Vernunft Preisenden, in eine rationale
Argumentation einzutreten. Fortan kann ich Ihr
Geplapper nicht mehr ernst nehmen.
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#50   timpressum †   00:09:04 | Sonntag, 2. August 2009
Hyperthyreose
Ich wusste gar nicht, daß ich eine angeborene Hyperthyreose habe…
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#49   al-Muschrik   23:47:21 | Samstag, 1. August 2009
timpressum: Wo waren die Juden?
Sie sind wirklich ein eindrucksvoles Beispiel des hier so weit verbreiteten aufgeklärten, politisch korrekten Kretins.
Keine Ahnung vom Thema, aber immer gleich eine vorkonfektionierte Meinung.
Machen Sie sich doch mal kundig, was der Kulturkampf war!
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#48   kreuzverhör †   23:21:20 | Samstag, 1. August 2009
Die Männerdiskriminierung geht auf
www.swr.de/…2/1xoccfs/index.html
Jungs auf der Kippe
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#47   timpressum †   23:08:19 | Samstag, 1. August 2009
Wo waren die Juden?
Wo waren die Juden während des deutschen Kulturkampfes gegen die Katholische Kirche?
In den Gaskammer, im KZ oder in der Emigration!
Alles klar? Danke!
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#46   wassers   23:05:34 | Samstag, 1. August 2009
Harprecht – Sind Sie nicht Harpe Kergeling?
Lustig, was Sie so schreiben, fuhren Sie gerade als Beatrix vorm Präsidentenpalais vor oder erinnerten sie sich der vielen Ehegattinnen Ihres Brötchengebers. Da ist die Konzilskirche viel fortschrittlicher, fast wie Beck von den Grünen, sie zeugt, was das Zeugs hält, ohne kirchliche Trauung ihrer Geistlichen und ohne staatliche Registrierung. Und wer zahlt für den Nachwuchs der konziliaren Kleriker: Sie konziliaren Lämmer alle mit Ihrer Kirchensteuer!
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#45   kreuzverhör †   22:36:37 | Samstag, 1. August 2009
Paulaner
…aber Paule,ich streu doch nur ein bisschen Knobloch.
www.youtube.com/watch?v=JRL5Z1k60tg&…
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#44   Paulaner †   22:32:34 | Samstag, 1. August 2009
dass das englisch erheiternd falsch ist, hilft nicht über den Ärger über den Spam hinweg
kreuzverhör: Our Mens Must be like Putin
:-[ Du mißbrauchst alle Freds nur für deinen russischen SPAM
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#43   kreuzverhör †   22:27:35 | Samstag, 1. August 2009
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#42   Leon †   22:23:16 | Samstag, 1. August 2009
@Holsatius: Danke für den Friedenswunsch;
ich bin einfach zu müd, nun noch inhaltlich auf Ihr Post einzugehen. Eines allerdings muss ich, um der Wahrheit zu mir selbst die Ehre zu geben, „ausräumen“, wenngleich ich mich damit zur Sünde der Eitelkeit bekenne, kurz: Als ich die Universität verließ, durfte ich mich über ein „magna cum laude“ freuen, falls Sie wissen, was das bedeutet. Gute Nacht!
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#41   kreuzverhör †   22:13:40 | Samstag, 1. August 2009
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#40   Paulaner †   21:59:01 | Samstag, 1. August 2009
zu viel der Ehre!
newtube: @ Paulaner
(…)
was Sie da alles in mich hinein phantasiert haben…
:-D
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#39   kreuzverhör †   21:56:33 | Samstag, 1. August 2009
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#38   Holsatius   21:48:47 | Samstag, 1. August 2009
@ Leon
Zu: „Geht doch in die Ostzone, da könnt ihr demonstrieren“; wo man geboren wird wählt man nicht selbst, aber der katholischen Kirche anzugehören oder nicht ist FREIE Entscheidung. Und wenn man zum Beispiel keine Waffen mag, dann geht man nicht in den Schützenverein. Das ist kein Biertischniveau, sondern möglichst einfach erklärter Fakt, einfach, damit die breite Masse hier das auch versteht. Dieser, wie auch Ihnen, kann man wahrscheinlich zu recht unterstellen Nichtakademiker zu sein.
„Steinzeitkatholizismus“ ist wohl derjenige der anfänglichen Kirche, jener die von Christus, der Ihrer Meinung nach ein primitiver Steinzeitmensch zu sein scheint, gegründet wurde. Ja, Sie haben ganz recht! Ich hänge der Kirche die Christus gegründet hat an!
Und Sie und viele andere werden „nicht ‘einfach gehen’ „, weil sie die wahre Kirche Christi zu etwas ummodeln wollen, was sie nicht ist, und was Christus nicht will. Da kann ich nur noch mal auf Mätthaus verweisen.
Entweder Sie glauben daran, daß die katholische Kirche die Kirche Christi ist, und der Papst der Nachfolger Petri, und dann halten Sie sich daran was die Kirche verbindlich festlegt, ODER Sie glauben es nicht, und dann gibt es KEINEN Grund für Sie in der Kirche zu verbleiben.
Und wenn man anderen Biertischniveau unterstellt, dann sollte man vielleicht gerade selbst plakative, polemisch angehauchte Ausdrücke wie „Steinzeitkatholizismus“ vermeiden; natürlich nur wenn man ernst genommen werden will.
Der Friede sei mit Dir. :)
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#37   kreuzverhör †   20:51:04 | Samstag, 1. August 2009
Painting and music for a healthy pregnancy Nikita Larisa
www.youtube.com/watch?v=9pGto1j2TMk&…
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#36   Confiteor   20:50:00 | Samstag, 1. August 2009
Leber entgiften
Ein verbitterter Redenschreiber des ehemaligen sozialistischen Deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt hat sich seinen ganzen Papsthaß von der Leber geschrieben.
Das ist gut, wenn Klaus Harpprecht das konnte, den Papstfrust von Leber oder Seele schreiben. Sonst hätte er bestimmt das hohe Alter nicht erreicht. :-D :-D :-D
Es wäre gut wenn sich manche hier den Papstfrust auch von der Leber schreiben würden… das könnte
das Klima hier ganz schön entgiften… :-O
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#35   newtube   20:30:36 | Samstag, 1. August 2009
@ Paulaner
Wenn ich an Religion denke, so reicht mir die ciceronische
Begriffserklärung aus „religare“: Religion ist die Bindung
zwischen Mensch und Gott, zwischen Geschöpf und Schöpfer. Das liegt auch in der Wahrheit der Dinge,
denn eine solche Bindung ist „gegeben“, wenn die Welt als Schöpfung eines Schöpfers verstanden wird.
Im Christentum erreicht diese Bindung eine ungeahnte
Höhe durch die „Adoption“ des geschaffenen Menschen
zum Kind Gottes und eine ungeahnte Intimität durch
die Einverleibung desselben Menschen im mystischen
Leib Christi. Hier von „Überdosis“ zu sprechen ist völlig
fehl am Platze.
Wenn ich an Glaube denke, so denke ich paulinisch
an einem „rationabile obsequium“, das der glaubende
Mensch Gott erweist durch das Festhalten an der
„Substanz dessen, was unsichtbar ist“. Dieser Glaube
ist der Sieg des Christen einer Welt gegenüber, die
an lauter „visibilia“ festhält und von Blindheit den
„invisibilia“ gegenüber geschlagen ist. Auch an dieser
Stelle scheint mir es völlig deplaziert, von Überdosis
zu sprechen.
Ihre Einstellung ist mir erst dann einleuchtend, wenn
die Kirche und das historische Christentum a la Denzer
als Kriminalgeschichte gesehen werden. D.h. sich auf
beide als menschliche Konstruktionen zu beschränken
und ihre übernatürliche Dimension völlig außer Acht zu
lassen. Dann ist jede Art Überdosis möglich und das sich
davon abwenden zu wollen und (hygienisch) zu müssen
auch verständlich. Aber redet man dann noch von
„Religion“ und Glauben“ im echten Sinne?
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#34   kreuzverhör †   20:15:56 | Samstag, 1. August 2009
Matthäus drei
…ist der „Religion ist Opium fürs Volk“ -Vertreter.
Gehts vielleicht noch ein bisschen weniger auffällig,du Chaot ?
Hast du nix gelernt in der Denunziantenschule ?
Man macht das unaufällig,verstehst du, nicht so plump.
Anfänger.
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#33   DJM †   20:07:38 | Samstag, 1. August 2009
@Matthäus drei
Die Dosis macht das Gift; und das gilt auch für Gott und die Religion.
Sie werfen das jetzt aber in einen Topf, werden Sie konkret. Ein Schöpfer, ein Topf, ein Deckel. Ab an den Nerd de.wikipedia.org/wiki/Nerd.
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#32   Reformeifer2008   20:05:13 | Samstag, 1. August 2009
Ideologie statt Freiheit
Er selbst hat sich doch immer als Atheist verkauft und dem sozialistischen Gott die Treue gegeben!
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#31   Matthäus drei+ †   20:03:23 | Samstag, 1. August 2009
falsche Diangnose newtube!
Könnte es sein, daß diese Art „psychopathologia theologica“ …
Das ist schon eine „toxicatio religiosa“, eine Religionsvergiftung bedingt durch fortlaufenden Religionsmissbrauch in massiver Überdosis.
Wie sagte schon Theophrastus Bombastus von Hohenheim, der sich später den Humanistennamen Paracelsus zulegte? „Dosis facit venenum!“ Die Dosis macht das Gift; und das gilt auch für Gott und die Religion.
Die meisten kreuz.netter leiden an einer heftigen und chronischen Überdosis Religion und Glauben.
Was das Antidot ist, fragen Sie? Wissen! Aber Vorsicht! Es schmeckt sehr bitter.
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#30   newtube   19:54:31 | Samstag, 1. August 2009
Harpprecht, Paulaner et al.
Ich finde es rührend, wie der 82-jährige das II. Vaticanum verteidigen zu müssen glaubt, mit Argumenten, die den Verdacht aufkommen lassen, der
gute Mann habe Lumen Gentium eigentlich nie gelesen,
oder, wenn doch gelesen, nie verstanden. Der gleiche
Verdacht beschleicht mich, wenn ich die stets bewegten
Leserkommentare vom altehrwürdigen österreicher
Paulaner lese. Könnte es sein, daß diese Art „psychopathologia theologica“ mit dem (gestörten)
Verhältnis alternden Männern zur katholischen Kirche
zu tun hat?
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#29   Paulaner †   19:35:22 | Samstag, 1. August 2009
obwohl ich absolut sicher war, dass das die Heilige Inquisition macht!
Matthäus drei: @von Herzmanovsky-Orlando
Zu dumm nur, dass alleine das katholische Lehramt, also der Papst mit den Bischöfen, bestimmt, wer Häretiker ist und wer nicht.
aka Kongregation für die Glaubenslehre.
Allerdings nur, wenn es um Lehre geht, nicht mehr um „private“ Äußerungen.
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#28   Leon †   19:23:12 | Samstag, 1. August 2009
@Paulaner: Weshalb alterieren Sie sich?
Simone de Beauvoir starb im Jahre 1986, sie war zuvor nicht bei mir beichten. Was mich die sexuelle Orientierung der guten Frau angeht, fragen Sie? Wie soll ich das verstehen?? Sie hat sich diesem Thema selbst in ihrer veröffentlichten Autobiographie gewidmet…Und auch Sie, Paulaner, haben sich S.d.B. gewidmet, in dem Sie – zu Recht – die Bezeichnung als „Lesbe“ durch „kreuzritter“ mit kritischem Unterton zitierten. Deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, die Sache zu erläutern und hoffe,
1. nicht gegen die Etikette dieses niveauvollen, sich stets der Hochsprache bedienenden Forums verstoßen
und
2. nicht Ihre Contenance ins Wanken gebracht zu haben.
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#27   Paulaner †   19:12:34 | Samstag, 1. August 2009
War die bei Ihnen beichten?
Leon: @Paulaner: Zu Simone de Beauvoir ist anzumerken,
Wenn ja, dann trifft das Beichtgeheimnis zu. Wenn nein, was geht Sie das an?
Detto für den „Kreuz*“
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#26   Matthäus drei+ †   19:06:42 | Samstag, 1. August 2009
@von Herzmanovsky-Orlando
Zu dumm nur, dass alleine das katholische Lehramt, also der Papst mit den Bischöfen, bestimmt, wer Häretiker ist und wer nicht.
o^/
Redaktion benachrichtigen
#25   Leon †   19:06:32 | Samstag, 1. August 2009
@v.HO: Das kommt auf den Point of View an,
was der Einzelne für katholisch hält! Und auch, was er/sie für Modernismus erachtet.
@Paulaner: Zu Simone de Beauvoir ist anzumerken, dass sie zwar nicht lesbisch, aber sehr wohl bisexuell war, was sie in ihrer Autobiographie auch ziemlich ausführlich darstellt, unter anderem die Liebe zu ihrer Jugendfreundin Zaza. Der Schwerpunkt ihres Beziehungslebens war aber ganz klar auf Jean Paul Sartre gerichtet – mit den sie ja auch in der gemeinsamen Grabstätte auf dem Cimetière Montparnasse ruht.
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#24   Papst Petrus   19:02:53 | Samstag, 1. August 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando
Ist nicht eher eine häretische katholische Sekte, wer legitime Konzilien und den Papst nicht anerkennt – und wer meint, schlauer zu sein als ein paar Tausend Bischöfe?
^-^
Redaktion benachrichtigen
#23   vonHerzmanovsky-Orlando   18:59:22 | Samstag, 1. August 2009
@Leon
Vom katholischen Standpunkt sind die jetzt in der Kirche herrschenden Modernisten eine häretische Sekte.
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#22   Leon †   18:55:33 | Samstag, 1. August 2009
@Mt drei: Es wäre wirklich schade,
aber Tendenzen zur Sektenhaftigkeit sind ja leider zu beobachten, siehe Piusbruderschaft, Engelwerk, Gloriapolo-Seite, Civitas-Institut usw. Bedeutungslos sind sie alle, aber: Diese sektenähnlichen Gemeinschaften werden von der breiten Öffentlichkeit immer wieder als „die katholische Kirche“ wahrgenommen mit dem Effekt, dass diese Kirche in ein schlechtes Licht gerückt wird, so als ob sie in toto den Fundamentalismus repräsentiere, den die genannten Sektierer verkörpern.
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#21   Paulaner †   18:54:18 | Samstag, 1. August 2009
Wie kann ich nur deine OFF TOPIC Beiträge karikieren,
kreuzverhör: Die Lesbe Simone de Beauvoir
Es ist nicht nötig, du schreibst selber nacheinander die Karikatur der vorhergehenden Plapperbeiträge.
:-D
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#20   kreuzverhör †   18:38:51 | Samstag, 1. August 2009
Wir passen uns nur den neuen Standards an :-)))
www.youtube.com/watch?v=TarCIUkyHPs&…
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#19   Matthäus drei+ †   18:33:07 | Samstag, 1. August 2009
@MartinBieger
MartinBieger: @Leon
Vielleicht ist die RKK in ihrem 2000jährigen Bestehen so festgefahren das sie nicht mehr anders kann.
Woran erinnert mich das nur? An die verblichene DDR in ihren letzten Zügen? Betonköpfe wohin man den Blick lenkt? Und dann noch das Motto: den Katholizismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. Das entspricht recht genau dem katholischen Glauben, dass die römisch-katholische Kirche nicht untergehen kann. Seis drum, pfeifen im dunklen Wald. Wenn da nicht bald ein paar Köpfe ohne Betonverblendung erscheinen, geht es dem Katholizismus wie der DDR. Einschrumpfen bis zur Sektenhaftigkeit. Und das wäre schade.
Im übrigen Dank an kreuz.net; ich hätte den guten Artikel von Klaus Harpprecht vom 20. Mai sonst glatt übersehen.
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#18   kreuzverhör †   18:11:09 | Samstag, 1. August 2009
Die Lesbe Simone de Beauvoir- Gallionsfigur der Feminazis
Wie viele Frauen haben es dahin gebracht, dass sie aus dem Schuldienst entlassen wurden wegen Verführung Minderjähriger? – Simone de Beauvoir, die von einer Mutter dafür angeklagt wurde, dass sie mit deren Tochter unsittlichen Umgang pflege!
Emanzipation, Libertinage und Atheismus waren die Leitbegriffe ihrer Existenz.
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#17   Leon †   18:06:59 | Samstag, 1. August 2009
@Holsatius: Das hatten wir schon mal:
„Wenn jemanden diese Regeln stören, da ist die Tür, dann geht doch einfach! Ihr seid in der heutigen Zeit wahrlich nicht gezwungen zu bleiben, wenn es Euch nicht gefällt.“ In den 60er-Jahren hieß das, wenn wir politische Verhältnisse anprangerten: „Geht doch in die Ostzone, da könnt ihr demonstrieren“. Biertischniveau. Damals und heute, von Ihnen für die katholische Kirche modifiziert. Irgendwo hab ich mal das böse Wort von „Steinzeitkatholizismus“ gehört oder gelesen; Sie scheinen ein Repräsentant desselben zu sein. Nein, ich und viele andere werden nicht „einfach gehen“, sondern Wege ebnen und beschreiten, die aus dem „Steinzeitkatholizismus“ herausführen.
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#16   Papst Petrus   18:02:24 | Samstag, 1. August 2009
Da sind wir aber froh!
„Immer mehr ersetzt er das ehrliche theologische Argument durch Beschimpfung.“
Da sind wir aber froh, dass dieser Artikel oben (und kreuz.net überhaupt) vor theologischen Argumenten nur so strotzt und völlig frei ist von bloßen Beschimpfungen!!
:-)
Ach, wie ist das schön hier!!!
:-!
.
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#15   kreuzverhör †   17:40:22 | Samstag, 1. August 2009
Antifeminismus muss durchgreifen
Solange Ultra-Faschisten wie Alice Schwarzer und die durch Steuergelder finanzierte abgerichtete Femi-schar das „Frauenschicksal“ dem Judenschicksal gleichsetzt, dafür auch noch eisenere Bundesverdienstkreuze, solange darf der Antifeminismus nicht schweigen. Solange Frauen, die diese crossmediale Volksverhetzung unterstützen aber der reinen Feigheit ihre Sympathie zu Femifaschismus leugnen, solange muß der Antifeminismus durchgreifen.
www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=22&t=357&sta…
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#14   DJM †   17:36:29 | Samstag, 1. August 2009
Princes of the Church
Die Fürsten der Dunkelh
www.youtube.com/watch?v=dP1WEvEYpU8
Prince of Darkness
www.youtube.com/watch?v=n1OSAYwslu4
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#13   Holsatius   17:33:16 | Samstag, 1. August 2009
@joberens, Leon
Wenn man katholisch ist, dann folgt man der katholischen Kirche und ihrer Tradition, wenn man eben den Lehren der Kirche nicht folgt, dann fällt man damit automatisch vom katholischen Glauben ab.
Ein „bescheidene Suche nach der Wahrheit“ ist lächerlich für Christen, weil Christus selbst eine glasklare Wahrheit gebracht hat. Wenn man der Wahrheit nicht folgt, selber schuld.
„Dort wird das Evangelim gepredigt und man geht dann davon aus, daß mündige christen (sic!) in der Lage sind, ihre Schlüsse daraus zu ziehen.“ Wenn das so ist, wieso gibt es über 20.000 verschiedene „christliche“ Denominationen auf der Welt, mit jeweils unterschiedlichen Antworten?
Die „kath. Amtskirche versucht dagegen, den Menschen fraglichen Ge- und Verbote aufzudrängen“? Das haben die Nazis auch so gesehen, als die Kirche Mitgliedschaft in der NSDAP verbot oder als die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ verlesen wurde, das sehen Abtreiber, Diebe und Mörder so.
Wenn jemanden diese Regeln stören, da ist die Tür, dann geht doch einfach! Ihr seid in der heutigen Zeit wahrlich nicht gezwungen zu bleiben, wenn es Euch nicht gefällt.
„Was bewegt die maßgeblichen Personen bzw. Organe unserer Kirche, ihren Mitgliedern Ver- und Gebote aufzudrängen?“ Das ewige Seelenheil, denn Jesus sprach: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“
Die „Schäfchen“ die weglaufen, bauen ihr Haus auf Sand und bringen schlechte Früchte.
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#12   pneumat   17:31:34 | Samstag, 1. August 2009
Anhand des Bibelwortes „Wo zwei oder drei“
Können Politiker das Geistige begreifen?
Unter „zwei-drei“ meinte Christus nicht nur das äußere www.unifr.ch/…kv/kapitel2075-3.htm Quantitative, sondern im geistigen Sinne die qualitative Ausübung des gebotenen unablässigen Gebets.
Christus gebiet kurze Sätze – „nicht wie Pharisäer“ – zu beten. Hl.Paulus stimmte mit ihm überein und sagte:
1Co 14:19 … lieber fünf Worte reden mit meinem Verstande.
Diese fünf Worte nach Kirchenväter sind: Herr Jesus Christus erbarme dich meiner. In Griechisch sind es genau fünf: Κύριε Ἰησοῦ Χριστέ, ἐλέησόν με.
Also, „die zwei oder drei in meinem Namen“ sind die menschlichen Kräfte, die aus ihrer sündigen Trennung wieder zusammen geführt sein sollen um Christus willen. Das sind Körper, Herz, Verstand (am höheren Niveau göttliche Vernunft, Geist). Genau das beschreibt der Gebärdenweg der rechtgläubigen Sich-Bekreuzung: Die drei gebündelte Finger (Trinität) von der Stirn (Verstand, Aufmerksamkeit) zur Brust (Herz, Geist) geführt, dann auf rechten und linken Schulter (Körper, rechtes Handeln). Damit hält man den Verstand im Herzen und spricht beständig das erwähnte Gebet.
Während Geist, Körper und Seele vereinigt sind um Christus willen, kommt da Er „mitten unter ihnen“ als Taborlicht.
*Mat 18:20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
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#11   Leon †   17:29:17 | Samstag, 1. August 2009
Ist das hier ein Frauen-Hasser-Tummelplatz?
Auf mehreren Seiten Anwürfe wie „Femi-Nazi“, „Emma-Nazi“ und dergleichen Unflat mehr. Und als hilfloser Versuch einer Begründung dieses Unsinns irgendwelche Videos. Hat der Urheber dieses Hass-Stakkatos schon zuviel Wochenend-Bier zu sich genommen?
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#9   MartinBieger   16:54:10 | Samstag, 1. August 2009
@Leon
Vielleicht ist die RKK in ihrem 2000jährigen Bestehen so festgefahren das sie nicht mehr anders kann.
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#8   Leon †   16:49:37 | Samstag, 1. August 2009
@joberens: Meist sind es Verbote,
welche die Kirche ihren Gläubigen oktroyieren will. In Ihrer Feststellung „Unsere kath. Amtskirche versucht dagegen, den Menschen fraglichen Ge- und Verbote aufzudrängen, die nicht selten kaum etwas mit Gott zu tun haben, sondern nicht selten allein menschliche Meinung und Anliegen sind…“ erscheint mir das „Versucht“ am wesentlichsten zu sein, denn: Zumeist bleibt es doch heutzutage beim Versuch – gottlob. Mich bewegt jedoch immer wieder die Frage der Motivation! Was bewegt die maßgeblichen Personen bzw. Organe unserer Kirche, ihren Mitgliedern Ver- und Gebote aufzudrängen? Auch die Amtskirche muss doch merken, dass ihr immer mehr „Schäfchen“ weglaufen, weil diesen die fraglichen „Weisungen“ nicht nur fraglich, sondern zum Teil arg unsinnig erscheinen.
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#7   joberens   16:14:11 | Samstag, 1. August 2009
Ökumene
Wir Katholiken sollten nicht so rechthaberisch sein, denn welche der christlichen Kirchen der Wahrheit und Gott wirklich näher ist, dürfte nur Gott ganz allein wissen.
So sollte man jeglicher Rechthaberei gegenüber doch eher äußerst mißtauig sein.
Wirklich überzeugen kann nur eine ganz bescheidene Suche nach der Wahrheit. Doch da tut man sich amtskirchlich äußerst schwer.
Die evangel. Kirche handelt da wesentlich klüger und glaaubwürdiger. Dort wird das Evangelim gepredigt und man geht dann davon aus, daß mündige christen in der Lage sind, ihre Schlüsse daraus zu ziehen.
Unsere kath. Amtskirche versucht dagegen, den Menschen fraglichen Ge- und Verbote aufzudrängen, die nicht selten kaum etwas mit Gott zu tun haben, sondern nicht selten allein menschliche Meinung und Anliegen sind…
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#6   Leon †   16:09:30 | Samstag, 1. August 2009
Eines stimmt ja: Paulus war misogyn,
aber das muss in der Gesamtschau mit den damaligen Anschauungen, „Sitten und Gebräuchen“ betrachtet werden. Doch jene Zeit ist längst vergangen – und für die katholische Kirche gibt es nicht den geringsten Grund, ebenso misogyn zu sein wie der gute Paulus. Folge: Es wird Zeit, dass der Zölibat abgeschafft und die Priesterinnenweihe für Frauen zugelassen werden!
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#5   Siegfried   15:43:51 | Samstag, 1. August 2009
Ökumene
Ökumenismus ist in der Katholischen Kirche nicht möglich. Alles was mit mus zu tun hat ist Dummheit hoch drei.
Die echte Katholische Kirche ist die ein Kirche die in sich ökumenisch ist und ökumenisch lebt. Die Kirche des West und die Kirchen des katholischen Osten sind in der Vielfalt ca 23 selbständige Kirche, die ökumenisch unter dem Stuhl des heiligen Petrus „die eine Heilige Katholische Kirche „ sind. Mit den Protestanten kann ein ökumenisches (d.h. innerkirchliches Gespräch ) niemals erfolgen.
Die Protestanten sind ein Zusammenschluß von ca 306 selbständig mit unterschiedlichen häretischen Grundzügen behaftete weltanschauliche Gruppierungen. Diese möchten nach außen unter einem mus, unter dem Weltkirchenrat als eine einheitliches Lügengebilde erscheinen. Damit sie in der Öffentlichkeit größer wirken.
Zwischen der einen katholischen Kirche und dem Weltprotestantismus ist ein Theologie- und ein Glaubensgespräch nicht möglich.
Die Möglichkeit einer Gesprächsführung ist bedingt zu den orthodoxen Kirchengemeinschaften möglich. Diese haben weit gehendst den christlichen Glauben nicht grundsätzlich verfälscht, wie dies alle Abspaltungen der Westkirche inclusive der englischen Staatskirche getan haben.
So ist das Gebet für die Abspaltungen des Westen ein anderes als für die des Ostens.
Wenn unseren Bischöfen an einem Austausch von Wahrheiten im Gespräch mit anderen Glaubensgruppierungen wirklich ernsthaft liegt, dann muß eindeutig auf die Unterschiede hingewiesen werden.
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#4   Domenico Tuttisanti   15:18:19 | Samstag, 1. August 2009
Harpprecht meint:
„Solange sich Papst Benedikt weigert, die evangelischen Kirchen in der ganzen Bedeutung des Wortes Kirchen zu nennen, und sie zu »kirchenähnlichen Gemeinschaften« degradiert – so lange sind Verhandlungen unter gleichberechtigten Partnern nicht möglich.“
Kreuz net:
Damit unterstellt Harpprecht dem Papst die Schuld, daß sich die Protestanten von der sakramentalen Grundstruktur der Kirche verabschiedet haben.
So ist es! :-| :)3
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#3   kreuzverhör †   15:14:43 | Samstag, 1. August 2009
Volker Pispers und Brigitte Zypries
www.youtube.com/watch?v=ftMnj8kCW20&…
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#2   jolie   15:11:53 | Samstag, 1. August 2009
die ausführungen harprechts
sind zwar sprachlich gesehen extrem, entsprechen aber dennoch in etwa dem, was sich die meisten pfarrer tagaus, tagein in sachen „ökumene“ anhören müssen,
denkt sich
der
freche
jolie
:'(
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#1   kreuzverhör †   15:10:50 | Samstag, 1. August 2009
Pispers zu: Merkels Ja zum Irakkrieg
www.youtube.com/watch?v=4apGpQ8VqU4&…
www.youtube.com/watch?v=3pA-cqjUnM8&…
www.youtube.com/watch?v=EJjs9bEdDXs&…
Ich trau Doppelagentin Merkel für keine 5 Cent über den Weg.
Wenn sie in der DDR im Gefängnis gesessen hätte,ja dann vielleicht.
Aber sie hat dort profitiert sie profitiert hier.
Mit solchen Leuten will ich nichts zu schaffen haben.
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