Ein verbitterter Redenschreiber des ehemaligen sozialistischen Deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt hat sich seinen ganzen Papsthaß von der Leber geschrieben.
Klaus Harpprecht schrieb sich in der ‘Zeit’ den Papsthaß von der Leber.
(kreuz.net) Am 20. Mai landete Klaus Harpprecht (82) in der antikirchlichen Wochenzeitung ‘Die Zeit’ eine
bittere Antipapst-Tirade.
Harpprecht ist protestantischer Pfarrersohn, Journalist und ehemaliger Redenschreiber
des sozialistischen Deutschen Bundeskanzlers Willy Brandt.
Eingangs schlachtet er diffamierend eine Begegnung
von Ruth Carter Stapleton – die „evangelistische Schwester“ des damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter –
mit dem damaligen Erzbischof von München, Kardinal Joseph Ratzinger, aus.
Die Audienz sei vom geistlichen
Hof mit einigem Aufwand inszeniert worden.
Frau Carter habe dem Kardinal von der charismatischen Bewegung
berichtet, die auch ein Viertel der Katholischen Kirche ergriffen habe.
Die Reaktion des Kardinals sei
„kühl“ gewesen. Er habe von der Problematik eines nur gefühlsbetonten, theologisch unkontrollierten
Schwärmertums gesprochen.
Frau Carter habe später bemerkt, daß sie nun endlich wisse, was mit „Princes
of the Church“ gemeint sei: „Der intellektuelle Hochmut des Kirchenfürsten blieb ihr nicht verborgen“ –
giftelt Harpprecht.
Dann haut er auch den Protestanten eins um die Ohren und erklärt, „daß die Begegnung
mit den grauen lutherischen Oberkirchenräten am Nachmittag von bleierner Langeweile war.“
Eine politische
Lösung theologischer Probleme
Im weiteren beschimpft Harpprecht die Tatsache, daß die Katholische Kirche
für den Empfang der Heiligen Kommunion den katholischen Glauben voraussetzt, weil ihr jede Art magischer
Interpretation fernliegt.
Dem setzt Harpprecht die protestantische Gleichgültigkeit entgegen: „Den Evangelischen,
die in der Austeilung von Brot und Wein einen »symbolischen« Nachvollzug des Opfers Christi erkennen,
bereitet es in der Regel keine Schwierigkeit, das Abendmahl nach katholischem Ritus zu empfangen, der
sich auf die leibhaftige Gegenwart des Blutes und Fleisches gründet.“
Doch Katholiken seien von der
Exkommunikation bedroht, wenn sie das protestantische Abendmahl „zu sich nehmen“.
Hier demonstriere sich
eine „Härte“, die man in der Erinnerung an den „gemeinsamen Opfertod“ protestantischer und katholischer
Mitgliedern des Widerstands als Verrat empfinden müsse – versucht Harpprecht, ein theologisches Problem
mit politischen Mitteln zu lösen.
Harpprecht bringt ein Beispiel: Bei den Serien-Exekutionen in Plötzensee
hätten evangelische Prediger und katholische Priester vor der Hinrichtung „das Abendmahl austeilen“ dürfen.
Für Augenblicke der Todesgefahr hat die Kirche immer spezielle Anordnung getroffen und nie daran gedacht,
diese auf die normalen Umstände der Pastoral auszuweiten.
Trotzdem rennt Harpprecht gegen diese Mauer:
„Sage keiner, auch dies rechtfertige sich nur durch eine »Ausnahmesituation«.“
Es gebe kein „Abendmahl
erster und zweiter Klasse“ – verdreht er den Sachverhalt.
Schuld des Papstes?
Immer mehr ersetzt er
das ehrliche theologische Argument durch Beschimpfung.
Harpprecht sieht Gründe, Gespräche der protestantischen
Delegationen mit Rom aufzukündigen, bis Papst und Kardinal Walter Kaspar zu einer Revision ihrer angeblich
„antiökumenischen Haltung in Sachen Abendmahl“ bereit seien.
Er ärgert sich auch, daß der Vatikan
beim Kölner Empfang des Papstes für protestantische Vertreter, angeblich evangelischen Pastorinnen oder
Laienbischöfinnen die Teilnahme verweigert habe.
Der Pegel seines Greisenzornes steigt: Die Kirche habe
sich damit abzufinden, „daß die Rom-freien Kirchen dank einer radikalen Abkehr von den misogynen paulinischen
Traditionen den Frauen das Recht auf die Priesterschaft zuerkennen und es ihrerseits hinnehmen, daß sich
die zölibatären Kleriker als Experten in Sachen Sexualmoral gebärden“ – setzt er zum Rundumschlag an:
„Solange sich Papst Benedikt weigert, die evangelischen Kirchen in der ganzen Bedeutung des Wortes Kirchen
zu nennen, und sie zu »kirchenähnlichen Gemeinschaften« degradiert – so lange sind Verhandlungen unter
gleichberechtigten Partnern nicht möglich.“
Damit unterstellt Harpprecht dem Papst die Schuld, daß
sich die Protestanten von der sakramentalen Grundstruktur der Kirche verabschiedet haben.
Alle sind Kirche –
außer die Lefebvristen
Anhand des Bibelwortes „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da
bin ich mitten unter ihnen“ redet Harpprecht eine „universale Kirche“ lutherischer Prägung herbei.
Erwartungsgemäß
bedient sich Harpprecht auch des Vorwurfes, daß der Papst „in Wahrheit hinter das Zweite Vatikanische
Konzil zurück will“.
Die Aufhebung der Exkommunikation der Piusbruderschaft ist für ihn eine Bestätigung
seines Verdachtes.
Das gerade zitierte Wort von den „zwei oder drei“ läßt er somit für die Lefebvristen
nicht gelten. Stat dessen donnert er:
„Die Schüler des abtrünnigen Erzbischofs Marcel Lefebvre haben
ihre Ablehnung des Zweiten Vatikanum vor der Rückkehr in den römischen Schoß keineswegs widerrufen.“
Frage: Wie begründet Harpprecht angesichts seines lockeren Kirchenbildes das Konzept der Abtrünnigkeit?
Geschimpfe entlockt dem alten Mann auch die vom Papst formulierte Karfreitags-Bitte:
„Hier zeigt sich,
obschon diffamierende Adjektive vermieden werden, eine seltsame Verstocktheit an, die eines Papstes deutscher
Herkunft nicht gut zu Gesicht steht“ – verurteilt er erneut.
Dieses Mal bekommt er seine Wut nicht unter
Kontrolle. Offen verhöhnt Harpprecht die Leiden der Kirche im Zweiten Weltkrieg, wenn er daherposaunt,
daß unter Reichskanzler Adolf Hitler († 1945) ein „religiöser Antijudaismus“ in den rassistischen Antisemitismus
umgeschlagen sei, der bei Katholiken, Protestanten und Orthodoxen „auf geringen Widerstand“ gestoßen
sei.
Gegenfrage: Wo waren die Juden während des deutschen Kulturkampfes gegen die Katholische Kirche?
Harpprecht sinkt in seinem Haßauswurf immer tiefer: So bezeichnet er das Dogma der Unfehlbarkeit als
„jene hochmütigste Dummheit, die jemals zum Dogma erhoben wurde“.
Wie ein Hohn klingt es, wenn er von
„ökumenischen Errungenschaften“ spricht, die seit dem Zweiten Weltkrieg im Alltag gewachsen seien – aber
offensichtlich nicht bei Haßprediger Harpprecht.
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64 Lesermeinungen
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Leon: Letzter Eintrag vom 2. August, 3:38 Leon, die Art und Weise Ihrer Meinungsäußerungen im Leserforum
war vorbildlich – und hier leider gar nicht selbstverständlich! Es ist schade, aber nachvollziehbar,
dass Sie sich aus diesem Forum nach kurzer Zeit wieder verabschieden. Ich darf Sie darauf aufmerksam machen,
dass sich die Deutsche Bischofskonferenz erst kürzlich (im Februar ds.Js.) deutlich von kreuz.net distanzierte:
die Diskussionen, die auf kreuz.net liefen, seien „unsäglich und unerträglich“, hatte der Pressesprecher
der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, festgestellt und zugleich darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser
Seite nicht um ein offizielles Angebot der katholischen Kirche handele.
@Lorenz Das Dogma hat, wie du schön schreibst eine große positive Bedeutung für die Kirche und die
Gläubigen. Es wurde 1854 verkündet, aber freilich nicht als Neunormierung, wie Viele glauben, sondern
als Feststellung von etwas, was es in der Kirche von Anfang an gegeben hat. Das Dogma hat allerdings auch
eine (fast noch größere) negative Bedeutung; es stellt nämlich klar, dass nicht jede Äußerung eines
Papstes von überzeitlichem Wert ist, sondern es definiert Bedingungen, die vorliegen müssen, dafür
dass ein Papst unfehlbar spricht, bzw. verkündet. Das Unfehlbarkeitsdogma darf nicht als Freibrief für
willkürliche Erfindungen interpretiert werden.
Dogma der Unfehlbarkeit Zu diesem Dogma muss gesagt werden, dass es eines der selbstverständlichsten
und überzeugendsten Dogmen der Kirche überhaupt ist. Man kann Gott nur danken, dass er für dessen Verkündigung
gesorgt hat. Dieses Dogma ist ein Trost für jeden Gläubigen und ein Segen für die gesamte Kirche. Es
besagt nichts Geringeres, als das Gott Wege hat, zu uns in aller Klarheit zu sprechen. Unfehlbarkeit ist
eine denkerische Notwendigkeit für das Sprechen Gottes. Eine Kirche, die Unfehlbarkeit nicht beanspruchte,
wäre nicht die Kirche Gottes
#61 Franziskus777 18:21:58 | Sonntag, 2. August 2009
Grosses Schlappmaul dieser Atheist! Der Genosse ist wie die Mehrheit der Sozialisten/Kommunisten sowieso
kein KIrchenmitglied und selbst bekennender Atheist!
Können Sie auch irgendwas Sachliches beitragen, nicht nur Angeberei, al-Muschrik: timpressum: Hyperthyreose
und Beleidigungen? Ihre katholische Schubladendefinition müssen Sie unbedingt einmal offenlegen, Linke
und Rechte, Konservative und Modernistische, (fremdwort-)Gebildete und andere … DAS wird heiter!
Hallo kreuzverhör! kreuzverhör: Bauernfünfer 3er >>… dass die katholische Hierarchie so sehr gegen
Abtreibungen hetzt?<< Die katholische Hierarchie hetzt vor allem gegen Frauen, weil sie von denen keine
Ahnung haben darf. Würden Männer schwanger, wäre Abtreibung ein Sakrament (Sie kennen die Quelle).
>>Was ist an der Bibel so besonders, dass …<< Wer so einen Scheiss schreibt sollte in Bezug auf RELIGION
einfach mal die blöde Fresse halten,denn mit Religion haben SIE nicht das geringste am Hut Meister. Nanu,
schreit hier einer nach Zensur? Und das auf dem „garantiert unzensierten“ (ROFL!) kreuz.net??? Dass ich
mit IHRER Religion nix am Hut habe, ist richtig kreuzverhör, die ist mir deutlich zu primitiv gestrickt.
Dass ich mit Religion an sich nix am Hut habe ist falsch kreuzverhör, denn dann wäre ich nicht hier.
Weil Religion, in diesem Fall die römisch-katholische, nicht nur aus solchen Sündenzuweisern wie Ihnen
besteht, schreibe ich hier mit.
#57 al-Muschrik 11:54:35 | Sonntag, 2. August 2009
timpressum: Hyperthyreose Ach timpressum, die Hypothyreose (Fremdwörter sind für Sie wohl Glückssache),
ob angeboren oder erworben, ist nicht der einzige Weg in den Kretinismus. Sie haben den absolut sicheren,
in wärmender Gemeinschaftlichkeit begangenen Weg der zeitgeistgemäßen politisch korrekten Konformität
gewählt. Als Ausweg daraus, wenn Sie denn einen suchen sollten, könnte ich ich Ihnen vorschlagen, vor
der Inanspruchnahme der Meinungsfreiheit Ihre Gedankenfreiheit zu gebrauchen. Dazu allerdings müßten
Sie Ihren Verstand benutzen – womöglich ein gar zu schmerzhaftes und verzweifeltes Unternehmen!
#56 kreuzverhör † 10:56:36 | Sonntag, 2. August 2009
Bauernfünfer 3er … dass die katholische Hierarchie so sehr gegen Abtreibungen hetzt? …mit dem grossen
Richard Dawkins zu reden Was ist an der Bibel so besonders, dass die Kirchen für sie Absolutheit beanspruchen;
das gilt nämlich auch genau so für alle anderen „heiligen Bücher“ auf Gottes schöner Erde Wer so einen
Scheiss schreibt sollte in Bezug auf RELIGION einfach mal die blöde Fresse halten,denn mit Religion haben
SIE nicht das geringste am Hut Meister.
Ich sag Lebewohl und Gott befohlen, denn die Art und Weise, in der Menschen hier miteinander umgehen,
widerspricht eklatant vielen Werten, die zu den christlichen gezählt werden. Hass ist an der Tagesordnung,
in vielfältiger Art und Weise – gegen Andersdenkende und Anderslebende, ja, auch gegen Juden, Frauen
und manche mehr. Mit Verbalinjurien wird gefochten, Schmähungen übelster Form sind zu lesen, teilweise
werden Formulierungen verwendet und Aussagen getätigt, die an der psychischen Gesundheit der Verfasser
zweifeln lassen oder aber, wären sie nicht in einem anonymen Forum abgegeben, jurisdiktionsfähig wären.
Die nach meiner Ansicht reaktionären und revisionistischen Einstellungen mehrerer Verfasser sollen nicht
Gegenstand meiner Kritik sein, denn dabei handelt es sich um persönliche Standpunkte, und die soll jede
und jeder haben, solange er/sie diese nicht in penetranter Form anderen zu oktroyieren versucht. Mir ist,
das ist mein letzter Satz in diesem Forum, meine von Gott geschenkte Zeit zu wertvoll, sie hier zu verschwenden.
Adieu!
@kreuzverhör @newtube kreuzverhör: Matthäus drei …ist der „Religion ist Opium fürs Volk“ -Vertreter.
… ,du Chaot ?… nix gelernt in der Denunziantenschule ? In Ihrem vergifteten, blinden Zustand haben
Sie eines völlig übersehen; ich habe nicht die Religion als Gift bezeichnet, sondern, nach Paracelsus,
die massive Überdosis, die Sie hier alle abbekommen haben. Die Religion kann, in therapeuischen Dosen,
druchaus als Heilmittel eingesetzt werden. So wie die kreuz.netter sich das reinziehen, kann es nur noch
giftig sein. Leicht zu erkennen am giftigen Stil, der hier vorherrscht: du Chaot, Denunziantenschule,
Anfänger, der „Religion ist Opium fürs Volk“ -Vertreter etc. pp. newtube: @ Paulaner Hier von „Überdosis“
zu sprechen ist völlig fehl am Platze. Leider nicht, wenn man die erzreaktionären und stockkonservativen
Piusbrüder betrachtet und deren „Vertretung“ auf kreuz.net. Aber redet man dann noch von „Religion“ und
Glauben“ im echten Sinne? Gute Frage. Antwort: NEIN! Das ist nur noch blinder Fanatismus. Was allerdings
oft ein Kennzeichen tiefen Glaubens ist. Wer sich in absoluter Sicherheit des Alleinbesitzes der endgültigen
Wahrheit wähnt, ist zu allem fähig. dotsub.com/…7d-ad0d-d61f734211da Egal welcher Religion er angehört.
@ Paulaner Das ist natürlich keine Antwort! Ich muß gestehen, daß ich von einem Helden des Wissens,
wie Sie sich gerne ausgeben, etwas mehr erwartet habe – zumindest einen kleinen Ansatz von theologischer
Argumentation. Stattdessen, eine banal-psychologische Bemerkung, die einer sorgfältigen Lektüre meines
Beitrags nicht standhält. Ich gestehe, dies hinterläßt in mir einen bitteren Geschmack – nicht des
Wissens, wohlbemerkt, noch weniger der Wahrheit, sondern des Unvermögens eines die Vernunft Preisenden,
in eine rationale Argumentation einzutreten. Fortan kann ich Ihr Geplapper nicht mehr ernst nehmen.
#49 al-Muschrik 23:47:21 | Samstag, 1. August 2009
timpressum: Wo waren die Juden? Sie sind wirklich ein eindrucksvoles Beispiel des hier so weit verbreiteten
aufgeklärten, politisch korrekten Kretins. Keine Ahnung vom Thema, aber immer gleich eine vorkonfektionierte
Meinung. Machen Sie sich doch mal kundig, was der Kulturkampf war!
#47 timpressum † 23:08:19 | Samstag, 1. August 2009
Wo waren die Juden? Wo waren die Juden während des deutschen Kulturkampfes gegen die Katholische Kirche?
In den Gaskammer, im KZ oder in der Emigration! Alles klar? Danke!
Harprecht – Sind Sie nicht Harpe Kergeling? Lustig, was Sie so schreiben, fuhren Sie gerade als Beatrix
vorm Präsidentenpalais vor oder erinnerten sie sich der vielen Ehegattinnen Ihres Brötchengebers. Da
ist die Konzilskirche viel fortschrittlicher, fast wie Beck von den Grünen, sie zeugt, was das Zeugs
hält, ohne kirchliche Trauung ihrer Geistlichen und ohne staatliche Registrierung. Und wer zahlt für
den Nachwuchs der konziliaren Kleriker: Sie konziliaren Lämmer alle mit Ihrer Kirchensteuer!
dass das englisch erheiternd falsch ist, hilft nicht über den Ärger über den Spam hinweg kreuzverhör:
Our Mens Must be like Putin Du mißbrauchst alle Freds nur für deinen russischen SPAM
@Holsatius: Danke für den Friedenswunsch; ich bin einfach zu müd, nun noch inhaltlich auf Ihr Post einzugehen.
Eines allerdings muss ich, um der Wahrheit zu mir selbst die Ehre zu geben, „ausräumen“, wenngleich ich
mich damit zur Sünde der Eitelkeit bekenne, kurz: Als ich die Universität verließ, durfte ich mich
über ein „magna cum laude“ freuen, falls Sie wissen, was das bedeutet. Gute Nacht!
@ Leon Zu: „Geht doch in die Ostzone, da könnt ihr demonstrieren“; wo man geboren wird wählt man nicht
selbst, aber der katholischen Kirche anzugehören oder nicht ist FREIE Entscheidung. Und wenn man zum
Beispiel keine Waffen mag, dann geht man nicht in den Schützenverein. Das ist kein Biertischniveau, sondern
möglichst einfach erklärter Fakt, einfach, damit die breite Masse hier das auch versteht. Dieser, wie
auch Ihnen, kann man wahrscheinlich zu recht unterstellen Nichtakademiker zu sein. „Steinzeitkatholizismus“
ist wohl derjenige der anfänglichen Kirche, jener die von Christus, der Ihrer Meinung nach ein primitiver
Steinzeitmensch zu sein scheint, gegründet wurde. Ja, Sie haben ganz recht! Ich hänge der Kirche die
Christus gegründet hat an! Und Sie und viele andere werden „nicht ‘einfach gehen’ „, weil sie die wahre
Kirche Christi zu etwas ummodeln wollen, was sie nicht ist, und was Christus nicht will. Da kann ich nur
noch mal auf Mätthaus verweisen. Entweder Sie glauben daran, daß die katholische Kirche die Kirche Christi
ist, und der Papst der Nachfolger Petri, und dann halten Sie sich daran was die Kirche verbindlich festlegt,
ODER Sie glauben es nicht, und dann gibt es KEINEN Grund für Sie in der Kirche zu verbleiben. Und wenn
man anderen Biertischniveau unterstellt, dann sollte man vielleicht gerade selbst plakative, polemisch
angehauchte Ausdrücke wie „Steinzeitkatholizismus“ vermeiden; natürlich nur wenn man ernst genommen
werden will. Der Friede sei mit Dir. :)
Leber entgiften Ein verbitterter Redenschreiber des ehemaligen sozialistischen Deutschen Bundeskanzlers
Willy Brandt hat sich seinen ganzen Papsthaß von der Leber geschrieben. Das ist gut, wenn Klaus Harpprecht
das konnte, den Papstfrust von Leber oder Seele schreiben. Sonst hätte er bestimmt das hohe Alter nicht
erreicht. Es wäre gut wenn sich manche hier den Papstfrust auch von der Leber schreiben würden…
das könnte das Klima hier ganz schön entgiften…
@ Paulaner Wenn ich an Religion denke, so reicht mir die ciceronische Begriffserklärung aus „religare“:
Religion ist die Bindung zwischen Mensch und Gott, zwischen Geschöpf und Schöpfer. Das liegt auch in
der Wahrheit der Dinge, denn eine solche Bindung ist „gegeben“, wenn die Welt als Schöpfung eines Schöpfers
verstanden wird. Im Christentum erreicht diese Bindung eine ungeahnte Höhe durch die „Adoption“ des geschaffenen
Menschen zum Kind Gottes und eine ungeahnte Intimität durch die Einverleibung desselben Menschen im mystischen
Leib Christi. Hier von „Überdosis“ zu sprechen ist völlig fehl am Platze. Wenn ich an Glaube denke,
so denke ich paulinisch an einem „rationabile obsequium“, das der glaubende Mensch Gott erweist durch
das Festhalten an der „Substanz dessen, was unsichtbar ist“. Dieser Glaube ist der Sieg des Christen einer
Welt gegenüber, die an lauter „visibilia“ festhält und von Blindheit den „invisibilia“ gegenüber geschlagen
ist. Auch an dieser Stelle scheint mir es völlig deplaziert, von Überdosis zu sprechen. Ihre Einstellung
ist mir erst dann einleuchtend, wenn die Kirche und das historische Christentum a la Denzer als Kriminalgeschichte
gesehen werden. D.h. sich auf beide als menschliche Konstruktionen zu beschränken und ihre übernatürliche
Dimension völlig außer Acht zu lassen. Dann ist jede Art Überdosis möglich und das sich davon abwenden
zu wollen und (hygienisch) zu müssen auch verständlich. Aber redet man dann noch von „Religion“ und
Glauben“ im echten Sinne?
#34 kreuzverhör † 20:15:56 | Samstag, 1. August 2009
Matthäus drei …ist der „Religion ist Opium fürs Volk“ -Vertreter. Gehts vielleicht noch ein bisschen
weniger auffällig,du Chaot ? Hast du nix gelernt in der Denunziantenschule ? Man macht das unaufällig,verstehst
du, nicht so plump. Anfänger.
@Matthäus drei Die Dosis macht das Gift; und das gilt auch für Gott und die Religion. Sie werfen das
jetzt aber in einen Topf, werden Sie konkret. Ein Schöpfer, ein Topf, ein Deckel. Ab an den Nerd de.wikipedia.org/wiki/Nerd.
falsche Diangnose newtube! Könnte es sein, daß diese Art „psychopathologia theologica“ … Das ist schon
eine „toxicatio religiosa“, eine Religionsvergiftung bedingt durch fortlaufenden Religionsmissbrauch in
massiver Überdosis. Wie sagte schon Theophrastus Bombastus von Hohenheim, der sich später den Humanistennamen
Paracelsus zulegte? „Dosis facit venenum!“ Die Dosis macht das Gift; und das gilt auch für Gott und die
Religion. Die meisten kreuz.netter leiden an einer heftigen und chronischen Überdosis Religion und Glauben.
Was das Antidot ist, fragen Sie? Wissen! Aber Vorsicht! Es schmeckt sehr bitter.
Harpprecht, Paulaner et al. Ich finde es rührend, wie der 82-jährige das II. Vaticanum verteidigen zu
müssen glaubt, mit Argumenten, die den Verdacht aufkommen lassen, der gute Mann habe Lumen Gentium eigentlich
nie gelesen, oder, wenn doch gelesen, nie verstanden. Der gleiche Verdacht beschleicht mich, wenn ich
die stets bewegten Leserkommentare vom altehrwürdigen österreicher Paulaner lese. Könnte es sein, daß
diese Art „psychopathologia theologica“ mit dem (gestörten) Verhältnis alternden Männern zur katholischen
Kirche zu tun hat?
obwohl ich absolut sicher war, dass das die Heilige Inquisition macht! Matthäus drei: @von Herzmanovsky-Orlando
Zu dumm nur, dass alleine das katholische Lehramt, also der Papst mit den Bischöfen, bestimmt, wer Häretiker
ist und wer nicht. aka Kongregation für die Glaubenslehre. Allerdings nur, wenn es um Lehre geht, nicht
mehr um „private“ Äußerungen.
@Paulaner: Weshalb alterieren Sie sich? Simone de Beauvoir starb im Jahre 1986, sie war zuvor nicht bei
mir beichten. Was mich die sexuelle Orientierung der guten Frau angeht, fragen Sie? Wie soll ich das verstehen??
Sie hat sich diesem Thema selbst in ihrer veröffentlichten Autobiographie gewidmet…Und auch Sie, Paulaner,
haben sich S.d.B. gewidmet, in dem Sie – zu Recht – die Bezeichnung als „Lesbe“ durch „kreuzritter“ mit
kritischem Unterton zitierten. Deshalb habe ich mir die Freiheit genommen, die Sache zu erläutern und
hoffe, 1. nicht gegen die Etikette dieses niveauvollen, sich stets der Hochsprache bedienenden Forums
verstoßen und 2. nicht Ihre Contenance ins Wanken gebracht zu haben.
War die bei Ihnen beichten? Leon: @Paulaner: Zu Simone de Beauvoir ist anzumerken, Wenn ja, dann trifft
das Beichtgeheimnis zu. Wenn nein, was geht Sie das an? Detto für den „Kreuz*“
@von Herzmanovsky-Orlando Zu dumm nur, dass alleine das katholische Lehramt, also der Papst mit den Bischöfen,
bestimmt, wer Häretiker ist und wer nicht. o^/
@v.HO: Das kommt auf den Point of View an, was der Einzelne für katholisch hält! Und auch, was er/sie
für Modernismus erachtet. @Paulaner: Zu Simone de Beauvoir ist anzumerken, dass sie zwar nicht lesbisch,
aber sehr wohl bisexuell war, was sie in ihrer Autobiographie auch ziemlich ausführlich darstellt, unter
anderem die Liebe zu ihrer Jugendfreundin Zaza. Der Schwerpunkt ihres Beziehungslebens war aber ganz klar
auf Jean Paul Sartre gerichtet – mit den sie ja auch in der gemeinsamen Grabstätte auf dem Cimetière
Montparnasse ruht.
#24 Papst Petrus 19:02:53 | Samstag, 1. August 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando Ist nicht eher eine häretische katholische Sekte, wer legitime Konzilien und
den Papst nicht anerkennt – und wer meint, schlauer zu sein als ein paar Tausend Bischöfe?
@Mt drei: Es wäre wirklich schade, aber Tendenzen zur Sektenhaftigkeit sind ja leider zu beobachten,
siehe Piusbruderschaft, Engelwerk, Gloriapolo-Seite, Civitas-Institut usw. Bedeutungslos sind sie alle,
aber: Diese sektenähnlichen Gemeinschaften werden von der breiten Öffentlichkeit immer wieder als „die
katholische Kirche“ wahrgenommen mit dem Effekt, dass diese Kirche in ein schlechtes Licht gerückt wird,
so als ob sie in toto den Fundamentalismus repräsentiere, den die genannten Sektierer verkörpern.
Wie kann ich nur deine OFF TOPIC Beiträge karikieren, kreuzverhör: Die Lesbe Simone de Beauvoir Es ist
nicht nötig, du schreibst selber nacheinander die Karikatur der vorhergehenden Plapperbeiträge.
@MartinBieger MartinBieger: @Leon Vielleicht ist die RKK in ihrem 2000jährigen Bestehen so festgefahren
das sie nicht mehr anders kann. Woran erinnert mich das nur? An die verblichene DDR in ihren letzten Zügen?
Betonköpfe wohin man den Blick lenkt? Und dann noch das Motto: den Katholizismus in seinem Lauf hält
weder Ochs noch Esel auf. Das entspricht recht genau dem katholischen Glauben, dass die römisch-katholische
Kirche nicht untergehen kann. Seis drum, pfeifen im dunklen Wald. Wenn da nicht bald ein paar Köpfe ohne
Betonverblendung erscheinen, geht es dem Katholizismus wie der DDR. Einschrumpfen bis zur Sektenhaftigkeit.
Und das wäre schade. Im übrigen Dank an kreuz.net; ich hätte den guten Artikel von Klaus Harpprecht
vom 20. Mai sonst glatt übersehen.
#18 kreuzverhör † 18:11:09 | Samstag, 1. August 2009
Die Lesbe Simone de Beauvoir- Gallionsfigur der Feminazis Wie viele Frauen haben es dahin gebracht, dass
sie aus dem Schuldienst entlassen wurden wegen Verführung Minderjähriger? – Simone de Beauvoir, die
von einer Mutter dafür angeklagt wurde, dass sie mit deren Tochter unsittlichen Umgang pflege! Emanzipation,
Libertinage und Atheismus waren die Leitbegriffe ihrer Existenz.
@Holsatius: Das hatten wir schon mal: „Wenn jemanden diese Regeln stören, da ist die Tür, dann geht
doch einfach! Ihr seid in der heutigen Zeit wahrlich nicht gezwungen zu bleiben, wenn es Euch nicht gefällt.“
In den 60er-Jahren hieß das, wenn wir politische Verhältnisse anprangerten: „Geht doch in die Ostzone,
da könnt ihr demonstrieren“. Biertischniveau. Damals und heute, von Ihnen für die katholische Kirche
modifiziert. Irgendwo hab ich mal das böse Wort von „Steinzeitkatholizismus“ gehört oder gelesen; Sie
scheinen ein Repräsentant desselben zu sein. Nein, ich und viele andere werden nicht „einfach gehen“,
sondern Wege ebnen und beschreiten, die aus dem „Steinzeitkatholizismus“ herausführen.
#16 Papst Petrus 18:02:24 | Samstag, 1. August 2009
Da sind wir aber froh! „Immer mehr ersetzt er das ehrliche theologische Argument durch Beschimpfung.“
Da sind wir aber froh, dass dieser Artikel oben (und kreuz.net überhaupt) vor theologischen Argumenten
nur so strotzt und völlig frei ist von bloßen Beschimpfungen!! Ach, wie ist das schön hier!!! .
#15 kreuzverhör † 17:40:22 | Samstag, 1. August 2009
Antifeminismus muss durchgreifen Solange Ultra-Faschisten wie Alice Schwarzer und die durch Steuergelder
finanzierte abgerichtete Femi-schar das „Frauenschicksal“ dem Judenschicksal gleichsetzt, dafür auch
noch eisenere Bundesverdienstkreuze, solange darf der Antifeminismus nicht schweigen. Solange Frauen,
die diese crossmediale Volksverhetzung unterstützen aber der reinen Feigheit ihre Sympathie zu Femifaschismus
leugnen, solange muß der Antifeminismus durchgreifen. www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=22&t=357&sta…
@joberens, Leon Wenn man katholisch ist, dann folgt man der katholischen Kirche und ihrer Tradition, wenn
man eben den Lehren der Kirche nicht folgt, dann fällt man damit automatisch vom katholischen Glauben
ab. Ein „bescheidene Suche nach der Wahrheit“ ist lächerlich für Christen, weil Christus selbst eine
glasklare Wahrheit gebracht hat. Wenn man der Wahrheit nicht folgt, selber schuld. „Dort wird das Evangelim
gepredigt und man geht dann davon aus, daß mündige christen (sic!) in der Lage sind, ihre Schlüsse
daraus zu ziehen.“ Wenn das so ist, wieso gibt es über 20.000 verschiedene „christliche“ Denominationen
auf der Welt, mit jeweils unterschiedlichen Antworten? Die „kath. Amtskirche versucht dagegen, den Menschen
fraglichen Ge- und Verbote aufzudrängen“? Das haben die Nazis auch so gesehen, als die Kirche Mitgliedschaft
in der NSDAP verbot oder als die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ verlesen wurde, das sehen Abtreiber,
Diebe und Mörder so. Wenn jemanden diese Regeln stören, da ist die Tür, dann geht doch einfach! Ihr
seid in der heutigen Zeit wahrlich nicht gezwungen zu bleiben, wenn es Euch nicht gefällt. „Was bewegt
die maßgeblichen Personen bzw. Organe unserer Kirche, ihren Mitgliedern Ver- und Gebote aufzudrängen?“
Das ewige Seelenheil, denn Jesus sprach: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! ins Himmelreich
kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ Die „Schäfchen“ die weglaufen, bauen ihr
Haus auf Sand und bringen schlechte Früchte.
Anhand des Bibelwortes „Wo zwei oder drei“ Können Politiker das Geistige begreifen? Unter „zwei-drei“
meinte Christus nicht nur das äußere www.unifr.ch/…kv/kapitel2075-3.htm Quantitative, sondern im geistigen
Sinne die qualitative Ausübung des gebotenen unablässigen Gebets. Christus gebiet kurze Sätze – „nicht
wie Pharisäer“ – zu beten. Hl.Paulus stimmte mit ihm überein und sagte: 1Co 14:19 … lieber fünf Worte
reden mit meinem Verstande. Diese fünf Worte nach Kirchenväter sind: Herr Jesus Christus erbarme dich
meiner. In Griechisch sind es genau fünf: Κύριε Ἰησοῦ Χριστέ, ἐλέησόν με.
Also, „die zwei oder drei in meinem Namen“ sind die menschlichen Kräfte, die aus ihrer sündigen Trennung
wieder zusammen geführt sein sollen um Christus willen. Das sind Körper, Herz, Verstand (am höheren
Niveau göttliche Vernunft, Geist). Genau das beschreibt der Gebärdenweg der rechtgläubigen Sich-Bekreuzung:
Die drei gebündelte Finger (Trinität) von der Stirn (Verstand, Aufmerksamkeit) zur Brust (Herz, Geist)
geführt, dann auf rechten und linken Schulter (Körper, rechtes Handeln). Damit hält man den Verstand
im Herzen und spricht beständig das erwähnte Gebet. Während Geist, Körper und Seele vereinigt sind
um Christus willen, kommt da Er „mitten unter ihnen“ als Taborlicht. *Mat 18:20 Denn wo zwei oder drei
versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
Ist das hier ein Frauen-Hasser-Tummelplatz? Auf mehreren Seiten Anwürfe wie „Femi-Nazi“, „Emma-Nazi“
und dergleichen Unflat mehr. Und als hilfloser Versuch einer Begründung dieses Unsinns irgendwelche Videos.
Hat der Urheber dieses Hass-Stakkatos schon zuviel Wochenend-Bier zu sich genommen?
@joberens: Meist sind es Verbote, welche die Kirche ihren Gläubigen oktroyieren will. In Ihrer Feststellung
„Unsere kath. Amtskirche versucht dagegen, den Menschen fraglichen Ge- und Verbote aufzudrängen, die
nicht selten kaum etwas mit Gott zu tun haben, sondern nicht selten allein menschliche Meinung und Anliegen
sind…“ erscheint mir das „Versucht“ am wesentlichsten zu sein, denn: Zumeist bleibt es doch heutzutage
beim Versuch – gottlob. Mich bewegt jedoch immer wieder die Frage der Motivation! Was bewegt die maßgeblichen
Personen bzw. Organe unserer Kirche, ihren Mitgliedern Ver- und Gebote aufzudrängen? Auch die Amtskirche
muss doch merken, dass ihr immer mehr „Schäfchen“ weglaufen, weil diesen die fraglichen „Weisungen“ nicht
nur fraglich, sondern zum Teil arg unsinnig erscheinen.
Ökumene Wir Katholiken sollten nicht so rechthaberisch sein, denn welche der christlichen Kirchen der
Wahrheit und Gott wirklich näher ist, dürfte nur Gott ganz allein wissen. So sollte man jeglicher Rechthaberei
gegenüber doch eher äußerst mißtauig sein. Wirklich überzeugen kann nur eine ganz bescheidene Suche
nach der Wahrheit. Doch da tut man sich amtskirchlich äußerst schwer. Die evangel. Kirche handelt da
wesentlich klüger und glaaubwürdiger. Dort wird das Evangelim gepredigt und man geht dann davon aus,
daß mündige christen in der Lage sind, ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Unsere kath. Amtskirche versucht
dagegen, den Menschen fraglichen Ge- und Verbote aufzudrängen, die nicht selten kaum etwas mit Gott zu
tun haben, sondern nicht selten allein menschliche Meinung und Anliegen sind… Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
Eines stimmt ja: Paulus war misogyn, aber das muss in der Gesamtschau mit den damaligen Anschauungen,
„Sitten und Gebräuchen“ betrachtet werden. Doch jene Zeit ist längst vergangen – und für die katholische
Kirche gibt es nicht den geringsten Grund, ebenso misogyn zu sein wie der gute Paulus. Folge: Es wird
Zeit, dass der Zölibat abgeschafft und die Priesterinnenweihe für Frauen zugelassen werden!
Ökumene Ökumenismus ist in der Katholischen Kirche nicht möglich. Alles was mit mus zu tun hat ist
Dummheit hoch drei. Die echte Katholische Kirche ist die ein Kirche die in sich ökumenisch ist und ökumenisch
lebt. Die Kirche des West und die Kirchen des katholischen Osten sind in der Vielfalt ca 23 selbständige
Kirche, die ökumenisch unter dem Stuhl des heiligen Petrus „die eine Heilige Katholische Kirche „ sind.
Mit den Protestanten kann ein ökumenisches (d.h. innerkirchliches Gespräch ) niemals erfolgen. Die Protestanten
sind ein Zusammenschluß von ca 306 selbständig mit unterschiedlichen häretischen Grundzügen behaftete
weltanschauliche Gruppierungen. Diese möchten nach außen unter einem mus, unter dem Weltkirchenrat als
eine einheitliches Lügengebilde erscheinen. Damit sie in der Öffentlichkeit größer wirken. Zwischen
der einen katholischen Kirche und dem Weltprotestantismus ist ein Theologie- und ein Glaubensgespräch
nicht möglich. Die Möglichkeit einer Gesprächsführung ist bedingt zu den orthodoxen Kirchengemeinschaften
möglich. Diese haben weit gehendst den christlichen Glauben nicht grundsätzlich verfälscht, wie dies
alle Abspaltungen der Westkirche inclusive der englischen Staatskirche getan haben. So ist das Gebet für
die Abspaltungen des Westen ein anderes als für die des Ostens. Wenn unseren Bischöfen an einem Austausch
von Wahrheiten im Gespräch mit anderen Glaubensgruppierungen wirklich ernsthaft liegt, dann muß eindeutig
auf die Unterschiede hingewiesen werden.
Harpprecht meint: „Solange sich Papst Benedikt weigert, die evangelischen Kirchen in der ganzen Bedeutung
des Wortes Kirchen zu nennen, und sie zu »kirchenähnlichen Gemeinschaften« degradiert – so lange sind
Verhandlungen unter gleichberechtigten Partnern nicht möglich.“ Kreuz net: Damit unterstellt Harpprecht
dem Papst die Schuld, daß sich die Protestanten von der sakramentalen Grundstruktur der Kirche verabschiedet
haben. So ist es! :)3
die ausführungen harprechts sind zwar sprachlich gesehen extrem, entsprechen aber dennoch in etwa dem,
was sich die meisten pfarrer tagaus, tagein in sachen „ökumene“ anhören müssen, denkt sich der freche
jolie