Der Infantilismus, der gescheiterte Priester zu ihrer klerikalen Karriere führt, zeigt sich dann wieder, wenn die betreffenden abfallen und die Kirche für ihr Versagen verantwortlich machen. Ein Kommentar.
(kreuz.net) Am 18. Juli veröffentlichte Annette Kuhn in der deutschen Tageszeitung ‘Welt’ einen weinerlichen
und selbstgerechten Artikel eines abgefallenen, anonymen Priesters.
Der Titel: „Gott oder meine Frau?
Warum sich ein Priester für die Liebe entschied“.
Erst im Laufe des Artikels wird klar, daß mit „Liebe“
nicht die Liebe Gottes, sondern das sexuelle Begehren nach einer Frau gemeint ist.
„Der Zölibat ist
umstritten und für viele Geistliche nur schwer auszuhalten“ – seufzt Frau Kuhn zu Beginn. Sie hätte
das gleiche auch über die Ehe, die Arbeit oder das Leben schreiben können.
Ein Priester, der sich verliebe,
lebe seine Gefühle im Verborgenen oder müsse seinen Beruf aufgeben, unterschlägt Frau Kuhn die Lösung
des Problems, nämlich – das Durchhalten der Schwierigkeiten, Anfechtungen und menschlichen Schwächen.
Denn für Frau Kuhn ist Verantwortungslosigkeit und Untreu das Vorbild.
Der Abfall als Vorbild
Dazu
gräbt sie das Zeugnis eines Priesters aus, der mit 34 Jahren beschloß, sich auf Brautschau zu machen.
Der abgefallene Priester zelebriert sich in seiner Opferrolle.
Er habe sich zunächst „nicht ohne Risiko“
mit seiner Kebse getroffen und schließlich mit ihr Urlaub im fernen Paris gemacht: „Aber sogar dort war
jeder Gang in der Öffentlichkeit begleitet von Angst“ – hascht er nach Mitleid.
Der Priester erklärt,
die Sache skrupellos angegangen zu haben: „Trotz des Versteckspiels hatten wir kein schlechtes Gewissen.“
In der Folge beschäftigt sich der Priester immer weniger mit seinem Apostolat: „Ich habe meine Termine
mehr pflichtgemäß als begeistert wahrgenommen. Predigten und Vorträge zu halten, was ich vorher immer
gern gemacht hatte, fiel mir zunehmend schwerer.“
Er tauscht Gott mit seiner Kebse ein: „Ich war jedes
Mal froh, wieder – mit meiner Frau – in meinen vier Wänden zu sein.“
Ein Grund ist wohl sein flaches
Priesterbild: Er habe „Wegbegleiter der Menschen“ sein wollen: „Doch die Zeit war meist ausgefüllt mit
Sakramentenvorbereitung, Gremienarbeit, Pflichtterminen – da kam die Seelsorge zu kurz.“
Egoistische
Beweggründe
Die Frau sei nicht der einzige Auslöser für seinen Abfall gewesen – erklärt der Abgefallene.
Es ging ihm letztlich um sich selber:
„Mir war es im Zuge meiner Suspendierung wichtig, in dem Bewußtsein
auszuscheiden, daß ich diesen Schritt nicht für meine Frau tue, sondern in erster Linie für mich selber.“
Er beklagt sich über seinen Bischof. Dieser habe ihn „distanziert-bürokratisch“ verabschiedet – spielt
der Abfall-Priester wieder Opfer.
Dann verurteilt er: „Seine Abneigung und Verurteilung meiner Entscheidung
war deutlich zu spüren. Ich fühlte mich wie eine heiße Kartoffel, die fallen gelassen wird“.
Der Text
entartet zu einem Gejammer ohne Ende: „Die Suspendierung hat mich in ein existenzielles Loch gestürzt.“
Zwar zahlte das Bistum dem Abgefallenen noch drei Monatsgehälter und bot ihm an, vier Semester eines
neuen Studiums mit dem Bafög-Höchstsatz zu unterstützen.
Doch der Abgefallene wollte Geld verdienen
und bekam einen Zweijahresvertrag bei einem Verlag in Aachen. Danach ließ er sich zum Informatikkaufmann
ausbilden und war danach ein Jahr arbeitslos. Schließlich fing ihn die Kirche auf: Er wurde Religionslehrer.
Der Gescheiterte fühlt sich gescheiter
Die Fehler sieht er bei den anderen. Darum will er als Religionslehrer
die Kirche „verändern“ – „sie wieder stärker zu einem Ort zu machen, an dem man das Evangelium erfahren
kann“ – meint er hochtrabend.
Sein Scheitern macht er zum Maß aller Dinge: „Ich denke, das Zölibatsgesetz
muß von der Kirche endlich aufgegeben werden.“
Das begründet er so: „Das Zölibat wurde zu keiner Zeit
in seiner beinahe 900jährigen Geschichte 100prozentig eingehalten“.
Doch wenn das die Bedingung ist
für die Angemessenheit einer Institution, dann hätte er auch nicht heiraten dürfen.
Der abgefallene
Priester wünsche sich auch einen „respektvolleren und versöhnlicheren Umgang“ der Kirche mit abgefallenen
Priestern.
Meint er jenen Respekt und jene Versöhnung, die er dem Priesterzölibat und der Kirche gegenüber
nicht zu zeigen vermag?
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161 Lesermeinungen
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newtube: herzlichen Dank für Ihre Zustimmung, ich glaube, wir sind da einer Meinung. Bei den Jesuiten
ist es m. W. so, daß akademnische Titel nur bei Veröffentlichungen / Vorträgen in dem Fach geführt
werden, auf das sich die Promotion /Professur bezieht, also zum Beweis fachlicher Autorität, ansonsten
werden sie z. B. mit „Pater Rahner“, also ohne ak. Titel angeredet. Auch in der byzhantinischen Tradition
werden Priestertitel immer vor dem ak. Titel genannt, z. B. Preotul (=Priester) Professor Dr. Gheorge
Moisescu. Die offiielle Anrede ist „Vater Gheorghe“. Der Metropolit Antony Bloom wurde z. B. von den Orthodoxen
mit „Vater Metropolit Antony“ angeredet, also weder die bei uns übliche bürgerliche Anrede, noch Eminenz,
also dem Titel, der ihm nach westlicher Tradition zusteht. Der geistliche Titel verdrängt dort sämtliche
Adelstitel, wohingegen bei uns diese erst vom Kardinalstitel verdrängt werden, hier allerdings mit Ausnahme
der Titel regierender Häuser. Wir haben es im Westen wohl mit einer stark verbürgerlichten Kirche zu
tun.
@ Jörg Guttenberger Ich stimme Ihrer Analyse völlig zu. Deshalb war es einfach genial vom Papst, gerade
eine „intellektuelle Niete“, wie der heilige Pfarrer von Ars, als Vorbild für die katholischen Priester
von heute zu nehmen. Was ihnen mangelt, ist nicht die „Kultur des Verstandes“ sondern die „Kultur des
Herzens“ und den Zugang zum Glauben und zur priesterlichen Praxis nicht aus dem „Intellektuellen“ sondern
„aus dem Existentiellen“, die Wiederentdeckung typisch priesterlicher Tugenden, den demütigen Dienst
an den Menschen. Um damit anzufangen,würde ich die Priester dazu auffordern, ihre akademischen Grade
und Titel nicht öffentlich zu tragen sondern sich nur durch ihr Priestertum zu definieren und öffentlich
zu erkennen zu geben. Wenn ich zur Beichte gehe, gehe ich nicht zum Oberschulrat Dr. Maier sondern zum
katholischen Priester Maier zur Beichte. Dieser Maier soll sich auch unter den Menschen als Priester zu
erkennen geben, und nicht in die Anonymität der Masse schlüpfen wollen. Das ist Feigheit im Dienst.
Er soll unter den Menschen „Zeuge“ sein, zu Zeit und zu Unzeit. Jesus Christus hat sich auch nicht verkleidet,
um unerkannt zu bleiben, etc., etc. – Ich sehe, daß die deutsche Bischofskonferenz einen Thread geöffnet
hat (www.dbk-priesterjahr.de): vielleicht wird sich daraus etwas ergeben, das Buchform annehmen könnte.
#167 Kunstmaler † 12:03:05 | Freitag, 7. August 2009
Puchil2 Sie wollen den Zölibat lockern und ihn so abschaffen und das ist aber nicht richtig, denn sonst
haben wir dieselben Probleme wie die Protestanten: Ehescheidung, HS-Priester usw. Aber es hat keinen Sinn
Ihnen dies mitzuteilen, Sie wollen es nicht verstehen. Falls Sie jetzt Ihr Glück gefunden haben, wünsche
ich Ihnen Im Namen Gottes alles Gute :(3
An Kunstmaler „Wer als RKK Priester doch heiraten möchte – kann sein Priesteramt niederlegen und heiraten –
dagegen hat niemand was.“ Genau das habe ich nach reiflichem Überlegen getan! Warum beschimpfen Sie dann
mich und meine Frau auf unflätigste Art und Weise? Wenn Sie uns näher kennen lernen wollen, klicken
Sie: http//puchingers.wordpress.com
#165 Kunstmaler † 08:25:02 | Freitag, 7. August 2009
zum Artikel Der Zölibat dient der Reinheit des Priesters. Jesus war rein und der Priester sollte ihm
nachfolgen. Christus spricht: Folgt mir nach! Wer dies nicht kann muss es nicht. Man kann auch eine Familie
gründen und Familienvater werden – dies ist auch eine hohe Aufgabe. Doch es gibt auch eine andere Aufgabe
für manche Menschen – und dies ist ein Leben in Ehelosigkeit. Ordensleute und der RKK Priester haben
bei ihrer Weihe ihr Einverständnis zum zölibatären Leben gegeben. Wer als RKK Priester doch heiraten
möchte – kann sein Priesteramt niederlegen und heiraten – dagegen hat niemand was. Was jedoch falsch
ist: Lügen, Konkubinat und dann noch die Abschaffung des Zölibats fordern oder zu meinen es gehöre
gelockert. Wer als RKK Priester in seinem Priesteramt rumhurt, ist kein Gottesdiener, sondern ein Teufelsdiener,
denn er verspottet damit den heiligen Zölibat. Das Leben ist kein Affentheater – und das Leben als RKK
sollte nicht zur Lüge werden. Wenn der Zölibat für den katholischen Priester abgeschafft wird, dann
zieht nur allzu schnell der Teufel ein: Scheidungen usw. Es ist eben nicht jeder Mann zum RKK geeignet,
doch dieser soll es auch einsehen und nicht Verrat an der RKK üben und so die RKK lächerlich machen.
Es ist also völlig daneben, wenn das Zeitgeistvolk die Abschaffung oder Lockerung des Zölibates fordert,
denn diese Leute und die Zölibatsbrecher haben keine Ahnung vom Sinn und Wert des Zölibats.
newtube es kommt ein Problem hinzu, daß zumindest in Deutschland eine offenbar einseitig rationale Theologie
betrieben wird, mit der man den menschlichen Problemen nur zum Teil beikommen kann, eben, sofen es sich
um wissenschaftliche Fragen handelt. Das Problem besagten Priesters war aber keineswegs wissenschaftlicher
Natur, sondern ein der Wissenschaft kaum zugänglches Alltagsproblem. Wie will man einem verbotenermaßen
verliebten (Priester oder seehoferndem Ehemann) mit wissenschaftlichen Argumenten kommen? Das Herz hat
seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. Das analytische Denken der Wissenschaft und das verknüpfende
Denken der Meditation gehören zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes. Es gibt nur
wenige Menschen, die das wenigstens grundsätzlich zur Kenntnis nehmen, geschweige entsprechend arbeiten.
Die heute vorherrschende 68er Ideologie kann – wie jede andere Ideologie – keine selbständig denkenden
Menschen gebrauchen und ist deswegen ein zusätzliches Hindernis, junge Menschen bzw. Menschen überhaupt
zu einer Symphonie von Herz und Verstand zu führen. Denn wer zu dieser innermenschlichen Harmonie gefunden
hat, ist für jegliche Ideologie verloren. Das wissen Ideologen natürlich.
#163 newtube 21:09:22 | Donnerstag, 6. August 2009
@ Jörg Guttenberger, Köln Ich bin ein Transplantierter aus den USA und auch nicht mehr der jüngste.
Ich kenne mich in theologischen Kreisen deutschsprachiger Länder überhaupt nicht aus. Es müsste jemand
sein, der sich da auskennt, um die richtigen Menschen ansprechen zu können. Ich dachte an kölner Kreisen
um Kard. Meisner, um der päpstlichen Intention zu genügen. Sie hätten gewiß Beziehungen zu sämtlichen
theologischen Fakultäten und zu katholischen Verlagen. Ob jedoch irgendjemand Interesse daran hätte?Was
würden Ihre alten Freunde dazu sagen?
newtube: Literatur Ich freue mich natürlich, wenn es einen ausreichend großen Interessentenkreis gibt.
Dann ergibt sich aber die Frage, wer ein solches Buch – sofern es nicht schon vorhanden ist und in irgendwelchen
Ecken schlummert – herausgeben soll. Dann kommt die Frage der Autoren. Leute, die Wichtiges dazu zu sagen
wissen, sind schon ein wenig arg alt und schreiben daher nicht mehr oder kaum noch, so Altabt Emmanuel
Junclaussen OSB (über 80) und Archimandrit Irenäus Totzke OSB, jetzt 77 und nicht bei bester Gesundheit,
jüngere kompetente Autoren sind mir leider nicht bekannt. Ich selber verstehe von Öffentlichkeitsarbeit
auch nicht viel, erst recht im Buchhandel, als pensionierter Betriebswirt war ich ganz woanders tätig.
Aber nichtsdestoweniger: die Idee ist gut. Könnten Sie so etwas übernehmen?
#161 newtube 11:08:31 | Donnerstag, 6. August 2009
@Jörg Guttenberger Es gibt eine katholische Leserschaft in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz,
die ein solches Buch gerne lesen würde. Andere Christen und Nicht-Christen wären auch sehr daran interessiert.
Es kommt natürlich auf die Qualität des Buches an.
Newtube, Graf von Galen N: Es ergibt sich die Frage, inwieweit ein solches Werk auf ernsthaftes Interesse
der breiten Öffentlichkeit stößt und daher von einem Verlag überhaupt angenommen wird. Wichtig ist
die geistliche und körperliche Vorbereitung der Priesteramtskandidaten. Geistlich: Sie müssen von der
Erkenntnis daß Gott die Liebe ist (1 Joh. 4,16), so durchdrungen sein, daß sie quasi naturaliter durch
Wort und Tat, also durch ihr Leben, von dieser Liebe Zeugnis geben. Hierzu gehört das Wissen, daß alles,
was wir in den uns begegnenden lieben Menschen einschließlich schönen Frauen (wahre Schönheit kommt
von Innen) finden, uns in Gott in unendlicher Vollkommenheit begegnet und uns gemäß unserem Fassungsvermögen
inne wird, wenn wir uns ernsthaft um ein Leben im Herrn bemühen. So wirft uns auch jede schöne Frau
auf die göttliche Kalokagathia zurück und wird aus einer Gefahr zu einer weiteren Brücke zum Herrn.
Laut 2. Buch Hosea erleben wir in allem Negativen, das wir von unseren Mitmenschen erfahren, unsere Untreue
gegenüber unserem Herrn, den enttäuschten Liebesschmerz unseres Herrn. Körperlich: ein gesundes Atemtraining
mit einer gesunden Ausbildung unserer Chakren ist für ein geistliches Leben durchaus hilfreich und kann
sicher bei der Überbrückung mancher Versuchung sehr hilfreich sein. Unabdingbare Voraussetzung ist allerdings
auch hier der eigene Wille zur Treue zum Herrn. G: Da selbst der Gerechte 7 mal am Tage fällt, gäbe
es nach Ihrer Theorie keine glaubwürdigen Religionslehrer.
Kunstmaler lässt sich also herab!!! Hört, hört: Kunstmaler lässt sich zu einem Dialog mit einem „Teufelsdiener“
herab. Sie tragen die Nase ganz schön hoch, Kunstmaler. Sagen Sie mal: leben Sie so heiligmäßig, bis
auf Punkt und Komma gemäß den Geboten, dass Sie es sich immer und immer wieder erlauben können, über
andere Menschen ein Urteil zu sprechen? Und geziemt es sich für so eine „Heilige“, sich stets unflätigster
Sprache zu bedienen?
#158 Puchil2 † 22:06:56 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler 2 Fragen: Was heißt: „in Ihren Einträgen“ Was bedeutet „HS“ Danke für die Aufklärung!
Übrigens: Fein, dass sie bei Ihrem letzten Beitrag keine Sexual und Fäkalsprache verwendet haben. Nur
eine kleine Beschimpfung:Teufelsdiener. Man wird ja bezüglich Ihres Anstandes schon recht bescheiden.
Huch, jetzt entfernt die Redakzion schon Mutmaßungen über das Leben von Usern. Da hab ich also entweder
ins Schwarze getroffen mit meiner Beschreibung oder Kunstmaler steht hier unter Artenschutz. Vermutlich
genau wie Biene Maja. o^/
@Kunstmaler Ich weiss von einem Priester mit was für Frauen man es in diesem Beruf zu tun hat; die eine
hat sich unter Vorwand in das Pfarrhaus eingeschlichen und ihn nackt empfangen; er musste erst die Polizei
holen um sie loszuwerden. Sie kokettierte freilich mit dem Skandal, den sie machen würde. Hat ihr aber
nichts genutzt. Die andere fand er sogar nackt in seinem Bett vor als er nach Hause kam. Sie war aber
eingeschlafen, ein kapitaler Fehler in dieser Situtation. Wurde dann unsanft von ihrem ehelichen Gemahl
geweckt, den der Priester zur Hülfe gerufen hatte.
#154 Confiteor 17:02:11 | Mittwoch, 5. August 2009
Kunstmaler: Es wäre äußerst interessant, zu Sämtliche Mutmaßungen in diesen Seiten über meine Person
stecke ich einfach weg. wissen, wohin Sie die Mutmaßungen hin- oder reinstecken…? Verraten Sie es bitte!!!
#153 Kunstmaler † 16:17:30 | Mittwoch, 5. August 2009
eines ist gewiß: Am schlimmsten ist es wohl, sich selbst zu belügen – und ein RKK Priester, der sich
der Unzucht und dem Konkubinat hingibt, leidet selbst furchtbar darunter. Natürlich gibt es dann für
den notgeilen Priester viele Abwehrmaßnahmen und die häufigste ist: die Schuld liegt bei den ANDEREN.
Sämtliche Mutmaßungen in diesen Seiten über meine Person stecke ich einfach weg.
vonHerzmanovsky-Orlando, ich erwarte in einem öffentlichen Forum überhaupt keine persönlichen Erklärungen.
Wenn Sie meinen Beitrag noch einmal lesen, werden Sie feststellen, dass ich die Frage ins allgemeine gehoben
habe.
@Kunstmaler Ich weiß nicht ob das mehr doof oder mehr abgeschmackt ist, wie gunther maria michel und
Freddie Schenk über dich Mutmassungen anstellen. Vermutlich wollen sie dich aus der Reserve locken. Sollen
sie Detektiv spielen, sonst kommt ja auch nichts Gescheites von denen.
#150 Fridericius † 15:18:27 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler Jetzt wo ich KZH bin hab ich beim surfen bei Youtube anscheinend Ihre Hymne www.youtube.com/watch?v=gswnUf7hkbw&…
gefunden. Beachten Sie bitte den qualitativ hochwertigen Refrain.
#149 Puchil2 † 15:17:41 | Mittwoch, 5. August 2009
An alle: Achtung – Rückfall! Kunstmaler hat einen Rückfall erlitten: Das Wort „Hurenböcke“ ist ihr
entwischt! Mal sehen, ob das nur ein einzelner Nachrülpser war, oder ob der große Exorzismus für eine
endgültige Heilung gebraucht wird. Die Option Psychiater haben wir dann auch noch. Gott helfe uns und
Kunstmaler!
Freddi, es gibt noch eine Möglichkeit: Jemand hat in jungen Jahren durch sexuell freizügiges Leben gesündigt
und Schaden angerichtet und hat selber unter Sünden, die andere gegen ihn begingen, gelitten. Vielleicht
ist er durch sein persönliches Lebensschicksal zu einer enthaltsamen Lebensweise gezwungen worden. Durch
dies alles, also durch eigene Lebenserfahrung ist in ihm die Überzeugung vom Wert der Keuschheit und
von der Wahrheit, die in einem reinen Leben liegt, herangereift. Doch sollte ihn diese Einsicht und bessere
Lebensweise auch froh machen und von seiner Bitterkeit befreien.
#147 Kunstmaler † 14:58:09 | Mittwoch, 5. August 2009
Schenk Meine Sicht ist nicht einzigartig – denn viele RKK Priester halten den Zölibat auch ein, aber
daneben gibt es eben Schlangen, die das nicht tun. Und diese Hurenböcke haben viele, viele Ausreden.
Wenn man schon als Priester den Zölibat bricht, braucht man nicht noch stolz durch die Gegend zu rennen
und die RKK dafür verantwortlich zu machen und Forderungen stellen nach der Abschaffung des Zölibats.
Aber was schreib ich Ihnen das überhaupt.
@confiteor, die römische Kirche anerkennt den ostkirchlichen Brauch, dass Priester verheiratet sein dürfen.
Das ist keine dogmatische, sondern eine disziplinäre Frage. In der römischen Kirche hat sich die Tradition
des zölibatären Priestertums durchgesetzt. Damit legt der römisch-katholische Priester Zeugnis ab für
die Lebensweise der Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen. Der heilige Lebensstand des Zölibats steht
höher als der Stand der Ehe, obwohl die Ehe ein von Gott eingesetztes Sakrament und damit ebenfalls heilig
ist. Der Zölibat ist deshalb himmlisch, weil im Himmel,wie Jesus sagte, man nicht freit rnicht gefreit
wird, wie ja auch die Engel nicht heiraten. Jesus Christus hat diesen Lebensstand vollkommen vorgelebt.
Die Priester sollen, bei aller ihrer menschlichen Schwäche und Sündhaftigkeit, sich darum bemühen,
Jesus zu gleichen. Mit der Gnade Gottes schaffen sie das, wie unzählige Beispiele aus der Kirchengeschchte
und viele Vorbilder unter den Heiligen beweisen. Die Väter des 2. Vatikanums bestätigten fast einstimmig
den Priesterzölibat. Now what? Wer beide Lebensweisen kennt, kann es beurteilen. Wer nur den Zölibat,
also die höhere Lebensweise, kennt, kann es auch beurteilen. Der fleischlich gesinnte Mensch kann es
nicht beurteilen.
#144 Puchil2 † 14:49:30 | Mittwoch, 5. August 2009
An alle: Gott sei Lob und Dank Der Exorzismus hat geholfen! Beim letzten Beitrag des Kunstmalers wurde
weder eine Beschimpfung noch ein Wort aus der Sexual und Fäkalsprache verwendet! Nur weiter so: Sie sehen,
Kunstmaler, es geht doch!
Endlich hat Kunstmaler einen Tröt gefunden, in dem sie so richtig schimpfen und damit glänzen kann,
dass nur sie allein den Durchblick hat und selbst die Gläubigen ja schon so verblendet sind, dass sie
nicht sehen, was Kunstmaler sieht. Könnte aber auch daran liegen, dass Kunstmalers Sicht irgendwie wirklich
einzigartig ist, oder???
#141 Puchil2 † 14:34:24 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler Es muss jetzt sein: Schon wieder ein Fäkalwort – Furz Ich spreche jetzt jetzt Kraft meiner
auch heute noch gültigen Weihe einen Exorzismus über Sie. Bei Gefahr in Verzug ist mir das erlaubt.
Aber erschrecken Sie nicht, wenn die bösen Dämonen bei ihrer Ausfahrt Sie durcheinander schütteln.
Weichet ihr bösen Geister von dem armen Kunstmaler im Namen des Dreieinigen Gottes, des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes! Verwirret nicht, fesselt nicht, löst die Fessel, gebt ihn frei! Der
Herr, unser Gott, euer Herr, gebiete euch. Weichet und kehret nicht wieder im Namen des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
#140 Kunstmaler † 14:14:20 | Mittwoch, 5. August 2009
sankt niketas Also entscheiden Sie sich: Entweder Sie irren, oder die katholische Tradition samt aller
Päpste hat den Zölibat nicht verstanden. Ich brauche mich für gar nichts zu entscheiden Und ja – viele
Priester haben keine Ahnung vom Sinn des Zölibates.
#139 sankt niketas 14:04:59 | Mittwoch, 5. August 2009
@ Kunstmaler Jetzt verstehe ich noch immer nicht, wieso die katholischen Ostkirchen verheiratete Priester
haben und wieso auch die Kirche des römischen Ritus konvertierten Anglikanern und Protestanten ebenfalls
Ausnahmen vom Pflichtzölibat gestattet. Wenn Ihre Argumentation richtig wäre, dann dürfte es diese
Fälle (erstere seit 1000 Jahren, letztere seit Pius XII.) gar nicht geben. Also entscheiden Sie sich:
Entweder Sie irren, oder die katholische Tradition samt aller Päpste hat den Zölibat nicht verstanden.
Wie lautet Ihre Entscheidung?
#138 Puchil2 † 13:27:31 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler Schon wieder das Wort Nutte! Also doch auch eine Sexuelle Fixierung! Los! Exorzist und Psychiater
warten schon. PS: Besessene bedienen sich oft einer ausgesprochen Sexual – und Fäkalsprache.
#137 Kunstmaler † 12:36:39 | Mittwoch, 5. August 2009
Puchil2 Sie können es nicht lassen, gelle. Ihre Schuld ist zu groß für Sie – aber an mir, können Sie
sich nicht auskotzen – mir brauchen Sie Ihre Schuld nicht aufhalsen, Bursche. Und jetzt schämen Sie sich,
dass Sie nicht nur den Zölibat gebrochen haben, sondern sich noch als unschuldig darstellen.
#136 Confiteor 12:35:16 | Mittwoch, 5. August 2009
gunther maria michel: Ganz bestimmt hat ein Priester Wer den Zölibat nicht halten kann, ist nicht als
katholischer Priester geeignet, weil er das nicht überzeugend vorleben kann, was er verkündet. Der richtig
gelebte Zölibat ist eine himmlische Lebensweise schon auf dieser Erde. Wir brauchen nicht viele Priester,
wir brauchen gute und heilige Priester. der RKK nicht in erster Linie die Vorteile der himmlischen Lebensweise
(?) Zölibat zu verkünden. So viel ich weiß hat der Priester die Sakramente zu feiern und zu spenden
und das Wort Gottes zu verkündigen und zu lehren. Das ist seine vornehmste Aufgabe, wie auch die ihm
zugewiesene Pfarreiengemeinschaft ordentlich zu verwalten. Wenn er dann noch Zeit hat, kann er Fußball
spielen und sich um die schöneren Dinge des Lebens kümmern. Aber doch um Himmels willen nicht einen
Lobgesang auf den Zölibat anstimmen… Grotesker geht’s ja wohl nimmer!
Pneumat, ich muss Ihnen widersprechen. Wenn Sie recht hätten, warum sind dann die Bischöfe in der Orthodoxie
unverheiratet? Das widerspricht doch den von Ihnen angeführten Apostelkonstitutionen?! Es gab schon unverheiratete
Apostel wie der hl. Johannes, & die Verheirateten pflegten nach patristischer Überlieferung nicht mehr
den ehelichen Verkehr. – Sie & puchil verstehen nicht den Hauptgrund für den Zölibat: der Priester soll
Christus ähnlich sein, der jungfräulich war, wie seine allerheiligste Mutter, wie sein Pflegevater,
wie sein Lieblingsjünger u.a. Christus selbst hat den Stand der Jungfräulichkeit um des Himmelreiches
willen begründet. Wer den Zölibat nicht halten kann, ist nicht als katholischer Priester geeignet, weil
er das nicht überzeugend vorleben kann, was er verkündet. Der richtig gelebte Zölibat ist eine himmlische
Lebensweise schon auf dieser Erde. Wir brauchen nicht viele Priester, wir brauchen gute und heilige Priester.
#134 Puchil2 † 12:14:23 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler: Sexuelle Fixierung? Haben Sie andere Wörter als Huren, Nutten usw. auch in ihrem Wortschatz?
Wenn nicht, dann leiden Sie an einer Sexuellen Fixierung und gehören neben dem Exorzisten auch noch zum
Psychiater!
#133 Kunstmaler † 12:03:11 | Mittwoch, 5. August 2009
Puchil2 aber ich bin gegen die zwanghaft Koppelung zwischen Ehelosigkeit und Priesterberuf indem Sie das
sagen, sind Sie schon gegen den Zölibat. Bubi kriegt halt nicht alles, was verwöhntes Bubi will. Das
Böse kommt von Ihnen, nicht von jenen, die den Zölibat als heilig erachten und dies als eine ideale
Form sieht, Gott zu dienen. Denn Christus lebte zölibatär und der Priester soll Christus nachfolgen.
Aber keine Sorge: die Mehrheit der Leute steht hinter Ihnen – fällt Ihnen übrigens nicht auf, dass vor
allem die Huren hinter Ihnen stehen – warum wohl? Nein – das haben Sie sich wohl noch nie gefragt! Huren
werden immer für die Beschmutzung sein und gegen die Reinheit. Warum glauben Sie, dass Christus rein
war und zölibatär lebte? Weil er nicht zwei Herren dienen konnte, Sie Narr. Aber es hat keinen Sinn –
Leute wie Sie, welche sich in ihrer Selbstgerechtigkeit noch baden und so dem Teufel die Hand geben, werden
es nie verstehen, dass der katholische Priester rein sein sollte, um Gott wirklich nahe sein zu können.
Was glauben Sie wie Christus war? Christus wetterte gegen die Sünden – er klagte sehr wohl an und sprach
zu Sündern: und wischt euch noch den Staub von den Füßen. So und jetzt lasse ich Sie mit Ihren Gedanken
mal alleine – denken Sie mal nach, was Sie wollen und was GOTT will.
#132 Fridericius † 11:58:46 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler: Berichtigung Sehen Sie, Puchil ist gar nicht gegen den Zölibat an sich. Also fällt auch
noch der Grund für Ihre Bösartigkeiten weg. Spätestens jetzt wäre eine Entschuldigung angemessen.
#131 sankt niketas 11:55:46 | Mittwoch, 5. August 2009
@ Kunstmaler Sie haben keine Ahnung was der Zölibat überhaupt bedeutet – er bedeutet REINHEIT. Nö.
Er bedeutet, keinen Sex zu haben und keine Ehe einzugehen. Mit Reinheit hat das nichts zu tun, denn Sex
und Ehe sind göttliche Einrichtungen. Wäre die Ehe „Unreinheit“, könnte sie niemals ein Sakrament sein.
Der Zölibat bedeutete außerdem kirchengeschichtlich nur, dass Priester keine Erben haben durften; Geschlechtsverkehr –
auch mit mehreren Mätressen – wurde noch bis ins 18. Jahrhundert problemlos geduldet, solange nur die
Mätressen daraus keine finanziellen Ansprüche ableiten konnte. Christus war REIN – und Sie haben es
nicht geschafft, ihm nachzufolgen – macht ja nichts, nur jetzt blöd wie ein dummer Gschrapp gegen den
Zölibat wettern – das muss nicht sein. Also entweder „nicht rein sein macht nix“ – dann spricht nichts
dagegen, dass Priester heiraten dürfen. Oder aber „nicht rein sein ist schlimm“ – dann dürfte die Ehe
kein Sakrament sein. Für eines von beiden müssen Sie sich entscheiden – alles andere ist unlogisch und
damit auch gegen die Lehre der Kirche, denn diese widerspricht niemals der Vernunft (I. Vatikanum, Konstitution
Dei Filius). Und übrigens: Wenn der Zölibat „heilig“ ist, wieso gilt er dann nicht in den katholischen
Ostkirchen, nicht bei Konvertiten aus der anglikanischen Kirche oder Kirchen der Reformation, und wieso
ist er dann kein göttliches, sondern ein rein kirchliches Recht?
#130 Fridericius † 11:54:38 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler Soso, es stört Sie, daß Puchil2 gegen den Zölibat ist. Und weil Sie das stört, nennen
Sie seine Frau eine Nutte, ihn einen dreckigen, verzogenen Fratz. Nennen Sie jeden, der schon mal gesündigt
hat, so? Ich habe zum Beispiel neulich gesündigt, als ich jemanden angelogen habe. Bin ich jetzt auch
ein dreckiger, verzogener Fratz für Sie, weil ich ein Sünder bin? Und wie Jesus sagte: Wer ohne Sünde
ist, werfe den ersten Stein. Sind Sie sündlos, Kunstmaler?
#129 Puchil2 † 11:54:28 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler Ich bin nicht gegen den Zölibat, im Gegenteil: Wer ihn fassen kann, der fasse ihn. Ich
habe es mit gutem Willen versucht und konnte ihn nicht fassen – aber ich bin gegen die zwanghaft Koppelung
zwischen Ehelosigkeit und Priesterberuf und ich bin gegen Menschen, die aus ihrer schwarzen Seele nur
Böses ausspucken!
#127 Kunstmaler † 11:48:26 | Mittwoch, 5. August 2009
Fridericius Puchil2 weiß schon, was ich ihm sagen will. Er kennt seine Schuld schon – vielleicht hat
er ja mal den Anstand wie ein Mann darüber nachzudenken. Mich stört, dass er gegen den heiligen Zölibat
ist – das stört mich.
#126 Fridericius † 11:45:18 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler Was wollen sie denn dann von Puchil2? Der ist doch, wie er selber sagt, kein Priester mehr,
er hat sich laiisieren lassen, oder? Er hat gemerkt, daß die zölibatäre Lebensweise von ihm nicht eingehalten
werden kann und ist ehrlich gegangen. Und zudem, Kunstmaler, der Wunsch mit einer Frau zusammenzusein,
zu heiraten und Kinder zu bekommen ist keine Sünde, das einzige, was hier Sünde sein könnte, ist das
Brechen eines Versprechens. Und hier bin ich sicher, dass beispielsweise Puchil das sicher bereut, wenn
auch anders, als Sie das gerne hätten. Ich denke, er bereut, ein Versprechen gegeben zu haben, welches
er nicht einzuhalten in der Lage ist. Jesus wird ihm seinen Irrtum vergeben. Und wie Jesus sagte: Wer
ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Sind Sie sündlos, Kunstmaler?
#125 Kunstmaler † 11:43:28 | Mittwoch, 5. August 2009
Puchil2 Sie haben keine Ahnung was der Zölibat überhaupt bedeutet – er bedeutet REINHEIT. Christus war
REIN – und Sie haben es nicht geschafft, ihm nachzufolgen – macht ja nichts, nur jetzt blöd wie ein dummer
Gschrapp gegen den Zölibat wettern – das muss nicht sein. Damit entehren und schaden Sie jenen Priestern,
die WIRKLICH von Gott zum Priester bestimmt wurden – Sie schaden diesen Geistlichen – also schämen Sie
sich und stehen Sie wenigstens wie ein Mann zu Ihrem Verhalten – geben Sie Ihre Schuld zu – und gut ist
es.
#124 Puchil2 † 11:37:12 | Mittwoch, 5. August 2009
Was anderes als Böses? Was tun sie, Herr Kunstmaler, auf diesem Forum anderes als Böses: Verurteilen,
beschimpfen, verleumden, beschmutzen, in den Dreck ziehen… Wenn Sie nur ein kleine Ahnung von der Bibel
hätten, dann würden Sie wissen, was dort solchen Menschen angedroht wird!
#123 Kunstmaler † 11:29:03 | Mittwoch, 5. August 2009
Puchil2 Sie sind böse – Sie sind abgefallen – lasten Sie anderen User nicht Ihre Schuld an. Aber Sie
können nicht anders – warum auch? Sonst müssten Sie ihr unedles Verhalten infrage stellen – und dazu
sind Sie ja nicht bereit – im Gegenteil – Sie schimpfen noch auf die RKK. Sie haben nicht das Recht mich
als „abgründig böse“ zu beschimpfen, denn Sie haben Unrecht getan, nicht ich.
#121 Kunstmaler † 11:18:50 | Mittwoch, 5. August 2009
Fridericius Und wenn ich jetzt überlege, was ich damals dachte und welche Ideale ich verfolgte, dann
muss ich sagen, dass sich davon vieles geändert hat. Eh klar – inzwischen haben Sie so viele Nutten gehabt,
dass Sie so beschmutzt sind, dass Sie jeden Dreck zusagen – das nennt man „Besessenheit“ Ein Priester,
der mit 25 Jahren geweiht wird, ist meist von Mutti ausgezogen, direkt ins Seminar, hat noch keinen Handschlag
Arbeit verrichtet und noch nicht alleine gewohnt. Was schreibens denn – die meisten Burschen hatten vorher
Konkubinatsverhältnisse – die sind NICHT rein in die RKK gegangen – sondern waren schon beschmutzt von
Zeitgeisthuren. Und dann kommen Sie, Kunstmaler, und beschimpfen einen, der dann, nach einigen Jahren
des Lebens und der Veränderung, merkt, dass er das Versprechen nicht einhalten kann, als Hurenbock? Er
kann ja gleich gehen – und soll nicht im Amt rumhuren und dann um Mitleid heischen. Und er soll vor allem
nicht die RKK in den Dreck ziehen, nur weil er dreckig ist. Nur weil der Zölibatsbrecher gesündigt hat –
verlangt er jetzt nach Zustimmung für seine Sünden – was für ein lächerliches, ziemlich unmännliches
Affentheater.
#120 Paulaner † 10:43:21 | Mittwoch, 5. August 2009
Wie viele Priester lästern (mit Beifall) über die Unternehmer! HwstVaterAbt: Priester heutzutage völlig
überfordert (… wegen ihrer bürokratischen Arbeit.) Und sie haben wenigstens ein gesichertes Monatsgehalt,
auch wenn die Kirche leer ist.
#117 Fridericius † 10:12:42 | Mittwoch, 5. August 2009
An Kunstmaler Daß viele Gläubige solche Priester verstehen können, weil sie sich erinnern können,
wie sie selber vor 10, 20 Jahre so waren und wie sich ihr Leben und ihr Denken in dieser Zeit geändert
hat, das können Sie wohl nicht verstehen? Denken Sie sich mal zurück in die Zeit, als Sie 25 Jahre alt
waren. Ich weiß nicht, wie lange es bei Ihnen her ist, bei mir knapp 20 Jahre. Und wenn ich jetzt überlege,
was ich damals dachte und welche Ideale ich verfolgte, dann muss ich sagen, dass sich davon vieles geändert
hat. Als so junger Mensch hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass sich meine Ideale und mein Denken nie
ändern werden, daß sie stählern sind und ich auch in 20 Jahren genau so denken werde. Rückblickend
kann ich nur sagen, ich hätte mich geirrt. Ich sehe vieles nun ganz anders, was ja auch ganz natürlich
ist, da ich über 20 Jahre Lebenserfahrung verfüge, über die ich als 25jähriger noch nicht verfügte.
Ein Priester, der mit 25 Jahren geweiht wird, ist meist von Mutti ausgezogen, direkt ins Seminar, hat
noch keinen Handschlag Arbeit verrichtet und noch nicht alleine gewohnt. Und von so jemandem verlangt
man, ein Versprechen für sein gesamtes Leben zu geben, obwohl der noch gar nicht gefestigt ist? Und dann
kommen Sie, Kunstmaler, und beschimpfen einen, der dann, nach einigen Jahren des Lebens und der Veränderung,
merkt, dass er das Versprechen nicht einhalten kann, als Hurenbock? Ich würde gerne mehr schreiben, aber
der Platz geht mir aus.
#115 Kunstmaler † 09:56:12 | Mittwoch, 5. August 2009
interessant auch, dass anscheinend nur wenig Gläubige erkennen können, wie VERLOGEN so ein Zölibatsbrecher
eigentlich ist. Man darf nicht vergessen, dass bei der Priesterweihe ein „Riesen tra – ra“ gemacht wird
wegen der Einhaltung der Pflichten als Priester und dass mit der Weihe solch eines Priesters eigentlich
Ehrlichkeit, Mut und Rechtschaffenheit verlangt wird. In einer Priesterweihe wird ein Mann gefeiert, der
sich Gott ganz hingeben möchte und was machen dann viele Priester – sie fallen ab von ihrem Versprechen –
und das soll edel sein? Da wagt es öffentlich so ein Furz einen Gläubigen noch zurecht zu weisen und
der RKK Schuldgefühle einzuimpfen, obwohl er sein Versprechen bei seiner Weihe nicht eingehalten hat.
So weit sind wir schon! Dass der Hurenpriester noch die Goschn aufreißen und sich noch im Recht fühlen –
so weit ist unsere verlogene Gesellschaft schon.
#111 Kunstmaler † 08:31:38 | Mittwoch, 5. August 2009
natürlich herrscht keine Trauer bei einem abgefallenen Priester über seine Hurerei – wieso auch? Der
verhurte Zeitgeist plärrt für die Hurerei – da ist es doch logisch, dass der Teufel seine Nutten losschickt,
um den Priester mit Dämonen zu füllen. Eh klar…wieso auch nicht? Und die Nutten plärren: wir sind
ja gute Menschen – ja, so gut sind wir. Nutten plärren: Wir sind unschuldig – schuldig sind immer nur
die ANDEREN! Der Teufel empfindet das Zölibat übrigens als höllisch – eh klar, denn der Hintern ist
ja seine größte Macht. Wer das nicht weiß, weiß vom Kosmos gar nichts. Aber das ist nichts Neues in
der RKK, dass viele Priester nur eines wissen: wo ihnen der S… steht. Christus spricht: Folget mit
nach. Wer es fassen kann, der fasse es. Man muss kein RKK Priester werden. Und es gibt KEIN Zwangszölibat –
wer will kann sich ja zu den Protestanten FLÜCHTEN – dort sind Huren willkommen – mit offenen Armen empfängt
man sie die Ehescheider, die HS Gören – dort ist der Teufel willkommen. Gerne jederzeit! Man nennt einen
Priester einen „Geistlichen“ und keinen Körperlichen.
#110 Puchil2 † 08:15:40 | Mittwoch, 5. August 2009
An newtube (00.32 Uhr) „Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, daß in der Tiefe Ihres Herzens nur eine
reine, ungetrübte Freude herrscht, ungemischt mit einer gewissen Sehnsucht und einer gewissen Trauer
nach dem „verlorenen Paradies“, nach dem, was hätte sein können, und nun nur im Ozean der göttlichen
Barmherzigkeit versunken weiterexistieren kann, in dieser „pax et reconciliatio“, die alles Übrige relativiert
und deklassiert…“ In mir ist keine Trauer über meine Entscheidung. Ich bin überzeugt, dass ich jetzt
den Platz gefunden habe, den Gott für mich vorgesehen hat: Ehemann einer großartigen Frau, Vater zweier
toller erwachsener Söhne – der eine hat am letzten Sonntag mit einer berührenden Feier geheiratet –
Großvater eines einjährigen Enkelsohnes, Mitgestalter des kirchlichen Lebens auf verschiedenen Ebenen…
Auf der anderen Seite bin ich überzeugt, dass ich auch als verheirateter Mann priesterliche Aufgaben
mit viel Kompeztenz erfüllen könnte und bin deshalb ein Stück traurig darüber, dass die Kirche dies
für nicht möglich erachtet.
Priester heutzutage völlig überfordert Nicht die Probleme mit der Sexualität stehen für viele Priester
heute im Vordergrund, sondern die Einsamkeit nach oft exzessiv gefüllten Agenda-Abarbeitungen. Die Priester
sollten sich auf die Hl. Liturgie konzentrieren und vor allem darauf gut vorbereiten können, dieser ganze
Rattenschwanz an administrativen und vereinsmeierischen und verwaltungs- und pfarrgemeinderatsmässigen
Hyperterminen mit grauenhaft langatmigen und sich im Kreis drehenden Diskussionen – also das alles lässt
Priester in eine Krise schlittern und es stimmt schon: solange ein Priester brav „funktioniert“ bekommt
er kaum Lob von seiten der Oberen, wenn was schiefläuft, kann er von Glück sagen, sich nicht den Strick
nehmen zu müssen. So ist es leider – da helfen keine frommen Schuldzuweisungen !!!
#107 Paulaner † 00:54:58 | Mittwoch, 5. August 2009
Die Ausreden hin und her, es liegt nicht an den Regeln der RKK sondern am fehlenden Gehorsam! pneumat:
gescheiterte Priester Der Hl. Zölibat ist in der Form, wie ihn die RKK einsetzt nicht apostolisch. Der
Satan hat die Kirche zerstört, nicht die Konzilien, die Dogmen, der Kanon.
gescheiterte Priester Der Hl. Zölibat ist in der Form, wie ihn die RKK einsetzt nicht apostolisch. Die
Ost-Kirche, die ihren Auftrag sieht, die Treue der Apostolischen Überlieferung und die Rechtgläubigkeit
zu wahren, könnte der RKK als Muster dienen, um die Richtigkeit ihrer eigenen Tradition gegenüber der
wahren Überlieferung zu prüfen. Man wird gleich merken, wie viel Unsinniges im Widerspruch zur Überlieferung
von der RKK angedichtet wurde: immaculata conceptio, Primatum Papae, Unfehlbarkeit, Christi Stellvertretung,
halbierte Kommunion etc. nur einiges zu benennen. Der Zölibat soll in der Kirche überhaupt nur in Mönchsform
praktiziert werden. Wie es in der Ost-Kirche der Fall ist. Die Bischöfe werden dort aus dem Mönchsstand
berufen. Auch die Priester, die in Zölibat leben wollen, sollen zuerst Mönchsgelübde abgeben. Das erweist
den Zölibat als einen wichtigen Teil der Monastischen Askese. Die RKK hat alles durcheinander gebracht.
Deshalb kann der Zölibat in ihrem Rahmen nicht richtig funktionieren. Nun was sagen die Apostolischen
kirchlichen Anordnungen www.unifr.ch/…kv/kapitel3173-1.htm? Keine Spur vom Zölibat, wie ihn die RKK
versteht: Der Bischof muß aber von folgender Beschaffenheit sein. Er sei der Mann eines einmal verheiratheten
Weibes, der seinem Hause wohl vorsteht. 3. Bischof, oder Priester, oder Diakon www.unifr.ch/bkv/kapitel3180.htm
soll sein Weib unter dem Vorwande der Frömmigkeit nicht verstoßen; wenn er sie aber verstoßen hat,
so soll er ausgeschieden (exkommunizirt), und beharrt er dabei, so soll er abgesetzt werden
Puchil 2 – Ihre Anmerkung v. 19:28 Uhr Ich glaube, kein Mensch kann behaupten, die Erfahrung der eigenen
Gebrechlichkeit und des eigenen Versagens nicht gemacht zu haben. Es ist Teil unserer Endlichkeit. Deshalb
stimme ich Ihrer Anmerkung völlig zu. Auch die Lösung, die Sie gefunden haben, findet meine respektvolle
Anerkennung. Sie führen in der Praxis Teile Ihrer priesterlichen Charismen fort, und, wie man aus Ihrem
Web ersehen kann, mit großem Einsatz und großer Intensität – für das Reich Gottes. Diese Ehrlichkeit
ist nicht nur Zeichen seelischer Größe sondern ein Zeichen der Gnade und Barmherzigkeit Gottes, worauf
wir alle angewiesen sind. Dies setzt Sie auch wohltuend vom im Beitrag beschriebenen Fall ab. Ich kann
mir trotzdem nicht vorstellen, daß in der Tiefe Ihres Herzens nur eine reine, ungetrübte Freude herrscht,
ungemischt mit einer gewissen Sehnsucht und einer gewissen Trauer nach dem „verlorenen Paradies“, nach
dem, was hätte sein können, und nun nur im Ozean der göttlichen Barmherzigkeit versunken weiterexistieren
kann, in dieser „pax et reconciliatio“, die alles Übrige relativiert und deklassiert. So, mindestens,
stelle ich es mir vor, als ich mich Ihrem Gebet empfehle.
@ Jörg Guttenberger Ich danke Ihnen. Ich würde mir Wünschen, daß das vom Beitrag angestossene Thema,
gerade in diesem Priesterjahr, theologisch, mit großer Tiefe und mit großer Liebe, gleichsam aus dem
Herzen Jesu fornax ardens caritatis, von verschiedenen Autoren in einem Buch behandelt würde, als Teil
der breiteren Thematik vom katholischen Priestertum, als Beitrag des deutschen Klerus für das Priesterjahr.
Vielleicht gelingt es Ihnen, so etwas zu organisieren. Es wäre eine tolle Sache, und nicht so schwer
zustande zu bringen.
Wider VII, Zölibat, @ Jörg Guttenberger „lebt damit in geordneten kirchlichen Verhältnissen, unabdingbare
Voraussetzung für die Anstellung als Religionslehrer.“ Sie haben recht, daß man sich kein Urteil über
die subjektive Schuld von jemanden erlauben soll. Dies ist hier auch nicht das Thema. Da der abgefallene
Priester seinen Fall, so wie er von der „Welt“ wiedergegeben wird, in keinster Weise bereut, sehe ich
nicht, daß er so in der Lage ist, katholischen Schülern die kath. Lehre ins und ans Herz zu legen. Es
ist offensichtlich, daß er die Schüler verderben wird. Unser Heiland sagt, daß es für solche besser
wäre, mit einem Mühlstein um den Hals auf den Grund des Meeres versenkt zu werden.
Dem Artikel stimme ich grundsätzlich zu. Nur Eines: offenbar ist der Priester nicht abgefallen, denn
sonst hätte ihn die r.-k. Kirche nicht als Religionslehrer eingesetzt. Nach dem WELT-Artikel, den ich
gelesen habe, ist er durch Rom von seiner Zölibatsverpflichtung dispensiert und konnte daher kirchlich
heiraten und lebt damit in geordneten kirchlichen Verhältnissen, unabdingbare Voraussetzung für die
Anstellung als Religionslehrer. Verurteilen sollten wir die gescheiterten Priesterexistenzen allerdings
nicht: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“! Wir dürfen nicht vergessen daß der Sexualtrieb
nach dem Nahrungstrieb der stärkste ist. Ich habe selbst ein solches Problem (bei einem überzeugenden
Priester, der allerdings wegen Versetzung aus meinem Gesichtskreis verschbwunden ist)aus einer gewissen
Nähe erlebt und weiß um die innere Spannung, unter der diese Menschen stehen. Sie bemühen sich redlich,
daß das Wort des Herrn durch ihren Dienst in den Herzen der ihnen Anvertrauten auf fruchtbaren Boden
fällt, sehen aber durch das illegitime Verhältnis ihre Beziehung zu Gott spürbar belastet. Werden Priesteramtskandidaten
genügend auf diese Probleme vorbereitet? Es gibt genügend Menschen, die in Ehe und Beruf scheitern.
Hier ist einfühlsame Hilfe und keine Verurteilung angesagt!
@ gaspode IV Es bleibt mir noch eine Liebensbringschuld übrig, nachdem Sie wie eine liebe Oberlehrerin
meinen Text so fleißig korrigiert haben, und sogar mich mit der Erinnerung am dativus commodi meiner
Kindheit erfreut haben. Ich habe vom zweidimensionalen Spiel Gottes gesprochen. Eine an sich sehr einfache
Sache. Die Apostel fragten einmal Jesus, warum er stets in Parabeln redete. Die Antwort ist bemerkenswert:
damit sie zwar hören aber nicht verstehen. Puzzling indeed! Am Jakobsbrunnen ereignet sich auch ein bemerkenswerter
Dialog zwischen Jesus und der Samariterin. Ich könnte dir Wasser geben, das deinen durst auf immer stillen
würde! Auf welcher Ebene denkt Jesus? Die Samariterin dazu: gib mir doch von diesem Wasser, damit mir
die Mühe des zum Brunnen kommen müßen erspart bleibt. Auf welcher Ebene denkt die Samariterin? Ein
solches Nebeneinanderreden geschieht immer wieder in den Evangelien. Das Gleiche geschieht wenn die selben
Dingen von einem gläubigen und von einem ungläubigen Menschen betrachtet werden. „Ich höre daß Christus
gekreuzigt wurde und ich bin voll Erstaunen vor seiner Liebe für uns Menschen. Ein Ungläubiger hört
das Gleiche und sagt es sei eine Torheit …“ (Hl. Joh.Chrysostomos, Predigten über den I. Brief an die
Korinther v. Hl. Paulus). Daraus der Spruch des Apostels, daß der „geistige Mensch“ allein versteht,
was auch der „psychischer Mensch“ zwar sieht aber nicht imstande ist zu verstehen. Darauf wies meine Rede
über das „zweidimensionale göttliche Spiel“ hin.
@newtube Gute Erklärungen Ihrerseits! Gaspode ist wohl einfach von Haß auf Christus zerfressen, daß
sie sogar auf Deschner reinfällt und ihm alles abnimmt. Wer von Haß zerfressen ist, glaubt halt jeden
Blödsinn.
@ gaspode III In der Regel übersieht man solche Fehler, zumal es leicht bemerkbar ist, daß der Schreiber
kein „native speaker“ ist. Ich sehe trotzdem mit Genugtuung, daß Sie auch ohne meine Umschreibung in
der Lage gewesen sind, meinen ersten Satz zu verstehen. Kommen wir zur Sache. (1) Die Verwendung des Begriffes
„Ideologie“ in Bezug auf die Nachfolge Christi hat mich etwas irritiert. Daß der Begriff „Ideologie“
keineswegs eindeutig ist, wird ein Blick in das Historische Wörterbuch der Philosophie zu diesem Begriff
jeden überzeugen. (2) Zum Thema Maria Magdalena geben Sie K.H.Deschner, der weder Bibelwissenschaftler
noch Dogmatiker ist, sondern Kirchenhistoriker mit allzuoft sehr persönlichen Ansichten, und ansonsten
unbenannte Theologen und Journalisten (sic!) an. Sie werden mir nicht böse sein, wenn ich als Wissenschaftler
solche „Autoritäten“ als nicht aussagekräftig ansehen muß. (3) Unter Historikern gilt das sog. Argument
„a silentio“. Es bedeutet, daß, wenn nirgendwo in den Quellen über etwas berichtet wird, worüber man
gewiß berichtet hätte, man getrost annehmen darf, daß es so etwas nicht gegeben hat. Es gibt einfach
keine Quellen, wo es berichtet wird, direkt oder indirekt, daß Jesus verheiratet war. Wäre er, wüssten
wir gewiß davon. So zumindest in der historischen Wissenschaft. Weitere Belege, also, außer Deschner,
ungenannter Theologen und sogar Journalisten, haben Sie nicht anzubieten zur Unterstützung einer Meinung,
die der ganzen Tradition widerspricht. Das ist zu wenig.
@Elijahu 1. Welches Konzil hat das verfaßt? 2. Der Zölibat wird auch in diesem Text klar höher eingestuft,
als der verheiratetet Priester. 3. Der Zölibat fußt auf der Heiligen Schrift. Denn einmal sagt Jesus,
daß es welche gibt, die um des Himmelsreiches ehelos bleiben. Und zweitens läßt sich Paulus in 1. Kor
7 darüber aus, daß ein eheloser Priester sich voll und ganz Gott hingeben kann, während ein verheirateter
Priester sich eher um seine Frau und Familie sorgt (sieh auch diesen Artikel hier).
Entsprechend Geschätzter Newtube Ich finde, die Formulierung Ihrer Antwort lässt eine gewisse rudimentäre
Höflichkeit missen und lässt sich an diversen Stellen als Eigentor interpretieren. Ihr ‘deutscher’ Satz
lautete: „Die Nachfolge Christi hat nichts mit der Fortschreibung materieller Umständen, die im Leben
Christi gegolten haben, im Leben des Jüngers.“ Das ist typisches Hilfsschüler-Deutsch ohne Prädikat
und kann daher wohl auch nur von Hilfsschülern wirklich verstanden werden. Sie scheinen überhaupt der
deutschen Sprache nicht besonders mächtig zu sein: –„begriffstützig“ –“[…] kann ich Sie zwar bedauern
aber eine wirkliche Hilfe bleibt mir wohl verwehrt.“ Dies würde grammatikalisch-logisch bedeuten, dass
man Ihnen nicht wirklich helfen kann. –[…] „den Sie den bedauerswerten Miles aufgetischt haben“ ‘auftischen’
zieht einen Dativus commodi nach sich. –“[…] jedem Kretin […] zu unterweisen.“ ‘unterweisen’ verlangt
ein Akkusativ-Objekt. –„Ihretgleichen“ Es ist eigentlich nicht meine Art, jemandem Rechtschreibung & Grammatik
um die Ohren zu hauen. Wenn man aber derart inkompetent wie Sie auftritt, dann sollte man sich mit Aussagen
wie ‘Kretin’, ‘der deutschen Sprache nicht mächtig’ etc. etwas zurückhalten, ansonsten man eben Eigentore
schiesst. In der Hoffnung, Ihnen damit bzgl. Kinderstube eine Hilfe gewesen zu sein. Ihre Gaspode
An newtube „Bedauernswert ist, daß die von Ihnen erwähnte Einsicht über die Unmöglicheit für Sie
zölibatär zu leben, erst nach anstatt vor der Priesterweihe und der damit verbundenen Verpflichtungen
stattgefunden hat.“ Sie werden ja sicher auch schon die Erfahrung gemacht haben, dass man mit gutem Gewissen
glaubt, etwas zu schaffen, um dann feststellen zu müssen, dass es doch nicht möglich war. Oder anders:
Im Leben kommt manchmal etwas anders, als man denkt. Ich halte es für ein Zeichen von Größe, wenn man
dann eine ehrliche Konsequenz zu zieht.
@gaspode „Paulus’ Meinung interessiert mich in diesem Zusammenhang nicht, da er Jesus überhaupt nicht
gekannt hat.“ Paulus lebte damals und kannte Petrus usw. persönlich. Demensprechend ist Sein zeugnis
relevant. Sie haben also einen Geschichtszeugen, den Sie erstmal wegleugnen müssen, um ihr gewünschtes
Ergebnis zu erhalten.
@ Puschil2 Ich freue mich für Sie aufrichtig! Bedauernswert ist, daß die von Ihnen erwähnte Einsicht
über die Unmöglicheit für Sie zölibatär zu leben, erst nach anstatt vor der Priesterweihe und der
damit verbundenen Verpflichtungen stattgefunden hat. Mein letzter Satz war eine indirekte Anerkennung
Ihrer Aufrichtigkeit.
Kein Problem… „Die Kirche hat die vollkommene und ständige Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen,
die von Christus dem Herrn empfohlen, in allen Jahrhunderten bis heute von nicht wenigen Gläubigen gern
angenommen und lobenswert geübt worden ist, besonders im Hinblick auf das priesterliche Leben immer hoch
eingeschätzt. Ist sie doch ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell
geistlicher Fruchtbarkeit in der Welt. Zwar ist sie nicht vom Wesen des Priestertums selbst gefordert,
wie die Praxis der frühesten Kirche und die Tradition der Ostkirchen zeigt, wo es neben solchen, die
aus gnadenhafter Berufung zusammen mit allen Bischöfen das ehelose Leben erwählen, auch hochverdiente
Priester im Ehestand gibt.“ – Presbyterorum Ordinis, 16 Das Zwangszölibat ist eine dämonische Irrlehre
die in keinster Weise in der Heiligen Schrift, fußt sondern ihr widerspricht. Das Zwangszölibat begünstigt
Ehebruch und Glaubensabfall, denn wie in der griechisch-orthodoxen Kirche gibt es auch in der Westkirche
Männer, die zum Priestertum WIE ZUR EHE berufen sind.
Lieber Newtube 1) „ideologiekonformes Handeln“ bedeutet, dass Handlungsweise und Ideologie konsistent
sind. Ich dachte, der Begriff sei klar. 2) „Die Rolle Maria Magdalenas […] wird durchaus unterschiedlich
bewertet und interpretiert.“, da weise ich auf diverse kritische Theologen und Journalisten hin, u. a.
K.-H. Deschner. Ihrer Frage entnehme ich, dass Sie mich im Verdacht haben, Dan Brown auf den Leim gekrochen
zu sein. Dan Brown ist für mich diesbezüglich irrelevant, abgesehen davon, dass ich nichts von ihm halte.
Seine Bücher strotzen stellenweise vor Schwachsinn und sind ziemlich langweilig. 3) „[…] es ist nicht
einmal klar, ob Jesus tatsächlich zölibatär gelebt hat.“ Diese Aussage begründe ich mit den Evangelien,
welche darüber schlicht nichts verlauten lassen. Paulus’ Meinung interessiert mich in diesem Zusammenhang
nicht, da er Jesus überhaupt nicht gekannt hat. 4) Gern geschehen… 5) Übrigens heisse ich Gaspode,
mit einem ‘a’. Als Antikommunistin bin ich keine Genossin. 6) Könnten Sie jetzt bitte als Gegenzug meine
Fragen an Sie beantworten? Herzlichen Dank. Gruss Ihre Gaspode
@ gospode II (1) Der Satz, der Sie überfordert, ist jedem, der der deutschen Sprache mächtig ist, zugänglich.
Eine Paraphrase davon erübrigt sich deshalb. Wenn Sie sich nicht nur im theologischen sondern auch im
sprachlichen Bereich als begriffstützig erklären, kann ich Sie zwar bedauern aber eine wirkliche Hilfe
bleibt mir wohl verwehrt. Niemand zwingt Sie, an diesen Foren teilzunehmen. (2) „Die Imitatio besteht…“
In Ihrem dümmlichen Syllogismus, den Sie den bedauerswerten Miles aufgetischt haben, haben Sie es anders
gesehen. Übrigens bezweifle ich, daß Sie wirklich verstanden haben, was ich mit dem „hegelschen Vorgang“
meinte. (3) Daß Jesus unverheiratet war, ist die allgemein vertretene Ansicht der Evangelien, der apostolischen
Schriften, der Patristik und der Tradition. Wenn Sie eine davon abweichende Meinung vetreten wollen, so
fällt das „onus probandi“ auf Sie, nicht auf mich, wie Sie, bar jeglichen logischen „Anstands“ von mir
verlangen. Also auf mit den Beweisen! (4) Ihre Frage, wie ich ausgerechnet auf zwei Dimensionen im göttlichen
Spiel käme, läßt mich erblicken, wie sehr in die Tiefe Ihre theologische Ignoranz eigentlich hineinreicht.
Als Nicht-Mitglied des Caritas-Verbandes, sehe ich ich mich nicht in der Pflicht, jedem Kretin über die
Höhen und Tiefen der göttlichen Weisheit zu unterweisen. Seien Sie mir bitte nicht böse, aber ich verspüre
wirklich keine Neigung, mit Ihretgleichen meine Zeit zu verschwenden. Die von Ihnen aufzubringenden Belege
lese ich trotzdem gern!
@Elijahu Das Zölibat – die Ehelosigkeit – ist nicht notwendig mit der Ausübung des Priesteramtes verbunden.
Dies wird offen vom katholischen Lehramt eingestanden, und zwar in konziliaren Texten. Kannst du das irgendwie
belegen? Es gibt genug Männner, die von Gott zwar zum Priestertum, aber nicht zur Ehelosigkeit berufen
sind. Woher weißt du das? Hat dir das Gott gesagt? Und was Gott verbunden hat, das darf auch kein Bischof
und kein Papst trennen! Sie beflecken sich mit einer so schwerwiegenden Sünde dass sie ihr eigenes Seelenheil
massiv gefährden. Das Ehe- und das Priestersakrament sind von einander verschieden. Die Überschneidungen
machen nur die Inkonsequenten. Wegen dem Zwangszölibat sind schon viele dämonisch verwirrte, pseudofromme
Priester, Bischöfe und Päpste ins ewige Feuer der Hölle geschmissen worden. Woher weißt du das? Liegt
es nicht eher an ihren Trieben, die sie nicht unter Kontrolle haben? Der Apostel Paulus selber hat diese
dämonische Irrlehre in seinen Briefen prophetisch vorausgesehen als er sagte, eines Tages würden dämonische
Irrlehrer auftreten, die den Menschen verbäten zu heiraten. Das bezieht sich wohl eher auf die marxistische
Ideologie und jene, die die traditionelle Ehe zerstören wollen. Das Zwangszölibat wurde eingeführt
von einem Homoperversen auf dem Papstthron, einem Frauenverachter und Menschenfeind Irrtum, es wurde in
Spanien bereits im 5. Jh. eingeführt. Es war auch schon vorher allgemeine Sitte; so wie z.B.der Glaube
an die Unfehlbarkei…
Lieber Elijahu Sie schrieben: „Wegen dem Zwangszölibat sind schon viele dämonisch verwirrte, pseudofromme
Priester, Bischöfe und Päpste ins ewige Feuer der Hölle geschmissen worden.“ Ist dem wirklich so? Ich
dachte bisher, gemäss Apokalypse würde sich die Frage nach Himmel und Hölle erst am Jüngsten Tag entscheiden.
Falls ich mich diesbezüglich im Irrtum befinde, freue ich mich auf entsprechende Aufklärung Ihrerseits.
Mit freundlichem Gruss Ihre Gaspode
Das Zwangszölibat basiert auf einer dämonische Irrlehre Das Zölibat – die Ehelosigkeit – ist nicht
notwendig mit der Ausübung des Priesteramtes verbunden. Dies wird offen vom katholischen Lehramt eingestanden,
und zwar in konziliaren Texten. Es gibt genug Männner, die von Gott zwar zum Priestertum, aber nicht
zur Ehelosigkeit berufen sind. Und was Gott verbunden hat, das darf auch kein Bischof und kein Papst trennen!
Sie beflecken sich mit einer so schwerwiegenden Sünde dass sie ihr eigenes Seelenheil massiv gefährden.
Wegen dem Zwangszölibat sind schon viele dämonisch verwirrte, pseudofromme Priester, Bischöfe und Päpste
ins ewige Feuer der Hölle geschmissen worden. Der Apostel Paulus selber hat diese dämonische Irrlehre
in seinen Briefen prophetisch vorausgesehen als er sagte, eines Tages würden dämonische Irrlehrer auftreten,
die den Menschen verbäten zu heiraten. Diese Gestalten werden in der Ewigkeit den gebührenden Lohn für
ihre Anmaßung erhalten. Das Zwangszölibat wurde eingeführt von einem Homoperversen auf dem Papstthron,
einem Frauenverachter und Menschenfeind, der über seine unglaublichen Frevel nun in der Hölle sinnieren
dürfte. Verflucht sei sein Name und jeder der ihm nachfolgt.
An newtub „Sie sind vom Kreuz Christi abgefallen, worauf Sie sich aus freiem Willen und aus Liebe zu Ihm
auf ewig nageln ließen, und sind davongelaufen. Die Erfahrung des Golgotha wird keinem Priester erspart:
aus diesem Holz fließt letztendlich seine priesterliche Fruchtbarkeit…“ Ich bin in keiner Weise vom
Kreuz Christi abgefallen. Im Gegenteil: Mein Glaubensleben ist heute tiefer als damals. Die Aufgabe des
Priesteramtes hatte für mich einzig damit zu tun, dass ich erkannte, dass die zölibatäre Lebensorm
für mich nicht lebbar ist. „Als Laie, sehe ich jedoch die immense Belastung einer solchen Entscheidung
auf einem Priester und sein Versuch, in irgendeiner Weise mit dem Herrn wieder klarzukommen, auch durch
seine Arbeit in kirchlichem und sozialem Bereich…“ Ich bin heute sowohl mit dem Herrn als auch mit mir
selbst längst im Klaren und mein Einsatz für unsere konkrete Gemeinde und Diözese zusammen mit meiner
Frau ist wahrscheinlich fruchtbarer als früher. (vgl. unseren Blog!) „Worauf der Beitrag sich bezieht
ist der abgefallene Priester der noch nicht zu sich selbst gefunden hat, der für seine menschliche Schwäche
die Kirche verantwortlich macht und seine Lebenslüge damit fortschreibt.“ Ich mache für meine Entscheidung
niemand verantwortlich als mich selbst. Es geht mir sehr gut damit, ich bin dadurch zu meiner „Lebenswahrheit“
gekommen.
@ gospode Könnten Sie liebenswürdigerweise (1) Ihren folgenden Ausdruck explizieren:„ideologiekonformes
Handeln“, und (2) Ihre folgende Aussage konkretisieren: „Die Rolle Maria Magdalenas […] wird durchaus
unterschiedlich bewertet und interpretiert.“ Auf welche der diesbezüglich letzterschienenen Romanen weisen
Sie hin? Schließlich seien Sie doch so gut und klären Sie uns auf, auf welchen Quellen in den Evangelien,
in den apostolischen Schriften und in der patristischen Tradition Ihre Aussage gründet: „[…] es ist
nicht einmal klar, ob Jesus tatsächlich zölibatär gelebt hat.“ Für Ihre Mühe werde ich Ihnen ewig
dankbar sein, gospode del cazzo.
Lieber Newtube <em>„Die Nachfolge Christi hat nichts mit der Fortschreibung materieller Umständen, die
im Leben Christi gegolten haben, im Leben des Jüngers.“</em> Es tut mir Leid; mit diesem Satz haben Sie
mich überfordert. Könnten Sie ihn für mich umformulieren? <em>„Die Imitatio besteht im Versuch eines
Nach-Vollzugs der geistigen Einstellung und der Tugenden des Herrn im Jünger selbst – ein fast hegelscher
Vorgang.“</em> Das sehe ich auch so. <em>„Jesus zölibatäres Lebensstil hat deshalb wirklich nichts mit
Zivilstand zu tun … sondern mit dem „Eunuch sein für das Reich Gottes“,“</em> Da setzen Sie aber einen
zölibatären Lebensstil voraus, der überhaupt nicht belegt ist und verleihen dieser vagen Annahme der
Einfachheit halber auch gleich noch einen Sinn, für den Sie auch nicht den geringsten Beleg von Jesus
haben. <em> „…im göttlichen zweidimensionalen Spiel…"</em> Wie kommen Sie ausgerechnet auf zwei Dimensionen?
Gruss Ihre Gaspode wie das Evangelium uns immer wieder vorführt.
gaspode Dann haben sie noch nicht alles in der Bibel gelesen und ich möchte sie ermuntern viel in der
hl. Schrift zu lesen, besonders in den Evangelien!
Lieber Lycos Nun, erstens hat Jesus (als Gott!) seine Geburt im Stall bewusst gewählt. Man kann also
die Geburt in seinem Falle sehr wohl als Teil des Lebenswandels betrachten. Zweitens geht es bei der Nachfolge
m. E. in erster Linie um eine Nachfolge in der Gesinnung und im ideologiekonformen Handeln Nun lese ich
aber in der Bibel nirgends, dass Ehelosigkeit für Jesus ein wichtiges Thema gewesen wäre (von sexueller
Abstinenz ganz zu schweigen). Drittens ist nicht einmal klar, ob Jesus tatsächlich zölibatär gelebt
hat. Die Rolle Maria Magdalenas beispielsweise wird durchaus unterschiedlich bewertet und interpretiert.
Gruss Ihre Gaspode
@ gospode (pomilui) Wollen Sie uns alle für narren halten? Die Nachfolge Christi hat nichts mit der Fortschreibung
materieller Umständen, die im Leben Christi gegolten haben, im Leben des Jüngers. Die Imitatio besteht
im Versuch eines Nach-Vollzugs der geistigen Einstellung und der Tugenden des Herrn im Jünger selbst –
ein fast hegelscher Vorgang. Jesus zölibatäres Lebensstil hat deshalb wirklich nichts mit Zivilstand
zu tun (was für eine Banalität!) sondern mit dem „Eunuch sein für das Reich Gottes“, das nur derjenige
verstehen wird, der es verstehen kann (Evangelium) d.h. der „anthropos pneumatikos“ des Hl. Paulus. Der
„psychikos“, wie Sie, sieht zwar alles, versteht aber nichts, im göttlichen zweidimensionalen Spiel,
wie das Evangelium uns immer wieder vorführt.
Lieber Lycos Eigentlich eine gute Frage, jetzt wo sie’s sagen. Und was hat eigentlich der Zivilstand mit
der persönlichen Nachfolge zu tun? Gruss Ihre Gaspode
Lieber Miles Sie schrieben: „Selbst Jesus war zeitlebens zölibatär.“ Ja, dies Argument leuchtet ein.
Ausserdem ist Jesus in einem Stall geboren. Sie geben mir also sicher Recht, wenn ich fordere, dass nur
Männer, die im Stall geboren sind, das Recht haben sollen, Jesu Nachfolge anzutreten. Gruss Gaspode
@ Kunstmahler Gut, daß Sie es wissen. Ich muß erhlich sagen, daß ich es nicht weiß und Descartes Beispiel
eher befolgen möchte: „hypotheses non fingo“. Übrigens, Ihr Zwiegespräch mit Kreuzverhör wird wohl
ein Klassiker zum Thema „Zölibatäres Dasein in einer veruhrten Welt“ bleiben. Thanks a lot!
Das Zölibat ist viel älter als 900 Jahre. Selbst Jesus war zeitlebens zölibatär. „sie wieder stärker
zu einem Ort zu machen, an dem man das Evangelium erfahren kann“ Er verleugnet das Evangelium und hält
sich selber nicht daran und will es dann anderen näher bringen? Ach so, er meint wohl, er würde andere
ermutigen, es auch zu verleugnen und sich auch nicht daran zu halten…
@ Puchil2 – Wer wovon abgefallen? Wenn Sie die Frage so stellen, als Priester, der Sie noch sind und ewig
sein werden, auch wenn laisiert, dann fällt die Antwort nicht schwer, auch wenn äußerst schmerzhaft
und ohne einen Hauch von Selbstgerechtigkeit: Sie sind vom Kreuz Christi abgefallen, worauf Sie sich aus
freiem Willen und aus Liebe zu Ihm auf ewig nageln ließen, und sind davongelaufen. Die Erfahrung des
Golgotha wird keinem Priester erspart: aus diesem Holz fließt letztendlich seine priesterliche Fruchtbarkeit.
Ich wage es nicht und es steht mir nicht zu, die Motive für Ihre Entscheidung zu beurteilen und es liegt
mir nichts ferner, als Sie zu verurteilen. Beides ist Sache des Herrn. Als Laie, sehe ich jedoch die immense
Belastung einer solchen Entscheidung auf einem Priester und sein Versuch, in irgendeiner Weise mit dem
Herrn wieder klarzukommen, auch durch seine Arbeit in kirchlichem und sozialem Bereich. Ich sehe auch
die Verantwortung der Sie umgebenden katholischen Laien: haben sie für ihren Priester gebetet, haben
sie ihn unterstützt, sind sie ihm nahe gestanden, auch emotional, bei seiner schwierigen Aufgabe, die
fast übermenschliche Kräfte verlangt in der so plastisch von zwei Mitforisten beschriebenen Umgebung
einer „modernen, verhurten Gesellschaft“, … in seiner Einsamkeit? Worauf der Beitrag sich bezieht ist
der abgefallene Priester der noch nicht zu sich selbst gefunden hat, der für seine menschliche Schwäche
die Kirche verantwortlich macht und seine Lebenslüge damit fortschreibt.