Erst exkommuniziert, dann selig + Abbruch-Kirche + Kostenloser Jakobsweg + Welches Ziel? + Kirche in der Selbstzerstörung
Papst Pius IX. anerkannte die Ordensstatuten der Seligen Mary MacKillop
Erst exkommuniziert, dann selig
Australien. Gestern Samstag war der hundertste Todestag der Seligen australischen
Ordensgründerin Schwester Mary MacKillop († 1909). Sie war die Tochter schottischer Einwanderer und wurde
im Jahr 1871 von ihrem Ortsbischof exkommunziert. Dieser erklärte, daß Schwester MacKillop ihre Schwestern
in den Schulen zu Ungehorsam anstifte. Kurz vor seinem Tod nahm er die Exkommunikation 1872 wieder zurück.
Pius IX. anerkannte die Ordensstatuten im Jahr 1875.
Abbruch-Kirche
Deutschland. Die Kirche „Liebfrauen“
in Rehburg-Loccum-Münchehagen im Bistum Hildesheim steht vor der Profanierung. Der Generalvikar von Hildesheim,
Prälat Werner Schreer, wird am 23. Augsut in der Kirche ein entsprechendes Dekret verlesen. Das Gotteshaus
wurde 1967 als Massivbau errichtet. Der Grund für die Kirchenschließung ist die stark rückläufige
Zahl der Meßbesucher. Es ist die 23. Kirche im Bistum Hildesheim, die seit 2003 geschlossen wird.
Kostenloser
Jakobsweg
Deutschland. Der Düsseldorfer Manfred Alertz pilgerte im August und September 2008 den Jakobsweg
von der 1700-Seelen-Gemeinde Saint-Jean-Pied-de-Port in Südwestfrankreich nach Santiago de Compostela.
Dabei legte er über 780 Kilometer zurück. Seine Erfahrungen hat er in einem kostenlosen Buch niedergeschrieben
und dazu eine Webseite geschaltet.
Welches Ziel?
Deutschland. Am 13. August findet in Berlin ein ökumenischer
Gottesdienst für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft statt. Die Weltmeisterschaft wird vom 15. bis 23.
August ausgetragen. Der ökumenische Veranstaltung steht unter dem Motto „Mit dem Ziel vor Augen“. Die
Predigt hält der Ratsvorsitzende der evangelischen Gemeinschaft in Deutschland, Wolfgang Huber.
Kirche
in der Selbstzerstörung
„Es war Paul VI., der die Generalaudienz am Mittwoch – dieses Treffen der Gläubigen
mit dem obersten Hirten der Kirche – einführte. Gewiß, damals gab es keinen Massenandrang wie während
der Pontifikate seiner Nachfolger. Die Kirche war an einem Tiefpunkt ihrer Geschichte angekommen, was
Paul VI. seine Sorge um den Zustand der Kirche zum Ausdruck bringen ließ: einen Zustand der Unruhe und
der Selbstkritik, der inneren Erschütterung, »ja man könnte sogar sagen, der Selbstzerstörung«, wie
er es formulierte. Dafür war es leichter, zum Papst in die neu gebaute Audienzhalle oder auf den Petersplatz
zu kommen.“
Aus einem Artikel von Armin Schwibach für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.
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16 Lesermeinungen
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#15 Tridentinus 18:53:16 | Sonntag, 9. August 2009
@no comment Die Kirche ist ja auch indefektibel. Das beutet aber nicht, dass man mutwillig Maßnahmen
treffen darf, die zu ihrer Zerstörung führen müßten, wenn sie es nicht wäre. Das ist zwar nicht vermessenmtliches
Hoffen auf Gottes Barmerherzigkeit, sondern vermessentliches Handeln auf Gottes Barmherzigkeit. Ich weiß
nicht, was schwerer wiegt!
Schwibach, 2. Juli 2009! kreuz.net, die langsamste Re(d)aktion der Welt? Der Schwibach-Artikel ist vom
2. Juli d.J. Im übrigen zitiert er das Wort von der „autodemolizione“ (wie sonst nur in Tradi-Kreisen
üblich) einmal mehr außerhalb des Zusammenhangs; die Bemerkung stammt aus einer freien Rede des Papstes
an die Seminaristen des lombardischen Seminars vom 7. Dez. 1968 (Insegnamenti Paolo VI, Bd. VI (1968),
S. 1187-89 (1188)) und ist a.a.O. Teil eines Appells, dass es eben NICHT zur Selbstzerstörung komme.
Timmi – Jascke nicht gleich Jaschke Die eine hatte Humor, der andere will humorvoll sein, was aber nicht
klappt. Das sind die feinen jaschkeschen Unterschiede.
du musst ein Österreicher sein mit deinem Titelfimmel wassers: Ach, Timmi – Sie werden noch Leider haben
sich die katholischen Priester ihre Weihe EMPIRISCH längst verwirkt. Nicht nach „Vau Zwo“ sondern im
Mittelalter. Da war übrigens nie was königlich, weiß der Deibel, wie du auf dieses schmale Brett gekommen
bist.
#10 timpressum † 12:15:07 | Sonntag, 9. August 2009
Jaschke Marlene Jaschke war schon immer ne gute Nummer. Wellensittich Waltraud und die Atemgruppe – alles
im Schmidt’s Theater am Samstag abendnach „Alles Nichts Oder“ mit Hella von Sinnen und Hugo Egon Balder!
Ja die Audienzen am Mittwoch und am Sonntag In Rom auf dem Peterplatz oder der Audienzhalle und im Sommer
auf den grünen Hügeln von Castel Gandolfo. + + + Was? ich habe es ja schon wiederholt hier gefragt,
findet da statt am 16. August beim Heiligen Vater in der Sommerresidenz? + + + Bisher ist noch niemand
darauf angesprungen!
Ach, Timmi – Sie werden noch dazu lernen: 1. Herr Huber ist Laie, da die Protestanten keine Priesterweihe
kennen. Die Bischofsweihe ist der höchste Weihegrad, wobei auch die jeweiligen Patriarchen keinen höheren
„Weihegrad“ haben, wohl aber in der Rangfolge sich unterscheiden. 2. Johannes XXIII – Roncalli – sorge
für Verwirrung, in dem er ausführte, die „getrennten Brüder doch so anzureden, wie sich selbst nennen.“
3. Damit haben Sie das Konzilsproblem, wenn jeder so angeredet oder benannt werden kann, wie er sich nennt,
verwischen sich die Unterschiede und für die Generation nach dem Konzil gibt es keine Unterschiede im
Begriff „Bischof“. 4. Der nächste Schritt ist dann die Nivellierung der Unterscheidung zwischen Klerikern
und Laien. Beide haben durch die Taufe am königlichen Priestertum teil, aber nur wer durch einen in apostolischer
Nachfolge stehenden Bischof geweiht ist, ist auch Bischof. Darüber hinaus muss seine Katholizität vorhanden
sein. Sonst können Sie jeden als „Bischof“ betiteln. In diesem Sinne können Sie sich „Bischof Timm“
nennen oder wie Frau Käsmann – reizender Name – Landesbischöfin. Diese Betitelungen sind völlig ohne
Bedeutung.
@timpressum Huber ist kein Bischof. Von wem wurde er denn geweiht? Wie sieht es mit seiner apostolische
Sukzession aus? Erkennt er das Amt des Papstes an? Gründet seine Religionsgemeinschaft auf dem Fels Petri?
Feiert er das Meßopfer, wie Jesus es verlangt hat? Ist er gefirmt? Hat er den Leib Christi empfangen?
Was für Sakramente spendet er?
Ich hoffe hier kommt recht bald ein Artikel über Homoperverssodomistenunzuchtsschweine, damit jeder nach
dem Gottesdienst einen anregenden und besinnlichen Text zur Verfügung hat. Liebe Kreuznetredaktöre,
bitte nicht nachlassen. Ihr wollt doch nicht, dass kreuz.net in Vergessenheit gerät!? Erwartungsfroh
Berti