Ein Augsburger Priester hat sich in der Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ mit der Frage beschäftigt, warum die Papstfeinde gegenwärtig so aufgebracht sind und aus ihrer Deckung herausgehen.
(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. hat den Pfarrer von Ars als Vorbild der Priester präsentiert. Die Folge
war ein „reflexartiger Aufschrei“ in der altliberalen Presse und antikirchlichen Front.
Das bemerkte
Pfarrer Georg Alois Oblinger (42), der in der Diözese Augsburg als Pfarrer, Publizist und Religionslehrer
tätig ist.
Hw. Oblinger kann das Gebrüll gegen den Heiligen verstehen: „Jean-Marie Vianney war kein
Manager-Typ, kein Mann der Gremien oder »Mann des Dialogs« mit den verschiedenen Gruppen.“
Hw. Vianney
betete lange vor dem Tabernakel, feierte täglich ehrfürchtig die lateinische Messe und verbrachte bis
zu vierzehn Stunden täglich im Beichtstuhl.
„Dieser Mann, der schon zu Lebzeiten als rückständig galt,
ist aber der einzige Pfarrer, der im Laufe der Kirchengeschichte jemals heilig gesprochen wurde“ – betont
Hw. Oblinger.
Seine Priesterweihe wäre fast gescheitert, da er mehrfach die Lateinprüfung nicht bestand:
„Doch man gab ihm nochmals eine Chance – weil er so fromm war.“
Hw. Oblinger weiß, daß diese Frömmigkeit den altliberalen Theologen und Kirchenfunktionären
nicht paßt:
„Dem Papst wirft man vor, einem »extremen mystischen Klerikalismus des 19. Jahrhunderts«
anzuhangen.“
Diesen Vorwurf findet Hw. Oblinger nicht nur in Medien wie ‘Spiegel’ und ‘Süddeutsche Zeitung’,
„deren antikirchliche Haltung allgemein bekannt ist.“
Er zitiert auch die ‘Deutsche Presseagentur’. Diese
erklärte, daß Hw. Vianney mit dem Gründer der Piusbruderschaft und dem gegenwärtigen Papst angeblich
die – zugegebenermassen wirre – Vorstellung geteilt habe, daß „menschliche Vernunft sündig ist und mit
Hilfe des Priesters gereinigt werden“ müsse.
Angesichts solcher Konstruktionen stellt Hw. Oblinger fest,
daß in der deutschen Presselandschaft eine „Demaskierung“ eingesetzt hat:
„Wer sich bisher nur gegen
vermeintliche Extreme wie die Piusbruderschaft wandte, attackiert mittlerweile offen den Papst, die kanonisierten
Heiligen und die gesamte bisherige Lehre der Kirche.“
Hw. Oblinger fragt auch nach den Gründen, warum
die Papstfeinde so aufgebracht sind und aus ihrer Deckung herausgehen.
Seine Antwort: „Wahrscheinlich
ist ihnen klargeworden, daß dieser Papst eine Kurskorrektur eingeschlagen hat.“
„Das priesterliche Amtsverständnis
und die sakramentale Struktur der Kirche sind hierbei zentrale Punkte, um das katholische Profil zu schärfen
und das Übernatürliche wieder in den Fokus der Gesellschaft zu rücken.“
Email-Adressen der Empfänger
82 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#83 Zölibat 2008 20:30:53 | Freitag, 14. August 2009
sehr bedenklich finde ich aber doch, dass man jetzt den hl. pfarrer so hoch hält, aber auf der anderen
seite er heute nicht die geringste möglichkeit hätte priester zu werden.
Paulaner: Liturgie das trifft so nicht zu. Wieso kommen Sie schon wieder auf das Jahr 300? Dieses Jahr
wird gerne von Brosseder und anderen Irrlehrern als Beginn der apostolischen Sukzession angesetzt. Die
christliche Liturgie geht eben nicht auf heidnische Kulte, sondern auf den jüdischen Tempelkult zurück.
Rauchopfer hat es dort bekanntlich gegeben, die Tempelgottesdienste wurden so gut wie ausschließlich
gesungen, genauo, wie Liturgien und Stundengebet der Ostkirchen noch heute. Die rezitierte Liturgie ist
eine westliche Erfindung, das gemeinsame Sprechen liturgischer Texte durch die Gemeinde stammt aus dem
18. Jahrhundert.
#81 Paulaner † 10:53:36 | Donnerstag, 13. August 2009
Wäre Paulus nicht gewesen, dann wäre das Christentum sang und klanglos versickert. Jörg Guttenberger,
Köln: Paulaner: Paulus Was hat Paulinismus mit dem Christentum zu tun? Sind Sie Ideologiefan? Wir, (=unsere
Kirche) verdanken ALLES dem Hl. Paulus! Nicht einmal ein Johannesevangelium gäbe es ohne Paulus. Was
haben die von Ihnen erwähnten heidnischen Vorbilder mit dem christlichen Priestertum zu tun? Die Heilige
Messe ist ein URALTER Opferritus mit einer Adaption des Abendmahls. Hat es beim Abendmahl etwa Weihrauch
gegeben? Gesang, einen Kirchturm, Glöckchen? Nur die Scheinheiligen unter den Theologen weisen das entrüstet
von sich, die Universelleren verstehen die Zusammenhänge: Gott ist für die ganze Welt da, nicht nur
für die römisch katholische Kirche seit 300 n.Chr!
Paulaner: Paulus Was hat Paulinismus mit dem Christentum zu tun? Sind Sie Ideologiefan? Was haben die
von Ihnen erwähnten heidnischen Vorbilder mit dem christlichen Priestertum zu tun?
#79 Paulaner † 09:49:31 | Donnerstag, 13. August 2009
Nichts kann einen Christen daran hindern, sein Christentum als Paulinismus zu verstehen. Jörg Guttenberger,
Köln: Paulaner: Priester … Auch Paulus bezeichnet sich an einer Stelle als Mitältester. In 1 Tim 5,17
ist von Ältesten die Rede, die als Vorsteher walten. Nichts kann einen Christen daran hindern, sein
Christentum als Paulinismus zu verstehen. Ich dagegen verstehe es als Episode in der göttlichen (Menschen)entwicklung.
„presbyterion“ = Rat, presbeuo = älter werden, ehrwürdig sein. Priester hat es schon gegeben lang vor
den griechischen Hirten und späteren Faulenzern und Philosophen und ich habe ihre Funktion als devote,
irdische Boten zu den Göttern ausgiebig beschrieben.
Paulaner: Priester Der Priester versteht sich nicht als Dorfältester, sondern als Gemeindeältester.
Hiermitz ist natürlih die Gemeinde des Herrn gemeint. Auch Paulus bezeichnet sich an einer Stelle als
Mitältester. In 1 Tim 5,17 ist von Ältesten die Rede, die als Vorsteher walten. Bitte, nehmen Sie ein
griechisches Wörterbuch und schauen unter „presbyterion“ = Rat, presbeuo = älter werden, ehrwürdig
sein. Sie wollen immer wieder auf prähistorische Bilder zurück. Der Tempelkult, auf den der christliche
Kult zurückgeht, ist aber nicht prähistorisch.
#76 Paulaner † 18:25:28 | Mittwoch, 12. August 2009
Der Priester versteht sich nicht als Dorfältester. Jörg Guttenberger, Köln: Paulaner: Priester Das
wäre der Bürgermeister. Dazu passt der evangelische Pastor noch eher, obwohl er den falschen Namen hat.
Nein, das habe ich an anderer Stelle beschrieben: der Priester vollführt Opferrituale mit Rauch etc.
im Tempel nach dem prähistorischen Vorbild. Da es keine Götter auf Erden mehr gibt, von denen sie Nachrichten
übermitteln, erzählen die Priester Geschichten aus Büchern, die sie „Wort Gottes“ nennen. Das ist gut
so! Dummerweise faseln sie dabei aber um den Brei herum und schmücken nach Zeitgeist aus. Noch dümmer,
lassen sie diese urpriesterliche Tätigkeit von Laien ausführen.
Paulaner: Priester Daß es auch eine griechischenSprache gibt, hat sich bis zu Ihnen wohl noch nicht herumgesprochen.
Denn „Priester“ kommt aus dem griechischen „presbyteros“, und das heißt Ältester! Daher in der evangelischen
Kirche das Presbyterium. Das heidnische Priestertum hat nicht Pate gestanden, auch haben die biblischen
Autoren nicht bei den Heiden abgekupfert. Daß die Hochreligionen in wesentlichen Aussagen übereinstimmen,
ist eine andere Sache.
#74 Paulaner † 11:46:52 | Mittwoch, 12. August 2009
bin ich Ihnen etwa lästig? hieronymus333: Paulaner Von den antiken Sprachen, von Philosophie und Theologie
keine Ahnung, aber ständig quatschen. Es freut mich sehr, dass ich wenigstens einem der Gockel lästig
bin, die Schuld an der verfahrenen Situation haben.
#73 hieronymus333 11:37:07 | Mittwoch, 12. August 2009
Paulaner Von den antiken Sprachen, von Philosophie und Theologie keine Ahnung, aber ständig quatschen.
Die katholische Kirche ist kein demokratischer Debatierclub, wo man sich, wie gewohnt, am Dümmsten und
Faulsten ausrichtet, sondern man bezieht sich auf die Wahrheit.
#72 Paulaner † 10:56:18 | Mittwoch, 12. August 2009
Bei mir fängt die Prähistorie vor 12.000 Jahren und noch früher an. Jörg Guttenberger, Köln: Paulaner:
Priester Welche Priester berufen sich auf Prähistorik? Oder fängt bei Ihnen die Historie erst im Jahre
300 an? Es gibt „Wissenschaftler“, die sich über das Christentum lustig machen, es es wäre vom Ägyptischen
Totenbuch abgeschrieben worden. Dass beide von derselben Quelle stammen könnten, kommt einem „Wissenschaftler“
nicht in den Sinn. Und wenn es nur die Veden wären, wissenschaftlich wenigstens. Ex oriente lux sozusagen.
Ach ja, übrigens, Priester heißt sacerdos auf lateinisch, nicht irgendwas an den Haaren herbeigezogenes
mit „Ältester“. Die Priester im Altertum waren jene Erdenmenschen, die die Würde, Weihe und Erlaubnis
hatten, hinauf zu den Götterburgen (auf den Bergen, zB. Olymp, Sinai…) zu steigen, um Gesetze zu empfangen.
Dort oben durften sie allerdings auch die Erstgeborenen jedes neuen Königs vorstellen und wenn der nicht
würdig war, dann kam er nicht zurück – was sich mit der Zeit, als keine Götterburgen mehr auf den Bergen
waren, zum Feueropfer der Priester gewandelt hat: das Priestergesindel hat bereits über die Könige geherrscht!
@ Leo Miles: „Vernunft“ Die „Vernunft“, worüber sämtliche Säkularisten, in E ideologisch und politisch
von den Linken, Grünen, Liberalen, etc. angeführt, schwärmen, ist die abstrakte Vernunft der Aufklärung,
die schon die Französische Revolution, ihre Jakobiner, denTerreur der „Reinen“ geboren hatte. Notre Dame
wurde zum Tempel der Göttin „Vernunft“ umfunktioniert, der die Guillotine ihre blutigen Opfer darbrachte.
Abstrakte Vernunft bedeutet, ein Menschenvermögen von sämtlichen übrigen Dimensionen des Menschen zu
trennen und zu verselbstständigen – ein „Monstrum“ also, das sich schließlich gegen den Menschen selbst
wendet und zu dessen Selsbtverstümmelung führt. Die radikale Wiederlegung dieser Art von Vernunft und
des Selbstverständnisses der von ihr geprägten Gesellschaften war der II. Weltkrieg. Nach dem Krieg
fragten sich Intellektuelle, ob es dies sei, was eine Zivilisation der Vernunft zu gebären vermochte.
Der europäische Existentialismus war die Antwort auf diese Frage. Der Krieg ist längst vergessen und
eine Generation ist herangewachsen, die, trunken an der eigenen Freiheit, nichts über und neben sich
duldet. Wegen ihrer ideologischen Prägung ist sie von Blindheit geschlagen nicht nur über Gott und die
unsichtbare Welt, sondern über ihr eigenes Menschsein, dessen unwandelbare Struktur und Gesetzmäßigkeiten.
Orientierungslosigkeit, sittlicher Verfall, unaussprechliche Verbrechen wie die Tötung von Millionen
Kindern im Mutterleib, sind die Folgen, worauf Sie dankenswerterweise hinweisen.
Paulaner: Priester Zum Ihrem unsinnige bezug auf das Jahr 300 habe ich bereits Stellungn genommen. Welche
bischöflichen Funktionen sind denn auf Diakone delegiert worden? Welche Priester berufen sich auf Prähistorik?
Oder fängt bei Ihnen die Historie erst im Jahre 300 an? Diakon: Die Segnungsvollmacht für Diakone gibt
es ausschließlich im Westen, eingesetzt durch einen Papst Hypolt: „Wenn ein Bischof anwesend ist, spende
er den Segen, wenn kein Bischof anwesend ist, spende der Priester den Wegen, ist auch kein Priester anwesend,
spende der Diakon den Segen“. In der byzantinischen Tradition darf kein Diakon segnen. Die Myronsalbung
(Firmung) darf in der byzantinischen Tradition jeder Priester spenden, im Westen ist sie grundsätzlich
dem Bischof vorbehalten, der jedoch delegieren darf. Eine presbyterale Sukzession hat er kurzzeitig im
Mittelalter (nur im Westren) gegeben, als nach dem Wormser Konkordat 1122 die Äbte pontifikale Privilegien
bekamen und zum Teil auch Priester weihen durften. Hier hat Rom aber rasch wieder zurückgerudert.
#69 Paulaner † 14:21:27 | Dienstag, 11. August 2009
ich warte noch ein paar Stunden, vielleicht hat wer eine Antwort ohne Beleidigung parat. Natürlich ist
ein Bischof auch ein Priester, das ist seit ca. 300 n.Chr. eine Funktion, die er teilweise an die/seine
Priester delegiert hat. Diakone sind aufgewertet worden mit priesterlichen Funktionen, die eigentlich
nur Bischöfen zustanden und die aus der Prähistorie abgeleitet und abgewandelt worden sind. Wenn Katholiken
die Kontinuität mit der Prähistorie als Degradierung empfinden, andererseits aber ständig auf ihre
Tradition pochen, dann haben sie eins an der Klatsche.
Segensreich wirkende Apostolische Pönitentiarie Allen Katholiken sei wärmstens empfohlen das Dekret
der Apostolischen Pönitentiarie „URBIS ET ORBIS“ hinsichtlich der Ablässe im Priester-Jahr! Siehe: www.vatican.va/…-anno-sacerd_ge.html
Hier sieht man, mit welcher Sorgfalt, wie gut durchdacht und mit viel Liebe zu den unsterblichen Seelen
die Apostolische Pönitentiarie arbeitet! Ganz im Sinn des Guten Hirten JESUS CHRISTUS, Seiner hl.Kirche,
des hl.Pfarrers von Ars und all derer, die im Herzen katholisch sind!
Newtube -Paulaner – Orlando Newtube: Herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Den Sprachgebauch in anderen
Ländern kenne ich leider nicht, es ergibt sich dort die Frage, inwieweit der Einfluß der Ideologien
ab dem 19. Jahrhundert eine Abgrenzung erfordert. Wir in Deutschland sind durch unsere Geschichte ein
gebranntes Kind, daß der selbständig Denkende sich möglichst klar von jeder Ideologie abgrenzt. Absolut
unnachvollziehbar ist, daß, nachdem zwei Ideologien (braun und rot) den Karren in den Sand gefahren haben,
ein Großteil er Bevölkerung erneut einer Ideologie (der von 1968) auf den Leim geht, die m. W. in den
USA abgelehnt wird. Paulander: Die Priesterweihe kommt in den vier Evangelien, tatsächlich nicht vor,
wohl aber in der Apostelbeschichte die Weitergabe der apostolischen Vollmacht durch Handauflegung. Priester
kommt von Presbyter, also Ältester. Darüber standen schon damals die Aufseher, in ihrer Funkton den
heutigen Bischöfen entsprechend, aus deren griechischer Bezeichnung das Wort abgeleitet ist. Auch Paulus
bezeichnet sich zuweilen als „Mitältester“, der Sprachgebrauch unterscheidet damals noch nicht genau,
erst seit etwa 250 steht fest, wer Weihevollmacht weiter geben darf. Die Weitergabe der apostolischen
Vollmacht durch Handauflegung ist der jüdischen Praxis entnommen und daher nicht, wie manche heutige
Irrlehrer behaupten, erst um 300 entstanden. Orlando: wenn solche Zusammenhänge die Möglichkeiten Ihrer
geistigen Ressourcen überschreiten, sollten Sie sich lieber in Schweigen üben.
#66 hieronymus333 11:46:34 | Dienstag, 11. August 2009
Paulaner, wenn Ihnen ihre Mutter besser die Verwendung von Verstand und Vernunft als den real existierenden
Kommunismus beigebracht hätte, wüssten Sie, dass der Mensch im Hier und Jetzt lebt und nicht wie Gott
frei ist von Raum und Zeit. Daher endet im Gegensatz zum Koran die Offenbarung GOttes nicht mit der Verschriftlichung
des AT/ NT, sondern lebt in den nachfolgenden Generationen des Menschengeschlechts weiter. Andere Zeiten,
andere Sitten (Ecclesia semper reformanda).
#64 Paulaner † 11:02:42 | Dienstag, 11. August 2009
Biblisch „kommt die Priesterweihe“ im NT gar nicht vor, nur Bischöfe. newtube: @ solagratia: Die Weihe
ist natürlich die „conditio sine qua non“ zumindest der Eucharistie und der Beichte. Priester wurden
anfangs aus dem damals noch selbstverständlichen Wissen aus der Vorgeschichte in der Bevölkerung („Schamanen“,
„Druiden“) von Bischöfen geweiht, delegiert und mit seelsorglichen Funktionen versehen.
Aufschrei Schönborns Weihbischof Turnovsky hat sich schon zu Wort gemeldet, dass man den Pfarrer von
Ars nicht kopieren kann, weil man sich heute um das Wesentliche kümmern müsse, was für ihn offenbar
nicht der Tabernakel ist.
@ Jörg Guttenberger, Köln Ich danke Ihnen für den Hinweis. Hier machen sich kulturelle und sprachliche
Unterschiede bemerkbar. In den USA, woher ich stamme, existiert eine solche Unterscheidung nicht. Webster’s
lapidar: „catholicism“ – „the faith, system and practice of the Catholic Church, esp. of the Roman Catholic
Church“ (Webster’s Encyclopedic unabridged Dictionary). Neulich ist ein erfolgreiches Buch erschienen,
dem die Ehre einer Rezension im Times Literary Supplement zuteil wurde, verfasst von Ian Linden, das den
Titel trägt „Global Catholicism“. Es geht um die katholische Kirche in allen ihren Dimensionen. „Katholizität“
ist nun was anderes, und wird mit „catholicity“ im Englischen wiedergegeben als „the Roman Catholic Church,
or its doctrines and usages“. Die verhängnisvolle Entscheidung der theologischen Kommission im II. Vat.,
die von P. Tromp, SJ vorgeschlagene Formulierung, nach der die Kirche Jesu Christi in der katholischen
Kirche „subsistiert“, anstatt „ist“, zu akzeptieren, hat vierzig Jahre vermeidbarer Verwirrung im Selbstverständnis
der Weltkirche hervorgebracht, die man nun durch bisweilen abenteuerliche lexikalische Verrenkungen zu
korrigieren versucht. Es wäre viel einfacher und stimmiger gewesen zu sagen, „die Kirche Christi ist
die katholische Kirche richtig verstanden als mystischer Leib Christi“ (Pius XII als meistzitierter Autor
im Vaticanum II). Die Erklärungen des Konzils dazu wären dann Selbstverständlichkeiten gewesen. Aber
das ist wiederum ein anderes Thema.
#59 Stephanus 00:07:21 | Dienstag, 11. August 2009
Wie gut das man einmal vom Mut seiner Mitmenschen erfährt, seien es nun Päpste, lebende oder verstorbene
Seelsorger. Der Hl. Pfarrer von Ars ist einer der Ecksteine im Bauwerk Jesu Christi, andem man sich immer
die Knochen aufreiben kann, wenn man zu tölpelhaft ist im Umgang mit den allerheiligsten Dingen. So gesehen
ein Weckruf hier auf kreuz-net. Danke dafür!
„menschliche Vernunft“ Die irren Gutmenschen wollen doch wohl nicht wirklich diesen Müllhaufen, den sie
hier in den letzten 300 Jahren aufgetürmt haben, als menschliche Vernunft verkaufen? Es ist also vernünftig,
ganze Völker abzutreiben und die gewachsene Hochkultur einzureißen? Was für ein perverses Verständnis
von Vernunft haben die eigentlich?
@Jörg Guttenberger Sie schreiben positiv über den Katjolizismus, setzen ihn also mit der r.-k. Kirche
gleich. In Wirklichkeit ist der Katholizismus aber die im 19.(!) Jahrhundert entsandene ideologische Ausgabe
der Katholizität, die auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurückgeht: „Wo Christus ist,
ist die katholische Kirche“, also nicht die katholizistische Kirche. Du wirst schon wissen, warum du dir
so einen Unsinn vorlügst!
newtube: Herzlichen Dank für Ihre kompetenten Stellungnahmen, denen ich bis auf einen Punkt ohne jeden
Vorbehalt zustimme: Sie schreiben positiv über den Katjolizismus, setzen ihn also mit der r.-k. Kirche
gleich. In Wirklichkeit ist der Katholizismus aber die im 19.(!) Jahrhundert entsandene ideologische Ausgabe
der Katholizität, die auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurückgeht: „Wo Christus ist,
ist die katholische Kirche“, also nicht die katholizistische Kirche. Es war geradezu ein Anliegen von
VATII, die r.-k. Kirche aus der ideologischen Enge des Katholizisms (der heute im Wesentlichen nur noch
von den Piusbrüdern vertreten wird) herauszuführen in die ursprüngliche Weite ihrer Katholizität.
Die von manchen, so Gernot Facius in DIE WELT, undifferenzierte Benutzung des Begriffs „Katholizismus“
führt daher nur zu Verwirrung, und sei es nur in der Frage, was tatsächlich gemeint ist. Die nur als
kritische Anmerkung zu Ihren ansonsten fachkundigen und verantwortungsbewußten Stellungnahmen.
joberens Die Beichte ist eines der höchsten Liebesakte unseres Herrn. Wer von der Beichte abrät, leugnet
auch Satan und bedient sich seiner Werke. Sie können gar nicht mehr katholisch sein.
Jean Marie Vianney, Hl. Pfarrers von Ars „Ihr seht mich nicht, aber das macht nichts! Bittet mich um was
immer ihr wollt, ich werde es euch gewähren.“ Er steigt auf unsere Altäre herab, wo Er uns Tag und Nacht
erwartet. Er ist da mit Seinem guten Herzen. Er wartet, dass wir zu Ihm gehen, um Ihm unsere Bedürfnisse
zu sagen und Ihn zu empfangen. O mein Gott, wie schade ist es, dass wir nicht durchdrungen sind von Deiner
heiligen Gegenwart! … Unser Glück ist zu groß; nein, nein, niemals werden wir es fassen. Wenn ihr
an einer Kirche vorübergeht, tretet ein, um unseren Herrn zu grüßen. Könnte man an der Tür eines
Freundes vorbeigehen, ohne ihm guten Tag zu sagen? Wenn ihr nachts erwacht, versetzt euch rasch im Geist
vor den Tabernakel. Was die Nachtwachen angeht, so verbrachte ich einen guten Teil der Nächte in der
Kirche. „Beschwert“ euch vor den Türen des Tabernakels, anstatt in den Zeitungen Lärm zu machen.
Nein, Elijahu, die Konzilsböcke haben ein Abo, das ist billiger, denn die Steuern bröckeln und die Böcke
werden immer älter, also die Zeit läuft ab, darum durch, was durch geht.
Jaja, der gute alte Pfarrer von Ars… …der war halt tatsächlich kein Machertyp, mit Stecherqualitäten,
der wie unsere Priester und Bischöfe heute sich auch schon mal einen Strichjungen ins Pfarrhaus kommen
lässt! Das ist natürlich gleich unsympathisch, und da schlägt er zu, unbarmherzig, der Arschlochstempel
der altliberalen Bankrottpastörs.
Jean Marie Vianney, Hl. Pfarrers von Ars Seine Priesterweihe wäre fast gescheitert, da er mehrfach die
Lateinprüfung nicht bestand: „Doch man gab ihm nochmals eine Chance – weil er so fromm war.“ Der liebe
Gott wird einem reuigen Sünder rascher verzeihen, als eine Mutter ihr Kind aus dem Feuer zieht. Wenn
der Sünder sich noch mehr verirrt, hört dieser liebevolle Vater nicht auf, ihn mit seiner Gnade zu verfolgen.
Welche Güte Gottes! Sein gütiges Herz ist ein Meer an Barmherzigkeit; welch großer Sünder wir darum
auch sein mögen, verzweifeln wir nicht an unserem Heil. Es ist so leicht, sich zu retten! Der liebe Gott
drängt euch, er verfolgt euch überallhin… seit dem ihr ihn verlassen habt. Unsere Fehler sind Sandkörner
neben dem großen Berg der Erbarmungen Gottes. Der liebe Gott weiß alles. Im voraus weiß er, dass ihr,
nachdem ihr gebeichtet habt, neuerlich sündigen werdet. Dennoch verzeiht er euch. Welche Liebe hat unser
Gott! Er geht so weit, absichtlich die Zukunft zu vergessen, um uns zu verzeihen. Wenn man beichten geht,
muss man verstehen, was man tun wird. Man kann sagen, dass man unseren Herrn vom Kreuz herunternehmen
wird. „Wäre auch eure Seele schwarz wie Kohle, rot wie Scharlach – durch die Lossprechung werde ich sie
weiß machen wie Schnee.“ Der Priester wird Mitleid mit uns haben, wird mit uns weinen… Wie viele Seelen
können wir durch unsre Gebete bekehren… Derjenige, der eine Seele der Hölle entreißt, rettet diese
Seele – und die eigene dazu.
Oblinger sollte sich laisieren lassen! Er ist ein Schande für den Klerus! „Jean-Marie Vianney war kein
Manager-Typ, kein Mann der Gremien oder »Mann des Dialogs« mit den verschiedenen Gruppen.“ Ganz genau
in der Nachfolge Jesu Christi! Solche Priester nach dem Herzen Jesu Christi braucht die Welt 2009 ganz
dringend! Hw. Vianney betete lange vor dem Tabernakel, feierte täglich ehrfürchtig die lateinische Messe
und verbrachte bis zu vierzehn Stunden täglich im Beichtstuhl. Wo sind die V-II-Kleriker, die dem Hlg.
Pfr. von Ars nachfolgen??? B-XVI ist ganz klarer Verfolger der V-II-Häresien und des Relativismus.
Die Beichte ist eine rein menschliche Erfindung Man kann es drehen und wenden wie man will und kommt an
der Tatsache nicht vorbei, daß die Beichte nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat und eine rein
menschliche Erfindung ist. Jesus hat bekanntlich auch nie ein Ritual für die Sündenvergebung genannt
oder vorgeschrieben. Weil die Beichte nicht mit Jesus und dem Evangelium zu begründen ist, hat sie, sogar
verständlicherweise, nach dem Konzil auch sehr an Bedeutung verloren. Bei selbst denkenden und sich selbst
informierenden Christen wird sie auch in Zukunft nicht mehr einzuführen sein, sondern zu Recht, immer
bedeutungsloser werden. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@ solagratia: die Weihe Die Weihe ist natürlich die „conditio sine qua non“ zumindest der Eucharistie
und der Beichte. Das hat ebenso natürlich nichts mit „Unmündigkeit“ zu tun sondern mit dem NT selbst(Jo
20, 22-23, Lk 22,19 etc.). Das Vorgehen Jesu läßt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. In der
katholischen Kirche wird dieses Procedere zur Bischofs- und Priesterweihe verwendet. Ist das für Sie
„schamanenhafter Unfug“, so bezichtigen Sie indirekt Jesus Christus selbst des Schamanentums, da Er so
verfahren ist (das Anhauchen über den Jüngern, der Empfang des Heiligen Geistes, die Ermächtigung,
Sünden zu vergeben oder nicht zu vergeben, etc). Als „mündiger“ Christ lutherischer Konfession machen
Sie wahrlich keine gute Figur an dieser Stelle. Als letzte ironische Pointe könnte man darauf hinweisen,
daß Jesus dem Vater dafür dankt, daß er die Geheimnisse des Himmelreiches nicht den Gelehrten und Mächtigen
sondern den Unmündigen geoffenbart hat. In diesem Sinne soll jeder katholische Christ stolz darauf sein,
als evangelisch „unmündig“ bezeichnet zu werden und die ach so gepriesene aufklärerische Mündigkeit
denjenigen zu überlassen, die aus dem Werk Jesu ein Menschenswerk menschlichen Maßes gemacht haben.
Passgenau Die Beschreibung des von mir hochgeschätzten Geistlichen und Literaturwissenschaftlers Hw.
Oblinger passt genau. Bei genauer Beobachtung kann man sehen, dass das Jahr der Priester in Deutschland
unkenntlich gemacht wird bzw. das man anstatt Sakramentenpastoral die Beliebigkeit einfach fortsetzt.
Hauptsache der Protestant wird nicht mit der Wahrheit konfrontiert!
@ Ansgar / solagratia Ich danke Ihnen, Ansgar, für Ihre Unterstützung. In der Tat ist es in den lutherischen
Kirchen umstritten, ob die Beichte als Sakrament bewertet werden kann oder nicht. Aus einer angeblichen
„sakramentalischen Inflation“ sind wir also bei den Lutheranern zu einem „sakramentalischen Hungersnot“
angelangt. Wobei, ob es überhaupt von „Sakramenten“ im echten Simme bei den Protestanten (einschließlich
Lutheranern) die Rede sein kann, würde ich bestreiten. Warum? Keine protestantische Glaubensgemeinschaft
kann die apostolische Sukzession (im echten, nicht im symbolischen Sinne) vorweisen. Ohne apostolische
Sukzession, aber, gibt es kein geweihtes Priestertum. Ohne geweihtes Priestertum gibt es aber keine Eucharistie
und, in der Norm, keine Sündenvergebung (20,22-23), also keine Beichte, welcher Art auch immer. Protestantische
Prediger, Pastoren, oder wie sie sich auch nennen mögen, sind keine geweihten Priester, Stola hin oder
Stola her. Ihre Bischöfe stammen nicht aus der direkten Nachfolge der Apostel: ihre „Weihe“ hat daher
keine sakramentale Bedeutung, sondern lediglich eine symbolische. Dies gilt auch für die Anglikaner,
wie Papst Leo XIII zum Chagrin derselben feststellen musste.
@ Confitür Es heißt: „carrus navalis“. Beteiligen Sie sich fürderhin nur noch am Gespräch, wenn Sie
von etwas Ahnung haben. Das bedeutet in der Konsequenz: schweigen Sie.
Man darf nicht eine Botschaft behalten Sondern die Botschaft muss durch die Zeiten getragen werden und
vor den Antichristen die jede Zeit nunmal hat beschützt werden. Ich verstehe schon was sie meinen, sicherlioch
hat jede Zeit ganz besondere herausforderungen, aber Christus bleibt wenigstens seit sener Auferstehung
der selbe.
@lycos Wortspielchen Das sind nur Wortspielchen Deinerseits. Nimm doch mal zu dem Vergleich Stellung und
las die Anspielung auf das Schlauchzitat Christi weg.
Was springen Sie… … dem Herrn solagratia auch noch fraternisierend zur Seite, Herr Confiteor? Ich
muß sie väterlich belehren: Die Kirchenähnlichen kennen zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl. Herr
Schlichtling solagratia behauptete, die Beichte gehörte dazu. Da das ganze mit schlaumeierndem Ton geschah,
wirkt es um so peinlicher. Und Sie? Was machen Sie? Sie kommen auch noch herbeigeeiert, bezeichnen den
fetten Doktor Luther als katholisch, schwafeln irgendwas von protestantischer Beichte, wichtige Rolle.
Und setzen sich damit neben dem Schlichtling ins Narrenschiff.
Ansgar: Nach Luther spielt die Buße (=Beichte) innerhalb seiner Theologie eine wichtige Rolle. Luther
war katholisch und hat der Buße als Sakrament im Großen Katechismus ein beachtliches Kapitel gewidmet.
Noch heute gibt es vor jeder Abendmahlsfeier die allgemeine Beichte bei den Protestanten… Ihnen die
Beichte abzusprechen, ist unkorrekt…! Wer geht von den Katholiken denn noch zur Beichte, in den finstrigen
Beichtstuhl, der eher als Barausstattungs-Gegenstand findet… Besonders die barocken Beichtstühle…
@ solagratia Bevor Sie in ziemlich stotterigem Duktus den getreuen Herrn newstube belehren, sollten Sie
es vermeiden, sich lächerlich zu machen. Die von der kirchenähnlichen Gemeinschaft, vulgo Protestanten,
kastrierten den christlichen Glauben auf zwei Sakramente. Die Beichte gehört nicht dazu, Schlichtling.
@ Gunsenum soll man nicht weder alten Wein in neue Schläuche als auch neuen Wein in alöte Schläuche
füllen? Damals meinte Jesus das wohl im Bezug auf Juden (alt) und Christentum (neu) heute aber Christentum
(mittlerweile alt) und Allerlösung/christlich angehauchte Esoterik (neu)
Zumindest erwarte ich heute einen schönen Bericht über den schönen g…len CSD in HH hier imkreuz.net-Forum.
Der muss toll gewesen sein. Aber der Bericht kommt nach einer ausgiebigen Schamfrist erst wieder Monate
nach dem Ereignis…!
Wo steht… … in der Bibel etwas – und zwar eindeutig – von einer Ohrbeichte? Habe ich diesen Jesusbefehl
bisher überlesen? P.S. Kommt heute noch ein Homo-Artikel? Wenn nein, warum nicht?
@ wolfgang e.: joberens Danke für die Anmerkung. Es ist ja traurig, daß solche Menschen sich gerade
als „denkende“ bezeichnen, wobei sie offensichtlich noch nicht entdeckt haben, daß das Denken sich in
logischen Prozessen vollzieht. Traurig auch, daß sie sich als „Katholiken“ bezeichnen, als ihr Denken
und Fühlen bereits völlig protestantisch geworden sind. Die katholische Kirche kann auf solche „Katholiken“
gut verzichten. Hygienisch, wäre dies auch die sauberste Lösung für die „noch nicht infizierten“ katholische
Christen.
#29 solagratia † 13:59:23 | Montag, 10. August 2009
Newtube: Wo haben Sie denn diese „protestantische Auffassung“ ausgegraben? Das ist doch dummes Zeug. Darf
ich Ihnen mitteilen, dass Beichte und Abendmahl bei uns Lutheranern eines von nur zwei – und nicht inflationär
willkürlichen sieben – Sakramenten ist? Und bis auf die „Weihe“, die wir als schamanischen Unfug ablehnen,
(die aber natürlich für die unmündigen Katholiken das allerwichtigste ist, schon klar) würden wir
Ihnen auch bei der Beschreibung der Person, die die Beichte abnimmt, zustimmen.
#28 wolfgang e. 13:54:19 | Montag, 10. August 2009
@ newtube Leider war mit joberens noch nie eine Diskussion möglich. viele haben es schon probiert. Er
ist so einfach wie ein Felsbrocken… Völlig erstarrt in seine immer gleichen Formeln (die, nach seiner
eigenen Aussage, nicht begründet werden müssen…).
@joberens Anstatt in die ewige Wiederholung des Gleichen zu verfallen, schauen Sie sich doch das NT an
und versuchen Sie doch, meine Frage zu beantworten. Wenn Sie „katholisch“ sind, so ist das Neue Testament
für Sie maßgeblich, oder? Wenn Sie ein denkender Mensch sind, so soll es nicht zu schwer sein, ein Paar
logische Schritte zu vollziehen. Es bleibt nur die „Einfachheit“ – dazu fällt mir nichts ein, außer
dem, was ich bereits gesagt habe. Das Festhalten an das evident Falche ist jedoch kein Zeichen von Einfachheit
sondern ehen von „Schlichtheit“ und Starrköpfigkeit.
@lycos Sie verstehen mich miß… Nicht der Wein muss ständig erneuert werden, sondern der Schlauch!
Schauensemal, es ist nunmal leider so, dass sich Umstände und Umfelder ständig ändern und erneuern.
eine Botschaft, ein Kern darf uns soll ruhig immer konstant bleiben, aber der Handlungsrahmen, der muss
sich anpassen. sonst wird er zur stetig weiterverfallenden Ruine!
Beichte, menschliche Erfindung Dennoch, die Beichte ist rein menschliche Erfindung und inwieweit Gott
dieser vermeintlichen Sündenvergebung zustimmt, dürfte auch nur er wissen. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
@ joberens: die Beichte Erlauben Sie mir, sehr geehrter „einfacher“ Katholik, Ihnen zu widersprechen.
In Johannes, 20,22-23 liest man, daß der auferstandene Jesu bei verschlossenen Türen zu seinen aufgeschrekten
Jünger kam und sagte: „Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine
Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede
sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte
er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie
vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ Könnten Sie mir nun sagen, wie die
Jünger einem die Sünden vergeben oder die Vergebung verweigern sollen, wenn derjenige seine Sünden
den Jüngern nicht beichtet? Aus dem Text ergibt sich auch, daß der Herr die Vergebung von Sünden in
die Hände von Menschen stellt, die den Heiligen Geist empfangen haben und zu dieser Vergebung ermächtigt
wurden, also geweihten Personen. Es gibt keinen Text im NT, der die protestantische Auffassung der Vergebung
von Sünden als eines individuellen Vorgangs zwischen Mensch und Gott, ohne die Mittlerschaft des Priesters,
im Regelfall, stützt. Bei den frühen Christen war es sogar üblich, die eigenen Sünden nicht nur dem
Bischof sondern der ganzen versammelten Gemeinde laut preiszugeben. Fazit: Man darf als Katholik „Einfachheit“
nicht mit „Ignoranz“ verwechseln.
Die Beichte und der Teufel „Hast du eine gute Beichte abgelegt, so hast du den Teufel angekettet.“ Hl.Pfarrer
von Ars, Katechesen, Verlag Rex Regum Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich
der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu
ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung
verweigert, dem ist sie verweigert. (Joh 20,21-23) Jesus Christus zu Petrus:Ich werde dir die Schlüssel
des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was
du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. (Mt 16,19) Jesus Christus zu seinen Jüngern:
Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und
alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. (Mt 18,18)
Ich war auch einmal eine Blechdose. newtube: @ Paulaner: o je!… Wenn schon ad personam, dann ordentlich. Haben Sie auch was zur katholischen Kampfrhetorik im Köcher? Das Kreuz tritt immer klarer als Zeichen
des Widerspruchs hervor und als Unterscheidung der Geister. Das Kreuz ist nicht das Zeichen des Widerspruchs
sondern das Zeichen Satans, das Christus besiegt, überwunden hat. Die Theologen und die Priesterkaste
haben es bloß okkupiert für ihre schmierigen Zwecke zur Volksverblödung.
Die Beichte, reines Menschenwerk Wir sollten zu bedenken versuchen, daß Jesus nie eine Beichte gewollt
oder eingesetzt hat. Dies ist ganz allein eine menschliche Erfindung und so sollte man die Beichte auch
sehen und werten. Sie dürfte so auch zur Sündenvergebung sie nicht unbedingt sein. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik
@ Paulaner: o je!… Guter Mann, sind Sie wieder da? Wer kümmert sich um die Kühe im Stall, während
Sie mit der üblichen Inkompetenz und verbaler Inkontinenz durch die threads „sailen“? „Supermartkatholiken“
habe ich aus einem Leserkommentar in der FAZ entnommen. Paulaner, bleiben Sie bei Ihren Hopfen und seien
Sie getrost: ich werde Sie nicht zu einem Religionskurs zur katholischen Religion verdonnern! Ist das
nicht was?!
Die Beichte und die Verdammten „Geht, fragt die Verdammten, welche in der Hölle brennen, alle werden
euch antworten, daß sie deshalb verworfen sind, weil sie ihre Zuflucht nicht zu diesem Sakramente genommen,
oder weil sie dasselbe entweiht haben.“ Hl.Pfarrer von Ars, Katechesen, Verlag Rex Regum
Vielleicht habe ich was falsch verstanden… Der Heilige Pfarrer von Ars hat in Armut gelebt, konnte schlecht
Latein, war gewiss nicht in Samt und Seide gekleidet und hat sich in Liebe für die Menschen geopfert.
Wo sind hier irgendwelche Parallelen zu dem, was hier ständig verbreitet wird. Oder hieß der Heilige
Pfarrer von Ars am Ende gar nicht Jean-Marie Vianney, sondern „Joan Fernandez Krohn, Anhänger des französischen
Bischofs Marcel Lefebvre, (der versuchte) mit einem Bajonett ein weiteres Attentat auf den Papst zu verüben,
konnte jedoch von dessen Leibwächtern überwältigt werden. Der Attentäter begründete sein Handeln
mit der „Rettung“ der katholischen Kirche vor den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
Die meisten Pfarrer sind offenbar vor dem Tod Bischöfe geworden. colonius: Hl. Pfarrer von Ars Der Heilige
Pfarrer von Ars soll der einzige Pfarrer sein, der jemals heiliggesprochen wurde…? Das wäre mir aber
neu. Wenn es denn tatsächlich so wäre, wirft es ein bedenkliches Licht auf unseren Klerus.
Toller Beitrag über das Dilemma heutiger Priesterseminare! Danke für diesen ganz großartig formulierten
und höchst wahren Beitrag, da muss ich nix dazu kommentieren und kann ihn nur wärmstens an Herrn Gunsenum
und ähnlich vernebelte Schwarmgeister zum möglichst wiederholten Male zum Durchmeditieren empfehlen –
EINE WIRKLICH SEHR GUTE DARSTELLUNG DER SITUATION IM PRIESTERJAHR !!! Möge unserem bay. Hl. Vater ein
wirklich sehr, sehr langes Ponitfikat geschenkt sein, auf dass er alle diesbezüglichen Maßnahmen zur
Vereinigung mit der Piusbruderschaft und zur Heiligung der Kleriker ganz im Sinne des Hl. Pfarrers von
Ars durchsetzen kann BESONDERS gegen die Vat.II-Verblendeten Bischöfe in Europa !!! – Hl. Pfr. von Ars
bitte für Sie, auf dass diese Bischöfe und Generalvikare und Regenten endlich EINSICHT finden vor Gott
und dem Papst !!!
@lateiniheini: Heiligsprechungen Sie geben Ihre Meinung als Protestant zu katholischen Dingen, wie dem
Sinn der Heiligenverehrung, dem Wert des Sakramentes der Beichte als Versöhnung der Mitglieder der Gemeinde,
die, wie wir alle, Sünder sind, mit Gott (was könnte dies als „sich um die Gemeinde kümmern“ übertreffen?)
etc., wieder. Das ist Ihr gutes Recht. Keiner zwingt Sie dazu, ihr protestantisches Verständnis von Kirche
und Glauben aufzugeben und das katholische anzunehmen. Ein katholischer Christ wird Ihnen jedoch sagen
müssen, daß Ihre Behauptungen nur für Sie als selbstverständlich gelten, nicht für ihn. Eine vertieftes
Verständnis dessen, was sie irrtümlicherweise als Katholizismus betrachten, tut Not, wenn Sie Kompetenz
beanspruchen wollen.
oje, schon wieder (so) ein militanter, unmarianischer Kathole newtube: @ Das Ende der Heuchelei Woher
haben Sie denn den „Supermarktkatholiken“, newtube? Bleiben Sie wenigsten MIR mit Ihrer Kampfrhetorik
GESTOHLEN!
@ Das Ende der Heuchelei Das Kreuz tritt immer klarer als Zeichen des Widerspruchs hervor und als Unterscheidung
der Geister. Das ist schmerzhaft für Manche, die sich dabei wohl fühlten, als erklärte Feinde des Evangeliums
in unserer medialen Welt nur Nettigkeiten für Christentum und Kirche übrig hatten. Nun ist die Maske
gefallen und es wird mit offenem Visier gekämpft. Wie Kierkegaard sagen würde: „Entweder, oder.“ Das
ist zu begrüßen. Man weiß zumindest, mit wem man es zu tun hat. Der Papst, seinem Amt als oberstem
Lehrer und Hirte der Kirche gemäß, arbeitet für die Vertiefung des katholischen Glaubens, für die
Wiederbelebung einer individuellen Existenz aus dem Glauben und aus den Sakramenten unter den katholischen
Christen, eine Schärfung des Profils der Kirche als mystischen Leibes Christi (und nicht als Agentur
für Kulturelles und Soziales), eine Schärfung von Werten, die nicht die Werten der „Welt“ sind, als
Sammelbegriff all dessen, was das Evangelium ablehnt. Die Zeiten lauer Christen, die zwischen allen Stühlen
sitzen und allen Recht machen wollen, oder der sog. „Supermarktkatholiken“, die aus der christlichen Lehre
dies und jenes pflücken, was ihnen gefällt, und die Kirche nach ihrem Gefallen umgestalten wollen, sind
-Gott sei dank!- vorbei. Daher der Hass der Antagonisten und die Wut der angesprochenen Christen, die
nicht im Traum daran denken, die Bequemlichkeiten eines verwässerten Glaubens und Glaubenspraxis, die
sie als Gewinn von Vaticanum II irrtümlich betrachten, aufzugeben.
#7 lateiniheini 12:06:40 | Montag, 10. August 2009
Heiligsprechungen Inwieweit ich irgendjemanden verehre oder nicht, ob ich in irgendjemandem ein Vorbild
sehe oder nicht, hängt in keinster Weise davon ab, ob diese Person irgendwann mal von irgendeinem Papst
selig oder heilig gesprochen wurde! Und zu den 14 Stunden täglich im Beichtstuhl muss man bemerken und
die Frage stellen, wann denn der Pfarrer seine Gemeinde betreut haben mag? Ohne diesem Pfarrer zu nahe
treten zu wollen – er mag ein frommer Mann gewesen sein- solche Menschen sind absolut notwendig- aber
als Gemeindeseelsorger- ich weiß ett nitt!
Was sollen die offiziell verordneten Zugänge zum heiligen Pfarer von Ars? Auch wenn seine Rückständigkeit
oder Weltfremdheit macht ihn mir sympathisch. Klar doch, dass er nicht mehr Vorbild für den Priester
in heutiger Zeit sein kann. Trotzdem ist es gut, dass er zur Ehre der Altäre erhoben wurde. Und wenn
er nur die Funktion des erratischen Blocks ausfüllt, ist das eine hehre Aufgabe. Der Christ der Zukunft
wird Mystiker sein oder er wird nicht sein… Karl Rahner
Hl. Pfarrer von Ars Der Heilige Pfarrer von Ars soll der einzige Pfarrer sein, der jemals heiliggesprochen
wurde…? Das wäre mir aber neu. Wenn es denn tatsächlich so wäre, wirft es ein bedenkliches Licht
auf unseren Klerus.