Heilige
Es ist ihnen etwas klargeworden
Ein Augsburger Priester hat sich in der Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’ mit der Frage beschäftigt, warum die Papstfeinde gegenwärtig so aufgebracht sind und aus ihrer Deckung herausgehen.
Statue des heiligen Pfarrers von Ars
Statue des heiligen Pfarrers von Ars
© dcfdelacruz, CC
(kreuz.net) Papst Benedikt XVI. hat den Pfarrer von Ars als Vorbild der Priester präsentiert. Die Folge war ein „reflexartiger Aufschrei“ in der altliberalen Presse und antikirchlichen Front.

Das bemerkte Pfarrer Georg Alois Oblinger (42), der in der Diözese Augsburg als Pfarrer, Publizist und Religionslehrer tätig ist.

Hw. Oblinger kann das Gebrüll gegen den Heiligen verstehen: „Jean-Marie Vianney war kein Manager-Typ, kein Mann der Gremien oder »Mann des Dialogs« mit den verschiedenen Gruppen.“

Hw. Vianney betete lange vor dem Tabernakel, feierte täglich ehrfürchtig die lateinische Messe und verbrachte bis zu vierzehn Stunden täglich im Beichtstuhl.

„Dieser Mann, der schon zu Lebzeiten als rückständig galt, ist aber der einzige Pfarrer, der im Laufe der Kirchengeschichte jemals heilig gesprochen wurde“ – betont Hw. Oblinger.

Seine Priesterweihe wäre fast gescheitert, da er mehrfach die Lateinprüfung nicht bestand: „Doch man gab ihm nochmals eine Chance – weil er so fromm war.“

Pfarrer von Ars
Jean-Marie Vianney, der Heilige Pfarrer von ArsDie Küche des Pfarrhofs in ArsEine Statue des Heiligen von 1867

Hw. Oblinger weiß, daß diese Frömmigkeit den altliberalen Theologen und Kirchenfunktionären nicht paßt:

„Dem Papst wirft man vor, einem »extremen mystischen Klerikalismus des 19. Jahrhunderts« anzuhangen.“

Diesen Vorwurf findet Hw. Oblinger nicht nur in Medien wie ‘Spiegel’ und ‘Süddeutsche Zeitung’, „deren antikirchliche Haltung allgemein bekannt ist.“

Er zitiert auch die ‘Deutsche Presseagentur’. Diese erklärte, daß Hw. Vianney mit dem Gründer der Piusbruderschaft und dem gegenwärtigen Papst angeblich die – zugegebenermassen wirre – Vorstellung geteilt habe, daß „menschliche Vernunft sündig ist und mit Hilfe des Priesters gereinigt werden“ müsse.

Angesichts solcher Konstruktionen stellt Hw. Oblinger fest, daß in der deutschen Presselandschaft eine „Demaskierung“ eingesetzt hat:

„Wer sich bisher nur gegen vermeintliche Extreme wie die Piusbruderschaft wandte, attackiert mittlerweile offen den Papst, die kanonisierten Heiligen und die gesamte bisherige Lehre der Kirche.“

Hw. Oblinger fragt auch nach den Gründen, warum die Papstfeinde so aufgebracht sind und aus ihrer Deckung herausgehen.

Seine Antwort: „Wahrscheinlich ist ihnen klargeworden, daß dieser Papst eine Kurskorrektur eingeschlagen hat.“

„Das priesterliche Amtsverständnis und die sakramentale Struktur der Kirche sind hierbei zentrale Punkte, um das katholische Profil zu schärfen und das Übernatürliche wieder in den Fokus der Gesellschaft zu rücken.“
      
82 Lesermeinungen
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#83   Zölibat 2008   20:30:53 | Freitag, 14. August 2009
sehr bedenklich
finde ich aber doch, dass man jetzt den hl. pfarrer so hoch hält, aber auf der anderen seite er heute nicht die geringste möglichkeit hätte priester zu werden.
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#82   Jörg Guttenberger, Köln   17:01:09 | Donnerstag, 13. August 2009
Paulaner: Liturgie
das trifft so nicht zu.
Wieso kommen Sie schon wieder auf das Jahr 300? Dieses Jahr wird gerne von Brosseder und anderen Irrlehrern als Beginn der apostolischen Sukzession angesetzt.
Die christliche Liturgie geht eben nicht auf heidnische Kulte, sondern auf den jüdischen Tempelkult zurück. Rauchopfer hat es dort bekanntlich gegeben, die Tempelgottesdienste wurden so gut wie ausschließlich gesungen, genauo, wie Liturgien und Stundengebet der Ostkirchen noch heute.
Die rezitierte Liturgie ist eine westliche Erfindung, das gemeinsame Sprechen liturgischer Texte durch die Gemeinde stammt aus dem 18. Jahrhundert.
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#81   Paulaner †   10:53:36 | Donnerstag, 13. August 2009
Wäre Paulus nicht gewesen, dann wäre das Christentum sang und klanglos versickert.
Jörg Guttenberger, Köln: Paulaner: Paulus
Was hat Paulinismus mit dem Christentum zu tun? Sind Sie Ideologiefan?
Wir, (=unsere Kirche) verdanken ALLES dem Hl. Paulus! Nicht einmal ein Johannesevangelium gäbe es ohne Paulus.
Was haben die von Ihnen erwähnten heidnischen Vorbilder mit dem christlichen Priestertum zu tun?
Die Heilige Messe ist ein URALTER Opferritus mit einer Adaption des Abendmahls. Hat es beim Abendmahl etwa Weihrauch gegeben? Gesang, einen Kirchturm, Glöckchen?
Nur die Scheinheiligen unter den Theologen weisen das entrüstet von sich, die Universelleren verstehen die Zusammenhänge: Gott ist für die ganze Welt da, nicht nur für die römisch katholische Kirche seit 300 n.Chr!
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#80   Jörg Guttenberger, Köln   10:32:11 | Donnerstag, 13. August 2009
Paulaner: Paulus
Was hat Paulinismus mit dem Christentum zu tun? Sind Sie Ideologiefan?
Was haben die von Ihnen erwähnten heidnischen Vorbilder mit dem christlichen Priestertum zu tun?
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#79   Paulaner †   09:49:31 | Donnerstag, 13. August 2009
Nichts kann einen Christen daran hindern, sein Christentum als Paulinismus zu verstehen.
Jörg Guttenberger, Köln: Paulaner: Priester
… Auch Paulus bezeichnet sich an einer Stelle als Mitältester. In 1 Tim 5,17 ist von Ältesten die Rede, die als Vorsteher walten.
>:) Nichts kann einen Christen daran hindern, sein Christentum als Paulinismus zu verstehen.
:-D
Ich dagegen verstehe es als Episode in der göttlichen (Menschen)entwicklung.
„presbyterion“ = Rat, presbeuo = älter werden, ehrwürdig sein.
Priester hat es schon gegeben lang vor den griechischen Hirten und späteren Faulenzern und Philosophen und ich habe ihre Funktion als devote, irdische Boten zu den Göttern ausgiebig beschrieben.
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#78   Jörg Guttenberger, Köln   09:34:10 | Donnerstag, 13. August 2009
Paulaner: Priester
Der Priester versteht sich nicht als Dorfältester, sondern als Gemeindeältester. Hiermitz ist natürlih die Gemeinde des Herrn gemeint. Auch Paulus bezeichnet sich an einer Stelle als Mitältester. In 1 Tim 5,17 ist von Ältesten die Rede, die als Vorsteher walten.
Bitte, nehmen Sie ein griechisches Wörterbuch und schauen unter „presbyterion“ = Rat, presbeuo = älter werden, ehrwürdig sein.
Sie wollen immer wieder auf prähistorische Bilder zurück. Der Tempelkult, auf den der christliche Kult zurückgeht, ist aber nicht prähistorisch.
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#77   wassers   18:29:10 | Mittwoch, 12. August 2009
Nein, Paulaner, in München
schenkt so ein Vogel Bier aus, Hefeweißbier Marke „Paulaner“.
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#76   Paulaner †   18:25:28 | Mittwoch, 12. August 2009
Der Priester versteht sich nicht als Dorfältester.
Jörg Guttenberger, Köln: Paulaner: Priester
Das wäre der Bürgermeister. Dazu passt der evangelische Pastor noch eher, obwohl er den falschen Namen hat.
Nein, das habe ich an anderer Stelle beschrieben: der Priester vollführt Opferrituale mit Rauch etc. im Tempel nach dem prähistorischen Vorbild.
Da es keine Götter auf Erden mehr gibt, von denen sie Nachrichten übermitteln, erzählen die Priester Geschichten aus Büchern, die sie „Wort Gottes“ nennen. Das ist gut so! Dummerweise faseln sie dabei aber um den Brei herum und schmücken nach Zeitgeist aus. Noch dümmer, lassen sie diese urpriesterliche Tätigkeit von Laien ausführen.
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#75   Jörg Guttenberger, Köln   17:48:25 | Mittwoch, 12. August 2009
Paulaner: Priester
Daß es auch eine griechischenSprache gibt, hat sich bis zu Ihnen wohl noch nicht herumgesprochen. Denn „Priester“ kommt aus dem griechischen „presbyteros“, und das heißt Ältester! Daher in der evangelischen Kirche das Presbyterium.
Das heidnische Priestertum hat nicht Pate gestanden, auch haben die biblischen Autoren nicht bei den Heiden abgekupfert.
Daß die Hochreligionen in wesentlichen Aussagen übereinstimmen, ist eine andere Sache.
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#74   Paulaner †   11:46:52 | Mittwoch, 12. August 2009
bin ich Ihnen etwa lästig?
hieronymus333: Paulaner
Von den antiken Sprachen, von Philosophie und Theologie keine Ahnung, aber ständig quatschen.
>:) Es freut mich sehr, dass ich wenigstens einem der Gockel lästig bin, die Schuld an der verfahrenen Situation haben.
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#73   hieronymus333   11:37:07 | Mittwoch, 12. August 2009
Paulaner
Von den antiken Sprachen, von Philosophie und Theologie keine Ahnung, aber ständig quatschen. Die katholische Kirche ist kein demokratischer Debatierclub, wo man sich, wie gewohnt, am Dümmsten und Faulsten ausrichtet, sondern man bezieht sich auf die Wahrheit.
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#72   Paulaner †   10:56:18 | Mittwoch, 12. August 2009
Bei mir fängt die Prähistorie vor 12.000 Jahren und noch früher an.
Jörg Guttenberger, Köln: Paulaner: Priester
Welche Priester berufen sich auf Prähistorik? Oder fängt bei Ihnen die Historie erst im Jahre 300 an?
Es gibt „Wissenschaftler“, die sich über das Christentum lustig machen, es es wäre vom Ägyptischen Totenbuch abgeschrieben worden.
Dass beide von derselben Quelle stammen könnten, kommt einem „Wissenschaftler“ nicht in den Sinn. Und wenn es nur die Veden wären, wissenschaftlich wenigstens.
:-D
Ex oriente lux sozusagen.
Ach ja, übrigens, Priester heißt sacerdos auf lateinisch, nicht irgendwas an den Haaren herbeigezogenes mit „Ältester“.
Die Priester im Altertum waren jene Erdenmenschen, die die Würde, Weihe und Erlaubnis hatten, hinauf zu den Götterburgen (auf den Bergen, zB. Olymp, Sinai…) zu steigen, um Gesetze zu empfangen.
Dort oben durften sie allerdings auch die Erstgeborenen jedes neuen Königs vorstellen und wenn der nicht würdig war, dann kam er nicht zurück – was sich mit der Zeit, als keine Götterburgen mehr auf den Bergen waren, zum Feueropfer der Priester gewandelt hat: das Priestergesindel hat bereits über die Könige geherrscht!
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#71   newtube   17:07:41 | Dienstag, 11. August 2009
@ Leo Miles: „Vernunft“
Die „Vernunft“, worüber sämtliche Säkularisten, in E
ideologisch und politisch von den Linken, Grünen, Liberalen, etc. angeführt, schwärmen, ist die abstrakte
Vernunft der Aufklärung, die schon die Französische
Revolution, ihre Jakobiner, denTerreur der „Reinen“ geboren hatte. Notre Dame wurde zum Tempel
der Göttin „Vernunft“ umfunktioniert, der die Guillotine
ihre blutigen Opfer darbrachte. Abstrakte Vernunft bedeutet, ein Menschenvermögen von sämtlichen
übrigen Dimensionen des Menschen zu trennen und
zu verselbstständigen – ein „Monstrum“ also, das sich schließlich gegen den Menschen selbst wendet und zu dessen Selsbtverstümmelung führt. Die radikale Wiederlegung dieser Art von Vernunft und des Selbstverständnisses der von ihr geprägten Gesellschaften war der II. Weltkrieg.
Nach dem Krieg fragten sich Intellektuelle, ob es dies
sei, was eine Zivilisation der Vernunft zu gebären
vermochte. Der europäische Existentialismus war die
Antwort auf diese Frage.
Der Krieg ist längst vergessen und eine Generation
ist herangewachsen, die, trunken an der eigenen
Freiheit, nichts über und neben sich duldet. Wegen ihrer ideologischen Prägung ist sie von Blindheit geschlagen
nicht nur über Gott und die unsichtbare Welt, sondern über ihr eigenes Menschsein, dessen unwandelbare Struktur und Gesetzmäßigkeiten. Orientierungslosigkeit, sittlicher Verfall, unaussprechliche Verbrechen wie die Tötung von Millionen Kindern im Mutterleib, sind die Folgen, worauf Sie dankenswerterweise hinweisen.
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#70   Jörg Guttenberger, Köln   14:50:52 | Dienstag, 11. August 2009
Paulaner: Priester
Zum Ihrem unsinnige bezug auf das Jahr 300 habe ich bereits Stellungn genommen.
Welche bischöflichen Funktionen sind denn auf Diakone delegiert worden?
Welche Priester berufen sich auf Prähistorik? Oder fängt bei Ihnen die Historie erst im Jahre 300 an?
Diakon: Die Segnungsvollmacht für Diakone gibt es ausschließlich im Westen, eingesetzt durch einen Papst Hypolt: „Wenn ein Bischof anwesend ist, spende er den Segen, wenn kein Bischof anwesend ist, spende der Priester den Wegen, ist auch kein Priester anwesend, spende der Diakon den Segen“.
In der byzantinischen Tradition darf kein Diakon segnen.
Die Myronsalbung (Firmung) darf in der byzantinischen Tradition jeder Priester spenden, im Westen ist sie grundsätzlich dem Bischof vorbehalten, der jedoch delegieren darf.
Eine presbyterale Sukzession hat er kurzzeitig im Mittelalter (nur im Westren) gegeben, als nach dem Wormser Konkordat 1122 die Äbte pontifikale Privilegien bekamen und zum Teil auch Priester weihen durften. Hier hat Rom aber rasch wieder zurückgerudert.
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#69   Paulaner †   14:21:27 | Dienstag, 11. August 2009
ich warte noch ein paar Stunden, vielleicht hat wer eine Antwort ohne Beleidigung parat.
Natürlich ist ein Bischof auch ein Priester, das ist seit ca. 300 n.Chr. eine Funktion, die er teilweise an die/seine Priester delegiert hat. Diakone sind aufgewertet worden mit priesterlichen Funktionen, die eigentlich nur Bischöfen zustanden und die aus der Prähistorie abgeleitet und abgewandelt worden sind.
Wenn Katholiken die Kontinuität mit der Prähistorie als Degradierung empfinden, andererseits aber ständig auf ihre Tradition pochen, dann haben sie eins an der Klatsche.
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#68   l'alleanzadifensivaperlaverità   13:31:23 | Dienstag, 11. August 2009
Segensreich wirkende Apostolische Pönitentiarie
Allen Katholiken sei wärmstens empfohlen das Dekret der Apostolischen Pönitentiarie „URBIS ET ORBIS“ hinsichtlich der Ablässe im Priester-Jahr! Siehe: www.vatican.va/…-anno-sacerd_ge.html
Hier sieht man, mit welcher Sorgfalt, wie gut durchdacht und mit viel Liebe zu den unsterblichen Seelen die Apostolische Pönitentiarie arbeitet!
Ganz im Sinn des Guten Hirten JESUS CHRISTUS, Seiner hl.Kirche, des hl.Pfarrers von Ars und all derer, die im Herzen katholisch sind!
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#67   Jörg Guttenberger, Köln   11:52:38 | Dienstag, 11. August 2009
Newtube -Paulaner – Orlando
Newtube: Herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Den Sprachgebauch in anderen Ländern kenne ich leider nicht, es ergibt sich dort die Frage, inwieweit der Einfluß der Ideologien ab dem 19. Jahrhundert eine Abgrenzung erfordert.
Wir in Deutschland sind durch unsere Geschichte ein gebranntes Kind, daß der selbständig Denkende sich möglichst klar von jeder Ideologie abgrenzt. Absolut unnachvollziehbar ist, daß, nachdem zwei Ideologien (braun und rot) den Karren in den Sand gefahren haben, ein Großteil er Bevölkerung erneut einer Ideologie (der von 1968) auf den Leim geht, die m. W. in den USA abgelehnt wird.
Paulander: Die Priesterweihe kommt in den vier Evangelien, tatsächlich nicht vor, wohl aber in der Apostelbeschichte die Weitergabe der apostolischen Vollmacht durch Handauflegung. Priester kommt von Presbyter, also Ältester. Darüber standen schon damals die Aufseher, in ihrer Funkton den heutigen Bischöfen entsprechend, aus deren griechischer Bezeichnung das Wort abgeleitet ist.
Auch Paulus bezeichnet sich zuweilen als „Mitältester“,
der Sprachgebrauch unterscheidet damals noch nicht genau, erst seit etwa 250 steht fest, wer Weihevollmacht weiter geben darf.
Die Weitergabe der apostolischen Vollmacht durch Handauflegung ist der jüdischen Praxis entnommen und daher nicht, wie manche heutige Irrlehrer behaupten, erst um 300 entstanden.
Orlando: wenn solche Zusammenhänge die Möglichkeiten Ihrer geistigen Ressourcen überschreiten, sollten Sie sich lieber in Schweigen üben.
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#66   hieronymus333   11:46:34 | Dienstag, 11. August 2009
Paulaner, wenn Ihnen ihre Mutter besser
die Verwendung von Verstand und Vernunft als den real existierenden Kommunismus beigebracht hätte, wüssten Sie, dass der Mensch im Hier und Jetzt lebt und nicht wie Gott frei ist von Raum und Zeit. Daher endet im Gegensatz zum Koran die Offenbarung GOttes nicht mit der Verschriftlichung des AT/ NT, sondern lebt in den nachfolgenden Generationen des Menschengeschlechts weiter. Andere Zeiten, andere Sitten (Ecclesia semper reformanda).
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#65   newtube   11:39:45 | Dienstag, 11. August 2009
@ Paulaner: Weihe
Der Bischof ist Priester im vollsten Sinne des Wortes.
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#64   Paulaner †   11:02:42 | Dienstag, 11. August 2009
Biblisch „kommt die Priesterweihe“ im NT gar nicht vor, nur Bischöfe.
newtube: @ solagratia: Die Weihe ist natürlich die „conditio sine qua non“ zumindest der Eucharistie und der Beichte.
Priester wurden anfangs aus dem damals noch selbstverständlichen Wissen aus der Vorgeschichte in der Bevölkerung („Schamanen“, „Druiden“) von Bischöfen geweiht, delegiert und mit seelsorglichen Funktionen versehen.
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#63   hieronymus333   10:11:32 | Dienstag, 11. August 2009
Wenn das die Priester sind,
die Augsburg hervorbringt, dann Gnade den Augsburgern Gott.
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#62   wickerl   08:51:49 | Dienstag, 11. August 2009
Aufschrei
Schönborns Weihbischof Turnovsky hat sich schon zu Wort gemeldet, dass man den Pfarrer von Ars nicht kopieren kann, weil man sich heute um das Wesentliche kümmern müsse, was für ihn offenbar nicht der Tabernakel ist.
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#61   newtube   00:52:50 | Dienstag, 11. August 2009
@ Jörg Guttenberger, Köln
Ich danke Ihnen für den Hinweis. Hier machen sich
kulturelle und sprachliche Unterschiede bemerkbar.
In den USA, woher ich stamme, existiert eine solche
Unterscheidung nicht. Webster’s lapidar: „catholicism“ –
„the faith, system and practice of the Catholic Church, esp. of the Roman Catholic Church“ (Webster’s Encyclopedic unabridged Dictionary).
Neulich ist ein erfolgreiches Buch erschienen, dem die Ehre einer Rezension im Times Literary Supplement zuteil wurde, verfasst von Ian Linden, das den Titel trägt
„Global Catholicism“. Es geht um die katholische Kirche in allen ihren Dimensionen. „Katholizität“ ist nun was anderes, und wird mit „catholicity“ im Englischen wiedergegeben als „the Roman Catholic Church, or its doctrines and usages“. Die verhängnisvolle Entscheidung der theologischen Kommission im II. Vat., die von P. Tromp, SJ vorgeschlagene Formulierung, nach der die Kirche Jesu Christi in der katholischen Kirche „subsistiert“,
anstatt „ist“, zu akzeptieren, hat vierzig Jahre vermeidbarer Verwirrung im Selbstverständnis der Weltkirche hervorgebracht, die man nun durch bisweilen abenteuerliche lexikalische Verrenkungen zu korrigieren versucht. Es wäre viel einfacher und stimmiger gewesen zu sagen, „die Kirche Christi ist die katholische Kirche richtig verstanden als mystischer Leib Christi“ (Pius XII als meistzitierter Autor im Vaticanum II). Die Erklärungen des Konzils dazu wären dann Selbstverständlichkeiten gewesen.
Aber das ist wiederum ein anderes Thema.
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#59   Stephanus   00:07:21 | Dienstag, 11. August 2009
Wie gut
das man einmal vom Mut seiner Mitmenschen erfährt, seien es nun Päpste, lebende oder verstorbene Seelsorger.
Der Hl. Pfarrer von Ars ist einer der Ecksteine im Bauwerk Jesu Christi, andem man sich immer die Knochen aufreiben kann, wenn man zu tölpelhaft ist im Umgang mit den allerheiligsten Dingen.
So gesehen ein Weckruf hier auf kreuz-net.
Danke dafür!
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#58   Leo Miles   22:29:02 | Montag, 10. August 2009
„menschliche Vernunft“
Die irren Gutmenschen wollen doch wohl nicht wirklich diesen Müllhaufen, den sie hier in den letzten 300 Jahren aufgetürmt haben, als menschliche Vernunft verkaufen?
Es ist also vernünftig, ganze Völker abzutreiben und die gewachsene Hochkultur einzureißen? Was für ein perverses Verständnis von Vernunft haben die eigentlich?
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#57   Amanda   22:20:58 | Montag, 10. August 2009
Au weia!
Josef Berens zieht mal wieder gegen das Bußsakrament zu Felde… Himmel, hilf!
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#56   vonHerzmanovsky-Orlando   22:18:08 | Montag, 10. August 2009
@Jörg Guttenberger
Sie schreiben positiv über den Katjolizismus, setzen ihn also mit der r.-k. Kirche gleich. In Wirklichkeit ist der Katholizismus aber die im 19.(!) Jahrhundert entsandene ideologische Ausgabe der Katholizität, die auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurückgeht: „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“, also nicht die katholizistische Kirche.
Du wirst schon wissen, warum du dir so einen Unsinn vorlügst!
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#55   Jörg Guttenberger, Köln   22:15:35 | Montag, 10. August 2009
newtube: Herzlichen Dank
für Ihre kompetenten Stellungnahmen, denen ich bis auf einen Punkt ohne jeden Vorbehalt zustimme:
Sie schreiben positiv über den Katjolizismus, setzen ihn also mit der r.-k. Kirche gleich. In Wirklichkeit ist der Katholizismus aber die im 19.(!) Jahrhundert entsandene ideologische Ausgabe der Katholizität, die auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurückgeht: „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“, also nicht die katholizistische Kirche.
Es war geradezu ein Anliegen von VATII, die r.-k. Kirche aus der ideologischen Enge des Katholizisms (der heute im Wesentlichen nur noch von den Piusbrüdern vertreten wird) herauszuführen in die ursprüngliche Weite ihrer Katholizität.
Die von manchen, so Gernot Facius in DIE WELT, undifferenzierte Benutzung des Begriffs „Katholizismus“ führt daher nur zu Verwirrung, und sei es nur in der Frage, was tatsächlich gemeint ist.
Die nur als kritische Anmerkung zu Ihren ansonsten fachkundigen und verantwortungsbewußten Stellungnahmen.
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#54   golfi   21:56:43 | Montag, 10. August 2009
joberens
Die Beichte ist eines der höchsten Liebesakte unseres Herrn. Wer von der Beichte abrät, leugnet auch Satan und bedient sich seiner Werke. Sie können gar nicht mehr katholisch sein.
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#53   DJM †   21:17:48 | Montag, 10. August 2009
Jean Marie Vianney, Hl. Pfarrers von Ars
„Ihr seht mich nicht, aber das macht nichts! Bittet mich um was immer ihr wollt, ich werde es euch gewähren.“
Er steigt auf unsere Altäre herab, wo Er uns Tag und Nacht erwartet.
Er ist da mit Seinem guten Herzen. Er wartet, dass wir zu Ihm gehen, um Ihm unsere Bedürfnisse zu sagen und Ihn zu empfangen.
O mein Gott, wie schade ist es, dass wir nicht durchdrungen sind von Deiner heiligen Gegenwart! …
Unser Glück ist zu groß; nein, nein, niemals werden wir es fassen.
Wenn ihr an einer Kirche vorübergeht, tretet ein, um unseren Herrn zu grüßen. Könnte man an der Tür eines Freundes vorbeigehen, ohne ihm guten Tag zu sagen?
Wenn ihr nachts erwacht, versetzt euch rasch im Geist vor den Tabernakel.
Was die Nachtwachen angeht, so verbrachte ich einen guten Teil der Nächte in der Kirche.
„Beschwert“ euch vor den Türen des Tabernakels, anstatt in den Zeitungen Lärm zu machen.
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#52   freddie schenk   20:52:51 | Montag, 10. August 2009
Nur mal so zwischendurch:
Um ernst zu sein, genügt Dummheit, während zur Heiterkeit ein großer Verstand unerläßlich ist.
William Shakespeare
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#51   wassers   20:16:07 | Montag, 10. August 2009
Nein, Elijahu,
die Konzilsböcke haben ein Abo, das ist billiger, denn die Steuern bröckeln und die Böcke werden immer älter, also die Zeit läuft ab, darum durch, was durch geht.
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#50   Elijahu †   20:08:52 | Montag, 10. August 2009
Jaja, der gute alte Pfarrer von Ars…
…der war halt tatsächlich kein Machertyp, mit Stecherqualitäten, der wie unsere Priester und Bischöfe heute sich auch schon mal einen Strichjungen ins Pfarrhaus kommen lässt! Das ist natürlich gleich unsympathisch, und da schlägt er zu, unbarmherzig, der Arschlochstempel der altliberalen Bankrottpastörs.
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#49   DJM †   18:48:29 | Montag, 10. August 2009
Jean Marie Vianney, Hl. Pfarrers von Ars
Seine Priesterweihe wäre fast gescheitert, da er mehrfach die Lateinprüfung nicht bestand: „Doch man gab ihm nochmals eine Chance – weil er so fromm war.“
Der liebe Gott wird einem reuigen Sünder rascher verzeihen, als eine Mutter ihr Kind aus dem Feuer zieht.
Wenn der Sünder sich noch mehr verirrt, hört dieser liebevolle Vater nicht auf, ihn mit seiner Gnade zu verfolgen.
Welche Güte Gottes! Sein gütiges Herz ist ein Meer an Barmherzigkeit; welch großer Sünder wir darum auch sein mögen, verzweifeln wir nicht an unserem Heil. Es ist so leicht, sich zu retten!
Der liebe Gott drängt euch, er verfolgt euch überallhin… seit dem ihr ihn verlassen habt.
Unsere Fehler sind Sandkörner neben dem großen Berg der Erbarmungen Gottes.
Der liebe Gott weiß alles. Im voraus weiß er, dass ihr, nachdem ihr gebeichtet habt, neuerlich sündigen werdet. Dennoch verzeiht er euch. Welche Liebe hat unser Gott! Er geht so weit, absichtlich die Zukunft zu vergessen, um uns zu verzeihen.
Wenn man beichten geht, muss man verstehen, was man tun wird. Man kann sagen, dass man unseren Herrn vom Kreuz herunternehmen wird.
„Wäre auch eure Seele schwarz wie Kohle, rot wie Scharlach – durch die Lossprechung werde ich sie weiß machen wie Schnee.“
Der Priester wird Mitleid mit uns haben, wird mit uns weinen…
Wie viele Seelen können wir durch unsre Gebete bekehren… Derjenige, der eine Seele der Hölle entreißt, rettet diese Seele – und die eigene dazu.
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#48   sensus catholicus   18:30:25 | Montag, 10. August 2009
@ joberens
Ihre Ausführungen können nicht unwidersprochen bleiben, weil sie weder mit der Heiligen Schrift noch mit der Lehre und Tradition der Kirche übereinstimmen (und in sämtlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die in apostolischer Sukzession stehen und gültige Sakramente spenden, wird das Sakrament der Beichte praktiziert, keineswegs nur in der röm.-kath. Kirche des Westens).
Vgl. zur Begründung die folgenden Texte, die auch auf den biblischen Hintergrund der hl. Beichte eingehen:
www.scripturecatholic.com/confession.html
www.kathwahrheit.de/index.php?option=com_con…
web246m.dynamic-kunden.ch/maria/beichte.html
www.fides-et-oratio.at/…ht/beichtandacht.php
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#47   r.ruhrgebietler   18:27:39 | Montag, 10. August 2009
Oblinger sollte sich laisieren lassen! Er ist ein Schande für den Klerus!
„Jean-Marie Vianney war kein Manager-Typ, kein Mann der Gremien oder »Mann des Dialogs« mit den verschiedenen Gruppen.“
Ganz genau in der Nachfolge Jesu Christi! Solche Priester nach dem Herzen Jesu Christi braucht die Welt 2009 ganz dringend!
Hw. Vianney betete lange vor dem Tabernakel, feierte täglich ehrfürchtig die lateinische Messe und verbrachte bis zu vierzehn Stunden täglich im Beichtstuhl.
Wo sind die V-II-Kleriker, die dem Hlg. Pfr. von Ars nachfolgen???
B-XVI ist ganz klarer Verfolger der V-II-Häresien und des Relativismus.
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#46   joberens   18:17:10 | Montag, 10. August 2009
Die Beichte ist eine rein menschliche Erfindung
Man kann es drehen und wenden wie man will und kommt an der Tatsache nicht vorbei, daß die Beichte nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat und eine rein menschliche Erfindung ist. Jesus hat bekanntlich auch nie ein Ritual für die Sündenvergebung genannt oder vorgeschrieben.
Weil die Beichte nicht mit Jesus und dem Evangelium zu begründen ist, hat sie, sogar verständlicherweise, nach dem Konzil auch sehr an Bedeutung verloren.
Bei selbst denkenden und sich selbst informierenden Christen wird sie auch in Zukunft nicht mehr einzuführen sein, sondern zu Recht, immer bedeutungsloser werden.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#45   Confiteor   17:27:46 | Montag, 10. August 2009
Ansgar
…wusst’ ich doch, dass Sie ein Klugschei.er sind… :-D :-D :-D
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#44   newtube   17:09:46 | Montag, 10. August 2009
@ solagratia: die Weihe
Die Weihe ist natürlich die „conditio sine qua non“
zumindest der Eucharistie und der Beichte. Das hat
ebenso natürlich nichts mit „Unmündigkeit“ zu tun sondern mit dem NT selbst(Jo 20, 22-23, Lk 22,19 etc.). Das Vorgehen Jesu läßt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. In der katholischen Kirche wird dieses Procedere zur Bischofs- und Priesterweihe verwendet. Ist das für Sie „schamanenhafter Unfug“, so bezichtigen Sie indirekt Jesus Christus selbst des Schamanentums, da Er so verfahren ist (das Anhauchen über den Jüngern, der Empfang des Heiligen Geistes,
die Ermächtigung, Sünden zu vergeben oder nicht zu
vergeben, etc).
Als „mündiger“ Christ lutherischer Konfession machen Sie wahrlich keine gute Figur an dieser Stelle. Als letzte ironische Pointe könnte man darauf hinweisen, daß Jesus dem Vater dafür dankt, daß er die Geheimnisse des Himmelreiches nicht den Gelehrten und Mächtigen sondern den Unmündigen geoffenbart hat. In diesem Sinne soll jeder katholische Christ stolz darauf sein, als evangelisch „unmündig“ bezeichnet zu werden und die
ach so gepriesene aufklärerische Mündigkeit denjenigen
zu überlassen, die aus dem Werk Jesu ein Menschenswerk menschlichen Maßes gemacht haben.
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#43   JungeFREIHEIT-Leser   16:05:10 | Montag, 10. August 2009
Passgenau
Die Beschreibung des von mir hochgeschätzten Geistlichen und Literaturwissenschaftlers Hw. Oblinger passt genau.
Bei genauer Beobachtung kann man sehen, dass das Jahr der Priester in Deutschland unkenntlich gemacht wird bzw. das man anstatt Sakramentenpastoral die Beliebigkeit einfach fortsetzt. Hauptsache der Protestant wird nicht mit der Wahrheit konfrontiert!
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#42   newtube   15:40:24 | Montag, 10. August 2009
@ Ansgar / solagratia
Ich danke Ihnen, Ansgar, für Ihre Unterstützung.
In der Tat ist es in den lutherischen Kirchen umstritten, ob die Beichte als Sakrament bewertet werden kann
oder nicht.
Aus einer angeblichen „sakramentalischen Inflation“ sind wir also bei den Lutheranern zu einem „sakramentalischen
Hungersnot“ angelangt.
Wobei, ob es überhaupt von „Sakramenten“ im echten Simme bei den Protestanten (einschließlich Lutheranern)
die Rede sein kann, würde ich bestreiten.
Warum? Keine protestantische Glaubensgemeinschaft kann die apostolische Sukzession
(im echten, nicht im symbolischen Sinne) vorweisen.
Ohne apostolische Sukzession, aber, gibt es kein geweihtes Priestertum. Ohne geweihtes Priestertum
gibt es aber keine Eucharistie und, in der Norm, keine
Sündenvergebung (20,22-23), also keine Beichte,
welcher Art auch immer.
Protestantische Prediger, Pastoren, oder wie sie sich
auch nennen mögen, sind keine geweihten Priester,
Stola hin oder Stola her. Ihre Bischöfe stammen nicht
aus der direkten Nachfolge der Apostel: ihre „Weihe“
hat daher keine sakramentale Bedeutung, sondern
lediglich eine symbolische. Dies gilt auch für die Anglikaner, wie Papst Leo XIII zum Chagrin derselben
feststellen musste.
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#41   Ansgar   15:39:13 | Montag, 10. August 2009
@ Confitür
Es heißt: „carrus navalis“.
Beteiligen Sie sich fürderhin nur noch am Gespräch, wenn Sie von etwas Ahnung haben. Das bedeutet in der Konsequenz: schweigen Sie.
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#40   Confiteor   15:33:45 | Montag, 10. August 2009
Ansgar: Dann sitzen Sie die ganze Zeit
schon im Carrus Narvalis…
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#39   Lycos   15:33:01 | Montag, 10. August 2009
Man darf nicht eine Botschaft behalten
Sondern die Botschaft muss durch die Zeiten getragen werden und vor den Antichristen die jede Zeit nunmal hat beschützt werden.
Ich verstehe schon was sie meinen, sicherlioch hat jede Zeit ganz besondere herausforderungen, aber Christus bleibt wenigstens seit sener Auferstehung der selbe.
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#38   Gunsenum   15:19:22 | Montag, 10. August 2009
@lycos Wortspielchen
Das sind nur Wortspielchen Deinerseits. Nimm doch mal zu dem Vergleich Stellung und las die Anspielung auf das Schlauchzitat Christi weg.
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#37   Ansgar   15:16:51 | Montag, 10. August 2009
Was springen Sie…
… dem Herrn solagratia auch noch fraternisierend zur Seite, Herr Confiteor? Ich muß sie väterlich belehren: Die Kirchenähnlichen kennen zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl. Herr Schlichtling solagratia behauptete, die Beichte gehörte dazu. Da das ganze mit schlaumeierndem Ton geschah, wirkt es um so peinlicher. Und Sie? Was machen Sie? Sie kommen auch noch herbeigeeiert, bezeichnen den fetten Doktor Luther als katholisch, schwafeln irgendwas von protestantischer Beichte, wichtige Rolle. Und setzen sich damit neben dem Schlichtling ins Narrenschiff.
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#36   Confiteor   15:07:03 | Montag, 10. August 2009
Ansgar: Nach Luther spielt die Buße (=Beichte)
innerhalb seiner Theologie eine wichtige Rolle. Luther war katholisch und hat der Buße als Sakrament im Großen Katechismus ein beachtliches Kapitel gewidmet.
Noch heute gibt es vor jeder Abendmahlsfeier die
allgemeine Beichte bei den Protestanten… Ihnen die Beichte abzusprechen, ist unkorrekt…!
Wer geht von den Katholiken denn noch zur Beichte, in den finstrigen Beichtstuhl, der eher als Barausstattungs-Gegenstand findet…
Besonders die barocken Beichtstühle…
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#35   Ansgar   14:53:40 | Montag, 10. August 2009
@ solagratia
Bevor Sie in ziemlich stotterigem Duktus den getreuen Herrn newstube belehren, sollten Sie es vermeiden, sich lächerlich zu machen. Die von der kirchenähnlichen Gemeinschaft, vulgo Protestanten, kastrierten den christlichen Glauben auf zwei Sakramente. Die Beichte gehört nicht dazu, Schlichtling.
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#34   Lycos   14:37:38 | Montag, 10. August 2009
@ Gunsenum
soll man nicht weder alten Wein in neue Schläuche als auch neuen Wein in alöte Schläuche füllen?
Damals meinte Jesus das wohl im Bezug auf Juden (alt) und Christentum (neu)
heute aber Christentum (mittlerweile alt) und Allerlösung/christlich angehauchte Esoterik (neu)
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#33   Confiteor   14:36:25 | Montag, 10. August 2009
Zumindest erwarte ich heute einen schönen
Bericht über den schönen g…len CSD in HH hier imkreuz.net-Forum. Der muss toll gewesen sein. Aber der Bericht kommt nach einer ausgiebigen Schamfrist erst wieder Monate nach dem Ereignis…!
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#32   Kraut   14:32:33 | Montag, 10. August 2009
Weil du so saudumm fragst, berti,
darum nicht.
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#31   Berti †   14:18:28 | Montag, 10. August 2009
Wo steht…
… in der Bibel etwas – und zwar eindeutig – von einer Ohrbeichte? Habe ich diesen Jesusbefehl bisher überlesen?
P.S.
Kommt heute noch ein Homo-Artikel? Wenn nein, warum nicht?
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#30   newtube   14:11:08 | Montag, 10. August 2009
@ wolfgang e.: joberens
Danke für die Anmerkung. Es ist ja traurig, daß solche
Menschen sich gerade als „denkende“ bezeichnen,
wobei sie offensichtlich noch nicht entdeckt haben,
daß das Denken sich in logischen Prozessen vollzieht.
Traurig auch, daß sie sich als „Katholiken“ bezeichnen,
als ihr Denken und Fühlen bereits völlig protestantisch
geworden sind. Die katholische Kirche kann auf solche
„Katholiken“ gut verzichten. Hygienisch, wäre dies auch
die sauberste Lösung für die „noch nicht infizierten“ katholische Christen.
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#29   solagratia †   13:59:23 | Montag, 10. August 2009
Newtube:
Wo haben Sie denn diese „protestantische Auffassung“ ausgegraben? Das ist doch dummes Zeug. Darf ich Ihnen mitteilen, dass Beichte und Abendmahl bei uns Lutheranern eines von nur zwei – und nicht inflationär willkürlichen sieben – Sakramenten ist? Und bis auf die „Weihe“, die wir als schamanischen Unfug ablehnen, (die aber natürlich für die unmündigen Katholiken das allerwichtigste ist, schon klar) würden wir Ihnen auch bei der Beschreibung der Person, die die Beichte abnimmt, zustimmen.
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#28   wolfgang e.   13:54:19 | Montag, 10. August 2009
@ newtube
Leider war mit joberens noch nie eine Diskussion möglich. viele haben es schon probiert. Er ist so einfach wie ein Felsbrocken… Völlig erstarrt in seine immer gleichen Formeln (die, nach seiner eigenen Aussage, nicht begründet werden müssen…).
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#27   newtube   13:42:04 | Montag, 10. August 2009
@joberens
Anstatt in die ewige Wiederholung des Gleichen zu
verfallen, schauen Sie sich doch das NT an und
versuchen Sie doch, meine Frage zu beantworten.
Wenn Sie „katholisch“ sind, so ist das Neue Testament
für Sie maßgeblich, oder? Wenn Sie ein denkender
Mensch sind, so soll es nicht zu schwer sein, ein Paar
logische Schritte zu vollziehen. Es bleibt nur die
„Einfachheit“ – dazu fällt mir nichts ein, außer dem,
was ich bereits gesagt habe. Das Festhalten an das
evident Falche ist jedoch kein Zeichen von Einfachheit
sondern ehen von „Schlichtheit“ und Starrköpfigkeit.
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#26   Gunsenum   13:38:50 | Montag, 10. August 2009
@lycos Sie verstehen mich miß…
Nicht der Wein muss ständig erneuert werden, sondern der Schlauch!
Schauensemal, es ist nunmal leider so, dass sich Umstände und Umfelder ständig ändern und erneuern. eine Botschaft, ein Kern darf uns soll ruhig immer konstant bleiben, aber der Handlungsrahmen, der muss sich anpassen. sonst wird er zur stetig weiterverfallenden Ruine!
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#25   MartinBieger   13:16:24 | Montag, 10. August 2009
@joberens
Deswegen war ich noch nie beichten.
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#24   joberens   13:15:44 | Montag, 10. August 2009
Beichte, menschliche Erfindung
Dennoch, die Beichte ist rein menschliche Erfindung und inwieweit Gott dieser vermeintlichen Sündenvergebung zustimmt, dürfte auch nur er wissen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#23   newtube   13:13:49 | Montag, 10. August 2009
@ joberens: die Beichte
Erlauben Sie mir, sehr geehrter „einfacher“ Katholik,
Ihnen zu widersprechen. In Johannes, 20,22-23
liest man, daß der auferstandene Jesu bei verschlossenen
Türen zu seinen aufgeschrekten Jünger kam und sagte:
„Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen
seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger,
daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt
hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte,
hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den
Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist
sie verweigert.“ Könnten Sie mir nun sagen, wie die
Jünger einem die Sünden vergeben oder die Vergebung
verweigern sollen, wenn derjenige seine Sünden den
Jüngern nicht beichtet? Aus dem Text ergibt sich auch,
daß der Herr die Vergebung von Sünden in die Hände
von Menschen stellt, die den Heiligen Geist empfangen
haben und zu dieser Vergebung ermächtigt wurden, also
geweihten Personen. Es gibt keinen Text im NT, der
die protestantische Auffassung der Vergebung von
Sünden als eines individuellen Vorgangs zwischen
Mensch und Gott, ohne die Mittlerschaft des Priesters,
im Regelfall, stützt. Bei den frühen Christen war es sogar
üblich, die eigenen Sünden nicht nur dem Bischof sondern
der ganzen versammelten Gemeinde laut preiszugeben.
Fazit: Man darf als Katholik „Einfachheit“ nicht mit
„Ignoranz“ verwechseln.
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#22   Ansgar   13:08:15 | Montag, 10. August 2009
Herr newtube…
… Sie sind ja mal eine erfreuliche Erscheinung! Herzlich willkommen!
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#21   Kraut   12:54:18 | Montag, 10. August 2009
Die Beichte und der Teufel
„Hast du eine gute Beichte abgelegt, so hast du den Teufel angekettet.“
Hl.Pfarrer von Ars, Katechesen, Verlag Rex Regum
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert. (Joh 20,21-23)
Jesus Christus zu Petrus:Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. (Mt 16,19)
Jesus Christus zu seinen Jüngern: Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. (Mt 18,18)
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#20   Paulaner †   12:50:13 | Montag, 10. August 2009
Ich war auch einmal eine Blechdose.
newtube: @ Paulaner: o je!…
Wenn schon ad personam, dann ordentlich.
:-D
Haben Sie auch was zur katholischen Kampfrhetorik im Köcher?
Das Kreuz tritt immer klarer als Zeichen des Widerspruchs hervor und als Unterscheidung der Geister.
>:) Das Kreuz ist nicht das Zeichen des Widerspruchs sondern das Zeichen Satans, das Christus besiegt, überwunden hat. Die Theologen und die Priesterkaste haben es bloß okkupiert für ihre schmierigen Zwecke zur Volksverblödung.
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#19   Kraut   12:39:47 | Montag, 10. August 2009
Der Mensch
„Je mehr man die Menschen kennenlernt, desto weniger liebt man sie.“
Hl.Pfarrer von Ars, Katechesen, Verlag Rex Regum
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#18   joberens   12:38:59 | Montag, 10. August 2009
Die Beichte, reines Menschenwerk
Wir sollten zu bedenken versuchen, daß Jesus nie eine Beichte gewollt oder eingesetzt hat. Dies ist ganz allein eine menschliche Erfindung und so sollte man die Beichte auch sehen und werten.
Sie dürfte so auch zur Sündenvergebung sie nicht unbedingt sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#17   newtube   12:35:53 | Montag, 10. August 2009
@ Paulaner: o je!…
Guter Mann, sind Sie wieder da? Wer kümmert sich um
die Kühe im Stall, während Sie mit der üblichen Inkompetenz und verbaler Inkontinenz durch die
threads „sailen“? „Supermartkatholiken“ habe ich
aus einem Leserkommentar in der FAZ entnommen.
Paulaner, bleiben Sie bei Ihren Hopfen und seien Sie
getrost: ich werde Sie nicht zu einem Religionskurs
zur katholischen Religion verdonnern! Ist das nicht
was?!
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#16   Kraut   12:33:10 | Montag, 10. August 2009
Die Beichte und die Verdammten
„Geht, fragt die Verdammten, welche in der Hölle brennen, alle werden euch antworten, daß sie deshalb verworfen sind, weil sie ihre Zuflucht nicht zu diesem Sakramente genommen, oder weil sie dasselbe entweiht haben.“
Hl.Pfarrer von Ars, Katechesen, Verlag Rex Regum
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#15   Mindszenty   12:31:43 | Montag, 10. August 2009
Vielleicht habe ich was falsch verstanden…
Der Heilige Pfarrer von Ars hat in Armut gelebt, konnte schlecht Latein, war gewiss nicht in Samt und Seide gekleidet und hat sich in Liebe für die Menschen geopfert.
Wo sind hier irgendwelche Parallelen zu dem, was hier ständig verbreitet wird.
Oder hieß der Heilige Pfarrer von Ars am Ende gar nicht Jean-Marie Vianney, sondern
„Joan Fernandez Krohn, Anhänger des französischen Bischofs Marcel Lefebvre, (der versuchte) mit einem Bajonett ein weiteres Attentat auf den Papst zu verüben, konnte jedoch von dessen Leibwächtern überwältigt werden. Der Attentäter begründete sein Handeln mit der „Rettung“ der katholischen Kirche vor den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
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#14   Paulaner †   12:31:11 | Montag, 10. August 2009
Die meisten Pfarrer sind offenbar vor dem Tod Bischöfe geworden.
colonius: Hl. Pfarrer von Ars
Der Heilige Pfarrer von Ars soll der einzige Pfarrer sein, der jemals heiliggesprochen wurde…? Das wäre mir aber neu. Wenn es denn tatsächlich so wäre, wirft es ein bedenkliches Licht auf unseren Klerus.
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#13   28.IX-28.X   12:30:52 | Montag, 10. August 2009
heini (meint sich latein)
vierzehn Stunden Beichstuhl (di eMenschen standen Schlange davor) IST eben auch Seelsorge1 o^/
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#12   Prälat Hinter †   12:28:54 | Montag, 10. August 2009
Toller Beitrag über das Dilemma heutiger Priesterseminare!
Danke für diesen ganz großartig formulierten und höchst wahren Beitrag, da muss ich nix dazu kommentieren und kann ihn nur wärmstens an Herrn Gunsenum und ähnlich vernebelte Schwarmgeister zum möglichst wiederholten Male zum Durchmeditieren empfehlen – EINE WIRKLICH SEHR GUTE DARSTELLUNG DER SITUATION IM PRIESTERJAHR !!!
Möge unserem bay. Hl. Vater ein wirklich sehr, sehr langes Ponitfikat geschenkt sein, auf dass er alle diesbezüglichen Maßnahmen zur Vereinigung mit der Piusbruderschaft und zur Heiligung der Kleriker ganz im Sinne des Hl. Pfarrers von Ars durchsetzen kann BESONDERS gegen die Vat.II-Verblendeten Bischöfe in Europa !!! – Hl. Pfr. von Ars bitte für Sie, auf dass diese Bischöfe und Generalvikare und Regenten endlich EINSICHT finden vor Gott und dem Papst !!!
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#11   newtube   12:28:08 | Montag, 10. August 2009
@lateiniheini: Heiligsprechungen
Sie geben Ihre Meinung als Protestant zu katholischen
Dingen, wie dem Sinn der Heiligenverehrung, dem
Wert des Sakramentes der Beichte als Versöhnung der Mitglieder der Gemeinde, die, wie wir alle, Sünder sind, mit Gott (was könnte dies als „sich um die Gemeinde kümmern“ übertreffen?) etc., wieder.
Das ist Ihr gutes Recht. Keiner zwingt Sie dazu, ihr protestantisches Verständnis von Kirche und Glauben
aufzugeben und das katholische anzunehmen.
Ein katholischer Christ wird Ihnen jedoch sagen müssen,
daß Ihre Behauptungen nur für Sie als selbstverständlich
gelten, nicht für ihn. Eine vertieftes Verständnis dessen, was sie irrtümlicherweise als Katholizismus betrachten, tut Not, wenn Sie Kompetenz beanspruchen wollen.
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#10   Paulaner †   12:24:31 | Montag, 10. August 2009
oje, schon wieder (so) ein militanter, unmarianischer Kathole :-(
newtube: @ Das Ende der Heuchelei
Woher haben Sie denn den „Supermarktkatholiken“, newtube?
>:)
Bleiben Sie wenigsten MIR mit Ihrer Kampfrhetorik GESTOHLEN!
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#9   Lycos   12:12:20 | Montag, 10. August 2009
Herr Gunsenum
brauchen sie denn ständig etwas neues, einen neuen Messias zum Beispiel?
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#8   newtube   12:11:54 | Montag, 10. August 2009
@ Das Ende der Heuchelei
Das Kreuz tritt immer klarer als Zeichen des Widerspruchs hervor und als Unterscheidung der Geister.
Das ist schmerzhaft für Manche, die sich dabei wohl fühlten, als erklärte Feinde des Evangeliums in unserer
medialen Welt nur Nettigkeiten für Christentum und Kirche übrig hatten. Nun ist die Maske gefallen und es
wird mit offenem Visier gekämpft. Wie Kierkegaard sagen
würde: „Entweder, oder.“ Das ist zu begrüßen. Man weiß
zumindest, mit wem man es zu tun hat. Der Papst, seinem Amt als oberstem Lehrer und Hirte der Kirche gemäß, arbeitet für die Vertiefung des katholischen Glaubens, für die Wiederbelebung einer individuellen Existenz aus dem Glauben und aus den Sakramenten unter den katholischen Christen, eine Schärfung des Profils der Kirche als mystischen Leibes Christi (und nicht als Agentur für Kulturelles und Soziales), eine Schärfung von Werten, die nicht die Werten der „Welt“ sind, als
Sammelbegriff all dessen, was das Evangelium ablehnt.
Die Zeiten lauer Christen, die zwischen allen Stühlen sitzen und allen Recht machen wollen, oder der sog.
„Supermarktkatholiken“, die aus der christlichen Lehre
dies und jenes pflücken, was ihnen gefällt, und die
Kirche nach ihrem Gefallen umgestalten wollen, sind
-Gott sei dank!- vorbei. Daher der Hass der Antagonisten
und die Wut der angesprochenen Christen, die nicht
im Traum daran denken, die Bequemlichkeiten eines
verwässerten Glaubens und Glaubenspraxis, die sie
als Gewinn von Vaticanum II irrtümlich betrachten,
aufzugeben.
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#7   lateiniheini   12:06:40 | Montag, 10. August 2009
Heiligsprechungen
Inwieweit ich irgendjemanden verehre oder nicht, ob ich in irgendjemandem ein Vorbild sehe oder nicht, hängt in keinster Weise davon ab, ob diese Person irgendwann mal von irgendeinem Papst selig oder heilig gesprochen wurde!
Und zu den 14 Stunden täglich im Beichtstuhl muss man bemerken und die Frage stellen, wann denn der Pfarrer seine Gemeinde betreut haben mag?
Ohne diesem Pfarrer zu nahe treten zu wollen – er mag ein frommer Mann gewesen sein- solche Menschen sind absolut notwendig- aber als Gemeindeseelsorger- ich weiß ett nitt!
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#6   Confiteor   12:03:53 | Montag, 10. August 2009
Was sollen die offiziell verordneten Zugänge
zum heiligen Pfarer von Ars?
Auch wenn seine Rückständigkeit oder Weltfremdheit macht ihn mir sympathisch.
Klar doch, dass er nicht mehr Vorbild für den Priester in heutiger Zeit sein kann.
Trotzdem ist es gut, dass er zur Ehre der Altäre
erhoben wurde. Und wenn er nur die Funktion des
erratischen Blocks ausfüllt, ist das eine hehre Aufgabe.
Der Christ der Zukunft wird Mystiker sein oder er
wird nicht sein… Karl Rahner
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#5   Gunsenum   11:54:51 | Montag, 10. August 2009
Ein öder Artikel…
…der nichts Neues oder Substantielles liefert.
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#4   Lycos   11:52:36 | Montag, 10. August 2009
Ein guter Artikel
über einen großen Heiligen der treu und ehrfürchtig die tridentinische Messe gefeiert hat, in Latein natürlich.
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#3   Katakombe †   11:47:57 | Montag, 10. August 2009
Der heilige Pfarrer konnte kein Latein!
Na, so was !!!!!!!!!!!
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#2   Gunsenum   11:41:59 | Montag, 10. August 2009
Dieser Herr Oberlinger…
soll doch in Euren Verein Übertreten, wenn doch dort alles besser scheint.
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#1   colonius   11:41:56 | Montag, 10. August 2009
Hl. Pfarrer von Ars
Der Heilige Pfarrer von Ars soll der einzige Pfarrer sein, der jemals heiliggesprochen wurde…? Das wäre mir aber neu. Wenn es denn tatsächlich so wäre, wirft es ein bedenkliches Licht auf unseren Klerus.
o.O
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