Piusbruderschaft
Auch die Piusbruderschaft muß den Götzen opfern
Das „modernistische Rom“ repräsentiert für ihn nicht die Katholische Kirche: „Es gibt keinen Grund, von der Konzilskirche eine Anerkennung zu erbitten.“
Katholische Sonntagsmesse im Neuen Ritus
Katholische Sonntagsmesse im Neuen Ritus
© stlyouth, CC
(kreuz.net) Mit der Alten Messe kam er im Jahr 1978 in Wien in Kontakt.

Das erklärte Pater Florian Abrahamowicz in einem Interview mit der US-Webseite ‘truerestoration.blogspot.com’.

Er empfand die Unterschiede zum Neuen Ritus damals so stark, daß er zunächst nicht glaubte, daß der Alte Ritus zur katholischen Religion gehört.

Pater Abrahamowicz war bis vor kurzem Mitglied der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. Er wurde aus der Bruderschaft entlassen, weil er die gegenwärtigen Verhandlungen der Bruderschaft mit Rom kritisierte.

Der Geistliche wurde im Jahr 1992 im Schweizer Priesterseminar der Bruderschaft in Écône von Bischof Licinio Rangel zum Priester geweiht.

Danach war er in Albanien tätig, unterrichtete drei Jahre im Priesterseminar in Zaitzkofen. In den letzten Jahren war er der Verantwortliche der Bruderschaft in Nordost-Italien.

Der erste Konflikt mit der Bruderschaft begann im Jahr 2001 – „als die Möglichkeit eines Abkommens mit dem modernistischen Rom zum ersten Mal zur Sprache kam“ – so Pater Abrahamowicz.

Damals sei der Widerstand im Klerus der Bruderschaft gegen Verhandlungen mit der „modernistischen Kirche, die in diesem Augenblick von Johannes Paul II. geführt wurde“, sehr stark gewesen.

Das „modernistische Rom“ repräsentiert für ihn nicht die Katholische Kirche: „Es gibt keinen Grund, von der Konzilskirche eine Anerkennung zu erbitten.“

Es wäre auch – so Pater Abrahamowicz – eine „kindische Illusion“, die Kirche infiltrieren zu wollen, um das modernistische Rom von innen zu bekehren.

Die Majestätsbeleidigung schlechthin

Pater Abrahamowicz erklärt, daß seine Mitbrüder zunächst mit seinen Januar-Aussagen zum NS-Völkermord an Juden einverstanden waren.

Doch keiner habe den Medieneffekt vorausgesehen, den sie hervorriefen. Erst dann hätten seine Mitbrüder und Vorgesetzen ihm die Freundschaft entzogen:

„Den neuen Messias anzurühren und die zionistische Politik anzugreifen, ist die Majestätsbeleidigung schlechthin.“

Gegenwärtig beuge sich der Vatikan vor der zionistischen Herrschaft: „Darum mußte die Bruderschaft, die eine Freundschaft mit dem Vatikan Ratzingers eingegangen ist, »den Götzen opfern«.“

In diesem Sinn beurteilt der Geistliche die Kaltstellung von Bischof Richard Williamson: „Um nicht sagen zu müssen, daß es verboten ist, den neuen Messias anzurühren, wurde die Angelegenheit als »historisches Problem« klassifiziert, das nicht in den Kompetenzbereich eines Bischofs fällt.

Was ist das wahre Motiv, warum dem Bischof nicht mehr erlaubt wird, sein Amt auszuüben?“ – fragt sich Pater Abrahamowicz.

Für ihn ist das ein Sieg des Vatikans – „der das Interview des Bischofs kannte und so tut, als ob er nichts von den revisionistischen Ansichten gewußt hätte.“

Unterschiedliche Positionen

Der Pater betont, seinen Oberen immer den geschuldeten Gehorsam geleistet zu haben:

„Der Ungehorsam – ein guter und heiliger Ungehorsam – begann, als ich in meiner Kapelle geblieben bin, nachdem man mich »wegen schwerer disziplinarischer Motive« ausgeschlossen hat.“

Der Geistliche zelebrierte dort weiterhin die Messe, bis er „mit Gewalt“ von seinen Oberen vertrieben wurde: „Ja, ich habe dem Befehl widersprochen, öffentlich zu lügen.“

Zwischen Pater Abrahamowicz und Bischof Williamson herrscht Uneinigkeit in der Beurteilung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.

Mons. Williamson hat sich nach Angaben des Geistlichen eines definitiven Urteiles über das Motu Proprio enthalten.

Für Pater Abrahamowicz befindet sich eine nach dem Motu Proprio gelesene Messe „im Kontext einer apostatischen und modernistischen Hierarchie“.

Diese macht es unerlaubt, an diesem Kult teilzunehmen – „so wie es verboten ist, an häretischen und schismatischen Riten teilzunehmen.“

Pater Abrahamowicz weist darauf hin, daß Artikel 1 des Motu Proprio die Anerkennung der Neuen Messe fordert: „Wir stehen also vor einem Alten Ritus mit einem neuen Glauben.“

Zum Einzelkämpfer verurteilt

Der Pater möchte weiterhin im Dienst der Gläubigen stehen. Er will den Kampf um die Tradition von Erzbischof Marcel Lefebvre weiterführen: „Keine Diskussion mit dem modernistischen Rom.“

„Wir müssen einfach damit weiterfahren, uns zu heiligen“. Das tut der Pater jetzt im „Domus Marcel Lefebvre“ in der Via Pietro Nenni, 6 in der 20.000-Seelen-Stadt Paese – dreißig Kilometer nordwestlich von Venedig.

Er arbeitet auch an einer Webseite.

Er lebt von den Gaben der Gläubigen und von der Arbeit in der Welt der Tradition.

Auf die Frage nach der Zukunft der Piusbruderschaft verweist Pater Abrahamowicz auf die Gegenwart:

Die Bruderschaft hat das Motu Proprio gelobt, seine Dankbarkeit für den Rückzug der „falschen Exkommunikationen“ ausgesprochen und Vertrauen in Ratzinger ausgedrückt – „der heute noch mehr »Schlange« ist als in den Tagen, als ihn Erzbischof Lefebvre so nannte.“

Das führt die Bruderschaft in die „absurde Situation“ der Petrusbruderschaft und anderer Ecclesia-Dei-Gemeinschaften.

Schlimmer als Sedisvakanz

Pater Abrahamowicz lehnt es ab, sich einen Sedisvakantisten zu nennen: „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß das Problem heute über einen häretischen Papst hinausgeht.“

Darum sei die sedisvakantistische Position zu einfach: „Es ist ein Faktum, daß Joseph Ratzinger, auch wenn er nicht der Papst ist, im Vatikan regiert – ihn besetzt hält und mißbraucht, wenn man will – aber er ist dort, und die große Masse der sogenannten Katholiken akzeptiert ihn.“

Darum habe Erzbischof Lefebvre die Priesterbruderschaft aufgebaut, „um die Apostasie in Tiara und Cappa zu verurteilen.“

Darum glaubt Pater Abrahamowicz, daß heute die Kirche jenseits des Papstes „in einem gewissen Sinn unbesetzt“ sei:

„Sie bleibt aber in ihrer Menschlichkeit und Göttlichkeit sichtbar, wo immer der immerwährende Glaube bezeugt wird – ohne Kompromisse mit dem modernistischen Rom.“
      
37 Lesermeinungen
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#37   Jotef   22:47:51 | Freitag, 14. August 2009
flottes bla-bla, aber mehr nicht. Weder Luther, noch Franzi …
…geschweige denn Jeremia + Jesaja können sich (hier) äußern, wie sie denn – bitteschön – hatten verstanden werden wollen.
„Das hervorstechendste Merkmal jeder Kommunikation ist das Mißverständnis“ –- stimmt nicht nur zwischen uns hier nahezu zeitgleich, sondern erst recht, wenn Jahrtausende dazwischen liegen.
Gute Nacht, Ihr Pius-Brüder-Brüder !
:-D
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#36   DJM †   15:19:40 | Freitag, 14. August 2009
@ Jotef
keine ahnung, welchen wert luther hat. es scheint fast so, als hättest du eine abneigung gegenüber der einheitsübersetzung.
Die beiden Propheten ‘zu verbinden sei problematisch’, weil
es dann „falsche“ Propheten sind. Man kann bspw. den heiligen Franziskus nicht direkt mit Luther vergleichen. Einer von Beiden hatte einen Papst beschämt. Luther war es nicht. Der hatte nicht den Geist, den Franziskus besitzt.
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#35   Jotef   13:36:23 | Freitag, 14. August 2009
@DJM + E.v.Z
…völlig daneben, was Ihr da abspult – weil nur Bezug zu meinem Beitrag erkennbar und nicht zu ‘den Götzen der Piusbrüder’.
Die beiden Propheten ‘zu verbinden sei problematisch’, weil usw. ?
Meine Güte ! Derartige Blindheit !!
Und DJM mit ‘seinem Zitat (von den Zeugen Jehovas?)’ ist auch nur ein Schmalspur-Athlet.
Vor mir liegt das Jesuiten-Heft „Gehorsam“. Mir erscheint höchst zweifelhaft, ob die hier sattsam sich zu Wort meldenden ‘Spezialisten’ genügend oft daran denen, dass „Gehorsam“ (gegen Gott z.B.) zusammen hängt mit „hören“, egal ob man dem einen Propheten den Verwaltungsbeamten anhängt oder sonst was.
Entscheidend bleibt, was der heutige Hörer daraus heraus hört.
So verstehe ich den Heiligen Geist usw. , denn ‘Pfingsten’ geht weiter.
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#34   Ernst von Zwiefalten   07:36:32 | Freitag, 14. August 2009
@Jotef
Natürlich ist es eine Häresie, das alte Testament als unkathholisch abzulehnen. Aus diesem Grund (gegen Marcion) hat die Kirche den Kanon (mit dem AT) geschaffen.
Jesaia und Jeremia so zu verbinden finde ich problematisch, weil die beiden Propheten zu unterschiedliche Positionen und Themen haben. (Jes. ist Verwaltungsbeamter, Jer. Priester)
Der Akzent des Jes. Textes liegt m. E. vor allem in der Kritik an Propheten, die Israel zu einer aggressiven Großmachtspolitik aufforderten.
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#33   DJM †   07:23:25 | Freitag, 14. August 2009
Jotef
Die Wachturmgesellschaft böte ähnliches Terrain wie Deine Lutherbibel. Wir Nachkommenden wissen, wo der Hase im Pfeffer liegt.
Der Herr sagte: Weil dieses Volk sich mir nur mit Worten nähert und mich bloß mit den Lippen ehrt, sein Herz aber fern hält von mir, weil seine Furcht vor mir nur auf einem angelernten menschlichen Gebot beruht, darum will auch ich in Zukunft an diesem Volk seltsam handeln, so seltsam, wie es niemand erwartet. Dann wird die Weisheit seiner Weisen vergehen und die Klugheit seiner Klugen verschwinden. (Jesaja 29, 13+14 www.uibk.ac.at/…aum/bibel/jes29.html)
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#32   Jotef   06:27:12 | Freitag, 14. August 2009
Alt-Testamentlich = vor-christlich = un-katholisch ?
Ich glaube nicht.
‘Die Piusbruderschaft muß den Götzen opfern’--kommt viel zu kurz weg in der langatmigen Auflistung von Positionen zwischen „modernistischer“ und nicht-modernistischer Meinung von sogenannten Würdenträgern.
Hier wird vorgeführt, was Jesaja aufschrieb in
Jesaja 29, 13+14(Ausgabe Lutherbibel von 1950)
Und der Herr spricht: Darum dass dieses Volk zu mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nach Menschengeboten, die sie lehren: so will ich auch mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen untergehe und der Verstand seiner Klugen verblendet werde.
Dazu eine Anmerkung von mir:
Die Bandbreite vieler Übersetzungen legt als Variante nahe, das Wörtchen ‘nur’ einzufügen, nämlich: … und sie mich nur fürchten nach Menschengeboten.
Zu welchem Zweck? Nun, wir sollen ihn doch nicht nur fürchten, sondern auch lieben!
Jeremia 29, 13+14 –- ist nicht nur interessant wegen der gleichen Ziffern:
Ihr müsst mich mit ganzem Herzen suchen, dann lasse ich mich von euch finden. Ich wende euer Schicksal und sammle euch aus allen Völkern und Ländern, wohin ich euch versprengt habe; ich bringe euch an den Ort zurück, von dem ich euch weggeführt habe. Ich, der Herr, sage es.
Noch mal ‘Originalton Jotef’: Ist das nun ‘modernistisch’ ? Und damit falsch ??
Mir scheint, die Würden-Träger brauchen Gebet. Nicht auf Latein. Das kann Gott nicht.
;-)
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#31   Ernst von Zwiefalten   22:03:00 | Donnerstag, 13. August 2009
@ruhrgebietler
Ich fand es nur merkwürdig, dass ein traditionalistischer Priester seine Auffassungen nicht auf Latein veröffentlicht :(3
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#30   Sinah   17:36:20 | Mittwoch, 12. August 2009
Die Haltung der FSSPX war vormals die gleiche wie die P.Abrahamowicz: zu Ihrem Einwand vom
31.7. 18.39 h „ @wassers: Sie kritisieren eine gewisse Widersprüchlichkeit“
„„Es gibt keinen Grund, v. der Konzilskirche eine Anerkennung zu erbitten.“ (P. Abrahamowicz)
So gab es auch bisher für die FSSPX keinen Grund, ein falsches Bild über die verhängte sog. Exkommunikation zu vermitteln: „Nachdem der Hl. Vater sich als in – wenn auch unvollkommener – Gemeinschaft mit den Protestanten, den Muselmanen…bezeichnet, schließt er uns durch unsere Exkommunikation aus dieser falschen Gemeinschaft aus.“ (Msgr. Tissier de Mallerais)
„Es wäre auch eine kindische Illusion, die Kirche infiltrieren zu wollen, um das modernistische Rom von innen zu bekehren.“ (P. Abrahamowicz) Wir suchen keine Versöhnung mit Rom, solange Rom sich nicht [selbst] zur katholischen Tradition bekehrt! (Tissier de Mallerais)
Während für Lefebvre (wie auch f. P. Abrahwz.) galt: „Die richtunggebenden Weisungen dieses Konzils u. die nachkonziliaren Reformen weiterverfolgen bedeutet soviel, wie die Apostasie weiter voranzutreiben und die Kirche zu ihrem Untergang zu führen“, ist jetzt aufeinmal für Bi Fellay das Konzil größtenteils annehmbar. „Wir wollen nicht immer so getrennt bleiben“ (Bi Fellay). Von wem oder was getrennt, fragt man sich. Erzbischof Lefebvre sprach nie von einem Getrenntsein unsererseits. Also @wassers, Widersprüche über Widersprüche! Kritik also um der Wahrheit und Wahrhaftigkeit willen.
Ein Teil der zu beklagenden Widersprüche finden Sie auch unter dem 11.8., 19.22 Uhr in diesem Artikel
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#29   r.ruhrgebietler   08:23:28 | Mittwoch, 12. August 2009
doppelfate: ich bitte um Übersetzung
ins Kohlenpott-Deutsch!
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#28   Ernst von Zwiefalten   23:18:35 | Dienstag, 11. August 2009
Schade, schade
dass der Hww. Herr Pfarrer seine Mitteillungen nur im toskanischen Dialekt veröffentlicht hat. Ich bitte um eine Übersetzung in die lateinische Hochsprache, ersatzweise- sofern Hochwürden mit dieser Sprache Schwierigkeiten haben sollte, in den dakischen (vulgo rumänischen) oder sizilianischen Dialekt dieser Sprache, weil ich dieser Mundarten besser mächtig bin.
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#27   Leo Miles   22:21:37 | Dienstag, 11. August 2009
@Gotthard
welche Dogmen soll ich denn geleugnet haben?
Soweit ich mich erinnere, hattest du mal die Frage aufgeworfen, ob Jesus Christus vielleicht gar nicht Gottes Sohn ist, wie es z.B. die Juden und Moslems behaupten.
Dann leugnest du die Unfehlbarkeit des Papstes, sobald er ein Dogma ex cahtedra verkündet.
Du leugnest die Glaubenswahrheit, daß die Dogmen unwandelbar Bestand haben.
Du willst, daß die Kirche nach „demokratischen Prinzipien“ gestaltet wird. Die Kirche Christi ist aber weder eine Partei, noch ist Gott ein Abgeordneter.
Das CIC sagt: Über aller Juristerei steht das Heil der Seelen. Das scheinst du auch noch zu leugnen.
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#26   DJM †   21:58:40 | Dienstag, 11. August 2009
@ Gotthard
protestantischen Beliebigkeit
Ein Fehlgriff, denn man sagt die Protestanten halten am „Sinn fest“. Also nicht beliebig, sondern an konkreten Irrtümern.
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#25   Gotthard   21:56:43 | Dienstag, 11. August 2009
@leo miles
Gotthard als Vertreter der „Kirche von unten“ leugnet katholische Dogmen aber kommt mit dem CIC
aber, aber Miles, welche Dogmen soll ich denn geleugnet haben?
Und natürlch komme ich mit dem CIC – sonst würde ich der protestantischen Beliebigkeit frönen.
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#24   Stephanus   21:27:51 | Dienstag, 11. August 2009
Ja, ja der Pater Florian,
nun hat er schon so vieles geschrieben, aber mir wird immer banger, daß ich nicht mehr verstehe was ich letztendlich noch glauben soll,darf oder muß.
Theoretisch kann ich seinen Texten ja so einiges abgewinnen.
Aber was ist die Praxis?
Lassen sie mich das mal am Beispiel des Glaubensbekenntnisses anstoßen:
Ich glaube an den einen Gott, den Vater den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erden…
Wetten! Wir fragen 1 Milliarde Christen und wir bekommen wenn wir von jedem eine vollgeschriebene DIN A 4 Seite Antworttext verlangen, 1 Milliarde verschiedene Darstellungsweisen, was man persönlich in seiner Fantasie glaubt, daß es so ist???
Wetten?
Was also macht dann den Glauben der sich Katholisch nennt wirklich aus?
Wenn ein Priester in seiner Predigt darauf hinweist, daß der Hl. Nikolaus von der Flüe ca. 20 Jahre nur von der Heiligen Kommunion gelebt hat und wir in wenigen Minuten diese Heilige Speise geniessen können, wir Gott selbst begegnen der sich uns unter den Gestalten von Brot und Wein zur Speise gibt, dann kann ich doch nicht hingehen und sagen, dieser Priester redet nur und wandelt nicht, weil er irgend einen unordentlichen Ritus abhält. Da können noch soviele Rockmusiker um den Altar herumdröhnen, noch soviele kurzberockte Sommerfrischlerinnen in den Bänken hocken und Kaugummi kauend zum Kommunionempfang watscheln…
Wir müssen doch unterscheiden zwischen wollen und können bzw. nicht können.
Flegel bleiben Flegel,sicher, aber mehr auch nicht…
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#23   derLeser   20:49:56 | Dienstag, 11. August 2009
Vatikan: Video Kurs für ao Ritus !
www.kath.net/detail.php?id=23626
Kommision ecclesia dei bietet Kurs an !
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#22   Leo Miles   20:10:14 | Dienstag, 11. August 2009
Lustig ist immer
wenn sich die „Freiheitlichen“ stur auf Paragraphen berufen. Gotthard als Vertreter der „Kirche von unten“ leugnet katholische Dogmen aber kommt mit dem CIC :-] . Hey Gotthard, das CIC wird dir vor Gott nicht helfen, wenn du die Glaubenswahrheiten leugnest…
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#21   möchtegern-kathole   19:30:19 | Dienstag, 11. August 2009
Gotthard fragte:
„Was sieht der CIC für Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat vor?“
Der CIC verpflichtet strengstens zu Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat, wenn, ja wenn es zum Heile der Seelen ist:
„Salus Animarum Suprema Lex“
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#20   Sinah   19:22:50 | Dienstag, 11. August 2009
Nicht die katholische Kirche!
„Das modernistische Rom repräsentiert für ihn nicht die Katholische Kirche.“
Hat diese Position nicht auch die Priesterbruderschaft einmal vertreten?
„Die, welche uns exkommunizieren, sind bereits selbst seit langem exkommuniziert. Warum. Weil sie Modernisten sind. Der Modernismus, der vom hl. Papst Pius X. verurteilt wurde. Dieser letzte hl. Papst hat die Modernisten verurteilt und exkommuniziert. Alle diese Geister, die modernistisch sind, sind durch den hl. Papst Pius X. exkommuniziert.“ (Erzb. Lefebvre, 10.7.1988 in Etoile du Matin)
„Die Konzilskirche ist nicht die katholische Kirche“ (Bischof Tissier d.M.)
„Die Kirche hat auf dem II.Vatikan. Konzil ihr Wesen neu bestimmt.“
Unter Pius X. gab es im Modernismus eine Strömung, die sich vor allem der sozialen Dimension, der politischen, gesellschaftlichen Dimension annahm und bereits damals genau dieses Programm einer liberal-humanistischen Staatsordnung und Weltordnung vertreten hat, genauso wie es heute das Konzil gefordert hat und auch der Papst vertritt, und zwar nannte sich die Bewegung „Sillon“, und wurde am 25. August 1910 von Pius X. einer Verurteilung unterzogen: „Wer dieses Programm vertritt, der ist Teil einer weltweit anhebenden organisierten Apostasie.“ (Mblatt 1992, Jan.)
Wenn Pius XI. in Mortalium animos feststellt, daß die Verfechter einer falschen ökumenistischen Ausrichtung den Boden der von Gott geoffenbarten Religion vollständig verlassen, betrifft doch das voll und ganz die Konzilskirche!
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#19   Kirchgänger   16:11:13 | Dienstag, 11. August 2009
Versöhnung mit dem Papst
Es ist die Frage wer sich mit dem Papst versöhnen muss, die Piusbrüder oder andere.
Als gutes Beispiel sehe ich das ausgerufene Priesterjahr.
Etliche Priester der Diozöse Freiburg haben sich im Konradsblatt aufgeregt und behauptet ,dass das Priesterbild vom Pfarrer von Ars (und dem Papst) nicht mit ihrem übereinstimme und über dieses Priesterbild entsetzt sind und dieses Priesterbild höchstens mit dem der Piusbrüder übereinstimme.
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#18   Gotthard   14:55:34 | Dienstag, 11. August 2009
Nachfolge
dieser werte Herr soillte Bischof Licinio Rangel nacheifern, der sich mit der katholischen Kirche versöhnt hatte.
Durch Bernard Tissier de Mallerais wurde Licino Rangel ohne päpstliches Mandat am 28. Juli 1991 in São Fidelis in Rio de Janeiro zum Bischof der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) geweiht; Alfonso de Galarreta und Richard Williamson waren Mitkonsekratoren.
Was sieht der CIC für Bischofsweihen ohne päpstliches Mandat vor?
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#17   stimme der vernunft †   14:44:55 | Dienstag, 11. August 2009
@Mariechen
Gegenpäpste gibt es ja schon genug. Da kommt es auf einen „heiligen Vadder Abraham(-o-Witz)“ auch nicht mehr an.
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#16   JMX   14:28:29 | Dienstag, 11. August 2009
Halloooo
so oder so betet ihr Götzen an und opfert ihnen.
Eure Wüstenfee ist Fiktion.
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#15   Pontifex   14:17:00 | Dienstag, 11. August 2009
Maria T.
Wer oder was hat Ihnen denn nur den Verstand geraubt?
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#14   Maria.T   13:56:28 | Dienstag, 11. August 2009
GEGENPAPST zu Joseph Ratzinger.
Pater Abrahamowicz kann ich nur zustimmen. Was soll das anbiedern bei Ratzinger schon bringen?
Die Priesterbruderschaft Sankt Pius X wäre gut beraten Pater Abrahamowicz wieder auf zu nehmen.
Endlich mal einer der wenigen Juden, die dem hässlichen zionistischen Aberglauben abschwören und Priester der einzig wahren Kirche sind.
Aber Ratzinger O:) , der meiner Meinung von den Zionisten voll aufgekauft wurde, dem sollte ein Gegenpapst o^/ vor die Nase gesetzt werden. Dann werden die im Vatikan auch sofort verhandlungsbereit sein. :)3
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#13   stimme der vernunft †   13:50:56 | Dienstag, 11. August 2009
Der Typ ist ja der Hit
Er könnte sich mit Lingen zusammentun, dann könnten sie abwechselnd Papst spielen und Artikel über Zahnpflege schreiben
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#12   Prälat Hinter †   12:50:44 | Dienstag, 11. August 2009
Piusbrüder könnten Courage zeigen und
diesen Pater sofort wieder in ihre Reihen aufnehmen, dann würden sie selbst ein gutes Beispiel für den Hl. Stuhl abgeben und glaubwürdig die Barmherzigkeit Gottes, die stets größer ist als unser engstirniges Denken mit ihresgleichen dokumentieren. DAS wäre eine wahrer Gnadenakt und eine vorbildliche Aktion gegenüber dem Hl. Vater, der ja auch der Piusbruderschaft gegenüber soviel Milde und Güte walten hat lassen.
Selbstverständlich müsste sich dann auch dieser Pater Abrahamovic oder wie er genau sich schreibt, ein wenig von seinen extremen Positionen abrücken, damit ein harmonisches Verhältnis zw. der Piusbruderschaft und diesem Pater Bestand haben kann. – Wenn man so will, ist es eigentlich dasselbe in grün wie mit den Verhalndlungen zw. der Piusbruderschaft und dem Vatikan. Das wäre doch nun wirklich eine gute Herausforderung, zunächst mal in den eigenen Reihen das zu realisieren, was man von Rom erwartet. Also an die Arbeit Ihr zur Versöhnung in Christi Namen waltende Piusbrüder. Vergebt und es wird Euch vergeben !!!
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#11   wassers   12:17:59 | Dienstag, 11. August 2009
Confi – Chronischer Lügner
Nicht, mein Allerwertester, Sie nehmen es in Ihrem grenzenlosen Hass auf katholische Priester mit der Wahrheit nicht genau, weil Sie sich den Ehrentitel geben dürfen: Anhänger des Vaters der Lüge.
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#10   Confiteor   12:07:46 | Dienstag, 11. August 2009
Das Schisma bröselt sich in Schismen auf…
Sic transit gloria mundi…! :-D :-D :-D
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#9   timpressum †   12:06:10 | Dienstag, 11. August 2009
Selbstzerfleischung
Cool – ein Schismatiker innerhalb einer schismatischen Bewegung!
Na, mögen sie sich weiterhin selbst zerfleischen! Dann ist die römische Kirche bald ein Problem los… es bleiben dann zwar noch 367462 – aber egal!
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#8   Joseph von Eichendorff   12:05:11 | Dienstag, 11. August 2009
Eigentor
„Er empfand die Unterschiede zum Neuen Ritus damals so stark, daß er zunächst nicht glaubte, daß der Alte Ritus zur katholischen Religion gehört.“
:-D
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#7   Confiteor   12:00:28 | Dienstag, 11. August 2009
Na und, wollen Sie ein
Vorder.otz sein…? Viel Vergnügen! :-D :-D :-D
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#6   Vieira   11:55:42 | Dienstag, 11. August 2009
@Confiteor
Sie lügen.
Er spielt sich nicht auf, als hätte er das Christentum und die tridentinische Messe erfunden.
Sie schieben ihm das unter.
Sie Hinterfotz.
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#5   ???   11:55:15 | Dienstag, 11. August 2009
und holt sieben andere unreine geister, die schlimmer sind als er selber…
toll: die ultimative pius-pius-bruderschaft: ein interviews gebender unerlaubt geweihter bischof + ein unerlaubt geweihter und von den unerlaubten suspendierter priester = die rettung der kirche! :-D :-D :-D
geht’s noch?
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#4   Confiteor   11:35:34 | Dienstag, 11. August 2009
Lefebrve-Schismatiker
Der Geistliche wurde im Jahr 1992 im Schweizer Priesterseminar der Bruderschaft in Écône von Bischof Licinio Rangel zum Priester geweiht.
Danach war er in Albanien tätig, unterrichtete drei Jahre im Priesterseminar in Zaitzkofen. In den letzten Jahren war er der Verantwortliche der Bruderschaft in Nordost-Italien.
Er ist ein Lefebrve-Schismatiker und spielt sich auf, als hätte er das Christentum und die tridentinische Messe
erfunden. Dem ist aber nicht so…!
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#3   Bridal   11:35:27 | Dienstag, 11. August 2009
Einige Zitat von wegen „Rassismus“
Die Vermischung mit Nichtjuden ist die fürchterlichste Erscheinung für das jüdische Volk und gleicht einem Untergangstrieb … Die bedrohlichste Entwicklung für uns Juden ist die Vermischung mit Nichtjuden.
– Oberrabbiner Mordechai Peron, Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 8.10.1992, S.11
Juden gehören nicht zur deutschen Gesellschaft. Juden können niemals Deutsche werden. Und wir werden niemals Juden in dieser Gesellschaft als Deutsche akzeptieren
– „Deutsche und Juden werden immer zwei verschiedene Völker bleiben“
Shimon Peres, BILD, 27.1.1996, S.2
Ist das nicht herrlich? Jeden Tag bestätigt sich aufs neue die Tatsache:
Nichts erzeugt mehr Antisemitismus als die Juden selbst.
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#2   Pius XII   11:27:58 | Dienstag, 11. August 2009
Mann oh Mann!
Wenn man das liest weiss man, weshalb er ausgeschlossen wurde – werden musste.
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#1   colonius   11:21:35 | Dienstag, 11. August 2009
Überflüssig
Was für ein erbärmlicher Bericht. Vollkommen überflüssige Propaganda. Bischof Williamson ist es nicht untersagt, sein Amt auszuüben. Es ist ihm auch nicht untersagt, etwas zu sagen.
Der gute P. Abrahamowicz ist auch nicht wegen seiner Kritik am Dialog mit Rom entlassen worden, auch, wenn er sich jetzt offenbar als Märtyrer stilisieren will. Auch nicht wegen seiner „Holocautleugnung“. Man sollte die Kirche schon im Dorf lassen. Der Mann ist ein notorischer Querulant.
Es wäre erfreulich, wenn man solchen Wirrköpfen hier demnächst kein Forum mehr böte.
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