Kommentar
Es gibt nur eine Lösung: Dem Altliberalismus abschwören
Die Zeugen Jehovas als Vorbild. Die altliberale Ideologie beweist immer mehr, daß sich ihre Ideen von denen einer Sekte nicht unterscheiden. Ein Kommentar.
Pater Kehl auf der Webseite der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main
Pater Kehl auf der Webseite der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main
(kreuz.net) „Wie wird die Kirche im Jahre 2020 aussehen?“, fragte die Bonner Wochenzeitung ‘Rheinischer Merkur’ Ende Juli den Ziviljesuiten, Pater Medard Kehl SJ (67).

Pater Kehl ist Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der von den Jesuiten geführten Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

In dem Gespräch kommt der Jesuit auf die Zusammenlegung der Pfarreien in Deutschland zu sprechen.

Pater Kehl glaubt: „Wenn die sonntägliche Eucharistiefeier nur noch in einer zentral gelegenen Pfarrei gefeiert werden kann, könnte die Sehnsucht wachsen, auch in der Fläche kirchliches Leben wieder lebendig werden zu lassen.“

Für ihn wäre das der Beginn „Kleiner Christlicher Gemeinschaften“.

Dabei werde entscheidend sein, daß „die Menschen“ ihre Kompetenz und Verantwortung für die Kirche selber entdecken:

„Früher waren wir in Deutschland pfarrerfixiert, heute sind wir auch auf die Hauptamtlichen fixiert.“

Die Aufgabe der Priester und Hauptamtlichen werde es in Zukunft sein, „die Menschen“ zu befähigen, solche Gemeinschaften zu tragen.

Die Kleinen Christlichen Gemeinschaften seien insofern Kirche, als darin die kirchlichen „Grundvollzüge“ verwirklicht würden.

Diese nennt Pater Kehl in der Reihenfolge Verkündigung, Gottesdienst und Nächstenliebe.

Wenn bei den Mitgliedern dieser Gemeinschaften eine „lebendige Beziehung zur Eucharistiefeier in der zentralen Pfarrei“ bestehe, könnten diese auch ohne Sonntagsmesse Kirche im Kleinen sein.

Kirche sei auch dort, wo sich „Menschen“ im Umfeld der zentralen Eucharistiefeiern um das Wort Gottes sammeln und sich von dort aus zu den Menschen vor Ort und in ihre Not hinein senden lassen – romantisiert der Jesuit.

Es ist unklar, warum er nicht davon ausgeht, daß die übriggebliebenen Gläubigen am Sonntag in den Ort zur Kirche fahren, wo sie während der Woche, ohne zu murren, einkaufen.

Auf den Einwand, daß ein sogenannter Gläubiger, dem die Sonntagsmesse nichts bedeutet, sich noch viel weniger um eine „Wort-Gottes-Feier“ kümmern wird, kommt er nicht.

Pater Kehl glaubt, daß solche Gemeinschaften den Bereich des Einzelnen übersteigt und „an einem Ort mit und für die dort lebenden Menschen Kirche“ sei.

Doch in einer Zeit des rapiden Verfalles der lokalen Gebundenheit und der institutionalisierten Mobilität sind die Vorschläge des Paters ein Ansatz, der von der Entwicklung überholt wurde.

Trotzdem schwärmt der Jesuit von einer „Chance“: Denn das Gemeindekonzept, „das nach dem Konzil in Deutschland aufblühte“, stoße heute an seine Grenzen.

Es ist unklar, welche nachkonziliäre „Blüte“ Pater Kehl im Auge hat.

Er möchte die Kirche „polar“ denken – lose große Zentralpfarreien und kleine Gemeinschaften, für jene „Menschen“, die sich intensiver engagieren wollen.

Was er nicht bedenkt: Das vorgeschlagene priester- und meßferne altliberale Konzept wird gläubige Menschen nicht anzuziehen.

Denn der Altliberalismus mag ein Sammelbecken für Protest-Katholiken sein, die sich vom Glauben der Kirche verabschiedet haben, ohne die Kirche zu verlassen. Doch zum Glauben führt er niemanden.

Für die Zukunft erwartet Pater Kehl, daß sich die Kirche in Deutschland den kirchlichen Strukturen in der Dritten Welt annähert:

„Es wird große Pfarreien geben, darum herum kleinere Gemeinden in konzentrischen Kreisen wie zum Beispiel die Missionsstationen in Afrika, wo die Kirche mit Hilfe der Katechisten und der Gemeinschaften lebendig ist.“

Wenn das nicht oder nur punktuell gelinge, werde die Kirche in Deutschland so aussehen wie in den meisten Gebieten Frankreichs – mit lebendigen Stadtkirchen oder geistlichen Zentren und großen Flächen, die christlich gesehen verödet sind.

Vor dem endgültigen Ende verschließt der Pater freilich seine Augen: Es wird darin bestehen, daß die – noch – großen deutschen Zentralpfarreien zu Kleinen Christlichen Gemeinschaften zusammenschrumpfen.

Wenn sich die deutschen Katholiken nicht spätestens dann auf die Bedeutung der Heiligen Messe, des Priestertums und der Sakramente besinnen und dem Altliberalismus abschwören, werden auch diese katholischen Reste noch verschwinden.
      
66 Lesermeinungen
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#66   Paulaner †   23:50:13 | Freitag, 14. August 2009
Da ist einer, der ist zu hochnäsig zum Diskutieren.
Seefeldt: „Du kennst nicht einmal die katholische Kirche“, …
das schreibt ausgerechnet der nichtkatholische „Paulaner“ (s. meinen Vorbeitrag).
Er verwechselt laufend den Klerus mit den Gläubigen, besonders ihre Pflichten und Weihen. Und redet kryptisch um den Brei herum.
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#65   Leo Miles   23:00:58 | Freitag, 14. August 2009
@Seefeldt
Ja, die Sprüche von „Paulaner“ sind echt zum Wegschmeißen :-]
Er kann ja auch gar nicht unsere Fragen beantworten. Er hat wahrscheinlich noch nicht den entsprechenden Weihegrad, daß er einfach so aus dem Nähkästchen plaudern dürfte. Auf Verrat der Logengeheimnisse stehen nämlich schwerste Strafen. Das ist kein Spaß…
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#64   Seefeldt   22:58:03 | Freitag, 14. August 2009
„Du kennst nicht einmal die katholische Kirche“, …
das schreibt ausgerechnet der nichtkatholische „Paulaner“ (s. meinen Vorbeitrag).
Die Fragen von Leo Miles und mir sind immer noch nicht beantwortet.
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#63   Paulaner †   22:44:21 | Freitag, 14. August 2009
Du hast einfach zu wenig Schubladen, Leo Miles.
Dass du mich mangels Welterfahrenheit bei den Freimaurern einschachteln musst, das ist ein Armutszeugnis. Du kennst nicht einmal die katholische Kirche.
^-^
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#62   Leo Miles   22:37:20 | Freitag, 14. August 2009
@Paulaner
Eines muß man euch Logisten lassen: ihr habt immer nen coolen Spruch drauf :-] . „Meine Glaubensgegner sind nicht die Andersgläubigen sondern alle die, die Andersgläubige nicht gelten lassen. Auch deswegen nenn ich mich KATHOLISCH.“ – echt ein Brüller :-D :-D :-D
Aber eigentlich ist es zum Weinen und du bist zu bemitleiden. Da solltest bei deinem Meister mal nach dem Austrittsformular fragen. Und dann arbeiten wir mal an deiner Gesundung…
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#61   Seefeldt   22:19:51 | Freitag, 14. August 2009
Nicht katholisch
Wer nicht glaubt, daß Gott sich im Neuen Testament offenbarte und seine Kirche gründete (die sich heute katholische Kirche nennt), ist nicht katholisch.
Denn der Glaube an Jesus Christus, an dessen Offenbarung und an dessen Religions- und Kirchengründung ist unerläßliche Bedingung des katholischen Glaubens.
Im übrigen sind die von Leo Miles und mir gestellten Fragen immer noch unbeantwortet.
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#60   Paulaner †   22:14:27 | Freitag, 14. August 2009
Meine Glaubensgrundlage hab ich dir doch oft schon erklärt: weg mit den Scheuklappen.
Leo Miles:
und frage „Paulaner“ nach seiner Glaubensgrundlage, nach seiner „heiligen Schrift“.
Meine Glaubensgegner sind nicht die Andersgläubigen sondern alle die, die Andersgläubige nicht gelten lassen.
:-(
Auch deswegen nenn ich mich KATHOLISCH.
:-D Dass du das nicht verstehst, das macht gar nix.
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#59   Leo Miles   21:47:28 | Freitag, 14. August 2009
@level up
Deswegen fang ich ja auch beim „Urschleim“ an und frage „Paulaner“ nach seiner Glaubensgrundlage, nach seiner „heiligen Schrift“. Und dann bin ich auch ganz vorsichtig und blättere nur hin und wieder drin, ich versprech’s dir auch :-)
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#58   level up †   21:45:47 | Freitag, 14. August 2009
Leo
Vielleicht kann man ja noch was „lernen“
Leo, wenn jetzt du von „lernen“ sprichst, darf ich wohl mit recht behaupten, hier herrsche verkehrte welt.
Nimm dir doch nicht so viel vor, fang mal klein an, dann ist es leichter die komplexeren Dinge zu verstehen. Was ich dir damit sagen will, übernimm dich nicht.
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#57   Leo Miles   21:41:27 | Freitag, 14. August 2009
@level up
Nun lenk doch nicht wieder ab. „Paulaner“ behauptet, zu wissen, daß es einen Gott gibt. Ich möchte wissen, woher er das zu wissen glaubt. Desweiteren behauptet er, daß Gott absichtlich keine Religion erschaffen hat. Nur wer hat ihm das geoffenbart? Auf welche „heilige Schrift“ berufen sich die Logisten da? Vielleicht kann man ja noch was „lernen“ :-]
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#56   level up †   21:37:09 | Freitag, 14. August 2009
Seefeldt
Seefeldt,
kannst du mir beweisen, dass man dir nicht ins hirn geschissen hat?
Nichtsdestotrotz…
Muss man nicht zu erst seine Behauptung beweisen, bevor man den anderen fordert diese zu widerlegen?
Nach dem Prinzip, könnte ich ja alles beweisen! Konsequenterweise müsste ich die Frage oben in eine Behauptung umformulieren, die solange Bestand hat, bis das Gegenteil bewiesen ist.
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#55   Seefeldt   21:28:28 | Freitag, 14. August 2009
Gute Fragen
Die Fragen von Leo Miles finde ich gut – und wichtig; wichtig genug um sie auch meinerseits zu stellen.
Also, Paulaner:
Woher willst du wissen, daß es einen Gott gibt,
und
woher willst du wissen, daß dieser Gott keine der bestehenden Religionen selbst gründete – gerade angesichts des Neuen Testaments?
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#54   level up †   19:53:01 | Freitag, 14. August 2009
Leo
[kursiv]Ja wo sind denn nun eure Antworten? Seid ihr Logenmeister, ihr „Meister“ des Wortes, etwa verlegen?kursiv]
Wenn: Logenmeister, wir Meister der LOGE
Aber Meister des Wortes sind wir auch, und wir weisen deine Fragen ab, mit folgender Begründung: „Get some pubhair, then try again!“
Ab jetzt,
Zapfenstreich!!
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#53   Leo Miles   18:16:16 | Freitag, 14. August 2009
@Paulaner & level up
Ja wo sind denn nun eure Antworten? Seid ihr Logenmeister, ihr „Meister“ des Wortes, etwa verlegen? :-]
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#52   Paulaner †   18:09:16 | Freitag, 14. August 2009
entweder war das sarkastisch gemeint oder theologisch
:-D level up: Leo Miles
du stellst sehr gute Fragen, mein Kompliment.
Ich bin beeindruckt!
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#51   level up †   18:05:41 | Freitag, 14. August 2009
Leo Miles
du stellst sehr gute Fragen, mein Kompliment.
Ich bin beeindruckt!
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#50   Leo Miles   18:00:12 | Freitag, 14. August 2009
@Paulaner
Du hast zwar wieder ziemlich viel Dünnpfiff geschrieben aber immer noch nicht die Frage beantwortet, woher du weißt, daß es einen Gott gibt? Und du hast auch nicht die Frage beantwortet, woher du weißt, daß Gott keine der existierenden Religionen selbst errichtet hätte?
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#49   Seefeldt   14:59:33 | Freitag, 14. August 2009
Gott hat das Christentum gegründet,
nachzulesen im Neuen Testament, der Offenbarung Gottes.
Zu dem Nötighaben: Gott hat die Menschen nicht nötig, aber er liebt die Menschen, und deswegen offenbarte er sich den Menschen, damit sie ihm näherkommen.
Übrigens: Wahrheit ist nicht Gemeinsamkeit, vielmehr scheidet die Wahrheit den Erkennenden von dem Irrenden.
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#48   Paulaner †   22:09:28 | Donnerstag, 13. August 2009
ich bin ja nicht so vermessen wie die Priester, von „Wahrheiten“ zu reden.
Leo Miles: @Paulaner
Du weißt angeblich, daß es Gott gibt. Woher weißt du das?
„Sichere Wahrheit erkannte kein Mensch und wird keiner erkennen
über die Götter und alle die Dinge von denen ich spreche.
Sollte einer auch einst die vollkommene Wahrheit erkennen,
wüsste er selber es nicht!
Es ist alles durchwebt von Vermutung.“
Xenophanes von Kolophon, alter Grieche, Fragment Nr. 38
Diesen Xenophanes („Vorsokratiker“) nehmen die Agnostiker gern für sich in Anspruch aber das ist eine besonders fiese Form des Leichenraubs; besonders die weniger intelligenten von ihnen möchten damit „beweisen lassen“, dass Gott(tm) eine menschliche Erfindung ist. In Wirklichkeit sind die Religionen lauter menschliche = priesterliche, eifersüchtige Erfindungen, Gott selber nicht. Im Gegenteil, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten sind ein guter Hinweis, kein Beweis allerdings, auf die „Existenz“ Gottes. Ja sogar die vielen ungeschickten Lügen der Schriftgelehrten sind Vektoren auf die Gemeinsamkeit und damit auf die Wahrheit.
O:)
Du darfst dich übrigens gern weiter öffentlich als unbeweglich darstellen, indem du andere Gedankengänge nicht diskutierst sondern als „Dünnpfiff“ abtust.
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#47   Leo Miles   19:39:13 | Donnerstag, 13. August 2009
@Paulaner
Du weißt angeblich, daß es Gott gibt. Woher weißt du das?
Und woher weißt du, daß Gott nicht seine eigene Religion, also die Rückkopplung der Menschenseelen zu ihrem Ausgangspunkt, gegründet hat? Wer hat dir denn den Dünnpfiff verkauft?
Wo krieg ich deine „Weisheit“? :-]
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#46   Paulaner †   19:34:46 | Donnerstag, 13. August 2009
Nicht Gott hat die Religionen gegründet, das hatte er nicht nötig.
Leo Miles: @Paulaner
1. Ein Gott gründet mehrere Religionen, also mehrere Wahrheiten?
Da gehts schon los: Gott selber hat keine Religion gegründet, auch wenn das in allerlei Büchern steht. Ich kann auch in meinen Tageskalender schreiben: „ICH BIN MILLIONÄR“ – solange ich nur fest dran glaube wird die Kreditkarte 1 Monat lang durchhalten.
Gott hat vor vielen, vielen tausend Jahren manchmal einigen Erdenmenschen Priestern erlaubt, als Kontaktpersonen zu ihm zu kommen. Nicht in den Himmel sondern auf einen Berg. Gott kann, wenn er will, auch in einer menschenähnlichen Gestalt auftreten so wie sein Sohn Jesus nach der Wiederauferstehung in Emaus. Auch sein Sohn Satan kann das, kein Mensch merkt, dass er kein Erdenmensch ist, er ist ein Meister im Täuschen. Du wirst noch Augen machen!
Zur Sache: Die Priester haben viele Generationen später statt des direkten Kontaktes zu Gott nur mehr Bücher gehabt, die sie den Gläubigen zeigen konnten, um Respekt vor Gott zu erreichen und da sind die Hirngespinste in die Religionen und in die Schriften eingedrungen. Auch Satan hat seine Verwirrungen beigetragen. Jesus hat wieder einiges zurechtgerückt aber gleich danach haben die „Theologen“ wieder an den Texten gebogen und gelogen.
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#45   Leo Miles   18:40:38 | Donnerstag, 13. August 2009
@Paulaner
1. Ein Gott gründet mehrere Religionen, also mehrere Wahrheiten? Wozu sollte Er das tun? Und wie kann es mehrere Wahrheiten geben?
2. Von welchen „verschiedenen, richtigen Religionen“ sprichst du? Welche Religion außer der christlichen ist denn auch noch richtig?
3. Wie lang ging gestern euer Logenzirkus mal wieder?
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#44   Paulaner †   18:35:24 | Donnerstag, 13. August 2009
Aber nein, das ist nur eine ganz gewöhnliche Überheblichkeit, die sich alle Rechthaber leisten.
Leo Miles: @Saulo & moorhans
Ihr habt eure eigene Religion gegründet. Sie kommt nicht von Gott. Sie kommt von euch. Das ist wohl die schwerste aller Blasphemien.
In Wirklichkeit ist es viel einfacher: es gibt zwar nur einen Gott und von Gott aus gesehen viele verschiedene, richtige Religionen.
Aber es gibt auch viele verschiedene eifersüchtige Priesterkasten, die ihr „einzig richtiges“ Buch (ein Wort Gottes) verwalten und „ihre“ Gläubigen um sich scharen und ihre „richtigen“ Liturgien feiern.
Für diese Eifersüchteleien lassen sie ihre Gläubigen sogar blutige Kriege führen im Namen ihres Gottes. Diese Banditen! Manche dieser Banditen verbieten ihren Gläubigen beim Tod den Wechsel zu einer anderen Priesterkaste.
Und der >:) hat seinen Spaß dran!
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#43   Leo Miles   18:18:21 | Donnerstag, 13. August 2009
@Saulo & moorhans
Was macht denn die Zeugen-Jehovas-Fraktion hier?
Ja, ja, das böse Weihnachten mit dem angeblich blasphemischen Jesuskind. Ihr arme Irren seid nur zu beweinen. Gott wollte es so, daß der Sohn Gottes als „zerbrechliches Ding“ auf die Erde tritt, als ein Werk der Liebe, als ein Baby.
Die Abtreiber feiern auch nicht das Jesuskind. Kinder sind für sie nicht Liebe, sondern Behinderung der „Selbstverwirklichung“.
Ja, Jesus ist König und Allbeherrscher. Aber der König und Allbeherrscher machte sich so klein und verletzlich, wie es nur möglich war: ein Baby; aber dafür in den Händen liebevoller Eltern.
Jesus gründete nur EINE Kirche. Wenn es nicht die katholische ist, ja welche dann? Gab es die Kirche Christi bis zu den Zeugen Jehovas und den anderen Sekten etwa nicht?
Ihr habt eure eigene Religion gegründet. Sie kommt nicht von Gott. Sie kommt von euch. Das ist wohl die schwerste aller Blasphemien.
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#42   moorhans   15:16:49 | Donnerstag, 13. August 2009
Respekt Saulo
…denke genau so wie du, deine biblische Visionen heben sich mit Abstand ,von dem vielem psychologischen Doofgeschwafel einiger, wohlwollend ab -Offb. 17+18.Würde mich auch sehr freuen und bete darum dass der Niedergang und die Auslöschung der kath. Kirche bald kommen mag, Wieviel Blut klebt an den Mauern dieser Institutuion? Wir kamen mit Jugendlichen erst neulich darauf dass auch viele Lagerkommandanten im KZ kath. waren, wie ihr Führer. Auch der Massenmörder neulich in Winnenden. usw
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#41   Saulo   10:57:59 | Donnerstag, 13. August 2009
2020 das Ende der falschen Religionen?
„Wie wird die Kirche im Jahre 2020 aussehen?“
Wird Gott wie es in der Bibel steht den falschen Religionen ein Ende bereiten?
Jede Religion die sich in die Politik einmischt, Kriege und Unmoral toleriert wird ein baldiges Ende haben, so steht es in der Offenbarung.
Es gibt viele Religionen, aber nur eine Wahrheit. Jesus selbst sagte er sei die Wahrheit und der Weg der zurück zu Gott führt. Wer Jesus jedes Jahr aufs neue als ein kleines Kind am Weihnachtsabend hinstellt, dem fehlt es an der Erkenntnis das Jesus König geworden ist. Er ist die zweitmächtigste Person im Universum. Den Kirchen fehlt es an Respekt gegenüber Jesus als den wahren Herrscher!
Es fehlt der Respekt gegenüber dem Wort Gottes! „Dein Name werde geheiligt …“ aber man hat aus den vielzähligen Bibelübersetzungen den Namen Gottes entfernt.
„Wer den Namen Gottes anruft wird errettet werden!“
Aber die Kirchen verstecken den Namen Gottes, so wie damals zu Zeiten Luther die Kirche die Wahrheit vor allen Menschen verheimlichte um ihre Gewinne zu maximieren.
„Wie wird die Kirche im Jahre 2020 aussehen?“
Eines steht fest, das Wasser des Euphrats sinkt und es muss nicht ganz austrocknen um das Ende herbeizuführen. Es reicht wenn es gerade bis an die Knie reicht.
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#40   Leo Miles   20:37:30 | Mittwoch, 12. August 2009
Erst Gott vergessen
dann völlig den Verstand verloren… Die Konzilskirchler nehmen nicht einmal mehr ihre eigene Konzilskirche ernst. Na wer kann es ihnen auch schon verdenken…
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#39   cim   18:37:10 | Mittwoch, 12. August 2009
@wasser
von dir ? nein danke nett gemeint aber sonst habe ich die gleichen wahn vorstellungen wie du :-P :-P
ich denk lieber selbst und lass net denken :-D :-D :-D :-D
und damit du es weisst intiligenz hat nicht nur mit rechtschreibung zu tun ^^
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#38   wassers   18:33:36 | Mittwoch, 12. August 2009
Danke, ohne Arroganz,
davon habe ich schon genug, möchten Sie etwas abhaben?
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#37   cim   18:31:48 | Mittwoch, 12. August 2009
@wasser
und du lasst dir von deinen gott etwas hirn schenken ^^
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#36   wassers   18:19:50 | Mittwoch, 12. August 2009
CI M – Machen Sie
einmal einen Deutschkurs bei Volker Beck, mal schauen, wie gut anschließend Ihr Deutsch ist.
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#35   cim   18:14:36 | Mittwoch, 12. August 2009
@meine theorie
ich glaube den ihr gott ist ein allien was ganzen tag uns beobachtet und extremer sadist ist und deswegen solche sachen :-D :-D :-D :-D :-D :-D O:O O:O O:O
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#34   Berti †   17:44:08 | Mittwoch, 12. August 2009
Eine perverse Idee?
Ist es nicht pervers, jemanden, aus welchen Gründen auch immer, zu beauftragen, sein eigenes Kind zu töten??? :-S
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#33   wolfgang11 †   17:43:48 | Mittwoch, 12. August 2009
Für Blaue Meisen
ist das zu hoch.
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#32   Blaumeise   17:30:39 | Mittwoch, 12. August 2009
Der „Rheinische Merkur“ ist eine gute Wochenzeitung, doch…
doch beim Thema Theologie und Kirche kommen wir nicht mehr zusammen: Immer noch diese „Der Geist des Konzils“-Euphorie. Und: Ökumene über alles. Meines ist das nicht mehr.
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#31   cim   15:30:32 | Mittwoch, 12. August 2009
oder ich
nehme mein leben selbst in die hand da ich kein buch brauche das mir sagt wie ich leben soll ^^
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#30   Lycos   15:26:13 | Mittwoch, 12. August 2009
@ Lateiniheini
Das wir uns da oben begegnen glaub ich auch eher nicht, selbst wenn ich die äußersten Ecken da oben durchwandern würde.
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#29   lateiniheini   15:25:21 | Mittwoch, 12. August 2009
@cim…
Also,mit Herr der Ringe oder dem guten alten Potter Harry kann ich so nich viel anfangen! Aber wie wärs denn als Bibelersatz mit der Vereinschronik des FC Bayern München?
Da stehen sehr schöne Dinge drin! Z.B. im Brief des Apostel Schweini an die Holländer:
Vers 1- „Hast du einmal Seelenqual, dann trainier bei Louis van Gaal.“
oder im 3. Kapitel Vers 17: „Hast du auch mal dicke Eier, dann schnupf dir Tabak von Sepp Maier.“
Oder das Buch des Propheten Philipp(Lahm):
Da lesen wir im 8.Kapitel die Verse 7 und 8:
„Gönn dir ab und zu was Schönes,
wie wärs mit Würstchen von Uli Hoeneß.
Und bist du einmal richtig sauer,
trink Erdinger mit Beckenbauer!“
Und in der Apokalypse steht deutlich zum Schluß:
„Treiben Pius-Brüder dich in den Wahn,
dann schick ihnen einfach Oliver Kahn!“
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#28   cim   15:11:29 | Mittwoch, 12. August 2009
sorry aber
aber wenn ich an märchen glaubem mag gibts bessere ohne hass wieso nehmen wir nichtmal die herr der ringe bücher als neue bibel oder harry potter wäre um einiges lustiger :-) :-) :-) :-)
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#27   lateiniheini   15:10:10 | Mittwoch, 12. August 2009
@lycos
aber letztendlich an zwei verschiedenen Orten!
Das ist gut! Dann läufst du mir im Himmel schon mal nicht über den Weg… :-D :-D :-D
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#26   Lycos   15:07:09 | Mittwoch, 12. August 2009
Natürlich gibt es ein Leben nach dem Tod
aber letztendlich an zwei verschiedenen Orten!
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#25   lateiniheini   15:04:16 | Mittwoch, 12. August 2009
@cim…
Religion stirbt aus
Das glaube ich wiederum nicht- und hoffe es eigentlich auch nicht! Glaube kann durchaus Halt geben, Hoffnung,Orientierung!Nur- diejenigen, die am liebsten alle Andersdenkenden und Andersglaubenden zwangsmissionieren wollen – die sind schuld daran, dass viele Menschen von der Religion, vom Glauben abgeschreckt werden!
Glaube kann durchaus auch heiter sein, schön, auch lustig-glaub mir, Gott versteht Humor!
Ein Lied:
Ob du Christ bist oder Moslem
schwarz bist oder rot
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
Hörst du leis das Vaterunser
aus dem Cockpit vom Pilot:
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
Refrain: Nach dem Tod
nach dem Tod
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
Wirst du in der Pizzeria
von der Mafia bedroht:
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
Rollt der Castor durch die Lande
und er strahlt im Abendrot:
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
Refrain: Nach dem Tod
nach dem Tod
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
Ja, dort oben hoch im Himmel
da ist jeden Tag ein Fest.
Dat weiß ich von minger Oma,
die schon do gewesen is.
Hast du nen Platz auf der Titanic
und verpaßt das letzte Boot,
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
E lecker Rindersteak us England
schmeckt mit Fritten und mit Brot
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
War der Schniedel ohne Gummi,
wo hä nit eren jehot,
es gibt ein Leben, ein Leben nach dem Tod.
C-Teil: Ja, dort oben hoch im Himmel …
Refrain: 2 x Nach dem Tod, nach dem Tod
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#24   cim   14:42:49 | Mittwoch, 12. August 2009
wissenschaft^^
bringt den menschen wenigstens etwas :-P religion bringt den menschen nichts garnichts :-D :-D :-D :-D
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#23   Paulaner †   14:15:52 | Mittwoch, 12. August 2009
In Europa heißt die meistgeglaubte Religion unter den „Gebildeten“ gerade „Wissenschaft“
:-# cim: religion stirbt aus :-@
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#22   cim   14:09:30 | Mittwoch, 12. August 2009
religion stirbt aus
und das glaube ich fest… :-] :-]
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#21   Paulaner †   13:37:09 | Mittwoch, 12. August 2009
Kein „leider“. Wir Gläubigen sind nicht an den Eitelkeiten der Priester interessiert!
o^/ Die sich fast immer für DIE KIRCHE halten. o^/
Tobit: Also das die Kirchen früher voller waren…
Darüber hinaus halten immer mehr Menschen einen Pluralismus nach dem Motto „jedem das Seine“ für gerechtfertigt, es fehlt größtenteils ein übergreifender, einheitlicher Glaubens- und Gesellschaftsentwurf, wie er (mit kleineren Ausnahmen) noch in den 50ern Bestand hatte. Das sind viel tiefgehendere Gründe als irgendwelche Formalismen, deren theologische Bedeutung den meisten Laien sowieso egal sind (leider!).
>:) Und damit nichts als Rechthaberei, Streit und Unruhe, Spaltung und den Satan in die Kirche hereinbringen.
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#20   noch ein Landorganist   13:33:53 | Mittwoch, 12. August 2009
Niedergang der V2-Geist-Faschisten
„Es ist unklar, warum er nicht davon ausgeht, daß die übriggebliebenen Gläubigen am Sonntag in den Ort zur Kirche fahren, wo sie während der Woche, ohne zu murren, einkaufen.
Auf den Einwand, daß ein sogenannter Gläubiger, dem die Sonntagsmesse nichts bedeutet, sich noch viel weniger um eine „Wort-Gottes-Feier“ kümmern wird, kommt er nicht.“
@ Berti: Wie lange übst du dich denn schon im Wahrsagen und Hellseherei? :-O
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#19   Tridentinus   13:30:30 | Mittwoch, 12. August 2009
Tridentinus
Die von Pater Kehl skizzierte Zukunftsvision enthält für mich viele richtige und wichtige Elemente, die im traditionalistischen Raum – einschließlich und gerade unter Hinsicht der Piusbruderschaft, aber auch der bisherigen Indultgemeinschaften – längst erfolgreich praktiziert werden: Zentrale Priorate und Kapellen, wo sich die Menschen sammeln, denen die Feier der Eucharistie wichtig ist als der Focus, der Strahlkraft hat für ein christliches Lebens- und Glaubensmodell, das sich nicht in der Feier der heiligen Messe erschöpft, aber dort Quelle und Höhepunkt findet. Die Mobilität heute erleichtert solche Seelsorgsräume, aber das klappt schon seit 30, 40 Jahren – halt nur bei den personae non gratae der Tradis…
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#18   sankt niketas   13:14:25 | Mittwoch, 12. August 2009
@ bartelshamburg
Sehen wir doch mal ein, das die Hl.Messe Besucher nach dem „2. Vatikanischen Konzil“ von jahr zu jahr Rückläufig sind!
Sie waren schon in ganz Deutschland seit den 1920er-Jahren rückläufig, nicht erst seit dem Konzil (von einem kleinen Schub nach dem 2. Weltkrieg einmal abgesehen).
Nach Ihrer Logik wäre also die Alte Messe schuld am Rückgang der Kirchenbesucherzahlen – denn die neue Messe gab es 1920 noch gar nicht… :-S
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#17   Tobit   13:04:22 | Mittwoch, 12. August 2009
Also das die Kirchen früher voller waren…
heisst ja noch nicht, dass die neue Form der Messe daran Schuld ist. Korrelation ist ja nicht gleich Kausalität. Eine (oftmals naive) Wissenschaftsgläubigkeit und die damit verbundene Ablehnung von nicht (Natur-)wissenschaftlich belegbaren Aussagen haben sich, ausgehend vom 19 Jhd., nach dem 2. Weltkrieg sprunghaft ausgeweitet, getragen vom phänomenalen technischen Fortschritt in den westlichen Industrieländern. Darüber hinaus halten immer mehr Menschen einen Pluralismus nach dem Motto „jedem das Seine“ für gerechtfertigt, es fehlt größtenteils ein übergreifender, einheitlicher Glaubens- und Gesellschaftsentwurf, wie er (mit kleineren Ausnahmen) noch in den 50ern Bestand hatte. Das sind viel tiefgehendere Gründe als irgendwelche Formalismen, deren theologische Bedeutung den meisten Laien sowieso egal sind (leider!).
Deshalb halte ich es für unplausibel umgekehrt zu behaupten, man brauche nur die alte Form der Hl. Messe wieder einzuführen und schon währen die Kirchen wieder voll. Das Problem (aus kirchlicher Sicht) sitzt tiefer, und die Kirche ist mit ihrem Schlingerkurs zwischen Tradition und Reform nicht unschuldig daran.
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#16   Paulaner †   12:43:55 | Mittwoch, 12. August 2009
Tendenzen kann man aus 1 falschen Messwert nicht ablesen.
bartelshamburg: An Paulaner / Ja sie sind sooo schlau!
So habe ich das nicht gemeint, denn das gehört zu meinem Beruf.
Wenn der eine „Messwert“ von der Christmette und der andere von einem Arbeitstagsfrühmesse kommt, dann sind sie schwer anwendbar. Oder einmal war der Pater Teufel da, eine Primiz …
Interessant sind die Durchschnittswerte der Jahre 1956, 57, 58, 59, 60 als der „Wohlstand“ einsetzte. Diese Kurve kann man extrapolieren und die IST damals auch extrapoliert worden. Sie hat FÜRCHTERLICHE Voraussagen ergeben und DESWEGEN ist das Konzil einberufen worden.
Diese Zeit war es damals auch, die den „Samen“ gelegt hat für die „sexuelle Revolution“ durch die Pille und die 68er Generation, beide haben die Ereignisse zusätzlich beschleunigt in einem Ausmaß, das nicht einmal die wildesten Auguren vorausahnen konnten.
Dagegen ist die tridentinische Messe numerisch vernachlässigbar.
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#15   bartelshamburg   12:24:22 | Mittwoch, 12. August 2009
An Paulaner / Ja sie sind sooo schlau!
In Mathematik, auch wenn sie es nicht Glauben. Bin und war ich immer gut:=) ;-) Aber mich Beleidigen sie ja hier immer recht gern, wenn es sie Glücklich macht kann da mit leben!. Die Sonntags Kirchgänger vor 1962 habe mal in mein altes Pfarrbrif nach gesehen heute kirchbesucher von letzten jahr ca: 10,26% / 1959 Kirchbesucher achtung ca:49% na o^/
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#14   Paulaner †   12:02:07 | Mittwoch, 12. August 2009
Um Gottes Willen, blamieren Sie sich nicht vor der Mathematik!
bartelshamburg: Ich Klage Das Konzil An!
Wie voll waren die Kirchen mit der alten Messe vorm!
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#13   Lycos   11:53:00 | Mittwoch, 12. August 2009
Die Zeugen Jehovas
sind eine irregeleitete Sekte einer Sekte, aber die Hingabe an Gott vieler Mitglieder dort wird belohnt werden, sodass sie wohl trotz ihrer irrigen Religion errettet werden werden.
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#12   bartelshamburg   11:48:40 | Mittwoch, 12. August 2009
an DJM RICHTIG !!
Gebe DJM voll und ganz Recht!!!! :)3
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#11   Lycos   11:47:04 | Mittwoch, 12. August 2009
Das Konzil
hat eine bewusste Entscheidung für Gott zurückgedrängt und so wie jetzt hätte es keinen Glaubensabfall gegeben, sondern die Fronten wären klarer abgesteckt und die Grauzone wäre kleiner.
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#10   DJM †   11:46:26 | Mittwoch, 12. August 2009
Die Zeugen Jehovas als Vorbild.
Wer solche Aussagen trifft, meint das es „Zeugen Gottes“ wären. Diese aber zeugen für den Teufel. (Wachturmgesellschaft)
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#9   bartelshamburg   11:42:59 | Mittwoch, 12. August 2009
Ich Klage Das Konzil An!
Sehen wir doch mal ein, das die Hl.Messe Besucher nach dem „2. Vatikanischen Konzil“ von jahr zu jahr Rückläufig sind! Wie voll waren die Kirchen mit der alten Messe vorm!
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#8   Paulaner †   11:38:57 | Mittwoch, 12. August 2009
Wenn ich mich auf Sie bezogen hätte, dann hätte ich mich auf Sie bezogen,
bartelshamburg: Guter Kommentar!
zum Beispiel so.
Ihre Aufregung ist unnütz.
:-)
Mein Posting war allgemein an den redaktionellen Beitrag angehängt, dass ich jetzt schon unsicher bin, ob es passt.
hieronymus333: Medard Kehl ist ja noch schlauer als Paulaner.
das kränkt mich aber
:-( :-D
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#7   Berti †   11:37:45 | Mittwoch, 12. August 2009
Was die Konzilskritiker…
… nicht begreifen, ist, daß es ohnehin zu einem massenhaften Glaubensabfall gekommen wäre. Würde man, theoretisch gesehen, die einzelnen u.a. von der Piusbruderschaft kritisierten Punkte, korrigieren, auch dann würde die Kirche zerfallen wie sie eben heute zerfällt.
Die Evolutionstheorie verhindert mehr Glauben als Veränderungen der Liturgie. Ich denke, die Konzilkritiker haben noch nie so richtig nachgedacht, was es alles für Gründe gibt, die den Untergang des Katholizismus in unseren Tagen bewirken.
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#6   hieronymus333   11:24:24 | Mittwoch, 12. August 2009
Medard Kehl ist ja noch schlauer
als Paulaner.
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#5   bartelshamburg   11:19:35 | Mittwoch, 12. August 2009
Was habe ich mit den Grünen am Hut?
Kotz, mich mit den Grünen in einen Hut zu werfen. Sie waren auch mal besser!
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#4   Paulaner †   11:15:39 | Mittwoch, 12. August 2009
Wenn ihr mit den Grünen in Sachen Schlauheit konkurrieren möchtet, dann seid ihr verloren!
Ihr verliert die eigenen Gläubigen und gewinnt die typischen Grünen nicht.
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#3   cum te   11:10:56 | Mittwoch, 12. August 2009
P. Kehl:
Er möge doch mal erwgen, ob nicht der ersatzlose Wegfall sämtlicher kirchlicher Aktivitäten in Deutschland die „Sehnsucht“ nach christlichen „Grundvollzügen“ sogar ins Unermessliche steigern würde?
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#2   bartelshamburg   11:07:49 | Mittwoch, 12. August 2009
Guter Kommentar!
Ja wie wird die Römisch Katholische Kirche aussehen? Ich will nicht nicht noch mehr Pack „perverse“
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#1   Lycos   11:07:28 | Mittwoch, 12. August 2009
Faule Ausreden
um den eigenen Niedergang zu kaschieren.
Jeder bekommt was er verdient, k(l)eine Gemeinden und k(l)eine Priester.
Aber alle sind schrecklich schlau!
:-!
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