Jugendliche benützen zwei Wochen ihrer Sommerferien, um über die Schrecken der Abtreibungsgewalt aufzuklären. Mit ihnen dabei ist ein Pater der Petrusbruderschaft.
Empfang beim Bürgermeister von Galtür
(kreuz.net, Bregenz) „Daniels Beine sind vom langen Fußmarsch überlastet, und ich habe Wassereinlagerungen
an der Achillessehne sowie einen inneren Bluterguß.“
Das berichtet eine Lebensschützerin auf dem Weblog
zum diesjährigen Lebensmarsch der österreichischen Lebensrechtsbewegung ‘Jugend für das Leben’.
Eineinhalb
Wochen marschierten mehrere Dutzend Jugendliche gegen die Kinderabtreibung von Innsbruck nach Bregenz.
Das Motto des Lebensmarsches lautete: „Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben zu retten?“
Im einst heiligen Land Tirol erlebten die Jugendlichen eine „unglaubliche Gastfreundschaft“.
Der Bürgermeister der Gemeinde Galtür an der Grenze zu Vorarlberg und der Tiroler Landtagsabgeordnete
Anton Mattle lobten die Initiative.
Unterwegs hielten die Teilnehmer des Marsches Multi-Media-Vorträge
gegen den Kindermord und verteilen Informationsmaterial.
Nach einem Vortrag in Feldkirch erkundigte sich
ein Mädchen, wie sie ihrer schwangeren Freundin helfen könne, die entschlossen sei, ihr ungeborenes
Kind zu ermorden.
Pater Bernhard Kaufmann von der Priesterbruderschaft St. Petrus begleitet die Jugendlichen.
Unterwegs wird der Rosenkranz gebetet:
„Wie könnte man sich ohne das Gebet als Lebensschützer behaupten?“ –
erklärt der Pater in einem Beitrag für den Weblog.
Einmal kamen die Jugendlichen mit blauen Lippen
und Fingern ans Ziel – erzählt Pater Kaufmann:
„Es lang nicht an der Außentemperatur: Wir hatten vielmehr
der Versuchung der vielen Heidelbeeren, die neben unseren Wanderwegen lockten, nicht widerstehen können.“
Für die Pressesprecherin der Jugendorganisation, Fräulein Margret Parzmair, ist der Lebensmarsch ein
großer Erfolg: „Wir sind voller guter Dinge.“
Seit Mittwoch und bis Maria Himmelfahrt werden die Jugendlichen
in Bregenz Veranstaltungen für das Menschenrecht auf Leben halten.
Im Vorfeld hat Bischof Elmar Fischer
von Feldkirch die Jugendlichen in Vorarlberg „herzlich“ begrüßt:
„Ich freue mich, daß ihr für die
Ungeborenen auf die Straßen geht und auf diese Weise ein heißes und akutes Problem ins Bewusstsein der
Gesellschaft holt.
Danke für eure Initiative! Danke für euren Mut!“
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27 Lesermeinungen
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Ja! Vorschlag: Wir bilden einen Leserbeirat und fordern von kreuz.net: Mehr schnuckelige junge Männer
auf die Fotos!! Dann wird der Leserkreis bestimmt noch viel größer. Motto: weshalb Gay-Romeo? Wir haben
kreuz.net!
Der Beschriebene ist ja wirklich schnucklig, weshalb soll man sich nicht daran erfreuen? Am Aussehen,
meine ich! Aber, selbst hier darf doch wohl die Fantasie gestattet sein, und da der Abgebildete augenscheinlich
das „begehbare“ Alter erreicht hat, mag doch „homounzüchtiger“ oder auch ein anderer Liebhaber jenes
Typs sich ruhig vorstellen, wie er mit dem eine schöne Nacht verbringt!
Homo-nett bildet Schnuckeln ab !!! Das ist ja die Höhe! Künftig sollte man einschlägige Bilder von
kreuz.net nur noch mit übergezogener Augenbinde ansehen und sich auch beim Lesen der vielen Schwulenartikel
nicht „anmachen“ lassen. Wer mit Steinen wirft darf halt nicht im Glashaus onan…
#24 Begeisterter 13:42:13 | Freitag, 14. August 2009
die grenzen des guten geschmacks sind erreicht, wenn sie, homounzüchtiger, selbst auf solchen bildern
nach schnuckeln ausschau halten. wie pervers sind sie denn eigentlich?
Endlich mal eine echt super Aktion der Piusbrüder! Sowas wie diese Aktion mit den jungen Leuten finde
ich echt toll, endlich mal was völlig Wichtiges und Richtiges statt immer diese moralintriefende Juden-
und Homo- und was weiss ich noch wer – Hetze hier auf Homo.nett ähm kreuz.net – pardon
@homounzüchtiger: Selbst ein Marsch durch die Heidelbeer-Landschaft wird auf diesenSeiten zum Schwulen-Thema.
Köstlich! Was brauchen wir noch gay-romeo oder gay-web? Irgendjemand hat unlängst vorgeschlagen, das
ganze hier in „homo.nett“ umzunennen. Scheint angemesen zu sein! Aloah!
Ob die Versuchung der Heidelbeeren die einzige Versuchung war, welche die jungen Leute während ihres
Ausflugs erlebten? Ich kann mir angesichts dieser „Marsch-Schilderung“ einfach nicht verkneifen, an die
mehrtägigen Ausflüge meiner Schulzeit (reines Knaben-Gymnasium) zurückzudenken, und da waren Heidelbeeren
wahrlich die allergeringste Versuchung… Wenn wir nicht im „Landheim“ übernachteten, dann in Zwei-Mann-Zelten,
und da gab’s doch recht „enge“ Pärchenbeziehungen :&) …
… wie weit? Das Motto des Lebensmarsches lautete: „Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben
zu retten?“ Manche sind dabei schon bis zum Mord gegangen. Ich hoffe sehr, dass diese „Lebensschützer“
(wie kann man mit einer Latschrei Leben schützen? Das ist doch nur eine Demo: „Schaut uns an wie unwahrscheinlich
gut wir sind!“) ihren selbst gewählten Titel nicht nur auf ungeborenes Leben, sondern möglichst auch
auf geborenes Leben beziehen. Um geborenes Leben zu schützen muss man nicht von Nordtirol nach Vorarlberg
latschen, sondern einfach zur nächsten Tafel und dort tatkräftig mithelfen. Oder in seiner Schule die
Hausaufgabenbetreuung organisieren; oder … aber das wissen die ja alle selber. Sie wollen nur nicht.
Ist alles viel zu unsichtbar, diese Hilfe.
Job suchen Warum suchen sich diese völlig verblendeten Jugendlichen nicht einen Job und spenden das Geld
z.B. für Frauenhäuser? Aber da gäbs ja keine Heidelbeeren und keinen Spaß und keine sturmfreien Unterkünfte
…
Abtreibungsdiskussion Wer grundsätzlich jede Abtreibung als „Kindesmord“ bezeichnet, disqualifiziert
sich leider als Diskussionspartner für eine Veränderung des bestehenden Abtreibungsrechts. Derartiges
Brutalvokabular ist für keine sachliche Diskussion sinnvoll.
#9 Confiteor 13:33:27 | Donnerstag, 13. August 2009
Danke wolfgang e. …das war etwas trocken dargestellt und die Bildauswahl ist auch nicht gerade als wunderbares
Beiwerk geeignet…Mea culpa, wegen meiner Kurzsichtigkeit… Lycos: Ich bin nicht verpflichtet, grundsätzlich
zu katholischen Veranstaltungen zu applaudieren. Das überlasse ich gern den hauptamtlichen Applaudeuren…
Sind Sie einer von der Sorte…?
#8 Paulaner † 13:30:09 | Donnerstag, 13. August 2009
Das gleiche vor 50 Jahren, nur mal so als Denksport. Da wäre es zwar nicht um „unglaubliche Gastfreundschaft“
gegangen und noch weniger um Lebensschützer sondern um verhungernde Kinder in Belgisch Kongo (nachdem
bei uns gerade die letzten Verhungerten vergessen waren). Das hätte die „Jungschar“ organisiert, falsch,
die „Katholische Jungschar“ natürlich.
#5 Confiteor 13:21:43 | Donnerstag, 13. August 2009
Sind die Jugendlichen nur durch die Gegend gewandert. Gab es da nirgenwo die Möglichkeit der persönlichen
Begegnung, um ungeborenem Leben die Chance zu geben…?
#3 Methodist 13:15:33 | Donnerstag, 13. August 2009
Also ich finde das völlig in Ordnung… … wenn diese Jugendlichen so friedlich ihre Meinung zum Ausdruck
bringen. Warum soll der öffentliche Raum nur von Christopher Street Days geprägt sein… gut so… Methodist